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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein komplexes Flammschutzmittel.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein komplexes Flammschutzmittel,
das einer thermoplastischen Harzzusammensetzung einen hervorragenden
Flammschutz verleihen und ferner die Formbarkeit einer solchen Harzzusammensetzung verbessern
kann, sowie eine thermoplastische Harzzusammensetzung, die das komplexe
Flammschutzmittel enthält.
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Eine
thermoplastische Harzzusammensetzung weist eine hervorragende Formbarkeit
auf und wird verbreitet als Material zur Herstellung von geformten
Produkten mit verschiedenen Formen verwendet. Viele thermoplastische
Harze sind jedoch gewöhnlich
leicht entflammbar und weisen einen schlechten Flammschutz auf,
wodurch der nützliche
Bereich geformter Produkte wesentlich beschränkt wird. Unter diesen Umständen wurden
verschiedene Flammschutzmittel zur Verbesserung des Flammschutzes
thermoplastischer Harzzusammensetzungen entwickelt. Üblicherweise
wird ein Metallhydroxid, bei dem während der Dehydratisierung ein
endothermer Effekt genutzt wird, wie z.B. Aluminiumhydroxid oder
Magnesiumhydroxid, eine Verbindung, die Halogenatome, wie z.B. Bromatome
oder Chloratome, enthält,
wie beispielsweise Decabromdiphenylether oder chloriertes Paraffin,
oder ein Metalloxid, das insbesondere zur Unterdrückung der
Raucherzeugung zum Zeitpunkt einer Verbrennung effektiv ist, wie
z.B. Molybdänoxid,
verwendet. Ferner ist auch bekannt, dass eine Phosphor-Typ-Verbindung,
wie z.B. ein Phosphorsäureester,
Ammoniumpolyphosphat oder roter Phosphor, einen Flammschutz zeigt.
Es ist beschrieben worden, dass eine Phosphor-Typ-Verbindung zum
Zeitpunkt der Verbrennung in Polyphosphorsäure umgewandelt wird und dadurch
die Verbrennungsoberfläche
bedeckt oder eine Wirkung zur Carbonisierung eines Harzes durch
eine Dehydratisierungswirkung aufweist.
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Im
Hinblick auf Umweltprobleme sollte die Verwendung eines Harzes,
das Chloratome oder Bromatome enthält, oder eines Harzes, in das
ein Halogen-Typ-Flammschutzmittel, das Chloratome oder Bromatome enthält, einbezogen
ist, besser vermieden werden. Demgemäß hat eine Phosphor-Typ-Verbindung
als Flammschutzmittel, das kein Halogen enthält, Aufmerksamkeit erlangt.
Eine Phosphor-Typ-Verbindung zersetzt sich jedoch in einem Bereich
von etwa 350 bis 450°C
und weist folglich das Problem auf, dass sie bezüglich des Flammschutzes in
vielen Fällen
innerhalb eines Temperaturbereichs von mindestens 450°C schlecht
ist.
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Ferner
bildet ein Glas mit niedrigem Schmelzpunkt zum Zeitpunkt des Erhitzens
einen glasartigen Überzugsfilm
auf der Oberfläche
eines geformten Produkts und hat folglich die Funktion einer Sauerstoffabschirmung,
und es wird erwartet, dass es eine Funktion als Flammschutzmittel
hat. Das US-Patent 4,544,695 beschreibt, dass ein Glas mit niedrigem
Schmelzpunkt, das ein Sulfat umfasst, effektiv ist, jedoch weist
ein solches Glas ein Problem bezüglich
der Wasserbeständigkeit
auf und ist daher in der Praxis nicht geeignet. Dagegen beschreiben
JP-A-09-003335 und JP-A-10-101364, dass ein Phosphat-Typ-Glas, das
ein Sulfat enthält, zur
Unterdrückung
einer Raucherzeugung zum Zeitpunkt der Verbrennung eines Vinylchloridharzes
sehr effektiv ist. Ein solches Phosphat-Typ-Glas ist jedoch ein
Glas mit niedrigem Schmelzpunkt, das in erster Linie den Effekt
der Unterdrückung
einer Raucherzeugung bereitstellen soll, und dessen Effekt ist bei
einem Harz, das kein Chlor enthält,
nicht klar, da es für
dieses Harz nicht in erster Linie erforderlich ist, den Effekt einer Rauchunterdrückung bereitzustellen.
Ferner beschreiben JP-A-2001-64036 und JP-A-2001-64524 ein Phosphat-Typ-Glas, das einen
sehr guten Flammschutz bei einem thermoplastischen Harz zeigt, während eine
in der Praxis geeignete Wasserbeständigkeit beibehalten wird.
Ein solches Phosphat-Typ-Glas umfasst jedoch ein Glas mit einer
Glasübergangstemperatur
von mehr als 400°C
oder ein Glas mit einer Glasübergangstemperatur
von weniger als 300°C,
wodurch ein Fall vorliegt, bei dem es schwierig ist, einem Harz,
das in einem Temperaturbereich von etwa 300 bis 400°C einer Zersetzung
unterliegt, einen ausreichendes Flammschutz zu verleihen.
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Ferner
beschreibt das europäische
Patent mit der Veröffentlichungsnummer
0 643 097 eine Polyethersulfonharzzusammensetzung, die einen hohen
Gehalt an Glas mit niedrigem Schmelzpunkt und eine hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit
aufweist. Während
die Zusammensetzung eine hervorragende Feuchtigkeitsbeständigkeit
aufweist, lag ein Fall vor, bei dem nicht-dispergiertes Glas mit
niedrigem Schmelzpunkt in einem geformten Produkt aus einer solchen
Harzzusammensetzung vorlag. JP-A-2001-335684 beschreibt eine Polycarbonat-Typ-Harzzusammensetzung,
die ein Glas mit niedrigem Schmelzpunkt enthält und einen sehr guten Flammschutz
zeigt. Obwohl die Harzzusammensetzung einen hervorragenden Flammschutz
aufweist, lag jedoch ein Fall vor, bei dem nicht-dispergiertes Glas
in einem geformten Produkt aus einer solchen Harzzusammensetzung
vorlag.
