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DE602004000284T2 - Mechanismus zum Niederhalten und einstellbaren Zentrieren einer Schrägscheibe - Google Patents

Mechanismus zum Niederhalten und einstellbaren Zentrieren einer Schrägscheibe Download PDF

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DE602004000284T2
DE602004000284T2 DE602004000284T DE602004000284T DE602004000284T2 DE 602004000284 T2 DE602004000284 T2 DE 602004000284T2 DE 602004000284 T DE602004000284 T DE 602004000284T DE 602004000284 T DE602004000284 T DE 602004000284T DE 602004000284 T2 DE602004000284 T2 DE 602004000284T2
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centering
rotation
axis
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Sutanto Eden Prairie Thomas
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Eaton Corp
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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Hydraulikpumpen mit veränderlicher Verdrängung von demjenigen Typ, der eine rotierende Gruppe und ein neigbares Nockenbauteil und eine Schrägscheibe zum Variieren der Verlagerung der rotierenden Gruppe aufweist, und genauer auf einen Mechanismus zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe für derartige Pumpen. Noch genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen solchen Mechanismus, bei dem der Zentrierbereich des Mechanismus einstellbar ist.
  • Obgleich die Hydraulikpumpe von demjenigen Typ ist, mit dem die vorliegende Erfindung verwendbar ist, kann sie verschiedene Typen von rotierenden Gruppen beinhalten. Die Erfindung erweist sich als besonders vorteilhaft, wenn sie zusammen mit einer Pumpenrotationsgruppe vom "In-line"-Axialkolbentyp verwendet wird, d.h. mit einer Gruppe, die eine sich drehende Zylindertrommel aufweist, die eine Mehrzahl von Zylindern ausbildet, sowie einen innerhalb jedes Zylinders hin und her gehenden Kolben, wobei die Zylinder parallel zueinander und zu der Drehachse einer Antriebswelle angeordnet sind. Daher wird die vorliegende Erfindung in Zusammenhang mit einer derartigen In-line-Axialkolbenpumpe beschrieben werden.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung mit verschiedenen Typen von Schrägscheibenanordnungen verwendet werden kann, ist es äußerst bevorzugt, dass die Erfindung mit Pumpen vom "Schrägscheiben/Wiegen"-Typ benutzt wird, wie sie in der auf den Anmelder der vorliegenden Erfindung übertragenen Patentschrift US-A-6 068 451, die hier als Referenz dient, illustriert und beschrieben ist. Somit wird die vorliegende Erfindung in Zusammenhang mit einer Axialkolbenpumpe illustriert und beschrieben werden, die eine Schrägscheibe vom Schrägscheiben/Wiegen-Typ aufweist.
  • Veränderungen in der Verdrängung einer Axialkolbenpumpe (mittels einer Veränderung des Neigungswinkels der Schrägscheibe) können entweder durch einen geeigneten hydraulischen Servomechanismus oder durch einen manuellem Eingang bewerkstelligt werden. In der Vergangenheit bestand die konventionelle Praxis darin, dass wenn die Veränderungen der Verdrängung mittels eines hydraulischen Servomechanismus erfolgen sollten, der Servomechanismus selbst eine geeignete Zentriervorrichtung aufwies, d.h. eine Vorrichtung, die den Servo und indirekt auch die Schrägscheibe zu seiner bzw. ihrer Neutralstellung (Null Verdrängung) hin vorspannte. In jüngerer Zeit ist es jedoch üblicher geworden, die Zentriervorrichtung (Federn) von dem hydraulischen Servomechanismus wegzulassen und stattdessen innerhalb der Pumpenkammer einen Mechanismus zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe anzuordnen. Im Unterschied zu dem Zentriermechanismus, der mit dem Servomechanismus assoziiert ist, würde der Mechanismus zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe sowohl eine Zentrierfunktion (Null Verlagerung der Schrägscheibe) wie eine "Niederhalte"-Funktion bewerkstelligen, mittels deren die Schrägscheibe zu ihrer benachbarten Wiegen-(Stütz)-Oberfläche hin vorgespannt und gegen sie gehalten werden würde.
  • Beim Stand der Technik sind verschiedene Vorrichtungen zum Zentrieren und Niederhalten entworfen worden, allerdings fallen unglücklicherweise viele der Vorrichtungen vom Stand der Technik zum Zentrieren und Niederhalten kompliziert und teuer aus, oder sie sind schwierig zusammen zu bauen bzw. in ihrer Neutralstellung einstellbar, oder sie weisen gewisse andere Betriebsnachteile wie z.B. die Übertragung einer unerwünschten Seitenlast an die Vorspannfedern auf.
