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Die
vorliegende Erfindung ist auf Sulfonamid-substituierte Xanthinderivate
der Formel I
gerichtet.
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Verbindungen
der Formel I und pharmazeutisch akzeptable Salze davon sind Modulatoren
der Gluconeogenese und sind bei der Behandlung von Diabetes Typ
2 nützlich.
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Die
Kontrolle der Glucoseproduktion ist einer der Schlüsselaspekte
der antidiabetischen Therapie. Typ 2-Diabetiker haben nach dem Essen
und nüchtern
erhöhte
Blutzuckerspiegel (Consoli, A., Nurjhan, N., Capani, F. und Gerich,
J. Diabetes 38, 550–7,
1989; Shulman, GI Am. J. Card. 84 (Suppl. 1A): 3J–10J, 1999). Übermäßige Leberglucoseproduktion
(HGP) trägt
zur Nüchtern-Hyperglykämie bei,
die bei Patienten mit Diabetes Typ 2 (T2D) beobachtet wird (Gastadelli,
A., Baldi S., Pettiti M., Toschi, E., Camastra, S., Natali, A.,
Landau, B. R. & Ferranini,
E., Diabetes 49: 1367–1373,
2000). Es wird angenommen, daß Gluconeogenese
der Hauptweg für
diese erhöhte
Glucoseproduktion ist (Defronzo, R. A., Bonadonna, R. C. und Ferrannini,
E., Diabetes Care 15: 318–367,
1992).
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Phosphoenolpyruvatcarboxykinase
(PEPCK) ist ein Schlüsselregulationsenzym
in dem Gluconeogenesestoffwechselweg. Es wird angenommen, daß PEPCK
das Fluß-kontrollierende
Schlüsselenzym
für diesen Stoffwechselweg
ist (Cimbala, A. N., Lamers, W. H., Nelson, J. E., Monahan, J. E.,
Yoo-Warren, H. und Hanson R. W., J. Biol. Chem. 257: 7629–7636, 1982),
weshalb die Inhibierung dieses Enzyms einen neuen Weg zur Verbesserung
der Glucosehomöostase
darstellt. Vorherige Versuche zur Kontrolle der Leberglucoseproduktion
durch Inhibierung der Gluconeogenese waren auf Biguanide, wie Metformin,
beschränkt,
die HGP inhibieren (Defronzo, R. A., Diabetes Reviews 6: 89–131, 1998).
Metformin weist Ne benwirkungen wie Magen-Darm-Störungen (GI-Störungen)
und Milchsäureazidose
auf. Die Inhibierung von PEPCK stellt bessere Wirksamkeit bereit
und stellt in Verbindung mit verringerten Nebenwirkungen eine neue
Behandlung für
Diabetes Typ 2 dar.
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Strukturell
verwandte Xanthinderivate, die bekanntermaßen als PDE 5-Inhibitoren fungieren,
sind in der PCT-Veröffentlichung
WO 01/77110 beschrieben.
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Die
vorliegende Erfindung ist auf eine Verbindung der Formel
worin
R
1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus
C
1-7-Alkyl,
C
1-7-Alkyl, substituiert durch Phenyl, und
C
1-7-Alkyl, substituiert durch Halogen-substituiertes
Phenyl;
R
2 aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus
C
1-7-Alkyl und
C
1-7-Alkyl, substituiert durch C
3-7-Cycloalkyl;
R
3 aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus
R
4 aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus H und
C
1-7-Alkyl;
R
5 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus
C
1-7-Alkyl,
Amino-C
1-7-alkyl,
C
1-7-Alkyl,
substituiert durch Phenyl,
C
2-7-Alkenyl,
substituiert durch Phenyl,
Phenyl,
Phenyl, substituiert
durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus C
1-7-Alkyl, C
1-7-Alkyl,
substituiert durch Halogen, Halogen, C
1-7-Alkoxy,
C
1-7-Alkoxy, substituiert durch Halogen, Nitro
und Acetamido,
einem 5gliedrigen heteroaromatischen Ring, der
ein Heteroatom, unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus N, O und S, aufweist, wobei der 5gliedrige
heteroaromatische Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen
Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl,
Halogen, Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino
und Acetamido, substituiert ist,
einem 5gliedrigen heteroaromatischen
Ring, der zwei Heteroatome aufweist, wobei ein erstes Heteroatom
N ist und ein zweites Heteroatom unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus N, O und S, wobei der 5gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist,
einem 6gliedrigen heteroaromatischen
Ring, der ein N aufweist, wobei der 6gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist,
wobei Ar aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus
einem 5gliedrigen heteroaromatischen Ring, anelliert
an den 6gliedrigen Ring, der ein, zwei oder drei Heteroatome aufweist,
und wobei ein erstes Heteroatom N ist, ein zweites Heteroatom N
ist und ein drittes Heteroatom aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus O und S,
einem 6gliedrigen aromatischen Ring,
anelliert an den 6gliedrigen Ring, der kein oder ein N-Heteroatom
aufweist, wobei der anellierte 6gliedrige aromatische Ring unsubstituiert
oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist; und
R
6 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus H,
einem 5gliedrigen aromatischen heterocyclischen
Ring mit einem oder zwei Heteroatomen, wobei ein erstes Heteroatom
N ist und ein zweites Heteroatom aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus N und S, wobei der 5gliedrige heterocyclische Ring
unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus der
Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist, und
einem 6gliedrigen aromatischen
heterocyclischen Ring mit einem oder zwei N-Heteroatomen, wobei
der 6gliedrige heterocyclische Ring unsubstituiert oder durch mindestens
einen Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl,
Halogen, Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino
und Acetamido, substituiert ist,
oder ein pharmazeutisch akzeptables
Salz davon gerichtet.
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Phosphoenolpyruvatcarboxykinase
(PEPCK) ist ein Schlüsselregulationsenzym
in dem Gluconeogenesestoffwechselweg. Wie oben erwähnt, wird
angenommen, daß PEPCK
das Flußkontrollierende
Schlüsselenzym
für diesen
Stoffwechselweg ist, weshalb die Inhibierung dieses Enzyms einen
neuen Weg zur Verbesserung der Glucosehomöostase darstellt. Vorherige
Versuche zur Kontrolle der Leberglucoseproduktion (HGP) durch Inhibierung
der Gluconeogenese waren auf Biguanide, wie Metformin, beschränkt, die
HGP inhibieren, aber durch einen unbekannten Mechanismus. Die Inhibierung
von HGP durch spezielles Targeting eines Enzyms, PEPCK, das bekanntermaßen im Gluconeogenesestoffwechselweg
vorhanden ist, durch Verabreichung einer therapeutisch wirksamen
Menge einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes
davon ist eine alternative Therapie. Außerdem stellt die Inhibierung
von PEPCK durch Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge
einer Verbindung der Formel I bessere Wirksamkeit bereit und stellt
in Verbindung mit verringerten Nebenwirkungen eine neue Behandlung
für Diabetes
Typ 2 (nicht-insulinpflichtiger Diabetes) dar.
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Die
vorliegende Erfindung ist ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen
gerichtet, umfassend eine therapeutisch wirksame Menge von einer
oder mehreren Verbindungen der Formel I oder ein pharmazeutisch
akzeptables Salz davon und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger oder
ein pharmazeutisch akzeptables Hilfsmittel.
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Die
vorliegende Erfindung ist ferner auf ein Verfahren zur Behandlung
von Diabetes Typ 2 gerichtet, umfassend das Verabreichen einer therapeutisch
wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch
akzeptablen Salzes davon an einen Patienten, der einer derartigen
Behandlung bedarf.
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Die
folgenden Definitionen der allgemeinen Ausdrücke, die in der vorliegenden
Beschreibung verwendet werden, treffen zu, ungeachtet ob die in
Frage kommenden Ausdrücke
allein oder in Kombination vorkommen.
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„Niederalkyl" bezieht sich sowohl
auf geradkettige als auch verzweigtkettige Kohlenwasserstoffgruppen
mit ein bis sieben Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Ethyl, Propyl,
Butyl, Isopropyl, Isobutyl und dergleichen. Bevorzugte Alkylgruppen
sind Methyl, Ethyl, Butyl und Isopropyl. n-Butyl ist besonders bevorzugt.
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Der
Ausdruck „Niederalkoxy" bezeichnet eine
Gruppe, wobei die Alkylreste wie oben definiert sind, und die über ein
Sauerstoffatom gebunden ist.
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„Niederalkenyl" bezieht sich auf
eine Kohlenwasserstoffkette, wie für Niederalkyl definiert, mit
mindestens einer olefinischen Doppelbindung, z. B. Vinyl, Allyl,
Butenyl und dergleichen.
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„Niedercycloalkyl" bezieht sich auf
cyclische gesättigte
Kohlenwasserstoffe mit drei bis sieben Kohlenstoffatomen, wie Cyclopropyl,
Cyclobutyl, Cyclopentyl und dergleichen. Cyclopropyl und Cyclobutyl
sind bevorzugt, wobei Cyclopropyl stärker bevorzugt ist. Diese Cycloalkylgruppen
können
unsubstituiert oder mit einem oder mehreren Substituenten substituiert
sein. Bevorzugt sind die Cycloalkylgruppen unsubstituiert.
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„Carboxyniederalkyl" bezieht sich auf
sowohl geradkettige als auch verzweigtkettige Kohlenwasserstoffgruppen
mit ein bis sieben Kohlenstoffatomen, wobei mindestens ein Kohlenstoff
eine Carboxygruppe besitzt.
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„Aminoniederalkyl” bezieht
sich auf sowohl geradkettige als auch verzweigtkettige Kohlenwasserstoffgruppen
mit ein bis sieben Kohlenstoffatomen, wobei mindestens ein Kohlenstoff
mit einer Aminogruppe substituiert ist.
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Der
Ausdruck „unsubstituiert" bedeutet, daß es keine
anderen Atome, die an eine Kette oder einen Ring gebunden sind,
als Wasserstoff gibt. Der Ausdruck „substituiert", wie in substituiertem
Alkyl, substituiertem Phenyl oder einem substituierten aromatischen
Heterocyclus, bedeutet, daß die
Substitution an einer oder mehreren Stellen auftreten kann, und,
sofern nicht anders angegeben, daß der Substituent an jeder
Substitutionsstelle unabhängig
von den spezifizierten Optionen ausgewählt ist. Der Ausdruck „mindestens
einer" substituiert
bedeutet einen, zwei, drei, vier oder fünf Substituenten.
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Wie
hierin verwendet, bedeutet der Ausdruck „Halogen" Fluor, Chlor, Brom und Iod. Bevorzugte
Halogene sind Fluor, Chlor und Brom.
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Andere
chemische und strukturelle Ausdrücke,
die in der Beschreibung verwendet werden, werden mit ihrer normalen
Bedeutung in der organischen Chemie interpretiert. Die Ausdrücke „Amin" und Formel „-NH2" können austauschbar
verwendet werden.
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„Alkylamino" bedeutet eine Aminogruppe,
substituiert mit einer oder zwei Niederalkylgruppen, wie beispielsweise
Methylamino, Dimethylamino, Ethylamino, n-Propylamino oder Isopropylamino. „Acetamido" bedeutet eine Acetylaminogruppe.
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Der
Ausdruck „fünfgliedriger
heteroaromatischer Ring" bedeutet
einen fünfgliedrigen
aromatischen Ring mit einem Heteroatom, unabhängig ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Stickstoff, Schwefel und Sauerstoff. Beispiele von diesen fünfgliedrigen
heteroaromatischen Ringkomponenten sind Furan, Pyrrol und Thiophen.
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Der
Ausdruck „sechsgliedriger
heteroaromatischer Ring mit einem oder zwei N-Heteroatomen" bedeutet Pyridin
mit der Ringanlagerung an der 2-, 3- oder 4-Stellung oder Pyridazin,
Pyrimidin oder Pyrazin, wobei der Anlagerungspunkt nachbarständig zu
einem oder zwei N-Atomen ist.
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Der
Ausdruck „ein
fünfgliedriger
heteroaromatischer Ring mit zwei Heteroatomen, wobei ein erstes Heteroatom
N ist und ein zweites Heteroatom unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus N, O und S" bedeutet
einen aromatischen Ring mit zwei Heteroatomen, wobei eines davon
immer N ist. Beispiele von diesen fünfgliedrigen heteroaromatischen
Ringen sind Oxazol, Imidazol, Thiazol, Isoxazol, Pyrazol, Isothiazol
und dergleichen.
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Der
Ausdruck „fünfgliedriger
heteroaromatischer Ring, anelliert an den sechsgliedrigen Ring,
mit ein, zwei oder drei Heteroatomen, wobei ein erstes Heteroatom
N ist, ein zweites Heteroatom N ist und ein drittes Heteroatom aus
der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus O und S" bedeutet
eine Gruppe, wie Benzothiadiazol, Benzoxadiazol, Benzimidazol, Benzopyrazol
und dergleichen.
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Der
Ausdruck „ein
sechsgliedriger aromatischer Ring, anelliert an den sechsgliedrigen
Ring, mit keinem oder einem N-Heteroatom" umfaßt die Komponenten Naphthalin,
Chinolin und Isochinolin.
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„Pharmazeutisch
akzeptables Salz" bezieht
sich auf konventionelle Säureadditionssalze
oder Basenadditionssalze, die die biologische Wirksamkeit und Eigenschaften
der Verbindungen der Formel I erhalten und aus geeigneten nicht-toxischen
organischen oder anorganischen Säuren
oder organischen oder anorganischen Basen gebildet werden. Exemplarische
Säureadditionssalze
umfassen die, abgeleitet von anorganischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Iodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Sulfaminsäure, Phosphorsäure und
Salpetersäure,
und die, abgeleitet von organischen Säuren, wie p-Toluol-sulfonsäure, Salicylsäure, Trifluoressigsäure, Essigsäure, Methansulfonsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Milchsäure, Fumarsäure und
dergleichen. Exemplarische Basenadditionssalze umfassen die, abgeleitet
von Ammonium-, Kalium-, Natrium- und Quartärammoniumhydroxiden, wie beispielsweise
Tetramethyl-ammoniumhydroxid. Die chemische Modifikation einer pharmazeutischen
Verbindung (d. h. Arzneimittel) zu einem Salz ist eine Technik,
die dem Pharmakochemiker allgemein bekannt ist, um verbesserte physikalische
und chemische Stabilität,
Hygroskopizität,
Fließfähigkeit
und Löslichkeit
von Verbindungen zu erhalten. Siehe z. B. H. Ansel et. al., Pharmaceutical
Dosage Forms and Drug Delivery Systems (6. Aufl. 1995) auf S. 196
und 1456–1457.
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„Therapeutisch
wirksame Menge” bedeutet
eine Menge, die wirksam den Symptomen der Krankheit vorbeugt, diese
lindert oder verbessert oder das Überleben des Patienten, der
behandelt wird, verlängert.
Die Bestimmung einer therapeutisch wirksamen Menge liegt innerhalb
des Standes der Technik.
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In
einer Ausführungsform
ist die vorliegende Erfindung auf eine Verbindung der Formel
worin
R
1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus
C
1-7-Alkyl,
C
1-7-Alkyl, substituiert durch Phenyl, und
C
1-7-Alkyl, substituiert durch Halogen-substituiertes
Phenyl;
R
2 aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus
C
1-7-Alkyl und
C
1-7-Alkyl, substituiert durch C
3-7-Cycloalkyl;
R
3 aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus
R
4 aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus H und
C
1-7-Alkyl;
R
5 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus
C
1-7-Alkyl,
Amin-C
1-7-alkyl,
C
1-7-Alkyl,
substituiert durch Phenyl,
C
1-7-Alkenyl,
substituiert durch Phenyl,
Phenyl,
Phenyl, substituiert
durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus C
1-7-Alkyl, C
1-7-Alkyl,
substituiert durch Halogen, Halogen, C
1-7-Alkoxy,
C
1-7-Alkoxy, substituiert durch Halogen, Nitro
und Acetamido,
einem 5gliedrigen heteroaromatischen Ring, der
ein Heteroatom, unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus N, O und S, aufweist, wobei der 5gliedrige
heteroaromatische Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen
Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl,
Halogen, Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino
und Acetamido, substituiert ist,
einem 5gliedrigen heteroaromatischen
Ring, der zwei Heteroatome aufweist, wobei ein erstes Heteroatom
N ist und ein zweites Heteroatom unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus N, O und S, wobei der 5gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist,
einem 6gliedrigen heteroaromatischen
Ring, der ein N aufweist, wobei der 6gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist,
wobei Ar aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus
einem 5gliedrigen heteroaromatischen Ring, anelliert
an den 6gliedrigen Ring, der ein, zwei oder drei Heteroatome aufweist,
und wobei ein erstes Heteroatom N ist, ein zweites Heteroatom N
ist und ein drittes Heteroatom aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus O und S,
einem 6gliedrigen aromatischen Ring,
anelliert an den 6gliedrigen Ring, der kein oder ein N-Heteroatom
aufweist, wobei der anellierte 6gliedrige aromatische Ring unsubstituiert
oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist; und
R
6 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus H,
einem 5gliedrigen aromatischen heterocyclischen
Ring mit einem oder zwei Heteroatomen, wobei ein erstes Heteroatom
N ist und ein zweites Heteroatom aus der Gruppe aus gewählt ist,
bestehend aus N und S, wobei der 5gliedrige heterocyclische Ring
unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus der
Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist, und
einem 6gliedrigen aromatischen
heterocyclischen Ring mit einem oder zwei N-Heteroatomen, wobei
der 6gliedrige heterocyclische Ring unsubstituiert oder durch mindestens
einen Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl,
Halogen, Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino
und Acetamido, substituiert ist,
oder ein pharmazeutisch akzeptables
Salz davon gerichtet.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
einer Verbindung der Formel I der vorliegenden Erfindung ist R1 C1-7-Alkyl.
