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DE602004008402T2 - Tintenpatrone und Tintenstrahlaufzeichnungsgerät - Google Patents

Tintenpatrone und Tintenstrahlaufzeichnungsgerät Download PDF

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DE602004008402T2
DE602004008402T2 DE602004008402T DE602004008402T DE602004008402T2 DE 602004008402 T2 DE602004008402 T2 DE 602004008402T2 DE 602004008402 T DE602004008402 T DE 602004008402T DE 602004008402 T DE602004008402 T DE 602004008402T DE 602004008402 T2 DE602004008402 T2 DE 602004008402T2
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Germany
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ink
extracting
air
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passage
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Expired - Lifetime
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DE602004008402T
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English (en)
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DE602004008402D1 (de
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Takamasa Techology Planning & IP Dep Usui
Toyonori Techology Planning & IP Dep Sasaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brother Industries Ltd
Original Assignee
Brother Industries Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004008402T2 publication Critical patent/DE602004008402T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/17Ink jet characterised by ink handling
    • B41J2/175Ink supply systems ; Circuit parts therefor
    • B41J2/17503Ink cartridges
    • B41J2/1752Mounting within the printer
    • B41J2/17523Ink connection

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  • Ink Jet (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung beruht auf den japanischen Patentanmeldungen 2003-40396, am 8. Dezember 2003 eingereicht, und 2004-031844, am 9. Februar 2004 eingereicht.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und insbesondere auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das mit einem hohlen Tinte extrahierenden Teil und einem hohlen Luft einführenden Teil ausgerüstet ist, die mit einer Tintenpatrone zum Verbinden mit einem Inneren der Tintenpatrone verbunden sind.
  • Erörterung der zugehörigen Technik
  • Beim Einbauen einer Tintenpatrone in einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät wird die Tintenpatrone auf einen Anbringungsabschnitt des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes gepresst. Die Tintenpatrone enthält einen Gummistopfen, der die Tintenpatrone abdichtet, zum Verhindern der Verbindung zwischen einem Inneren und einem Äußeren der Tintenpatrone. Das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät ist mit einer hohlen Nadel ausgerüstet, deren Ende spitz ist und die so vorsteht, dass sie den Gummistopfen der Tintenpatrone durchdringt. Nach Einbauen der Tintenpatrone in dem Anbringungsabschnitt des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes durchdringt die hohle Nadel den Gummistopfen, so dass die hohle Nadel und das Innere der Tintenpatrone in Verbindung miteinander gebracht werden, wodurch es möglich gemacht wird, Tinte von der Tintenpatrone zu dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zu liefern. Da die hohle Nadel derart vorgesehen ist, dass ihr spitzes Ende zu einem Benutzer gerichtet ist, ist es notwendig, den Benutzer von der Sicherheit zu überzeugen zum Verhindern, dass der Benutzer das spitze Ende der hohlen Nadel berührt.
  • Die US-Patente 5,506,611, 6,062,667 und 6,312,084 entsprechend zu JP 3-197052 A offenbaren ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das mit einer Schutzvorrichtung zum Schützen einer hohlen Nadel ausgerüstet ist. Die Schutzvorrichtung enthält eine Schutzplatte, die zwischen der hohlen Nadel und der Patroneneinführungsöffnung eingeführt ist zum Verhindern, dass die hohle Nadel zu der Patroneneinführungsöffnung offen liegt. Wenn die Tintenpatrone eingebaut wird, wird die Schutzplatte, die an einer Abschirmposition zum Abschirmen der hohlen Nadel angeordnet ist, entriegelt, so dass die hohle Nadel offen liegt. Wenn die Tintenpatrone weiter zu der hohlen Nadel geschoben wird, durchdringt die hohle Nadel den Gummistopfen der Tintenpatrone. Weiterhin, wenn die Tintenpatrone von dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät entfernt wird, kehrt die Schutzplatte zurück zu der Abschirmposition durch eine Schraubenfeder und wird an der Position durch Verriegelungsteile gehalten. Somit wird die hohle Nadel daran gehindert, den Benutzer zu berühren.
  • Da das offenbarte Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das mit der oben beschriebenen Schutzvorrichtung ausgerüstet ist, die Schutzplatte, Verriegelungsteile, Torsionsschraubenfedern, usw. benötigt, wird Raum zum Einbauen dieser Komponenten benötigt, wodurch das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät unerwünschterweise dazu neigt, groß bemessen zu werden. Weiter werden die Herstellungskosten des Gerätes unvermeidbar nach oben ge trieben aufgrund der Zunahme der Zahl der benötigten Komponenten.
  • Aus der EP 1 164 025 A1 kann ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 entnommen werden. Das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät weist einen Aufzeichnungskopf, der Tinte zum Ausführen von Aufzeichnen ausstößt, und ein Tinte extrahierendes Teil, das einen Tinte extrahierenden Durchgang als einen inneren Durchgang, der darin gebildet ist, aufweist, auf. Das Tinte extrahierende Teil enthält einen Endabschnitt davon, eine Endfläche und mindestens eine Tinte extrahierende Verbindungsöffnung, die an dem Endabschnitt gebildet ist, und die in einer Randwand des Tinte extrahierenden Teiles gebildet ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät vorzusehen, das mit verringerten Kosten erzeugt werden kann, während eine verbesserte Sicherheit für den Benutzer sichergestellt wird.
  • Die oben bezeichnete Aufgabe kann gelöst werden gemäß der Erfindung, die ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät vorsieht, wie es in Anspruch 1 definiert ist.
  • Bei dem wie oben beschrieben aufgebauten Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, bei dem der Endabschnitt des Tinte extrahierenden Teiles nicht spitz ist, ist es möglich, einen Benutzer daran zu hindern, durch Kontaktieren des Tinte extrahierenden Teiles verletzt zu werden, wodurch eine verbesserte Sicherheit sichergestellt wird. Weiter ist es nicht notwendig, zusätzlich eine geeignete Schutzvorrichtung zum Schützen oder Bedecken des Tinte extrahierenden Teiles vorzusehen, wodurch eine Vergrößerung der Größe des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes und der Herstellungskosten des Gerätes vermieden wird aufgrund der verringerten Zahl der benötigten Komponenten.
  • Da das Tinte extrahierende Teil mindestens eine Tintenextraktionsverbindungsöffnung aufweist, die an dem Endabschnitt davon gebildet ist und die in der Randwand davon gebildet ist zur Verbindung mit dem Tintenextraktionsdurchgang, ist der Tintenextraktionsdurchgang des Tinte extrahierenden Teiles mit einem Inneren der Tintenpatrone mit hoher Zuverlässigkeit zum Ermöglichen eines Flusses der Tinte von der Tintenpatrone in das Tinte extrahierende Teil verbunden, selbst wenn das Tinte extrahierende Teil in anstoßenden Kontakt mit dem Tintenauslassventilteil gehalten wird.
  • Das Tintenauslassventilteil kann im Wesentlichen gleichförmig durch die flache Endfläche des Tinte extrahierenden Teiles gepresst werden, so dass das Tintenauslassventilteil daran gehindert wird, sich zu neigen, wodurch ein im Wesentlichen konstanter Fluss der Tinte sichergestellt wird.
  • In einem Zustand, in dem das Tintenauslassventilteil durch das Tinte extrahierende Teil gepresst wird, das gegen das Ventilteil anstößt, wird die Endöffnung des Tinte extrahierenden Teiles, die in der Endfläche davon offen ist, und die mindestens eine Tintenextraktionsverbindungsöffnung, die ebenfalls in der Endfläche offen ist, unausweichbar innerhalb der Tintenpatrone angeordnet. Gemäß dieser Anordnung können der Tintenextraktionsdurchgang des Tinte extrahierenden Teiles und das Innere der Tintenpatrone miteinander über die Kopfverbindungsöffnung in Verbindung stehen.
  • Bei einer vorteilhaften Anordnung ist das Tinte extrahierende Teil derart vorgesehen, dass die Endöffnung nach oben offen ist, und die mindestens eine Tintenextraktionsverbindungsöffnung ist so gebildet, dass sie eine Größe aufweist, die derart bestimmt ist, dass ein äußerer Rand einer Oberfläche der Tinte in dem Tinte extrahierenden Teil im Wesentlichen die Endfläche des Tinte extrahierenden Teiles erreicht, wobei die Oberfläche der Tinte konkav aufgrund der Oberflächenspannung ist.
  • Gemäß der oben beschriebenen vorteilhaften Anordnung wird, wenn die Tintenpatrone zum Ersetzen zum Beispiel entfernt wird, das Füllniveau der Oberfläche der Tinte in dem Tinte extrahierenden Teil nicht von der Endöffnung davon um einen beträchtlich großen Betrag gesenkt, unabhängig von dem Vorhandensein der Verbindungsöffnung, die ein Ausschnitt ist, der an dem Ende der Randwand des Tinte extrahierenden Teiles gebildet ist. Folglich kann, wenn die Tinte von einer neuen Tintenpatrone durch Anbringen derselben in dem Gerät extrahiert wird, der Betrag oder das Volumen der Luft, die in das Tinte extrahierende Teil eintritt, minimiert werden, wodurch verhindert wird, dass Luft in den Aufzeichnungskopf fließt.
  • Gemäß Anspruch 2 kann der Fluss der Tinte von dem Inneren der Tintenpatrone zu dem Tinte extrahierenden Teil im Wesentlichen gleichförmig gemacht werden, wodurch die Tinte zu dem Tintenextraktionsdurchgang des Tinte extrahierenden Teiles mit hoher Stabilität geliefert wird.
  • Gemäß Anspruch 3 kann die Verbindungsöffnung leicht in dem Tinte extrahierenden Teil im Vergleich mit einem Fall gebildet werden, in dem die Verbindungsöffnung in einem Tinte extrahierenden Teil gebildet wird, das aus einem Metallmaterial gebil det ist. Daher ist diese Anordnung effektiv zum Verringern von Herstellungskosten des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes.
  • Nach Anspruch 4 kann die Tinte in einen Zustand, in dem der Tintenextraktionsdurchgang des Tinte extrahierenden Teiles zur Fluidverbindung mit dem Inneren der Tintenpatrone verbunden ist, wobei das Tinte extrahierende Teil in das Innere der Tintenpatrone eingeführt ist, daran gehindert werden, aus dem Umfang des Tinte extrahierenden Teiles zu lecken.
  • Nach Anspruch 5 kommt die Abdichtung in engen Kontakt mit der äußeren Oberfläche des Tinte extrahierenden Teiles, wenn das Tinte extrahierende Teil eingeführt wird. Wenn das Tinte extrahierende Teil nicht der mindestens einen Luftausgabedurchgang aufweist, kann die Luft, die in dem Raum vorhanden ist, der stromabwärts von dem Tintenauslassventilteil angeordnet ist, komprimiert werden und kann in den Tintenextraktionsdurchgang des Tinte extrahierenden Teiles fließen, was ein Risiko des Verhinderns des richtigen Tintenausstoßens verursacht. Gemäß der oben beschriebenen Anordnung ist das Vorsehen des mindestens einen Tintenausgabedurchganges effektiv zum Verhindern des Luftflusses in den Tintenextraktionsdurchgang und des Aufrechterhaltens des richtigen Tintenausstoßens.
  • Wenn der mindestens eine Luftauslassdurchgang gebildet ist, wie in Anspruch 7 beschrieben ist, kann die Luft ausgegeben werden, bis der Tintenextraktionsdurchgang in Verbindung mit dem Inneren der Tintenpatrone gebracht ist, so dass mit hoher Zuverlässigkeit die Luft daran gehindert wird, in den Tintenextraktionsdurchgang zu fließen.
  • Wenn der mindestens eine Tintenauslassdurchgang angeordnet ist, wie in Anspruch 8 beschrieben ist, kann die Tinte daran gehindert werden, durch den mindestens einen Luftauslassdurchgang zu dem Äußeren der Tintenpatrone zu lecken.
  • Wenn jeder des mindestens einen Luftauslassdurchganges ein Ausschnitt ist, wie in Anspruch 9 beschrieben ist, kann das Tinte extrahierende Teil leicht hergestellt werden, was in einer Verringerung der Herstellungskosten resultiert.
  • Nach Anspruch 10, bei dem der Endabschnitt des Luft einführenden Teiles nicht spitz ist, ist es möglich zu verhindern, dass ein Benutzer durch Kontaktieren des Luft einführenden Teiles verletzt wird, wodurch eine verbesserte Sicherheit sichergestellt wird. Weiter ist es nicht notwendig, zusätzlich eine geeignete Schutzvorrichtung zum Schützen oder Bedecken des lufteinführenden Teiles vorzusehen, wodurch eine Vergrößerung in der Größe des Tintenaufzeichnungsgerätes und der Herstellungskosten des Gerätes vermieden wird aufgrund der verringerten Zahl der benötigten Komponenten.
