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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Zirkulieren von
Kurbelwellengehäusegas zu
Motorzylindern entsprechend der Präambel des unabhängigen Anspruchs
1. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung einen Apparat
für das
Zirkulieren eines Kurbelwellengehäusegases innerhalb eines Kurbelwellengehäuses eines
Verbrennungsmotors zum Einlasssystem über eine Ventilkammer innerhalb
eines Zylinderkopfes und besonders einen verbesserten Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparat
für die
Abgabe des Kurbelwellengehäusegases
von der Ventilkammer in die Motorzylinder.
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Die
japanische Gebrauchsmusteranmeldung (Erste Veröffentlichung) Nr. 5-30412 legt
einen Apparat zum Zirkulieren von Kurbelwellengehäusegas für einen
Verbrennungsmotor offen, in dem ein Zirkulierungspfad in einem Flansch
eines Einlassverteilers ausgebildet ist, der an einer Seite eines
Zylinderkopfs montiert ist. Kurbelwellengehäusegas, das von dem Zylinderkopf
strömt,
wird über
einen Schlauch in den Zirkulierungspfad abgegeben und dann in die
vier Zylinder verteilt. Der Zirkulierungspfad ist in der Form eines
Rücksprungs
vorgesehen, der an einer Endfläche
des Einlassverteilerflansches gebildet ist, die an der Seitenfläche des
Zylinderkopfs anstößt. Der
Zirkulierungspfad hat eine so genannte Tournament-Struktur. Der Zirkulierungspfad
umfasst einen Einlass, zwei stromaufwärts gerichtete Passagen, die
von dem Einlass entlang einer Reihe der vier Motorzylinder in einer
Vor- und Rückrichtung
abzweigen, und zwei stromabwärts
gerichtete Passagen, die von jeder der zwei stromaufwärts gerichtete
Passagen in der Vor- und Rückrichtung
abzweigen.
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In
dem oben beschriebenen Stand der Technik hat jedoch der Einlassverteilerflansch
eine beachtlich ausgedehnte Größe, weil
der Kurbelwellengehäusegaspfad
in dem Einlassverteilerflansch ausgebildet ist. Dies bewirkt ein
Anwachsen der Montagefläche
der Seitenfläche
des Zylinderkopfs, an den der Einlassverteiler montiert ist. Folglich
wird das Gesamtgewicht des Einlassverteilers und des Zylinderkopfs
eine signifikante Vergrößerung erfahren.
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Obgleich
ein Kurbelwellengehäusegaspfad mit
der Tournament-Struktur vorteilhaft hinsichtlich der gleichmäßigen Verteilung
des Kurbelwellengehäusegases
an die Motorzylinder ist, sind ferner die Ausmaße des Einlassverteilerflansches
und die Montagefläche
des Zylinderkopf groß geworden.
Dies kommt, weil die Abzweigpassagen des Kurbelwellengehäusegaspfads
vom Tournament-Typ in derselben Ebene angeordnet sind.
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EP 0 341 770 A2 legt
einen Deckel offen, der auf einem Zylinderkopf eines Ein-Zylinder- oder eines Mehr-Zylinder-Motorblocks
angeordnet ist. In dem Deckel ist eine Passage durch einen Kanal
und eine Kammer gebildet, wobei ein durch zwei Federn getragener
Kolben angeordnet ist. In dem Zylinderkopf ist eine weitere Passage
vorgesehen, die sich an seinem einen Ende in den Einlassverteiler
des Motors hinein erstreckt. An seinem gegenüber liegenden Ende ist die
weitere Passage zum Flansch des Zylinderkopfs hin geöffnet. In
dem Bereich sind die Passage des Deckels und die weitere Passage des
Zylinderkopfs miteinander verbunden.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Apparat
für das
Zirkulieren eines Kurbelwellengehäusegases zu den Motorzylindern vorzusehen
für die
gleichmäßige Verteilung
des Kurbelwellengehäusegases
ohne eine Vergrößerung der Ausmaße eines
Zylinderkopfs und von Komponenten, die miteinander kooperieren,
um einen Kurbelwellengehäusegaspfad
zu bilden.
