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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Außenbordmotor mit einem Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus,
der mit einer Wählstange
versehen ist, um eine in einer Vortriebseinheit eines Außenbordmotors
enthaltene Vorwärts/Rückwärtswähleinrichtung
selektiv zu schalten.
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Ein
Schiffsantriebsmotor hat eine Vortriebseinheit, die durch einen
Motor angetrieben wird und einen Propeller enthält. Die Vortriebseinheit enthält ein Vorwärts/Rückwärtsgetriebe.
Eine Schaltstange wird durch eine Fernsteuerungsvorrichtung mittels
eines Betätigungskabels
betätigt,
um das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe
entweder zur Vorwärtsfahrstellung
oder zur Rückwärtsfahrstellung
zu schalten.
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Ein
in der
JP 9-123996 A offenbarter
Außenbordmotor
enthält
ein Schaltglied, das mit einem Fernsteuerkabel über einen Stift verbunden ist,
der entlang einer Führungsnut
gleitet, die in einer an einer Abgasleitung angebrachten Führung ausgebildet ist,
sowie einen Schaltarm, der mit dem Schaltglied über einen Stift verbunden und
an einer Schaltstange befestigt ist. Die Schaltkraft wird durch
das Fernsteuerkabel, das sich von einem Fernsteuerungscontroller
erstreckt, den Stift und das Schaltglied auf den Schaltarm und die
Schaltstange übertragen,
um die Schaltstange anzutreiben.
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In
diesem bekannten Außenbordmotor
befinden sich die Kopplung des Fernsteuerkabels und des Stifts sowie
die Kopplung des Stifts und des Schaltglieds an der gleichen Position
in Bezug auf eine Längsrichtung
an einem Kabelhalteteil, an dem das Fernsteuerkabel an einem Träger gehalten wird.
Daher wird die Position des Schaltglieds eindeutig bestimmt, wenn
ein Hub bestimmt wird, über
den das Fernsteuerkabel zum Bewegen des Schaltglieds bewegt werden
muss. Daher ist die Position des Schaltglieds eingeschränkt.
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Ein
in der
JP 8-91296 A offenbarter
Außenbordmotor
ist, zum Antrieb einer Schaltstange in einem Fernsteuerungsmodus,
versehen mit einem Eingangsschaltarm, der an einer Welle befestigt
ist, die an einem am Kurbelgehäuse
befestigten Träger drehbar
gelagert ist, einem Ausgangsschaltarm, der an dem Oberende einer
Ausgangsschaltwelle befestigt ist, die an dem Kurbelgehäuse drehbar
gelagert ist, einem Schaltglied, das den Eingangsschaltarm mit dem
Ausgangsschaltarm verbindet, einem Antriebssektorzahnrad, das am
Unterende der Ausgangsschaltwelle angebracht ist, sowie einem Abtriebssektorzahnrad,
das am Oberende der Schaltstange angebracht ist und mit dem Antriebssektorzahnrad
in Eingriff steht. Die Betätigungskraft,
die von einer Bedienungsperson auf einen Schaltarm zum Ändern der
Stellung der Schaltstange ausgeübt wird,
wird durch einen mit dem Schaltarm verbundenen Bowden-Zug auf den
Eingangsschaltarm übertragen.
Die Bewegung des Eingangsschaltarms wird durch das Schaltglied,
den Ausgangsschaltarm und das Antriebssektorzahnrad auf das Abtriebssektorzahnrad übertragen,
um die Schaltstange anzutreiben.
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Jeder
der Außenbordmotoren,
die in der
JP 9-123996
A und der
JP
8-91296 A beschrieben sind, ist mit einem Gestänge versehen,
das das Schaltglied enthält,
um die Schaltstange durch die Betätigungskraft anzutreiben. Im
in der
JP 8-91296 A offenbarten
Außenbordmotor
muss das Schaltglied, das den Eingangs- mit dem Ausgangsschaltarm
verbindet, relativ zu dem Eingangs- und dem Ausgangsschaltarm gedreht werden,
und daher sind in den Kopplungen des Schaltglieds und des Eingangs-
und des Ausgangsschaltarms einige Spielräume ausgebildet. Die Spielräume verursachen
eine Zeitverzögerung
zwischen der Bewegung des Eingangsschaltarms, der durch das Kabel
gedreht wird, und der Bewegung des Ausgangsschaltarms, der durch
das Schaltgestänge
bewegt wird. Demzufolge ist die Beziehung zwischen der Betätigungsposition
des Betätigungselements
und der gewählten
Position der Schaltstange nicht immer fest, und die Bedienungsperson
ist nicht in der Lage, ein zufriedenstellendes Schaltgefühl zu fühlen.
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In
jedem der Außenbordmotoren,
die in der
JP 9-123996
A und der
JP
8-91296A offenbart
sind, führt
das Schaltglied sowohl eine Translationsbewegung als auch eine Drehbewegung
durch, und daher muss für
die Bewegung des Schaltglieds vergleichsweise viel Platz zur Verfügung stehen.
Es ist daher schwierig, das Gestänge
in einem engen Raum zu installieren, wobei die Anordnung der Elemente
in Bezug auf das Schaltglied Beschränkungen unterliegt und es schwierig
wird, die zugeordneten Elemente kompakt anzuordnen.
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Im
in der
JP 8-91296 A offenbarten
Außenbordmotor
ist der Bowden-Zug an dem Eingangsschaltarm befestigt. Daher ist
der Bowden-Zug gekrümmt
und der Widerstand gegen die Gleitbewegung des Bowden-Zugs nimmt
zu, wenn der Eingangsschaltarm gedreht wird. Demzufolge geht die Leichtigkeit
der Schaltbedienung verloren.
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Der
in der
JP 8-91296 A offenbarte
Außenbordmotor
ist, zur Betätigung
der Schaltstange in einem Fernsteuerungsmodus, versehen mit dem
Eingangsschaltarm, der an der Eingangsschaltwelle befestigt ist,
dem Ausgangsschaltarm, der am Oberende der Ausgangsschaltwelle befestigt
ist, dem Schaltglied, das den Eingangsschaltarm mit dem Ausgangsschaltarm
verbindet, dem Antriebssektorzahnrad, das am Unterende der Ausgangsschaltwelle
angebracht ist, und dem Abtriebssektorzahnrad, das am Oberende der
Schaltstange angebracht ist und mit dem Antriebssektorzahnrad in
Eingriff steht. Die von der Bedienungsperson auf den Schaltarm ausgeübte Betätigungskraft
zur Betätigung
der Schaltstange wird durch den mit dem Schaltarm verbundenen Bowden-Zug
auf den Eingangsschaltarm übertragen,
und von dem Eingangsschaltarm durch das Schaltglied, den Ausgangsschaltarm,
das Antriebssektorzahnrad und das Abtriebssektorzahnrad zum Antrieb
der Schaltstange. Der Ausgangsschaltarm hat eine Vertiefung, die
eine am Ende einer Blattfeder gelagerte Rolle aufnimmt, sowie eine
Klaue zum Betätigen
eines Grenzschalters zum Ausgeben eines Neutralanzeigesignals.
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In
dem in der
JP 8-91296A offenbarten
Außenbordmotor
liegt eine Drehachse, um die sich der mit der Klaue versehene Ausgangsschaltarm
herum dreht, auf einer Linie, die parallel zur Bewegungsrichtung
des Aktuators des Grenzschalters liegt, welcher Aktuator sich bewegt,
um den Kontakt des Grenzschalters zu schließen und zu öffnen. Daher gibt es keine
Wahl zur Bestimmung der Position des Grenzschalters, wobei die Klaue,
die einen Längenabschnitt
von der Drehachse hat, in einem weiten Drehbereich gedreht werden
muss, um den Aktuator richtig zu bewegen. Daher wird es schwierig,
eine Schaltvorrichtung, die mit einem solchen Grenzschalter versehen
ist, in einer kompakten Konstruktion auszubilden.
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Die
Blattfeder, die einen Klick erzeugt, damit die Bedienungsperson
das Schalten der Schaltstange zur Neutralstellung erkennen kann,
und die Klaue zum Betätigen
des Grenzschalters sind separate Elemente. Daher findet in einigen
Fällen
die Erfassung des Schaltens der Schaltstange zur Neutralstellung und
die Wahrnehmung der Bedienungsperson eines Klicks nicht gleichzeitig
statt:
Das Erfordernis, die Blattfeder so anzuordnen, dass die
Elastizität
der Blattfeder die Drehbewegung des Ausgangsschaltarms nicht beeinträchtigt,
schränkt die
Anordnung der Blattfeder und des Grenzschalters ein, was es schwierig
macht, den Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
in einer kompakten Konstruktion auszubilden.
