DE2100117C3 - Steuerventil für eine hydraulische Stelleinrichtung zur Verstellung eines schwenkbaren Bauteils - Google Patents
Steuerventil für eine hydraulische Stelleinrichtung zur Verstellung eines schwenkbaren BauteilsInfo
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- DE2100117C3 DE2100117C3 DE2100117A DE2100117A DE2100117C3 DE 2100117 C3 DE2100117 C3 DE 2100117C3 DE 2100117 A DE2100117 A DE 2100117A DE 2100117 A DE2100117 A DE 2100117A DE 2100117 C3 DE2100117 C3 DE 2100117C3
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Description
2 iOO
Juuteils. innerhalb des Gehäuses der Hubkolbenmasehiie
angeordnet sind, und von denen eine mit dem ichwenkbaren Bauteil drehfest gekoppelt und die andere
von außerhalb des Gehäuses verdrehbar ist, wobei iie voneinander weisenden Außenflächen der Steuerspiegelplatten
an gegenüberliegenden Wänden der Ventilkammer und die einander zugekehrten Innenflächen
der Steuerspiegelplatten in an sich bekannter Weise so aneinander anliegen, daß die Steueröffnungen
und Vertiefungen zur Steuerung des Durchflusses der it>
Stelleinrichtung miteinander verbindbar und gegeneinander abschließbar sind.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Steuerspiegelplatten kreisrund ausgebildet, und in die
Innenfläche der ersten Steuerspiegelplatte sind zwei bogenförmige Vertiefungen mit Abstand eingeschnitten,
der einen Schlitz aufweist, wobei die gesamte Bogenlänge des Abstandes und der Vertiefungen größer
als 180° ist. In die Innenfläche der zweiten Steuerspiegelplane ist ebenfalls eine bogenförmige Vertiefung ao
mit einer Bogenlänge von wenigstens 90° eingeschnitten, deren Mitte diametral gegenüberliegend auf die
Mitte eines Abstandsstückes weist, das zwei Schlitze voneinander trennt und im Zusammenw:rken mit der
Innenfläche der ersten Steuerspiegeiplatte deren »5
Schlitz teilweise abdeckt.
Die in die Innenflächen der Steuerspiegelplatten eingeschrittenen
Vertiefungen sind breiter als die in die Außenflächen dieser Steuerspiegelplatten eingeschnittenen
Vertiefungen. Dabei weisen die die Vertiefungen auf der Innenfläche und der Außenfläche der ersten
Steuerspiegelplatte verbindenden und mit der Vertiefung der zweiten Steuerspiegelplatte korrespondierenden
Steueröffnungen einen größeren Durchmesser auf als die die Vertiefungen auf der Außenfläche und der
Innenflache verbindenden Steueröffnungen in der zweiten Steuerspiegelplatte. Die in den Außenflächen
der Steuerspiegelplatten eingeschnittenen Vertiefungen sind so angeordnet und weisen ein solches Volumen
auf daß ein Gleichgewichtszustand der zwischen den Innenflächen wirkenden Kräfte vermieden wird,
wobei durch die Anordnung größerer Vertiefungen auf der Außenfläche der ersten Steuerspiegelplatte deren
Gleichgewicht nahezu hergestellt wird. Die Bogenlängen sämtlicher in die Steuerspiegelplatten eingeschnitteuer
Vertiefungen betragen etwa 90°.
Die Erfindung ermöglicht es, eine Hubkolbenmaschine mit Steuerventil für die Veränderung außerordentlich
gedrungen aufzubauen. Durch die Anordnung der Steuerspiegelplatten kon/.entrisch zur Schwenkachse
des schwenkbaren Bauteils und die drehfeste Kopplung der zweiten Stcuerspiegelplatte mit dem schwenkbaren
Bauteil ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß die Verschwenkung
des verschwenkbaren Bauteils genau winkelproportional zur Einstellung der ersten Steuerspicgelplatte
erfolgt.
