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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Bereich der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung eines kontinuierlichen
Mischers (Stetigmischers) und eine Betriebsweise von diesem, und
genauer gesagt, einen Stetigmischer und eine Betriebsweise von diesem,
um einen Hauptmotor dazu zu befähigen,
den Stetigmischer nach einem Notfallstopp leicht wieder in Betrieb
zu nehmen, indem ein in einer Trommel zu mischendes Rohmaterial
vor der Wiederinbetriebnahme ausgestoßen wird.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Bekannt
ist ein Aufbau, der im Folgenden als Beispiel für einen Stetigmischer für das Mischen
eines Rohmaterials wie beispielsweise pulvrigem, pelletartigem oder
granulatartigem Harz etc., das von einer Zuführeinrichtung über einen
Trichter und eine Zufuhröffnung
in eine Zufuhrzone zugeführt
wird, beschrieben wird. Die vorliegende Erfindung ist aus der folgenden
Beschreibung eines Zwillingsstetigmischers als einem Beispiel eines
Stetigmischers besser verständlich,
unter Bezugnahme auf 6, einer seitlichen Querschnittsansicht,
die den gesamten Aufbau des Zwillingsstetigmischers zeigt.
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Das
Bezugszeichen 51, das in 6 gezeigt ist,
bezeichnet einen Zwillingsstetigmischer, der eine Trommel 52 aufweist,
in der eine in etwa zylindrische Zwillingskammer 53 in
der Längsrichtung
so ausgebildet ist, dass sie durch einen in etwa brillenförmigen Querschnitt
in Verbindung steht. In die Kammer 53 ist ein Paar aus
einer linken und einer rechten Schnecke 54 (im Folgenden
als Schraube bezeichnet) für
das Zuführen
eines zu mischenden Rohmaterials von einer Endseite (stromaufwärtige Seite,
das heißt
rechte Seite von 6) der Trommel 52 zu
der anderen Endseite (stromabwärtige
Seite, das heißt
linke Seite von 6) und für das Mischen und Schmelzen
in deren mittlerem Durchlauf parallel zueinander und frei drehbar
eingeführt.
Die Lager 55, 56 und 57 sind auf der
stromaufwärtigen
und stromabwärtigen
Seite der Trommel 52 vorgesehen. Jede der Schrauben 54,
von der die Endteile in axialer Richtung durch die Lager 55, 56 und 57 frei
drehbar gelagert sind, ist so beschaffen, dass sie in zueinander
verschiedenen Richtungen so drehbar angetrieben werden kann, dass
die Innenseite, die dem Paar gegenübersteht, sich von oben nach
unten bewegt.
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Eine
Antriebseinheit 58 ist am stromaufwärtigen Ende der Trommel 52 für die Schrauben 54 angeschlossen.
Die Antriebseinheit 58 hat eine Ummantelung 59,
die in Reihe an das vorlaufseitige Ende der Trommel 52 angeschlossen
ist, ein Paar von vorderen und hinteren Lagern 55 und 56,
um ein Antriebsachsenelement 60 des Paares von Schrauben 54, 54,
das in die Ummantelung 59 eingeführt ist, frei drehbar zu stützen, und
ein Getriebeteil 61, das in der Mitte der Längsrichtung
des Antriebsachsenelements 60 fixiert ist. Das Antriebsachsenelement 60 einer
der Schrauben 54, 54 steht in weiter stromaufwärtige Richtung
aus der Ummantelung 59 hervor. Das Ende des hervorstehenden
Antriebsachsenelements ist mit einem Motor 62 mit einem
Untersetzungsgetriebe verbunden. Die Getriebeteile 61 für jede der
Schrauben 54, 54, die miteinander im Eingriff
sind, sind so aufgebaut, dass sie in dem Fall, dass eine der Schrauben 54 von
dem Motor 62 drehbar angetrieben wird, die andere in eine
andere Richtung gedreht wird.
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An
der Seite der oberen Fläche
des strömaufwärtigen Endes
der Trommel 52 ist eine Zufuhröffnung 63 vorgesehen,
um das zu mischende Rohmaterial in die Mischkammer 53 einzuführen. Ein
Trichter, der nicht gezeigt ist, ist mit der Zufuhröffnung 63 verbunden.
In dem Zwischenstück
der Trommel 52 ist ein Entlüftungsloch 64 ausgebildet,
um das Gas, das sowohl mit der Zuführung des Rohmaterials eingetragen
wird als auch während
des Mischens entsteht, aus der Kammer 53 auszuscheiden.
An der Seite der unteren Fläche
des stromabwärtigen
Endes der Trommel 52 ist außerdem eine nach unten gerichtete
Ausstoßöffnung 65 vorgesehen,
um geschmolzenes gemischtes Material aus der Trommel 52 zu
auszustoßen.
