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DE602004011705T2 - Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung und damit erzeugte Vorrichtung - Google Patents

Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung und damit erzeugte Vorrichtung Download PDF

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DE602004011705T2
DE602004011705T2 DE602004011705T DE602004011705T DE602004011705T2 DE 602004011705 T2 DE602004011705 T2 DE 602004011705T2 DE 602004011705 T DE602004011705 T DE 602004011705T DE 602004011705 T DE602004011705 T DE 602004011705T DE 602004011705 T2 DE602004011705 T2 DE 602004011705T2
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Germany
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substrate
projections
contact surface
substrate holder
contact
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004011705T
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English (en)
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DE602004011705D1 (de
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Tjarko Adriaan Rudolf Van Empel
Koen Jacobus Johannes Maria Zaal
Aschwin Lodewijk Hendricus Johannes Van Meer
Ton Aantjes
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ASML Netherlands BV
Original Assignee
ASML Netherlands BV
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Publication of DE602004011705T2 publication Critical patent/DE602004011705T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/70Microphotolithographic exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/70691Handling of masks or workpieces
    • G03F7/707Chucks, e.g. chucking or un-chucking operations or structural details
    • H10P72/7614

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)
  • Exposure Of Semiconductors, Excluding Electron Or Ion Beam Exposure (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine lithographische Projektionsvorrichtung, die umfasst: ein Bestrahlungssystem, um ein Projektionsstrahlungsbündel bereitzustellen; und einen Substrathalter, um ein in einem Weg des Projektionsstrahlenbündels anzuordnendes Substrat zu unterstützen, der mehrere erste Vorsprünge aufweist, deren distale Enden eine erste Kontaktoberfläche für einen Kontakt mit einem Substrat definieren, wobei der Substrathalter mit Klemmmitteln zum Festklemmen des Substrats an dem Substrathalter versehen ist.
  • Um eine gute Bildauflösung und Schichtüberlagerung zu erreichen, sollte die bestrahlte Oberfläche eines Substrats während der Belichtung des Substrats so flach und so stationär wie möglich gehalten werden. Bekannte lithographische Vorrichtungen sprechen diese Forderungen unter Verwendung des oben spezifizierten Substrathalters an, auf dem ein Substrat angeordnet werden kann, so dass sich seine Rückseite mit den Vorsprüngen, die alle in einer wohldefinierten Ebene liegen, in Kontakt befindet. Indem z. B. die Öffnung(en) in dem Substrathalter mit Vakuum-Erzeugungsmitteln verbunden wird (werden), kann die Rückseite des Substrats sicher an den Vorsprüngen festgeklemmt werden. Die Verwendung der Vorsprünge in dieser Weise stellt sicher, dass nur ein Bruchteil des Bereichs der Rückseite tatsächlich gegen eine feste Oberfläche gedrückt wird; in dieser Weise wird die verzerrende Wirkung irgendeiner Partikelverunreinigung auf der Rückseite des Wafers minimiert, weil sich eine derartige Verunreinigung am wahrscheinlichsten in den leeren Räumen zwischen den Vorsprüngen befindet, anstatt gegen die Oberseite eines Vorsprungs gedrückt zu werden.
  • In dieser Weise befindet sich im Wesentlichen jeder Vorsprung außerdem mit dem Substrat in Kontakt, wobei folglich eine einzige Unterstützungsebene definiert wird, die vollkommenen eben und in den erforderlichen Richtungen orientierbar ist. Dies wirft außerdem ein Problem auf, weil eine relativ große Kontaktoberfläche der Vorsprünge verbleibt, die sich physisch mit dem Substrat in Kontakt befindet. Dies kann eine Bindungskraft einführen, die in der Technik als "Anhaften" zwischen den Oberseiten der Vorsprünge des Substrathalters und der Rückseite des Substrats bekannt ist. In der Praxis bedeutet dies, dass, sobald ein Substrat an den Substrathalter geklemmt und in die Position für einen photolithographischen Bestrahlungsprozess ge bracht worden ist, das Lösen des Substrats vom Substrathalter eine beträchtliche Zeitdauer erfordern kann, was eine teure Verzögerung der Verfügbarkeit der Maschine für eine nächste photolithographische Routine verursacht. Sie kann sogar eine Blockierung der Auswurfmechanismen verursachen, die vorhanden sind, um das Substrat vom Substrathalter zu lösen. Die Erfindung ist auf die Minimierung dieser Probleme gerichtet, indem ein Substrathalter geschaffen wird, bei dem diese Anhaftkräfte nicht problematisch sind.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, schafft die Erfindung eine lithographische Projektionsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wobei der Substrathalter mehrere zweite Vorsprünge umfasst, deren distale Enden eine zweite Kontaktoberfläche für die Unterstützung des Substrats definieren, wobei die zweiten Vorsprünge so angeordnet sind, dass das Substrat mit der ersten und mit der zweiten Kontaktoberfläche in Kontakt ist, wenn das Substrat an dem Substrathalter festgeklemmt ist, so dass der Wafer in einem Abstand von der ersten Kontaktoberfläche gehalten wird, wenn das Substrat nicht festgeklemmt ist, um ein Anhaften an der ersten Oberfläche während des Lösens der Klemmmittel zu verhindern.