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Nach
der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel erreicht nach dem unabhängigen Anspruch
1.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
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Im
Folgenden wird die Erfindung in größerem Detail mittels ihrer
verschiedenen Ausführungsformen
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen erläutert, in
denen:
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1 eine
auseinander gezogene Perspektivdarstellung eines Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparats
nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, einschließlich eines Zylinderkopfdeckels
und eines Zylinderkopfs, die mit einem Kurbelwellengehäusegaspfad
gebildet sind;
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2A eine
Schnittdarstellung eines Teils des Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparats in
einem zusammengebauten Zustand ist;
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2B eine
Darstellung ähnlich 2A ist, aber
eine Modifikation der Ausführungsform
zeigt;
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3 eine
schematische Aufsichtdarstellung des Zylinderkopfdeckels ist, die
einen Teil einer internen Struktur des Zylinderkopfdeckels zeigt;
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4 eine
vergrößerte Darstellung
eines Abschnitts des in 3 gezeigten Teils des Zylinderkopfdeckels
ist;
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5 eine
schematische Aufsichtdarstellung des Zylinderkopfs ist;
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6 eine
Schnittdarstellung des Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparats
ist, die entlang der Linie 6-6 von 3 genommen
wurde;
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7 eine
Schnittdarstellung des Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparats
ist, die entlang der Linie 7-7 von 3 genommen
wurde;
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8 eine
Perspektivdarstellung einer Auswölbung
ist, die am Zylinderkopfdeckel gebildet ist.
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Mit
Bezug auf 1 bis 8 wird nun
ein Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparat
nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erläutert.
In dieser Ausführungsform
wird der Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparat
angewendet auf einen Vier-Zylinder-Inline-Verbrennungsmotor eines Fahrzeugs.
Der Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparat
hat einen Kurbelwellengehäusegaspfad,
der in dem Zylinderkopf 1 und dem Zylinderkopfdeckel 2 gebildet
ist, wie durch eine Serie von Pfeilen in 1 angezeigt
wird. Der Zy linderkopf 1 hat eine obere Öffnung an
seiner Oberseite. Der Zylinderkopfdeckel 2 hat eine untere Öffnung an seiner
Unterseite. Wie in 2A veranschaulicht, ist der
Zylinderkopfdeckel 2 so angeordnet, dass er die obere Öffnung des
Zylinderkopfs 1 bedeckt und mit dem Zylinderkopf 1 zusammenwirkt,
um eine Ventilkammer 3 zu definieren, in der die Einlassnockelwelle 5 für den Antrieb
des Einlassventils 4 zusammen mit einer Auslassnockenwelle
(nicht gezeigt) aufgenommen wird. Ein Kurbelwellengehäusegas,
das von einem Kurbelwellengehäuse
(nicht gezeigt) in die Ventilkammer 3 strömt, wird
zu einem Einlasssystem zirkuliert, insbesondere zu der Einlassöffnung 6 eines jeden
der vier Motorzylinder.
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Wie
in 1 veranschaulicht, ist ein Kurbelwellengehäusegassteuerungsventil
(PVC) 7 an einem Endabschnitt einer oberen Oberfläche des Zylinderkopfdeckels 2 montiert.
Das Kurbelwellengehäusegassteuerungsventil 7 ist
im Betrieb, um die Strömungsmenge
des Kurbelwellengehäusegases auf
der Basis eines Einlassunterdrucks anzupassen. Ein Strom von Kurbelwellengehäusegas,
das von der Ventilkammer 3 über das Kurbelwellengehäusegassteuerungsventil 7 abgegeben
wird, wird über
einen Gummischlauch 8 und einen Verbinder 9, die
ein externes Rohr darstellen, in die erste Passage 11 eingeleitet,
die in der Seitenwand 2B des Zylinderkopfdeckels 2 ausgebildet
ist. Der Kurbelwellengehäusegasstrom
wird in Zweigströme
aufgeteilt, die durch ein Paar zweiter Passagen 13 strömen, welche
entlang der Stoßfläche P gebildet
ist, wie in 2A gezeigt. Der obere Flansch 12 des
Zylinderkopfs 1 und der untere Flansch 2A des
Zylinderkopfdeckels 2 stoßen an der Stoßfläche P aneinander.
