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DE602004001701T2 - Mehrzylinderbrennkraftmaschine - Google Patents

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DE602004001701T2
DE602004001701T2 DE602004001701T DE602004001701T DE602004001701T2 DE 602004001701 T2 DE602004001701 T2 DE 602004001701T2 DE 602004001701 T DE602004001701 T DE 602004001701T DE 602004001701 T DE602004001701 T DE 602004001701T DE 602004001701 T2 DE602004001701 T2 DE 602004001701T2
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DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
valve
valves
engine
cylinder head
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004001701T
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English (en)
Other versions
DE602004001701D1 (de
Inventor
Takaaki Kabushiki Kaisha Honda Gijut Tsukui
Toshiyuki Kabushiki Kaisha Honda Gij Sato
Satoru Kabushiki Kaisha Honda Gijuts Nojima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honda Motor Co Ltd
Original Assignee
Honda Motor Co Ltd
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Publication date
Application filed by Honda Motor Co Ltd filed Critical Honda Motor Co Ltd
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Publication of DE602004001701T2 publication Critical patent/DE602004001701T2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D13/00Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing
    • F02D13/02Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing during engine operation
    • F02D13/06Cutting-out cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive
    • F01L1/022Chain drive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/0005Deactivating valves
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    • F01L1/02Valve drive
    • F01L1/04Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like
    • F01L1/047Camshafts
    • F01L1/053Camshafts overhead type
    • F01L2001/0537Double overhead camshafts [DOHC]
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft eine Mehrzylindermaschine und insbesondere eine Mehrzylindermaschine, die Zylinder enthält, die abgeschaltet werden können.
  • Stand der Technik
  • Unter Mehrzylindermaschinen gibt es eine Mehrzylindermaschine, bei der eine Mehrzahl vom Zylindern in mindestens zwei Gruppen unterteilt sind und jeweils aus Zylindern ausgebildet sind, deren jeder abgeschaltet werden kann, indem eine Drosselklappe desselben mittels eines Verbindungsgliedes oder einer Stange in einen geschlossenen Zustand gebracht wird, so dass die Zahl der gerade arbeitenden Zylinder als Antwort auf die Belastung der Maschine eingestellt werden kann (vgl. zum Beispiel Patentdokument 1).
  • Es gibt auch eine andere Mehrzylindermaschine, bei der ein für ein Maschinenventil vorgesehener Zylinderabschaltmechanismus hydraulisch betätigt wird, ohne ein Verbindungsglied oder eine Stange zu benötigen, um das Maschinenventil in einen geschlossenen Zustand zu versetzen, um Zylinderabschaltung zu bewirken (vgl. zum Beispiel
    Japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. Hei 07-150982.
    Japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 2000-205038.
  • Die Dokumente US 5 490 486 und EP 703 357 offenbaren ebenfalls eine Mehrzylindermaschine in Übereinstimmung mit dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Da bei der ersteren Mehrzylindermaschine ein Verbindungsglied oder eine Stange verwendet wird, besteht jedoch das Problem, dass sie dem Freiheitsgrad der Anordnung von Hilfsapparatur rings um die Maschine Einschränkungen auferlegt. Andererseits ist es bei der letzteren Mehrzylindermaschine notwendig, für die Zufuhr von Arbeitsfluid von außen in einen Arbeitsfluid-Zufuhrweg in einem Zylinderblock zum Beispiel eine Öffnung (Drucköl-Zufuhröffnung) für die Zufuhr von Drucköl dadurch hindurch in einer Seitenwand der Maschine vorzusehen. Je nach der Lage der Öffnung kann es jedoch sein, dass die Öffnung den Befestigungspositionen der Hilfsapparatur der Maschine Einschränkungen auferlegt.
  • Vor allem, wird der letztere Zylinderabschaltmechanismus auf eine Mehrzylindermaschine angewandt, die so konstruiert ist, dass ein Nockenkettengehäuse seitwärts der Maschine angeordnet ist, um eine Verbesserung der Wartungsmöglichkeiten und Verkleinerung und Gewichtsreduktion der Maschine zu erzielen, kann keine Arbeitsfluid-Zufuhröffnung in einer Seite der Maschine, auf der das Nockenkettengehäuse angeordnet ist, vorgesehen werden. Als Folge besteht das Problem, dass der Arbeitsfluid-Zufuhrweg kompliziert ist und der Zylinderkopf entgegen dem Ziel der Gewichtsreduktion ein größeres Maß haben muss.
  • Daher stellt die vorliegende Erfindung eine Mehrzylindermaschine bereit, bei der, selbst wenn sie so konstruiert ist, dass ein Nockenkettengehäuse auf einem Seitenabschnitt der Maschine vorgesehen ist, ein Arbeitsfluid-Zufuhrweg vereinfacht werden kann, um die Größe und das Gewicht eines Zylinderkopfes zu vermindern.
  • Zur Lösung des oben beschriebenen Objekts ist in Übereinstimmung mit der Erfindung wie in Anspruch 1 angegeben eine Mehrzylindermaschine mit einem Zylinderkopf, der mit Zylinderventilen versehen ist, die zum Abschalten des jeweiligen Zylinders deaktiviert werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder, die auf der Seite eines Nockenwellenkettengehäuses angeordnet sind, Ventile aufweisen, die normalerweise immer aktiviert sind, während die auf der entgegengesetzten Seite des Nockenwellenkettengehäuses angeordneten Zylinder gänzlich mit Ventilen versehen sind, die in eine ausgeschaltete Position umschaltbar sind.
  • Wird die Mehrzylindermaschine auf diese Weise gestaltet, ist es möglich, Öffnungen für viele Arbeitsfluid-Zufuhrwege zu einer Seitenwand des Zylinderkopfs auf der dem Nockenkettengehäuse entgegengesetzten Seite einzurichten, in der die Arbeitsfluid-Zufuhrwege ausgebildet werden, um alle Maschinenventile abzuschalten.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung wie in Anspruch 2 angegeben ist eine Mehrzylindermaschine dadurch gekennzeichnet, dass eine Arbeitsfluid-Verbindungsöffnung für Ventildeaktivierung in der Seitenwand des Zylinderkopfs auf der dem Nockenwellenkettengehäuse entgegengesetzten Seite vorgesehen ist.
  • Wird die Mehrzylindermaschine auf diese Weise gestaltet, ist es möglich, Öffnungen für Arbeitsfluid-Zufuhrwege zu einer Seitenwand des Zylinderkopfs einzurichten, auf der diejenigen Zylinder angeordnet sind, die abgeschaltet werden können.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung wie in Anspruch 3 angegeben ist eine Mehrzylindermaschine dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder Reihenvi1erzylinder sind.
  • Wird die Mehrzylindermaschine auf diese Weise gestaltet, kann die Reihenvierzylindermaschine, welche von Natur aus eine große Länge in der Fahrzeugbreitenrichtung hat, verkleinert werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Seitenaufriss eines Motorrads einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 von 4.
  • 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 von 4.
  • 4 ist eine Draufsicht auf einen Zylinderkopf der Ausführungsform.
  • 5 ist eine vergrößerte Teilschnittansicht von 3.
  • 6 ist eine Perspektivansicht eines Stifthalters in der Ausführungsform wie von oben gesehen.