  • Da das Luft einführende Teil mindestens eine Lufteinführungsverbindungsöffnung aufweist, die an dem Endabschnitt davon gebildet ist und die in der Randwand davon gebildet ist zur Verbindung mit dem Lufteinführungsdurchgang, steht der Lufteinführungsdurchgang des Luft einführenden Teiles in Verbindung mit dem Inneren der Tintenpatrone mit hoher Zuverlässigkeit zum Ermöglichen eines Flusses der Luft von dem Lufteinführungsdurchgang zu dem Inneren der Tintenpatrone, selbst wenn das Luft einführende Teil in anstoßenden Kontakt mit dem Lufteinlassventilteil gehalten wird.
  • Nach Anspruch 11 kann das Lufteinlassventilteil im Wesentlichen gleichförmig durch die flache Endfläche des Luft einführenden Teiles gepresst werden, so dass das Lufteinlassventil teil daran gehindert wird zu neigen, wodurch ein im Wesentlichen konstanter Fluss der Luft sichergestellt wird.
  • Wenn das Tinte extrahierende Teil und das Luft einführende Teil die gleichen in der Form sind wie in Anspruch 12 beansprucht wird, können die gleichen Komponenten gemeinsam zum Erzeugen des Tinte extrahierenden Teiles und des Luft einführenden Teiles benutzt werden, was in einer Verringerung der Herstellungskosten resultiert.
  • Die oben bezeichnete Aufgabe kann auch gelöst werden gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät vorsieht, wie es in Anspruch 13 definiert ist.
  • Das gemäß dem obigen aufgebaute Tintenstrahlaufzeichnungsgerät erfreut sich der gleichen Merkmale und Vorteile wie jene, die oben mit Bezug auf das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät beschrieben sind, das gemäß Anspruch 1 aufgebaut ist, wie oben bezeichnet wurde.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die obigen und anderen Aufgaben, Merkmale, Vorteile und technische und industrielle Bedeutung der vorliegenden Erfindung werden besser verstanden durch Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, wenn in Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird, in denen:
  • 1 eine Ansicht ist, die schematisch ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zeigt, auf das die vorliegende Erfindung angewendet ist;
  • 2 eine Querschnittsansicht ist, die einen Verbindungsabschnitt einer Tintenpatrone zeigt, die an dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät von 1 angebracht ist, und die gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist;
  • 3 eine vergrößerte Ansicht eines Ventilteiles der Tintenpatrone von 2 ist;
  • 4 eine perspektivische Ansicht ist, die einen oberen Endabschnitt eines Tinte extrahierenden Rohres zeigt, das gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist;
  • 5 Querschnittsansichten sind, worin 5A einen Zustand zeigt, in dem das Tinte extrahierende Rohr in eine Ventilvorrichtung der Tintenpatrone von 2 eingeführt ist, und 5B einen Zustand zeigt, in dem das Tinte extrahierende Rohr die Ventilvorrichtung in einen offenen Zustand versetzt;
  • 6A-1, 6B-1 und 6C-1 Seitenansichten sind, die einen Vorgang zeigen, bei dem ein Bruchabschnitt des Ventilteiles ein dünnes Filmteil bricht, und 6A-2, 6B-2 und 6C-2 Draufsichten sind, die den Vorgang zeigen und entsprechend zu 6A-1, 6B-1 und 6C-1 entsprechen;
  • 7 eine Querschnittsansicht ist, die eine Tintenpatrone zeigt, die gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist;
  • 8 eine perspektivische Ansicht ist, die einen oberen Endabschnitt eines Tinte extrahierenden Rohres zeigt, das gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist;
  • 9A und 9B Querschnittsansichten sind, die einen Zustand zeigen, in dem das Tinte extrahierende Rohr in eine Ventilvorrichtung der Tintenpatrone von 7 eingeführt ist; und
  • 10 eine Querschnittsansicht ist, die einen oberen Endabschnitt des Tinte extrahierenden Rohres zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Bezug nehmend auf die Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben. Es wird zuerst Bezug genommen auf 1 der schematischen Ansicht, es ist eine Tintenpatrone 1 und ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 gezeigt, auf dem die Tintenpatrone 1 angebracht ist und die Tintenpatrone 1 und das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 sind gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut.
  • Die Tintenpatrone 1 ist so aufgebaut, dass sie entfernbar an dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 angebracht ist, das einen Aufzeichnungskopf 7 zum Ausstoßen von Tinte enthält. Die Tintenpatrone 1 speichert Tinte, die zu dem Aufzeichnungskopf 7 zu liefern ist.
  • Die Tintenpatrone 1 enthält ein hohles, kastenartiges Gehäuse 1a, das sich nach oben öffnet, und einen Deckel 1b, der fluiddicht die obere Öffnung des Gehäuses 1a verschließt. Die zu dem Aufzeichnungskopf 7 zu liefernde Tinte wird in einer Tintenkammer 16 (2) gespeichert, die in dem Gehäuse 1a gebildet ist. Auf dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät sind eine Mehrzahl von Tintenpatronen angebracht, die mit entsprechenden Tinten gefüllt sind, d.h. Cyan-Tinte, Magenta-Tinte, Gelb-Tinte und Schwarz-Tinte.
  • Das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 enthält einen Anbringungsabschnitt 3, auf dem die Tintenpatrone 1 entfernbar angebracht ist, einen Tank 5 zum Speichern der Tinte, die von der Tintenpatrone 1 über eine Tintenlieferröhre 4 geliefert wird, den Aufzeichnungskopf 7 zum Ausstoßen der in dem Tank 5 gespeicherten Tinte zu einem Aufzeichnungsblatt 6, einen Wagen 8, auf dem der Tank 5 und der Aufzeichnungskopf 7 getragen sind und der sich linear hin- und herbewegt, eine Wagenwelle 9, die die Hin- und Herbewegung des Wagens 8 führt, einen Blattzuführmechanismus 10 zum Zuführen des Aufzeichnungsblattes 6 und eine Reinigungsvorrichtung 11.
  • Der Anbringungsabschnitt 3 enthält einen Basisabschnitt 3a und Führungsabschnitte 3b, die sich von entgegengesetzten Enden des Basisabschnittes 3a erstrecken. Ein hohles, Tinte extrahierendes Rohr 12 als ein Tinte extrahierendes Teil und ein hohles, einführendes Rohr 13 als ein Luft einführendes Teil sind so vorgesehen, dass sie von dem Basisabschnitt 3a vorstehen, der zwischen den Führungsabschnitten 3b eingefügt ist. Das Tinte extrahierende Rohr 12 dient zum Extrahieren der Tinte, die in der Tintenpatrone 1 gespeichert ist, und das Luft einführende Rohr 13 dient zum Einführen von Luft in ein Inneres der Tintenpatrone 1.
  • Die Tintenlieferröhre 4 ist mit einem von entgegengesetzten Ende des Tinte extrahierenden Rohres 12 verbunden, so dass das Tinte extrahierende Rohr 12 mit dem Tank 5 über die Tintenlieferröhre 4 in Verbindung steht. Eine Lufteinführungsröhre 15 ist mit einem von entgegengesetzten Enden der Luft einführenden Röhre 13 verbunden, so dass die Luft einführende Röhre 13 mit der Außenluft über die Lufteinführungsröhre 15 in Verbindung steht.
  • Die Tintenpatrone 1 ist auf dem Anbringungsabschnitt 3 in einer vertikalen Richtung angebracht, die durch einen Pfeil "X" in 1 bezeichnet ist. Nach Anbringen der Tintenpatrone 1 auf dem Anbringungsabschnitt 3 stoßen das Tinte extrahierende Rohr 12 und das Luft einführende Rohr 13 entsprechend gegen Ventilteile 32, 52 (2), die in dem Inneren der Tintenpatrone 1 vorgesehen sind, und schieben die Ventilteile 32, 52 nach oben zu der Tintenkammer 16, wodurch das Tinte extrahierende Rohr 12 und das Luft einführende Rohr 13 mit der Tintenkammer 16 in Verbindung stehen. Das Tinte extrahierende Rohr 12 und das Luft einführende Rohr 13 erstrecken sich in der vertikalen Richtung und weisen entsprechende Endöffnungen 85 (4) an entsprechenden oberen Endabschnitten auf, an denen die Rohre 12, 13 mit der Tintenpatrone 1 verbunden sind. Das Tinte extrahierende Rohr 12 und das Luft einführende Rohr 13 sind nämlich derart vorgesehen, dass die entsprechenden Endöffnungen 85 nach oben offen sind. Das Ventilteil 32 dient als ein Tintenauslassventilteil, während das Ventilteil 52 als ein Lufteinlassventilteil dient.
  • Der Aufzeichnungskopf 7 weist eine Mehrzahl von Düsenöffnungen an einer Oberfläche davon auf, die dem Aufzeichnungspapier 6 zugewandt sind. Durch Treiben eines Betätigungselementes mit piezoelektrischen Elementen wird die Tinte in dem Tank 5 von den Düsenöffnungen zu dem Aufzeichnungsblatt 6 ausgestoßen. Während einer Aufzeichnungstätigkeit wird der Wagen 8, der den Aufzeichnungskopf 7 trägt, hin und her bewegt zum Ausführen des Aufzeichnens auf dem Blatt 6.
  • Der Aufzeichnungskopf 7 ist an einer Höhenposition höher als eine Höhenposition des Anbringungsabschnittes 3 vorgesehen. Der Tinte in den Düsenöffnungen wird ein Unterdruck (Gegendruck), auf Grund einer Höhendifferenz zwischen der Tintenpatrone 1, die auf dem Anbringungsabschnitt 3 angebracht ist, und den Düsenöffnungen gegeben.
  • Die Reinigungsvorrichtung 11 ist außerhalb eines Aufzeichnungsgebietes angeordnet, so dass sie dem Aufzeichnungskopf 7 gegenüber ist. Die Reinigungsvorrichtung 11 weist eine Reinigungskappe 11a zum Schließen der Oberfläche des Aufzeichnungskopfes 7, in dem die Düsenöffnungen gebildet sind, eine Abfalltintenröhre 11b, die mit der Reinigungskappe 11a in Verbindung steht, und eine Pumpe 11c zum Ansaugen von Tinte schlechter Qualität oder Abfalltinte aus den Düsenöffnungen über die Abfalltintenröhre 11b auf.
  • Zum Ausführen der Reinigungstätigkeit wird der Wagen 8 zu einer vorbestimmten Reinigungsposition bewegt, und die Oberfläche des Aufzeichnungskopfes 7, in der die Düsenöffnungen gebildet sind, wird mit der Reinigungskappe 11 bedeckt. In diesem Zustand wird die Pumpe 11c angetrieben zum dadurch Saugen der Tinte schlechter Qualität, die Luftblasen usw. enthält, und die innerhalb des Aufzeichnungskopfes 7 vorhanden ist. Die angesaugte Tinte schlechter Qualität wird in einem Abfalltintenreservoir (nicht gezeigt) durch die Abfalltintenröhre 11b gespeichert. Die Aufzeichnungstätigkeit und die Reinigungstätigkeit werden durch eine CPU (zentrale Verarbeitungseinheit, nicht gezeigt), gesteuert, die in dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 eingebaut ist.
  • Bezug nehmend als nächstes auf 2 und 3 wird eine Struktur eines Verbindungsabschnittes der Tintenpatrone 1 (mit einem Kreis "A" in 1 eingeschlossen) erläutert, an dem die Tintenpatrone 1 mit dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 verbunden ist. 2 zeigt den Verbindungsabschnitt in einem Zustand, bevor die Tintenpatrone 1 an dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 angebracht ist. 3 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht, die das Ventilteil 32 zeigt.
  • Das Gehäuse 1a der Tintenpatrone 1 enthält eine zylindrische Wand und eine Trennwand 1c, die einstückig mit der zylindrischen Wand gebildet ist und die einen inneren Raum der zylindrischen Wand in einen oberen und einen unteren Abschnitt unterteilt. Die Tintenkammer 16 ist in dem oberen Abschnitt gebildet. In dem unteren Abschnitt unter der Trennwand 1c sind zwei Verbindungskammern 30, 50 gebildet, die nach unten offen sind. Wenn die Tintenpatrone 1 an dem Anbringungsabschnitt 3 angebracht wird, wird das Tinte extrahierende Rohr 12 in die Verbindungskammer 30 eingeführt, und das Luft einführende Rohr 13 wird in die Verbindungskammer 50 eingeführt (hier im Folgenden kann die Verbindungskammer 30 als "Verbindungskammer 30 der Tintenextraktionsseite" bezeichnet werden, während die Verbindungskammer 50 als "Verbindungskammer 50 der Lufteinführungsseite" bezeichnet werden kann).