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In
dem in der
JP 8-91296
A offenbarten Außenbordmotor
hat der Bowden-Zug, der durch die Wand des unteren Gehäuses hindurch
geht, ein Ende, das mit dem Eingangsschaltarm verbunden ist, und
das andere Ende, das mit dem Schalthebel verbunden ist, der mit
einem Abstand von dem Außenbordmotor angeordnet
ist. Die von der Bedienungsperson zum Änderung des Vortriebsmodus
ausgeübte
Betätigungskraft
wird durch den Bowden-Zug, der mit dem Schalthebel verbunden ist,
den Eingangsschaltarm, das Schaltglied, den Ausgangsschaltarm, das
Antriebssektorzahnrad und das Abtriebssektorzahnrad auf die Schaltstange übertragen.
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Im
in der
JP 8-91296 A offenbarten
Außenbordmotor
liegt die Drehachse des Antriebssektorzahnrads in Eingriff mit dem
Abtriebssektorzahnrad auf einer geraden Längslinie, die eine Lenkachse durchsetzt.
Daher ist der Abstand zwischen der Drehachse der Eingangswelle 14m
und jener des Antriebssektorzahnrads lang, wobei der Eingangsschaltarm,
das Schaltglied, der Ausgangsschaltarm und das Antriebssektorzahnrad
viel Platz belegt und daher der Außenbordmotor groß ist.
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Die
US-A-4 525 149 offenbart
einen Vorwärts/Rückwärtsgangumschaltmechanismus
für einen
Außenbordmotor,
umfassend: ein Betätigungskabel
zur Übertragung
einer Betätigungskraft,
die auf ein Betätigungselement
ausgeübt
wird, das außerhalb
einer in dem Außenbordmotor
enthaltenen Motoreinheit angeordnet ist; eine Schaltstange zum Schalten
eines Vorwärts/Rückwärtsgetriebes,
das in einer Vortriebseinheit enthalten ist; ein Antriebselement,
das mit der Schaltstange zum Antrieb dieser Schaltstange betriebsmäßig verbunden
ist; sowie einen Übertragungsmechanismus,
der mit dem Betätigungskabel
verbunden ist, um die Betätigungskraft auf
das Antriebselement zu übertragen,
worin der Übertragungsmechanismus
einen Hebelmechanismus enthält,
der an Lageelementen schwenkbar gelagert ist, die in der Motoreinheit
enthalten sind, und der in der Lage ist, sich um eine feste Drehachse
herum zu drehen.
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Die
vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf die vorstehenden Probleme
gemacht worden und es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
für einen
Außenbordmotor
anzugeben, der in der Lage ist, einen ausreichenden Hub eines Betätigungskabels zu
gewährleisten,
die Auswahlmöglichkeiten
der Anordnung eines Übertragungsmechanismus
zu vergrößern, und
der für
eine Vortriebsmodus-Änderungsbedienung
leicht bedienbar ist. Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, die Wahlmöglichkeiten
der Anordnung einer Schwenkwelle unabhängig von der Position der Kopplung
zwischen einem Betätigungskabel
und einem Gestängeelement
zu vergrößern.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
für einen
Außenbordmotor
anzugeben, der in der Lage ist, ein verbessertes Schaltgefühl zu erzeugen,
der einen kompakten Übertragungsmechanismus
enthält,
der die Wahlmöglichkeiten
der Anordnung des Übertragungsmechanismus
vergrößert und
die Leichtigkeit der Bedienung verbessert.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung sieht einen Außenbordmotor mit einem Vorwärts/Rückwärtsgangsschaltmechanismus
für einen
Außenbordmotor
vor, enthaltend: ein Betätigungskabel,
das ein Außenrohr durchsetzt,
das an einem stationären
Element einer Motoreinheit befestigt ist, die in dem Außenbordmotor
enthalten ist, der um eine Kippachse kippbar ist, und wobei sich
das Betätigungskabel
von einer externen Position vor der Motoreinheit in die Motoreinheit hinein
erstreckt, um eine Betätigungskraft
zu übertragen,
die auf ein außerhalb
der Motoreinheit angeordnetes Bedienungselement ausgeübt wird;
eine Schaltstange zum Schalten eines Vorwärts/Rückwärtsgetriebes, das in einer
Vortriebseinheit enthalten ist; ein Antriebselement, das mit der
Schaltstange betriebsmäßig verbunden
ist, um die Schaltstange anzutreiben; und einen Übertragungsmechanismus, der
mit dem Betätigungskabel
gekoppelt ist, um die Betätigungskraft
auf das Antriebselement zu übertragen:
dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsmechanismus ein
Eingangselement enthält, das
die Betätigungskraft
von dem Betätigungskabelerhält, wobei
das Betätigungskabel
mit dem Eingangselement des Übertragungsmechanismus
durch ein Koppelglied verbunden ist, und ein erstes Verbindungselement,
das das Eingangselement und das Koppelglied verbindet, dem stationären Element
näher ist
als ein zweites Verbindungselement, das das Betätigungskabel und das Koppelglied
verbindet.
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Da
das Verbindungselement, das das Betätigungskabel mit dem Koppelglied
verbindet, mit einem langen Abstand von dem stationären Element angeordnet
werden kann, kann ein erforderlicher Längshub sichergestellt werden,
ohne das stationäre Element
vorwärts
zu verschieben, und das Betätigungskabel
wird vor der Motoreinheit auch dann nicht zu stark gebogen, wenn
die Motoreinheit um einen großen
Winkel gekippt wird, und daher kann die Zunahme des Widerstands
gegen die Betätigung
des Betätigungskabels
aufgrund der Biegung des Betätigungskabels
vermieden werden. Die Position des Verbindungselements, das das
Eingangselement mit dem Koppelglied verbindet, ist nicht von der
Position des Verbindungselements abhängig, das das Betätigungskabel
mit dem Koppelglied verbindet, und der Abstand zwischen den zwei
Verbindungselementen kann geändert
werden. Daher ist das Getriebe an Räume anpassbar, die jeweils
verschiedene unterschiedliche Formen aufweisen.
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Da
die Zunahme des Widerstands gegen die Betätigung des Betätigungskabels
vermieden werden kann, wird die Leichtigkeit der Schaltbedienung verbessert.
Da der Übertragungsmechanismus
an Räume
anpassbar ist, die jeweils unterschiedliche verschiedene Formen
haben, kann die Auswahl der Anordnung des Übertragungsmechanismus vergrößert werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ein Führungsmittel
in der Motoreinheit ausgebildet sein, um das Koppelglied im Wesentlichen
parallel zum Betätigungskabel
gleitend zu führen.
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Da
das Führungsmittel
das Koppelglied entlang der Wirkrichtung der auf das Betätigungskabel ausgeübten Betätigungskraft
gleitend führt,
ist der Reibwiderstand, der durch das Führungsmittel auf das Koppelglied
ausgeübt wird,
gering, ist die Betätigungsbelastung
des Betätigungskabels
gering und daher wird die Leichtigkeit der Schaltbedienung verbessert.
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Das
Führungsmittel
kann in einem an der Motoreinheit befestigten Träger ausgebildet sein.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann das Eingangselement ein Eingangsarm sein, der eine Schwenkwelle
aufweist, die eine feste Drehachse hat und durch Lagerelemente an
der Motoreinheit gelagert ist.
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Daher
kann die Position der Kopplung des Eingangsarms, der sich um eine
feste Drehachse herum drehen kann, und des Koppelglieds so bestimmt werden,
dass sie an die Position der Drehachse angepasst ist, unabhängig von
der Position der Kopplung des Betätigungskabels mit dem Koppelglied.
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Da
die Position der Kopplung des Eingangsarms und des Koppelglieds
so bestimmt werden kann, dass sie an die Position der Drehachse
des Eingangsarms angepasst ist, kann die Kopplung des Eingangsarms
und des Koppelglieds an einer optimalen Position im Hinblick auf
die Länge
des Eingangsarms und die Last bei der Längsbetätigung des Betätigungskabels
angeordnet werden.
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In
den beigefügten
Zeichnungen:
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1 ist
eine Seitenansicht eines Außenbordmotors,
der mit einem Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
versehen ist, in einer bevorzugten Ausführung vorliegenden Erfindung,
von der rechten Seite des Außenbordmotors
her;
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2 ist
eine teilgeschnittene Draufsicht eines wesentlichen Teils des Vorwärts/Rückwärtsgangsschaltmechanismus,
der in einem Motorraum installiert ist, der in dem in 1 gezeigten
Außenbordmotor
gebildet ist;
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3 ist
eine Explosionsperspektivansicht des in 2 gezeigten
Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus;
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4 ist
Schnittansichten entlang der Linie IVa-IVa und der Linie IVb-IVb
in 2;
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5 ist
Schnittansichten entlang der Linie Va-Va und der Linie Vb-Vb in 2;
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6 ist
eine Perspektivansicht eines Eingangsarms von unterhalb des Eingangsarms
her; und
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7 ist
eine vergrößerte Ansicht
eines Teils von 2.
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Ein
Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
in einer bevorzugten Ausführung
der vorliegenden Erfindung wird in Bezug auf die 1 bis 7 beschrieben,
worin die Begriffe, die die Richtungen und Seiten bezeichnen, wie
etwa rechts, links, vorne, hinten, längs und seitlich, dazu verwendet
werden, die Richtungen und Seiten in Bezug auf die Fahrtrichtung
eines Schiffs anzugeben, das mit einem Außenbordmotor versehen ist,
der den Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
der vorliegenden Erfindung enthält.