  • 7 ist eine Perspektivansicht des Stifthalters in der Ausführungsform wie von unten gesehen.
  • 8 ist eine Perspektivansicht eines Gleitstifts in der Ausführungsform.
  • 9 ist eine Prinzipskizze einer Zylinderzahlsteuerung der Ausführungsform.
  • Im Folgenden wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. 1 ist ein Seitenaufriss eines Motorrads 1. Ein Fahrzeugkörperrahmen 21 des Motorrads 1 enthält ein Kopfrohr 23, Hauptrahmen 22, 22, die sich vom Kopfrohr 23 schräg nach hinten erstrecken, einen Zentralrahmen 24, der sich von hinteren Enden der Hauptrahmen 22, 22 nach unten erstreckt, und eine Sitzstrebe 25, die sich von den Hauptrahmen 22, 22 nach hinten erstreckt.
  • Eine Vordergabel 26, auf die ein Vorderrad WF gestützt ist, wird für Lenktätigkeit vom Kopfrohr 23 gestützt, und eine Lenkstange 27 ist mit der Vordergabel 26 verbunden. Indessen ist eine Hintergabel 28, auf die ein Hinterrad WR gestützt ist, für Schaukelbewegung nach oben und nach unten an einem hinteren Abschnitt eines der Hauptrahmen 22 gestützt, und eine Dämpfereinheit 29 ist über ein Gelenk zwischen dem Zentralrahmen 24 und der Hintergabel 28 vorgesehen.
  • Eine Maschine E ist auf den Hauptrahmen 22, 22 und den Zentralrahmen 24 gestützt, und die Leistung der Maschine E wird über ein in der Maschine E eingebautes Drehzahländerungsgetriebe und ein Kettenkraftübertragungssystem 30 auf das Hinterrad WR übertragen. Ein Kraftstofftank 31 ist auf den rechten und linken Hauptrahmen 22, 22 und dem Zentralrahmen 24 getragen, so dass er über der Maschine E liegt, und Sitze 32 und 32' für einen Fahrer und einen Beifahrer sind an der Sitzstrebe 25 befestigt. Ein Kühler 33 ist vor der Maschine E angeordnet.
  • Wie in 2 bis 4 gezeigt, ist die Maschine E eine Mehrzylinder-, zum Beispiel Reihenvierzylinder-Viertakt-DOHC-Maschine, und ist eine Maschine, bei der mindestens ein Einlassventil oder Auslassventil unter einer Mehrzahl von Einlassventilen und Auslassventilen, die auf einem Zylinderkopf 40 vorgesehen sind, als ein Zylinder ausgebildet ist, welcher mittels Hydraulikdruck für jede der Brennkammern 43 entsprechend Zylinderbohrungen 37 abgeschaltet werden kann, wie nachfolgend beschrieben.
  • In der folgenden Beschreibung werden die einzelnen Zylinder in der Reihenfolge von der entgegengesetzten Seite zu einer Stelle, an der ein nachfolgend beschriebenes Nockenkettengehäuse C angeordnet ist, als Zylinder #1, Zylinder #2, Zylinder #3 und Zylinder #4 dargestellt, und zur bequemen Beschreibung wird die folgende Beschreibung hauptsächlich unter Bezugnahme auf eine Schnittansicht des Zylinders #4 gegeben. Man beachte, dass 2 und 3 Schnittansichten des Zylinders #4 sind, und insbesondere ist 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 von 4 und ist 3 ist Schnittansicht entlang der Linie 3-3 von 4. Außerdem sind in 4 die Bezugszeichen der entsprechenden Zylinder in Klammern angezeigt.
  • Vier Zylinderbohrungen 37, ... sind in einem Zylinderblock 36 der Maschine E ausgebildet, so dass sie in der Breitenrichtung der Fahrzeugkörperrahmen 21, 21 angeordnet sind. Insbesondere sind zylindrische Zylinderbuchsen 38, ..., welche die Zylinderbohrungen 37, ... ausbilden, an voneinander beabstandeten Positionen entlang der Brei tenrichtung des Fahrzeugkörperrahmens 21 fest auf dem Zylinderblock 36 montiert. Die Zylinderbuchsen 38, ... stehen teilweise in ein oberes Kurbelgehäuse 39 vor, das mit einem unteren Abschnitt des Zylinderblocks 36 verbunden ist.
  • Der Zylinderkopf 40 ist mit einem oberen Abschnitt des Zylinderblocks 36 verbunden, und Aussparungen 41, ... sind auf der Verbindungsfläche des Zylinderkopfs 40 mit dem Zylinderblock 36 in einer jeweils entsprechenden Beziehung zu den Zylinderbohrungen 37, ... vorgesehen. Kolben 42, ... sind jeweils für Gleitbewegung in den Zylinderbohrungen 37, ... eingepasst, und Brennkammern 43, ..., die die Aussparungen 41, ... enthalten, sind zwischen den Oberseiten der Kolben 42, ... und dem Zylinderkopf 40 ausgebildet.
  • Eine Mehrzahl, zum Beispiel ein Paar, von ersten und zweiten Einlassventilöffnungen 441 und 442 und eine Mehrzahl, zum Beispiel ein Paar, von ersten und zweiten Auslassventilöffnungen 451 und 452 sind für einen jeden der Zylinder im Zylinderkopf 40 vorgesehen. Die ersten und zweiten Einlassventilöffnungen 441 und 442 sind zur Brennkammer 43 hin offen, und auch die ersten und zweiten Auslassventilöffnungen 451 und 452 sind zur Brennkammer 43 hin offen (vgl. 4). Die erste Einlassventilöffnung 441 und die erste Auslassventilöffnung 451 sind in im Wesentlichen symmetrischen Positionen zueinander in Bezug auf die Mitte der Brennkammer 43 angeordnet. Auch die zweite Einlassventilöffnung 442 und die zweite Auslassventilöffnung 452 sind in im Wesentlichen symmetrischen Positionen zueinander in Bezug auf die Mitte der Brennkammer 43 angeordnet.
  • Ein erster Einlassweg 461, der mit der ersten Einlassventilöffnung 441 verbunden ist, ein zweiter Einlassweg 462, der mit der zweiten Einlassventilöffnung 442 verbunden ist, und eine Einlassöffnung 47 sind im Zylinderkopf 40 vorgesehen. Die Einlassöffnung 47 ist gemeinsam mit den ersten und zweiten Einlasswegen 461 und 462 verbunden und ist zu einer ersten Seitenfläche 40a des Zylinderkopfs 40 hin offen. Die erste Seitenfläche 40a des Zylinderkopfs 40, zu der die Einlassöffnungen 47, ... hin offen sind, ist so angeordnet, dass sie entlang der Fahrtrichtung des Motorrads zur Rückseite weist.
  • Ein erster Auslassweg 481, der mit der ersten Auslassventilöffnung 451 verbunden ist, ein zweiter Auslassweg 482, der mit der zweiten Auslassventilöffnung 452 verbunden ist, und eine Auslassöffnung 49 sind für eine jede der Brennkammern 43, ... im Zylin derkopf 40 vorgesehen. Die Auslassöffnung 49 ist gemeinsam mit den ersten und zweiten Auslasswegen 481 und 482 verbunden und ist zur anderen oder zweiten Seitenfläche 40b des Zylinderkopfs 40 hin offen. Die zweite Seitenfläche 40b des Zylinderkopfs 40, zu der die Auslassöffnungen 49, ... hin offen sind, ist so angeordnet, dass sie entlang der Fahrtrichtung des Motorrads zur Vorderseite weist.
