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DE602004001105T2 - Passiver Reifendrucksensor und Verfahren hierzu - Google Patents

Passiver Reifendrucksensor und Verfahren hierzu Download PDF

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DE602004001105T2
DE602004001105T2 DE602004001105T DE602004001105T DE602004001105T2 DE 602004001105 T2 DE602004001105 T2 DE 602004001105T2 DE 602004001105 T DE602004001105 T DE 602004001105T DE 602004001105 T DE602004001105 T DE 602004001105T DE 602004001105 T2 DE602004001105 T2 DE 602004001105T2
Authority
DE
Germany
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pressure
conductive
membrane
transducer
reflection
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004001105T
Other languages
English (en)
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DE602004001105D1 (de
Inventor
Kent Bryan Los Lunas Pfeifer
Robert Leslie Albuquerque Williams
Robert Lee Calgary Waldschmidt
Catherine Hook Ann Arbor Morgan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goodyear Tire and Rubber Co
Original Assignee
Goodyear Tire and Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Goodyear Tire and Rubber Co filed Critical Goodyear Tire and Rubber Co
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004001105T2 publication Critical patent/DE602004001105T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/02Signalling devices actuated by tyre pressure
    • B60C23/04Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre
    • B60C23/0408Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre transmitting the signals by non-mechanical means from the wheel or tyre to a vehicle body mounted receiver

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft allgemein Luftdruckwächtersysteme und spezifischer passive Reifenluftdruckwächtervorrichtungen und -systeme und Verfahren zu deren Nutzung.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Sicherer, effizienter und wirtschaftlicher Betrieb eines Kraftfahrzeugs ist zu einem beträchtlichen Grad von der Aufrechterhaltung des korrekten Luftdrucks in allen (jedem) der Reifen des Fahrzeugs abhängig. Betreiben des Fahrzeugs mit niedrigem Reifendruck kann zu übermäßiger Reifenabnutzung, Lenkschwierigkeiten, schlechter Straßenlage und erhöhtem Kraftstoffverbrauch führen, welche alle verschlimmert werden, wenn der Reifendruck im Fall eines "platten" Reifens auf Null sinkt.
  • Die Notwendigkeit der Überwachung des Reifendrucks, wenn der Reifen in Gebrauch ist, wird im Kontext von "Notlauf"- Reifen bzw. Reifen mit erweiterter Mobilität, Reifen, die in der Lage sind, in einem komplett abgelassenen Zustand verwendet zu werden, besonders betont. Solche Notlaufreifen, wie beispielsweise in US-A- 5,368,082 offenbart, können verstärkte Seitenwände, Mechanismen zum Befestigen des Reifenwulsts an der Felge und einen nicht-Luftreifen innerhalb des Luftreifens beinhalten, um es dem Fahrer zu ermöglichen, nach einem katastrophalen Druckverlust die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten, und haben sich bis zu dem Punkt entwickelt, wo es für den Fahrer immer weniger wahrnehmbar wird, dass der Reifen abgelassen ist. Der allgemeine Zweck hinter der Verwendung von Notlaufreifen ist es, einem Fahrer eines Fahrzeugs zu ermöglichen, das Fahren auf einem abgelassenen Luftreifen vor der Reparatur des abgelassenen Reifens für eine begrenzte Distanz fortzusetzen. Daher ist es generell wünschenswert, ein Reifenniederdruck-Warnsystem innerhalb des Fahrzeugs zu verschaffen, um den Fahrer mittels eines Lämpchens oder eines hörbaren Alarms auf den Luftdruckverlust in einem Luftreifen aufmerksam zu machen. In einem allgemeinen Sinn kann ein solches Warnsystem auch genutzt werden, um den jeweiligen Reifen zu identifizieren, der den Luftdruckverluft erfährt, und automatische Mittel auszulösen, um die Kilometer zu erfassen, die der Reifen in dem abgelassenen Zustand gefahren worden ist.
  • Zu diesem Zweck ist eine Anzahl elektronischer Vorrichtungen und Systeme bekannt, um den Druck von Luftreifen zu überwachen und um der Bedienperson des Fahrzeugs entweder einer Anzeige des aktuellen Reifendrucks zu verschaffen oder die Bedienperson zu warnen, wenn der Druck unter einen vorbestimmten Schwellenwert gefallen ist. Es ist auch bekannt, den Reifendruck mit einer elektronischen Vorrichtung zu überwachen, die nicht nur ein passiver Rensonanzkreis ist, sondern vielmehr in der Lage ist, ein Hochfrequenz(HF)-Signal, das den Reifendruck anzeigt, zu einem entfernt aufgestellten Empfänger zu übertragen. Eine solche "Übertragungsvorrichtung" kann ihre eigene Energieversorgung haben oder kann alternativ durch ein HF-Signal von dem entfernt aufgestellten Empfänger aktiviert werden. In der letzteren Form wird die Übertragungsvorrichtung "passiv" genannt.