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WO-A-02/057195
beschreibt Zinn-freie Zinkphosphatglaszusammensetzungen mit einer
niedrigen Schmelze-zu-Schmelze-Glasübergangstemperatur und Glas/Polymer-Gemische,
welche diese Zusammensetzungen enthalten. Das US-Patent 5,013,782
beschreibt eine Harzzusammensetzung, die ein Chlor-enthaltendes
Harz und (a) ein Metall-enthaltendes anorganisches Feststoffpulver,
das ein anorganisches Feststoffpulver enthält, welches mindestens 30 Gew.-%
Phosphor als P2O5 enthält, und
(b) mindestens ein Flamm- und Feuerschutzmittel umfasst, das aus
Hydroxiden und Oxiden von Metallen der Gruppen II bis V des Periodensystems
ausgewählt
ist. EP-A-0 604 074 beschreibt Gemische aus PBT mit niedrigem Molekulargewicht
und einem Polyesterharz mit hohem Molekulargewicht, wie z.B. einem
PBT-Harz mit hohem Molekulargewicht, zusätzlich mit Phosphor-enthaltenden
Verbindungen. EP-A-0 414 110 beschreibt eine schlagfeste und flammschützende Polymerzusammensetzung,
einen blockartigen rechteckigen Festkörper, der aus der Zusammensetzung
hergestellt ist, und einen Verbundlaminatgegenstand, der mindestens
eine Schicht aus der Zusammensetzung aufweist. Das US-Patent 4,145,330
beschreibt flammschützende
thermoplastische Zusammensetzungen, die ein Polypivalolactonharz,
ein anorganisches Phosphat und gegebenenfalls Glasfasern und eine polybromierte
aromatische Verbindung enthalten.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorstehend genannten
Probleme bezüglich
eines spezifischen thermoplastischen Harzes zu lösen und ein komplexes Flammschutzmittel,
das einem solchen thermoplastischen Harz einen hervorragenden Flammschutz
verleihen kann und eine hervorragende Dispergierbarkeit in einem
solchen thermoplastischen Harz aufweist, wodurch eine nicht-Dispergierung
vermieden wird, sowie eine thermoplastische Harzzusammensetzung
bereitzustellen, die ein solches komplexes Flammschutzmittel enthält.
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Zur
Lösung
der vorstehend genannten Probleme stellt die vorliegende Erfindung
folgendes bereit. Ein komplexes Flammschutzmittel mit einem Phosphat-Typ-Glas
und einem komplexierten, vom Phosphat-Typ-Glas verschiedenen Phosphor-Typ-Flammschutzmittel,
wobei die Mischungsanteile des Phosphat-Typ-Glases und des Phosphor-Typ-Flammschutzmittels
derart sind, dass das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel innerhalb eines
Bereichs von 2 bis 240 Massenteilen pro 100 Massenteile des Phosphat-Typ-Glases
ist, wobei die Form des komplexen Flammschutzmittels eine Pelletform
mit einem mittleren Längsdurchmesser
von 500 μm
bis 5 mm oder eine Teilchenform mit einem mittleren Teilchendurchmesser
von 500 μm bis
5 mm ist, und wobei das Phosphat-Typ-Glas eine Glasübergangstemperatur
höher als
300°C und
niedriger als 400°C
aufweist, wobei das Phosphat-Typ-Glas eine Zusammensetzung aufweist,
umfassend, dargestellt in mol%, von 20 bis 27% P2O5, von 10 bis 55% ZnO, von 0 bis 15% von
ZnO verschiedenes RO (wobei R ein zweiwertiges Metall ist), von
5 bis 35% R'2O (wobei R' ein einwertiges Alkalimetall ist),
von 1 bis 5% Al2O3,
von 8 bis 20% B2O3 und
von 3 bis 20% SO3, als seine Komponenten.
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Das
vorstehend beschriebene komplexe Flammschutzmittel, bei dem das
Phosphat-Typ-Glas ein Phosphat-Typ-Glas mit einer vorher behandelten
Oberfläche
ist.
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Das
vorstehend beschriebene komplexe Flammschutzmittel, bei dem das
vom Phosphat-Typ-Glas verschiedene
Phosphor-Typ-Flammschutzmittel mindestens ein Vertreter, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus einem Monomer-artigen Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel
und einem kondensiert-artigen Phosphorsäureester-Typ-Flammschutz-mittel,
ist.
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Eine
thermoplastische Harzzusammensetzung, welche ein thermoplastisches
Harz umfasst, welches kein Halogenatom und das vorstehend beschriebene
komplexe Flammschutzmittel in einer Menge von 0,1 bis 50 Massenteilen
pro 100 Massenteile des thermoplastischen Harzes enthält.
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Ein
Verfahren zum Herstellen einer thermoplastischen Harzzusammensetzung,
welches das Schmelzmischen eines thermoplastischen Harzes, welches
kein Halogenatom und das vorstehend beschriebene komplexe Flammschutzmittel
in einer Menge von 0,1 bis 50 Massenteilen pro 100 Massenteile des
thermoplastischen Harzes enthält,
umfasst.
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Das
vorstehend beschriebene, erfindungsgemäße komplexe Flammschutzmittel
kann einem thermoplastischen Harz einen hervorragenden Flammschutz
verleihen, und wenn es in eine thermoplastische Harzzusammensetzung
einbezogen wird, kann es die nicht-Dispergierung des Flammschutzmittels
unterdrücken. Insbesondere
kann durch Komplexieren eines Phosphat-Typ-Glases und eines von
dem Phosphat-Typ-Glas verschiedenen Phosphor-Typ-Flammschutzmittels die Dispergierbarkeit
in einem thermoplastischen Harz verbessert werden und der Flammschutz
kann erhöht
werden, und der Flammschutz kann mit einer Menge bereitgestellt
werden, die kleiner ist als die Menge eines herkömmlichen Phosphor-Typ-Flammschutzmittels. Wenn
das Phosphat-Typ-Glas und das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel lediglich zusammen
verwendet und in ein thermoplastisches Harz einbezogen werden, ohne
komplexiert zu werden, besteht eine Tendenz dahingehend, dass die
Dispergierbarkeit in dem thermoplastischen Harz schlecht ist, und
es ist wahrscheinlich, dass das Aussehen der Oberfläche des
erhaltenen geformten Produkts schlecht ist.
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Das
erfindungsgemäße komplexe
Flammschutzmittel ist ein komplexes Flammschutzmittel mit einem Phosphat-Typ-Glas
und einem komplexierten, vom Phosphat-Typ-Glas verschiedenen Phosphor-Typ-Flammschutzmittel,
wobei die Mischungsanteile des Phosphat-Typ-Glases und des Phosphor-Typ-Flammschutzmittels
derart sind, dass das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel innerhalb eines Bereichs
von 2 bis 240 Massenteilen pro 100 Massenteile des Phosphat-Typ-Glases
ist.
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Wenn
der Mischungsanteil des Phosphor-Typ-Flammschutzmittels weniger
als 2 Massenteile beträgt, besteht
eine Tendenz dahingehend, dass die hervorragenden Eigenschaften
aufgrund der Komplexierung des Phosphat-Typ-Glases und des Phosphor-Typ-Flammschutz-mittels
verloren gehen, wodurch eine Tendenz dahingehend besteht, dass der
Effekt bezüglich
des Flammschutzes bei einem thermoplastischen Harz abnimmt. Wenn
der Mischungsanteil andererseits 240 Massenteile übersteigt,
kann der Effekt bezüglich
des Flammschutzes bei einem thermoplastischen Harz erhalten werden,
jedoch werden die Kosten des komplexen Flammschutzmittels hoch sein,
und dessen Anwendungsbereich wird beschränkt sein. Ferner besteht in
einem Fall, bei dem ein Phosphor-Typ-Flammschutzmittel des Phosphorsäureester-Typs
verwendet wird, eine Tendenz dahingehend, dass dieses für manche
thermoplastischen Harze als Weichmacher wirkt, und wenn dessen Menge
wesentlich ist, wird ein Problem dahingehend vorliegen, dass die
Wärmebeständigkeit
solcher Harze schlecht sein wird. Ferner liegt der Mischungsanteil
des vorstehend genannten Phosphor-Typ-Flammschutzmittels vorzugsweise
innerhalb eines Bereichs von 5 bis 150 Massenteilen, mehr bevorzugt
innerhalb eines Bereichs von 65 bis 150 Massenteilen.