Wie in 1 gezeigt, erstreckt sich der obere Flansch 12 des
Zylinderkopfs 1 nach außen von der Seitenwand 2B um einen
Umfang der unteren Öffnung
herum. Die Zweigströme
des Kurbelwellengehäusegases,
die durch das Paar zweiter Passagen 13 strömen, werden
dann über
zwei Paare dritter Passagen 14 an die Einlassöffnungen 6 der
Motorzylinder abgegeben. Die dritten Passagen 14 sind im
Zylinderkopf 1 ausgebildet. Das Kurbelwellengehäusegas wird
so an jeden der Motorzylinder verteilt.
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Im
Folgenden wird die erste Passage 11 mit Bezug auf 3, 6 und 7 erläutert. Die
erste Passage 11 umfasst die gemeinsame Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 und
ein Paar von Verbindungspassagen 23, die von der Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 zur
zweiten Passage 13 hin abzweigen, wie in 7 gezeigt.
Wie in 6 und 7 veranschaulicht, wird die
Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 definiert
durch den Zylinderkopfdeckel 2 und die Platte 21,
die innerhalb des Zylinderkopfdeckels 2 montiert ist. Der Zylinderkopfdeckel 2 umfasst
eine Deckenwand mit einem länglichen
Rücksprung
oder einer Rille auf seiner Innenfläche. Die Platte 21 ist
angeordnet, um die Rille abzudecken und die Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 zu
definieren. Wie in 3 veranschaulicht, erstreckt
sich die Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 geradeaus
in der Richtung D einer Reihe von Motorzylindern. Eine Ölabtrennungspassage 24 und eine
Frischlufteinlasspassage 25 sind ebenfalls in der Deckenwand
des Zylinderkopfdeckels 2 ausgebildet und mit Abstand zur
Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 angeordnet.
Die Ölabtrennungspassage 24 dient
zum Abtrennen von Öl
aus dem Kurbelwellengehäusegas.
Die Frischlufteinlasspassage 25 dient zum Einführen von
Frischluft in die Ventilkammer 3. Die Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 ist
an der Seite des Einlassventils 4 angeordnet und in einer
am weitesten nach außen
liegenden Position nahe der Seitenwand 2B des Zylinderkopfdeckels 2 relativ
zur Ölabtrennungspassage 24 und
zur Frischlufteinlasspassage 25 angeordnet. Die Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 ist
an der Seite des Einlassventils 4 positioniert. Die Frischlufteinlasspassage 25 ist
an einer am weitesten nach innen liegenden Position plaziert, entfernt
von der Seitenwand 2B relativ zu der Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 und
der Ölabtrennungspassage 24.
Die Ölabtrennungspassage 24 ist
zwischen der Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 und der
Frischlufteinlasspassage 25 angeordnet. Die Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 ist
an einem Ende mit dem in 1 gezeigten Verbinder 9 verbunden.
Die Ölabtrennungspassage 24 ist
mit einem Ende mit dem in 1 gezeigten
Kurbelwellengehäusegassteuerungsventil 7 verbunden,
und mit dem anderen Ende mit der Ventilkammer 3.
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Wie
in 7 veranschaulicht, hat jede des Paars von Verbindungspassagen 23 eine
allgemein L-förmige
Gestalt und umfasst eine seitliche Verbindungspassage 23A,
die von der Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 abzweigt,
und eine vertikale Verbindungspassage 23B, die mit der
seitlichen Verbindungspassage 23A verbunden ist. Die seitliche Verbindungspassage 23A erstreckt
sich in der Richtung D2 senkrecht zu der Richtung D1 und in einer Richtung
parallel zur Stoßfläche P zwischen
dem Zylinderkopfdeckel 2 und dem Zylinderkopf 1.