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In
Bezug auf 1 hat ein Außenbordmotor 1 eine
Motoreinheit 2, die einen Verbrennungsmotor E enthält, sowie
eine Vortriebseinheit E, die einen durch den Verbrennungsmotor E
angetriebenen Propeller 19 zum Erzeugen eines Schubs aufweist,
sowie eine Befestigungsvorrichtung 3 zum Befestigen der
Motoreinheit 2 an einem Schiff S.
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Der
Verbrennungsmotor E ist ein Reihen-Vierzylinder-Viertakt-Verbrennungsmotor
mit obenliegender Nockenwelle (OHC). Der Verbrennungsmotor E hat
einen Motorkörper 4,
der einen Zylinderblock 4a und einen mit dem Vorderende
des Zylinderblocks 4a verbundenes Kurbelgehäuse 4b enthält. Eine
Kurbelwelle 5 ist zwischen dem Zylinderblock 4a und
dem Kurbelgehäuse 4b drehbar
gelagert, wobei sich deren Drehachse L1 vertikal erstreckt.
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Die
folgende Beschreibung basiert auf einem Standardzustand, in dem
die Motoreinheit 2 des in 1 gezeigten
Außenbordmotors 1 um
eine vertikale Lenkachse 13 der Motoreinheit 2 in
eine horizontale Ebene gedreht ist.
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Der
Motorkörper 4 ist
mit dem Oberende eines Lagergehäuses 6 verbunden.
Ein Ölgehäuse 7, das
eine Ölwanne 7a und
eine Seitenwand 7b aufweist, ist mit dem Unterende des
Lagergehäuses 6 verbunden.
Ein Unterteil des Motorkörpers 4,
das Lagergehäuse 6 und
das Ölgehäuse 7 sind
mit einem zylindrischen unteren Deckel 8 abgedeckt. Der
untere Deckel 8 ist mit dem Ölgehäuse 7 oder einem Verlängerungsgehäuse 11 verbunden.
Ein Motordeckel 9, der ein oberes Teil des Motorkörpers 4 abdeckt,
ist mit dem Oberende des unteren Deckels 8 verbunden. Der
Motordeckel 9 und der untere Deckel 8, der an
einem das Lagergehäuse 6 umgebenden
Flansch angebracht ist, definieren einen Motorraum 10,
der den Motorkörper 4 enthält und sich über das
Lagergehäuse 6 erstreckt.
Das Verlängerungsgehäuse 11 ist
mit dem Unterende des Ölgehäuses 7 verbunden, und
ein Getriebegehäuse 12 ist
mit dem Unterende des Verlängerungsgehäuses 11 verbunden.
Die Bodenwand des Lagergehäuses 6,
die Seitenwand 7b des Ölgehäuses 7 und
das Verlängerungsgehäuse 11 definieren
eine Auspuffkammer, die mit einem in dem Getriebegehäuse 12 gebildeten
Auspuffkanal in Verbindung steht.
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Ein
Schwungrad 13 ist an einem unteren Teil der Kurbelwelle 5 fest
angebracht. Das Oberende 14a einer Antriebswelle 14 ist
mit dem Unterende 5a der Kurbelwelle 5 fest verbunden.
Die Antriebswelle 14, die koaxial zur Kurbelwelle 5 ist,
erstreckt sich vertikal vom Unterende 5a der Kurbelwelle 5 durch das
Lagergehäuse 6 und
das Verlängerungsgehäuse 11 nach
unten in das Getriebegehäuse 12.
Die Antriebswelle 14 ist mit einer Propellerwelle 8 in
dem Getriebegehäuse 12 durch
ein Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 gekoppelt, das
aus einem Zahnradmechanismus 16 und einem Kupplungsmechanismus 17 besteht.
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Die
Kraft des Verbrennungsmotors E wird von der Kurbelwelle 5 durch
die Antriebswelle 14, das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 16 und
die Propellerwelle 18 auf einen Propeller 19 übertragen,
um den Propeller 19 zu drehen.
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Die
Antriebswelle 14, das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15, die
Propellerwelle 18, der Propeller 19, der untere
Deckel 8, das Verlängerungsgehäuse 11 und
das Getriebegehäuse 12 sind
Komponenten der Vortriebseinheit P. Der Verbrennungsmotor E, die Vortriebseinheit
P und der Motordeckel 9 bilden die Motoreinheit 2.
Der untere Deckel 8 und der Motordeckel 9 sind
Wände,
die den Motorraum 10 definieren und bilden einen oberen
Deckel, der einen oberen Teil der Motoreinheit 2 in einem
Raum oberhalb der Höhe
der Kippwelle 21 abdeckt.
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Die
Befestigungsvorrichtung 3 weist paarige linke und rechte
Heckträger 20 auf,
die an dem Schiff S abnehmbar angebracht sind, ein Schwenkgehäuse 22,
das an dem linken und dem rechten Heckträger 20 durch die Schwenkwelle 21 in
einer vertikalen Ebene drehbar gelagert ist, sowie einen Tragrahmen 23 zum
Tragen der Motoreinheit 2 und der durch ein Lagerteil 22a des
Schwenkgehäuses 22 in
einer horizontalen Ebene drehbar gelagert ist.
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Der
Tragrahmen 23 enthält
eine Schwenkwelle 23a, die in einer in dem Lagerteil 22a ausgebildeten
Bohrung drehbar eingesetzt ist, paarige linke und rechte obere Lagerteile 23b,
die an dem Oberende der Schwenkwelle 23a angebracht sind,
ein unteres Lagerteil 23c, das an dem unteren Ende der Schwenkwelle 23a abnehmbar
angebracht ist, sowie einen Lenkarm 23d, der mit dem Oberende
der Schwenkwelle 23a so verbunden ist, dass es sich nach
vorne erstreckt.
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Die
Motoreinheit 2 ist an dem Tragrahmen 23 durch
Anbringen eines oberen Lagergummis 24 zwischen dem Lagergehäuse 6 und
dem oberen Lagerteil 23b, Befestigen des Lagergehäuses 6 an
dem oberen Lagerteil 23b mit Bolzen, Anordnen paariger rechter
unter linker untere Lagergummis 25 zwischen dem Verlängerungsgehäuse 11 und
dem unteren Lagerteil 23c, und Befestigen des Verlängerungsgehäuses 11 an
dem unteren Lagerteil 23c mit Bolzen angebracht.
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Die
Motoreinheit 2 wird um die Kippachse 12 (2),
die mit der Achse des Schwenkgehäuses 22 fluchtet,
in einer vertikalen Ebene gedreht, zum Kippen durch einen nicht
gezeigten Hydraulikmechanismus, der einen hydraulischen Zylinderaktuator
enthält.
Die Motoreinheit 2 wird um die Lenkachse 13, die
mit der Achse der Schwenkwelle 23a fluchtet, in einer horizontalen
Ebene gedreht, zum Lenken durch Betätigung eines nicht gezeigten
Lenkgriffs, der mit einem Lenkarm 23d verbunden ist, oder
durch ferngesteuerte Betätigung
des Lenkarms 23d.
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Der
Getriebemechanismus 16 enthält ein Antriebszahnrad 16a,
das am Unterende 14b der Antriebswelle 14 fest
angebracht ist, ein Vorwärtszahnrad 16b und
ein Rückwärtszahnrad 16c.
Das Vorwärtszahnrad 16b und
das Rückwärtszahnrad 16c sind
an einem vorderen Teil der Propellerwelle 18 relativ zur
Propellerwelle 18 frei drehbar angebracht und stehen mit
dem Antriebszahnrad 16a konstant in Eingriff.
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Der
Kupplungsmechanismus 17 enthält einen Schieber 17a,
der durch Betätigung
einer Schaltstange 30 auf der Propellerwelle 18 axial
bewegt wird, sowie ein Kupplungselement 17b, das mit dem Schieber 17a fest
verbunden ist. Flansche 17a1 sind an dem Schieber 17a ausgebildet,
um einen Ringraum zur Aufnahme des Unterendes der Schaltstange 30 aufzunehmen.
Die Schaltstange 30 wird gedreht, um den Schieber 17a axial
auf der Propellerwelle 18 zu verschieben. Das Kupplungselement 17b ist
mit Innenlängsverzahnungen
versehen, und die Propellerwelle 18 ist mit Außenlängsverzahnungen versehen,
die mit den Innenlängsverzahnungen
des Kupplungselements 17b in Eingriff stehen. Daher dreht
sich das Kupplungselement 17b zusammen mit der Propellerwelle 18 und
ist auf der Propellerwelle 18 axial verschiebbar. Das Kupplungselement 17b wird
selektiv mit entweder dem Vorwärtszahnrad 16b oder
dem Rückwärtszahnrad 16c in
Eingriff gebracht.