  • Ein Einlassapparat 51 ist mit einer jeden der Einlassöffnungen 47, ... verbunden. Der Einlassapparat 51 enthält ein Kraftstoffeinspritzventil 50 für die Zufuhr von Kraftstoff zu einer jeden der Einlassöffnungen 47, .... Man beachte, dass das Bezugszeichen 50' eine Kraftstoffschiene bezeichnet, und TH eine Drosselklappe. Außerdem ist ein Auslassapparat 53 mit einer jeden der Auslassöffnungen 49, ... verbunden. Der Auslassapparat 53 enthält einen Auslassschalldämpfer 52, der auf der rechten Seite des Hinterrads WR in einem Zustand angeordnet ist, in dem er in der Fahrtrichtung des Motorrads nach vorne gerichtet ist.
  • Verbindung/Trennung zwischen der ersten Einlassventilöffnung 441 und dem ersten Einlassweg 461 und Verbindung/Trennung zwischen der zweiten Einlassventilöffnung 442 und dem zweiten Einlassweg 462 werden durch die ersten und zweiten Einlassventile 561 und 562 als Maschinenventile umgeschaltet. Indessen werden Verbindung/Trennung zwischen der ersten Auslassventilöffnung 451 und dem ersten Auslassweg 481 und Verbindung/Trennung zwischen der zweiten Auslassventilöffnung 452 und dem zweiten Auslassweg 482 durch die ersten und zweiten Auslassventile 571 und 572 als Maschinenventile umgeschaltet.
  • Jedes der ersten und zweiten Einlassventile 561 und 562 enthält einen Ventilschaft 59, der an seinem Fußende einstückig mit einem Ventilkörperabschnitt 58 verbunden ist, welcher eine Entsprechende der ersten und zweiten Einlassventilöffnungen 441 und 442 verschließen kann. Indessen enthält jedes der ersten und zweiten Auslassventile 571 und 572 einen Ventilschaft 61, der an seinem Fußende einstückig mit einem Ventilkörperabschnitt 60 verbunden ist, welcher eine Entsprechende der ersten und zweiten Auslassventilöffnungen 451 und 452 verschließen kann.
  • Die Ventilschäfte 59, ... der ersten und zweiten Einlassventile 561 und 562 sind für Gleitbewegung in Führungsrohren 62, ... eingepasst, die im Zylinderkopf 40 vorgesehen sind. Indessen sind die Ventilschäfte 61, ... der ersten und zweiten Auslassventile 571 und 572 für Gleitbewegung in Führungsrohren 63, ... eingepasst, die im Zylinderkopf 40 vorgesehen sind.
  • Ein Halteglied 64 ist an einem vom Führungsrohr 62 nach oben vorstehenden Abschnitt des Ventilschafts 59 des ersten Einlassventils 561 befestigt. Das erste Einlassventil 561 ist durch eine Ventilfeder 651 in Form einer Schraubenfeder, die zwischen dem Halteglied 64 und dem Zylinderkopf 40 vorgesehen ist, in einer Richtung vorgespannt, in der es die erste Einlassventilöffnung 441 verschließt. Ein weiteres Halteglied 64 ist an einem vom Führungsrohr 62 nach oben vorstehenden Abschnitt des Ventilschafts 59 des zweiten Einlassventils 562 befestigt. Das zweite Einlassventil 562 ist durch eine Ventilfeder 652 in Form einer Schraubenfeder, die zwischen dem Halteglied 64 und dem Zylinderkopf 40 vorgesehen ist, in einer Richtung vorgespannt, in der es die zweite Einlassventilöffnung 442 verschließt.
  • Ähnlich ist das erste Auslassventil 571 durch eine Ventilfeder 671 in Form einer Schraubenfeder, die zwischen dem Zylinderkopf 40 und einem am Ventilschaft 61 des ersten Auslassventils 571 befestigten Halteglied 66 vorgesehen ist, in einer Richtung vorgespannt, in der es die erste Auslassventilöffnung 451 verschließt. Indessen ist das zweite Auslassventil 572 durch eine Ventilfeder 672 in Form einer Schraubenfeder, die zwischen dem Zylinderkopf 40 und einem weiteren am Ventilschaft 61 des zweiten Auslassventils 572 befestigten Halteglied 66 vorgesehen ist, in einer Richtung vorgespannt, in der es die zweite Auslassventilöffnung 452 verschließt.
  • Die ersten und zweiten Einlassventile 561, ... und 562, ... der Brennkammern 43 werden durch ein einlassseitiges Ventilsystem 68I angetrieben. Das einlassseitige Ventilsystem 68I enthält eine Nockenwelle 70, Ventilheber 711, ... mit einer mit Boden versehenen Zylinderform und Ventilheber 712, ... mit einer mit Boden versehenen Zylinderform. Auf der Nockenwelle 70 sind erste einlassseitige Ventilnocken 691, welche jeweils den ersten Einlassventilen 561, ... entsprechen, und zweite einlassseitige Ventilnocken 692 vorgesehen, welche jeweils den zweiten Einlassventilen 562, ... entsprechen. Die Ventilheber 711, ... sind so auf dem Zylinderkopf 40 gestützt, dass sie sich den ersten einlassseitigen Ventilnocken 691, ... folgend gleitend bewegen. Die Ventilheber 712, ... sind so auf dem Zylinderkopf 40 gestützt, dass sie sich den zweiten einlassseitigen Ventilnocken 692, ... folgend gleitend bewegen.
  • Die Nockenwelle 70 hat eine Axiallinie, welche sich mit Verlängerungslinien von Axiallinien der Ventilschäfte 59, ... der ersten und zweiten Einlassventile 561 und 562 senkrecht schneidet, und ist für Drehung zwischen dem Zylinderkopf 40 und einem mit dem Zylinderkopf 40 verbundenen Halter 55 gestützt. Die Ventilheber 711, ... sind für Gleitbewegung im Zylinderkopf 40 in denselben koaxialen Richtungen wie die Axiallinien der Ventilschäfte 59, ... der ersten Einlassventile 561, ... eingepasst, und die Außenflächen der geschlossenen Enden der Ventilheber 711, ... werden mit den ersten einlassseitigen Ventilnocken 691, ... in Gleitkontakt gehalten. Außerdem sind die Ventilheber 712, ... für Gleitbewegung im Zylinderkopf 40 in denselben koaxialen Richtungen wie die Axiallinien der Ventilschäfte 59, ... der zweiten Einlassventile 562, ... eingepasst, und die Außenflächen der geschlossenen Enden der Ventilheber 712, ... werden mit den zweiten einlassseitigen Ventilnocken 692, ... in Gleitkontakt gehalten.
