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Technisches
Gebiet
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Die
Erfindung betrifft eine Mehrzylindermaschine und insbesondere eine
Mehrzylindermaschine, die Zylinder enthält, die abgeschaltet werden
können.
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Stand der
Technik
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Unter
Mehrzylindermaschinen gibt es eine Mehrzylindermaschine, bei der
eine Mehrzahl vom Zylindern in mindestens zwei Gruppen unterteilt
sind und jeweils aus Zylindern ausgebildet sind, deren jeder abgeschaltet
werden kann, indem eine Drosselklappe desselben mittels eines Verbindungsgliedes oder
einer Stange in einen geschlossenen Zustand gebracht wird, so dass
die Zahl der gerade arbeitenden Zylinder als Antwort auf die Belastung
der Maschine eingestellt werden kann (vgl. zum Beispiel Patentdokument
1).
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Es
gibt auch eine andere Mehrzylindermaschine, bei der ein für ein Maschinenventil
vorgesehener Zylinderabschaltmechanismus hydraulisch betätigt wird,
ohne ein Verbindungsglied oder eine Stange zu benötigen, um
das Maschinenventil in einen geschlossenen Zustand zu versetzen,
um Zylinderabschaltung zu bewirken (vgl. zum Beispiel
Japanische
Patent-Offenlegungsschrift Nr. Hei 07-150982.
Japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 2000-205038.
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Die
Dokumente
US 5 490 486 und
EP 703 357 offenbaren ebenfalls
eine Mehrzylindermaschine in Übereinstimmung
mit dem Oberbegriff von Anspruch 1.
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Da
bei der ersteren Mehrzylindermaschine ein Verbindungsglied oder
eine Stange verwendet wird, besteht jedoch das Problem, dass sie
dem Freiheitsgrad der Anordnung von Hilfsapparatur rings um die
Maschine Einschränkungen
auferlegt. Andererseits ist es bei der letzteren Mehrzylindermaschine notwendig,
für die
Zufuhr von Arbeitsfluid von außen in
einen Arbeitsfluid-Zufuhrweg in einem Zylinderblock zum Beispiel
eine Öffnung
(Drucköl-Zufuhröffnung)
für die
Zufuhr von Drucköl
dadurch hindurch in einer Seitenwand der Maschine vorzusehen. Je
nach der Lage der Öffnung
kann es jedoch sein, dass die Öffnung
den Befestigungspositionen der Hilfsapparatur der Maschine Einschränkungen
auferlegt.
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Vor
allem, wird der letztere Zylinderabschaltmechanismus auf eine Mehrzylindermaschine
angewandt, die so konstruiert ist, dass ein Nockenkettengehäuse seitwärts der
Maschine angeordnet ist, um eine Verbesserung der Wartungsmöglichkeiten
und Verkleinerung und Gewichtsreduktion der Maschine zu erzielen,
kann keine Arbeitsfluid-Zufuhröffnung in einer
Seite der Maschine, auf der das Nockenkettengehäuse angeordnet ist, vorgesehen
werden. Als Folge besteht das Problem, dass der Arbeitsfluid-Zufuhrweg
kompliziert ist und der Zylinderkopf entgegen dem Ziel der Gewichtsreduktion
ein größeres Maß haben
muss.
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Daher
stellt die vorliegende Erfindung eine Mehrzylindermaschine bereit,
bei der, selbst wenn sie so konstruiert ist, dass ein Nockenkettengehäuse auf
einem Seitenabschnitt der Maschine vorgesehen ist, ein Arbeitsfluid-Zufuhrweg
vereinfacht werden kann, um die Größe und das Gewicht eines Zylinderkopfes
zu vermindern.
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Zur
Lösung
des oben beschriebenen Objekts ist in Übereinstimmung mit der Erfindung
wie in Anspruch 1 angegeben eine Mehrzylindermaschine mit einem
Zylinderkopf, der mit Zylinderventilen versehen ist, die zum Abschalten
des jeweiligen Zylinders deaktiviert werden können, dadurch gekennzeichnet, dass
die Zylinder, die auf der Seite eines Nockenwellenkettengehäuses angeordnet
sind, Ventile aufweisen, die normalerweise immer aktiviert sind,
während die
auf der entgegengesetzten Seite des Nockenwellenkettengehäuses angeordneten
Zylinder gänzlich mit
Ventilen versehen sind, die in eine ausgeschaltete Position umschaltbar
sind.
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Wird
die Mehrzylindermaschine auf diese Weise gestaltet, ist es möglich, Öffnungen
für viele Arbeitsfluid-Zufuhrwege
zu einer Seitenwand des Zylinderkopfs auf der dem Nockenkettengehäuse entgegengesetzten
Seite einzurichten, in der die Arbeitsfluid-Zufuhrwege ausgebildet werden, um alle Maschinenventile
abzuschalten.
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In Übereinstimmung
mit der Erfindung wie in Anspruch 2 angegeben ist eine Mehrzylindermaschine
dadurch gekennzeichnet, dass eine Arbeitsfluid-Verbindungsöffnung für Ventildeaktivierung
in der Seitenwand des Zylinderkopfs auf der dem Nockenwellenkettengehäuse entgegengesetzten
Seite vorgesehen ist.
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Wird
die Mehrzylindermaschine auf diese Weise gestaltet, ist es möglich, Öffnungen
für Arbeitsfluid-Zufuhrwege
zu einer Seitenwand des Zylinderkopfs einzurichten, auf der diejenigen
Zylinder angeordnet sind, die abgeschaltet werden können.
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In Übereinstimmung
mit der Erfindung wie in Anspruch 3 angegeben ist eine Mehrzylindermaschine
dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder Reihenvi1erzylinder sind.
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Wird
die Mehrzylindermaschine auf diese Weise gestaltet, kann die Reihenvierzylindermaschine,
welche von Natur aus eine große
Länge in
der Fahrzeugbreitenrichtung hat, verkleinert werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
ein Seitenaufriss eines Motorrads einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 von 4.
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3 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 von 4.
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4 ist
eine Draufsicht auf einen Zylinderkopf der Ausführungsform.
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5 ist
eine vergrößerte Teilschnittansicht von 3.
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6 ist
eine Perspektivansicht eines Stifthalters in der Ausführungsform
wie von oben gesehen.
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7 ist
eine Perspektivansicht des Stifthalters in der Ausführungsform
wie von unten gesehen.
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8 ist
eine Perspektivansicht eines Gleitstifts in der Ausführungsform.
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9 ist
eine Prinzipskizze einer Zylinderzahlsteuerung der Ausführungsform.
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Im
Folgenden wird eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. 1 ist ein Seitenaufriss eines
Motorrads 1. Ein Fahrzeugkörperrahmen 21 des
Motorrads 1 enthält
ein Kopfrohr 23, Hauptrahmen 22, 22,
die sich vom Kopfrohr 23 schräg nach hinten erstrecken, einen
Zentralrahmen 24, der sich von hinteren Enden der Hauptrahmen 22, 22 nach
unten erstreckt, und eine Sitzstrebe 25, die sich von den
Hauptrahmen 22, 22 nach hinten erstreckt.
