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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung bezieht sich allgemein auf Klimatisierungssysteme und
genauer auf ein Klimaanlagenmodul für die Dachoberseite eines Busses und
auf ein Verfahren für
das Konstruieren eines Klimaanlagenmoduls für die Dachoberseite eines Busses.
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Es
ist bekannt, dass es auf Grund der großen Vielfalt von Bustypen und
Anwendungsanforderungen notwendig war, viele verschiedene Typen
und Variationen von Klimatisierungssystemen bereitzustellen, um
diese verschiedenen Anforderungen und Fahrzeugschnittstellen zu
erreichen. Folglich sind die Herstellungs- und Installationskosten
und der Aufwand für
das Bereithalten von Technik-Resourcen, die für das richtige Instandhalten
und Warten dieser Einheiten erforderlich sind, relativ hoch.
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Die übliche Herangehensweise
für Klimatisierungssysteme
für Busdachoberseiten
besteht darin, einen Basisrahmen aus eher substantiellen Strukturelementen
zu schaffen. Die verschiedenen Bauteile des Systems werden dann
an oder in dem Basisrahmen montiert, der dann an der Busdachoberseite
befestigt wird. Ein solcher Rahmen erhöht die Kosten eines Systems
erheblich. Das Dokument
EP 0
563 807 zeigt ein Beispiel eines solchen Busdachoberseitenmoduls.
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Ebenfalls
mit den vorhandenen Busklimatisierungssystemen verbunden ist das
Problem, dass der Ausfall eines Bauteils einen vollständigen Verlust der
Klimatisierungskapazität
verursacht. Das heißt, mit
einer einzelnen großen
Einheit, wie sie gegenwärtig üblich ist,
wird bei einem Ausfall dieser Einheit, wie zum Beispiel bei einem
leckenden Schlauch, der einen Verlust an Kühlmittel bewirkt, oder einem
elektrischen Ausfall, der zur Betriebsunfähigkeit von einem der Bauteile,
wie z.B. einem Ventilator oder einem Kompressor, führt, die
ganze Einheit betriebsunfähig
und für
die Einheit kann keine Klimatisierung geleistet werden. In einer
solchen Situation wäre
es vorzuziehen, wenn eine Teilkapazität aufrechterhalten werden könnte, um
eine Notlauffunktionsfähigkeit zu
schaffen.
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Herkömmlicherweise
befinden sich die Kondensatorwindungen und -ventilatoren in der
Nähe der Mittellinie
der Busoberseite, wohingegen sich die Verdampferwindungen und -ventilatoren
näher an den
lateralen Seiten der Busdachoberseite befinden. Ferner sind die
Verdampferventilatoren vom Durchzugstyp, wobei die Verdampferventilatoren
den Windungen nachgeordnet sind und dazu dienen, die klimatisierte
Luft aus den Windungen zu ziehen. Das schafft eine einheitliche
Geschwindigkeitsverteilung an der Windung, führt aber zu einer unerwünscht hohen
Düsenströmung, die
aus dem Ventilator kommt und folglich in das Busleitungssystem drängt. Wegen der
Notwendigkeit, den Ventilator außerhalb der Windung zu haben,
war es außerdem
notwendig, die Windung mehr in Richtung der Mitte des Busses zu positionieren
als sonst wünschenswert
sein könnte. Ferner
umfassen die Nachteile eines Durchzugs das Halten von Kondensat
auf Grund des negativen Drucks an der Ablassluftausgabe und dieser
negative Druck kann unerwünschte
Gase, wie z.B. Abgase, aus dem unteren Bereich des Busses wieder
anzuziehen.
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes
Klimatisierungssystem für
eine Busdachoberseite bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines Busklimatisierungssystems, das bei allen Motorbetriebsgeschwindigkeiten
des Busses effektiv ist, während
es gleichzeitig keinen übergroßen Kompressor
erfordert.
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Noch
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen
einer Reduzierung der Herstellungs-, Installations- und Instandhaltungskosten
eines Busklimatisierungssystems.
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Noch
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines Klimatisierungssystems, das für die Anpassungsfähigkeit
der Verwendung in verschiedenen Typen von Installationskonfigurationen
ausgelegt ist.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
einer Notlauffunktionsfähigkeit
im Fall eines Ausfalls von bestimmten Bauteilen.