  • Ein Beispiel eines derartigen Mechanismus vom Stand der Technik zum Zentrieren und Niederhalten, der nach wie vor in breitem Umfang kommerziell verwendet wird, ist in US-A-4 584 926 gezeigt. Bei der Vorrichtung dieser Patentschrift erfolgt die Einstellung des Zentriermechanismus zum Zeitpunkt des Zusammenbaus der Pumpe, wobei ein relativ großes Plattenbauteil mit Außengewinde, das innerhalb eines durch das Pumpengehäuse ausgebildeten Innengewindes aufgenommen ist, drehbar eingestellt wird. Die durch das Gehäuse bzw. die Platte ausgebildeten Innen- und Außengewinde tragen wesentlich zu den gesamten Bearbeitungs- und Herstellungskosten der Pumpe bei. Weiterhin ist beobachtet worden, dass die drehbare Platte, die ausschließlich mittels der Gewindeverbindung relativ zu dem Pumpengehäuse an Ort und Stelle gehalten wird, als eine Quelle von Resonanzstörgeräuschen fungieren kann und die unter den entsprechenden Bedingungen jegliches erzeugte Geräusch tatsächlich verstärken kann.
  • Im Zusammenhang mit dem bekannten Mechanismus ist weiterhin beobachtet worden, dass wenn die Vorrichtung für das Erreichen der absoluten Neutralstellung (Null Verdrängung) eingestellt wird, der Federsitz möglicherweise nicht mehr länger perfekt senkrecht zu der Drehachse der Pumpe ausgerichtet ist. Für den Fachmann versteht sich, dass der Mangel an perfekter senkrechter Ausrichtung des Federsitzes eine Seitenlast auf die Vorspannfedern des Mechanismus ausüben kann, was die Lebensdauer der Federn verringern kann. Ebenfalls versteht sich für den Fachmann, dass die Leistungsfähigkeit des Mechanismus von US-A-4 584 926 in großem Umfang von der Aufrechterhaltung äußerst enger Toleranzen zwischen den verschiedenen Punkten der mechanischen Verbindung innerhalb des Mechanismus sowie zwischen dem Mechanismus und dem Pumpengehäuse abhängt.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Dementsprechend besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung eines verbesserten Mechanismus zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe, bei welchem die Einstellung des Mechanismus in die absolute Neutralstellung (Null Pumpenverdrängung) für den Pumpenbetrieb keine weiteren Nachteile wie z.B. Vibrationen und Störgeräusche oder eine auf die Vorspannfedern wirkende Seitenlast mit sich bringt.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines derartigen verbesserten Mechanismus zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe, der die oben angeführte Aufgabe löst und bei welchem die Verwendung vergleichsweise lockerer Herstellungs- und Montagetoleranzen für die verschiedenen Bauteile möglich sind, ohne dass die konsistente Bewerkstelligung einer im wesentlichen absoluten Neutralstellung (Null Pumpenverdrängung) verloren geht.
  • Die obigen und weitere Aufgaben der Erfindung werden durch die Bereitstellung eines verbesserten Mechanismus zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe für eine Axialkolbeneinheit mit veränderlicher Verdrängung gelöst, der versehen ist mit einem Gehäuse, das eine Kammer und eine Drehachse ausbildet, sowie mit einer Zylindertrommel, die für eine Drehung um die Drehachse ausgelegt ist und die eine Mehrzahl von Bohrungen ausbildet sowie eine Mehrzahl von Kolben aufweist, die in den Bohrungen axial beweglich sind. Die Einheit beinhaltet ein Nockenbauteil, das um eine Querachse neigbar ist und senkrecht zu der Drehachse steht, sowie eine Schrägscheibe, die mit jedem Kolben in Wirkverbindung steht, um deren Hin- und Herbewegung in Ansprechen auf die Rotation der Zylindertrommel zu bewirken, wenn das Nockenbauteil von einer Neutralstellung, in der die Schrägscheibe senkrecht zu der Drehachse steht, zu einer verlagerten Stellung hin verlagert wird. Der Mechanismus zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe spannt das Nockenbauteil axial zu einer Wiegenfläche hin vor und ist zu der Neutralstellung hin schwenkbar.
