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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Abgasreinigungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine,
in welcher eine Vielzahl von NOx-Fallen parallel zueinander in einem
Abgassystem der Brennkraftmaschine angeordnet ist.
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Als
Abgasreinigungsvorrichtung für
eine Brennkraftmaschine offenbart das
japanische
Patent 2727906 eine Technik, bei der ein Abgaskanal der Brennkraftmaschine
in seinem Zwischenabschnitt in zwei Zweigkanäle unterteilt und eine NOx-Falle in jedem Zweigkanal
angeordnet ist, so dass die Mengen oder Durchsätze des in diese NOx-Fallen
strömenden
Abgases abwechselnd verringert werden können, um die NOx-Einfangfähigkeiten
der NOx-Fallen zu regenerieren.
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Die
US-PS 5956949 beschreibt
eine Technik, bei der zwei Abgaskanäle mit den entsprechenden Zylinderreihen
einer Brennkraftmaschine vom V-Typ verbunden sind und ein Katalysator
in jedem Abgaskanal angeordnet ist, wobei einer der Katalysatoren
zu einem frühen
Zeitpunkt aktiviert werden kann, indem die Menge des in den einen
Katalysator beim Starten der Brennkraftmaschine strömenden Abgases
erhöht
wird.
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Die
offengelegte
japanische Patentanmeldung
H8-121153 offenbart eine Technik, bei der zwei Abgaskanäle mit den
entsprechenden Zylinderreihen einer Brennkraftmaschine vom V-Typ verbunden sind und
ein Katalysator in einem der Abgaskanäle angeordnet ist. Die Katalysatoren
können
zu einem frühen Zeitpunkt
aktiviert werden, indem bewirkt wird, dass die von beiden Zylinderreihen
abgegebenen Abgase beim Starten der Brennkraftmaschine in die Katalysatoren
strömen.
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Die
offengelegte
japanische Patentanmeldung
2003-343244 offenbart eine Technik, bei der zwei Abgaskanäle mit den
entsprechenden Zylinderreihen einer Brennkraftmaschine vom V-Typ verbunden sind
und ein Katalysator in jedem der Abgaskanäle angeordnet ist. Die von
beiden Zylinderreihen abgegebenen Abgase lässt man beim Starten der Brennkraftmaschine
nacheinander in die beiden Katalysatoren strömen, wodurch ein aufstromseitig
angeordneter Katalysator zu einem frühen Zeitpunkt aktiviert wird.
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In
der offengelegten
japanischen
Patentanmeldung H6-173666 ist eine Technik beschrieben, bei
der ein Abgaskanal einer Brennkraftmaschine an seinem Zwischenabschnitt
in zwei Zweigkanäle
aufgeteilt und ein Katalysator in jedem Zweigkanal angeordnet ist,
wobei man Abgas durch die beiden Katalysatoren nacheinander oder
parallel strömen
lässt.
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Die
offengelegte
japanische Patentanmeldung
2002-129951 offenbart eine Konstruktion, die zwei Abgaskanäle umfasst,
welche mit den entsprechenden Zylinderreihen einer Brennkraftmaschine vom
V-Typ verbunden sind. Ein Dreiwegekataly sator und ein Katalysator
vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp sind in jedem Abgaskanal angeordnet.
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Im
offengelegten
japanischen Gebrauchsmuster
S63-78118 ist ebenfalls eine Konstruktion offenbart, die
zwei Abgaskanäle
aufweist, welche mit den entsprechenden Zylinderreihen einer Brennkraftmaschine
vom V-Typ verbunden sind. Ein Katalysator ist in jedem Abgaskanal
angeordnet, und ein die beiden Abgaskanäle verbindender Verbindungskanal befindet
sich an einer Stelle aufstromseitig der entsprechenden Katalysatoren.
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In
dem Fall, in dem ein unabhängiger
Abgaskanal für
jede Zylindergruppe vorgesehen ist, wobei sich ein Katalysator mit
NOx-Fangvermögen
und PM-Fangvermögen
in jedem Abgaskanal befindet, wie dies bei einer Brennkraftmaschine
vom V-Typ der Fall
ist, ist es schwierig, die Durchsätze der in die entsprechenden
Katalysatoren strömenden
Abgase unabhängig
voneinander zu regulieren. Daher kann der Fall auftreten, dass eine
Regenerationsbehandlung, eine Schwefelvergiftungswiederaufbereitungsbehandlung
etc. der Katalysatoren nicht in geeigneter Weise durchgeführt werden
können.
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Es
ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Abgasreinigungsvorrichtung
für eine Brennkraftmaschine,
bei der ein unabhängiger
Abgaskanal für
jede Zylindergruppe vorgesehen ist, wobei ein Katalysator mit einem
NOx-Fangvermögen und
einem PM-Fangvermögen
in jedem Abgaskanal angeordnet ist, zu schaffen, bei der die Durchsätze der
in die entsprechenden Katalysatoren strömenden Abgase unabhängig voneinander
gesteuert werden können,
um es auf diese Weise möglich
zu machen, die Regenerationsbehandlung, die Schwefelvergiftungswiederaufbereitungsbehandlung
etc. der Katalysatoren in einer geeigneten Weise durchzuführen.
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Zum
Erreichen des vorstehend genannten Zieles sieht die vorliegende
Erfindung die folgenden Einrichtungen vor: Eine Abgasreinigungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine,
die mit einer Vielzahl von unabhängigen
Abgaskanälen,
von denen einer für
jede Zylindergruppe vorgesehen ist, und einer Vielzahl von Katalysatoren
versehen ist, von denen jeder ein NOx-Fangvermögen und ein PM-Fangvermögen hat
und von denen jeweils einer für
jeden Abgaskanal angeordnet ist, wobei die Abgasreinigungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst: einen aufstromseitigen Verbindungskanal, der wechselseitig
Abschnitte der Abgaskanäle
aufstromseitig von den Katalysatoren verbindet, ein aufstromseitiges
Schaltventil, das den aufstromseitigen Verbindungskanal öffnet und
schließt,
eine Vielzahl von Durchsatzregulationsventilen, die abstromseitig
der Verbindungsabschnitte der Auslasskanäle mit dem aufstromseitigen
Verbindungskanal angeordnet sind, und einen Steuerabschnitt, der
das aufstromseitige Schaltventil und die entsprechenden Durchsatzregulationsventile
in Abhängigkeit
von den Zuständen
der entsprechenden Katalysatoren steuert.
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Bei
der auf diese Weise konstruierten Abgasreinigungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine steuert
der Steuerabschnitt das aufstromseitige Schaltventil und die entsprechenden
Durchsatzregulationsventile in einer geeigneten Weise, wodurch es möglich wird,
die Durchsätze
der in die entsprechenden Katalysatoren strömenden Abgase zu verändern, ohne
den Betriebszustand der Brennkraftmaschine zu beeinflussen.
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Wenn
beispielsweise der Durchsatz des in einen aus der Vielzahl der Katalysatoren
strömenden Abgases
verringert werden soll, wird das aufstromseitige Schaltventil geöffnet. Gleichzeitig
wird der Öffnungsgrad
eines Durchsatzregulationsventils in einem Abgaskanal, in dem der
eine Katalysator angeordnet ist (hiernach als ein Abgaskanal bezeichnet), stärker verringert
als der Öffnungsgrad
der anderen Durchsatzregulationsventile.
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In
diesem Fall strömt
ein Teil des von der Brennkraftmaschine an den einen Abgaskanal
abgegebenen Abgases durch den aufstromseitigen Verbindungskanal
in die anderen Abgaskanäle.
Infolgedessen wird der Durchsatz des in den einen Katalysator strömenden Abgases
verringert. Es wird daher möglich,
den Durchsatz des in den einen Katalysator strömenden Abgases zu verringern,
ohne den Durchsatz des von der Brennkraftmaschine (d. h. einer Zylindergruppe,
mit der der eine Abgaskanal verbunden ist) abgegebenen Abgases zu
verändern.
Ferner können
in Bezug auf die anderen Katalysatoren die Durchsätze der
in diese Katalysatoren strömenden Abgase
in der gleichen Weise verringert werden, ohne den Betriebszustand
der Brennkraftmaschine zu beeinflussen.
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In
dem Fall, in dem jeder der Katalysatoren gemäß der vorliegenden Erfindung
ein NOx-Fangvermögen
besitzt, ist es erforderlich, wenn das in jedem Katalysator eingefangene
(oder absorbierte oder okkludierte) NOx vom Katalysator freigegeben werden
soll oder wenn jeder Katalysator von einer Schwefelvergiftung befreit
werden soll (hiernach einfach als die Zeit, wenn das NOx-Fangvermögen eines
jeden Katalysators regeneriert werden soll, bezeichnet), das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des
in jeden Katalysator strömenden
Abgases so zu steuern, dass es zu einem stöchiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis oder
einem fetten Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird.
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Als
Verfahren zum Steuern des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses eines in jeden Katalysator
strömenden
Abgases, so dass es zu einem stöchiometrischen
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
oder einem fetten Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird, kann als Beispiel
ein Verfahren zum Zusetzen eines Reduktionsmittels, wie Kraftstoff
etc., zum Abgas aufstromseitig eines jeden Katalysators genannt
werden. Wenn ein Reduktionsmittel dem Abgas aufstromseitig eines
Verbindungsabschnittes eines jeden Abgaskanals mit dem aufstromseitigen
Verbindungskanal zugesetzt wird, strömt ein Teil des Reduktionsmittels
in die anderen Abgaskanäle
durch den aufstromseitigen Kommunikationskanal zusammen mit dem
Abgas. Es wird daher bevorzugt, das Reduktionsmittel zum Abgas abstromseitig
des Verbindungsabschnittes des aufstromseitigen Verbindungskanals
und aufstromseitig der entsprechenden Katalysatoren in den entsprechenden
Abgaskanälen
zuzusetzen.
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Daher
kann in der Abgasreinigungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Reduktionsmittelzusatzventil in jedem Abgaskanal zwischen
dessen Verbindungsabschnitt mit dem aufstromseitigen Verbindungskanal und
jedem Katalysator angeordnet werden. Wenn das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des
in einen Katalysator strömenden
Abgases auf ein stöchiometrisches Luft-Kraftstoff-Verhältnis oder
ein fettes Luft-Kraftstoff-Verhältnis
eingestellt ist, kann das Reduktionsmittel dem Abgas von einem Reduktionsmittelzusatzventil
zugesetzt werden, das in einem Abgaskanal angeordnet ist, in dem
der eine Katalysator angeordnet ist.
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In
dem Fall, in dem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des Abgases, das in den
einen Katalysator strömt,
auf das stöchiometrische
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
oder darunter gemäß dem vorstehend
beschriebenen Verfahren verringert werden soll, kann der Durchsatz
des in den einen Katalysator strömenden
Abgases verringert werden, ohne den Betriebszustand der Brennkraftmaschine
durch Öffnen
des aufstromseitigen Schaltventils und gleichzeitiges Reduzieren
des Öffnungsgrades
des einen Durchsatzregulationsventils, das in dem einen Abgaskanal
angeordnet ist, auf einen geringeren Wert als der Öffnungsgrad
der anderen Durchsatzregulationsventile zu beeinflussen.
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Wenn
der Durchsatz des in den einen Katalysator strömenden Abgases verringert wird,
kann die Menge des Reduktionsmittels, das von dem einen Reduktionsmittelzusatzventil
zugesetzt werden muss, um das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des
Abgases bis zum stöchiometrischen
Luft-Kraftstoff-Verhältnis oder
dem fetten Luft-Kraftstoff-Verhältnis
zu verringern, reduziert werden.
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Da
ferner der Durchsatz des Abgases, das in den einen Katalysator strömt, abnimmt,
verlangsamt sich auch die Strö mungsgeschwindigkeit
des in den einen Katalysator strömenden
Abgases, so dass die Raumgeschwindigkeit (sv) des Reduktionsmittels
abnimmt. Da die Raumgeschwindigkeit (sv) des Reduktionsmittels abnimmt,
wird die Reaktivität
zwischen dem Reduktionsmittel und NOx (NOx-Reinigungsrate) verbessert,
so dass das NOx mit einer geringeren Menge an Reduktionsmittel gereinigt
werden kann.
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Daher
wird es durch Regenerieren des NOx-Fangvermögens eines jeden Katalysators
mit Hilfe der vorliegenden Erfindung möglich, die Menge des zuzusetzenden
Reduktionsmittels zu verringern, ohne den Betriebszustand der Brennkraftmaschine zu
beeinflussen.
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In
dem Fall, in dem das NOx-Fangvermögen des einen Katalysators
unter Anwendung der vorliegenden Erfindung regeneriert wird, kann
der Steuerabschnitt das eine Durchsatzregulationsventil in dem einen
Abgaskanal oder gleichzeitig mit dem Öffnen des aufstromseitigen
Schaltventils vollständig
schließen
und das eine Reduktionsmittelzusatzventil des einen Abgaskanals
zu einem Zeitpunkt betätigen,
bei dem das Reduktionsmittel an dem einen Katalysator ankommt, wenn
der tatsächliche Öffnungsgrad
des einen Durchsatzregulationsventils einem vollständig geschlossenen
Zustand entspricht.
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In
diesem Fall wird der Strom des in den einen Katalysator strömenden Abgases
gestoppt, wenn das Reduktionsmittel an dem einen Katalysator ankommt.
Infolgedessen verbleibt das Reduktionsmittel in dem einen Katalysator.
Wenn das Reduktionsmittel in dem einen Katalysator verbleibt, wird
das Innere des einen Katalysators in einer fetten Atmosphäre gehalten,
selbst wenn das eine Reduktionsmittelzusatzventil nicht mit dem
Zusatz des Reduktionsmittels fortfährt. Infolgedessen wird es
möglich,
das NOx-Fangvermögen
des einen Katalysators mit einer geringeren Menge an Reduktionsmittel
zu regenerieren.
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Als
Verfahren zum Stoppen des Stromes des in den einen Katalysator strömenden Abgases,
wenn das Reduktionsmittel an dem einen Katalysator ankommt, mit
anderen Worten, als Verfahren zum Synchronisieren des Zeitpunktes,
bei dem der tatsächliche Öffnungsgrad
des einen Durchsatzregulationsventils einem vollständig geschlossenen
Zustand entspricht, mit dem Zeitpunkt, zu dem das Reduktionsmittel
an dem einen Katalysator ankommt, kann beispielsweise ein Verfahren
zum Betreiben des einen Reduktionsmittelzusatzventils in einer Ansprechverzögerungsperiode
des Durchsatzregulationsventils genannt werden.
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Das
Durchsatzregulationsventil erzeugt eine Ansprechverzögerung vom
Zeitpunkt des Empfanges eines Befehlssignals zum vollständigen Schließen vom
Steuerabschnitt, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der tatsächliche Öffnungsgrad
desselben einen vollständig
geschlossen Zustand erreicht. Wenn daher das eine Reduktionsmittelzusatzventil
den Zusatz des Reduktionsmittels während der Ansprechverzögerungsperiode
des einen Durchsatzregulationsventils durchführt, ist es möglich, den
Zeitpunkt, zu dem das Reduktionsmittel an dem einen Katalysator
ankommt, und den Zeitpunkt, zu dem der tatsächliche Öffnungsgrad des einen Durchsatzregulationsventils
einen vollständig
geschlossenen Zustand erreicht, im wesentlichen zu synchronisieren.
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Der
Zeitpunkt, zu dem der vom Reduktionsmittelzusatzventil zugesetzte
Kraftstoff am Katalysator ankommt, ändert sich auch in Abhängigkeit
von der Strömungsgeschwindigkeit
des Abgases. Die Strömungsgeschwindigkeit
des Abgases wird durch die Umdrehungszahl der Brennkraftmaschine
(die Menge der Ansaugluft) beeinflusst. Daher kann der Zeitpunkt,
zu dem das Reduktionsmittel vom Reduktionsmittelzusatzventil zugesetzt
wird, in Abhängigkeit
von der abnehmenden Umdrehungszahl der Brennkraftmaschine pro Minute
(der abnehmenden Menge der Ansaugluft) während der Ansprechverzögerungsperiode
des Durchsatzregulationsventils früher gesetzt werden.
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Bei
der vorliegenden Erfindung kann als Katalysator mit NOx-Fangvermögen beispielsweise
ein katalytischer Wandler verwendet werden, der einen Katalysator
vom NOx-Speicher- und
Reduktionstyp sowie einen Katalysator vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
trägt,
ein katalytischer Wandler, der eine NOx-Falle (ein NOx-Absorptionsmittel)
trägt,
ein Partikelfilter, der einen Katalysator vom NOx-Speicher- und
Reduktionstyp trägt,
oder ein Partikelfilter, der eine NOx-Falle (NOx-Absorptionsmittel) trägt, etc.
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In
Fällen,
bei denen ein Katalysator gemäß der vorliegenden
Erfindung ein PM-Fangvermögen besitzt,
wie ein Partikelfilter, der nur ein PM-Fangvermögen aufweist, ein Partikelfilter,
der einen Katalysator vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp trägt, ein Partikelfilter,
der eine NOx-Falle (ein NOx-Absorptionsmittel) trägt, ein
Partikelfilter, der einen Oxidationskatalysator trägt, etc.,
kann das aufstromseitige Schaltventil in der erforderlichen Weise
geöffnet
werden.
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Wenn
beispielsweise die Menge der PM-Sammlung in Abhängigkeit von jedem Partikelfilter
variiert, ist der Druckverlust (oder der Druckabfall) für jeden
Partikelfilter verschieden, was zu einer Variation der Größe des auf
die entsprechenden Zylindergruppen einwirkenden Rückdrucks
führt.
Wenn der Rückdruck
in Abhängigkeit
von jeder Zylindergruppe variiert, besteht die Möglichkeit, das Probleme verursacht
werden, wie beispielsweise Variationen in der Abgasabgabe oder Abgasemission
der entsprechenden Zylindergruppen. Wenn daher bewirkt wird, dass
das aufstromseitige Schaltventil zu dem Zeitpunkt, zu dem die Menge
der PM-Sammlung in Abhängigkeit
von jedem Partikelfilter variiert, offen ist, werden die Abgasdrücke in den
entsprechenden Abgaskanälen
ausgeglichen, so dass das Auftreten der vorstehend genannten Probleme
vermieden werden kann.