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Wenn
der Kupplungsmechanismus 17 des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 durch
Betätigung der
Schaltstange 30 auf eine Neutralstellung gestellt ist,
steht das Kupplungselement 17b weder mit dem Vorwärtszahnrad 16b noch
mit dem Rückwärtszahnrad 16c in
Eingriff, wobei sich das Vorwärtszahnrad 16b und
das Rückwärtszahnrad 16c auf
der Propellerwelle 18 drehen und die Drehung der Antriebswelle 14 nicht
auf die Propellerwelle 18 übertragen wird. Wenn der Kupplungsmechanismus 17 zur
Vorwärtsfahrstellung
gestellt ist, steht das Kupplungselement 17b mit dem Vorwärtszahnrad 16b in
Eingriff. Demzufolge wird die Drehung der Antriebswelle 14 durch das
Vorwärtszahnrad 16b und
das Kupplungselement 17b auf die Propellerwelle 18 übertragen,
um die Propellerwelle 18 zur Drehung in der Normalrichtung
anzutreiben und hierdurch das Schiff S vorwärts anzutreiben. Wenn der Kupplungsmechanismus 17 zur
Rückwärtsfahrstellung
gestellt ist, steht das Kupplungselement 17b mit dem Rückwärtszahnrad 16c in
Eingriff. Demzufolge wird die Drehung der Antriebswelle 14 durch
das Rückwärtszahnrad 16b und das
Kupplungselement 17b auf die Propellerwelle 18 übertragen,
um die Propellerwelle 18 zur Drehung in der Rückwärtsrichtung
anzutreiben und hierdurch das Schiff S rückwärts anzutreiben. Daher wird
der Kupplungsmechanismus 17 durch die Schaltstange 30 betätigt, um
das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 selektiv
in eine Neutralstellung, eine Vorwärtsfahrstellung oder eine Rückwärtsfahrstellung
zu stellen.
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In
Bezug auf die 1 und 2 wird ein Schaltsystem,
das ein Betätigungskabel
C aufweist, zur Betätigung
des Kupplungsmechanismus 17 ferngesteuert. Das Schaltsystem
enthält
eine Fernsteuerung 31, die von einer Bedienungsperson zu
betätigen
ist, um das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zu schalten,
einen Bedienungsgriff 32 zum Betätigen der Fernsteuerung 31,
einen Bowden-Zug 33 zur Übertragung der auf den Bedienungsgriff 32 ausgeübten Betätigungskraft,
sowie einen Übertragungsmechanismus 60,
der in dem Motorraum 10 der Motoreinheit 2 installiert
ist und die hierauf übertragene Betätigungskraft
durch das Betätigungskabel
C auf einen Antriebsarm 72, d.h. ein Antriebselement, übertragen
kann. Das Schaltsystem enthält
ferner die Schaltstange 30, die sich vor der Antriebswelle 14 in der
vertikalen Stellung erstreckt, den Antriebsarm 72, d.h.
ein Sektorzahnrad, das auf der Schaltstange 30 zur gemeinsamen
Drehung mit der Schaltstange 30 fest angebracht ist, angetrieben
durch die Betätigungskraft,
die hierauf durch den Übertragungsmechanismus 60 übertragen
wird, um die Schaltstange 30 zu drehen, einen Neutralanzeigeschalter 80 zum Anzeigen,
dass sich die Schaltung des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 in
einer Neutralstellung befindet, und einen Schalterbetätigungsmechanismus
zum Betätigen
des Neutralanzeigeschalters 80.
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Die
Schaltstange 30 durchsetzt die rohrförmige Schwenkwelle 23a im
Wesentlichen koaxial zur Letzteren und erstreckt sich durch das
Verlängerungsgehäuse 11 nach
unten in das Getriebegehäuse.
Das Unterende der Schaltstange 30 greift in die Ringnut
zwischen den Flanschen 17a1 des Schiebers 17a in
dem Getriebegehäuse 12 ein.
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Die
Fernsteuerung 31 ist in einem Pilotengehäuse mit
Abstand von dem Außenbordmotor 1 angeordnet.
Der Lenkgriff 32, d.h. ein Lenkelement, wird zum Bedienen
eines Drosselventils zur Steuerung der von dem Verbrennungsmotor
E aufgenommenen Luftströmungsrate
sowie zum Schalten des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 16 verwendet.
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Der
Bowden-Zug 33 hat ein flexibles Innenkabel 34 zur Übertragung
der auf den Bedienungsgriff 32 ausgeübten Betätigungskraft sowie einen flexiblen
Mantel 35, der das Innenkabel 34 umschließt.
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Der
Mantel 35 hat ein Außenende,
das sich außerhalb
der Motoreinheit 2 erstreckt und an der Fernsteuerung 31 angebracht
ist, und ein Innenende, das eine Tülle 27 durchsetzt,
die an der rechten Oberfläche
des unteren Deckels 8 angebracht ist. Ein anderer Bowden-Zug 26 zur
Betätigung
des Drosselventils hat einen Mantel 26a, der die Tülle 27 durchsetzt.
Ein Halterohr 36 ist auf das Innenende des Mantels 35 aufgesetzt,
um den Mantel 35 fest an einem Träger 28 zu halten,
der an dem unteren Deckel 8 mit Bolzen B1 in dem Motorraum 10 befestigt
ist. Das Halterohr 36 ist an dem Träger 38 angebracht, um
den Mantel 35 an dem unteren Deckel 8 zu halten.
Der Träger 28 dient
als Halteelement, der in der Motoreinheit 2 enthalten ist
und den Mantel 35 hält.
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Der
Träger 28 ist
an der rechten Seite einer Referenzebene H angeordnet, die die Lenkachse 13 enthält und senkrecht
zur Kippachse 12 ist. Das Betätigungskabel C erstreckt sich
von einer Position vor der Motoreinheit 2 durch einen rechten
Teil des unteren Deckels 8 in den Motorraum 10 hinein.
Der Träger 28 ist über und
vor der Kippwelle 21 angeordnet.
-
Das
Innenkabel 34, das sich von dem Träger 28 in den Motorraum 10 nach
hinten erstreckt, ist in ein Metallführungsrohr 37 eingesetzt,
um zu verhindern, dass das Innenkabel 34 geknickt wird.
Ein sich in das Führungsrohr 37 erstreckendes
Endteil 34a des Innenkabels 34 ist in dem Führungsrohr 37 verschiebbar.
Eine Verbindungsstange 38, die sich über das Hinterende 37a des
Führungsrohrs 37 nach
hinten erstreckt, ist mit dem Hinterende des Endteils 34a des
Innenkabels 34 verbunden. Flexible rohrförmige Dichtungselemente 39a und 39b,
die aus elastischem Material, wie etwa Gummi, ausgebildet sind, sind
auf das Hinterende 37a und das Vorderende 37b des
Führungsrohrs 37 aufgesetzt,
um das Vorderende der Verbindungsstange 38 und das Hinterende des
Halterohrs 36 abzudecken. Das Führungsrohr 37 ist
mit dem Halterohr 36 durch eine Universalkupplung in dem
Dichtungselement 39b verbunden.
-
In
Bezug auf die 2 bis 5 ist ein Schieber 40 in
einen in einem Träger 41 ausgebildeten
Führungsschlitz 42 eingesetzt,
sodass er sich entlang dem Führungsschlitz 42 verschiebt.
Der Träger 41 weist
ein Paar von Naben 41a auf (3 und 5),
die an dem Kurbelgehäuse 4b mit
Bolzen B2 befestigt sind. Das Betätigungskabel C ist mit dem Schieber 40 mit
einem ersten Stift 43 verbunden, und ein in dem Übertragungsmechanismus 60 enthaltener Eingangsarm 61 ist
mit dem Schieber 40 über
einen zweiten Stift 44 verbunden. Die Stifte 43 und 44 sind
in im Schieber 40 ausgebildeten Durchgangslöchern fest
eingesetzt. Der Schieber 40 hat einen Flansch 40a in
Kontakt mit der Unterseite des Trägers 41 sowie einen
Schieberkörper 40b,
der in den Führungsschlitz 42 eingesetzt
ist. Eine Halteplatte 45 ist auf die Stifte 43 und 44 aufgesetzt,
und Schnappringe 46 sind in Ringnuten eingesetzt, die in den
Stiften 43 und 44 ausgebildet sind, um den Schieber 40 an
dem Träger 41 entlang
dem Führungsschlitz 42 verschiebbar
zu halten.
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Wie
am besten in 3 gezeigt, ist ein Verbinder 47 auf
das freie Ende des ersten Stifts 43 aufgesetzt. Die Verbindungsstange 38 wird
in ein Gewindeloch geschraubt, das in dem Verbinder 47 ausgebildet
ist, und eine Arretiermutter 48, die auf das Außengewindeteil
der Verbindungsstange 38 aufgesetzt ist, wird gegen das
Ende des Verbinders 47 fest nach unten geschraubt, um den
Verbinder 47 mit der Verbindungsstange 38 sicher
zu verbinden. Der Verbinder 47 hat ein erstes Element 47a,
das mit dem ersten Stift 43 in Eingriff gelangt, wenn das
Innenkabel 34 gedrückt
wird, und ein zweites Element 47b, das mit dem ersten Stift 43 in
Eingriff gelangt, wenn das Innenkabel 34 gezogen wird.
