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DE602004000741T2 - Einlegeteilspritzgiessverfahren und Einlegeteilspannelement - Google Patents

Einlegeteilspritzgiessverfahren und Einlegeteilspannelement Download PDF

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DE602004000741T2
DE602004000741T2 DE602004000741T DE602004000741T DE602004000741T2 DE 602004000741 T2 DE602004000741 T2 DE 602004000741T2 DE 602004000741 T DE602004000741 T DE 602004000741T DE 602004000741 T DE602004000741 T DE 602004000741T DE 602004000741 T2 DE602004000741 T2 DE 602004000741T2
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DE
Germany
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core
insert
elements
elongated hole
molding material
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004000741T
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English (en)
Other versions
DE602004000741D1 (de
Inventor
Calsonic Kansei Corporation Takeshi Mori
Calsonic Kansei Corporation Kenji Kodaira
Calsonic Kansei Corporation Fumio Taniguchi
Ube Industries Shigekazu Okamura
Ube Industries Masahiro Fujii
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marelli Corp
Original Assignee
Calsonic Kansei Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Calsonic Kansei Corp filed Critical Calsonic Kansei Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004000741T2 publication Critical patent/DE602004000741T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14836Preventing damage of inserts during injection, e.g. collapse of hollow inserts, breakage
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
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    • B29L2031/3002Superstructures characterized by combining metal and plastics, i.e. hybrid parts

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einlegeteil-Spritzgießverfahren, bei welchem ein Einlegeteil vor dem Einspritzen eines geschmolzenen Formungsmaterials in eine Form eingebracht wird und dann mit Formungsmaterial an den äußeren peripheren Seiten des Einlegeteils geformt wird, so daß man ein Formteil erhält, das einstückig mit dem Einsatz und dem Formungsmaterial ausgebildet ist, und betrifft auch eine bei dem Einspritzverfahren verwendete Spannvorrichtung.
  • Ein Einlegeteil-Spritzgießverfahren dieser Art ist in der Offengelegten Japanischen Patentveröffentlichung (Tokkaihei) Nr. 11-277579 offenbart. Bei diesem Verfahren wird ein Einlegeteil, beispielsweise ein Rohr, vor dem Einspritzen eines geschmolzenen Formungsmaterials in eine Form eingebracht und mit einem Kernstift verstärkt, der in einem Loch des Einlegeteils angeordnet ist, um dem Druck des Formungsmaterials während des Einspritzens entgegenzuwirken. Der Durchmesser des Kernstiftes weist einen kleineren Durchmesser als das Loch des Einlegeteils auf, damit ein Zwischenraum zum leichten Einlegen und Herausziehen zwischen diesen entsteht. Ein weiteres Einlegeteil-Spritzgießverfahren ist in EP-A-492 129 offenbart.
  • Bei dem obigen bekannten herkömmlichen Verfahren besteht jedoch das Problem, daß der Zwischenraum zwischen dem Einlegeteil und dem Kernstift nicht verhindern kann, daß sich das Einlegeteil insbesondere dann verformt, wenn das Einlegeteil einen flachen oder ebenen Abschnitt aufweist, denn der ebene Abschnitt kann im Gegensatz zu einem runden Abschnitt leicht von unter Druck eingespritztem Material verformt werden. Wenn der Zwischenraum zwecks Minimierung des obigen Nachteils kleiner eingestellt wird, wird der Kern in einem preßgepaßten Zustand in das Einlegeteil eingesetzt oder aus diesem herausgezogen und erzeugt beim Einlegen und beim Herausziehen somit eine große Reibungskraft dazwischen, was zu mühevoller Arbeit führt.
  • Deshalb liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Einlegeteil-Spritzgießverfahren zu schaffen, welches die vorstehenden Nachteile beseitigt, und bei welchem sich ein Kern leicht in ein Einlegeteil mit einer ebenen Oberfläche einsetzen und aus diesem herausziehen läßt und sich ein Formteil ausbilden läßt, ohne daß das Einlegeteil von einem unter Druck eingespritzten geschmolzenen Formungsmaterial verformt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung zu schaffen, welches in geeigneter Weise für das obige Einlegeteil-Spritzgießverfahren verwendet werden kann.