  • Übrigens berühren die äußersten Enden der Ventilschäfte 59, ... der zweiten Einlassventile 562 die Innenflächen der geschlossenen Enden der Ventilheber 712 über Distanzscheiben 72, so dass während des Betriebs der Maschine E die Ventilschäfte 59 normalerweise durch die zweiten einlassseitigen Ventilnocken 692 betätigt werden, um die zweiten Einlassventile 562 zu öffnen und zu schließen.
  • Indessen ist ein Ventilabschaltmechanismus 73I zwischen einem jeden der Ventilschäfte 59 der ersten Einlassventile 561 und dem entsprechenden Ventilheber 711 vorgesehen. Der Ventilabschaltmechanismus 73I kann zwischen einem aktiven Zustand und einem inaktiven Zustand der Druckkraft in der Ventilöffnungsrichtung vom Ventilheber 711 zum ersten Einlassventil 561 umschalten. Wenn die Maschine in einem bestimmten Betriebsbereich ist, zum Beispiel wenn die Maschine E in einem Niedriglastbereich wie z.B. einem Betriebsbereich mit niedriger Drehzahl ist, so bringt der Ventilabschaltmechanismus 73I die Druckkraft in einen inaktiven Zustand, um das erste Einlassventil 561 unabhängig von der Gleitbewegung des Ventilhebers 711 in einen Abschaltzustand zu versetzen.
  • Wie in 5 gezeigt, welche einen Teil von 3 in einem vergrößerten Maßstab zeigt, enthält der Ventilabschaltmechanismus 73I einen Stifthalter 74, einen Gleitstift 76 eine Rückholfeder 77 und einen Anschlagstift 78. Der Stifthalter 74 ist für Gleitbewegung im Ventilheber 711 eingepasst. Der Gleitstift 76 ist für Gleitbewegung im Stifthalter 74 eingepasst und wirkt mit der Innenfläche des Ventilhebers 711 zusammen, um eine Hydraulikdruckkammer 75 auszubilden. Die Rückholfeder 77 ist zwischen dem Gleitstift 76 und dem Stifthalter 74 angeordnet und übt eine Druckkraft zum Vorspannen des Gleitstifts 76 in einer Richtung aus, in der das Volumen der Hydraulikdruckkammer 75 kleiner wird. Der Anschlagstift 78 ist zwischen dem Stifthalter 74 und dem Gleitstift 76 vorgesehen und sperrt Drehung des Gleitstifts 76 um seine Axiallinie.
  • Wie in 6 und 7 gezeigt, ist der Stifthalter 74 einstückig mit einem Ringabschnitt 74a, welcher für Gleitbewegung im Ventilheber 711 angepasst ist, und einem Brückenabschnitt 74b versehen, welcher den Innenumfang des Ringabschnitts 74a entlang einer diametralen Linie des Ringabschnitts 74a überbrückt. Der Innenumfang des Ringabschnitts 74a und die entgegengesetzten Seitenflächen des Brückenabschnitts 74b sind durch Materialbeseitigung ausgespart, um das Gewicht des Stifthalters 74 zu vermindern. Der Stifthalter 74 mit der gerade beschriebenen Gestaltung wird durch Wachsausschmelzgießen oder Schmieden von Eisen- oder Aluminiumlegierung oder anderweitig aus einem Kunstharzmaterial ausgebildet. Die Außenumfangsfläche des aus Metall bestehenden Stifthalters 74, das heißt, die Außenumfangsfläche des Ringabschnitts 74a, und die Innenumfangsfläche des Ventilhebers 711 werden durch einen Zementierungsprozess ausgebildet.
  • Eine ringförmige Rille 79 ist auf dem Außenumfang des Ringabschnitts 74a vorgesehen, und ein mit Boden versehenes Gleitloch 80 ist im Brückenabschnitt 74b des Stifthalters 74 vorgesehen. Das Gleitloch 80 hat eine Axiallinie entlang einer diametralen Linie des Ringabschnitts 74a, das heißt, eine Axiallinie senkrecht zur Axiallinie des Ventilhebers 711, und ist an seinem Ende zur ringförmigen Rille 79 hin offen, ist aber an seinem anderen Ende geschlossen. Ein Einführloch 81 ist an einem unteren Abschnitt eines mittleren Abschnitts des Brückenabschnitts 74b vorgesehen und ist an seinem inneren Ende zum Gleitloch 80 hin offen. Ein Endabschnitt des Ventilschafts 59 des ersten Einlassventils 561 ist in das Einführloch 81 eingeführt. Ein Erweiterungsloch 82 ist koaxial mit dem Einführloch 81 an einem oberen Abschnitt eines mittleren Abschnitts des Brückenabschnitts 74b vorgesehen, so dass es einen Endabschnitt des Ventilschafts 59 des ersten Einlassventils 561 aufnehmen kann. Das Erweiterungsloch 82 wirkt mit dem Einführloch 81 zusammen, so dass das Gleitloch 80 dazwischen liegt.
  • Ein mit der Axiallinie des Erweiterungslochs 82 koaxialer zylindrischer rohrförmiger Aufnahmeabschnitt 83 ist einstückig mit dem Brückenabschnitt 74b des Stifthalters 74 an einer Stelle vorgesehen, an der er dem geschlossenen Ende des Ventilhebers 711 gegenüberliegt. Eine scheibenförmige Distanzscheibe 84 ist teilweise im rohrförmigen Aufnahmeabschnitt 83 aufgenommen und verschließt einen Endabschnitt des Erweiterungslochs 82 auf der Seite des geschlossenen Endes des Ventilhebers 711. Übrigens ist ein Vorsprung 85 einstückig mit einem mittleren Abschnitt der Innenfläche des geschlossenen Endes des Ventilhebers 711 vorgesehen und berührt die Distanzscheibe 84. Der Gleitstift 76 ist für Gleitbewegung im Gleitloch 80 des Stifthalters 74 angepasst. Man beachte, dass bei einem aus Kunstharzmaterial ausgebildeten Stifthalter 74 möglicherweise nur sein mit dem Gleitstift 76 Gleitkontakt habender Abschnitt aus einem Metallmaterial hergestellt wird.
  • Die Hydraulikdruckkammer 75 ist zwischen einem Ende des Gleitstifts 76 und der Innenfläche des Ventilhebers 711 in einer mit der ringförmigen Rille 79 verbindenden Beziehung ausgebildet. Eine Federkammer 86 ist zwischen dem anderen Ende des Gleitstifts 76 und dem geschlossenen Ende des Gleitlochs 80 ausgebildet, und eine Rückholfeder 77 ist in der Federkammer 86 aufgenommen.
  • Wie in 8 gezeigt, ist ein Aufnahmeloch 87 an einem Zwischenabschnitt in der Axialrichtung des Gleitstifts 76 ausgebildet. Das Aufnahmeloch 87 ist koaxial mit dem Einführloch 81 und dem Erweiterungsloch 82 verbunden, so dass es einen Endabschnitt des Ventilschafts 59 darin aufnehmen kann. Ein Endabschnitt des Aufnahmelochs 87 auf der Seite des Einführlochs 81 ist zu einer flachen Kontaktfläche 88 hin offen, die auf der Außenseitenfläche eines unteren Abschnitt des Gleitstifts 76 in einer dem Einführloch 81 entgegengesetzten Beziehung angeordnet ist. Hier ist die Kontaktfläche 88 entlang der Axialrichtung des Gleitstifts 76 vergleichsweise lang ausgebildet, und das Aufnahmeloch 87 ist zu einem Abschnitt der Kontaktfläche 88 auf der Seite der Federkammer 86 hin offen.