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Besonders
bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, wobei R1 C1-7-Alkyl ist und wobei R2 C1-7-Alkyl ist. Beispiele von solchen Verbindungen
sind:
1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure[4-(1,3-dimethyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-amid
und
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[1,3-dimethyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
einer Verbindung der Formel I der vorliegenden Erfindung ist R1 C1-7-Alkyl, substituiert
durch Phenyl. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I,
wobei R1 C1-7-Alkyl,
substituiert durch Phenyl, ist, und R2 C1-7-Alkyl ist.
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Eine
exemplarische Verbindung von dieser bevorzugten Verbindung der Formel
I ist aus der Gruppe ausgewählt,
bestehend aus
4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-benzolsulfonamid;
N-[4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-4-methyl-benzolsulfonamid
und
N-[4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-methansulfonamid.
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Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel I weist die Struktur
auf.
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Eine
bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wo R2 C1-7-Alkyl ist.
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Eine
stärker
bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wo R2 n-Butyl
ist.
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Eine
noch stärker
bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wo R
2 C
1-7-Alkyl ist, d. h. n-Butyl, und R
3 ist.
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In
dieser Ausführungsform
ist R4 bevorzugt H.
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Besonders
bevorzugt sind Verbindungen innerhalb dieser Ausführungsform,
wobei R5 ein 5gliedriger heteroaromatischer
Ring ist, der ein Heteroatom, unabhängig ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus N, O und S, aufweist, wobei der 5gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
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Eine
exemplarische Verbindung von diesen bevorzugten Verbindungen der
Formel IA ist aus der Gruppe ausgewählt, bestehend aus
Thiophen-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid;
5-Chlorthiophen-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetra-hydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid;
3-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester;
4,5-Dibromthiophen-2-sulfonsäure{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
und
5-Bromthiophen-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetra-hydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
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Außerdem sind
bevorzugte Verbindungen innerhalb dieser Ausführungsform, wobei R5 ein 5gliedriger heteroaromatischer Ring
ist, der zwei Heteroatome aufweist, wobei ein erstes Heteroatom
N ist und ein zweites Heteroatom unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus N, O und S, wobei der 5gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
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Eine
exemplarische Verbindung von diesen bevorzugten Verbindungen der
Formel IA ist aus der Gruppe ausgewählt, bestehend aus
Methyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz
und
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
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Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl
ist und R5 ein 6gliedriger heteroaromatischer
Ring ist, der ein N aufweist, wobei der 6gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
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Ein
Beispiel von diesen Verbindungen der Formel IA ist 6-Chlorpyridin-3-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
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Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA, wobei R
2 n-Butyl
ist, ist, wobei R
5 ist, und Ar aus der Gruppe
ausgewählt
ist, bestehend aus
einem 5gliedrigen heteroaromatischen Ring,
anelliert an den 6gliedrigen Ring, der ein, zwei oder drei Heteroatome
aufweist, und wobei ein erstes Heteroatom N ist, ein zweites Heteroatom
N ist und ein drittes Heteroatom aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus O und S, und
einem 6gliedrigen aromatischen Ring,
anelliert an den 6gliedrigen Ring, der kein oder ein N-Heteroatom
aufweist, wobei der anellierte 6gliedrige aromatische Ring unsubstituiert
oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
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Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugten Verbindungen repräsentativ ist, ist aus der Gruppe
ausgewählt,
bestehend aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-1-naphthalinsulfonamid;
5-Dimethylamino-naphthalin-1-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid;
Benzo[1,2,5]thiadiazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
und
Benzo[1,2,5]oxadiazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
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Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl
ist und R5 C1-7-Alkyl oder C1-7-Alkyl, substituiert durch Phenyl, ist.
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Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugten Verbindungen repräsentativ ist, ist aus der Gruppe
ausgewählt,
bestehend aus
Propan-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-C-phenyl-methansulfonamid
und
Ethansulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
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Noch
eine andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl ist und R5 C1-7-Alkenyl, substituiert durch Phenyl, ist.
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Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Ausführungsform
repräsentativ
ist, ist 2-Phenylethensulfon-säure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
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Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl
ist und R5 Phenyl ist. Repräsentativ
für diese
Verbindung ist N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-benzolsulfonamid.
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Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl ist und R5 Phenyl,
substituiert durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C1-7-Alkyl, C1-7-Alkyl, substituiert durch Halogen, Halogen,
C1-7-Alkoxy, C1-7-Alkoxy,
substituiert durch Halogen, Nitro und Acetamido, ist.
-
Eine
bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl
ist und R5 Phenyl, substituiert durch einen
Substituenten an dem Phenyl, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus C1-7-Alkyl, C1-7-Alkyl,
substituiert durch Halogen, Halogen, C1-7-Alkoxy,
C1-7-Alkoxy, substituiert durch Halogen,
Nitro und Acetamido, ist.
-
Eine
stärker
bevorzugte Verbindung von dieser Ausführungsform ist, wobei der eine
Substituent Halogen ist.
-
Eine
Verbindung, die für
die bevorzugte Verbindung repräsentativ
ist, wobei das Phenyl einen Halogensubstituenten aufweist, ist aus
der Gruppe ausgewählt,
bestehend aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-chlor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-iod-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-chlor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-chlor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-fluor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-fluor-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-brom-benzolsulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Ausführungsform
der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl ist
und wobei R5 Phenyl, substituiert durch
einen Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe C1-7-Alkyl und C1-7-Alkyl,
substituiert durch Halogen, ist.
-
Repräsentativ
für diese
bevorzugte Ausführungsform
der Formel IA ist eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-trifluormethyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-isopropyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-methyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-trifluormethyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-ethyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-methyl-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-trifluormethyl-benzolsulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Ausführungsform
der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl ist
und wobei R5 Phenyl, substituiert durch
einen Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe Nitro, Alkoxy und Alkoxy, substituiert durch Halogen,
ist.
-
Repräsentativ
für diese
bevorzugte Ausführungsform
der Formel IA ist eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-trifluormethyl-benzolsulfonamid,
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-nitro-benzolsulfonamid,
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-methoxy-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-trifluormethoxy-benzolsulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl
ist und R5 Phenyl, substituiert durch zwei
Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus C1-7-Alkyl,
C1-7-Alkyl, substituiert durch Halogen,
Halogen, C1-7-Alkoxy, C1-7-Alkoxy,
substituiert durch Halogen, Nitro und Acetamido, ist.
-
In
einer stärker
bevorzugten Ausführungsform
sind diese zwei Substituenten Halogen. Eine weitere stärker bevorzugte
Ausführungsform
ist, wenn die zwei Halogensubstituenten Chlor sind.
-
Repräsentativ
für die
bevorzugte Verbindung, wenn die zwei Halogensubstituenten Chlor
sind, ist eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4-dichlor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,5-dichlor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,6-dichlor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,3-dichlor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3,5-dichlor-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3,4-dichlor-benzolsulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Ausführungsform
der Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl
ist und R5 Phenyl, substituiert durch zwei
Halogensubstituenten, ist, und speziell wenn einer der Halogensubstituenten Chlor
ist und der andere der Halogensubstituenten Fluor ist.
-
Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Ausführungsform
exemplarisch ist, ist aus der Gruppe ausgewählt, bestehend aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-chlor-4-fluor-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-chlor-4-fluor-benzolsulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl
ist und R5 Phenyl, substituiert durch zwei
Halogensubstituenten, ist, speziell wenn beide Halogensubstituenten
Fluor sind.
-
Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Verbindung exemplarisch ist, ist aus der Gruppe
ausgewählt,
bestehend aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4-difluor-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,6-difluor-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3,4-difluor-benzolsulfonamid.
-
Noch
eine andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl ist und R5 Phenyl,
substituiert durch zwei Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus C1-7-Alkyl, C1-7-Alkyl,
substituiert durch Halogen, Halogen, C1-7-Alkoxy,
C1-7-Alkoxy, substituiert durch Halogen,
Nitro und Acetamido, ist, speziell wobei einer der zwei Phenylsubstituenten
Halogen ist und der andere Phenylsubstituent C1-7-Alkyl
ist.
-
Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Verbindung exemplarisch ist, ist aus der Gruppe
ausgewählt,
bestehend aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-chlor-4-methyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-chlor-2-methyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-chlor-6-methyl-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-5-fluor-2-methyl-benzolsulfonamid.
-
Noch
eine andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl ist und R5 Phenol,
substituiert durch zwei Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus C1-7-Alkyl, C1-7-Alkyl,
substituiert durch Halogen, Halogen, C1-7-Alkoxy,
C1-7-Alkoxy, substituiert durch Halogen,
Nitro und Acetamido, ist, speziell wobei die zwei Phenylsubstituenten
aus der Gruppe ausgewählt
sind, bestehend aus C1-7-Alkyl, C1-7-Alkoxyl und Nitro.
-
Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Ausführungsform
exemplarisch ist, ist aus der Gruppe ausgewählt, bestehend aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,5-dimethoxy-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-methoxy-5-methyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3,4-dimethoxy-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,5-dimethyl-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-methyl-5-nitro-benzolsulfonamid.
-
Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl ist und R5 Phenol,
substituiert durch drei Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus C1-7-Alkyl, C1-7-Alkyl,
substituiert durch Halogen, Halogen, C1-7-Alkoxy,
C1-7-Alkoxy, substituiert durch Halogen,
Nitro und Acetamido, ist. Eine stärker bevorzugte Verbindung
mit drei Substituenten an dem Phenyl ist, wobei die drei Substituenten
aus C1-7-Alkyl und Halogen ausgewählt sind.
-
Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Verbindung repräsentativ
ist, ist aus der Gruppe ausgewählt,
bestehend aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4,6-trimethyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-chlor-2,5-dimethyl-benzolsulfonamid;
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4-dichlor-6-methyl-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-C-Phenyl-methansulfonamid.
-
Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R2 n-Butyl ist und R5 Phenyl,
substituiert durch vier Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus C1-7-Alkyl, C1-7-Alkyl,
substituiert durch Halogen, Halogen, C1-7-Alkoxy,
C1-7-Alkoxy, substituiert durch Halogen,
Nitro und Acetamido, ist. Eine stärker bevorzugte Verbindung
mit vier Substituenten an dem Phenyl ist, wobei die vier Substituenten
aus C1-7-Alkyl und Halogen substituiert
sind.
-
Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Verbindung exemplarisch ist, ist aus der Gruppe
ausgewählt,
bestehend aus
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,3,5,6-tetramethyl-benzolsulfonamid
und
N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-methoxy-2,3,6-trimethyl-benzolsulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R
2 n-Butyl
ist, R
3 ist und R
6 ein
5gliedriger aromatischer heterocyclischer Ring mit einem oder zwei
Heteroatomen ist, wobei ein erstes Heteroatom N ist und ein zweites
Heteroatom aus der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus N und S, wobei der 5gliedrige heterocyclische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
-
Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Verbindung repräsentativ
ist, ist aus der Gruppe ausgewählt,
bestehend aus
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-(1,3,5-trimethyl-1H-pyrazol-4-yl)-benzolsulfonamid
und
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-thiazol-2-yl-benzolsulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R
2 n-Butyl
ist, R
3 ist und R
6 ein
6gliedriger aromatischer heterocyclischer Ring mit einem oder zwei
N-Heteroatomen ist, wobei der 6gliedrige heterocyclische Ring unsubstituiert
oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus der
Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
-
Eine
Verbindung, die für
diese bevorzugte Verbindung exemplarisch ist, ist aus der Gruppe
ausgewählt,
bestehend aus
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-2-yl-benzolsulfonamid;
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-3-yl-benzolsulfonamid;
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-4-yl-benzolsulfonamid;
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyrimidin-2-yl-benzolsulfonamid
und
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-(1,3,5-trimethyl-1H-pyrazol-4-yl)-benzolsulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R
2 n-Butyl
ist, R
3 ist, R
4 H
ist und R
5 ein 5gliedriger aromatischer
heterocyclischer Ring mit einem oder zwei Heteroatomen ist, wobei
ein erstes Heteroatom N ist und ein zweites Heteroatom aus der Gruppe
ausgewählt
ist, bestehend aus N und S, wobei der 5gliedrige heterocyclische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und Acetamido,
substituiert ist.
-
Repräsentativ
für diese
bevorzugte Verbindung ist 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]pyridin-3-yl}-amid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IA ist, wobei R
2 C
1-7-Alkyl, substituiert durch Cyclobutyl,
ist, R
3 ist, R
4 H
ist und R
5 ein 5gliedriger aromatischer
heterocyclischer Ring mit einem oder zwei Heteroatomen ist, wobei
ein erstes Heteroatom N ist und ein zweites Heteroatom aus der Gruppe
ausgewählt
ist, bestehend aus N und S, wobei der 5gliedrige heterocyclische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, beste hend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und Acetamido,
substituiert ist.
-
Repräsentativ
für diese
bevorzugte Verbindung ist 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-cyclobutylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}-amid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel I weist die Formel
auf.
-
Eine
bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R
3 ist, R
4 H
ist und R
5 ein 5gliedriger heteroaromatischer
Ring ist, der zwei Heteroatome aufweist, wobei ein erstes Heteroatom
N ist und ein zweites Heteroatom unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus N, O und S, wobei der 5gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
-
Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei der 5gliedrige
heteroaromatische Ring mit zwei Heteroatomen zwei C1-7-Alkylsubstituenten
aufweist.
-
Exemplarisch
für diese
bevorzugte Verbindung ist eine Verbindung, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus
1,2-Dimethyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid;
3,5-Dimethylisoxazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
und
1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
Eine
zusätzliche
bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei der 5gliedrige heteroaromatische Ring
mit zwei Heteroatomen einen C1-7-Alkylsubstituenten
aufweist.
-
Repräsentativ
für diese
bevorzugte Verbindung ist eine Verbindung, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus
Methyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
und
Methyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei der 5gliedrige
heteroaromatische Ring mit zwei Heteroatomen einen C1-7-Alkylsubstituenten
und einen Aminosubstituenten aufweist.
-
Exemplarisch
für diese
bevorzugte Verbindung ist die Verbindung 2-Amino-4-methylthiazol-5-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz.
-
Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei der 5gliedrige
heteroaromatische Ring mit zwei Heteroatomen einen C1-7-Alkylsubstituenten
und einen Acetamidosubstituenten aufweist.
-
Exemplarisch
für diese
bevorzugte Verbindung ist N-(5-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-4-methyl-thiazol-2-yl)-acetamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei der 5gliedrige
heteroaromatische Ring mit zwei Heteroatomen einen C1-7-Alkylsubstituenten
und einen Halogensubstituenten aufweist.
-
Exemplarisch
für diese
bevorzugte Verbindung ist 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei der 5gliedrige
heteroaromatische Ring mit zwei Heteroatomen drei Substituenten,
ausgewählt
aus der Gruppe C1-7-Alkyl, Halogen, Carboxy-C1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und Acetamido,
aufweist Exemplarisch für
diese bevorzugte Verbindung ist 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfon-säure{3-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R
3 ist, R
4 H
ist und R
5 Phenyl, substituiert durch mindestens
einen Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl,
C
1-7-Alkyl, substituiert durch Halogen,
Halogen, C
1-7-Alkoxy, C
1-7-Alkoxy,
substituiert durch Halogen, Nitro und Acetamido, ist.
-
Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R4 H ist und R5 Phenyl,
substituiert durch ein Halogen, ist.
-
Exemplarisch
für diese
bevorzugte Verbindung ist N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluorbenzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-3-fluorbenzolsulfonamid.
-
Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R4 H ist und R5 Phenyl,
substituiert durch ein Alkoxy, ist. Exemplarisch für diese
bevorzugte Verbindung ist N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-methoxy-benzolsulfonamid.
-
Eine
weitere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R4 H ist und R5 Phenyl,
substituiert durch ein Acetamido, ist. Exemplarisch für diese
bevorzugte Verbindung ist N-(4-{4-[3-Cyclo-propylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-phenyl)-acetamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R4 H
ist und R5 ein 6gliedriger heteroaromatischer
Ring mit einem N ist, wobei der 6gliedrige heteroaromatische Ring
unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
-
Eine
bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R4 H
ist und R5 ein unsubstituierter 6gliedriger heteroaromatischer
Ring mit einem N ist. Exemplarisch für diese bevorzugte Verbindung
ist Pyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung von IB ist, wobei R4 H
ist und R5 ein 6gliedriger heteroaromatischer
Ring mit einem N ist, substituiert durch zwei Halogensubstituenten.
-
Exemplarisch
für diese
bevorzugte Verbindung ist 5-Brom-6-chlorpyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R
3 ist und R
4 H
ist, wobei R
5 C
1-7-Alkyl
ist. Exemplarisch für
diese bevorzugte Verbindung ist N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methansulfonamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R
3 ist, R
4 H
ist und wobei R
5 C
1-7-Alkylamino
ist. Exemplarisch für
diese bevorzugt Verbindung ist N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-N,N-dimethylsulfamid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R
3 ist, R
4 H
ist und R
5 ist,
wobei Ar aus der
Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus einem 5gliedrigen heteroaromatischen Ring, anelliert an
den 6gliedrigen Ring, der ein, zwei oder drei Heteroatome aufweist,
und wobei ein erstes Heteroatom N ist, ein zweites Heteroatom N
ist und ein drittes Heteroatom aus der Gruppe ausgewählt ist,
bestehend aus O und S, wobei der 5gliedrige aromatische Ring unsubstituiert
oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
-
Exemplarisch
für diese
bevorzugte Verbindung ist Chinolin-8-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
Eine
andere bevorzugte Verbindung der Formel IB ist, wobei R
3 ist, R
4 C
1-7-Alkyl ist und R
5 ein
5gliedriger heteroaromatischer Ring mit zwei Heteroatomen ist, wobei
ein erstes Heteroatom N ist und ein zweites Heteroatom unabhängig aus
der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus N, O und S, wobei der 5gliedrige heteroaromatische
Ring unsubstituiert oder durch mindestens einen Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus C
1-7-Alkyl, Halogen,
Carboxy-C
1-7-alkyl, Amino, Alkylamino und
Acetamido, substituiert ist.