  • Gemäß der ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein Einlegeteil-Spritzgießverfahren geschaffen, bei welchem ein Einlegeteil mit einem gewinkelten Abschnitt, welcher von einem ersten und einem zweiten Abschnitt desselben gebildet wird, die sich schneiden und einstückig miteinander sind, durch Formungsmaterial an äußeren peripheren Seiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts überformt wird, so daß das Einlegeteil und das Formungsmaterial einstückig miteinander ausgebildet werden, wobei das Einlegeteil-Spritzgießverfahren die folgenden Schritte umfaßt: Herstellen des Einlegeteils und einer Spannvorrichtung, welche einen Kern, der in das Einlegeteil einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist, und ein nach außen drückendes Element umfassen, das in den Kern einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist, wobei der Kern mehrere Kernelemente mit einer ebenen Fläche umfaßt, welche ein erstes und ein zweites Kernelement umfassen, welche an dem gewinkelten Abschnitt des Einlegeteils geteilt sind, wenn die Kernelemente vor dem Einspritzen eines geschmolzenen Formungsmaterials in eine Form gemäß dem Einlegeteill gebaut werden; Einsetzen des Kerns in die Form, so daß die ebenen Flächen des ersten und des zweiten Kernelementes jeweils zu den Innenseiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts des Einlegeteils weisen; Einsetzen und Anordnen des Einlegeteils mit dem Kern in der Form; Einsetzen des nach außen drückenden Elementes in den Kern, um das erste und das zweite Kernelement nach außen zu drücken und die ebenen Abschnitte des ersten und des zweiten Kernelementes jeweils mit den Innenseiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts des Einlegeteils in Kontakt zu bringen; Einspritzen des geschmolzenen Formungsmaterials unter Druck in einen Hohlraum der Form, in welchem das Einlegeteil mit dem Kern und das nach außen drückende Element angeordnet sind; Abkühlen des geschmolzenen Formungsmaterials in der Form zu einem Formteil; Herausziehen des nach außen drückenden Elementes aus dem Kern; Herausziehen des Kerns aus der Form; und Entnehmen des Formteils aus der Form.
  • Deshalb kann bei diesem Einlegeteil-Spritzgießverfahren der Kern leicht in ein Einlegeteil mit einer ebenen Fläche eingesetzt und aus dem Einlegeteil herausgezogen werden, und ein Formteil kann ausgebildet werden, ohne daß das Einlegeteil während des Einspritzens eines geschmolzenen Formungsmaterials verformt wird.
  • Gemäß der zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird eine Spannvorrichtung geschaffen, welche in einem Einlegeteil-Spritzgießverfahren verwendet wird, bei welchem ein Einlegeteil mit einem gewinkelten Abschnitt, welcher von einem ersten und einem zweiten ebenen Abschnitt desselben gebildet wird, die sich schneiden und einstückig miteinander sind, durch Formungsmaterial an äußeren peripheren Seiten des ersten und des zweiten Ebenenabschnitts überformt wird, so daß das Einlegeteil und das Formungsmaterial einstückig miteinander ausgebildet werden, wobei die Spannvorrichtung umfaßt: einen Kern, der in das Einlegeteil einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist; und ein nach außen drückendes Element, das in den Kern einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist; wobei der Kern mehrere Kernelemente mit einer ebenen Fläche umfaßt, welche ein erstes und ein zweites Kernelement umfassen, welche an dem gewinkelten Abschnitt des Einlegeteils geteilt sind, wenn die Kernelemente gemäß dem Einlegeteil gebaut werden, wobei die ebenen Flächen der Kernelemente jeweils mit Innenseiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts des Einlegeteils in Kontakt bringbar sind, wenn die Kernelemente in das Einlegeteil eingesetzt werden; und das nach außen drückende Element einen drückenden Abschnitt aufweist, um die Kernelemente nach außen zu drücken und die ebenen Flächen jeweils mit Innenseiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts des Einlegeteils in Kontakt zu bringen, wenn das nach außen drückende Element in den Kern eingesetzt wird.
  • Deshalb läßt sich bei diesem Einlegeteil-Spritzgießverfahren durch Verwendung der obigen Spannvorrichtung der Kern leicht in ein Einlegeteil mit einer ebenen Fläche einsetzen und aus diesem herausziehen, und es kann ein Formteil ausgebildet werden, ohne daß das Einlegeteil während des Einspritzens eines geschmolzenen Formungsmaterials verformt wird.
  • Vorzugsweise weist bei dem obigen Verfahren mindestens eines der Kernelemente einen Hohlraumabschnitt an dem ebenen Abschnitt desselben auf, und das geschmolzene Formungsmaterial drückt derart, daß der erste ebene Abschnitt des Einlegeteils in dem Hohlraumabschnitt des Kernelementes verformt wird, um einen Hohlraumabschnitt des Einlegeteils zu bilden, der durch das Einspritzen mit dem geschmolzenen Formungsmaterial gefüllt wird.
  • Mit diesem Verfahren können das Einlegeteil und der zu füllende Abschnitt des Formteils fest miteinander verbunden werden, um dadurch eine relative Bewegung zwischen diesen zu verhindern.
  • Vorzugsweise weist bei der obigen Spannvorrichtung mindestens eines der Kernelemente einen Hohlraumabschnitt an dem ebenen Abschnitt desselben auf, um einen Hohlraumabschnitt des Einlegeteils aufzunehmen, der durch das Einspritzen des geschmolzenen Formungsmaterials unter Druck verursacht wird.