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Eine
Vordergabel 26, auf die ein Vorderrad WF gestützt ist,
wird für
Lenktätigkeit
vom Kopfrohr 23 gestützt,
und eine Lenkstange 27 ist mit der Vordergabel 26 verbunden.
Indessen ist eine Hintergabel 28, auf die ein Hinterrad
WR gestützt
ist, für Schaukelbewegung
nach oben und nach unten an einem hinteren Abschnitt eines der Hauptrahmen 22 gestützt, und
eine Dämpfereinheit 29 ist über ein
Gelenk zwischen dem Zentralrahmen 24 und der Hintergabel 28 vorgesehen.
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Eine
Maschine E ist auf den Hauptrahmen 22, 22 und
den Zentralrahmen 24 gestützt, und die Leistung der Maschine
E wird über
ein in der Maschine E eingebautes Drehzahländerungsgetriebe und ein Kettenkraftübertragungssystem 30 auf
das Hinterrad WR übertragen.
Ein Kraftstofftank 31 ist auf den rechten und linken Hauptrahmen 22, 22 und
dem Zentralrahmen 24 getragen, so dass er über der
Maschine E liegt, und Sitze 32 und 32' für einen
Fahrer und einen Beifahrer sind an der Sitzstrebe 25 befestigt.
Ein Kühler 33 ist
vor der Maschine E angeordnet.
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Wie
in 2 bis 4 gezeigt, ist die Maschine
E eine Mehrzylinder-, zum Beispiel Reihenvierzylinder-Viertakt-DOHC-Maschine,
und ist eine Maschine, bei der mindestens ein Einlassventil oder Auslassventil
unter einer Mehrzahl von Einlassventilen und Auslassventilen, die
auf einem Zylinderkopf 40 vorgesehen sind, als ein Zylinder
ausgebildet ist, welcher mittels Hydraulikdruck für jede der
Brennkammern 43 entsprechend Zylinderbohrungen 37 abgeschaltet
werden kann, wie nachfolgend beschrieben.
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In
der folgenden Beschreibung werden die einzelnen Zylinder in der
Reihenfolge von der entgegengesetzten Seite zu einer Stelle, an
der ein nachfolgend beschriebenes Nockenkettengehäuse C angeordnet
ist, als Zylinder #1, Zylinder #2, Zylinder #3 und Zylinder #4 dargestellt,
und zur bequemen Beschreibung wird die folgende Beschreibung hauptsächlich unter
Bezugnahme auf eine Schnittansicht des Zylinders #4 gegeben. Man
beachte, dass 2 und 3 Schnittansichten
des Zylinders #4 sind, und insbesondere ist 2 eine Schnittansicht
entlang der Linie 2-2 von 4 und ist 3 ist
Schnittansicht entlang der Linie 3-3 von 4. Außerdem sind
in 4 die Bezugszeichen der entsprechenden Zylinder
in Klammern angezeigt.
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Vier
Zylinderbohrungen 37, ... sind in einem Zylinderblock 36 der
Maschine E ausgebildet, so dass sie in der Breitenrichtung der Fahrzeugkörperrahmen 21, 21 angeordnet
sind. Insbesondere sind zylindrische Zylinderbuchsen 38,
..., welche die Zylinderbohrungen 37, ... ausbilden, an
voneinander beabstandeten Positionen entlang der Brei tenrichtung des
Fahrzeugkörperrahmens 21 fest
auf dem Zylinderblock 36 montiert. Die Zylinderbuchsen 38,
... stehen teilweise in ein oberes Kurbelgehäuse 39 vor, das mit
einem unteren Abschnitt des Zylinderblocks 36 verbunden
ist.
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Der
Zylinderkopf 40 ist mit einem oberen Abschnitt des Zylinderblocks 36 verbunden,
und Aussparungen 41, ... sind auf der Verbindungsfläche des Zylinderkopfs 40 mit
dem Zylinderblock 36 in einer jeweils entsprechenden Beziehung
zu den Zylinderbohrungen 37, ... vorgesehen. Kolben 42,
... sind jeweils für
Gleitbewegung in den Zylinderbohrungen 37, ... eingepasst,
und Brennkammern 43, ..., die die Aussparungen 41,
... enthalten, sind zwischen den Oberseiten der Kolben 42,
... und dem Zylinderkopf 40 ausgebildet.
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Eine
Mehrzahl, zum Beispiel ein Paar, von ersten und zweiten Einlassventilöffnungen 441 und 442 und
eine Mehrzahl, zum Beispiel ein Paar, von ersten und zweiten Auslassventilöffnungen 451 und 452 sind
für einen
jeden der Zylinder im Zylinderkopf 40 vorgesehen. Die ersten
und zweiten Einlassventilöffnungen 441 und 442 sind
zur Brennkammer 43 hin offen, und auch die ersten und zweiten
Auslassventilöffnungen 451 und 452 sind
zur Brennkammer 43 hin offen (vgl. 4). Die
erste Einlassventilöffnung 441 und
die erste Auslassventilöffnung 451 sind in
im Wesentlichen symmetrischen Positionen zueinander in Bezug auf
die Mitte der Brennkammer 43 angeordnet. Auch die zweite
Einlassventilöffnung 442 und
die zweite Auslassventilöffnung 452 sind
in im Wesentlichen symmetrischen Positionen zueinander in Bezug
auf die Mitte der Brennkammer 43 angeordnet.
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Ein
erster Einlassweg 461, der mit der ersten Einlassventilöffnung 441 verbunden
ist, ein zweiter Einlassweg 462, der mit der zweiten Einlassventilöffnung 442 verbunden
ist, und eine Einlassöffnung 47 sind
im Zylinderkopf 40 vorgesehen. Die Einlassöffnung 47 ist
gemeinsam mit den ersten und zweiten Einlasswegen 461 und 462 verbunden
und ist zu einer ersten Seitenfläche 40a des
Zylinderkopfs 40 hin offen. Die erste Seitenfläche 40a des
Zylinderkopfs 40, zu der die Einlassöffnungen 47, ... hin
offen sind, ist so angeordnet, dass sie entlang der Fahrtrichtung des
Motorrads zur Rückseite
weist.
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Ein
erster Auslassweg 481, der mit der ersten Auslassventilöffnung 451 verbunden
ist, ein zweiter Auslassweg 482, der mit der zweiten Auslassventilöffnung 452 verbunden
ist, und eine Auslassöffnung 49 sind
für eine
jede der Brennkammern 43, ... im Zylin derkopf 40 vorgesehen.
Die Auslassöffnung 49 ist
gemeinsam mit den ersten und zweiten Auslasswegen 481 und 482 verbunden
und ist zur anderen oder zweiten Seitenfläche 40b des Zylinderkopfs 40 hin
offen. Die zweite Seitenfläche 40b des
Zylinderkopfs 40, zu der die Auslassöffnungen 49, ... hin offen
sind, ist so angeordnet, dass sie entlang der Fahrtrichtung des
Motorrads zur Vorderseite weist.
