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Die
vorliegende Erfindung betrifft den allgemeinen Bereich der Verteilung
von Alarm- und Sicherheitsmeldungen auf einer Verkehrsachse, die
an auf der genannten Verkehrsachse fahrende Fahrzeuge gerichtet
sind und/oder von ihnen ausgehen.
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Im
Stand der Technik sind unterschiedliche Lösungen für die Verteilung von Alarm-
oder Sicherheitsmeldungen im Allgemeinen bekannt.
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Als
Beispiel beschreibt das Patent
US4764978 ein Übertragungssystem
von Informationen, die von Notfallfahrzeugen ausgegeben werden und
für auf
dem Straßennetz
verkehrende Fahrzeuge bestimmt sind. Diese Meldungen werden in den
Frequenzen AM und FM derart verteilt, dass sie in den Autoradios
der Fahrzeuge empfangen werden.
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Das
französische
Patent
FR2718404 beschreibt
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Übertragung von die Straßensicherheit
betreffenden Informationen von einem Straßenfahrzeug zum anderen durch
funkelektrische Mittel. Dieses Verfahren erlaubt es einem Fahrzeug
einerseits, dank eines funkelektrischen Senders mit geringer Leistung
Informationen an die anderen Fahrzeuge zu senden, die sich in einem
Umkreis von einigen Hektometern befinden, und andererseits automatisch
die von anderen Fahrzeugen ausgegebenen Informationen zu empfangen und
ein Alarmsystem zu aktivieren, das dem Fahrer die problemlose Interpretation
der Informationen und die Kenntnis der Art der Gefahr ermöglicht,
der er begegnen wird (optisches oder Schallsystem). Die Vorrichtung
erlaubt es damit, die in einem potenziell gefährlichen Bereich ankommenden
Fahrer zu warnen und sie somit zu veranlassen, ihre Geschwindigkeit zu
senken, um serienweise Unfälle
zu verhindern, die auf einen Überraschungseffekt
und Geschwindigkeit zurückzuführen sind.
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Diese
Lösung
ist nur dann effizient, wenn ein ausreichender Prozentsatz an Fahrzeugen
mit den betrachteten Ausrüstungen
ausgerüstet
ist.
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Ein
weiteres amerikanisches Patent
US4403208 beschreibt
ein Übertragungssystem
von Alarmen oder Alarmsignalen zwischen zwei Fahrzeugen per Übertragung
eines Funkfrequenzsignals mit begrenzter Reichweite.
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Das
europäische
Patent
EP0817151 beschreibt
einen Prozess, um individuell von Zwischenfällen beim Verkehr mittels einer
integrierten Vorrichtung und einer stationären Vorrichtung mithilfe eines Sendens
vom Typ Funkausstrahlung von Zwischenfallsmeldungen mit lokaler,
auf primären
Zwischenfallsmeldungen (M1) basierender Auswahl zu warnen. In der
stationären
Vorrichtung werden die Koordinaten des Zwischenfalls für jede eingegebene
primäre
Zwischenfallsmeldung (M1) bestimmt. Sekundäre Zwischenfallsmeldungen (M2),
die wenigstens die Koordinaten (CA) des Zwischenfalls für eine lokale
Auswahl enthalten, werden in der Umgebung des Zwischenfalls ausgegeben.
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Jede
Empfängervorrichtung,
die eine sekundäre
Zwischenfallsmeldung (M2) empfängt,
leitet ausgehend von den empfangenen Koordinaten (CA) des Zwischenfalls
und den eigenen Koordinaten (C1, C2, C3) sowie ausgehend von ihren
bestimmten Modifikationen eine Entscheidung bezüglich der Annäherung oder
der Nicht-Annäherung
des Fahrzeugs zu diesem Zwischenfall ab und gibt im Fall einer Annäherung des
Zwischenfalls eine Meldung (A) ab.
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Das
französische
Patent
FR2629404 schlägt eine
Unfallwarninstallation für
Automobile vor, die ein Mittel zur Erzeugung eines Alarmauslösesignals
umfasst, wobei dieses Mittel durch einen Aufprallsensor oder durch
einen manuellen Schalter, ein Mittel zur Alarmausgabe durch elektromagnetische
Wellen oder Ultraschall, ein Empfängermittel der Alarmsignale
und ein Warnmittel realisiert werden kann. Bei einem Unfall produziert
der Aufprallsensor ein Signal, das die Ausgabe eines Alarms auslöst, z. B.
mittels einer auf dem Fahrzeug positionierten Antenne. Alle anderen
Automobile, die im begrenzten Umkreis einer maximalen Entfernung
mit einer kompatiblen Warninstallation versehen sind, empfangen
diese Alarmsignale, die ein Warnmittel in diesen Automobilen betätigen.