Die Erfindung ist nachfolgend mit einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt
F i g. I Längsschnitte durch eine Hubkolbenmaschine mit einem Steuerventil entlang der Linien 1-1 und 1-la
in F i g. 2,
F i g. 2 eine Ansicht der Hubkolbenmaschine und einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 in F i g. I,
F i g. 3 den Schnitt durch das Steuerventil entlang der Linie 3-3 in F 1 e. I,
F i g. 4 das Steuerventil teilweise im Schnitt in größerer Darstellung,
F i g. 5 die Außenfläche der ersten Steuerspiegelplat-
F i g. 6 die erste Steuerspiegtiplatte mit Welle entlang der Linie 6-6 teilweise im Schnitt in F i g. 7,
F i ς. 7 die Innenfläche der ersten Steuerspiegelplatte,
F i g. 8 die Außenfläche der /.weiten Steuerspiegelplatte,
F i g. 9 die zweite Steuerspiegelplatte mit Welle teilweise im Schnitt entlang der Linie 9-9 in F i g. 10,
Fig. 10 die Innenfläche der zweiten Steuerspiegelplatie,
Fig. U, 12 und 13 verschiedene Stellung beim Zusammenwirken
der beiden übereinander angeordneten Steuerspiegelplatten,
F i g. 14 einen Schnitt durch die Steueröffnungen der übereinander liegenden Steuerspiegelplatten des
Steuerventils.
Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Axialkolbenpumpe oder einen Axialkolbenmotor mit veränderbarer
Hubeinstellung. Zur Übertragung der Druckenergie der Druckflüssigkeit wird eine drehbare Zylindertrommel
10 mit mehreren Zylinder1· ohrungen 12 verwendet,
in denen sich Kolben 14 hin- und herbewegen und abwechselnd Flüssigkeit durch öffnungen 16 einzusaugen
und auszustoßen, !n den Lagern 20 und 22 des Gehäuses 24 ist eine Welle 18 gelagert. Das Gehäuse 24 ist
mil einem angeschraubten Gehäuse 26 verschlossen.
Die Kolben 14 sind über an Kugeln gelagerte Gleitschuhe 28 mit einer Taumelscheibe 30 verbunden, die
von einem schwenkbaren Bauteil 32 getragen wird. Das schwenkbare Bauteil 32 schwenkt in Lagern 34. die in
dem Gehäuse 24 angeordnet sind und steuert den Hub des Kolben 14, wenn die Zylindertrommel 10 gedreht
wird.
An der inneren Stirnfläche des Gehäuses 26 ist eine flache Veniilplatte 36 angeordnet, welche den Flüssigkeitsstrom
in die und aus den Öffnungen 16 über die Einlaß- und Auslaßöffnungen steuert, von denen eine
bei 38 gezeigt ist, und die die Druckflüssigkeitsanschlüsse bilden.
Die Schräglage des schwenkbaren Bauteils 32 wird mit einem Paar gleicher Stelleinrichtungen gesteuert,
die allgemein mit 40 bezeichnet sind. Jede Stelleinrichtung weist eine Sackbohrung 42 im Gehäuse 26 und
eine durchgehende Bohrung 44 im Gehäuse 24 auf. Der Kolben 46 liegt an der Rolle 47 an, die an einem Arm
48 des schwenkbaren Bauteils 32 montiert ist, und zwar an der einen oder der anderen Seite der Schwenkachse
und gleitet in der Bohrung 44. Innerhalb des Kolbens 46 ist ein vorgspannter Federsatz 50 angeordnet, der den
Kolben 46 an den Arm 48 drückt und mittels einer Einstellschraube 52 von außerhalb des Gehäuses 26 einge-UcIIt
werden kann. Nicht gezeigte Kanäle führen von der Sackbohrung 42 zum Steuerventil 54 im Gehäuse