Des weiteren ist in der Mitte der Beförderungsrichtung des Rohmaterials
der Trommel 52 eine Schiebervorrichtung 67 vorgesehen,
um die Durchflussrate des Rohmaterials durch das Einbringen/Ausziehen
eines Paares aus darüber
und darunter liegenden Schieberplatten 66 in die Nähe/weg von dem äußeren Umfang
der Schrauben 54 radial nach außen einzustellen. Dadurch ist
die Kammer 53 in der Trommel 52 in zwei Mischzonen 53a und 53b unterteilt,
von denen jede jeweils in Reihe an der stromaufwärtigen und stromabwärtigen Seite
der Schiebervorrichtung 67 angebracht ist.
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An
dem äußeren Umfang
der Schraube 54, die in die erste Mischzone 53a der
zwei oben genannten Mischzonen eingeführt ist, die auf der stromaufwärtigen Seite
der Schiebervorrichtung 67 angebracht ist, ist in Richtung von
der stromaufwärtigen Seite
her ein erster Zufuhrabschnitt 68 für das Voranführen des
zu mischenden Rohmaterials, das durch die Zufuhröffnung 63 zugeführt wird,
und ein erster Mischabschnitt 69 für das Mischen und Verschmelzen
des Rohmaterials durch Aufbringen einer großen Scherkraft auf dieses ausgebildet.
Außerdem
ist an dem äußeren Umfang
der Schraube 54, die in die zweite Mischzone 53b eingeführt ist,
die auf der Nachlaufseite der Schiebervorrichtung 67 angeordnet
ist, ein zweiter Zufuhrabschnitt 70 für den erzwungenen Transport
des gemischten Materials in Richtung der Ausstoßöffnung 65 (siehe zum
Beispiel auf die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 2001-9830)
ausgebildet, das in dem ersten Mischabschnitt 69 geschmolzen
wurde.
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Gemäß einem
Stetigmischer nach dem oben beschriebenen Stand der Technik wird
ein zu mischendes Rohmaterial, das entweder pulverförmiges,
pelletartiges oder granulatartiges Harz enthält, das von einer Zuführeinrichtung
zugeführt
wird, durch die Zufuhröffnung
in den ersten Zufuhrabschnitt eingeführt. Das zu mischende Rohmaterial, das
in den ersten Zufuhrabschnitt eingeführt ist, wird durch eine Schraube,
die normal gedreht wird, in den ersten Mischabschnitt in der ersten
Mischzone, in der es gemischt und geschmolzen wird, und auch in
eine zweite Mischzone auf der Nachlaufseite der Schiebervorrichtung
transportiert. Das Rohmaterial, das gemischt und geschmolzen wird,
das in die zweite Mischzone eingeführt ist, wird erzwungenermaßen durch
den zweiten Zufuhrabschnitt der Schraube in Richtung der Ausstoßöffnung transportiert,
und dann durch die Ausstoßöffnung aus
dem Mischer ausgestoßen.
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Die
Schraube des Stetigmischers ist so aufgebaut, dass sie durch einen
Hauptmotor mit einem Untersetzungsgetriebe so drehbar angetrieben
wird, wie es oben beschrieben ist. Der Hauptmotor startet nach dem
Ausstoßen
eines in der Trommel befindlichen Restmaterials durch die Ausstoßöffnung vor dem
Startvorgang des Stetigmischers mit einem niedrigen Anfangsdrehmoment.
Daher ist neben dem Hauptmotor ein sogenannter Burringmotor mit
geringer Leistung vorgesehen, um die Schraube mit einer niedrigen
Geschwindigkeit zu drehen, um das Restmaterial vor dem Beginn des
Betriebs auszustoßen.
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Falls
ein Stetigmischer aufgrund irgendeiner Veranlassung notfallartig
gestoppt wurde, kann sich abhängig
von der zeitlichen Regulierung des Stopps der Zuführeinrichtung
auf stromaufwärtigen
Seite die Situation ergeben, dass große Mengen Restmaterial, das
ein Rohmaterial und/oder ein gemischtes Material enthält, in der
Kammer in der Trommel bleibt.
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Trotz
des Bemühens,
solche großen
Mengen des Restmaterials in der Kammer durch Drehung der Schraube
unter Verwendung des Burringmotor auszustoßen, ist es, so lange ein weiteres
Restmaterial, das aus vor dem Schmelzen zu mischendem Rohmaterial
besteht, gedrückt
werden kann, unmöglich,
ein Restmaterial in der Kammer vollständig durch die Ausstoßöffnung auszustoßen, was
dazu führt,
dass der Neustart des Stetigmischers schwierig werden kann.