-
Das
Innenkabel, das durch die auf den Bedienungsgriff 32 ausgeübte Betätigungskraft
gedrückt
oder gezogen wird, veranlasst, dass der Schieber 40 in
einem Gleitbereich in dem Führungsschlitz 42 im
Wesentlichen parallel zum Betätigungskabel
C gleitet. Der Gleitbereich ist gleich dem Hub des Betätigungskabels
C, der einem Schwenkwinkelbereich des Eingangsarms 61 zur
Schaltbetätigung entspricht.
Die Länge
des Führungsrohrs 37 wird
auf der Basis des Hubs des Betätigungskabels
C derart bestimmt, dass das Ende des Innenkabels 34 nicht aus
dem Führungsrohr 37 nach
außen
vorsteht. Der minimale Abstand zwischen dem ersten Stift 43 und dem
Träger 28 ist
im Wesentlichen von der Länge des
Führungsrohrs 37 und
dem Hub des Betätigungskabels
C abhängig.
-
Das
Innenkabel 34 durchsetzt den unteren Deckel 8 und
ist mit dem Eingangsarm 62 in dem Motorraum 10 durch
die Verbindungsstange 38 und den Schieber 40 gekoppelt.
Das Innenkabel 34 kann direkt mit dem Schieber 40 verbunden
sind. Das Betätigungskabel
C ist funktionell äquivalent
zum Innenkabel 34 und einem Betriebsmittel, das durch Verbinden
der Verbindungsstange 38 mit dem Innenkabel 34 gebildet
ist.
-
Der
zweite Stift 44 vor dem ersten Stift 43 ist dem
Träger 28 näher als
der erste Stift 43. Das Unterende des zweiten Stifts 44 ist
verschiebbar in einen Schlitz 64 eingesetzt, der in dem
Eingangsarm 61 ausgebildet ist, der unter dem Träger 41 angeordnet
und diesem benachbart ist.
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In
Bezug auf 3 hat der Träger 41 eine Nabe 41b zum
schwenkbaren Lagern eines Drosselhebels 49. Ein Drosselbetätigungskabel 50 zum
Betätigen
des Drosselventils ist mit dem Drosselhebel 49 verbunden.
Das Drosselbetätigungskabel 50 hat eine ähnliche
Konstruktion wie das Betätigungskabel C.
Ein Stift 51 ist auf das freie Ende des Drosselhebels 49 aufgesetzt.
Ein Verbinder 47 auf das freie Ende des Stifts 41 aufgesetzt.
Eine Verbindungsstange 38 ist in ein Gewindeloch geschraubt,
das in dem Verbinder 47 ausgebildet ist, und eine Arretiermutter 48,
die auf das Außengewindeteil
der Verbindungsstange 38 aufgesetzt ist, wird gegen das
Ende des Verbinders 47 fest nach unten geschraubt, um den Verbinder 47 mit
der Verbindungsstange 38 sicher zu verbinden. Ein Winkelhebel 53,
der an dem Träger 41 schwenkbar
gelagert ist, hat einen ersten Arm, der mit dem Drosselhebel 49 durch
ein Glied 52 verbunden ist, und einen zweiten Arm, der
mit einer Verbindungsstange 54 verbunden ist, die mit einem
Arm verbunden ist, der mit der Ventilwelle des Drosselventils verbunden
ist.
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Der Übertragungsmechanismus 60 (1), der
in dem Motor 10 angeordnet ist, enthält den Eingangsarm 61,
d.h. ein Eingangselement, das mit dem Betätigungskabel C gekoppelt ist,
einen Ausgangsarm 62, d.h. ein Ausgangselement, der mit
einem Antriebsarm 72 gekoppelt ist. Der Eingangsarm 61 und der
Ausgangsarm 62 sind zur gleichzeitigen Drehung kombiniert.
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In
Bezug auf die 3 und 5 ist ein
Halter 55 an dem Kurbelgehäuse 4b mit Bolzen
B3 befestigt. Der Eingangsarm 61 ist an dem Halter 55 gelagert.
Der Eingangsarm 61 hat einen Armteil 61a, der
mit dem Betätigungskabel
C durch den Schieber 40 gekoppelt ist, und eine Schwenkwelle 63,
die sich zusammen mit dem Armteil 61a dreht. Eine Kopplungsstruktur,
die einen in dem Armteil 61a ausgebildeten Schlitz 64 enthält, koppelt
den Eingangsarm 61 mit dem Schieber 40, um zu
ermöglichen,
dass sich das Betätigungskabel
C entlang einer im Wesentlichen geraden Linie zwischen dem Träger 28 und dem
ersten Stift 43 in den Motorraum 10 bewegt, um den
Eingangsarm 61 in seinem Drehbereich zu drehen. Die Kopplungsstruktur
besteht aus einem freien Endteil 61a1 des Armteils 61a,
der mit dem zur Drehachse 14 orthogonalen Schlitz 64 versehen
ist, und dem zweiten Stift 44, der an dem Schieber 40 angebracht
ist, der in dem Schlitz 64 gleitet.
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Das
Armteil 61a hat ein Basisende 61a2, der auf dem
Oberende einer Nabe 55a sitzt, die in dem Halter 55 ausgebildet
ist. Das Basisende 61a2 ist mit einem Durchgangsloch 66 versehen,
das eine Form hat, die der Form eines entgegengesetzte flache Oberflächen aufweisenden
flachen Teils 63a (3) der Schwenkwelle 63 hat.
Die Schwenkwelle 63 wird in das Durchgangsloch 66 eingesetzt,
eine Beilagscheibe 67 wird auf einen von dem Durchgangsloch 66 vorstehenden
Teil der Schwenkwelle 63 aufgesetzt, und ein Haltestift 68 wird
in ein Loch eingesetzt, das in einem Endteil der Schwenkwelle 63 ausgebildet
ist, um das Armteil 61a an der Schwenkwelle 63 zu
halten. Ein Nocken 81 ist integral mit dem Basisteil 61a2 ausgebildet.
-
Der
Ausgangsarm 62 hat die Form eines Sektorzahnrads. Der Ausgangsarm 62 hat
einen Armteil 62a, das an Randteil 62a1 aufweist,
das mit Zähnen 62c versehen
ist, die mit den Zähnen 72c des
Antriebsarms 72 in Eingriff stehen, und die Schwenkwelle 63,
die an das Armteil 62a geschweißt ist. Wie in 5 gezeigt,
ist die Schwenkwelle 63 durch ein festes Trägerelement 69,
das an dem Halter 55 gehalten ist, schwenkbar gelagert,
und hat eine Nabe 55a, die mit einem Durchgangsloch 55a1 versehen
ist, das einen Mittelteil der Schwenkwelle 63 aufnimmt,
und ein festes Trägerelement 70,
das an dem Lagergehäuse 6 angeordnet
ist und mit einer Vertiefung versehen ist, die ein unteres Endteil
der Schwenkwelle 63 drehbar aufnimmt.
-
Der
Antriebsarm 72 und das unter dem Halter 55 liegende
Armteil 62a sind in einem Raum aufgenommen, der durch das
Lagergehäuse 6 und
den Pumpenkörper 56 einer Ölpumpe definiert
ist. Das untere Endteil der Schwenkwelle 63, das an das
Basisteil 62a2 des Armteils 62a geschweißt ist,
ist in dem Lagerelement 70 gelagert. Die Schwenkwelle 63 erstreckt
sich nach oben außerhalb
einer Schwungradkammer 57, die durch den Pumpenkörper 56,
das Kurbelgehäuse 4b und
den Zylinderblock 4a definiert ist und die das Schwungrad 13 aufnimmt. Der
Spalt zwischen der Schwenkwelle 63 und der Nabe 55a ist
durch eine Öldichtung 71 abgedichtet. Ein
oberes Endteil der Schwenkwelle 63 ist mit dem Eingangsarm 61 verbunden.
-
Der
Eingangsarm 61 und der Ausgangsarm 62, die an
den Lagerelementen 69 und 70 zur Drehung um die
Drehachse 4 gelagert sind, fluchten mit der Mittelachse
der Schwenkwelle 63. Der Eingangsarm 61 und der
Ausgangsarm 62, die so an der durch die Lagerelemente 69 und 70 gelagerten
Schwenkwelle gehalten sind, drehen sich gemeinsam um die Drehachse 14.
Das Armteil 61a des Eingangsarms 61 ist mit dem
oberen Endteil des Schwenkwelle 63 verbunden, und das Armteil 62a des
Ausgangsarms 62 ist mit dem unteren Endteil der Schwenkwelle 63 verbunden.
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In
Bezug auf 2 ist die Drehachse 14 von dem
Schwungrad 13 radial abgesetzt und erstreckt sich von der
Vorderseite der Mittelachse 15 der Schaltstange 30,
die mit der Lenkachse 13 fluchtet, und an der Seite des
ersten Stifts 43 in Bezug auf die Referenzebene H. Die
Position der Drehachse L4 in einer Ebene ist so bestimmt, dass der
Winkel α zwischen
einer ersten Halblinie 6, die sich von der Drehachse 14 zu
der Mittelachse 15 der Schaltstange 30 erstreckt,
und einer zweiten Halblinie 17, die sich von der Drehachse 14 zu
der Mittelachse 18 (8) des mit
dem Eingangsarm 61 verbundenen zweiten Stifts 44 erstreckt,
ist ein stumpfer Winkel, der größer als 90° ist oder
180° ist.
