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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung, die einen
wagenförmigen Beförderer oder
einen Lattenrostförderer
beinhaltet und die mit Trägern
angepasst ist.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Fördervorrichtungen
dieser Art sind in den ungeprüften
japanischen Patent-Veröffentlichungen Nr.
H7-157039 und Nr. H7-172538 offenbart. Jede dieser Vorrichtungen
bewegt einen Träger
nicht mittels Zylindereinheiten oder anderen Betätigungsvorrichtungen, die jede
an eine der Platten angepasst sein können, vertikal, sondern mittels
einer Nockenleiste, die sich entlang einer Laufschiene erstreckt.
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Die
in der Veröffentlichung
Nr. H7-157039 offenbarte Fördervorrichtung
beinhaltet einen sich entlang einer Laufschiene erstreckenden Lattenrostförderer.
Der Lattenrostförderer
ist mit intervallartig daran vorgesehenen Hebern ausgestattet. Die
Heber können
sich relativ zu dem Lattenrostförderer
vertikal bewegen und jeder von ihnen stützt direkt einen Träger ab.
Eine Nockenleiste ist relativ zu dem Lattenrostförderer fixiert und hebt die
Heber an. Der Lattenrostförderer
ermöglicht
das Halten der Träger
in einer angehobenen Position in einem begrenzten Abschnitt der
Laufschiene. Die Hübe
der Heber, die der Höhe
der Nockenleiste entsprechen, gleichen der Anhebung der Träger. Eine
größere Anhebung
der Träger
erfordert dementsprechend eine sich höher befindende Nockenleiste.
Die höhere
Leiste beansprucht einen höheren
Raum, was folglich das Niveau der Träger in Bezug auf den Boden
ansteigen lässt.
Diese Fördervorrichtung
ist damit nicht für
einen Niederflur-Aufbau geeignet.
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Die
in der Veröffentlichung
Nr. H7-172538 offenbarte Fördervorrichtung
beinhaltet einen sich entlang einer Laufschiene erstreckenden Lattenrostförderer.
Dieser Lattenrostförderer
stützt
daran intervallartig vorgesehene Querverbindungs-Mechanismen ab.
Jeder der Querverbindungs-Mechanismen stützt einen
Träger
ab und beinhaltet ein Paar von Verbindungen, die über eine
Drehwelle miteinander verbunden sind. Der Lattenrostförderer ist
mit Hebern ausgestattet, die sich relativ zu diesem vertikal bewegen
können
und die jeder eine der Drehwellen der Querverbindungs-Mechanismen abstützen. Eine Nockenleiste
ist relativ zu dem Lattenrostförderer
fixiert und hebt die Heber an, welche wiederum die Träger anheben.
Im Vergleich zu der in der Veröffentlichung
Nr. H7-157039 offenbarten Vorrichtung ermöglicht diese Fördervorrichtung
das Anheben der Träger
in Bezug auf die Hübe
der Heber, die der Höhe
der Nockenleiste entsprechen, zu erhöhen. Eine höhere Anhebung der Träger erfordert
jedoch, dass die Nockenleiste entsprechend höher ist. Die Fördervorrichtung
ist damit immer noch nicht für
einen Niederflur-Aufbau geeignet.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fördervorrichtung zur Verfügung zu
stellen, die Träger
beinhaltet, welche die im Vorangegangenen beschriebenen Probleme
lösen.
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Eine
Fördervorrichtung
gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Paar von Nockenleisten
und einen Schlitten. Die Nockenleisten erstrecken sich entlang einer
horizontalen Laufschiene, entlang der der Schlitten läuft. Der
Schlitten beinhaltet ein Deck, auf dem ein vorderer aufrichtbarer
Querverbindungs-Mechanismus und ein hinterer aufrichtbarer Querverbindungs-Mechanismus
montiert sind. Jeder der Querverbindungs-Mechanismen ist von dem
anderen entlang der Laufschiene beabstandet. Jeder der Querverbindungs-Mechanismen bewegt
einen Träger
vertikal und stützt
ihn ab. Jeder der Querverbindungs-Mechanismen beinhaltet eine erste
Verbindung und eine zweite Verbindung, die sich jede an einer vertikalen
Ebene senkrecht zu der Laufschiene erstrecken. Ein Ende der ersten
Verbindung ist an einer horizontalen Drehachse abgestützt, welche
nahe zu und relativ zu dem Deck fixiert ist. Die Mittelpunkte der
zwei Verbindungen sind über
einen horizontalen Drehpunkt miteinander verbunden. Die Drehachse
und der Drehpunkt befinden sich parallel zu der Laufschiene. Die
erste Verbindung ist mit einem angetriebenen Element zwischen der
Drehachse und dem Drehpunkt angepasst. Ein Paar von Hebern ist vertikal
beweglich durch das Deck abgestützt.