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Das
französische Patent 9614682 weist
eine wirksame Realisierung einer Notfallkommunikation zwischen Fahrzeugen
auf, die eine einzige Frequenz und eine Aufteilung der Zeit in wiederkehrenden
Zyklen nutzt, die die Periode der Probenentnahme festlegt. Jeder
Zyklus wird in Tranchen unterteilt, wobei die Anzahl der Tranchen
die sofortige Kapazität
des Systems (ohne Kollision) bestimmt. Eine automatische, jedoch
selektive Relaisfunktion wird vorgeschlagen, um die Reichweite über die
Relaisstation von Zyklus zu Zyklus zu erweitern. Die Synchronisation
der Struktur wird durch einen statistischen Modus gewährleistet,
der es ermöglicht,
auf die Topologie und jede Referenzuhr zu verzichten.
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Das
französische Patent FR2831760 beschreibt
eine ähnliche
Vorrichtung mit Aufteilung der Zeit, die sich vollständig an
eine Infrastruktur mit festen Zugangspunkten anlehnt, die den jeweiligen
Austausch zwischen den Fahrzeugen und der Infrastruktur steuern
und koordinieren. Relaisfunktionen werden gewährleistet, um die Maskierungseffekte
zwischen Fahrzeugen zu umgehen. Um mit den Servern in der Infrastruktur
eine Schnittstelle zu bilden, baut das System die Protokolle der
Welt des Internets sowohl für
die Sicherheitsdienste (automatisches oder assistiertes Fahren)
als auch für
Logistik- oder Komfortdienste ein.
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Wie
bei den vorherigen Lösungen
ist es notwendig, dass die Fahrzeuge und eventuell die Infrastruktur
am Seitenstreifen der Straße
alle mit spezifischen Ausrüstungen
ausgestattet sind, um den Betrieb eines derartigen Systems zu erlauben.
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Bekannt
sind ebenfalls Lösungen,
die auf die Übertragung
von Informationen für
mobile Fahrzeuge abzielen (eventuell auf Anforderung). Derartige
Lösungen
werden in den folgenden Dokumenten beschrieben.
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Das
Dokument
US-2002/0036571 beschreibt
ein Informationssystem für
ein Fahrzeug vom klassischen Typ, das einen Informationsaustausch
bezüglich
der Position des Fahrzeugs zulässt, wobei
Verkehrs- oder ähnliche
Informationen spezifische Ausrüstungen
auf Anforderungen des Fahrzeugs nutzen.
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Der
europäische
Patentantrag
EP-1150266 beschreibt
ebenfalls ein System, um Informationen über den Oberflächenzustand
der Straße
zu verteilen. Dieser Antrag beschreibt zusammenfassend eine Übertragungsvorrichtung
von Informationen auf ein Fahrzeug.
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Die
Patentschrift
EP-0874344 und
die wissenschaftliche Veröffentlichung
XP000536509 (Mitterhumer: „Datenrundfunk
mit DAB") betreffen
einfache Systeme zum mobilen Empfang FM oder DAB. Der Patentantrag
EP-0575246 konzentriert
sich auf die Isofrequenzausstrahlung von Informationen auf einem
Antennennetz. Der Antrag
EP-1085658 behandelt
ausschließlich
die Übertragung
von Informationen auf Anfrage für
ein Rundfunkgerät.
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Das
europäische
Patent
EPA1286507 beschreibt
ein Kommunikationssystem von Fahrzeug zu Fahrzeug im ad hoc-Modus
oder genauer gesagt als Schleife (mesh) ausgehend von festen Zugangspunkten
(GW). Es verleiht dem nächsten
Zugangspunkt eine Rolle als Relaisstation zu den Fahrzeugen in Reichweite.
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Das
europäische
Patent
EP0982698 A2 beschreibt
ein Verteilersystem mit geographischer Diskriminierung für Verkehrsregulierungs-
und Warnmeldungen, das eine Infrastruktur aus verteilten Servern und
eine Kette von auf flächendeckender
Abdeckung basierenden Stationen nutzt.
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Derartige
Dokumente lösen
nicht eine Problematik, die auf die Verteilung von gezielten Warnmeldungen
abzielt, die von den Nutzern in einem Netz vom Straßentyp ausgegeben
werden.
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Bei
diesen vorherigen Lösungen
ist es notwendig, dass die Fahrzeuge und eventuell die Infrastruktur
am Seitenstreifen der Straße
alle mit spezifischen Ausrüstungen
ausgestattet sind, um die Nutzung eines derartigen Systems zu erlauben.
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Ganz
allgemein weist der Stand der Technik im Bereich der Telekommunikation
zahlreiche schnurlose Netztechnologien auf, und zwar insbesondere:
- – Zellennetze;
- – schnurlose
lokale Netze;
- – dem
Straßenverkehr
dedizierte Funkausstrahlungsnetze in Isofrequenz mit Unterstützung einer spezialisierten Übermittlung
von Mitteilungen (RDS-TMC);
- – laterale
Nachbarschaftskommunikationen vom Typ europäisches DSRC oder Magnetschleifen (BOCOM);
- – Kommunikationen
von Fahrzeug zu Fahrzeug über
kurze Distanzen mit Relais (MANET, MTNET) oder ohne Relais (VIGILANT,
IVHM);
- – die
Kommunikationsnetze Boden/Zug für
die sicherheitsrelevante kontinuierliche Kontrollsteuerung, eventuell
mit Unterstützung
des Videoflusses (SOFRANET).