-
Exemplarisch
für diese
bevorzugte Verbindung ist eine Verbindung, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus
1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid
und
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluorbenzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid.
-
Besonders
bevorzugt ist eine Verbindung der Formel I, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
1-Methyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-3-methoxybenzolsulfonamid,
N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-yl-methyl]-phenyl}-3-fluorbenzolsulfonamid,
5-Brom-6-chlorpyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{3-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
N-(5-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-4-methylthiazol-2-yl)-acetamid,
2-Amino-4-methylthiazol-5-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz,
3,5-Dimethylisoxazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
1,2-Dimethyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
1-Methyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-N,N-dimethylsulfamid,
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid,
Chinolin-8-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid,
N-(4-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-phenyl)-acetamid,
N-[4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-4-methylbenzolsulfonamid,
Pyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz,
N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methansulfonamid,
N-[4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-methansulfonamid,
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}-amid,
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-cyclobutylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}-amid,
1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid,
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-2-yl-benzolsulfonamid,
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-4-yl-benzolsulfonamid,
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-3-yl-benzolsulfonamid,
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyrimidin-2-yl-benzolsulfonamid
und
4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-(1,3,5-trimethyl-1H-pyrazol-4-yl)-benzolsulfonamid.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
einer Verbindung der Formel I der vorliegenden Erfindung, wobei
das Verfahren die Cyclisierung einer Verbindung der Formel II
worin R
1,
R
2 und R
3 wie in
einem der Ansprüche
1 bis 36 definiert sind, unter Erhalt der Verbindung der Formel I
umfaßt.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
bezieht sich die Erfindung auf pharmazeutische Zusammensetzungen,
umfassend eine Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch akzeptables
Salz davon und einen pharmazeutisch akzeptablen Hilfsstoff.
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In
einer weiteren Ausführungsform
bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung von Verbindungen der
Formel I als therapeutisch aktive Substanzen, speziell auf die Verwendung
von Verbindungen der Formel I für
die Herstellung von Medikamenten für die Behandlung und/oder Prophylaxe
von Krankheiten, die mit Phosphoenolpyruvatcarboxykinase in Verbin dung
stehen, und spezieller auf die Verwendung von Verbindungen der Formel
I für die
Behandlung von Diabetes Typ 2.
-
Biologische Tests:
-
Reinigung von GST-PEPCK
-
E.
coli-Zellen, die GST-PEPCK exprimieren, wurden in 5 Volumen Lysepuffer
(50 mM Trishydroxymethylaminomethyl (TRIS), 150 mM Natriumchlorid
(NaCl), 10 mM Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA), 5 mM Dithiothreitol
(DTT), 1% Nonidet P-40, pH 7,4) in Gegenwart von Proteaseinhibitoren
suspendiert, mit Lysozym bei 200 μg/ml
für 30
min bei Raumtemperatur inkubiert und 4 × 30 Sekunden bei 4°C mit Ultraschall
behandelt. Nach der Zentrifugation bei 12.000 × g für 20 min zur Entfernung des
unlöslichen
Materials wurde der Überstand
auf Glutathion-Sepharose (Pharmacia) geladen, mit Lysepuffer gewaschen,
gefolgt von Waschen mit Lysepuffer in Abwesenheit von NP-40. GST-PEPCK
wurde mit demselben Puffer, enthaltend 20 mM Glutathion, eluiert.
Das eluierte Protein wurde konzentriert und gegen 25 mM Hepes (N-[2-Hydroxyethyl]piperazin-N'[2-ethansulfonsäure), 150
mM NaCl, 2,5 mM EDTA, 5 mM DTT, 30% Glycerol, pH 7,4, dialysiert
und bei –20°C gelagert.
-
PEPCK-Enzymassay
-
Die
inhibierende Wirkung der Verbindungen der vorliegenden Erfindung
auf die PEPCK-Enzymaktivität wurde
unter Verwendung von rekombinantem, menschlichem zytosolischem PEPCK,
exprimiert und gereinigt aus E. coli als eine GST-Fusion, bestimmt.
Guanosintriphosphat (GTP) und Mangan-abhängige PEPCK-Enzymaktivität katalysierten
die Decarboxylierung von Oxalacetat, was zur Bildung von Guanosindiphosphat
(GDP) und Phosphoenolpyruvat (PEP) führte. Diese Reaktion ist mit
Pyruvatkinase- und Lactatdehydrogenasekatalysierten Reaktionen verbunden,
und die Gesamtreaktionsrate wurde durch Messen der Veränderung
der Extinktion bei 340 nM bestimmt (Chang, H. C. und Lane M. D.,
J. Biol. Chem. 241: 2413–2420,
1966). Die folgenden Modifikationen wurden für das Protokoll durchgeführt: 2,5 μg rekombinante,
menschliche zytosolische Glutathion-S-Transferase (GST)-PEPCK wurde
zu einem Reaktionsgemisch bei Raumtemperatur zugegeben, welches
0,3 mM GTP, 0,3 mM Oxaloacetat (OAA), 3 mM Magnesiumchlorid (MgCl2), 0,075 mM Manganchlorid (MnCl2),
30 mM Kaliumphosphate (K2PO4),
pH 7,6, 1 mM Dithiothreitol (DTT), 0,2 mM Adenosindiphosphat (ADP),
1 mM Nicotinamidadenindinucleotid, reduzierte Form (NADH), jeweils
0,9 Einheiten/ml von Pyruvatkinase und Lactatdehydrogenase und 1
mg/ml Rinderserumalbumin (BSA) enthielt. Die Testverbindungen wurden
so zugegeben, daß die
Endkonzentration von DMSO 10% betrug. Die Reaktionen verliefen für zwanzig
Minuten.
-
Km-Werte für
GTP und OAA wurden gemäß den Michelis-Menten-Bedingungen,
wie in Cornish-Bowden (Fundamentals of Enzyme Kinetics, 1995) beschrieben,
in im wesentlichen den oben beschriebenen gekoppelten Assaybedingungen
bestimmt. Um die Konzentrationen zu bestimmen, bei denen die Testverbindungen
das Enzym zu 50% (IC50) inhibierten, wurden
Reaktionsgemische, enthaltend das 3fache und 10fache der berechneten
Km-Werte für GTP bzw. OAA, eingesetzt.
Die Testverbindungen wurden zu den Reaktionen über einen Bereich an Konzentrationen
zugegeben, und die IC50-Werte wurden aus
Diagrammen der Inhibitorkonzentration gegen die Enzymrate berechnet.
Dieses Verfahren zur Bestimmung der IC50-Werte ist gleichermaßen auf
die Berechnungen, die auf dem PEPCK-Zellassay basieren, anwendbar.
-
Allgemeine Beschreibung der
Synthesewege
-
PEPCK-Sulfonamidderivate
-
Die
hierin bereitgestellten Verbindungen mit der allgemeinen Formel
können
durch Anwendung der entsprechenden Transformationen, wie in den
Schemen 1 bis einschließlich
7 dargestellt, hergestellt werden. Die typische eingesetzte Strategie
war die Herstellung eines Anilintragenden Derivats eines 1,3,8-trisubstituierten
Xanthins, das dann mit einem Sulfonylchlorid unter Bildung des gewünschten
Sulfonamidderivats umgesetzt wurde. Wenn das resultierende Sulfonamidderivat
ebenso reaktive funktionelle Gruppen enthält, war die weitere Derivatisierung
durch Anwendung von chemischen Standardtechniken möglich. In
Fällen,
wo es nicht möglich
war, die gewünschten
Sulfonamidderivate durch Umsetzung eines 1,3,8-trisubstituierten
Xanthins, enthaltend ein entsprechend substituiertes Anilin, mit
einem Sulfonylchlorid zusammenzufügen, wurden die gewünschten
Derivate durch vorheriges Zusammenfügen der Sulfonamidkomponente
und Einführen
dieser Komponente in das Syntheseschema anstelle des geschützten Anilins
oder Anilinpräkursors
hergestellt.
-
Ein
Verfahren, das zum Herstellen einiger der 1,3,8-trisubstituierten
Xanthinderivate, die einen Anilinsubstituenten tragen, verwendet
wird, die anschließend
für die
Herstellung von Sulfonamidderivaten verwendet werden, ist in Schema
1 gezeigt. Ausgehend von kommerziell erhältlichem 6-Amino-1H-pyrimidin-2,4-dion 2
wurde die Alkylierung des Stickstoffes an Stellung 3 unter Erhalt
der Verbindungen der allgemeinen Struktur 3 unter Verwendung der
Verfahrensweise von Müller,
wie in Tetrahedron Lett. 1991, 32(45), 6539 beschrieben, erreicht.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel 2 wurden zu ihren persilylierten
Derivaten durch Erhitzen in kommerziell erhältlichem 1,1,1,3,3,3-Hexamethyldisilazan
(HMDS) in Gegenwart einer katalytischen Menge an kommerziell erhältlichem
Ammoniumsulfat umgewandelt. Die intermediären persilylierten Derivate
von Verbindungen der allgemeinen Formel 2 wurden durch Konzentration
unter Hochvakuum isoliert und direkt mit dem gewünschten kommerziell erhältlichen
Alkylierungsmittel und einer katalytischen Menge an kommerziell erhältlichem
elementarem Iod unter Rückfluß umgesetzt.
Die Reaktion wurde als beendet beurteilt, wenn ein guter Umwandlungsgrad
zu den 3-substituierten Derivaten der allgemeinen Formel 3 erreicht
wurde (wie durch Dünnschichtchromatographie
beurteilt) und bevor sich signifikante Mengen an unerwünschten
Nebenprodukten bildeten. Schema
1

-
Die
Nitrosylierung von 3-substituiertem 6-Amino-1H-pyrimidin-2,4-dionen
der allgemeinen Formel 3 wurde unter Verwendung einer Verfahrensweise ähnlich der
von Müller
et al., wie in J. Med. Chem. 1993, 36, 3341 beschrieben, durchgeführt. Verbindungen
der allgemeinen Formel 3 wurden in wässeriger 1 M Salzsäure erhitzt
und mit kommerziell erhältlichem
Natriumnitrit unter Bildung von orangefarbenen bis rot gefärbten 6-Amino-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dionen
der allgemeinen Formel 4 behandelt, die als Feststoffe nach dem Behandeln
des Reaktionsgemisches mit 1 M wässerigem
Ammoniumhydroxid isoliert wurden, bis das Reaktionsgemisch bei pH
= 5 lag. Die rohen Produkte fielen aus, wurden durch Filtration
isoliert und ohne weitere Reinigung verwendet. Die 6-Amino-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dione der allgemeinen
Formel 4 wurden zu den 5,6-Diamino-1H-pyrimidin-2,4-dionen der allgemeinen
Formel 5 unter Verwendung einer Verfahrensweise ähnlich der von Müller et
al., wie in J. Med. Chem. 1993, 36, 3341 beschrieben, reduziert.
-
Kommerziell
erhältliches
Natriumdihydrosulfit wurde portionsweise zu einer Suspension der
Nitrosoderivate der allgemeinen Formel 4 in Wasser bei ungefähr 90°C zugegeben.
Die Reaktion wurde als beendet beurteilt, wenn die Farbe der Nitrosoverbindungen
vollständig
verschwunden war. Die 5,6-Diamino-1H-pyrimidin-2,4-dione der allgemeinen
Formel 5 waren relativ instabil und wurden direkt in dem nächsten Schritt
in dem Syntheseweg ohne zusätzliche
Reinigung verwendet.
-
Die
Acylierung der 5,6-Diamino-1H-pyrimidin-2,4-dione der allgemeinen
Formel 5 wurde gemäß der Verfahrensweise
von Jacobson et al., wie in J. Med. Chem. 1993, 36(10), 1333 beschrieben,
durchgeführt.
Die Behandlung eines Gemisches eines Diamins der allgemeinen Formel
5 mit einem entsprechend substituierten Aryl- oder Heteroarylessigsäurederivat
und kommerziell erhältlichem
1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid (EDC) führte zur
Amidbildung selektiv an der 5-Stellung des 1H-Pyrimidin-2,4-dion-Rings, wodurch
Amidderivate der allgemeinen Formel 6 erhalten wurden. Die Aryl-
und Heteroarylessigsäuren,
die in diesem Schritt verwendet werden, waren entweder kommerziell
erhältlich
oder wurden durch Wege, die in den Schemen 6 und 7 dargestellt sind,
hergestellt.
-
5-Acetamido-6-aminouracilderivate
der allgemeinen Formel 6 wurden selektiv an der 1-Stellung des 1H-Pyrimidin-2,4-dion
alkyliert, wodurch Verbindungen der allgemeinen Struktur 7 unter
Verwendung des entsprechenden Alkylierungsmittels mit wasserfreiem
Kali umcarbonat in DMF analog zu der Verfahrenweise von Müller et
al., wie in Synthesis 1995, 1295 beschrieben, erhalten wurden. In
dem Fall, wo R3 in den Verbindungen der
allgemeinen Formel 7 eine Boc-Schutzgruppe war und das Ringatom
X Kohlenstoff mit einem angelagerten Wasserstoff war, wurde die
Boc-Schutzgruppe durch Behandlung mit kommerziell erhältlichem
4 M Hydrogenchlorid in p-Dioxanlösung
entfernt. Die rohen Hydrochloridsalze der allgemeinen Formel 8 fielen
aus dem Reaktionsgemisch aus und wurden durch Filtration isoliert
und ohne weitere Reinigung verwendet. 5-Acetamido-6-aminoderivate
der allgemeinen Formel 8 wurden cyclisiert, wodurch die 1,3,8-trisubstituierten Xanthine
der allgemeinen Formel 9 unter Erhitzen auf ungefähr 50°C in Methanol,
enthaltend 10%ige wässerige
Natriumhydroxidlösung,
in einer ähnlichen
Weise wie die, die von Müller
et al. in Synthesis 1995, 1295 beschrieben ist, gebildet wurden.
Die Reaktionen wurden durch DC überwacht,
bis alles von dem Ausgangs-5-Acetamido-6-aminoderivat der allgemeinen
Formel 8 verbraucht war. Das Anilin-tragende 1,3,8-trisubstituierte
Xanthinderivat der allgemeinen Formel 9 wurde aus dem Reaktionsgemisch
mit ausreichender Reinheit zur anschließenden chemischen Modifikation
durch Extraktion und Konzentration isoliert.
-
In
dem Fall, wo in Verbindungen der allgemeinen Formel 7 R3 eine
Sulfonylgruppe war und das Ringatom X Stickstoff war, wurde die
Cyclisierung zu Verbindungen der allgemeinen Formel 10 ebenso durch
Erhitzen auf ungefähr
50°C in
Methanol, enthaltend 10% wässerige
Natriumhydroxidlösung,
wie zuvor beschrieben, erreicht.
-
Ein
anderer Weg, der zur Herstellung von 1,3,8-trisubstituierten Xanthinderivaten
verwendet wurde, die entweder einen Anilinsubstituenten, der zur
anschließenden
Derivatisierung zu einer Sulfonamidgruppe geeignet ist, oder eine
vorgeformte Sulfonamidgruppe tragen, ist in Schema 2 gezeigt. Kommerziell
erhältliches
Ethylcyanoacetat 12 und ein entsprechend substituierter kommerziell
erhältlicher
monosubstituierter Harnstoff 11 wurden in Gegenwart von Natriumethoxid
in refluxierendem Ethanol gemäß der Verfahrensweise von
Papesch und Schroeder, wie in J. Org. Chem. 1951, 16, 1879 beschrieben,
kondensiert, um 1-substituierte 6-Amino-1H-pyrimidin-2,4-dione der
allgemeinen Formel 13 zu erhalten. Schema
2
-
Substituierte
6-Amino-1H-pyrimidin-2,4-dione der allgemeinen Formel 13 wurden
dann an der 3-Stellung durch Anwendung des Verfahrens von Müller et
al., wie in J. Med. Chem. 1993, 36, 3341 beschrieben, alkyliert.
Dieses Verfahren ist ähnlich
dem, daß oben
für Schema
1 beschrieben ist, wobei die Verbindungen der allgemeinen Formel
2 zu Verbindungen der allgemeinen Formel 3 umgewandelt werden, und
umfaßt
die Mono-alkylierung der persilylierten Derivate von Verbindungen
der allgemeinen Formel 13 mit einem entsprechenden Alkylierungsmittel,
um die 1,3-dialkylierten Verbindungen der allgemeinen Formel 14
zu erhalten.
-
Die
Nitrosylierung von 1,3-disubstituierten 6-Amino-1H-pyrimidin-2,4-dionen
der allgemeinen Formel 14 wurde gemäß der Verfahrensweise von Müller et
al., wie in J. Med. Chem. 1993, 36, 3341 beschrieben, durchgeführt. Verbindungen
der allgemeinen Formel 14 wurden in wässeriger Essigsäure erhitzt
und mit kommerziell erhältlichem
Natriumnitrit unter Bildung von orangefarbenen bis rot gefärbten 6-Amino-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dionen
der allgemeinen Formel 15 behandelt, die durch Filtration als Feststoffe
nach dem Kühlen
auf 0°C
isoliert wurden.