  • Durch die Spannvorrichtung können das Einlegeteil und der zu füllende Abschnitt des Formteils fest miteinander verbunden werden, um dadurch eine relative Bewegung zwischen diesen zu verhindern.
  • Vorzugsweise wird eine nach innen vorstehende Länge des Hohlraumabschnitts des Einlegeteils auf ein kleineres Maß als ein Zwischenraum zwischen dem Einlegeteil und dem Kern eingestellt, wenn das nach außen drückende Element aus dem Kern herausgezogen wird.
  • Das führt dazu, daß der Hohlraumabschnitt des Einlegeteils und der Kern voneinander gelöst werden, wodurch sich der Kern leicht aus dem Einlegeteil entnehmen läßt.
  • Vorzugsweise weist der Kern ein längliches Loch auf, dessen Abmessung kleiner wird, wenn das längliche Loch tiefer wird, und das nach außen drückende Element weist einen drückenden Abschnitt auf, der in das längliche Loch des Kerns einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist, dessen äußere Abmessung zu einem Rand desselben hin kleiner wird.
  • Dadurch wird dem Kern und dem nach außen drückenden Element eine einfache Struktur verliehen, um die Kernelemente in dem Einlegeteil nach außen zu bewegen.
  • Vorzugsweise weist das längs verlaufende Loch des Kerns eine schräge Innenfläche auf, und der drückende Abschnitt des nach außen drückenden Elementes weist eine schräge Fläche auf, um zu der schrägen Innenfläche des länglichen Lochs des Kerns zu korrespondieren. Vorzugsweise wird das längliche Loch des Kerns von ausgeschnittenen Abschnitten an Oberteilen gegenüber den ebenen Flächen der Kernelemente gebildet.
  • Dadurch wird den Kernelementen eine einfache Struktur verliehen, um das längliche Loch des Kerns zu erhalten.
  • Vorzugsweise ist das Formteil eine Kühlerkernhalterung für ein Motorfahrzeug, welches eine obere Kühlerkernhalterung und eine untere Kühlerkernhalterung aufweist, welche beide in einer Seitenrichtung einer Fahrzeugkarosserie verlaufen, und wobei mindestens eines von dem oberen und dem unteren Kühlerkernhalterungselement das Einlegeteil ist, das aus Metall besteht.
  • Mit diesem Einlegeteil-Spritzgießverfahren kann man leicht die Kühlerkernhalterung mit mechanischer Festigkeit und hoher Genauigkeit erhalten.
  • Die Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nun folgenden Beschreibung bei Betrachtung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen erkennbar, in denen:
  • 1 eine Vorderansicht einer Kühlerkernhalterung eines Motorfahrzeugs, welche mit einem Einlegeteil-Spritzgießverfahren in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung als Formteile ausgebildet ist, und einer durch eine Befestigungsvorrichtung, beispielsweise durch Stoßfängerstreben und seitliche Streben, an der Kühlerkernhalterung befestigten Stoßfängerverkleidung ist;
  • 2 eine entlang einer Linie II-II gemäß 1 geführte, seitliche Schnittansicht der Kühlerkernhalterung ist;
  • 3 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Kühlerkernhalterung mit der Stoßfängerverkleidung und deren Befestigungsvorrichtung ist, die in 1 gezeigt sind;
  • 4 eine perspektivische Ansicht einer Spannvorrichtung ist, welche eine bevorzugte Ausführungsform einer anderen Erfindung ist und bei einem Einlegeteil-Spritzgießverfahren gemäß der ersten Erfindung verwendet wird und einen Kern, der aus vier Kernelementen besteht und während des Einspritzens eines geschmolzenen Formungsmaterials in ein Einlegeteil eingesetzt wird, und ein nach außen drückendes Element umfaßt, welches während des Einspritzens in einen Formhohlraum in den Kern eingesetzt wird;
  • 5 eine perspektivische Ansicht ist, welche einen Zustand zeigt, in welchem die Kernelemente vor dem Einbringen des Einlegeteils in eine Form in das Einlegeteil eingesetzt werden;
  • 6 eine perspektivische Ansicht ist, welche einen Zustand zeigt, in welchem das nach außen drückende Element nach dem in 5 gezeigten Zustand in ein Loch des Kerns eingesetzt wird und ebenfalls vor dem Einspritzen in den Formhohlraum in die Form eingesetzt wird;
  • 7 eine fragmentarische perspektivische Ansicht eines überformten Abschnitts ist, welcher am Oberteil eines oberen Kühlerkernhalterungselementes der Kühlerkernhalterung ausgebildet ist, und die einen Zustand zeigt, in welchem das geschmolzene Formungsmaterial in die Form eingespritzt ist und den Formhohlraum mit dem Einlegeteil und dem drückenden Element im Inneren desselben füllt;
  • 8 eine fragmentarische, perspektivische Ansicht ist, die einen Zustand zeigt, in welchem das drückende Element aus dem Kern und dann der Kern aus dem Einlegeteil herausgezogen werden;
  • 9 eine entlang einer Linie IX-IX gemäß 7 geführte fragmentarische, vergrößerte seitliche Schnittansicht der Kühlerkernhalterung ist, welche den überformten Abschnitt des oberen Kühlerkernhalterungselementes mit dem Einlegeteil und dem drückenden Element darin zeigt; und
  • 10 eine entlang einer Linie X-X gemäß 9 geführte Schnittansicht ist, welche den überformten Abschnitt des oberen Kühlerkernhalterungselementes mit dem Einlegeteil und dem drückenden Element zeigt.
