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Hintergrund der Erfindung
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Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung zur Herstellung
eines organischen Isolierfilms, und einen organischen Isolierfilm,
der aus der Zusammensetzung gebildet ist. Insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung eine Zusammensetzung zur Ausbildung eines
organischen Isolierfilms, der vernetzt ist, so dass er ausgezeichnete
chemische Beständigkeit
gegen organische Lösemittel
aufweist, die in einem photolithographischen Prozess nach Ausbilden
des organischen Isolierfilms verwendet werden, und einen organischen
Isolierfilm, der aus der Zusammensetzung gebildet ist.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Seit
Polyacetylene als konjugierte organische Polymere mit Halbleitereigenschaften
entwickelt wurden, wurden organische Halbleiter als neue elektrische
und elektronische Materialien in einer breiten Vielfalt von Anwendungen,
z. B. funktionale elektronische und optische Vorrichtungen, aktiv
untersucht in Hinblick auf verschiedene Syntheseverfahren, leichtere
Formung in Fasern und Filme, erhöhte
Flexibilität,
hohe Leitfähigkeit
und geringe Herstellungskosten.
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Bei
den Vorrichtungen, die unter Verwendung dieser elektrisch leitfähigen Polymere
gefertigt werden, wurde seit den 1980er Jahren Forschung zu organischen
Dünnfilmtransistoren,
die unter Verwendung organischer Materialien als aktive Halbleiterfilme
hergestellt werden, durchgeführt.
In diesem Zusammenhang werden nun auf der ganzen Welt eine Reihe
von Untersuchungen aktiv verfolgt. Organische Dünn filmtransistoren sind bezüglich ihrer
Struktur im Wesentlichen identisch zu Siliciumdünnfilmtransistoren, weisen
aber große
Unterschiede darin auf, dass organische Materialien als Halbleitermaterialen
anstelle von Silicium (Si) verwendet werden. Außerdem weisen solche organischen
Dünnfilmtransistoren
Vorteile darin auf, dass sie durch Druckprozesse bei Umgebungsdruck
hergestellt werden können,
und ferner durch Rolle-zu-Rolle-Prozesse unter Verwendung von Kunststoff
als Substrat, anstelle herkömmlicher
Siliciumprozesse wie plasmaverstärkter
chemischer Gasabscheidung (CVD, Chemical Vapor Deposition), was
gegenüber
Siliciumdünnfilmtransistoren wirtschaftlich
vorteilhafter ist.
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Es
wird erwartet, dass organische Dünnfilmtransistoren
zum Betreiben von Vorrichtungen in aktiven Anzeigen und Kunststoffchips
zur Verwendung in Smartcards und Inventarmarkierungen geeignet sind,
und in ihrer Leistung mit α-Si-Dünnfilmtransistoren
vergleichbar sind. Das Verhalten von organischen Dünnfilmtransistoren
hängt vom
Kristallisationsgrad von organischen aktiven Schichten ab, Ladungscharakteristiken
an den Grenzflächen
zwischen Substrat und organischen aktiven Schichten, Trägereinführfähigkeit
in die Grenzflächen
zwischen Source/Drainelektroden und organischen aktiven Schichten.
Es gab eine Reihe von Versuchen, die Leistung von organischen Dünnfilmtransistoren
zu verbessern. Insbesondere in einem Ansatz zur Verringerung der
Schwellenspannung, wurden Isolatoren mit einer hohen Dielektrizitätskonstante,
zum Beispiel ferroelektrische Isolatoren wie BaxSr1-xTiO3 (Bariumstrontiumtitanat,
BST), Ta2O5, Y2O3, TiO2 usw.
und anorganische Isolatoren wie PbZrxTi1-xTiO3 (PZT), Bi4Ti3O12,
BaMgF4, SrBi2(Ta1-xNbx)2O9, Ba(Zr1-xTix)O3 (BZT), BaTiO3, SrTiO3, Bi4Ti3O12 usw.
als Materialien für
anorganische Isolationsfilme verwendet (US-Patent Nr. 5,946,551). Diese
anorganischen Oxidmaterialien weisen jedoch bezüglich der Verarbeitung keinerlei
Vorteile gegenüber herkömmlichen
Siliciummaterialien auf.
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Als
Materialien für
organische Isolationsfilme wurden Polyimide, BCB (Benzocyclobuten),
Photoacryle und dergleichen verwendet (US-Patent Nr. 6,232,157).
Da diese organischen Isolationsfilme gegenüber anorganischen Isolationsfilmen
jedoch ungenügende
Geräteeigenschaften
aufweisen, sind sie als Ersatz für
anorganische Isolationsfilme ungeeignet.