  • Ein Verbindungsloch 21 ist durch die Trennwand 1c gebildet, die einen Deckenabschnitt der Verbindungskammer 30 definiert, zur Verbindung zwischen der Verbindungskammer 30 und der Tintenkammer 16. An einem unteren Ende einer zylindrischen Wand 22, die sich von der Trennwand 1c zu der Verbindungskammer 30 erstreckt, so dass sie das Verbindungsloch 21 umgibt, ist ein dünner Filter 31 aus einem Harzmaterial einstückig mit dem Ge häuse 1a so vorgesehen, dass das Verbindungsloch 21 geschlossen wird. Ein Verbindungsloch 23 ist durch die Trennwand 1c gebildet, die einen Deckenabschnitt der Verbindungskammer 50 definiert, zur Verbindung zwischen der Verbindungskammer 50 und der Tintenkammer 16. An einem unteren Ende einer zylindrischen Wand 24, die sich von der Trennwand 1c zu der Verbindungskammer 50 erstreckt, so dass sie das Verbindungsloch 23 umgibt, ist ein dünnes Filmteil 51 aus dem Harzmaterial einstückig mit dem Gehäuse 1a so vorgesehen, dass es das Verbindungsloch 23 schließt. Gemäß der oben beschriebenen Anordnung ist die Tinte fluiddicht in der Tintenkammer 16 durch das Gehäuse 1a und den Deckel 1b aufgenommen, bis die dünnen Filmteile 31, 51 gebrochen werden, wie unten erläutert wird. Die Länge der Erstreckung der zylindrischen Wand 24 von der Trennwand 1c zu der Verbindungskammer 50 ist größer als die Länge der Erstreckung der zylindrischen Wand 22 von der Trennwand 1c zu der Verbindungskammer 30 hergestellt, so dass ein räumlicher Abstand zwischen einem Bruchabschnitt 72 des Ventilteiles 52 und dem dünnen Filmteil 51 in der Lufteinführungsseitenkommunikationskammer 50 kleiner als ein räumlicher Abstand zwischen einem Bruchabschnitt 72 des Ventilteiles 32 (was beschrieben wird) und dem dünnen Filmteil 31 in der Tintenextraktionsseitenverbindungskammer 30 hergestellt ist.
  • Ein Hülsenteil 25 ist so vorgesehen, dass es von dem Verbindungsloch 23 in die Tintenkammer 16 vorsteht. Ein oberes Ende des Hülsenteiles 25 ist über der Oberfläche der Tinte in der Tintenkammer 16 offen, wodurch die Außenseitenluft, die durch das Luft einführende Rohr 13 zu einem oberen Abschnitt der Tintenkammer 16 eingeführt wird, geführt wird.
  • In den Verbindungskammern 30, 50, die in dem Gehäuse 1a gebildet sind, sind feste Ventilvorrichtungen 26 bzw. 27 aufgenommen. Es wird die Ventilvorrichtung 26 erläutert.
  • Die Ventilvorrichtung 26 enthält ein Tragteil 46, das einstückig aus einem gummiartigen elastischen Material gebildet ist, und das Ventilteil 32, das aus einem Harzmaterial gebildet ist. Das Tragteil 46 weist eine im Allgemeinen zylindrische Form auf und enthält einen Ventilsitzabschnitt 46a an einem mittleren Abschnitt des Tragteiles 46 in der axialen Richtung davon, einen Vorspannungsabschnitt 46b, der auf einer von entgegengesetzten Seiten des Ventilsitzabschnittes 46a näher zu der Tintenkammer 16 angeordnet ist, einen röhrenartigen Abschnitt 35, der sich von dem Ventilsitzabschnitt 46a zu der anderen Seite entgegengesetzt zu dem Vorspannungsabschnitt 46b erstreckt, und eine äußere zylindrische Wand 33, die radial außerhalb des röhrenartigen Abschnittes 35 mit einem Abstand dazwischen angeordnet ist und sich parallel zu dem röhrenartigen Abschnitt 35 erstreckt. Das Ventilteil 32 ist durch den Vorspannungsabschnitt 46b in einer Richtung vorgespannt, in der das Ventilteil 32 gegen den Ventilsitzabschnitt 46a stößt, und es ist innerhalb des Vorspannungsabschnittes 46b aufgenommen.
  • Die äußere zylindrische Wand 33 enthält einen positionierenden Abschnitt 33a, der auf einem seiner axial entgegengesetzten Enden auf der Seite des Äußeren des Gehäuses 1a angeordnet ist und in einer radial äußeren Richtung vorsteht. Die äußere zylindrische Wand 33 weist einen Außendurchmesser an dem anderen Ende auf der Seite der Tintenkammer 16 kleiner als ein Außendurchmesser des positionierenden Abschnittes 33a auf. Die Verbindungskammer 30 enthält an ihrem offenen Ende einen Abschnitt großen Durchmessers mit einem Durchmesser größer als der andere Abschnitt (Abschnitt kleinen Durchmessers) davon zum Aufnehmen des positionierenden Abschnittes 33a. Eine gestufte Oberfläche 44 ist an einer Verbindung zwischen dem Abschnitt großen Durchmessers und dem Abschnitt kleinen Durchmessers gebildet.
  • Wie in einer vergrößerten Ansicht gezeigt ist, die durch einen eingekreisten Abschnitt in 2 bezeichnet ist und die einen Zustand zeigt, in dem die Ventilvorrichtung 26 in der Verbindungskammer 30 befestigt ist, ist ein Vorsprung 43 auf der gestuften Oberfläche 44 gebildet, die dem positionierenden Abschnitt 33a zugewandt ist, und eine Befestigungswand 42 ist benachbart zu dem Rand der Öffnung der Verbindungskammer 30 gebildet, so dass sie axial davon vorsteht. Die Befestigungswand 42 dient zum Befestigen der Ventilvorrichtung 26 in der Verbindungskammer 30. Im Einzelnen beschrieben, nachdem die Ventilvorrichtung 26 in die Verbindungskammer 30 eingeführt ist, wird die Befestigungswand 42 durch Wärme gebogen, während der positionierende Abschnitt 33a verformt wird, indem er auf den Vorsprung 43 gepresst wird. Gemäß dieser Anordnung wird die Tinte daran gehindert, aus dem Raum herauszufließen, der zwischen der äußeren Wand der Ventilvorrichtung 26 und der inneren Wand der Verbindungskammer 30 gebildet ist.
  • Der Ventilsitzabschnitt 46a weist eine Öffnung auf, die durch seinen zentralen Abschnitt durch die Dicke davon in der axialen Richtung gebildet ist. Der röhrenartige Abschnitt 35 weist einen Führungsdurchgang 40 auf, in den das Tinte extrahierende Rohr 12 eingeführt wird, wenn die Tintenpatrone 1 an dem Anbringungsabschnitt 3 angebracht wird. Der röhrenartige Abschnitt 35 ist benachbart zu dem Ventilsitzabschnitt 46a, während der Führungsdurchgang 40 in Verbindung mit der Öffnung 41 gehalten wird. Das Ventilteil 32, das in anstoßendem Kontakt mit dem Ventilsitzabschnitt 46a gehalten wird, liegt zu einem Äußeren der Tintenpatrone 1 durch die Öffnung 41 und den Führungsdurchgang 40 offen, so dass das Ventilteil 32 dem Tinte extrahierenden Rohr 12, das in den Führungsdurchgang 40 eingeführt ist, gegenüber ist. Der Führungsdurchgang 40 ist so angeordnet, dass er einen Innenseitendurchmesser kleiner als ein Außenseitendurchmesser des Tinte extrahierenden Rohres 12 aufweist, so dass die innere Wand des röhrenartigen Abschnittes 35, die den Führungsdurchgang 40 definiert, eng das eingeführte Tinte extrahierende Rohr 12 kontaktiert. Die Öffnung 41 weist eine Größe auf, die größer als der Innenseitendurchmesser des Führungsdurchganges 40 und des Außenseitendurchmessers des Tinte extrahierenden Rohres 12 ist. Der Innenseitendurchmesser des Führungsdurchganges 40 nimmt allmählich an einem Ende davon zu, das näher zu dem Äußeren der Tintenpatrone 1 ist, in einer Richtung weg von der Öffnung 41.
  • Der röhrenartige Abschnitt 35 und die äußere zylindrische Wand 33 sind voneinander durch eine ringförmige Rille 34 beabstandet, und der röhrenartige Abschnitt 34 ist so angeordnet, dass er elastisch in einer Ebene senkrecht zu der Zentralachsenrichtung des Führungsdurchganges 40 verformt ist. Folglich wird der röhrenartige Abschnitt 35 leicht derart verformt, dass sein Durchmesser in einer radial äußeren Richtung zunimmt, wie durch Pfeile "Y" in 5A bezeichnet ist, wenn das Tinte extrahierende Rohr 12 in den Führungsdurchgang 40 eingeführt wird, und das Tinte extrahierende Rohr 12 und die innere Wand des röhrenartigen Abschnittes 35, die den Führungsdurchgang 40 definieren, werden in gutem abdichtenden Kontakt miteinander zum Verhindern, dass Tinte dazwischenleckt, gehalten. Somit dient der röhrenartige Abschnitte 35 als eine Abdichtung zum Verhindern des Tintenleckens. Selbst wenn das Tinte extrahierende Rohr 12 in den Führungsdurchgang 40 in einem geneigten Zustand eingeführt wird, macht die Verformung des röhrenartigen Abschnittes 35 die Einführung des Tinte extrahierenden Rohres 12 möglich. Wenn das Tinte extrahierende Rohr 12 in den Führungsdurchgang 40 eingeführt wird, wird der röhrenartige Abschnitt 35 elastisch derart verformt, dass seine innere Wand, die den Führungsdurchgang 40 definiert, etwas zu dem Ventilteil 32 gepresst wird. Diese Verformung wird durch einen Raum innerhalb der Öffnung 41 mit einem großen Durchmesser absorbiert, so dass das Ventilteil 32 daran gehindert wird, gegen die verformte innere Wand gepresst zu werden.
  • Der röhrenartige Abschnitt 35 ist so gebildet, dass er eine Länge aufweist, die kleiner als die der äußeren zylindrischen Wand 33 ist, mit anderen Worten, das untere Ende des röhrenartigen Abschnittes 35 fluchtet nicht mit dem unteren Ende der äußeren zylindrischen Wand 33 oder erreicht es, das auf der Seite der Einführung des Tinte extrahierenden Rohres 12 ist. Bei dieser Anordnung wird, wenn ein einzelner Körper der Ventilvorrichtung 26 auf einen Tisch oder ähnliches getrennt von den anderen Komponente der Tintenpatrone 1 gesetzt wird, die Oberfläche des Tisches oder ähnliches, auf die die Ventilvorrichtung 26 gesetzt ist, nicht mit der Tinte verschmutzt, die innerhalb des röhrenartigen Abschnittes 35 verbleibt.
  • Der Vorspannungsabschnitt 46b ist aufgebaut durch Enthalten eines zylindrischen Seitenwandabschnittes 36, der sich von dem Rand des Ventilsitzabschnittes 46a zu der Tintenkammer 16 erstreckt, und eines sich nach innen erstreckenden Abschnittes 37, der benachbart zu dem zylindrischen Seitenwandabschnitt 36 gebildet ist und sich radial nach innen so erstreckt, so dass er gegen ein Ende einer zylindrischen Ventilwand 71 des Ventilteiles 32 (was später beschrieben wird) stößt, welches ei nes Ende auf der Seite der Tintenkammer 16 angeordnet ist. Der sich nach innen erstreckende Abschnitt 37 weist ein Zentralloch 37a auf, das an seinem Zentralabschnitt gebildet ist. Der Vorspannungsabschnitt 46b spannt durch die Elastizität des zylindrischen Seitenwandabschnittes 36 und des sich nach innen erstreckenden Abschnittes 37 das Ventilteil 32 in eine Richtung vor, in der das Ventilteil 32 gegen den Ventilsitzabschnitt 46a stößt. In einem normalen Zustand wird das Ventilteil 32 in anstoßendem Kontakt mit dem Ventilsitzabschnitt 46a gehalten. Wenn das Ventilteil 32 nach oben zu der Tintenkammer 16 nach Einführen des Tinte extrahierenden Teiles 12 in den Führungsdurchgang 40 geschoben wird, wird der zylindrische Seitenwandabschnitt 36 gestreckt und der sich nach innen erstreckende Abschnitt 37 wird geneigt, wie in 5B gezeigt ist, wodurch ein Freiraum zwischen dem Ventilteil 32 und dem Ventilsitzabschnitt 46a für einen Tintenfluss gebildet wird.