  • Durch derartige mehrere zweite Vorsprünge können die Anhaftkräfte zwischen dem Substrat und dem Substrathalter in einem gewünschten Grad kompensiert oder sogar neutralisiert werden. Wenn die Klemmmittel ausgeschaltet werden, so dass das Substrat nicht länger am Substrathalter festgeklemmt ist, sind folglich aufgrund einer durch die elastische Deformation der zweiten Vorsprünge und des Wafers, der sich mit den Vorsprüngen in Kontakt befindet, geschaffenen Kraft die Bindungskräfte zwischen dem Substrat und dem Substrathalter verringert.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform sind die mehreren zweiten Vorsprünge an der Oberseite der mehreren ersten Vorsprünge angeordnet. Hier ist vorzugsweise die zweite Kontaktoberfläche kleiner als die erste Kontaktoberfläche. In dieser Hinsicht wird angegeben, dass, wo die Oberfläche der ersten mehreren Vorsprünge hinsichtlich der Oberflächenrauhigkeit eines Substrats im Wesentlichen eben sein kann, die Oberfläche der zweiten mehreren Vorsprünge eine weniger ebene Beschaffenheit aufweisen kann. Durch die Minimierung der Kontaktoberfläche der zweiten mehreren Vorsprünge können die Anhaftkräfte, die durch die Kontaktkräfte zwischen dem Substrat und den zweiten mehreren Vorsprüngen verbleiben, minimiert werden.
  • Als eine bevorzugte Ausführungsform ist jeder der ersten Vorsprünge mit einem zweiten Vorsprung versehen, wobei die ersten und die zweiten Vorsprünge zylind risch sind. Ein Verhältnis der Durchmesser der zweiten Vorsprünge und der ersten Vorsprünge kann im Bereich von 0,01 bis 0,5 liegen.
  • In Abhängigkeit vom Verhältnis der Durchmesser kann der Abstand zwischen den ersten und den zweiten Kontaktoberflächen variieren. Bevorzugt sind Bereiche von 6–400 nm, wenn das Substrat nicht an der ersten Kontaktoberfläche festgeklemmt ist. In dieser Hinsicht wird angegeben, dass mit dem Abstand ein Unterschied der Höhe zwischen den ersten und den zweiten mehreren Vorsprüngen angegeben wird, wobei bei Betrachtung von einer ebenen Referenzebene die Höhen der ersten und der zweiten mehreren Vorsprünge zwei diskrete Werte aufweisen. Falls das Verhältnis der Durchmesser groß ist, kann der Abstand klein sein und umgekehrt.
  • Eine praktische Ausführungsform umfasst erste zylindrische Vorsprünge von 0,5 mm, während zweite Vorsprünge auf deren Oberseite einen Durchmesser von 0,05 mm besitzen und einen Abstand definieren, der einen speziellen Wert im Bereich von 50–80 nm besitzt.
  • US-A-5923408 offenbart einen Substratträger, der mehrere erste Vorsprünge umfasst, deren distale Enden eine erste Kontaktoberfläche für einen Kontakt mit einem Substrat definieren, wobei der Substrathalter mit Klemmmitteln zum Festklemmen des Substrats an dem Substrathalter versehen ist. Es sind außerdem mehrere zweite Vorsprünge gezeigt. Die distalen Enden der zweiten Vorsprünge definieren jedoch keine zweite Kontaktoberfläche zum Unterstützen des Substrats, sondern sie sind lediglich zur Vergrößerung der Starrheit und zur Verringerung des Vakuumzwischenraums vorgesehen.
  • Nun werden lediglich beispielhaft Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte schematische Zeichnung beschrieben, in der entsprechende Bezugszeichen entsprechende Teile angegeben und worin:
  • 1 eine lithographische Projektionsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung darstellt;
  • 2 eine teilweise schematische Seitenansicht eines Substrathalters gemäß der Erfindung darstellt;
  • 3 eine teilweise schematische Seitenansicht eines Teils eines Substrathalters darstellt, wenn ein Klemmdruck auf das Substrat ausgeübt wird, was den durch den zweiten Vorsprung gebildeten Abstand schließt;
  • 4 eine teilweise schematische Seitenansicht eines Substrathalters darstellt, bei dem ein voller Klemmdruck ausgeübt wird;
  • 5 eine teilweise schematische Seitenansicht eines Substrathalters darstellt, bei dem der Klemmdruck entfernt ist; und
  • 6 eine schematische graphische Darstellung darstellt, die den Aufbau des Drucks während der Ausübung eines zunehmenden Klemmdrucks im Wafer veranschaulicht.
  • 1 stellt eine lithographische Projektionsvorrichtung gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung dar. Die Vorrichtung umfasst:
    • – ein Bestrahlungssystem Ex, IL, zum Liefern eines Projektionsstrahlungsbündels PB (z. B. Licht im tiefen ultravioletten Bereich). In diesem speziellen Fall umfasst das Bestrahlungssystem außerdem eine Strahlungsquelle LA;
    • – einen ersten Objekttisch (einen Maskentisch) MT, der mit einem Maskenhalter zum Halten einer Maske MA (z. B. eines Retikels) versehen ist und mit ersten Positionierungsmitteln PM für die genaue Positionierung der Maske in Bezug auf das Element PL verbunden ist;
    • – einen zweiten Objekttisch (einen Wafer-Tisch) WT, der mit einem Halter zum Halten eines Substrats W, das durch ein Strukturierungsstrahlenbündel auf einem Zielabschnitt des Wafers zu bestrahlen ist, (z. B. eines mit einem Schutzlack beschichteten Silicium-Wafers) versehen ist und mit zweiten Positionierungsmitteln PW für die genaue Positionierung des Substrats in Bezug auf das Element PL verbunden ist; und
    • – ein Projektionssystem (eine "Linse") PL zum Abbilden eines bestrahlten Abschnitts der Maske MA auf einen Zielabschnitt C (der z. B. einen oder mehrere Chips umfaßt) des Substrats W.
