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DE602004000241T2 - Hydraulisches schwingungsdämpfendes Lager - Google Patents

Hydraulisches schwingungsdämpfendes Lager Download PDF

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DE602004000241T2
DE602004000241T2 DE602004000241T DE602004000241T DE602004000241T2 DE 602004000241 T2 DE602004000241 T2 DE 602004000241T2 DE 602004000241 T DE602004000241 T DE 602004000241T DE 602004000241 T DE602004000241 T DE 602004000241T DE 602004000241 T2 DE602004000241 T2 DE 602004000241T2
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grids
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grid
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F13/00Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs
    • F16F13/04Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper
    • F16F13/06Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper
    • F16F13/08Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper the plastics spring forming at least a part of the wall of the fluid chamber of the damper
    • F16F13/10Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper the plastics spring forming at least a part of the wall of the fluid chamber of the damper the wall being at least in part formed by a flexible membrane or the like
    • F16F13/105Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper the plastics spring forming at least a part of the wall of the fluid chamber of the damper the wall being at least in part formed by a flexible membrane or the like characterised by features of partitions between two working chambers
    • F16F13/106Design of constituent elastomeric parts, e.g. decoupling valve elements, or of immediate abutments therefor, e.g. cages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Devices Of Dampers And Springs (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft schwingungsdämpfende hydraulische Lager, die z.B. vorgesehen sind für die Montage von Kraftfahrzeugmotoren an den Rahmen dieser Fahrzeuge.
  • Genauer gesagt betrifft die vorliegende Erfindung ein schwingungsdämpfendes hydraulisches Lager nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, das vorgesehen ist, um erste und zweite steife Elemente untereinander zu verbinden, um Schwingungen zwischen diesen Elementen wenigstens entlang einer Hauptschwingungsachse zu dämpfen und zu filtern.
  • Das Dokument US 5 833 219 beschreibt ein Bespiel eines solchen schwingungsdämpfenden Lagers.
  • Ziel der Erfindung ist, ein anderes schwingungsdämpfendes Lager dieser Art vorzuschlagen.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung ein schwingungsdämpfendes Lager nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 vor.
  • Durch diese Maßnahmen erlaubt es das schwingungsdämpfende hydraulische Lager nach dieser Erfindung, das Klappergeräusch der Membran an den Gittern der Entkopplungsvorrichtung beträchtlich zu verringern. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben nämlich festgestellt, dass die obige Maßnahme es erlaubt, die Klappergeräusche erheblich zu verringern, die beim Fahren des Fahrzeugs, insbesondere wenn die Arbeitskammer dazu neigt, abrupt komprimiert zu werden, weil das Fahrzeug eine erhebliche Unregelmäßigkeit der Fahrbahn überfährt, beobachtet werden.
  • Bei den bevorzugten Ausgestaltungen des schwingungsdämpfenden hydraulischen Lagers gemäß der Erfindung können ggf. das eine und/oder andere der folgenden Merkmale vorgesehen werden:
    • – das Entkopplungsventil hat einen zwischen den Gittern eingeklemmten Umfang;
    • – das Entkopplungsventil hat eine zwischen den Gittern eingeklemmte zentrale Zone;
    • – das Entkopplungsventil hat mehrere verschiedene verformbare Membranen;
    • – die verformbare Membran ist in Ruheposition von dem ersten und dem zweiten Gitter jeweils durch einen ersten bzw. einen zweiten Abstand getrennt, wobei der erste Abstand zwischen dem Eineinhalbfachen und dem Zweieinhalbfachen des zweiten Abstands beträgt;
    • – die Membran(en) belegt/belegen zwischen 40% und 60% der Gesamtoberfläche des Entkopplungsventils.