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Den
Betrieb des Stetigmischers durch das Starten des Hauptmotors mit
einem niedrigen Anfangsdrehmoment zu starten, beruht auf dem folgenden
Grund. Das heißt,
dass ein Motor, der vom Start weg 100 Drehmoment liefern kann, teuer
ist, und auch die Rahmenstärke
aufgrund seiner eigenen Gestaltung größer wird. Allgemein wird ein Hauptmotor mit
mehreren tausend KW üblicherweise
mit einem begrenzten Anfangsdrehmoment gestaltet, wobei eine kurzfristige
Grenze gesetzt werden kann, wenn gestartet wird, abhängig von
der Stromversorgung des Werks. Zum Beispiel wird im Fall eines Hauptmotors,
der ein 40%iges Anfangsdrehmoment liefert, ein Burringmotor (mit
einer etwa 60%igen Leistung) verwendet, um vor dem Antrieb zu überprüfen, ob
der Hauptmotor mit einem Drehmoment von 40% oder weniger angetrieben
werden kann.
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Weitere
Einrichtungen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sind in UA-A-5 866 201 und US-A-4 681 457 offenbart.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Folglich
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Stetigmischer
und eine Betriebsweise von diesem bereitzustellen, auch wenn aufgrund eines
Notfallstopps große
Mengen von zu mischendem Rohmaterial in einer Kammer in einer Trommel bleiben,
um zu ermöglichen,
dass das zu mischende Rohmaterial einfach ausgestoßen werden
kann.
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Diese
Aufgabe ist mit einem Stetigmischer gemäß Anspruch 1 und mit einer
Betriebsweise solch eines Mischers gemäß Anspruch 4 gelöst.
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Gemäß dem Mischer
oder der Betriebsweise des Mischers der vorliegenden Erfindung kann
Restmaterial, das aus vor dem Schmelzen zu mischendem Rohmaterial
besteht, das in der Kammer in der Trommel verblieben ist, durch
die Rohmaterialausstoßöffnung ausgestoßen werden.
Aus diesem Grund gibt es nicht so eine Situation, dass das Restmaterial,
das aus vor dem Schmelzen zu mischendem Rohmaterial besteht, gedrückt werden
kann, die in dem Mixer nach dem Stand der Technik entstehen kann,
bei dem das gesamte Restmaterial in der Kammer durch die Ausstoßöffnung an
der stromabwärtigen
Seite ausgestoßen
werden muss. Dementsprechend erzielt die vorliegende Erfindung eine
bessere Wirkung, indem sie dazu fähig ist, die Wiederinbetriebnahme
des Mischers leicht zu starten.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Seitenschnittansicht, die den Gesamtaufbau des Mischers gemäß dem Ausführungsbeispiel
1 der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie A-A der 1.
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3 ist
eine Schnittansicht gemäß einem anderen
Beispiel des Ausführungsbeispiels
1 der vorliegenden Erfindung entsprechend der Schnittansicht entlang
der Linie A-A der 1.
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4 ist
eine Querschnittansicht des ersten Zufuhrabschnitts des Mischers
gemäß dem Ausführungsbeispiel
2 der vorliegenden Erfindung.
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5 ist
eine Querschnittansicht des ersten Zufuhrabschnitts des Mischers
gemäß dem Ausführungsbeispiel
3 der vorliegenden Erfindung.
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6 ist
eine Seitenschnittansicht, die den Gesamtaufbau des Mischers gemäß dem Stand
der Technik zeigt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ein
Stetigmischer gemäß Ausführungsbeispiel
1 der vorliegenden Erfindung, der zum Beispiel ein Zwillingsmischer
ist, ist nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben. 1 ist eine Seitenschnittansicht,
die den Gesamtaufbau eines Zwillingsstetigmischers zeigt. 2 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in 1. 3 ist
eine Schnittansicht gemäß einem
anderen Beispiel entsprechend der Schnittansicht entlang der Linie
A-A der 1.
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Mit
dem Bezugszeichen 1 ist in 1 ein Zwillingsstetigmischer
(nachstehend mit Mischer bezeichnet) gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
1 gekennzeichnet. Der Mischer 1 hat eine Trommel 2.
In der Trommel ist eine Kombination aus zwei in etwa zylindrischen
Räumen
in der Längsrichtung vorgesehen,
um eine Kammer 3 auszubilden. Die Kammer 3 hat
einen in etwa brillenförmigen
Querschnitt, und die zwei in etwa zylindrischen Räume stehen
miteinander in Verbindung. In die Kammer 3 ist ein Paar
aus einer linken und einer rechten Schraube 4 (von dem
nur eine in 1 gezeigt ist) für das Zuführen eines
zu mischenden Rohmaterials wie beispielsweise pulverförmigem,
pelletartigem oder granulatartigem Harz etc. von einer Endseite (stromaufwärtige Seite,
das heißt
linke Seite von 1) der Trommel 2 zu
der anderen Endseite (stromabwärtige
Seite, das heißt
rechte Seite von 1) und für das in ihrem mittleren Durchlauf
erfolgende Mischen und Schmelzen parallel zueinander frei drehbar
eingeführt.