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Zur
Lösung
dieser Probleme beschreibt die koreanische Patentanmeldung Nr. 2002-59061
ein Isolationspolymer mit einer Maleinimidcopolymerstruktur, das
die Leistung von organischen Dünnfilmtransistoren dramatisch
verbessern kann. Es bleibt jedoch noch ein Problem, dass das organische
Isolationspolymer sich in einem organischen Lösemittel lösen kann, das in einem anschließenden photolithographischen
Prozess verwendet wird. Daher haben die Anmelder der vorliegenden
Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines organischen Isolators
durch UV-Bestrahlung und Wärmebehandlung
einer Mischung eines Vernetzungsmittels und eines Photosäuregenerators
vorgeschlagen.
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Gleichermaßen versucht
Infineon Technology die chemische Beständigkeit in einem anschließenden Prozess
zu verbessern, indem PVP mit Polymelamin-Formaldehyd-Copolymer vermischt
wird. Dieser Ansatz ist jedoch auf seine Anwendung bei Kunststoffsubstraten
beschränkt,
da eine hohe Temperatur von ungefähr 200 °C erforderlich ist, um PVP zu
vernetzen (Journal of Applied Physics 2003, 93, 2977 & Applied Physics Letter
2002, 81, 289).
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde daher in Hinblick auf die obigen Probleme
gemacht und es ist ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, einen
organischen Isolierfilm zur Verfügung
zu stellen, der ausgezeichnete chemische Beständigkeit gegen organische Lösemittel
aufweist, die in einem anschließenden
photolithographischen Prozess verwendet werden. Dementsprechend
kann das elektrische Verhalten eines Transistors verbessert werden,
wenn der organische Isolierfilm zur Herstellung des Transistors
verwendet wird, während die
Ausbildung von Mikromustern ermöglicht
ist.
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Gemäß dem Merkmal
der vorliegenden Erfindung wird eine Zusammensetzung zur Ausbildung
eines organischen Isolierfilms zur Verfügung gestellt, umfassend:
- (i) ein organisches isolierendes Polymer, das
durch die Formel 1 oder 2 dargestellt ist: Formel
1 worin Substituenten R' jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, eine
Hydroxylgruppe, eine Estergruppe, eine Amidgruppe, eine C1-12-Alkyl- oder Alkoxygruppe, eine C6-30-Aromatengruppe
oder eine C3-30-Heteroaromatengruppe sind,
die aromatische oder heteroaromatische Gruppe mit mindestens einer
Gruppe ausgewählt
aus Hydroxyl-, Ester-, Amid-, C1-12-Alkyl-
und Alkoxy- und Amingruppen substituiert sein kann; n eine reale
Zahl zwischen 0,1 und 1 ist; m eine reale Zahl zwischen 0 und 0,9
ist; und die Summe von n und m 1 ist, oder Formel
2 worin R eine C6-30-Aromatengruppe
oder eine C3-30-Heteroaromatengruppe ist
und die aromatische und die heteroaromatische Gruppe mit mindestens
einer Gruppe ausgewählt
aus C1-12-Alkyl- und Alkoxy- und Amingruppen
substituiert sein kann; Substituenten R'' jeweils
unabhängig
ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, eine Estergruppe, eine
Amidgruppe, eine C1-12-Alkyl- oder Alkoxygruppe,
eine C6-30-Aromatengruppe oder eine C3-30-Heteroaromatengruppe sind, die aromatische
Gruppe und die heteroaromatische Gruppe mit mindestens einer Gruppe
ausgewählt
aus Hydroxyl-, Ester-, Amid-, C1-12-Alkyl-
und Alkoxy- und Amingruppen substituiert sein kann, unter der Bedingung,
dass mindestens ein R'' eine Hydroxylgruppe
ist; n eine reale Zahl zwischen 0,1 und 0,9 ist; m eine reale Zahl
zwischen 0,1 und 0,9 ist; und die Summe von n und m 1 ist;
- (ii) ein Vernetzungsmittel;
- (iii) einen Photosäuregenerator;
und
- (iv) ein Lösemittel.
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Gemäß dem Merkmal
der vorliegenden Erfindung wird ferner ein organischer Isolierfilm
zur Verfügung gestellt,
der durch Aufschichten der Zusammensetzung, gefolgt von UV-Bestrahlung
und Wärmebehandlung gebildet
ist.
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Gemäß dem Merkmal
der vorliegenden Erfindung wird noch ferner ein organischer Dünnfilmtransistor zur
Verfügung
gestellt, umfassend ein Substrat, eine Gateelektrode, einen Gateisolierfilm,
eine aktive organische Schicht und Source-Drainelektroden, worin
der organische Isolierfilm als Gateisolierfilm verwendet ist.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
obigen und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden besser verständlich
aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen, in denen:
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1a und 1b Querschnittsansichten
sind, die schematisch die Strukturen allgemeiner organischer Dünnfilmtransistoren
zeigen;
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2 ein
Schaubild ist, das die Stromübertragungseigenschaften
einer Vorrichtung zeigt, die gemäß Beispiel
1 der vorliegenden Erfindung hergestellt ist;
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3 ein
Schaubild ist, das die Ladungsmobilität einer Vorrichtung zeigt,
die gemäß Beispiel
1 der vorliegenden Erfindung hergestellt ist;
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4 ein
Schaubild ist, das die Stromübertragungseigenschaften
einer Vorrichtung zeigt, die gemäß dem Vergleichsbeispiel
1 der vorliegenden Erfindung hergestellt ist; und
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5 ein
Schaubild ist, das die Ladungsmobilität einer Vorrichtung zeigt,
die gemäß dem Vergleichsbeispiel
1 der vorliegenden Erfindung hergestellt ist.