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Ferner
wird das komplexe Flammschutzmittel in der vorliegenden Erfindung
in einer Pelletform oder einer Teilchenform eingesetzt, die keine
Klebrigkeit auf der Oberfläche
des komplexen Flammschutzmittels aufweist, und zwar im Hinblick
darauf, dass die Dispergierbarkeit in einem thermoplastischen Harz
gut ist. In dem Fall einer Pelletform liegt dessen Längsseite
innerhalb eines Bereichs von 500 μm
bis 5 mm. In dem Fall einer Teilchenform liegt dessen mittlerer
Teilchendurchmesser innerhalb eines Bereichs von 500 μm bis 5 mm.
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Phosphat-Typ-Glas
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Das
Phosphat-Typ-Glas in der vorliegenden Erfindung ist ein Phosphat-Typ-Glas
mit einem relativ niedrigen Schmelzpunkt, das als Flammschutzmittel
für Harze
wirken kann, und dessen Glasübergangstemperatur
ist höher
als 300°C
und niedriger als 400°C.
Wenn die Glasübergangstemperatur
zu niedrig ist, neigt das Glas durch die Wärme, wenn die Harzkomponente
einer thermoplastischen Harzzusammensetzung brennt, zum Schmelzen,
wodurch, obwohl bei einer niedrigen Temperatur ein Flammschutz erhältlich ist,
in einem Bereich mit hoher Temperatur die Viskosität des Glases
zu einem niedrigen Wert neigt und das Glas zum Fließen neigt,
wodurch eine Tendenz dahingehend besteht, dass der Überzugsfilm
des Glases kaum gebildet wird, und folglich besteht eine Tendenz
dahingehend, dass der Effekt bezüglich
des Flammschutzes oder der Unterdrückung der Raucherzeugung schlecht
ist. Wenn die Glasübergangstemperatur
andererseits zu hoch ist, besteht eine Tendenz dahingehend, dass
das Schmelzen des Glases durch die Wärme, wenn die Harzkomponente
einer thermoplastischen Harzzusammensetzung brennt, schwierig ist,
wodurch eine Tendenz dahingehend besteht, dass der Überzugsfilm
des Glases zum Zeitpunkt der Verbrennung kaum gebildet wird, und folglich
besteht eine Tendenz dahingehend, dass der Effekt bezüglich des
Flammschutzes oder der Unterdrückung
der Raucherzeugung schlecht ist.
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Das
Phosphat-Typ-Glas der vorliegenden Erfindung ist ein Phosphatglas
mit einer Zusammensetzung, die dargestellt in mol%, von 20 bis 27%
P2O5, von 10 bis
55% ZnO, von 0 bis 15% von ZnO verschiedenes RO (wobei R ein zweiwertiges
Metall ist), von 5 bis 35% R'2O (wobei R' ein einwertiges Alkalimetall ist),
von 1 bis 5% Al2O3,
von 8 bis 20% B2O3 und
von 3 bis 20% SO3, als seine Komponenten
umfasst. Ferner kann es innerhalb eines Bereichs, der den Effekt
der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt, ein Oxid eines Metalls,
wie z.B. Sr, Ti, Fe, Co, Ni, Cu, Zr, Mo oder dergleichen als eine
von den vorstehend genannten Komponenten verschiedene Komponente
enthalten.
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Die
Form des Phosphat-Typ-Glases in der vorliegenden Erfindung ist nicht
speziell beschränkt
und es kann in verschiedenen Formen vorliegen, wie z.B. in einer
Pelletform, einer Körnchenform,
einer Pulverform, einer Faserform, usw. Eine Pulverform ist jedoch
bevorzugt. In dem Fall einer Pulverform wird der Kontaktbereich
mit dem Harz groß sein,
wodurch das Glas dazu neigt, zum Zeitpunkt der Verbrennung leicht
unter Bildung eines Glasüberzugsfilms
zu schmelzen, und folglich wird der Effekt zur Verleihung eines
Flammschutzes sichergestellt. Diesbezüglich liegt der mittlere Teilchendurchmesser
vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von 0,1 bis 20 μm, besonders
bevorzugt innerhalb eines Bereichs von 0,5 bis 10 μm.
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Es
ist bevorzugt, dass das Phosphat-Typ-Glas in der vorliegenden Erfindung
vorher oberflächenbehandelt
wird, wodurch die Haftung des Phosphat-Typ-Glases an dem thermoplastischen
Harz verbessert wird, wenn das Phosphat-Typ-Glas und das thermoplastische
Harz zur Bildung einer thermoplastischen Harzzusammensetzung geknetet
werden oder wenn eine solche thermoplastische Harzzusammensetzung
geformt wird. Wenn die Haftung des Phosphat-Typ-Glases an dem thermoplastischen
Harz unzureichend ist, wird an deren Grenzfläche ein Raum gebildet, und
dieser Raum neigt dazu, das Schmelzen des Phosphat-Typ-Glases zur
Bildung eines Glasüberzugsfilms
zum Zeitpunkt der Verbrennung zu behindern, und folglich neigt der
Effekt zur Verleihung eines Flammschutzes dazu, unzureichend zu
sein, und es ist wichtig, einen solchen Nachteil zu verhindern.
Ferner kann bei der Handhabung des Phosphat-Typ-Glases die Bildung
von statischer Elektrizität
unterdrückt
werden, wodurch die Handhabungseffizienz verbessert werden kann.
Ferner kann auf das Phosphat-Typ-Glas eine Oberflächenbehandlung
angewandt werden, um die Haftung zwischen dem Phosphat-Typ-Glas
und dem von dem Phosphat-Typ-Glas verschiedenen Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
zu verbessern, und zum Zeitpunkt des Dispergierens des Phosphat-Typ-Glases
in einem thermoplastischen Harz werden das Phosphat-Typ-Glas und
das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel zusammen dispergiert, und folglich kann
ein Fall vorliegen, bei dem der Flammschutz verbessert werden.
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Ferner
kann die Oberflächenbehandlung
des Phosphat-Typ-Glases vor dessen Komplexierung mit dem von dem
Phosphat-Typ-Glas verschiedenen Phosphor-Typ-Flammschutzmittel oder gleichzeitig
mit der Komplexierung durchgeführt
werden, und es ist im Wesentlichen unwahrscheinlich, dass durch
die Gegenwart des vorstehend genannten Phosphor-Typ-Flammschutzmittels
die Haftung zwischen dem Phosphat-Typ-Glas und dem thermoplastischen
Harz verschlechtert wird.