Jeder der Heber beinhaltet ein Lagerelement, welches an seiner Oberseite
fixiert ist, und einen Nockenfolger, der von dessen Boden abgestützt wird. Jedes
der angetriebenen Elemente der zwei Querverbindungs-Mechanismen
wird von einem der Lagerelemente der zwei Heber, die relativ dazu
horizontal beweglich sind, abgestützt. Jeder der Nockenfolger der
zwei Heber kann einem der Nockenleisten folgen und den dazugehörigen Heber
anheben, so dass sich der dazugehörige Querverbindungs-Mechanismus aufrichtet
und den dazugehörigen
Träger
anhebt. Die zwei angetriebenen Elemente sind voneinander senkrecht
zu der Laufschiene versetzt. Die zwei Nockenleisten sind längs zueinander
versetzt, um so die zwei Heber synchron anzuheben.
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Die
vorderen und hinteren Querverbindungs-Mechanismen können die
Träger,
die parallel zu der Laufschiene ein Werkstück abstützen, stabil abstützen. Diese
Querverbindungs-Mechanismen können synchron
aufgerichtet werden, um so die Träger sicher synchron anzuheben.
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Die
Fördervorrichtung
kann eine Reibantriebs-Vorrichtung für einen Niederflur-Aufbau sein, die
ein Deck in Form einer Platte beinhaltet, welches an beiden Seiten
eine Reibungsfläche
aufweist, wie es in der folgenden Beschreibung der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben wird. In diesem Fall kann
die Nockenleiste ohne eine Verkantung in den unteren Raum zwischen
den Boden und den Schlitten, der auf einem niedrigen Niveau über den
Boden fährt,
eingesetzt werden. Die auf diese Weise eingesetzte Leiste kann die
Träger
leicht auf ein gewünschtes
Niveau anheben.
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Das
angetriebene Element des Querverbindungs-Mechanismus wird, wie oben
festgestellt, durch das Lagerelement an der Oberseite des Hebers
relativ hierzu horizontal beweglich abgestützt. Folglich kann der Heber
vertikal beweglich abgestützt
werden und die Nockenleiste muss ihn lediglich anheben. Dies ermöglicht eine
Vereinfachung des gesamten Aufbaus des Trägerantriebs-Mechanismus des
Schlittens.
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Eine
Fördervorrichtung
gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Nockenleiste
und einen Schlitten. Die Nockenleiste erstreckt sich entlang der
horizontalen Laufschiene, entlang der der Schlitten läuft. Der
Schlitten beinhaltet ein Deck, auf welchem ein aufrichtbarer Querverbindungs-Mechanismus
befestigt ist. Der Querverbindungs-Mechanismus beinhaltet eine erste,
eine zweite, eine dritte und eine vierte Verbindung. Ein Ende der
ersten Verbindung und ein Ende der zweiten Verbindung sind an einer
Drehachse abgestützt,
die dem Deck benachbart und an ihm fixiert ist. Die Mittelpunkte
der vier Verbindungen sind durch eine Drehwelle, die sich parallel
zu der Drehachse befindet, miteinander verbunden. Die erste und
zweite Verbindung sind durch eine Verbindungswelle, die sich parallel
zu der Drehachse befindet und zwischen dem Drehpunkt und der Drehwelle
positioniert ist, miteinander verbunden. Die Verbindungswelle ist
an ein angetriebenes Element angepasst. Ein Heber wird von dem Deck
vertikal beweglich abgestützt.
Der Heber beinhaltet ein an seiner Oberseite fixiertes Lagerelement
und einen an seinem Boden abgestützten
Nockenfolger. Das angetriebene Element wird von dem Lagerelement
relativ dazu horizontal beweglich abgestützt. Der Nockenfolger kann
der Nockenleiste folgen und den Heber anheben, so dass sich der
Querverbindungs-Mechanismus aufrichtet, um den Träger anzuheben.
