DE602004001274T2 - Haltestab für die Kreation eines zeitlichen Sicherheitsraumes in einem Aufzugsschacht - Google Patents
Haltestab für die Kreation eines zeitlichen Sicherheitsraumes in einem Aufzugsschacht Download PDFInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Schaffung und Sicherung eines temporären Sicherheitsraums in einem Aufzugsschacht, so dass ein Servicemonteur oder Wartungstechniker ohne Gefahr durch eine in den Sicherheitsraum eintretende Kabine arbeiten kann. Insbesondere stellt die Erfindung einen Haltestab zur Befestigung im Schacht bereit, um eine Bewegung der Kabine in den Sicherheitsraum zu verhindern.
- In den letzten Jahren hat sich der Druck in der Aufzugsindustrie, den Platzbedarf von Anlagen zu reduzieren, dramatisch erhöht. Dies hat zur Ausführung von modernen Aufzugssystemen geführt, bei denen
- a) unter normalen Betriebsbedingungen die gesamte Schachtlänge für die Fahrt der Kabine verwendet wird. Demgemäß gibt es keine permanenten, eigens vorgesehenen Sicherheitsräume im Kopf und in der Grube des Schachts; und
- b) die Maschine nicht mehr in einem getrennten Raum untergebracht ist, sondern auch im Schacht montiert ist.
- Somit besteht Bedarf an der Bereitstellung eines temporären Sicherheitsraums im Schacht von modernen Systemen, bevor Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden können. Wenn die Maschine im Schacht montiert ist, ist des Weiteren die Häufigkeit, mit der zur Durchführung von Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten Zugang zum Schacht geschaffen werden muss, erhöht. Demgemäß ist es wichtig, dass das Mittel zur Schaffung des temporären Sicherheitsraums schnell und zuverlässig eingerichtet und rückgestellt werden kann.
- Es sind viele Lösungen nach dem Stand der Technik zur Schaffung der erforderlichen temporären Sicherheitsräume vorgeschlagen worden. Zum Beispiel zeigt die EP-A-0985628 höhenverstellbare Schienenglieder, die oben auf dem Dach einer Aufzugskabine angeordnet sind. Bei normalem Aufzugsbetrieb werden die Schienenglieder in einer Position gehalten, die niedriger ist als der höchste Vorsprung von dem Kabinendach, so dass sie die Fahrt des Aufzugs nicht behindern. Wenn Wartungsarbeiten durchgeführt werden sollen, werden die Schienenglieder in eine aufrechte Position angehoben, wodurch ein zwischen der Oberseite der Kabine und der Oberseite der Schienenglieder definierter temporärer Sicherheitsraum hergestellt wird.
- Eine ähnliche Lösung wird in der WO-A-02085773 beschrieben, in der auf dem Dach der Aufzugskabine ein Klappgerüst angebracht ist. Wenn Wartungsarbeiten durchgeführt werden sollen, wird das Gerüst ausgeklappt und erstreckt sich vertikal über der Kabine, um einen Sicherheitsraum herzustellen.
- Bei diesen beiden Lösungen tritt häufig das Problem auf, dass sie einen Sicherheitsraum nur im Kopfraum des Schachts über der Kabine herstellen können. Des Weiteren erstrecken sich die Schienenglieder oder das Gerüst vertikal durch die Sicherheitsräume, die sie schaffen, wodurch der Wartungstechniker bei der Durchführung der erforderlichen Arbeiten behindert werden könnte.
- In der EP-A-0725033 wird ein gebräuchlicher Lösungsansatz zur Herstellung des erforderlichen Sicherheitsraums in der Grube des Schachts beschrieben. Am Boden der Grube wird ein Puffer schwenkbar angebracht. Unter normalen Aufzugsbetriebsbedingungen wird der Puffer in einer vertikalen Position gehalten, in der er die Fahrt der Aufzugskabine nicht beeinflusst. Wenn in der Grube Arbeiten durchgeführt werden sollen, wird der Puffer aus seiner festgehaltenen Position freigegeben und kippt unter Schwerkraft in eine Sicherheitsposition, in der er die Fahrt der Kabine in die Grube verhindert. Ähnliche Stützen werden in der DE-A-10065099 beschrieben. Diese Sicherheitsvorrichtungen erstrecken sich jedoch bei Schaffung eines Sicherheitsraums in der Grube in der Tat wieder durch den Sicherheitsraum, wodurch der Wartungstechniker bei der Durchführung der erforderlichen Arbeiten behindert werden könnte.