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Wenn
ferner ein Katalysator gemäß der vorliegenden
Erfindung ein PM-Fangvermögen
besitzt, kann der Steuerabschnitt das aufstromseitige Schaltventil
und die Durchsatzregulationsventile so steuern, dass die Menge der
PM-Sammlung der entsprechenden Katalysatoren ausgeglichen wird.
Beispielsweise kann der Steuerabschnitt gemäß der vorliegenden Erfindung
das aufstromseitige Schaltventil und die entsprechenden Durchsatzregulationsventile so
steuern, dass in einer vorgegebenen Periode vom Starten der Brennkraftmaschine
an das gesamte Abgas in einen speziellen Katalysator aus der Vielzahl der
Katalysatoren strömen
kann, wobei der spe zielle Katalysator bei jedem Starten der Brennkraftmaschine
verändert
werden kann.
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Die
Menge an von der Brennkraftmaschine emittiertem PM besitzt die Tendenz,
während
des Kaltlaufes vom Starten der Brennkraftmaschine bis zum Beenden
des Aufwärmbetriebes
(d. h. während des
Aufwärmbetriebes)
und nicht während
des warmen Betriebes nach Beendigung des Aufwärmbetriebes anzusteigen. Dies
ist darauf zurückzuführen, dass
der Verbrennungszustand der Brennkraftmaschine während des Kaltbetriebes im
Vergleich zu dem während
des warmen Betriebes unstabil wird. Da die Verbrennungszustände der
entsprechenden Zylinder in diesem Fall von Zylinder zu Zylinder
variieren, besteht die Möglichkeit,
dass die Menge der PM-Emission in Abhängigkeit von jeder Zylindergruppe
variieren kann. Daher kann bei der Brennkraftmaschine mit unabhängigem Abgassystem
(einschließlich
Abgaskanälen
und Katalysatoren) für
entsprechende Zylindergruppen die Menge der PM-Sammlung in Abhängigkeit
von jedem Katalysator stark variieren.
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In
dem Fall, in dem die Menge der PM-Sammlung in Abhängigkeit
von jedem Katalysator variiert, wird das PM-Fangvermögen von
sämtlichen
Katalysatoren auf der Basis eines Katalysators mit der größten Menge
der PM-Sammlung regenerierbar gemacht (hiernach als PM-Regenerationsbehandlung
bezeichnet). Mit anderen Worten, wenn die Größe der PM-Sammlung von mindestens einem Katalysator
aus der Vielzahl der Katalysatoren eine feste Menge übersteigt,
wird die PM-Regenerationsbehandlung
in Bezug auf sämtliche
Katalysatoren durchgeführt,
selbst wenn eine Grenze im PM-Fangvermögen der anderen Katalysatoren
verbleibt.
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Infolgedessen
kann eine unnötige
PM-Regenerationsbehandlung mit den Katalysatoren mit Grenzen, die
in ihren PM-Fangvermögen
verbleiben, durchgeführt
werden, so dass die Möglichkeit
einer Zunahme der Verschlechterung des Kraftstoffverbrauches und
der thermischen Zersetzung aus der PM-Regenerationsbehandlung resultiert.
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Wenn
im Gegensatz dazu das gesamte Abgas in einen speziellen Katalysator
unter der Vielzahl der Katalysatoren innerhalb der vorgegebenen
Zeitdauer vom Starten der Brennkraftmaschine an strömt, d. h.
während
des Kaltbetriebes, in dem die Menge des von der Brennkraftmaschine
emittierten PM am größten wird,
wird eine große
Menge an PM nur vom speziellen Katalysator gesammelt. Ferner wird
die Ausführungsperiode
der PM-Regenerationsbehandlung zu einer für diverse Wege, so dass bei Änderung
des vorstehend erwähnten
speziellen Katalysators von einem Katalysator zum anderen bei jedem
Starten der Brennkraftmaschine die Mengen der PM-Sammlungen der
Vielzahl der Katalysatoren während
der Ausführung
der PM-Regenerationsbehandlung im wesentlichen gleichgemacht werden können.
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Wenn
infolgedessen die Menge der PM-Sammlung von einem Katalysator einen
festen Betrag erreicht (d. h. wenn die PM-Regenerationsbehandlung durchgeführt wird),
wird auch die Menge der PM-Sammlung eines jeden der anderen Katalysatoren
im wesentlichen die feste Menge erreichen.
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Die
Abgasreinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ferner mit einem Reduktionsmittelzusatzventil versehen
sein, das in jedem Abgaskanal zwischen seinem Verbindungsabschnitt
mit dem aufstromseitigen Verbindungskanal und jedem Katalysator
angeordnet ist. Wenn in diesem Fall die PM-Regenerationsbehandlung
eines speziellen Katalysators aus der Vielzahl der Katalysatoren
durchgeführt
wird, kann der Steuerabschnitt das aufstromseitige Schaltventil öffnen, den Öffnungsgrad
eines Durchsatzregulationsventils, das im gleichen Abgaskanal wie
der spezielle Katalysator angeordnet ist, verringern und ferner
ein Reduktionsmittel dem speziellen Katalysator von einem Reduktionsmittelzusatzventil,
das im gleichen Abgaskanal wie der spezielle Katalysator angeordnet
ist, zusetzen. Nachdem die Temperatur des speziellen Katalysators
bis zu einem gewünschten
Solltemperaturbereich angestiegen ist, kann der Steuerabschnitt
den Öffnungsgrad
des Durchsatzregulationsventils, das im gleichen Abgaskanal wie
der spezielle Katalysator angeordnet ist, erhöhen und zur gleichen Zeit den Öffnungsgrad
eines jeden anderen Regulationsventils, die in den gleichen Abgaskanälen wie
die anderen Katalysatoren angeordnet sind, verringern und ferner
ein Reduktionsmittel den anderen Katalysatoren von den anderen Reduktionsmittelzusatzventilen, die
in den gleichen Abgaskanälen
wie die anderen Katalysatoren angeordnet sind, zusetzen.
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Wenn
das PM-Fangvermögen
eines Katalysators regeneriert wird, ist es erforderlich, den Katalysator
einer magereren Atmosphäre
mit einer hohen Temperatur von etwa 500°C oder darüber auszusetzen. Da es selten
ist, dass die Temperatur des von der Brennkraftmaschine emittierten
Abgases einen Wert von 500°C
oder darüber
annimmt, wenn das PM-Fangvermögen
des Katalysators regeneriert wird, ist es erforder lich, die Temperatur
des Katalysators bis zu einem Solltemperaturbereich von 500°C oder darüber stark
anzuheben (Temperaturanhebungsbehandlung). Ein Verfahren zum Zuführen eines
Reduktionsmittels, wie Kraftstoff etc., zum Katalysator, um auf
diese Weise die Oxidationsreaktionswärme des Reduktionsmittels im
Katalysator zu erzeugen, ist als Verfahren zum Durchführen der
Temperaturanhebungsbehandlung wirksam.
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Wenn
die Menge des Abgases, das in den Katalysator während der Durchführung der
Temperaturanhebungsbehandlung strömt, ansteigt, kann die Oxidationsreaktionswärme des
Reduktionsmittels durch das Abgas abgebaut werden, so dass die Zeit länger werden
kann, die erforderlich ist, bis der Katalysator den Solltemperaturbereich
erreicht hat. Wenn die Zeit, die erforderlich ist, bis der Katalysator
den Solltemperaturbereich erreicht hat, länger wird, entsteht das Problem,
dass die Dauer der Temperaturanhebungsbehandlung länger wird
und die Menge des für
die Temperaturanhebungsbehandlung erforderlichen Reduktionsmittels
ansteigt.
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Wenn
daher bei der Abgasreinigungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung die Temperaturanhebungsbehandlung in Bezug auf einen speziellen
Katalysator durchgeführt
wird, wird das aufstromseitige Schaltventil geöffnet und der Öffnungsgrad
eines Durchsatzregulationsventils (hiernach als ein spezielles Durchsatzregulationsventil
bezeichnet), das sich im gleichen Abgaskanal befindet (hiernach
als spezieller Abgaskanal bezeichnet), in dem der spezielle Katalysator angeordnet
ist, geringer gemacht als der der Durchsatzregulationsventile, die in
den anderen Abgaskanälen
angeordnet sind. Ein Teil des von der Brennkraftmaschine in den
speziellen Abgaskanal emittierten Abgases strömt daher in die anderen Abgaskanäle durch
den aufstromseitigen Verbindungskanal. Infolgedessen wird der Durchsatz
des in den speziellen Katalysator strömenden Abgases verringert.
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Wenn
die Menge des während
der Durchführung
der Temperaturanhebungsbehandlung in den speziellen Katalysator
strömenden
Abgases abnimmt, wird der spezielle Katalysator in die Lage versetzt,
seine Temperatur in einer kurzen Zeit mit einer geringen Menge an
Reduktionsmittel bis zum Solltemperaturbereich zu erhöhen.
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Wenn
die Temperatur des speziellen Katalysators bis zum Solltemperaturbereich
ansteigt, werden das im speziellen Katalysator gesammelte PM, das
oxidiert wird, und die PM-Oxidationsrate
in diesem Fall in Abhängigkeit
von der ansteigenden Sauerstoffmenge, die in den speziellen Katalysator strömt, höher. Wenn
ferner die Menge des in den speziellen Katalysator strömenden Abgases
weiterhin in einem reduzierten Zustand gehalten wird, nachdem die
Temperatur des speziellen Katalysators bis auf den Solltemperaturbereich
angestiegen ist, besteht die Möglichkeit,
dass die Temperatur des speziellen Katalysators mit der Oxidationsreaktionswärme des
PM übermäßig stark
ansteigt. Es wird daher bevorzugt, die Menge des in den speziellen
Katalysator strömenden
Abgases zu erhöhen,
nachdem die Temperatur des speziellen Katalysators auf den Solltemperaturbereich
angestiegen ist.
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Im
Gegensatz dazu wird bei der Abgasreinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung nach dem Anstieg der Temperatur des speziellen Katalysators
auf den gewünschten
Solltemperaturbereich der Öffnungsgrad
des speziellen Durchsatzregulationsventils erhöht und der Öffnungsgrad der in anderen
Abgaskanälen
angeordneten Durchsatzregulationsventile erniedrigt. Somit nimmt
die Menge des in jeden der Katalysatoren, die in den anderen Abgaskanälen angeordnet
sind, strömenden
Abgases ab, während
die Menge des Abgases, das in den speziellen Katalysator strömt, ansteigt.
Infolgedessen wird es möglich,
die Oxidationsrate des im speziellen Katalysator gesammelten PM
zu erhöhen
und einen übermäßig starken
Anstieg der Temperatur des speziellen Katalysators zu verhindern.
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Da
bei der Abgasreinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
die Mengen des gesammelten PM in der Vielzahl der Katalysatoren
im wesentlichen gleich werden, wie vorstehend erwähnt, wird
bevorzugt, das PM-Fangvermögen
der anderen Katalysatoren im wesentlichen gleichzeitig mit der Regeneration
des speziellen Katalysators zu regenerieren.
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Wenn
im Gegensatz dazu bei der Abgasreinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung die Mengen des Abgases, die in andere Katalysatoren strömen, nachdem
die Temperatur des speziellen Katalysators auf den gewünschten
Solltemperaturbereich angestiegen ist, verringert werden, führen Reduktionsmittelzusatzventile,
die in den gleichen Abgaskanälen
wie die anderen Katalysatoren angeordnet sind, ein Reduktionsmittel
den anderen Katalysatoren zu. Infolgedessen wird es möglich, die Temperaturen
der anderen Katalysatoren bis zum Solltemperaturbereich in einer
kurzen Zeitdauer mit einer geringen Menge des Reduktionsmittels
anzuheben.
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Ferner
werden während
der Periode, in der die Temperaturanhebungsbehandlung des speziellen Katalysators
durchgeführt
wird (mit anderen Worten, der Periode, während der die Menge des in
den speziellen Katalysator strömenden
Abgases verringert wird und die Mengen der in die anderen Katalysatoren
strömenden
Abgase erhöht
werden), die Temperaturen der anderen Katalysatoren in einem gewissen
Ausmaß durch
eine große
Menge an Abgas erhöht.
Infolgedessen können
die Menge des Reduktionsmittels und die zum Anheben der Temperaturen der
anderen Katalysatoren bis zum Solltemperaturbereich erforderliche
Zeit weiter erniedrigt werden.
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Bei
der Abgasreinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
kann die PM-Regenerationsbehandlung der Vielzahl der Katalysatoren
auf diese Weise effizient ausgeführt
werden, so dass es möglich
ist, die Menge des Reduktionsmittels und die für die PM-Regenerationsbehandlung
der Vielzahl der Katalysatoren erforderliche Zeit zu verringern.
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In
dem Fall, in dem die Katalysatoren, die bei der vorliegenden Erfindung
Verwendung finden, ein NOx-Fangvermögen besitzen, ist eine Behandlung zur
Wiederherstellung des NO-Fangvermögens der Katalysatoren
von einer Schwefelvergiftung (Schwefelvergiftungswiederherstellungsbehandlung)
erforderlich. Die Schwefelvergiftung der Katalysatoren kann eliminiert
werden, wenn die Katalysatoren einer fetten Atmosphäre mit einer
hohen Temperatur von etwa 500°C
oder mehr ausgesetzt werden. Es ist eine Temperaturanhebungsbe handlung ähnlich wie
bei der vorstehend erwähnten
PM-Regenerationsbehandlung
erforderlich, wenn die Katalysatoren von einer Schwefelvergiftung
wiederhergestellt werden sollen.
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Wenn
daher bei der Abgasreinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
die Temperaturanhebungsbehandlung durchgeführt wird, um die Schwefelvergiftung
des speziellen Katalysators zu eliminieren, kann ähnlich wie
bei der vorstehend erwähnten
PM-Regenerationsbehandlung der Steuerabschnitt eine solche Steuerung
durchführen,
dass das aufstromseitige Schaltventil geöffnet wird, der Öffnungsgrad
des speziellen Durchsatzregulationsventils verringert wird und ferner
ein Reduktionsmittel dem speziellen Katalysator von einem Reduktionsmittelzusatzventil
(hiernach als spezielles Reduktionsmittelzusatzventil bezeichnet)
zugeführt
wird, das im gleichen Abgaskanal wie der spezielle Katalysator angeordnet
ist.
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In
diesem Fall nimmt die Menge des Abgases, das während der Ausführung der
Temperaturanhebungsbehandlung in den speziellen Katalysator strömt, ab,
so dass die Temperatur des speziellen Katalysators in einer kurzen
Zeit mit einer geringen Menge an Reduktionsmittel bis zum Solltemperaturbereich
erhöht
werden kann.
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Bei
der PM-Regenerationsbehandlung lässt man
die Menge des in den speziellen Katalysator strömenden Abgases ansteigen, nachdem
die Temperatur des speziellen Katalysators auf den Solltemperaturbereich
angestiegen ist. Bei der SOx-Vergiftungswiederherstellbehandlung
wird jedoch die Menge des in den speziellen Katalysator strömenden Abgases
weiterhin auf einem erniedrigten Zustand gehalten, nachdem die Temperatur
des speziellen Katalysators auf den Solltemperaturbereich angestiegen ist.
Wenn die Menge des in den speziellen Katalysator strömenden Abgases
niedrig gehalten wird, nachdem der spezielle Katalysator den Solltemperaturbereich
erreicht hat, ist es möglich,
die Menge des Reduktionsmittels, das erforderlich ist, um das in
den speziellen Katalysator strömende
Abgas zu einer fetten Atmosphäre
zu machen, zu verringern.
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Nachdem
die Schwefelvergiftung des speziellen Katalysators eliminiert worden
ist, führt
der Steuerabschnitt eine Steuerung durch, um den Öffnungsgrad
des speziellen Durchsatzregulationsventils zu erhöhen und
den Öffnungsgrad
der Durchsatzregulationsventile in anderen Abgaskanälen zu verringern
sowie ferner das Reduktionsmittel von den Reduktionsmittelzusatzventilen
der anderen Abgaskanäle
anderen Katalysatoren zuzusetzen. In diesem Fall wird es möglich, die
Temperaturen der anderen Katalysatoren in einer kurzen Zeitdauer
mit einer geringen Menge an Reduktionsmittel bis zum Solltemperaturbereich
zu erhöhen
und Abgase, die in andere Katalysatoren strömen, mit einer geringen Menge
an Reduktionsmittel in eine fette Atmosphäre zu versetzen, nachdem die
Temperaturen der anderen Katalysatoren bis zum Solltemperaturbereich
angestiegen sind.
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Ferner
werden während
der Periode, in der die Schwefelvergiftungsbehandlung des speziellen Katalysators
durchgeführt
wird (mit anderen Worten, der Periode, in der die Menge des in den
speziellen Katalysator strömenden
Abgases erniedrigt wird und die Mengen der in andere Katalysatoren
strömenden Abgase
erhöht
werden), die Temperaturen von anderen Katalysatoren in einem gewissen
Ausmaß durch eine
große
Menge des Abgases erhöht.
Infolgedessen können
die Menge des Reduktionsmittels und die zum Anheben der Temperaturen
der anderen Katalysatoren bis zum Solltemperaturbereich erforderliche Zeit
weiter verringert werden.
-
Die
Abgasreinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ferner mit Hilfsabgaskanälen versehen sein, die Abschnitte
von Abgaskanälen
abstromseitig der Katalysatoren mit anderen Abgaskanälen zwischen
entsprechenden Katalysatoren und den Verbindungsabschnitten mit
dem aufstromseitigen Verbindungskanal verbinden, ferner mit Hilfsschaltventilen,
die die Hilfsabgaskanäle öffnen und
schließen,
und mit Absperrventilen, die in Abgaskanälen zwischen den ersten Verbindungsabschnitten
mit entsprechenden Hilfsabgaskanälen
aufstromseitig der entsprechenden Katalysatoren und den zweiten
Verbindungsabschnitten mit dem aufstromseitigen Verbindungskanal
angeordnet sind, wobei jedes der Durchsatzregulationsventile abstromseitig eines
dritten Verbindungsabschnittes von jedem der Abgaskanäle mit jedem
der Hilfsabgaskanäle
abstromseitig eines jeden Katalysators angeordnet ist.