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Der
Winkel α wird
entsprechend der Position der Schwenkwelle 63 derart bestimmt,
dass die zweite Halblinie 17 das Betätigungskabel C im Wesentlichen
orthogonal in einer Ebene schneidet, wenn sich der Eingangsarm 61 an
einer Position befindet, die der Neutralstellung des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 entspricht.
Daher sind eine Kraft, die zum Schieben des Betätigungskabels C erforderlich
ist, und eine Kraft, die zum Ziehen des Betätigungskabels C erforderlich
ist, angenähert
gleich.
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In
Bezug auf die 3 und 5 hat der
Antriebsarm 72 ein Armteil 72a, das ein mit den
Zähnen 72c versehenes
Randteil 72a1 sowie eine Welle 72b aufweist, die
in einem Lager 73 an einem Lagerteil 6a des Lagergehäuses 6 gelagert
ist. Ein unteres Teil der Welle 72b und ein oberes Endteil
der Schaltstange 30 sind durch Längsverzahnungen miteinander gekoppelt,
um den Antriebsarm 72 durch die Schaltstange 30 zu
drehen.
-
In
Bezug auf die 2 und 4 sind ein Neutralanzeigeschalter 80 zum
Anzeigen der Schaltung des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 zur
Neutralstellung sowie ein Schalterbetätigungsmechanismus zum Betätigen des
Neutralanzeigeschalters 80 an dem Halter 55 angebracht,
der den Eingangsarm 61 schwenkbar trägt.
-
Der
Neutralanzeigeschalter 80 ist ein Grenzschalter, der mit
einem vorstehenden Aktuator 80a versehen ist. Ein Betätigungsarm 82 bewegt
den Aktuator 80a axial zum Öffnen und zum Schließen des Neutralanzeigeschalters 80.
Der Neutralanzeigeschalter 80 ist an einem Steg 74 angebracht.
Der Steg 74 wird an dem Halter 55 durch einen
Positionierungsstift 55c positioniert, der an dem Halter 55 angebracht
ist, und ist an dem Halter 55 mit Bolzen B4 befestigt.
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Der
Schalterbetätigungsmechanismus
enthält
den Nocken 81, der an dem Eingangsarm 61 ausgebildet
ist, einen Betätigungsarm 82,
d.h. ein Betätigungselement,
das durch den Nocken 81 angetrieben wird, sowie eine Feder 83,
die auf den Betätigungsarm 82 eine
Federkraft ausübt,
um den Betätigungsarm 82 mit
dem Nocken 81 in Kontakt zu halten. Wie in 6 gezeigt,
dreht sich der Nocken 81, der integral mit dem Eingangsarm 61 ausgebildet
ist, um eine Drehachse 14 (2) synchron
mit der Schaltstange 30, um den Betätigungsarm 82 um eine Drehachse 19 zu
drehen. Der Nocken 81 hat ein Profil, das es der Bedienungsperson
ermöglicht,
einen Klick wahrzunehmen, damit die Bedienungsperson die Schaltung
des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 zur
Neutralstellung erkennen kann. Der Nocken 81 hat eine Nockennase 81a zum Öffnen des
Neutralanzeigeschalters 80, wenn das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zur
Vorwärtsfahrstellung
geschaltet ist, eine Nockennase 81b zum Öffnen, wenn
das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zur
Rückwärtsfahrstellung
geschaltet ist, sowie einen Vertiefung 81c, in die eine
an dem Betätigungsarm 82 gelagerte
Rolle 82a fällt.
-
Der
Betätigungsarm 82 hat
ein Ende, das mit einem Vorsprung versehen ist, der im Zusammenwirken
mit dem Nocken 81 einen Klick erzeugt, und die Rolle 82a trägt, die
als Nockenfolger im Eingriff mit dem Nocken 81 dient, wobei
das andere Ende mit einem Druckteil 82b versehen ist, um
auf den Aktuator 80a des Neutralanzeigeschalters 80 zu
drücken,
sowie ein Mittelteil mit einer zylindrischen Nabe 82c (3).
Eine Buchse 84 ist in die Nabe 82c eingesetzt,
und die an dem Halter 55 gebildete Welle 55b ist
in die Buchse 84 eingesetzt. Der Betätigungsarm 82 wird
auf die Welle 55b des Halters 55 aufgesetzt und
wird auf der Welle 55b durch Befestigen einer Zwischenscheibe 85 an
dem Oberende der Nabe 55b mit einem Bolzen B5 gehalten.
-
In
Bezug auf die 6 und 7 ist die
Feder 63 rund um die Nabe 82c herum im Wesentlichen koaxial
zur Drehachse 19 herumgewickelt. Die Feder 83 hat
einen Schenkel 83a, der in ein in dem Halter 55 gebildetes
Loch eingesetzt ist, wobei der andere Schenkel 83b mit
dem Betätigungsarm 82 in
Eingriff steht.
-
Die
Feder 83 übt
auf den Betätigungsarm 82 eine
Federkraft aus, um die Rolle 82a in Kontakt mit dem Nocken 81 zu
halten.
-
In
Bezug auf 7 ist die Drehachse 19,
um die herum sich der Betätigungsarm 82 dreht,
derart angeordnet, dass die Verlagerung des Druckteils 82b entlang
den Richtungen A1, in denen sich der Aktuator 8a bewegt,
größer ist
als die Verlagerung desselben entlang den Richtungen A2, die orthogonal
zu den Richtungen A1 sind. Die jeweiligen Stellungen des Neutralanzeigeschalters 80 und
der Drehachse 19 sind derart bestimmt, dass ein Winkel β zwischen einer
Halblinie 110, die sich parallel zur Richtung A1 von einem
Kontaktpunkt 86 erstreckt, wo der Aktuator 80a und
das Druckteil 82b einander berühren, und einer Halblinie L11,
die sich von dem Kontaktpunkt 86 weg erstreckt und die
Drehachse 19 kreuzt, wenn der Betätigungsarm 82 in einer
Position ist, die der Neutralstellung des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 entspricht,
im Bereich von 45° bis
135° liegt.
-
Es
werden der Betrieb und die Wirkungen des Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus, der
die vorliegende Erfindung verkörpert,
beschrieben.
-
In
Bezug auf 2, die den Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
in einem Zustand zeigt, der der Neutralstellung der Vorwärts/Rückwärtswählvorrichtung 15 entspricht,
zieht die an dem Bedienungsgriff 32 ausgeübte Betätigungskraft
an dem Betätigungskabel
C (dem Innenkabel 34), das sich in dem Außenrohr 35 außerhalb
der Motoreinheit 2 erstreckt, wenn die Bedienungsperson
den Bedienungsgriff 32 (1) zum Schalten
des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 zur
Vorwärtsfahrstellung
betätigt.
Demzufolge bewegt sich der Schieber 40 vorwärts entlang
dem Führungsschlitz 42,
und der Eingangsarm 61, der den zweiten Stift 44 mit
dem Schieber 40 verbunden ist, wird im Gegenuhrzeigersinn
gedreht, um den Ausgangsarm 62 im Gegenuhrzeigersinn zu
drehen. Dann wird der Antriebsarm 72, der mit dem Ausgangsarm 62 in
Eingriff steht, im Uhrzeigersinn gedreht, um die Schaltstange 30 im Uhrzeigersinn
zu drehen. Demzufolge wird der Schieber 17a (1)
nach vorne bewegt, und wird das Kupplungselement 17b mit
dem Vorwärtszahnrad 16b in Eingriff
gebracht, um das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zur
Vorwärtsfahrstellung
zu schalten.
-
Während das
Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 von
der Neutralstellung zur Vorwärtsfahrstellung geschaltet
wird, dreht sich der Nocken 81 im Gegenuhrzeigersinn zusammen
mit dem Eingangsarm 61, wobei sich die an dem Betätigungsarm 82 gelagerte Rolle 82a aus
der Vertiefung 81c herausbewegt und mit der Nockennase 81a in
Eingriff tritt. In diesem Zustand wird der Betätigungsarm 82 im Gegenuhrzeigersinn
um die Drehachse 19 gegen die Federkraft der Feder 83 gedreht,
um das Druckteil 82b von dem Neutralanzeigeschalter 80 wegzubewegen.
Demzufolge steht der Aktuator 80a nach hinten vor, wie
in 2 zu sehen und wie in 7 mit der
doppelpunktierten Linie angegeben, und der Neutralanzeigeschalter 80 wird
geöffnet.
