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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft allgemein eine elektrische Umwerfermotoreinheit
für einen
motorisierten Fahrradumwerfer. Insbesondere betrifft die Erfindung einen
Fahrradumwerfer, der durch einen Motor betätigt wird, wobei bei diesem
ein Motor mit einem Antriebsstrang versehen ist, der eine Abtriebswelle
aufweist, die konfiguriert ist, um einen Umwerfer zu betätigen.
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Hintergrundinformation
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Fahrradfahren
wird gerade zunehmend populär,
sowohl als Form der Erholung als auch als Transportmittel. Außerdem hat
sich Fahrradfahren zu einem sehr populären Wettkampfsport entwickelt, und
zwar sowohl für
Amateure als auch für
professionelle Fahrer. Unabhängig
davon, ob das Fahrrad für Erholungs-,
Transport- oder Wettkampfzwecke verwendet wird, führt die
Fahrradindustrie laufend eine Verbesserung der verschiedenen Bauteile
des Fahrrades durch.
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In
letzter Zeit wurden Fahrräder
mit elektrischen Bauelementen ausgerüstet, um das Fahren einfacher
und genussreicher für
den Fahrer zu machen. Einige Fahrräder sind mit automatischen Schalteinheiten
ausgerüstet,
die gemäß den Fahrtbedingungen
durch einen Fahrradcomputer oder eine Steuereinheit automatisch
angepasst werden. Insbesondere wurden in letzter Zeit die vorderen
und hinteren Umwerfer automatisiert.
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Allgemein
gesagt ist ein vorderer Umwerfer typischerweise am Sitzrohr des
Fahrradrahmens oder der Tretlageraufnahme befestigt. Im Wesentlichen
beinhaltet ein vorderer Umwerfer ein feststehendes Element oder
ein Basiselement, das an einem Fahrradrahmen nicht-beweglich befestigt
ist, und ein bewegliches Element, das so gelagert ist, dass es relativ
zum feststehenden Element beweglich ist. Typischerweise ist das
feststehende Element ein rohrförmiges
Festspannelement, das am Sitzrohr befestigt ist. Das bewegliche
Element weist typischerweise eine Kettenführung mit einem Paar von Käfigplatten
auf, um mit einer Kette in Kontakt zu kommen und diese zwischen
den vorderen Kettenrädern
zu bewegen. Das bewegliche Element ist für gewöhnlich in einer gegebenen Richtung
relativ zum feststehenden Element mittels einer Feder vorgespannt.
Das bewegliche Element wird für
gewöhnlich relativ
zum feststehenden Element durch Einziehen und/oder Nachlassen eines
Schaltsteuerkabels bewegt, das mit dem vorderen Umwerfer verbunden
ist. Das bewegliche Element und das feststehende Element sind für gewöhnlich über Schwenkgelenkstücke untereinander
verbunden. Bei einem manuell betätigten
vorderen Umwerfer ist ein Steuerkabel mit einem der Schwenkgelenkstücke verbunden,
um ein Drehmoment auf dieses aufzubringen, wodurch bewirkt wird,
dass die Gelenkstücke
den beweglichen Abschnitt bewegen. Das Steuerkabel ist am Gelenkstück in einer
solchen Position befestigt, dass eine Betätigungskraft auf das Steuerkabel
aufgebracht wird. Diese auf das Kabel wirkende Kraft wird in ein Schwenkdrehmoment
des Gelenkstücks
umgewandelt.
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Ein
motorbetriebener Fahrradumwerfer, wie dargestellt durch
EP 1 010 613 A weist
einen elektrisch angetriebenen Umwerfermotor und eine Getriebebaugruppe
mit einer Abtriebswelle auf, die mit einem Umwerfergelenkgetriebe
verbunden ist. Das Umwerfergelenkgetriebe ist mit eine Kettenführung funktionsmäßig verbunden.
Die Drehbewegung der Abtriebswelle bewegt direkt das Umwerfergelenkgetriebe,
so dass die Kettenführung
in eine vorbestimmte Schaltposition bewegt wird. Die direkte Rotationsbewegung
des Umwerfergelenkgetriebes mittels der Abtriebswelle erfordert
vergleichsweise große
Kräfte im
Antriebsmotor und im Getriebestrang.
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EP 1 310 423 A zeigt
einen motorisierten Stellantrieb für ein Fahrradgangschaltungsbauelement.
Ein Motor ist mit einer Getriebebaugruppe verbunden, die eine Abtriebswelle
aufweist. Die Drehbewegung der Abtriebswelle wird verwendet, um
ein Steuerkabel einzuziehen und nachzulassen, das mit einem Schaltmechanismus
verbunden ist, der in eine vorbestimmte Schaltposition geschaltet
werden soll. Die Transformation der Rotationsbewegung der Abtriebswelle
auf ein Steuerkabel, das zum Schalten des Schaltmechanismus verwendet
wird, ist kompliziert und könnte
einen Defekt zur Folge haben.
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Für Fachleute
geht aus dieser Beschreibung klar hervor, dass ein Bedarf nach einer
verbesserten motorisierten vorderen Fahrradumwerferbaugruppe besteht.
Die Erfindung zielt auf diesen Mangel der Technik sowie weitere
Mängel
ab, wie für
Fachleute aus der nachfolgenden Beschreibung klar hervorgeht.
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INHALT DER ERFINDUNG
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Ein
Ziel der Erfindung besteht darin, eine elektrische Umwerfermotoreinheit
für eine
motorisierte vordere Fahrradumwerferbaugruppe bereitzustellen, die
zuverlässig
ist.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine elektrische Umwerfermotoreinheit
für eine
motorisierte vordere Fahrradumwerferbaugruppe bereitzustellen, die
dauerhaft ist.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine elektrische Umwerfermotoreinheit
für eine
motorisierte vordere Fahrradumwerferbaugruppe bereitzustellen, die
relativ einfach und kostengünstig
in Herstellung und Montage ist.
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Die
zuvor beschriebenen Ziele können
dadurch erreicht werden, dass eine motorisierte Umwerferbaugruppe
gemäß Anspruch
1 der Erfindung bereitgestellt wird. Die motorisierte Umwerferbaugruppe
beinhaltet einen Umwerfermotor, einen Umwerfermotorträgereinrichtung,
eine Abtriebswelle, ein Motorgelenkgetriebe, ein Umwerfergelenkgetriebe und
eine Kettenführung.
Die Umwerfermotorträgereinrichtung
beinhaltet ein Umwerfermotorgehäuse, welches
den Umwerfermotor trägt,
und ein motorisiertes Umwerferbefestigungselement, das konfiguriert
und angeordnet ist, um einen Befestigungskörper und einen Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt zu
bilden. Die Abtriebswelle ist mit dem Umwerfermotor funktionsmäßig verbunden
und an der Umwerfermotorträgereinrichtung
drehbar gelagert. Die Abtriebswelle ist mit dem Motorgelenkgetriebe
durch einen exzentrischen Antriebsstift verbunden, dessen Achse
gegen eine Rotationsachse der Abtriebswelle versetzt ist. Das Umwerfergelenkgetriebe
ist mit dem Motorgelenkgetriebe funktionsmäßig verbunden. Die Kettenführung ist
mit dem Befestigungskörper
durch ein Umwerfergelenkgetriebe beweglich verbunden, derart, dass
das Umwerfergelenkgetriebe, das mit dem Motorgelenkgetriebe funktionsmäßig verbunden ist,
die Kettenführung
zwischen einer ersten Schaltposition und einer zweiten Schaltposition
bewegt, und zwar reagierend auf eine Bewegung des exzentrischen
Antriebsstiftes um die Drehachse der Abtriebswelle.