  • Der Gleitstift 76 mit der oben beschriebenen Gestaltung wird in der Axialrichtung gleitend bewegt, so dass die Hydraulikkraft, die durch den Hydraulikdruck der Hydraulikdruckkammer 75 auf eine Endseite des Gleitstifts 76 wirkt, und die Federkraft, die von der Rückholfeder 77 auf die andere Endseite des Gleitstifts 76 wirkt, einander ausgleichen können. In einem unwirksamen Zustand, in dem der Hydraulikdruck der Hydraulikdruckkammer 75 niedrig ist, wird der in das Einführloch 81 eingefügte Ventilschaft 59 in der Richtung nach rechts in 5 bewegt, so dass ein Endabschnitt des Ventilschafts 59 im Aufnahmeloch 87 und im Erweiterungsloch 82 aufgenommen wird. In einem wirksamen Zustand, in dem der Hydraulikdruck der Hydraulikdruckkammer 75 hoch ist, wird jedoch der Gleitstift 76 von der Axiallinie des Einführlochs 81 und des Erweiterungslochs 82 versetzt, und der Ventilschaft 59 wird in der Richtung nach links in 5 bewegt, so dass ein Endabschnitt des Ventilschafts 59 die Kontaktfläche 88 berührt.
  • Wird der Gleitstift 76 in die Position bewegt, in der sein Aufnahmeloch 87 koaxial mit dem Einführloch 81 und dem Erweiterungsloch 82 verbunden ist, wird folglich der Ventilheber 711 durch die darauf wirkende Druckkraft vom ersten einlassseitigen Ventilnocken 691 gleitend bewegt, woraufhin auch der Stifthalter 74 und der Gleitstift 76 zusammen mit dem Ventilheber 711 zur Seite des ersten Einlassventils 561 bewegt werden. Zwar ist der Endabschnitt des Ventilschafts 59 nur in dem Aufnahmeloch 87 und dem Erweiterungsloch 82 aufgenommen, die Druckkraft in der Ventilöffnungsrichtung wirkt aber nicht von dem Ventilheber 711 und dem Stifthalter 74 auf das erste Einlassventil 561. Folglich bleibt das erste Einlassventil 561 in einem inaktiven Zustand.
  • Wird andererseits der Gleitstift 76 in die Position bewegt, in der der Endabschnitt des Ventilschafts 59 die Kontaktfläche 88 des Gleitstifts 76 berührt, wirkt die Druckkraft in der Ventilöffnungsrichtung bei Bewegung des Stifthalters 74 und des Gleitstifts 76 zur Seite des ersten Einlassventils 561 als Antwort auf eine Gleitbewegung des Ventilhebers 711 durch die von der Seite des ersten einlassseitigen Ventilnockens 691 wirkende Druckkraft auf das erste Einlassventil 561, weshalb das erste Einlassventil 561 als Antwort auf Drehung des ersten einlassseitigen Ventilnockens 691 Öffnen und Schließen bewirkt.
  • Übrigens, wird der Gleitstift 76 rings um seine Axiallinie innerhalb des Stifthalters 74 gedreht, so werden die Axiallinien des Aufnahmelochs 87 und des Einführlochs 81 und Erweiterungslochs 82 gegeneinander versetzt, und es wird unmöglich, dass der Endabschnitt des Ventilschafts 59 die Kontaktfläche 88 berühren kann. Daher wird Drehung des Gleitstifts 76 rings um seine Axiallinie durch den Anschlagstift 78 gesperrt.
  • Der Anschlagstift 78 ist in Montagelöchern 89 und 90 montiert, die koaxial im Brückenabschnitt 74b des Stifthalters 74 vorgesehen sind, so dass ein Abschnitt davon auf einer Endseite des Gleitlochs 80 dazwischen liegt. Der Anschlagstift 78 erstreckt sich durch einen Schlitz 91, der auf einer Endseite des Gleitstifts 76 vorgesehen ist, so dass er zur Seite der Hydraulikdruckkammer 75 offen ist. Insbesondere ist der Anschlagstift 78 so auf dem Stifthalter 74 montiert, dass er sich durch den Gleitstift 76 erstreckt und dabei eine Bewegung des Gleitstifts 76 in der Axialrichtung erlaubt, und wenn der Anschlagstift 78 den inneren geschlossenen Endabschnitt des Schlitzes 92 berührt, wird auch das Bewegungsende des Gleitstifts 76 zur Seite der Hydraulikdruckkammer 75 beschränkt.
  • Eine Schraubenfeder 92 ist zwischen dem Stifthalter 74 und dem Zylinderkopf 40 angeordnet und spannt den Stifthalter 74 in einer Richtung vor, in der die auf dem Stifthalter 74 montierte Distanzscheibe 84 den an einem mittleren Abschnitt der Innenfläche des geschlossenen Endes des Ventilhebers 711 vorgesehenen Vorsprung 85 berührt. Die Schraubenfeder 92 ist derart angebracht, dass sie den Ventilschaft 59 in einer Position umgibt, in der verhindert wird, dass ihr Außenumfang die Innenfläche des Ventilhebers 711 berührt. Ein Paar Vorsprünge 93 und 94 sind einstückig in einer vorstehenden Weise auf dem Brückenabschnitt 74b des Stifthalters 74 ausgebildet. Die Vorsprünge 93 und 94 positionieren den Endabschnitt der Schraubenfeder 92 in einer Richtung senkrecht zur Axialrichtung des Ventilschafts 59.
  • Die Vorsprünge 93 und 94 sind hier einstückig in einer vorstehenden Weise auf dem Stifthalter 74 ausgebildet, wobei ein Vorsprungsbetrag kleiner als der Drahtdurchmesser der Schraubenfeder 92 ist, und sind in Bögen ausgebildet, die an der Axiallinie des Ventilschafts 59 zentriert sind. Außerdem ist ein gestufter Abschnitt 95 auf dem Vorsprung 93 zwischen den Vorsprüngen 93 und 94 für Kontakt mit einem Endabschnitt des Anschlagstifts 78 auf der Seite des ersten Einlassventils 561 ausgebildet, um den Anschlagstift 78 daran zu hindern, sich in Richtung auf die Seite des ersten Einlassventils 561 zu bewegen.
  • Der Gleitstift 76 hat ein darin ausgebildetes Verbindungsloch 96 zur Verbindung der Federkammer 86 mit dem Aufnahmeloch 87, um eine Zunahme oder Abnahme des Drucks in der Federkammer 86 durch eine Bewegung des Gleitstifts 76 in der Axialrichtung zu verhindern. Indessen hat der Gleitstift 76 ein weiteres darin ausgebildetes Verbindungsloch 97 zur Verbindung des Raums zwischen dem Stifthalter 74 und dem Ventilheber 711 mit der Federkammer 86, damit der Druck in dem Raum nicht durch eine Temperaturänderung geändert wird.