  • Ein typisches Reifenwächtersystem wird einen Empfänger mit einer oder mehreren Antennen zum Empfangen von Signalen von den Tags in jedem der Reifen an dem Fahrzeug aufweisen. Die Tags können innerhalb des Reifenhohlraums untergebracht und montiert oder alternativ in Kommunikation mit dem Reifenhohlraum am Ventilschaft montiert sein. Um Reifenbedingungen zu melden, die richtig mit jedem der Reifen an dem Fahrzeug identifiziert sind, muss der Empfänger des Wächtersystems in der Lage sein, festzustellen, von welchem Reifen die empfangenen HF-Signale stammen. Entsprechend ist es bekannt, in jedes Tag einen eindeutigen Identifikationscode (ID) einzubauen und das Tag so zu konfigurieren, dass es seine ID in einen von dem Tag übertragenen Datenstrom einschließt.
  • Innerhalb bekannter Reifendruckwächtersysteme werden verschiedene Mittel zur Luftdruckmessung genutzt. Es ist bekannt, wie in US-A- 4,578,992, einen druckempfindlichen Kondensator zu verwenden, der einen passiven Schwingkreis mit einer mit dem Reifendruck schwankenden Resonanzfrequenz bildet. Andere in der Technik bekannte geeignete Drucktransducer umfassen piezoelektrische Vorrichtungen; Silikon-kapazitive Drucktransducer, Laminate mit variabler Leitfähigkeit aus Konduktanztinte; und aus einer Elastomerzusammensetzung mit variabler Konduktanz gebildete Vorrichtungen. Während diese Geräte in der Theorie funktionell adäquat sind, sind sie jedoch relativ teuer und sind aufgrund der Schwierigkeit bei der Eichung der Vorrichtungen und der präzisen und vorhersagbaren Messung von Analogfrequenz- oder Spannungsschwankungen weniger als zufriedenstellend. Zusätzlich sind solche Vorrichtungen im Zusammenhang mit elektronischer Schalttechnik für die Übertragung von Druckdaten, durch Schwierigkeiten geplagt worden, die in der Reifenumgebung inhärent sind. Solche Schwierigkeiten umfassen die effektive und verläßliche Kopplung von HF-Signalen in den und aus dem Reifen, den rauhen Gebrauch, dem Reifen und Elektronikbauteile unterzogen werden, sowie die Möglichkeit schädlicher Auswirkungen auf den Reifen aufgrund der Integration des Drucktransducers und der Elektronik in ein Reifen-Rad-System. Im Kontext passiver HF-Transponder, die von einem externen Leser mit Energie versorgt werden, ist ein anderes Problem das Erzeugen vorhersagbarer und stabiler Spannungswerte in dem Transponder, sodass die Schalttechnik in dem Transponder ihrer Konstruktionsspezifikation gemäß arbeiten kann.
  • Es ist weiter bekannt, in akustische Oberflächenwellen(SAW)-Geräten eine programmierbare Reflektionspulssequenz zu integrieren, indem mehrerer Sätze zusätzlicher leitfähiger Streifen hinzugefügt und diese dann selektiv erdfrei gemacht und geerdet werden. Eine akustische Oberflächenwelle wird von jeder akustischen Impedanzdiskontinuität reflektiert, die sie in ihrer Bahn antrifft. Durch Erdung des interdigitierten Transducers an der Oberfläche der Vorrichtung (d.h. in der Bahn der SAW-Welle) tritt eine Änderung in der Impedanzdiskontinuität auf und wird die akustische Reflektion erhöht. Durch elektrisches Nichterden des interdigitierten Transducers wird die akustische Impedanzdiskontinuität verringert, wodurch die akustische Reflektion minimiert wird. Solche Vorrichtungen werden von einem HF-Signal mit Energie versorgt; Daten werden auf einem Festwertspeicher (ROM) gespeichert; und das System wird in Abfrageposition versetzt.