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Die
den Autobahnen dedizierten Funkausstrahlungsnetze in Isofrequenz
werden als „FM" oder „DAB" bezeichnet. Die
Netze FM (Frequenzmodulation) besitzen eine eigene Infrastruktur,
die entlang den Autobahnen in zwei sukzessiven Generationen aufgestellt
ist: analoge Verstärker
in Kaskadenform direkt im Band II FF (VHF: 107,7 MHz oder andere
in Europa); dann der Transport per gesondertem Netz (Richtfunkstrecken,
Glasfasern oder Satellitenverbindungen) und koordinierte Verteilung
im Band II FM. Das verwendete Format ist das ganz klassische analoge
Format RCA für
das Hi-Fi Stereo (G + D und G – D
mit Pilotträgerkanal),
zu dem ein oder mehrere Unterträgerkanal/Unterträgerkanäle für zusätzliche Dienste
hinzukommen, wie z. B. die ausgestrahlte Übermittlung von Mitteilungen
RDS-TMC (bei 57 kHz). Die Netze DAB (Digital Audio Broadcast) für Autobahnen
befinden sich im Projektstadium, und ihre Zukunft hängt ganz
allgemein von der Zukunft der Technologie DAB selbst ab. Es handelt
sich um rein digitales Verteilersystem, das auf einem Modulationsformat
mit Multiträgerkanal
OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplex) basiert.
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Der
größte Nachteil
dieser Netze besteht in dem Gegenstück für ihre Einfachheit: Sie bleiben
auf eine Richtung beschränkt
und sind damit für
die Erfassung von Informationen aus mobilen Geräten ungeeignet.
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Die
lateralen Kommunikationssysteme vom Typ DSRC (ETSI: Digital Short
range communications, auf dem Funkband 5,8 GHz) oder Magnetschleifen
(BOCOM auf dem Band HF 7,5 MHz) weisen in der Nachbarschaft von
festen Installationen eine begrenzte Bereichsabdeckung auf. Ihre
Asymmetrie, die ihren Erfolg bei den Automobilherstellern ausmacht
oder ausmachen wird, verhindert jegliche mögliche Erweiterung bei der
Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug.
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Die
Systeme zur direkten Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug sind
derzeitig für
die rasche Übertragung
von direkt für
die nachfolgenden Fahrzeuge bestimmten Warnungen vor dem Fluss von
Fahrzeugen im Kommen. Der Inhalt wird aus kurzen Meldungen in Echtzeit
gebildet, was kurze Latenz- und Transitzeiten sowie eine gute Verfügbarkeit erfordert.
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Die
verwendeten Techniken sind die Isofrequenz mit Zeitverteilung (TDMA),
seien sie strukturiert oder nicht, sowie die automatische und kooperative
Weiterleitung zwischen mobilen Geräten, um die Reichweite in der
Achse des Verkehrsweges zu erhöhen.
Als erhebliche Beispiele für
diese Systeme können
folgende Systeme genannt werden:
MTNET (aus den Demonstratoren
MANET von PROMOTHEUS und DRIVE stammendes industrielles Produkt)
arbeitet in Zuordnung ohne Kollision und in selektiver Weiterleitung
per Relaisstationen. Die Vektoren VIGILANT und IVHW arbeiten im
Wettbewerb und mit einfacher Relaisstation (Punkt zu Punkt).
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Derartige,
auf die lokale Sicherheit fokalisierte Systeme sollen von jeder
festen Infrastruktur unabhängig
sein, doch die globale Sicherheit fördert das Prinzip einer Weiterleitung
zu einem eventuellen Infrastrukturpunkt zwecks abgestimmter Aktionen
mit den Bearbeitungszentren. Einer der Vorteile der Übertragung
MTNET ist die Erleichterung einer derartigen Weiterleitung. Das
Programm ARCO führt eine
auf Kommunikations-Satellitenrechnern basierende Architektur ein,
die die transparente Kooperation zwischen Vektoren von Fahrzeug
zu Fahrzeug und von Fahrzeug zu Infrastruktur erlaubt. Das zukünftige Programm
SARI stellt die Generalisierung der Lösungen von Fahrzeug zu Fahrzeug
vom Typ MTNET oder IVHW jeweils zu einem festen Zugang zu der Infrastruktur
in Aussicht. Die möglichen
Technologien befinden sich noch im Experimentierstadium. Die internationalen
Arbeitsgruppen (ANSI, ETSI, ISO) für CALM (Continuous Air Interface
for Long and Medium distance) nehmen zum Teil die Prinzipien dieser
Programme und Lösungen
für eine
Anwendung mit 5,9 GHz wieder auf.