Die erste und die dritte Verbindung bilden ein Paar. Die zweite
und die vierte Verbindung bilden ein Paar. Die beiden Verbindungspaare
können
durch einen einzelnen Heber angehoben werden und stabil miteinander
arbeiten.
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In
jeder der Fördervorrichtungen
kann das Lagerelement des Hebers eine darin ausgebildete Führungsnut
aufweisen, und das angetriebene Element des Querverbindungs-Mechanismus
kann eine an einer Achse parallel zu der horizontalen Drehachse
drehbare Walze sein. Die Walze steht mit der Führungsnut rollbar und beweglich
in Eingriff. Die Führungsnut
und die Walze arbeiten derart zusammen, dass sie den Hebevorgang
des Hebers reibungslos und zuverlässig an den Querverbindungs-Mechanismus übertragen.
Auch wenn der Heber eine säulenförmige Welle
beinhaltet, die um ihre eigene Achse drehbar ist, dient die Walze
dazu, den Heber vom Drehen abzuhalten.
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Eine
Fördervorrichtung
gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Nockenleiste
und einen Schlitten. Die Nockenleiste erstreckt sich entlang einer
horizontalen Laufschiene, entlang der der Schlitten läuft. Der
Schlitten beinhaltet ein Deck, an dem ein aufrichtbarer Querverbindungs-Mechanismus
befestigt ist. Der Querverbindungs-Mechanismus stützt einen
Träger
ab und bewegt ihn vertikal. Der Querverbindungs-Mechanismus beinhaltet
zumindest eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Verbindung.
Ein Ende der ersten Verbindung ist an einer horizontalen Drehachse,
die nahe bei und relativ zu dem Deck fixiert ist, abgestützt. Das
andere Ende der ersten Verbindung ist drehbar mit einem Ende der
dritten Verbindung verbunden. Ein Ende der zweiten Verbindung ist
drehbar mit einem Ende der vierten Verbindung verbunden. Die Mittelpunkte
der ersten und der zweiten Verbindung sind durch einen unteren Drehpunkt,
der sich parallel zu der Drehachse befindet, miteinander verbunden.
Die Mittelpunkte der dritten und der vierten Verbindung sind durch
einen oberen Drehpunkt, der sich parallel zu der Drehachse befindet,
miteinander verbunden. Die erste Verbindung ist mit einem angetriebenen
Element zwischen der Drehachse und dem unteren Drehpunkt angepasst. Ein
Heber ist vertikal beweglich an dem Deck abgestützt. Der Heber beinhaltet ein
an dessen Oberseite fixiertes Lagerelement und einen an dessen Boden abgestützten Nockenfolger.
Das angetriebene Element wird durch das Lagerelement relativ dazu
horizontal beweglich abgestützt.
Der Nockenfolger kann der Nockenleiste folgen und den Heber anheben,
so dass sich der Querverbindungs-Mechanismus aufrichtet, um den
Träger
anzuheben.
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Die
erste und die zweite Verbindung dieser Fördervorrichtung stellen ein
Paar als ein unteres Verbindungspaar dar. Die dritte und die vierte
Verbindung der Fördervorrichtung
stellen ein Paar als ein oberes Verbindungspaar dar. In Bezug auf
den Hub des Hebers ermöglichen
die vertikal verbundenen Verbindungspaare, die Anhebung des Trägers mit der
Anzahl von Verbindungspaaren zu multiplizieren. Dementsprechend
kann die Fördervorrichtung
die Förderung
eines Werkstücks,
das eine große
Anhebung erfordert, effektiv befördern.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine teilweise aufgerissene Seitenansicht eines Teils einer Fördervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die einen sich gerade im hinteren Teil
des begrenzten Abschnitts der Laufschiene befindenden Schlitten zeigt.
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2 ist
eine Ansicht von oben eines Teils der Fördervorrichtung, die den Schlitten
wie in 1 und einen Deck-Antrieb zeigt.
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3 ist
eine den Schlitten wie in 1 zeigende
Vorderansicht der Fördervorrichtung.
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4 ist
eine den Schlitten wie in 1 zeigende
vergrößerte Seitenansicht
der Fördervorrichtung.
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5 ist
eine vergrößerte, teilweise
aufgerissene Ansicht von oben eines Teils der Fördervorrichtung, die einen
vorderen Querverbindungs-Mechanismus und einen hinteren Querverbindungs-Mechanismus
zeigt.