-
Die
6-Amino-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dione 15 wurden zu den 5,6-Diamino-1H-pyrimidin-2,4-dionen
der allgemeinen Formel 16 mit kommerziell erhältlichem Natriumdihydrosulfit
in 10%igem wässerigem Ammoniumhydroxid
bei ungefähr
90°C reduziert.
Dieses Verfahren basiert auf dem Verfahren, das von Müller et
al. in J. Med. Chem. 1993, 36, 3341 beschrieben ist. Die Reaktion
wurde als beendet beurteilt, wenn die Farbe der Nitrosoverbindungen
vollständig
verschwunden war. Die 5,6-Diamino-1H-pyrimidin-2,4-dione der allgemeinen
Formel 16 waren relativ instabil und wurden unmittelbar in dem nächsten Schritt
in dem Syntheseweg ohne zusätzliche
Reinigung verwendet.
-
Die
Acylierung der 5,6-Diamono-1H-pyrimidin-2,4-dione der allgemeinen
Formel 16 wurde gemäß der Verfahrensweise
von Jacobson et al., wie in J. Med. Chem. 1993, 36(10), 1333 beschrieben,
durchgeführt.
Die Behandlung eines Gemisches eines Diamins der allgemeinen Formel
16 und des entsprechend substituierten Phenyls oder heterocyclischen
Essigsäurederivats
mit kommerziell erhältlichem
1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid (EDC) führte zur
Amidbildung selektiv an der 5-Stellung des 1H-Pyrimidin-2,4-dionrings,
wodurch Verbindungen der allgemeinen Formel 17 erhalten wurden.
Die Amidderivate der allgemeinen Formel 17 waren stabile Produkte,
die typischerweise. nach der Isolation des rohen Reaktionsproduktes
nicht gereinigt wurden. In dem Fall, wo R6 =
-NR3R4, waren die
Verbindungen der allgemeinen Formel 17 identisch mit den Verbindungen
der allgemeinen Formel 7 und konnten in einer ähnlichen Weise derivatisiert
werden (wie in Schema 1 gezeigt). In dem Fall, wo R6 =
-N(Boc)R4, wurde das geschützte Anilin
durch den Xanthincyclisierungsschritt unter Bildung von Verbindungen
der allgemeinen Formel 18 getragen und anschließend entfernt (siehe Schema
4). R6 konnte ebenso eine Sulfonamidgruppe
sein, die an den Aryl- oder Heteroarylring über Stickstoff angelagert wurde.
Außerdem
konnte R6 eine Sulfonamidgruppe sein, die
an den Phenylring (X = CH) durch Schwefel angelagert war. Die erforderlichen
Sulfonamid-substituierten Arylessigsäuren wurden hergestellt, wie
in Schema 6 dargestellt. 5-Acetamido-6-aminoderivate der allgemeinen
Formel 17 wurden cyclisiert, wodurch die 1,3,8-trisubstituierten
Xanthine der allgemeinen Formel 18 unter Erhitzen auf ungefähr 50°C in Methanol,
enthaltend 10%ige wässerige
Natriumhydroxidlösung,
in einer Weise ähnlich
der, die von Müller
et al. in Synthesis 1995, 1295 beschrieben ist, gebildet wurden.
Die Reaktionen wurden durch DC überwacht,
bis alle Ausgangs-5-Acetamido-6-aminoderivate
der allgemeinen Formel 17 verbraucht waren. Reine Produkt wurden
unter Verwendung von chemischen Standardreinigungstechniken, wie
Chromatographie, Kristallisation oder Verreiben, erhalten.
-
Ein
dritter Weg, der verwendet wurde, um einige der in dieser Patentanmeldung
beanspruchten 1,3,8-trisubstituierten Xanthinderivate herzustellen,
ist in Schema 3 gezeigt. Ausgehend von kommerziell erhältlichem
6-Chlor-1H-pyrimidin-2,4-dion 19 wurde die selektive Alkylierung
des Stickstoffes an der 1-Stellung des Pyrimidinrings mit dem entsprechenden
Alkylierungsmittel erreicht, um Verbindungen der allgemeinen Formel
20 unter Verwendung eines Verfahrens ähnlich dem von Ishikawa et
al., wie in Heterocycles 1990, 31(9), 1641 beschrieben, zu erhalten.
Unter Verwendung derselben Reaktionsbedingungen und einem zweiten Alkylierungsmittel
(oder einem zweiten Äquivalent
des ersten Alkylierungsmittels) wurde dann ein Substituent an der
3-Stellung des Pyrimidinrings eingeführt, um Verbindungen der allgemeinen
Formel 21 zu erhalten. Schema
3
-
Die
Verdrängung
von Chlorid aus Verbindungen der allgemeinen Formel 21 mit 2-(4-Nitrophenyl)-ethylaminhydrochloridsalz
und Triethylamin in N-Methylpyrrolidinon (NMP) bei 75°C führt zur
Bildung von Verbindungen der allgemeinen Formel 22. Diese Verfahrensweisen
waren hinsichtlich der Art ähnlich
denen, die zuvor von Müller
et al. in J. Med. Chem. 1993, 36, 3341 und von Shamin et al. in
J. Med. Chem. 1989, 32(6), 1231 beschrieben sind, wobei ähnliche
Transformationen an N1-unsubstituierten
Uracilen durchgeführt werden.
-
Die
Behandlung von Verbindungen der allgemeinen Formel 22 mit kommerziell
erhältlichem
Isoamylnitrit führte
zur Einführung
einer Nitrosogruppe an der 5-Stellung des Uracilrings, wie in den
Verbindungen der allgemeinen Formel 23.
-
Die
Cyclisierung der 5-Nitroso-6-amino-substituierten Uracilderivate
der allgemeinen Formel 23 zu den trisubstituierten Xanthinen der
allgemeinen Formel 24 wurde in refluxierendem n-Butanol durchgeführt, wie
in Schema 3 gezeigt. Die Verbindungen der allgemeinen Formel 24
wurden dann zu den entsprechenden Anilinen der allgemeinen Formel
25 mit Zinkpulver und Ammoniumchlorid in wässerigem Methanol reduziert.
-
In
dem Fall, wo das Endprodukt von Schema 2, Verbindungen der allgemeinen
Formel 18, ein Boc-geschütztes
Anilin war, mußte
die Schutzgruppe vor der weiteren Funktionalisierung des Anilinstickstoffes
entfernt werden. Wie in Schema 4 gezeigt, wurde, wenn die Schutzgruppe
Boc war, wie in Verbindungen der allgemeinen Formel 26, das Anilin
durch Behandlung mit kommerziell erhältlichem 4M Hydrogenchlorid
in p-Dioxanlösung
freigesetzt, um Anilin der allgemeinen Formel 27 zu erhalten (die
als die Hydrochloridsalze isoliert wurden). Anilin der allgemeinen
Formel 27 waren äquivalent
zu den Anilinen der allgemeinen Formel 9 und 25, hergestellt, wie
in den Schemen 1 bzw. 3 gezeigt. Die Reaktion von Anilinen, hergestellt
durch einen der 3 Wege, mit einem Sulfonylchlorid führte zur
Bildung von Sulfonamidderivaten der allgemeinen Formel 28. In dem Fall,
wo R
5 chemisch reaktive Gruppen enthielt,
war eine weitere Modifikation dieses Rests durch Anwendung von entsprechenden
chemischen Standardtechniken möglich. Schema
4
-
Es
war ebenso möglich,
ein Sulfonamid mit Anilinen der allgemeinen Formel 8 vor der Cyclisierung
zu dem Xanthin zu bilden, wie in Schema 5 gezeigt. Die Sulfonamid-enthaltenden
5-Acetamido-6-aminouracilderivate der allgemeinen Formel 29 wurden
zu den Sulfonamidenthaltenden Xanthinderivaten der allgemeinen Formel
30 unter Verwendung der zuvor beschriebenen Standardbedingungen
cyclisiert. Schema
5
-
In
Schema 2 wurden, wenn die Arylessigsäurekomponente verwendet wurde,
um Diamine der allgemeinen Formel 16 zu acylieren, die eine Sulfonamidgruppe
enthielten, welche an den Arylring durch Schwefel angelagert war,
die Arylessigsäurekomponenten
hergestellt, wie in Schema 6 gezeigt. (4-Chlorsulfonylphenyl)-essigsäureethylester
(Verbindung 32) wurde aus kommerziell erhältlichem Phenylessigsäureethylester mit
kommerziell erhältlicher
Chlorsulfonsäure
gemäß der Verfahrensweise
von Kawashima et al., wie in Chem. Pharm. Bull. 1995, 43(7), 1132,
beschrieben, hergestellt. Sulfonylchloride der allgemeinen Formel
32 wurden mit Aminderivaten kondensiert, wodurch Sulfonamide der
allgemeinen Formel 33 in Pyridin entweder zwischen 0°C und Raumtemperatur
oder durch Erwärmen
auf 50°C
erhalten wurden. Der Ethylester wurde durch Erhitzen mit Kaliumhydroxid
in Ethanol entfernt, gefolgt von der Behandlung mit wässeriger
Salzsäure
unter Bildung von Carbonsäuren
der allgemeinen Formel 34. Schema
6
-
In
den Schemen 1 und 2 wurde, wenn die Essigsäurekomponente, die verwendet
wurde, um Diamine der allgemeinen Formel 5 bzw. 16 zu acylieren,
an einen Sulfonamid-substituierten Pyridinring angelagert wird, die
Heteroarylessigsäurekomponente
durch Anwendung der Verfahrensweisen, die in Schema 7 dargestellt sind,
hergestellt. Das Kaliumsalz von Dibenzylmalonat wurde verwendet,
um Chlorid aus kommerziell erhältlichem
2-Chlor-5-nitropyridin in Dimethylsulfoxidlösung bei 95°C zu verdrängen. Die Reduktion der Nitrogruppe in
Verbindungen der allgemeinen Formel 36 wurde unter Verwendung von
Zinkpulver und Ammoniumchlorid in wässerigem Methanol erreicht,
wodurch die 5-Aminopyridine der allgemeinen Formel 37 erhalten wurden. Die
5-Aminopyridine der allgemeinen Formel 37 wurden dann mit Sulfonylchloridderivaten
unter Standardbedingungen kondensiert, wodurch Sulfonamide der allgemeinen
Formel 38 erhalten wurden. Bei der Hydrogenolyse unter Verwendung
eines Wasserstoffdrucks von 1 Atmosphäre und des Katalysators 10%
Palladium auf Kohlenstoff werden die Dibenzylmalonate der allgemeinen
Formel 38 zu Sulfonamid-substituierten 2-Pyridylessigsäurederivaten
der allgemeinen Formel 39 umgewandelt. Schema
7

Beispiele Beispiel
1 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3, 6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Diese
Verbindung wurde durch die Wege, dargestellt in den Schemen 1 und
4, hergestellt. Schritt
1: Herstellung von 6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion.
-
Ein
Gemisch aus 4-Amino-2,6-dihydroxypyrimidin (10 g, 79,0 mmol), Ammoniumsulfat
(570 mg, 3,95 mmol) und Hexamethyldisilazan (60 ml, 292,3 mmol)
wurde unter Rückfluß für 3,25 h
erhitzt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion auf 25°C abgekühlt und
im Vakuum konzentriert, wodurch ein weißer Feststoff erhalten wurde.
Der Feststoff wurde mit Toluol (12 ml) unter Argon gemischt und
dann mit 2-Fluor-benzylbromid (12,6 ml, 102,7 mmol) und Iod (470
mg, 1,58 mmol) behandelt. Dieses Gemisch wurde unter Rückfluß für 2 h erhitzt.
Eine braune Suspension wurde gebildet. Die Reaktion wurde bei 25°C über Nacht
gerührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und
dann mit einer Lösung
aus Natriumthiosulfat (2,47 g in 40 ml Wasser) behandelt. Eine sehr
dicke Suspension bildete sich, die per Hand gerührt werden mußte. Die
Feststoffe wurden mit einem Spatel zerbrochen. Das Gemisch wurde
dann mit einer gesättigten wässerigen
Natriumbicarbonatlösung
(300 ml) behandelt und bei 0°C
für 30
min gerührt.
Der resultierende Feststoff wurde durch Filtration gesammelt und
gut mit Wasser, Toluol und dann Ether gewaschen. Der Feststoff wurde
dann im Vakuum getrocknet, wodurch 6-Amino-3-(2-fluor benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(20,80 g, quant.) als gelbbrauner Feststoff erhalten wurde; LRMS
für C
11H
10FN
3O
2S (M+H)
+ bei m/z
= 236. Schritt
2: Herstellung von 6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dion.
-
Ein
Gemisch aus 6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion (2,4
g, 10,6 mmol) in einer 1,0 N wässerigen
Salzsäurelösung bei
25°C wurde
mit einer Lösung
aus Natriumnitrit (0,95 g, 13,78 mmol) in Wasser (10 ml) behandelt.
Das Gemisch wurde bei 25°C
für 3 h
gerührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion auf pH = 5 durch die Behandlung
mit einer 1,0 N wässerigen
Ammoniumhydroxidlösung
gebracht. Der resultierende Feststoff wurde durch Filtration gesammelt
und mit kaltem Wasser gewaschen, wodurch 6-Amino-3-(2-fluorbenzyl)-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dion
(2,58 g, 92%) erhalten wurde; LRMS für C
11H
9FN
4O
3 (M+H)
+ bei m/z = 265. Schritt
3: Herstellung von 5,6-Diamino-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion.
-
Ein
Gemisch aus 6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dion
in Wasser bei 80°C
wurde mit Natriumhydrosulfit (5,94 g, 34,16 mmol) behandelt. Die
Reaktion wurde bei 80°C
für 30
min gerührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C für 10 min
abgekühlt.
Die resultierenden Feststoffe wurden durch Filtration gesammelt,
mit kaltem Wasser und kaltem Ether gespült und im Vakuum getrocknet, wodurch
5,6-Diamino-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(2,34 g, 96%) erhalten wurde; LRMS für C
11H
9FN
4O
2 (M+H)
+ bei m/z = 251. Schritt
4: Herstellung von 4-6-Amino-3-2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester.
-
Eine
Lösung
aus (4-tert-Butoxycarbonylaminophenyl)-essigsäure in N,N-Dimethylformamid
unter Argon bei 25°C
wurde mit 1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid
behandelt. Die Reaktion wurde bei 25°C für 5 min gerührt. Zu diesem Zeitpunkt wurde
die Reaktion mit 5,6-Diamino-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrindin-2,4-dion
und 4-Dimethylaminopyridin behandelt. Die Reaktion wurde bei 25°C für 18 h gerührt. Zu
diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion im Vakuum konzentriert. Der
Rest wurde mit Wasser (75 ml) verdünnt und dann auf pH = 5 mit
einer 1,0 N wässerigen
Salzsäurelösung angesäuert. Der
resultierende Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, gut mit
Wasser und kaltem Ether gespült
und im Vakuum getrocknet, wodurch (4-{[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester
(4,10 g, 91%) als gelber Feststoff erhalten wurde; LRMS für C
28H
32FN
5O
5 (M+H)
+ bei m/z
= 538. Schritt
5: Herstellung von (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester.
-
Eine
Lösung
aus (4-{[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester
in N,N-Dimethylformamid (2,5 g, 5,17 mmol) bei 25°C unter Argon
wurde mit Kaliumcarbonat (6,43 g, 46,53 mmol), gefolgt von Cyclopropylmethylbromid
(752 mg, 7,76 mmol), behandelt. Die Suspension wurde bei 25°C über Nacht
gerührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion im Vakuum konzentriert. Der
Rest wurde mit einer Lösung
aus Wasser (100 ml) und einer 1,0 N wässeri gen Salzsäurelösung (31
ml) verdünnt.
Die resultierende Suspension wurde mit Chloroform verdünnt und
mit einer 1,0 N wässerigen
Salzsäurelösung neutralisiert.
Die Schichten wurden getrennt. Die wässerige Schicht wurde mit Chloroform
extrahiert. Die organischen Schichten wurden mit einer gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Flashchromatographie (Merck Kieselgel 60, 230–400 Mesh, 97/3 Methylenchlorid/Methanol)
ergab (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-ylcarbamoyl]methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester
(1,45 g, 52%) als einen orangefarbenen Schaum; EI-HRMS m/e berechnet
für C
28H
32FN
5O
5 (M
+) 537,2387,
gefunden 537,2387. Schritt
6: Herstellung von N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-(4-aminophenyl)-acetamid,
Hydrochloridsalz.
-
Eine
Lösung
aus (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester
(2,20 g, 4,10 mmol) in einer Lösung
aus einer 4,0 N wässerigen Salzsäurelösung in
Dioxan (37,0 ml) wurde bei 25°C
für 1 h
gerührt.
Eine Suspension bildete sich während dessen.
Das Reaktionsgemisch wurde auf 0°C
abgekühlt.
Der resultierende Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit
Dioxan und kaltem Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet,
wodurch N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-(4-aminophenyl)-acetamid,
Hydrochloridsalz (1,73 g, 89%) erhalten wurde; LRMS für C
23H
23FN
5O
3 (M+H)
+ bei m/z
= 438. Schritt
7: Herstellung von 8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,4,5,7-tetrahydro-purin-2,6-dion.
-
Eine
Lösung
aus N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-(4-amino-phenyl)-acetamid
(850 mg, 1,79 mmol) in Methanol (20 ml) bei 25°C wurde mit einer 10%igen wässerigen
Natriumhydroxidlösung
(10,7 ml) behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde auf 55°C für 4,5 h
erhitzt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion mit Chloroform (100
ml) und einer gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
(15 ml) verdünnt.