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In
dem damit verbundenen Bereich des Schienentransports werden verschiedene
Lösungen für die sicherheitsrelevante
Kontrollsteuerung von Zügen
vom Boden aus vorgeschlagen (CBTC: „Communication Based Train
Control). Einige sind von den WLAN abgeleitet, wobei gewisse Zweifel über die Leistungen
und die mögliche
Kohabitation mit den Büro-
und den Anwendungen für
das breite Publikum bestehen. Parallel zu den WLAN wird ebenfalls
eine Ableitung des CALM durch Anpassung des für die Straße bestimmten Originals in
Betracht gezogen. Weitere Lösungen
sind Eigentümerlösungen,
die mehr oder weniger eng mit den Anwendungen (automatische Steuerung
und Regelung) verbunden sind. Schließlich gibt es eine als SOFRANET
(Handelsname) bezeichnete Lösung,
die einen guten Kompromiss zwischen dem Leistungsniveau und der Öffnung gegenüber anderen
Standards bietet.
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SOFRANET
schlägt
eine Architektur vor, die die Eigenschaften des Ausstrahlens per
Funk zwischen den Zügen
und einer Serie von kooperativen Basisstationen am besten ausnutzt.
Eine dreifache Diversifizierung der Übertragung ermöglicht es,
die Robustheit auf ein noch nie erreichtes Niveau zu bringen. Die
Isofrequenzressource wird in TDMA mit hohem Spitzendurchsatz aufgeteilt,
der durch die Infrastruktur mit Verwaltung der Mobilität gesteuert
wird. Das System zielt im Wesentlichen auf die Fahrzeugkommunikation
(Zug) mit Infrastruktur ab, doch ist eine Reserve für das Weiterleiten
zwischen Fahrzeugen (Zügen)
in schwierigem Umfeld (U-Bahn im Tunnel und Hindernisse vom Typ „Verkehrsstau" von einer Wagenreihe
zur anderen zwischen den von bis zu 2.000 m beabstandeten Stationen}
vorgesehen. Die Struktur wird in Höhe von einem Kanal pro Verbreitungsrichtung
redundant (1 + 1) ausgelegt; es unterstützt IP v6 und seine Weiterentwicklungen
und wird unter SNMP auf einer Standardplattform verwaltet.
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Die
vorhandenen sicherheitsrelevanten Kontrollsteuerungen sind mit Ausnahme
des SOFRANET für
die Fahrzeuginfrastruktur dediziert und können nicht die Lösung von
Fahrzeug zu Fahrzeug übernehmen,
insbesondere nicht bei einem Fehlen von Infrastruktur. Darüber hinaus
sind die Leistungen der Echtzeit im Verhältnis zu dem jeweiligen Bedarf
der Straße
im überfluss
vorhanden, während
die Reichweiten eher darunter liegen.
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Darüber hinaus
ist der Patentantrag
EP-0994449 bekannt,
der ein Kommunikationssystem zwischen einer Infrastruktur und Fahrzeugen
beschreibt, die Mittel zur Funkausstrahlung und individuelle Verbindungen
mit dem Fahrzeug in zwei Richtungen miteinander kombiniert. Diese
individuellen Verbindungen sind unabhängig von den Mitteln zur Verteilung,
wobei die Basisstationen von den Verteilerstationen unterschiedlich
sind. Bei dieser Lösung ist
es nicht vorgesehen, dass die Verbindungen in zwei Richtungen direkt
zwischen den Fahrzeugen hergestellt werden können, ohne über die Infrastruktur zu gehen.
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Angesichts
des Standes der Technik besteht das Ziel der Erfindung darin, eine
zuverlässige
Lösung
vorzuschlagen, die die Verteilung einer Warnung auf wirksame Weise
selbst dann zulasst, wenn nur eine reduzierte Anzahl von Fahrzeugen
mit einer spezifischen Ausrüstung
ausgestattet ist, deren Ausstattungs- oder die Kosten für die Neuausrüstung der Infrastruktur
erschwinglich sind, indem auf ein Minimum an Anpassung der bereits
vorhandenen Infrastruktur zurückgegriffen
wird.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein drahtloses
Kommunikationsnetz, das entlang einem Straßenverkehrsweg aufgestellt ist
und den am Seitenstreifen des Weges aufgestellten sowie den in den
Fahrzeugen integrierten Sender- und Empfängervorrichtungen, um die Weiterleitung
der entsprechenden Daten zu gewährleisten. Die
Weiterleitung wird automatisch auf einem einzigen Kanal gemäß mehreren
eventuellen Schleifen in Kaskadenform oder parallel vom Typ Fahrzeug
zu Fahrzeug, Fahrzeug zu Infrastruktur und Infrastruktur zu Fahrzeug
durchgeführt.
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Genauer
ausgedruckt, die Erfindung findet auf Autobahnen, Ringautobahnen,
Schnellstraßen und
Bundesstraßen
Anwendung, und zwar mit dem dreifachen Ziel:
der Unterstützung der
Sicherheit als oberste Priorität,
der
Hilfe bei der Verwaltung und der Kontrolle, als mittlere Priorität,
der
Verbesserung des Komforts der Benutzer als untergeordnete Priorität.