-
Bei
der auf diese Weise ausgebildeten Abgasreinigungsvorrichtung kann
beispielsweise der Steuerabschnitt das aufstromseitige Schaltventil,
die Durchsatzregulationsventile, die Absperrventile und die Hilfsschaltventile
so steuern, dass in einer vorgegebenen Periode vom Starten der Brennkraftmaschine
an das gesamte Abgas nacheinander durch die Vielzahl der Katalysatoren
strömt,
wobei die Reihenfolge der Katalysatoren, durch die das Abgas strömt (insbesondere
der Katalysator, in den das Abgas zuerst strömt), bei jedem Starten der
Brennkraftmaschine verändert
wird.
-
Wenn
man das gesamte Abgas nacheinander durch die Vielzahl der Katalysatoren
strömen lässt, führt der
Steuerabschnitt eine solche Steuerung durch, dass das aufstromseitige
Schaltventil geöffnet,
das Absperrventil, das im gleichen Abgaskanal wie der spezielle
Katalysator angeordnet ist, geschlossen, das Durchsatzregulationsventil,
das im gleichen Abgaskanal wie der spezielle Katalysator angeordnet
ist, geöffnet,
das Hilfsschaltventil im Hilfsabgaskanal, der mit dem speziellen
Abgaskanal abstromseitig des speziellen Katalysators verbunden ist
(dem Hilfsabgaskanal, der den speziellen Abgaskanal abstromseitig
des speziellen Katalysators und den anderen Abgaskanal aufstromseitig
des anderen Katalysators miteinander verbindet) verbunden ist, geschlossen,
das Absperrventil, das im gleichen Abgaskanal wie der andere Katalysator
angeordnet ist, geöffnet,
das Durchsatzregulationsventil, das im gleichen Abgaskanal wie der
andere Katalysator angeordnet ist, geschlossen und das Hilfsschaltventil
im Hilfsabgaskanal, der mit dem anderen Abgaskanal abstromseitig
des anderen Katalysators verbunden ist (dem Hilfsabgaskanal, der
den anderen Abgaskanal abstromseitig des anderen Katalysators und
den speziellen Abgaskanal aufstromseitig des speziellen Katalysators
miteinander verbindet) geöffnet
wird.
-
In
diesem Fall strömt
das gesamte Abgas, das von der Brennkraftmaschine zum speziellen
Abgaskanal emittiert wird, durch den aufstromseitigen Verbindungskanal
in einen anderen Abgaskanal. Das vom speziellen Abgaskanal in den
anderen Abgaskanal strömende
Abgas strömt
in einen anderen Katalysator zusammen mit dem Abgas, das von der Brennkraftmaschine
zum anderen Abgaskanal emittiert wird. Das gesamte Abgas, das durch
den anderen Katalysator strömt,
wird vom anderen Abgaskanal abstromseitig des anderen Katalysators
zum speziellen Abgaskanal aufstromseitig des speziellen Katalysators
durch einen Hilfsabgaskanal geführt.
Das in den speziellen Abgaskanal aufstromseitig des speziellen Katalysators
strömende
Abgas passiert den speziellen Katalysator.
-
Daher
strömt
das gesamte von der Brennkraftmaschine emittierte Abgas durch den
speziellen Katalysator, nachdem es den anderen Katalysator passiert
hat. Wenn der Abgasstrom in der vorstehend beschriebenen Weise in
einer vorgegebenen Periode vom Starten der Brennkraftmaschine an
realisiert wird (während
des Kaltbetriebes der Brennkraftmaschine), strömt das gesamte von der Brennkraftmaschine
emittierte Abgas in den speziellen Katalysator, nachdem es den anderen
Katalysator passiert hat. Somit wird im wesentlichen das gesamte
von der Brennkraftmaschine emittierte PM vom anderen Katalysator
gesammelt. Wenn dann beim nächsten Starten
der Brennkraftmaschine das aufstromseitige Schaltventil, die Durchsatzregulationsventile,
die Absperrventile und die Hilfsschaltventile so gesteuert werden,
dass das gesamte von der Brennkraftmaschine emittierte Abgas den
anderen Katalysator passiert, nachdem es den speziellen Katalysator passiert
hat, wird es möglich,
die Menge des von der Vielzahl der Katalysatoren gesammelten PM
im wesentlichen gleichzumachen.
-
Wenn
darüber
hinaus das Abgas der Brennkraftmaschine nacheinander durch die Vielzahl
der Katalysatoren während
des Kaltbetriebes der Brennkraftmaschine strömt, können sämtliche Katalysatoren durch
eine große
Menge des Abgases aufgewärmt
werden, so dass es möglich
wird, die Mengen des von allen Katalysatoren gesammelten PM gleichzumachen,
während
alle Katalysatoren ohne Verzögerung
aktiviert werden.
-
Die
Abgasreinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann mit Hilfsabgaskanälen versehen
sein, die Abschnitte eines jeden Abgaskanals abstromseitig der entsprechenden
Katalysatoren mit einem Abschnitt eines anderen Abgaskanals zwischen
einem entsprechenden Katalysator und seinem Verbindungsabschnitt
mit dem aufstromseitigen Verbindungskanal verbinden, mit Hilfsschaltventilen,
die die Hilfsabgaskanäle öffnen und
schließen, und
mit Absperrventilen, die zwischen Verbindungsabschnitten von Abgaskanälen mit
Hilfsabgaskanälen
aufstromseitig der entsprechenden Katalysatoren und Verbindungsabschnitten
von Abgaskanälen
mit dem aufstromseitigen Verbindungskanal angeordnet sind, einem
abstromseitigen Verbindungskanal, der wechselseitig Abschnitte von
entsprechenden Abgaskanälen
zwischen ihren Verbindungsabschnitten mit Hilfsabgaskanälen und
entsprechenden Katalysatoren verbindet, und einem abstromseitigen Schaltventil,
das den abstromseitigen Verbindungskanal öffnet und schließt, wobei
Durchsatzregulationsventile in Abgaskanälen zwischen ihren Verbindungsabschnitten
mit dem abstromseitigen Verbindungskanal und ihren Verbindungsabschnitten
mit Hilfsabgaskanälen
abstromseitig der Katalysatoren angeordnet sind.
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Bei
der auf diese Weise ausgebildeten Abgasreinigungsvorrichtung führt der
Steuerabschnitt beispielsweise eine solche Steuerung durch, dass das
aufstromseitige Schaltventil und das abstromseitige Schaltventil,
die im aufstromseitigen Verbindungskanal und im abstromseitigen
Verbindungskanal angeordnet sind, welche den speziellen Abgaskanal
und den anderen Abgaskanal miteinander verbinden, geöffnet werden,
das Absperrventil im speziellen Abgaskanal geöffnet wird, das Durchsatzregulationsventil
im speziellen Abgaskanal geschlossen wird, das Absperrventil im
anderen Abgaskanal geöffnet
wird, das Durchsatzregulationsventil im anderen Abgaskanal geschlossen
wird, das Hilfsschaltventil im Hilfsabgaskanal, der einen Abschnitt
des speziellen Abgaskanals abstromseitig des speziellen Katalysators
darin und einen Abschnitt des anderen Abgaskanals aufstromseitig
des anderen Katalysators darin verbindet, geschlossen wird und das
Hilfsschaltventil im Hilfsabgaskanal, der einen Abschnitt des speziellen
Abgaskanals aufstromseitig des speziellen Katalysators darin und
einen Abschnitt des anderen Abgaskanals abstromseitig des anderen
Katalysators darin, verbindet, geschlossen wird.
-
In
diesem Fall strömt
das gesamte Abgas, das von der Brennkraftmaschine an den speziellen Abgaskanal
abgegeben wird, in den anderen Abgaskanal durch den aufstromseitigen
Verbindungskanal. Das vom speziellen Abgaskanal in den anderen Abgaskanal
strömende
Abgas strömt
in den anderen Katalysator im anderen Abgaskanal zusammen mit dem
von der Brennkraftmaschine zum anderen Abgaskanal abgegebenen Abgas.
Das aus dem anderen Katalysator herausströmende Abgas strömt in den
speziellen Abgaskanal vom anderen Abgaskanal durch den abstromseitigen
Verbindungskanal. Das in den speziellen Abgaskanal strömende Abgas
strömt durch
den speziellen darin angeordneten Katalysator von einer abstromseitigen
Seite desselben bis zu einer aufstromseitigen Seite und strömt dann
von einem Abschnitt des speziellen Abgaskanals aufstromseitig des
speziellen Katalysators in einen Abschnitt des anderen Kanals abstromseitig
des anderen Katalysators (einem Abschnitt des anderen Kanals abstromseitig
des darin angeordneten Durchsatzregulationsventils) durch den Hilfsabgaskanal.
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Mit
anderen Worten, das gesamte von der Brennkraftmaschine an den speziellen
Abgaskanal und den anderen Abgaskanal abgegebenen Abgas strömt durch
den speziellen Katalysator zurück, nachdem
es den anderen Katalysator passiert hat. Wenn der Abgasstrom in
der vorstehend beschriebenen Weise während der PM-Regenerationsbehandlung
des speziellen Katalysators (vorzugsweise während der PM-Regenerationsbehandlung
nach der Beendigung der Temperaturanhebungsbehandlung) realisiert
worden ist, wird es möglich,
zu verhindern, dass ein Teil des PM im speziellen Katalysator (d.
h. das im aufstromseitigen Abschnitt des speziellen Katalysators
gesammelte PM) nicht oxidiert darin zurückbleibt.
-
Es
folgt nunmehr eine Kurzbeschreibung der Zeichnungen. Hiervon zeigen:
-
1 eine
Ansicht, die die schematische Konstruk tion einer Brennkraftmaschine
zeigt, bei der eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung Anwendung findet;
-
2 ein
Ablaufdiagramm, das ein Steuerprogramm für die Regeneration des NOx-Fangvermögens zeigt;
-
3 eine
Ansicht, die ein anderes Konstruktionsbeispiel einer Brennkraftmaschine
zeigt, bei der die erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung Anwendung findet;
-
4 eine
Ansicht, die die schematische Konstruktion einer Brennkraftmaschine
zeigt, bei der eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung Anwendung findet;
-
5 ein
Ablaufdiagramm, das ein Abgasstromsteuerprogramm beim Starten der
Brennkraftmaschine gemäß der zweiten
Ausführungsform zeigt;
-
6 ein
erstes Ablaufdiagramm, das ein PM-Regenerationsbehandlungsprogramm
bei der zweiten Ausführungsform
zeigt;
-
7 ein
zweites Ablaufdiagramm, das das PM-Regenerationsbehandlungsprogramm
bei der zweiten Ausführungsform
zeigt;
-
8 eine
Ansicht, die die schematische Konstruktion eines Abgassystems einer
Brennkraftmaschine zeigt, bei der eine dritte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung Anwendung findet;
-
9 eine
Ansicht, die die Strömungsbahn des
Abgases zeigt, wenn das Abgas nacheinander vom ersten Filter zum
zweiten Filter bei der dritten Ausführungsform strömt;
-
10 eine Ansicht, die ein Ablaufdiagramm des Abgases
zeigt, wenn dieses nacheinander vom zweiten Filter zum ersten Filter
bei der dritten Ausführungsform
strömt;
-
11 eine Ansicht, die die schematische Konstruktion
eines Abgases einer Brennkraftmaschine zeigt, bei der eine vierte
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung Anwendung findet;
-
12 eine Ansicht, die die Strömungsbahn des Abgases zeigt,
wenn das gesamte Abgas bei einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung im zweiten Filter rückwärts strömt; und
-
13 eine Ansicht, die die Strömungsbahn des Abgases zeigt,
wenn das gesamte Abgas bei einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung im ersten Filter rückwärts strömt.
-
Es
werden hiernach bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
erläutert.
-
<Erste
Ausführungsform>
-
Als
erstes wird eine erste Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den 1 bis 3 erläutert. 1 ist
eine Ansicht, die die schematische Konstruktion einer Brennkraftmaschine
zeigt, bei der die vorliegende Erfindung Anwendung findet. Die Brennkraftmaschine,
die in 1 generell mit 1 bezeichnet ist, ist
eine Brennkraftmaschine vom Kompressionszündungstyp (d. h. ein Dieselmotor),
bei der eine erste Zylindergruppe (erste Reihe) 1a und
eine zweite Zylindergruppe (zweite Reihe) 1b in V-Form
angeordnet sind.
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Ein
erster Abgaskanal 2a und ein zweiter Abgaskanal 2b sind
mit der ersten und zweiten Reihe 1a, 1b verbunden.
Ein erster Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
und ein zweiter Katalysator 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
sind im ersten und zweiten Abgaskanal 2a, 2b angeordnet.
Jeder des ersten und zweiten Katalysators 3a, 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp ist ein katalytischer Wandler, in
dem ein Katalysator vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp angeordnet
oder gelagert ist und der ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Katalysators darstellt.
-
Ein
Abschnitt des ersten Abgaskanals 2a aufstromseitig des
ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
und ein Abschnitt des zweiten Abgaskanals 2b aufstromseitig
des zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
sind über
den aufstromseitigen Verbindungskanal 4 miteinander verbunden.
Ein aufstromseitiges Schaltventil 5 zum Schalten zwischen
Durchleitung und Unterbrechung des aufstromseitigen Verbindungskanals 4 ist
in einem Zwischenabschnitt des aufstromseitigen Verbindungskanals 4 angeordnet.
-
Ein
erstes Durchsatzregulationsventil 6a befindet sich im ersten
Abgaskanal 2a abstromseitig seines Verbindungsabschnittes
mit dem aufstromseitigen Verbindungskanal 4. Obwohl in 1 das
erste Durchsatzregulationsventil 6a aufstromseitig des
ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp angeordnet ist, kann
es auch abstromseitig vom ersten Katalysator 3a des NOx-Speicher-
und Reduktionstyps angeordnet sein.
-
Ein
zweites Durchsatzregulationsventil 6b ist im zweiten Abgaskanal 2b abstromseitig
seines Verbindungsabschnittes mit dem aufstromseitigen Verbindungskanal 4 angeordnet.
Obwohl in 1 das zweite Durchsatzregulationsventil 6b aufstromseitig des
zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
angeordnet ist, kann es auch abstromseitig des zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
angeordnet sein.
-
Ein
erstes Kraftstoffzusatzventil 7a ist im ersten Abgaskanal 2a zwischen
dem ersten Durchsatzregulationsventil 6a und dem ersten
Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp angeordnet. Ein
zweites Kraftstoffzusatzventil 7b ist im zweiten Abgaskanal 2b zwischen
dem zweiten Durchsatzregulationsventil 6b und dem zweiten
Katalysator 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp angeordnet. Das
erste und zweite Kraftstoffzusatzventil 7a, 7b stellen
nur ein Beispiel eines Reduktionsmittelzusatzventils gemäß der vorliegenden
Erfindung dar.
-
Ein
erster Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Sensor 8a ist
im ersten Abgaskanal 2a an einer Stelle abstromseitig des
ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
angeordnet. Ein zweiter Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Sensor 8b befindet sich
im zweiten Abgaskanal 2b an einer Stelle abstromseitig
des zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp.
-
Eine
elektronische Steuereinheit (ECU) 9 ist zusammen mit der
auf diese Weise konstruierten Brennkraftmaschine 1 vorgesehen.
Die ECU 9 umfasst eine arithmetische logische Betriebsschaltung einschließlich einer
CPU, eines ROM, eines RAM, eines Unterstützungs-RAM etc. Sensoren, wie
der erste und zweite Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Sensor 8a, 8b etc.,
sind elektrisch an diese ECU 9 angeschlossen. Auch das
abstromseitige Schaltventil 5, das erste und zweite Durchsatzregulationsventil 6a, 6b und das
erste und zweite Kraftstoffzusatzventil 7a, 7b sind
elektrisch an die ECU 9 angeschlossen.
-
Die
ECU 9 identifiziert den Betriebszustand der Brennkraftmaschine 1 aus
einem Ausgangssignal eines nichtdargestell ten Kurbelwellenpositionssensors,
eines nichtdargestellten Gaspedalpositionssensors o. ä. und steuert
auf elektrische Weise die Brennkraftmaschine 1 sowie die
vorstehend erwähnten
Teile auf der Basis des auf diese Weise identifizierten Betriebszustandes
der Brennkraftmaschine.
-
Beispielsweise
führt die
ECU 9 zusätzlich
zur bekannten Steuerung, wie beispielsweise der Kraftstoffeinspritzsteuerung
etc., die Regenerationsbehandlung der NOx-Fangvermögen (NOx-Absorptionsvermögen oder
NOx-Okklusionsvermögen)
des ersten und zweiten Katalysators 3a, 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
aus. Als Behandlung zum Regenerieren der NOx-Fangvermögen sei beispielsweise
eine NOx-Regenerationsbehandlung genannt, bei der das im ersten
und zweiten Katalysator 3a, 3b absorbierte oder
okkludierte NOx reduziert und gereinigt wird, eine SOx-Vergiftungswiederherstellbehandlung,
bei der der erste und zweite Katalysator 3a, 3b wieder
von einer SOx-Vergiftung befreit werden etc.
-
Bei
der NOx-Regenerationsbehandlung und der SOx-Vergiftungswiederherstellbehandlung
(hiernach einfach als NOx-Fangvermögensregenerationsbehandlung
bezeichnet) ist es erforderlich, das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des
in den ersten oder zweiten Katalysator 3a oder 3b vom
NOx-Speicher und Reduktionstyp strömenden Abgases auf das stöchiometrische
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
oder ein fettes Luft-Kraftstoff-Verhältnis abzusenken,
so dass die ECU 9 das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des
Abgases durch Zusetzen von Kraftstoff vom ersten oder zweiten Kraftstoffzusatzventil 7a oder 7b zum
Abgas bis zum stöchiometrischen
Luft-Kraft stoff-Verhältnis oder
zum fetten Luft-Kraftstoff-Verhältnis
reduziert.