Die Schichten wurden getrennt. Die wässerige Schicht wurde mit Chloroform
extrahiert, mit einer 1,0 N wässerigen
Salzsäurelösung neutralisiert
und dann erneut mit Chloroform extrahiert. Die organischen Schichten
wurden vereinigt und mit einer gesättigten wässerigen Natriumchloridlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert, wodurch 8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,4,5,7-tetrahydro-purin-2,6-dion
(607 mg, 81%) als hellgelber Feststoff erhalten wurde; LRMS für C28H29FN7O5S (M+H)+ bei m/z
= 630.
-
Schritt 8: Herstellung von 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
Eine
Lösung
aus 8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion (2,0
g, 4,77 mmol) in Pyridin (30 ml) unter Argon bei 25°C wurde mit
5-Chlor-1,3-dimethyl-pyrazol-4-sulfonylchlorid (1,31 g, 5,72 mmol)
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 25°C für 24 h gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
dann mit Methylenchlorid (500 ml) verdünnt und mit einer 1,0 N wässerigen
Salzsäurelösung (3 × 100 ml)
gewaschen. Die vereinigten Wasserschichten wurden mit Methylenchlorid
(1 × 250
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Verbindungen wurden
mit einer gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
(1 × 100
ml) gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Der resultierende Feststoff wurde in Acetonitril (25 ml) für 20 min
gerührt
und dann in den Gefrierapparat für
1 h gegeben. Die Feststoffe wurden durch Filtration gesammelt, mit
kaltem Acetonitril gewaschen und im Vakuum getrocknet, wodurch 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(2,53 g, 87%) als gelber Feststoff erhalten wurde; FAB-HRMS m/e berechnet
für C28H27ClFN7O4S (M+H)+ 612,1596, gefunden 612,15 85.
-
Die
Verbindungen, die in den Beispielen 2 bis 6 angegeben sind, wurden
in analoger Weise zu der, die in Beispiel 1 beschrieben ist, erhalten. Beispiel
2 Methyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion und
1-Methyl-1H-pyrazol-4-sulfonylchlorid. Gebrochen weißer Feststoff;
EI-HRMS m/e berechnet
für C
27H
26FN
7O
4S (M
+) 563,1751,
gefunden 563,1752. Beispiel
3 N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-3-methoxy-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion und
3-Methoxybenzolsulfonylchlorid. Weißer Feststoff; EI-HRMS m/e
berechnet für
C
30H
28FN
5O
5S (M
+) 589,1795,
gefunden 589,1801. Beispiel
4 N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-3-fluor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion und
3-Fluor-benzolsulfonylchlorid. Gelbbrauner Feststoff; EI-HRMS m/e
berechnet für
C
29H
25F
2N
5O
4S (M
+) 577,1595,
gefunden 577,1599. Beispiel
5 5-Brom-6-chlor-pyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion und
3-Fluor-benzolsulfonylchlorid. Rosafarbener Feststoff; EI-HRMS m/e
berechnet für
C
28H
23BrClFN
6O
4S (M+H)
+ 673,0430, gefunden 673,0439. Beispiel
6 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{3-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus 8-(3-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion und
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylchlorid. Hellgelber Feststoff;
(ES)
+-HRMS m/e berechnet für C
28H
27ClFN
7O
4S (M+Na)
+ 634,1411, gefunden 634,1410. Beispiel
7 1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Ein
Gemisch aus 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(300 mg, 0,49 mmol) in Methylenchlorid (125 ml) und Methanol (125
ml) bei 25°C
wurde mit 10% Pd/C (1,0 g) und Natriumacetat (134 mg, 1,22 mmol)
behandelt. Das resultierende Gemisch wurde in einer Parr-Bombe bei
50 psi für
24 h hydriert. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion durch ein
Pad aus Celite filtriert und mit einer 8/2 Methylenchlorid/Methanol-Lösung (200 ml) gewaschen. Das
Filtrat wurde im Vakuum konzentriert, wodurch ein weißer Feststoff
erhalten wurde. Dieser Feststoff wurde in einer 5/95 Methanol/Methylenchlorid-Lösung gelöst. Die organischen Verbindungen
wurden mit Wasser (1 × 25
ml) gewaschen. Die wässerige
Schicht wurde dann mit Chloroform (1 × 50 ml) rückextrahiert. Die vereinigten
organischen Verbindungen wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch 1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(184 mg, 65%) als weißer
Feststoff erhalten wurde; (ES)
+-HRMS m/e
berechnet für
C
28H
28FN
7O
4S (M+H)
+ 578,1980, gefunden 578,1987. Beispiel
8 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[1,3-dimethyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Diese
Verbindung wurde durch eine Kombination der Wege, dargestellt in
Schemen 1, 2 und 4, hergestellt. Schritt
1: Herstellung von 6-Amino-1,3-dimethyl-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dion.
-
Kommerziell
erhältliches
6-Amino-1,3-dimethyl-1H-pyrimidin-2,4-dion (10 mmol) wurde in 1:1
Wasser/Eisessig (50 ml Gesamtvolumen) bei 80°C gelöst, und Natriumnitrit (20 mmol)
wurde portionsweise zugegeben. Nachdem die Zugabe beendet war, wurde
das Reaktionsgemisch bei 80°C
für 1 h
gerührt,
in Eis für
30 min abgekühlt,
dann filtriert und mit Wasser gewaschen. Der Niederschlag wurde
im Vakuum getrocknet, wodurch rohes 6-Amino-1,3-dimethyl-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dion
als ein rot-violett-gefärbter
Feststoff erhalten wurde, der für
die anschließende
Verwendung ohne zusätzliche
Reinigung ausreichend rein war (89%). Schritt
2: Herstellung von 5,6-Diamino-1‚3-dimethyl-1H-pyrimidin-2,4-dion.
-
Rohes
6-Amino-1,3-dimethyl-5-nitroso-1H-pyrimidin-2,4-dion (5 mmol) wurde
in Wasser (7 ml) bei 40°C
suspendiert und mit Natriumdithionit (17,5 mmol) behandelt. Nach
20 Minu ten bei 40°C
wurde das Reaktionsgemisch auf 80°C
für 30
min erwärmt
und dann in Eis für
30 min abgekühlt.
Der Niederschlag wurde durch Filtration isoliert, mit kaltem Wasser
gewaschen und im Vakuum getrocknet, wodurch rohes 5,6-Diamino-1,3-dimethyl-1H-pyrimidin-2,4-dion als hellbeigefarbener
Feststoff erhalten wurde, der für
die anschließende
Verwendung ohne zusätzliche
Reinigung ausreichend rein war (80%). Schritt
3: Herstellung von {4-[(6-Amino-1,3-dimethyl-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl)-methyl]-phenyl}-carbamidsäure-tert-butylester.
-
Zu
einer Lösung
aus (4-tert-Butoxycarbonylaminophenyl)-essigsäure (0,825 mmol) und rohem
5,6-Diamino-1,3-dimethyl-1H-pyrimidin-2,4-dion (0,75 mmol) in N,N-Dimethylformamid
(3 ml) unter Argon bei 25°C wurden
1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid (0,825
mmol) und 4-Dimethylaminopyridin (0,15 mmol) zugegeben. Die Reaktion
wurde bei 25°C
für 18
h gerührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion im Vakuum konzentriert. Der
Rest wurde mit Wasser verrieben und der resultierende Feststoff
durch Filtration gesammelt, gut mit Wasser gewaschen und im Vakuum
getrocknet, wodurch der rohe {4-[(6-Amino-1,3-dimethyl-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl)-methyl]phenyl}-carbamidsäure-tert-butylester
als hellbeigefarbener Feststoff erhalten wurde, der für die anschließende Verwendung
ohne zusätzliche
Reinigung ausreichend rein war (87%). Schritt
4: Herstellung von N-(6-Amino-1,3-dimethyl-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl)-2-(4-aminophenyl)-acetamidhydrochloridsalz.

-
Der
rohe {4-[(6-Amino-1,3-dimethyl-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl)methyl]-phenyl}-carbamidsäure-tert-butylester
(0,65 mmol) wurde zu einer 4M Lösung
aus Hydrogenchlorid in p-Dioxan (10 ml) zugegeben, und das Gemisch
wurde bei Umgebungstemperatur für
2 h gerührt.
Der Niederschlag wurde durch Filtration isoliert, mit p-Dioxan und
Ether gewaschen, dann im Vakuum getrocknet, wodurch rohes N-(6-Amino-1,3-di methyl-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl)-2-(4-aminophenyl)-acetamidhydrochloridsalz
als hellbeigefarbener Feststoff erhalten wurde, der für die anschließende Verwendung
ohne zusätzliche Reinigung
ausreichend rein war (quantitativ). Schritt
5: Herstellung von 8-(4-Aminobenzyl)-1,3-dimethyl-3,7-dihydro-purin-2,6-dion.
-
Zu
einer Lösung
aus rohem N-(6-Amino-1,3-dimethyl-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl)-2-(4-aminophenyl)-acetamidhydrochloridsalz
(0,68 mmol) in Methanol (35 ml) wurden 10% Gew./Vol. wässeriges
Natriumhydroxid (3,4 ml) zugegeben und das Gemisch auf 50°C für 7 h erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum zur Trockne konzentriert und
der Rest mit warmem Tetrahydrofuran verrieben und filtriert, wodurch
unlösliches
anorganisches Material entfernt wurde. Das Filtrat wurde im Vakuum
konzentriert, wodurch rohes 8-(4-Aminobenzyl)-1,3-dimethyl-3,7-dihydropurin-2,6-dion
erhalten wurde, das für
die anschließende
Verwendung ohne zusätzliche
Reinigung ausreichend rein war (58%).
-
Schritt 6: Herstellung von 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[1,3-dimethyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
Zu
einer Lösung
aus rohem 8-(4-Aminobenzyl)-1,3-dimethyl-3,7-dihydropurin-2,6-dion
(0,2 mmol) in Pyridin (2 ml) bei 0°C wurde 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylchlorid
(0,2 mmol) zugegeben und das Gemisch zum Rühren stehengelassen und langsam
auf Umgebungstemperatur über
Nacht erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde in Ethylacetat gegossen, mit 1M wässeriger
Salzsäure
gewaschen, bis das gesamte Pyridin aus der organischen Phase entfernt
war, und die vereinigten wässerigen
Waschungen wurden mit Ethylacetat rückextrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden getrocknet und im Vakuum konzentriert,
wodurch ein orangefarbener Feststoff erhalten wurde. Die Reinigung
durch Verreibung mit warmem Acetonitril ergab 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[1,3-dimethyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
als hellorangefarbenen Feststoff (51%); EI-HRMS m/e berechnet für C
19H
20ClN
7O
4S (M
+) 477,0986,
gefunden 477,0994. Beispiel
9 1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure[4-(1,3-dimethyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-amid
-
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[1,3-dimethyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(0,082 mmol) wurde in Methanol (70 ml) und Dichlormethan (10 ml)
gelöst
und der Reaktionsbehälter
mit Argon gespült,
bevor 10% Palladium auf Kohlenstoff (100 mg) zugegeben wurden. Der Reaktionsbehälter wurde
mit Wasserstoffgas bei 50 psi Druck beschickt und für 24 h geschüttelt. Weiteres
10% Palladium auf Kohlenstoff (50 mg) wurde zugegeben und die Hydrogenolyse
bei 50 psi Druck Wasserstoffgas für weitere 24 h fortgesetzt.
Zu diesem Zeitpunkt blieb kein Ausgangsmaterial übrig. Das Reaktionsgemisch wurde
durch Celite filtriert und im Vakuum konzentriert. Das Rohprodukt
wurde durch Chromatographie unter Verwendung von Siliciumdioxid
unter Elution mit 10 Vol.-% Methanol in Chloroform gereinigt, wodurch
nach der Konzentration im Vakuum 1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure[4-(1,3-dimethyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-amid
als farbloser Feststoff erhalten wurde (38%); EI-HRMS m/e berechnet
für C
19H
21N
7O
4S (M
+) 443,1376,
gefunden 443,1364. Beispiel
10 N-(5-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-4-methylthiazol-2-yl)-acetamid
Schritt
1: Herstellung von 2-[4-(2-Acetylamino-4-methylthiazol-5-sulfonylamino)-phenyl]- N-[6-amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin- 5-yl]-acetamid.
-
Eine
Lösung
auf N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-(4-aminophenyl)-acetamid
(hergestellt wie in Beispiel 1, 75 mg, 0,16 mmol) in Pyridin (1,6
ml) wurde bei 25°C
für 5 min
gerührt.
Diese Lösung
wurde dann mit 2-Acetylamino-4-methylthiazol-5-sulfonylchlorid (44
mg, 0,17 mmol) behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 25°C für 24 h gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde dann in eine Gemisch aus Methylenchlorid
(50 ml) und einer 1,0 N wässerigen
Salzsäurelösung (10
ml) gegossen. Dieses Gemisch wurde mit einer 1/9 Methanol/Methylenchlorid-Lösung (1 × 50 ml)
extrahiert. Die organischen Verbindungen wurden über Magnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum konzentriert. Flashchromatographie (Merck
Kieselgel 60, 230–400
Mesh, 7/93 Methanol/Methylenchlorid) ergab 2-[4-(2-Acetylamino-4-methylthiazol-5-sulfonylamino)-phenyl]-N-[6-amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-acetamid
(56,4 mg, 54%) als gebrochen weißen Feststoff; FAB-HRMS m/e
berechnet für
C29H30FN7O6S2 (M+) 655,1683, gefunden 655,1679
-
Schritt 2: Herstellung von N-(5-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-4-methylthiazol-2-yl)-acetamid.
-
Eine
Lösung
aus 2-[4-(2-Acetylamino-4-methylthiazol-5-sulfonylamino)-phenyl]-N-[6-amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]acetamid
(56 mg, 0,085 mmol) in Methanol, erwärmt auf 50°C, wurde mit einer 10%igen wässerigen
Natriumhydroxidlösung
(0,34 ml, 0,085 mmol) behandelt. Die Reaktion wurde bei 50°C für 6 h gerührt. Zu
diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion im Vakuum konzentriert, mit
Wasser verdünnt
und auf pH = 2 mit einer 1,0 N wässerigen
Salzsäurelösung (0,9
ml) angesäuert.
Dieses Gemisch wurde in einem Eisbad abgekühlt. Die resultierenden Feststoffe
wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und im Vakuum
getrocknet. HPLC (20–80%
Acetonitril/Wasser) ergab N-(5-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-4-methylthiazol-2-yl)-acetamid
(16,1 mg, 29,7%) als weißen
Feststoff; FAB-HRMS m/e berechnet für C29H28FN7O5S2 (M+H)+ 638,1656,
gefunden 638,1641; und 2-Amino-4-methylthiazol-5-sulfonsäure {4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz
(5,4 mg, 10%) als weißen
Feststoff; FAB-HRMS
m/e berechnet für
C27H26FN7O4S2 (M+H)+ 596,1550, gefunden 596,1547.
-
Die
Verbindungen, die in den Beispielen 11 bis 18 angegeben sind, wurden
in analoger Weise zu der, die in Beispiel 10 beschrieben ist, erhalten. Beispiel
11 Amino-4-methyl-thiazol-5-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz.
-
Hergestellt
aus 2-[4-(2-Acetylamino-4-methylthiazol-5-sulfonylamino)-phenyl]-N-[6-amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-acet amid.
Weißer
Feststoff; FAB-HRMS m/e berechnet für C
27H
26FN
7O
4S
2 (M+H)
+ 596,1550,
gefunden 596,1547. Beispiel
12 3,5-Dimethylisoxazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-[4-(3,5-dimethylisoxazol-4-sulfonylamino)-phenyl]-acetamid.
Weißer
Feststoff; FAB-HRMS m/e berechnet für C
28H
27FN
6O
5S (M+H)
+ 579,1826, gefunden 579,1822. Beispiel
13 1,2-Dimethyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-[4-(1,2-dimethyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)-phenyl]-acetamid.
Weißer
Feststoff; FAB-HRMS m/e berechnet für C
28H
28FN
7O
4S
(M+H)
+ 578,1986, gefunden 578,1976. Beispiel
14 Methyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[4-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)-phenyl]-acetamid.
Weißer
Feststoff; LRMS für
C
27H
26FN
7O
4S (M+H)
+ bei m/z = 564. Beispiel
15 Methyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidhydrochloridsalz
-
Hergestellt
aus N-[6-Amino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-[4-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)-phenyl]-acetamid.
Weißer
Feststoff; FAB-HRMS m/e berechnet für C
27H
28FN
7O
4S
(M+H)
+ 566,1986, gefunden 566,1971. Beispiel
16 Methyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz
-
Hergestellt
aus N-[6-Amino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[4-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)-phenyl]-acetamid.
Weißer
Feststoff; LRMS für
C
27H
28FN
7O
4S (M+H)
+ bei m/z = 566. Beispiel
17 N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-yl-methyl]-phenyl}-N,N-dimethylsulfamid
-
Hergestellt
aus N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-[4-(3,5-dimethylisoxazol-4-sulfonylamino)-phenyl]-acetamid.
Gebrochen weißer
Feststoff; FAB-HRMS m/e berechnet für C
25H
27FN
6O
4S
(M+H)
+ 527,1877, gefunden 527,1858. Beispiel
18 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid
Schritt
1: Herstellung von [4-(tert-Butoxycarbonylmethylamino)-phenyl]-essigsäure.
-
Zu
einer Lösung
aus [4-(tert-Butoxycarbonylmethylamino)-phenyl]-essigsäuremethylester
(hergestellt gemäß der Verfahrensweise
von Hay et al., wie in J. Chem. Soc. Perkin Trans. 1 1999, 19, 2759
beschrieben) (2,68 mmol) in Methanol (10 ml) wurden 1,0 M wässerige
Lithiumhydroxidlösung
(13,7 ml) zugegeben und das Gemisch auf 50°C für 35 min erhitzt. Das Reaktionsgemisch
wurde in einem Eisbad gekühlt,
dann mit Ether (25 ml) gewaschen, mit 3,0 M wässeriger Salzsäure auf
pH = 4 während
des Rührens
und Kühlen
in einem Eisbad angesäuert.