Die Lager 5a, 5b und 6 sind auf der stromaufwärtigen und stromabwärtigen Seite der
Trommel 2 vorgesehen. Jede der Schrauben 4, deren
Endteile in axialer Richtung durch die Lager 5a, 5b und 6 frei
drehbar gelagert sind, ist so aufgebaut, dass sie in zueinander
verschiedenen Richtungen so drehbar angetrieben werden können, dass
die Innenseite, die dem Paar gegenübersteht, sich von oben nach
unten bewegt.
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An
das stromaufwärtige
Ende der obigen Trommel 2 ist eine Antriebseinheit 7 angeschlossen, um
die Schrauben 4 drehbar abzutreiben. Die Antriebseinheit 7 hat
ein Paar von zuvor beschriebenen Lagern 5a und 5b für das frei
drehbare Stützen
eines Antriebswellenelements 8 der Schrauben 4, 4,
und ein Getriebeteil 9, das in Längsrichtung des Antriebswellenelements 8 und
an der Vorderseite der Lager 5a und 5b fixiert
ist. Ein von dem Getriebeteil 9 für das Antriebswellenelement 8 einer
der Schrauben 4, 4 vorstehendes Ende ist mit einem
Hauptmotor 10 mit Untersetzungsgetriebe verbunden. Die
Getriebeteile 9 für
jede Schraube 4, 4, die miteinander im Eingriff
sind, sind so aufgebaut, dass in dem Fall, dass eine Schraube 4 durch
den Hauptmotor 10 drehbar angetrieben wird, die andere
in eine andere Richtung gedreht wird. Zusätzlich ist ein Burringmotor
mit geringer Leistung in dem Mischer 1 vorgesehen, der eine
Umkehrdrehfunktion hat, obwohl er nicht in 1 gezeigt
ist. Die Schraube 4 ist so aufgebaut, dass sie durch den
Burringmotor umgekehrt gedreht werden kann.
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An
der Seite der oberen Fläche
des stromaufwärtigen
Endes der Trommel 2 ist eine Zufuhröffnung 12 vorgesehen,
um zu mischendes Rohmaterial in die Kammer 3 einzuführen. Ein
Trichter 11 ist mit der oberen Öffnung der Zufuhröffnung 12 verbunden. Im
mittleren Teil der Trommel 2 ist ein Entlüftungsloch 13 ausgebildet,
um das Gas, das sowohl bei der Zuführung des zu mischenden Rohmaterials
eingetragen wird, als auch während
des Mischens entsteht, aus der Kammer 3 auszuscheiden.
An der Seite der unteren Fläche
des stromabwärtigen
Endes der Trommel 2 sind eine Auslassöffnung 14 für das Ausstoßen von
geschmolzenem gemischtem Material aus der Trommel 2 seitlich
und eine Restmaterialausstoßöffnung 15 für das Ausstoßen von
Restmaterial nach unten gerichtet vorgesehen. Des weiteren ist in der
Mitte der Beförderungsrichtung
des Rohmaterials der Trommel 2 eine Schiebervorrichtung 16 vorgesehen,
um die Durchflussrate des Rohmaterials durch das Einbringen/Ausziehen
eines Paares aus darüber und
darunter liegenden Schieberplatten 17 in die Nähe/weg von
dem äußeren Umfang
der Schrauben 4 radial nach außen einzustellen. Daher ist
die Kammer 3 in der Trommel 2 in eine Zufuhr-/Mischzone 3a auf
der stromaufwärtigen
Seite der Schiebervorrichtung 16 und eine Ausscheidungs-/Ausstoßzone 3b auf
deren stromabwärtiger
Seite unterteilt.
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An
dem äußeren Umfang
der Schraube 4, die an der stromaufwärtigen Seite der Schiebervorrichtung 16 in
die Zufuhr-/Mischzone 3a eingeführt ist, sind in Richtung von
der stromaufwärtigen
Seite her ein erster Zufuhrabschnitt 18 für das Voranführen des
zu mischenden Rohmaterials, das durch die Zufuhröffnung 12 eingeführt wird,
und ein Mischabschnitt 19 für das Mischen und Schmelzen
des Rohmaterials durch das Aufbringen einer großen Scherkraft auf dieses ausgebildet.
Außerdem
ist an dem äußeren Umfang
der Schraube 4, die auf der stromabwärtigen Seite der Schiebervorrichtung 16 in
die Ausscheidungs-/Ausstoßzone 3b eingeführt ist,
ein zweiter Zufuhrabschnitt 20 für den erzwungenen Transport
des gemischten Materials, das in dem Mischabschnitt 19 geschmolzen
wurde, in Richtung der Ausstoßöffnung ausgebildet.