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Ein
Einlassapparat 51 ist mit einer jeden der Einlassöffnungen 47,
... verbunden. Der Einlassapparat 51 enthält ein Kraftstoffeinspritzventil 50 für die Zufuhr
von Kraftstoff zu einer jeden der Einlassöffnungen 47, ....
Man beachte, dass das Bezugszeichen 50' eine Kraftstoffschiene bezeichnet,
und TH eine Drosselklappe. Außerdem
ist ein Auslassapparat 53 mit einer jeden der Auslassöffnungen 49,
... verbunden. Der Auslassapparat 53 enthält einen Auslassschalldämpfer 52,
der auf der rechten Seite des Hinterrads WR in einem Zustand angeordnet
ist, in dem er in der Fahrtrichtung des Motorrads nach vorne gerichtet
ist.
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Verbindung/Trennung
zwischen der ersten Einlassventilöffnung 441 und dem
ersten Einlassweg 461 und Verbindung/Trennung zwischen
der zweiten Einlassventilöffnung 442 und
dem zweiten Einlassweg 462 werden durch die ersten und
zweiten Einlassventile 561 und 562 als Maschinenventile
umgeschaltet. Indessen werden Verbindung/Trennung zwischen der ersten
Auslassventilöffnung 451 und
dem ersten Auslassweg 481 und Verbindung/Trennung zwischen
der zweiten Auslassventilöffnung 452 und dem
zweiten Auslassweg 482 durch die ersten und zweiten Auslassventile 571 und 572 als
Maschinenventile umgeschaltet.
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Jedes
der ersten und zweiten Einlassventile 561 und 562 enthält einen
Ventilschaft 59, der an seinem Fußende einstückig mit einem Ventilkörperabschnitt 58 verbunden
ist, welcher eine Entsprechende der ersten und zweiten Einlassventilöffnungen 441 und 442 verschließen kann.
Indessen enthält
jedes der ersten und zweiten Auslassventile 571 und 572 einen
Ventilschaft 61, der an seinem Fußende einstückig mit einem Ventilkörperabschnitt 60 verbunden
ist, welcher eine Entsprechende der ersten und zweiten Auslassventilöffnungen 451 und 452 verschließen kann.
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Die
Ventilschäfte 59,
... der ersten und zweiten Einlassventile 561 und 562 sind
für Gleitbewegung
in Führungsrohren 62,
... eingepasst, die im Zylinderkopf 40 vorgesehen sind.
Indessen sind die Ventilschäfte 61,
... der ersten und zweiten Auslassventile 571 und 572 für Gleitbewegung
in Führungsrohren 63,
... eingepasst, die im Zylinderkopf 40 vorgesehen sind.
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Ein
Halteglied 64 ist an einem vom Führungsrohr 62 nach
oben vorstehenden Abschnitt des Ventilschafts 59 des ersten
Einlassventils 561 befestigt. Das erste Einlassventil 561 ist
durch eine Ventilfeder 651 in Form einer Schraubenfeder,
die zwischen dem Halteglied 64 und dem Zylinderkopf 40 vorgesehen
ist, in einer Richtung vorgespannt, in der es die erste Einlassventilöffnung 441 verschließt. Ein weiteres
Halteglied 64 ist an einem vom Führungsrohr 62 nach
oben vorstehenden Abschnitt des Ventilschafts 59 des zweiten
Einlassventils 562 befestigt. Das zweite Einlassventil 562 ist
durch eine Ventilfeder 652 in Form einer Schraubenfeder,
die zwischen dem Halteglied 64 und dem Zylinderkopf 40 vorgesehen
ist, in einer Richtung vorgespannt, in der es die zweite Einlassventilöffnung 442 verschließt.
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Ähnlich ist
das erste Auslassventil 571 durch eine Ventilfeder 671 in
Form einer Schraubenfeder, die zwischen dem Zylinderkopf 40 und
einem am Ventilschaft 61 des ersten Auslassventils 571 befestigten
Halteglied 66 vorgesehen ist, in einer Richtung vorgespannt,
in der es die erste Auslassventilöffnung 451 verschließt. Indessen
ist das zweite Auslassventil 572 durch eine Ventilfeder 672 in
Form einer Schraubenfeder, die zwischen dem Zylinderkopf 40 und
einem weiteren am Ventilschaft 61 des zweiten Auslassventils 572 befestigten
Halteglied 66 vorgesehen ist, in einer Richtung vorgespannt,
in der es die zweite Auslassventilöffnung 452 verschließt.
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Die
ersten und zweiten Einlassventile 561, ... und 562,
... der Brennkammern 43 werden durch ein einlassseitiges
Ventilsystem 68I angetrieben. Das einlassseitige Ventilsystem 68I enthält eine
Nockenwelle 70, Ventilheber 711, ... mit einer
mit Boden versehenen Zylinderform und Ventilheber 712,
... mit einer mit Boden versehenen Zylinderform. Auf der Nockenwelle 70 sind
erste einlassseitige Ventilnocken 691, welche jeweils den
ersten Einlassventilen 561, ... entsprechen, und zweite
einlassseitige Ventilnocken 692 vorgesehen, welche jeweils
den zweiten Einlassventilen 562, ... entsprechen. Die Ventilheber 711,
... sind so auf dem Zylinderkopf 40 gestützt, dass
sie sich den ersten einlassseitigen Ventilnocken 691, ...
folgend gleitend bewegen. Die Ventilheber 712, ... sind
so auf dem Zylinderkopf 40 gestützt, dass sie sich den zweiten
einlassseitigen Ventilnocken 692, ... folgend gleitend
bewegen.
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Die
Nockenwelle 70 hat eine Axiallinie, welche sich mit Verlängerungslinien
von Axiallinien der Ventilschäfte 59,
... der ersten und zweiten Einlassventile 561 und 562 senkrecht
schneidet, und ist für Drehung
zwischen dem Zylinderkopf 40 und einem mit dem Zylinderkopf 40 verbundenen
Halter 55 gestützt.
Die Ventilheber 711, ... sind für Gleitbewegung im Zylinderkopf 40 in
denselben koaxialen Richtungen wie die Axiallinien der Ventilschäfte 59,
... der ersten Einlassventile 561, ... eingepasst, und
die Außenflächen der
geschlossenen Enden der Ventilheber 711, ... werden mit
den ersten einlassseitigen Ventilnocken 691, ... in Gleitkontakt
gehalten. Außerdem
sind die Ventilheber 712, ... für Gleitbewegung im Zylinderkopf 40 in
denselben koaxialen Richtungen wie die Axiallinien der Ventilschäfte 59,
... der zweiten Einlassventile 562, ... eingepasst, und
die Außenflächen der
geschlossenen Enden der Ventilheber 712, ... werden mit
den zweiten einlassseitigen Ventilnocken 692, ... in Gleitkontakt
gehalten.
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Übrigens
berühren
die äußersten
Enden der Ventilschäfte 59,
... der zweiten Einlassventile 562 die Innenflächen der
geschlossenen Enden der Ventilheber 712 über Distanzscheiben 72,
so dass während
des Betriebs der Maschine E die Ventilschäfte 59 normalerweise
durch die zweiten einlassseitigen Ventilnocken 692 betätigt werden,
um die zweiten Einlassventile 562 zu öffnen und zu schließen.