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6A ist ein vergrößerter, längs verlaufender Querschnitt
eines Teils der Fördervorrichtung, der
die Enden der Verbindungen eines Querverbindungs-Mechanismus zeigt,
die nahe bei der dazugehörigen
Drehwelle liegen.
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6B ist ein die Heber usw. zeigender vergrößerter,
längs verlaufender
Querschnitt eines Teils der Fördervorrichtung.
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6C ist ein vergrößerter, längs verlaufender Querschnitt
eines Teils der Fördervorrichtung, der
die gleitenden Enden der Verbindungen der Querverbindungs-Mechanismen
zeigt.
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7 ist
eine vergrößerte Seitenquerschnitt der
Fördervorrichtung,
die einen Träger
zeigt, der von seiner unteren, in 4 gezeigten
begrenzten Position auf seine obere begrenzte Position angehoben ist.
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8 ist
ein seitlicher Querschnitt eines Teils der Fördervorrichtung gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, der einen auf seine obere begrenzte
Position angehobenen Träger zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Eine
die vorliegende Erfindung ausführende Fördervorrichtung
beinhaltet eine Vielzahl an Schlitten, von denen einer in den 1 bis 7 gezeigt wird.
Unter Verweis auf die 1 bis 3 beinhaltet
jeder der Schlitten ein Deck 1 in Form einer horizontalen
Platte. Das Deck 1 ist rechteckig und beide Seiten sind
länger
als die beiden Enden. Das Deck 1 weist parallele Reibe-Oberflächen 8a und 8b auf,
die jeweils an dessen linker und rechter Seite ausgebildet sind.
Ein vorderer Querverbindungs-Mechanismus 3 und ein hinterer
Querverbindungs-Mechanismus 4 sind an dem Deck 1 befestigt
und zu diesem längsverlaufend
voneinander beabstandet. Ein vorderer horizontaler Träger 2A und
ein hinterer Träger 2B liegen
jeweils auf den Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 auf
und stützen
an diesen ein Werkstück
W ab. Das Deck 1 wird von einem vorderen und einem hinteren
Paar von Räder-Einheiten 6 abgestützt. Die
Räder-Einheiten 6 der
Schlitten laufen auf einer rechten Führungsschiene 5a und
einer linken Führungsschiene 5b,
die sich entlang der Laufschiene am Boden erstrecken. Wie in 3 gezeigt,
beinhaltet jede linke Räder-Einheit 6 ein
Paar von Antivibrations-Walzen, die an beiden Seiten der linken Führungsschiene 5b entlang
laufen.
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Eine
Vielzahl von Deck-Antrieben 7, von denen einer in den 2 und 3 gezeigt
wird, ist in Intervallen entlang der Laufschiene am Boden fixiert und
treibt das Deck 1 der Schlitten mittels Reibung an. Jeder
Deck-Antrieb 7 beinhaltet ein Reibrad 9, einen
an der rechten Seite der Laufschiene platzierten Motor 10 und
eine an der linken Seite vorgesehene Unterstützungsrolle 11. Das
Reibrad 9 und die Unterstützungsrolle 11 wirken
zusammen, um einen Druckkontakt mit den jeweiligen Reiboberflächen 8a und 8b des
zwischen ihnen platzierten Decks 1 zu erzeugen. Der Motor 10 treibt
das Reibrad 9 an, um das Deck 1 in einer konstanten
Geschwindigkeit entlang der Laufschiene vorwärts zu bewegen.
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Die
Intervalle, in denen die Deck-Antriebe 7 platziert sind,
können
in Etwa der Länge
eines jeden Decks 1 entsprechen oder geringfügig kürzer sein,
so dass das Deck von jedem Deck-Antrieb 7 außer dem letzten,
der nacheinander in den nächsten
Antrieb eingreift, angetrieben wird. Dies ermöglicht es den Schlitten, in
optionalen Intervallen und einer konstanten Geschwindigkeit zu laufen.
Die Intervalle der Antriebe können
alternativ um so viel länger
als die Länge
des Decks sein, dass das von jedem der Deck-Antriebe 7 angetriebene
Deck 1 das vorangehende Deck, welches von diesem Antrieb
gelöst
wurde, in der anschließend
vorantreibt.