  • Der verbesserte Mechanismus ist durch ein Paar Arme gekennzeichnet, wobei jeder der Arme an seinem axialen Ende eine Schwenkstelle festlegt, die an einer Seite der Drehachse relativ zu dem Gehäuse feststeht, sowie durch einen Schrägscheibeneingriffsbereich an dem gegenüberliegenden axialen Ende, der mit der Schrägscheibe an der anderen Seite der Drehachse in Eingriff tritt, wenn sich die Schrägscheibe in der Neutralstellung befindet. Ein Verbinder steht mit den Armen in Wirkverbindung, wobei die Arme in einer im allgemeinen scherenförmigen Bewegung um die Schwenkstellen herum schwenken können. Eine Vorspannanordnung spannt die Schrägscheibeneingriffsbereiche der Arme zu der Schrägscheibe hin vor, wobei sich bei der Abwesenheit eines Eingangs zum Schrägstellen des Nockenbauteils die Schrägscheibe mit beiden Schrägscheibeneingriffsbereichen in Eingriff steht und sich in der Neutralstellung befindet.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein etwas schematischer fragmentarischer axialer Querschnitt einer In-line-Axial-kolbenpumpe mit veränderlicher Verdrängung des Typs, für den die vorliegende Erfindung vorteilhaft verwendet werden kann.
  • 2 ist ein axialer Querschnitt, der teilweise aufgeschnitten und teilweise in einem Außenaufriss dargestellt ist und eine Axialkolbenpumpe von dem in 1 leicht schematisch gezeigten allgemeinen Typ einschließlich des Mechanismus der vorliegenden Erfindung zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe illustriert.
  • 3 ist eine etwas vergrößerte perspektivische Ansicht des Mechanismus der vorliegenden Erfindung zum Zentrieren und Niederhalten, wobei sich die Schrägscheibe in ihrer Neutralstellung befindet.
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht ähnlich zu 3, wobei jedoch die Schrägscheibe von ihrer Neutralstellung zu einer verlagerten, schräg gestellten Betriebsteilung angeordnet ist.
  • 5 ist ein vergrößerter fragmentarischer axialer Querschnitt entlang einer senkrecht zu der Ebene von 2 verlaufenden Ebene, der bestimmte Aspekte des Mechanismus der vorliegenden Erfindung zum Zentrieren und Niederhalten einschließlich seiner Beziehung zu dem Pumpengehäuse illustriert.
  • 6 ist eine weiter vergrößerte fragmentarische und leicht schematische Ansicht, die einen Querschnitt durch den axialen Querschnitt von 5 darstellt und den Einstellmechanismus für die vorliegende Erfindung illustriert.
  • 7 und 8 sind vereinfachte leicht schematische Ansichten des Mechanismus der vorliegenden Erfindung zum Zentrieren und Niederhalten in seiner neutralen bzw. verlagerten Stellung, und zwar von einer Richtung aus gesehen, die im allgemeinen entgegengesetzt zu derjenigen der 3 und 4 ist.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungs
  • Nun auf die Zeichnungen Bezug nehmend, welche die Erfindung nicht einzugrenzen beabsichtigen, illustriert 1 eine allgemein mit 11 gekennzeichnete Axialkolbenpumpe mit veränderlicher Verdrängung, die von einem mit der vorliegenden Erfindung verwendbaren Typ ist. Die Pumpe 11 weist zwei Hauptbereiche auf: ein Pumpelement 13 und eine fluiddruckbetätigte Servobaugruppe 15. Es sollte sich verstehen, dass die vorliegende Erfindung weder den hier dargestellten spezifischen Typ an Pumpelement 13 noch eine Servobaugruppe vom Fluiddrucktyp für die Betätigung der Pumpe 11 erfordert.
  • Das Pumpelement 13 beinhaltet ein Pumpengehäuse 19, das eine inneren Hohlraum bzw. eine Kammer 21 ausbildet. Eine Antriebswelle 23 erstreckt sich von dem linken Ende in 1 (siehe 2) aus in den Hohlraum 21 und erstreckt sich anschließend durch eine Öffnung in einem Anschlussgehäuse 25 hin nach rechts, was für den Fachmann wohlbekannt ist. Das Anschlussgehäuse 25 wird manchmal auch als eine Rückplatte oder als eine Endkappe bezeichnet. Wie im folgenden und in den beiliegenden Ansprüchen verwendet kann sich der Begriff "Gehäuse" entweder sowohl auf das Pumpengehäuse 19 wie auf das Anschlussgehäuse 25 oder hinsichtlich des Umstands, dass das Pumpengehäuse 19 und das Anschlussgehäuse 25 zur Ausbildung des inneren Hohlraums 21 zusammenwirken, auf nur eines dieser Gehäusebauteile beziehen.