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Diese
und weitere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der Erfindung
gehen für
Fachleute aus der folgenden detaillierten Beschreibung klar hervor, die
in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung offenbart.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Nachfolgend
sei Bezug genommen auf die anliegenden Zeichnungen, die einen Teil
dieser ursprünglichen
Offenbarung bilden. In diesen sind:
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1 eine
Seitenansicht eines Fahrrades, das mit einer motorisierten vorderen
Umwerferbaugruppe gemäß der Erfindung
ausgerüstet
ist;
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2 eine
vergrößerte Seitenansicht
des in 1 dargestellten motorisierten vorderen Umwerfers
in einer niedrigen Schaltposition;
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3 eine
vergrößerte Vorderseitenansicht des
in 1 und 2 dargestellten motorisierten vorderen
Umwerfers in der niedrigen Schaltposition;
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4 eine
vergrößerte Ansicht
von hinten des in 1 bis 3 dargestellten
motorisierten vorderen Umwerfers in der niedrigen Position;
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5 eine
Draufsicht von oben des in 1 bis 4 dargestellten
motorisierten hinteren Umwerfers in der niedrigen Schaltposition;
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6 eine
partielle Ansicht von hinten des in 1 bis 5 dargestellten
motorisierten hinteren Umwerfers, wobei ein Abschnitt des Befestigungskörpers zu
Darstellungszwecken ausgebrochen dargestellt ist;
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7 eine
Seitenansicht des motorisierten vorderen Umwerfers in der oberen
Schaltposition;
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8 eine
Vorderseitenansicht des motorisierten vorderen Umwerfers in der
oberen Schaltposition;
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9 eine
Ansicht von hinten des motorisierten vorderen Umwerfers in der oberen
Schaltposition;
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10 eine
partielle Ansicht von hinten des hinteren Umwerfers, wobei ein Abschnitt
des Befestigungskörpers
zu Darstellungszwecken ausgebrochen dargestellt ist;
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11 eine
partielle Ansicht von hinten des motorisierten vorderen Umwerfers,
wobei sich das Motorgelenkgetriebe in einer niedrigen Position befindet
und das Umwerfergelenkgetriebe derart gehalten ist, dass die Kettenführung in
einer oberen Position bleibt;
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12 eine
vordere perspektivische Ansicht des Befestigungselementes des motorisierten
vorderen Umwerfers für
den in 1 bis 11 dargestellten vorderen Umwerfer
gemäß der Erfindung;
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13 eine
perspektivische Ansicht von hinten des in 12 dargestellten
Befestigungselementes des motorisierten vorderen Umwerfers;
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14 eine
Vorderseitenansicht des in 12 und 13 dargestellten
Befestigungselementes des motorisierten vorderen Umwerfers;
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15 eine
Ansicht von hinten des in 12 bis 14 dargestellten
Befestigungselementes des motorisierten vorderen Umwerfers;
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16 eine
Ansicht von rechts des in 12 bis 15 dargestellten
Befestigungselementes des motorisierten vorderen Umwerfers;
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17 eine
Draufsicht des in 12 bis 16 dargestellten
Befestigungselementes des motorisierten vorderen Umwerfers;
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18 eine
Querschnittansicht des in 12 bis 17 dargestellten
Befestigungselementes des motorisierten vorderen Umwerfers, gesehen
entlang Schnittlinie 18-18 von 15;
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19 eine
perspektivische Seitenansicht des rechten oder äußeren Gelenkstücks für den in 1 bis 11 dargestellten
vorderen Umwerfer gemäß der Erfindung;
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20 eine
rechte Seitenansicht des in 19 dargestellten
rechten Gelenkstücks;
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21 eine
Ansicht von hinten des in 19 und 20 dargestellten
rechten Gelenkstücks;
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22 eine
Querschnittansicht des in 19 bis 21 dargestellten
rechten Gelenkstücks,
gesehen entlang Schnittlinie 22-22 von 21;
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23 eine
Ansicht von hinten des Motorgelenkstücks für den in 1 bis 11 dargestellten vorderen
Umwerfer gemäß der Erfindung;
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24 eine
Längsschnittansicht
des in 23 dargestellten Motorgelenkstücks, gesehen entlang
Schnittlinie 24-24;
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25 eine
Stirnseitenansicht des in 23 und 24 dargestellten
Motorgelenkstücks;
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26 eine
Seitenansicht eines Sicherheitsgelenkstücks für den in 1 bis 11 dargestellten
vorderen Umwerfer gemäß der Erfindung;
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27 eine
Seitenansicht des in 26 dargestellten Sicherheitsgelenkstücks;
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28 eine
Ansicht von innen des in 26 und 27 dargestellten
Sicherheitsgelenkstücks;
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29 eine
Ansicht von unten des in 26 bis 28 dargestellten
Sicherheitsgelenkstücks
gemäß der Erfindung;
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30 eine
Seitenansicht der Sicherheitsstückfeder
für den
in 1 bis 11 dargestellten vorderen Umwerfer
gemäß der Erfindung;
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31 eine
Seitenansicht der in 30 dargestellten Sicherheitsstückfeder;
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32 eine
Axialansicht der Abtriebswelle für
den in 1 bis 11 dargestellten vorderen Umwerfer
gemäß der Erfindung;
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33 eine
Seitenansicht der in 32 dargestellten Abtriebswelle;
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34 eine
perspektivische Ansicht der Abtriebswelle mit an dieser montiertem
Abtriebsgetriebe gemäß der Erfindung;
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35 eine
Seitenansicht der Abtriebswelle, und zwar mit an dieser montiertem
Abtriebswellenzahnrad;
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36 eine
Vorderansicht der vorderen Umwerfermotoreinheit bei entfernter Abdeckung;
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37 eine
Vorderansicht der Motoreinheit, wobei die Abdeckung und die Schaltungsplatine
zu Darstellungszwecken entfernt sind;
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38 eine
Vorderansicht der Motoreinheit, wobei die Abdeckung, die Schaltungsplatine
und das Abtastrad entfernt sind, um den Antriebsstrang der Motoreinheit
des vorderen Umwerfers darzustellen;
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39 eine
Ansicht von innen der Motorumhüllung
oder des -gehäuses
für die
Motoreinheit des vorderen Umwerfers;
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40 eine
Ansicht von der Außenseite
des in 39 dargestellten Gehäuses für die Motoreinheit
des vorderen Umwerfers;
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41 eine
Seitenansicht des in 39 und 40 dargestellten
Gehäuses
für die
Motoreinheit des vorderen Umwerfers;
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42 eine
Querschnittansicht des in 39 bis 41 dargestellten
Gehäuses
für die Motoreinheit
des vorderen Umwerfers, gesehen entlang Schnittlinie 42-42 von 39;
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43 eine
vergrößerte partielle
Querschnittansicht des unteren Abschnittes des Gehäuses der
Motoreinheit des vorderen Umwerfers, wobei an dieser die Abtriebswelle
und das Abtriebswellenzahnrad befestigt ist;
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44 eine
vordere perspektivische Ansicht der Abdeckung der Motoreinheit des
vorderen Umwerfers;
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45 eine
Vorderansicht der in 44 dargestellten Abdeckung für die Motoreinheit
des vorderen Umwerfers;
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46 eine
Ansicht von innen her der in 44 und 45 dargestellten
Abdeckung für
die Motoreinheit des vorderen Umwerfers;
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47 eine
Querschnittansicht der Abdeckung für die Motoreinheit des vorderen
Umwerfers;
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48 eine
vergrößerte Seitenansicht
eines motorisierten vorderen Umwerfers gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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49 eine
vergrößerte Ansicht
von hinten des in 48 dargestellten vorderen Umwerfers
in der unteren Position;
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50 eine
vergrößerte Ansicht
von hinten des in 48 und 49 dargestellten
motorisierten vorderen Umwerfers in der unteren Position und bei entfernter
rückwärtiger Abdeckung;
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51 eine
vergrößerte Ansicht
von hinten des in 48 und 49 dargestellten
motorisierten vorderen Umwerfers in der oberen Position und bei entfernter
rückwärtiger Abdeckung;
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52 eine
vordere perspektivische Ansicht des Befestigungselementes des motorisierten
vorderen Umwerfers für
den in 48 bis 51 dargestellten
vorderen Umwerfer gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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53 eine
Vorderseitenansicht des in 52 dargestellten
Befestigungselementes des vorderen Umwerfers;
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54 eine
Ansicht von hinten des in 52 und 53 dargestellten
Befestigungselementes des vorderen Umwerfers;
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55 eine
Ansicht von rechts des in 52 bis 54 dargestellten
Befestigungselementes des vorderen Umwerfers;
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56 eine
Ansicht von hinten der rückwärtigen Abdeckung
für den
in 48 bis 51 dargestellten
motorisierten vorderen Umwerfer gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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57 eine
perspektivische Ansicht von hinten der in 56 dargestellten
rückwärtigen Abdeckung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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58 eine
Vorderansicht der in 56 und 57 dargestellten
rückwärtigen Abdeckung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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59 eine
Querschnittansicht der in 56 und 57 dargestellten
rückwärtigen Abdeckung,
gesehen entlang Schnittlinie 59-59 von 58;
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60 eine
perspektivische Ansicht von hinten der Zwischenabdeckung für den in 48 bis 51 dargestellten
motorisierten vorderen Umwerfer gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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61 eine
Seitenansicht von links der in 60 dargestellten
Zwischenabdeckung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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62 eine
Ansicht von hinten der in 60 und 61 dargestellten
Zwischenabdeckung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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63 eine
Ansicht von rechts der in 60 bis 62 dargestellten
Zwischenabdeckung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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64 eine
Aufsicht auf die Unterseite der in 60 bis 62 dargestellten
Zwischenabdeckung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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65 eine
Ansicht von hinten der vorderen Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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66 eine
Ansicht von rechts der vorderen Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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67 eine
Vorderansicht der vorderen Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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68 eine
perspektivische Ansicht von hinten der vorderen Abdeckung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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69 eine
diagrammartige Ansicht des Antriebsstrangs, der zwischen dem Motor
und der Abtriebswelle verbunden ist, gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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70 eine
Ansicht von hinten der Abtriebswelle gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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71 eine
Ansicht von rechts der Abtriebswelle gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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72 eine
Vorderansicht der Abtriebswelle gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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73 eine
Querschnittansicht der Abtriebswelle gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung gesehen entlang Schnittlinie 73-73 von 72;
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74 eine
Vorderansicht der Motoreinheit, die in dem Befestigungselement für den motorisierten
vorderen Umwerfer montiert ist, gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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75 eine
Vorderansicht der Motoreinheit, die in dem Befestigungselement für den motorisierten
vorderen Umwerfer montiert ist, gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung, wobei Abschnitte der Trägerstruktur für die Motoreinheit
zu Darstellungszwecken ausgebrochen dargestellt sind;
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76 eine
Ansicht von hinten der Verbindung zwischen der Motoreinheit und
dem Motorgelenkgetriebe gemäß der zweiten
Ausführungsform der
Erfindung, wobei Abschnitte der Trägerstruktur für die Motoreinheit
zu Darstellungszwecken ausgebrochen dargestellt sind;
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77 eine
perspektivische Draufsicht der unteren Getriebeträgereinrichtung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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78 eine
Draufsicht der unteren Getriebeträgereinrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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79 eine
Querschnittansicht der unteren Getriebeträgereinrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung, gesehen entlang Schnittlinie 79-79 von 78;
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80 eine
Ansicht von hinten der Schaltungsplatine gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung;
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81 eine
axiale Ansicht der obere/untere Bürsten aufweisenden Abtasteinrichtung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung; und
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82 eine
Seitenansicht der obere/untere Bürsten
aufweisenden Abtasteinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausgewählte Ausführungsformen
der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert. Für Fachleute
geht aus dieser Beschreibung klar hervor, dass die folgende Beschreibung
der Ausführungsformen
der Erfindung lediglich zu Darstellungszwecken dient und nicht dem
Zweck einer Einschränkung
der Erfindung, die durch die anliegenden Ansprüche definiert ist.