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Wie
in den 4 bis 7 gezeigt wird, ist jeder Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 zweiseitig
symmetrisch und die Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines
jeden Schlittens sind längsverlaufend
zu dem dazu gehörigen
Deck voneinander beabstandet. Jeder Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 beinhaltet
ein Paar von einander kreuzenden Verbindungen 12 und ein
Paar von Verbindungen 13. Jedes der Paare von einander
kreuzenden Verbindungen 12 oder 13 ist zu dem
Deck 1 längsverlaufend
von dem anderen beabstandet. Die innere Verbindung 14a und
die äußere Verbindung 14b der Paare 12 und 13 weisen
die gleiche Länge
auf. Jede Verbindung 14a oder 14b erstreckt sich
entlang einer vertikalen Ebene seitlich des Decks 1. Die
vier Verbindungen 14a und 14b eines jeden Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 sind
an ihren Mittelpunkten durch eine horizontale Drehwelle 15 mit
einander verbunden. Die unteren Enden der inneren Verbindungen 14a eines
jeden Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 werden
durch eine fixierte horizontale Drehachse 16 mittels eines
Paars von Lagern 16a und 16b, die an dem Deck 1 befestigt
sind, abgestützt.
Die oberen Enden der inneren Verbindungen 14a stützen ein
Paar von oberen Walzen 18a und 18b mittels einer
Walzenwelle 19 ab. Die oberen Walzen 18a und 18b stehen
jeweils rollbar und beweglich mit einer vorderen Führungsschiene 17a und
einer hinteren Führungsschiene 17b in
Eingriff, die im Querschnitt U-förmig sind.
Die Führungsschienen 17a und 17b sind
an dem Boden des dazu gehörigen Trägers 2A oder 2B befestigt
und erstrecken sich seitlich des Decks 1. Die oberen Enden
der äußeren Verbindungen 14b eines
jeden Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 werden
durch eine horizontal befestigte Drehwelle 20 mittels eines
Paars von Lagern 20a und 20b, die an dem Boden
des dazu gehörigen
Trägers 2A oder 2B befestigt
sind, abgestützt.
Die unteren Enden der äußeren Verbindungen 14b stützen durch
eine horizontale Walzenwelle 23 ein Paar von unteren Walzen 22a und 22b ab.
Die unteren Walzen 22a und 22b stehen jeweils
rollbar und beweglich mit der vorderen Führungsschiene 21a und
der hinteren Führungsschiene 21b,
die im Querschnitt U-förmig
sind, in Eingriff. Die Führungsschienen 21a und 21b sind
an der Oberseite des Decks 1 befestigt und erstrecken sich
seitlich desselben. Die horizontalen Wellen 15, 16, 19, 20 und 23 erstrecken sich
längsverlaufend
zu dem Deck 1.
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Jeder
Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 ist, wie
oben festgestellt wurde, zweiseitig symmetrisch. Die Drehwellen 15 der
Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines jedes
Schlittens können
sich an einer vertikalen Ebene, die sich längs verlaufend durch das Zentrum
des dazu gehörigen Decks 1 erstreckt,
bewegen. Die unteren Drehwellen 16 der dazu gehörigen Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 sind
jeweils an der rechten und linken Seite des Decks 1 positioniert.
Die inneren Verbindungen 14a jedes Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 sind
mittels einer Verbindungswelle 24, welche zwischen den
dazu gehörigen
Wellen 15 und 16 parallel zu diesen positioniert
ist, mit einander verbunden. Die Verbindungswelle 24 weist
einen im Durchmesser kleineren mittleren Abschnitt auf, der ein
Antriebselement 25 (eine Walze 26) abstützt. Auf diese
Weise sind die Antriebselemente 26 der Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines
jeden Schlittens jeweils an den linken und rechten Seiten des dazu
gehörigen
Decks 1 positioniert.
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Jedes
Deck 1 ist mit einem vorderen Heber 27 und einem
hinteren Heber 28 versehen, um jeweils die Antriebselemente 26 der
dazu gehörigen Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 anzuheben. Die
Heber 27 und 28 umfassen jeweils vertikale Gleitstangen 30 und 31,
Lagerelemente 32 und 33 und Nockenfolger 34 und 35.
Jedes Deck 1 ist auch mit zwei Gleitführungen 29 versehen,
die an demselben fixiert sind und sich jeweils durch dieses und
unter ein Antriebselement 26 erstrecken. Jede Gleitstange 30 oder 31 wird
von einer Gleitführung 29 unter
dem dazu gehörigen
Antriebselement 26 abgestützt und kann vertikal durch
diese Führung
gleiten. Die Lagerelemente 32 und 33 sind jeweils
an den Oberseiten der Gleitstangen 30 und 31 befestigt
und weisen jeweils die in ihren Oberseiten ausgebildeten Gleitnuten 32a und 33a auf.