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Als
Oberflächenbehandlungsmittel
für die
Oberflächenbehandlung
kann z.B. ein Kopplungsmittel bzw. Haftvermittler, ein Filmbildungsmittel,
ein Schmiermittel oder ein Antistatikmittel genannt werden. Diese
Oberflächenbehandlungsmittel
können
allein oder in einer Kombination als Gemisch einer Mehrzahl davon
verwendet werden. Ferner kann eine solche Komponente, die in dem
Oberflächenbehandlungsmittel
vorliegt, abhängig
von der Art des einzusetzenden thermoplastischen Harzes zweckmäßig ausgewählt werden.
Die Menge. des Oberflächenbehandlungsmittels,
die auf das Phosphat-Typ-Glas angewandt wird, beträgt vorzugsweise 0,1
bis 5,0 Massenprozent als Feststoffgehalt, bezogen auf die Masse
des Phosphat-Typ-Glases nach dem Aufbringen. Wenn die aufgebrachte
Menge weniger als 1 Massenprozent beträgt, ist es gegebenenfalls schwierig,
die Haftung an dem Harz und die Handhabungseffizienz zur Handhabung
des Glases angemessen zu verbessern, oder das Phosphat-Typ-Glas
angemessen zu schützen.
Wenn andererseits die aufgebrachte Menge größer als 5,0 Massenprozent ist,
besteht eine Tendenz dahingehend, dass sich die Dispersion des Phosphat-Typ-Glases
in dem thermoplastischen Harz verschlechtert.
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Als
das vorstehend genannte Kopplungsmittel kann z.B. ein Silankopplungsmittel,
ein Borankopplungsmittel oder ein Titanatkopplungsmittel verwendet
werden. Es ist besonders bevorzugt, ein Silankopplungsmittel zu
verwenden, wodurch die Haftung zwischen dem thermoplastischen Harz
und dem Phosphat-Typ-Glas gut sein wird. Als solches Silankopplungsmittel
kann z.B. ein Aminosilankopplungsmittel, ein Epoxysilankopplungsmittel
oder ein Methacryloxysilankopplungsmittel verwendet werden. Es ist
besonders bevorzugt, von diesen Silankopplungsmitteln ein Aminosilankopplungsmittel
zu verwenden, wodurch die Haftung zwischen dem Phosphat-Typ-Glas
und mindestens einem thermoplastischen Harz, das aus der Gruppe bestehend
aus einem Polycarbonatharz, einem Polyphenylenetherharz, einem Polystyrolharz
und einem Acrylnitril/Butadien/Styrol-Copolymerharz ausgewählt ist,
gut sein wird.
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Als
das vorstehend genannte Filmbildungsmittel kann ein Polymer, wie
z.B. ein Vinylacetatharz, ein Urethanharz, ein Acrylharz, ein Polyesterharz,
ein Polyetherharz, ein Phenoxyharz, ein Polyamidharz, ein Epoxyharz
oder ein Polyolefin, oder ein modifiziertes Produkt davon verwendet
werden. Als das vorstehend genannte Schmiermittel kann ein grenzflächenaktives
Mittel des aliphatischen Ester-Typs, des aliphatischen Ether-Typs,
des aromatischen Ester-Typs oder des aromatischen Ether-Typs verwendet
werden. Als das vorstehend genannte Antistatikmittel kann ein anorganisches
Salz, wie z.B. Lithiumchlorid oder Kaliumiodid, oder ein quartäres Ammoniumsalz,
wie z.B. des Ammoniumchlorid-Typs oder des Ammonium-ethosulfat-Typs,
verwendet werden.
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Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
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Als
das von dem Phosphat-Typ-Glas verschiedene Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
(nachstehend einfach als Phosphor-Typ-Flammschutzmittel bezeichnet)
in der vorliegenden Erfindung kann z.B. ein Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel,
ein halogeniertes Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel,
ein Polyphosphat-Typ-Flammschutzmittel oder ein roter Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
genannt werden. Als das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel ist ein Phosphor-Typ-Flammschutzmittel,
das keine Halogenatome, wie z.B. Chloratome oder Bromatome, enthält, bevorzugt.
Als Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel
kann ein Monomer-artiges Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel,
wie z.B. Triphenylphosphat (TPP) oder ein kondensiertes Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel,
wie z.B. 1,3-Phenylenbis(diphenylphosphat) oder Bisphenol A-bis(diphenylphosphat)
(BADP), genannt werden. Als das Polyphosphat-Typ-Flammschutzmittel kann z.B. Ammoniumpolyphosphat
(APP) oder Melaminpolyphosphat (MPP) genannt werden. Als das halogenierte
Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel
kann z.B. Tris(chlorethyl)phosphat genannt werden. Es ist besonders
bevorzugt, mindestens ein Phosphor-Typ-Flammschutzmittel zu verwenden,
das aus der Gruppe bestehend aus einem Monomer-artigen Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel
und einem kondensierten Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel
ausgewählt
ist, da damit ein hervorragender Flammschutz erhalten wird. Als
Monomer-artiges Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel
kann zusätzlich
zu den vorstehend genannten Mitteln z.B. Bis(nonylphenyl)phenylphosphat
oder Tri(isopropyl-phenyl)phosphat genannt werden, und als kondensiertes
Phosphorsäureester-Typ-Flammschutzmittel
kann zusätzlich
zu den vorstehend genannten Mitteln z.B. 1,3-Phenylenbis(dixylenylphosphat)
oder Bisphenol A-bis(dikresylphosphat)
genannt werden. Als Phosphor-Typ-Flammschutzmittel, das bei Raumtemperatur
fest ist, ist 1,3-Phenylen-bis(dixylenylphosphat) besonders bevorzugt.
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Das
Phosphor-Typ-Flammschutzmittel kann flüssig oder fest sein oder beide
können
in einer Kombination verwendet werden. Ferner ist es bevorzugt,
ein Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
mit einem Schmelzpunkt von höchstens
150°C einzubeziehen,
das mindestens bei Raumtemperatur fest ist, da es leicht mit dem Phosphat-Typ-Glas
komplexiert werden kann. Ein solches Phosphor-Typ-Flammschutzmittel,
das bei Raumtemperatur fest ist, weist vorzugsweise einen Schmelzpunkt
innerhalb eines Bereichs von 40 bis 120°C und insbesondere einen Schmelzpunkt
innerhalb eines Bereichs von 60 bis 120°C auf. Es ist auch bevorzugt,
ein solches Phosphor-Typ-Flammschutzmittel, das bei Raumtemperatur
fest ist, und ein Phosphor-Typ-Flammschutzmittel, das bei Raumtemperatur
flüssig
ist, in einer Kombination zu verwenden. In einem solchen Fall beträgt der Anteil
des Phosphor-Typ-Flammschutzmittels,
das bei Raumtemperatur fest ist, vorzugsweise mindestens 30 Massenprozent,
besonders bevorzugt mindestens 50 Massenprozent, bezogen auf die
Gesamtmenge der beiden Mittel.