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Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen
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Nachfolgend
wird die vorliegende Erfindung ausführlicher erläutert.
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Ein
organisches Isolierpolymer, das in der Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung enthalten ist, ist durch die Formel 1 oder 2 dargestellt:
worin Substituenten R' jeweils unabhängig ein
Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, eine Estergruppe, eine Amidgruppe,
eine C
1-12-Alkyl- oder Alkoxygruppe, eine C
6-30-Aromatengruppe
oder eine C
3-30-Heteroaromatengruppe sind,
die aromatische und die heteroaromatische Gruppe mit mindestens
einer Gruppe ausgewählt
aus Hydroxyl-, Ester-, Amid-, C
1-12-Alkyl-
und Alkoxy- und Amingruppen substituiert sein kann; n eine reale
Zahl zwischen 0,1 und 1 ist; m eine reale Zahl zwischen 0 und 0,9
ist; und die Summe von n und m 1 ist, oder
worin R eine C
6-30-Aromatengruppe
oder eine C
3-30-Heteroaromatengruppe ist,
die aromatische und die heteroaromatische Gruppe mit mindestens
einer Gruppe ausgewählt
aus C
1-12-Alkyl- und Alkoxy- und Amingruppen substituiert
sein kann; Substituenten R'' jeweils unabhängig ein
Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, eine Estergruppe, eine Amidgruppe,
eine C
1-12-Alkyl- oder Alkoxygruppe, eine
C
6-30-Aromatengruppe oder eine C
3-30-Heteroaromatengruppe sind, die aromatische
Gruppe und die heteroaromatische Gruppe mit mindestens einer Gruppe ausgewählt aus
Hydroxyl-, Ester-, Amid-, C
1-12-Alkyl- und
Alkoxy- und Amingruppen substituiert sein kann, unter der Bedingung,
dass mindestens ein R'' eine Hydroxylgruppe
ist; n eine reale Zahl zwischen 0,1 und 0,9 ist; m eine reale Zahl
zwischen 0,1 und 0,9 ist; und die Summe von n und m 1 ist.
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Neben
dem organischen Isolierpolymer umfasst die Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung ein Vernetzungsmittel und einen Photosäuregenerator, so dass die Vernetzungsreaktion
durch Erwärmen
und UV-Bestrahlung
zur Bildung eines organischen Isolierfilms gestartet wird.
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Das
in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung enthaltene Vernetzungsmittel
ist ein Material, das bei Wärmebehandlung
eine Vernetzungsreaktion auslöst.
Spezifische Beispiele von bei der vorliegenden Erfindung verwendeten
Vernetzungsmitteln beinhalten: Epoxidharze, Phenolharze, Melaminharze,
Polyacrylsäuren,
organische Säuren,
wie Essigsäure,
Oxalsäure,
Buttersäure,
Weinsäure,
Octylsäure,
Oeinsäure, Phthalsäure, Trimellitsäure, Toluolsulfonsäure, Styrolsulfonsäure und
dergleichen, Aminverbindungen, wie Butylamin, Octylamin, Laurylamin,
Dibutylamin, Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin, Diethylentriamin,
Triethylentetramin, Oleylamin, Cyclohexylamin, Benzylamin, Diethylaminopropylamin,
Xylylendiamin, Triethylendiamin, Guanidin, Diphenylguanidin, 4,6-Trisdimethylaminomethylphenol,
Morpholin, N-Methylmorpholin, 2-Ethyl-4-methylimidazol, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undecen-7,
Imidazol und dergleichen, und Anhydride, wie Maleinsäureanhydrid,
Phthalsäureanhydrid,
Hexahydrophthalsäureanhydrid,
Tetrahydrophthalsäureanhydrid, Endomethylentetrahydrophthalsäureanhydrid,
Dodecylbernsteinsäureanhydrid,
Pyromellitsäureanhydrid, Chlorendrinsäureanhydrid
und dergleichen. Diese Vernetzungsmittel können allein oder in Kombination
von zwei oder mehreren davon verwendet werden.
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Das
Vernetzungsmittel wird in einer Menge von 10-80 Gewichtsteilen verwendet,
bezogen auf 100 Gewichtsteile des organischen Isolationspolymers.