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Noch
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines Verdampferabschnitts eines Busdachklimatisierungssystems für das Positionieren
der Verdampferwindung mehr in Richtung der lateralen Ränder des
Busses.
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Noch
eine weitere Aufgabe ist das Verhindern des Problems von negativem
Druck an der Ablassluftausgabe.
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Noch
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines Klimatisierungssystems für
eine Busdachoberseite, das kostengünstig in der Herstellung und
effektiv in der Verwendung ist.
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Diese
Aufgaben und andere Merkmale und Vorteile werden mit Bezug auf die
folgenden Beschreibungen in Verbindung mit den anhängenden Zeichnungen
leichter ersichtlich.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Kurz
gesagt ist gemäß einem
Aspekt der Erfindung ein Klimaanlagenmodul mit seiner Kondensatorwindung,
Verdampferwindung und seinen jeweiligen Gebläsen montiert, die sich in dem
Modul befinden und so angeordnet sind, dass ein Standardmodul verschiedene
Installationsschnittstellen mit verschiedenen Typen und Stellen
von Rückluft-
und Zuluftleitungen auf einem Bus unterbringen kann.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung kann anstatt einer großen einzelnen
Klimaanlageneinheit eine Mehrzahl von relativ kleinen identischen Modulen
auf dem Dach eines Busses installiert werden, wobei jedes dazu fähig ist,
unabhängig
von den anderen zu arbeiten, um die relativ kostengünstige Massenproduktion
von identischen standardisierten Einheiten zu ermöglichen
und auch eine Notlauffunktionsfähigkeit
im Fall des Ausfalls von einer oder mehreren Einheiten zu schaffen.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung ist jedes einer Mehrzahl von Modulen
in einer zentrierten Beziehung bezüglich einer Längsmittellinie des
Busses befestigt und erstreckt sich quer zu der Breite des Busses.
Eine Einzeleinheit mit einem Kondensatorabschnitt und einem Verdampferabschnitt ist
vorgesehen und eine Doppeleinheit mit zwei Verdampferabschnitten
und zwei Kondensatorabschnitten ist auch vorgesehen. Die Anzahl
und Kombination solcher installierten Module hängt von dem Gesamtbedarf an
Klimatisierungskapazität
des Busses ab und die Verdampferabschnitte können einfach zusammenwirken,
um auf eine einzelne Rückluftöffnung in
dem Bus zu treffen.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung haben die Module ein integriertes Rahmenwerk,
in dem die verschiedenen Bauteile in einer Einheitskörperanordnung
montiert sind, um einen strukturellen Halt für das System zu schaffen.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung weist jedes der Module alle notwendigen
Bauteile auf, wobei der elektrische Strom den elektrischen Bauteilen
von einer Inverter/Steuereinrichtung geliefert wird, die von einem
motorbetriebenen Generator mit Strom versorgt wird.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung ist das Verdampfergebläse innerhalb
der Verdampferwindungen positioniert und dient dazu, Luft von der
Rückluftleitung
durch die Windungen zu blasen, damit sie gekühlt wird, und ein System von
mit Druck beaufschlagtem Kondensat bereitzustellen, wodurch verhindert
wird, dass das Kondensat gehalten wird und externe Gase eingeführt werden.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung hat der Verdampferabschnitt des Moduls
einen Rückluftsammelraum,
der einen wesentlichen Teil der Breite des Busses überspannt,
um dadurch verschiedene Größen und
Typen von Rückluftschnittstellenanforderungen
zu erfüllen.
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In
den wie nachstehend beschriebenen Zeichnungen wird eine bevorzugte
Ausführungsform beschrieben;
es können
jedoch verschiedene andere Modifikationen und andere Konstruktionen
gemacht werden, ohne von dem Umfang der anhängenden Ansprüche abzuweichen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Perspektivenansicht eines auf der Dachoberseite eines Busses
installierten Moduls mit einer Einzeleinheit gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung.
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2 ist
eine schematische Darstellung des elektrischen Kreislaufs und des
Kühlmittelkreislaufs in
dem Modul gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung.