24. Ein Teil eines solchen Kanals ist in de.i F i g. 1 und 4 mit 56 bezeichnet.
Das Steuerventil 54 umfaßt ein Gehäuse 58. das
einem de. Lager 34 des schwenkbaren Bauteils 32 be
nachbart an dem Gehäuse 24 angeschraubt ist. Das Ge häuse 58 besitzt einen Führungsbund 60, der in eine in
Gehäuse 24 angeordnete Führiingsbohrung 61 paßt Ferner besitzt das Gehäuse 58 eine zylindrische Ventil
kammer 6?, die durch eine mittels Schrauben 66 bcfe stigte innere Kappe 64 verschlossen ist. Die durch dii
Kappe 64 verschlossene Ventilkammer 62 bildet einci Raum für die Aufnahme zweier drehbarer Steuerspie
gelplatten 70, 72, die in den F i g. 5 bis 10 dargcslell
sind. In dem Gehäuse 24 und dem Gehäuse 58 sind den Kanälen 56 ähnliche Zuführ- und Abflußkanäle für
Druckflüssigkeit vorgesehen, die in öffnungen 67,69 an
der Bodenfläche 68 der Ventilkammer 62 enden, wie in F i g. 3 gezeigt.
Das Gehäuse 58 kann ferner Durchflußstcucrvcntile umfassen, die für die Steuerung des Zuflusses an Druckflüssigkeit
benötigt werden. Sie sind in F i g. 3 mit 59,63 und S5 bezeichnet.
Die drehbare Steuerspiegelplatte 70 trägt eine Welle 71. die in einer im Gehäuse 58 angeordnete Bohrung 73
gelagert ist und das Einstellglied bildet, mit dem die Verdrängung der gesamten Vorrichtung gesteuert werden
kann. Diese Steuerung kann entweder direkt oder durch geeignete Verbindungen bzw. Gestänge mit
einer automatischen Steuereinrichtung oder Handbetätigung verbunden sein. Ferner ist eine zweite drehbare
Steuerspiegelplatte 72 vorgesehen, die einerseits an der Sleuerspiegelplatte 70 und andererseits an der Kappe
64 anliegt. Ihre Welle 74 ist in der Kappe 64 gelagert und besitzt ein Loch 76 und einen Stift 78. die eine
Triebverbindung mit dem schwenkbaren Bauteil 32 bilden. Die Außenfläche 91 der Steuerspiegelplatte 70
(Fig.6) und die Außenfläche 111 der Steuerspiegelplatte
72 (F i g. 9) sind mit bogenförmigen Vertiefungen und Steueröffnungen versehen. In gleicher Weise sind
die aneinander anliegenden Innenflächen 81, 101 der Steuerspiegelplatten 70 und 72 mit bogenförmigen Vertiefungen
und Steueröffnungen versehen, so daß der Flüssigkeitsstrom zu und von der Steuereinrichtung 40
gesteuert werden kann.
Die Außenseite 91 der drehbaren Steuerspiegelplatte 70 (F i g. 5) ist zur Bildung von drei Flüssigkeitsverbindungen
mit den Vertiefungen 80, 82. 84 und mit den Steueröffnungen 88, 90. 92 versehen. Ein Ablauf in
Form eines Schlitzes 86 erstreckt sich durch die Steuerspiegelplatte 70 und führt über einen nicht gezeigten
Kanal ins Innere des Gehäuses 24. Die Vertiefungen 80. 82 und 84 stimmen während der zulässigen Winkelbewegung
der Steuerspiegelplatte 70 mit dem zugehörigen Kanal 67 im Boden der Ventilkammer 62 im Gehäuse
58 überein. Über die Steueröffnungen 88. 90 und 92 ist die Verbindung mit der Innenfläche 81 der
Steuerspiegelplatte 70 hergestellt. Wie F i g. 7 zeigt, besitzt diese Fläche Vertiefungen 94 und 96. die mit der
Anordnung und Ausbildung der Vertiefungen 82 und 84 in etwa übereinstimmen. Der Schlitz 98 ist eine Fortsetzung
des Schlitzes 86. Dadurch, daß der Schlitz 86 eine relativ kleine Bogenlänge hat, können die Vertiefungen
82,84,94 und 96 größere Bogenlängen als 90° erhalten.