  • Wie die Vorrichtung hier dargestellt ist, ist sie ein Reflexionstyp (d. h. besitzt sie eine reflektierende Maske). Im Allgemeinen kann sie jedoch außerdem z. B. ein Durchlasstyp (mit einer durchlässigen Maske) sein. Alternativ kann die Vorrichtung eine andere Art der Strukturierungsmittel, wie z. B. eine programmierbare Spiegelanordnung eines Typs, auf den oben Bezug genommen worden ist, verwenden.
  • Die Quelle LA (z. B. eine Excimerlaser-Quelle) erzeugt ein Strahlungsbündel. Dieses Strahlenbündel wird in ein Beleuchtungssystem (einen Illuminator) IL entweder direkt oder nach der Durchquerung von Konditionierungsmitteln, wie z. B. einem Strahlaufweiter Ex, eingespeist. Der Illuminator IL kann Einstellmittel AM zum Einstellen der äußeren und/oder inneren radialen Ausdehnung (die im Allgemeinen als s-außen bzw. s-innen bezeichnet werden) der Intensitätsverteilung im Strahlenbündel umfassen. Außerdem umfasst er im Allgemeinen verschiedene andere Komponenten, wie z. B. einen Integrator IN und einen Kondensor CO. In dieser Weise besitzt das auf die Maske MA auftreffende Strahlenbündel eine gewünschte Gleichmäßigkeit und Intensitätsverteilung in seinem Querschnitt.
  • Es sollte im Hinblick auf 1 angegeben werden, dass sich die Quelle LA im Gehäuse der lithographischen Projektionsvorrichtung befinden kann (wie es oft der Fall ist, wenn die Quelle LA z. B. eine Quecksilberlampe ist), dass sie sich aber außerdem entfernt von der lithographischen Projektionsvorrichtung befinden kann, wobei das Strahlungsbündel, das sie erzeugt, in die Vorrichtung (z. B. mit Hilfe von geeigneten Richtspiegeln) geführt wird; dieses letztere Szenario ist oft der Fall, wenn die Quelle LA ein Excimerlaser ist. Die aktuelle Erfindung und die Ansprüche umfassen diese beiden Szenarien.
  • Anschließend wird das Strahlenbündel PB durch die Maske MA unterbrochen, die auf einem Maskentisch MT gehalten wird. Nachdem das Strahlenbündel PB die Maske MA durchquert hat, geht es durch die Linse PL hindurch, die das Strahlenbündel PB auf einem Zielabschnitt C des Substrats W fokussiert. Mit Hilfe der zweiten Positionierungsmittel PW (und den interferometrischen Messmitteln IF) kann der Substrattisch WT genau bewegt werden, z. B. um verschiedene Zielabschnitte C im Weg des Strahlenbündels PB zu positionieren. Ähnlich können die ersten Positionierungsmittel PM verwendet werden, um die Maske MA in Bezug auf den Weg des Strahlenbündels PB genau zu positionieren, z. B. nach der mechanischen Wiedergewinnung der Maske MA aus einer Maskenbibliothek oder während eines Abtastens. Im Allgemeinen ist die Bewegung der Objekttische MT, WT mit Hilfe eines langhubigen Moduls (grobe Positionierung) und eines kurzhubigen Moduls (Feinpositionierung) verwirklicht, die in 1 nicht explizit dargestellt sind. Im Fall eines Wafersteppers (im Gegensatz zu einer Step-and-Scan-Vorrichtung) kann der Maskentisch MT nur mit einem kurzhubigen Aktuator verbunden sein oder fest sein. Die Maske MA und das Substrat W können unter Verwendung der Maskenausrichtungsmarkierungen M1, M2 und der Substratausrichtungsmarkierungen P1, P2 ausgerichtet werden.
  • Die dargestellte Vorrichtung kann in zwei verschiedenen Betriebsarten verwendet werden:
    • 1. In der Schrittbetriebsart wird der Maskentisch MT im Wesentlichen stationär gehalten, wobei ein ganzes Maskenbild in einem Gang (d. h. in einem einzigen "Blitz") auf einen Zielabschnitt C projiziert wird. Dann wird der Substrattisch WT in der x- und/oder der y-Richtung verschoben, so dass ein anderer Zielabschnitt C durch das Strahlenbündel PB bestrahlt werden kann; und
    • 2. In der Abtastbetriebsart, in der im Wesentlichen das gleiche Szenario gilt, mit Ausnahme, dass ein gegebener Zielabschnitt C nicht in einem einzigen "Blitz" belichtet wird. Statt dessen ist der Maskentisch MT in einer gegebenen Richtung (der sogenannten "Abtastrichtung", z. B. der y-Richtung) mit einer Geschwindigkeit v beweglich, so dass veranlasst wird, dass das Projektionsstrahlenbündel PB über ein Maskenbild abtastet; gleichzeitig wird der Substrattisch WT in der gleichen oder in der entgegengesetzten Richtung mit einer Geschwindigkeit V = Mv bewegt, in der M die Vergrößerung der Linse PL ist (typischerweise gilt M = 1/4 oder 1/5). In dieser Weise kann ein relativ großer Zielabschnitt C belichtet werden, ohne einen Kompromiss bei der Auflösung zu besitzen.