  • Um die Antriebswelle 23 innerhalb des inneren Hohlraums 21 ist eine Zylindertrommel 29 angeordnet, die mit der Antriebswelle 23 verkeilt ist, um sich mit ihr zu drehen. Die drehbare Zylindertrommel 29 bildet eine Mehrzahl von Zylinderbohrungen 31 aus, und für eine hin und her gehende Bewegung innerhalb jeder Bohrung 31 ist ein Kolben 33 vorgesehen. Jeder Kolben 33 weist einen allgemein kugelförmigen Kopf 34 auf, der innerhalb eines Kolbenschuhs 35 (der mitunter auch als ein "Slipper" bezeichnet wird) aufgenommen ist. Die Kolbenschuhe 35 werden auf eine Weise als in Kontakt mit einer Schrägscheibe 37 stehend gehalten, die dem Fachmann im allgemeinen wohlbekannt ist. Der Begriff "Schrägscheibe 37" bezieht sich hauptsächlich auf die ebene Oberfläche eines Nockenbauteils 39, wobei die Schrägscheibe 37 diejenige Oberfläche ist, mit der die Kolbenschuhe 35 in Eingriff treten. Typischerweise ist das Nockenbauteil 39 an einer Nockenabstützung oder "Wiege" 41 montiert und dort typischerweise durch geeignete Lager (die hier keine Bezugszeichen tragen) abgestützt, wie dies beim Stand der Technik von Pumpen allgemein üblich ist.
  • In 1 sind das Nockenbauteil 39 und die Schrägscheibe 37 in der Neutralstellung gezeigt, und eine Bewegung des Nockenbauteils 39 von der Neutralstellung aus zu jeder Richtung führt dazu, dass der Hub der Kolben 33 derart verändert wird, dass eine Drehung der Zylindertrommel 29 eine Ausgangsströmung von unter Druck stehendem Fluid von dem Pumpelement 13 bewirkt. Während des Betriebs der Pumpe, bei dem die Schrägscheibe 37 etwas schräg gestellt ist, wirken das Gehäuse 19 und die Zylinder 31 zusammen, um zwei Druckfluidwege auszubilden, wobei einer der Wege an der Ansaug-(Einlass)-Seite der Pumpe und der andere an der Ausstoß-(Auslass)-Seite der Pumpe vorgesehen ist.
  • Die fluiddruckbetätigte Servobaugruppe 15 weist in der vorliegenden Ausführungsform und lediglich beispielshalber ein getrenntes Servogehäuse 43 auf, das auf geeignete Weise an dem Pumpengehäuse 19 befestigt ist. Das Servogehäuse 43 bildet einen Servozylinder 45 aus, und darin axial verschiebbar angeordnet ist ein Servokolben 47, der in 1 entsprechend der Neutralstellung der Schrägscheibe 37 in seiner Neutralstellung dargestellt ist. Der Servokolben 47 bildet eine ringförmige Nut 49 aus, die das vordere Ende eines Servokolbenstößels 51 aufnimmt. Der Stößel 51 ist mit dem Nockenbauteil 39 durch einen Stößelstift 53 verbunden, der von der Schwenkbewegungsachse des Nockenbauteils 39 versetzt ist. Infolgedessen bewegt eine Bewegung des Servokolbens 47 in einer in 1 nach unten weisenden Richtung den Servokolbenstößel 51 nach unten, wodurch das Nockenbauteil 39 in einer Richtung gegen den Uhrzeigersinn (um eine hier nicht dargestellte "Querachse" herum, die senkrecht zu der Drehachse der Antriebswelle 23 liegt) von der Neutralstellung in 1 aus zu einer verlagerten oder "Betriebs"-Stellung schwenkt. Ein genaueres Verständnis der Struktur und des Betriebs der Pumpe 11 sowie insbesondere der Servobaugruppe 15 kann an Hand der oben genannten Patentschrift US-A-6 068 451 gewonnen werden.