  • Andere Besonderheiten und Vorteile der Erfindung werden deutlich aus der nachfolgenden Beschreibung von nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
  • 1 einen vertikalen Schnitt durch ein schwingungsdämpfendes hydraulisches Lager gem. einer Ausgestaltung der Erfindung;
  • 2 eine Detailansicht, die das Entkopplungsventil des schwingungsdämpfenden Lagers aus 1 zeigt;
  • 3 eine Draufsicht auf das Entkopplungsventil der 1;
  • 4 einen vertikalen Schnitt durch ein schwingungsdämpfendes hydraulisches Lager gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung.
  • In den verschiedenen Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen identische oder ähnliche Elemente.
  • 1 zeigt ein schwingungsdämpfendes Lager 1, welches umfasst:
    • – eine erste steife metallische Bewehrung 2, die in dem dargestellten Beispiel sich longitudinal entlang einer horizontalen Achse Y erstrecken kann und vorgesehen ist, um beispielweise am Motorantriebsblock eines Fahrzeugs befestigt zu werden;
    • – eine zweite steife metallische Bewehrung 3, die vorgesehen ist, um z.B. am Rahmen des Fahrzeugs befestigt zu werden, wobei diese zweite Bewehrung 3 im betrachteten Beispiel in Form einer horizontalen Blechplatte vorliegt, die mit einer zentralen Öffnung 4 versehen ist, die einen sich nach oben erstreckenden erhabenen Ringrand 5 aufweist,
    • – einen Elastomerkörper 6 in Glockenform, der sich entlang einer vertikalen Hauptschwingungsachse Z zwischen einerseits einem an die erste Bewehrung 2 angeformten und angehefteten Scheitel 7 und andererseits einer mit der zweiten Bewehrung 3 fest verbundenen ringförmigen Basis 8 erstreckt, wobei der Elastomerkörper 6 fest genug ist, um die durch das Gewicht des Motorantriebsblocks verursachten Kompressionskräfte aufzunehmen.
  • Vorteilhafterweise ist die ringförmige Basis 8 des Elastomerkörpers durch einen Kranz 9 aus Blech verstärkt, der in die Basis eingelassen ist und der vorzugsweise einen parallel zur vertikalen Achse Z zur zweiten Bewehrung, d.h. nach unten, offenen U-förmigen Querschnitt hat. Der Kranz 9 begrenzt so einen Innenraum, der teilweise mit einer Elastomermasse ausgefüllt ist, die eine kreisbogenförmige Nut 10 begrenzt, die parallel zur Achse Z zu der zweiten Bewehrung 3 hin offen ist.
  • Außerdem umfasst das schwingungsdämpfende Lager 1 eine steife Trennwand 11, die sich senkrecht zur Achse Z erstreckt und dicht gegen die ringförmige Basis 8 des Elastomerkörpers gedrückt ist und so mit diesem eine mit Flüssigkeit gefüllte Arbeitskammer A begrenzt.
  • Die Trennwand 11 ist gebildet durch zwei zugeschnittene und tiefgezogene Blechstücke 12, die aneinander gefügt sind und dabei zwischen einander eine Ventilaussparung 13 begrenzen, in welcher ein Entkopplungsventil 14 aus Elastomer angeordnet ist. Jedes der zwei Blechstücke 12 umfasst ein Gitter 15, 16. Das obere Gitter 15 und das untere Gitter 16 setzen die Ventilaussparung 13 jeweils mit der Arbeitskammer A bzw. einer ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Kompensationskammer B über Flüssigkeits-Durchgangslöcher in Verbindung.
  • Die Kompensationskammer B ist ihrerseits von der Arbeitskammer A durch die Trennwand 11 getrennt und von der Trennwand 11 und einer flexiblen Wand aus Elastomer 17 begrenzt, die z.B. eine Blasebalgform hat.
  • Die ringförmige Basis 8 des Elastomerkörpers, die Trennwand 11 und der umlaufende Rand der flexiblen Wand 17 können durch Bördeln der zweiten Bewehrung 3 zusammengefügt sein.
  • So sind der Kranz 9 und die Basis 8 des Elastomerkörpers stark gegen den Rand des oberen Blechstücks 12 gedrückt, der seinerseits gegen den Rand des unteren Blechstücks drückt, welches den Rand der flexiblen Wand 17 an einer Schulter 18 der zweiten Bewehrung 3 klemmt.