  • Solche Vorrichtungen können beispielsweise in einem Hochgeschwindigkeitszugverkehr-Kontrollsystem Anwendung finden, wo ein vorbeifahrender Zug ein SAW-Gerät in der Spur abfragt, wenn er vorbeifährt. Der Reflektionsparameter von dem SAW-Gerät wird kontrolliert, indem die auf dem ROM gespeicherten Daten auf die Reflektionstransducer eingegeben werden. Somit wird das Reflektionsparametersignal in Funktion der Zeit moduliert und werden die Daten dadurch von dem ROM mittels des SAW-Geräts zu dem Zugempfänger übertragen. Die Daten können dem Zug den Standort und andere Information von dem passiven SAW-Gerätesystem beschreiben, wenn er vorbeifährt.
  • Ein SAW-Drucksensor, wie in DD244818 A1 offenbart, umfasst einen akustische Oberflächenwellen leitenden Körper und einen benachbart zu dem akustische Oberflächenwellen leitenden Körper angeordneten Drucktransducer. Der Drucktransducer ist als eine flexible leitende Membran ausgebildet, wobei ein Hohlraum von der Membran auf einem voreingestellten Referenzdruck verschlossen wird und die Membran sich in Reaktion auf äußeren Druck auslenkt und das von dem akustische Oberflächenwellen leitenden Körper ausgestrahlte elektrische Feld moduliert.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein Hochfrequenz(HF)-Transponder, wie in einem oder mehreren der beigefügten Ansprüche definiert, ist in der Lage, Daten, die einen Luftreifen betreffen, und mit dem Luftreifen zusammenhängende Parameter, wie etwa Luftdruck, zu einem externen Leser zu übertragen. Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist der Transponder vorzugsweise passiv, mit Energie versorgt durch ein HF-Signal von dem externen Leser. Die Prinzipien der Erfindung sind jedoch derart, dass sie einen Nutzen in Nicht-Reifen-Anwendungen oder in Anwendungen, die eine örtliche Transponderenergie vorsehen, haben können.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung setzt ein Drucksensor auf Basis akustischer Oberflächenwellen (SAW) ein Kodierschema ein, um den Reifendruck innerhalb eines Reifenhohlraums zu messen und den individuellen Reifen zu identifizieren. Ein System im Kontext einer Reifenanwendung kann aus zumindest einem aktiven HF-Übertrager und zumindest einem an jedem Reifen montierten passiven Drucksensor bestehen. Die SAW-Vorrichtung ist mit einem Drucktransducer kombiniert, um einen passiven Druckmesssensor oder -vorrichtung zu bilden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst die Sensorvorrichtung einen Hohlraum, der mit einer flexiblen leitfähigen Membran verschlossen ist und einen Normüberdruck in dem Hohlraum hat. Wenn ein gleicher Druck auf die Membran angelegt wird, kommt die Membran mit zumindest einer Rippe an der Rückseite der SAW-Vorrichtung in Kontakt. Die Rippe(n) ist/sind elektrisch an leitfähige Finger der SAW-Vorrichtung angeschlossen, die normalerweise elektrisch erdfrei sind. Wenn der Druck korrekt ist, werden ausgewählte Finger an der SAW-Vorrichtung geerdet, wodurch sie gemusterte akustische Reflektionen zu einem Impuls-HF-Signal produzieren. Wenn der Druck der Atmosphäre (Reifenhohlraumdruck) hoch genug ist, um das Gas in dem abgedichteten Hohlraum zu komprimieren, wird die Membran auf die leitenden erhabenen Flächen heruntergedrückt, wodurch sie dementsprechend die Reflektionstransducer überbrückt.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann die Sensorvorrichtung in einer bi-stabilen Weise oder alternativ in einer Messbetriebsart zur quantitativen Druckmessung konfiguriert sein. Die Vorrichtung kann weiter konfiguriert sein, um in Reaktion auf ein HF-Impulssignal ein Identifikationssignal zu verschaffen, wobei der Standort des Drucksensors ermittelt werden kann.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst der Reflektionstransducer eine Vielzahl leitfähiger Finger, die entlang dem leitfähigen Körper angeordnet sind, wobei zumindest ein leitfähiger Finger durch elektrischen Kontakt mit der leitfähigen Membran zwischen einem elektrisch erdfreien Zustand und einem elektrisch geerdeten Zustand hin- und herschaltet. Das Ausmaß der Membranauslenkung wird vorzugsweise durch das Außendruckniveau bestimmt. Ein von dem einen leitfähigen Finger reflektiertes Signal wird vorzugsweise vom elektrischen Kontakt mit der leitfähigen Membran moduliert. Dies gestattet die Beförderung von Information, welche den Drucksensor wirksam identifiziert. Bevorzugter wird der eine leitfähige Finger der Vielzahl leitfähiger Finger, der von der Membran berührt wird, durch das Ausmaß der Membranauslenkung bestimmt. Somit ist das Ausmaß der Membranauslenkung Indikativ für das Außendruckniveau.