  • Die Dicke t1 (5A) des zylindrischen Seitenwandabschnittes 36, wie sie in der radialen Richtung gemessen wird (d.h. wie sie in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Tragteiles 46 gemessen wird), ist kleiner gemacht als die Dikke t2 (5A) des Ventilsitzabschnittes 46a, wie sie in einer Richtung gemessen wird, in der das Tinte extrahierende Rohr 12 in den Führungsdurchgang 40 eingeführt wird, und auch kleiner als die Dicke der äußeren zylindrischen Wand 33, wie sie in der radialen Richtung davon gemessen wird. Gemäß dieser Anordnung unterliegt, wenn das Ventilteil 32 durch das Tinte extrahierende Rohr 12 zu der Tintenkammer 16 nach oben geschoben wird, der Vorspannungsabschnitt 46b einer großen Verformung im Vergleich mit dem Ventilsitzabschnitt 46a und der äußeren zylindrischen Wand 33, so dass der Freiraum zwischen dem Ventilteil 32 und dem Ventilsitzabschnitt 46a gebildet wird.
  • Als nächstes Bezug nehmend auf 3 wird das Ventilteil 32 erläutert.
  • Das Ventilteil 32 enthält einen Bodenabschnitt 70, der gegen den Ventilsitzabschnitt 46a des Tragteiles 46 stößt, die zylindrische Ventilwand 71, die sich von dem Rand des Bodenabschnittes 70 zu der Tintenkammer 16 erstreckt, und den Bruchabschnitt 72, der an einem im Wesentlichen zentralen Abschnitt des Bodenabschnittes 70 gebildet ist, so dass er zu der Tintenkammer 16 weiter als die zylindrische Ventilwand 71 vorsteht, und dessen oberes Ende, das von dem Bodenabschnitt 70 entfernt ist, angespitzt ist.
  • Der Bodenabschnitt 70 weist auf einer seiner entgegengesetzten Oberflächen, die dem Ventilsitzabschnitt 46a zugewandt ist, einen ringförmigen vorstehenden Abschnitt 39 (2) auf, der zu dem Ventilsitzabschnitt 46a vorsteht und der an einer Position gebildet ist, die radial nach innen von Verbindungsdurchgängen 38 (die beschrieben werden) und radial nach außen von der Öffnung 41 des Ventilsitzabschnittes 46a angeordnet ist. In einem Zustand, in dem das Ventilteil 32 innerhalb des Tragteiles 46 aufgenommen ist, wird die zylindrische Ventilwand 71 des Ventilteiles 32 in engem Kontakt gehalten und gegen die untere Oberfläche des sich nach innen erstreckenden Abschnittes 37 des Vorspannungsabschnittes 46b gepresst, wodurch der ringförmige vorstehende Abschnitt 39 des Ventilteiles 32 eng die obere Oberfläche des Ventilsitzes 46a durch elastisches Verformen desselben 46a kontaktiert.
  • Der Bodenabschnitt 70 des Ventilteiles 32 ist mit einer Mehrzahl von Verbindungsdurchgängen 38 gebildet, die radial nach außen von dem vorstehenden Abschnitt 39 und radial nach innen von der zylindrischen Ventilwand 71 angeordnet sind. Durch den Verbindungsdurchgang 38 stehen der obere Abschnitt des Ventilteiles 32 auf der Seite der Tintenkammer 16 und der untere Abschnitt des Ventilteiles 32 auf der Seite des Ventilsitzes 46a in Verbindung miteinander. Während bei der ersten beispielhaften Ausführungsform 8 Verbindungsdurchgänge 38 gebildet sind, ist die Zahl von Verbindungsdurchgängen 38 nicht besonders begrenzt.
  • Der Bruchabschnitt 72 des Ventilteiles 32 weist vier Plattenteile 73a, 73b, 73c, 73d auf, die an einem im Wesentlichen zentralen Abschnitt des Bodenabschnittes 70 vorgesehen sind und die in einem im Wesentlichen Kreuz angeordnet sind, und vier Rillen 77, von denen jede durch benachbarte zwei der Plattenteile 73a-73d definiert ist und die jeweils sich in einer Richtung parallel zu der Zentralachsenrichtung des Ventilteiles 32 erstreckt. Die Plattenteile 73a-73d weisen entsprechend erste geneigte Abschnitte 74a-74d und zweite geneigte Abschnitte 75a-75d auf, die benachbart zu den entsprechenden ersten geneigten Abschnitten 74a-74d gebildet sind. Die ersten geneigten Abschnitte 74a-74d erstrecken sich von der Spitze 76 des Bruchabschnittes 72 zu dem Bodenabschnitt 70, so dass sie in Bezug auf die Zentralachse des Ventilteiles 32 in einem ersten Winkel geneigt sind (z.B. allgemein 45° in der ersten Ausführungsform), während die zweiten geneigten Abschnitte 75a-75d sich von den entsprechenden ersten geneigten Abschnitten 74a-74d zu dem Bodenabschnitt 70 erstrecken, so dass sie in Bezug auf die Zentralachse in einem zweiten Grad geneigt sind, der kleiner als der erste Winkel ist (z.B. allgemein 10° in der ersten Ausführungsform). Der Bruchabschnitt 72 steht durch die Zentralöffnung 37a des sich nach innen erstreckenden Abschnittes 37 vor, so dass die Spitze 76 des Bruchabschnittes 72 dem dünnen Filmteil 31 mit einem Abstand dazwischen gegenüber ist.
  • Als nächstes wird das Tinte extrahierende Rohr 12 und das Luft einführende Rohr 13 erläutert. Die perspektivische Ansicht von 4 zeigt den Endabschnitt des Tinte extrahierenden Rohres 12, das an der Seite des Ventilteiles 32 anzuordnen ist. Da das Tinte extrahierende Rohr 12 und das Luft einführende Rohr 13 die Gleichen in Form und Abmessung sind, wird eine Erläuterung in Bezug auf das Tinte extrahierende Rohr 12 gegeben, und eine Erläuterung des Luft einführenden Rohres 13 wird nicht weiter gegeben.
  • Das Tinte extrahierende Rohr 12 ist aus einem Harzmaterial gebildet und weist einen Tintenextraktionsdurchgang 92 als einen darin gebildeten inneren Durchgang, eine Endöffnung 85, die in ihrer Endfläche (obere Endfläche) offen ist, die gegen die untere Oberfläche des Ventilteiles 32 stößt und zu der der Tintenextraktionsdurchgang 92 offen ist, auf. Die Endfläche, die gegen die untere Oberfläche des Ventilteiles 32 stoßen soll, ist durch eine Mehrzahl von Segmenten 80a-80d (hier im Folgenden als "Endflächen 80a-80d" bezeichnet) aufgebaut, die im Allgemeinen flach sind. Das Tinte extrahierende Rohr 12 weist eine Mehrzahl von Verbindungsöffnungen 81a, 81b, 81c, 81d als Tintenextraktionsverbindungsöffnungen auf, von denen jede ein Ausschnitt ist, der an dem Ende der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 12 durch die Dicke der Randwand in der radialen Richtung gebildet ist. Von einem anderen Gesichtspunkt, die Verbindungsöffnungen 81a-81d stellen Abschnitte des Randes der Endöffnung 85 dar. Der Tintenextraktionsdurchgang 92 des Tinte extrahierenden Rohrs 12 steht mit dem Äußeren des Rohres 12 durch die Verbindungsöffnungen 81a-81d in Verbindung, die in gleichen Winkelabständen voneinander in der Umfangsrichtung des Tinte extrahierenden Rohres 12 beabstandet sind. Der Tintenextraktionsdurchgang 92 des Tinte extrahierenden Rohres 12 ist in Richtungen im Wesentlichen senkrecht zu der Zentralachse des Tinte extrahierenden Rohres 12 durch die Verbindungsöffnungen 81a-81d offen. Während bei der ersten Ausführungsform vier Tinteextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d gebildet sind, ist die Zahl der Verbindungsöffnungen 81a-81d nicht besonders begrenzt.
  • Da die Endflächen 80a-80d des Tinte extrahierenden Rohres 12 allgemein flach sind, kann das Tinte extrahierende Rohr 12 im Wesentlichen gleichförmig die untere Oberfläche des Ventilteiles 32 pressen, gegen das das Tinte extrahierende Rohr 12 stößt, wodurch das Ventilteil 32 daran gehindert wird sich zu neigen, was in einem konstanten stabilen Tintenfluss resultiert. Die Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d werden durch Schneiden der Endfläche des Tinte extrahierenden Rohres 12 gebildet, die auf die untere Oberfläche des Ventilteiles 32 stößt, so dass der Tintenfluss mit hoher Zuverlässigkeit hergestellt wird, selbst wenn das Tinte extrahierende Rohr 12 in anstoßenden Kontakt mit dem Ventilteil 32 gehalten wird.
  • Weiterhin hindert die oben beschriebene Anordnung den Nutzer daran, dass er durch Kontaktieren des Tinte extrahierenden Rohres 12 verletzt wird, selbst wenn das Tinte extrahierende Rohr 12 so vorgesehen ist, dass es von dem Anbringungsabschnitt 3 vorsteht, da das obere Ende des Tinte extrahierenden Rohres 12 der vorliegenden Erfindung nicht spitz ist ungleich dem herkömmlichen Tinte extrahierenden Teil.
  • Die Ventilvorrichtung 27, die in der Lufteinführungsseitenverbindungskammer 50 vorgesehen ist, benutzt Komponenten, die die gleichen sind, wie die in der Ventilvorrichtung 26 benutzt sind, und die ähnlich zusammengebaut sind, und die Abmessungs- und Positionsbeziehung zwischen dem Luft einführenden Rohr 13 und der Ventilvorrichtung 27 sind die Gleichen wie die zwischen dem Tinte extrahierenden Rohr und der Ventilvorrichtung 26. In Hinblick auf das Obige wird eine detaillierte Erläuterung der Ventilvorrichtung 27 nicht gegeben. Da ähnlich das Ventilteil 52 der Ventilvorrichtung 27 identisch in der Struktur und Funktion zu dem Ventilteil 32 der Ventilvorrichtung 26 ist, wird eine detaillierte Erläuterung des Ventilteiles 52 ausgelassen.
  • Bezug nehmend als nächstes auf 5A und 5B wird ein Betrieb der Ventilvorrichtung 26 erläutert, wenn die Tintenpatrone 1 an dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 angebracht wird.
  • Nach Anbringen der Tintenpatrone 1 an dem Anbringungsabschnitt 3 tritt das Tinte extrahierende Rohr 12 in den Führungsdurchgang 40 des röhrenartigen Abschnittes 35, wie in 5A gezeigt ist, ein, so dass das Tinte extrahierende Rohr 12 in engen Kontakt an seiner äußeren Oberfläche mit der inneren Wand des röhrenartigen Abschnittes 35 kommt, der den Führungsdurchgang 40 definiert, wodurch die Tinte daran gehindert wird, aus der Tintenpatrone 1 zu fließen. Wenn das Ventilteil 32 nach oben zu der Tintenkammer 16 geschoben wird, wie in 5B gezeigt ist, durch anstoßenden Kontakt des Tinte extrahierenden Teiles 12 mit dem Ventilteil 32, wird das Ventilteil 32 von dem Ventilsitzabschnitt 46a getrennt und zu der Tintenkammer 16 gegen die Elastizität des Vorspannungsabschnittes 46b geschoben. Wenn das Ventilteil 32 weiter nach oben geschoben wird, wird die Spitze 76 des Bruchabschnittes 72 in anstoßenden Kontakt mit dem dünnen Filmteil 31 gebracht und bricht darauffolgend dasselbe 31. Als Resultat wird die Tinte in der Tintenkammer 16 zu der Verbindungskammer 30 geliefert, darauffolgend in die Innenseite der Ventilvorrichtung 26 durch die zentrale Öffnung 37a an dem oberen Ende derselben 26, und dann fließt sie zwischen der unteren Oberfläche des Ventilteiles 32 und der oberen Oberfläche des Ventilsitzabschnittes 46a durch die Verbindungsdurchgänge 38, tritt in den Tintenextraktionsdurchgang 92 des Tinte extrahierenden Rohres 12 (wie in Pfeilen "B" in 5A gezeigt ist) durch die Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d ein und wird schließlich zu dem Aufzeichnungskopf 7 geliefert. Die Tätigkeit des Bruchabschnittes 72 zum Brechen des dünnen Filmteiles 31 wird im Einzelnen beschrieben.