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Außer der
Abdeckung einer Infrastruktur, z. B. auf den Nebenstraßen, erlaubt
die Erfindung die Unterstützung
eines Minimums von Sicherheitsfunktionen allein mithilfe der Kommunikation
von Fahrzeug zu Fahrzeug. Der Übergang
im Rahmen und außerhalb
der Infrastruktur erfolgt ohne Unterbrechung.
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Es
geht darum, bei gleichzeitiger Einhaltung ihrer inhärenten Anforderungen
an die Verfügbarkeit, das
Ansteigen und die Ausgabe in Echtzeit die folgenden Dienste zu gewährleisten
und sie dabei dennoch hierarchisch einzuordnen:
Kommunikation
auf mehr oder weniger kurze Distanz von Warnungen, Warnmeldungen
und Information in Verbindung mit Zwischenfällen, die in dem davor liegenden
Verkehr eintreten,
Ausstrahlen von Anweisungen und Zusammenstellung
von Informationen von und zu den Kontrollzentren und den Sicherheitsposten
Kommunikation
in Verbindung mit der Logistik des Konzessionärs und des Verwalters des Verkehrsweges,
Interaktive Konsultationen von lokalen oder regionalen Servern bezüglich des
Umfeldes (Wetter, Tourismus, verschiedene Einrichtungen),
Interaktive
Konsultationen von nahen oder entfernten, betriebenen oder nicht
betriebenen, kostenlosen oder kostenpflichtigen Servern mit allgemeiner
Nutzung (INTERNET-Netz).
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Gegenstand
der Erfindung ist es insbesondere, die beschriebenen Nachteile der
Lösungen
des Standes der Technik für
den Austausch von „Zielmeldungen" zu beheben, die
als Meldungen beschrieben werden, die den vorrangigen Sicherheitsdiensten,
jedoch auch den komplementären
Logistikdiensten, dem Komfort oder der kommerziellen Nutzung entsprechen.
Eine doppelte Betriebsart Fahrzeug zu Fahrzeug und Fahrzeug zu Infrastruktur
zu Fahrzeug wird für
den Austausch von Sicherheitszielmeldungen berücksichtigt.
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Zu
diesem Zweck betrifft die Erfindung ein Verteilsystem von Zielmeldungen
auf einem Straßennetz
gemäß dem Anspruch
1.
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Jede
der genannten Stationen umfasst bevorzugt Mittel für die Weiterleitung
von durch den zusätzlichen
Empfänger
erhaltenen Meldungen zu einem Verteilerserver für Warnmeldungen.
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Das
System umfasst vorteilhaft einen Verteilserver, der die Meldungen
auf dem Funkverteilnetz ausgibt.
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Gemäß einer
besonderen Variante umfasst das System einen elektronischen Anpassungsschaltkreis
eines Funkverteilempfängers,
der für
die Ausgabe eines digitalen Warnsignals in die Fahrzeuge integriert
ist.
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Der
genannte elektronische Schaltkreis wird bevorzugt an eine mit der
Empfängerantenne
des Autoradios gemeinsame Antenne angeschlossen.
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Gemäß einer
Variante umfasst das System Sender, die für die lokalisierte Ausgabe
von Warnmeldungen in die genannten Stationen integriert sind.
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In
einem bevorzugten Realisierungsmodus wird das System dadurch gekennzeichnet,
dass das Ausstrahlen der Warnmeldungen mit einer Isofrequenzressource
realisiert wird, die in der Größenordnung
eines Straßennetzes
verallgemeinert ist.
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Insbesondere
kann die Übertragung
der Warnmeldungen auf einem Funkverteilkanal realisiert werden,
die in vollumfänglicher
Kompatibilität mit
dem Originaldienst zur Regulierung des Straßenverkehrs dediziert ist.
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Zu
diesem Zweck ist es vorteilhaft, ein Format mit Spektrumsverteilung
mit einem Schutz durch den eventuell in Partikel aufgeteilten Code
in Abhängigkeit
von dem geographischen Bereich, der Typologie des Verkehrsweges
oder der Identität
des Verwalters zu verwenden.
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Mit
dem vorgeschlagenen System wird die Aufteilung der Isofrequenzressource
in TDMA (Time Division Multiple Access: multipler Zugang zur Verteilung
in der Zeitabfolge) strukturiert oder nicht, synchron oder asynchron
unter Einhaltung der aufeinander folgenden zeitlichen Tranchen fester,
jedoch parametrierbarer Größe durchgeführt, in
denen die banalisierten Datenraster durch die unterschiedlichen Fahrzeuge
oder Basisstationen der Infrastruktur übertragen werden können.
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In
der Infrastruktur werden mit einer identifizierbaren Unterschrift
und gemäß einem
regelmäßigen zeitlichen
Motiv spezifische Tranchen zugeordnet, die die Synchronisation des
jeweiligen Austauschs erleichtern, wenn die genannte Infrastruktur verfügbar ist.