  • Gemäß noch einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Abtasten von Druck gemäß Anspruch 10 offenbart.
  • Gemäß einem Aspekt dieses Verfahrens schließt das Verfahren die Nutzung eines Reflektionstransducers ein, der eine Vielzahl leitfähiger Finger umfasst, und wobei einer der Finger von der ausgelenkten Membran berührt wird, um das von dem einen leitfähigen Finger reflektierte Signal zu modulieren. Gemäß einem weiteren Aspekt dieses Verfahrens schließt das Verfahren die Nutzung eines Reflektionstransducers ein, der eine Vielzahl leitfähiger Finger umfasst, wobei die Membran selektiv mit einem alternativen leitfähigen Finger in Kontakt kommt, abhängig von einem Grad der Auslenkung, dem die Membran in Reaktion auf das Außendruckniveau unterzogen wird. Das Verfahren kann auch den Schritt der Nutzung eines Sensorkörpers mit einem leitfähigen Kontaktbereich umfassen, welcher sich zwischen dem Reflektionstransducer und der Membran in einem ausgelenkten Zustand erstreckt, und/oder den Schritt des Übertragens eines Eingangssignals zu dem Sensorkörper, um die Übertragung der akustischen Welle in Gang zu setzen und das modulierte reflektierte Signal von dem Reflektionstransducer zu empfangen.
  • Die vorliegende Erfindung ist repräsentativ in einer bevorzugten Ausführungsform gezeigt, welche nachfolgend detailliert beschrieben und durch die begleitenden Zeichnungen illustriert ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein schematisches Diagramm eines SAW-Drucktransducersystems und eines Graphen des Eingangs-HF-Signals und reagierenden Rück-HF-Signals;
  • 2 ist ein schematisches Diagramm eines SAW-Drucktransducersystems, das zum Messen des aktuellen Drucks außerhalb der Vorrichtung konfiguriert ist;
  • 3 ist ein schematisches Diagramm des Messgeräts zur Beobachtung der Reflektion der akustischen Wellen von der SAW-Vorrichtung; und
  • 4 ist ein Graph von SAW-Reflektion, der einen erdfreien Transducer mit einem geerdeten Transducer vergleicht.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungen
  • Anfänglich bezugnehmend auf 1 schlägt die vorliegende Erfindung vor, eine preisgünstige, passive Druckmessvorrichtung 10 herzustellen, die eine akustische Oberflächenwellen(SAW)-Vorrichtung 12 mit einem mikro-maschinell bearbeiteten Drucktransducer 14 kombiniert. Die Vorrichtung 10 kann in einem Einweg-Ventilschaft (nicht dargestellt) eines Reifens auf eine weise installiert sein, die für verfügbare Druckmessvorrichtungen konventionell ist. Während die vorliegende Vorrichtung 10 insbesondere zur Messung des Luftdrucks innerhalb eines Luftreifens anwendbar ist, sollte ihre Nutzung nicht so eingeschränkt werden. Andere Anwendungen, die eine preisgünstige Druckmessvorrichtung erfordern oder davon profitieren, werden die vorliegende Erfindung nützlich finden. Zusätzlich ist, während beabsichtigt ist, dass die bevorzugte Ausführung passiv ist, das heißt, durch HF-Erregung von einem Transmitter/Empfänger mit Energie versorgt wird, wie erläutert werden wird, ist wiederum nicht beabsichtigt, dass die Erfindung so eingeschränkt ist. Die Anwendung der hierin ausgeführten erfinderischen Prinzipien wird auch für einen Nutzen bei "aktiven" Sensorkonfigurationen sorgen, wobei die Vorrichtung direkt von einer Kraftquelle mit Energie versorgt werden könnte.
  • Unter fortgesetztem Verweis auf 1, ein mikromaschinell bearbeiteter Hohlraum 16, der mit einer flexiblen leitfähigen Membran 18 verschlossen ist und einen Normüberdruck in dem Hohlraum Po hat. Einer von mehreren akzeptablen Werten für Po ist, zum Zweck der Illustration, 35 psi. Die Membran 18 kann aus jedem geeigneten flexiblen, leitfähigen Material geformt sein.