Die vertikale Verbindungspassage 23B erstreckt sich in
einer Richtung senkrecht zur Stoßfläche P, nämlich in der Richtung D3 senkrecht
zu den Richtungen D1 und D2. Insbesondere hat der Zylinderkopfdeckel 2 ein Paar
von Auswölbungen 27,
die sich von Teilen der Seitenwand 2B ausdehnen oder auswölben, die
in einem Abstand zueinander in der Richtung D1 der Reihe der Motorzylinder
liegen. Die Auswölbungen 27 sind
somit an den Abschnitten ausgebildet, die mit Abstand zueinander
in der Richtung D1 liegen und mit dem unteren Flansch 2A verbunden
sind. Die Verbindungspassage 23 ist in jeder der Auswölbungen 27 ausgebildet.
Eine seitliche Verbindungspassage 23A ist nach der Bildung
des Zylinderkopfdeckels 2 durch Bearbeitung gebildet. Ein
offenes Ende der seitlichen Verbindungspassage 23A ist
durch einen Kugelstopfen 28 verschlossen, der mit Druckpassung
eingesetzt worden ist. Dazu werden die Begriffe "seitlich" und "vertikal" verwendet, um die Richtungen hinsichtlich
der Stoßfläche P anzuzeigen,
und zeigen nicht genau horizontale und vertikale Richtungen in dem
Verbrennungsmotor unter Bedingungen des Zusammenbaus und Betriebs
an.
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Wie
in 3 und 4 veranschaulicht, ist jede
der Auswölbungen 27 in
der Richtung D1 der Reihe der Motorzylinder länglich ausgeprägt. Eine Rille,
welche die zweite Passage 13 definiert, ist an einer unterseitigen
Fläche
des unteren Flansches 2A mit Auswölbung 27 ausgebildet.
Die Rille erstreckt sich über
eine vorbestimmte Länge
in der Richtung D1, wie in 3 gezeigt.
Die zweite Passage 13 hat nämlich die vorbestimmte Länge, die
sich in der Richtung D1 erstreckt. Die vertikale Verbindungspassage 23B hat
ein unteres Ende offen zu einem mittleren Abschnitt der zweiten
Passage 13 in der Längsrichtung.
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Wie
in 5 veranschaulicht, hat der Zylinderkopf 1 ein
Paar von Auswölbungen 29,
die sich von Abschnitten der Seitenwand 1A des Zylinderkopfs 1 nach
außen
ausdehnen oder auswölben,
welche mit Abstand zueinander in einer Längsrichtung des Zylinderkopfs 1 liegen.
Die Auswölbungen 29 sind
somit an den Abschnitten ausgebildet, die mit Abstand von einander
in der Längsrichtung
des Zylinderkopfs 1 liegen, nämlich in der Richtung D1 der Reihe
der Motorzylinder. Die Auswölbungen 29 sind mit
dem oberen Flansch 12 verbunden und angeordnet und länglich ausgeprägt, um so
mit den Auswölbungen 27 des
Zylinderkopfdeckels 2 zu korrespondieren. Ein Paar von
dritten Passagen 14 ist in jeder Auswölbung 29 durch ein
geeignetes Verfahren wie z.B. Bohren ausgebildet. Jede der dritten
Passagen 14 erstreckt sich durch die Auswölbungen 29 und
hat ein Ende offen zu einer oberen Oberfläche des oberen Flansches 12 und
ein gegenüber
liegendes Ende offen zur Einlassöffnung 6 eines
jeden der Motorzylinder. Das eine Ende der dritten Passage 14 ist
so positioniert, dass es mit einem Teil der zweiten Passage 13 überlappt,
wenn der Zylinderkopf 1 und der Zylinderkopfdeckel 2 in
einem gegenseitig anstoßenden
Zustand zusammengebaut werden. Insbesondere sind ein Paar dritter
Passagen 14 vorgesehen, die mit einer einzigen zweiten
Passage 13 korrespondieren. Das Paar dritter Passagen 14 ist
mit gegenüber liegenden
Enden der zweiten Passage 13 verbunden, welche sich in
der Längsrichtung
gegenüber
liegen. Das Kurbelwellengehäusegas,
das von der vertikalen Verbindungspassage 23B in die zweite
Passage 13 strömt,
wird im mittleren Abschnitt der zweiten Passage 13 in zwei
Kurbelwellengehäusegasströme verzweigt,
die auf gegenüber
liegende Enden der zweiten Passage 13 gerichtet sind. Die
zwei Kurbelwellengehäusegasströme, die
durch die gegenüber
liegenden Enden der zweiten Passage 13 strömen, strömen durch
das Paar von dritten Passagen 14 und kommen zu zwei der
Motorzylinder. Somit wird das Kurbelwellengehäusegas an zwei Motorzylinder
verteilt.