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Verfahren
zur Herstellung des komplexen Flammschutzmittels
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
zur Herstellung des komplexen Flammschutzmittels wird beschrieben.
Das Phosphat-Typ-Glas und das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel werden
mittels einer Mischvorrichtung einheitlich gemischt, um das komplexe
Flammschutzmittel zu erhalten. In einem Fall, bei dem das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel,
das bei Raumtemperatur fest ist, verwendet wird, ist es bevorzugt,
dass beide Materialien unter Temperaturbedingungen schmelzgeknetet
werden, bei denen das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel flüssig ist, um ein einheitliches
Misch-Flammschutzmittel zu erhalten. Das dadurch erhaltene komplexe
Flammschutzmittel ist fest und weist die Form von Pellets oder Teilchen
auf. Es ist besonders bevorzugt, dass als das Phosphat-Typ-Glas
eines in einer Pulverform verwendet wird, und dass als das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
eines verwendet wird, das bei Raumtemperatur fest ist, und dass
beide Materialien unter Temperaturbedingungen einheitlich schmelzgeknetet
werden, bei denen das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel im flüssigen Zustand
vorliegt, und dann zu einer Pelletform oder einer Teilchenform ausgebildet werden,
um ein festes komplexes Flammschutzmittel zu erhalten.
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Als
Mischvorrichtung kann eine gebräuchliche
Mischvorrichtung, wie z.B. ein Henschel-Mischer, eine Kugelmühle, ein Banbury-Mischer oder
ein Lödige-Mischer
eingesetzt werden. In dem Fall, bei dem ein Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
verwendet wird, das bei Raumtemperatur fest ist, wird das erhaltene
Gemisch dann schmelzgeknetet. Dabei wird das Gemisch zum Schmelzen
des Phosphor-Typ-Flammschutzmittels durch eine Knetvorrichtung wie
z.B. einen Extruder oder eine Heizwalzenmühle erhitzt, um andere Feststoffkomponenten
einheitlich zu dispergieren, wodurch das Phosphat-Typ-Glas und das
Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
komplexiert werden. Die Schmelzknettemperatur ist vorzugsweise eine
Temperatur von mindestens dem Schmelzpunkt des Phosphor-Typ-Flammschutzmittels
und niedriger als die Glasübergangstemperatur
des Phosphat-Typ-Glases und niedriger als 200°C. Es ist besonders bevorzugt,
das Mischen bei einer Temperatur von 60 bis 150°C durchzuführen. Dann wird das Gemisch,
während
es abgekühlt
wird, verfestigt, und zu einer Pelletform, usw., ausgebildet, um
ein gewünschtes
komplexes Flammschutzmittel zu erhalten. Ferner kann das komplexe
Flammschutzmittel, das zu einer Pelletform ausgebildet worden ist,
mittels einer Pulverisiervorrichtung, wie z.B. einer Strahlmühle oder
einer Walzenmühle,
pulverisiert werden, um ein komplexes Flammschutzmittel in einer
Teilchenform zu erhalten.
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Ferner
wird in einem Fall, bei dem ein Phosphor-Typ-Flammschutzmittel,
das bei Raumtemperatur fest ist und einen Schmelzpunkt von höchstens
150°C aufweist,
verwendet werden soll, ein solches Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
vorher in einen Kneter eingebracht und auf eine Temperatur von mindestens
dem Schmelzpunkt erhitzt, um eine Flüssigkeit mit einer niedrigen
Viskosität
zu erhalten. Einem solchen flüssigen Phosphor-Typ-Flammschutzmittel
können
Feststoffkomponenten, wie z.B. das Phosphat-Typ-Glas, zugesetzt und
durch Kneten einheitlich dispergiert werden, wodurch das Phosphat-Typ-Glas
und das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel einheitlich dispergiert werden.
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Thermoplastisches
Harz
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Das
thermoplastische Harz, das kein Halogenatom enthält, in der vorliegenden Erfindung
ist ein thermoplastisches Harz, das im Wesentlichen keine Halogenatome,
wie z.B. Chloratome oder Bromatome, in dessen Polymerstruktur aufweist.
Als ein solches thermoplastisches Harz ist ein sogenannter technischer
Kunststoff mit einer hohen Wärmebeständigkeit
bevorzugt. Ein solcher technischer Kunststoff ist ein Harz, der
für Anwendungen
auf elektrische Komponenten verwendet wird und einen sehr guten
Flammschutz aufweisen muss. Ein solches Harz ist sehr leicht entflammbar
und wenn ein Flammschutzmittel in einer großen Menge einbezogen wird,
können
die mechanischen Eigenschaften des Harzes kaum aufrechterhalten
werden. Demgemäß wird der
Effekt bezüglich
des Flammschutzes durch die vorliegende Erfindung mit einem solchen
Harz ausgeprägt
erhalten.
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Das
thermoplastische Harz, das kein Halogenatom enthält, in der vorliegenden Erfindung
ist vorzugsweise mindestens ein thermoplastisches Harz, das aus
der Gruppe bestehend aus einem Polycarbonatharz, einem Polyphenylenetherharz,
einem Polystyrolharz, einem Acrylnitril/Butadien/Styrol-Copolymerharz,
einem aromatischen Polyesterharz, einem Polyamidharz, einem Polyarylatharz,
einem Polyphenylensulfidharz, einem Polysulfonharz, einem Polyethersulfonharz,
einem Polyetheretherketonharz und einem Polyetherimidharz ausgewählt ist.
Ein besonders bevorzugtes thermoplastisches Harz, das kein Halogenatom
enthält, ist
mindestens ein thermoplastisches Harz, das aus der Gruppe bestehend
aus einem Polycarbonatharz, einem Polyphenylenetherharz, einem Polystyrolharz
und einem Acrylnitril/Butadien/Styrol-Copolymerharz ausgewählt ist.
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In
der vorliegenden Erfindung kann ein bevorzugtes thermoplastisches
Harz ein Gemisch dieser Harze sein. Beispielsweise kann es ein Gemisch
aus einem Polyphenylenetherharz und einem Polystyrolharz sein. Ferner
kann ein solches thermoplastisches Harz eine geringe Menge an Monomereinheiten
enthalten, die von den Hauptmonomereinheiten in dessen Polymerstruktur
verschieden sind. Beispielsweise kann ein Polystyrolharz ein Polystyrolharz
sein, das Butadieneinheiten aufweist. Ferner kann ein solches thermoplastisches
Harz ein Gemisch aus einem Hauptharz mit einer geringen Menge anderer
thermoplastischer Harze sein. Der Anteil solcher anderen Monomereinheiten
oder anderen Harze beträgt
weniger als 50 Massenprozent, vorzugsweise höchstens 30 Massenprozent, bezogen
auf die gesamten thermoplastischen Harze.