  • Ohne die Absicht, den Umfang geeigneter Materialien einzuschränken, ist ein solches Material dünnes Polysilikon. Die Membran 18 ist so produziert, dass, wenn ein gleicher Druck auf die Membran angelegt wird, die Membran mit mehreren, an der Rückseite der SAW-Vorrichtung hergestellten Rippen 20 in Kontakt kommt. Die Rippen sind elektrisch an die leitfähigen Finger 24 (auch als "Reflektionstransducer" bezeichnet) der SAW-Vorrichtung angeschlossen, welche normalerweise elektrisch erdfrei sind. Wenn der Druck korrekt ist, so werden ausgewählte Finger 24 der SAW-Vorrichtung geerdet, wodurch gemusterte akustische Reflekionen auf ein Impuls-HF-Signal produziert werden. In 1, wo Pa der Atmosphärendruck ist und Po der Druck ist, unter dem die Transducermembran verschlossen wird, sind drei Membrankonfigurationen 26, 28, 30 für drei Bedingungen gezeigt: Pa = Po; Pa > Po; und Pa < Po. Der Wert Po kann auf den Nennreifendruck oder jeden anderen Referenzdruck eingestellt werden.
  • Wie in 1 gezeigt, ist die Vorrichtung 1 vorzugsweise aus einer SAW-Vorrichtung mit einem Einzelsatz interdigitierter Transducer (IDT) 32, die mit einer Antenne 34 verbunden sind, konstruiert. Ein schmaler HF-Puls wird von einem Übertrager/Empfänger 36 erzeugt, von der Antenne 38 zur SAW-Antenne 34 übertragen und von der Antenne/dem IDT mittels der auf der Substratoberfläche angelegten piezoelektrischen Belastung in einen akustischen Puls umgewandelt. Der Puls pflanzt sich nach links fort, wie in 1 ersichtlich. Wenn der Druck der Atmosphäre über der Membran hoch genug ist, um das Gas in dem abgedichteten Hohlraum 16 zu komprimieren, wird die Membran 18 auf die leitfähigen erhabenen Flächen oder Rippen 16 kollabieren, wodurch sie die Reflektionstransducer 24 überbrückt. Aus 1 ist zu bemerken, dass nur mehrere ausgewählte Reflektionstransducer 40 mit den leitenden erhabenen Flächen verbunden sind. Dies gestattet es dem Konstrukteur, einen Sensor zu produzieren, der eine eindeutige Identifikationspulsserie reflektiert. Somit misst der Sensor nicht nur den Druck, sondern identifiziert sich auch mittels der für den Sensor eindeutigen Identifikationspulsserie. 1 stellt den Eingangspuls 42 und die eindeutige reflektierte Identifikationspulsserie bei 44 als Graph dar.
  • Wenn Pa kleiner ist als der Druck Po, schwebt die Membran 18 über den leitenden erhabenen Flächen 20, was zu einem verringerten reflektierten Signal zum Empfänger 36 führt. Damit ist die Vorrichtung 10 auch selbstüberprüfend, da das Identifikationssignal nur vorhanden ist, wenn der Druck hoch genug ist. Wenn die Membran oder SAW-Vorrichtung defekt ist, wird ein reduziertes oder null reflektiertes Signal oder ein inkorrektes Muster von der Vorrichtung vorliegen, was es dem System gestattet, ein Schaltkreisversagen zu erkennen. Für die in 1 gezeigte Konfiguration wird der Druck gemessen als entweder größer als der oder gleich dem eingestellten Druck Po oder niedriger als der eingestellte Druck. Eine solche bi-stabile Betriebsart ist für viele Anwendungen, wie etwa das Erfassen plötzlichen Reifendruckverlusts bei Kraftfahrzeuganwendungen, präzise genug. Die vorliegende Erfindung kann daher als ein digitaler An/Aus-Anzeiger fungieren, der den Reifendruck gegen einen Referenz-Membrandruck misst und signalisiert, wenn der Reifendruck unter den Schwellenwert abfällt. Ein solches Abfallen kann elektronisch als das Auftreten eines "platt"-Zustands interpretiert werden und den Fahrzeugcomputer aktivieren, um die Kilometerleistung festzulegen. Das dem Fahrer eine Warnung über die auf einem Reifen in einer "Notlauf"-Betriebsart gefahrenen Kilometer zukommen lassen kann somit verhindern, dass das Fahrzeug über die konstruierte Notlaufhöchstgrenze des Reifens hinaus auf einem platten Reifen gefahren wird.