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Indessen
ist ein Ventilabschaltmechanismus 73I zwischen einem jeden
der Ventilschäfte 59 der ersten
Einlassventile 561 und dem entsprechenden Ventilheber 711 vorgesehen.
Der Ventilabschaltmechanismus 73I kann zwischen einem aktiven
Zustand und einem inaktiven Zustand der Druckkraft in der Ventilöffnungsrichtung
vom Ventilheber 711 zum ersten Einlassventil 561 umschalten.
Wenn die Maschine in einem bestimmten Betriebsbereich ist, zum Beispiel
wenn die Maschine E in einem Niedriglastbereich wie z.B. einem Betriebsbereich
mit niedriger Drehzahl ist, so bringt der Ventilabschaltmechanismus 73I die
Druckkraft in einen inaktiven Zustand, um das erste Einlassventil 561 unabhängig von
der Gleitbewegung des Ventilhebers 711 in einen Abschaltzustand
zu versetzen.
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Wie
in 5 gezeigt, welche einen Teil von 3 in
einem vergrößerten Maßstab zeigt,
enthält der
Ventilabschaltmechanismus 73I einen Stifthalter 74,
einen Gleitstift 76 eine Rückholfeder 77 und
einen Anschlagstift 78. Der Stifthalter 74 ist
für Gleitbewegung
im Ventilheber 711 eingepasst. Der Gleitstift 76 ist
für Gleitbewegung
im Stifthalter 74 eingepasst und wirkt mit der Innenfläche des
Ventilhebers 711 zusammen, um eine Hydraulikdruckkammer 75 auszubilden.
Die Rückholfeder 77 ist
zwischen dem Gleitstift 76 und dem Stifthalter 74 angeordnet
und übt eine
Druckkraft zum Vorspannen des Gleitstifts 76 in einer Richtung
aus, in der das Volumen der Hydraulikdruckkammer 75 kleiner
wird. Der Anschlagstift 78 ist zwischen dem Stifthalter 74 und
dem Gleitstift 76 vorgesehen und sperrt Drehung des Gleitstifts 76 um seine
Axiallinie.
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Wie
in 6 und 7 gezeigt, ist der Stifthalter 74 einstückig mit
einem Ringabschnitt 74a, welcher für Gleitbewegung im Ventilheber 711 angepasst
ist, und einem Brückenabschnitt 74b versehen, welcher
den Innenumfang des Ringabschnitts 74a entlang einer diametralen
Linie des Ringabschnitts 74a überbrückt. Der Innenumfang des Ringabschnitts 74a und
die entgegengesetzten Seitenflächen
des Brückenabschnitts 74b sind
durch Materialbeseitigung ausgespart, um das Gewicht des Stifthalters 74 zu
vermindern. Der Stifthalter 74 mit der gerade beschriebenen
Gestaltung wird durch Wachsausschmelzgießen oder Schmieden von Eisen- oder
Aluminiumlegierung oder anderweitig aus einem Kunstharzmaterial
ausgebildet. Die Außenumfangsfläche des
aus Metall bestehenden Stifthalters 74, das heißt, die
Außenumfangsfläche des
Ringabschnitts 74a, und die Innenumfangsfläche des
Ventilhebers 711 werden durch einen Zementierungsprozess
ausgebildet.
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Eine
ringförmige
Rille 79 ist auf dem Außenumfang des Ringabschnitts 74a vorgesehen,
und ein mit Boden versehenes Gleitloch 80 ist im Brückenabschnitt 74b des
Stifthalters 74 vorgesehen. Das Gleitloch 80 hat
eine Axiallinie entlang einer diametralen Linie des Ringabschnitts 74a,
das heißt,
eine Axiallinie senkrecht zur Axiallinie des Ventilhebers 711,
und ist an seinem Ende zur ringförmigen
Rille 79 hin offen, ist aber an seinem anderen Ende geschlossen. Ein
Einführloch 81 ist
an einem unteren Abschnitt eines mittleren Abschnitts des Brückenabschnitts 74b vorgesehen
und ist an seinem inneren Ende zum Gleitloch 80 hin offen.
Ein Endabschnitt des Ventilschafts 59 des ersten Einlassventils 561 ist
in das Einführloch 81 eingeführt. Ein
Erweiterungsloch 82 ist koaxial mit dem Einführloch 81 an
einem oberen Abschnitt eines mittleren Abschnitts des Brückenabschnitts 74b vorgesehen,
so dass es einen Endabschnitt des Ventilschafts 59 des
ersten Einlassventils 561 aufnehmen kann. Das Erweiterungsloch 82 wirkt
mit dem Einführloch 81 zusammen,
so dass das Gleitloch 80 dazwischen liegt.
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Ein
mit der Axiallinie des Erweiterungslochs 82 koaxialer zylindrischer
rohrförmiger
Aufnahmeabschnitt 83 ist einstückig mit dem Brückenabschnitt 74b des
Stifthalters 74 an einer Stelle vorgesehen, an der er dem
geschlossenen Ende des Ventilhebers 711 gegenüberliegt.
Eine scheibenförmige
Distanzscheibe 84 ist teilweise im rohrförmigen Aufnahmeabschnitt 83 aufgenommen
und verschließt
einen Endabschnitt des Erweiterungslochs 82 auf der Seite des
geschlossenen Endes des Ventilhebers 711. Übrigens
ist ein Vorsprung 85 einstückig mit einem mittleren Abschnitt
der Innenfläche
des geschlossenen Endes des Ventilhebers 711 vorgesehen
und berührt die
Distanzscheibe 84. Der Gleitstift 76 ist für Gleitbewegung
im Gleitloch 80 des Stifthalters 74 angepasst.
Man beachte, dass bei einem aus Kunstharzmaterial ausgebildeten
Stifthalter 74 möglicherweise nur
sein mit dem Gleitstift 76 Gleitkontakt habender Abschnitt
aus einem Metallmaterial hergestellt wird.
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Die
Hydraulikdruckkammer 75 ist zwischen einem Ende des Gleitstifts 76 und
der Innenfläche des
Ventilhebers 711 in einer mit der ringförmigen Rille 79 verbindenden
Beziehung ausgebildet. Eine Federkammer 86 ist zwischen
dem anderen Ende des Gleitstifts 76 und dem geschlossenen
Ende des Gleitlochs 80 ausgebildet, und eine Rückholfeder 77 ist
in der Federkammer 86 aufgenommen.
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Wie
in 8 gezeigt, ist ein Aufnahmeloch 87 an
einem Zwischenabschnitt in der Axialrichtung des Gleitstifts 76 ausgebildet.