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Zu
Anfang Bezug nehmend auf
1 ist ein Fahrrad
10 dargestellt,
das mit einer motorisierten vorderen Umwerferbaugruppe
12 gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung ausgerüstet
ist. Das Fahrrad
10 beinhaltet weiter einen Fahrradrahmen
14,
der ein Sitzrohr
16 aufweist, wobei die motorisierte vordere
Umwerferbaugruppe
12 am Sitzrohr
16 mittels eines
Beschlags
18 und Befestigungseinrichtungen oder Bolzen
19 befestigt
ist, wie aus
1 bis
5 zu ersehen.
Der vordere Umwerfer
12 wird in herkömmlicher Weise durch eine elektronische
Schalteinheit
20 betrieben, die mit einer elektrischen
Steuervorrichtung über
ein elektrisches Schaltkabel verbunden ist, um eine Kette
21 zwischen
mindestens zwei Kettenrädern
22 und
23 des Fahrradantriebsstrangs
24 zu
bewegen. Jede Steuervorrichtung ist vorzugsweise mit einem Paar
von Schaltknöpfen
ausgerüstet,
die mit der elektronischen Schalteinheit
20 funktionsmäßig verbunden sind,
vorzugsweise gemäß
U.S.-Patent Nr. 6,073,730 (übertragen
an Shimano, Inc.) und
U.S.-Patent Nr. 6,212,078 (übertragen
an Shimano, Inc.).
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Da
diese Teile des Fahrrades 10 in der Technik allgemein bekannt
sind, werden diese Teile hier nicht detailliert erörtert oder
dargestellt, außer
wenn sie zur Verwendung in Verbindung mit der Erfindung modifiziert
wurden. Außerdem
können
verschiedene herkömmliche
Fahrradteile, die hier nicht erläutert und/oder
dargestellt sind, ebenfalls in Verbindung mit der Erfindung verwendet
werden.
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Die
motorisierte vordere Umwerferbaugruppe 12 beinhaltet im
Wesentlichen eine motorisierte vordere Umwerfereinheit 31,
ein motorisiertes vorderes Umwerferbefestigungselement 32,
eine Motoreinheit 33 des vorderen Umwerfers und ein Motorgelenkgetriebe 34.
Die motorisierte vordere Umwerfereinheit 31, die Motoreinheit 33 des
vorderen Umwerfers und das Motorgelenkgetriebe 34 sind
alle am Befestigungselement 32 des motorisierten vorderen Umwerfers
montiert, das konfiguriert und angeordnet ist, um die motorisierte
Umwerferbaugruppe 12 mit dem Sitzrohr 16 des Fahrradrahmens 14 fest
zu verbinden.
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Wie
später
noch detaillierter erläutert
wird, ist die motorisierte vordere Umwerferbaugruppe 12 aufgebaut,
um sich zwischen mindestens einer unteren Schaltposition, wie dargestellt
in 1 bis 6, und einer oberen Schaltposition,
wie dargestellt in 7 bis 10, zu
bewegen. Außerdem
ist, wie in 11 dargestellt, das Motorgelenkgetriebe 34 mit einer
Umwerfer-Schutzanordnung
gestaltet, derart, dass die Umwerfermotoreinheit 33 betätigt werden kann,
sogar wenn die motorisierte vordere Umwerfereinheit 32 blockiert
wird. Die grundlegende Funktionsweise des Schaltens der Kette 21 ist
relativ herkömmlich,
und wird daher hier nicht detailliert dargestellt.
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Wie
am besten aus 1 bis 11 zu
ersehen, beinhaltet die vordere Umwerfereinheit 31 im Wesentlichen
eine Kettenführung 40,
ein Umwerfergelenkgetriebe 41 und einen Befestigungskörper 42, der
Teil des Befestigungselementes 32 ist, wie später noch
erläutert
wird. Das Umwerfergelenkgetriebe 41 bildet, zusammen mit
der Kettenführung 40 und
dem Befestigungskörper 41,
vorzugsweise ein Viergelenkgetriebe, das die seitliche Bewegung
der Kettenführung 40 steuert.
Das Umwerfergelenkgetriebe 41 ist so konfiguriert und angeordnet,
dass es funktionsmäßig zwischen
dem Befestigungskörper 42 und
der Kettenführung 40 verbunden
ist, und zwar für
eine seitliche Bewegung der Kettenführung 40 zwischen mindestens
einer oberen Schaltposition und einer unteren Schaltposition, d.
h. mindestens ersten und zweiten Schaltpositionen. Insbesondere
ist die Kettenführung 40 mit
dem Befestigungskörper 42 über ein
Umwerfergelenkgetriebe 41 beweglich verbunden, das mit
dem Motorgelenkgetriebe 34 funktionsmäßig verbunden ist, um die Kettenführung 40 zwischen
einer ersten Schaltposition und einer zweiten Schaltposition zu
bewegen, reagierend auf eine Betätigung
der vorderen Umwerfermotoreinheit 33. Diese seitliche Bewegung
der Kettenführung 40 bewirkt, dass
die Kette 21 zwischen den Kettenrädern 22 und 23 des
Fahrradantriebsstrangs 24 umgeschaltet wird.
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Die
Kettenführung 40 ist
vorzugsweise aus einem harten steifen Material aufgebaut. Beispielsweise
ist die Kettenführung 40 vorzugsweise
aus einem Metallmaterial, wie beispielsweise einem steifen Blech
aufgebaut, das in die gewünschte
Form gebogen ist. Wie am besten aus 3, 4, 8 und 9 zu
ersehen, weist die Kettenführung 40 erste und
zweite Schaltschwenkpunkte P1 bzw. P2 auf, um das Umwerfergelenkgetriebe 41 an
der Kettenführung 40 schwenkbar
zu befestigen. Insbesondere verbinden die Schwenkstifte 43 und 44 die
Kettenführung 40 schwenkbar
mit dem Umwerfergelenkgetriebe 41. Die Kettenführung 40 weist
einen Kettenaufnahmeschlitz auf, der durch ein Paar von vertikalen Schaltplatten 40a und 40b gebildet
ist. Die vertikalen Schaltplatten 40a und 40b sind
ausgebildet, um mit der Kette 21 in Eingriff zu kommen,
und bewegen somit die Kette 21 im Wesentlichen in Richtung
quer zum Fahrrad 10. Die Schaltplatten 40a und 40b sind miteinander
durch ein Paar von Platten 40c und 40d verbunden.
Die obere Platte 40c ist zwischen den Schaltplatten 40a und 40b integral
ausgebildet. Das eine Ende der unteren Platte 40d ist mit
der äußeren Schaltplatte 40b integral
ausgebildet, und deren anderes Ende ist an der inneren Schaltplatte 40a mittels einer
Befestigungseinrichtung wie beispielsweise einer Schraube oder einer
Niete befestigt.
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Das
Umwerfergelenkgetriebe 41 beinhaltet im Wesentlichen ein
erstes oder äußeres Gelenkstück 45 und
ein zweites oder inneres Gelenkstück 46, deren erste
Enden mit dem Befestigungskörper 42 schwenkbar
verbunden sind und deren zweite Enden mit der Kettenführung 40 schwenkbar
verbunden sind. Speziell weist das erste Gelenkstück 45 in
erstes Ende 45a, das mit einem ersten festen Schwenkpunkt
P3 des Befestigungskörpers 42 mittels eines Schwenkstiftes 47 schwenkbar
verbunden ist, und ein zweites Ende 45b auf, das mit dem
ersten verschobenen Schwenkpunkt P1 der
Kettenführung 40 mittels
des Schwenkstiftes 43 schwenkbar verbunden ist. In ähnlicher
Weise weist das zweite Gelenkstück 46 ein
erstes Ende 46a, das mit einem zweiten festen Schwenkpunkt
P4 des Befestigungskörpers 42 mittels eines
Schwenkstiftes 48 schwenkbar verbunden ist, und ein zweites
Ende 46b auf, das mit dem zweiten verschobenen Schwenkpunkt
P2 der Kettenführung 40 mittels des
Schwenkstiftes 44 schwenkbar verbunden ist.