Die Steuerspiegelplatte 72 ist an ihrer Außenseite 111 mit drei Vertiefungen 100, 102, 104 und einem
Schlitz 106 versehen, die in etwa der Ausbildung bzw. Anordnung der Vertiefungen 80,82,84 und dem Schlitz
86 der Steuerspiegelplatte 70 entsprechen. Durch die Steuerspiegelplatte 72 erstrecken sich die Steueröffnungen
108,110 und 112, wobei die Steueröffnung 108
in die Vertiefung 114 auf der Innenseite 101 mündet, die in ihrer Gestaltung der Vertiefung 80 in der Steuerspiegelplatte
70 entspricht. Der Rückfluß zum Behälter erfolgt über den Schlitz 116, der in seiner Gestaltung
etwa dem Schlitz 86 entspricht, der über einen nicht gezeigten, sich durch die Kappe 64 erstreckenden Kanal
einen Durchgang für die Druckflüssigkeit in das Innere des Gehäuses 24 bildet.
Der Zweck des mit den drehbaren Steuerspiegelplatten 70. 72 vorgesehenen Steuerventils 54 besteht darin,
den Durchfluß der Druckflüssigkeit zu den beiden Stelleinrichtungen 40 derart zu steuern, daß das schwenkbare
Bauteiil 32 in jede Schwenkstellung gebracht werden kann, die: mit der Welle 71 der Steuerspiegelplatte 70
eingestellt wird. Am rechten Ende der Welle 18 ist die Pumpe 1122 angeordnet, die durch nicht dargestellte
Bohrungen mit den zum Steuerventil 54 führenden Kanälen 56, und den Öffnungen 67 und 69 verbunden ist.
Beim Betrieb der Pumpe 122 nimmt die Welle 18 die Zylindertrommel 10 mit den Kolben 14 mit. deren
ίο Gleitschuhe 28 auf der Oberfläche der Taumelscheibe
30 gleiten, die in das schwenkbare Bauteil 32 eingesetzt ist. Der Kolbenhub wird durch die Schräglage bestimmt,
in die das schwenkbare Bauteil 32 unter dem Einfluß der Stelleinrichtung 40 gekippt wird. Entsprechend
dieser Neigung wird Druckflüssigkeit entweder in die Einlaß- oder aus der Auslaßöffnung 38 gefördert,
und aus bzw. in die entsprechende gegenüberliegende öffnung. Die Pumpe 122 liefert Druckflüssigkeit zum
Steuerventil 54.
ao Die Federsätze 50 der Stelleinrichtungen 40 können
mit den Einstellschrauben 52 eingestellt werden, so daß ohne Druck die Federn das schwenkbare Bauteil 32
parallel zur Oberfläche der Ventilplatte 36 halten und der Hub der Kolben 14 gleich Null ist. Die Mittelstei-
a5 lung der drehbaren Sleuerspiegelplatten 70 und 72, die
dies veranlaßt, zeigt Fig. II. Diese Figur stellt den Wickelschnitt von etwa einer Ventilhiilfte dar. wobei
sich beide Steuerspiegelplatten 70. 73 in Mittelstellung befinden. Über Kanal 118 wird die Druckflüssigkeit zugeführt
und der Kanal 120 führt zu einem der Kanäle bzw. Durchlässe, die zu der Stelleinrichtung 40 führen.
In dieser Stellung ist der Druck an den Enden der Vertiefung 114 der Steuerspiegelplatte 72 eingeschlossen.
Gleichfalls ist der Schlitz 116 mit der Vertiefung 96 und dementsprechend mit der entgegengesetzten Vertiefung
94 verbunden, die in F i g. 11 nicht gezeigt ist. Unter diesen Bedingungen sind die Federsätze 50 der
Stelleinrichtungen 40 frei und das schwenkbare Bauteil 32 wird in seiner Mittelstellung gehalten.