Wenn die Menge an Vernetzungsmittel 80 Gewichtsteile übersteigt,
werden die Isoliereigenschaften beeinträchtigt. Wenn indessen die verwendete
Menge an Vernetzungsmittel geringer ist als 10 Gewichtsteile, erfolgt
eine Lösemittelschädigung.
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Als
Photosäuregenerator
in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung können ionische
Photosäuregeneratoren,
nichtionische Photosäuregeneratoren
und polymere Photosäuregeneratoren
verwendet werden.
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Spezifische
Beispiele von ionischen Photosäuregeneratoren,
die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, beinhalten Sulfonium-
und Iodoniummaterialien. Speziellere Beispiele von ionischen Photosäuregeneratoren
sind unten in den Formeln 3 bis 10 dargestellte Materialien: Formel
3
worin R
1, R
2 und
R
3 jeweils unabhängig eine lineare oder verzweigte
C
1-6-Alkyl-, Phenyl- oder substituierte Phenylalkylgruppe
sind; X ein lineares, verzweigtes oder cyclisches C
1-8-Alkylsulfonat,
Perfluoralkylsulfonat, Naphthylsulfonat, 10-Camphersulfonat, Phenylsulfonat,
Tolylsulfonat, Dichlorphenylsulfonat, Trichlorphenylsulfonat, Trifluormethylphenylsulfonat,
Cl, Br, SbF
6, BF
4,
PF
6 oder AsF
6 ist; Formel
4
worin X ein lineares, verzweigtes oder cyclisches
C
1-8-Alkylsulfonat, Perfluoralkylsulfonat,
Naphthylsulfonat, 10-Camphersulfonat, Phenylsulfonat, Tolylsulfonat,
Dichlorphenylsulfonat, Trichlorphenylsulfonat, Trifluormethylphenylsulfonat,
F, Cl, Br, SbF
6, BF
4,
PF
6 oder AsF
6 ist;
D1 ein Wasserstoffatom oder eine C
1-4-Alkylgruppe ist;
und D2 eine C
1-10-Alkyl- oder 2-Vinyloxyethylgruppe ist; Formel
5
worin R
4 eine C
1-10-Alkylgruppe ist; und MX
n – BF
4 –, PF
6 –,
AsF
6 – oder SbF
6 – ist; Formel
6
Formel
7
worin MX
n – PF
6 – oder SbF
6 – ist; Formel
8
worin R
5 eine C
1-10-Alkylgruppe ist; und MX
n – PF
6 – oder SbF
6 – ist; Formel
9
worin R
6 und R
7 jeweils unabhängig eine C
1-20-Alkyl-
oder Alkoxygruppe oder eine Hydroxylgruppe sind; und Ar
1,
Ar
2 und Ar
3 jeweils
unabhängig
eine Phenyl-, Naphthalenyl- oder Anthracenylgruppe sind; und Formel
10
worin R
8 und R
9 jeweils unabhängig eine C
1-20-Alkyl-
oder Alkoxygruppe oder eine Hydroxylgruppe sind.
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Spezifische
Beispiele des Materials der Formel 3 beinhalten Triphenylsulfoniumtrifluormethansulfonat, Triphenylsulfoniumperfluoroctansulfonat,
Triphenylsulfoniumperfluorbutansulfonat, Diphenyl-p-tolylsulfoniumperfluoroctansulfonat,
Tris-p-tolylsulfoniumperfluoroctansulfonat, Tris-p-chlorbenzolsulfoniumtrifluormethansulfonat,
Tris-p-tolylsulfoniumtrifluormethansulfonat, Trimethylsulfoniumtrifluormethansulfonat, Dimethylphe nylsulfoniumtrifluormethansulfonat,
Dimethyltolylsulfoniumtrifluormethansulfonat, Dimethyltolylsulfoniumperfluoroctansulfonat,
Triphenylsulfonium-p-toluolsulfonat, Triphenylsulfoniummethansulfonat,
Triphenylsulfoniumbutansulfonat, Triphenylsulfonium-n-octansulfonat,
Triphenylsulfonium-1-naphthalensulfonat, Triphenylsulfonium-2-naphthalensulfonat,
Triphenylsulfonium-10-camphersulfonat, Triphenylsulfonium-2,5-dichlorbenzolsulfonat,
Diphenyltolylsulfonium-1,3,4-trichlorbenzolsulfonat, Dimethyltolylsulfonium-p-toluolsulfonat,
Diphenyltolylsulfonium-2,5-dichlorbenzolsulfonat, Triphenylsulfoniumtetrafluorborat,
Triphenylsulfoniumhexafluoracetat, Triphenylsulfoniumchlorid und
dergleichen.