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Wie
aus der vorhergehenden Erörterung
klar hervorgeht, ist das Umwerfergelenkgetriebe 41 vorzugsweise
ein Viergelenkgetriebe, das durch das erste äußere Gelenkstück 45,
das zweite oder innere Gelenkstück 46,
den Abschnitt der Kettenführung 40, die
sich zwischen den ersten und zweiten verschobenen Schwenkpunkten
P1 und P2 erstreckt,
und den Abschnitt des Befestigungskörpers 42 ausgebildet ist,
der sich zwischen den ersten und zweiten festen Schwenkpunkten P3 und P4 erstreckt.
Somit sind die Schwenkachsen der Schwenkpunkte P1,
P2, P3 und P4 alle im Wesentlichen parallel zueinander.
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Wenn
das Umwerfergelenkgetriebe 41 die Kettenführung 40 in
ihrer am weitesten ausgefahrenen Position hält, befindet sich die Kettenführung 40 über dem
am weitesten außen
befindlichen Kettenrad 22, d. h. dem am weitesten vom Sitzrohr 16 befindlichen
Kettenrad. Wenn das Umwerfergelenkgetriebe 41 die Kettenführung 40 in
ihrer am weitesten eingezogenen Position erhält, befindet sich die Kettenführung 40 oberhalb
des am weitesten innen befindlichen Kettenrades, d. h. dem am nächsten zum Sitzrohr 16 befindlichen
Kettenrad. Diese Bewegungen der Kettenführung 40 und des Umwerfergelenkgetriebes 41 werden
durch die Schalteinheit gesteuert.
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Das
erste oder äußere Gelenkstück 45 beinhaltet
zwei Gewindebohrungen 45c und 45d, die eine obere
Positionseinstellschraube 49 und eine untere Positionseinstellschraube 50 aufnehmen.
Die zwei Gewindebohrungen 45c und 45d des ersten
oder äußeren Gelenkstücks 45 und
die Einstellschrauben 49 und 50 bilden eine mechanische
Einstellvorrichtung, mittels der die oberen und unteren Positionen
der Kettenführung 40 fein
angepasst werden. Somit ist die mechanische Einstellvorrichtung
konfiguriert und angeordnet, um die ersten und zweiten Schaltpositionen
der Kettenführung 40 relativ
zum Befestigungskörper 42 zu
verändern.
Mit anderen Worten ist die erste oder untere Einstellschraube 50 konfiguriert und
angeordnet, um die erste oder untere Schaltposition der Kettenführung 40 relativ
zum Befestigungskörper 52 zu
verändern,
hingegen ist die zweite oder obere Einstellschraube 49 konfiguriert
und angeordnet, um die zweite oder obere Schaltposition der Kettenführung 40 relativ
zum Befestigungskörper 42 zu verändern. Zwar
sind die Einstellschrauben 49 und 50 am ersten
oder äußeren Gelenkstück 45 angebracht,
jedoch geht aus dieser Beschreibung klar hervor, dass die Einstellschrauben 49 und 50 an
einem beliebigen Element der folgenden und zwar dem Befestigungskörper 42,
der Kettenführung 40 und
den Gelenkstücken 45 und 46 angebracht
sein kann, wobei ein freies Ende der Einstellschraube entweder mit dem
Befestigungskörper 42 oder
der Kettenführung 40 oder
den Gelenkstücken 45 und 46 des
Motorgelenkgetriebes 34 in Kontakt kommt, mit welchem die Einstellschraube
jeweils nicht durch Verschrauben verbunden ist. Auch geht aus dieser
Beschreibung klar hervor, dass eine Einstellschraube entweder mit dem
Motorgelenkgetriebe 34 oder dem Umwerfergelenkgetriebe 41 verschraubbar
verbunden sein kann, wobei ein freies Ende der Einstellschraube
jeweils entweder mit dem Motorgelenkgetriebe 34 oder dem Umwerfergelenkgetriebe 41 in
Kontakt kommt, mit dem die Einstellschraube jeweils nicht durch
Verschrauben verbunden ist. Bei der dargestellten Ausführungsform
ist die erste und untere Einstellschraube 50 konfiguriert
und angeordnet, um die erste oder untere Schaltposition der Kettenführung 40 relativ zum
Befestigungskörper 42 mittels
des freien Endes der mit dem Befestigungskörper 42 in Kontakt
kommenden unteren Einstellschraube 50 zu verändern, wohingegen
die zweite oder obere Einstellschraube 49 konfiguriert
und angeordnet ist, um die zweite oder obere Schaltposition der
Kettenführung 40 relativ
zum Befestigungskörper 42 mittels
des freien Endes der mit dem Motorgelenkgetriebe 34 in
Kontakt kommenden oberen Einstellschraube 49 zu verändern, wie
später
noch erläutert
wird.
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Wie
am besten aus 12 bis 18 zu
ersehen, beinhaltet das motorisierte vordere Umwerferbefestigungselement 32 im
Wesentlichen einen Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt 51,
einen vorderen Umwerferbefestigungsabschnitt 52 und einen Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 53.
Der Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt 51, der vordere
Umwerferbefestigungsabschnitt 52 und der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 53 sind
integral als einstückiges
unitäres
Element ausgebildet. Der vordere Umwerferbefestigungsabschnitt 52 und
der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 53 bilden eine Umwerfermotor-Trägerstruktur.
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Der
Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt 51 ist konfiguriert
und angeordnet, um mit dem Sitzrohr 16 des Fahrradrahmens 14 mittels
des Beschlages 18 verbunden zu werden. Der Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt 51 beinhaltet
einen Vorsprung 54, der von einer ersten Seite des motorisierten
vorderen Umwerferbefestigungselementes 32 zu einem freien
Ende nach außen
vorsteht, das eine gekrümmte
Vorderfläche 54a mit
einer Gewindebohrung 54b bildet. Die gekrümmte Vorderfläche 54a ist konfiguriert
und angeordnet, um mit einem entsprechenden gekrümmten Abschnitt des Beschlages 18 in
Kontakt zu kommen, derart, dass das motorisierte vordere Umwerferbefestigungselement 32 nicht
relativ zum Beschlag 18 rotiert werden kann. Eine der Befestigungseinrichtungen
oder Bolzen 19 ist in die Gewindebohrung 54b des
Fahrradrahmen-Befestigungsabschnittes 51 eingeschraubt,
hingegen sind die anderen zwei Befestigungseinrichtungen oder Bolzen 19 in
die im Sitzrohr 16 ausgebildeten Gewindebohrungen eingeschraubt,
derart, dass das motorisierte vordere Umwerferbefestigungselement 32 am
Fahrradrahmen 14 mittels des Beschlages 118 befestigt
ist.
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Der
vordere Umwerferbefestigungsabschnitt 52 ist konfiguriert
und angeordnet, um mit einem Umwerfergelenkgetriebe 41 einer
vorderen Umwerfereinheit 31 verbunden zu werden. Insbesondere
weist der vordere Umwerferbefestigungsabschnitt 52 erste und
zweite Gelenkstückträgerteile 52a und 52b auf, die
konfiguriert und angeordnet sind, um einen Gelenkstückaufnahmeraum
zwischen sich zu begrenzen, um die ersten und zweiten Gelenkstücke 45 und 46 aufzunehmen.
Somit sind die ersten und zweiten Gelenkstückträgerteile 52a und 52b konfiguriert
und angeordnet, um den vorderen Umwerferbefestigungskörper 42 zu
bilden. Die ersten und zweiten Gelenkstückträgerteiles 52a und 52b beinhalten
jeweils ein erstes Schwenkstift-Befestigungsloch 52c, welches
die erste Schwenkachse des ersten festen Schwenkpunktes P2 bildet, und ein zweites Schwenkstift-Befestigungsloch 52d,
welches den zweiten feststehenden Schwenkpunkt P4 bildet.
Die ersten und zweiten Gelenkstückträgerteile 52a und 52b sind derart
konfiguriert und angeordnet, dass die ersten und zweiten Gelenkstückträgerteile 52a und 52b bei den
ersten Schwenkstift-Befestigungslöchern 52c einen unterschiedlichen
Abstand als die zweiten Schwenkstift-Befestigungslöcher 52d aufweisen,
um die unterschiedlichen Größen der
ersten und zweiten Gelenkstücke 45 und 46 unterzubringen.
Die zweite Schwenkachse des zweiten festen Schwenkpunktes P4 ist im Wesentlichen parallel zur ersten
Schwenkachse des ersten festen Schwenkpunktes P3.
Die erste Schwenkachse der zweiten Schwenkstift-Befestigungslöcher 52d,
die den zweiten festen Schwenkpunkt P4 definiert,
verläuft
durch die Gewindebohrung 54b hindurch, wie am besten aus 8 zu
ersehen.
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Der
Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 53 ist konfiguriert
und angeordnet, um mit der vorderen Umwerfermotoreinheit 33 verbunden
zu werden. Der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 53 beinhaltet eine
Mehrzahl (drei) von Gewindebohrungen 53a, die eine Mehrzahl
von Befestigungsteilen des Motoreinheit-Befestigungsabschnittes 53 bilden.
Der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 53 beinhaltet
auch eine Abtriebswellenaussparung 53b, deren Mittelachse
im Wesentlichen parallel zu den Schwenkachsen der ersten und zweiten
festen Schwenkpunkte P3 und P4 des
vorderen Umwerferbefestigungsabschnittes 52 verläuft. Die
Abtriebswellenaussparung 53b des Motoreinheit-Befestigungsabschnittes 53 ist
ein Loch, das von Material des Motoreinheit-Befestigungsabschnittes 53 umgeben
ist. Der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 53 beinhaltet
weiter ein Stiftbefestigungsloch 53c, in dem ein Federbefestigungsstift 55 montiert
ist.