  • Für eine Anwendung, wo die Identifikation der Vorrichtung nicht erforderlich ist, können die zusätzlichen Reflektionstransducer 24 verwendet werden, um eine Messung des Drucks zurückzusenden, die höher aufgelöst ist als in dem oben beschriebenen bi-stabilen Fall, welcher im Wesentlichen An oder Aus ist. Diese Konfiguration ist in 2 gezeigt, wo die Höhe der leitenden erhabenen Flächen 20 so eingestellt ist, dass eine feste Druckänderung die Membran 18 mit einer benachbarten erhabenen Fläche in Kontakt bringen wird. Somit wird ein gegebener Eingangs-HF-Puls 46 in einem vom Transducer zurückgesandten Signal 48 resultieren. Die in dem Rücksignal 48 gezeigte Anzahl rückgesendeter Pulse ist ein Maßstab des Atmosphärendrucks über dem Sensor. Die Anzahl von Reflektionstransducern 24 und erhabenen Flächen 20 kann variiert werden, um die Auflösung der Vorrichtung festzulegen.
  • Wenn keine Vorspannung in der Membran 18 vorliegt, kann die Auslenkung eines Punkts (dx) der Membran aus der nachfolgenden Gleichung berechnet werden.
    Figure 00130001
    wobei x die Position entlang der Membran ist, wie in 2 illustriert, E ist der Young'sche Modul für das Membranmaterial, h ist die Dicke der Membran und α ist die Länge der Membran. Die Höhe der erhabenen Flächen kann somit als eine Funktion des Drucks berechnet werden, wodurch eine Kalibrierung des Maßes gestattet wird.
  • Ein funktionelles System ist in 3 gezeigt. Eine doppelte SAW-Vorrichtung 50 ist in eine messingabgeschirmte Fassung plaziert, die den Anschluss an einen HF-Synthesizer 52 (beispielsweise den von der Hewlett Packard Corporation vertriebenen Synthesizer HP8657A) mittels der normalerweise offenen Seite eines Einzelpol-HF-Umschalters 54 gestattet. Die SAW-Vorrichtung 50 kann optimiert sein, um auf 97 MHz zu funktionieren, und der Synthesizer 52 ist so eingestellt, dass er ein kontinuierliches Signal auf dieser Frequenz produziert. Der HF-Schalter 54 (Mini Circuits Modell ZFSW-2-46) kann an den Synthesizer 52 und an einen Pulsgenerator 62 (HP8082A) angeschlossen sein, der die normalerweise offene Seite 56 des Schalters 54 für etwa 0,1 μsec schließt, wodurch er einem gepulsten HF-Signal erlaubt, die SAW-Vorrichtung 50 zu erreichen. Der HF-Schalter kann dann in seine normale Position 58 rückgestellt werden, wodurch das Messen des reflektierten Signals von der SAW-Vorrichtung unter Verwendung eines Oszilloskops (HP54522A) gestattet wird. Die Ergebnisse der Messung sind in 4 gezeigt.
  • 4 ist ein Graph der Reflektion als eine Funktion der Zeit von einem Eingabe-Ausgabe-interdigitierten Transducer 12 (IDT) mit 8 μm breiten Spuren und 8 μm breiten Räumen (32 μm akustische Wellenlänge). Unter Verweis auf die 3 und 4 befindet sich der Ankopplungstransducer A 5,7 μm von dem Reflektionstransducer B entfernt und die Transducer sind 1,6 mm breit (fünfzig (50) Fingerpaare × 32 μm = 1,6 mm), was zu einer doppelten Transitzeit von 4,7 μsec führt, gemessen zwischen den zwei in 2 ersichtlichen Hauptreflektionsmerkmalen. Zusätzlich sind die beobachteten Oszillationen mit einer Zeitspanne von 0,35 μsec ein Ergebnis der Ausrichtung der 97-MHz-Reflektionen zu dem Abtastzeitraum des Oszilloskops. Die Hüllkurven umschließen tatsächlich HF-Signale, die eine Zeitspanne von 10 nsec haben, die mit einer schmaleren Zeitskala auf dem Oszilloskop individuell beobachtet werden können. Zusätzlich ist die Breite der Hüllkurve 2,4 μsec, was die Zeitspanne darstellt, in der eine akustische Welle 7,6 mm zurücklegen kann. Da außer dem Abstand der Transducer keine Merkmale an der SAW-Vorrichtung vorhanden sind, die Abmessungen dieser Größenordnung haben, kann geschlussfolgert werden, dass stehende Wellen in der Resonanzstruktur der SAW-Vorrichtung erregt werden und sie eine Dämpfungszeit von 2,4 μsec haben. Somit verringert die Resonanzstruktur der Vorrichtung die erzielbare zeitliche Auflösung.