  • Die Hydraulikkammern A und B sind untereinander durch einen flüssigkeitsgefüllten Engpass C verbunden, der zwischen der oben erwähnten Nut 10 und dem oberen Blechstück 12 begrenzt ist.
  • Wie genauer in 3 dargestellt, hat das Entkopplungsventil 14 aus Elastomer vorteilhafterweise die Form einer Scheibe mit Radius R1, die auf die Achse Z zentriert ist.
  • Das Entkopplungsventil 14 umfasst wenigstens eine verformbare Membran 19, die in der Ruheposition des Ventils, d.h. wenn das Fahrzeug nicht fährt und sein Motor steht, sich in einem Abstand D1 von dem oberen Gitter 15 und einem Abstand D2 von dem unteren Gitter 16 befindet, wobei der Abstand D1 größer als der Abstand D2 ist. Vorteilhafterweise kann das Verhältnis D1/D2 zwischen beispielsweise 1,5 und 2,5 liegen.
  • Bei dem in den 2 und 3 dargestellten speziellen Beispiel umfasst das Entkopplungsventil 14 zwei Membranen 19, die einen vergleichsweise kleinen Anteil der Gesamtoberfläche des Entkopplungsventils 14 von z.B. zwischen 40% und 60% der Gesamtoberfläche bilden.
  • In diesem Beispiel sind die dicken Bereiche des Entkopplungsventils 14 einteilig mit den Membranen 19 geformt, und die dicken Bereiche haben eine im wesentlichen dem Abstand zwischen den zwei Gittern 15, 16 entsprechende Dicke, so dass sie zwischen den zwei Gittern eingeklemmt sind, was es erlaubt, die Membranen 19 im Ruhezustand in der gewünschten Anordnung zu positionieren.
  • Die dicken Bereiche des Entkopplungsventils 14 können z.B. einen Umfang 20, einen zentralen Bereich 21, der z.B. mit einem Zapfen 22 ausgebildet ist, der z.B. in eine zentrale Öffnung 15a des Gitters 15 eingerastet ist, und zwei Zwischenbereichen 23 ausgebildet sein, die die zwei Membranen 19 um die Achse Z herum voneinander trennen, wobei die Membranen 19 symmetrisch im Bezug zu der Achse Z angeordnet sind.
  • Wie in 3 dargestellt, kann jede der Membranen 19 beispielsweise durch einen im wesentlichen kreisrunden, auf die Achse Z zentrierten äußeren Rand mit Radius R2, der kleiner ist als R1, und einen im wesentlichen kreisrunden, auf die Achse Z zentrierten inneren Rand mit Radius R3, der kleiner ist als R2, begrenzt sein, wobei die Membran winkelmäßig von zwei im Wesentlichen radialen Rändern begrenzt ist, die untereinander im Bezug auf die Achse Z einen Winkel θ von beispielsweise zwischen 40 und 60 Grad aufspannen.
  • In Gegenwart von vom Motor und/oder dem Rahmen des Fahrzeugs herrührenden Schwingungen werden die Membranen 19 zwischen dem ersten und zweiten Gitter 15, 16 elastisch ausgelenkt. Wenn es sich um Schwingungsbewegungen von hoher Frequenz (z.B. von mehr als 20 Hz) und geringer Amplitude (z.B. weniger als 1 mm) handelt, werden diese Schwingungsbewegungen von den Entkopplungsmembranen 19 gefiltert, die frei zwischen den zwei Gittern 15, 16 schwingen.
  • Wenn es sich um Schwingungsbewegungen von relativ niedriger Frequenz (z.B. weniger als 20 Hz) und relativ großer Amplitude (z.B. mehr als 1 mm) handelt, führen diese zur Übertragung von Flüssigkeit zwischen den Kammern A und B über den Engpass C, was eine Dämpfung dieser Schwingungsbewegungen hervorruft.