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf 2, 7 und 36 bis 47 beinhaltet
die vordere Umwerfermotoreinheit 33 im Wesentlichen eine
Umwerfermotoreinheit-Trägerstruktur 61 (2, 7, 36 und 39 bis 47),
einen Umwerfermotor 62 (37 und 38),
einen Motorantriebsstrang 63 (37 und 38),
und eine Positionssteuervorrichtung 64 (36 und 37).
Die vordere Umwerfermotoreinheit 33 ist am Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 53 angebracht,
der eine Umwerfermotorträgereinrichtung
bildet. Die vordere Umwerfermotoreinheit 33 ist mit der
Kettenführung 40 mittels
des Motorgelenkgetriebes 34 und des Umwerfergelenkgetriebes 41 funktionsmäßig verbunden.
Somit bewirkt ein Betreiben der vorderen Umwerfermotoreinheit 33 durch
die Schalteinheit 20, dass die Kettenführung 40 zwischen
den unteren und oberen Schaltpositionen verschoben wird.
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Die
Umwerfermotoreinheit-Trägerstruktur 61 beinhaltet
im Wesentlichen ein Motoreinheit-Gehäuse 71 (39 bis 43)
und eine Motoreinheit-Abdeckung 72 (44 bis 47).
Das Gehäuse 71 und
die Abdeckung 72 sind konfiguriert und angeordnet, um den
Umwerfermotor 62 und den Motorantriebsstrang 63 zu
umhüllen
und zu tragen. Vorzugsweise sind das Gehäuse 71 und die Abdeckung 72 aus
einem steifen Material von geringem Gewicht aufgebaut, beispielsweise
einem harten Kunststoffmaterial.
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Wie
aus 37 bis 39 zu
ersehen, beinhaltet das Gehäuse 71 eine
Aussparung 71a, in der die vordere Umwerfermotoreinheit 33 aufgenommen und
getragen wird. Das Gehäuse 71 beinhaltet
auch ein Paar von Getriebewel len-Trägerbohrungen 71b und 71c und
eine Abtriebswellenbohrung 71d, die konfiguriert und angeordnet
sind, um den Motorantriebsstrang 63 zu tragen.
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Wie
aus 38 zu ersehen, ist der Umwerfermotor 62 am
Gehäuse 71 der
Umwerfermotoreinheit-Trägerstruktur 61 angebracht.
Der Umwerfermotor 62 ist ein elektrischer Reversiermotor,
der durch eine Batterie oder einen Generator mit elektrischem Strom
versorgt wird. Der Umwerfermotor 62 ist mit der Schalteinheit 20 durch
ein elektrisches Kabel verbunden sowie mit einer Stromquelle (Batterie
oder Generator) durch ein weiteres elektrisches Kabel verbunden.
Der Umwerfermotor 62 weist eine Antriebswelle 75 auf,
die mit dem Motorantriebsstrang 63 funktionsmäßig verbunden
ist. Elektrische Reversiermotoren, wie beispielsweise der Umwerfermotor 62, sind
allgemein bekannt. Daher wird der Umwerfermotor 62 hier
nicht detailliert erörtert
oder dargestellt.
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Wie
aus 37 und 38 zu
ersehen, beinhaltet der Motorantriebsstrang 63 im Wesentlichen eine
Schneckentrieb 81, ein erstes Zwischenzahnrad 82,
ein zweites Zwischenzahnrad 83 und ein Abtriebszahnrad 84.
Das Abtriebszahnrad 84 ist an einer Abtriebswelle 85 angebracht.
Der Motorantriebsstrang 63 überträgt eine Drehbewegung der Antriebswelle 75 des
Umwerfermotors 62 auf das Motorgelenkgetriebe 34 über die
Abtriebswelle 85. Insbesondere ist der Schneckentrieb 81 an
der Antriebswelle 75 des Umwerfermotors 62 angebracht,
wobei die spiralige Verzahnung des Schneckentriebs 81 mit einem
ersten Satz von Zähnen
des ersten Zwischenzahnrades 82 in Eingriff ist. Das erste
Zwischenzahnrad 82 weist einen zweiten Satz von Zähnen auf,
der mit einem ersten Satz von Zähnen
des zweiten Zwischenzahnrades 83 in Eingriff ist, der wiederum
einen zweiten Satz von Zähnen
aufweist, der mit den Zähnen
des Abtriebszahnrades 84 in Eingriff ist. Das Abtriebszahnrad 84 ist
an der Abtriebswelle 85 montiert, die ihrerseits mit dem
Motorgelenkgetriebe 34 verbunden ist. Somit ist der Motorantriebsstrang 63 zwischen
der Antriebswelle 75 des Umwerfermotors 62 und
der Abtriebswelle 85 angeordnet.
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Wie
aus 43 zu ersehen, ist die Abtriebswelle 85 im
Abtriebswellenloch 71d des Gehäuse 71 durch ein Lager 86 drehbar
gelagert. Selbstverständlich
geht aus dieser Beschreibung klar hervor, dass das Lager 86,
anstatt am Gehäuse 71,
am Befestigungselement 32 des motorisierten Umwerfers montiert
sein kann, derart, dass die Abtriebswelle 85 am Befestigungselement 32 des
motorisierten Umwerfers drehbar gelagert ist. In jedem Fall ist
die Abtriebswelle 85 konfiguriert und angeordnet, um sich um
eine Drehachse A1 zwischen einer ersten
Drehposition und einer zweiten Drehposition, die der ersten Drehrichtung
entgegengesetzt ist, durch eine Rotation der Abtriebswelle 75 des
Umwerfermotors 62 zu drehen. Die Abtriebswelle 85 beinhaltet
einen exzentrischen Antriebsstift 85a, der eine Achse A2 aufweist, die gegen eine Rotationsachse
A1 der Antriebswelle 85 versetzt
ist.
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Wie
aus 36 und 37 zu
ersehen, beinhaltet die Positionssteuervorrichtung 64 im
Wesentlichen eine Schaltungsplatine 87, ein Positionsabtastelement 88,
eine Photounterbrechereinrichtung oder Lichtschranke 89 und
eine obere/untere Bürsten
aufweisende Abtasteinrichtung 90. Die Schaltungsplatine 87 weist
eine Mehrzahl von elektrischen Schaltungen auf, die auf dieser in
herkömmlicher
Weise ausgebildet sind, um den Betrieb des Umwerfermotors 62 mittels
der Schalteinheit 20 zu steuern. Insbesondere weist die
Schaltungsplatine 87 eine elektrische Kontaktplatte auf,
wobei elektrische Kontaktbürsten 87a, 87b und 87c mit
dieser in freitragender Weise verbunden sind. Diese Bürsten 87a, 87b und 87c kommen
mit der obere/untere Bürsten
aufweisenden Abtasteinrichtung 90 in Kontakt, der am Abtriebszahnrad 84 angebracht
ist. Mit anderen Worten rotiert die obere/untere Bürsten aufweisende
Abtasteinrichtung 90 gemeinsam mit dem Abtriebszahnrad 84.
Die Bürsten 87a, 87b und 87c kommen
wahlweise mit drei elektrischen Kontakten in Kontakt. Mit anderen Worten
arbeiten die Bürsten 87a, 87b und 87c mit den
Kontakten 90a, 90b und 90c zusammen,
um einen elektrischen Stromkreis zu schließen, mit dem der Umwerfermotor 82 entweder
in der ersten Drehrichtung oder der zweiten (entgegengesetzten)
Drehrichtung an getrieben wird. Die Position der Abtriebswelle 85 wird
unter Verwendung des Positionsabtastelementes 88 und der
Lichtschranke 89 bestimmt. Das Positionsabtastelement 88 ist
am ersten Zwischenzahnrad 82 angebracht, derart, dass sich
die Positionsabtasteinrichtung 88 mit diesem dreht. Das Positionsabtastelement 88 ist
mit einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander
angeordneten Öffnungen
versehen, die durch die Lichtschranke 89 erfasst werden.
Mit anderen Worten tastet die Lichtschranke 89 die Öffnungen
im Positionsabtastelement 88 ab, um die Relativposition
des ersten Zwischenzahnrades 82 zu bestimmen. Da die Position
des ersten Zwischenzahnrades 82 in direktem Bezug zur Position
der Abtriebswelle 85 steht, kann die Position der Abtriebswelle 85 ohne
Weiteres bestimmt werden. Daher kann die Schalteinheit 20 die Position
der Kettenführung 40 basierend
auf der Relativposition des ersten Zwischenzahnrades 82 bestimmen.
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Erneut
Bezug nehmend auf 1 bis 11, beinhaltet
das Motorgelenkgetriebe 34 im Wesentlichen ein Antriebs-
oder Motorgelenkstück 91,
ein Sicherheitsgelenkstück 82,
ein Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelement 93 und
ein Positionsvorspannelement 94. Das Sicherheitsgelenkstück 92 und
das Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelement 93 bilden
eine Blockierschutzanordnung. Das Motorgelenkgetriebe 34 ist
zwischen dem exzentrischen Antriebsstift 85a der Abtriebswelle 85 und
dem Umwerfergelenkgetriebe 41 funktionsmäßig verbunden. Diese
Blockierschutzanordnung ist konfiguriert und angeordnet, um sich
zwischen einem Kraftübertragungszustand
und einem Kraftumgehungszustand (Override) zu bewegen.