  • Zur gleichen Zeit, zu der das Tinte extrahierende Rohr 12 in den Führungsdurchgang 40 eintritt, tritt das Luft einführende Rohr 13 in die Ventilvorrichtung 27 ein, die in der Verbindungskammer 50 aufgenommen ist, wodurch das Ventilteil 52 der Ventilvorrichtung 27 hochgeschoben wird. Da der Raumabstand zwischen dem Bruchabschnitt 72 des Ventilteiles 52 und dem dünnen Filmteil 51 in der Verbindungskammer 50 (hier im Folgenden als das "Dünnfilmteil 51 der Lufteinführungsseite" bezeichnet) kleiner als der Raumabstand zwischen dem Bruchabschnitt 72 des Ventilteiles 32 und dem dünnen Filmteil 31 in der Verbindungskammer 30 (hier im Folgenden als "Dünnfilmteil 31 der Tintenextraktionsseite" bezeichnet) ist, wie oben beschrieben wurde, wird der Dünnfilmteil 51 der Lufteinführungsseite gebrochen, bevor der Dünnfilmteil 31 der Tintenextraktionsseite gebrochen wird. Die Tintenpatrone 1 ist allgemein mit einer abdichtenden Verpackung oder Behälter unter einem verringerten Druck zum Halten der Tinte in der Tintenpatrone 1 an einem entlüfteten oder entgasten Zustand eingeschlossen, und die Innenseite der Tintenkammer 16 wird ebenfalls unter dem verringerten Druck gehalten. Durch Brechen des Dünnfilmteil 51 der Lufteinführungsseite vor Brechen des Dünnfilmteil 31 der Tintenextraktionsseite, wie oben beschrieben wurde, wird das Dünnfilmteil 31 der Tintenextraktionsseite gebrochen, nachdem die Luft in den oberen Abschnitt der Tintenkammer 16 durch das Hülsenteil 26 eingeführt worden ist, so dass die Tinte in das Tinte extrahierende Rohr 12 mit hoher Zuverlässigkeit geliefert werden kann. Wenn das Dünnfilmteil 31 der Tintenextraktionsseite früher als das Dünnfilmteil 51 der Lufteinführungsseite gebrochen wird, tritt die Luft in den Tintenextraktionsdurchgang 92 des Tinte extrahierenden Rohres 12 ein, was unerwünschterweise glatte Lieferung der Tinte verbietet.
  • Wenn die Tintenpatrone 1 von dem Anbringungsabschnitt 3 zum Ausbauen der Tintenpatrone 1 aus dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 entfernt wird, werden das Tinte extrahierende Rohr 12 und das Luft einführende Rohr 13 von den entsprechenden Ventilteilen 32, 52 entfernt, und die Ventilteile 32, 52 werden in anstoßenden Kontakt mit den entsprechenden Ventilsitzabschnitten 46 aufgrund der Vorspannungskraft der entsprechenden Vorspannungsabschnitte 46b gebracht. In diesem Fall wird, da der ringförmige vorstehende Abschnitt 39 auf der unteren Oberfläche des Ventilteiles 32 gebildet ist, das dem Ventilsitzabschnitt 46a zugewandt ist, die Tintenkammer 16 fluiddicht mit hoher Zuverlässigkeit abgedichtet, wodurch Tintenlecken verhindert wird. Da ein Atmosphärendruck nicht auf die Tinte wirkt, die in der Nähe der Öffnung 41 des Ventilsitzabschnittes 46a der Ventilvorrichtung 26 aufgrund des Schließens der Öffnung 41 an dem oberen Ende durch das Ventilteil 32 verbleibt, und der Innenseitendurchmesser des Führungsdurchganges 40 relativ klein ist (z.B. ungefähr 2 mm), wird ein Meniskus in der Nähe der Öffnung 41 gebildet, so dass die in der Nähe der Öffnung 41 verbleibende Tinte daran gehindert wird, zu der Außenseite der Tintenpatrone 1 zu tropfen.
  • Als nächstes Bezug nehmend auf 6 wird zuerst erläutert, wie das Dünnfilmteil 31 der Tintenextraktionsseite durch den Bruchabschnitt 72 gebrochen wird. Da das Dünnfilmteil 51 der Lufteinführungsseite auf eine ähnliche Weise zu der gebrochen wird, wie das Dünnfilmteil 31 der Tintenextraktionsseite gebrochen wird, wird eine detaillierte Erläuterung davon weggelassen.
  • 6A-1 zeigt einen Zustand, in dem die Spitze 76 des Bruchabschnittes 72 gegen das dünne Filmteil 31 stößt, wenn das Ventilteil 32 nach oben zu der Tintenkammer geschoben wird. In diesem Zustand ist das dünne Filmteil 31 noch nicht gebrochen, wie in 6A-2 gezeigt ist.
  • 6B-1 zeigt einen Zustand, in dem der Bruchabschnitt 72 weiter nach oben geschoben ist und das dünne Filmteil 31 durch die ersten geneigten Abschnitte 74a-74d des Bruchabschnittes 72 gebrochen wird. Das dünne Filmteil 31 wird in engem Kontakt mit den ersten geneigten Abschnitten 74a-74d gehalten, während es im Wesentlichen der Form des Bruchabschnittes 72 folgt. In diesem Zustand sind die Rillen 77 geschlossen, so dass im Wesentlichen keine Tintendurchgänge gebildet sind, wie in 6B-2 gezeigt ist.
  • 6C-1 zeigt einen Zustand, in dem das Anbringen der Tintenpatrone 1 an dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 beendet ist. In diesem in 6C-1 gezeigten Zustand ist das dünne Filmteil 31 durch die zweiten geneigten Abschnitte 75a-75d in dem Bruchabschnitt 72 gebrochen, wodurch der gebrochene Abschnitt des dünnen Filmteiles 31 vergrößert oder verbreitert wird. Folglich werden die Rillen 77, von denen jede durch benachbarte zwei der Plattenteile 73a-73d definiert ist, geöffnet, wodurch entsprechende Tintendurchgänge, die mit "C" in
  • 6C-1 und 6C-2 bezeichnet sind, zur Verbindung zwischen der Tintenkammer 16 und dem Tinte extrahierenden Rohr 12 gebildet werden. Es werden vier Tintendurchgänge C gebildet, die entlang des Randes des Bruchabschnittes 72 mit einer gleichwinkligen beabstandeten Beziehung zueinander angeordnet sind, so dass die Tinte allgemein gleichförmig zu dem Tinte extrahierenden Rohr 12 geliefert werden kann.
  • Wenn die zweiten geneigten Abschnitte 75a-75d durch das dünne Filmteil 31 brechen, ändert sich der Winkel der Biegung oder Krümmung des gebrochenen Abschnittes des dünnen Filmteiles 31 von dem, wenn die ersten geneigten Abschnitte 74a-74d dasselbe 31 gebrochen sind. Folglich trennt sich der gebrochene Abschnitt des dünnen Filmteiles 31 von den Rillen 77, die jeweils zwischen zwei benachbarten der Plattenteile 73a-73d definiert sind, so dass die Tintendurchgänge C gebildet werden, wie oben beschrieben wurde. Weiter wird in diesem Fall der Grad des Anhaftens, mit dem das dünne Filmteil 31 die Plattenteile 73a-73d kontaktiert, verringert, wodurch der Bruchabschnitt 72 und das dünne Filmteil 31 voneinander getrennt werden können aufgrund der Vorspannungskraft des Vorspannungsabschnittes 46b, wenn die Tintenpatrone 1 von dem Anbringungsabschnitt 3 entfernt wird.
  • Wie oben erläutert wurde, wird bei der Tintenpatrone 1, die gemäß der ersten Ausführungsform aufgebaut ist, das Ventilteil 32 mit dem Bruchabschnitt 72, dessen Spitze zum Brechen des dünnen Filmteiles 31 angespitzt ist, durch das Tragteil 46 gehalten, das fest in der Verbindungskammer 30 aufgenommen ist. Wenn folglich die Tintenpatrone 1 an dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 angebracht wird, wird das Ventilteil 32 nach oben zu der Tintenkammer 16 durch das Tinte extrahierende Rohr 12 geschoben, so dass das Ventilteil 32 in seinen offenen Zu stand gesetzt wird, und das dünne Filmteil 31 wird gebrochen, wodurch der Tintenfluss von der Tintenkammer 16 zu dem Tinte extrahierenden Rohr 12 ermöglicht wird, wie durch die Pfeile B und C bezeichnet ist. Somit gibt es bei der vorliegenden Anordnung keine Notwendigkeit, das obere Ende des Tinte extrahierenden Rohres 12 spitz zu formen, wodurch verhindert wird, dass der Benutzer durch das Tinte extrahierende Rohr 12 verletzt wird und eine verbesserte Sicherheit sichergestellt wird.
  • Da weiterhin das Ventilteil 52 und das Tragteil 46 der Ventilvorrichtung 27, die in der Verbindungskammer 50 der Lufteinführungsseite vorgesehen sind, ähnlich gebildet sind, wird weiter eine verbesserte Sicherheit sichergestellt.
  • Da das obere Ende des Tinte extrahierenden Rohres 12 nicht spitz oder geschärft zu sein braucht, ist es nicht notwendig, zusätzlich irgendeine Schutzvorrichtung zum Schützen oder Bedecken des Tinte extrahierenden Rohres 12 vorzusehen zum Verhindern, dass dasselbe 12 offen liegt, wodurch eine Vergrößerung in der Größe des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes 2 vermieden wird. Da weiter die Zahl der benötigten Komponenten verringert wird, können die Herstellungskosten des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes 2 daran gehindert werden, nach oben geschoben zu werden.
  • Bei der dargestellten ersten Ausführungsform ist die Größe der Ventilvorrichtungen 26, 27 etwas kleiner als die Größe der Verbindungskammern 30, 50 gemacht, und die Ventilvorrichtungen 26, 27 sind fest innerhalb der entsprechenden Verbindungskammern 30, 50 durch Pressen der Befestigungswand 42 aufgenommen, die als ein Pressteil dient. Die Größe der Ventilvorrichtungen 26, 27 kann etwas größer als die Größe der Verbindungskammern 30, 50 gemacht werden, und die Ventilvorrichtungen 26, 27 können in die entsprechenden Verbindungskammern 30, 50 zur Befestigung pressgepasst werden.
  • Bei der dargestellten ersten Ausführungsform sind die Verbindungsöffnungen 81a-81d des Tinte extrahierenden Rohres 12 und des Luft einführenden Rohres 13 durch Schneiden eines Endes der Randwand eines jeden Rohres 12, 13 gebildet, welches Ende nahe der Tintenkammer 16 anzuordnen ist. Die Verbindungsöffnungen 81a-81d können in der Form von Durchgangslöchern sein, die durch die Dicke der Randwand eines jeden Rohres 12, 13 zur Verbindung zwischen der Innenseite und der Außenseite eines jeden Rohres 12, 13 gebildet sind.
  • Bei der dargestellten ersten Ausführungsform enthält das Ventilteil 32 den Bruchabschnitt 72, dessen Spitze angespitzt ist, den Bodenabschnitt 70 und die zylindrische Ventilwand 71, die einstückig miteinander gebildet sind. Ein Bruchabschnitt zum Brechen eines dünnen Filmteiles und ein Ventil, das ermöglicht und verbietet eine Verbindung zwischen der Seite der Tintenkammer der Tintenpatrone 1 und dem Äußeren des Gehäuses 1a der Tintenpatrone 1 können unabhängig voneinander vorgesehen werden.
  • Als nächstes wird eine Tintenpatrone 100 einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 7 bis 9 beschrieben. 7 ist eine Querschnittsansicht der Tintenpatrone 100, 8 ist eine perspektivische Ansicht, die einen oberen Endabschnitt eines Tinte extrahierenden Rohres 112 der zweiten Ausführungsform zeigt, und 9A, 9B sind Ansichten, die jeweils einen Zustand zeigen, in dem das Tinte extrahierende Rohr 112 in eine Ventilvorrichtung 123 der Tintenpatrone 100 eingeführt ist. Bei der zweiten Ausführungs form werden die gleichen Bezugszeichen, wie sie bei der ersten Ausführungsform benutzt sind, zum Identifizieren entsprechender Komponenten benutzt, und eine detaillierte Erläuterung davon wird weggelassen.
  • Wie in 7 gezeigt ist, enthält die Tintenpatrone 100 der zweite Ausführungsform: ein Gehäuse 100b, das eine Bodenwand 100c und eine Umfangswand 100d aufweist, die die Tintenkammer 16 definieren und die sich nach oben öffnet; einen Deckel 100a, der die obere Öffnung des Gehäuses 100b bedeckt; und eine Kappe 100e, die die Bodenwand 100c abdeckt. Der Deckel 100a und die Kappe 100e sind geschweißt oder thermisch mit dem Gehäuse 100b zum Vorsehen der Tintenpatrone 100 verbunden. Das Kappenteil 100e ist mit zwei Endlöchern 100f, 100g gebildet, die zu der Atmosphäre offen sind und durch die entsprechende Ventilvorrichtungen 123, 124, die beschrieben werden, zu dem Äußeren der Tintenpatrone 100 offen liegen.