  • Überall in der folgenden ausführlichen Beschreibung bezeichnen gleichartige Bezugszeichen und Ziffern in allen Figuren der Zeichnungen gleichartige Elemente.
  • In 1 bis 3 der Zeichnungen ist eine Kühlerkernhalterung 1 eines Motorfahrzeugs, ein mit dem Einlegeteil-Spritzgießverfahren in einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Formteil, gezeigt.
  • Ein nicht gezeigter Kühler wird zum Kühlen eines Kühlmittels durch einen Luftstrom verwendet, welcher in den Kühler eintritt, um überschüssige Motorwärme abzuführen, und wird von der Kühlerkernhalterung 1 elastisch gehalten. Die Kühlerkernhalterung 1 ist an dem vorderen Endabschnitt einer Motorfahrzeugkarosserie befestigt.
  • Die Kühlerkernhalterung 1 umfaßt ein oberes Kühlerkernhalterungselement 11, das in einer seitlichen Richtung der Fahrzeugkarosserie verläuft, ein unteres Kühlerkernhalterungselement 12, das in der seitlichen Richtung verläuft und vertikal von dem oberen Kühlerkernhalterungselement 11 getrennt angeordnet ist, eine Haubenverriegelungsstrebe 13, die vertikal verläuft, um mittige Abschnitte des oberen und des unteren Halterungselementes 11 und 12 miteinander zu verbinden, ein rechtsseitiges Halterungselement 14, welches rechtsseitige Abschnitte des oberen und des unteren Halterungselementes 11 und 12 miteinander verbindet, und ein linksseitiges Halterungselement 14, welches linksseitige Abschnitte des oberen und des unteren Halterungselementes 11 und 12 miteinander verbindet.
  • Das obere Kühlerkernhalterungselement umfaßt ein rechteckiges Rohr 19, das aus Stahl besteht und sich in einer seitlichen Richtung erstreckt, sowie rechte und linke, aus Stahl bestehende Befestigungsabschnitte 20 und 20, die jeweils mit Schrauben an ihren inneren Endabschnitten an den rechten und linken Randabschnitten des Rohres 19 befestigt sind und sich in seitlicher Richtung erstrecken, um an ihren äußeren Endabschnitten an einer nicht gezeigten Fahrzeugkarosserie angeschraubt zu werden. Das Rohr 19 weist vier gewinkelte Abschnitte auf, welche von zwei benachbarten Abschnitten, einem langen Abschnitt und einem kurzen Abschnitt, unter vier ebenen Abschnitten gebildet werden, die sich schneiden und miteinander einstückig sind. Die zwei benachbarten ebenen Abschnitte unter den vier ebenen Abschnitten korrespondieren zu einem ersten und einem zweiten ebenen Abschnitt gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Das untere Kühlerkernhalterungselement 12 und das rechts- und das linksseitige Halterungselement 14 und 14 sind aus einem Harz, beispielsweise einem mit Glasfaser verstärkten Harz, in einer Form gleich einem Kanal ausgebildet, in welchem mehrere wechselweise geneigte Rippen vorhanden sind, die in einer Zickzacklinie laufend angeordnet sind, um die mechanische Festigkeit der Elemente 12, 14 und 14 zu verstärken.
  • Die Kühlerkernhalterung 1 ist mit einem Einlegeteil-Spritzgießverfahren einstückig ausgebildet: das untere Kühlerkernhalterungselement 12, die Haubenverriegelungsstrebe 13 und das rechts- und das linksseitige Halterungselement 14 und 14 sind einstückig aus Harz ausgebildet, so daß sie an ihren Oberteilen, die überformte Abschnitte 13a, 14a und 14a aufweisen, einstückig mit dem Rohr 19 verbunden sind und die äußeren Flächen des Rohres 19 einschließen und daran anliegen. Dieses Herstellungsverfahren wird später an Hand von Zeichnungen ausführlich beschrieben.