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3 ist
eine Perspektivenansicht eines Moduls mit einer Einzeleinheit, dessen
obere Abdeckung entfernt wurde.
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4 ist
eine andere Perspektivenansicht eines Moduls mit einer Einzeleinheit,
dessen obere Abdeckung entfernt wurde.
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5 ist
eine Draufsicht von vorne auf den Kondensatorabschnitt des Moduls.
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6 ist
eine Draufsicht von vorne auf den Verdampferabschnitt des Moduls.
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7 ist
eine Draufsicht von oben auf ein Modul mit einer Einzeleinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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8 ist
eine Perspektivenansicht eines Moduls mit einer Doppeleinheit gemäß der vorliegenden Erfindung.
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9A bis 9D zeigen
verschiedene mögliche
Konfigurationen eines Systems, das aus Modulen aus Einzel- und Doppeleinheiten
gemacht ist.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
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Das
erfindungsgemäße Modul
ist als eine Konfiguration mit einer Einzeleinheit allgemein als 10 gezeigt,
wie es gemäß der vorliegenden
Erfindung auf die Dachoberseite 11 eines Busses angewendet wird.
Elektrischer Strom wird dem Modul 10 mittels der Leitung 12 geliefert,
die wiederum ihren Strom wie gezeigt von einem von dem Busmotor 14 angetriebenen
Generator 13 erhält.
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Das
Modul 10 hat eine Schnittstelle mit Öffnungen in der Busoberseite,
so dass Ventilatoren in dem Modul 10 die Flückluft aus
dem Fahrgastraum nach oben in das Modul 10 strömen lassen,
wo sie klimatisiert wird, und die klimatisierte Luft dann nach unten
in die Zuluftleitungen strömen
lassen, die die klimatisierte Luft in den Fahrgastraum befördern. Die verschiedenen
Strukturen und die Weise, auf die eine Schnittstelle mit der Busdachoberseite 11 gebildet wird,
sind nachstehend vollständiger
beschrieben.
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In 2 ist
das Modul 10 mit seiner elektrischen Verbindung mittels
einer Leitung 12 mit dem Generator 13 und dem
Antriebsmotor 14 gezeigt. Eine Inverter/Steuereinrichtung 22 erhält Wechselstrom
von dem Generator oder Wechselstromgenerator und liefert wiederum
diskret gesteuerten Wechselstrom an die Verdampfergebläsemotoren 23 und 24,
einen Antriebsmotor 31 des Kondensatorventilators 27 und
einen Antriebsmotor 32 eines Kompressors 21. Eine
Mehrzahl von Steuersensoren, allgemein als 33 gezeigt,
schafft eine Rückmeldung
an die Inverter/Steuereinrichtung 22, wie sie für das Steuern des
Wechselstroms notwendig ist, der den verschiedenen Antriebsmotoren
geliefert wird.
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Wie
zu sehen sein wird, ist der Kühlmittelkreislauf
ein geschlossener Kreislauf, durch den das Kühlmittel von dem Kompressor 21 zu
den Kondensatorwindungen 28 und 29, einem Expansionsventil 34,
zu einer oder mehrerer Verdampferwindungen 25 und 26 und
schließlich
zurück
zu dem Kompressor 21 strömt. Die Kühlmittelströmungskonfiguration wird auf
eine herkömmliche
Art erreicht.
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Wie
zu sehen sein wird, ist das Modul 10 mit allen notwendigen
Bauteilen, einschließlich
des Kompressors 21 und seines Antriebsmotors 32,
in sich abgeschlossen, wobei die einzige Zufuhr dazu der elektrische
Strom mittels der elektrischen Leitung 12 ist. Andere Module,
die mit den Zahlen 2-6 bezeichnet sind, sind identisch
konfiguriert und werden auf die gleiche Weise mit Strom versorgt
und gesteuert. Diesbezüglich
sollte erwähnt
werden, dass die vorliegende Erfindung auch auf ein Modul anwendbar
ist, in dem der Kompressor nicht in dem Modul enthalten ist, sondern
stattdessen in der Nähe
des Motors 14 angeordnet ist und von ihm angetrieben wird.
In einem solchen Fall sind die Kühlmittelleitungen
von dem Kompressor zu dem Modul (den Modulen) hin verbunden.