Jede Drehung der Welle 71 verstellt die Steuerspiegelplatte 70 und schafft eine Verbindung zu der einen
oder anderen Stelleinrichtung 40. deren Federsätze 50 danach streben, das schwenkbare Bauteil 32 in eine
Schrägstellung zu stoßen, die genau der Winkelstellung
der Welle 71 entspricht. Die andere Stelleinrichtung 40
bleibt dabei mit dem Schlitz 116 verbunden. Sobald da«
schwenkbare Bauteil 32 diese Stellung erreicht, bringl die Steuerspiegelplatte 72, durch ihre direkte Verbin
dung mit dem schwenkbaren Bauteil 32 die Steuerspie gelplatte 70 in eine Stellung zurück, in der die Steuer
spiegelplatten 70, 72 die in F i g. 11 gezeigte Mittelstel
lung relativ zueinander einnehmen.
Die Anordnung der Steuerspiegelplatten 70 und 72 auf einer mit dem schwenkbaren Bauteil 32 gemeinsa
men Achse, sowie ihre plattenförmige Ausbildung er
möglichen eine Konstruktion, mittels welcher sicr hochgradige und wiederholbare Genauigkeit zuverlässig
erzielen läßt. Der Ummantelung der Pumpe oder des Motors braucht nur eine kleine zusätzliche Masse
mit entsprechendem geringen Raumbedarf zugefügt zi werden.
In vielen Fällen wird für hydrostatische Übertragun
gen von der Pumpe und vom Motor Verdrängungs Veränderlichkeit verlangt. Hierfür waren bisher ziem
lieh komplizierte Steuerflußverbindungen erforderlich
um eine angemessene und einwandfreie Steuerung zi erreichen. Beispielsweise kann der Motor mit vollerr
Hub arbeiten, während die Pumpe von Null bis zurr
Io
vollen Hub variiert, wonach der Motorhub progressiv
bis zu einem Minimalwcrt reduziert wird. Das vorliegende Steuerventil liefert eine vereinfachte Steucrfliißverbindung
dadurch, daß es der Steucrspicgelphitte 70
nicht nur erlaubt, sich gegenüber der Stcuerspicgclplatte 72 um jeden gewünschten Betrag vorauszubewegen,
sovicrn außerdem auch noch einen Übcrstcucrungsbercich
jenseits des Winkeibcrcichs der Steucrspiegelplattc 72 aufweist, ohne daß eine Fchlfunktion der Venlilwirkung
auftritt. Die Fig. 12 und \i vcranschaulichcn
derartige vorgeschobene Stellungen.
|cdc vorgeschobene Stellung der Stcuerspiegclplatte 70 bewirkt eine Verschiebung der wirksamen bzw. tatsachlichen
Lage der Ausgleichskräflc des Steuerventils. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Verbindung
einer Drucköffnung mit einer Motoröffnung die verbundenen Bögen beider Öffnungen und zusätzlich annähernd
die Hälfte der Breite ihrer Dichtungsstreifen unter den Einfluß des Speisungsdruckes bringt. Durch
eine Verschiebung der Ausgleichskrafte können die Steuerspiegelplattcn 70. 72 innerhalb der Ventilkammer
62 zum Verkanten bzw. Kippen neigen, wodurch zum Drehen der Steuerspiegelplattcn 70. 72 eine grö
ßere Kraft erforderlich wird. Diese Kipptendenz wird bei der Steuerspicgclplatte 70 dadurch verringert, daß
die Anordnung bzw. Ausgestaltung der Vertiefungen in der Steucrspiegelplattc in der mit den Fig.1) bis U
dargestellten Weise erfolgt bzw. eingestellt wird. Hierbei werden die Außenflächen 91. 111 im Verhältnis zu
den Innenflächen 81, 101 dadurch unausgeglichen gestaltet,
daß man die radialen Abmessungen der Vertiefungen 84. % und dem Durchmesser der Stcucröffnungcn
92. 110 in der in F i g. 14 gezeigten Weise voneinander
abweichen läßt. Auch werden die Sicucröffnungen 92. 110 auf den Innenflächen 81, 101 derart angeordnet,
daß die Verschiebung der Kräfte an der Stcuerspiegelplattc 70 auf einen sehr kleinen Betrag
begrenzt ist. Durch diese Maßnahmen kann die llnausgeglichcnheit.