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Wie
durch die vorangegangene Beschreibung wohl verstanden wird, hat
der Mischer 1 in etwa den selben Aufbau wie der Mischer
des zuvor beschriebenen Beispiels des Standes der Technik. In dem
Fall des Mischers 1 der vorliegenden Erfindung sind nach
unten geöffnete
Rohmaterialausstoßöffnungen 21, 21 in
der Trommel 2 vorgesehen, wie dies in 2 gezeigt
ist. Die Rohmaterialausstoßöffnungen 21, 21 stehen
mit dem ersten Zufuhrabschnitt 18 des zu mischenden Rohmaterials
in Verbindung und sind der Zufuhröffnung 12 entgegengesetzt.
Dann werden beide Öffnungen
der Rohmaterialausstoßöffnungen 21 durch
eine Öffnungs-/Schließabdeckung 22 als Öffnungs-/Schließvorrichtung
geschlossen. Die Öffnungs-/Schließabdeckung 22 hat
ein Einsatzteil, das in die Rohmaterialausstoßöffnungen 21 eingesetzt
wird, und ein Flanschteil. Die äußerste Endfläche der Öffnungs-/Schließabdeckung 22 hat
eine bogenartige gewölbte
Gestalt, die einen Teil der Innenwand der Kammer 3 bildet.
Der Flanschteil ist durch Befestigen/Lösen von lösbaren Schrauben 23 so
verbunden, dass die Rohmaterialausstoßöffnungen 21 frei geöffnet/geschlossen
werden können.
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In
dem Mischer 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
1 sind die Rohmaterialausstoßöffnungen 21 nach
unten an jedem (zwei Stellen insgesamt) Boden des brillenförmigen Querschnitts
der Kammer 3, wie sie oben beschrieben ist, vorgesehen.
Allerdings können
die Rohmaterialausstoßöffnungen 21 ohne
Einschränkung
im Hinblick auf den vorstehend beschriebenen Aufbau so aufgebaut, dass
sie sich in die linke und rechte Richtung der Trommel 2 öffnen, wie
dies zum Beispiel in 3 gezeigt ist. Die Rohmaterialausstoßöffnungen 21 können ebenso
schräg
nach unten vorgesehen sein. Des weiteren kann eine Rohmaterialausstoßöffnung nach unten
zwischen den zwei Rohmaterialausstoßöffnungen 21 (in der
Mitte der Kammer) des Mischers 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 1 anstelle
der zwei Rohmaterialausstoßöffnungen 21 vorgesehen
sein, wie dies durch die gestrichelte Linie in 2 gezeigt
ist.
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In
der folgenden Beschreibung eines Betriebs des Mischers 1 gemäß dem vorangehenden Ausführungsbeispiel
1, werden die Öffnungen
der Rohmaterialausstoßöffnungen 21, 21 in
einem normalen Betrieb durch die Öffnungs-/Schließabdeckung 22 geschlossen.
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In
solch einem Zustand werden der Mischer 1 und ebenso eine
Zuführeinrichtung,
die nicht gezeigt ist, durch den Start des Hauptmotors 10 angetrieben.
Dann wird ein zu mischendes Rohmaterial, das entweder pulverförmiges,
pelletartiges oder granulatartiges Harz enthält, das von der Zuführeinrichtung
zugeführt
wird, in den Trichter 11 eingeführt und dann durch die Zufuhröffnung 12 in
den ersten Zufuhrabschnitt 18 eingeführt. Das zu mischende Rohmaterial,
das in den ersten Zufuhrabschnitt 18 eingeführt wird,
wird zum Mischabschnitt 19 in der Zufuhr-/Mischzone 3a auf
der stromabwärtigen
Seite transportiert, worin es gemischt und geschmolzen wird, indem
die Schraube 4 normal gedreht wird. Dann wird das gemischte
und geschmolzene Material in die Ausscheidungs-/Ausstoßzone 3b auf der stromabwärtigen Seite
der Schiebervorrichtung 16 transportiert. Das gemischte
und geschmolzene Material, das in die Ausscheidungs-/Ausstoßzone 3b eingeführt wird,
wird erzwungenermaßen
durch den zweiten Zufuhrabschnitt 20 in Richtung der Ausstoßöffnung 14 transportiert,
sowie durch das Entlüftungsloch 13 entlüftet, falls
erforderlich, und dann durch die Ausstoßöffnung 14 aus dem
Mischer ausgestoßen.
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Falls
der Mischer 1 aufgrund irgendeines Problems notfallartig
gestoppt wird, wird die Öffnungs-/Schließabdeckung 22 durch
Entriegelung der Schrauben 23 von der Rohmaterialausstoßöffnung 21 entfernt,
wenn der gestoppte Mischer 1 wieder in Betrieb genommen
wird. Dann wird ein Restmaterial in der Kammer 3 der Trommel 2 aus
dem Mischer ausgestoßen,
wenn die Schraube 4 von dem Burringmotor mit niedriger
Leistung umgekehrt gedreht wird. Genauer noch wird ein Restmaterial,
das vor dem Schmelzen zu mischendes Rohmaterial enthält, das in
dem ersten Zufuhrabschnitt 18 zurückgeblieben ist, durch die
Rohmaterialausstoßöffnungen 21 durch zumindest
ein umgekehrtes Drehen der Schraube 4 gelöst und ausgestoßen. Außerdem wird
ein Restmaterial, das geschmolzenes und gemischtes Material enthält, durch
die Restmaterialausstoßöffnung 15 ausgestoßen, die
ein wenig stromaufwärts
der Ausstoßöffnung 14 vorgesehen
ist, indem die Schraube 4 normal gedreht wird.