  • Die einstückig ausgebildete Kühlerkernhalterung 1 ist weiterhin mit verschiedenen Teilen versehen: Auf den oberen Abschnitt der Haubenverriegelungsstrebe 13 ist eine aus Stahl bestehende Haubenverriegelung 13 aufgeschraubt. An dem rechts- und dem linksseitigen Halterungselement 14 und 14 sind eine rechts- und eine linksseitige Verstrebungsplatte 15 und 15, die aus Stahl bestehen, jeweils mit Schrauben befestigt. An den Vorderseiten der rechts- und der linksseitigen Verstrebungsplatte 15 und 15 sind eine rechte und eine linke Stoßfängerverstrebung 16 und 16 jeweils mit Schrauben befestigt, um eine Stoßfängerverkleidung 17 zu halten. Die Stoßfängerverstrebungen 16 und 16 und die Stoßfängerverkleidung 17 bestehen ebenfalls aus Stahl.
  • Eine Kühlerkernhalterungsanordnung, welche die Kühlerkernhalterung 1 mit dem Kühler, die Stoßfängerverkleidung 17 und die anderen Vorrichtungen umfaßt, ist als vorderendiges Modul an einer Fahrzeugkarosserieanordnung vorgesehen, das zum Anbauen an eine Fahrzeugkarosserie bereit ist.
  • Als nächstes wird das beim Ausbilden der Kühlerhalterung 1 angewandte Einlegeteil-Spritzgießverfahren an Hand der Zeichnungen gemäß 4 bis 10 beschrieben.
  • Als erstes werden das rechteckige Rohr 19 als Einlegeteil und eine Spannvorrichtung 2 vor dem Einspritzen eines geschmolzenen Formungsmaterials in eine Form zur Herstellung der Kühlerkernhalterung 1 vorbereitet.
  • Wie in 4 gezeigt ist, umfaßt die Spannvorrichtung 2 einen Kern 21, der in das Rohr 19 einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist, und ein nach außen drückendes Element 22, das in den Kern 21 einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist.
  • Wie am besten in 4 gezeigt ist, besteht der Kern 21 aus vier Kernelementen 211, die jeweils wie ein dreieckiges Prisma geformt sind und einen abgeschnittenen Teil an ihrem oberen Abschnitt und einen Hohlraumabschnitt 21b auf einer ebenen Fläche gegenüber dem abgeschnittenen Teil aufweisen. Diese Kernelemente 211 können gemeinsam zu dem quaderförmigen Prisma zusammengebaut werden, dessen äußere Abmessung kleiner als ein innerer Raum des Rohres 19 ist, so daß jeder Hohlraumabschnitt 21b jeweils an einer der äußeren peripheren Flächen des quaderförmigen Prismas positioniert ist und die abgeschnittenen Teile in der Mitte des Prismas positioniert sind, um gemeinsam ein längliches Loch 21a zu bilden. Das längliche Loch 21a ist derart geformt, daß es eine schräge Innenfläche aufweist, so daß die Querschnittsabmessung des Lochs 21a um so kleiner wird, je tiefer dieses wird.
  • Es sei angemerkt, daß die Abmessungen der Kernelemente 211 und des Rohres 19 in einer solchen Weise festgesetzt sind, daß Zwischenräume in der Längs- und der seitlichen Richtung zwischen den Kernelementen 211 ohne das drückende Element 22 und das Rohr 19 vorgesehen sind, wodurch sich die Kernelemente 211 mehr nach außen als in die Tiefe der Hohlraumabschnitte 21b bewegen können.
  • Dagegen ist das drückende Element 22 wie ein säulenförmiger Stab geformt und weist einen drückenden Abschnitt 22a auf, der in das längliche Loch 21a des Kerns 21 einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist. Die Form des drückenden Abschnitts 22a ist derart, daß dieser eine schräge Außenfläche aufweist, weiche zu der Innenfläche des Lochs 21a des Kerns 21 korrespondiert, so daß seine Querschnittsabmessung in Richtung zu dem Rand desselben kleiner wird.
  • Bei dem folgenden Schritt werden die vier Kernelemente 211 zu dem in 4 gezeigten quaderförmigen Prismenkern 21 zusammengebaut und in der in 5 gezeigten Weise in das rechteckige Rohr 19, das Einlegeteil, eingesetzt. Da der Prismenkern 21 kleiner als der innere Raum des Rohres 19 bemessen ist, kommt es zu den Längs- und den seitlichen Zwischenräumen zwischen dem Kern 21 und dem Rohr 19, so daß der Kern 21 leicht in das Rohr 19 eintreten kann.