die durch eine Übersteuerung der Sieucrspiegclplattc 70 bzw. durch einen längeren
Steuerweg relativ zur Stcucrspicgclpiatte 72 hervorgerufen wird, aufgehoben werden. Man erlaubt das Fmstchcn
eines größeren Ungleichgewichts. An der Stcuerspiegclplatte 72. der die Kraft der Stelleinrichtung
40 zum Antrieb zur Verfügung steht, kann eine I Inausgcglichcnhcit zugelassen werden.
Die in F i g. 12 dargestellten Teile der Steuerspiegelplattcn
70. 72 sind in Stellungen gezeigt, in denen der Winkel \ tier Voreilung klein ist. beispielsweise von
'/: his zu 10 . Dabei veranschaulicht La den Bogen
der Außenfläche 91 der Stcuerspiegclplatte 70, der dem Fingangsdruek bzw. dem Druck der zugeführtcn
Druckflüssigkeit ausgesetzt ist. Die Bogen Lb und /.ckennzeichnen
den dem Flüssigkeitsdruck ausgesetzten Bogen der Innenflächen 81, 101 und der Bogen Ld
kennzeichnet den Bogen, in dem die Außenfläche 111 der Steucrspiegelplatle 72 dem Flüssigkeitsdruck ausgesetzt
ist. Der Pfeil l':i kennzeichnet die Winkellage der resultierenden Kraft, die auf die Rückseite der
Steuerspiegelplatte 70 wirkt. Die Kraft l:d kennzeichnet
die entsprechende Winkellage der resultierenden Kraft, die auf die Rückseite der Stcucrspicgclpiatte 72
wirkt. Die Kräfte /V und Ib kennzeichnen die einander
gleichen und entgegengesetzten Kräfte, die danach trachten, die Innenflächen 81. 101 zu trennen.
Die radiale Breite der Vertiefungen 94 und 96 in der Steuerspicgclplatte 70 und die Breite der angrenzenden
ao Dichlungsflächen (s. Fig. 14) können so gewählt werden,
daß die Tendenz entsteht, die Innenflächen 81, 101 auseinanderzurücken und die Außenflächen 91, III gegen
das (ichäusc 58 zu drücken, (line solche Unausgeglichenheit
kann kleingchallen werden und behindert die freie Bewegung der Steuerspiegelplatte 70 nicht erheblich.
Bei größeren Vorcilwinkcln. wie in F i g. I i gezeigt,
verlagern sich die Angriffspunkte der auf die Außenflächen 91, 111 der als eine F.inhcil betrachteten
beiden Steuerspicgclplatien 70, 72 wirkenden, rcsulticrcndcn
Kräfte immer deutlicher, und zwar wegen der Ausdehnung des Bogcns. über den der Fingangssruck
auf eine Hälfte des Ventils wirkt. Die Lage der Kräfte /·;; und Fb (beispielsweise 5 auseinander) ist derart,
daß lediglieh ein kleineres Drehmoment erzeugt wird.
das auf die Stcuerspiegclplatte 70 wirkt, während ein
größeres Drehmoment (beispielsweise d — 5 in Abstand)
auf die Steuerspiegelplatte 72 wirkt, wie in F i g. 1J zu sehen ist.