-
Wenn
jedoch der Durchsatz des Abgases zu der Zeit, wenn es erforderlich
ist, das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
des in den ersten oder zweiten Katalysator 3a oder 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp strömenden Abgases auf das stöchiometrische
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
oder das fette Luft-Kraftstoff-Verhältnis abzusenken,
erhöht
wird, muss eine große
Menge an Kraftstoff vom ersten oder zweiten Kraftstoffzusatzventil 7a oder 7b dem Abgas
zugesetzt werden, was zur Folge hat, dass der Kraftstoffverbrauch
verschlechtert wird.
-
Wenn
darüber
hinaus der Durchsatz des Abgases hoch ist, wird auch die Strömungsgeschwindigkeit
des Abgases hoch, so dass der vom ersten oder zweiten Kraftstoffzusatzventil 7a oder 7b zugesetzte
Kraftstoff den ersten oder zweiten Katalysator 3a oder 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp mit einer hohen Geschwindigkeit
passiert. Mit anderen Worten, wenn der Durchsatz des Abgases hoch ist,
kann nicht nur die Zeit, über
die der erste oder zweite Katalysator 3a oder 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp der fetten Atmosphäre ausgesetzt ist,
kurz werden, sondern wird auch die Raumgeschwindigkeit (sv) des
in den ersten oder zweiten Katalysator 3a oder 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp strömenden Kraftstoffes hoch.
-
In
diesem Fall entsteht die Notwendigkeit, die Zeit des Kraftstoffzusatzes
durch das erste oder zweite Kraftstoffzusatzventil 7a oder 7b auszudehnen,
so dass die Zeitdauer, über
die das erste oder zweite Kraftstoffzusatzventil 7a oder 7b der
fetten Atmosphäre
ausgesetzt ist, erweitert werden kann. Infolgedessen besteht das
Problem, dass eine weitere Verschlechterung des Kraftstoffverbrauches
verursacht wird.
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Um
diesem Problem abzuhelfen, senkt bei dieser Ausführungsform bei Durchführung der NOx-Fangvermögensregenerationsbehandlung
des ersten oder zweiten Katalysators 3a oder 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp die ECU 9 den Durchsatz und die Strömungsgeschwindigkeit
des in den ersten und zweiten Katalysator 3a, 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp strömenden
Abgases gemäß dem folgenden
Verfahren. Hierbei wird davon ausgegangen, dass zu anderen Zeiten
als der Ausführung
der NOx-Fangvermögensregenerationsbehandlung
das aufstromseitige Schaltventil 5 vollständig geschlossen
gehalten wird und das erste und zweite Durchsatzregulationsventil 6a, 6b vollständig geöffnet gehalten
werden.
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Im
Fall der Regeneration des NOx-Fangvermögens des ersten Katalysators 3a vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp öffnet
die ECU 9 als erstes das aufstromseitige Schaltventil 5 und
verringert den Öffnungsgrad
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a auf einen Wert,
der geringer ist als der des zweiten Durchsatzregulationsventils 6b,
und zwar gleichzeitig mit oder nach dem Öffnen des aufstromseitigen
Schaltventils 5.
-
Der
Grund dafür,
warum der Zeitpunkt zum Ändern
des Öffnungsgrades
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a später angesetzt
wird als der Zeitpunkt zum Öffnen
des auf stromseitigen Schaltventils 5 ist darin zu sehen,
dass bei einer früheren
Verringerung des Öffnungsgrades
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a als dem Öffnen des
aufstromseitigen Schaltventils 5 der Rückdruck im ersten Abgaskanal 2a so
verändert
werden kann, dass er den Betriebszustand der Brennkraftmaschine 1 beeinflusst
(insbesondere die erste Reihe 1a).
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Wenn
das aufstromseitige Schaltventil 5 geöffnet und der Öffnungsgrad
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a verringert wird,
strömt
ein Teil des von der erste Reihe 1a zum ersten Abgaskanal 2a emittierten
Abgases in den zweiten Abgaskanal 2b durch den aufstromseitigen
Verbindungskanal 4. Infolgedessen nimmt der Durchsatz des
in den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
strömenden
Abgases ab.
-
Wenn
der Durchsatz des in den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp strömenden
Abgases abnimmt, kann die Menge des vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a zuzusetzenden Kraftstoffes
verringert werden, um das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des
in den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
strömenden
Abgases auf das stöchiometrische
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
oder ein fettes Luft-Kraftstoff-Verhältnis zu steuern.
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Wenn
der Durchsatz des in den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp strömenden
Abgases verringert wird, nimmt die Strömungsgeschwindigkeit des in
den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
strömenden
Abgases ab, so dass die Zeit, über
die der erste Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
der fetten Atmosphäre
ausgesetzt ist, länger
wird und gleichzeitig die Raumgeschwindigkeit (sv) des zugesetzten
Kraftstoffes abnimmt. Infolgedessen nimmt die NOx-Reinigungsrate
im ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
zu.
-
Wenn
somit, wie vorstehend erläutert,
der Durchsatz (die Menge) und die Strömungsgeschwindigkeit des in
den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
strömenden
Abgases abnehmen, wird es möglich,
das NOx-Fangvermögen
des ersten Katalysators 3 vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
durch den Zusatz einer geringen Menge an Kraftstoff über eine
kurze Zeit zu regenerieren.
-
Wenn
der Strom des Abgases in dem Moment gestoppt werden kann, in dem
der vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a dem Abgas zugesetzte Kraftstoff
am ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
angekommen ist, verbleibt der zugesetzte Kraftstoff im ersten Katalysator 3a vom
NOx-Speicher- und
Reduktionstyp, so dass die NOx-Reinigungsrate des ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp weiter erhöht
und die Menge des vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a zuzusetzenden
Kraftstoffes weiter erniedrigt werden kann.
-
Um
den Strom des Abgases in dem Moment zu stoppen, in dem der zugesetzte
Kraftstoff den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp erreicht hat, müssen das Betriebstiming des ersten
Durchsatzregulationsventils 6a und des ersten Kraftstoffzusatzventils 7a nur
so gesteuert werden, dass der tatsächliche Öffnungsgrad des ersten Durchsatzregulationsventils 6a in
dem Augenblick vollständig
geschlossen wird, in dem der vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a dem
Abgas zugesetzte Kraftstoff den ersten Katalysator 3a vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp erreicht hat.
-
Das
erste Durchsatzregulationsventil 6a bewirkt eine Ansprechverzögerung vom
Empfangszeitpunkt eines Befehlssignals zum vollständigen Schließen von
der ECU 9 bis zu dem Zeitpunkt, in dem der tatsächliche Öffnungsgrad
zu einer vollständig
geschlossenen Öffnung
führt.
Eine Ansprechverzögerung
tritt auf, bis der zugesetzte Kraftstoff vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a am
ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
angekommen ist.
-
Da
bei dieser Ausführungsform
das erste Kraftstoffzusatzventil 7a unmittelbar aufstromseitig vom
ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
angeordnet ist und die Strömungsgeschwindigkeit
des Abgases ausreichend größer ist als
die Betriebsgeschwindigkeit des ersten Durchsatzregulationsventils 6a,
wird die Ansprechverzögerungszeit,
bis der vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a zugesetzte
Kraftstoff den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp erreicht, kürzer
als die Ansprechverzögerungszeit
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a.
-
Daher
ist die ECU 9 so ausgebildet, dass sie ein Kraftstoffzusatzbefehlssignal
an das erste Kraftstoffzusatzventil 7a in einer Zeitdauer
vom dem Zeitpunkt, wenn das Befehlssignal zum vollständigen Schließen an das
erste Durchsatzregulationsventil 6a abgegeben wird, bis
zu dem Zeit punkt, zu dem der tatsächliche Öffnungsgrad des ersten Durchsatzregulationsventils 6a zur
vollständig
geschlossenen Öffnung
führt,
abgibt. Speziell gibt die ECU 9 das Kraftstoffzusatzbefehlssignal
an das erste Kraftstoffzusatzventil 7a ab, nachdem eine
vorgegebene Verzögerungszeit
von dem Zeitpunkt an abgelaufen ist, an dem das Befehlssignal zum
vollständigen
Schließen
an das erste Durchsatzregulationsventil 6a abgegeben worden
ist.
-
In
diesem Fall erreicht der tatsächliche Öffnungsgrad
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a die vollständig geschlossene
Stellung im wesentlichen gleichzeitig mit dem Zeitpunkt, an dem
der zugesetzte Kraftstoff vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a den
ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
erreicht hat, so dass der zugesetzte Kraftstoff im ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
verbleibt. Infolgedessen wird es durch den Zusatz einer geringen Kraftstoffmenge über eine
kurze Zeitdauer möglich, den
ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp über eine
erweiterte Zeitdauer in einer fetten Atmosphäre zu halten und die Raumgeschwindigkeit
(sv) des zugesetzten Kraftstoffes so niedrig wie möglich zu
machen.
-
Die
Ansprechverzögerungszeit
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a wird im wesentlichen zu
einer konstanten Zeit in Abhängigkeit
von der Hardware des ersten Durchsatzregulationsventils 6a. Andererseits
gilt, dass die Ansprechverzögerungszeit
des zugesetzten Kraftstoffes umso kürzer wird, je höher die
Strömungsgeschwindigkeit
des Abgases ist. Ferner gilt, dass die Strömungsgeschwindigkeit des Ab gases
umso höher
wird, je größer die
Umdrehungszahl der Brennkraftmaschine pro Minute oder die Menge
der Ansaugluft ist. Es wird daher bevorzugt, die vorstehend erwähnte Verzögerungszeit
in Abhängigkeit
von der ansteigenden Drehzahl der Brennkraftmaschine oder der ansteigenden
Ansaugluftmenge länger
einzustellen.
-
Wenn
das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geschlossen
ist, strömt
das gesamte von der ersten Zylinderreihe 1a emittierte
Abgas in den zweiten Katalysator 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp.
Mit anderen Worten, das gesamte von der ersten Zylinderreihe 1a und
der zweiten Zylinderreihe 1b emittierte Abgas (das gesamte
von der Brennkraftmaschine 1 emittierte Abgas) strömt in den zweiten
Katalysator 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp.
-
Wenn
daher das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geschlossen
ist, wenn eine große
Menge an NOx von der Brennkraftmaschine 1 emittiert wird,
besteht die Möglichkeit,
dass der zweite Katalysator 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
das NOx des Abgases nicht behandeln kann. Obwohl daher ein Verfahren
zum Erhöhen
der Kapazität
des zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
in Betracht gezogen wird, besteht die Möglichkeit, dass sich das Aufwärmverhalten
und die Montagefähigkeit
des Fahrzeuges verschlechtern.
-
Wenn
daher bei dieser Ausführungsform
die Menge des von der Brennkraftmaschine 1 emittierten NOx
(hiernach als Menge der NOx-Emission bezeichnet) relativ gering
ist, wird die Regenerationsbehandlung des NOx-Fangvermögens in
der vor stehend beschriebenen Weise durchgeführt. Die Menge der NOx-Emission ändert sich
in Abhängigkeit
von der Last der Brennkraftmaschine 1. Mit anderen Worten,
die Menge der NOx-Emission nimmt in Abhängigkeit von der sich verringernden
Last der Brennkraftmaschine 1 ab. Daher braucht die ECU 9 nur
die NOx-Fangvermögensregenerationsbehandlung durchzuführen, wenn
die Last der Brennkraftmaschine 1 geringer ist als eine
vorgegebene Last. Die vorgegebene Last wird so eingestellt, dass
sie einer maximalen Last innerhalb eines Bereiches, in dem die Menge
der NOx-Emission nicht das NOx-Fangvermögen des
zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp übersteigt,
entspricht oder geringfügig
niedriger ist als die maximale Last.
-
Als
nächstes
steuert im Fall der Regeneration des NOx-Fangvermögens des zweiten Katalysators 3b vom
NOx-Speicher- und
Reduktionstyp die ECU 9 das aufstromseitige Schaltventil 5,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b und das zweite
Kraftstoffzusatzventil 7b gemäß einem Verfahren, das dem
entspricht, das zur Regeneration des NOx-Fangvermögens des
ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
verwendet wird. Auch in diesem Fall wird das NOx-Fangvermögen des zweiten Katalysators 3b vom
NOx-Speicher- und
Reduktionstyp durch den Zusatz einer geringen Kraftstoffmenge über eine
kurze Zeit wie bei dem ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp regeneriert.
-
Es
wird nunmehr auf die NOx-Fangvermögensregenerationssteuerung
dieser Ausführungsform
in Verbindung mit 2 Bezug genommen. 2 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein NOx-Fangvermögensregenerationssteuerprogramm zeigt.
Dieses NOx-Fangvermögensregenerationssteuerprogramm
ist ein Programm, das zur NOx-Regenerationsbehandlung dient, wobei
das im ersten oder zweiten Katalysator 3a oder 3b vom
NOx-Speicher- und
Reduktionstyp absorbierte NOx reduziert und gereinigt wird.
-
Bei
dem NOx-Fangvermögensregenerationssteuerprogramm
ermittelt die ECU 9 in Schritt S101, ob der Wert eines
ersten Regenerationskennzeichens Frs1 „1" beträgt. Das erste Regenerationskennzeichen
Frs1 ist ein Kennzeichen, bei dem „1" gesetzt wird, bei dem die von der Beendigung
der letzten Durchführung
der NOx-Regenerationsbehandlung des ersten Katalysators 3a vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp abgelaufene Zeit einer vorgegebenen
Zeit entspricht oder länger
als diese ist, oder wenn die Menge der NOx-Absorption (oder die Menge
der NOx-Absorption) des ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp einer vorgegebenen Menge entspricht oder größer als
diese wird. Bei Beendigung der Ausführung der NOx-Regenerationsbehandlung
wird das Kennzeichen auf „0" rückgesetzt.
-
Wenn
in Schritt S101 eine positive Ermittlung durchgeführt wird,
rückt die
ECU 9 zu Schritt S102 vor (Frs1 = 1). In Schritt S102 ermittelt
die ECU 9, ob der Betriebszustand der Brennkraftmaschine
sich in einem niedrigen Lastbereich befindet. Mit anderen Worten,
die ECU 9 ermittelt, ob die Menge der NOx-Emission geringer
ist als das NOx-Fangvermögen
des zweiten Katalysator 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp.
Als ein derartiges spezielles Ermittlungsverfahren ist beispielsweise
eines zu nennen, bei dem dann, wenn der Öffnungsgrad eines Gaspedals
geringer ist als ein vorgegebener Öffnungsgrad oder wenn die Menge
der Kraftstoffeinspritzung geringer ist als eine vorgegebene Menge, ermittelt
wird, dass sich der Betriebszustand der Brennkraftmaschine 1 in
einem niedrigen Lastbereich befindet (d. h. die Menge der NOx-Emission
ist geringer als das NOx-Fangvermögen des
zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp).
-
Wenn
in Schritt S102 eine positive Ermittlung durchgeführt wird,
rückt die
ECU 9 zu Schritt S103 vor. In Schritt S103 öffnet die
ECU 9 das aufstromseitige Schaltventil 5.
-
In
Schritt S104 schließt
die ECU 9 das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig. Danach ermittelt
die ECU 9 in Schritt S105, ob die von dem Zeitpunkt, an
dem ein Befehlssignal zum vollständigen
Schließen
an das erste Durchsatzregulationsventil 6a abgegeben wurde,
abgelaufene Zeit der Verzögerungszeit
entspricht oder länger
als diese ist. Die Verzögerungszeit
wird so eingestellt, dass sie kürzer
ist als die Ansprechverzögerungszeit
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a und in Abhängigkeit
von der ansteigenden Drehzahl der Brennkraftmaschine oder der ansteigenden
Ansaugluftmenge länger
wird.
-
Wenn
in Schritt S105 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 die Behandlung in Schritt S105 auf wiederholte Weise
durch, bis die Verzögerungszeit
abgelaufen ist. Wenn in Schritt S105 eine positive Ermittlung durchgeführt wird, rückt die
ECU 9 zu Schritt S106 vor. In Schritt S106 gibt die ECU 9 ein
Kraftstoffzusatzsignal ab, so dass eine vorgegebene Kraftstoffmenge
vom ersten Kraft stoffzusatzventil 7a zugesetzt wird. Die
vorstehend erwähnte
vorgegebene Kraftstoffmenge kann eine vorher eingestellte feste
Menge oder eine variable Menge sein, die sich mit der Menge der
NOx-Absorption des ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher- und
Reduktionstyp ändert.
-
In
Schritt S107 ermittelt die ECU 9, ob die von dem Zeitpunkt,
an dem das Kraftstoffzusatzbefehlssignal an das erste Kraftstoffzusatzventil 7a abgegeben
wurde (d. h. was im wesentlichen der Zeit entspricht, über die
das erste Durchsatzregulationsventil 6a in seinen vollständig geschlossenen
Zustand gebracht wird), abgelaufene Zeit einer vorgegebenen Zeit
entspricht oder länger
als diese ist. Diese vorgegebene Zeit kann eine vorher eingestellte feste
Zeit oder ein variabler Wert sein, der sich in Abhängigkeit
von der Menge der NOx-Absorption des ersten Katalysators 3a vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp verändert.
-
Wenn
in Schritt S107 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 die Behandlung in Schritt S107 auf wiederholte Weise
durch, bis die vorstehend erwähnte
vorgegebene Zeit abgelaufen ist. Wenn in Schritt S107 eine positive
Ermittlung durchgeführt
wird, rückt
der Steuerprozess der ECU 9 zu Schritt S108 vor, in dem
die NOx-Regenerationsbehandlung des ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp beendet wird. Speziell gibt die ECU 9 ein
Befehlssignal zum vollständigen Öffnen an
das erste Durchsatzregulationsventil 6a und ein Ventilschließbefehlssignal
an das aufstromseitige Schaltventil 5. Danach setzt die
ECU 9 den Wert des ersten Regenerationskennzeichens Frs1
in Schritt S109 zurück
auf „0".