Jedes Antriebselement 26 steht rollbar und beweglich mit
der dazu gehörigen Gleitnut 32a oder 33a in
Eingriff. Die Nockenfolger 34 und 35 sind Walzen,
die die Böden
der jeweiligen Gleitstangen 30 und 31 abstützen. Auf
diese Weise sind die Heber 27 und 28 eines jeden
Schlittens jeweils an der rechten und linken Seite des dazu gehörigen Decks 1 positioniert.
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Eine
rechte Nockenleiste 36 und eine linke Nockenleiste 37 liegen
zwischen den Führungsschienen 5a und 5b am
Boden und erstrecken sich parallel zu diesen. Während jeder der Schlitten entlang
eines (nicht gezeigten) begrenzten Abschnitts der Laufschiene läuft, rollen
seine Nockenfolger 34 und 35 jeweils an den Nockenleisten 36 und 37 entlang
und heben die jeweils dazu gehörigen
Heber 27 und 28 an. Die Nockenleisten 36 und 37 sind
durch die Distanz in Längsrichtung
des Decks 1 zwischen den Hebern 27 und 28 eines
jeden Schlittens längs
zueinander versetzt, so dass die Heber synchron angehoben werden
können.
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Der
Deck-Antrieb 7 bewegt mit konstanter Geschwindigkeit die
Schlitten entlang der Führungsschienen 5a und 5b.
Während
jeder der Schlitten außerhalb
des begrenzten Abschnitts der Laufschiene wie in 4 etc.
gezeigt läuft,
werden deren Träger 2A und 2B durch
die Schwerkraft auf ihre unteren Begrenzungspositionen abgesenkt.
In der Zwischenzeit werden die dazu gehörigen Heber 27 und 28 an
ihren unteren Begrenzungspositionen durch die dazu gehörigen Gleitführungen 29 abgestützt, ohne
dass die dazu gehörigen
Nockenfolgern 34 und 35 mit dem Boden in Berührung zu
kommen. Dementsprechend befindet sich das Werkstück W auf den Trägern 2A und 2B in
Bezug auf das dazu gehörige
Deck 1 an seiner unteren Begrenzungsposition.
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Das
Werkstück
W wird als direkt auf den Trägern 2A und 2B eines
der Schlitten abgestützt
abgebildet. Tatsächlich
ist das Werkstück
W jedoch an einer geeigneten Abstütz-Einrichtung platziert, welche an den
Trägern 2A und 2B abgestützt ist.
Die Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines
jeden Schlittens können
einen langen Träger
anstelle von zwei Trägern 2A und 2B abstützen.
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Wenn
jeder der Schlitten wie in den 1 und 2 gezeigt,
den begrenzten Abschnitt der Laufschiene betritt, kommen deren Nockenfolger 34 und 35 jeweils
mit den hinteren Endflanken der Nockenleisten 36 und 37 zur
gleichen Zeit in Berührung. Während die
Nockenfolger 34 und 35 an den hinteren Endflanken
vorwärts
rollen, werden die dazu gehörigen
Heber 27 und 28 synchron angehoben.
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Während die
Heber 27 und 28 wie in 7 gezeigt
synchron angehoben werden, wird das Paar von Verbindungen 12 und 13 der
dazu gehörigen Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 gemeinsam aufgerichtet.
Insbesondere werden die dazu gehörigen
Gleitstangen 30 und 31 mit den dazu gehörigen Lagerelementen 32 und 33 angehoben,
wodurch das dazu gehörige
Antriebselement 26 angehoben wird. Dies veranlasst die
dazu gehörigen
inneren Verbindungen 14a, sich an den dazu gehörigen unteren Drehwellen 16 zu
drehen, was wiederum die dazu gehörigen äußeren Verbindungen 14b veranlasst, sich symmetrisch
zu den inneren Verbindungen 14a an den dazu gehörigen oberen
Drehwellen 20 zu drehen. Folglich werden die dazu gehörigen Träger 2A und 2B parallel
angehoben. In der Zwischenzeit rollen die dazu gehörigen oberen
Walzen 18a und 18b und die unteren Walzen 22a und 22b jeweils
entlang der oberen Führungsschienen 17a und 17b und
entlang der unteren Führungsschienen 21a und 21b.