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Wie
aus 4, 6, 9, 10 und 11 zu
ersehen, ist das Antriebsgelenkstück 91 relativ zur
Abtriebswelle 85 und dem Umwerfergelenkgetriebe 41 konfiguriert
und angeordnet, um die Kettenführung 40 zwischen
der ersten Schaltposition und einer zweiten Schaltposition umzuschalten.
Das Antriebsgelenkstück 91 weist,
wie insbesondere aus 23 bis 25 zu
ersehen, ein erstes Antriebsgelenkstückende 91a und ein
zweites Antriebsgelenkstückende 91b auf.
Das erste Antriebsgelenkstückende 91a ist
am exzentrischen Antriebsstift 85a der Abtriebswelle 85 angebracht,
derart, dass der exzentrische Antriebsstift 85a innerhalb
der im ersten Antriebsgelenkstückende 91a ausgebildeten
Löcher
rotieren kann. Das zweite Antriebsgelenkstückende 91b ist mit
dem Sicherheitsgelenkstück 92 mittels
eines Schwenkstiftes 95 schwenkbar verbunden. Somit wird,
wenn die Abtriebswelle 85 rotiert wird, das Antriebsgelenkstück 91 bewegt
oder verschoben. Die Längsachse
L des Antriebsgelenkstücks 91 erstreckt
sich zwischen den ersten und zweiten Antriebsgelenkstückenden 91a und 91b.
Die Längsachse
L des Antriebsgelenkstücks 91 weist
eine erste Orientierung auf (4 und 6),
wenn sich die Kettenführung 40 in
der ersten Schaltposition befindet, und eine zweite Orientierung
auf (9 und 10), wenn sich die Kettenführung 40 in
der zweiten Schaltposition befindet, wobei die ersten und zweiten
Orientierungen der Längsachse
L des Antriebsgelenkstücks 91 um
weniger als 45° verändert sein.
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Wie
am besten aus 26 bis 29 zu
ersehen, weist das Sicherheitsgelenkstück 92 vorzugsweise
ein erstes Sicherheitsgelenkstückende 92a, ein
zweites Sicherheitsgelenkstückende 92b und eine
Steuerungs- oder Anschlagwange 92c auf. Das erste Sicherheitsgelenkstückende 92a des
Sicherheitsgelenkstückes 92 ist
mit dem zweiten Antriebsgelenkstückende 91b des
Antriebsgelenkstücks 91 mittels
des Schwenkstiftes 95 schwenkbar verbunden. Das zweite
Sicherheitsgelenkstückende 92b ist mit
dem ersten oder äußeren Gelenkstück 45 des Umwerfergelenkgetriebes 41 funktionsmäßig verbunden.
Die Steuerungs- oder Anschlagwange 92c erstreckt sich vom
zweiten Sicherheitsgelenkstückende 92b aus
und ist angeordnet, um mit der oberen Einstellschraube 49 in
Kontakt zu kommen, wenn das Motorgelenkgetriebe 34 zur
oberen Schaltposition angetrieben wird, wie aus 10 zu
ersehen. Somit ist die zweite oder obere Einstellschraube 49 konfiguriert
und angeordnet, um die zweite oder obere Schaltposition der Kettenführung 40 relativ
zum Befestigungskörper 42 zu
verändern,
und zwar dadurch, dass das freie Ende der oberen Einstellschraube 49 mit
der Steuerungs- oder Anschlagwange 92c des Sicherheitsgelenkstücks 92 in
Kontakt kommt.
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Beim
Einstellen der vorderen Umwerfereinheit 31 wird die vordere
Umwerfereinheit 31 am Rahmen 12 mittels des Befestigungselementes 32 des motorisierten
vorderen Umwerfers und mittels des Beschlages 18 montiert.
Dann wird die obere Schaltposition durch Einstellen der oberen Einstellschraube 49 so
eingestellt, dass die Kettenführung 40 oberhalb des
vorderen Kettenrades 22 angeordnet ist. Dieses Einstellen
der oberen Schaltposition bewirkt, dass sich die relative Orientierung
zwischen dem äußeren Gelenkstück 46 und
dem Sicherheitsgelenkstück 92 ändert. Insbesondere ändert das
Einstellen der oberen Einstellschraube 49 die relative
Orientierung zwischen dem äußeren Gelenkstück 46 und
dem Sicherheitsgelenkstück 92 dadurch,
dass der Vorspannkraft des Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelementes 93 entgegengewirkt
wird, d. h. das Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelement 93 zusammengedrückt wird. Sobald
die obere Schaltposition eingestellt wurde, wird auch die untere
Schaltposition durch Einstellen der oberen Einstellschraube 49 eingestellt,
da sich die Kettenführung 40 mit
dem äußeren Gelenkstück 46 bewegt.
Somit wird als Nächstes
die untere Position unter Verwendung der unteren Einstellschraube 50 eingestellt,
die mit dem Befestigungskörper 4 in Kontakt
kommt, derart, dass die Kettenführung 40 oberhalb
des kleinen vorderen Kettenrades 23 angeordnet ist. Mit
anderen Worten verändert
das Einstellen der unteren Einstellschraube 50 die relative
Orientierung zwischen dem äußeren Gelenkstück 46 und
dem Sicherheitsgelenkstück 92,
wenn die Kettenführung 40 oberhalb
des vorderen Kettenrades 23 angeordnet ist, dadurch, dass
der Vorspannkraft des Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelementes 93 weiter
entgegengewirkt wird, d. h. das Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelement 93 weiter
zusammengedrückt
wird.
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Wie
am besten aus 30 und 31 zu ersehen,
ist das Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelement 93 vorzugsweise
eine Torsionsfeder, die einen ge wendelten Abschnitt 93a,
einen ersten Schenkelabschnitt 93b und einen zweiten Schenkelabschnitt 93c aufweist.
Der gewendelte Abschnitt 93a ist um den Schwenkstift 47 herum
angeordnet, der das Sicherheitsgelenkstück 92 mit dem ersten
oder äußeren Gelenkstück 45 verbindet.
Der erste Schenkelabschnitt 93b des Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelementes 93 kommt
mit dem Sicherheitsgelenkstück 92 in
Eingriff, hingegen ist der zweite Schenkelabschnitt 93b mit
dem ersten oder äußeren Gelenkstück 45 des
Umwerfergelenkgetriebes 41 in Kontakt. Somit ist das Sicherheitsgelenkstück 92 im Gegenuhrzeigersinn
um den Schwenkstift 97 vorgespannt, bei Betrachtung von
der Rückseite
des Umwerfers her. In ähnlicher
Weise ist das erste oder äußere Gelenkstück 45 ebenfalls
im Uhrzeigersinn um den Schwenkstift 47 vorgespannt, bei
Betrachtung von der Rückseite
des Umwerfers her. Mit anderen Worten ist das Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelement 93 konfiguriert
und angeordnet, um eine Vorspannkraft aufzubringen, die normalerweise
eine im Wesentlichen starre Verbindung zwischen dem Antriebsgelenkstück 91 und
dem Umwerfergelenkgetriebe 41 aufrechterhält. Demgemäß ist das
Sicherheitsgelenkstück 92 mit
dem Umwerfergelenkstück 41 schwenkbar
verbunden, und das Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelement 93 ist
zwischen dem Sicherheitsgelenkstück 92 und
dem Umwerfergelenkstück 41 funktionsmäßig verbunden,
um das Sicherheitsgelenkstück 92 aus
dem Kraft-Umgehungzustand in den Kraft-Übertragungszustand
vorzuspannen, derart, dass eine normalerweise im Wesentlichen starre
Verbindung zwischen dem Sicherheitsgelenkstück und dem Umwerfergelenkgetriebe 41 aufrechterhalten
wird.
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Somit
erfolgt, wie aus 11 zu ersehen, wenn die Kettenführung 40 in
der oberen Position blockiert und das Motorgelenkgetriebe 34 durch
die Abtriebswelle 85 zu einer unteren Schaltposition hin angetrieben
wird, ein Rotieren des Sicherheitsgelenkstücks 92 im Uhrzeigersinn
um die Schwenkachse 47, bei Betrachtung von der Rückseite
des Umwerfers her, und zwar entgegen der Vorspannkraft des ersten
Schenkelabschnittes 93b des Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelementes 93.
Somit ist ein nicht-starre Ver bindung zwischen dem Sicherheitsgelenkstück 92 und
dem Umwerfergelenkgetriebe 41 ausgebildet, und zwar unter
Verwendung des Sicherheitsgelenkstücks 92 und des Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelementes 93.
Mit anderen Worten bilden das Sicherheitsgelenkstück 92 und
das Sicherheitsgelenkstück-Vorspannelement 93 eine nicht-starre
Verbindung, die ein zweites Antriebsgelenkstückende 91b des Antriebsgelenkstücks 91 mit dem
Umwerfergelenkgetriebe 41 verbindet. Diese nicht-starre
Verbindung bildet die Blockierschutzanordnung.