- Die US-A-5773771 beschreibt eine Vorrichtung zur Einschränkung der Bewegung einer Aufzugskabine. Die Vorrichtung besteht aus zwei Schrauben, die aus beiden Seiten eines die Kabine stützenden unteren Stützkanals ausziehbar sind. In der ausgezogenen Position nehmen die Schrauben an den Führungsschienen angebrachte Stahlplatten in Eingriff, wodurch eine Aufwärtsbewegung der Kabine verhindert wird. Wenn ein Servicemonteur oben auf der Kabine arbeitet, wäre es für ihn schwierig, wenn nicht gar unmöglich, zu sehen, ob die Schrauben ausgezogen sind und ordnungsgemäß mit den Stahlplatten in Eingriff stehen. Somit kann er sich nicht völlig darauf verlassen, dass eine Kabinenbewegung verhindert wird.
- Demgemäß müssen die mit dem Stand der Technik in Verbindung stehenden, oben genannten Probleme durch Bereitstellung eines einfachen, effektiven, zuverlässigen und sichtbaren Mittels und Verfahrens zur Schaffung von sowohl Gruben- als auch Kopfraum-Sicherheitsräumen, das nicht in den so hergestellten Sicherheitsraum hineinragt und so die Wartungsarbeiten behindert, überwunden werden. Diese Aufgabe wird durch die in den angehängten Ansprüchen definierte Erfindung gelöst.
- Rein beispielhaft werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben, wobei in den Zeichnungen:
-
1 eine Draufsicht eines Aufzugssystems ist, die eine Kabine in einem Schacht und einen Haltestab gemäß der vorliegenden Erfindung in seiner Lagerungsposition oben auf der Kabine zeigt; -
2 eine vergrößerte Ansicht des Segments A von1 ist, die das Zusammenwirken zwischen einer Führungsschiene und einem Führungsschuh des Aufzugssystems zeigt; -
3 2 entspricht, aber den Haltestab in einer Position zur Verhinderung einer Aufwärtsbewegung der Kabine zeigt; -
4 eine Seitenansicht der in3 gezeigten Anordnung ist; -
5 4 entspricht, aber den Haltestab in einer Position zeigt, in der er eine Abwärtsbewegung der Kabine verhindert; -
6 einen teleskopischen Haltestab gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt; -
7 einen weiteren teleskopischen Haltestab gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt; und -
8 4 entspricht, aber einen Haltestab gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. -
1 ist eine Draufsicht auf eine in einem Schacht10 eines Aufzugssystems1 montierte Kabine2 . Zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Kabine2 montierte Führungsschuhe6 gleiten entlang entsprechenden Führungsschienen12 , die an gegenüberliegenden Wänden des Schachts10 befestigt sind, um die Kabine2 in einer zentrierten Position zu halten, wenn sie sich im Schacht10 auf und ab (aus der und in die Ebene des Blatts) bewegt. Ein Haltestab20 gemäß der vorliegenden Erfindung ist auf einem Dach4 der Kabine2 gelagert. -
2 ist eine vergrößerte Ansicht eines Segments A von1 , die ausführlicher die Beziehung zwischen einem der Führungsschuhe6 und der zugehörigen Führungsschiene12 zeigt. Die Führungsschiene12 umfasst einen Stützflansch14 und ein Führungsblatt16 , das sich zur Mitte des Schachts10 nach innen erstreckt. Die Führungsschiene12 wird durch Befestigungsschrauben18 , die sich durch den Stützflansch14 erstrecken und durch entsprechende Muttern19 daran befestigt sind, im Schacht10 positioniert und daran angebracht. Der Führungsschuh6 ist mit einem Schlitz8 versehen, der das Führungsblatt16 teilweise umgibt. Demgemäß wird durch Eingriff des Führungsblatts16 mit den Seitenwänden des Schlitzes8 verhindert, dass sich die Kabine2 weit von ihrer Fahrtmittellinie weg bewegt. - Wenn im Schacht