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In Übereinstimmung
mit dem Mischer 1 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
1 heißt das,
dass das Restmaterial, das vor dem Schmelzen zu mischendes Rohmaterial
enthält,
das in dem ersten Zufuhrabschnitt 18 zurückgeblieben
ist, gelöst und
durch die Rohmaterialausstoßöffnungen 21 ausgestoßen wird,
wie dies oben beschrieben ist. Daher gibt es nicht so eine Situation,
dass das Restmaterial, das vor dem Schmelzen zu mischendes Material
enthält,
das in dem ersten Zufuhrabschnitt 18 verblieben ist, gedrückt werden
kann, die in dem Mischer nach dem Stand der Technik entstehen kann,
bei dem das gesamte Restmaterial in der Kammer durch die Ausstoßöffnung auf
der stromabwärtigen
Seite ausgestoßen
werden muss. Zusätzlich
kann das Restmaterial, das vor dem Schmelzen zu mischendes Material
enthält,
durch die Restmaterialausstoßöffnung 15 ausgestoßen werden.
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Dementsprechend
ist aus dem Grund, dass das Restmaterial, das in dem ganzen Bereich
der Kammer 3 verblieben ist, leicht aus dem Mischer ausgestoßen werden
kann, ein Ergebnis erzielt worden, das es ermöglicht, den Mischer durch den
Hauptmotor 10 leicht wieder in Betrieb zu nehmen. Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wird das Restmaterial, das gemischtes Material enthält, durch die
Restmaterialausstoßöffnung 15 ausgestoßen, die ein
wenig stromaufwärts
der Ausstoßöffnung 14 vorgesehen
ist. Allerdings sind die Mittel zum Ausstoßen des Restmaterials nicht
auf das Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung beschränkt.
Restmaterial, das gemischtes Material enthält, kann durch ein Umlenkventil,
das ein wenig stromabwärts
der Ausstoßöffnung 14 für das Ausstoßen von
gemischtem Material vorgesehen ist, ausgestoßen werden. Ein zu mischendes
Rohmaterial kann auch durch die Rohmaterialausstoßöffnung 21 ausgestoßen werden, ohne
die Schraube umgekehrt zu drehen, wenn deren Öffnungsbereich aufgeweitet
werden kann.
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Ein
Mischer gemäß Ausführungsbeispiel
2 der vorliegenden Erfindung ist unter Bezugnahme auf 4 beschrieben,
die eine Querschnittansicht des ersten Zufuhrabschnitts des Mischers
zeigt. Unterschiede zwischen dem Mischer gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
2 und dem Mischer gemäß dem vorangehenden
Ausführungsbeispiel
1 gibt es nur in den Öffnungs-/Schließeinrichtungen
der Rohmaterialausstoßöffnung und
deren Öffnungs- /Schließverfahren.
Da die zwei Mischer den selben grundlegenden Aufbau und die selbe
grundlegende Funktionsweise teilen, sind in der Beschreibung die
gleichen Teile mit identischen Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Abdeckungseinpasslöcher 24, 24,
die senkrecht zu der Rohmaterialausstoßöffnung 21 sind und nach
unten geöffnet
sind, sind an der linken und rechten Seite der Trommel 2 vorgesehen.
Die Öffnungs-/Schließabdeckung 22,
die geschoben oder gezogen werden kann, um die Rohmaterialausstoßöffnung 21 zu
schließen
oder zu öffnen,
ist gleitfähig in
jedes der Abdeckungseinpasslöcher 24, 24 eingepasst.
Die äußerste Endfläche der Öffnungs-/Schließabdeckung 22 hat
eine bogenartige gewölbte
Gestalt, die einen Teil der Innenwand der Kammer 3 bildet.
An dem von der Trommel 2 hervorstehenden Ende der Öffnungs-/Schließabdeckung 22 ist
das äußerste Ende
einer Ausfahrstange eines Hydraulikzylinders 25 als Öffnungs-/Schließantriebseinrichtung
angeschlossen. Der Hydraulikzylinder 25 funktioniert durch
Zufuhr und Ausstoß eines
Drucköls aus/in
eine(r) Hydraulikrohrleitung, die nicht gezeigt ist. Ein Solenoidventil
für das
Umschalten der Flussrichtung des Drucköls durch Verwendung eines Umschalters
ist in der Hydraulikrohrleitung angeordnet. Das heißt, dass
die Hydraulikrohrleitung so aufgebaut ist, dass die Öffnungs-/Schließabdeckung 22 durch
Ausfahren und Einfahren der Ausfahrstange des Hydraulikzylinders 25 durch
Schalten des Solenoidventil gedrückt
und gezogen wird, und dass die Rohmaterialausstoßöffnung 21 geöffnet und
geschlossen wird.