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Bevorzugte
Materialien der Formel 4 beinhalten jene, worin X Methansulfonat,
Trifluormethansulfonat, p-Toluolsulfonat, 10-Camphersulfonat, Cyclohexansulfamat,
Perfluor-1-butansulfonat, Perfluoroctansulfonat, F, Cl, Br, SbF6, BF4, PF6 oder AsF6 ist,
D1 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe ist, und D2 eine Methyl- oder
Vinyloxyethylgruppe ist.
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Beispiele
nichtionischer Photosäuregeneratoren,
die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, beinhalten Nitrobenzylsulfonat-
und Azonaphthochinonmaterialien. Speziellere Beispiele der nichtionischen Photosäuregeneratoren
sind Materialien, wie sie unten durch die Formeln 11 bis 17 dargestellt
sind: Formel
11
worin R
12 und R
13 jeweils unabhängig eine lineare, verzweigte
oder cyclische C
1-10-Alkylgruppe sind; Formel
12
worin R
14 ein Wasserstoffatom,
ein Halogenatom oder eine lineare oder verzweigte C
1-5-Alkyl-,
Alkoxygruppe oder eine Haloalkylgruppe ist; und R
15 eine
lineare, verzweigte oder cyclische C
1-10-Alkyl-,
Alkylphenyl- oder Haloalkylgruppe ist; Formel
13
worin R
16 ein Wasserstoffatom,
ein Halogenatom, eine lineare oder verzweigte C
1-5-Alkylgruppe
oder eine Trifluormethylgruppe ist; R
17 eine
lineare, verzweigte oder cyclische C
1-10-Alkyl-,
Alkylphenyl- oder Haloalkylgruppe, eine Phenylalkylgruppe, eine
lineare oder verzweigte C
1-5-Alkoxygruppe,
eine Phenyl- oder eine Tolylgruppe ist; Formel
14
worin R
18 eine durch folgende
Formel 14a oder 14b dargestellte Gruppe ist:
worin R
19,
R
20 und R
21 jeweils
unabhängig
ein Wasserstoff- oder Halogenatom sind; und k eine ganze Zahl von 0
bis 3 ist; oder
worin R
22 bis
R
26 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, ein
Halogenatom, eine lineare oder verzweigte C
1-5-Alkyl-
oder Alkoxygruppe, eine Trifluormethylgruppe, eine Hydroxylgruppe,
eine Trifluormethoxygruppe oder eine Nitrogruppe sind; Formel
15
worin R
27 die Gruppe der
obigen Formel 14a oder 14b ist; R
28 ein
Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe oder R
27SO
2O ist; und R
29 eine
line are oder verzweigte C
1-5-Alkylgruppe
oder eine durch die folgende Formel 15a dargestellte Gruppe ist:
worin R
30 und
R
31 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, eine
lineare oder verzweigte C
1-5-Alkylgruppe
oder R
27SO
2O sind; Formel
16
worin R
32 eine Alkyl-
oder Arylgruppe ist, die durch mindestens ein Heteroatom unterbrochen
sein kann; und j ist eine ganze Zahl von 1 bis 3; und Formel
17
worin Q
1 und Q
2 jeweils unabhängig eine C
1-50-Alkyl-
oder Arylgruppe sind und sowohl g wie h ganze Zahlen von nicht weniger
als 1 sind.
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Spezifische
Beispiele des Materials der Formel 11 beinhalten 1-Cyclohexylsulfonyl-1-(1,1-dimethylethylsulfonyl)diazomethan,
Biscyclohexylsulfonyldiazomethan, 1-Cyclohexylsulfonyl-1-cyclohexylcarbonyldiazomethan,
1-Diazo-1-cyclohexylsulfonyl-3,3'-dimethylbutan-2-on,
1-Diazo-1-methylsulfonyl-4-phenylbutan-2-on,
Diazo-1-(1,1-dimethylethylsulfonyl)3,3-dimethyl-2-butanon, 1-Acetyl-1-(1-methylethylsulfonyldiazomethan
und dergleichen.
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Spezifische
Beispiele des Materials der Formel 12 beinhalten Bis-p-toluolsulfonyldiazomethan,
Methylsulfonyl-p-toluolsulfonyldiazomethan, 1-Diazo-1-p-toluolsulfonyl-3,3'-dimethyl-2-butanon,
Bis-p-Chlorbenzolsulfonyldiazomethan, Cyclohexylsulfonyl-p-toluolsulfonyldiazomethan
und dergleichen.
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Spezifische
Beispiele des Materials der Formel 13 beinhalten 1-p-Toluolsulfonyl-1-cyclohexylcarbonyldiazomethan,
1-Diazo-1-p-toluolsulfonyl-3,3-dimethylbutan-2-on,
1-Diazo-1-benzolsulfonyl-3,3-dimethylbutan-2-on, 1-Diazo-1-p-toluolsulfonyl-3-methylbutan-2-on
und dergleichen.