Der Niederschlag wurde durch Filtration isoliert, mit Wasser gewaschen
und im Vakuum getrocknet, wodurch [4-(tert-Butoxycarbonylmethylamino)-phenyl]-essigsäure als
ein farbloser Feststoff (70%) erhalten wurde. Schritt
2: Herstellung von (4-{[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-methyl-carbamidsäure-tert-butylester.
-
Hergestellt
durch dieselbe Verfahrensweise, wie für die Herstellung von (4{[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)carbamidsäure-tert-butylester
(Beispiel 1, Schritt 4) beschrieben, außer daß [4-(tert-Butoxycarbonylmethylamino)-phenyl]-essigsäure anstelle
von (4-tert-Butoxycarbonylaminophenyl)essigsäure verwendet wurde. Der rohe (4-{[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-methyl-carbamidsäure-tert-butylester
wurde als ein gelber Feststoff erhalten, der für die anschließende Verwendung ohne
zusätzliche
Reinigung ausreichend rein war. Schritt
3: Herstellung von (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-methyl-carbamidsäure-tert-butylester.
-
Hergestellt
durch dieselbe Verfahrensweise, wie für die Herstellung von (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester
(Beispiel 1, Schritt 5) beschrieben, außer daß (4-{[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl]methyl}-phenyl)-methylcarbamidsäure-tert-butylester
anstelle von (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl]methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester
verwendet wurde. Die Reinigung durch Chromatographie unter Verwendung
von Siliciumdioxid unter Elution mit 3 Vol.-% Methanol in Chloroform
ergab (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-methylcarbamidsäure-tert-butylester als
farblosen festen Schaum (63% Ausbeute von [4-(tert-Butoxycarbonylmethylamino)-phenyl]-essigsäure). Schritt
4: Herstellung von N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-(4-methylamino-phenyl)-acetamid,
Hydrochlorid.

-
Hergestellt
durch dasselbe Verfahren, wie für
die Herstellung von N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-(4-aminophenyl)-acetamid,
Hydrochloridsalz (Beispiel 1, Schritt 6) beschrieben, außer daß (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-methylcarbamidsäure-tert-butylester
anstelle von (4-{[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-ylcarbamoyl]-methyl}-phenyl)-carbamidsäure-tert-butylester
verwendet wurde. N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-(4-methylaminophenyl)-acetamid;
Hydrochlorid wurde als ein grüner
Feststoff erhalten, der für
die anschließende
Verwendung ohne zusätzliche
Reinigung ausreichend rein war. Schritt
5: Herstellung von N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-{4-[(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonyl)methyl-amino]-phenyl}-acetamid.

-
Zu
einer Lösung
aus N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-(4-methylaminophenyl)-acetamid;
Hydrochlorid (0,246 mmol) in Pyridin (2,5 ml) wurde 5-Chlor-1,3-dimethyl-pyrazol-4-sulfonylchlorid
(0,295 mmol) zugegeben und das Gemisch bei Umgebungstemperatur für 48 h gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde in Dichlormethan gegossen und zweimal mit
1,0 M wässeriger
Salzsäure
gewaschen, mit Salzlösung
gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert. Die Reinigung durch Chromatographie unter Verwendung
von Siliciumdioxid unter Elution mit 3 Vol.-% Methanol in Dichlormethan
ergab N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-{4-[(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonyl)-methylamino]-phenyl}-acetamid
als gebrochen weißen
Feststoff (53%).
-
Schritt 6: Herstellung von 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}methyl-amid.
-
Zu
einer Lösung
aus N-[6-Amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-{4-[(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonyl)methylamino]-phenyl}-acetamid
(0,119 mmol) in Methanol (2 ml) wurden 10% Gew./Vol. wässerige
Natriumhydroxidlösung
(1 ml) zugegeben und das Gemisch auf 50°C für 1,5 h erhitzt. Das Methanol
wurde im Vakuum entfernt und der wässerige Rest auf pH = 4 mit
1,0 M wässeriger
Salzsäure
angesäuert.
Die wässerige
Suspension wurde mit Chloroform extrahiert, die vereinigten Chloroformextrakte
mit Salzlösung
gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum
konzentriert, der Rest wurde mit Acetonitril verrieben, wodurch 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluorbenzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid
als farbloser Feststoff erhalten wurde (50%); (ES)
+-HRMS m/e
berechnet für
C
29H
29ClFN
7O
4S (M+Na)
+ 648,1566, gefunden 648,1566. Beispiel
19 Chinolin-8-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Diese
Verbindung wurde durch die Wege, die in den Schemen 2 und 4 gezeigt
sind, hergestellt.
-
8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
wurde mit 8-Chinolinsulfonylchlorid unter Standardbedingungen kondensiert,
wodurch das angegebene Sulfonamid erhalten wurde. Die Umkristallisierung
aus Acetonitril ergab das reine Produkt als gebrochen weißen Feststoff
(53%);
1H NMR (DMSO-d
6,
300 MHz) δH
13,45 (s, 1H), 10,12 (s, 1H), 9,21 (dd, J = 4,2, 1,1 Hz, 1H), 8,59
(dd, J = 8,4, 1,8 Hz, 1H), 8,41 (dd, J = 7,3, 1,5 Hz, 1H), 8,33
(dd, J = 7,7, 1,5 Hz, 1H), 7,82–7,73
(m, 2H), 7,45–7,00
(m, 8H), 5,16 (s, 2H), 3,93 (s, 2H), 3,86 (d, J = 7,3 Hz, 2H), 1,30–1,10 (m,
1H) und 0,50–0,30
(m, 4H); EI-HRMS m/e berechnet für
C
32H
27FN
6O
4S (M
+)
610,1798, gefunden 610,1804. Beispiel
20 N-(4-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-phenyl)-acetamid
-
8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
wurde mit 4-Acetamidobenzolsulfonylchlorid unter den zuvor beschriebenen
Bedingungen kondensiert, wodurch das angegebene Sulfonamid erhalten
wurde. Umkristallisiert aus Acetonitril, wodurch das reine Produkt
als gebrochen weißer
Feststoff erhalten wurde (68%);
1H NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 13,53 (s, 1H), 10,36 (s, 1H), 10,23
(s, 1H), 7,75 (s, 4H), 7,40–7,05
(m, 8H), 5,19 (s, 2H), 4,02 (s, 2H), 3,91 (d, J = 7,0 Hz, 2H), 2,13
(s, 3H), 1,35–1,15
(m, 1H) und 0,55–0,35
(m, 4H); EI-HRMS m/e berechnet für
C
31H
29FN
6O
5S (M
+)
616,1904, gefunden 616,1922. Beispiel
21 N-[4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-4-methyl-benzolsulfonamid
-
8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
wurde mit 4-Toluolsulfonylchlorid unter den zuvor beschriebenen
Bedingungen kondensiert, wodurch das angegebene Sulfonamid als gebrochen
weißer
Feststoff erhalten wurde (59%);
1H NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 13,49 (s, 1H), 10,28 (s, 1H),
7,70 (d, J = 8,1 Hz, 2H), 7,45–7,25
(m, 7H), 7,21 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,09 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 5,12
(s, 2H), 4,02 (s, 2H), 4,01 (t, J = 7,0 Hz, 2H), 2,39 (s, 3H), 1,75–1,60 (m,
2H), 1,40–1,25
(m, 2H), 0,94 (t, J = 7,5 Hz, 3H); EI-HRMS m/e berechnet für C
30H
31N
5O
4S (M
+) 557,2097,
gefunden 557,2090. Beispiel
22 Pyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz
-
Eine
Lösung
aus 5-Brom-6-chlorpyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluorbenzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(hergestellt wie in Beispiel 5, 37,5 mg, 0,056 mmol) in Ethanol
(50 ml) bei 25°C
wurde mit 10% Pd/C (4,0 mg) behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde
Hydrierungsbedingungen in einer Parr-Bombe bei 48 psi für 1 h unterzogen. Zu diesem
Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch durch ein Pad aus Celite filtriert
und mit Ethanol gewaschen, gefolgt von einer warmen Lösung aus
90/10 Methylenchlorid/Ethanol. Das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde erneut Reaktionsbedingungen mit Triethylamin (0,015
ml, 0,11 mmol) unterzogen und für
4 d hydriert. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion durch ein Pad
aus Celite filtriert und mit Lösungsmittel
gewaschen. Das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert. Der resultierende
Rest wurde durch HPLC (20–70%
Acetonitril/Wasser) gereinigt, wodurch Pyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluoressigsäuresalz
(5,2 mg, 13,8%) erhalten wurde; LRMS für C
28H
25FN
6O
4S
(M+H)
+ bei m/z = 561. Beispiel
23 N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methansulfonamid
-
8-(4-Aminobenzyl)-3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
wurde mit Methansulfonylchlorid unter den zuvor beschriebenen Bedingungen
kondensiert, wodurch das angegebene Sulfonamid als gebrochen weißer Feststoff
erhalten wurde (28%);
1H NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 13,42 (s, 1H), 9,61 (s, 1H),
7,30–6,90
(m, 8H), 5,04 (s, 2H), 3,94 (s, 2H), 3,77 (d, J = 6,6 Hz, 2H), 2,87
(s, 3H), 1,25–1,05
(m, 1H), 0,40–0,25
(m, 4H); EI-HRMS m/e berechnet für
C
24H
24FN
5O
4S (M
+)
497,1533, gefunden 497,1528. Beispiel
24 N-[4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-methansulfonamid
-
8-(4-Aminobenzyl)-1-benzyl-3-butyl-3,7-dihydropurin-2,6-dion
wurde mit Methansulfonylchlorid unter den zuvor beschriebenen Bedingungen
kondensiert, wodurch das angegebene Sulfonamid als hellbrauner Feststoff
erhalten wurde (35%);
1H NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 13,54 (s, 1H), 9,76 (s, 1H),
7,45–7,25
(m, 7H), 7,22 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 5,14 (s, 2H), 4,10 (s, 2H), 4,04
(t, J = 7,1 Hz, 2H), 3,03 (s, 3H), 1,80–1,65 (m, 2H), 1,40–1,25 (m,
2H), 0,96 (t, J = 7,3 Hz, 3H); EI-HRMS m/e berechnet für C
24H
27N
5O
4S (M
+) 481,1784,
gefunden 481,1781. Beispiele
25 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}-amid
-
Diese
Verbindung wurde durch den Weg, der in den Schemen 1 und 7 dargestellt
ist, hergestellt. Schritt
1: Herstellung von 2-(5-Nitropyridin-2-yl)-malonsäuredibenzylester.
-
Eine
Lösung
aus Kalium-tert-butoxid in Dimethylsulfoxid wurde mit Dibenzylmalonat
behandelt. Dieses Gemisch wurde bei 95°C für 10 min gerührt. Zu
diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion mit einer Lösung aus 2-Chlor-5-ntropyridin
behandelt. Das resultierende Gemisch wurde bei 95°C für 1,5 h
gerührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch in Eis/Wasser gegossen
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen Verbindungen wurden
mit einer gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Flashchromatographie (Merck Kieselgel 60, 230–400 Mesh, 20/80 Ethylacetat/Hexane)
ergab 2-(5-Nitropyridin-2-yl)-malonsäuredibenzylester (45%) als
hellgelben Feststoff; LRMS für
C
22H
18N
2O
6 (M-H)
+ bei m/z
= 405. Schritt
2: Herstellung von 2-(5-Aminopyridin-2-yl)-malonsäuredibenzylester.
-
Eine
Lösung
aus 2-(5-Nitropyridin-2-yl)-malonsäuredibenzylester in einem Gemisch
aus Methanol, Tetrahydrofuran und Wasser wurde mit Ammoniumchlorid
(25 Äqu.)
und Zinkstaub (> 10 μm, 10 Äqu.) behandelt. Das
Gemisch wurde bei 25°C
für 40
min gerührt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion durch Celite filtriert. Das
Filtrat wurde im Vakuum konzentriert. Der wässerige Rest wurde mit Ethylacetat
extrahiert. Die organischen Verbindungen wurden mit einer gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch 2-(5-Aminopyridin-2-yl)malonsäuredibenzylester als gelbes
viskoses Öl
erhalten wurde (89%); LRMS für
C
22H
20N
2O
4 (M+H)
+ bei m/z
= 377. Schritt
3: Herstellung von 2-[5-(5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]-malonsäuredibenzylester
-
Eine
Lösung
aus 2-(5-Aminopyridin-2-yl)-malonsäuredibenzylester in Pyridin,
abgekühlt
auf 0°C,
wurde mit 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylchlorid behandelt.
Das Reaktionsgemisch konnte sich langsam auf 25°C erwärmen und wurde bei 25°C für 24 h gerührt. Zu
diesem Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und
auf pH = 1 mit 3,0 M wässeriger
Salzsäurelösung angesäuert. Das
resultierende Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen
Verbindungen wurden mit einer 1,0 M wässerigen Salzsäurelösung, Wasser
und einer gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Flashchromatographie (Merck Kieselgel 60, 230–400 Mesh, 65/35 Ethylacetat/Hexane)
ergab 2-[5-(5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]-malonsäuredibenzylester
(55%) als farblosen Feststoff; LRMS für C
27H
25ClN
4O
6S
(M+H)
+ bei m/z = 569/571. Schritt
4: Herstellung von [5-(5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]-essigsäure
-
Eine
Lösung
aus 2-[5-(5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]malonsäuredibenzylester
in Ethylacetat wurde mit 10% Palladium auf Kohlenstoff behandelt.
Das Gemisch wurde bei 25°C unter
Wasserstoff bei 1 Atmosphäre
einer Hydrogenolyse unterzogen, bis kein Ausgangsmaterial übrig blieb. Zu
diesem Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert.
Das Filtrate wurde im Vakuum konzentriert, wodurch [5-(5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]-essigsäure (94%)
als farbloser Feststoff erhalten wurde; LRMS für C
12H
13ClN
4O
4S
(M+H)
+ bei m/z = 345/347. Schritt
5: Herstellung von N-[6-Amino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-[5-(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]acetamid.
-
Hergestellt
wie für 2-[4-(2-Acetylamino-4-methylthiazol-5-sulfonylamino)-phenyl]-N-[6-amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-acetamid (Beispiel
10, Schritt 1), außer
daß [5-(5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]-essigsäure und
5,6-Diamino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion verwendet wurden. N-[6-Amino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[5-(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)pyridin-2-yl]-acetamid
wurde ohne Reinigung verwendet (91%); LRMS für C27H30ClFN8O5S
(M+H)+ bei m/z = 633/635.
-
Schritt 6: Herstellung von 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}-amid.
-
Hergestellt
wie für N-(5-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-4-methylthiazol-2-yl)-acetamid
(Beispiel 10, Schritt 2), außer
daß das
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure-6-pyridin-3-ylamid-Analogon
verwendet wurde. Flashchromatographie (Merck Kieselgel 60, 230–400 Mesh,
5/95 Methanol(Methylenchlorid) ergab 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]pyridin-3-yl}-amid
(49%) als gebrochen weißen
Feststoff; FAB-HRMS m/e berechnet für C27H28ClFN8O4S
(M+H)+ 615,1705, gefunden 615,1691.
-
Beispiel 26
-
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonäure{6-[3-cyclobutylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}-amid
-
Diese
Verbindung wurde durch den Weg, der in Schema 1 gezeigt ist, hergestellt. Schritt
1: Herstellung von N-[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[5-(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]acetamid
-
Hergestellt
wie für 2-[4-(2-Acetylamino-4-methylthiazol-5-sulfonylamino)-phenyl]-N-[6-amino-1-cyclopropylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-acetamid (Beispiel
10, Schritt 1), außer
daß die
Verknüpfung unter
Verwendung von 1-[3-(Dimethylamino)-propyl]-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid
als Kopplungsreagens durchgeführt
wurde, und [5-(5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]essigsäure und 5,6-Diamino-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
als Kopplungspartner verwendet wurden. Flashchromatographie (Merck
Kieselgel 60, 230–400
Mesh, 10/90 Methanol/Chloroform) ergab N-[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[5-(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]acetamid
(42%) als gebrochen weißen
Feststoff; LRMS für
C
29H
29ClFN
7O
4S (M+H)
+ bei m/z = 577/579. Schritt
2: Herstellung von N-[6-Amino-1-cyclobutylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydropyrimidin-5-yl]-2-[5-(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)pyridin-2-yl]-acetamid.
-
Eine
Lösung
aus N-[6-Amino-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[5-(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]-acetamid
in N,N-Dimethylformamid wurde mit Kaliumcarbonat (4,0 Äqu.) und (Brommethyl)cyclobutan
(2,0 Äqu.)
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde auf 40°C für 16 h erhitzt. Zu diesem Zeitpunkt
wurde das N,N-Dimethylformamid im Vakuum entfernt. Der Rest wurde
mit Chloroform und dann Methanol verrieben, um Verunreinigungen
zu entfernen. Flashchromato graphie (Merck Kieselgel 60, 230–400 Mesh,
10/90 Methanol/Chloroform) ergab N-[6-Amino-1-cyclobutylmethyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[5-(5-chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-pyridin-2-yl]-acetamid
(15%) als hellbraunen Feststoff; LRMS für C29H31ClFN7O5S
(M+H)+ bei m/z = 645.
-
Schritt 3: Herstellung von 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-cyclo-butylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}
amid.