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Das
System sieht das systematische Reservieren einer Tranche nach jeder
nützlichen
Tranche vor, die durch ein mobiles Gerät zwecks unverzüglicher
Weiterleitung durch die aktuelle Basisstation (i) der eventuellen
Infrastruktur in elektromagnetischer Reichweite des mobilen Geräts ohne
Intervention der Serverzentren ausgegeben wird. Darüber hinaus
hat sie die Kapazität,
es den übergeordneten
(i – 1)
und den untergeordneten (i + 1) Basisstationen je nach der Topologie
zu erlauben oder nicht zu erlauben, ein zweites Mal eine derartige
Warnung in der Originaltranche weiterzuleiten.
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Das
System verwaltet die Zugangspriorität zu anderen Diensten zwischen
Fahrzeugen oder zwischen Fahrzeug und Servern, die mit der Infrastruktur verbunden
sind.
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Die
praktische Realisierung verwendet für den integrierten Teil einen
Teil der Module eines modernen Autoradios, dem ein Sendermodul,
ein Duplexgerät – zum Umschalten
oder auf andere Weise –,
ein spezifisches Modem und ein digitales Modul zur Signalbearbeitung
und ein digitales Schnittstellenmodul zugeordnet sind. Für den festen
Teil nutzt die Realisierung die Wiederverwendung der Funkverteilsender
FM am Seitenstreifen von Autobahnen, indem jedem von ihnen ein Empfänger, ein
Modem und ein digitales Verarbeitungs- und Schnittstellenmodul hinzugefügt wird,
das symmetrisch zu denen des integrierten Teils ist, sowie eine eventuelle
Verbindung mit den Transportnetzen (betriebene oder nicht betriebene
Intranet- und Internetdienste).
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Als
Alternative zur Wiederverwendung der Funkverteilsender FM schlägt das System
die Wiederverwendung von Notrufsäulen
vor, die geeigneterweise durch das Einbringen von Sendermodulen,
eines Empfängers,
eines Modems, eines Verarbeitungsgeräts und einer digitalen Schnittstelle
desselben Typs wie die bereits verwendeten erneuert worden sind.
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Gemäß einem
besonderen Merkmal ist das System dadurch bemerkenswert, dass die
Isofrequenzressource sich mit einem Funkverteilkanal FM des Bandes
II VHF mit einer Breite von 450 kHz oder einem Kanal identifizieren
kann, der im niedrigen UHF-Bereich (bei rund 400 oder 800 MHz) gleichgestellt
ist, oder auch einer Struktur aus Verbindungskanälen mit engem Band VHF (40–200 MHz).
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Gemäß einem
besonderen Merkmal ist das System dadurch bemerkenswert, dass der
Kanal von 450 kHz bereits durch ein Funkausstrahlprogramm besetzt
sein kann, das dem Straßenverkehr
vom Typ „Autobahn
FM" bei 107,7 MHz
dediziert ist. Das verwendete Format erlaubt die Garantie der gegenseitigen
Kompatibilität
mit einem niedrigen Durchsatz für die
neuen Dienste (4,5 KO/Sek., als Richtwert).
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Gemäß einem
besonderen Merkmal ist das System dadurch bemerkenswert, dass dieser
Durchsatz bei einer Freigabe oder Spezialisierung des erwähnten 450
kHz Kanals auf wenigstens 64 KO/Sek. erhöht werden kann. Diese Lösung erlaubt
das Ansteigen der sekundären
Dienste zur Unterstützung der
Infrastruktur.
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Gemäß einem
besonderen Merkmal ist das System dadurch bemerkenswert, dass der
Alarmdienst durch Raster von einigen Dutzend Bytes (typischerweise
8 bis 32) gewährleistet
wird, die in Tranchen von einigen Dutzend Millisekunden (typischerweise
10 bis 100) für
einen Spitzendurchsatz von einigen KO/Sek. (typischerweise 2,4 bis
9,6) mit einer Kapazität
von einigen Dutzend gleichzeitigen Alarmen (typischerweise 20) hinterlegt
wird; alle diese Werte bleiben in einem weiteren Maße parametrierbar.
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Gemäß einem
besonderen Merkmal können die
Funkfrequenzmerkmale der Ausrüstungen
angepasst werden, um mit der geographischen Wiederholung der Funkausstrahlsender
FM (5 bis 20 km) oder der der Notrufsäulen (2 bis 3 km) kompatibel
zu sein.