Das Aufnahmeloch 87 ist koaxial mit dem Einführloch 81 und
dem Erweiterungsloch 82 verbunden, so dass es einen Endabschnitt
des Ventilschafts 59 darin aufnehmen kann. Ein Endabschnitt
des Aufnahmelochs 87 auf der Seite des Einführlochs 81 ist
zu einer flachen Kontaktfläche 88 hin
offen, die auf der Außenseitenfläche eines
unteren Abschnitt des Gleitstifts 76 in einer dem Einführloch 81 entgegengesetzten
Beziehung angeordnet ist. Hier ist die Kontaktfläche 88 entlang der
Axialrichtung des Gleitstifts 76 vergleichsweise lang ausgebildet,
und das Aufnahmeloch 87 ist zu einem Abschnitt der Kontaktfläche 88 auf
der Seite der Federkammer 86 hin offen.
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Der
Gleitstift 76 mit der oben beschriebenen Gestaltung wird
in der Axialrichtung gleitend bewegt, so dass die Hydraulikkraft,
die durch den Hydraulikdruck der Hydraulikdruckkammer 75 auf
eine Endseite des Gleitstifts 76 wirkt, und die Federkraft,
die von der Rückholfeder 77 auf
die andere Endseite des Gleitstifts 76 wirkt, einander
ausgleichen können.
In einem unwirksamen Zustand, in dem der Hydraulikdruck der Hydraulikdruckkammer 75 niedrig
ist, wird der in das Einführloch 81 eingefügte Ventilschaft 59 in
der Richtung nach rechts in 5 bewegt,
so dass ein Endabschnitt des Ventilschafts 59 im Aufnahmeloch 87 und
im Erweiterungsloch 82 aufgenommen wird. In einem wirksamen
Zustand, in dem der Hydraulikdruck der Hydraulikdruckkammer 75 hoch
ist, wird jedoch der Gleitstift 76 von der Axiallinie des
Einführlochs 81 und
des Erweiterungslochs 82 versetzt, und der Ventilschaft 59 wird
in der Richtung nach links in 5 bewegt,
so dass ein Endabschnitt des Ventilschafts 59 die Kontaktfläche 88 berührt.
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Wird
der Gleitstift 76 in die Position bewegt, in der sein Aufnahmeloch 87 koaxial
mit dem Einführloch 81 und
dem Erweiterungsloch 82 verbunden ist, wird folglich der
Ventilheber 711 durch die darauf wirkende Druckkraft vom
ersten einlassseitigen Ventilnocken 691 gleitend bewegt,
woraufhin auch der Stifthalter 74 und der Gleitstift 76 zusammen
mit dem Ventilheber 711 zur Seite des ersten Einlassventils 561 bewegt
werden. Zwar ist der Endabschnitt des Ventilschafts 59 nur
in dem Aufnahmeloch 87 und dem Erweiterungsloch 82 aufgenommen,
die Druckkraft in der Ventilöffnungsrichtung
wirkt aber nicht von dem Ventilheber 711 und dem Stifthalter 74 auf
das erste Einlassventil 561. Folglich bleibt das erste
Einlassventil 561 in einem inaktiven Zustand.
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Wird
andererseits der Gleitstift 76 in die Position bewegt,
in der der Endabschnitt des Ventilschafts 59 die Kontaktfläche 88 des
Gleitstifts 76 berührt,
wirkt die Druckkraft in der Ventilöffnungsrichtung bei Bewegung
des Stifthalters 74 und des Gleitstifts 76 zur
Seite des ersten Einlassventils 561 als Antwort auf eine
Gleitbewegung des Ventilhebers 711 durch die von der Seite
des ersten einlassseitigen Ventilnockens 691 wirkende Druckkraft
auf das erste Einlassventil 561, weshalb das erste Einlassventil 561 als
Antwort auf Drehung des ersten einlassseitigen Ventilnockens 691 Öffnen und
Schließen bewirkt.
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Übrigens,
wird der Gleitstift 76 rings um seine Axiallinie innerhalb
des Stifthalters 74 gedreht, so werden die Axiallinien
des Aufnahmelochs 87 und des Einführlochs 81 und Erweiterungslochs 82 gegeneinander
versetzt, und es wird unmöglich,
dass der Endabschnitt des Ventilschafts 59 die Kontaktfläche 88 berühren kann.
Daher wird Drehung des Gleitstifts 76 rings um seine Axiallinie
durch den Anschlagstift 78 gesperrt.
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Der
Anschlagstift 78 ist in Montagelöchern 89 und 90 montiert,
die koaxial im Brückenabschnitt 74b des
Stifthalters 74 vorgesehen sind, so dass ein Abschnitt
davon auf einer Endseite des Gleitlochs 80 dazwischen liegt.
Der Anschlagstift 78 erstreckt sich durch einen Schlitz 91,
der auf einer Endseite des Gleitstifts 76 vorgesehen ist,
so dass er zur Seite der Hydraulikdruckkammer 75 offen
ist. Insbesondere ist der Anschlagstift 78 so auf dem Stifthalter 74 montiert,
dass er sich durch den Gleitstift 76 erstreckt und dabei
eine Bewegung des Gleitstifts 76 in der Axialrichtung erlaubt,
und wenn der Anschlagstift 78 den inneren geschlossenen
Endabschnitt des Schlitzes 92 berührt, wird auch das Bewegungsende
des Gleitstifts 76 zur Seite der Hydraulikdruckkammer 75 beschränkt.
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Eine
Schraubenfeder 92 ist zwischen dem Stifthalter 74 und
dem Zylinderkopf 40 angeordnet und spannt den Stifthalter 74 in
einer Richtung vor, in der die auf dem Stifthalter 74 montierte
Distanzscheibe 84 den an einem mittleren Abschnitt der
Innenfläche
des geschlossenen Endes des Ventilhebers 711 vorgesehenen
Vorsprung 85 berührt.
Die Schraubenfeder 92 ist derart angebracht, dass sie den
Ventilschaft 59 in einer Position umgibt, in der verhindert wird,
dass ihr Außenumfang
die Innenfläche
des Ventilhebers 711 berührt. Ein Paar Vorsprünge 93 und 94 sind
einstückig
in einer vorstehenden Weise auf dem Brückenabschnitt 74b des
Stifthalters 74 ausgebildet. Die Vorsprünge 93 und 94 positionieren
den Endabschnitt der Schraubenfeder 92 in einer Richtung senkrecht
zur Axialrichtung des Ventilschafts 59.
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Die
Vorsprünge 93 und 94 sind
hier einstückig
in einer vorstehenden Weise auf dem Stifthalter 74 ausgebildet,
wobei ein Vorsprungsbetrag kleiner als der Drahtdurchmesser der
Schraubenfeder 92 ist, und sind in Bögen ausgebildet, die an der
Axiallinie des Ventilschafts 59 zentriert sind. Außerdem ist
ein gestufter Abschnitt 95 auf dem Vorsprung 93 zwischen
den Vorsprüngen 93 und 94 für Kontakt
mit einem Endabschnitt des Anschlagstifts 78 auf der Seite des
ersten Einlassventils 561 ausgebildet, um den Anschlagstift 78 daran
zu hindern, sich in Richtung auf die Seite des ersten Einlassventils 561 zu
bewegen.