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Jetzt
ist mit Bezugnahme auf die 3-7 eine
Version mit einer Einzeleinheit (eine Version davon mit Doppeleinheit
wird nachstehend beschrieben) des Moduls 10, dessen Abdeckung
entfernt wurde, gezeigt, das einen Verdampferabschnitt 36 und
einen Kondensatorabschnitt 37 aufweist. Diese zwei Abschnitte
werden in der Fabrik getrennt voneinander hergestellt und dann in
einer parallelen Beziehung zueinander zusammengebracht und aneinander
befestigt, um das Modul wie nachstehend beschrieben auszuführen. Das
Modul ist dafür
gedacht und ausgelegt, an die Dachoberseite eines Busses montiert
zu werden, wobei jeder der zwei Abschnitte in einer solchen Beziehung
quer zu dem Busdach verläuft,
dass er die Längsmittellinie davon überspannt.
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In
dem Kondensatorabschnitt 36 ist der Kondensatorventilator
an eine Basis 38 montiert, wobei seine Achse vertikal ausgerichtet
ist, und so verbunden, dass er von einem elektrischen Motor angetrieben
wird. An jeder Seite davon sind die Kondensatorwindungen 28 und 29 wie
gezeigt in einer kombinierten V-Form
montiert. Wie in 5 gezeigt, wird die Luftströmung wie
von den Pfeilen gezeigt von dem Kondensatorventilator 27 verursacht.
Frische Luft wird durch die Frischluftzufuhröffnungen 39 und 41 eingezogen,
gelangt durch die jeweiligen Kondensatorwindungen 28 und 29,
wobei die entstehende warme Luft von dem Ventilator 27 nach
oben in die Atmosphäre
abgegeben wird.
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Man
beachte besonders, dass sowohl der Kondensatorabschnitt 36 als
auch der Verdampferabschnitt 37 vom „rahmenlosen" Typ sind. Das heißt, in Anordnungen
des Standes der Technik wurde ein Rahmenwerk geschaffen, in dem
die verschiedenen Bauteile entweder an oder in dem tragenden Rahmenwerk
montiert sind. In der vorliegenden Konstruktion schaffen die verschiedenen
Bau teile einen einheitlichen Körper,
so dass die Bauteile selber das Rahmenwerk bilden.
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Jetzt
wird wieder Bezug auf 3 genommen. Ein Paar V-förmige zentrale
Platten (eine ist als 42 gezeigt) sind an ihren schrägen Rändern an
den Rohrblechen der entsprechenden Windungen 28 und 29 und
an ihren unteren waagrechten Rändern
durch Befestigungselemente oder Ähnliches
an der Basis 38 befestigt. Auch an den Rohrblechen der
Windungen 28 und 29 befinden sich die entsprechenden Paare
von beabstandeten Seitenplatten 43 und 44, wobei
das Paar beabstandeter Seitenplatten 43 dann durch eine
Endplatte 46 miteinander verbunden ist und das Paar beabstandeter
Seitenplatten 44 durch eine Endplatte 47 miteinander
verbunden ist. Folglich sind, anstatt Rahmenelemente zu haben, die über die Länge des
Moduls 36 verlaufen, die Strukturelemente, einschließlich der
Rohrbleche der Windungen 28 und 29, wie obenstehend
beschrieben aneinander befestigt, um zusammenwirkend einen Strukturkörper des
Moduls 36 aufzuweisen. Ein Strukturkörper weist folglich eine Seitenplatte 43,
die mit einer Seite des Rohrblechs 25 verbunden ist, das
Rohrblech 25 selber, eine zentrale Platte 42,
die an ihrem einen Ende mit dem Rohrblech 25 verbunden
ist und an ihrem anderen Ende mit dem Rohrblech 30 verbunden ist,
das Rohrblech 30 selber und die Seitenplatte 44, die
an ihrem einen Ende mit dem Rohrblech 30 verbunden ist,
auf.
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Die
Inverter/Steuereinrichtung 43 ist an ein Basiselement 48 montiert,
das mit dem unteren Rand der Seitenplatte 43 und der Endplatte 46 verbunden ist,
während
der Kompressor 41 von dem Basiselement 49 getragen
wird, das mit den unteren Rändern des
Seitenelements 44 und dem Endelement 47 verbunden
ist.