  • In diesem Zustand wird das drückende Element 22 in das längliche Loch 21a des Kerns 21 eingesetzt, wobei die Kernelemente 211 gedrückt werden, um sich auf Grund der keilartigen Wirkung zwischen den schrägen Flächen derselben nach außen zu bewegen, wenn sich das drückende Element 22 tiefer in das Loch 21a hinein bewegt. Zum Schluß wird das drückende Element 22 in der in 6 gezeigten Weise daran gehindert, sich weiter vorwärts in eine Position zu bewegen, in welcher die flachen Außenflächen der Kernelemente 211 jeweils mit den Innenflächen des Rohres 19 in Kontakt zu kommen. Dieser Kontakt führt dazu, daß die Kernelemente 21 voneinander entfernt werden, um die in 9 gezeigte Zwischenräume h zwischen den benachbarten Elementen 211 und zwischen den Elementen 211 und des Rohres in vier gewinkelten Positionen des Rohres 1919 zu verursachen. Ungeachtet dieses Kontakts zwischen den Außenflächen der Kernelemente 211 und den Innenflächen des Rohres 19 sind die Hohlraumabschnitte 21b der Kernelemente 211 von dem Rohr 19 entfernt. Dieses Verhältnis zwischen dem Rohr 19, den Kernelementen 211 und dem nach außen drückenden Element 22 ähnelt dem in 9 dargestellten Verhältnis, obwohl diese Zeichnung einen Zustand eines nachfolgenden Vorgangs zeigt.
  • Bei dem nächsten Schritt wird das Rohr 19 mit dem Kern 21 und dem drückenden Element 22 in dessen Innern vor dem Einspritzen des geschmolzenen Formungsmaterials ordnungsgemäß in der geöffneten Form positioniert.
  • Nach dem Positionieren des Rohres 19 wird die Form verschlossen, und dann wird geschmolzenes Formungsmaterial unter Druck in einen Hohlraum der Form 30 eingespritzt, was nur in 9 gezeigt ist. Das geschmolzene Formungsmaterial füllt den Formhohlraum und bildet einstückig das Kühlerkernhalterungselement 12, die Haubenverriegelungsstrebe 13 und das rechts- und das linksseitige Halterungselement 14 und 14, wobei das Rohr 19 in der in 7, 9 und 10 gezeigten Weise überformt wird.
  • Während des Einspritzens drückt das unter Druck gesetzte Formungsmaterial die vier Abschnitte des Rohres 19, welche zu den zu verformenden Hohlraumabschnitten 21b der Kernelemente 211 korrespondieren, in der in 9 und 10 gezeigten Weise als Hohlraumabschnitte 19a in die Hohlraumabschnitte 21b. Die Hohlraumabschnitte 19a werden durch innere Vorsprünge 13b, die von den Innenflächen der Überformungsabschnitte 13a, 14a und 14a vorstehen, befüllt und haften an diesen. Diese Halteabschnitte 3 mit den Hohlraumabschnitten 21b und den Vorsprüngen 13b verhindern, daß sich das Rohr 19 in Bezug auf die Haubenverriegelungsstrebe 13 und das rechts- und das linksseitige Element 14 und 14 bewegt.
  • Es sei angemerkt, daß das unter Druck eingespritzte, geschmolzene Formungsmaterial nur die Hohlraumabschnitte 19a des Rohres 19 verformt, obwohl Zwischenräume h zwischen den Kernelementen 211 und dem Rohr 19 vorhanden sind, da flache Flächenabschnitte des Rohres 19 von den Kernelementen 211 verstärkt werden, deren flache Flächen mit den inneren flachen Flächen des Rohres 19 in Kontakt stehen, und die gewinkelten Abschnitte auf Grund ihrer Konfiguration stärker als die flachen Abschnitte sind.
  • Das Formungsmaterial in dem Formhohlraum wird durch die Abkühlung progressiv härter und ergibt die vollkommene Reproduktion der Form 30. Nach diesem Härtevorgang wird das drückende Element 22 aus dem Loch 21a des Kerns 21 herausgezogen, was auf Grund der schrägen Flächen der Kernelemente 211 und des drückenden Elementes 22 leicht erfolgen kann. Das Herausziehen führt dazu, daß sich die Kernelemente 211 nach innen bewegen, so daß sich die Hohlraumabschnitte 21b von den Hohlraumabschnitten 19a des Rohres 19 lösen, wodurch die Kernelemente 211 aus dem Rohr 19 herausgezogen werden können.
  • Nach dem Herausziehen der Kernelemente 211 aus dem Rohr 19 in der in 8 gezeigten Weise wird das Formteil aus der geöffneten Form 30 entnommen.
  • Es sei angemerkt, daß 7, 8 und 9 einen Verbindungsabschnitt des Rohres 19 und der Haubenverriegelungsstrebe 13 darstellen, welches den Verbindungsabschnitten des Rohres 19 und des rechts- und des linksseitigen Halterungselementes 14 und 14 ähnelt.
  • Zwar wurde die Erfindung insbesondere an Hand bevorzugter Ausführungsformen derselben gezeigt und beschrieben, es versteht sich jedoch, daß verschiedene Modifizierungen daran vorgenommen werden können, und daß in den beigefügten Ansprüchen alle diese Modifizierungen erfaßt werden sollen, die innerhalb des wahren Wesens und Umfangs der Erfindung liegen.