  • Ein Vergleich der Amplitude der Hüllkurve der Reflektion zwischen dem geerdeten Transducer (Graph 66) und dem ungeerdeten Transducer (Graph 64) illustriert, dass die akustische Impedanz des geerdeten Transducers größer als die des erdfreien Transducers ist, was dazu führt, dass mehr Energie reflektiert wird. Die Gestaltung des vorliegenden Transducers ist nicht optimal, da er eine Resonanzstruktur für den Reflektor hat, wie in 4 gezeigt. Andere Gestaltungsformen, welche den Fachleuten in der Technik deutlich sein werden, können ausgearbeitet werden, um die Resonanzstruktur des Reflektors zu minimieren oder zu eliminieren.
  • Derzeit bestehen kommerziell kleine mikro-maschinell bearbeitete Drucktransducer. Manche sind jedoch auf Folien basiert, deren Widerstand sich als eine Funktion der Beanspruchung aufgrund der Durchbiegung einer Membran ändert. Somit benötigen sie empfindliche Elektronik, um die geringen Spannungsänderungen in der Folie zu messen und den Druck aufzuzeichnen. Sie erfordern weiterhin den Anschluss an eine Elektrizitätsquelle, um zu funktionieren. Das Vorsehen einer solchen Energiequelle erfordert entweder eine Modifikation der Radnabe, im Fall einer rotierenden Reifenanwendung, oder eine Batterie. Batterien haben jedoch eine begrenzte Lebensdauer. Das vorliegende System eliminiert solche Konstruktionshindernisse. Der Energietransfer kann mittels HF-Pulsen vollzogen werden, da keine aktiven Vorspannungen in dem rotierenden Reifen erforderlich sind. Somit ist die vorliegende Vorrichtung wirklich passiv. Zusätzlich ist der vorliegende Sensor in Vergleich zu alternativen Systemen und Gestaltungsformen relativ preisgünstig zu fertigen-und zusammenzubauen. Der Sensor kann am Ventilschaft eines Reifens montiert sein.
  • Aus dem Vorangehenden wird gewürdigt werden, dass die Erfindung Unzulänglichkeiten bei den derzeit erhältlichen Drucksystemen überwindet. Der Sensor kann in einer wirklich digitalen Betriebsart funktionieren, wobei der Druck eines Reifens erfasst und mit einem voreingestellten Schwellenwert (Druck innerhalb der Membran) abgeglichen werden kann. Entweder ist der Druck in dem Reifen akzeptabel oder ist er es nicht. Der Sensor kann nicht nur den Druckzustand des Reifens zu seinem zugehörigen entfernt aufgestellten Leser übertragen, sondern kann auch eine Identifikationssequenz übertragen, womit der Reifen spezifisch identifiziert wird. Die in alternativen Sensorgestaltungen erforderliche problematische Anwendung von Vorspannungen wird vermieden. Demzufolge ist nicht nur der Sensor preisgünstig und einfach zu fertigen und zusammenzubauen, sondern ist auch ein solche Sensoren integrierendes System weniger zu Druckablesefehlern infolge von Vorspannungsschwankungen geneigt.

Claims (10)

  1. Ein Drucksensor (10), umfassend: (a) einen akustische Oberflächenwellen leitenden Körper (12) mit einem Eingangstransducer (32), der so angeordnet ist, dass er eine gerichtete akustische Welle über zumindest einen Oberflächenteil des Körpers überträgt; (b) wenigstens einen Reflektionstransducer (24), der so angeordnet ist, dass er die akustische Welle empfängt und als ein reflektiertes Signal zurückreflektiert; (c) einen Drucktransducer (14), der benachbart zu dem akustische Oberflächenwellen leitenden Körper angeordnet ist, wobei der Drucktransducer (14) eine flexible leitfähige Membran (18) umfasst; (d) einen Hohlraum (16), der von der Membran (18) auf einem voreingestellten Referenzdruck verschlossen wird; und (e) wobei die Membran (18) sich in Reaktion auf ein vorbestimmtes Außendruckniveau auslenkt, um mit dem Reflektionstransducer (24) in Kontakt zu kommen und das von dem Reflektionstransducer (24) reflektierte Signal zu modulieren.