  • Unter der Bodenwand 100c sind eine Verbindungskammer 130 der Tintenextraktionsseite, die zum Extrahieren der Tinte in der Tintenkammer 16 zu dem Äußeren der Tintenpatrone 100 offen ist, und eine Verbindungskammer 150 der Lufteinführungsseite, die zum Einführen der Außenluft in die Tintenkammer 16 offen ist, gebildet. Die Verbindungskammer 130 der Tintenextraktionsseite und die Verbindungskammer 150 der Lufteinführungsseite sind entsprechend durch innere Räume von zwei zylindrischen Wänden definiert, die von der unteren Oberfläche der Bodenwand 100c vorstehen und die aus einem Harzmaterial einstückig mit der Bodenwand 100c gebildet sind.
  • Die Bodenwand 100c ist mit einer Mehrzahl von Verbindungslöchern 121 gebildet, durch die die Verbindungskammer 130 der Tintenextraktionsseite und die Tintenkammer 116 miteinander in Verbindung stehen. Die Bodenwand 100c ist mit einem allgemein schirmartigen Rückschlagventil 101 zum Öffnen und Schließen der Mehrzahl von Verbindungslöchern 121 ausgestattet. Das Rückschlagventil 101 besteht aus einem allgemein scheibenartigen elastischen Filmteil, das unter den Verbindungslöchern 121 vorgesehen ist, und einem Wellenteil zum Tragen des elastischen Filmteiles an einem seiner entgegengesetzten Enden. Das elastische Filmteil und das Wellenteil sind aus einem synthetischen Harzmaterial einstückig miteinander gebildet. Das Wellenteil des Rückschlagventils 101 ist durch ein Durchgangsloch eingeführt, das in der Bodenwand 100c gebildet ist, so dass es gleitend bewegbar in einer Aufwärts- und Abwärtsrichtung ist. In einem normalen Zustand ist das elastische Filmteil des Rückschlagventils 101 so angeordnet, dass es von den Verbindungslöchern 121 beabstandet ist, wodurch ein Fluss der Tinte von der Tintenkammer 16 zu der Verbindungskammer 130 erlaubt wird. Wenn ein Fluss der Tinte von dem Tinte extrahierenden Rohr 112 zu der Tintenkammer 16 erzeugt wird, wird das elastische Filmteil des Rückschlagventils 101 nach oben bewegt (d.h. zu der Tintenkammer 16) zum Schließen der Verbindungsöffnungen 121 zum Verbieten des Tintenflusses. Wie oben erläutert wurde, ist die Tintenpatrone 100 in der abdichtenden Verpackung oder Behälter unter verringertem Druck eingeschlossen. Wenn die Ventilvorrichtung 123, die in der Tintenseitenextraktionskammer 130 aufgenommen ist, in ihren offenen Zustand früher als die Ventilvorrichtung 124, die in der Lufteinführungsseitenverbindungskammer 150 aufgenommen ist, nach Anbringen der Tintenpatrone 100 an dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 2 versetzt wird, wird ein Tintenfluss von dem Tinte extrahierenden Rohr 112 zu der Tintenkammer 16 erzeugt. Das Rückschlagventil 101 verbietet diesen Tintenfluss.
  • Auf der Bodenwand 100c ist ein hohles Hülsenteil 125 gebildet, das sich von der Bodenwand 100c in eine Aufwärtsrichtung zu der oberen Öffnung des Gehäuses 100b erstreckt und das einstückig mit der Bodenwand 100c gebildet ist. Das Hülsenteil 125 weist einen Innenseitendurchgang, der mit der Lufteinführungsseitenverbindungskammer 150 in Verbindung steht, auf. Eines von entgegengesetzten Enden des Innenseitendurchganges des Hülsenteiles 125 entfernt von der Verbindungskammer 150 ist über der Oberfläche der Tinte in der Tintenkammer 16 offen. Das Hülsenteil 125 ist einstückig mit der zylindrischen Wand gebildet, die die Verbindungskammer 150 definiert, und die Bodenwand 100c ist einstückig mit dem einstückig gebildeten Hülsenteil 125 und der zylindrischen Wand der Verbindungskammer 150 gebildet. Das andere der entgegengesetzten Enden des Innenseitendurchgangs des Hülsenteiles 125 näher zu der Verbindungskammer 150 weist einen Durchmesser auf, der allmählich in die Abwärtsrichtung zu der Verbindungskammer 150 zunimmt.
  • Die Ventilvorrichtung 123 ist in der zylindrischen Wand aufgenommen, die die Verbindungskammer 130 der Tintenextraktionsseite definiert, während die Ventilvorrichtung 124 in der zylindrischen Wand aufgenommen ist, die die Verbindungskammer 150 der Lufteinführungsseite definiert. Die Ventilvorrichtungen 123, 124 werden erläutert.
  • Wie die Ventilvorrichtung 32 in der dargestellten ersten Ausführungsform weist die Ventilvorrichtung 123 der zweiten Ausführungsform einen Tragabschnitt 146, das einstückig durch ein gummiartiges elastisches Teil gebildet ist, und ein Ventilteil 132, das aus einem Harzmaterial gebildet ist, auf. Wie das Tragteil 46 in der dargestellten ersten Ausführungsform ist das Tragteil 146 durch einen geneigten Ventilsitzabschnitt 146a, einen Vorspannungsabschnitt 146b, einen röhrenartigen Abschnitt 135, eine äußere zylindrische Wand 133 und einen positionierenden Abschnitt 133a, der radial auswärts von der äußeren zylindrischen Wand 133 angeordnet ist, aufgebaut, die einstückig miteinander gebildet sind. Ungleich der äußeren zylindrischen Wand 33 in der dargestellten ersten Ausführungsform ist die äußere zylindrische Wand 133 nicht länger als der röhrenartige Abschnitt 135, und der Ventilsitzabschnitt 146a und der positionierende Abschnitt 133a sind auf der im Wesentlichen gleichen Ebene gebildet. Der Ventilsitzabschnitt 146a weist eine Öffnung 141 auf, der röhrenartige Abschnitt 135 weist einen Führungsdurchgang 140 auf, und der Vorspannungsabschnitt 146 weist einen Seitenwandabschnitt 136 und einen sich nach innen erstreckenden Abschnitt 137 auf, in dem ein Loch 137a gebildet ist. Da der Betrieb einer jeden Komponente des Tragteiles 146 der gleiche ist wie der einer jeden Komponente des Tragteiles 46 in der dargestellten ersten Ausführungsform, wird eine detaillierte Erläuterung von denen nicht gegeben.
  • Wie das Ventilteil 32 in der dargestellten ersten Ausführungsform weist das Ventilteil 132 einen Bodenabschnitt 170, der gegen den Ventilsitzabschnitt 146a des Tragteiles 146 stößt, eine zylindrische Ventilwand 171, die sich von dem Rand des Bodenabschnittes 170 zu der Tintenkammer 16 erstreckt, auf. Der Bodenabschnitt 170 weist einen vorstehenden Abschnitt 139 auf, der auf einer von seinen entgegengesetzten Oberflächen gebildet ist, die dem Ventilsitzabschnitt 46 zugewandt sind. Das Ventilteil weist weiter eine Mehrzahl von Verbindungsdurchgängen 138 auf, von denen jeder radial außerhalb des vorstehenden Abschnittes 139 angeordnet ist und sich in die zylindrische Ventilwand 141 erstreckt. Die Mehrzahl von Verbindungsdurchgängen 138 sind so gebildet, dass sie voneinander mit einem konstanten Raumabschnitt in der Umfangsrichtung des Bodenabschnittes 170 beabstandet sind.
  • Die Ventilvorrichtung 124, die in der Lufteinführungsseitenverbindungskammer 150 aufgenommen ist, weist ein Tragteil 246 auf, das einstückig durch ein gummiartiges elastisches Teil gebildet ist, und eine Ventilvorrichtung 232, die aus einem Harzmaterial gebildet ist. Das Tragteil 246 der Ventilvorrichtung 124 weist einen Ventilsitzabschnitt 246a, einen Vorspannungsabschnitt 246b, eine äußere zylindrische Wand 233 und einen positionierenden Abschnitt 233a, der radial auswärts von der äußeren zylindrischen Wand 233 angeordnet ist, die einstückig miteinander gebildet sind, auf. Der Ventilsitzabschnitt 246a weist eine Öffnung 241 auf, und der Vorspannungsabschnitt 246b weist einen Seitenwandabschnitt 236 und einen sich nach innen erstreckenden Abschnitt 237, in dem ein Loch 237a gebildet ist, auf. Jede Komponente des Tragteiles 246 weist die gleiche Struktur wie die einer jeden Komponente des Tragteiles 246 auf und ist ähnlich tätig. Das Tragteil 246 weist anstelle des röhrenartigen Abschnittes 135 in dem Tragabschnitt 146 einen zylindrischen Abdichtabschnitt 201 mit einem Innendurchmesser ausreichend größer als der des röhrenartigen Abschnittes 135 auf.
  • Das Ventilteil 232 weist einen Bodenabschnitt 270, eine zylindrische Ventilwand 271, Verbindungsdurchgänge 238 und einen vorstehenden Abschnitt 239, die ähnlich zu den entsprechenden Komponenten des Ventilteiles 132 aufgebaut sind, auf. Das Ventilteil 232 weist weiter auf: einen vorstehenden Abschnitt 272, der an einem allgemein zentralen Abschnitt der oberen Oberfläche des Bodenabschnittes 270 gebildet ist und der zu der Tintenkammer 16 weiter als die zylindrische Ventilwand 271 vorsteht; und ein wellenförmiges Betätigungsteil 273, das an einem allgemein zentralen Abschnitt der unteren Oberfläche des Bodenabschnittes 270 gebildet ist und das sich zu dem Anbrin gungsabschnitt 3 des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes 2 erstreckt. Wenn die Tintenpatrone 100 richtig an dem Anbringungsabschnitt 3 angebracht ist und das Ventilteil 232 nach oben von dem Ventilsitzabschnitt 246a bewegt ist, ist das obere Ende des vorstehenden Abschnittes 272 derart positioniert, dass es von dem unteren Ende des Innenseitendurchganges des Hülsenteiles 125 beabstandet ist, so dass eine Verbindung zwischen der Tintenkammer 16 und der Öffnung 241 des Ventilsitzabschnittes 246a sichergestellt ist.
  • Wie bei der dargestellten ersten Ausführungsform weist der Anbringungsabschnitt 3 den Basisabschnitt 3a und die Führungsabschnitte 3b auf, die sich entsprechend von den entgegengesetzten Enden des Basisabschnittes 3a erstrecken. Das Tinte extrahierende Rohr 112 ist auf dem Basisabschnitt 3 vorgesehen, so dass es davon zum Extrahieren der Tinte vorsteht, die in der Tintenpatrone 100 gespeichert ist. In dem Basisabschnitt 3a ist eine Ausnehmung 303 in der Nähe des Tinte extrahierenden Rohres 112 gebildet, und ein poröses Teil 300 füllt die Ausnehmung 303. Das poröse Teil 300 kann Tinte absorbieren und weist Flexibilität auf. Die Größe des porösen Teiles 300 ist größer als die des Endloches 100f hergestellt, das in der Kappe 100e gebildet ist. Bei dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät der zweiten Ausführungsform ist das Luft einführende Rohr 13, das in dem Gerät der ersten Ausführungsform vorgesehen ist, nicht vorgesehen. Stattdessen ist ein Luft einführender Durchgang 301 in dem Basisabschnitt 3b an einer Position gebildet, die nach innen des abdichtenden Abschnittes 201 angeordnet ist und an der der Luft einführende Abschnitt 301 nicht durch das untere Ende des Betätigungsteiles 273 zu schließen ist. In dem Basisabschnitt 3a ist eine Ausnehmung 302 gebildet, so dass sie den Luft einführenden Abschnitt 301 umgibt. Die Ausnehmung 302 weist eine Größe größer als die äußere Abmessung des abdichtenden Abschnittes 201 auf.