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Als
andere thermoplastischen Harze, die im Gemisch mit einem bevorzugten
thermoplastischen Harz in der vorliegenden Erfindung geeignet sind,
sind thermoplastische Harze bevorzugt, die keine Halogenatome enthalten.
Bei diesen anderen thermoplastischen Harzen kann es sich z.B. um
ein Polyolefinharz, wie z.B. ein Polyethylenharz oder ein Polypropylenharz,
ein Polymethylmethacrylatharz, ein Polyvinylacetatharz, ein Polyethylenoxidharz,
ein Polyvinyletherharz, ein Polyvinylalkoholharz und ein thermoplastisches
Urethanharz handeln.
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Die
Form des thermoplastischen Harzes, das kein Halogenatom enthält (nachstehend
einfach als thermoplastisches Harz bezeichnet), der vorliegenden
Erfindung ist nicht speziell beschränkt und verschiedene Formen,
wie z.B. eine Pelletform, eine Teilchenform, eine Pulverform und
eine Faserform können
eingesetzt werden. Ferner kann das vorstehend genannte thermoplastische
Harz eine thermoplastische Harzzusammensetzung enthalten, die durch
Rezyklieren eines geformten Produkts erhalten wird, das durch Formen
einer thermoplastischen Harzzusammensetzung erhalten worden ist.
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Zusammensetzung
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Die
erfindungsgemäße thermoplastische
Harzzusammensetzung umfasst 100 Massenteile eines thermoplastischen
Harzes und 0,1 bis 50 Massenteile eines komplexen Flammschutzmittels
mit einem Phosphat-Typ-Glas und einem komplexierten, vom Phosphat-Typ-Glas verschiedenen
Phosphor-Typ-Flammschutzmittel. Ferner beträgt die Menge des komplexen
Flammschutzmittels vorzugsweise 0,5 bis 20 Massenteile. Insbesondere
kann einem thermoplastischen Harz mit einer relativ geringen Entflammbarkeit,
wie z.B. einem Polycarbonatharz, selbst dann ein angemessener Flammschutz
verliehen werden, wenn es in einer Menge von 0,5 bis 10 Massenteilen
einbezogen wird.
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Es
ist bevorzugt, dass die erfindungsgemäße thermoplastische Harzzusammensetzung
zusätzlich
zu dem komplexen Flammschutzmittel ein Antitropfmittel enthält. Ein
solches Antitropfmittel wird einbezogen, um eine Funktion zur Verhinderung
eines Fließens
und Tropfens eines zum Zeitpunkt der Verbrennung erweichten und
geschmolzenen thermoplastischen Harzes bereitzustellen. Als derartiges
Antitropfmittel wird vorwiegend ein Fluorharz eingesetzt. Ein solches
Fluorharz kann z.B. Polymonofluorethylen, Polychlortrifluorethylen,
Polytetrafluorethylen (nachstehend als PTFE bezeichnet), Polyvinylidenfluorid,
ein Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymer, ein Tetrafluorethylen/Perfluor(alkylvinylether)-Copolymer
oder ein Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymer sein. Es ist besonders bevorzugt,
PTFE einzusetzen, da es eine hervorragende Antitropfleistung in
einer geringen Menge aufweist. Die Menge des Antitropfmittels beträgt vorzugsweise
0,05 bis 2 Massenteile pro 100 Massenteile des thermoplastischen
Harzes. Wenn die Menge weniger als 0,05 Massenteile beträgt, kann
kein angemessener Antitropfeffekt erhalten werden, und wenn die
Menge 2 Massenteile übersteigt,
besteht eine Tendenz dahingehend, dass die mechanische Festigkeit
der Harzzusammensetzung verschlechtert wird, oder dass die Fluidität verschlechtert
wird.
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Ferner
kann in die erfindungsgemäße thermoplastische
Harzzusammensetzung separat von den in dem vorstehend genannten
Oberflächenbehandlungsmittel
für das
Phosphat-Typ-Glas enthaltenen Mitteln ein Kopplungsmittel, ein Filmbildner,
ein Schmiermittel oder ein Antistatikmittel einbezogen werden, und
ferner können
verschiedene andere Additive, wie z.B. ein Stabilisator und ein
Gleitmittel einbezogen werden. Als solche Additive können gegebenenfalls
z.B. ein Kopplungsmittel, wie z.B. ein Silankopplungsmittel, ein
Weichmacher, wie z.B. ein Phthalsäureester, ein Gleitmittel,
wie z.B. ein Stearinsäurederivat,
ein Antioxidationsmittel, wie z.B. ein gehindertes Phenol, ein Wärmestabilisator,
wie z.B. eine organische Zinnverbindung, ein Ultraviolettabsorptionsmittel,
wie z.B. eine Benzotriazolverbindung, ein Farbmittel, wie z.B. ein
Pigment, ein Antistatikmittel, wie z.B. ein grenzflächenaktives
Mittel, ein Füllstoff,
wie z.B. Calciumcarbonat, oder ein Verstärkungsmittel, wie z.B. Glasfasern,
verwendet werden.
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Um
den Flammschutz weiter zu verbessern kann ferner ein Flammschutzmittel
zugesetzt werden, das von dem Phosphor-Typ-Flammschutzmittel verschieden
ist. Als solches Flammschutzmittel kann z.B. ein Metallhydroxid-Flammschutzmittel,
wie z.B. Magnesiumhydroxid, Aluminiumhydroxid, ein Metalloxid-Flammschutzmittel,
wie z.B. Antimontetraoxid, Molybdänoxid, Zinnoxid (SnO) oder
Zinkoxid (ZnO), ein Brom-Typ-Flammschutzmittel,
wie z.B. Decabromdiphenylether oder Tribromphenylallylether, ein Chlor-Typ-Flammschutzmittel,
wie z.B. chloriertes Paraffin genannt werden. Als solches Flammschutzmittel
ist ein Metallhydroxid-Typ-Flammschutzmittel oder ein Metalloxid-Typ-Flammschutzmittel
bevorzugt, und es ist bevorzugt, im Wesentlichen kein Brom-Typ-Flammschutzmittel
oder Chlor-Typ-Flammschutzmittel zu verwenden. Ferner ist es bevorzugt,
dass ein solches Additiv vorher in die Harzkomponente einbezogen
wird.
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Durch
die Verwendung des erfindungsgemäßen komplexen
Flammschutzmittels wird die Dispergierbarkeit in der thermoplastischen
Harzzusammensetzung verbessert und der Flammschutz der Harzzusammensetzung
wird verglichen mit einem Fall verbessert, bei dem das Phosphat-Typ-Glas
und das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel in den jeweiligen unabhängigen Formen
dem thermoplastischen Harz zugesetzt werden. Wenn sie jeweils unabhängig verwendet
werden, wird der Flammschutz schlecht sein und es wird ein Dispersionsversagen
in dem Formschritt festgestellt. Ferner können in dem Fall eines thermoplastischen
Harzes, das mindestens ein Polycarbonatharz enthält, durch die Verwendung des
erfindungsgemäßen komplexen Flammschutzmittels
besonders starke Effekte erhalten werden.