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Der
Gleitstift 76 hat ein darin ausgebildetes Verbindungsloch 96 zur
Verbindung der Federkammer 86 mit dem Aufnahmeloch 87,
um eine Zunahme oder Abnahme des Drucks in der Federkammer 86 durch
eine Bewegung des Gleitstifts 76 in der Axialrichtung zu
verhindern. Indessen hat der Gleitstift 76 ein weiteres
darin ausgebildetes Verbindungsloch 97 zur Verbindung des
Raums zwischen dem Stifthalter 74 und dem Ventilheber 711 mit
der Federkammer 86, damit der Druck in dem Raum nicht durch
eine Temperaturänderung
geändert
wird.
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Der
Zylinderkopf 40 hat ein darin ausgebildetes Stützloch 98 zur
Aufnahme des Ventilhebers 711 zum Stützen des Ventilhebers 711 für Gleitbewegung,
und eine ringförmige
Aussparung 99 ist auf der Innenfläche des Stützlochs 98 ausgebildet,
so dass sie den Ventilheber 711 umgibt. Der Ventilheber 711 hat
ein darin ausgebildetes Verbindungsloch 100 zur Verbindung
der ringförmigen
Aussparung 99 mit der ringförmigen Rille 79 des
Stifthalters 74 unabhängig von
der Gleitbewegung des Ventilhebers 711 innerhalb des Stützlochs 98.
Der Ventilheber 711 hat außerdem ein darin ausgebildetes
Freisetzungsloch 101. Das Freisetzungsloch 101 ist
in einer Position im Ventilheber 711 vorgesehen, in der,
wenn sich der Ventilheber 711 in seine oberste Position
wie in 5 gesehen bewegt, das Freisetzungsloch 101 eine
Verbindung der ringförmigen
Aussparung 99 mit dem Inneren des Ventilhebers 711 unterhalb
des Stifthalters 74 herstellt, aber wenn sich der Ventilheber 711 aus der
obersten Position wie in 5 gesehen nach unten bewegt,
wird die Verbindung mit dem Ventilheber 711 unterbrochen.
Daher wird Schmieröl
aus dem Freisetzungsloch 101 in den Ventilheber 711 ausgestoßen.
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Außerdem sind
nachfolgend beschriebene Arbeitsfluid-Zufuhrwege 103A, 103B und 103C im Zylinderkopf 40 vorgesehen
und stehen mit den für die
einzelnen Brennkammern 43, ... vorgesehenen ringförmigen Aussparungen 99,
... in Verbindung.
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Die
ersten und zweiten Auslassventile 571, ... und 572,
... der Brennkammern 43, ... werden durch ein auslassseitiges
Ventilsystem 68E angetrieben. Das auslassseitige Ventilsystem 68E enthält eine
Nockenwelle 106, Ventilheber 1071, ... mit einer mit
Boden versehenen Zylinderform und Ventilheber 1072, ...
mit einer mit Boden versehenen Zylinderform. Auf der Nockenwelle 106 sind
erste auslassseitige Ventilnocken 1051, welche jeweils
den ersten Auslassventilen 571, ... entsprechen, und zweite
auslassseitige Ventilnocken 1052 vorgesehen, welche jeweils
den zweiten Auslassventilen 572, ... entsprechen. Die Ventilheber 1071,
... sind so auf dem Zylinderkopf 40 gestützt, dass
sie den ersten auslassseitigen Ventilnocken 1051, ... folgend
gleitend bewegt werden können.
Die Ventilheber 1072, ... sind so auf dem Zylinderkopf 40 gestützt, dass
sie den zweiten auslassseitigen Ventilnocken 1052 folgend
gleitend bewegt werden können.
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Die
Nockenwelle 106 hat eine Axiallinie senkrecht zu den Axiallinienverlängerungen
der Ventilschäfte 61,
... der ersten und zweiten Auslassventile 571, ... und 572,
... und ist für
Drehung zwischen dem Zylinderkopf 40 und dem mit dem Zylinderkopf 40 verbundenen Halter 55 gestützt, ähnlich wie
die Nockenwelle 70 des einlassseitigen Ventilsystems 68I.
Die Ventilheber 1071, ... sind für Gleitbewegung im Zylinderkopf 40 in
denselben koaxialen Richtungen mit den Axiallinien der Ventilschäfte 61,
... der ersten Auslassventile 571, ... eingepasst und haben an
Außenflächen ihrer
geschlossenen Enden Gleitkontakt mit den ersten auslassseitigen
Ventilnocken 1051, ....
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Indessen
sind die Ventilheber 1072, ... für Gleitbewegung im Zylinderkopf 40 in
denselben koaxialen Richtungen mit dem Axiallinien der Ventilschäfte 61,
... der zweiten Auslassventile 572, ... eingepasst und
haben an Außenflächen ihrer
geschlossenen Enden Gleitkontakt mit den zweiten auslassseitigen
Ventilnocken 1052, ....
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Die äußersten
Enden der Ventilschäfte 59,
... der zweiten Auslassventile 572, ... berühren die
Innenflächen
der geschlossenen Enden der Ventilheber 1072, so dass während des
Betriebs der Maschine E die Ventilschäfte 61 normalerweise
durch die zweiten auslassseitigen Ventilnocken 1052, ...
betätigt
werden, um die zweiten Auslassventile 572 zu öffnen und
zu schließen.
Indessen ist ein Ventilabschaltmechanismus 73E zwischen
einem jeden der Ventilschäfte 61,
... der ersten Auslassventile 571 und dem entsprechenden
Ventilheber 1071 vorgesehen. Der Ventilabschaltmechanismus 73E kann
zwischen einem aktiven Zustand und einem inaktiven Zustand der Druckkraft
in der Ventilöffnungsrichtung vom
Ventilheber 1071 zum ersten Auslassventil 571 umschalten.
Wenn die Maschine in einem bestimmten Betriebsbereich ist, zum Beispiel
wenn die Maschine E in einem Niedriglastbereich wie z.B. einem Betriebsbereich
mit niedriger Drehzahl ist, so bringt der Ventilabschaltmechanismus 73E die
Druckkraft in einen inaktiven Zustand, um das erste Auslassventil 571 unabhängig von
der Gleitbewegung des Ventilhebers 1071 in einen Abschaltzustand
zu versetzen. Der Ventilabschaltmechanismus 73E ist ähnlich gestaltet
wie der Ventilabschaltmechanismus 73I des einlassseitigen
Ventilsystems 68I.
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Im
Zylinder #3 sind hier ein Ventilabschaltmechanismus 73E und
ein weiterer Ventilabschaltmechanismus 73I mit ähnlichen
Gestaltungen wie jene des oben beschriebenen Zylinders #4 für das zweite
Auslassventil 572 (entsprechend der zweiten Auslassventilöffnung 452)
bzw. das zweite Einlassventil 562 (entsprechend der zweiten
Einlassventilöffnung 442)
vorgesehen, umgekehrt zu der Anordnung im Zylinder #4. Außerdem sind
ein Ventilabschaltmechanismus 73I und ein Ventilabschaltmechanismus 73E für alle Einlassventile
und Auslassventile des Zylinders #2 und Zylinders #1 vorgesehen.