10 Wartungs-/Inspektionsarbeiten durchgeführt werden sollen, hält der Techniker die Kabine2 auf einer vorbestimmten Höhe in der Nähe einer bestimmten Stockwerksflurtür des Schachts10 an, öffnet die Stückwerksflurtür und klettert auf das Dach4 der Kabine2 . Von dort schaltet der Techniker das Steuersystem des Aufzugs1 auf Inspektionsmodus, wodurch die Kabine2 unter Aufsicht des Technikers mit einer reduzierten Geschwindigkeit im Schacht10 nach oben oder nach unten fahren kann. - Um über der Kabine
2 einen temporären Sicherheitsraum zu schaffen, wird der Haltestab20 wie in den3 und4 gezeigt angeordnet. Der Haltestab20 weist einander gegenüberliegende Enden auf, die jeweils zwei Stützstreben26 mit einem Kanal24 dazwischen aufweisen. Anfangs bewegt der Techniker die Kabine2 nach oben zu dem aber nicht in den vorgeschlagenen temporären Sicherheitsraum. Dann wird der Haltestab20 aus seiner Lagerungsposition nach der Darstellung in1 entfernt, und die Führungsblätter16 der Führungsschienen12 werden in die gegenüberliegenden Kanäle24 des Haltestabs20 eingeführt. Dann wird die Kabine2 etwas nach oben bewegt, bis die Stützstreben26 an einer Unterseite der die Führungsschiene12 am Schacht10 befestigenden Muttern19 zur Anlage kommen, wie insbesondere in4 gezeigt. In dieser Position bei zwischen dem Dach4 der Kabine2 und den Muttern2 eingeklemmtem Haltestab20 wird eine weitere Aufwärtsbewegung der Kabine2 verhindert, wodurch der obere Sicherheitsraum geschaffen wird. - Um die anfänglichen und jegliche anschließenden Aufprallkräfte zwischen dem Haltestab
20 und der Kabine2 zu reduzieren, ist auf der Unterseite des Haltestabs20 eine Schicht aus elastischem Material22 , wie zum Beispiel Kautschuk, vorgesehen. - Zum Schaffen eines temporären Sicherheitsraums in einer Grube des Schachts
10 unter der Kabine2 wird der Haltestab20 wie in5 gezeigt angeordnet. Anfangs bewegt der Techniker die Kabine2 nach unten zu dem aber nicht in den vorgeschlagenen temporären Sicherheitsraum. Dann wird der Haltestab20 aus seiner in1 gezeigten Lagerungsposition entfernt, und die Führungsblätter16 der Führungsschienen12 werden wieder in die gegenüberliegenden Kanäle24 im Haltestab20 eingeführt. Hierbei muss der Haltestab20 jedoch am Dach4 der Kabine2 befes tigt werden. Dies wird durch das Einführen von Schrauben30 durch im Stab20 vorgesehene Schlitze28 und ihr Befestigen am Dach4 der Kabine2 erreicht. Dann kann die Kabine2 etwas nach unten bewegt werden, bis die Stützstreben26 an der Oberseite der die Führungsschiene12 am Schacht10 befestigenden Muttern19 anliegen. In dieser Position wird verhindert, dass sich die Kabine2 weiter nach unten bewegt, wodurch der untere Sicherheitsraum erzeugt wird. - Obgleich die Führungsschuhe
6 dieser bestimmten Ausführungsform an der Oberseite der Kabine2 angeordnet sind, versteht sich, dass die Schuhe6 an einer beliebigen Stelle entlang der Höhe der Kabine2 angebracht werden können. - Im Laufe der Zeit kann es zu einer Fehlausrichtung der gegenüberliegenden Führungsschienen
12 eines Aufzugssystems1 kommen. Demgemäß kann der Abstand zwischen ihnen entlang der Länge des Schachts10 variieren. Da der Haltestab20 der zuvor beschriebenen Ausführungsform einstückig ausgeführt ist, kann er diese Änderungen nicht berücksichtigen oder sich daran anpassen. Demgemäß wurde ein alternativer, teleskopischer Haltestab40 nach der Darstellung in6 entwickelt. Der Haltestab40 teilt alle Merkmale der vorhergehenden Ausführungsform, besteht aber zusätzlich dazu aus einer zweiteiligen Ausführung. Die Enden des Haltestabs40 sind durch eine Druckfeder32 gegeneinander vorgespannt. Somit passt sich der Haltestab40 automatisch an den Abstand zwischen den gegenüberliegenden Führungsschienen12 an, selbst wenn sich der Abstand entlang der Länge des Schachts10 ändert. -