  • Der Zylinderkopf 40 hat ein darin ausgebildetes Stützloch 98 zur Aufnahme des Ventilhebers 711 zum Stützen des Ventilhebers 711 für Gleitbewegung, und eine ringförmige Aussparung 99 ist auf der Innenfläche des Stützlochs 98 ausgebildet, so dass sie den Ventilheber 711 umgibt. Der Ventilheber 711 hat ein darin ausgebildetes Verbindungsloch 100 zur Verbindung der ringförmigen Aussparung 99 mit der ringförmigen Rille 79 des Stifthalters 74 unabhängig von der Gleitbewegung des Ventilhebers 711 innerhalb des Stützlochs 98. Der Ventilheber 711 hat außerdem ein darin ausgebildetes Freisetzungsloch 101. Das Freisetzungsloch 101 ist in einer Position im Ventilheber 711 vorgesehen, in der, wenn sich der Ventilheber 711 in seine oberste Position wie in 5 gesehen bewegt, das Freisetzungsloch 101 eine Verbindung der ringförmigen Aussparung 99 mit dem Inneren des Ventilhebers 711 unterhalb des Stifthalters 74 herstellt, aber wenn sich der Ventilheber 711 aus der obersten Position wie in 5 gesehen nach unten bewegt, wird die Verbindung mit dem Ventilheber 711 unterbrochen. Daher wird Schmieröl aus dem Freisetzungsloch 101 in den Ventilheber 711 ausgestoßen.
  • Außerdem sind nachfolgend beschriebene Arbeitsfluid-Zufuhrwege 103A, 103B und 103C im Zylinderkopf 40 vorgesehen und stehen mit den für die einzelnen Brennkammern 43, ... vorgesehenen ringförmigen Aussparungen 99, ... in Verbindung.
  • Die ersten und zweiten Auslassventile 571, ... und 572, ... der Brennkammern 43, ... werden durch ein auslassseitiges Ventilsystem 68E angetrieben. Das auslassseitige Ventilsystem 68E enthält eine Nockenwelle 106, Ventilheber 1071, ... mit einer mit Boden versehenen Zylinderform und Ventilheber 1072, ... mit einer mit Boden versehenen Zylinderform. Auf der Nockenwelle 106 sind erste auslassseitige Ventilnocken 1051, welche jeweils den ersten Auslassventilen 571, ... entsprechen, und zweite auslassseitige Ventilnocken 1052 vorgesehen, welche jeweils den zweiten Auslassventilen 572, ... entsprechen. Die Ventilheber 1071, ... sind so auf dem Zylinderkopf 40 gestützt, dass sie den ersten auslassseitigen Ventilnocken 1051, ... folgend gleitend bewegt werden können. Die Ventilheber 1072, ... sind so auf dem Zylinderkopf 40 gestützt, dass sie den zweiten auslassseitigen Ventilnocken 1052 folgend gleitend bewegt werden können.
  • Die Nockenwelle 106 hat eine Axiallinie senkrecht zu den Axiallinienverlängerungen der Ventilschäfte 61, ... der ersten und zweiten Auslassventile 571, ... und 572, ... und ist für Drehung zwischen dem Zylinderkopf 40 und dem mit dem Zylinderkopf 40 verbundenen Halter 55 gestützt, ähnlich wie die Nockenwelle 70 des einlassseitigen Ventilsystems 68I. Die Ventilheber 1071, ... sind für Gleitbewegung im Zylinderkopf 40 in denselben koaxialen Richtungen mit den Axiallinien der Ventilschäfte 61, ... der ersten Auslassventile 571, ... eingepasst und haben an Außenflächen ihrer geschlossenen Enden Gleitkontakt mit den ersten auslassseitigen Ventilnocken 1051, ....
  • Indessen sind die Ventilheber 1072, ... für Gleitbewegung im Zylinderkopf 40 in denselben koaxialen Richtungen mit dem Axiallinien der Ventilschäfte 61, ... der zweiten Auslassventile 572, ... eingepasst und haben an Außenflächen ihrer geschlossenen Enden Gleitkontakt mit den zweiten auslassseitigen Ventilnocken 1052, ....
  • Die äußersten Enden der Ventilschäfte 59, ... der zweiten Auslassventile 572, ... berühren die Innenflächen der geschlossenen Enden der Ventilheber 1072, so dass während des Betriebs der Maschine E die Ventilschäfte 61 normalerweise durch die zweiten auslassseitigen Ventilnocken 1052, ... betätigt werden, um die zweiten Auslassventile 572 zu öffnen und zu schließen. Indessen ist ein Ventilabschaltmechanismus 73E zwischen einem jeden der Ventilschäfte 61, ... der ersten Auslassventile 571 und dem entsprechenden Ventilheber 1071 vorgesehen. Der Ventilabschaltmechanismus 73E kann zwischen einem aktiven Zustand und einem inaktiven Zustand der Druckkraft in der Ventilöffnungsrichtung vom Ventilheber 1071 zum ersten Auslassventil 571 umschalten. Wenn die Maschine in einem bestimmten Betriebsbereich ist, zum Beispiel wenn die Maschine E in einem Niedriglastbereich wie z.B. einem Betriebsbereich mit niedriger Drehzahl ist, so bringt der Ventilabschaltmechanismus 73E die Druckkraft in einen inaktiven Zustand, um das erste Auslassventil 571 unabhängig von der Gleitbewegung des Ventilhebers 1071 in einen Abschaltzustand zu versetzen. Der Ventilabschaltmechanismus 73E ist ähnlich gestaltet wie der Ventilabschaltmechanismus 73I des einlassseitigen Ventilsystems 68I.
  • Im Zylinder #3 sind hier ein Ventilabschaltmechanismus 73E und ein weiterer Ventilabschaltmechanismus 73I mit ähnlichen Gestaltungen wie jene des oben beschriebenen Zylinders #4 für das zweite Auslassventil 572 (entsprechend der zweiten Auslassventilöffnung 452) bzw. das zweite Einlassventil 562 (entsprechend der zweiten Einlassventilöffnung 442) vorgesehen, umgekehrt zu der Anordnung im Zylinder #4. Außerdem sind ein Ventilabschaltmechanismus 73I und ein Ventilabschaltmechanismus 73E für alle Einlassventile und Auslassventile des Zylinders #2 und Zylinders #1 vorgesehen.
  • Dementsprechend können der Zylinder #1 und der Zylinder #2 Zylinderabschaltung durchführen, wobei all ihre Maschinenventile abgeschaltet werden, während der Zylinder #3 und der Zylinder #4 Zylinderabschaltung durchführen können, wobei sowohl auf der Einlassseite als auch der Auslassseite ein Maschinenventil abgeschaltet wird (während die Zylinder normalerweise arbeiten).
  • Wie in 4 gezeigt, ist das Nockenkettengehäuse C auf der Seitenwand des Zylinderkopfs 40 auf der Seite des Zylinders #4 vorgesehen. Eine nicht gezeigte Nockenkette zum Antrieb der Nockenwellen 70 und 106 der einlassseitigen und auslassseitigen Ventilsysteme 68I und 68E ist im Nockenkettengehäuse C untergebracht.