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Jetzt
wird der Verdampferabschnitt 37 betrachtet, wie in 3 und
in einer anderen Perspektive in 4, 6 und 7 gezeigt.
Zusätzlich
zu den Verdampferwindungen 25 und 26, die sich
in der Nähe
der Enden des Verdampferabschnitts 37 befinden, ist ein
Paar Verdampferventilatoren 51 und 52, die von
den Motoren 23 bzw. 24 angetrieben werden, vorgesehen.
Ferner befinden sich direkt außerhalb der
Verdampferwindungen 25 und 26 die entsprechenden
Heizwindungen 53 und 54.
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Im
Betrieb ziehen die Verdampfergebläseventilatoren 51 und 52 Rückluft aus
dem Fahrgastraum des Busses ein, führen sie durch die Spiralstrukturen 56 und 57 (siehe 7),
führen
sie wie obenstehend beschrieben durch die Win dungen, um die Luft
zu heizen oder zu kühlen,
und führen
sie dann in den Fahrgastraum eines Busses zurück.
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Jetzt
wird zur Erörterung
bezüglich
der „rahmenlosen" Konstruktion oder
der „Einheitskörper"-Konstruktion zurückgekehrt.
Bezüglich
des Verdampferabschnitts 37 wird hauptsächlich Bezug auf 4 genommen. Ähnlich wie
in dem Kondensatorabschnitt 36 verläuft ein Paar beabstandete zentrale
Platten, von denen eine als 58 gezeigt ist, über den
Großteil
der Länge
des Moduls 37. Ihre schrägen Enden sind jedoch an den
Rohrblechen der Windungen 25 und 26 befestigt
und die gegenüberliegenden Ränder der
Rohrbleche sind dann an den dreiecksförmigen Seitenplatten 59 und 61 befestigt,
um die Seitenstruktur des Moduls 37 auszuführen. Endplatten 62 und 63 sind
dann wie gezeigt zwischen den jeweiligen Seitenstrukturen verbunden.
Folglich sind auf die gleiche Weise wie obenstehend bezüglich des Kondensatorabschnitts 36 beschrieben
die Rohrbleche der Wärmetauscherwindungen 25 und 26 mit
anderen Elementen der Modulstruktur verbunden, um gemeinsam ein
Rahmenwerk von der Einheitskörperart
zu bilden.
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Jetzt
werden wieder mit Bezugnahme auf 6 und 7 weitere
Erörterungen
der Luftströmung
durch die Verdampfereinheit 37 gegeben. Wie obenstehend
erwähnt, überspannt
das Modul wie in 6 gezeigt die Längsmittellinie
eines Busses, wenn es quer zu dem Busdach verläuft. Abhängig von dem Typ und der Größe des Busses
können
die Position(en) der Rückluftöffnung(en)
in die Längsrichtung
und auch in die laterale Richtung wesentlich variieren. Zum Beispiel
sind in einem relativ schmalen Bus eine oder mehrere Rückluftöffnungen
eher auf der oder in der Nähe
der Längsmittellinie
des Busses, wohingegen bei einer Installation an einem breiten Bus
ein Paar Rückluftöffnungen
eher an jeder Seite und in einem wesentlichen Abstand von der Längsmittellinie
des Busses angeordnet sind. Das vorliegende Modul ist deshalb dafür ausgelegt,
diese verschiedenen Installationsanforderungen mit einer Einzelmodulkonstruktion
unterzubringen. Die Konstruktionsmerkmale, die die verschiedenen
lateralen Stellen der Rückluftöffnung unterbringen,
werden nachstehend erörtert
und die Merkmale, die die verschiedenen Längspositionen der Rückluftöffnung unterbringen,
werden nachstehend erörtert.
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Wie
in 6 zu sehen ist, ist ein relativ langer (in Querrichtung)
Rückluftsammelraum 64 zwischen
den unteren inneren Rändern
der jeweiligen Verdampferwindungen 25 und 26 vorgesehen.