7 zeigt einen manuell verstellbaren Haltestab50 gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Der Haltestab50 ist wieder eine zweiteilige, teleskopische Ausführung. Wenn der Haltestab50 in der Position ist, in der er den Abstand zwischen den gegenüberliegenden Führungsschienen12 überspannt verriegelt, der Techniker die beiden Teile miteinander mittels eines Gewindestifts34 . - Natürlich können die Ausführungsformen nach den
6 und7 so kombiniert werden, dass die beiden teleskopischen Teile des Haltestabs in der Lagerungsposition miteinander verriegelt werden, so dass er eine minimale Länge aufweist. Dann kann der Gewindestift34 , wenn erforderlich, gelöst werden, und die Druckfeder32 drückt die beiden Teile auseinander, so dass sie die gegenüberliegenden Führungsschienen12 im Schacht10 in Eingriff nehmen. - Statt der Verwendung von Schrauben
18 und Muttern19 an den Führungsschienen12 könnten temporäre Befestigungsmittel, wie zum Beispiel eine Klemme oder eine Schraube, dazu verwendet werden, die Enden des Haltestabs an den Führungsschienen12 zu befestigen, wie in8 gezeigt, die einen weiteren Haltestab60 gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt. Die gezeigte Anordnung ähnelt der von4 , aber es versteht sich, dass der Haltestab60 kürzer ist als der von4 . - Wenn Wartungs-/Inspektionsarbeiten im Schacht
10 durchgeführt werden sollen, hält der Techniker wieder die Kabine2 in einer vorbestimmten Höhe in der Nähe einer bestimmten Stockwerksflurtür des Schachts10 an, öffnet die Stockwerksflurtür und klettert auf das Dach4 der Kabine2 . Anstatt das Steuersystem des Aufzugs1 manuell auf Inspektionsmodus zu schalten, entfernt der Techniker lediglich den Haltestab60 aus seiner Lagerungsposition (1 ) und befestigt ihn quer über das Kabinendach4 zwischen den gegenüberliegenden Führungsschienen12 , wie in8 gezeigt. In dieser Position berührt ein elektrischer Kontakt66 auf jeder Seite der Unterseite des Haltestabs60 eine zugehörige Elektrode68 , die von dem Kabinendach4 abragt, um einen Brückenschaltkreis zu schließen, wodurch die Steuerschaltung des Aufzugs1 automatisch auf Inspektionsmodus geschaltet wird. Da die Stützstreben62 dieser Ausführungsform kürzer sind als in den vorherigen Ausführungsformen, kann der Techniker die Kabine2 nach oben zu dem vorgeschlagenen temporären Sicherheitsraum bewegen, ohne gegen die die Führungsschienen12 am Schacht10 befestigenden Muttern19 und Schrauben18 zu stoßen. In dieser Position schraubt der Techniker temporäre Schrauben64 in Gewindelöcher15 an gegenüberliegenden Führungsschienen12 und bewegt dann die Kabine2 weiter nach oben, bis die Stützstreben62 an den temporären Schrauben64 zur Anlage kommen. Eine weitere Aufwärtsbewegung der Kabine2 wird verhindert und dadurch der obere Sicherheitsraum geschaffen. - Es kommt auch eine weitere Anordnung in Betracht, bei der die Stützstreben länger sind als bei der in
4 gezeigten Ausführungsform, und statt des Eingriffs mit an den oder durch die gegenüberliegenden Führungsschienen hindurch angebrachten Muttern oder Schrauben können sich die Streben in Löcher erstrecken, die in regel mäßigen Abständen entlang den Stützflanschen der gegenüberliegenden Führungsschienen vorgesehen sind. Natürlich müsste solch ein Haltestab teleskopisch sein, da seine ausgezogene Länge in sich größer ist als der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Führungsschienen. - Da der Wartungstechniker im Allgemeinen auf das Dach
4 der Kabine2 klettern muss, um das Steuersystem des Aufzugs1 auf Inspektionsmodus zu schalten (sei es manuell oder durch Installation des Haltestabs60 ), ist das Dach4 der logischste Platz, um den Haltestab20 ,40 ,50 oder60 zu lagern und zu installieren. Es versteht sich jedoch, dass der Haltestab20 ,40 ,50 oder60 auch am Boden der Kabine oder sogar an einem Gegengewicht des Aufzugssystems1 mit seinen eigenen Führungsschienen installiert werden könnte.