  • Nun auf 2 in Zusammenhang mit 3 Bezug nehmend wird der Mechanismus der vorliegenden Erfindung zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe, der allgemein durch das Bezugszeichen 55 gekennzeichnet ist, beschrieben werden, wobei sich versteht, dass die Ansicht von 2 hauptsächlich deshalb bereitgestellt wird, um ein Verständnis des generellen Standorts und der räumlichen Beziehung des Mechanismus 55 relativ zu dem Rest der Axialkolbenpumpe 11 zu erleichtern. Der Mechanismus 55 beinhaltet eine Federsitzstange 57 (siehe auch die 2 und 7), die zwei Federsitze 59 und 61 aufweist, welche vorzugsweise integral mit der Stange ausgebildet sind. In Eingriff mit dem Federsitz 59 stehend ist eine Druckfeder 63 vorgesehen, und in Eingriff mit dem Federsitz 61 liegt eine Druckfeder 65 vor. Vorzugsweise sind sämtliche Eigenschaften der Druckfedern 63 und 65 wie z.B. ihre gesamte Länge (im entspannten Zustand), der Durchmesser, die Federkonstante usw. im wesentlichen identisch. Wie am einfachsten in 2 ersichtlich liegen diejenigen Enden der Federn 63 und 65, die der Federsitzstange 57 und den Federsitzen 59 und 61 gegenüberliegen, gegen eine Endwand der Kammer 21 an, die in der vorliegenden Ausführungsform durch das Anschlussgehäuse 25 ausgebildet wird.
  • Der Mechanismus 55 weist ein Paar Stellarme 67 und 69 auf. Der Stellarm 67 verfügt über einen Haltestift 71, der sich durch ein "oberes" Ende (in 3) des Arms 67 erstreckt, und der Haltestift 71 steht derart relativ zu dem Pumpengehäuse 19 fest, dass der Stellarm 67 relativ zu dem Gehäuse 19 um den Haltestift 71 schwenken kann. Ähnlich dazu weist der Stellarm 69 einen sich durch ein oberes Ende des Arms 69 erstreckenden Haltestift 73 auf, der relativ zu dem Pumpengehäuse 19 derart feststeht, dass der Stellarm 69 relativ zu dem Gehäuse 19 um den Haltestift 73 herum schwenken kann.
  • Wie am besten in den 3 und 4 ersichtlich ist bilden die Stellarme 67 und 69 ein Paar Langschlitze 75 bzw. 77 aus, die sich gegenseitig überlappen oder "überkreuzen". Sich durch die Schlitze 77 und 75 an ihrer Überlappung hindurch erstreckend liegt ein Scherenstift 79 vor, der im folgenden und in den beiliegenden Ansprüchen auch als ein "Verbinder" bezeichnet wird, da er dazu beiträgt, die relativen Stellungen der Stellarme 67 und 69 miteinander zu verbinden oder zu fixieren. Vorzugsweise sind zwischen den Langschlitzen 75 und 77 und dem Scherenstift 79 Gleitblöcke 75B bzw. 77B angeordnet (die nur in 5 dargestellt sind), die hauptsächlich für die Zwecke einer Belastungsverminderung vorgesehen sind. Wie in dem Abschnitt "Hintergrund der Erfindung" erwähnt wurde, besteht ein Vorteil der vorliegenden Erfindung darin, dass Toleranzen zwischen verschiedenen assoziierten Bauteilen des Mechanismus 55 nicht äußerst eng gehalten werden müssen, um eine genaue Einstellung der Neutralstellung zu ermöglichen.
  • Der Scherenstift 79 steht an einer Führungsplatte 81 fest (siehe auch 6), wobei die Führungsplatte 81 eine untere U-förmige Öffnung 83 (siehe 7) und eine obere U-förmige Öffnung 85 ausbildet. Es sei darauf hingewiesen, dass sich die hier erfolgenden Bezüge auf "oben" und "unten" lediglich als deskriptiv mit Bezug auf die 3 bis 8 verstehen und den Rahmen der Erfindung in keiner Weise einschränken. Innerhalb der unteren Öffnung 83 ist ein Schwenkstift 87 angeordnet, der relativ zu dem Pumpengehäuse 19 fest steht (siehe den unteren Teil von 5), sodass das untere Ende der Führungsplatte 81 um einen "feststehenden" Schwenkpunkt, d.h. um die Achse des Schwenkstifts 87 herum schwenkt. Innerhalb der oberen U-förmigen Öffnung 85 angeordnet und benachbart zu ihr ist eine allgemein mit 89 bezeichnete Einstellbaugruppe vorgesehen. In der vorliegenden Ausführungsform und lediglich beispielshalber beinhaltet die Einstellbaugruppe 89 ein Bauteil 91, das drehbar innerhalb einer Öffnung in dem Pumpengehäuse 19 angeordnet ist.