  • Insbesondere im Fall von abrupten Bewegungen großer Amplitude zwischen dem Motor und dem Fahrzeugrahmen (insbesondere, weil das Fahrzeug eine erhebliche Unregelmäßigkeit der Fahrbahn überfährt), werden die Klappererscheinungen des Entkopplungsventils an den Gittern bei einem Übergang von Flüssigkeit zur Kompensationskammer B durch die Maßnahmen der Erfindung beträchtlich reduziert, und dennoch wird eine befriedigende Entkopplung (garantiert durch die Gesamtbewegungsfreiheit D1 bis D2 des Ventils 14) bei hoher Frequenz und geringer Amplitude aufrecht erhalten.
  • 4 zeigt einen vertikalen Schnitt durch ein schwingungsdämpfendes Lager 100 nach einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung.
  • Das hydraulische schwingungsdämpfende Lager 100 umfasst erste und zweite Bewehrungen 25, 30, die z.B. vorgesehen sind, um am Motorantriebsblock und am Rahmen eines Fahrzeugs befestigt zu werden.
  • In dem betrachteten Beispiel hat die erste Bewehrung 25 die Form eines metallischen Zapfens, z.B. aus Leichtmetalllegierung, der auf eine vertikale Achse Z zentriert ist und mit einem Gewindebolzen 40 fest verbunden ist, der z.B. die Befestigung des Zapfens am Motorantriebsblock ermöglicht.
  • Die zweite Bewehrung 30 ist ihrerseits gebildet durch einen aus Blech zugeschnittenen und tiefgezogenen Kranz, der ebenfalls um die Achse Z zentriert ist. Im dargestellten Beispiel weist die zweite Bewehrung 30 einen äußeren Bereich 50, der sich in einer radialen Ebene im Bezug zur Achse Z erstreckt und vorgesehen ist, um z.B. am Rahmen des Fahrzeugs befestigt zu werden, sowie einen hohlen inneren Bereich 90 mit einem Querschnitt im wesentlichen in Form eines umgekehrten U auf, der eine entgegengesetzt zur ersten Bewehrung 25 axial offene Ringnut 33 bildet. Der innere Bereich 90 bildet außerdem eine axiale innere Schürze 90a, die sich über den äußeren Bereich 50 hinaus nach unten erstreckt.
  • Die zwei Bewehrungen 25, 30 sind untereinander durch einen relativ dicken Elastomerkörper 60 verbunden, der eine ausreichende Kompressionsfestigkeit aufweist, um die durch das Gewicht des Motorantriebsblocks verursachten statischen Kräfte aufzunehmen. Dieser Elastomerkörper 60 hat eine glockenförmige Seitenwand, die sich zwischen einem an die erste Bewehrung 25 angeformten Scheitel 70 und einer ringförmigen Basis 80 erstreckt, die an den inneren Bereich 90 der zweiten Bewehrung angeformt ist.
  • Außerdem ist die zweite Bewehrung 30 fest mit einer Begrenzungskappe 101 aus Blech verbunden, die eine Ringform aufweist und spielhaltig den Elastomerkörper 60 überdeckt, wobei sie den Zapfen 4 durchtreten lässt. Die Kappe 101 begrenzt so die Relativbewegungen zwischen der ersten und der zweiten Bewehrung 25, 30.
  • Die zweite Bewehrung 30 ist ferner mit einer steifen Trennwand 110 fest verbunden, die zusammen mit dem Elastomerkörper 60 eine mit Flüssigkeit gefüllte erste Kammer A, als Arbeitskammer bezeichnet, begrenzt.
  • Bei dem betrachteten Beispiel ist die steife Trennwand 110 aus ersten und zweiten tiefgezogenen und übereinander gelegten Blechstücken 120, 120' in Form von Schalen gebildet, die jeweils in ihren zentralen Bereichen ein flaches unteres Gitter 160 und ein flaches oberes Gitter 150 bilden, die sich senkrecht zu der zentralen Achse Z erstrecken und zwischen einander eine Ventilaussparung 130 begrenzen, in der ein Entkopplungsventil 140 aus Elastomer angeordnet ist. Das obere Gitter 150 und das untere Gitter 160 setzen die Ventilaussparung 130 mit der Arbeitskammer A und einer ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Kompensationskammer B über Flüssigkeits-Durchgangslöcher in Verbindung.