  • Beispielsweise kann das Einlegeteil an jedem anderen Element oder anderen Elementen eines Kühlerkernhalterungselementes angeordnet werden, wo mechanische Festigkeit und/oder Genauigkeit vonnöten sind. Das Einlegeteil kann aus anderem Material bestehen und jede andere Form aufweisen, die mindestens einen gewinkelten Abschnitt aufweist, der von zwei sich schneidenden und miteinander einstückigen, ebenen Abschnitten derselben gebildet wird, und der im Querschnitt beispielsweise als Buchstabe L, als Kanal, als Dreieck oder als Vieleck geformt ist. In diesen Fällen ändern sich die Anzahl und die Konfigurationen der Kernelemente gemäß dem Einlegeteil.
  • Die Anzahl der Hohlraumabschnitte 21b der Kernelemente 211 kann mindestens eins betragen, und ihre Form ist beliebig.
  • Obwohl die Kernelemente 211 bei der obigen Ausführungsform vor dem Einsetzen derselben in das Rohr 19 außerhalb des Rohres 19 gebaut werden, können sie gleichzeitig in das Rohr 19 eingesetzt und eingebaut werden, oder die Kernelemente 211 können in das Rohr 19 eingesetzt werden und anschließend in das Rohr 19 eingebaut werden.

Claims (14)

  1. Einlegeteil-Spritzgießverfahren, bei welchem ein Einlegeteil (19) mit einem gewinkelten Abschnitt, welcher von einem ersten und einem zweiten ebenen Abschnitt desselben gebildet wird, die sich schneiden und einstückig miteinander sind, durch Formungsmaterial an äußeren peripheren Seiten des ersten und des zweiten Ebenenabschnitts überformt wird, so daß das Einlegeteil (19) und das Formungsmaterial einstückig miteinander ausgebildet werden, wobei das Einlegeteil-Spritzgießverfahren die folgenden Schritte umfaßt: Herstellen des Einlegeteils (19) und einer Spannvorrichtung (2), welche einen Kern (21), der in das Einlegeteil (19) einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist, und ein nach außen drückendes Element (22) umfassen, das in den Kern (21) einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist, wobei der Kern (21) mehrere Kernelemente (211) mit einer ebenen Fläche umfaßt, welche ein erstes und ein zweites Kernelement (211, 221) umfassen, welche an dem gewinkelten Abschnitt des Einlegeteils (19) geteilt sind, wenn die Kernelemente (211) vor dem Einspritzen eines geschmolzenen Formungsmaterials in eine Form (30) gemäß dem Einlegeteil (19) gebaut werden; Einsetzen des Kerns (21) in das Einlegeteil (19), so daß die ebenen Flächen des ersten und des zweiten Kernelementes (211) jeweils zu den Innenseiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts des Einlegeteils (19) weisen; Einsetzen und Anordnen des Einlegeteils (19) mit dem Kern (21) in der Form (30); Einsetzen des nach außen drückenden Elementes (22) in den Kern (21), um das erste und das zweite Kernelement (211, 211) nach außen zu drücken und die ebenen Abschnitte des ersten und des zweiten Kernelementes (211, 211) jeweils mit den Innenseiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts des Einlegeteils (19) in Kontakt zu bringen; Einspritzen des geschmolzenen Formungsmaterials unter Druck in einen Hohlraum der Form (30), in welchem das Einlegeteil (19) mit dem Kern (21) und das nach außen drückende Element (22) angeordnet sind; Abkühlen des geschmolzenen Formungsmaterials in der Form (30) zu einem Formteil (1); Herausziehen des nach außen drückenden Elementes (22) aus dem Kern (21); Herausziehen des Kerns (21) aus der Form (30); und Entnehmen des Formteils (1) aus der Form (30).
  2. Einsatzteil-Formverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Kernelemente (211) einen Hohlraumabschnitt (21b) an dem ebenen Abschnitt desselben aufweist, und das geschmolzene Formungsmaterial derart drückt, daß der erste ebene Abschnitt des Einlegeteils (19) in dem Hohlraumabschnitt (21b) des Kernelementes (211) verformt wird, um einen Hohlraumabschnitt (19a) des Einlegeteils (19) zu bilden, der durch das Einspritzen mit dem geschmolzenen Formungsmaterial gefüllt wird.
  3. Einsatzteil-Formverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach innen vorstehende Länge des Hohlraumabschnitts (19a) des Einlegeteils (19) auf ein kleineres Maß als ein Zwischenraum zwischen dem Einlegeteil (19) und dem Kern (21) eingestellt wird, wenn das nach außen drückende Element (22) aus dem Kern (21) herausgezogen wird.
  4. Einsatzteil-Formverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (21) ein längliches Loch (21a) aufweist, dessen Abmessung kleiner wird, wenn das längliche Loch (21) tiefer wird, und das nach außen drückende Element (22) einen drückenden Abschnitt (22a) aufweist, der in das längliche Loch (21) des Kerns (21) einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist, dessen äußere Abmessung zu einem Rand desselben hin kleiner wird.