-
Hergestellt
wie für N-(5-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-4-methylthiazol-2-yl)-acetamid
(Beispiel 10, Schritt 2), außer
daß das
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure-6-pyridin-3-ylamid-Analogon
verwendet wurde. Flashchromatographie (Merck Kieselgel 60, 230–400 Mesh,
10/90 Methanol/Chloroform) ergab 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-cyclobutylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}-amid
(62%) als gebrochen weißen
Feststoff; EI-HRMS m/e berechnet für C
28H
28ClFN
8O
4S
(M+H)
+ 627,1700, gefunden 627,1707. Beispiel
27 1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid
-
Eine
Lösung
aus 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid
(hergestellt wie in Beispiel 18 beschrieben, 20 mg, 0,032 mmol)
in Methanol (20 ml) bei 25°C
wurde mit 10% Pd/C (100 mg) behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde Hydrierungsbedingungen
in einer Parr-Bombe bei 48 psi für
2 d unterzogen. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Reaktionsgemisch durch
ein Pad von Celite filtriert und mit 90/10 Methylenchlo rid/Methanol-Lösung (75
ml) gewaschen. Das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert. Der resultierende
Rest wurde durch HPLC (20–60%
Acetonitril/Wasser) gereinigt, wodurch 1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methylamid
(7,0 mg, 37%) als weißer
Feststoff erhalten wurde; (ES)
+-HRMS m/e berechnet
für C
29H
30FN
7O
4S (M+Na)
+ 614,1956,
gefunden 614,1955. Beispiel
28 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-2-yl-benzolsulfonamid
-
Diese
Verbindung wurde gemäß den allgemeinen
Verfahrensweisen, die in den Schemen 2 und 6 dargestellt sind, hergestellt. Schritt
1: Herstellung von [4-(Pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäureethylester.
-
Eine
gerührte
Lösung
aus 2-Aminopyridin (282 mg, 3,0 mmol) in trockenem Pyridin (5,0
ml) wurde mit (4-Chlorsulfonylphenyl)-essigsäureethylester (hergestellt
gemäß der Verfahrensweise
von Kawashima et. al, wie in Chem. Pharm. Bull. 1995, 43(7), 1132
beschrieben) tropfenweise bei 0 bis 5°C unter Argon behandelt. Nach
Beendigung der Zugabe wurde die Reaktion langsam auf 25°C erwärmt. Die
Reaktion wurde bei 25°C gerührt, bis
kein Ausgangsmaterial übrig
blieb. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Reaktion auf 0°C abgekühlt und wurde
auf pH = 5 mit einer 1,0 M wässerigen
Salzsäurelösung angesäuert. Das
Reaktionsgemisch wurde in Wasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Ex trakte wurden mit Wasser und einer
gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Flashchromatographie (Merck Kieselgel 60, 230–400 Mesh, 3/97 Methanol/Methylenchlorid)
ergab [4-(Pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäureethylester (0,26 g, 27%)
als farblosen Feststoff;
1H NMR (CDCl
3, 300 MHz) δ 13,67 (breit s, 1H), 8,30 (dd,
J = 5,9, 1,1 Hz, 1H), 7,86 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,65 (tt, J = 8,1,
1,7 Hz, 1H), 7,50–7,30
(m, 3H), 6,77 (t, J = 6,3 Hz, 1H), 4,12 (q, J = 7,0 Hz, 2H), 3,63
(s, 2H), 1,22 (t, J = 7,0 Hz, 3H); LRMS für C
15H
16N
2O
4S
(M+H)
+ bei m/z = 321. Schritt
2: Herstellung von [4-(Pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäure.
-
Eine
Lösung
aus [4-(Pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäureethylester (0,26 g, 0,813
mmol) in absolutem Ethanol (10 ml) wurde mit einer 1,0 M ethanolischen
Kaliumhydroxidlösung
(2,0 ml, 2,0 mmol) behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß unter
Argon für
3,5 h erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde dann im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde in Wasser gelöst
und durch Celite filtriert. Das Filtrat wurde auf pH = 4,5 mit einer
1,0 M wässerigen
Salzsäurelösung angesäuert. Der
resultierende Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt, mit
Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet, wodurch [4-(Pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäure (155
mg, 65%) als gebrochen weißer
Feststoff erhalten wurde;
1H NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 12,26 (breit s, 1H), 7,96 (d,
J = 4,4 Hz, 1H), 7,77 (d, J = 7,7 Hz, 2H), 7,80 (t, J = 7,5 Hz,
1H), 7,37 (d, J = 7,7 Hz, 2H), 7,13 (d, J = 8,8 Hz, 1H), 6,82 (breit
s, 1H), 3,62 (s, 2H); LRMS für
C
13H
12N
2O
4S (M+H)
+ bei m/z =
293. Schritt
3: Herstellung von N-[1-Butyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[4-(pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-acetamid.
-
Eine
Lösung
aus 5,6-Diamino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(30,6 mg, 0,1 mmol) und [4-(Pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäure (29,2
mg, 0,1 mmol) in trockenem N,N-Dimethylformamid (1 ml) wurde mit
N,N-Diisopropylethylamin (61 ml, 0,35 mmol) und O-Benzotriazol-1-yl-N,N,N',N'-tetramethyluroniumtetrafluorborat
(37,9 mg, 0,1 mmol) behandelt. Das Gemisch wurde bei 25°C für 16 h gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit Wasser verdünnt und auf pH = 5,0 mit einer
0,1 M wässerigen
Salzsäurelösung angesäuert. Das
Reaktionsgemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit Wasser und einer gesättigten
wässerigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch N-[1-Butyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[4-(pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-acetamid
(86%) erhalten wurde; 1H NMR (CDCl3, 300 MHz) δ 8,20–6,65 (m, 13H), 5,21 (breit
s, 2H), 5,02 (s, 2H), 3,79 (t, J = 7 Hz, 2H), 3,60 (s, 2H), 1,65–1,20 (m, 4H),
0,85 (t, J = 7 Hz, 3H); LRMS für
C28H29FN6O5S (M+H)+ bei m/z = 581.
-
Schritt 4: Herstellung von 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-2-yl-benzolsulfonamid.
-
Eine
Lösung
aus rohem N-[6-Amino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-2,4-dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-pyrimidin-5-yl]-2-[4-(pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-acetamid
(50 mg, 0,86 mmol) in Methanol (5 ml) wurde mit einer 10% Gew./Vol.
wässerigen
Natriumhydroxidlösung
(0,1 ml, 0,25 mmol) behandelt. Die resultierende Lösung wurde
unter Rückfluß erhitzt,
bis das gesamte Ausgangsmaterial verbraucht war. Zu diesem Zeitpunkt
wurde das Reaktionsgemisch im Vakuum konzentriert. Flashchromatographie
(Merck Kieselgel 60, 230–400
Mesh, 5/95 Methanol/Methylenchlorid), gefolgt von Verreibung mit
kaltem Methanol, ergab 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-2-yl-benzolsulfonamid
(14,7 mg, 26% von [4-(Pyridin-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäure) als
farblosen Feststoff; 1H NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 13,50 (breit s, 1H), 7,90 (breit
s, 1H), 7,74 (d, J = 8,1 Hz, 2H), 7,63 (t, J = 7,3 Hz, 1H), 7,37
(d, J = 7,7 Hz, 2H), 7,30–6,95
(m, 5H), 6,77 (breit s, 1H), 5,02 (s, 2H), 4,06 (s, 2H), 3,87 (t,
J = 7,1 Hz, 2H) 1,54 (t, J = 7,0 Hz, 2H), 1,17 (q, J = 7,5 Hz, 2H),
0,77 (t, J = 7,3 Hz, 3H); FAB-HMRS m/e berechnet für C28H27FN6O4S (M+H)+ 563,1877,
gefunden 563,1860.
-
Die
Verbindungen, die in den Beispielen 29 bis 33 angegeben werden,
wurden in analoger Weise zu der, die in Beispiel 28 beschrieben
ist, erhalten. Beispiel
29 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-4-yl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 5,6-Diamino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(30,6 mg, 0,1 mmol) und [4-(Pyridin-4-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäure. 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-4-yl-benzolsulfonamid
wurde als farbloser Feststoff erhalten;
1H
NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 13,50 (s, 1H), 12,65 (breit
s, 1H), 8,00–7,80
(m, 2H), 7,75–7,60
(m, 2H), 7,55–7,35
(m, 2H), 7,30–6,80
(m, 6H), 5,08 (s, 2H), 4,11 (s, 2H), 3,93 (t, J = 7,3 Hz, 2H), 1,70–1,50 (m,
2H), 1,35–1,15
(m, 2H), 0,83 (t, J = 7,1 Hz, 3H); FAB-HRMS m/e berechnet für C
28H
27FN
6O
4S (M+H)
+ 563,1877,
gefunden 563,1858. Beispiel
30 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-3-yl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 5,6-Diamino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(30,6 mg, 0,1 mmol) und [4-(Pyridin-3-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäure. 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)- 2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyridin-3-yl-benzolsulfonamid
wurde als farbloser Feststoff erhalten;
1H
NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 13,50 (s, 1H), 10,54 (s, 1H),
8,23 (d, J = 14,3 Hz, 2H), 7,71 (d, J = 8,1 Hz, 2H), 7,55–7,40 (m,
3H), 7,35–6,95
(m, 5H), 5,08 (s, 2H), 4,13 (s, 2H), 3,92 (t, J = 7,3 Hz, 2H), 1,59
(t, J = 7,1 Hz, 2H), 1,23 (q, J = 7,3 Hz, 2H), 0,83 (t, J = 7,5
Hz, 3H); FAB-HRMS m/e berechnet für C
28H
27FN
6O
4S
(M+H)
+ 563,1877, gefunden 563,1860. Beispiel
31 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyrimidin-2-yl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 5,6-Diamino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(30,6 mg, 0,1 mmol) und [4-(Pyrimidin-2-sulfonylamino)-phenyl]-essigsäure. 4-[3-Butyl-1-(2-fluorbenzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-pyrimidin-2-yl-benzolsulfonamid
wurde als ein farbloser Feststoff erhalten;
1H
NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 13,64 (s, 1H), 11,85 (breit
s, 1H), 8,57 (d, J = 5,1 Hz, 2H), 8,02 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,57 (d,
J = 8,4 Hz, 2H), 7,40–7,00
(m, 5H), 5,18 (s, 2H), 4,25 (s, 2H), 4,03 (t, J = 7,1 Hz, 2H), 1,75–1,60 (m,
2H), 1,40–1,25
(m, 2H), 0,93 (t, J = 7,3 Hz, 3H); FAB-HRMS m/e berechnet für C
27H
26FN
7O
4S (M+H)
+ 564,1829, gefunden
564,1835. Beispiel
32 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-(1,3,5-trimethyl-1H-pyrazol-4-yl)-benzolsulfonamid.
-
Hergestellt
aus 5,6-Diamino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(30,6 mg, 0,1 mmol) und [4-(1,3,5-Trimethyl-1H-pyrazol-4-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäure. 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-yl-methyl]-N-(1,3,5-trimethyl-1H-pyrazol-4-yl)-benzolsulfonamid
wurde als farbloser Feststoff erhalten;
1H
NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δ 13,48 (s, 1H), 8,94 (s, 1H),
7,49 (d, J = 8,4 Hz, 2H), 7,38 (d, J = 7,7 Hz, 2H), 7,30–6,90 (m,
4H), 5,03 (s, 2H), 4,10 (s, 2H), 3,88 (t, J = 7,1 Hz, 2H), 3,45
(s, 3H), 1,71 (s, 3H), 1,60–1,45
(m, 2H), 1,42 (s, 3H), 1,25–1,10
(m, 2H), 0,79 (t, J = 7,5 Hz, 3H); FAB-HRMS m/e berechnet für C
29H
32FN
7O
4S (M+H)
+ 594,2299,
gefunden 594,2281. Beispiel
33 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-thiazol-2-yl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 5,6-Diamino-1-butyl-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(30,6 mg, 0,1 mmol) und [4-(Thiazol-2-ylsulfamoyl)-phenyl]-essigsäure. 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)- 2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-N-thiazol-2-yl-benzolsulfonamid
wurde als farbloser Feststoff erhalten;
1H
NMR (DMSO-d
6, 300 MHz) δH 13,53 (s, 1H), 12,70 (s, 1H),
7,73 (d, J = 8,1 Hz, 2H), 7,43 (d, J = 8,1 Hz, 2H), 7,35–6,95 (m,
5H), 6,80 (d, J = 4,8 Hz, 1H), 5,08 (s, 2H), 4,13 (s, 2H), 3,93
(t, J = 7,1 Hz, 2H), 1,70–1,50
(m, 2H), 1,30–1,15
(m, 2H), 0,84 (t, J = 7,3 Hz, 3H); FAB-HRMS m/e berechnet für C
26H
25FN
6O
4S
2 (M+H)
+ 569,1441, gefunden 569,1431. Beispiel
34 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Diese
Verbindung wurde durch die Wege, die in den Schemen 3 und 4 dargestellt
sind, hergestellt. Schritt
1: Herstellung von 1-Butyl-6-chlor-1H-pyrimidin-2,4-dion.
-
Diese
Verbindung wurde durch das Verfahren von Ishikawa et al., wie in
Heterocycles 1990, 31(9), 1641 beschrieben, hergestellt.
-
Chlor-uracil
(Lancaster) (23,36 g, 0,16 mol) wurde in Dimethylsulfoxid (100 ml)
gelöst
und mit Kaliumcarbonat (11,2 g, 0,08 mol) und 1-Iodbutan (Aldrich)
(52,8 ml, 0,48 mol) behandelt. Nach dem Rühren bei 23°C für 18 h wurde die Reaktion dann
mit Wasser gemischt und mit Ethylacetat (3×) extrahiert. Die vereinigten Ethylacetatschichten
wurden dann mit verdünnter
wässeriger
Natriumchloridlösung
und Salzlösung
gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat) und zur Trockne konzentriert,
wodurch das Rohprodukt als gebrochen weißer Feststoff erhalten wurde
(27,34 g, 85%).
1H NMR (CDCl
3,
200 MHz) δ 0,95
(t, 3H), 1,40 (m, 2H), 1,58 (m, 2H), 4,02 (t, 2H), 5,80 (s, 1H),
8,93 (br s, 1H). Schritt
2: Herstellung von 1-Butyl-6-chlor-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion.
-
Das
Rohprodukt von Schritt 1 (3,0 g, 14,8 mmol) wurde in N,N-Dimethylformamid
(30 ml) gelöst
und mit Kaliumcarbonat (4,08 g, 29,6 mmol) und 2-Fluor-benzylbromid
(Aldrich) (1,8 ml, 14,8 mmol) behandelt. Die Reaktion wurde bei
23°C für 2 Stunden
und dann bei 48°C
für 3 Stunden
gerührt.
Die Reaktion wurde mit verdünnter
Salzlösung
gemischt und mit Ethylacetat (3×)
extrahiert. Die vereinigten Ethylacetatextrakte wurden dann mit
verdünnter
wässeriger
Natriumchloridlösung
und Salzlösung
gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat) und zur Trockne konzentriert,
wodurch 1-Butyl-6-chlor-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion als gelbes Öl (4,07
g, 89%) erhalten wurde.
1H NMR (CDCl
3, 200 MHz) δ 0,96 (t, 3H), 1,25–1,48 (m,
2H), 1,58–1,76
(m, 2H), 4,03 (t, 2H), 5,20 (s, 2H), 5,97 (s, 1H), 6,97–7,10 (m,
2H), 7,17–7,30
(m, 2H). Schritt
3: Herstellung von 1-Butyl-3-(2-fluor-benzyl)-6-[2-(4-nitro-phenyl)-ethylamino]-1H-pyrimidin-2,4-dion.
-
Ein
Gemisch aus 2-(4-Nitro-phenyl)-ethylaminhydrochloridsalz (Fluka)
(7,85 g, 38,7 mmol), 1-Butyl-6-chlor-3-(2-fluor-benzyl)-1H-pyrimidin-2,4-dion
(8,0 g, 25,8 mmol) und Triethylamin (10,7 ml, 77 mmol) in N-Methyl-pyrrolidin-2-on
(200 ml) wurde bei 75°C
für 16
Stun den gerührt.
Die Reaktion wurde dann mit Wasser gemischt und mit Ethylacetat
(3×) extrahiert.
Die vereinigten Ethylacetatschichten wurden getrocknet (Magnesiumsulfat)
und konzentriert. Säulenchromatographie
ergab 1-Butyl-3-(2-fluor-benzyl)-6-[2-(4-nitro-phenyl)ethylamino]-1H-pyrimidin-2,4-dion
(4,7 g, 41%) als Feststoff.
1H NMR (CDCl
3, 200 MHz) δ 0,84 (t, 3H), 1,11–1,50 (m,
4H), 3,10 (t, 2H), 3,48 (m, 2H), 3,70 (t, 2H), 4,36 (t, 1H), 4,94
(t, 1H), 5,20 (s, 2H), 6,95–7,10
(m, 2H), 7,17–7,30
(m, 2H), 7,39 (d, 2H), 8,20 (d, 2H). Schritt
4: Herstellung von 3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-8-(4-nitro-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion.
-
Butyl-3-(2-fluor-benzyl)-6-[2-(4-nitro-phenyl)-ethylamino]-1H-pyrimidin-2,4-dion
(2,3 g, 5,2 mmol) wurde in Ethanol (20 ml) gelöst und mit Isoamylnitrit (Aldrich)
(3,6 ml, 26 mmol) behandelt. Konzentrierte wässerige Salzsäure (1 ml)
wurde zu dem Reaktionsgemisch zugegeben. Die Reaktion wurde bei
23°C für 40 Minuten
gerührt.