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Wie
in 4 und 8 veranschaulicht, ist ein Paar
von Abtrennungswänden 30 innerhalb
der zweiten Passage 13 angeordnet. Jede der Abtrennungswände 30 liegt
am Grund der Rille, welche die zweite Passage 13 definiert,
und kann integriert mit dem unteren Flansch 2A ausgebildet
sein. Die Abtrennungswand 30 bestimmt im Wesentlichen eine Querschnittsfläche der
zweiten Passage 13. Mit der Anordnung der Abtrennungswand 30 kann
eine Strömungsmenge
des Kurbelwellengehäusegases,
die von der vertikalen Verbindungspassage 23B über die zweite
Passage 13 in die dritte Passage 14 strömt, auf
geeignete Weise reguliert werden. Diese Kurbelwellengehäusegasregulierung
unter Verwendung der Abtrennungswand 30 kann leicht genutzt
werden bei Veränderung
der Spezifikationen des Verbrennungsmotors und Anpassen der Kennwerte
der Verteilung des Kurbelwellengehäusegases an jeden der Motorzylinder.
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In
dieser Ausführungsform
hat der Motor zwei Einlassventile 4 pro Motorzylinder.
Die Einlassöffnung 6 hat
einen Y-förmigen
Verzweigungsabschnitt an seinem stromabwärtigen Abschnitt nahe der Einlassventile 4.
Wie in 2A veranschaulicht, liegt der
Kraftstoffeinspritzmontageabschnitt 32, an dem das Kraftstoffeinspritzventil 31 montiert
ist, oberhalb eines Einlassabschnitts der Einlassöffnung 6. Wie
in 5 veranschaulicht ist, ist die dritte Passage 14 in
solch einer Position angeordnet, dass eine Einwirkung auf den Kraftstoffeinspritzventilmontageabschnitt 32 verhindert
wird. Ferner ist ein Paar dritter Passagen 14 zwischen
einem Paar der Motorzylinder angeordnet. Mit dieser Anordnung der
dritten Passagen 14 ist die Länge der zweiten Passage 13 relativ
klein. Wie in 2A gezeigt, ist ferner ein Einlasspfad
innerhalb der Einlassöffnung 6 aufgeteilt
in eine obere und eine untere Passage durch die Abtrennungswand 33.
Ein Einlasssteuerungsventil 34, das betrieben wird, um
nur die untere Einlasspassage zu öffnen und zu schließen, liegt
innerhalb eines Auslassabschnitts des Einlassverteilers 35.
Einlassluft kann immer in die obere Passage eingeleitet werden,
ohne die Öffnungs-
und Schließungsoperationen
des Einlasssteuerungsventils 34 zu berücksichtigen. Die dritte Passage 14 ist
offen zur oberen Einlasspassage, um dadurch mit ihr in Verbindung
zu stehen. 2B veranschaulicht eine Modifikation der
Ausführungsform,
bei der das gegenüber
liegende Ende der Passage 14 offen ist zum Einlasspfad der
Einlassöffnung 6 stromabwärts von
der Abtrennungswand 33.
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Wie
in 6 und 7 veranschaulicht, ist eine
Dichtung 41 zwischen den Zylinderkopf 1 und den
Zylinderkopfdeckel 2 zwischen gelegt und dichtet die Ventilkammer 3 ab.