-
Wenn
die NOx-Regenerationsbehandlung des ersten Katalysators 3a vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp auf diese Weise durchgeführt wird, wird
das erste Durchsatzregulationsventil 6a in dem Augenblick
vollständig
geschlossen, in dem der vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a dem
Abgas zugesetzte Kraftstoff den ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp erreicht, und das erste Durchsatzregulationsventil 6a hält seinen
vollständig
geschlossenen Zustand über
eine vorgegebene Zeit bei.
-
In
diesem Fall verbleibt der vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a zugesetzte
Kraftstoff über
eine vorgegebene Zeit im ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp, so dass die Raumgeschwindigkeit (sv) des zugesetzten
Kraftstoffes abnimmt. Wenn der vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a zugesetzte
Kraftstoff im ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und
Reduktionstyp verbleibt, wird das Innere des ersten Katalysators 3a vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp in einer fetten Atmosphäre gehalten,
selbst wenn das erste Kraftstoffzusatzventil 7a die Kraftstoffzugabe
nicht fortsetzt.
-
Infolgedessen
kann das im ersten Katalysator 3a vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
okkludierte NOx in einer geeigneten Weise durch den Zusatz einer
geringen Kraftstoffmenge über
eine kurze Zeit reduziert und gereinigt werden.
-
Wenn
eine negative Ermittlung in Schritt S101 durchgeführt oder
die Ausführung
der Behandlung in Schritt S109 beendet wird, rückt der Steuerprozess der ECU 9 zu
Schritt S110 vor, in dem ermittelt wird, ob der Wert eines zweiten
Regenerationskennzeichens Frs2 „1" beträgt. Bei dem zweiten Regenerationskennzeichen
Frs2 handelt es sich um ein Kennzeichen, bei dem „1" gesetzt wird, wenn
die von der Beendigung der letzten Ausführung der NOx-Regenerationsbehandlung
des zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
abgelaufene Zeit einer vorgegebenen Zeit entspricht oder länger als
diese wird oder wenn die Menge der NOx-Absorption des zweiten Katalysators 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp einer vorgegebenen Menge entspricht
oder größer als
diese wird. Bei Beendigung der Ausführung der NOx-Regenerationsbehandlung wird
das Kennzeichen auf „0" rückgesetzt.
-
Wenn
in Schritt S110 eine negative Ermittlung durchgeführt wird
(Frs2 = 0), beendet die ECU 9 die Ausführung dieses Programms. Wenn
in Schritt S110 eine positive Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 die NOx-Regenerationsbehandlung des zweiten Katalysators 3b vom
NOx-Speicher- und
Reduktionstyp in Schritten S111 bis S118 durch. In diesem Fall steuert
die ECU 9 das aufstromseitige Schaltventil 5,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b und das zweite
Kraftstoffzusatzventil 7b mit einem Verfahren, das dem
entspricht, das bei der NOx-Regenerationsbehandlung des ersten Katalysators 3a vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp verwendet wurde, wie vorstehend
erläutert.
-
Wenn
die NOx-Regenerationsbehandlung des zweiten Katalysators 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp auf diese Weise durchgeführt wird, wird
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b in dem Moment
vollständig
geschlossen, in dem der vom zweiten Kraftstoffzusatzventil 7b dem
Abgas zugesetzte Kraftstoff den zweiten Katalysator 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp erreicht, und das zweite Durchsatzregulationsventil 6b hält seinen
vollständig
geschlossenen Zustand über
eine vorgegebene Zeit aufrecht.
-
In
diesem Fall verbleibt der vom zweiten Kraftstoffzusatzventil 7b zugesetzte
Kraftstoff im zweiten Katalysator 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp über
eine vorgegebene Zeit, so dass die Raumgeschwindigkeit (sv) des
zugesetzten Kraftstoffes abnimmt. Wenn der vom zweiten Kraftstoffzusatzventil 7b zugesetzte
Kraftstoff im zweiten Katalysator 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp verbleibt, wird das Innere des zweiten Katalysators 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp in einer fetten Atmosphäre gehalten,
selbst dann, wenn das zweite Kraftstoffzusatzventil 7b die
Kraftstoffzugabe nicht fortsetzt.
-
Infolgedessen
kann das im zweiten Katalysator 3b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
okkludierte NOx in einer geeigneten Weise durch Zugabe einer geringen
Menge an Kraftstoff über
eine kurze Zeit reduziert und gereinigt werden.
-
Wenn
gemäß der vorstehend
beschriebenen Ausführungsform
das NOx-Fangvermögen
des ersten oder zweiten Katalysators 3a oder 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp regeneriert wird, können der Durchsatz und die
Strömungsgeschwindigkeit
des in den ersten oder zweiten Katalysator 3a oder 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp strömenden Abgases in einer geeigneten
Weise verringert werden. Insbesondere dann, wenn das erste oder
zweite Durchsatzregulationsventil 6a oder 6b in dem
Moment vollständig
geschlossen ist, in dem der zugesetzte Kraftstoff den ersten oder
zweiten Katalysator 3a oder 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp erreicht, wird es möglich, das NOx-Fangvermögen des
ersten oder zweiten Katalysators 3a oder 3b vom
NOx-Speicher- und Reduktionstyp mit einer geringen Menge an zugesetztem
Kraftstoff zu regenerieren, selbst wenn der Durchsatz des von der Brennkraftmaschine 1 abgegebenen
Abgases ansteigt.
-
Infolgedessen
kann die Kraftstoffmenge, die erforderlich ist, um das NOx-Fangvermögen des
ersten und zweiten Katalysators 3a, 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp zu regenerieren, auf ein Minimum herabgesetzt
werden, so dass es möglich wird,
eine Verschlechterung des Kraftstoffverbrauches zu verhindern.
-
Bei
dieser Ausführungsform
wurde als Beispiel einer Brennkraftmaschine, bei der die vorliegende
Erfindung Anwendung findet, eine Brennkraftmaschine vom V-Typ genannt.
Die vorliegende Erfindung ist natürlich nicht auf eine derartige
Brennkraftmaschine beschränkt.
Diese muss vielmehr lediglich so konstruiert sein, dass sie eine
Vielzahl von Zylindergruppen mit einem unabhängigen Abgaskanal besitzt,
wobei ein unabhängiger
Katalysator vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp für jede Zylindergruppe
vorgesehen ist.
-
Beispielsweise
kann die vorliegende Erfindung in dem Fall Anwendung finden, in
dem, wie in 3 gezeigt, eine Brennkraftmaschine 10 vom
Reihentyp Zylinder aufweist, die in zwei Zylindergruppen klassifiziert
sind (d. h. bei dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel
eine erste Zylinder gruppe mit einem ersten Zylinder (#1) und einem
vierten Zylinder (#4) und eine zweite Zylindergruppe mit einem zweiten
Zylinder (#2) und einem dritten Zylinder (#3)), ferner unabhängige Abgaskanäle 11, 12 und
Katalysatoren 13a, 13b vom NOx-Speicher- und Reduktionstyp
für die
Zylindergruppen.
-
In
diesem Fall kann die Vorrichtung so konstruiert sein, dass sie einen
Verbindungskanal 16 aufweist, der dazu dient, die Abschnitte
der Abgaskanäle 11, 12 aufstromseitig
der Katalysatoren 13a, 13b vom NOx-Speicher- und
Reduktionstyp miteinander in Verbindung zu bringen, ein aufstromseitiges Schaltventil 17,
das dazu dient, den Verbindungskanal 16 zu öffnen und
zu schließen,
Kraftstoffzusatzventile 15a, 15b, die abstromseitig
der Verbindungsabschnitte der Abgaskanäle 11, 12 mit
dem Verbindungskanal 16 und aufstromseitig der Katalysatoren 13a, 13b vom
NOx-Speicher- und
Reduktionstyp angeordnet sind, und Durchsatzregulationsventile 14a, 14b,
die abstromseitig der Verbindungsabschnitte der Abgaskanäle 11, 12 mit
dem Verbindungskanal 16 angeordnet sind. Ferner muss eine
ECU 18 nur das aufstromseitige Schaltventil 17,
die Durchsatzregulationsventile 14a, 14b und die
Kraftstoffzusatzventile 15a, 15b gemäß einem
Verfahren, das dem vorstehend erwähnten Programm in 2 entspricht,
steuern.
-
<Zweite
Ausführungsform>
-
Es
wird nunmehr in Verbindung mit den 4 bis 7 auf
eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung Be zug genommen. Diejenigen Teile der
Konstruktion dieser Ausführungsform, die
sich von denen der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform
unterscheiden, werden hier beschrieben, während auf eine Erläuterung
von entsprechenden Konstruktionsteilen verzichtet wird.
-
4 ist
eine Ansicht, die die schematische Konstruktion einer Brennkraftmaschine
zeigt, bei der die vorliegende Erfindung Anwendung findet. Gemäß 4 sind
anstelle des ersten Katalysators 3a vom NOx-Speicher- und
Reduktionstyp und des zweiten Katalysators 3b vom NOx-Speicher-
und Reduktionstyp ein erster Filter 30a und ein zweiter
Filter 30b im ersten Abgaskanal 2a und zweiten
Abgaskanal 2b angeordnet.
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Jeder
des ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b ist
ein Partikelfilter, der dazu dient, partikelförmiges Material (PM) im Abgas
einzufangen oder zu sammeln. Ferner sind der erste Filter 30a und
der zweite Filter 30b mit einem Katalysator versehen, der
eine Oxidationsfähigkeit
besitzt (d. h. mit einem Oxidationskatalysator, einem NOx-Katalysator vom Okklusions-
und Reduktionstyp, einem Dreiwegekatalysator etc.). In diesem Fall
kann der eine Oxidationsfähigkeit
besitzende Katalysator unmittelbar aufstromseitig des Partikelfilters
angeordnet sein oder von einem Träger des Partikelfilters gelagert werden.
Es wird hier vorausgesetzt, dass das PM-Fang- oder Sammelvermögen des
ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b einander
entsprechen.
-
Ein
erster Abgastemperatursensor 19a ist in einem Abschnitt
des ersten Abgaskanals 2a abstromseitig des ersten Filters 30a angeordnet.
Ein zweiter Abgastemperatursensor 19b ist in einem Abschnitt
des zweiten Abgaskanals 2b abstromseitig des zweiten Filters 30b angeordnet.
In einem Fall, in dem der erste Filter 30a und der zweite
Filter 30b aus einem Oxidationskatalysator und einem Partikelfilter bestehen,
die in Reihe miteinander angeordnet sind, kann ein Abgastemperatursensor
zwischen dem Oxidationskatalysator und dem Partikelfilter angeordnet sein.
-
Bei
der auf diese Weise konstruierten Brennkraftmaschine 1 führt die
ECU 9 den Prozess der Steuerung des aufstromseitigen Schaltventils 5,
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a und des zweiten
Durchsatzregulationsventils 6b so durch, dass das gesamte
Abgas von der Brennkraftmaschine 1 nur durch einen des
ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b in
einer vorgegebenen Zeitdauer vom Starten der Brennkraftmaschine
an dringen kann, wobei dieser eine Filter bei jedem Starten der
Brennkraftmaschine geändert
wird (hiernach wird ein derartiger Prozess als Brennkraftmaschinenzeitdriftprozess
bezeichnet).
-
Die
Menge des von der Brennkraftmaschine 1 emittierten PM besitzt
die Tendenz, während
eines Kaltbetriebes vom Starten der Brennkraftmaschine bis zur Beendigung
des Aufwärmvorganges
(d. h. während
des Aufwärmvorganges)
und nicht während des
warmen Betriebes nach Beendigung des Aufwärmvorganges anzusteigen. Dies
ist darauf zurückzuführen, dass
die Verbrennung eines Gemisches in der Brennkraftmaschine 1 während des
Kaltbetriebes unbeständig
wird. Ferner werden die Verbrennungsstabilitäten der ersten Zylinderreihe 1a und
der zweiten Zylinderreihe 1b während des Kaltbetriebes der Brennkraftmaschine 1 nicht
ohne weiteres gleichmäßig, so
dass die Mengen des von der ersten Zylinderreihe 1a und
der zweiten Zylinderreihe 1b emittierten PM voneinander
verschieden sein können.
Es besteht daher die Möglichkeit,
dass sich die Mengen des vom ersten Filter 30a und vom
zweiten Filter 30b gesammelten PM stark voneinander unterscheiden können.
-
Wenn
im Gegensatz dazu das gesamte Abgas nur in einen Filter des ersten
Filters 30a und des zweiten Filters 30b in einer
vorgegebenen Zeit vom Starten der Brennkraftmaschine 1 an
strömt,
d. h. während
des Kaltbetriebes, in dem die Menge des von der Brennkraftmaschine 1 emittierten
PM zu einem Maximum wird, wird eine große PM-Menge allein in dem einen
Filter gesammelt. Ferner wird die Periode der Durchführung des
PM-Regenerationsprozesses zu einer von mehreren, so dass bei Wechsel
des vorstehend erwähnten
einen Katalysators bei jedem Starten der Brennkraftmaschine 1 die
Mengen der PM-Sammlungen des ersten Filters 30a und des zweiten
Filters 30b während
der Ausführung
der PM-Regenerationsbehandlung im wesentlichen gleichgemacht werden
können.
-
Beim
Brennkraftmaschinenstartzeitabgasstromsteuerprogramm ermittelt die
ECU 9 zuerst in Schritt S201, ob der momentane Start der
Brennkraftmaschine ein Kaltstart ist. Als Verfahren für eine derartige
Ermittlung sei beispielsweise ein Ermittlungsverfahren genannt,
bei dem die Ermittlung, ob der momentane Brennkraftmaschinenstart
ein Kaltstart ist, durchgeführt
wird, wenn die Temperatur des Kühlwassers
der Brennkraftmaschine niedriger ist als eine vorgegebene Temperatur
und/oder wenn die Temperatur eines Schmieröls der Brennkraftmaschine niedriger
ist als eine vorgegebene Temperatur.
-
Wenn
in Schritt S201 eine positive Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 den Brennkraftmaschinenstartzeitdriftprozess in den
Schritten S202 bis S208 durch. In Schritt S202 ermittelt die ECU 9,
ob der Wert des Regenerationskennzeichens „0" beträgt. Das Regenerationskennzeichnen
wird auf „1" gesetzt, wenn die
Durchführung
der PM-Regenerationsbehandlung
beendet ist, und wird auf „0" gesetzt, wenn der
Brennkraftmaschinenstartzeitdriftprozess in der später beschriebenen
Weise durchgeführt wird.
-
Wenn
in Schritt S202 eine positive Ermittlung durchgeführt wird
(d. h. wenn der Wert des Regenerationskennzeichens „0" beträgt), d.
h. wenn der Brennkraftmaschinenstartzeitdriftprozess mindestens
einmal in einer Zeit vom Zeitpunkt der Beendigung der Ausführung der
PM-Regenerationsbehandlung bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt durchgeführt wurde,
rückt der
Steuerprozess der ECU 9 zu Schritt S203 vor, in dem die
Geschichte des letzten Brennkraftmaschinenstartzeitdriftprozesses
ermittelt wird (Information zum Identifizieren, ob das gesamte Abgas
beim letzten Kaltstart in den ersten Filter 30a oder den
zweiten Filter 30b geströmt ist).
-
In
Schritt S204 ermittelt die ECU 9 auf der Basis der in Schritt
S203 ausgelesenen Geschichte, ob der Filter, durch den das gesamte
Abgas beim letzten Kaltstart geströmt ist, der erste Filter 30a ist.
-
Wenn
in Schritt S204 eine positive Ermittlung durchgeführt wird,
rückt der
Steuerprozess der ECU 9 zu Schritt S205 vor. In Schritt
S205 steuert die ECU 9 das erste Durchsatzregulationsventil 6a,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b und das aufstromseitige
Schaltventil 5 so, dass das gesamte Abgas von der Brennkraftmaschine 1 durch
den zweiten Filter 30b allein strömt. Speziell steuert die ECU 9 diese Ventile
derart, dass das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geschlossen
wird, das zweite Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geöffnet wird
und das aufstromseitige Schaltventil 5 geöffnet wird.
-
In
diesem Fall wird das gesamte von der ersten Zylinderreihe 1a emittierte
Abgas zum zweiten Abgaskanal 2b durch den ersten Abgaskanal 2a und den
aufstromseitigen Verbindungskanal 4 geleitet. Das zum zweiten
Abgaskanal 2b geleitete Abgas strömt in den zweiten Filter 30b zusammen
mit dem von der zweiten Zylinderreihe 1b emittierten Abgas zum
zweiten Abgaskanal 2b. Infolgedessen strömt das gesamte
von der ersten Zylinderreihe 1a und der zweiten Zylinderreihe 1b emittierte
Abgas durch den zweiten Filter 30b allein, ohne durch den
ersten Filter 30a zu strömen.
-
Wenn
in Schritt S204 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
rückt der
Steuerprozess der ECU 9 zu Schritt S206 vor. In Schritt
S206 steuert die ECU 9 das erste Durchsatzregulationsventil 6a,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b und das aufstromseitige
Schaltventil 5 derart, dass das gesamte Abgas von der Brennkraftmaschine 1 durch
den ersten Filter 30a allein strömt. Speziell steuert die ECU 9 diese
Ventile so, dass das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geöffnet wird,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geschlossen
wird und das aufstromseitige Schaltventil 5 geöffnet wird.
-
In
diesem Fall wird das gesamte von der zweiten Zylinderreihe 1b emittierte
Abgas zum ersten Abgaskanal 2a durch den zweiten Abgaskanal 2b und
den aufstromseitigen Verbindungskanal 4 geleitet. Das zum
ersten Abgaskanal 2a geleitete Abgas strömt in den
ersten Filter 30a zusammen mit dem von der ersten Zylinderreihe 1a emittierten
Abgas zum ersten Abgaskanal 2a. Infolgedessen strömt das gesamte
von der ersten Zylinderreihe 1a und der zweiten Zylinderreihe 1b emittierte
Abgas durch den ersten Filter 30a allein, ohne durch den
zweiten Filter 30b zu strömen.