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Die
erfindungsgemäße thermoplastische
Harzzusammensetzung kann durch Schmelzmischen des thermoplastischen
Harzes, des komplexen Flammschutzmittels, welches das Phosphat-Typ-Glas
und das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel umfasst, und anderer Additive,
die gegebenenfalls einbezogen werden können, hergestellt werden. Es
ist besonders bevorzugt, die Zusammensetzung als Formmaterial mit
dem gleichen Verfahren wie bei einem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung
einer thermoplastischen Harzzusammensetzung herzustellen, z.B. durch
Schmelzen gleichzeitig mit dem Mischen (z.B. Schmelzkneten) oder durch
Schmelzkneten nach dem Mischen. Es ist besonders bevorzugt, die
vorstehend genannten jeweiligen Komponenten zu schmelzen und zu
kneten, worauf extrudiert wird, um ein Formmaterial in Pelletform
oder Teilchenform zu erhalten. Die Form der erfindungsgemäßen thermoplastischen
Harzzusammensetzung als Formmaterial ist nicht speziell beschränkt, und
verschiedene Formen, wie z.B. eine Pelletform, eine Teilchenform oder
eine Pulverform, können
eingesetzt werden.
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Besonders
bevorzugt ist eine Pelletform oder eine Teilchenform.
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Die
erfindungsgemäße thermoplastische
Harzzusammensetzung, bei der es sich um ein Formmaterial handelt,
kann mit verschiedenen Verfahren in der gleichen Weise wie herkömmliche
thermoplastische Harzzusammensetzungen geformt werden, um geformte
Produkte zu erhalten. Als solche Formverfahren können z.B. Formpressen, Extrudieren,
Kalanderformen bzw. Kalandrieren, Spritzgießen und Pultrusion genannt
werden. Durch solche Formverfahren kann die erfindungsgemäße thermoplastische
Harzzusammensetzung in der Form geformter Produkte erhalten werden.
Ferner können
ohne den Weg über
die erfindungsgemäße thermoplastische
Harzzusammensetzung, bei der es sich um ein Formmaterial handelt,
das thermoplastische Harz und das komplexe Flammschutzmittel und
ferner andere Additive, die gegebenenfalls zugesetzt werden können, in
einer Formvorrichtung, wie z.B. einer Spritzgussvorrichtung oder
einer Extrusionsvorrichtung, schmelzgemischt werden, und ein solches
geschmolzenes Gemisch kann direkt geformt werden, um die erfindungsgemäße thermoplastische
Harzzusammensetzung, bei der es sich um ein geformtes Produkt handelt,
zu erhalten.
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Geformte
Produkte können
für elektronische
Anwendungen, wie z.B. als Beschichtungsmaterial für Elektrokabel,
als Gehäusematerial
für elektrische
Produkte, als Einkapselungsmaterial für Halbleiter und ein Substrat
für gedruckte
Schaltungen, oder für
Anwendungen auf Fahrzeuge, wie z.B. ein Sitzpolster, eine Türplatte,
eine Frontplatte und eine Heckplatte eingesetzt werden. Ferner können mit
einem Dach zusammenhängende
Komponenten, wie z.B. ein Dach, eine Dachrinne und eine Regenrinne,
Außenwandkomponenten,
wie z.B. ein Verkleidungsmaterial, ein Dachterassenmaterial und
ein Zaunmaterial, mit einer Öffnung
zusammenhängende
Komponenten, wie z.B. ein Fensterrahmen, eine Tür und ein Tor, mit einem Innenraum
zusammenhängende
Komponenten, wie z.B. ein Wandmaterial, ein Bodenmaterial, ein Deckenmaterial,
ein Gewölbe,
ein Gehäuse,
eine Sockelleiste, ein Treppenaufgang, ein Handlauf und ein wärmeisolierendes
Material, andere Gebäudekomponenten
oder Gebäudegegenstände, Möbel, Katastrophenschutzunterstände, Firmenschilder, usw.,
genannt werden.
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Beispiele
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung detailliert beschrieben, jedoch ist
die vorliegende Erfindung keinesfalls darauf beschränkt.
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Nachstehend
werden verschiedene Bewertungsverfahren gezeigt.
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Im
Hinblick auf die Glasübergangstemperatur
wurde Glasbruch, der zu einem vorgegebenen Teilchendurchmesser pulverisiert
worden ist, der Messung unterzogen, und mittels eines Differentialthermoanalysegeräts (DTA)
wurde die Messung bei einer Aufheizgeschwindigkeit von 10°C/min in
einer Stickstoffatmosphäre durchgeführt. In
der DTA-Kurve wurde die Temperatur an der Schulter des ersten endothermen
Abschnitts als Glasübergangstemperatur
verwendet.
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Bezüglich des
Tests im Hinblick auf den Flammschutz wurde gemäß den UL94-Standards und unter Verwendung
von Prüfkörpern mit
einer Breite von 12,7 mm, einer Länge von 127 mm und einer Dicke
von 1,6 mm ein vertikaler Verbrennungstest fünfmal bezüglich Prüfkörpern mit der gleichen Zusammensetzung
durchgeführt.
Die fünf
Nachbrennzeiträume
wurden addiert, um die Gesamtnachbrennzeit (Sekunden) zu erhalten, und
ein Fall, bei dem die Gesamtnachbrennzeit 250 Sekunden überstieg,
wurde als „nicht
messbar" bewertet. Auf
der Basis der Bewertungsstandards der vorstehend genannten Standards
wurde eine Bewertung mit vier Einstufungen von V-0, V-1, V-2 und
nicht gemäß den Standards
(keinem von V-0, V-1 und V-2 entsprechend) durchgeführt.
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Die
Bewertung der Dispergierbarkeit wurde durch die Bewertung der Anzahl
der nicht-dispergierten Teilchen
von höchstens
1 mm, die visuell in einem Quadrat von 1 cm × 1 cm eines Prüfkörpers mit
einer Dicke von 3,2 mm festgestellt wurden, durchgeführt. Δ: Mehr als
50 Teilchen (im Wesentlichen nicht-Dispersion), O: 20 bis 50 Teilchen
(nicht-Dispersion festgestellt), ⨀: Weniger als 20 Teilchen
(geringfügige
nicht-Dispersion).
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Herstellung
eines Phosphatglases
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Glasmaterialien
wurden gemischt und geschmolzen und dann verfestigt, um einen Glasbruch
herzustellen, so dass die Glaszusammensetzung, dargestellt in mol%,
4,1% Li2O, 5,7% Na2O,
4,4% K2O, 24,9% P2O5, 9,3% SO3, 40,5%
ZnO, 1,5% Al2O3 und
9,6% B2O3 war. Der
Glasbruch wurde pulverisiert und gesiebt, um ein pulverförmiges Phosphatglas
mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 3,6 μm zu erhalten. Die Glasübergangstemperatur
des Glases wurde gemessen und betrug 354°C. Auf diesem Phosphat-Typ-Glas wurde
ein Monoaminosilan-Kopplungsmittel in einer Menge von 2,0 Massenprozent
als Feststoffgehalt, bezogen auf die Masse des Glases nach der Abscheidung,
abgeschieden, so dass ein oberflächenbehandeltes Phosphat-Typ-Glas
(PG1) erhalten wurde.