  5. Einsatzteil-Formverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Loch (21a) des Kerns (21) eine schräge Innenfläche aufweist und der drückende Abschnitt (22a) des nach außen drückenden Elementes (22) eine schräge Fläche aufweist, um der schrägen Innenfläche des länglichen Lochs (21a) des Kerns (21) zu entsprechen.
  6. Einsatzteil-Formverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Loch (21a) des Kerns (21) von ausgeschnittenen Abschnitten an Oberteilen gegenüber den ebenen Flächen der Kernelemente (211) gebildet wird.
  7. Einsatzteil-Formverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (1) eine Kühlerkernhalterung (1) für ein Motorfahrzeug ist, welches eine obere Kühlerkernhalterung (11) und eine untere Kühlerkernhalterung (12) aufweist, welche beide in einer Seitenrichtung einer Fahrzeugkarosserie verlaufen, und wobei mindestens eines von dem oberen und dem unteren Kühlerkernhalterungselement (11 und 12) das Einlegeteil (19) ist, das aus Metall besteht.
  8. Spannvorrichtung (2), welches in einem Einsatz-Spritzgießverfahren verwendet wird, bei welchem ein Einlegeteil (19) mit einem gewinkelten Abschnitt, welcher von einem ersten und einem zweiten ebenen Abschnitt desselben gebildet wird, die sich schneiden und einstückig miteinander sind, durch Formungsmaterial an äußeren peripheren Seiten des ersten und des zweiten Ebenenabschnitts überformt wird, so daß das Einlegeteil (19) und das Formungsmaterial einstückig miteinander ausgebildet werden, wobei die Spannvorrichtung umfaßt: einen Kern (21), der in das Einlegeteil (19) einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist; und ein nach außen drückendes Element (22), das in den Kern (21) einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist; dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (21) mehrere Kernelemente (211) mit einer ebenen Fläche umfaßt, welche ein erstes und ein zweites Kernelement (211, 221) umfassen, welche an dem gewinkelten Abschnitt des Einlegeteils (19) geteilt sind, wenn die Kernelemente (211) gemäß dem Einlegeteil (19) gebaut werden, wobei die ebenen Flächen der Kernelemente (211) jeweils mit Innenseiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts des Einlegeteils (19) in Kontakt bringbar sind, wenn die Kernelemente (211) in das Einlegeteil (19) eingesetzt werden; und daß das nach außen drückende Element (22) einen drückenden Abschnitt (22a) aufweist, um die Kernelemente (211) nach außen zu drücken und die ebenen Flächen jeweils mit Innenseiten des ersten und des zweiten ebenen Abschnitts des Einlegeteils (19) in Kontakt zu bringen, wenn das nach außen drückende Element (22) in den Kern (21) eingesetzt wird.
  9. Spannvorrichtung (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Kernelemente (211) einen Hohlraumabschnitt (21b) an dem ebenen Abschnitt desselben aufweist, um einen Hohlraumabschnitt (19a) des Einlegeteils (19) aufzunehmen, der durch das Einspritzen des geschmolzenen Formungsmaterials unter Druck verursacht wird.
  10. Spannvorrichtung (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach innen vorstehende Länge des Hohlraumabschnitts (19a) des Einlegeteils (19) auf ein kleineres Maß als ein Zwischenraum zwischen dem Einlegeteil (19) und dem Kern (21) eingestellt wird, wenn das nach außen drückende Element (22) aus dem Kern (21) herausgezogen wird.
  11. Spannvorrichtung (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (21) ein längliches Loch (21a) aufweist, dessen Abmessung kleiner wird, wenn das längliche Loch (21) tiefer wird, und das nach außen drückende Element (22) einen drückenden Abschnitt (22a) aufweist, der in das längliche Loch (21) des Kerns (21) einsetzbar und aus diesem herausziehbar ist, dessen äußere Abmessung zu einem Rand desselben hin kleiner wird.
  12. Spannvorrichtung (2) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Loch (21a) des Kerns (21) eine schräge Innenfläche aufweist und der drückende Abschnitt (22a) des nach außen drückenden Elementes (22) eine schräge Fläche aufweist, um der schrägen Innenfläche des länglichen Lochs (21a) des Kerns (21) zu entsprechen.
  13. Spannvorrichtung (2) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Loch (21a) des Kerns (21a) von ausgeschnittenen Abschnitten an Oberteilen gegenüber den ebenen Flächen der Kernelemente (211) gebildet wird.
  14. Spannvorrichtung (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Einlegeteil-Spritzgießverfahren ausgebildetes Formteil (1) eine Kühlerkernhalterung (1) für ein Motorfahrzeug ist, welches eine obere Kühlerkernhalterung (11) und eine untere Kühlerkernhalterung (12) aufweist, welche beide in einer Seitenrichtung einer Fahrzeugkarosserie verlaufen, und wobei mindestens eines von dem oberen und dem unteren Kühlerkernhalterungselement (11 und 12) das Einlegeteil (19) ist, das aus Metall besteht.
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