  • 2 zeigt eine teilweise schematische Seitenansicht eines Substrathalters gemäß der Erfindung. In dieser teilweisen Ansicht ist der Substrathalter, der in 1 als Wafer-Tisch (WT) bezeichnet ist, durch das Bezugszeichen 1 bezeichnet. Der Substrathalter umfasst eine im Wesentlichen ebene Grundplatte 2, die normalerweise aus SiC, SiSiC hergestellt ist, einem als Zerodur oder Cordurite bekannten Material. Auf dieser Basis sind erste Vorsprünge 3 ausgebildet, die außerdem als Noppen bezeichnet werden. Die Noppen 3 können eine zylindrische Form besitzen, wobei sie eine Oberfläche besitzen, die im Allgemeinen eben ist, weil die durch die Oberseiten 4 der Noppen definierten Ebenen im Wesentlichen übereinstimmen. Auf den Oberseiten 4 der Noppen 3 sind zweite Vorsprünge oder sogenannte Mikronoppen 5 ausgebildet. In diesem Beispiel ist eine Mikronoppe pro Vorsprung auf seiner Oberseite 4 ausgebildet. Es kann jedoch mehr als eine Mikronoppe vorhanden sein. Diese Mikronoppen 5 können im Allgemeinen zylindrisch ausgebildet sein und jede eine zweite Oberfläche 6 besitzen, die eine im Allgemeinen ebene Unterstützungsoberfläche 7 für ein Substrat 8 definiert, das durch die Mikronoppen 5 zu unterstützen ist. In 2 ist eine Lücke 9 bezeichnet, die durch die Höhe der Mikronnoppen 5 ausgebildet ist. Diese Lücke 9 definiert einen Abstand zwischen einer ersten Kontaktoberfläche 10, die durch die Oberflächen 4 ausgebildet ist, und der Unterstützungsoberfläche 7, die durch die zweiten Oberflächen 6 der Mikronnoppen 5 ausgebildet ist. In 2 ist das Substrat 8 gezeigt, wenn das Substrat 8 nicht am Substrathalter 1 festgeklemmt ist. In dieser Position besitzt die Lücke zwischen diesen Kontaktoberflächen einen speziellen Wert im Bereich von 50–80 nm. Außerdem sind in dem in 2 gezeigten Beispiel die Noppen 3 zylindrisch mit einem Durchmesser von 0,5 mm, wobei die Mikronoppen 5 auf ihrer Oberseite zylindrisch sind und einen Durchmesser von 0,05 mm besitzen.
  • Die 35 zeigen schematisch den Deformationsprozess eines Substrats, das an dem Substrathalter 1 gemäß der Erfindung festgeklemmt ist. In 3 ist ein Klemmdruck, wie z. B. eine Vakuumbelastung, die von 0 Bar (es ist keine Belastung angelegt) bis typischerweise 0,5 Bar reicht, veranschaulicht, der an das Substrat 8 angelegt ist. Während ein zunehmender Druck ausgeübt wird, deformiert sich das Substrat 8 anfangs elastisch, so dass die Mikronoppe 5 in das Substrat 8 vorsteht. In dieser Weise wird das Substrat 8 abgesenkt und gelangt mit dem Substrathalter 1 in Kontakt, wobei die Mikronoppe 5 in das Substrat 8 gedrückt wird. Aus Gründen der Einfachheit ist in 3 nur die Deformation des Substrats 8 gezeigt. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass in Abhängigkeit von den relativen Deformationsmodulen in diesem Prozess sowohl auf der Stirnfläche 4 der Noppen 3 als auch auf der Seite des Substrats 8, die sich mit den (Mikro-)Noppen 3 (5) in Kontakt befindet, eine elastische Deformation auftreten kann. Außerdem veranschaulicht 3 die Position, in der gerade genug Druck ausgeübt wird, um die in 1 dargestellte Lücke 9 zu schließen.
  • Außerdem stellt 4 eine teilweise schematische Seitenansicht eines Substrathalters dar, in dem ein voller Klemmdruck ausgeübt wird. Hier ist die elastische Deformation des Substrats 8 in der Nähe der Ränder 11 der Mikronoppen 5 im Allgemeinen unverändert, wobei die elastische Deformation des Substrats 8 in der Nähe der Ränder 12 der Noppen 3 auf einen maximalen Beanspruchungswert vergrößert ist. Hier besitzen in einer optimalen Konfiguration die Beanspruchungswerte in der Nähe der Ränder der Noppen 3 und der Mikronoppen 5 im Allgemeinen die gleiche Größe, die vorzugsweise weit unter einer maximalen Deformationstoleranz des Substrathalters 1 und des Substrats 8 konzipiert ist.
  • 5 zeigt die momentane Situation, in der der Klemmdruck völlig gelöst ist, so dass das Substrat 8 nicht länger gegen den Substrathalter 1 gedrückt wird. In diesem Moment können die Anhaftkräfte, die schematisch mit den Pfeilen S veranschaulicht sind, verhindern, dass sich das Substrat 8 vom Substrathalter 1 löst. Aufgrund der in dem komprimierten Bereich 11 in und um die Mikronnoppe 5 (einschließlich einer komprimierten Zone 13 im Substrat 8, der Mikronoppe 5 selbst und einer Unterstützungszone 14 der Mikronoppe 5 in der Nähe der Oberfläche 4 der Noppen 3) gespeicherten elastischen Energie ist eine Lösekraft vorhanden, die den Anhaftkräften S entgegenwirkt. Die Mikronoppen 5 sind so konstruiert, dass ausreichend elastische Energie vorhanden ist, um das Substrat 8 von der Oberfläche 4 der Noppen 5 zu lösen und um das Substrat 8 von der Kontaktoberfläche 10 zu trennen.