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Spezifische
Beispiele des Materials der Formel 14 beinhalten 1,2,3-Tristrifluormethansulfonyloxybenzol,
1,2,3-Tris-2,2,2-trifluorethansulfonyloxybenzol 1,2,3-Tris-2-chlorethansulfonyloxybenzol, 1,2,3-Tris-p-trifluorbenzolsulfonyloxybenzol,
1,2,3-Tris-p-nitrobenzolsulfonyloxybenzol, 1,2,3-Tris-2,3,4,5-pentafluorbenzolsulfonyloxybenzol,
1,2,3-Tris-p-fluorbenzolsulfonyloxybenzol,
1,2,3-Trismethansulfonyloxybenzol, 1,2,4-Tris-p-trifluormethyloxybenzolsulfonyloxybenzol,
1,2,4-Tris-2,2,2-trifluorethansulfonyloxybenzol, 1,2,4-Tris-2-thienylsulfonyloxybenzol,
1,3,5-Trismethansulfonyloxybenzol,
1,3,5-Tristrifluormethansulfonyloxybenzol, 1,3,5-Tris-2,2,2-trifluorethansulfonyloxybenzol,
1,3,5-Tris-p-nitrobenzol sulfonyloxybenzol, 1,3,5-Tris-2,3,4,5,6-pentafluorbenzolsulfonyloxybenzol,
1,3,5-Tris-p-fluorbenzolsulfonyloxybenzol, 1,3,5-Tris-2-chlorethansulfonyloxybenzol
und dergleichen.
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Spezifische
Beispiele des Materials der Formel 15 beinhalten 2,3,4-Tris-p-fluorbenzolsulfonyloxybenzophenon,
2,3,4-Tristrifluormethansulfonyloxybenzophenon, 2,3,4-Tris-2-chlorethansulfonyloxybenzophenon, 2,3,4-Tris-p-trifluormethylbenzolsulfonyloxybenzophenon,
2,3,4-Tris-p-nitrobenzolsulfonyloxybenzophenon, 2,3,4-Tris-p-fluorbenzolsulfonyloxyacetophenon,
2,3,4-Tris-2,3,4,5-6-pentafluorbenzolsulfonyloxyacetophenon, 2,3,4-Tris-2-nitrobenzolsulfonyloxyacetophenon,
2,3,4-Tris-2,5-dichlorbenzolsulfonyloxyacetophenon, 2,3,4-Tris-2,3,4-trichlorbenzolsulfonyloxyacetophenon,
2,2',4,4'-Tetramethansuffonyloxybenzophenon, 2,2',4,4'-Tetra-2,2,2-trifluroethansulfonyloxybenzophenon,
2,2',4,4'-Tetra-2-chlorethansulfonyloxybenzophenon,
2,2',4,4'-Tetra-2,5-dichlorbenzolsulfonyloxybenzophenon,
2,2',4,4'-Tetra-2,4-6-trimethylbenzolsulfonyloxybenzophenon,
2,2',4,4'-Tetra-m-trifluormethylbenzolsulfonyloxybenzophenon
und dergleichen.
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Der
polymere Photosäuregenerator
ist ein Polymer, das in der Lage ist, bei Lichtbestrahlung eine
Säure zu
erzeugen, wobei das Polymer ein Molekulargewicht von 500 bis 1.000.000
aufweist und ein Sulfonium- oder
Iodoniumsalz in seiner Hauptkette oder Seitenkette enthält.
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Der
Photosäuregenerator
wird in einer Menge von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen, bezogen auf 100
Gewichtsteile des organischen Isolationspolymers verwendet. Wenn
die verwendete Menge an Photosäuregenerator
10 Gewichtsteile übersteigt,
tritt ein Problem auf, dass die vernetzte Mischung geliert. Wenn
hingegen die verwendete Menge an Photosäuregenerator weniger als 0,1
Gewichtsteile beträgt,
ist die Photosensitivität
gering und daher tritt Lösemittelschädigung des
Dünnfilms
auf.
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Der
organische Isolierfilm der vorliegenden Erfindung wird durch Vermischen
des organischen Isolationspolymers, des Vernetzungsmittels und des
Photosäuregenerators
gebildet, wobei die Mischung in einem organischen Lösemittel
in einer solchen Menge gelöst
wird, dass der Feststoffgehalt im Bereich von 1 bis 50 Gewichts-%
liegt, und die Lösung
wird auf ein Substrat aufgeschichtet, auf dem eine Gateelektrode
ausgebildet ist. Als organisches Lösemittel kann Cyclohexanon,
Diethylenglycolmethylethylether, N-Methylpyrrolidinon und dergleichen
verwendet werden. Die Beschichtung kann durch Spinbeschichten, Spingießen, Tintenstrahldrucktechniken
usw, ausgeführt
werden.
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Der
Isolierfilm wird bei 90-110 °C über 50 bis
70 Minuten wärmebehandelt
und mit UV-Licht bestrahlt, so dass der fertige organische Isolierfilm
gebildet wird. Die Reihenfolge von Wärmebehandlung und UV-Bestrahlung
kann umgekehrt werden. Außerdem
können
die beiden Prozesse ein- oder zweimal wiederholt ausgeführt werden.