Die Länge
dieses Sammelraums ist als L1 gezeigt und
ist so beschaffen, dass die Rückluftöffnung(en)
sich irgendwo entlang dieser Länge
befinden können,
so dass eine Fluidverbindung zwischen diesen Rückluftöffnungen und den Verdampferventilatoren 51 und 52 geschaffen
wird: Die Dimension L1 kann bemessen werden,
indem sie mit der Gesamtlänge
L2 der Einheit (in der die Verkleidungen,
die für
die Unterbringung der Luftströmung
zu den Zuluftöffnungen
in dem Bus mittels der Leitungen 68 und 69 nicht
enthalten sind) verglichen werden. Folglich ist das Verhältnis L1/L2 der vorliegender
Konstruktion 1190mm/1450mm oder ca. 28%.
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Eine
andere Weise der Bemessung der Abmessung L1 besteht
darin, sie mit der Breite einer Busdachoberseite zu vergleichen.
Eine typische Busoberseite hat eine durchschnittliche Quererstreckung
von etwa 2150 mm. Folglich ist das Verhältnis L1/L2 gleich 1190/2150 oder etwa 55%.
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Im
Betrieb strömt
die relativ warme Rückluft aus
einer oder mehrerer Rückluftöffnungen
nach oben und tritt in den Rückluftsammelraum 64 ein.
Die Verdampferventiltoren 51 und 52 lassen die
Rückluft nach
oben zu ihren Einlässen
an der Oberseite strömen
und gleichzeitig kann mittels der Frischluftöffnungen 66 und 67 Frischluft
hereingebracht werden (siehe 7). Eine
Mischung aus den zwei Luftströmungsströmen wird
folglich an der Einlassöffnung der
Verdampferventilatoren 51 und 52 zugelassen und
dazu veranlasst, durch die Verdampferwindungen 25 und 26,
die Heizwindungen 53 und 54 nach außen zu strömen und
schließlich
durch die Zuluftleitungen 68 und 69 zu den Zulufteinlässen in
den Bus zu strömen.
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So
weit wurde die Diskussion mit Bezug auf eine Konfiguration mit einer
Einzeleinheit geführt,
in der das Modul einen einzelnen Kondensatorabschnitt 36 und
einen einzelnen Verdampferabschnitt 37 aufweist und wobei
der Kondensatorabschnitt eine Inverter/Steuereinrichtung und einen
Kompressor aufweist.
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Im
Interesse der Wirtschaftlichkeit und der Unterbringung verschiedener
Klimatisierungskapazitäten
mit einer einfachen und effektiven Kombination, die durch die Rückluft-
und Zuluftöffnungen
in der Busdachoberseite einfach angepasst werden kann, wurde eine
Konfiguration mit einer Doppeleinheit entwickelt, wie in 8 gezeigt.
Hier ist anstatt eines einzelnen Kondensatorabschnitts ein Paar
einander benachbarte Kondensatorabschnitte 71 und 72 vorgesehen.
Auf ähnliche
Weise ist anstatt eines einzelnen Verdampferanschnitts wie gezeigt
ein Paar einander benachbarte Verdampferabschnitte 73 und 74 vorgesehen.
In jedem der Kondensatorabschnitte 71 und 72 sind
entsprechende Kom pressoren 76 und 77 vorgesehen.
Wenn die Kondensatorabschnitte auf diese Weise kombiniert werden,
ist es jedoch nicht notwendig, zwei Inverter/Steuereinrichtungen
vorzusehen, da eine einzige Inverter/Steuereinrichtung 78 für die gesamte
Doppeleinheitsmodulkonfiguration ausreicht. Die meisten anderen
Bauteile der Kondensatorabschnitte 71 und 72 sind
mit denen für
die Einzeleinheits konfiguration identisch. Anstatt jedoch vier
Kondensatorwindungen vorzusehen, sind an jeder Seite des Kondensatorventilators
die benachbarten Windungspaare so miteinander verbunden, dass sie
eine einzige Windung mit einem zentralen Rohrblech 79 bilden,
das wie gezeigt über
die Länge
der Einheit verläuft.
Auf diese Weise schafft die Kombination der zwei Kondensatorabschnitte 71 und 72 die doppelte
Kapazität
der Konfiguration mit einem einzigen Abschnitt, werden auf Grund
der Verwendung von zwei langen Kondensatorwindungen anstatt vier kurzen
Kosten gespart und werden die Kosten der Inverter/Steuereinrichtung
gespart.