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Eine
Zielsetzung der Erfindung ist die Eignung zur Kooperation mit einem
ersten Typ einer vorhandenen Infrastruktur, nämlich den dedizierten Funkausstrahlnetzen
FM mittels eines Minimums an Anpassung derselben. Diese Zielsetzung
wird unter direkter Wiederverwendung der Ressource gewährleistet,
die für
die Funkausstrahlung in einfacher Überlagerung zugeordnet wird,
so dass die vorhandenen Sender direkt wieder verwendet werden.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden bei der Lektüre der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Realisierungsmodus, die als einfaches
veranschaulichendes Beispiel und keineswegs einschränkend gegeben
werden, sowie der beigefügten
Zeichnungen deutlicher, in denen:
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1 eine
allgemeine Übersicht über ein Kommunikationsnetz
gemäß der Erfindung
darstellt. Der linke Teil zeigt die Funktionsweise, die sich an eine
mithilfe von Kommunikationsstationen am Seitenstreifen der Straße komplett
ausgerüstete
Infrastruktur anlehnt (von dem übertragungsmaterial
bis zu den unterschiedlichen Servicezentren); der rechte Teil zeigt
die Beschränkung
auf die direkte Funktionsweise zwischen Fahrzeugen außerhalb
der Abdeckung einer Infrastruktur mit der Beibehaltung eines autonomen
minimalen Sicherheitsdienstes.
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Unter
der Abdeckung der Infrastruktur wird die Mobilität auf zwei Ebenen verwaltet:
einer Mikromobilität
von Station zu Station (Gleiten entlang der Infrastruktur, was durch
die physische Schicht unterhalten wird); und eine Mobilität auf der
Ebene des Netzes, die genau die Fortschritte des „Mobile
IP" des Protokolls
IP v6 übernimmt
(Übergang
eines Sektors auf seinen Nachfolgesektor). Das System kann sich
ggf. mit der einen oder der anderen zufrieden geben.
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2 die
Architektur der Infrastrukturausrüstungen darstellt, wobei die
vorhandene, eventuell wieder verwendete (200) und die mit
der Erfindung verbundenen Zusätze
voneinander unterschieden werden. Bei einer maximalen Wiederverwendung
ist der aktuellen Station, die bereits eine Ausgabekette (208 und 209) umfasst,
der Schaltkreise zur Formgebung und Modulation des ausgestrahlten
Originalsignals (204 bis 207) vorausgehen, im
wesentlichen eine Empfangskette (201 bis 213)
hinzuzufügen.
Die lokale Weiterleitung wird durch eine direkte Verbindung zwischen
dem hinzugefügten
Modem (212) und der Originalausgabekette gewährleistet,
die mit der digitalen Modulation überlagert wird. Die aufsteigenden
und absteigenden Verbindungen (214) mit den Zentren im
Hintergrund nutzen das digitale vorhandene Transportnetz über das
Basis-Multiplexgerät
E1 oder Ethernet (203, das beim Originaldienst nicht voll ausgenutzt
wird).
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3 die
Architektur der im Fahrzeug integrierten Ausrüstung darstellt, die mittels
einiger zusätzlicher
Module direkt auf die eines modularen Autoradioempfängers (300)
aufgesetzt wird. Diese umfassen eine Antennen-Duplexschaltung (307),
einen Sender mit geringer Leistung (308), ein eventuelles Modul
einer Zwischenfrequenz (FI, 309) sowie ein digitales Modem
(310), die Signalbearbeitungsschaltkreise, die den unterschiedlichen
Diensten (311 und folgende) zugeordnet sind. Eine Schnittstelle
ist zwischen dem Modem und der Ebene FI des Autoradioempfängers vorgesehen.
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4 den
Zeitschreiber der Zyklen und der Tranchen darstellt, die die Datenraster
begrenzen, die für
eine Aufstellung eine banalisierte Länge aufweisen. Zwei Typen von
Implementierungen sind möglich:
synchron oder asynchron. Eine synchrone Funktionsweise ist vor allem
unter der Kontrolle der Infrastruktur gerechtfertigt, und man kann
den Übergang
von einem autonomen asynchronen Betrieb (bei dem die jeweilige Dauer
lokal ohne globale Referenz definiert ist) zu einem synchronen angelehnten
Betrieb in Betracht ziehen, der durch die Uhr des festen Netzes
gesteuert wird, wenn das Fahrzeug in die Abdeckung der Infrastruktur
eintritt und umgekehrt.
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Erfindungsgemäß werden
die Tranchen paarweise aneinandergefügt: Es gibt Paare aus Tranchen
für die
mobilen Geräte
und Paare aus Tranchen für
die festen Geräte,
wobei letztere auf wiederkehrende Weise derart angeordnet sind,
dass sie den Rhythmus der Zyklen bestimmen. Ein mobiles Gerät kann eine
Sicherheitsmeldung (z. B. eine Warnung) ausgeben, sobald der Kanal frei
ist, indem es eine Tranche besetzt. Die zweite Tranche des Paares
wird für
das eventuelle Weiterleiten durch die aktuelle Station (i) der Infrastruktur
frei gelassen, wenn der Dienst dies rechtfertigt. Eine zweite Weiterleitung wird
als Option weiter oben und/oder unten (Stationen i – 1, 1 +
1) angeboten, indem die erste Tranche per Datenerfassung wieder
verwendet wird. Diese schnellen Weiterleitungen (in dem Zyklus)
verhindern nicht die Wiederholungen auf längere Sicht durch die Wirkung
der Serverzentren (die eine Verarbeitung mit Mehrwert einbringen
können).