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Beispiel 1
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Herstellung
eines komplexen Flammschutzmittels
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Als
Phosphor-Typ-Flammschutzmittel wurden 100 Massenteile 1,3-Phenylenbis(dixylenylphosphat) (RDP,
von Daihachi Chemical Industry Co., Ltd. hergestellt, Schmelzpunkt:
95°C) in
einen wärmebeständigen Behälter aus
rostfreiem Stahl eingebracht und auf 120°C erhitzt, um eine Flüssigkeit
mit niedriger Viskosität
zu erhalten, und 100 Massenteile des oberflächenbehandelten Phosphat-Typ-Glases
(PG1) wurden zugesetzt und gemischt, und dann zur Verfestigung auf
Raumtemperatur abgekühlt.
Das verfestigte Flammschutzmittel wurde pulverisiert, um ein komplexes
Flammschutzmittel in Teilchenform (FR1) mit einem mittleren Teilchendurchmesser
von 2 mm als Beispiel 1 zu erhalten.
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Beispiel 2
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Ein
teilchenförmiges
komplexes Flammschutzmittel (FR2) mit einem mittleren Teilchendurchmesser von
2 mm wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel 1, mit der Ausnahme,
dass als das Phosphor-Typ-Flammschutzmittel 60 Teile 1,3-Phenylenbis(dixylenylphosphat)
(RDP, von Daihachi Chemical Industry Co., Ltd. hergestellt, Schmelzpunkt:
95°C) und
40 Massenteile Bisphenol A-bis(diphenylphosphat) (BADP, von Daihachi
Chemical Industry Co., Ltd. hergestellt, bei Raumtemperatur flüssig) verwendet
wurden, als Beispiel 2 erhalten.
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Die
komplexen Flammschutzmittel der Beispiele 1 und 2 weisen keine Klebrigkeit
zwischen Teilchen auf und können
zum Zeitpunkt der Herstellung der thermoplastischen Harzzusammensetzungen
einheitlich gemischt werden.
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Beispiel 3
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Herstellung
einer thermoplastischen Harzzusammensetzung
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100
Massenteile eines Polycarbonatharzes (PC: LEXAN 121 R, von GE Plastics
Japan Ltd. hergestellt), 2 Massenteile des komplexen Flammschutzmittels
(FR1) und 0,5 Massenteile PTFE (mittlerer Teilchendurchmesser: 475 μm, von Asahi
Glass Company, Limited hergestellt) als Antitropfmittel wurden im
Vorhinein gemischt und dann mittels eines Doppelschneckenextruders
mit einer auf 260°C
eingestellten Zylindertemperatur schmelzgeknetet, so dass eine thermoplastische
Harzzusammensetzung in Pelletform erhalten wurde. Die Pellets wurden
5 Stunden bei 120°C
getrocknet und dann mittels einer Spritzgussvorrichtung bei einer
Zylindertemperatur von 290°C
und einer Formtemperatur von 105°C
geformt, so dass ein Prüfkörper als
Beispiel 3 erhalten wurde.
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Beispiel 4
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Ein
Prüfkörper eines
geformten Produkts aus einer thermoplastischen Harzzusammensetzung
wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel 3, mit der Ausnahme,
dass die Formulierung gemäß der Tabelle
1 geändert
wurde, als Beispiel 4 erhalten.
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Vergleichsbeispiele 1
bis 5
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Prüfkörper geformter
Produkte aus thermoplastischen Harzzusammensetzungen der Vergleichsbeispiele
1 bis 5 wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 3 erhalten,
jedoch wurde die Formulierung gemäß der Tabelle 2 geändert.
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Bezüglich dieser
sieben Arten von Prüfkörpern wurden
Tests bezüglich
des Flammschutzes und eine Bewertung der Dispergierbarkeit durchgeführt und
die Bewertungsergebnisse sind in den Tabellen 3 und 4 gezeigt.
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Es
ist ersichtlich, dass in den Beispielen 3 und 4, bei denen ein Flammschutzmittel
mit einem Phosphat-Typ-Glas und einem Phosphor-Typ-Flammschutzmittel,
die komplexiert sind, verwendet wurde, eine nicht-dispergierte Substanz
nur geringfügig
vorliegt, die Gesamtnachbrennzeit gemäß UL94-Standards auf einem
Niveau von 20 bis 22 Sekunden kurz ist und der Flammschutz hervorragend
ist.
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Im
Vergleichsbeispiel 1, bei dem nur ein Phosphat-Typ-Glas einbezogen
worden ist, oder im Vergleichsbeispiel 2 oder 3, bei dem nur ein
Phosphor-Typ-Flammschutzmittel einbezogen worden ist, wird eine nicht-dispergierte
Substanz festgestellt, die Gesamtnachbrennzeit ist lang und es kann
kein angemessener Flammschutz erhalten werden.
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Es
ist ersichtlich, dass im Vergleichsbeispiel 4 oder 5, bei dem ein
Phosphat-Typ-Glas und ein Phosphor-Typ-Flammschutzmittel zusammen
verwendet werden, eine nicht-dispergierte Substanz festgestellt
wird, und obwohl ein Flammschutz auf einem Niveau von V-0 gemäß UL94-Standards
festgestellt wird, die Gesamtnachbrennzeit länger ist als bei den Beispielen
3 und 4 und auf einem Niveau von 32 bis 37 Sekunden liegt, weshalb
der Flammschutz schlecht ist.
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Das
erfindungsgemäße komplexe
Flammschutzmittel ist als Flammschutzmittel geeignet, das in verschiedene
Arten von thermoplastischen Harzen, einschließlich eines thermoplastischen
Harzes, das keine Halogenatome enthält, oder in wärmehärtende Harze
einbezogen wird. Die erfindungsgemäße thermoplastische Harzzusammensetzung
ist als Formmaterial zur Erzeugung verschiedener Arten von geformten
Produkten geeignet. Als geformtes Produkt ist die erfindungsgemäße thermoplastische
Harzzusammensetzung für
Anwendungen auf elektronische oder elektrische Komponenten, mit
Fahrzeugen zusammenhängende
Komponenten, usw., geeignet, und ferner ist sie für Anwendungen
auf mit einem Dach zusammenhängende
Komponenten, mit einer Öffnung
zusammenhängende
Komponenten, andere Gebäudekomponenten,
usw., anwendbar.
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Die
gesamte Offenbarung der japanischen Patentanmeldung Nr. 2003-280868,
die am 28. Juli 2003 angemeldet worden ist, einschließlich der
Beschreibung, der Ansprüche
und der Zusammenfassung, wird hier unter Bezugnahme vollständig einbezogen.