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In
dem Mischer gemäß Ausführungsbeispiel 2
wird der Hydraulikzylinder 25 als eine Öffnungs- /Schließantriebseinrichtung für das Öffnen/Schließen der Öffnungs-/Schließabdeckung 22 verwendet.
Allerdings können
auch zum Beispiel ein Druckluftzylinder, ein Elektromotor, eine Öffnungs-/Schließantriebseinrichtung
mit einem Hydraulikzylinder und einer Kugelumlaufspindel (oder einer
sogenannten „square
screw"), oder eine Öffnungs-/Schließantriebseinrichtung
mit einem Elektromotor und einer Kugelumlaufspindel (oder einer „square
screw") statt des
Hydraulikzylinders 25 verwendet werden. Die Öffnungs-/Schließantriebseinrichtung
ist daher nicht auf den Hydraulikzylinder beschränkt.
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In Übereinstimmung
mit dem Mischer gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
2, wird die Öffnungs-/Schließabdeckung 22 durch
Ausfahren und Einfahren der Ausfahrstange des Hydraulikzylinders 25 durch
Betätigung
des Umschalters gedrückt und
gezogen, und die Rohmaterialausstoßöffnung 21 wird geöffnet und
geschlossen. Aus dem Grund, dass ein Restmaterial, das vor dem Schmelzen
zu mischendes Rohmaterial enthält,
das in dem ersten Zufuhrabschnitt verblieben ist, durch umgekehrtes
Drehen der Schraube 4 durch die Rohmaterialausstoßöffnungen 21 ausgestoßen werden
kann, während ein
Restmaterial, das geschmolzenes und gemischtes Material enthält, aus
der Restmaterialausstoßöffnung ausgestoßen wird,
erzielt der Mischer gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
2 ein Ergebnis, das dem Mischer gemäß dem vorangehenden Ausführungsbeispiel
1 entspricht. Das vorliegende Ausführungsbeispiel 2, in dem die Öffnungs-/Schließabdeckung 22 durch
den Hydraulikzylinder 25 geöffnet und geschlossen wird,
ist dem vorangehenden Ausführungsbeispiel
1 dahingehend überlegen,
dass die zum Start der Wiederinbetriebnahme nach einem Notfallstopp
benötigte
Zeit im Vergleich zum Ausführungsbeispiel
1 verkürzt
wurde, wobei die Öffnungs-/Schließabdeckung
durch Befestigung/Lösen der
Schrauben geöffnet/geschlossen
wird. Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
2 ist die Rohmaterialausstoßöffnung 21 an
zwei Stellen der Kammer 3 vorgesehen, wie dies für das Beispiel
beschrieben ist. Allerdings sind die Anzahl und die Stellen der Rohmaterialausstoßöffnungen 21 nicht
auf das Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschränkt. Der Mischer kann so aufgebaut
sein, dass eine Rohmaterialausstoßöffnung in der Mitte der Kammer 3 nach
unten vorgesehen ist und dass die Öffnungs-/Schließabdeckung durch eine Vorrichtung mit
dem selben Aufbau wie in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 2 geöffnet/geschlossen
wird.
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Ein
Mischer gemäß Ausführungsbeispiel
3 der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 5 beschrieben,
die eine Querschnittansicht des ersten Zufuhrabschnitts des Mischers
zeigt. Unterschiede zwischen dem Mischer gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
3 und dem Mischer gemäß dem vorangehenden
Ausführungsbeispiel
1 gibt es nur in der Öffnungs-/Schießvorrichtung
der Rohmaterialausstoßöffnung und
deren Öffnungs-/Schließverfahren.
Da die zwei Mischer den selben grundlegenden Aufbau und die selbe
grundlegende Funktionsweise teilen, sind in der Beschreibung die
gleichen Teile mit identischen Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Das
heißt,
die Rohmaterialausstoßöffnungen 21, 21,
die seitlich geöffnet
sind, sind an der linken und rechten Seite der Trommel 2 vorgesehen.
Die Öffnungs-/Schließabdeckung 22,
die gedrückt
oder gezogen werden kann, um die Rohmaterialausstoßöffnung 21 zu
schließen
oder zu öffnen,
ist an jeder der Rohmaterialausstoßöffnung 21, 21 gleitfähig eingepasst.
Die äußerste Endfläche der Öffnungs-/Schließabdeckung 22 hat
eine bogenartige gewölbte
Gestalt, die einen Teil der Innenwand der Kammer 3 bildet.