Die Dichtung 41 ist aus Gummi hergestellt und in einen
allgemein rechteckigen Rahmen ausgebildet. Die Dichtung 41 ist
in die Dichtungsrille 42 eingepasst, die in dem unteren Flansch 2A und
der Auswölbung 27 des
Zylinderkopfdeckels 2 ausgebildet ist. Die Dichtung 41 wird
in einem Zustand gehalten, der zwischen dem unteren Flansch 2A und
der Auswölbung 27 des
Zylinderkopfdeckels 2 und dem oberen Flansch 12 und
der Auswölbung 29 des
Zylinderkopfs 1 zusammengedrückt ist. Wie in 3 und 4 veranschaulicht, umfasst
die Dichtung 41 ferner einen zweiten Passageabdichtungsabschnitt,
der sich entlang eines gesamten Umfangs der Rille erstreckt, welche
die zweite Passage 13 definiert. Insbesondere umfasst der zweite
Passageabdichtungsabschnitt den Hauptabdichtungsabschnitt 41A,
der die gerade entlang eines Umfangs der Ventilkammer 3 erstreckt,
und den Unterabdichtungsabschnitt 41B, der außerhalb
des Hauptabdichtungsabschnitt 41A liegt und die Form eines
abgeflachten C hat, wie am besten in 4 zu sehen
ist. Die Dichtungsrille 42 umfasst einen Abschnitt, der
ausgebildet ist, dass er mit dem Hauptabdichtungsabschnitt 41A und
dem Unterabdichtungsabschnitt 41B des zweiten Passageabdichtungsabschnitts
im Eingriff steht. Der zweite Passageabdichtungsabschnitt umgibt
und dichtet einen gesamten Umfang der zweiten Passage 13 ab.
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Der
Zylinderkopfdeckel 2 ist am Zylinderkopf 1 unter
Verwendung einer Vielzahl von Schrauben (nicht gezeigt) entlang
seinem Umfang befestigt. Ferner sind die Auswölbung 27 des Zylinderkopfdeckels 2 und
die Auswölbung 29 des
Zylinderkopfs miteinander fest gekoppelt, um die Abdichtung um die
zweite Passage 13 herum zu verbessern, auf die ein Unterdruck
einwirkt. Wie in 2 und 6 veranschaulicht,
ist insbesondere in der Auswölbung 27 des
Zylinderkopfdeckels 2 ein zylindrischer, erhabener Abschnitt 43 ausgebildet.
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Der
Bolzen 44, der als ein Befestigungselement dient, erstreckt
sich durch den erhabenen Abschnitt 43 und ist in das Bolzenloch 45 eingeschraubt,
das in der Auswölbung 29 des
Zylinderkopfs 1 ausgebildet ist. Wie in 6 veranschaulicht, liegen
der erhabene Abschnitt 43 und der Bolzen 44 außerhalb
des Unterabdichtungsabschnitts 41B der Dichtung 41.
Dies stellt weiter die Abdichtung am Unterabdichtungsabschnitt 41B sicher.
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Ferner
werden der erhabene Abschnitt 43 und der Bolzen 44 verwendet
für die
Stütze
der Schutzabdeckung 51 für ein Kraftstoffsystem. Wie
in 2A veranschaulicht, ist insbesondere das Kraftstoffrohr 52 für die Zufuhr
von Kraftstoff zum Einspritzventil 31 an der Seitenwand 1A des
Zylinderkopfs 1 angeordnet. Das Kraftstoffrohr 52 erstreckt sich
in der Richtung D1 der Reihe der Motorzylinder. Allgemein in U-Form
ist der Einlassverzweiger 35 um die Außenseite des Kraftstoffrohrs 52 herum
angeordnet. Die Schutzabdeckung 51 liegt zwischen dem Kraftstoffrohr 52 und
dem Einlassverzweiger 35, um so das Kraftstoffrohr 52 abzudecken
und zu verhindern, dass das Kraftstoffrohr 52 im Fall eines
Fahrzeugzusammenstoßes
durch den Einlassverzweiger beschädigt wird. Die Schutzabdeckung 51 ist
aus Metall gefertigt und in eine Kanalgestalt mit einem allgemein
U-förmigen
Abschnitt geformt. Die Schutzabdeckung 51 kann bereitgestellt
werden durch Anwendung von Pressformung auf eine Stahlplatte. Die Schutzabdeckung 51 ist
derart angeordnet, dass ein offenes Ende des allgemein U-förmigen Abschnitts im
Wesentlichen zur Seitenwand 2B des Zylinderkopfdeckels 2 hin
ausgerichtet ist. Zwei Befestigungselemente 53 sind jeweils
durch Punktschweißung
an zwei Abschnitten der Schutzabdeckung 51 angebracht,
und haben zueinander einen Abstand in Längsrichtung der Schutzabdeckung 51.