Auf diese Weise stellt die F.rfindung ein kompaktes Steuerventil mit drehbaren Steuerspiegelplattcn zur
Verfügung, bei welchem eine erhebliche Übersteuerung
der einen Stcuerspiegelplattc 70 relativ zur anderen Steuerspiegelplatte 72 nicht nur in allen Stellungen
auch bei extremer Schräglage des schwenkbaren Bau· teils 32 verfügbar und benutzbar ist. sondern darübci
hinaus dies auch erreicht wird, ohne den hydraulischer
Reibungswiderstand an der Stcucrspicgclpiatte 70 nen ncnswcrt zu erhöhen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
50961Z'1
Claims (5)
- 2100Π7. . __ tan β"» RA,- 100. 102. 104) SO _η, daß ein1 . . m 82,84; 100, 102, 104) so nngeord-Patentansprüche:lische Stelleinrich-I. Steuerventil für eine hydraulische Stelleinrichtung zur Verstellung eines schwenkbaren Ba»jei& ig0 8Z m) au, Uw> —- - .-.·.. .wr veränderbaren Hubeinstellung an einer Hubkol- ^^piegelplatte (70) deren Gleichgewicht nahefcenmaschine, dadurch SekennΖΛ'£""*'' zu hergestellt ist. . , ,. , . , . daß das Steuerventil (54) aus zwei an s.ch bekann- » "steuerventil nach Anspruch 1 bis6 dadurch ge- !en, mit Steueröffnungen (88. 90. 92; 108 110. 112) '„^chnet, daß die einzelnen Bogenlängen samtversehenen Steuerspiegelplatten (70. 72 besteht. » kenn« cnn ^^spiegelPlatten (70. 72 eingedie konzentrisch zur Schwenkachse des schwenkba- ]^„ Vertiefungen (80.82,84; 94.96; 100.102. ren Bauteils (32) innerhalb des Gehäuses (24.26,5») etwa 9QO betragen. der Hubkolbenmaschine angeordnet sind, und vondenen eine mit dem schwenkbaren Bauteil (32)drehfest gekoppelt und die andere von außerhalb 15
des Gehäuses (58) verdrehbar ist, wobei die voneinander weisenden Außenflächen (91. IU) der Steuer- Erfindung betrifft ein Steuerventil für eine hyspiegelplatten (70.72) an gegenüberliegenden Wan- Uie tr Sleflejnrichtung zur Verstellung eines den (Teile 68. 64) der Ventilkammer (62) und die ™'5™*η Bautejls zur veränderbaren Hubeinstelcinander zugekehrten Innenflächen (81 101) der so ^f^HuSkolbenmaschine. SteuerspiegelplatK·., (70. 72) in an s.ch bekannter lun8 an steuerung von Hubkolbenmaschinen werden Weise so aneinander anliegen, daß die Steuerolt- rur u, · ,. oder Schrägscheiben verwendet, rungen (88. 90. 92; 108. 110, 112) und Vertiefungen ^"ntucn mU dner ^„einrichtung bei-(80, 82, 84; 94, 96; 100, 102, 104; 114) zur Steuerung deren w ηκ d^kflüssigkeitsbeaufschlagten des Durchflusses der Stelleinrichtung miteinander 25 sP^'s™jnder.Einheil gesteuert wird. Für die Betätiverbindbar und gegeneinander abschließbar sind. \je, Kolben-Zylinder-Einheit verwendet man in - 2. Steuerventil nach Anspruch !,dadurch gekenn- gungiu Venliie und Drosselklappen, wobei die zeichnet, daß die Steuerspiegelplatten (70. 72) kreis- rT .. Aeibe in einer Endstellung mit einem Federrund ausgebildet sind und daß i.i die Innenfläche Sf,hrJf ™β ηη1 gehalten wird.(81) der ersten Steuerspiegelplatte (70) zwei bogen- 3° sa.z vorg μ Ste||einrichtungen sind recht kompli-förmige Vertiefungen (94, 96) mit Abstand einge- "«· fvvendig Und können meistens nur sehrschnitten sind, der einen Schlitz (98) aufweist wobei ziert una Moforgehäuse untergebracht werden,die gesamte Bogenlänge des Absta. ks und der bei- schwer 1 ^^ Maschinen hochdruckseiligden Vertiefungen (94.96) größer als 180° ist. wf Lnden relativ hohen Drücke und die auf die Ma-