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Das
Positionsvorspannelement 94 ist vorzugsweise eine Zugfeder,
deren erstes Ende mit dem exzentrischen Antriebsstift 85a verbunden
ist und deren zweites Ende mit dem Federbefestigungsstift 55 des
Motoreinheit-Befestigungsabschnittes 53 verbunden
ist. Das Positionsvorspannelement 94 ist derart konfiguriert
und angeordnet, dass die Vorspannkraft des Positionsvorspannelementes 94 das Motorgelenkgetriebe 34 entweder
in der oberen Position oder der unteren Position hält. Mit
anderen Worten ist, wenn das Motorgelenkgetriebe 34 sich
in der oberen Position befindet, die Kraftlinie des Positionsvorspannelementes 94 gegen
die Drehachse A1 der Abtriebswelle 85 versetzt,
so dass eine im Uhrzeigersinn wirkende Kraft auf die Abtriebswelle 85 aufgebracht
wird, bei Betrachtung von der Rückseite des
Umwerfers her. Jedoch ist, wenn das Motorgelenkgetriebe 34 in
die untere Position bewegt wurde, die Kraftlinie des Positionsvorspannelementes 94 derart,
dass eine im Gegenuhrzeigersinn wirkende Kraft auf die Abtriebswelle 85 aufgebracht
wird. Demgemäß ist das
Positionsvorspannelement 94 so konfiguriert und angeordnet,
dass es dazu beiträgt,
die Kettenführung 40 entweder
in der oberen oder der unteren Position zu halten, wenn der Motor
nicht mehr mit Energie versorgt wird.
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ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf 48 bis 82 wird
nun eine motorisierte vordere Umwerferbaugruppe 112 gemäß einer
zweiten Ausführungsform
er läutert.
Im Wesentlichen ist die motorisierte vordere Umwerferbaugruppe 112 identisch
zur zuvor erläuterten
motorisierten vorderen Umwerferbaugruppe 12, abgesehen
davon, dass das motorisierte vordere Umwerferbefestigungselement 32 und
die Befestigungseinheit 33 des vorderen Umwerfermotors
der ersten Ausführungsform
durch ein modifiziertes Befestigungselement 132 des vorderen
Umwerfers und eine modifizierte vordere Umwerfermotoreinheit 133 ersetzt
wurden. Mit anderen Worten sind alle übrigen Teil der vorderen motorisierten
Umwerferbaugruppe 112 identisch zur motorisierten vorderen
Umwerferbaugruppe 12 der ersten Ausführungsform, abgesehen von dem
modifizierten Befestigungselement 132 des motorisierten
vorderen Umwerfers und der modifizierten vorderen Umwerfermotoreinheit 133.
In Anbetracht der Ähnlichkeit
zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform sind die Teile der
zweiten Ausführungsform,
die zu den Teilen der ersten Ausführungsform identisch sind,
mit den gleichen Bezugszeichen wie die Teile der ersten Ausführungsform
versehen. Außerdem können die
Beschreibungen der Teile der zweiten Ausführungsform, die identisch zu
den Teilen der ersten Ausführungsform
sind, der Kürze
halber weggelassen werden.
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Wie
am besten aus 52 bis 55 zu
ersehen, beinhaltet das motorisierte vordere Umwerferbefestigungselement 132 im
Wesentlichen einen Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt 151,
einen vorderen Umwerferbefestigungsabschnitt 152 und einen
Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 153, der ein integriertes
vorderes Umwerfermotorgehäuse 171 beinhaltet.
Der Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt 151, der vordere
Umwerferbefestigungsabschnitt 152 und der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 153 sind
integral als einstückiges
unitäres
Element ausgebildet, zusammen mit dem vorderen Umwerfermotorgehäuse 171.
Der vordere Umwerferbefestigungsabschnitt 152 und der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 153 bilden
eine Umwerfermotor-Trägerstruktur.
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Der
Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt 151 ist konfiguriert
und angeordnet, um mit dem Sitzrohr 16 des Fahrradrahmens 14 mittels
des Beschlages 18 verbunden zu werden, in gleicher Weise
wie bei der ersten Ausführungsform.
Der Fahrradrahmen-Befestigungsabschnitt 151 beinhaltet
einen Vorsprung 154, der von einer ersten Seite des motorisierten
vorderen Umwerferbefestigungselementes 132 zu einem freien
Ende nach außen
vorsteht, das eine gekrümmte
Vorderfläche 154a mit
einer Gewindebohrung 154b bildet. Die gekrümmte Vorderfläche 154a ist
konfiguriert und angeordnet, um mit einem entsprechenden gekrümmten Abschnitt
des Beschlages 18 in Kontakt zu kommen, derart, dass das
motorisierte vordere Umwerferbefestigungselement 132 nicht
relativ zum Beschlag 18 rotiert werden kann.
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Der
vordere Umwerferbefestigungsabschnitt 152 ist konfiguriert
und angeordnet, um mit einem Umwerfergelenkgetriebe 41 einer
vorderen Umwerfereinheit 31 verbunden zu werden, in gleicher
Weise wie bei der ersten Ausführungsform.
Insbesondere weist der vordere Umwerferbefestigungsabschnitt 152 erste
und zweite Gelenkstückträgerteile 152a und 152b auf,
die konfiguriert und angeordnet sind, um einen Gelenkstückaufnahmeraum
zwischen sich zu begrenzen, um die ersten und zweiten Gelenkstücke 45 und 46 aufzunehmen.
Somit sind die ersten und zweiten Gelenkstückträgerteile 152a und 152b konfiguriert
und angeordnet, um den vorderen Umwerferbefestigungskörper 142 zu
bilden. Die ersten und zweiten Gelenkstückträgerteile 152a und 152b beinhalten
jeweils ein erstes Schwenkstift-Befestigungsloch 152c,
welches die erste Schwenkachse des ersten festen Schwenkpunktes
P2 bildet, und ein zweites Schwenkstift-Befestigungsloch 152d,
welches den zweiten feststehenden Schwenkpunkt P4 bildet.
Die ersten und zweiten Gelenkstückträgerteile 152a und 152b sind
derart konfiguriert und angeordnet, dass die ersten und zweiten
Gelenkstückträgerteile 152a und 152b bei
den ersten Schwenkstift-Befestigungslöchern 152c einen unterschiedlichen
Abstand als die zweiten Schwenkstift-Befestigungslöcher 152d aufweisen,
um die unterschiedlichen Größen der
ersten und zweiten Gelenkstücke 45 und 46 unterzubringen.
Die erste Schwenkachse der zwei ten Schwenkstift-Befestigungslöcher 152d verläuft durch
die Gewindebohrung 154b hindurch, wie am besten aus 53 zu
ersehen.
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Der
Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 153 ist konfiguriert
und angeordnet, um mit der vorderen Umwerfermotoreinheit 133 verbunden
zu werden. Der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 153 weist
einen schalenförmigen
Abschnitt auf, der das vordere Umwerfermotorgehäuse 171 bildet. Der
Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 153 weist eine Abtriebswellenöffnung 153b auf,
deren Mittelachse im Wesentlichen parallel zu den Schwenkachsen
der ersten und zweiten festen Schwenkpunkte des vorderen Umwerferbefestigungsabschnittes 152 ist.
Der Motoreinheit-Befestigungsabschnitt 153 beinhaltet weiter
verschiedene Befestigungslöcher,
um die Teile der vorderen Umwerfermotoreinheit 133 an diesem zu
befestigen.
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf 56 bis 82 werden
die verschiedenen Teile der vorderen Umwerfermotoreinheit 133 detaillierter
erläutert.
Die vordere Umwerfermotoreinheit 133 ist ausgelegt, um am
Gehäuse 171 des
Befestigungselementes 132 des motorisierten vorderen Umwerfers
angebracht zu werden. Wie aus 74 zu
ersehen, beinhaltet die vordere Umwerfermotoreinheit 133 im
Wesentlichen eine Motoreinheit-Abdeckungsstruktur 160, eine
Umwerfermotor-Trägerstruktur 161,
einen Umwerfermotor 162, einen Motorantriebsstrang 163 und eine
Positionssteuervorrichtung 164. Die vordere Umwerfermotoreinheit 133 ist
mit der Kettenführung 40 durch
das Motorgelenkgetriebe 34 und das Umwerfergelenkgetriebe 41 funktionsmäßig verbunden, in
gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform. Somit bewirkt das
Betreiben der vorderen Umwerfermotoreinheit 133 mittels
der Schalteinheit 20, dass die Kettenführung 40 zwischen
den unteren und oberen Schaltpositionen umgeschaltet wird.
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Die
Motoreinheit-Abdeckungsstruktur 160 der vorderen Umwerfermotoreinheit 133 beinhaltet im
Wesentlichen eine hintere Abdeckung 160a (56 bis 59),
eine Zwischenabdeckung 160b (60 bis 64),
und eine vordere Abdeckung 160c (65 bis 68).
Die Teile der Motoreinheit-Abdeckungsstruktur 160 sind
aus steifen Materialien aufgebaut, beispielsweise einem harten Kunststoff
oder einem Metall. Die rückwärtige Abdeckung 160a,
die Zwischenabdeckung 160b und die vordere Abdeckung 160c sind
am Gehäuse 171 mittels
(nicht dargestellten) Befestigungseinrichtungen fest angebracht.