  • Als nächstes Bezug nehmend auf 8 wird das Tinte extrahierende Rohr 112 der zweiten Ausführungsform erläutert. Das Tinte extrahierende Rohr 112 weist einen Ausgabedurchgang 310 auf, der in seiner Randwand zum Ausgeben von Luft gebildet ist, die zwischen dem Ventilteil 132 und dem Tinte extrahierenden Rohr 112 vorhanden ist (d.h. Luft in dem Führungsdurchgang 140 und der Öffnung 141), aus dem Inneren der Tintenpatrone 100, wenn das Tinte extrahierende Rohr 112 in den Führungsdurchgang 140 eingeführt wird. Der Luftausgabedurchgang 310 ist durch eine Rille dargestellt, die sich allgemein linear entlang der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 112 in der axialen Richtung davon erstreckt. Der Luftausgabedurchgang 310 ist allgemein in der Mitte zwischen den Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81b, 81c angeordnet, wie in der Umfangsrichtung des Tinte extrahierenden Rohres 112 gesehen wird und ist allgemein parallel in Bezug auf die Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d. Mit anderen Worten, die Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d und der Luftausgabedurchgang 310 sind so gebildet, dass sie nicht miteinander auf der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 112 gebildet sind. Es kann ein Luftausgabedurchgang 310a gebildet sein, der sich von einer der Verbindungsöffnungen 81a-81d erstreckt, wie in der zweifach punktierten Linie in 8 gezeigt ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform erstreckt sich der Luftausgabedurchgang 310 von der Endfläche 80c zu dem Anbringungsabschnitt 3 mit einem "L", wie in der axialen Richtung des Tinte extrahierenden Rohres 112 gesehen wird.
  • Bezug nehmend auf 9A und 9B wird die Länge L des Tinteausgabedurchgangs 310 erläutert. Nach Starten des Anbringens der Tintenpatrone 100 an dem Anbringungsabschnitt 3 wird das Tinte extrahierende Rohr 112 in den Führungsdurchgang 140 eingeführt, während der röhrenartige Abschnitt 135 verformt wird, so dass sein Durchmesser zunimmt, wie in der dargestellten ersten Ausführungsform. In diesem Fall wird die Luft in dem Führungsdurchgang 140 durch einen Betrag entsprechend zu dem Volumen des Tinte extrahierenden Rohres 112 komprimiert, das in den Führungsdurchgang 140 eingeführt wird. Die komprimierte Luft wird ausgegeben in das Äußere der Tintenpatrone 100 durch den Luftausgabedurchgang 310.
  • In einem in 9A gezeigten Zustand, in dem der obere Endabschnitt des Tinte extrahierenden Rohres 112 die Öffnung 141 erreicht und darin eintritt, wird die Öffnung 141 in Verbindung mit dem Äußeren der Tintenpatrone 100 durch den Luftausgabedurchgang 310 gehalten. Folglich kann die Luft in der Öffnung 141 ausgegeben werden in das Äußere der Tintenpatrone 100 durch den Luftausgabedurchgang 310, selbst wenn das Luft extrahierende Rohr 112 weiter in die Öffnung 141 eingeführt wird.
  • In einem in 9B gezeigten Zustand, in dem das Tinte extrahierende Rohr 112 gegen die Endflächen 80a-80d davon auf dem Bodenabschnitt 170 des Ventilteiles 132 anstößt, wird eines von entgegengesetzten Enden des Luftausgabedurchganges 310, das näher zu dem Anbringungsabschnitt 3 angeordnet ist, in Kontakt mit der inneren Wand des röhrenartigen Abschnittes 135 gebracht und dadurch bedeckt, das den Führungsdurchgang 140 definiert, wodurch die Verbindung mit dem Äußeren der Tintenpatrone 100 abgeschlossen wird. In dieser Hinsicht funktioniert der röhrenartige Abschnitt 135 als eine Abdichtung. Wenn das Tinte extrahierende Rohr 112 weiter in die Öffnung 141 eintritt, wird das Ventilteil 132 durch das Tinte extrahieren de Rohr 112 hochgeschoben, wodurch ein Tintenfluss von der Tintenkammer 16 zu dem Tinte extrahierenden Rohr 112 erlaubt wird. In dieser Hinsicht kann, da die Verbindung mit dem Äußeren der Tintenpatrone 100 durch den Luftausgabedurchgang 310 abgeschlossen ist, wie oben beschrieben wurde, die Tinte daran gehindert werden, durch den Luftausgabedurchgang 310 zu lekken. Somit ist die Länge L des Luftausgabedurchganges 310 bestimmt: derart, dass der Luftausgabedurchgang 310 in Verbindung mit dem Äußeren der Tintenpatrone 100 zum Ausgeben der Luft zwischen dem Ventilteil 132 und dem Tinte extrahierenden Rohr 112 heraus in das Äußere der Tintenpatrone 110 gehalten wird, bis das Tinte extrahierende Rohr 112, das in den Führungsdurchgang 140 eingeführt ist, eine Position erreicht, an der das Rohr 112 im Wesentlichen gegen das Ventilteil 132 stößt; und derart, dass die Verbindung mit dem Äußeren der Tintenpatrone 100 durch den Luftausgabedurchgang 310 abgeschlossen wird durch Bedecken des Endes des Luftausgabedurchgangs 310, das auf der Seite des Anbringungsabschnittes 3 innerhalb der inneren Wand des röhrenartigen Abschnittes 135 angeordnet ist, der den Führungsdurchgang 140 definiert, wenn der Tintenextraktionsdurchgang 92 des Tinte extrahierenden Rohres 112 in Verbindung mit dem Inneren der Tintenpatrone 100 zum Ermöglichen der Extraktion der Tinte daraus gebracht wird.
  • Wenn die Tintenpatrone 100 an dem Anbringungsabschnitt 3 angebracht wird, wird das untere Ende der zylindrischen Wand, die das Endloch 100f definiert, zum Kontaktieren des porösen Teiles 300 (siehe 4) angeordnet. Selbst wenn die Tinte von der Ventilvorrichtung 123 leckt oder die Tinte, die an dem Tinte extrahierenden Rohr 112 anhaftet, tropft, wenn die Tintenpatrone 100 wiederholt an dem Anbringungsabschnitt 3 angebracht und davon entfernt wird, wird die Tinte durch das porö se Teil 300 absorbiert, was ein Risiko des Verschmutzens durch die Tinte minimiert.
  • Auf der Lufteinführungsseite der Tintenpatrone 100, wenn die Tintenpatrone 100 an dem Anbringungsabschnitt 3 angebracht wird, wird der abdichtende Abschnitt 201 in anstoßenden Kontakt in Bezug auf die Ausnehmung 302 des Basisabschnittes 3a gebracht, während er elastisch verformt wird, so dass der innere Raum des abdichtenden Abschnittes 201 luftdicht geschlossen wird, so dass er von dem äußeren Raum davon isoliert wird. In dieser Hinsicht stößt das Betätigungsteil 273 gegen die Bodenoberfläche der Ausnehmung 302 und schiebt das Ventilteil 232 hoch, wodurch ein Luftfluss von dem Luft einführenden Durchgang 301 zu der Tintenkammer 16 ermöglicht wird.
  • In der zweiten Ausführungsform kann, wenn die Tintenpatrone 100 an dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät angebaut wird, die Luft, die in dem Führungsdurchgang 140 und der Öffnung 141 vorhanden ist, nach außen in das Äußere der Tintenpatrone 100 durch den Luftausgabedurchgang 310 ausgegeben werden, der in der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 112 gebildet ist. Diese Anordnung verhindert, dass Luft in den Tintenextraktionsdurchgang 92 des Tinte extrahierenden Rohres 112 fließt. Folglich ist es möglich zu verhindern, dass ein unerwünschtes Tintenausstoßversagen erzeugt wird, wenn die Tinte nicht richtig geliefert wird aufgrund der Luft, die sonst in den Tintenextraktionsdurchgang 92 fließen würde, wodurch gutes Aufzeichnen sichergestellt wird.
  • Bei der dargestellten ersten und zweiten Ausführungsform ist es bevorzugt, dass die Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d eines jeden Tinte extrahierenden Rohres 12, 112 eine Größe insbesondere eine Tiefe aufweisen, die derart bestimmt ist, dass die Tinte in dem Tinte extrahierenden Rohr 12, 112 im Wesentlichen die Endflächen 81a-81d erreichen aufgrund der Oberflächenspannung, wie in 10 gezeigt ist.
  • Es sei angenommen, dass die Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d eine Größe aufweisen, in der ein Abstand oder eine Tiefe, wie sie von dem oberen Ende (den Endflächen 80a-80d) des Tinte extrahierenden Rohres 12, 112 gemessen ist, relativ groß ist. In diesem Fall ist, wenn jede Tintenpatrone 1, 100 von dem Anbringungsabschnitt 3 zum Ersetzen durch eine neue Tintenpatrone 1, 100 entfernt worden ist, eine Höhenposition der Oberfläche der Tinte in dem Tinte extrahierenden Rohr 12, 112 im Wesentlichen gleich einer Höhenposition des unteren Endes einer jeden der Verbindungsöffnungen 81a-81d, welches untere Ende auf der Seite des Anbringungsabschnittes 3 angeordnet ist. Wenn die Tinte von der neuen Tintenpatrone 1, 100 extrahiert wird, indem sie an dem Anbringungsabschnitt 3 angebracht wird, wobei die Höhenposition der Tintenoberfläche in dem Tinte extrahierenden Rohr 12, 112 im Wesentlichen gleich der Höhenposition des unteren Endes einer jeden Verbindungsöffnung 81a-81d ist, tritt die Luft, deren Volumen einem Volumen eines Raumes von der oberen Öffnung des Tinte extrahierenden Rohres 12, 112 zu der Tintenoberfläche entspricht, in das Tinte extrahierende Rohr 12, 112 ein, was unerwünschterweise glattes Tintenausstoßen aus dem Aufzeichnungskopf stört. In diesem Fall muss eine bekannte luftsaugende Tätigkeit zum Wiederherstellen des Aufzeichnungskopfes 7 häufig ausgeführt werden.
  • Durch Bestimmen der Größe einer jeden Tintenextraktionsverbindungsöffnung 81a-81d derart, dass ihre Tiefe innerhalb eines Bereiches gehalten wird, indem die Tinte in dem Tinte extrahierenden Rohr 12, 112 im Wesentlichen die Endflächen 80a-80d des Tinte extrahierenden Rohres 12, 112 aufgrund der Oberflächenspannung der Tinte erreicht, wie in 10 gezeigt ist, kann der Raum von der oberen Öffnung des Tinte extrahierenden Rohres 12, 112 zu der Tintenoberfläche minimiert werden zum Minimieren des Betrages von Luft, die in das Tinte extrahierende Rohr 12, 112 eintritt, wenn die Tinte von der neuen Tintenpatrone 1, 100 extrahiert wird durch Anbringen derselben an dem Anbringungsabschnitt 3, so dass verhindert wird, dass das Tintenausstoßen aus dem Aufzeichnungskopf nachteilig beeinflusst wird. Genauer beschrieben unter Bezugnahme auf 10, die Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d weisen die folgende Größe auf z.B., bei der der Innenseitendurchmesser "D" des Tinte extrahierenden Rohres 12, 112 1,6 mm beträgt, die Tiefe "H" der Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d 0,5 mm beträgt, und die Breite der Verbindungsöffnungen 81a-81d, wie sie in der Umfangsrichtung des Tinte extrahierenden Rohres 12, 112 gesehen wird, 0,4 mm beträgt.
  • In Hinblick auf die Luft ausgebende Funktion des Luftausgabedurchganges 310, der in dem Tinte extrahierendem Rohr 112 der zweiten Ausführungsform gebildet ist, kann der Luftausgabedurchgang 310 durch die Dicke der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 112 in seiner radialen Richtung zur Verbindung zwischen dem Tintenextraktionsdurchgang 92 des Tinte extrahierenden Rohres 112 und dem äußeren gebildet sein. Wenn der Luftausgabedurchgang 310 wie oben beschrieben gebildet ist, wird die Höhenposition der Tintenoberfläche in dem Tinte extrahierenden Rohr 112 zu einer Höhenposition des unteren Endes des Luftausgabedurchganges 310 gesenkt, wenn die Tintenpatrone 1, 100 von dem Anbringungsabschnitt 3 entfernt wird, was unerwünschterweise ein Problem des Eintretens der Luft in das Tinte extrahierende Rohr 112 verursacht, wie oben in Bezug auf die Tiefe der Verbindungsöffnungen 81a-81d beschrieben wurde.
  • In Hinblick darauf ist es bevorzugt, dass ein Teil der gesamten Länge des Luftausgabedurchganges 310, welcher Teil sich über die Tiefe einer jeden Tintenextraktionsverbindungsöffnung 81a-81c erstreckt, als eine Rille gebildet ist, die nicht durch die Dicke der Randwand des Tinte extrahierenden Rohrs 112 durchdringt.