  • 6 stellt eine schematische graphische Darstellung dar, die einen modellierten Aufbau der Beanspruchung während der Ausübung eines zunehmenden Klemmdrucks im Substrat veranschaulicht. Nach der Vergrößerung des Drucks, die schematisch in den 35 dargestellt ist, ist in 6 der Aufbau der Beanspruchung für die komprimierte Zone 11 in der Nähe der Mikronoppe 5 (die obere Linie) und für eine Zone 12 in der Nähe der Ränder der Noppe 3, auf die in 4 verwiesen ist, (die untere Linie) dargestellt. Anfangs befindet sich nur eine Oberfläche 6 der Mikronoppe 5 mit dem Substrat 8 in Kontakt, wobei der Aufbau der Beanspruchung in der Zone 12 immer noch nicht vorhanden ist. Im Gegensatz baut sich in der Zone 13 die Beanspruchung auf, wenn der Kontakt hergestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt hält der Aufbau der Beanspruchung in der Zone 11 an. Der Aufbau der Beanspruchung in der Zone 12 geht weiter, wobei sie gleich, kleiner oder größer als die Beanspruchung in der Zone 11 werden kann.
  • Hier wird angenommen, dass der Aufbau der Beanspruchung in der Nähe dieser Zone zu einem Noppendurchmesser umgekehrt proportional ist. Außerdem wird angenommen, dass die Beanspruchung und die Biegung des Substrats zur ausgeübten Belastung (zur elastischen Deformation) proportional sind. In einem praktischen Experiment wurden Anhaftbelastungen von 0,025 N pro Noppe gemessen. Für einen Wafer, der 0,725 mm dick ist, und ein Elastizitätsmodul von 110 GPa besitzt, wird für ein normales Beanspruchungsniveau von 0,5 Bar Vakuumdruck und einen Noppendurchmesser von 0,5 mm eine Biegung von 80 nm und eine Belastung von 0,4 N pro Noppe berechnet.
  • Aus diesem Wert kann abgeleitet werden, dass eine Noppe mit einem Durchmesser von 0,05 nm unter den gleichen Belastungsbedingungen 800 nm in das Substrat eindrücken würde, was ein 10 mal höheres Beanspruchungsniveau als das normale Beanspruchungsniveau ergibt. Die Maßstabsänderung dieses Beanspruchungsniveaus auf das normale Beanspruchungsniveau impliziert, dass für eine Mikronoppe mit ei ner Höhe von 80 nm die annehmbare Belastung 0,04 N beträgt. Diese Mikronoppen-Maximalbelastung von 0,04 N liegt weit über dem Niveau der Anhaftkraft 0,025 N pro Noppe. Für eine Anhaftkraft von 0,025 N bedeutet dies, dass die Biegung des Substrats 50 nm beträgt – was eine Lücke von 30 nm lässt. Unter normalen Belastungsbedingungen werden 10% des Gewichts der Belastung durch die Mikronoppe (0,04 N) getragen – was 0,36 N für die Noppenoberfläche lässt.
  • Im folgenden veranschaulichenden Beispiel sind die minimalen, maximalen und optimalen Höhen für die Mikronoppen angegeben, die unter Bezugnahme auf 36 veranschaulicht sind. Hierin repräsentieren die Tabellen 1–3 die Konstruktionswerte für einen 0,5-Bar-Klemmdruck, während die Tabellen 4–6 die Konstruktionswerte für einen 0,2-Bar-Klemmdruck repräsentieren.
  • Die Tabelle 1 im Folgenden listet die minimale Lücke als eine Funktion der Anhaftkraft und des relativen Mikronoppendurchmessers für einen 0,5-Bar-Klemmdruck auf. Die minimale Lücke ist für einen größeren Mikronoppendurchmesser kleiner und für eine größere Anhaftkraft größer.
    Anhaftkraft [N] relativer Mikronoppendurchmesser [DMikronoppe/DNoppe]
    0,008 0,025 0,05 0,1 0,25 0,5
    0,0025 63 20 10 5 2 1
    0,010 250 80 40 20 8 4
    0,025 625 200 100 50 20 10
    0,10 2500 800 400 200 80 40
    0,25 6250 2000 1000 500 200 100
    Tabelle 1
  • Die Tabelle 2 im Folgenden listet die optimale Lücke für einen 0,5-Bar-Klemmdruck auf, wenn die durch die Mikronoppe verursachte Wafer-Beanspruchung gleich der durch die normale Noppe verursachten Beanspruchung ist. Für größere Anhaftkräfte sind größere relative Mikronoppendurchmesser erforderlich.
    Anhaftkraft [N] relativer Mikronoppendurchmesser [DMikronoppe/DNoppe]
    0,012 0,025 0,05 0,1 0,25 0,5
    0,0025 20 40 80 200 400
    0,010 40 80 200 400
    0,025 80 200 400
    0,10 200 400
    0,25 400
    Tabelle 2
  • Die Tabelle 3 im Folgenden listet die maximale Lücke für einen 0,5-Bar-Klemmdruck auf, wenn die Wafer-Beanspruchung von der Mikronoppe zehnmal größer als die Wafer-Beanspruchung von der normalen Noppe ist. Für größere Anhaftkräfte sind abermals größere relative Mikronoppendurchmesser erforderlich.