-
Nachdem
die ECU 9 die Behandlung in Schritt S205 oder S206 durchgeführt hat,
ermittelt sie in Schritt S207, ob das Aufwärmen der Brennkraftmaschine 1 beendet
ist. Als Verfahren für
eine derartige Ermittlung sei beispielsweise ein Ermittlungsverfahren
genannt, bei dem die Ermittlung, ob das Aufwärmen der Brennkraftmaschine 1 beendet
ist, durchgeführt
wird, wenn die Temperatur des Kühlwassers
der Brennkraftmaschine einer vorgegebenen Temperatur entspricht
oder höher
als diese ist und/oder wenn die Temperatur des Schmieröls der Brennkraftmaschine einer
vorgegebenen Temperatur entspricht oder höher als diese ist.
-
Wenn
in Schritt S207 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 die Behandlung in Schritt S207 auf wiederholte Weise
durch, bis das Aufwärmen
der Brennkraftmaschine 1 beendet ist. Während dieser Zeit strömt das gesamte
von der Brennkraftmaschine 1 emittierte Abgas nur durch den
ersten Filter 30a oder den zweiten Filter 30b,
so dass das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 im Kaltbetrieb
emittierte PM nur von einem Filter des ersten Filters 30a und
des zweiten Filters 30b gesammelt wird.
-
Wenn
das Aufwärmen
der Brennkraftmaschine 1 beendet ist, führt die ECU 9 in Schritt
S207 eine positive Ermittlung durch und rückt dann zu Schritt S208 vor.
In Schritt S208 setzt die ECU 9 den Wert des vorstehend
erwähnten
Regenerationskennzeichens zurück
auf „0".
-
Im
Schritt S209 steuert die ECU 9 das erste Durchsatzregulationsventil 6a,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b und das aufstromseitige
Schaltventil 5 derart, dass das Abgas auf übliche Weise strömt. Mit
anderen Worten, die ECU 9 steuert diese Ventile so, dass
das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geöffnet wird,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b ebenfalls vollständig geöffnet wird und
das aufstromseitige Schaltventil 5 geschlossen wird.
-
In
diesem Fall strömt
das von der ersten Zylinderreihe 1a emittierte Abgas durch
den ersten Abgaskanal 2a und den ersten Filter 30a,
während
das von der zweiten Zylinderreihe 1b emittierte Abgas durch
den zweiten Abgaskanal 2b und den zweiten Filter 30b strömt.
-
Wenn
in Schritt S202 eine negative Ermittlung durchgeführt wird
(d. h. wenn der Wert des Regenerationskennzeichens „1" beträgt), wird
davon ausgegangen, dass der Brennkraftmaschinenstartzeitdriftprozess
während
der Zeitdauer vom Zeitpunkt der Beendigung der Ausführung der
PM-Regenerationsbehandlung bis zum momentanen Zeitpunkt nicht einmal
durchgeführt
worden ist. In diesem Fall werden die Mengen der PM-Sammlungen des ersten
Filters 30a und des zweiten Filters 30b im momentanen
Zeitpunkt im wesentlichen gleich, so dass die ECU 9 den
Brennkraftmaschinenstartzeitdriftprozess durchführt, ohne die Geschichte der
letzten Brennkraftmaschinenstartzeitdriftsteuerung zu betrachten.
Obwohl in dem in 5 gezeigten Beispiel die ECU 9 Schritt
S205 ausführt,
während
die Schritte S203 und S203 gekippt werden, kann die ECU in diesem
Fall auch Schritt S206 ausführen
und die Schritte S203 und S204 kippen.
-
Wenn
ferner im vorstehend erwähnten Schritt
S201 eine negative Ermittlung durchgeführt wird, d. h. wenn es sich
bei dem momentanen Start der Brennkraftmaschine um einen Warmstart
handelt, führt
die ECU 9 keinen Brennkraftmaschinenstartzeitdriftprozess
(die Schritte S202 bis S208) aus, sondern steuert in Schritt S209
das erste Durchsatzregulationsventil 6a, das zweite Durchsatzregulationsventil 6b und
das aufstromseitige Schaltventil 5 so, dass das Abgas auf übliche Weise
strömt.
-
Dies
ist deswegen der Fall, weil beim Starten der Brennkraftmaschine 1 im
warmen Zustand die Verbrennung eines Gemisches weniger anfällig ist, unstabil
zu werden, so dass eine große
Menge an PM nicht ohne weiteres von der Brennkraftmaschine 1 emittiert
wird und sich die Menge der PM-Emission nicht
in einfacher Weise mit den einzelnen Zylinderreihen 1a, 1b verändert.
-
Somit
führt die
ECU 9 das Brennkraftmaschinenstartzeitabgasstromsteuerprogramm
auf diese Weise durch, wodurch der Zeitpunkt, bei dem das PM-Fangvermögen des
ersten Filters 30a gesättigt
ist (d. ch. der Zeitpunkt, bei dem die Menge der PM-Sammlung des
ersten Filters 30a eine obere Grenzmenge erreicht), und
der Zeitpunkt, bei dem das PM-Fangvermögen des zweiten Filters 30b gesättigt ist
(d. h. der Zeitpunkt, bei dem die Menge der PM-Sammlung des zweiten
Filters 30b eine obere Grenzmenge erreicht), im wesentlichen gleichgemacht
werden können.
-
Wenn
der Zeitpunkt, bei dem das PM-Fangvermögen des ersten Filters 30a gesättigt ist,
und der Zeitpunkt, bei dem das PM-Fangvermögen des zweiten Filters 30b gesättigt ist,
im wesentlichen gleich werden, ist es möglich, die PM-Regenerationsbehandlung
für den
ersten Filter 30a und den zweiten Filter 30b im
wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt durchzuführen. Wenn daher der PM-Regenerationszustand
für den
ersten Filter 30a oder den zweiten Filter 30b auftritt,
führt die
ECU 9 die PM-Regenerationsbehandlung für den ersten Filter 30a und
den zweiten Filter 30b gemäß dem nachfolgenden Verfahren
durch.
-
Die 6 und 7 zeigen
Ablaufdiagramme, in denen zusammen ein PM-Regenerationsbehandlungsprogramm
bei dieser Ausführungsform dargestellt
ist. Das PM-Regenerationsbehand lungsprogramm wird vorher im ROM
der ECU 9 gespeichert und bei jedem vorgegebenen Zyklus
von der ECU 9 ausgeführt.
-
Im
PM-Regenerationsbehandlungsprogramm ermittelt die ECU 9 als
erstes in Schritt S301, ob der Regenerationszustand für den ersten
Filter 30a hält.
Als Verfahren für
eine derartige Ermittlung seien beispielsweise die folgenden Verfahren
genannt. Mit anderen Worten, es wird ermittelt, ob der Regenerationszustand
hält, wenn
eine angesammelte Betriebszeit vom Zeitpunkt der Beendigung der letzten
Ausführung
der PM-Regenerationsbehandlung einer vorgegebenen Zeit entspricht
oder länger als
diese ist, oder wenn eine angesammelte Ansaugluftmenge von der letzten
Ausführung
der PM-Regenerationsbehandlung
einer vorgegebenen Menge entspricht oder größer als diese ist, oder wenn
eine angesammelte Menge an eingespritztem Kraftstoff von der letzten
Ausführung
der PM-Regenerationsbehandlung einer vorgegebenen Menge entspricht oder
größer als
diese ist, oder wenn ein Differenzdruck zwischen den Drücken der
Abgase an Stellen aufstromseitig und abstromseitig des ersten Filters 30a (der
Differenzdruck vor und nach dem Filter) einem vorgegebenen Druckwert
entspricht oder höher als
dieser ist.
-
Wenn
in Schritt S301 eine positive Ermittlung durchgeführt wird,
rückt das
Steuerverfahren der ECU 9 zu Schritt S302 vor, in dem eine
Temperaturanstiegsbehandlung durchgeführt wird. Speziell steuert
bei der Temperaturanstiegsbehandlung die ECU 9 die vorstehend
erwähnten
Ventile 5, 6a, 6b, 7a derart,
dass das erste Durchsatzregulationsventil 6a um eine vorgegebene
Größe oder
einen vorgegebenen Winkel geschlossen wird, das zweite Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geöffnet wird, das
aufstromseitige Schaltventil 5 geöffnet wird und das erste Kraftstoffzusatzventil 7a betätigt wird,
um Kraftstoff einzuspritzen.
-
In
diesem Fall strömt
ein Teil des von der ersten Zylinderreihe 1a in den ersten
Abgaskanal 2a emittierten Abgases in den zweiten Abgaskanal 2b durch
den aufstromseitigen Verbindungskanal 4, so dass die Menge
des Abgases, die in den ersten Filter 30a strömt, verringert
und die Menge des Abgases, die in den zweiten Filter 30b strömt, erhöht wird.
-
Ferner
fließt
der vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a dem Abgas zugesetzte
Kraftstoff zusammen mit dem Abgas in den ersten Filter 30a.
Der in den ersten Filter 30a strömende zugesetzte Kraftstoff wird
durch das Oxidationsvermögen
des ersten Filters 30a oxidiert. Infolgedessen empfängt der
erste Filter 30a Oxidationsreaktionswärme des zugesetzten Kraftstoffes
und steigt in der Temperatur an.
-
Obwohl
in diesem Fall ein Teil der Wärme des
ersten Filters 30a vom Abgas, das durch den ersten Filter 30 dringt,
verbraucht wird, steigt die Menge der vom ersten Filter 30a auf
das Abgas übertragenen
Wärme nicht übermäßig stark
an, da die Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases verringert
wurde. Auf diese Weise wird der erste Filter 30a über eine
geringe Menge an zugesetztem Kraftstoff rasch in seiner Temperatur
erhöht.
Wenn die Brennkraftmaschine 1 unter geringer Last betrieben
wird (d. h. in einem Betriebszustand, in dem die Menge des von der
Brennkraftmaschine 1 abgegebenen Abgases gering und die
Temperatur des Abgases niedriger ist), wird das zweite Kraftstoffzusatzventil 7b anstelle
des ersten Kraftstoffzusatzventils 7a betätigt, um
die Temperatur des zweiten Filters 30b anzuheben.
-
In
Schritt S303 ermittelt die ECU 9, ob der Anstieg der Temperatur
des ersten Filters 30a beendet ist, d. h. ob die Temperatur
des ersten Filters 30a bis zu einem PM-oxidierbaren Temperaturbereich
angestiegen ist (d. h. auf 600°C
oder darüber).
Als Verfahren für
eine derartige Ermittlung sei beispielsweise ein Verfahren genannt,
bei dem dann, wenn die Temperatur des vom ersten Abgastemperatursensor 19a detektierten
Abgases den PM-oxidierbaren Temperaturbereich erreicht, ermittelt
wird, dass der Temperaturanstieg des ersten Filters 30a beendet
ist.
-
Wenn
in Schritt S303 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 den Prozess in Schritt S303 auf wiederholte Weise
durch, bis die Temperatur des ersten Filters 30a den PM-oxidierbaren
Temperaturbereich erreicht. Wenn die Temperatur des ersten Filters 30a bis
zum PM-oxidierbaren Temperaturbereich ansteigt, führt die
ECU 9 eine positive Ermittlung in Schritt S303 durch und
rückt dann zu
Schritt S304 vor.
-
In
Schritt S304 steuert die ECU 9 speziell die vorstehend
erwähnten
Ventile 6a, 6b, 7b derart, dass das erste
Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geöffnet wird, das zweite Durchsatzregulationsventil 6b um
einen vorgegebenen Betrag geschlossen wird und das zweite Kraftstoffzusatzventil 7b betätigt wird. In
diesem Fall wird das aufstromseitige Schaltventil 5 in
seinem geöffneten
Zustand gehalten und das erste Kraftstoffzusatzventil 7a so
gesteuert, dass es die Zugabe von Kraftstoff fortsetzt.
-
Wenn
das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geöffnet und
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b um einen vorgegebenen
Betrag oder Winkel geschlossen ist, während das aufstromseitige Schaltventil 5 in
seinem geöffneten
Zustand gehalten wird, nimmt die Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
zu und gleichzeitig die Menge des in den zweiten Filter 30b strömenden Abgases
ab.
-
Wenn
die Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
ansteigt, wobei der erste Filter 30a in seiner Temperatur
bis zum PM-oxidierbaren Temperaturbereich erhöht wird, nimmt die Oxidationsrate
des PM im ersten Filter 30a zu (d. h. die Menge des oxidierten
PM pro Zeiteinheit). Dies ist deswegen der Fall, weil auch die Menge
des in den ersten Filter 30a strömenden Sauerstoffes in Abhängigkeit von
einem Anstieg der Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
zunimmt.
-
Wenn
die Oxidationsrate des PM im ersten Filter 30a hoch wird,
wird es möglich,
das PM-Fangvermögen
des ersten Filters 30a in einer kurzen Zeitdauer zu regenerieren.
Obwohl die Gefahr besteht, dass dann, wenn die Oxidationsrate des
PM hoch wird, die Temperatur des Katalysators im ersten Filter 30a durch
die Oxidationsreaktionswärme
des PM übermäßig stark
erhöht
werden kann, nimmt die Menge der vom ersten Filter 30a auf
das Abgas übertragenen
Wärme infolge
eines Anstieges der Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
zu, so dass ein übermäßig starker
An stieg der Temperatur des ersten Filters 30a unterdrückt werden
kann.
-
Daher
kann die PM-Oxidationsrate im ersten Filter 30a erhöht werden,
während
ein übermäßig starker
Anstieg der Temperatur des ersten Filters 30a unterdrückt wird.
-
Wenn
andererseits das zweite Kraftstoffzusatzventil 7b betätigt wird,
so dass es mit der abnehmenden Menge des in den zweiten Filter 30b strömenden Abgases
operiert, wird der zweite Filter 30b mit einer geringen
Menge an zugesetztem Kraftstoff rasch in seiner Temperatur erhöht. Wenn
der Prozess zum Erhöhen
der Temperatur des ersten Filters 30a durchgeführt wird
(d. h. wenn die Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
erniedrigt wird), wird die Temperatur des zweiten Filters 30b in einem
gewissen Ausmaß mit
einer großen
Menge des in den zweiten Filter 30b strömenden Abgases erhöht, so dass
es möglich
ist, die Temperatur des zweiten Filters 30b bis zum PM-oxidierbaren
Temperaturbereich mit einer Menge an zugesetztem Kraftstoff zu erhöhen, die
geringer ist als die für
den ersten Filter 30a.
-
In
Schritt S305 ermittelt die ECU 9, ob der Temperaturanstieg
des zweiten Filters 30b beendet ist, d. h. ob die Temperatur
des zweiten Filters 30b bis zum PM-oxidierbaren Temperaturbereich
angestiegen ist. Als Verfahren für
eine derartige Ermittlung kann ein Verfahren genannt werden, bei
dem dann, wenn die vom zweiten Abgastemperatursensor 19b detektierte
Temperatur des Abgases den PM-oxidierbaren Tem peraturbereich erreicht,
ermittelt wird, dass der Temperaturanstieg des zweiten Filters 30b beendet
ist.
-
Wenn
in Schritt S305 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 den Prozess in Schritt S305 auf wiederholte Weise
durch, bis die Temperatur des zweiten Filters 30b den PM-oxidierbaren
Temperaturbereich erreicht. Wenn die Temperatur des zweiten Filters 30b bis
zum PM-oxidierbaren
Temperaturbereich ansteigt, führt
die ECU 9 eine positive Ermittlung in Schritt S305 durch
und rückt dann
zu Schritt S306 vor.
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In
Schritt S306 steuert die ECU 9 das erste und zweite Durchsatzregulationsventil 6a, 6b derart, dass
das erste Durchsatzregulationsventil 6a um einen vorgegebenen
Betrag oder Winkel geschlossen wird und zur gleichen Zeit das zweite
Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geöffnet wird. In diesem Fall
wird das aufstromseitige Schaltventil 5 in seinem geöffneten
Zustand gehalten und werden das erste Kraftstoffzusatzventil 7a und
das zweite Kraftstoffzusatzventil 7b so gesteuert, dass
sie die Zugabe von Kraftstoff fortsetzen.
-
In
diesem Fall nimmt die Menge des in den zweiten Filter 30b strömenden Abgases
zu, so dass es möglich
wird, das PM-Fangvermögen des
zweiten Filters 30b auf wirksame Weise zu regenerieren
und einen übermäßig starken
Temperaturanstieg des zweiten Filters 30b zu unterdrücken.
-
Wenn
jedoch die Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
während
der Oxidation des PM im ersten Filter 30a abnimmt, nimmt
die vom ersten Filter 30a auf das Abgas übertragene Wärmemenge
ab, so dass die Temperatur des ersten Filters 30a übermäßig stark
ansteigen kann.
-
Im
Gegensatz dazu ist bei der PM-Regenerationsbehandlung dieser Ausführungsform
die PM-Oxidationsrate im ersten Filter 30a während einer
Zeitdauer vom Zeitpunkt, bei dem der erste Filter 30a den
PM-oxidierbaren Temperaturbereich erreicht (d. h. wenn im vorstehend
erwähnten
Schritt S303 eine positive Ermittlung durchgeführt wird), bis zu dem Zeitpunkt,
bei dem der zweite Filter 30b den PM-oxidierbaren Temperaturbereich
erreicht (d. h. wenn im obigen Schritt S305 eine positive Ermittlung durchgeführt wird),
erhöht
worden, so dass die Menge des im ersten Filter 30a zu dem
Zeitpunkt, bei dem die Behandlung im obigen Schritt S306 durchgeführt wird,
zurückbleibenden
PM ausreichend gering wird. Wenn die Menge des im ersten Filter 30a verbleibenden
PM abnimmt, nimmt auch die Menge des pro Zeiteinheit oxidierten
PM ab, so dass selbst dann ein übermäßig starker
Anstieg der Temperatur des ersten Filters 30a unterdrückt werden
kann, wenn die Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
abnimmt.
-
In
Schritt S307 ermittelt die ECU 9, ob der Regenerationsbeendigungszustand
für den
ersten Filter 30a hält.