Jedes Befestigungselement 53 ist am erhabenen Abschnitt 43 durch
einen Bolzen 44 befestigt. Die Schutzabdeckung 51 hat
einen oberen Endabschnitt 51A, der unter dem Befestigungselement 53 und
gegenüber
der äußeren Umfangsfläche des
erhabenen Abschnitts 43 liegt. Der untere Endabschnitt 51B der
Schutzabdeckung 51 ist ein freies Ende und liegt gegenüber einem
Rücksprung 54,
der zwischen dem oberen Flansch 12 des Zylinderkopfs 1 und
der Einlassöffnung 6 ausgebildet
ist. Ferner hat die Schutzabdeckung 51 einen Vorsprung 55 an
seinem mittleren Abschnitt in seiner Längsrichtung. Der Vorsprung 55 ist
an einer äußeren Oberfläche gegenüber einem Boden
des allgemein U-förmigen
Abschnitts ausgebildet und an dem Vorsprung 56 des Einlassverzweigers 35 mittels
eines Bolzens (nicht gezeigt) befestigt. Somit wird die Schutzabdeckung 51 an
drei Abschnitten getragen, nämlich
den zwei Abschnitten, die an dem erhabenen Abschnitt 43 des
Zylinderkopfdeckels 2 befestigt sind, und dem einen Ab schnitt, d.h.
dem Vorsprung 55, der am Vorsprung 56 des Einlassverteilers 35 befestigt
ist. In dem Fall, in dem der Einlassverteiler 35 bei einem
Fahrzeugzusammenstoß nach
rechts in 2A deformiert wird, wird die
Schutzabdeckung 51 von dem Einlassverteiler 35 gedrückt, um
sich vom Befestigungselement 53 zu lösen, welches daran punktgeschweißt ist,
und der obere Endabschnitt 51A der Schutzabdeckung 51 wird
gezwungen, in Kontakt mit dem Vorsprung 43 des Zylinderkopfdeckels 2 zu
sein. Dazu wird der untere Endabschnitt 51B der Schutzabdeckung 51 innerhalb
des Rücksprungs 54 versetzt,
um im Kontakt mit der Seitenwand 1A des Zylinderkopfs 1 zu
sein. Folglich kann die Schutzabdeckung 51 den allgemein U-förmigen Abschnitt
halten, um dadurch das Kraftstoffrohr 52 und das Kraftstoffeinspritzventil 31 in
seinem Inneren zu beschützen.
Insbesondere wird eine Belastung, die von dem Zusammenstoß verursacht wird,
durch ein Paar von im Wesentlichen sich gegenüber liegenden geraden Abschnitten
des allgemein U-förmigen
Abschnitts der Schutzabdeckung 51 aufgefangen. Deshalb
kann die Schutzabdeckung 51 mit einer relativ geringen
Dicke solch eine große lineare
Belastung ertragen im Vergleich zu einem Fall, in dem eine Scher-
oder Biegebelastung darauf anliegt. Ferner hat der erhabene Abschnitt 43 des
Zylinderkopfdeckels 2, der integriert mit der Auswölbung 27 ausgebildet
ist, eine Dicke und Festigkeit, die größer ist als jene eines allgemeinen
Abschnitts der Seitenwand 2B des Zylinderkopfdeckels 2,
und ist am Zylinderkopf 1 mittels des Bolzens 44 befestigt.