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Jetzt
wird Bezug auf die Verdampferabschnitte 73 und 74 genommen.
Auf die gleiche Weise wie vorangehend bezüglich der Kondensatorabschnittswindungen
beschrieben, sind die Verdampferwindungen der benachbarten Abschnitte 73 und 74 miteinander
verbunden, um zwei lange Windungen anstatt vier kurzer zu bilden,
und ist wieder ein zentrales Rohrblech 81 vorgesehen, dass
zwischen den Abschnitten 73 und 74 über die
Länge der
Einheit verläuft.
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Zusätzlich zu
den Einsparungen auf Grund der Verwendung von zwei langen Windungen
anstatt vier kurzer Windungen positioniert diese Konstruktion die
Ventilatoren der zwei benachbarten Anschnitte 73 und 74 gemeinsam
mit ihrem Rückluftsammelraum
direkt nebeneinander. Das ermöglicht
es, dass die zwei Rücklufteinlassspeicherräume ihre
entsprechenden Rückluftöffnungen
in Längsrichtung
einander benachbart haben (oder in einer einzigen Öffnung kombiniert),
wie jetzt beschrieben wird.
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Bei
der Verwendung von wie hierin beschriebenen Konfigurationen mit
einer oder mehreren Einzeleinheiten und Konfigurationen mit einer
oder mehrerer Doppeleinheiten kann eine Kombination verwendet werden,
um eine Gesamtkapazität
zu erreichen, die die Anforderungen der speziellen Businstallation
erfüllt.
Ferner kann, da die Fähigkeit,
die Verdampferabschnitte in benachbarten Positionen zu positionieren,
die Anpassung der verschiedenen Einheiten einfach so gemacht werden,
dass sie mit einer einzelnen Rückluftöffnung verrasten,
unabhängig von
dem Kapazitätsgrad.
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Jetzt
ist mit Bezugnahme auf 9a eine Einzeleinheitskonfiguration
mit einem einzelnen Kondensatorabschnitt C und einem einzelnen Verdampferabschnitt
E mit einer relativ kurzen Rückluftöffnung 83 (in
Längsrichtung)
und Zuluftöffnungen 84 gezeigt.
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In 9b ist
ein Doppeleinheitsmodul mit einem Paar Kondensatorabschnitte C1
und C2 und ein Paar Verdampferabschnitte E1 und E2 gezeigt. Eine einzelne
Rückluftöffnung 86 erstreckt
sich in Längsrichtung über die
doppelte Länge
der Rückluftöffnung 83 und
der Zuluftöffnungen 87.
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In 9c ist
eine Doppeleinheitskonfiguration wie in 9b vorgesehen
und dann ist eine Konfiguration mit einer wie in 9a gezeigten
Einzeleinheit um 180° gedreht
und dann so installiert, dass ihr Verdampferabschnitt 83 dem
anderen Verdampferabschnitt E1 benachbart ist. Auf diese Weise kann jeder
der Verdampferabschnitte E1, E2 und E3 wie gezeigt eine einzige
Rückluftöffnung 88 und
eine einzige Zuluftöffnung 89 auf
jeder Seite gemeinsam nutzen.
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Schließlich ist
in 9d ein Doppeleinheitsmodul (wie in 9b gezeigt)
vorgesehen und ist dann ein anderes identisches Doppeleinheitsmodul um
180° gedreht
und so installiert, dass die vier Verdampferabschnitte einander
benachbart angeordnet sind und daher eine gemeinsame Zuluftöffnung 91 gemeinsam
nutzen. Auf ähnliche
Weise nutzen die Verdampferabschnitte auch eine gemeinsame Zuluftöffnung 92 wie
gezeigt an jeder Seite.
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Während die
vorliegende Erfindung insbesondere mit Bezugnahme auf eine bevorzugte
Ausführungsform
wie in den Zeichnungen dargestellt beschrieben wurde, wird der Fachmann
verstehen, dass verschiedene Änderungen
und Details darin ausgeführt
werden können,
ohne von dem wie in den Ansprüchen
definierten Umfang der Erfindung abzuweichen.