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An
der äußeren Endfläche der Öffnungs-/Schließabdeckung 22 ist
das äußerste Ende einer
Ausfahrstange eines Hydraulikzylinders 25 als Öffnungs-/Schließantriebsvorrichtung
angeschlossen, der durch Zufuhr und Ausstoß eines Drucköls aus/in
eine(r) Hydraulikrohrleitung, die nicht gezeigt ist, funktioniert.
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Ein
Solenoidventil für
das Umschalten der Flussrichtung des Drucköls durch Betätigung eines Umschalters
ist, wie es mit der Hydraulikrohrleitung im vorangehenden Ausführungsbeispiel
2 der Fall war, in der Hydraulikrohrleitung angeordnet.
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Das
heißt,
die Hydraulikrohrleitung ist so aufgebaut, dass die Öffnungs-/Schließabdeckung 22 durch
Ausfahren und Einfahren der Ausfahrstange des Hydraulikzylinders 25 durch
Umschalten des Solenoidventils gedrückt und gezogen wird, und dass die
Rohmaterialausstoßöffnung 21 geöffnet und
geschlossen wird.
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Es
wird begrüßt, dass
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
3, wie in dem Fall des vorangehenden Ausführungsbeispiels 2, ein Luftdruckzylinder,
ein Elektromotor, eine Öffnungs-/Schließvorrichtung
mit einem Hydraulikmotor und einer Kugelumlaufspindel (oder einer „square
screw"), oder eine Öffnungs-/Schließvorrichtung
mit einem Elektromotor und einer Kugelumlaufspindel (oder einer „square screw") statt des Hydraulikzylinders 25 verwendet werden
kann.
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In Übereinstimmung
mit dem Mischer gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
3 wird die Öffnungs-/Schließabdeckung 22 durch
Ausfahren und Einfahren der Ausfahrstange des Hydraulikzylinders 25 durch
Betätigung
des Umschalters aus der Rohmaterialausstoßöffnung 21 heraus gezogen
und in die Rohmaterialausstoßöffnung 21 hinein
gedrückt,
wie dies durch die durchgezogene und eine Strichpunktlinie in 5 gezeigt
ist.
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Dementsprechend
erzielt aus dem Grund, dass durch umgekehrtes Drehen der Schraube 4 ein Restmaterial,
das vor dem Schmelzen zu mischendes Rohmaterial enthält, das
in dem ersten Zufuhrabschnitt zurückgeblieben ist, durch die
Rohmaterialausstoßöffnungen 21 ausgestoßen werden
kann, während
ein Restmaterial, das geschmolzenes und gemischtes Material enthält, durch
die Restmaterialausstoßöffnung ausgestoßen werden
kann, der Mischer gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
3 ein Ergebnis, das dem Mischer gemäß den vorangehenden Ausführungsbeispielen
1 oder 2 entspricht.
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In
allen vorangehenden Ausführungsbeispielen
1 bis 3 ist ein Stetigmischer beschrieben, der zum Beispiel ein
Zwillingsstetigmischer mit beidseitig gestützten Schrauben ist, die sich
in zueinander verschiedenen Richtungen drehen. Allerdings kann die technische
Idee gemäß der vorliegenden
Erfindung bei einem anderen Zwillingsstetigmischer angewandt werden,
der beidseitig gestützte
Schrauben hat, die sich in zueinander gleicher Richtung drehen.
Zudem kann die technische Idee gemäß der vorliegenden Erfindung
auch bei einem Zwillingsschraubenextruder als einem weiteren Beispiel
für einen
Stetigmischer eingesetzt werden, bei dem die Schrauben in vorstehender
Weise an einer Seite einer Antriebseinheit gelagert sind.
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In
einem Stetigmischer ist eine Kammer in einer Trommel ausgebildet,
die einen Zufuhrabschnitt für
das Zuführen
von zu mischendem Rohmaterial an einer Endseite und eine Ausstoßöffnung für das Ausstoßen von
gemischtem Material an der anderen Endseite hat. Ein Paar von Schrauben,
das in der Kammer vorgesehen ist, hat einen Zufuhrteil für den Transport
von zu mischendem Rohmaterial und einen Mischteil für das Mischen
des Rohmaterials. Die Trommel ist mit einer Rohmaterialausstoßöffnung für die Verbindung
der Position, die dem Zufuhrabschnitt in der Kammer entspricht,
mit der Außenseite
der Trommel und einer Öffnung-/Schließabdeckung
für das
freie Öffnen
und Schließen
der Rohmaterialausstoßöffnung versehen.
Die Schraube kann umgekehrt gedreht werden. Selbst wenn aufgrund
eines Notfallstopps große
Mengen von zu mischendem Rohmaterial in der Kammer verbleiben, kann
das Rohmaterial leicht aus der Rohmaterialausstoßöffnung ausgestoßen werden.