  • Ebenfalls weist die Einstellbaugruppe 89 ein exzentrisches Bauteil 93 auf (siehe 6), das zwar mit dem Bauteil 91 drehfest verbunden, aber relativ dazu exzentrisch angeordnet ist, wie dies schematisch in 6 dargestellt ist. Das exzentrische Bauteil 93 ist innerhalb der oberen U-förmigen Öffnung 85 aufgenommen, sodass eine Rotation der Einstellbaugruppe 89 in beispielsweise einer Richtung im Uhrzeigersinn (von 6 aus gesehen) dazu führt, dass sich das exzentrische Bauteil 93 in einer Richtung im Uhrzeigersinn dreht (von 6 aus gesehen), wodurch bewirkt wird, dass die Führungsplatte 81 in einer Richtung im Uhrzeigersinn um die Achse des Schwenkstifts 87 herum leicht schwenkt. Es sollte sich verstehen, dass die in 6 dargestellten Pfeile bereitgestellt sind, um das Verständnis des Betriebs des Mechanismus zu erleichtern, wobei deren Längen weder das Bewegungsausmaß des exzentrischen Bauteils 93 noch der Führungsplatte 81 repräsentieren.
  • Nun erneut hauptsächlich auf 3 in Zusammenhang mit 7 Bezug nehmend beinhaltet der Stellarm 67 einen Anschlussschrägscheibeneingriffsbereich 95 und ähnlich dazu weist der Stellarm 69 einen Anschlussschrägscheibeneingriffsbereich 97 auf. Obgleich die Bereiche 95 und 97 durch den Begriff "mit der Schrägscheibe in Eingriff stehend" gekennzeichnet worden sind, sollte sich verstehen, was am einfachsten in 8 ersichtlich ist, dass die Anschlussschrägscheibeneingriffsbereiche 95 und 97 vorzugsweise zu jedem Zeitpunkt mit der Federsitzstange 57 in Eingriff stehend verbleiben. Genauer verbleiben die Bereiche 95 und 97 mit einer Unterseite der Federsitzstange 57 in Eingriff stehend, und noch genauer sowie gemäß der vorliegenden Ausführungsform verbleiben die Bereiche 95 und 97 mit den Unterseiten der Federsitze 59 bzw. 61 in Eingriff stehend.
  • Nun hauptsächlich auf die 3, 4, 7 und 8 Bezug nehmend, sei darauf hingewiesen, dass der Begriff "Schere" weiter oben mit Bezug auf den Stift 79 verwendet wurde, der durch die Langschlitze 75 und 77 (und die Gleitblöcke 75B und 77B) der Stellarme 67 bzw. 69 hindurch reicht. Wie lediglich in den 3 und 4 dargestellt ist, bildet das Nockenbauteil 39, das die Schrägscheibe 37 aufweist (oder ausbildet), eine Zentralöffnung 99 aus, durch welche die Antriebswelle 23 verläuft, wobei die Zentralöffnung 99 relativ zu der Antriebswelle 23 groß genug ist, um die Neigungsbewegung des Nockenbauteils 39 zu ermöglichen, ohne einen Kontakt mit der Antriebswelle 23 zu erzeugen oder die Drehung der Antriebswelle 23 zu stören.
  • In den 7 und 8 ist eine Ebene dargestellt, welche die Drehachse A der Antriebswelle 23 beinhaltet, wobei sich versteht, dass die Drehachse A mit dem Zentrum der Zentralöffnung 99 zusammenfallen würde, wenn sich das Nockenbauteil 39 in seiner Neutralstellung aus 3 befände. Wie am besten anhand der 3 und 4 ersichtlich fungieren die Stellarme 67 und 69 zusammen mit dem Scherenstift 79 in einer im allgemeinen "scherenförmigen" Weise, die jedoch bestimmte Unterschiede aufweist, welche sich für den Fachmann anhand dieser Beschreibung verstehen. Somit stehen die Stellarme 67 und 69 relativ zueinander an der Achse des Scherenstifts 79 nicht fest (wie bei normalen Scherenarmen), sondern stattdessen schwenkt, was oben erläutert wurde, jeder Stellarm relativ zu dem Pumpengehäuse 19 um seinen jeweiligen Haltestift 71 oder 73. Allerdings bedeutet gemäß des wichtigen Aspekts der Erfindung, die "Scheren"-Anordnung der Erfindung, dass die Stellarme 67 und 69 um die Achse des Scherenstifts 79 herum immer in einer symmetrischen Beziehung zueinander verbleiben.