Der erhabene Abschnitt 43 kann in ausreichendem Maß eine Belastung
tragen, die von der Schutzabdeckung 51 kommt. Dazu sind
der Zylinderkopf 1 und der Zylinderkopfdeckel 2 aus
einer Gussaluminiumlegierung gefertigt, und der Einlassverteiler 35 ist in
dieser Ausführungsform
aus synthetischem Kunststoff gefertigt.
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In
dem Kurbelwellengehäusegaszirkulierungsapparat
nach der obigen Erläuterung
strömt das
Kurbelwellengehäusegas
in die gemeinsame Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 und
das Paar der Verbindungspassagen 23 der ersten Passage 11,
um dadurch in zwei Zweigströme
des Kurbelwellengehäusegases
aufgeteilt zu werden. Jede der zwei Zweigströme strömt in jede der zweiten Passagen 13,
um dadurch in zwei Zweigströme
des Kurbelwellengehäusegases
aufgeteilt zu werden. Die zwei Zweigströme des Kurbelwellengehäusegases,
die durch die zweite Passage 13 strömen, strömen in das Paar der dritten
Passagen 14, die mit zwei der Motorzylinder in Verbindung
stehen. Folglich wird der Kurbelwellengehäusegasstrom, das von der Ventilkammer 3 abgegeben
wird, in die vier Zweigströme
in der Tournament-Form aufgeteilt, die jeweils an die vier Zylinder
abgegeben wer den. Mit der Anordnung eines Kurbelwellengehäusegaspfads
der Tournament-Form kann das Kurbelwellengehäusegas leicht gleichmäßig an die
vier Motorzylinder verteilt werden. Ferner ist der Kurbelwellengehäusegaspfad
nicht entlang derselben Ebene angeordnet, nämlich der Stoßfläche P, und
er hat eine Vielschichtstruktur. Die zweite Passage 13,
die auf der Stoßfläche P angeordnet
ist und einen Teil der Vielschichtstruktur bildet, erstreckt sich
einfach in einer Richtung, nämlich
der Richtung D1. Dies dient der Minimierung des Zuwachses in der
Größe des Zylinderkopfs 1 und
des Zylinderkopfdeckels 2, der verursacht wird, um die zweite
Passage 13 und die Dichtung 41 für das Abdichten
der zweiten Passage 13 zu bilden. Insbesondere ist das
Paar der Auswölbungen 27 mit
Abstand zueinander an der Seitenwand 2B des Zylinderkopfdeckels 2 angeordnet,
und das Paar der Auswölbungen 29 ist
an der Seitenwand 1A des Zylinderkopfs 1 in Korrespondenz
zu den Auswölbungen 27 angeordnet.
Dies ergibt einen beträchtlich
geringen Zuwachs in den äußeren Dimensionen
und den Gewichten von Zylinderkopf 1 und Zylinderkopfdeckel 2.
Ferner sind fast alle Teile des Kurbelwellengehäusegaspfads innerhalb des Zylinderkopfdeckels 2 angeordnet,
wodurch ein Kondensieren des Kurbelwellengehäusegases selbst bei kalten
Bedingungen kaum vorkommen kann.
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Ferner
kann mit der Anordnung der dritten Passage das Kurbelwellengehäusegas an
einem relativ stromabwärtigen
Abschnitt der Einlassöffnung 6 eingeleitet
werden. Deshalb kann verhindert werden, dass das Einlasssteuerungsventil 34,
das stromaufwärts
von der Einlassöffnung 6 liegt,
eine Kondensation des Kurbelwellengehäusegases beeinflusst.
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Dazu
ist die Anordnung des Kurbelwellengehäusegassteuerungsventils 7 nicht
begrenzt auf diese Ausführungsform,
in der das Kurbelwellengehäusegassteuerungsventil 7 an
der oberen Oberfläche des
Zylinderkopfdeckels 2 montiert und mit der Kurbelwellengehäusegashauptpassage 22 über das
externe Rohr einschließlich
des Gummischlauchs verbunden ist. Das Kurbelwellengehäusegassteuerungsventil 7 kann
innerhalb des Zylinderkopfdeckels 2 installiert werden
und das externe Rohr kann weggelassen werden.