  • Das erste Blechstück 120 umfasst z.B.:
    • – eine ringförmige Krempe 290, die sich parallel zur Achse Z erstreckt, wobei diese ringförmige Krempe einen oberen freien Ringrand 180 aufweist, der dicht gegen eine Elastomerschicht 190 drückt, die zu dem Elastomerkörper 60 gehört und unter dem äußeren Bereich 50 der zweiten Bewehrung angeformt ist,
    • – einen ringförmigen Bereich 200, der sich vom unteren Ende der Krempe 170 aus radial nach innen erstreckt, wobei die innere Schürze 90a der unteren Bewehrung dicht gegen diesen ringförmigen Bereich 200 drückt,
    • – einen Vorsprung 210, der sich vom radial inneren Rand des ringförmigen Bereichs 120 aus zur Arbeitskammer A hin erstreckt,
    • – und das obere Gitter 150, das den Vorsprung 210 radial nach innen verlängert.
  • Außerdem umfasst bei dem betrachteten Beispiel das zweite Blechstück 120':
    • – einen ringförmigen äußeren Andrückrand 220, der sich radial im Bezug zur zentralen Achse Z erstreckt,
    • – einen ringförmigen Vorsprung 230, der sich parallel zur Achse Z zu dem ersten Blechstück 120 hin erstreckt,
    • – und das untere Gitter 160, das einen unter den ringförmigen Bereich 200 des ersten Blechstücks 120 drückenden äußeren Rand aufweist.
  • Das schwingungsdämpfende Lager 100 umfasst ferner ein aus zugeschnittenem und tiefgezogenem Blech geformtes Fußstück 240, welches umfasst:
    • – einen ringförmigen Andrückrand 250, der am äußeren Bereich 50 der zweiten Bewehrung, z.B. durch Bördeln, befestigt ist und der dicht an der Elastomerschicht 190 unter dem äußeren Bereich 50 der zweiten Bewehrung anliegt,
    • – eine ringförmige axiale Seitenwand 260, die sich von dem inneren Umfang des Andrückrandes 250 parallel zur Achse Z und fort von der zweiten Bewehrung 30 erstreckt,
    • – einen unteren Andrückrand 270, der das untere Ende der Seitenwand 260 radial nach innen verlängert,
    • – und eine axiale Rippe 280, die sich axial entgegengesetzt zum Elastomerkörper 60 von dem radial inneren Bereich des Andrückrandes 270 aus erstreckt.
  • An den Andrückrand 270 und die Rippe 280 des Fußstücks 240 ist ein weicher Balg 170 aus Elastomer angeformt, der außerdem eine Elastomerschicht 300 bildet, die den Andrückrand 270 des Fußstücks überdeckt und an die der Andrückrand 220 des zweiten Blechstücks 120' dicht andrückt.
  • So begrenzt der Balg 170 zusammen mit der Trennwand 110 die zweite Kammer B.
  • Diese Kompensationskammer B kommuniziert mit der Arbeitskammer A über einen ringförmigen Engpass C.
  • Das Entkopplungsventil 140 hat die gleichen Merkmale, insbesondere in Bezug auf die Gitter 150 bzw. 160, wie das in den 1 und 2 dargestellte und weiter oben beschriebene Ventil 14, insbesondere in Bezug auf die Gitter 15 bzw. 16.
  • Wie das schwingungsdämpfende Lager der 1 bis 3 erlaubt es das in 4 dargestellte schwingungsdämpfende Lager 100 durch die Merkmale der vorliegenden Erfindung, Klappergeräusche des Entkopplungsventils an den Gittern, insbesondere im Fall von abrupten Bewegungen zwischen dem Motorantriebsblock und dem Rahmen des Fahrzeugs, deutlich zu verringern.