    Anhaftkraft [N] relativer Mikronoppendurchmesser [DMikronoppe/DNoppe]
    0,012 0,025 0,05 0,1 0,25 0,5
    0,0025 64 200 400 800 2000 4000
    0,010 200 400 800 2000 4000
    0,025 200 400 800 2000 4000
    0,10 400 800 2000 4000
    0,25 800 2000 4000
    Tabelle 3
  • Tabelle 4 – die minimale Lücke als eine Funktion der Anhaftkraft und des relativen Mikronoppendurchmessers für einen 0,2-Bar-Klemmdruck.
    Anhaftkraft [N] relativer Mikronoppendurchmesser [DMikronoppe/DNoppe]
    0,008 0,025 0,05 0,1 0,25 0,5
    0,0025 5 2 1 0 0 0
    0,010 20 6 3 2 1 0
    0,025 50 16 8 4 2 1
    0,10 200 64 32 16 6 3
    0,25 500 160 80 40 16 8
    Tabelle 4
  • Tabelle 5 -die optimale Lücke als eine Funktion der Anhaftkraft und des relativen Mikronoppendurchmessers für einen 0,2-Bar-Klemmdruck.
    Anhaftkraft [N] relativer Mikronoppendurchmesser [DMikronoppe/DNoppe]
    0,012 0,025 0,05 0,1 0,25 0,5
    0,0025 6,4 20 40 80 200 400
    0,010 20 40 80 200 400
    0,025 20 40 80 200 400
    0,10 40 80 200 400
    0,25 80 200 400
    Tabelle 5
  • Tabelle 6 -die maximale Lücke als eine Funktion der Anhaftkraft und des relativen Mikronoppendurchmessers für eine 10 mal größere Wafer-Beanspruchung von der Mikronoppe als von der normalen Noppe für einen 0,2-Bar-Klemmdruck.
    Anhaftkraft [N] relativer Mikronoppendurchmesser [DMikronoppe/DNoppe]
    0,012 0,025 0,05 0,1 0,25 0,5
    0,0025 64 200 400 800 2000 4000
    0,010 64 200 400 800 2000 4000
    0,025 64 200 400 800 2000 4000
    0,10 200 400 800 2000 4000
    0,25 200 400 800 2000 4000
    Tabelle 6
  • Der Durchschnittsfachmann erkennt, dass im Kontext derartiger alternativer Anwendungen jede Verwendung der Begriffe "Retikel" oder "Wafer" oder "Substrat" in diesem Text als durch die allgemeineren Begriffe ersetzt betrachtet werden sollte, da jeder Artikel im Weg des Strahlenbündels anzuordnen ist. Derartige Artikel können Strukturierungsmittel, wobei die Strukturierungsmittel dazu dienen, dem Projektionsstrahlenbündel in seinem Querschnitt ein Muster zu verleihen, oder ein Substrat, das durch ein Strukturierungsstrahlenbündel auf einem Zielabschnitt des Substrats zu strukturieren ist, umfassen. Außerdem werden die folgenden Definitionen angegeben, um die allgemeinen und spezifischen Kontexte bestimmter Konzepte zu veranschaulichen, die in diesem Text verwendet werden. Der Begriff "Strukturierungsmittel", wie er hier verwendet wird, sollte umfassend interpretiert werden, da er sich auf Mittel bezieht, die verwendet werden können, um ein eintretendes Strahlungsbündel mit einem strukturierten Querschnitt auszustatten, der einem Muster entspricht, das in einem Zielabschnitt des Substrats zu erzeugen ist; der Begriff "Lichtventil" kann außerdem in diesem Kontext verwendet werden. Im Allgemeinen entspricht dieses Muster einer speziellen funktionalen Schicht in einer Vorrichtung, die im Zielabschnitt erzeugt wird, wie z. B. einer integrierten Schaltung oder einer anderen Vorrichtung (siehe im Folgenden). Beispiele derartiger Strukturierungsmittel enthalten:
    • – Eine Maske. Das Konzept einer Maske ist in der Lithographie wohlbekannt, wobei es sowohl Maskentypen, wie z. B. binäre Maskentypen, Maskentypen mit alternie render Phasenverschiebung und Maskentypen mit gedämpfter Phasenverschiebung, als auch verschiedene Hybrid-Maskentypen umfasst. Die Anordnung einer derartigen Maske im Strahlungsbündel verursacht die selektive Transmission (im Fall einer durchlässigen Maske) oder Reflexion (im Fall einer reflektierenden Maske) der auf die Maske auftreffenden Strahlung entsprechend dem Muster in der Maske. Im Fall einer Maske ist die Unterstützungsstruktur im Allgemeinen ein Maskentisch, der sicherstellt, dass die Maske in einer gewünschten Position im einfallenden Strahlungsbündel gehalten werden kann und dass sie bezüglich des Strahlenbündels bewegt werden kann, falls dies gewünscht wird;