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Die
erste Tranche eines den festen (Infrastrukturstationen) zugeordneten
Paares enthält
Unterordnungsinformationen, insbesondere für die Synchronisation der Struktur
und die Multiplexschaltung der aufeinander folgenden Stationen).
Die zweite Tranche ist eine Tranche zur Anfrage von Reservierungen
von Ressourcen durch die mobilen Geräte bezüglich der sekundären Dienste.
Dort sind durch die mobilen Geräte
mit einer Zugangsfrist, die zufällig von
ihnen entlang eines diskreten Gitters gezogen wurden, Flags hinterlegt.
Die Infrastrukturausrüstung führt die
Verarbeitung der adäquaten
Priorität
durch, indem den Sicherheitsmaßnahmen
weitgehend der Vorrang eingeräumt
wurde, die zu Beginn des Zyklus frei zugelassen werden, und indem
eine Marge, die mindestens gleich einem Paar Tranchen ist, gelassen
wird, bevor die sekundären
Dienstmeldungen (am Ende des Zyklus) durchgelassen werden. In der ersten
Tranche wendet sich die aktuelle Station i an ein mobiles Gerät (absteigende
Richtung der Daten), während
das mobile Gerät
ihm in der zweiten Tranche des Paares antwortet (aufsteigende Richtung
der Daten).
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Gemäß einer
besonderen Ausführung
der Erfindung gewährt
das System den mobilen Teilen Tranchenpaare für die sekundären Dienste
gemäß der Reihenfolge,
in der sie ihre Flags in der zu diesem Zweck in dem aktuellen Zyklus
reservierten Tranche der Station i hinterlegt haben. Eine gewisse Widerstandsfähigkeit
kann gewährleistet
werden (Beibehaltung der Reservierung auf einigen Zyklen), wenn
der Zustand des Verkehrs dies zulässt. Jede auf dem ersten Teil
des Zyklus und am Rande zwischen dem Sicherheitsdienst und den sekundären Diensten
festgestellte Kollision wird im nachfolgenden Zyklus zum Nachteil
der sekundären
Dienste gelöst.
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Im
autonomen Betrieb gibt es weder einen sekundären Dienst noch eine Weiterleitungseinrichtung,
und die zweite Tranche der Paare wird dann ausgenutzt, um die Unsicherheiten
der Synchronisation zwischen den mobilen Geräten aufzufangen, insbesondere
im asynchronen Modus. Die mobilen Teile erfassen problemlos den Übergang
des autonomen Regimes zum angelehnten Regime durch die periodische
Einführung
der Tranchenpaare, die von der oder den nächsten Station(en) unterzeichnet
werden. Der umgekehrte Übergang
erfolgt standardmäßig.
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Das
System beinhaltet eine gewisse Freiheit der Parametrierung seines
Zeitschreibers in Abhängigkeit
von den Merkmalen der Aufstellung (z. B. Entfernung zwischen Stationen),
den erforderlichen Sicherheitsleistungen und dem erwarteten Verkehr,
sowie in einem geringeren Maße
des für
die sekundären
Dienste gewünschten
Profils. Es ist insbesondere möglich,
Wachintervalle zwischen den Tranchen und zwischen den Tranchenpaaren
einzufügen,
um physische Begrenzungen zu berücksichtigen,
wie z. B. die Zeit der Verteilung und die Zeit der Rückentwicklung
der Sender und der Empfänger
(Funktionsweise als Simplex im Rotationsprinzip).
-
Es
ist anzumerken, dass die Erfindung sich nicht auf einen reinen Hardware-Einbau
beschränkt, sondern
dass er ebenfalls in Form einer Sequenz von Anweisungen eines IT-Programms
oder jeder anderen Form umgesetzt werden kann, die einen Hardware-Teil
und einen Software-Teil (insbesondere in Form eines Protokolls)
am Boden und an Bord miteinander vermischt, der durch als TS („Signalbearbeitung") bezeichnete funktionale
Blöcke
unterstützt wird. Ähnliche
funktionale Blöcke
sind in den Serverzentren vorzusehen.
-
Das
allgemeine Prinzip der Erfindung nutzt eine Netztopologie vom Typ „Bandbreite" oder „Band", die an die gezielten
Anwendungen auf der Straße
angepasst sind.
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Es
ist anzumerken, dass die Erfindung nicht nur auf die Sicherheit
der Straße
anwendbar ist, sondern auf Sicherheitsfunktionen desselben Typs
für andere,
geführte
oder nicht geführte
Transportmittel: Eisenbahn, U-Bahn, Schifffahrtswege (Flüsse, Kanäle, Fahrwasser
und Meerengen, wie z. B. der Ärmelkanal),
bzw. selbst Luftfahrzeuge in ihren Luftkorridoren.