  • Angesichts der 3 und 4 in Zusammenhang mit den 7 und 8 ist ersichtlich, dass für jeden Stellarm eine Schwenkstelle vorliegt (der Haltestift 71 oder 73), die sich auf einer Seite der Drehachse A befindet, und der Schrägscheibeneingriffsbereich (95 oder 97) des Arms ist an dem axial gegenüberliegenden Ende des jeweiligen Arms und an der gegenüberliegenden Seite der Drehachse relativ zu der Schwenkstelle angeordnet. Anders gesagt liegen der Haltestift 71 (der dem Stellarm 67 zugeordnet ist) und der Schrägscheibeneingriffsbereich 97 des Arms 69 auf einer Seite der Drehachse A, während der Haltestift 73 (der dem Stellarm 69 zugeordnet ist) und der Schrägscheibeneingriffsbereich 95 des Arms 67 auf der anderen Seite der Drehachse A angeordnet sind.
  • Wenn sich die Schrägscheibe 37 in ihrer Neutralstellung befindet, wie dies in den 3 und 7 dargestellt ist, spannen die Druckfedern 63 und 65 die Federsitzstange 57 "nach unten" vor (von den beiden 3 und 7 aus gesehen), wodurch die beiden Schrägscheibeneingriffsbereiche 95 und 97 auf eine Weise in einen Eingriff mit der Schrägscheibe 37 hin vorgespannt werden, die eine absolute Neutralstellung (Null Verlagerung) des Nockenbauteils 39 sicherstellt. Mit anderen Worten wird die Neutralstellung bei der Abwesenheit einer Eingangsbewegung in das Nockenbauteil 39 erreicht, die ausreichen würde, um die Vorspannkraft der Federn 63 und 65 zu überwinden.
  • Nun hauptsächlich auf die 4 und 8 Bezug nehmend, besteht, wenn dem Nockenbauteil 39 ein Eingang zugeführt wird, wodurch es in seine verlagerte Betriebsposition schräg gestellt wird, das Ergebnis darin, dass eine Seite bzw. ein Bereich des Nockenbauteils 39 "ansteigt" (von den 4 und 8 aus gesehen), wodurch der Schrägscheibeneingriffsbereich 95 nach oben und dadurch die Federsitzstange 57 nach oben hin vorgespannt wird. Gemäß eines wichtigen Aspekts der Erfindung und aufgrund des im allgemeinen scherenförmigen Betriebsmodus bewegt jedoch die Schwenkbewegung des Arms 67 den Scherenstift 79 nach oben, wenn der Bereich 95 in der 8 nach oben vorgespannt wird und um seinen Haltestift 71 schwenkt. Eine derartige nach oben verlaufende Bewegung des Scherenstifts 79 führt wiederum dazu, dass der Stellarm 69 um seinen Haltestift 73 herum schwenkt. Das Ergebnis besteht darin, dass sich der Schrägscheibeneingriffsbereich 97 des Arms 69 in einer vertikalen Position befindet, die der Position des Bereichs 95 entspricht, obgleich der Bereich 97 durch das Nockenbauteil 39 nicht auf eine Weise in eine nach oben verlaufende Richtung gedrängt worden ist, wie dies für den Bereich 95 der Fall ist.
  • Es sollte sich verstehen, dass es im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegt, dass die Haltestifte 71 und 73, die hier als relativ zu dem Pumpengehäuse "feststehend" illustriert und beschrieben worden sind, lediglich an irgendeinem beliebigen Zeitpunkt feststehend sein müssen. Allerdings liegt es im Rahmen der Erfindung, die Positionen der Haltestifte 71 und 73 beweglich oder einstellbar zu machen, und möglicherweise als Teil der gesamten Einstellbarkeit des Mechanismus 55 vorzusehen. In einem solchen Fall würden die Haltestifte 71 und 73 vorzugsweise auf eine Weise eingestellt werden, die den Abstand zwischen den Achsen der Stifte 71 und 73 konstant hält, um die gesamte Symmetrie des Mechanismus 55 aufrechtzuerhalten, wie dies zuvor beschrieben wurde.
  • Die Erfindung ist in der obigen Beschreibung ausführlich erläutert worden und es wird davon ausgegangen, dass sich für den Fachmann verschiedene Abänderungen und Modifikationen der Erfindung anhand dieser Beschreibung ergeben. Beabsichtigt ist, dass sämtliche derartigen Abänderungen und Modifikationen in der Erfindung eingeschlossen sind, so lange sie in den Rahmen der beiliegenden Ansprüche fallen.