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Der
so gebildete organische Isolierfilm kann zur Herstellung eines organischen
Dünnfilmtransistors verwendet
werden, der ein Substrat, eine Gateelektrode, einen Gateisolationsfilm,
eine organische aktive Schicht und Source-Drainelektroden umfasst.
Hierbei wird der organische Isolierfilm als Gateisolationsfilm verwendet.
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Die
Strukturen von repräsentativen
organischen Dünnfilmtransistoren
sind in den 1a und 1b gezeigt.
Der organische Isolierfilm der vorliegenden Erfindung ist nicht
nur bei den in den 1a und 1b gezeigten
Strukturen anwendbar, sondern bei allen schon im Stand der Technik
bekannten Strukturen.
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Als
Materialien für
die organische aktive Schicht können
jegliche Materialien verwendet werden, die üblicherweise im Fachbereich
eingesetzt werden. Beispiele geeigneter Materialien beinhalten,
ohne darauf beschränkt
zu sein, Pentacene, Kupferphthalocyanine, Polythiophene, Polyaniline,
Polyacetylene, Polypryrrole, Polyphenylenvinylene und Derivate davon.
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Geeignete
Materialien für
die Gateelektrode und die Source-Drainelektroden sind Metalle und
elektrisch leitfähige
Polymere, die üblicherweise
im Fachbereich eingesetzt werden. Spezifische Beispiele beinhalten,
ohne darauf beschränkt
zu sein, Gold (Au), Silber (Ag), Aluminium (Al), Nickel (Ni), Indiumzinnoxide (ITOs),
Polythiophene, Polyaniline, Polyacetylene, Polypyrrole, Polyphenylenvinylene,
PEDOT/PPS (Polyethylendioxythiophen/Polystyrolsulfonat) und dergleichen.
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Materialien
für das
Substrat des organischen Dünnfilmtransistors
sind, ohne darauf beschränkt
zu sein, z. B. Glas, Siliciumwafer, PET, PC, PES, PEN und dergleichen.
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Nachfolgend
wird die vorliegende Erfindung ausführlicher mit Bezug zu den folgenden
bevorzugten Beispielen beschrieben. Herstellungsbeispiel
1: Herstellung
von organischem Isolierpolymer
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Das
organische Isolierpolymer der obigen Formel 20 wird gemäß der folgenden
Verfahrensweise hergestellt.
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50
g (0,51 Mol) Maleinsäureanhydrid
(Aldrich) wird in Ether (250 mL) gelöst und dann 50,6 g (0,46 Mol) 4-Aminophenol
(Aldrich) hinzugegeben. Die erhaltene Mischung wird 30 Minuten lang
gerührt,
so dass ein Feststoff als gelbes Pulver erhalten wird. Der Feststoff
wird in 100 mL Essigsäureanhydrid
(Aldrich) gelöst
und dann 15 g (0,18 Mol) Natriumacetat hinzugegeben. Die Reaktionsmischung
wird auf 90 °C
erwärmt
und 3 Stunden lang umgesetzt. Danach lässt man die Reaktionsmischung
abkühlen
und gibt 500 mL Wasser hinzu, um die Reaktion abzuschrecken. Die
Reaktionsmischung wird gefiltert und aus Methanol umkristallisiert,
so dass 4-Acetoxyphenylmaleimid als dunkelgelbe Kristalle erhalten
wird. Nachdem 40 g (0,17 Mol) 4-Acetoxyphenylmaleimid, 28,06 g (0,17
Mol) 4-Acetoxystyrol (Aldrich), 1,42 g AlBN (TCl) und 35 Tropfen
1-Dodecanthiol (Aldrich) nacheinander in 500 mL Aceton gelöst sind,
wird bei 65 °C
3,5 Stunden lang polymerisiert. Die Reaktionslösung wird auf eine Mischlösung von
Methanol und Aceton gegossen und dann 10 g p-Toluolsulfonsäure (Aldrich)
hinzugegeben. Die erhaltene Mischung wird 5 Stunden lang am Rückfluss
erwärmt,
während
die Lösemittel
unter Verwendung einer Dean-Stark-Falle entfernt werden. Nachdem
die Lösemittel
in gewissem Umfang entfernt sind, wird eine Lösung von Wasser und Methanol
(5:1) zur Lösung
zugegeben, so dass 51 g des Polymers der Formel 10 als weißer Feststoff
erhalten werden.