  • Verbindungsöffnungen PA, PB und PC von Öldruck-Regelventilen 113A, 113B und 113C sind in einer Seitenwand des Zylinderkopfs 40 auf der dem Nockenkettengehäuse C entgegengesetzten Seite ausgebildet. Die Öldruck-Regelventile 113A, 113B und 113C steuern die Zufuhr von Arbeitsfluid zu den Ventilabschaltmechanismen 73I, ... und 73E der einlassseitigen und auslassseitigen Ventilsysteme 68I und 68E.
  • Die Verbindungsöffnung PA ist mit dem Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A verbunden, welcher sich entlang einer Längsrichtung des Zylinderkopfs 40 zwischen einem mittleren Abschnitt des Zylinderkopfs 40 in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung und den Einlassventilöffnungen zu der Stelle der zweiten Einlassventilöffnung 441 des Zylinders #2 im Zylinderkopf 40 erstreckt und zu der zweiten Einlassventilöffnung 442 des Zylinders #2 und der zweiten Auslassventilöffnung 452 des Zylinders #2 verzweigt ist.
  • Die Verbindungsöffnung PB ist mit dem Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B verbunden, welcher sich entlang der Längsrichtung des Zylinderkopfs 40 zwischen einem mittleren Abschnitt des Zylinderkopfs 40 in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung und den Auslassventilöffnungen zu der Stelle der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders #1 im Zylinderkopf 40 erstreckt und zu der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders #1 und der ersten Einlassventilöffnung 441 des Zylinders #1 verzweigt ist.
  • Die Verbindungsöffnung PC ist mit dem Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C verbunden, welcher sich entlang der Längsrichtung des Zylinderkopfs 40 in der zweiten Seitenwand des Zylinderkopfs 40 zu der Stelle der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders #4 erstreckt und zu der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders #4, der zweiten Auslassventilöffnung 452 des Zylinders #3, der ersten Auslassventilöffnung 451 des Zylinders #2 und der zweiten Auslassventilöffnung 452 des Zylinders #1 verzweigt ist. Entsprechend dem Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C ist ein Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C' entlang der Längsrichtung des Zylinderkopfs 40 in der hinteren breiten Wand des Zylinderkopfs 40 ausgebildet und erstreckt sich zu der Stelle der ersten Einlassventilöffnung 441 des Zylinders #4. Der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C und der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C' sind durch einen Kreuzungsweg 103X miteinander verbunden. Der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C' ist verzweigt und mit der ersten Einlassventilöffnung 441 des Zylinders #4, der zweiten Einlassventilöffnung 442 des Zylinders #3, der ersten Einlassventilöffnung 441 des Zylinders #2 und der zweiten Einlassventilöffnung 442 des Zylinders #1 verbunden.
  • Dementsprechend sind im Zylinder #1 und im Zylinder #2 unter jenen Zylindern, die auf der dem Nockenkettengehäuse C entgegengesetzten Seite angeordnet sind, das heißt, dem Zylinder #1, Zylinder #2 und Zylinder #3, alle Maschinenventile, das heißt, die ersten Einlassventile 561, das zweite Einlassventil 562, die ersten Auslassventile 571 und die zweiten Auslassventile 572 für Abschaltbetrieb ausgebildet.
  • Daher übt jedes der Öldruck-Regelventile 113A, 113B und 113C den Arbeitsfluiddruck von einer Öffnung IN auf die Verbindungsöffnung PA, PB oder PC aus, wenn der nicht gezeigte Elektromagnet auf EIN (ON) betätigt wird, aber leitet, wenn der Elektromagnet auf AUS (OFF) betätigt wird, den Arbeitsfluiddruck in eine Abflussöffnung D ein, so dass das Arbeitsfluid durch die Öldruck-Regelventile 113A, 113B bzw. 113C über den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A, den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B bzw. den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103C (103C') den Ventilabschaltmechanismen 73E und 73I zugeführt wird. Man beachte, dass in 4 das Bezugszeichen IN eine Eingangsöffnung bezeichnet, OUT eine Ausgangsöffnung bezeichnet und D eine Abflussöffnung bezeichnet.
  • Als Folge führt die Maschine E der vorliegenden Ausführungsform, wenn die Maschine im Leerlauf oder in einem Niedriglastbereich ist, Zylinderabschaltung (Abschalten aller Ventile) im Zylinder #1 und Zylinder #2 durch und führt Ventilabschaltung im Zylinder #3 und im Zylinder #4 durch, wie man in (a) von 9 sieht. Wenn die Maschine in einem Niedrig- oder Mittellastbereich ist, führt die Maschine E Zylinderabschaltung (Abschalten aller Ventile) im Zylinder #1 durch und führt Ventilabschaltung im Zylinder #2, Zylinder #3 und Zylinder #4 durch, wie man in (b) von 9 sieht. Wenn die Maschine in einem Mittellastbereich ist, führt die Maschine E Ventilabschaltung in allen Zylindern vom Zylinder #1 bis zum Zylinder #4 durch, um diese zu betätigen, wie man in (c) von 9 sieht. Wenn die Maschine in einem Hochlastbereich ist, kann die Maschine E alle Maschinenventile, ohne Ventilabschaltung durchzuführen, in allen Zylindern vom Zylinder #1 bis zum Zylinder #4 betätigen, wie man in (d) von 9 sieht.
  • Dementsprechend dient mindestens der Zylinder #4, welcher ein Zylinder auf einer Endseite unter den vier in Reihe angeordneten Zylindern ist, als ein normalerweise arbeitender Zylinder (Zylinder, bei dem nur ein Teil der Maschinenventile abgeschaltet wird), und mindestens der Zylinder #1, welcher ein Zylinder auf der anderen Endseite ist, ist ein Zylinder, welcher abgeschaltet werden kann (Zylinder, bei dem alle Maschinenventile abgeschaltet werden können).
  • Der Zeitpunkt, in dem die Maschine in irgendeinen der Lastbereiche eintritt, kann in Abhängigkeit von der Maschinendrehzahl und der Grifföffnung bestimmt werden. Während die Maschinendrehzahl vom Leerlauf- oder Niedriglastbereich über den Niedrig- und Mittellastbereich und den Mittellastbereich in den Hochlastbereich wechselt, kann dementsprechend schrittweise Ventilabschaltung und Zylinderabschaltung durchgeführt werden, um ruhige Beschleunigung und Abbremsung zu erzielen. Und wenn eine elektronisch gesteuerte Drossel für die Drosselklappen TH übernommen wird, kann eine Steuerung derart durchgeführt werden, dass, wenn Zylinderabschaltung durchzuführen ist, die den abzuschaltenden Zylindern entsprechenden Drosselklappen TH geschlossen werden, wenn aber die Ventilabschaltung aufzuheben ist, die Drosselklappen TH nacheinander geöffnet werden, weshalb der Stoß bei Rückschaltung von der Zylinderabschaltung möglichst klein gemacht werden kann, um ruhigen Lauf zu erzielen. Man beachte, dass ein durch schräge Linien dargestellter Kreis ein Maschinenventil in einem Abschaltzustand anzeigt.