-
Wenn
die Bedienungsperson den Bedienungsgriff 82 betätigt, um
das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 von
der Vorwärtsfahrstellung
zur Neutralstellung zu schalten, wird das Betätigungskabel C gedrückt, um
den Schieber 40 nach hinten zu bewegen. Demzufolge werden
der Eingangsarm 61 und der Ausgangsarm 62 im Uhrzeigersinn
gedreht, und der Schalter 17a wird nach hinten bewegt,
um das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zur
Neutralstellung zu schalten.
-
Während der
Schaltbetätigung
zum Schalten des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 von
der Vorwärtsfahrstellung
zur Neutralstellung wird der Nocken 81 im Uhrzeigersinn
gedreht, und die Rolle 82a bewegt sich von der Nockennase 81a zur
Vertiefung 81c. Bei Ankunft des Nockens 81 an
einer Position, die der Neutralstellung des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 entspricht,
fällt die
Rolle 82a in die Vertiefung 81c. Da der Betätigungsarm 82 durch
die Federkraft der Feder 83 im Uhrzeigersinn um die Drehachse 19 vorgespannt
ist, ist die Bedienungsperson in der Lage, beim Eingriff der Rolle 82 in
die Vertiefung 81c einen Klick wahrzunehmen. Gleichzeitig
drückt das
Druckteil 82b auf den Aktuator 80a, um den Neutralanzeigeschalter 80 zu
schließen.
-
Wenn
der Bedienungsgriff 82 betätigt wird, um den Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
in den in 2 gezeigten Zustand zu betätigen, um
das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zur
Rückwärtsfahrstellung
zu schalten, wird das Betätigungskabel
C durch die auf den Bedienungsgriff 32 ausgeübte Betätigungskraft
gedrückt,
um den Schieber 40 entlang dem Führungsschlitz 42 nach
hinten zu bewegen und den Eingangsarm 61 und den Ausgangsarm 62 im
Uhrzeigersinn zu drehen. Demzufolge werden der Antriebsarm 72 und
die Schaltstange 30 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, und
wird der Schieber 17a (1) nach
hinten bewegt, um das Kupplungselement 17b mit dem Rückwärtszahnrad 16c in
Eingriff zu bringen. Somit wird das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zur
Rückwärtsfahrstellung
geschaltet.
-
Während der
Schaltbetätigung
zum Schalten des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 von
der Neutralstellung zur Vorwärtsfahrstellung
wird der Nocken 81 im Uhrzeigersinn gedreht und die Rolle 82a bewegt
sich aus der Vertiefung 81c hinaus und kommt mit der Nockennase 81b in
Eingriff. Der Betätigungsarm 82 wird
im Gegenuhrzeigersinn um die Drehachse 19 herum gegen die
Federkraft der Feder 83 vorgespannt, und das Druckteil 82b bewegt
sich von dem Neutralanzeigeschalter 80 weg. Demzufolge steht
der Aktuator 80a nach hinten vor, bei Betrachtung in 2,
wie in 7 mit den doppelpunktierten Linien angegeben,
und der Neutralanzeigeschalter 80 wird geöffnet.
-
Ähnlich ist
die Bedienungsperson in der Lage, beim Eingriff der Rolle 82a in
die Vertiefung 81c einen Klick wahrzunehmen, wenn das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 von
der Vorwärtsfahrstellung
zu der Neutralstellung geschaltet wird, und der Neutralanzeigeschalter 80 geschlossen
wird.
-
Da
der Übertragungsmechanismus 60 eine Baugruppe
des Eingangsarms 61, des Ausgangsarms 62 und der
den Eingangsarm 61 mit dem Ausgangsarm 62 festkoppelnden
Welle 63a ist, überträgt der Übertragungsmechanismus 60 die
hierauf übertragene
Betätigungskraft
durch das Betätigungskabel C
zum Antrieb des Arms 72, um die Schaltstange 30 ohne
Totgang zu drehen. Daher kann ein Totgang zwischen den drehenden
Elementen des Übertragungsmechanismus 60 verhindert
werden, um das Schaltgefühl
zu verbessern. Da der Übertragungsmechanismus 60 kompakt
ist, werden Drehungen um die feste Drehachse 14 herum nicht
in eine Translationsbewegung umgesetzt, und er ist in der Lage,
in einem engen Bereich zu arbeiten, wobei der Übertragungsmechanismus 60 in
einem engen Raum installiert werden kann.
-
Da
der Übertragungsmechanismus 60 nur aus
dem Eingangsarm 61, dem Ausgangsarm 62 und der
den Eingangsarm 61 mit dem Ausgangsarm 62 festkoppelnden
Welle 63a besteht, der Eingangsarm 61 mit dem
Betätigungskabel
C verbunden ist und der Ausgangsarm 62 mit dem Antriebsarm 72 verbunden
ist, können
das Armteil 61a des Eingangsarms 61 und das Armteil 62a des
Ausgangsarms 62 an vertikal unterschiedlichen Positionen
angeordnet werden, und die Relation zwischen den jeweiligen Winkelstellungen
der Armteile 61a und 62a um die Drehachse 14 herum
kann leicht verändert
werden. Daher ist der Übertragungsmechanismus 60 an
Räume unterschiedlicher
verschiedener Formen anpassbar und es gibt viele Wahlmöglichkeiten,
den Übertragungsmechanismus 60 anzuordnen.
-
Da
der Eingangsarm 61 mit dem Betätigungskabel C durch den Schieber 40 gekoppelt
ist, der in dem Gleitbereich in dem angenähert geraden Führungsschlitz 42 entsprechend
dem Drehwinkelbereich des Eingangsarms 61 in dem Motorraum 10 gleitet,
und sich das Betätigungskabel
C entlang einer im Wesentlichen geraden Linie im Bewegungsbereich
bewegt, der dem Drehwinkelbereich des Eingangsarms 61 entspricht,
ohne den ersten Stift 43 zu drehen, wird das Betätigungskabel
C nicht gebogen, wenn dieses gedrückt oder gezogen wird, und
daher kann die Zunahme des Widerstands gegen die Betätigung des
Betätigungskabels
C aufgrund der Biegung des Betätigungskabels
C vermieden werden und kann die Leichtigkeit bei der Schaltbedienung verbessert
werden.
-
Der Übertragungsmechanismus 60 weist den
Eingangsarm 61 und den Ausgangsarm 62 auf, wobei
der Ausgangsarm 62 um die feste Drehachse 14 herum
drehbar ist, die Drehachse 14 dem ersten Stift 43 näher ist
als der Referenzebene H, der Abstand zwischen der Drehachse 14 und
dem ersten Stift 43 kürzer
ist als jener zwischen der Referenzebene H und dem ersten Stift 43 und
daher der Übertragungsmechanismus 60 kompakt
ist. Somit kann der Übertragungsmechanismus 60 in
einem engen Raum installiert werden, und daher kann die Motoreinheit 10 in
einer kompakten Konstruktion ausgebildet werden.
-
Der
Winkel α in
einer Ebene zwischen der ersten Halblinie 16 und der zweiten
Halblinie 17 ist ein stumpfer Winkel größer als 90° oder 180°, und das Betätigungskabel
C erstreckt sich von der Vorderseite der Motoreinheit 2 durch
das Außenrohr 35, das
an dem Träger 28 befestigt
ist, der über
der Kippachse L2 und an der Vorderseite des ersten Stifts 43 angeordnet
ist, und durch den unteren Deckel 8 in die Motoreinheit 2.
Somit ist der Längsabstand
zwischen der Drehachse 14 und der Schaltstange 30 kurz,
und die Drehachse 14 ist der Schaltstange 30 benachbart.
Daher kann der erforderliche Längshub
des Betätigungskabels
C zwischen dem ersten Stift 43 und dem Träger 28 sichergestellt
werden, ohne den Träger 28 und
das Führungsrohr 37 nach
vorne zu verschieben.
-
Demzufolge
werden das Außenrohr 35 und das
Innenkabel 34 vor der Motoreinheit 2 nicht zu stark
gebogen, selbst wenn die Motoreinheit 2 um einen großen Winkel
gekippt wird, und daher kann eine Zunahme des Widerstands gegen
die Betätigung
des Betätigungskabels
C aufgrund des Knicks des Betätigungskabels
c vermieden werden und kann die Leichtigkeit der Schaltbedienung
verbessert werden.
-
Das
Betätigungskabel
C ist mit dem Eingangsarm 61 des Übertragungsmechanismus 60 durch
den Schieber 40 gekoppelt, wobei der zweite Stift 44 dem
Träger 28 näher ist
als der erste Stift 43, und daher kann der erste Stift 43 mit
einem langen Abstand von dem Träger 28 entfernt
angeordnet werden. Daher kann der erforderliche Längshub des
Betätigungskabels
C sichergestellt werden, ohne den Träger 28 nach vorne
zu verschieben. Demzufolge wird das Innenkabel 34 vor der
Motoreinheit 2 nicht zu stark gebogen, selbst wenn die
Motoreinheit 2 mit einem großen Winkel gekippt wird, und
daher kann die Zunahme des Widerstands gegen die Bedienung des Betätigungskabels
C aufgrund der Biegung des Betätigungskabels
C vermieden werden und kann die Leichtigkeit der Schaltbedienung
verbessert werden. Die Position des zweiten Stifts 44 ist
nicht einzig von der Position des ersten Stifts 43 abhängig, und daher
kann der Abstand zwischen dem ersten Stift 43 und dem zweiten
Stift 44 verändert
werden. Somit ist der Übertragungsmechanismus 60 an
Räume unterschiedlicher
verschiedener Formen flexibel anpassbar, und daher gibt es viele
Wahlmöglichkeiten
bei der Anordnung des Übertragungsmechanismus 60.