Als Verfahren für
eine derartige Ermittlung kann ein Verfahren genannt werden, bei
dem der Regenerationsbeendigungszustand für den ersten Filter 30a hält, wenn
die PM-Regenerationsbehandlungszeit für den ersten Filter 30a einer
festen Zeit entspricht oder länger
als diese ist oder wenn ein Diffe renzdruck vor und nach dem ersten
Filter 30a einem vorgegebenen Wert entspricht oder geringer
als dieser ist.
-
Wenn
in Schritt S307 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 die Behandlung in Schritt S307 auf wiederholte Weise
durch, bis der vorstehend erwähnte
Regenerationsbeendigungszustand hält. Wenn der Regenerationsbeendigungszustand
hält, führt die
ECU 9 eine positive Ermittlung im obigen Schritt S307 durch
und rückt
zu Schritt S308 vor. In Schritt S308 stoppt die ECU 9 den
Betrieb des ersten Kraftstoffzusatzventils 7a.
-
In
Schritt S309 ermittelt die ECU 9, ob ein Regenerationsbeendigungszustand
für den
zweiten Filter 30b hält.
Das Verfahren für
eine derartige Ermittlung entspricht dem für den ersten Filter 30a. Wenn
im obigen Schritt S309 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 die Behandlung in Schritt S309 auf wiederholte Weise
durch, bis der vorstehend erwähnte
Regenerationsbeendigungszustand hält. Wenn der Regenerationsbeendigungszustand
für den
zweiten Filter 30b hält,
führt die
ECU 9 im obigen Schritt S309 eine positive Ermittlung durch
und rückt
dann zu Schritt S310 vor.
-
In
Schritt S310 stoppt die ECU 9 den Betrieb des zweiten Kraftstoffzusatzventils 7b und
steuert zur gleichen Zeit das erste Durchsatzregulationsventil 6a,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b und das aufstromseitige
Schaltventil 5 (d. h. zum vollständigen Öffnen des ersten Durchsatzregulationsventils 6a und
des zweiten Durchsatzregulationsventils 6b und zum Schließen des
aufstromseitgen Schaltven tils 5) derart, dass der Strom
des Abgases auf einen üblichen
Abgasstrom zurückgeführt wird.
-
Wenn
im obigen Schritt S301 ermittelt wird, dass der Regenerationszustand
für den
ersten Filter 30a nicht hält, rückt die ECU 9 zu Schritt
S401 vor, wie in 7 gezeigt. In Schritt S401 ermittelt
die ECU 9, ob ein Regenerationszustand für den zweiten Filter 30b hält. Wenn
im obigen Schritt S401 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
d. h. wenn die Regenerationszustände
für den
ersten Filter 30a und den zweiten Filter 30b nicht
halten, beendet die ECU 9 die Ausführung dieses Programms.
-
Wenn
in Schritt S401 eine positive Ermittlung durchgeführt wird,
rückt der
Steuerprozess der ECU 9 zu Schritt S402 vor. In Schritt
S402 führt
die ECU 9 den Prozess zum Anheben der Temperatur des zweiten
Filters 30b durch. Speziell steuert die ECU 9 die vorstehend
erwähnten
Ventile 5, 6a, 6b derart, dass das erste
Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geöffnet wird, das zweite Durchsatzregulationsventil 6b um
einen vorgegebenen Betrag oder Winkel geschlossen wird, das aufstromseitige
Schaltventil 5 geöffnet
wird und das zweite Kraftstoffzusatzventil 7b betätigt wird.
In diesem Fall nimmt die Menge des in den zweiten Filter 30b strömenden Abgases
ab, so dass der zweite Filter 30b über eine geringe Menge an zugesetztem
Kraftstoff rasch in seiner Temperatur erhöht wird. Ferner wird der erste
Filter 30a in seiner Temperatur in geeigneter Weise dadurch
erhöht, dass
eine große
Menge des Abgases in den ersten Filter 30a strömt.
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In
Schritt S403 ermittelt die ECU 9, ob der Temperaturanstieg
des zweiten Filters 30b beendet ist. Wenn in Schritt S403
eine negative Ermittlung durchgeführt wird, führt die ECU 9 den
Prozess in Schritt S403 auf wiederholte Weise durch, bis die Temperatur
des zweiten Filters 30b den PM-oxidierbaren Temperaturbereich erreicht.
Wenn die Temperatur des zweiten Filters 30b bis zum PM-oxidierbaren
Temperaturbereich ansteigt, führt
die ECU 9 im obigen Schritt S403 eine positive Ermittlung
durch und rückt
dann zu Schritt S404 vor.
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In
Schritt S404 steuert die ECU 9 die vorstehend erwähnten Ventile 6a, 6b, 7a derart,
dass das erste Durchsatzregulationsventil 6a um einen vorgegebenen
Betrag geschlossen wird, das zweite Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geöffnet wird
und das erste Kraftstoffzusatzventil 7a betätigt wird.
In diesem Fall wird das aufstromseitige Schaltventil 5 in seinem
geöffneten
Zustand gehalten und das zweite Kraftstoffzusatzventil 7b so
gesteuert, dass es die Kraftstoffzugabe fortsetzt.
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In
diesem Fall nimmt die Menge des in den zweiten Filter 30b strömenden Abgases
zu, so dass es möglich
wird, die PM-Oxidationsrate
des zweiten Filters 30b zu erhöhen und einen übermäßigen Anstieg
der Temperatur des zweiten Filters 30b zu unterdrücken. Da
ferner Kraftstoff vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a dem
ersten Filter 30a zugeführt
wird, wobei die Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
verringert wird, kann die Temperatur des ersten Filters 30a durch
eine geringe Kraftstoffmenge rasch erhöht werden. Es ist darauf hinzuweisen,
dass der erste Filter 30a, dessen Temperatur gemäß dem vorstehend
erwähnten
Prozess in Schritt S402 in einem gewissen Ausmaß erhöht wird, durch eine geringere
Kraftstoffmenge als der zweite Filter 30b in seiner Temperatur
bis zum PM-oxidierbaren Temperaturbereich angehoben wird.
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In
Schritt S405 ermittelt die ECU 9, ob der Temperaturanstieg
des ersten Filters 30a beendet ist. Wenn in Schritt S405
eine negative Ermittlung durchgeführt wird, führt die ECU 9 den
Prozess im obigen Schritt S405 auf wiederholte Weise durch, bis
die Temperatur des ersten Filters 30a den PM-oxidierbaren
Temperaturbereich erreicht. Wenn die Temperatur des ersten Filters 30a bis
zum PM-oxidierbaren Temperaturbereich ansteigt, führt die
ECU 9 eine positive Ermittlung im obigen Schritt S405 durch
und rückt
dann zu Schritt S406 vor.
-
In
Schritt S406 steuert die ECU 9 das erste und zweite Durchsatzregulationsventil 6a, 6b derart, dass
das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geöffnet und
gleichzeitig das zweite Durchsatzregulationsventil 6b um
einen vorgegebenen Betrag oder Winkel geschlossen wird. In diesem
Fall wird das aufstromseitige Schaltventil 5 in seinem
geöffneten
Zustand gehalten und werden das erste Kraftstoffzusatzventil 7a und
das zweite Kraftstoffzusatzventil 7b so gesteuert, dass
sie die Kraftstoffzugabe fortsetzen.
-
In
diesem Fall nimmt die Menge des in den ersten Filter 30a strömenden Abgases
zu, so dass es möglich
wird, das PM-Fangvermögen des
ersten Filters 30a auf wirksame Weise zu regenerieren,
während
ein übermäßig starker
Anstieg der Temperatur des ersten Filters 30a unterdrückt wird.
-
In
Schritt S407 ermittelt die ECU 9, ob der Regenerationsbeendigungszustand
für den
zweiten Filter 30b hält.
Wenn in Schritt S407 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 den Prozess in Schritt S407 auf wiederholte Weise
durch, bis der vorstehend erwähnte
Regenerationsbeendigungszustand hält. Wenn der Regenerationsbeendigungszustand
hält, führt die
ECU 9 eine positive Ermittlung im obigen Schritt S407 durch
und rückt
zu Schritt S408 vor. In Schritt S408 beendet die ECU 9 die
PM-Regenerationsbehandlung des zweiten Filters 30b, indem
sie den Betrieb des zweiten Kraftstoffzusatzventils 7b stoppt.
-
In
Schritt S409 ermittelt die ECU 9, ob der Regenerationsbeendigungszustand
für den
ersten Filter 30a hält.
Wenn im obigen Schritt S409 eine negative Ermittlung durchgeführt wird,
führt die
ECU 9 den Prozess in Schritt S409 auf wiederholte Weise durch,
bis der vorstehend erwähnte
Regenerationsbeendigungszustand hält. Wenn der Regenerationsbeendigungszustand
für den
ersten Filter 30a hält, führt die
ECU 9 im obigen Schritt S409 eine positive Ermittlung durch
und rückt
dann zu Schritt S410 vor.
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In
Schritt S410 stoppt die ECU 9 den Betrieb des ersten Kraftstoffzusatzventils 7a und
beendet gleichzeitig die PM-Regenerationsbehandlung
des ersten Filters 30a, indem sie das erste Durchsatzregulationsventil 6a,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b und das aufstromseitige
Schaltventil 5 (d. h. zum vollständigen Öffnen des ersten Durchsatz regulationsventils 6a und
des zweiten Durchsatzregulationsventils 6b und zum Schließen des
aufstromseitigen Schaltventils 5) so steuert, dass der
Abgasstrom zu einem üblichen
Abgasstrom zurückgeführt wird.
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Gemäß der vorstehend
beschriebenen PM-Regenerationsbehandlung ist es möglich, die Kraftstoffmenge,
die zur Regeneration der PM-Fangvermögen des ersten Filters 30a und
des zweiten Filters 30b erforderlich ist, zu verringern
und gleichzeitig die Zeit, die für
die PM-Regenerationsbehandlung erforderlich ist, zu verkürzen.
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In
dem Fall, in dem der erste Filter 30a und der zweite Filter 30b NOx-Fangvermögen besitzen, ist
es erforderlich, eine Schwefelvergiftungswiederherstellbehandlung
durchzuführen,
um die NOx-Fangvermögen
des ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b aufgrund
einer Schwefelvergiftung wiederherzustellen. Als Behandlung zur
Temperaturanhebung kann in diesem Fall ein Verfahren angewendet
werden, das der vorstehend beschriebenen Temperaturanhebungsbehandlung
in der PM-Regenerationsbehandlung entspricht.
-
Um
die NOx-Fangvermögen
des ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b aufgrund
einer Schwefelvergiftung wiederherzustellen, ist eine Temperaturanhebungsbehandlung
erforderlich, um die Temperaturen des ersten Filters 30a und
des zweiten Filters 30b bis zu einem hohen Temperaturbereich von
etwa 500°C
oder darüber
anzuheben.
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Nachdem
daher die Menge des in den ersten Filter 30a und den zweiten
Filter 30b strömenden
Abgases verringert wird, wird Kraftstoff vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a und
vom zweiten Kraftstoffzusatzventil 7b ähnlich wie bei der Temperaturanhebungsbehandlung
in der vorstehend beschriebenen PM-Regenerationsbehandlung dem ersten
Filter 30a und dem zweiten Filter 30b zugeführt.
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Die
Schwefelvergiftung in Bezug auf das NOx-Fangvermögen wird eliminiert oder beseitigt, wenn
der erste Filter 30a und der zweite Filter 30b einer
fetten Atmosphäre
einer hohen Temperatur ausgesetzt werden, so dass es erforderlich
ist, den ersten Filter 30a und den zweiten Filter 30b nach
Ausführung
der vorstehend erwähnten
Temperaturanhebungsbehandlung in eine fette (mit Kraftstoff beaufschlagte)
Atmosphäre
zu versetzen.
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Als
Verfahren, um den ersten Filter 30a und den zweiten Filter 30b in
eine fette Atmosphäre
zu versetzen, kann ein Verfahren erwähnt werden, bei dem Kraftstoff
vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a und vom zweiten Kraftstoffzusatzventil 7b dem
ersten Filter 30a und dem zweiten Filter 30b zugesetzt wird.
In diesem Fall muss jedoch eine große Kraftstoffmenge vom ersten
Kraftstoffzusatzventil 7a und vom zweiten Kraftstoffzusatzventil 7b zugesetzt
werden, wenn die Menge des in den ersten Filter 30a und den
zweiten Filter 30b strömenden
Abgases ansteigt.
-
Daher
wird bei der vorstehend erwähnten PM-Regenerationsbehandlung
die Menge des in den ersten Filter 30a und den zweiten
Filter 30b strömenden
Abgases nach der Behandlung zum Anheben der Temperaturen des ersten
Filters 30a und des zweiten Filters 30b erhöht. Bei
der Behandlung zur Beseiti gung der Schwefelvergiftung kann jedoch
die Menge des in den ersten Filter 30a und den zweiten Filter 30b strömenden Abgases
weiterhin verringert werden, und zwar selbst nach der Ausführung der Temperaturanhebungsbehandlung
des ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b.
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Es
wird daher bei einer derartigen Behandlung zur Beseitigung der Schwefelvergiftung
möglich, die
NOx-Fangvermögen
des ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b aufgrund
einer Schwefelvergiftung mit Zugabe einer geringen Kraftstoffmenge wiederherzustellen.
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Wenn
die Behandlung zur Beseitigung der Schwefelvergiftung und die PM-Regenerationsbehandlung
unabhängig
voneinander durchgeführt
werden, nimmt die Menge des für
die Temperaturanhebungsbehandlung erforderlichen Kraftstoffes zu,
so dass bevorzugt wird, die PM-Regenerationsbehandlung und die Behandlung
zur Beseitigung der Schwefelvergiftung nacheinander durchzuführen.
-
Beispielsweise
kann die Behandlung zur Beseitigung der Schwefelvergiftung durch
Fortsetzung der Kraftstoffzugabe vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a und
vom zweiten Kraftstoffzusatzventil 7b durchgeführt werden,
nachdem in den Schritten S307 und S407 bei dem vorstehend erwähnten PM-Regenerationsbehandlungsprogramm
ermittelt wurde, dass der Beendigungszustand der PM-Regenerationsbehandlung
hält, und
durch erneutes Verringern der Menge des in den ersten Filter 30a und den
zweiten Filter 30b strömenden
Abgases und Fortsetzung der Kraftstoffzugabe vom ersten Kraftstoffzusatzventil 7a und
vom zweiten Kraftstoffzusatzventil 7b, nachdem in den Schritten
S309 und S409 ein Halten des Beendigungszustandes der PM-Regenerationsbehandlung
festgestellt wurde.
-
Obwohl
bei dieser Ausführungsform
das aufstromseitige Schaltventil 5 während des Kaltbetriebes der
Brennkraftmaschine 1, während
der Ausführung
der PM-Regenrationsbehandlung oder während der Ausführung der
Schwefelvergiftungsbeseitigungsbehandlung geöffnet wird, kann das aufstromseitige
Schaltventil 5 auch geöffnet
werden, wenn sich die Zustände
der PM-Sammlungen des ersten Filters 30a und des zweiten
Filters 30b voneinander unterscheiden. In dem Fall, in
dem sich die Zustände der
PM-Sammlungen des ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b voneinander
unterscheiden, variiert der Druckverlust oder Druckabfall in Abhängigkeit von
jedem Filter, so dass auch die auf die entsprechenden Zylinderreihen
einwirkenden Rückdrücke voneinander
verschieden werden. Infolgedessen besteht die Möglichkeit, dass sich die Betriebsbedingungen
(d. h. die Menge des EGR-Gases, die Menge der Ansaugluft, der Leistungsverlust
etc.) von Zylinderreihe zu Zylinderreihe unterscheiden, wenn die auf
die entsprechenden Zylinderreihen einwirkenden Rückdrücke voneinander verschieden
sind.
-
Wenn
im Gegensatz dazu das aufstromseitige Schaltventil 5 geöffnet wird,
wenn sich die Zustände
der PM-Sammlungen des ersten Filters 30a und des zweiten
Filters 30b voneinander unterscheiden, werden die auf die
entsprechenden Zylinderreihen einwirkenden Rückdrücke ausgeglichen, wodurch es möglich wird,
das Auftreten der vorstehend genannten Probleme zu unterdrücken.
-
<Dritte
Ausführungsform>
-
Es
wird nunmehr in Verbindung mit den 8 bis 10 auf
eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung Bezug genommen. Es werden hier nur diejenigen
Teile der Konstruktion dieser Ausführungsform beschrieben, die
sich von den Teilen der vorstehend erwähnten zweiten Ausführungsform
unterscheiden, während
auf eine Erläuterung von
gleichen Konstruktionsteilen verzichtet wird.
-
8 ist
eine Ansicht, die die schematische Konstruktion eines Abgassystems
einer Brennkraftmaschine zeigt, bei der eine dritte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung Anwendung findet. Gemäß 8 ist
ein erstes Durchsatzregulationsventil 6a in einem ersten
Abgaskanal 2a an einer Stelle abstromseitig eines ersten
Filters 30a angeordnet, während ein zweites Durchsatzregulationsventil 6b in
einem zweiten Abgaskanal 2b an einer Stelle abstromseitig
eines zweiten Filters 30b angeordnet ist.
-
Ein
erstes Absperrventil 20a befindet sich im ersten Abgaskanal 2a an
einer Stelle abstromseitig seines Verbindungsabschnittes mit einem
aufstromseitigen Verbindungskanal 4 und aufstromseitig
vom ersten Filter 30a. Ein zweites Absperrventil 20b ist
im zweiten Abgaskanal 2b an einer Stelle abstromseitig seines
Verbindungsabschnittes mit dem aufstromseitigen Verbindungskanal 4 und
aufstromseitig vom zweiten Filter 30b angeordnet. Ein erstes
Hilfsschaltventil 22a befindet sich in einem ersten Hilfsabgaskanal 21a.
-
Der
erste Hilfsabgaskanal 21a ist mit einem Abschnitt des ersten
Abgaskanals 2a abstromseitig vom ersten Filter 30a und
aufstromseitig vom ersten Durchsatzregulationsventil 6a verbunden.