  • Während in der dargestellten zweiten Ausführungsform ein Luftausgabedurchgang 310 vorgesehen ist, kann eine Mehrzahl von Luftausgabedurchgängen 310 in der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 112 gebildet sein. Das Vorsehen der Mehrzahl von Tinteausgabedurchgängen 310 ist effektiv zum Verbessern der Effizienz des Ausgebens der Luft in dem Führungsdurchgang 140 und der Öffnung 141 und zum Verhindern, dass Luft in den Tintenextraktionsdurchgang 92 des Tinte extrahierenden Rohres 112 fließt. Wenn die Mehrzahl von Luftausgabedurchgängen gebildet ist, können die Luftausgabedurchgänge derart angeordnet werden, dass sie voneinander mit einem konstanten Raumabstand beabstandet sind, und derart, dass jeder Luftausgabedurchgang in der Mitte zwischen benachbarten zwei der Tintenextraktionsverbindungsöffnungen 81a-81d angeordnet ist.
  • Bei der dargestellten zweiten Ausführungsform ist der Luftausgabedurchgang 310 durch eine allgemein lineare oder gerade Rille dargestellt, die in der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 112 gebildet ist. Die Rille, die den Luftausgabedurchgang 310 darstellt, kann anders geformt sein. Zum Beispiel kann die Rille gekrümmt oder gebogen sein.
  • Weiterhin kann, während der Luftausgabedurchgang 310 in der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 112 in der dargestellten zweiten Ausführungsform gebildet ist, der Luftausgabedurchgang 310 durch einen Innenseitendurchgang dargestellt sein, der innerhalb der Randwand des Tinte extrahierenden Rohres 112 gebildet ist.
  • Der in dem Tinte extrahierenden Rohr 112 der zweiten Ausführungsform vorgesehene Luftausgabedurchgang 310 kann in dem Tinte extrahierendem Rohr 12 der ersten Ausführungsform vorgesehen sein.
  • Bei der dargestellten ersten Ausführungsform wird die Tintenpatrone 1 in Kombination mit dem Tinte extrahierenden Rohr 12 benutzt. Bei der dargestellten zweiten Ausführungsform wird die Tintenpatrone 100 in Kombination mit dem Tinte extrahierenden Rohr 112 mit dem Luftausgabedurchgang 310 benutzt. Die Tintenpatrone 1 der ersten Ausführungsform kann in Kombination mit dem Tinte extrahierenden Rohr 112 mit dem Luftausgabedurchgang 310 benutzt werden. Die Tintenpatrone 100 der zweiten Ausführungsform kann in Kombination mit dem Tinte extrahierenden Rohr 12 benutzt werden.
  • Bei der dargestellten ersten und zweiten Ausführungsform ist die Endfläche eines jeden der Tinte extrahierenden Rohre 12, 112 und des Luft einführenden Rohres 13 im Allgemeinen flach. Der Aufbau der Endfläche ist nicht auf den der dargestellten Ausführungsformen begrenzt. Wenn die Endfläche nicht flach ist, kann der Aufbau der Bodenoberfläche des Ventilteiles 32, 52, 132 geändert werden, so dass sie dem Aufbau der Endfläche entspricht. Ein Beispiel des Aufbaus der Endfläche ist halbkugelförmig.
  • Es ist zu verstehen, dass die Erfindung nicht auf die Details der dargestellten Ausführungsformen begrenzt ist, sondern dass sie mit verschiedenen Änderungen, Modifikationen und Verbesserungen ausgeführt werden kann, die dem Fachmann ersichtlich sein können, ohne dass der Umfang der Erfindung verlassen wird, wie sie beansprucht wird.

Claims (13)

  1. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät mit: einem Aufzeichnungskopf (7), der Tinte zum Ausführen von Aufzeichnen ausstößt; und einem Tinte extrahierenden Teil (12; 112), das einen Tintenextraktionsdurchgang (92) aufweist als einen inneren Durchgang, der darin gebildet ist, und das entfernbar an einer Tintenpatrone (1; 100) zu verbinden ist, die Tinte speichert, zum Extrahieren der Tinte von der Tintenpatrone (1; 101) zum Liefern der Tinte zu dem Aufzeichnungskopf (7); worin das Tinte extrahierende Teil (12; 112) mit der Tintenpatrone (1; 100) zu verbinden ist, die ein Tintenauslassventil (32; 132) enthält, das einen Fluss der Tinte von der Tintenpatrone (1; 100) abschließt und das einen Zustand herstellt, in dem die Tinte von der Tintenpatrone (1; 100) durch das Tinte extrahierende Teil (12; 112) extrahiert werden kann, wenn das Tintenauslassventilteil (32; 132) durch das Tinte extrahierende Teil (12; 112) gepresst wird, das gegen das Tintenauslassventilteil (32; 132) nach Verbinden des Tinte extrahierenden Teiles (12; 112) mit der Tintenpatrone (1; 100) stößt; und worin das Tinte extrahierende Teil (12; 112) weiter an einem Endabschnitt davon eine Endfläche (80a, 80b, 80c, 80d), die angepasst ist zum Anstoßen gegen das Tintenauslassventilteil (32; 132), und mindestens eine Tintenextraktionsverbindungsöffnung (81a, 81b, 81c, 81d), die an dem Endabschnitt gebildet ist und die in einer Randwand des Tinte extrahierenden Teiles (12; 112) gebildet ist, so dass sie mit dem Tintenextraktionsdurchgang (92) in Verbindung steht, enthält; dadurch gekennzeichnet, das die Endfläche (80a, 80b, 80c, 80d) des Tinte extrahierenden Teiles (12; 112) allgemein flach ist; und das Tinte extrahierende Teil (12; 112) eine Endöffnung (85) aufweist, die in der Endfläche davon offen ist und zu der der Tintenextraktionsdurchgang (92) offen ist, und jede der mindestens einen Tintenextraktionsöffnungen (80a, 80b, 80c, 80d) ein Ausschnitt ist, der an einem Ende der Randwand des Tinteextrahierenden Teiles (12; 112) gebildet ist und der in der Endfläche (80a, 80b, 80c, 80d) offen ist.
  2. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, bei dem die mindestens eine Tintenextraktionsverbindungsöffnung aus einer Mehrzahl von Tintenextraktionsverbindungsöffnungen (80a, 80b, 80c, 80d) besteht, die in der Randwand beabstandet voneinander mit einem im wesentlichen konstanten Raumabstand gebildet sind.
  3. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Tinte extrahierende Teil aus einem Harzmaterial gebildet ist.
  4. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem das Tinte extrahierende Teil (12; 112) ausgelegt ist, um mit der Tintenpatrone verbunden zu werden, die eine Abdichtung (35; 135) enthält, die stromabwärts von dem Tintenauslassventil (32; 132) vorgesehen ist und in das das Tinte extrahierende Teil (12; 112) einführbar so ist, dass die Abdichtung (35; 135) in engem Kontakt mit einer äußeren Oberfläche des Tinte extrahierenden Teiles (12; 112) kommt, und die Anordnung derart ist, dass die mindestens eine Tintenextraktionsverbindungsöffnung (80a, 80b, 80c, 80d) in einem Zustand, in dem das Tinte extrahierende Teil (12; 112) mit der Tintenpatrone (1; 100) verbunden ist, an einer Position näher zu dem Tintenauslassventilteil (32; 132) vorgesehen ist als ein Abschnitt des Tinte extrahierenden Teiles (12; 112), mit dem die Abdichtung (35; 135) in engen Kontakt kommt.
  5. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 4, bei dem das Tinte extrahierende Teil (112) mindestens einen Luftausgabedurchgang (310, 310a) aufweist, der zum Ausgeben von Luft, die in einem Raum vorhanden ist, der stromabwärts von dem Tintenauslassventil (32; 132) angeordnet ist, nach außen in ein Äußeres der Tintenpatrone (100) nach Einführen des Tinte extrahierenden Teiles (112) in die Abdichtung (135) ausgelegt ist.
  6. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 5, bei dem sich der mindestens eine Luftausgabedurchgang (310) in der axialen Richtung des Tinte extrahierenden Teiles (112) erstreckt und eines seiner axial entgegengesetzten Enden in der Endfläche (80a, 80b, 80c, 80d) des Tinte extrahierenden Teiles (112) offen ist.
  7. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der mindestens eine Luftausgabedurchgang (310; 310a) in Verbindung mit dem Äußeren der Tintenpatrone (100) gehalten werden kann, bis das Tinte extrahierende Teil (112) im wesentlichen gegen das Tintenauslassventil (132) stößt.
  8. Tintenstrahlaufzeichnungspatrone nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei der der mindestens eine Luftausgabedurchgang (310; 310a) derart angeordnet ist, dass Verbindung zwischen dem Raum, der stromabwärts des Tintenauslassventilteiles (132) angeordnet ist, und dem Äußeren der Tintenpatrone (100) durch die Abdichtung in einem Zustand abgeschlossen ist, in dem die Tinte von der Tintenpatrone (100) durch das Tinte extrahierende Teil (112) extrahiert werden kann.
  9. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem jeder des mindestens einen Luftausgabedurchganges (310; 310a) eine Rille ist, die in der äußeren Oberfläche des Tinte extrahierenden Teiles (112) gebildet ist.
  10. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, weiter mit einem Luft einführenden Teil (13), das einen Lufteinführungsdurchgang (93) als einen darin gebildeten inneren Durchgang aufweist und das entfernbar mit der Tintenpatrone (1) zum Einführen von Luft in die Tintenpatrone (1) zu verbinden ist, worin das Luft einführende Teil (13) ausgelegt ist, um mit der Tintenpatrone (1) verbunden zu werden, die ein Lufteinlassventil (52) enthält, das einen Fluss der Luft in die Tintenpatrone (1) abschließt und einen Zustand herstellt, in dem die Luft in die Tintenpatrone (1) eingeführt werden kann durch das Luft einführende Teil (13), wenn das Lufteinlassventilteil (52) durch das Luft einführende Teil (13) gepresst wird, das gegen das Lufteinlassventilteil (52) stößt, nach Verbinden des Luft einführenden Teiles (13) mit der Tintenpatrone (1); und worin das Luft einführende Teil (13) an einem Endabschnitt davon eine Endfläche, die gegen das Lufteinlassventil (52) stößt, und mindestens eine Lufteinführungsverbindungsöffnung, die an dem Endabschnitt gebildet ist und die in einer Randwand des Luft einführenden Teiles (13) gebildet ist, so dass sie mit dem Lufteinführungsdurchgang (93) in Verbindung steht, enthält.
  11. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 10, bei dem die Endfläche des Luft einführenden Teiles (13) allgemein flach ist.
  12. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 10 oder 11, bei dem das Tinte extrahierende Teil (12) und das Luft einführende Teil (13) die gleichen in der Form sind.
  13. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät mit: einem Aufzeichnungskopf (7), der Tinte zum Ausführen von Aufzeichnen ausstößt; einer Tintenpatrone (1; 100), die Tinte speichert; und einem Tinte extrahierendes Teil (12; 112), das einen Tintenextraktionsdurchgang (92) als einen darin gebildeten inneren Durchgang aufweist und das entfernbar mit der Tintenpatrone (1; 100) zum Extrahieren der Tinte von der Tintenpatrone (1; 101) zu verbinden ist zum Liefern der Tinte zu dem Aufzeichnungskopf; worin die Tintenpatrone (1; 100) ein Tintenauslassventilteil (32; 132) enthält, das einen Fluss der Tinte von der Tintenpatrone (1; 100) abschließt und einen Zustand herstellt, in dem die Tinte von der Tintenpatrone (1; 100) durch das Tinte extrahierende Teil (12; 112) extrahieren werden kann, wenn das Tintenauslassventilteil (32; 132) durch das Tinte extrahierende Teil (12; 112) gepresst wird, das gegen das Tintenauslassventilteil (32; 132) nach Verbinden des Tinte extrahierenden Teiles (12; 112) mit der Tintenpatrone (1; 100) stößt; und worin das Tinte extrahierende Teil (12; 112) an einem Endabschnitt davon eine Endfläche (80a, 80b, 80c, 80d), die gegen das Tintenauslassventilteil (32; 132) stößt, und mindestens eine Tintenextraktionsverbindungsöffnung (81a, 81b, 81c, 81d), die an dem Endabschnitt gebildet ist und die in einer Randwand des Tinten extrahierenden Teiles (12; 112) gebildet ist, so dass sie mit dem Tintenextraktionsdurchgang (92) in Verbindung steht, enthält; dadurch gekennzeichnet, dass die Endfläche des Tinte extrahierenden Teiles (12; 112) allgemein flach ist; und das Tinte extrahierende Teil (12; 112) eine Endöffnung (85) aufweist, die in der Endfläche davon offen ist und zu der der Tintenextraktionsdurchgang (92) offen ist, und jede der mindestens einen Tintenextraktionsverbindungsöffnungen (80a, 80b, 80c, 80d) ein Ausschnitt ist, der an einem Endabschnitt der Randwand des Tinte extrahierenden Teiles (12; 112) gebildet ist und der in der Endfläche (80a, 80b, 80c, 80d) offen ist.
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