    • – Eine programmierbare Spiegelanordnung. Ein Beispiel einer derartigen Vorrichtung ist eine matrixadressierbare Oberfläche, die eine viskoelastische Steuerschicht und eine reflektierende Oberfläche besitzt. Das Grundprinzip hinter einer derartigen Vorrichtung ist, dass z. B. die adressierten Bereiche der reflektierenden Oberfläche das einfallende Licht als gebeugtes Licht reflektieren, wohingegen die nicht adressierten Bereiche das einfallende Licht als nicht gebeugtes Licht reflektieren. Unter Verwendung eines geeigneten Filters kann das nicht gebeugte Licht aus dem reflektierten Strahlenbündel herausgefiltert werden, was nur das gebeugte Licht zurücklässt; in dieser Weise wird das Strahlenbündel entsprechend dem Adressierungsmuster der matrixadressierbaren Oberfläche strukturiert. Eine alternative Ausführungsform einer programmierbaren Spiegelanordnung verwendet eine Matrixanordnung winziger Spiegel, von denen jeder um eine Achse einzeln gekippt werden kann, indem ein geeignetes lokalisiertes elektrisches Feld angelegt wird oder indem piezoelektrische Betätigungsmittel verwendet werden. Abermals sind die Spiegel matrixadressierbar, so dass die adressierten Spiegel ein einfallendes Strahlungsbündel in eine andere Richtung als die nicht adressierten Spiegel reflektieren; in dieser Weise wird das reflektierte Strahlenbündel entsprechend dem Adressierungsmuster der matrixadressierbaren Spiegel strukturiert. Die erforderliche Matrixadressierung kann unter Verwendung geeigneter elektronischer Mittel ausgeführt werden. In beiden oben beschriebenen Situationen können die Strukturierungsmittel eine oder mehrere programmierbare Spiegelanordnungen umfassen. Weitere Informationen über Spiegelanordnungen, auf die hier Bezug genommen wird, können z. B. aus den US-Patenten US 5.296.891 und US 5.523.193 und den PCT-Patentanmeldungen WO 98/38597 und WO 98/33096 entnommen werden, die durch Literaturhinweis hierin eingefügt sind. Im Fall einer programmierbaren Spiegelanordnung kann die Unterstützungsstruktur z. B. als ein Rahmen oder ein Tisch verkörpert sein, der fest oder beweglich sein kann, wie es erforderlich ist; und
    • – Eine programmierbare LCD-Anordnung. Ein Beispiel einer derartigen Konstruktion ist im US-Patent US 5.229.872 gegeben, das durch Literaturhinweis hierin eingefügt ist. Wie oben kann die Unterstützungsstruktur in diesem Fall z. B. als ein Rahmen oder ein Tisch verkörpert sein, der fest oder beweglich sein kann, wie es erforderlich ist.
  • Die lithographische Projektionsvorrichtung kann z. B. bei der Herstellung integrierter Schaltungen (ICs) verwendet werden. In einem derartigen Fall können die Strukturierungsmittel ein Schaltungsmuster erzeugen, das einer einzelnen Schicht der IC entspricht, wobei dieses Muster auf einen Zielabschnitt (der z. B. einen oder mehrere Chips umfasst) auf einem Substrat (einem Silicium-Wafer) abgebildet werden kann, das mit einer Schicht aus einem strahlungsempfindlichen Material (Schutzlack) beschichtet worden ist. Im Allgemeinen enthält ein einzelner Wafer ein ganzes Netz benachbarter Zielabschnitte, die nacheinander, einer auf einmal, über das Projektionssystem bestrahlt werden. In einer aktuellen Vorrichtung, die die Strukturierung durch eine Maske auf einem Maskentisch verwendet, kann eine Unterscheidung zwischen zwei verschiedenen Typen der Maschine getroffen werden. In einem Typ der lithographischen Projektionsvorrichtung wird jeder Zielabschnitt bestrahlt, indem das ganze Maskenmuster auf dem Zielabschnitt in einem Gang belichtet wird; eine derartige Vorrichtung wird im Allgemeinen als ein Waferstepper oder eine Step-and-Repeat-Vorrichtung bezeichnet. In einer alternativen Vorrichtung – die im Allgemeinen als eine Step-and-scan-Vorrichtung bezeichnet wird – wird jeder Zielabschnitt bestrahlt, indem das Maskenmuster unter dem Projektionsstrahlenbündel in einer gegebenen Referenzrichtung (der "Abtast"-Richtung) schrittweise abgetastet wird, während der Substrattisch parallel oder antiparallel zu dieser Richtung synchron abgetastet wird; weil im Allgemeinen das Projektionssystem einen Vergrößerungsfaktor M (im Allgemeinen < 1) besitzt, beträgt die Geschwindigkeit V, mit der der Substrattisch abgetastet wird, ein M-faches der Geschwindigkeit, mit der der Maskentisch abgetastet wird. Weitere Informationen bezüglich der Lithographievorrichtungen, wie sie hier beschrieben sind, können aus US 6.046.792 , das durch Literaturhinweis hierin eingefügt ist, entnommen werden.
  • Ferner kann die Lithographievorrichtung ein Typ sein, der zwei oder mehr Wafer-Tische (und/oder zwei oder mehr Maskentische) besitzt. In derartigen "mehrstufigen" Vorrichtungen können die zusätzlichen Tische parallel verwendet werden oder können vorbereitende Schritte auf einem oder mehreren Tischen ausgeführt werden, während ein oder mehrere andere Tische für die Belichtungen verwendet werden.
  • Doppelstufige Lithographievorrichtungen sind z. B. in US 5.969.441 und WO 98/40791 , die beide durch Literaturhinweis hierin eingefügt sind, beschrieben.