  • In Übereinstimmung mit der oben beschriebenen Ausführungsform sind das erste Einlassventil 561, das zweite Einlassventil 562, das erste Auslassventil 571 und das zweite Auslassventil 572, welches Maschinenventile der beiden auf der dem Nockenkettengehäuse C entgegengesetzten Seite angeordneten Zylinder #1 und #2 sind, so ausgebildet, dass sie durch die Ventilabschaltmechanismen 731 und 73E abgeschaltet werden können. Daher können die Verbindungsöffnungen PA, PB und PC aller Hydraulikkreise zum Ausüben von Arbeitsfluiddruck auf die Ventilabschaltmechanismen 73I und 73E, dass heißt, aller Arbeitsfluid-Zufuhrwege 103A, 103B und 103C (103C'), in der Seitenwand des Zylinderkopfs 40 auf der dem Nockenkettengehäuse C entgegengesetzten Seite vorgesehen werden. Folglich können der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A und der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B, welche Hydraulikdruckwege von den Verbindungsöffnungen PA und PB zu dem Zylinder #1 und dem Zylinder #2 sind, kürzer ausgebildet werden, und sie können vereinfacht werden.
  • Dementsprechend kann der Zylinderkopf um einen Betrag verkleinert werden, um den der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A und der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B kürzer ausgebildet werden.
  • Kurzum, wird ein Zylinder, bei dem alle Maschinenventile abgeschaltet werden, auf der Seite vorgesehen, auf der das Nockenkettengehäuse C vorgesehen ist, ist es notwendig, den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A und den Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B dementsprechend bis zur Seite des Nockenkettengehäuses C zu verlängern. Folglich wird die Weglänge ebenso sehr größer, und die Größe des Zylinderkopf 40 nimmt ebenso sehr zu.
  • Als Folge kann die Reihenvierzylindermaschine, welche von Natur aus eine große Länge in der Fahrzeugbreitenrichtung hat, verkleinert werden. Daher wird die Anwendung einer geraden Reihenvierzylindermaschine erleichtert, bei der das erste Einlassventil 561, das zweite Einlassventil 562, das erste Auslassventil 571 und das zweite Auslassventil 572 abgeschaltet werden können.
  • Insbesondere sind zwar Arbeitsfluid-Zufuhrwege nötig, wenn versucht wird, das Motorrad 1 mit Zylinderabschalt- und Ventilabschaltfunktionen zu versehen, wobei das Nockenkettengehäuse C auf der Außenseite in der Breitenrichtung der Maschine vorgesehen ist, um eine Verminderung von Größe und Gewicht der Maschine E zu erreichen, die Arbeitsfluid-Zufuhrwege können aber so angeordnet werden, dass das Maß der Maschine E so weit als möglich nicht größer wird.
  • Und da der Zylinder #4, welcher ein Zylinder auf der einen Endseite unter den vier in Reihe angeordneten Zylindern ist, als ein normalerweise arbeitender Zylinder ausgebildet ist, während der Zylinder #1, welcher ein Zylinder auf der anderen Endseite ist, als ein Zylinder ausgebildet ist, welcher abgeschaltet werden kann, können die Verbindungsöffnungen PA, PB und PC in der Seitenwand des Zylinderkopfs 40 auf der Seite, auf welcher der abschaltbare Zylinder #1 angeordnet ist, vorgesehen werden. Daher können der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103A und der Arbeitsfluid-Zufuhrweg 103B, welche Hydraulikdruckwege von den Verbindungsöffnungen PA und PB zu dem Zylinder #1 und dem Zylinder #2 sind, kürzer ausgebildet und vereinfacht werden. Folglich kann der Zylinderkopf 40 um einen Betrag verkleinert werden, um den sie vereinfacht werden.
  • Man beachte, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt ist, sondern auch einen Fall umfasst, in dem zum Beispiel nur der Zylinder #1 in einen Zylinderabschaltzustand gesteuert werden kann. Weiterhin sind die Ventilabschaltmechanismen 73I und 73E nur ein Beispiel, und die vorliegende Erfindung ist nicht auf eine Konstruktion wie gerade beschrieben beschränkt, wenn nur irgendein Zylinder hydraulisch in einen Abschaltzustand versetzt werden kann.
  • Wie oben beschrieben, ist es in Übereinstimmung mit der Erfindung wie in den Ansprüchen 1 und 4 angegeben möglich, Öffnungen für viele Arbeitsfluid-Zufuhrwege zu einer Seitenwand des Zylinderkopfs auf der dem Nockenkettengehäuse entgegengesetzten Seite einzurichten, worin die Arbeitsfluid-Zufuhrwege ausgebildet sind, um alle Maschinenventile abzuschalten. Folglich gibt es die Wirkung, dass die Arbeitsfluid-Zufuhrwege von den Öffnungen zu einigen der Zylinder, worin alle Maschinenventile so ausgebildet sind, dass sie abgeschaltet werden können, unter jenen Zylindern, die auf der dem Nockenkettengehäuse entgegengesetzten Seite angeordnet sind, kürzer ausgebildet und vereinfacht werden können.
  • Dementsprechend kann der Zylinderkopf um einen Betrag verkleinert werden, um den die Arbeitsfluid-Zufuhrwege vereinfacht werden.
  • In Übereinstimmung mit den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung wie in Anspruch 3 oder 5 angegeben kann die Reihenvierzylindermaschine, welche von Natur aus eine große Länge in der Fahrzeugbreitenrichtung hat, verkleinert werden. Daher gibt es die Wirkung, dass die Anwendung einer geraden Reihenvierzylindermaschine, bei der die Maschinenventile abgeschaltet werden können, erleichtert wird.

Claims (5)

  1. Mehrzylindermaschine mit einem Zylinderkopf (40), der mit Zylinderventilen (561, 562, 571, 572) versehen ist, die zum Abschalten des jeweiligen Zylinders deaktiviert werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder (#3, #4), die auf der Seite eines Nockenwellenkettengehäuses (C) angeordnet sind, Ventile (561, 571, 562, 572) aufweisen, die normalerweise immer aktiviert sind, während die auf der entgegengesetzten Seite des Nockenwellenkettengehäuses (C) angeordneten Zylinder (#1, #2) gänzlich mit Ventilen (561, 562, 571, 572) versehen sind, die in eine ausgeschaltete Position umschaltbar sind.
  2. Mehrzylindermaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arbeitsfluid-Verbindungsöffnung für Ventildeaktivierung (PA, PB, PC) in der Seitenwand des Zylinderkopfs auf der dem Nockenwellenkettengehäuse (C) entgegengesetzten Seite vorgesehen ist.
  3. Mehrzylindermaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder Reihenvierzylinder sind.
  4. Mehrzylindermaschine mit einer Vielzahl von Motorventilen (561, 562, 571, 572), die auf einem Zylinderkopf (40) vorgesehen sind, wobei für jede Brennkammer entsprechend einer jeweiligen Zylinderbohrung mindestens ein Zylinderventil deaktiviert werden kann und all diejenigen Motorventile, die denjenigen Zylindern entsprechen, die auf der einem Nockenwellenkettengehäuse (C) entgegengesetzten Seite angeordnet sind, deaktiviert werden können, um den jeweiligen Zylinder abzuschalten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arbeitsfluid-Verbindungsöffnung für Ventildeaktivierung (PA, PB, PC) in der Seitenwand des Zylinderkopfs auf der dem Nockenwellenkettengehäuse (C) entgegengesetzten Seite vorgesehen ist.
  5. Mehrzylindermaschine gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder Reihenvierzylinder sind.
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