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Dementsprechend
können
der Zylinder #1 und der Zylinder #2 Zylinderabschaltung durchführen, wobei
all ihre Maschinenventile abgeschaltet werden, während der Zylinder #3 und der
Zylinder #4 Zylinderabschaltung durchführen können, wobei sowohl auf der
Einlassseite als auch der Auslassseite ein Maschinenventil abgeschaltet
wird (während
die Zylinder normalerweise arbeiten).
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Wie
in 4 gezeigt, ist das Nockenkettengehäuse C auf
der Seitenwand des Zylinderkopfs 40 auf der Seite des Zylinders
#4 vorgesehen. Eine nicht gezeigte Nockenkette zum Antrieb der Nockenwellen 70 und 106 der
einlassseitigen und auslassseitigen Ventilsysteme 68I und 68E ist
im Nockenkettengehäuse
C untergebracht.
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Verbindungsöffnungen
PA, PB und PC von Öldruck-Regelventilen 113A, 113B und 113C sind
in einer Seitenwand des Zylinderkopfs 40 auf der dem Nockenkettengehäuse C entgegengesetzten
Seite ausgebildet. Die Öldruck-Regelventile 113A, 113B und 113C steuern
die Zufuhr von Arbeitsfluid zu den Ventilabschaltmechanismen 73I,
... und 73E der einlassseitigen und auslassseitigen Ventilsysteme 68I und 68E.
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Die
Verbindungsöffnung
PA ist mit dem Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A verbunden, welcher
sich entlang einer Längsrichtung
des Zylinderkopfs 40 zwischen einem mittleren Abschnitt
des Zylinderkopfs 40 in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung und den Einlassventilöffnungen
zu der Stelle der zweiten Einlassventilöffnung 441 des Zylinders
#2 im Zylinderkopf 40 erstreckt und zu der zweiten Einlassventilöffnung 442 des
Zylinders #2 und der zweiten Auslassventilöffnung 452 des Zylinders
#2 verzweigt ist.
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Die
Verbindungsöffnung
PB ist mit dem Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B verbunden, welcher
sich entlang der Längsrichtung
des Zylinderkopfs 40 zwischen einem mittleren Abschnitt
des Zylinderkopfs 40 in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung und den Auslassventilöffnungen
zu der Stelle der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders
#1 im Zylinderkopf 40 erstreckt und zu der ersten Auslassventilöffnung 451 des
Zylinders #1 und der ersten Einlassventilöffnung 441 des Zylinders
#1 verzweigt ist.
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Die
Verbindungsöffnung
PC ist mit dem Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C verbunden, welcher
sich entlang der Längsrichtung
des Zylinderkopfs 40 in der zweiten Seitenwand des Zylinderkopfs 40 zu
der Stelle der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders
#4 erstreckt und zu der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders
#4, der zweiten Auslassventilöffnung 452 des
Zylinders #3, der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders
#2 und der zweiten Auslassventilöffnung 452 des
Zylinders #1 verzweigt ist. Entsprechend dem Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C ist
ein Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C' entlang der Längsrichtung des Zylinderkopfs 40 in
der hinteren breiten Wand des Zylinderkopfs 40 ausgebildet
und erstreckt sich zu der Stelle der ersten Einlassventilöffnung 441 des
Zylinders #4. Der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C und der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C' sind durch
einen Kreuzungsweg 103X miteinander verbunden. Der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C' ist verzweigt
und mit der ersten Einlassventilöffnung 441 des
Zylinders #4, der zweiten Einlassventilöffnung 442 des Zylinders
#3, der ersten Einlassventilöffnung 441 des
Zylinders #2 und der zweiten Einlassventilöffnung 442 des Zylinders
#1 verbunden.
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Dementsprechend
sind im Zylinder #1 und im Zylinder #2 unter jenen Zylindern, die
auf der dem Nockenkettengehäuse
C entgegengesetzten Seite angeordnet sind, das heißt, dem
Zylinder #1, Zylinder #2 und Zylinder #3, alle Maschinenventile,
das heißt, die
ersten Einlassventile 561, das zweite Einlassventil 562,
die ersten Auslassventile 571 und die zweiten Auslassventile 572 für Abschaltbetrieb
ausgebildet.
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Daher übt jedes
der Öldruck-Regelventile 113A, 113B und 113C den
Arbeitsfluiddruck von einer Öffnung
IN auf die Verbindungsöffnung
PA, PB oder PC aus, wenn der nicht gezeigte Elektromagnet auf EIN
(ON) betätigt
wird, aber leitet, wenn der Elektromagnet auf AUS (OFF) betätigt wird,
den Arbeitsfluiddruck in eine Abflussöffnung D ein, so dass das Arbeitsfluid
durch die Öldruck-Regelventile 113A, 113B bzw. 113C über den
Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A, den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B bzw.
den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C (103C') den Ventilabschaltmechanismen 73E und 73I zugeführt wird.
Man beachte, dass in 4 das Bezugszeichen IN eine Eingangsöffnung bezeichnet,
OUT eine Ausgangsöffnung
bezeichnet und D eine Abflussöffnung
bezeichnet.
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Als
Folge führt
die Maschine E der vorliegenden Ausführungsform, wenn die Maschine
im Leerlauf oder in einem Niedriglastbereich ist, Zylinderabschaltung
(Abschalten aller Ventile) im Zylinder #1 und Zylinder #2 durch
und führt
Ventilabschaltung im Zylinder #3 und im Zylinder #4 durch, wie man
in (a) von 9 sieht. Wenn die Maschine in
einem Niedrig- oder Mittellastbereich ist, führt die Maschine E Zylinderabschaltung
(Abschalten aller Ventile) im Zylinder #1 durch und führt Ventilabschaltung
im Zylinder #2, Zylinder #3 und Zylinder #4 durch, wie man in (b)
von 9 sieht. Wenn die Maschine in einem Mittellastbereich
ist, führt
die Maschine E Ventilabschaltung in allen Zylindern vom Zylinder
#1 bis zum Zylinder #4 durch, um diese zu betätigen, wie man in (c) von 9 sieht.
Wenn die Maschine in einem Hochlastbereich ist, kann die Maschine
E alle Maschinenventile, ohne Ventilabschaltung durchzuführen, in
allen Zylindern vom Zylinder #1 bis zum Zylinder #4 betätigen, wie
man in (d) von 9 sieht.
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Dementsprechend
dient mindestens der Zylinder #4, welcher ein Zylinder auf einer
Endseite unter den vier in Reihe angeordneten Zylindern ist, als ein
normalerweise arbeitender Zylinder (Zylinder, bei dem nur ein Teil
der Maschinenventile abgeschaltet wird), und mindestens der Zylinder
#1, welcher ein Zylinder auf der anderen Endseite ist, ist ein Zylinder, welcher
abgeschaltet werden kann (Zylinder, bei dem alle Maschinenventile
abgeschaltet werden können).