Claims (7)

  1. Schwingungsdämpfendes hydraulisches Lager zum Verbinden von ersten und zweiten steifen Elementen untereinander, um Schwingungen zwischen diesen Elementen wenigstens entlang einer Hauptschwingungsachse (Z) zu dämpfen und zu filtern, wobei dieses Lager umfasst: – erste und zweite steife Bewehrungen (2, 3; 25, 30), die vorgesehen sind, um jeweils an den zu verbindenden ersten und zweiten steifen Elementen befestigt zu werden, – einen Elastomerkörper (6; 60), der die erste und die zweite Bewehrung (2, 3; 25, 30) miteinander verbindet und eingerichtet ist in, um eine permanente Last entlang der Hauptschwingungsachse (Z) zu tragen, – eine mit Flüssigkeit gefüllte Arbeitskammer (A), die wenigstens teilweise durch den Elastomerkörper (6; 60) begrenzt ist, eine nachgiebige Wand aus Elastomer (17; 170), die mit der zweiten Bewehrung (3; 30) fest verbunden ist; – eine mit Flüssigkeit gefüllte und teilweise durch die nachgiebige wand aus Elastomer (17; 170) begrenzte Kompensationskammer (B), – ein mit Flüssigkeit gefüllter Engpass (10), der die Arbeitskammer (A) mit der Kompensationskammer (B) verbindet, – und eine Entkopplungsvorrichtung (14, 15, 16; 140, 150, 160), die ein Entkopplungsventil (14; 140) aus Elastomer umfasst, das zwischen einem ersten Gitter (15; 150), das mit der Arbeitskammer (A) kommuniziert, und einem zweiten Gitter (16) angeordnet ist, das mit der Kompensationsammer (B) kommuniziert, wobei das Entkopplungsventil (14; 140) wenigstens eine verformbare Membran (19) umfasst, die in Abwesenheit von Schwingungen in einer Ruheposition gehalten ist und die eingerichtet ist, in sich Anwesenheit von Schwingungen zwischen dem ersten und dem zweiten Gitter (15, 16; 150, 160) zu bewegen, wobei die verformbare Membran (19) in der Ruheposition näher an dem zweiten Gitter (16; 160) als an dem ersten Gitter (15; 150) ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungsventil mit Ausnahme der Membran (19) zwischen den Gittern (15, 16; 150, 160) eingeklemmt ist.
  2. Schwingungsdämpfendes Lager nach Anspruch 1, bei dem die verformbare Membran (19) vom ersten und zweiten Gitter (15, 16; 150, 160) in der Ruheposition jeweils durch einen ersten bzw. einen zweiten Abstand getrennt ist, wobei die Werte des ersten und des zweiten Abstandes nicht Null sind.
  3. Schwingungsdämpfendes Lager nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem das Entkopplungsventil einen zwischen den Gittern (15, 16; 150, 160) eingeklemmten Umfang (20) aufweist.
  4. Schwingungsdämpfendes Lager nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Entkopplungsventil (14; 140) eine zwischen den Gittern eingeklemmte zentrale Zone (21) aufweist.
  5. Schwingungsdämpfendes Lager nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Entkopplungsventil (14; 140) mehrere getrennte verformbare Membranen (19) aufweist.
  6. Schwingungsdämpfendes Lager nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die verformbare Membran (19) vom ersten und zweiten Gitter (14, 16; 150, 160) in der Ruheposition jeweils durch einen ersten und einen zweiten Abstand (D1, D2) getrennt ist, wobei der erste Abstand (D1) zwischen dem 1,5-fachen und dem 2,5-fachen des zweiten Abstandes (D2) beträgt.
  7. Schwingungsdämpfendes Lager nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Membran(en) (19) zwischen 40 Prozent und 60 Prozent der Gesamtoberfläche des Entkopplungsventils (14; 140) belegt/belegen.
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