Die rückwärtige Abdeckung 160a besteht
vorzugsweise aus Metall und weist eine Abtriebswellen-Aufnahmebohrung 160c auf,
die ein Lager 165 aufnimmt. Die genauen Strukturen der
hinteren Abdeckung 160a, der Zwischenabdeckung 160b und der
vorderen Abdeckung 160c sind für die Erfindung nicht wichtig,
und werden daher hier nicht detailliert erläutert.
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Wie
aus 74 bis 79 zu
ersehen, ist die Umwerfermotoreinheit-Trägereinrichtung 161 so konfiguriert
und angeordnet, dass sie den Umwerfermotor und den Motorantriebsstrang 163 umschließt und trägt. Die
Umwerfermotoreinheit-Trägereinrichtung 161 der
dargestellten Ausführungsform
beinhaltet eine Hauptträgereinrichtung 161a (74 und 76)
und eine untere Getriebeträgereinrichtung 161b (77 bis 79).
Vorzugsweise sind die Hauptträgereinrichtung 161a und
die untere Getriebeträgereinrichtung 161b der
Umwerfermotoreinheit-Trägereinrichtung 161 aus
steifen, geringes Gewicht aufweisenden Materialien aufgebaut, beispielsweise
einem harten Kunststoff. Die Hauptträgereinrichtung 161a ist
so konfiguriert und angeordnet, dass sie den Umwerfermotor 162,
den Motorantriebsstrang 163 und die Positionssteuervorrichtung 164 trägt.
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Wie
aus 69 und 74 zu
ersehen, weist der Umwerfermotor 162 eine Antriebswelle 175 auf,
die mit dem Motorantriebsstrang 163 funktionsmäßig verbunden
ist. Der Umwerfermotor 162 ist ein elektrischer Reversiermotor,
der durch eine Batterie oder einen Generator mit elektrischem Strom
versorgt wird. Der Umwerfermotor 162 ist mit der Schalteinheit 20 durch
ein elektrisches Kabel verbunden sowie mit einer Stromquelle (Batterie
oder Generator) durch ein weiteres elektrisches Kabel verbunden.
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Wie
aus 69 und 74 bis 76 zu ersehen,
beinhaltet der Motorantriebsstrang 163 im Wesentlichen
ein Antriebszahnrad 180, ein erstes Zwischenzahnrad 181,
ein zweites Zwischenzahnrad 182, einen Schneckentrieb 183 und
ein Abtriebszahnrad 184. Das Abtriebszahnrad 184 ist
an einer Abtriebswelle 185 angebracht. Der Motorantriebsstrang 183 überträgt eine
Drehbewegung der Antriebswelle 175 des Umwerfermotors 162 an
das Motorgelenkgetriebe 34 mittels der Abtriebswelle 185. Bei
dieser Ausführungsform
sind die Zahnräder 180 bis 184 alle
aus einem Metallmaterial aufgebaut.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist das Antriebszahnrad 180 an der Antriebswelle 175 des
Umwerfermotors 162 angebracht, wobei die Zähne des
Antriebszahnrads mit einem ersten Satz von Zähnen des ersten Zwischenzahnrades 181 in
Eingriff sind. Das erste Zwischenzahnrad 181 weist einen
zweiten Satz von Zähnen
auf, die mit einem ersten Satz von Zähnen des zweiten Zwischenzahnrades 182 in
Eingriff sind. Das zweite Zwischenzahnrad 182 und der Schneckentrieb 183 sind
an einer getriebenen Zwischenwelle 186 angebracht. Somit
bewirkt eine Rotation des zweiten Zwischenzahnrades 182,
dass sich der Schneckentrieb 183 mit diesem dreht. Der Schneckentrieb 183 weist
einen Spiralzahn auf, der mit dem Abtriebszahnrad 184 in
Eingriff ist, um die Abtriebswelle 185 zu rotieren.
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Wie
aus 49, 74 und 76 zu
ersehen, ist die Abtriebswelle 185 an einem hinteren Ende
in der Abtriebswellen-Aufnahmebohrung 160c der rückwärtigen Abdeckung 160a mittels
des Lagers 165 gelagert, an einem mittleren Abschnitt in
der Abtriebswellenbohrung 171d des Gehäuses 171 mittels des
Lagers 187 gelagert, und an einem vorderen Ende in einer
Bohrung 161c der Hauptträgereinrichtung 161a. Ähnlich wie
bei der ersten Ausführungsform
ist die Abtriebswelle 185 so konfiguriert und angeordnet,
dass sie sich um eine Drehachse A1 zwischen
einer ersten Rotationsposition und einer zweiten Rotationsposition
dreht, die zur ersten Drehrichtung entgegenge setzt ist, und zwar
durch eine Rotation der Antriebswelle 175 des Umwerfermotors 162. Die
Abtriebswelle 185 ist mit dem Motor- oder Antriebsgelenkstück 191 mittels
eines exzentrischen Antriebsstiftes 185a verbunden, dessen
Achse A2 gegen die Drehachse A1 der
Abtriebswelle 185 versetzt ist. Bei dieser Ausführungsform
ist der exzentrische Antriebsstift 185a ein separates Teil
von der Abtriebswelle 185.
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf 69 und 80 bis 82 beinhaltet
die Positionssteuervorrichtung 164 im Wesentlichen eine
Schaltungsplatine 188, ein Positionsabtastelement 189,
eine Lichtschranke 190, eine obere/untere Bürsten aufweisende
Abtasteinrichtung 191, ein Antriebszahnrad 182 und
ein Positionsabtastzahnrad 193. Die Schaltungsplatine 188 ist
an der Hauptträgereinrichtung 161a so
angebracht, dass ihre drei elektrischen Kontakte 188a, 188b und 188c dem
Abtriebszahnrad 184 zugewandt sind. Das Positionsabtastelement 189 ist
am Positionsabtastzahnrad 183 derart angebracht, dass das
Positionsabtastelement 189 und das Positionsabtastzahnrad 193 sich
miteinander drehen. Das Positionsabtastelement 189 ist
mit einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander
angeordneten Öffnungen
versehen, die durch die Lichtschranke 190 erfasst werden.
Mit anderen Worten tastet die Lichtschranke 190 die Öffnungen im
Positionsabtastelement 189 ab, um die Relativposition des
Positionsabtastzahnrades 193 zu bestimmen, das durch den
Antriebsstrang 163 über
das Antriebszahnrad 192 angetrieben wird. Da die Position des
Positionsabtastzahnrades 193 in direktem Bezug zur Position
der Abtriebswelle 185 steht, kann die Position der Abtriebswelle 185 ohne
Weiteres bestimmt werden. Daher kann die Schalteinheit 20 die
Position der Kettenführung 40 basierend
auf der Relativposition des Positionsabtastzahnrades 193 bestimmen.
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Das
Positionsabtastelement 189 ist an der Schaltungsplatine 188 montiert,
und es ist konfiguriert und angeordnet, um die Rotationsbewegung
des Positionsabtastzahnrades 193 zu erfassen. Das Positionsabtastelement 189 ist
mit den drei Kontakten 188a, 188b und 188c der
Schaltungsplatine 188 e lektrisch verbunden, um die Rotation
des Motors 162 zu steuern. Insbesondere ist die obere/untere Bürsten aufweisende
Abtasteinrichtung 191 am Abtriebszahnrad 184 angebracht,
um sich mit diesem zu drehen. Die obere/untere Bürsten aufweisende Abtasteinrichtung 193 weist
ein Paar von Bürsten 191a und 191b auf.
Die Bürste 191b steht
in elektrischem Kontakt mit dem elektrischen Kontakt 188a,
hingegen steht die Bürste 191b wahlweise
entweder mit dem oberen elektrischen Kontakt 188b oder
dem unteren elektrischen Kontakt 188c in Kontakt.
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Das
Antriebszahnrad 192 ist an der getriebenen Zwischenwelle 186 angebracht,
an der das zweite Zwischenzahnrad 182 und der Schneckentrieb 183 angebracht
sind. Die Zähne
des Antriebszahnrads 192 sind in Eingriff mit den Zähnen des
Positionsabtastzahnrades 193, derart, dass das Antriebszahnrad 192 das
Positionsabtastzahnrad 193 rotiert. Wie zuvor erwähnt, ist
das Positionsabtastelement 189 am Positionsabtastzahnrad 193 derart
angebracht, dass diese gemeinsam rotieren.
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Auch
beziehen sich, wie hier zur Beschreibung und Inanspruchnahme der
Erfindung verwendet, die folgenden Richtungsangaben "vorne, hinten, oben,
unten, vertikal, horizontal, unterhalb und in Querrichtung" sowie jegliche andere ähnliche
Richtungsangaben auf die Richtungen eines Fahrrades, das mit der
Erfindung ausgerüstet
ist. Demgemäß sind diese
Begriffe, wie hier zur Beschreibung der Erfindung verwendet, als
bezogen auf ein mit der Erfindung ausgerüstetes Fahrrad zu interpretieren.
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Es
wurden hier zwar lediglich ausgewählte Ausführungsformen verwendet, um
diese Erfindung zu erläutern,
jedoch geht für
Fachleute aus dieser Beschreibung klar hervor, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen an diesen vorgenommen werden können, ohne
vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, der in den anliegenden
Ansprüchen
definiert ist. Außerdem
dient die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung lediglich
zu Darstellungszwecken und nicht dem Zweck einer Einschränkung der
Erfindung, die durch die anliegenden Ansprüche definiert ist.