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Der
Zeitpunkt, in dem die Maschine in irgendeinen der Lastbereiche eintritt,
kann in Abhängigkeit
von der Maschinendrehzahl und der Grifföffnung bestimmt werden. Während die
Maschinendrehzahl vom Leerlauf- oder Niedriglastbereich über den
Niedrig- und Mittellastbereich
und den Mittellastbereich in den Hochlastbereich wechselt, kann
dementsprechend schrittweise Ventilabschaltung und Zylinderabschaltung
durchgeführt
werden, um ruhige Beschleunigung und Abbremsung zu erzielen. Und wenn
eine elektronisch gesteuerte Drossel für die Drosselklappen TH übernommen
wird, kann eine Steuerung derart durchgeführt werden, dass, wenn Zylinderabschaltung
durchzuführen
ist, die den abzuschaltenden Zylindern entsprechenden Drosselklappen
TH geschlossen werden, wenn aber die Ventilabschaltung aufzuheben
ist, die Drosselklappen TH nacheinander geöffnet werden, weshalb der Stoß bei Rückschaltung
von der Zylinderabschaltung möglichst
klein gemacht werden kann, um ruhigen Lauf zu erzielen. Man beachte,
dass ein durch schräge
Linien dargestellter Kreis ein Maschinenventil in einem Abschaltzustand
anzeigt.
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In Übereinstimmung
mit der oben beschriebenen Ausführungsform
sind das erste Einlassventil 561, das zweite Einlassventil 562,
das erste Auslassventil 571 und das zweite Auslassventil 572,
welches Maschinenventile der beiden auf der dem Nockenkettengehäuse C entgegengesetzten
Seite angeordneten Zylinder #1 und #2 sind, so ausgebildet, dass sie
durch die Ventilabschaltmechanismen 731 und 73E abgeschaltet
werden können.
Daher können
die Verbindungsöffnungen
PA, PB und PC aller Hydraulikkreise zum Ausüben von Arbeitsfluiddruck auf
die Ventilabschaltmechanismen 73I und 73E, dass
heißt, aller
Arbeitsfluid-Zufuhrwege 103A, 103B und 103C (103C'), in der Seitenwand
des Zylinderkopfs 40 auf der dem Nockenkettengehäuse C entgegengesetzten
Seite vorgesehen werden. Folglich können der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A und
der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B, welche Hydraulikdruckwege
von den Verbindungsöffnungen
PA und PB zu dem Zylinder #1 und dem Zylinder #2 sind, kürzer ausgebildet
werden, und sie können
vereinfacht werden.
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Dementsprechend
kann der Zylinderkopf um einen Betrag verkleinert werden, um den
der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A und der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B kürzer ausgebildet
werden.
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Kurzum,
wird ein Zylinder, bei dem alle Maschinenventile abgeschaltet werden,
auf der Seite vorgesehen, auf der das Nockenkettengehäuse C vorgesehen
ist, ist es notwendig, den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A und
den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B dementsprechend bis zur
Seite des Nockenkettengehäuses
C zu verlängern.
Folglich wird die Weglänge ebenso
sehr größer, und
die Größe des Zylinderkopf 40 nimmt
ebenso sehr zu.
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Als
Folge kann die Reihenvierzylindermaschine, welche von Natur aus
eine große
Länge in der
Fahrzeugbreitenrichtung hat, verkleinert werden. Daher wird die
Anwendung einer geraden Reihenvierzylindermaschine erleichtert,
bei der das erste Einlassventil 561, das zweite Einlassventil 562,
das erste Auslassventil 571 und das zweite Auslassventil 572 abgeschaltet
werden können.
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Insbesondere
sind zwar Arbeitsfluid-Zufuhrwege nötig, wenn versucht wird, das
Motorrad 1 mit Zylinderabschalt- und Ventilabschaltfunktionen
zu versehen, wobei das Nockenkettengehäuse C auf der Außenseite
in der Breitenrichtung der Maschine vorgesehen ist, um eine Verminderung
von Größe und Gewicht
der Maschine E zu erreichen, die Arbeitsfluid-Zufuhrwege können aber
so angeordnet werden, dass das Maß der Maschine E so weit als möglich nicht
größer wird.
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Und
da der Zylinder #4, welcher ein Zylinder auf der einen Endseite
unter den vier in Reihe angeordneten Zylindern ist, als ein normalerweise
arbeitender Zylinder ausgebildet ist, während der Zylinder #1, welcher
ein Zylinder auf der anderen Endseite ist, als ein Zylinder ausgebildet
ist, welcher abgeschaltet werden kann, können die Verbindungsöffnungen
PA, PB und PC in der Seitenwand des Zylinderkopfs 40 auf
der Seite, auf welcher der abschaltbare Zylinder #1 angeordnet ist,
vorgesehen werden. Daher können
der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A und der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B,
welche Hydraulikdruckwege von den Verbindungsöffnungen PA und PB zu dem Zylinder
#1 und dem Zylinder #2 sind, kürzer ausgebildet
und vereinfacht werden. Folglich kann der Zylinderkopf 40 um
einen Betrag verkleinert werden, um den sie vereinfacht werden.
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Man
beachte, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebene
Ausführungsform
beschränkt
ist, sondern auch einen Fall umfasst, in dem zum Beispiel nur der
Zylinder #1 in einen Zylinderabschaltzustand gesteuert werden kann.
Weiterhin sind die Ventilabschaltmechanismen 73I und 73E nur
ein Beispiel, und die vorliegende Erfindung ist nicht auf eine Konstruktion
wie gerade beschrieben beschränkt,
wenn nur irgendein Zylinder hydraulisch in einen Abschaltzustand
versetzt werden kann.
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Wie
oben beschrieben, ist es in Übereinstimmung
mit der Erfindung wie in den Ansprüchen 1 und 4 angegeben möglich, Öffnungen
für viele
Arbeitsfluid-Zufuhrwege zu einer Seitenwand des Zylinderkopfs auf
der dem Nockenkettengehäuse
entgegengesetzten Seite einzurichten, worin die Arbeitsfluid-Zufuhrwege
ausgebildet sind, um alle Maschinenventile abzuschalten. Folglich
gibt es die Wirkung, dass die Arbeitsfluid-Zufuhrwege von den Öffnungen zu
einigen der Zylinder, worin alle Maschinenventile so ausgebildet
sind, dass sie abgeschaltet werden können, unter jenen Zylindern,
die auf der dem Nockenkettengehäuse
entgegengesetzten Seite angeordnet sind, kürzer ausgebildet und vereinfacht
werden können.
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Dementsprechend
kann der Zylinderkopf um einen Betrag verkleinert werden, um den
die Arbeitsfluid-Zufuhrwege vereinfacht werden.
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In Übereinstimmung
mit den bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung wie in Anspruch 3 oder 5 angegeben kann die Reihenvierzylindermaschine,
welche von Natur aus eine große
Länge in der
Fahrzeugbreitenrichtung hat, verkleinert werden. Daher gibt es die
Wirkung, dass die Anwendung einer geraden Reihenvierzylindermaschine,
bei der die Maschinenventile abgeschaltet werden können, erleichtert
wird.