  2. Ein Drucksensor gemäß Anspruch 1, wobei der Reflektionstransducer (24) eine Vielzahl leitfähiger Finger umfasst, die hintereinander entlang dem Oberflächenteil des leitfähigen Körpers angeordnet sind, wobei die Membran (18) sich in Reaktion auf das Außendruckniveau auslenkt, um einen elektrischen Kontakt mit zumindest einem leitfähigen Finger herzustellen, um das von dem einen leitfähigen Finger reflektierte Signal zu modulieren.
  3. Ein Drucksensor gemäß Anspruch 2, wobei das modulierte Signal von dem einen leitfähigen Finger den Drucksensor identifiziert.
  4. Ein Drucksensor gemäß zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Reflektionstransducer (24) durch Kontakt mit der leitfähigen Membran (18) zwischen einem elektrisch erdfreien Zustand und einem elektrisch geerdeten Zustand hin- und hergeschaltet wird.
  5. Ein Drucksensor (10), umfassend: (a) einen akustische Oberflächenwellen leitenden Körper (12) mit einem Eingangstransducer (32), der so angeordnet ist, dass er eine gerichtete akustische Welle über zumindest einen Oberflächenteil des Körpers überträgt; (b) wenigstens einen Reflektionstransducer (24), der so angeordnet ist, dass er die akustische Welle empfängt und als ein reflektiertes Signal zurückreflektiert, wobei der Reflektionstransducer (24) wenigstens einen leitfähigen Finger umfasst, der zwischen einem elektrisch erdfreien Zustand und einem elektrisch geerdeten Zustand hin- und herschaltet; (c) einen Drucktransducer (14), der benachbart zu dem akustische Oberflächenwellen leitenden Körper (12) angeordnet ist, wobei der Drucktransducer (14) eine flexible leitfähige Membran (18) umfasst; einen Hohlraum (16), der von der Membran (18) auf einem voreingestellten Referenzdruck verschlossen wird; und (d) wobei die Membran (18) sich in Reaktion auf ein vorbestimmtes Außendruckniveau auslenkt, um elektrisch an dem einen leitfähigen Finger anzugreifen und ihn zu erden, um das von dem einen leitfähigen Finger reflektierte Signal zu modulieren.
  6. Ein Drucksensor gemäß Anspruch 5, wobei die Membran (18) sich auslenkt und den leitfähigen Finger elektrisch erdet, wenn der Außendruck wesentlich größer als der oder gleich dem voreingestellten Membraninnendruck ist.
  7. Ein Drucksensor gemäß Anspruch 5, wobei die Membran (18) an zumindest einem leitfähigen Kontaktbereich des Sensorkörpers im ausgelenkten Zustand angreift, wobei der Kontaktbereich elektrisch mit den einen leitfähigen Finger verbunden ist.
  8. Ein Drucksensor gemäß Anspruch 1, wobei der Kontaktbereich eine erhöhte erhabene Fläche umfasst.
  9. Ein Drucksensor gemäß Anspruch 5, wobei der Reflektionstransducer (24) eine Vielzahl leitfähiger Finger umfasst, wobei zumindest einer der leitfähigen Finger in elektrischem Eingriff mit einem jeweiligen leitfähigen Kontaktbereich des Sensorkörpers ist, wobei die Membran (18) im ausgelenkten Zustand an dem Kontaktbereich angreift, um den einen leitfähigen Finger zu erden.
  10. Ein Verfahren zur Druckerfassung, gekennzeichnet durch die Schritte des: (e) Übertragens einer akustischen Welle über zumindest einen Oberflächenteil eines Sensorkörpers; (f) Positionierens eines Reflektionstransducers (24), um die akustische Welle abzufangen und ein Signal zurückzureflektieren; (g) Positionierens eines Positionstransducers (14) benachbart zu dem Sensorkörper, wobei der Drucktransducer (14) eine flexible leitfähige Membran (18), einen von der Membran (18) auf einem voreingestellten Referenz-Innendruck verschlossenen Hohlraum (16) umfasst; (h) Auslenkens der Membran (18) in einen elektrischen Kontakteingriff mit dem Reflektionstransducer (24) in Reaktion auf das Vorhandensein eines vorbestimmten Außendruckniveaus; und (i) Modulierens des von dem Reflektionstransducer (24) reflektierten Signals durch elektrischen Eingriff zwischen dem Reflektionstransducer (24) und der ausgelenkten Membran (18).
DE602004001105T 2003-08-04 2004-07-30 Passiver Reifendrucksensor und Verfahren hierzu Expired - Lifetime DE602004001105T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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