Das Ethanol wurde unter reduziertem Druck entfernt und der Rest
mit Diethylether gewaschen. Der Feststoffrest wurde dann in n-Butanol
(15 ml) gelöst
und das Gemisch für
30 Minuten unter Rückfluß erhitzt.
Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde 1-Butyl-3-(2-fluor-benzyl)-6-[2-(4-nitrophenyl)-ethylamino]-1H-pyrimidin-2,4-dion
als hellgelbe Kristalle, die durch Filtration gesammelt wurden (1,91
g, 81%), abgetrennt. LCMS, m/z (M+H) = 452,24. Schritt
5: Herstellung von 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion.
-
Butyl-3-(2-fluor-benzyl)-6-[2-(4-nitro-phenyl)-ethylamino]-1H-pyrimidin-2,4-dion
(2,0 g, 4,46 mmol) wurde in Methanol (100 ml) gelöst und mit
Zinkstaub (< 10 μm, Aldrich;
2,91 g) behandelt, gefolgt von der Zugabe einer Lösung aus
Ammoniumchlorid (5,96 g, 112 mmol) in Wasser (50 ml). Das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur für
3 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann durch ein Pad aus Celite filtriert.
Das Filtrat wurde konzentriert, wodurch Methanol entfernt wurde,
und die restliche wässerige
Lösung
wurde mit Ethylacetat (3×)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen,
getrocknet (Natriumsulfat) und im Vakuum konzentriert, wodurch 8-(4-Aminobenzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
als hellgelber Feststoff erhalten wurde (1,64 g, 87%). LCMS, m/z
(M+H) = 422,18.
-
Schritt 6: Herstellung von 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid.
-
8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
(20 mg, 0,047 mmol) wurde in Pyridin (0,5 ml) gelöst und mit
5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylchlorid
(Maybridge, 16 mg, 0,07 mmol) behandelt. Die Reaktion wurde bei
23°C für 3 h gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde entfernt, und der Rest wurde durch Umkehrphasen-HPLC gereinigt. LCMS,
m/z (M+H) = 615,2.
-
Die
Verbindungen, die in den Beispielen 35 bis 93 angegeben sind, wurden
in analoger Weise zu der, die in Beispiel 34 beschrieben ist, erhalten. Beispiel
35 Propan-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und Propan-2-sulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW = 527,6)
= 84%. Beispiel
36 Ethansulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und Ethansulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW = 513,6)
= 91%. Beispiel
37 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-C-phenyl-methansulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und Benzylsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW = 575,7)
= 80%. Beispiel
38 Phenyl-ethensulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2-Phenyl-ethensulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 587,7) = 97%. Beispiel
39 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethylphenyl}-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und Benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW = 561,6)
= 95%. Beispiel
40 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-2-fluor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2-Fluor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 579,6) = 80%. Beispiel
41 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-trifluormethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
und 2-(Trifluormethyl)-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 629,6) = 90%. Beispiel
42 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-chlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2-Chlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 596,1) = 70%. Beispiel
43 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
und 2-Methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 575,7) = 82%. Beispiel
44 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-chlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3-Chlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 596,1) = 90%. Beispiel
45 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-trifluormethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3-(Trifluormethyl)-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 629,6) = 97%. Beispiel
46 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-nitro-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3-Nitro-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 606,6) = 75%. Beispiel
47 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3-Methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 575,7) = 93%. Beispiel
48 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-brom-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Brom-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 640,5) = 100%. Beispiel
49 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-4-nitro-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Nitro-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 606,6) = 98%. Beispiel
50 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-chlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Chlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 596,1) = 97%. Beispiel
51 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-iod-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Iod-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 687,5) = 100%. Beispiel
52 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-isopropyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Isopropyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 603,7) = 97%. Beispiel
53 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-4-methoxy-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Methoxy-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 591,7) = 94%. Beispiel
54 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-trifluormethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-(Trifluormethyl)-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 629,6) = 94%. Beispiel
55 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-ethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Ethyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 589,7) = 90%. Beispiel
56 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-trifluormethoxy-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-(Trifluormethoxy)-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 645,6) = 87%. Beispiel
57 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-fluor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Fluor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 579,6) = 93%. Beispiel
58 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4-dichlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,4-Dichlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 630,5) = 91%. Beispiel
59 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,5-dimethoxy-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,5-Dimethoxy-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 621,7) = 90%. Beispiel
60 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-chlor-4-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3-Chlor-4-methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 610,1) = 98%. Beispiel
61 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-methoxy-5-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2-Methoxy-5-methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 605,7) = 94%. Beispiel
62 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,5-dichlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,5-Dichlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 630,5) = 60%. Beispiel
63 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-chlor-2-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
und 3-Chlor-2-methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 610,1) = 80%. Beispiel
64 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,6-dichlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
und 2,6-Dichlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 630,5) = 80%. Beispiel
65 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,3-dichlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
und 2,3-Dichlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 630,5) = 70%. Beispiel
66 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3,4-dimethoxy-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3,4-Dimethoxy-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 621,7) = 94%. Beispiel
67 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-chlor-6-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2-Chlor-6-methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 610,1) = 70%. Beispiel
68 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3,5-dichlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3,5-Dichlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 630,5) = 97%. Beispiel
69 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3,4-dichlor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3,4-Dichlor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 630,5) = 100%. Beispiel
70 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,5-dimethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,5-Dimethyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 589,7) = 85%. Beispiel
71 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-5-fluor-2-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 5-Fluor-2-methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 593,7) = 92%. Beispiel
72 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-chlor-4-fluor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2-Chlor-4-fluor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 614,1) 93%. Beispiel
73 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4-difluor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amin-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,4-Difluor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 597,6) = 95%. Beispiel
74 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2-methyl-5-nitro-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2-Methyl-5-nitro-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 620,7) = 88%. Beispiel
75 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3-chlor-4-fluor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3-Chlor-4-fluor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 614,1) = 95%. Beispiel
76 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,6-difluor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,6-Difluor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 597,6) = 80%. Beispiel
77 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-3,4-difluor-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 3,4-Difluor-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 597,6) = 95%. Beispiel
78 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4,6-trimethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,4,6-Trimethyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 603,7) = 60%. Beispiel
79 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-chlor-2,5-dimethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Chlor-2,5-dimethyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD,
bezogen auf MW = 624,1) = 93%. Beispiel
80 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4-dichlor-6-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,4-Dichlor-6-methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD,
bezogen auf MW = 644,6) = 85%. Beispiel
81 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,4-dichlor-5-methyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,4-Dichlor-5-methyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD,
bezogen auf MW = 644,6) = 82%. Beispiel
82 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-2,3,5,6-tetramethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2,3,5,6-Tetramethyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 617,7) = 80%. Beispiel
83 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-4-methoxy-2,3,6-trimethyl-benzolsulfonamid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4-Methoxy-2,3,6-trimethyl-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD,
bezogen auf MW = 633,7) = 80%. Beispiel
84 N-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-1-naphthalinsulfonamid
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Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und Naphthalin-1-sulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 611,7) = 81%. Beispiel
85 Dimethylamino-naphthalin-1-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 5-Dimethylamino-1-naphthalinsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD,
bezogen auf MW = 654,8) = 90%. Beispiel
86 Benzo[1,2,5]oxadiazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
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Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und Benzo[1,2,5]oxadiazol-4-sulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 603,6) = 95%. Beispiel
87 Benzo[1,2,5]thiadiazol-4-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
-
Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und Benzo[1,2,5]thiadiazol-4-sulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 619,7) = 80%. Beispiel
88 Chlor-pyridin-3-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
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Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
und 6-Chlor-pyridin-3-sulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf
MW = 597,1) = 98%. Beispiel
89 Thiophen-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
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Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 2-Thio-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen auf MW
= 567,7) = 67%. Beispiel
90 Chlorthiophen-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
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Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 5-Chlor-2-thio-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 602,1) = 96%. Beispiel
91 5-Brom-thiophen-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
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Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 5-Brom-2-thio-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 646,6) 92%. Beispiel
92 4,5-Dibromthiophen-2-sulfonsäure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
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Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydro-purin-2,6-dion
und 4,5-Dibrom-2-thio-benzolsulfonylchlorid. Reinheit (ELSD, bezogen
auf MW = 725,5) 97%. Beispiel
93 3-{4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-thiophen-2-carbonsäuremethylester
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Hergestellt
aus 8-(4-Amino-benzyl)-3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-3,7-dihydropurin-2,6-dion
und 3-Chlorsulfonyl-thiophen-2-carbonsäuremethylester. Reinheit (ELSD,
bezogen auf MW = 625,7) = 92%. Beispiel
94 4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-benzolsulfonamid.
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Hergestellt
durch dasselbe Verfahren, wie für 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsaure{4-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-amid
(Beispiel 34) beschrieben, außer
daß in
Schritt 2 Benzylbromid anstelle von 2-Fluor-benzylbromid verwendet
wurde und in Schritt 3 4-(2-Amino-ethyl)-benzolsulfonamid anstelle
von 2-(4-Nitro-phenyl)-ethylaminhydrochloridsalz verwendet wurde.
4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-benzolsulfonamid
wurde als ein farbloser Feststoff erhalten; LRMS für C23H25N5O4S (M+H)+ bei m/z
= 468,27.
-
Die
biologische In-vitro-Aktivität
von mehreren repräsentativen
bevorzugten Verbindungen der vorliegenden Erfindung in dem vorhergehenden
PEPCK-Enzymassay, wie durch In-vitro-Wirksamkeit dargestellt, ist in der
nachstehenden Tabelle 1 dargestellt. Tabelle 1
| Verbindung | IC50 (μM) |
| 1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(Beispiel 7) | 0,15 |
| N-(5-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-4-methyl-thiazol-2-yl)-acetamid
(Beispiel 10) | 0,22 |
| 2-Amino-4-methyl-thiazol-5-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid-trifluor-essigsäuresalz
(Beispiel 11) | 0,23 |
| 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-amid
(Beispiel 1) | 0,29 |
| 1,2-Dimethyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(Beispiel 13) | 0,34 |
| 1-Methyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(Beispiel 2) | 0,39 |
| 1-Methyl-1H-imidazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(Beispiel 14) | 0,41 |
| Chinolin-8-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(Beispiel 19) | 0,45 |
| 3,5-Dimethyl-isoxazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(Beispiel 12) | 0,79 |
| 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-pyridin-3-yl}-amid (Beispiel 25) | 0,88 |
| N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-N,N-dimethylsulfamid
(Beispiel 17) | 0,96 |
| 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{6-[3-cyclobutylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]pyridin-3-yl}-amid (Beispiel
26) | 0,98 |
| 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{3-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-amid
(Beispiel 6) | 1,1 |
| N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-3-methoxy-benzolsulfonamid
(Beispiel 3) | 1,2 |
| N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methansulfonamid
(Beispiel 23) | 1,25 |
| 1,3-Dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-methyl-amid (Beispiel 27) | 1,45 |
| Pyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amidtrifluor-essigsäuresalz
(Beispiel 22) | 1,95 |
| 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]phenyl}-methyl-amid
(Beispiel 18) | 2,05 |
| 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-yl-methyl]-N-pyridin-2-yl-benzolsulfonamid
(Beispiel 28) | 2,4 |
| 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-yl-methyl]-N-pyridin-4-yl-benzolsulfonamid
(Beispiel 29) | 2,4 |
| N-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-3-fluor-benzolsulfamid
(Beispiel 4) | 2,55 |
| 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-yl-methyl]-N-pyridin-3-yl-benzolsulfonamid
(Beispiel 30) | 4,1 |
| 5-Brom-6-chlor-pyridin-3-sulfonsäure{4-[3-cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenyl}-amid
(Beispiel 5) | 4,58 |
| N-(4-{4-[3-Cyclopropylmethyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl]-phenylsulfamoyl}-phenyl)-acetamid
(Beispiel 20) | 6,25 |
| 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3‚6,7-tetrahydro-1H-purin-8-yl-methyl]-N-pyrimidin-2-yl-benzolsulfonamid
(Beispiel 31) | 6,35 |
| 4-[3-Butyl-1-(2-fluor-benzyl)-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-yl-methyl]-N-(1,3,5-trimethyl-1H-pyrazol-4-yl)-benzolsulfonamid
(Beispiel 32) | 6,45 |
| N-[4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-methansulfonamid
(Beispiel 24) | 7,55 |
| N-[4-(1-Benzyl-3-butyl-2,6-dioxo-2,3,6,7-tetrahydro-1H-purin-8-ylmethyl)-phenyl]-4-methyl-benzolsulfonamid
(Beispiel 21) | 7,65 |
-
Die
therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung gemäß dieser
Erfindung kann innerhalb breiter Grenzen variieren und kann in einer
in der Technik bekannten Weise bestimmt wer den. Diese Dosierung
wird auf die einzelnen Anforderungen in jedem speziellen Fall eingestellt,
einschließlich
der spezifischen Verbindung oder Verbindungen, die verabreicht werden,
dem Verabreichungsweg, dem Zustand, der behandelt werden soll, sowie
dem Patienten, der behandelt wird. Im allgemeinen sollte in dem
Fall der parenteralen Verabreichung an erwachsene Menschen mit einem
Gewicht von ungefähr
70 kg eine tägliche
Dosis von etwa 10 mg bis etwa 10.000 mg, bevorzugt etwa 200 mg bis
etwa 1.000 mg, geeignet sind, obwohl die obere Grenze überschritten
werden kann, sofern angebracht.
-
Die
tägliche
Dosis kann als eine Einzeldosis oder in geteilten Dosen verabreicht
werden, oder für
die parenterale Verabreichung kann sie als Dauerinfusion gegeben
werden. Außerdem
wird die Verabreichung in Form eines Elixiers, einer Tablette, einer
Kapsel oder eines Zäpfchens
in Betracht gezogen und liegt innerhalb des Umfangs der vorliegenden
Erfindung. Die nachstehenden Beispiele sind exemplarisch, aber nicht
einschränkend
für die
Erfindung. Beispiel A Tablettenformulierung
| Punkt | Inhaltsstoffe | mg/Tablette |
| 1 | Verbindung
A* | 5 | 25 | 100 | 250 | 500 | 750 |
| 2 | wasserfreie
Lactose | 103 | 83 | 35 | 19 | 38 | 57 |
| 3 | Croscarmellosenatrium | 6 | 6 | 8 | 16 | 32 | 48 |
| 4 | Polyvinylpyrrolidon
K 30 | 5 | 5 | 6 | 12 | 24 | 36 |
| 5 | Magnesiumstearat | 1 | 1 | 1 | 3 | 6 | 9 |
| | Gesamtgewicht | 120 | 120 | 150 | 300 | 600 | 900 |
- *Verbindung A stellt eine Verbindung der
Erfindung dar.
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Herstellungsverfahren:
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Mischen
der Punkte 1, 2 und 3 in einem geeigneten Mischer für 15 Minuten.
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Granulieren
der Pulvermischung von Schritt 1 mit 20%iger Polyvinylpyrrolidon-K30-Lösung (Punkt
4).
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Trocknen
der Granulation von Schritt 2 bei 50°C.
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Führen der
Granulation von Schritt 3 durch eine geeignete Mahlvorrichtung.
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Zugeben
von Punkt 5 zu der gemahlenen Granulation von Schritt 4 und Mischen
für 3 Minuten.
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Pressen
der Granulation aus Schritt 5 auf einer geeigneten Presse. Beispiel B Kapselformulierung
| Punkt | Inhaltsstoffe | mg/Kapsel |
| 1 | Verbindung
A | 5 | 25 | 100 | 250 | 500 |
| 2 | wasserfreie
Lactose | 159 | 123 | 148 | -- | --- |
| 3 | Maisstärke | 25 | 35 | 40 | 35 | 70 |
| 4 | Talk | 10 | 15 | 10 | 12 | 24 |
| 5 | Magnesiumstearat | 1 | 2 | 2 | 3 | 6 |
| | Gesamtfüllgewicht | 200 | 200 | 300 | 300 | 600 |
- *Verbindung A stellt eine Verbindung der
Erfindung dar.
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Herstellungsverfahren:
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Mischen
der Punkte 1, 2 und 3 in einem geeigneten Mischer für 15 Minuten.
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Zugeben
der Punkte 4 & 5
und Mischen für
3 Minuten.
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Füllen in
eine geeignete Kapsel. Beispiel C Injektionslösung/Emulsionspräparat
| Punkt | Inhaltsstoff | mg/ml |
| 1 | Verbindung
A* | 1
mg |
| 2 | Polyethylenglycol
(MW 400) | 10–50 mg |
| 3 | Lecithin | 20–50 mg |
| 4 | Sojaöl | 1–5 mg |
| 5 | Glycerol | 8–12 mg |
| 6 | Wasser
q. s. | 1
ml |
- *Verbindung A stellt eine Verbindung der
Erfindung dar.
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Herstellungsverfahren:
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Lösen von
Punkt 1 in Punkt 2.
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Zugeben
der Punkte 3, 4 und 5 zu Punkt 6 und Mischen bis dispergiert, dann
Homogenisieren.
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Zugeben
der Lösung
von Schritt 1 zu dem Gemisch von Schritt 2 und Homogenisieren, bis
die Dispersion transluzent ist.
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Steril
Filtern durch einen 0,2-μm-Filter
und Füllen
in Phiolen. Beispiel D Injektionslösung/Emulsionspräparat
| Punkt | Inhaltsstoff | mg/ml |
| 1 | Verbindung
A* | 1
mg |
| 2 | Glycofurol | 10–50 mg |
| 3 | Lecithin | 20–50 mg |
| 4 | Sojaöl | 1–5 mg |
| 5 | Glycerol | 8–12 mg |
| 6 | Wasser | q.
s. 1 ml |
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- *Verbindung A stellt eine Verbindung der Erfindung dar.