  • Obwohl in diesem Text spezifisch auf die Verwendung der Vorrichtung gemäß der Erfindung bei der Herstellung von ICs Bezug genommen werden kann, sollte es explizit selbstverständlich sein, dass eine derartige Vorrichtung viele andere mögliche Anwendungen besitzt. Sie kann z. B. bei der Herstellung von integrierten optischen Systemen, von Führungs- und Erfassungsmustern für Magnetblasenspeicher, von Flüssigkristall-Anzeigetafeln, von Dünnschichtmagnetköpfen usw. verwendet werden. Im vorliegenden Dokument werden die Begriffe "Strahlung" und "Strahlenbündel" verwendet, um sowohl alle Typen elektromagnetischer Strahlung einschließlich ultravioletter Strahlung (UV-Strahlung) (z. B. mit einer Wellenlänge von 365, 248, 193, 157 oder 126 nm) und extremer ultravioletter Strahlung (EUV-Strahlung) (die z. B. eine Wellenlänge im Bereich von 5–20 nm besitzt) als auch Teilchenstrahlen, wie z. B. Ionenstrahlen oder Elektronenstrahlen, einzuschließen.
  • Während oben spezifische Ausführungsformen der Erfindung beschrieben worden sind, ist klar, dass die Erfindung anders praktiziert werden kann, als beschrieben ist. Wo die Beispiele z. B. den Substrathalter als einen Wafer-Tisch zum Halten eines Substrats, das durch ein Strukturierungsstrahlenbündel auf einem Zielabschnitt des Substrats zu strukturieren ist, beschreiben, kann in einigen Ausführungsformen (insbesondere in Ausführungsformen, die eine reflektierende Maske verwenden) der Substrathalter außerdem eine Unterstützung zum Unterstützen der Strukturierungsmittel sein, wobei die Strukturierungsmittel dazu dienen, dem Projektionsstrahlenbündel in seinem Querschnitt ein Muster zu verleihen. Es ist nicht vorgesehen, dass die Beschreibung die Erfindung einschränkt.

Claims (9)

  1. Lithographische Projektionsvorrichtung, die umfasst: ein Bestrahlungssystem, um ein Projektionsstrahlungsbündel bereitzustellen; und einen Substrathalter (1), um ein in einem Weg des Projektionsstrahlenbündels anzuordnendes Substrat (8) zu unterstützen, der mehrere erste Vorsprünge (3) aufweist, deren distale Enden eine erste Kontaktoberfläche (10) für einen Kontakt mit dem Substrat definieren, wobei der Substrathalter (1) mit Klemmmitteln zum Festklemmen des Substrats an dem Substrathalter versehen ist, wobei der Substrathalter mehrere zweite Vorsprünge (5) umfasst, deren distale Enden eine zweite Kontaktoberfläche (7) für die Unterstützung des Substrats definieren, wobei die zweiten Vorsprünge (5) so angeordnet sind, dass das Substrat mit der ersten und mit der zweiten Kontaktoberfläche in Kontakt ist, wenn das Substrat an dem Substrathalter (1) festgeklemmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Vorsprünge (5) so angeordnet sind, dass der Wafer in einem Abstand von der ersten Kontaktoberfläche gehalten wird, wenn das Substrat nicht festgeklemmt ist, um ein Anhaften an der ersten Oberfläche (10) während des Lösens der Klemmmittel zu verhindern.
  2. Lithographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei wenigstens einer der mehreren zweiten Vorsprünge an der Oberseite wenigstens eines der mehreren ersten Vorsprünge angeordnet ist.
  3. Lithographische Projektionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die zweite Kontaktoberfläche kleiner als die erste Kontaktoberfläche ist.
  4. Lithographische Projektionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine Mehrzahl der ersten Vorsprünge mit einem oder mit mehreren zweiten Vorsprüngen versehen ist.
  5. Lithographische Projektionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die ersten und die zweiten Vorsprünge zylindrisch sind.
  6. Lithographische Projektionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Verhältnis der Durchmesser der zweiten Vorsprünge und der ersten Vorsprünge im Bereich von 0,01 bis 0,5 liegt.
  7. Lithographische Projektionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Abstand zwischen den ersten und den zweiten Kontaktoberflächen im Bereich von 6–400 nm liegt, wenn das Substrat nicht an der ersten Kontaktoberfläche festgeklemmt ist.
  8. Lithographische Projektionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Substrathalter ein Tragetisch zum Halten eines Substrats ist, das durch ein Strukturierungsstrahlungsbündel auf einem Zielabschnitt des Substrats strukturiert werden soll.
  9. Substrathalter (1) für eine lithographische Projektionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der mehrere erste Vorsprünge (3) umfasst, deren distale Enden eine erste Kontaktoberfläche (10) für einen Kontakt mit einem Substrat definieren; wobei der Substrathalter (1) mehrere zweite Vorsprünge (5) umfasst, deren distale Enden eine zweite Kontaktoberfläche (7) für die Unterstützung des Substrats (8) definieren, wobei die zweiten Vorsprünge (5) so angeordnet sind, dass der Wafer mit der ersten Kontaktoberfläche (10) und mit der zweiten Kontaktoberfläche (7) in Kontakt ist, wenn das Substrat (8) an dem Substrathalter (1) festgeklemmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Vorsprünge (5) so angeordnet sind, dass der Wafer in einem Abstand von der ersten Kontaktoberfläche gehalten wird, wenn das Substrat nicht festgeklemmt ist, um ein Anhaften der ersten Oberfläche während des Lösens der Klemmmittel zu verhindern.
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