Der erste Hilfsabgaskanal 21a ist mit einem Abschnitt des zweiten
Abgaskanals 2b abstromseitig vom zweiten Absperrventil 20b und
aufstromseitig vom zweiten Filter 30b verbunden.
-
Ein
zweiter Hilfsabgaskanal 21b steht mit einem Abschnitt des
zweiten Abgaskanals 2b abstromseitig des zweiten Filters 30b und
aufstromseitig des zweiten Durchsatzregulationsventils 6b in
Verbindung. Der zweite Hilfsabgaskanal 21b ist mit einem Abschnitt
des ersten Abgaskanals 2a abstromseitig des ersten Absperrventils 20a und
aufstromseitig des ersten Filters 30a verbunden. Ein zweites
Hilfsschaltventil 22b befindet sich im zweiten Hilfsabgaskanal 21b.
-
Das
erste Absperrventil 20a, das zweite Absperrventil 20b,
das erste Hilfsschaltventil 22a und das zweite Hilfsschaltventil 22b werden
mit Hilfe einer ECU 9 elektrisch gesteuert.
-
Bei
einer derartigen Ausführungsform
wird es möglich,
zu bewirken, dass das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte
Abgas nacheinander durch den ersten Filter 30a und den
zweiten Filter 30b strömt.
Wenn beispielsweise bewirkt wird, dass das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte
Abgas nacheinander vom ersten Filter 30a zum zweiten Filter 30b strömt, führt die
ECU 9 eine solche Steuerung durch, dass ein aufstromseitiges
Schaltventil 5 geöffnet
wird, das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geschlossen
wird, das zweite Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geöffnet wird,
das erste Absperrventil 20a geöffnet wird, das zweite Absperrventil 20b geschlossen
wird, das erste Hilfsschaltventil 22a geöffnet wird
und das zweite Hilfsschaltventil 22b geschlossen wird.
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In
diesem Fall wird das gesamte von einer zweiten Zylinderreihe 1b der
Brennkraftmaschine 1 zum zweiten Abgaskanal 2b emittierte
Abgas durch den aufstromseitigen Verbindungskanal 4 zum
ersten Abgaskanal 2a geleitet, wie in 9 gezeigt.
Das vom zweiten Abgaskanal 2b zum ersten Abgaskanal 2a geleitete
Abgas strömt
in den ersten Filter 30a zusammen mit dem von einer Zylinderreihe 1a der Brennkraftmaschine 1 zum
ersten Abgaskanal 2a emittierten Abgas. Das durch den ersten
Filter 30a strömende
Abgas wird durch den ersten Hilfsabgaskanal 21a zum zweiten
Abgaskanal 2b geleitet und strömt dann in den zweiten Filter 30b.
Daher strömt das
gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte Abgas nacheinander
vom ersten Filter 30a zum zweiten Filter 30b.
-
Wenn
ferner bewirkt wird, dass das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte
Abgas nacheinander vom zweiten Filter 30b zum ersten Filter 30a strömt, führt die
ECU 9 eine solche Steuerung durch, dass das aufstromseitige
Schaltventil 5 geöffnet
wird, das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geöffnet wird,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geschlossen
wird und das erste Absperrventil 20a geschlossen wird.
Ferner führt
die ECU 9 eine solche Steuerung durch, dass das zweite
Absperrventil 20b geöffnet
wird, das erste Hilfsschaltventil 22a geschlossen wird
und das zweite Hilfsschaltventil 22b geöffnet wird.
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In
diesem Fall wird das gesamte von der ersten Zylinderreihe 1a der
Brennkraftmaschine 1 zum ersten Abgaskanal 2a emittierte
Abgas durch den aufstromseitigen Verbindungskanal 4 zum
zweiten Abgaskanal 2b geleitet, wie in 10 gezeigt. Das vom ersten Abgaskanal 2a zum
zweiten Abgaskanal 2b geleitete Abgas strömt in den
zweiten Filter 30b zusammen mit dem von der zweiten Zylinderreihe 1b zum
zweiten Abgaskanal 2b emittierten Abgas. Das durch den
zweiten Filter 30b strömende
Abgas wird zum ersten Abgaskanal 2a durch den zweiten Hilfsabgaskanal 21b geleitet
und strömt
dann in den ersten Filter 30a. Daher strömt das gesamte
von der Brennkraftmaschine 1 emittierte Abgas nacheinander
vom zweiten Filter 30b zum ersten Filter 30a.
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Wenn
bei der Brennkraftmaschinenstartzeitabgasstromsteuerung der vorstehend
erwähnten zweiten
Ausführungsform
der vorstehend beschriebene und in 9 und 10 gezeigte Abgasstrom erreicht wird, wird es
möglich,
frühere
Aktivierungszeiten des ersten Filters 30a und des zweiten
Filters 30b zu erzielen.
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Es
wird beispielsweise die in den Schritten S205 oder S206 durchgeführte Behandlung
(d. h. eine Behandlung, bei der das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte
Abgas nur in einen Filter vom ersten Filter 30a und zweiten
Filter 30b strömt)
in dem vorstehend erwähnten Brennkraftmaschinenstartzeitabgasstromsteuerprogramm
der 5 ausgeführt.
Das gesamte Abgas der Brennkraftmaschine 1 strömt entweder
nur durch den ersten Filter 30a oder nur durch den zweiten
Filter 30b, so dass der eine Filter (der Filter, durch
den das Abgas strömt)
die Wärme
des Abgases aufnehmen und seine Temperatur erhöht werden kann, jedoch der
andere Filter (der Filter, durch den kein Abgas strömt) die
Wärme des
Abgases nicht aufnehmen kann. Daher wird es möglich, das gesamte von der
Brennkraftmaschine 1 emittierte PM nur von einem Filter
des ersten Filters 30a und des zweiten Filters 30b zu
sammeln, wobei jedoch die Aktivierungszeit des anderen Filters verzögert wird.
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Wenn
im Gegensatz dazu bei der Brennkraftmaschinenstartzeitabgasstromsteuerung die
ECU 9 anstelle der Ausführung
der Behandlung des vorstehend genannten Schrittes S205 das aufstromseitige
Schaltventil 5, das erste Durchsatzregulationsventil 6a,
das zweite Durchsatzregulationsventil 6b, das erste Absperrventil 20a,
das zweite Absperrventil 20b, das erste Hilfsschaltventil 22a und das
zweite Hilfsschaltventil 22b so steuert, dass das gesamte
Abgas der Brennkraftmaschine 1 nacheinander vom zweiten
Filter 30b zum ersten Filter 30a strömt, wird
es möglich,
nicht nur zu bewirken, dass das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte
PM vom zweiten Filter 30b gesammelt wird, sondern auch
den ersten Filter 30a mit dem Abgas aufzuwärmen.
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Wenn
ferner die ECU 9 anstelle der Ausführung der Behandlung im vorstehend
genannten Schritt S206 das aufstromseitige Schaltventil 5,
das erste Durchsatzregulationsventil 6a, das zweite Durchsatzregulationsventil 6b,
das erste Absperrventil 20a, das zweite Absperrventil 20b,
das erste Hilfsschaltventil 22a und das zweite Hilfsschaltventil 22b so
steuert, dass das gesamte Abgas der Brennkraftmaschine 1 nacheinander
vom ersten Filter 30a zum zweiten Filter 30b strömt, wird
es möglich,
nicht nur zu bewirken, dass das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte
PM vom ersten Filter 30a gesammelt wird, sondern auch den
zweiten Filter 30b mit dem Abgas aufzuwärmen.
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Es
wird daher möglich,
die Mengen des von beiden Filtern 30a, 30b gesammelten
PM zu vergleichmäßigen, ohne
die Aktivierungszeiten des ersten Filters 30a und des zweiten
Filters 30b übermäßig zu verzögern.
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Dann
kann bei der PM-Regenerationsbehandlung der vorstehend erwähnten zweiten
Ausführungsform
die Menge des Kraftstoffes, die für die PM-Regenerationsbehandlung
erforderlich ist, weiter verringert werden, indem das erste Hilfsschaltventil 22a oder
das zweite Hilfsschaltventil 22b während der Temperaturanhebungsbehandlung
des ersten Filters 30a oder des zweiten Filters 30b geöffnet wird.
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Wenn
beispielsweise bei dem vorstehend erwähnten und in den 6 und 7 gezeigten PM-Regenerationsbehandlungsprogramm
das erste Hilfsschaltventil 22a während der Ausführung der
Behandlung in Schritt S302 geöffnet
wird (während
der Temperaturanhebungsbehandlung des ersten Filters 30a),
strömt
ein Teil des aus dem ersten Filter 30a tretenden Abgases
mit hoher Temperatur in den zweiten Abgaskanal 2b durch
den ersten Hilfsabgaskanal 21a, so dass der zweite Filter 30b durch
das Hochtemperaturabgas erwärmt
wird. Daher kann die Menge des zugesetzten Kraftstoffes, die in
der Temperaturanhebungsbehandlung des zweiten Filters 30b erforderlich
ist, weiter verringert werden.
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Wenn
ferner bei dem vorstehend erwähnten und
in den 6 und 7 gezeigten PM-Regenerationsbehandlungsprogramm
das zweite Hilfsschaltventil 22b während der Ausführung der
Behandlung in Schritt S402 geöffnet
wird (der Temperaturanhebungsbehandlung des zweiten Filters 30b),
strömt ein
Teil des aus dem zweiten Filter 30b austretenden Abgases
auf hoher Temperatur in den ersten Abgaskanal 2a durch
den zweiten Hilfsabgaskanal 21b, so dass der erste Filter 30a durch
das Abgas auf hoher Temperatur erwärmt wird. Daher kann die Menge
des zugesetzten Kraftstoffes, die für die Temperaturanhebungsbehandlung
des ersten Filters 30a erforderlich ist, weiter verringert
werden.
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<Vierte
Ausführungsform>
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Es
wird nunmehr in Verbindung mit 11 auf
eine vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung Bezug genommen. Es werden dabei nur diejenigen
Teile der Konstruktion dieser Ausführungsform, die sich von den
Teilen der vorstehend erwähnten
zweiten Ausführungsform
unterscheiden, beschrieben, während
auf eine Erläuterung
von entsprechenden Konstruktionsteilen verzichtet wird.
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11 ist eine Ansicht, die die schematische Konstruktion
eines Abgassystems einer Brennkraftmaschine zeigt, bei der die vorliegende
Erfindung Anwendung findet. Gemäß 11 ist ein erstes Durchsatzregulationsventil 6a in
einem ersten Abgaskanal 2a an einer Stelle abstromseitig
von einem ersten Filter 30a und aufstromseitig von seinem
Verbindungsabschnitt mit einem ersten Hilfsabgaskanal 21a angeordnet.
Ein zweites Durchsatzregulationsventil 6b befindet sich
in einem zweiten Abgaskanal 2b an einer Stelle abstromseitig
eines zweiten Filters 30b und aufstromseitig seines Verbindungsabschnittes
mit einem zweiten Hilfsabgaskanal 21b.
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Ein
Abschnitt des ersten Abgaskanals 2a, der sich abstromseitig
des ersten Filters 30a und aufstromseitig des ersten Durchsatzregulationsventils 6a befindet,
und ein Abschnitt des zweiten Abgaskanals 2b, der abstromseitig
des zweiten Filters 30b und aufstromseitig des zweiten
Durchsatzregulationsventils 6b angeordnet ist, stehen miteinander
in Verbindung über
einen abstromseitigen Verbindungskanal 23. Ein abstromseitiges
Schaltventil 24 ist im abstromseitigen Verbindungskanal 23 angeordnet.
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Bei
einer derartigen Ausführungsform
wird es möglich,
eine Strömung
des Abgases durch den ersten Filter 30a oder den zweiten
Filter 30b in umgekehrter Richtung zu bewirken. Beispielsweise
führt die
ECU 9 eine solche Steuerung durch, dass ein aufstromseitiges
Schaltventil 5 geöffnet
wird, das erste Durchsatzregulationsventil 6a und das zweite
Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geschlossen werden, das
erste Absperrventil 20a geöffnet wird, das zweite Absperrventil 20b geschlossen
wird, das erste Hilfsschaltventil 22a geöffnet wird,
das zweite Hilfsschaltventil 22b geschlossen wird und das
abstromseitige Schaltventil 24 geöffnet wird.
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In
diesem Fall wird das gesamte von einer zweiten Zylinderreihe 1b der
Brennkraftmaschine 1 zum zweiten Abgaskanal 2b emittierte
Abgas durch den aufstromseitigen Verbindungskanal 4 zum
ersten Abgaskanal 2a geleitet, wie in 12 gezeigt. Das vom zweiten Abgaskanal 2b zum
ersten Abgaskanal 2a geleitete Abgas strömt in den
ersten Filter 30a zusammen mit dem von einer ersten Zylinderreihe 1a der
Brennkraftmaschine 1 zum ersten Abgaskanal 2a emittierten
Abgas. Das durch den ersten Filter 30a dringende Abgas
wird zu einem Abschnitt des zweiten Abgaskanals 2b abstromseitig
des zweiten Filters 30b durch den abstromseitigen Verbindungskanal 23 geleitet.
Da in diesem Fall das zweite Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geschlossen
ist, strömt das
zum zweiten Abgaskanal 2b geleitete Abgas durch den zweiten
Abgaskanal 2b und den zweiten Filter 30b zurück und tritt
in einen Abschnitt des zweiten Abgaskanals 2b aufstromseitig
des zweiten Filters 30b ein. Das zu dem Abschnitt des zweiten
Abgaskanals 2b aufstromseitig des zweiten Filters 30b geleitete
Abgas strömt
zu einem Abschnitt des ersten Abgaskanals 2a abstromseitig
des ersten Durchsatzregulationsventils 6a durch den ersten
Hilfsabgaskanal 21a.
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Daher
strömt
das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte Abgas
zurück
in den zweiten Filter 30b von dessen abstromseitiger Seite
zu dessen aufstromseitiger Seite, nachdem es den ersten Filter 30a von
dessen aufstromseitiger Seite zu dessen abstromseitiger Seite passiert
hat.
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Wenn
durch die Ausführung
der PM-Regenerationsbehandlung des zweiten Filters 30b der
vorstehend beschriebene Abgasstrom erhalten wird, kann der Effekt
der PM-Regenerationsbehandlung des zweiten Filters 30b verbessert
werden. Mit anderen Worten, wenn das Abgas durch den zweiten Filter 30b von
dessen aufstromseitiger Seite zu dessen abstromseitiger Seite während der
Ausführung
der PM-Regenerationsbehandlung strömt, besteht die Möglichkeit,
dass das auf einer aufstromseitigen Endfläche des zweiten Filters 30b gesammelte
PM nichtoxidiert zurückbleibt.
Wenn jedoch das Abgas im zweiten Filter 30b von dessen
abstromseitiger Seite zu dessen aufstromseitiger Seite während der
Ausführung
der PM-Regenerationsbehandlung
zurückströmt, kann
das auf der aufstromseitigen Endfläche des zweiten Filters 30b gesammelte
PM in einfacher Weise oxidiert werden.
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Wenn
daher der vorstehend beschriebene Abgasstrom während der Ausführung der
PM-Regenerationsbehandlung des zweiten Filters 30b erreicht wird,
wird es möglich,
zu unterdrücken,
dass ein Teil des PM nichtoxidiert auf der aufstromseitigen Endfläche etc.
des zweiten Filters 30b zurückbleibt.
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Des
weiteren kann die ECU 9 so operieren, dass ein aufstromseitiges
Schaltventil 5 geöffnet wird,
das erste Durchsatzregulationsventil 6a und das zweite
Durchsatzregulationsventil 6b vollständig geschlossen werden, das
erste Absperrventil 20a geschlossen wird, das zweite Absperrventil 20b geöffnet wird,
das erste Hilfsschaltventil 22a geschlossen wird, das zweite
Hilfsschaltventil 22b geöffnet wird und das abstromseitige
Schaltventil 24 geöffnet
wird.
-
In
diesem Fall wird das gesamte von der ersten Zylinderreihe 1a der
Brennkraftmaschine 1 zum ersten Abgaskanal 2a emittierte
Abgas zum zweiten Abgaskanal 2b durch den aufstromseitigen
Verbindungskanal 4 geleitet, wie in 13 gezeigt.
Das vom ersten Abgaskanal 2a zum zweiten Abgaskanal 2b geleitete
Abgas strömt
in den zweiten Filter 30b zusammen mit dem von der zweiten
Zylinderreihe 1b zum zweiten Abgaskanal 2b emittierten
Abgas. Das durch den zweiten Filter 30b dringende Abgas
wird zu einem Abschnitt des ersten Abgaskanals 2a abstromseitig
des ersten Filters 30a durch den abstromseitigen Verbindungskanal 23 geleitet.
Da in diesem Fall das erste Durchsatzregulationsventil 6a vollständig geschlossen
ist, strömt
das zum ersten Abgaskanal 2a geleitetet Abgas im ersten
Abgaskanal 2a und dem ersten Filter 30a zurück und tritt
in einen Abschnitt des ersten Abgaskanals 2a aufstromseitig
des ersten Filters 30a. Das zu dem Abschnitt des ersten Abgaskanals 2a aufstromseitig
des ersten Filters 30a geleitete Abgas strömt in einen
Abschnitt des zweiten Abgaskanals 2b abstromseitig des
zweiten Durchsatzregulationsventils 6b durch den zweiten
Hilfsabgaskanal 21b.
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Daher
strömt
das gesamte von der Brennkraftmaschine 1 emittierte Abgas
im ersten Filter 30a von dessen abstromseitiger Seite zu
dessen aufstromseitiger Seite zurück, nachdem es den zweiten Filter 30b von
dessen aufstromseitiger Seite zu dessen abstromseitiger Seite passiert
hat.
-
Wenn
der vorstehend beschriebene Abgasstrom während der Ausführung der
PM-Regenerationsbehandlung des ersten Fil ters 30a erreicht
wird, wird es somit möglich,
zu unterdrücken,
dass ein Teil des PM auf der aufstromseitigen Endfläche etc.
des ersten Filters 30a nichtoxidiert zurückbleibt.