- 3. Steuerventil nach Anspruch 1 und 2. dadurch 35 wirkende"^ ^ηαεη Blindkräfte für die Verschwengekennzeichnet. daß in die Innenfläche (101) der seh.ntn J'^™^^^^ große, druckmittelbeaufzweiten Steuerspiegelplatte (72) eine bogenförmige kung aer „ , · htungen erfordern. Die Steuerung Vertiefung (114) mit einer Bogenlänge von wenig- ^18AnQ ikeit zu den Stelleinrichtungen erfolgt stens 90° eingeschnitten ist. deren Mitte diametral der.D r ru R C^", S'Lr komplizierte und raumaufwendige gegenüberliegend auf die Mitte eines Abstandsstük- 40 in der Kege ^ ^ Diese meistens an den Makes weist, das zwei Schlitze (116) voneinander ^^^n angebrachten Steuerungen vergrößern trennt und im Zusammenwirken mit der Innenfla- >ch'nenJTj Raumbedarf. sondern müssen in den me,-ehe (81) der ersten Steuerspiegelplatte (70) deren "^7^a n urd~zust;nende Fördermenge geeicht Schlitz (98) teilweise abdeckt. ;l'„il ihre Verstellung in der Regel keine Winkel-
- 4. Steuerventil nach Anspruch 1 bis 3. dadurch ge- 45 sein, we I lh^ vc« B Taumelscheiben zur Folge kennzeichnet, daß die in die Innenflächen (81. 101) proportionalverst Jlungder Steuerspiegelplatten (70. 72) eingeschnittenen hat. Nachlaufsteuerung bekannt (US-PSVertiefungen (94. 96: 114) breiter sind als die in die ts ist auc selbslsländigen Teil einen Drehmo-Außenflächen (91. 111) dieser Stcuerspicgelplatten 3 41 / M/ . α relatjv zucinan. (70. 72) eingeschnittenen Vertiefungen (80, 82. 84; 5o ^X^^^lVspiegelplatten ausgestattet, die100,102, 104). t. .■ . j α h Stpuerschlitze aufweisen, welche mit Bohrungen in
- 5. Steuerventil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge- SteuerM.W,ue J^ Die sjch in dcr Brelt( kennzeichnet, daß die die Vertiefungen (80, 82 84. Oeg ^noam h)i diencn dcr Veränderung 94.96) auf der Innenfläche (81) und der Außenflache ve ande^f "^nJ115 der steuervenlil/.uführleitung (9.) der ersten Steuerspiege.p.aUe (70) verbjnd^ 55 ^^«S wird mit dieser dem S.euervemi den und mit der Verliefung (114) der zweiten ^c""!" Einrichtung weder angestrebt noch er Steuerspiegelplatte (72) korrespondierenden zugeordneten tinntnu gSteueröffnungen (88. 90, 92) einen größeren Durch- reic:ht. h( dje Auf be der Erfindlin,messer aufweisen als die die Vertiefung 00 au da°n Cm eSuerventil zur Steuerung der hydraulische,der Außenfläche (111) mit der Vertiefung (Π4) auf 60 dar n. ein Jteuer e einen SQ ■der Innenfläche (101) verbindende und mit den JteHanricMung anz g Schwierigkeiten im GeSteueröffnungen (1110. 112) über die Vertiefungen P ^^^^,^^,hjne untergebracht werde(102 104) korrespondierenden Steueroffnungcn hause acr nuusu(108. 110. 112) in der zweiten Steuerspiegelplatte kani^ ^ ^^ ^ ^^ ge,ös( fJaß da(7?Steuerventi,n.h Anspruch 1 bis ,^urch g. " ^^^Z^^^S^t^StS^m^mS^ ΚϊηΐΗκί, zur Schv,nkachse des schwenkbare
Applications Claiming Priority (1)
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