Claims (6)

  1. Mechanismus (55) zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe für eine Axialkolbeneinheit (11) mit veränderlicher Verdrängung, die ein eine Kammer (21) bestimmendes Gehäuse und eine Drehachse (A) aufweist, wobei eine Zylindertrommel (29) für eine Drehung um die Drehachse (A) angeordnet ist, der eine Mehrzahl von Bohrungen (31) bestimmt und in welchem eine Mehrzahl von Kolben (33) axial verlagerbar sind; sowie ein Nockenbauteil (39), welches um eine Querachse schwenkbar ist, die senkrecht zu der Drehachse A verläuft, wobei eine Schrägscheibe (37) vorgesehen ist, die mit jedem der Kolben (33) in Wirkverbindung steht, um eine Hin- und Herbewegung derselben in Ansprechen auf eine Drehung der Zylindertrommel (29) zu bewirken, wenn das Nockenbauteil (39) von einer Neutralstellung (3), in welcher die Schrägscheibe (37) senkrecht zu der Drehachse (A) steht, in eine verlagerte Stellung (4) verlagert wird; wobei der Mechanismus (55) zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe das Nockenbauteil (39) in Axialrichtung in Richtung auf eine Wiegenfläche (41) sowie in Schwenkrichtung in Richtung auf die Neutralstellung (3) vorspannt; dadurch gekennzeichnet, dass: (a) der Mechanismus (55) zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe ein Paar Arme (67, 69) aufweist, wobei jeder der Arme an einem seiner axialen Enden eine Schwenkstelle (71, 73) bestimmt, die mit Bezug auf das Gehäuse (19) an einer Seite der Drehachse (A) festgelegt ist, sowie an dem gegenüberliegenden axialen Ende davon einen Schrägscheibeneingriffsbereich (95, 97), der mit der Schrägscheibe (37) auf der anderen Seite der Drehachse (A) in Eingriff tritt, wenn die Schrägscheibe in der Neutralstellung (3) steht; (b) ein Verbinder (79) vorgesehen ist, der mit den Armen (67, 69) in Wirkungsverbindung steht, so dass die Arme in der Lage sind, um die Schwenkstellen (71, 73) in einer generell scherenförmigen Bewegung zu schwenken; und (c) eine Vorspannanordnung (63, 65) vorgesehen ist, welche die Schrägscheibeneingriffsbereiche (95, 97) der Arme (67, 69) in Richtung auf die Schrägscheibe (37) vorspannt, wodurch in Abwesenheit einer Eingabe zum Verschwenken des Nockenbauteils (39) die Schrägscheibe in Eingriff mit den beiden Schrägscheibeneingriffsbereichen (95, 97) steht und sich in der Neutralstellung (3) befindet.
  2. Mechanismus (55) zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Wiegenfläche (41) eine Lageranordnung aufweist und das Nockenbauteil (39) eines vom Nocken/Wiegen-Typ ist.
  3. Mechanismus (55) zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus innerhalb der durch das Gehäuse (19) bestimmten Kammer (21) an einem der quer verlaufenden Enden der Schrägscheibe (37) angeordnet ist.
  4. Mechanismus (55) zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannanordnung (63, 65) ein Federsitzbauteil (57) aufweist, welches generell senkrecht zu der Drehachse (A) ausgerichtet ist, wobei die Arme (67, 69) im wesentlichen identisch sind und jeder der Schrägscheibeneingriffsbereiche (95, 97) der Arme in Eingriff mit sowohl der Schrägscheibe (37) als auch dem Federsitzbauteil (57) steht, wenn sich die Schrägscheibe in der Neutralstellung befindet (3).
  5. Mechanismus (55) zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Schrägscheibeneingriffsbereiche (95, 97) der Arme (67, 69) in Eingriff mit dem Federsitzbauteil (57) bleibt, wenn sich die Schrägscheibe (37) in der verlagerten Stellung (4) befindet.
  6. Mechanismus (55) zum Zentrieren und Niederhalten einer Schrägscheibe gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federsitzbauteil (57) einen ersten (59) und einen zweiten (61) Sitzbereich bestimmt, die sich mit Bezug auf die Drehachse (A) gegenüberliegen und gleichmäßig angeordnet sind, und wobei die Vorspannanordnung eine erste (63) und eine zweite (65) im wesentlichen identische Druckfeder aufweist, die gegen den ersten (59) bzw. zweiten (61) Sitzbereich ansteht.
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