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Herstellungsbeispiel 2:
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Herstellung
einer Beschichtungslösung
zur Bildung des organischen Isolierfilms
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7
g des im Herstellungsbeispiel 1 bereiteten organischen Isolationspolymers,
1,5 g Polyethylen-co-methylacrylat-co-glycidylmethacrylat der unten
stehenden Formel 21a (Aldrich) als Vernetzungsmittel, 1,5 g Polyethylen-co-methylacrylsäure der
unten stehenden Formel 21b (Aldrich) als weiteres Vernetzungsmittel
und 0,1 g Photosäuregenerator
der unten stehenden Formel 22 (PAC200, Miwon Commercial Co. Ltd.,
Korea) werden in einer Mischlösung
aus 73 g Cyclohexanon und 4,5 g Diethylenglycolmethylethylether
gelöst,
so dass eine Beschichtungslösung
zur Bildung eines organischen Isolierfilms bereitet wird.
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Beispiel 1:
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Herstellung
eines organischen Dünnfilmtransistors
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In
diesem Beispiel wird ein organischer Dünnfilmtransistor mit Bodenkontakt
hergestellt (1b). Zunächst wird Al auf einem gewaschenen
Glas als Substrat durch Vakuumabscheidungstechnik abgeschieden, so
dass eine Gateelektrode mit einer Dicke von 1500 Å ausgebildet
wird. Die Beschichtungslösung
zum Ausbilden eines organischen Gateisolationsfilms, die im Herstellungsbeispiel
2 bereitet ist, wird auf die Gateelektrode in einer Dicke von 5000 Å durch
Spinbeschichten bei 4000 Upm aufgetragen, bei 100 °C 3 Minuten
lang vorgebacken, mit 600 W UV 20 Sekunden lang bestrahlt und bei
100 °C 1
Stunde lang gebacken, so dass ein organischer Isolierfilm gebildet
wird. Danach wird Au auf dem organischen Gateisolationsfilm auf
eine Dicke von 1000 Å abgeschieden
und einem photographischen Prozess unterzogen, so dass ein Au-Elektrodenmuster
gebildet wird. Es wird Pentacen auf dem Au-Elektrodenmuster auf
eine Dicke von 1000 Å durch
organische Molekularstrahlabscheidung (OMBD, Organic Molecular Beam
Deposition) unter einem Vakuum von 2 × 10–7 Torr,
einer Substrattemperatur von 50 °C
und einer Abscheiderate von 0,85 Å/sec abgeschieden, so dass
eine Vorrichtung ausgebildet wird.
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Unter
Verwendung eines KEITHLEY-Halbleitercharakterisierungssystems (4200-SCS)
werden Kurven aufgezeichnet, die die Stromübertragungscharakteristiken
und Ladungsmobilität
der Vorrichtung zeigen (2 und 3). Aus
den Kurven werden die elektrischen Eigenschaften der Vorrichtung
durch die folgenden Gleichungen berechnet und die Ergebnisse in
der Tabelle 1 unten gezeigt.
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Die
Ladungsmobilität
der Vorrichtung wird aus der Steigung (slope) des Graphen (I
SG)
1/2 – V
G unter Verwendung der folgenden Stromgleichung
im Sättigungsbereich
errechnet:
worin I
SD der
Source-Drain-Strom ist, μ oder μ
FET die
Ladungsmobilität
ist, Co die Kapazität
des Oxidfilms ist, W die Kanalbreite ist, L die Kanallänge ist,
V
G eine Gatespannung ist und V
T eine
Schwellenspannung ist.
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Der
Streustrom im Ausschaltzustand (IOFF) ist
ein Strom, der im Ausschaltzustand fließt und wird aus dem Minimalstrom
im Ausschaltzustand im Stromverhältnis
bestimmt.
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Das
Stromverhältnis
ION/IOFF ist das
Verhältnis
des Maximalstromwerts im Anschaltzustand zum Minimalstromwert im
Ausschaltzustand.
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Vergleichsbeispiel 1:
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Herstellung einer Vorrichtung
unter Verwendung eines organischen Isolators ohne Vernetzungsmittel
-
Eine
Vorrichtung wird auf die selbe Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass kein Vernetzungsmittel und Photosäuregenerator
verwendet wird, um einen Isolierfilm aufzutragen, und der Isolier film
wird bei 100 °C
1 Stunde lang gebacken, so dass eine Vorrichtung hergestellt wird.
Die Stromübertragungseigenschaften
und die Ladungsmobilität
der Vorrichtung werden gemessen und die Ergebnisse sind in den
4 und
5 gezeigt.
Die elektrischen Eigenschaften der Vorrichtung werden auf die selbe
Weise wie in Beispiel 1 berechnet. Die Ergebnisse sind unten in
Tabelle 1 gezeigt. Tabelle
1
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Wie
aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, kann der organische
Isolationsfilm der vorliegenden Erfindung, da er ausgezeichnete
chemische Beständigkeit
gegen organische Lösemittel
aufweist, die in einem anschließenden
photolithographischen Prozess verwendet werden, die elektrische
Leistungsfähigkeit
von Transistoren verbessern, während
die Bildung von Mikromustern ermöglicht
ist.