Die Drehbewegung der inneren Verbindungen 14a verschiebt
die Antriebselemente 26 horizontal, während die Lagerelemente 32 und 33 vertikal
angehoben werden. Die Antriebselemente 26 rollen folglich
in den Führungsnuten 32a und 33a der
Lagerelemente 32 und 33.
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Wie
oben festgestellt richten sich die vorderen und hinteren Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 eines
jeden Schlittens synchron auf, so dass die dazu gehörigen Träger 2A und 2B,
während
ihre Niveaus gleich gehalten werden, parallel zu ihren oberen Begrenzungspositionen
angehoben werden. Die Position des Werkstücks W auf den Trägern 2A und 2B wird
infolge dessen an seine obere Begrenzung gebracht. Während der
Schlitten entlang des begrenzten Abschnitts der Laufschiene läuft, ist
es anders ausgedrückt
möglich,
das Werkstück
W automatisch in die zum Bearbeiten desselben geeignete Position
in diesem Abschnitt anzuheben.
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Während die
Nockenfolger 34 und 35 eines jeden Schlittens
jeweils an den vorderen (nicht gezeigten) Endflanken der Nockenleisten 36 und 37 entlang
rollen, werden die dazu gehörigen
Heber 27 und 28 durch die Schwerkraft synchron
abgesenkt, so dass die dazu gehörigen
Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4 aufgrund
der Schwerkraft synchron zurück
gezogen werden. Infolge dessen werden die dazu gehörigen Träger 2A und 2B auf
ihre unteren Begrenzungspositionen abgesenkt.
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Das
Deck 1 kann durch einen Kettenförderer entlang einer endlosen
Umlaufschiene angetrieben werden, welche eine sich über den
Boden erstreckende Förderbahn
und einen sich unter dem Boden erstreckenden Rückweg beinhaltet. Ein Paar
von im Querschnitt U-förmigen
Nockenleisten erstreckt sich entlang des Rückwegs. In diesem Fall können die Nockenfolger 34 und 35 der
Heber derart angepasst sein, dass sie für den Eingriff in die U-Schienen
geeignet sind. In diesem Fall können
die Lagerelemente 32 und 33 der Heber im Querschnitt
U-förmige
Schienen sein, und die Antriebselemente 26 der Querverbindungs-Mechanismen
können
derart angepasst sein, dass sie für den Eingriff in diese Schienen
geeignet sind. Während
die Schlitten entlang des Rückwegs
laufen, würden
die Träger 2A und 2B herunter hängen und
könnten
in Richtung des Bodens angehoben werden.
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Die 8 zeigt
einen Schlitten einer anderen die vorliegende Erfindung verwirklichende
Fördervorrichtung.
Der Schlitten beinhaltet ein Paar von Querverbindungs-Mechanismen 3 und 4,
die jede zwei untere Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12A und 13A und
zwei obere Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12B und 13B beinhalten. Die
unteren Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12A und 13A sind
jeweils mit dem Paar von einander kreuzenden Verbindungen 12 und 13 der vorherigen
Ausführungsform
identisch. Die oberen Paare von einander kreuzenden Verbindungen 12B und 13B sind
jeweils im Wesentlichen mit den Paaren von einander kreuzenden Verbindungen 12 und 13 identisch.
Die oberen Enden der äußeren Verbindungen 14b der
unteren Paare 12A und 13A sind durch eine Drehwelle 38a drehbar
mit den unteren Enden der inneren Verbindungen 14a der
oberen Paare 12B und 13B verbunden. Die oberen
Enden der inneren Verbindungen 14a der unteren Paare 12A und 13A sind
durch eine Drehwelle 38b drehbar mit den unteren Enden
der äußeren Verbindungen 14b der
oberen Paare 12B und 13B verbunden. Die Drehwellen 38a und 38b sind
mit den Drehwellen 15 der vorherigen Ausführungsform
identisch. Die unteren Paare der einander kreuzenden Verbindungen 12A und 13A stützen ein
Antriebselement 25 ab. Die oberen Paare der einander kreuzenden
Verbindungen 12B und 13B stützen einen Träger 2A oder 2B ab.
Jeder Querverbindungs-Mechanismus 3 oder 4 dieses
Schlittens kann drei oder mehr vertikal verbundene Verbindungs-Sätze beinhalten.