Claims (8)
- Temporärer Sicherheitsraum in einem Aufzugsschacht (
10 ), bei dem eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung einer Kabine (2 ) oder eines Gegengewichts entlang Führungsschienen (12 ) durch einen Haltestab (20 ,40 ,50 ,60 ) mit an einem an der Führungsschiene (12 ) vorgesehenen Eingriffsmittel (18 ,19 ;64 ) anliegenden gegenüberliegenden Enden verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffsmittel (18 ,19 ;64 ) dauerhaft dazu verwendet wird, die Führungsschiene (12 ) am Schacht (10 ) zu befestigen oder ein in der Führungsschiene vorgesehenes Loch ist oder temporär an der Führungsschiene (12 ) befestigt ist, um den temporären Sicherheitsraum zu schaffen. - Temporärer Sicherheitsraum nach Anspruch 1, bei dem jedes Ende des Haltestabs (
20 ,40 ,50 ,60 ) zwei Stützstreben (26 ,62 ) mit einem dazwischen definierten Kanal (24 ) aufweist, wobei die Stützstreben (26 ,62 ) die Führungsschiene (12 ) in Eingriff nehmen und der Kanal (24 ) eine Führungsschiene (12 ) teilweise in Eingriff nimmt. - Temporärer Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Haltestab (
20 ,40 ,50 ,60 ) weiterhin eine elastische Schicht (22 ) zur Positionierung neben der Kabine (2 ) oder dem Gegengewicht umfasst, um Aufprallkraft aufzunehmen, wenn die Kabine (2 ) oder das Gegengewicht anfänglich am Haltestab (20 ,40 ,50 ,60 ) zur Anlage kommt. - Temporärer Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin mit einem Befestigungsmittel (
30 ) zur Befestigung des Haltestabs (20 ,40 ,50 ,60 ) an der Kabine (2 ) oder am Gegengewicht. - Temporärer Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Haltestab (
40 ,50 ) eine zweiteilige, teleskopische Ausführung mit einer Druckfeder (32 ), die die gegenüberliegenden Enden auseinander vorspannt, und/oder einem Gewindestift (34 ) zum Miteinanderverriegeln der zweiteiligen Ausführung ist. - Verfahren zur Schaffung eines temporären Sicherheitsraums in einem Aufzugsschacht (
10 ) durch Verhindern einer Aufwärts- oder Abwärtsbewegung einer Kabine (2 ) oder eines Gegengewichts entlang Führungsschienen (12 ), mit den folgenden Schritten: a) Schalten eines Steuersystems auf Inspektionsmodus; gekennzeichnet durch b) Bereitstellen eines Eingriffsmittels (18 ,19 ;64 ) an der Führungsschiene (12 ), wobei das Eingriffsmittel (18 ,19 ;64 ) dauerhaft dazu verwendet wird, die Führungsschiene (12 ) am Schacht (10 ) zu befestigen, ein in der Führungsschiene vorgesehenes Loch ist oder temporär an der Führungsschiene (12 ) befestigt ist, um den temporären Sicherheitsraum zu schaffen; und c) Installieren eines Haltestabs (20 ,40 ,50 ,60 ) mit einander gegenüberliegenden Enden, die an dem Eingriffsmittel (18 ,19 ;64 ) anliegen. - Verfahren nach Anspruch 6, bei dem der Schritt des Installierens des Haltestabs (
60 ) das Steuersystem automatisch und gleichzeitig auf Inspektionsmodus schaltet. - Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, weiterhin mit dem Schritt des Befestigens des Haltestabs (
20 ,40 ,50 ,60 ) an der Kabine (2 ) oder am Gegengewicht.
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