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Der
Schieber 40 gleitet im Wesentlichen parallel zum Betätigungskabel
C entlang dem Führungsschlitz 42 des
Trägers 41,
der an dem Kurbelgehäuse 4b befestigt
ist, und bewegt sich in der Wirkrichtung der Betätigungskraft, die durch das
Betätigungskabel
C übertragen
wird. Daher wird nur ein geringer Widerstand durch den Träger 41 auf
den Schieber 40 ausgeübt,
ist die Last an dem Betätigungskabel
C klein, und daher wird die Leichtigkeit der Schaltbedienung verbessert.
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Da
der Eingangsarm 61 die Schwenkwelle 63 aufweist,
die die feste Drehachse 14 aufweist, und die Position des
zweiten Stifts 44 an dem Eingangsarm 61, der die
feste Drehachse 14 aufweist, auf die Position der Drehachse 14 unabhängig von
der Position des ersten Stifts 43 eingestellt werden kann, kann
der zweite Stift 44 an einer optimalen Position angeordnet werden,
unter Berücksichtigung
der Länge
des Armteils des Eingangsarms 61 und der Last an dem Betätigungskabel
C.
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Da
der Eingangsarm 61 derart angeordnet werden kann, dass
die zweite Halblinie 17 das Betätigungskabel C im Wesentlichen
orthogonal schneidet, in einer Ebene, wenn der Eingangsarm 61 in
eine Position gestellt ist, die der Neutralstellung des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 entspricht,
werden eine Kraft, die zum Drücken
des Betätigungskabels
C erforderlich ist, und eine Kraft, die zum Ziehen des Betätigungskabels
C erforderlich ist, einander angenähert gleich, was auch das Schaltgefühl verbessert.
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Da
die Drehachse 19, um die herum sich der Betätigungsarm 82 dreht,
derart angeordnet ist, dass die Verlagerung des Druckteils 82b entlang
den Richtungen A1, in denen sich der Aktuator 80a bewegt, größer als
die Verlagerung desselben entlang den Richtungen A2 orthogonal zu
den Richtungen A1, ist Winkelverlagerung des Betätigungsarms 82, die
zur Bedienung des Neutralanzeigeschalters 80 erforderlich
ist, gering, wobei die Position der Drehachse 19 des Betätigungsarms 82 nicht
von den Richtungen A1 abhängig
ist, in denen sich der Aktuator 80a bewegt, gibt es viele
Wahlmöglichkeiten
der Anordnung des Neutralanzeigeschalters 80, kann der
Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
in einer kompakten Konstruktion ausgebildet werden und kann der
Neutralanzeigeschalter 80 in einem engen Raum in dem Motorraum 10 angeordnet
werden.
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Der
Schalterbetätigungsmechanismus
enthält
den Nocken 81, den Betätigungsarm 82,
der durch den Nocken 81 synchron mit der Drehung der Schaltstange 30 gedreht
wird, und die Feder 83, die auf den Betätigungsarm 82 eine
Federkraft ausübt, um
den Betätigungsarm 82 in
Kontakt mit dem Nocken 81 zu halten, und die Rolle 82a,
die an dem Betätigungsarm 82 gelagert
ist, fällt
in die Vertiefung 81c des Nockens 81, wenn das
Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zur
Neutralstellung geschaltet wird. Daher braucht die Feder 83 zum
Erzeugen eines Klicks lediglich so angeordnet zu werden, dass sie
den Betätigungsarm 82 zum
Nocken 81 hin vorspannt, und daher gibt es viele Wahlmöglichkeiten
der Anordnung des Neutralanzeigeschalters 80. Daher kann
der Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
in einer kompakten Konstruktion ausgebildet werden, und der Neutralanzeigeschalter 80 kann
in einem engen Raum in dem Motorraum 10 angeordnet werden. Durch
Eingriff der Rolle 82a, die an dem Betätigungsarm 82 gelagert
ist, in die Vertiefung 81c des Nockens 81 wird
ein Klick erzeugt. Da der Betätigungsarm 82 sowohl
den Neutralanzeigeschalter 80 betätigt als auch einen Klick erzeugt,
kann eine Zeitverzögerung
zwischen der Zeit, wenn die Verschiebung des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes
zur Neutralstellung durch den Neutralanzeigeschalter angezeigt wird, und
der Wahrnehmung eines Klicks durch die Bedienungsperson verhindert
werden.
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Da
die Feder 83 kompakt um die zylindrische Nabe 82c,
die die Drehachse 19 des Betätigungsarms 82 aufweist,
herumgewickelt ist, kann der Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus in
einer kompakten Konstruktion ausgebildet werden.
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Der
Betätigungsarm 82 wird
in der gleichen Richtung zum Schalten des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 von
der Neutralstellung zur Vorwärtsfahrstellung
und zum Schalten desselben von der Neutralstellung zur Rückwärtsfahrstellung
gedreht, wobei der Drehwinkelbereich des Betätigungsarms 82 schmal
ist im Vergleich zu jenem, in dem der Betätigungsarm in entgegengesetzte
Richtungen zum Schalten des Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15 von der
Neutralstellung zur Vorwärtsfahrstellung
und zum Schalten desselben von der Neutralstellung zur Rückwärtsfahrstellung
gedreht werden muss. Daher kann der Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus in
einer kompakten Konstruktion ausgebildet werden.
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In
dem vorstehenden Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
sind die folgenden Änderungen
möglich.
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Der Übertragungsmechanismus 60 kann
aus einer Mehrzahl von Armmechanismen bestehen, und die Armmechanismen
können
durch Arme miteinander gekoppelt sein, die mit in Eingriff stehenden
Verzahnungen versehen sind. Der Eingangsarm 61 und der
Ausgangsarm 62 können
zur gleichzeitigen Drehung auf einer Welle, die in der Motoreinheit 2 enthalten
ist, gelagert sein.
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Anstelle
des Ausgangsarms 62 und des Antriebsarms 72, die
in Eingriff stehende Sektorzahnräder
sind, können
durch einen Stift gekoppelte Arme verwendet werden. Die Schaltstange 30 kann
axial oder vertikal durch ein angetriebenes Element angetrieben
sein, das mit der Schaltstange 30 in Eingriff steht, um
das Vorwärts/Rückwärtsgetriebe 15 zu schalten.
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Der
Betätigungsarm 82 kann
mit einer Vertiefung versehen sein, und der Nocken 81 kann
mit einem Vorsprung versehen sein, der in die Vertiefung des Betätigungsarms 82 in
Eingriff bringbar ist, um einen Klick zu erzeugen, anstatt den Vorsprung
an dem Betätigungsarm 82 auszubilden
und die Vertiefung 81c im Nocken 81 auszubilden.
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Die
Kopplungsstruktur kann einen Schieber enthalten, der mit einem Schlitz
versehen ist, und einen Stift, der an dem Eingangsarm angebracht
ist und in den Schlitz eingreift.
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Ein
Vorwärts/Rückwärtsgangschaltmechanismus
für einen
Außenbordmotor
enthält
ein Betätigungskabel
C, das ein Außenrohr 35 durchsetzt,
das an einem Träger 28 befestigt
ist, der an einem unteren Deckel 8 angebracht ist und sich
in einen Motorraum erstreckt, eine Schaltstange 30 zum
Schalten eines Vorwärts/Rückwärtsgetriebes 15,
einen Antriebsarm 72 zum Drehen der Schaltstange 30 sowie einen Übertragungsmechanismus,
der mit dem Betätigungskabel
C gekoppelt ist, um eine Bedienungskraft auf den Antriebsarm 72 zu übertragen.
Der Übertragungsmechanismus 60 enthält einen
Hebelmechanismus, der einen Eingangsarm 61, einen Ausgangsarm 62 und
eine Schwenkwelle 63 enthält und um eine feste Drehachse 14 herum durch
Lagerelemente 69 und 70 an der Motoreinheit 2 drehbar gelagert
ist. Das Betätigungskabel
C ist mit dem Eingangselement 61 des Übertragungsmechanismus 60 durch
einen Schieber 40 gekoppelt, d.h. ein Koppelglied. Ein
Verbindungselement 44, das das Eingangselement 61 mit
dem Schieber 40 verbindet, ist dem Träger 28 näher als
ein Verbindungselement 43, das das Betätigungskabel C mit dem Schieber 40 verbindet.
Ein erforderlicher Hub des Betätigungskabels
C wird sichergestellt, wobei Wahlmöglichkeiten der Anordnung des Übertragungsmechanismus 60 erhöht sind,
die Leichtigkeit der Schaltbedienung verbessert wird und der Übertragungsmechanismus 60 kompakt ist.