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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Piperidinether-Derivate mit
pharmakologischer Wirkung, Verfahren zu ihrer Herstellung, Zusammensetzungen,
die sie enthalten, und ihre Verwendung bei der Behandlung von neurologischen
und psychiatrischen Störungen.
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WO 03/24450 (Eisai Co.,
Ltd.) beschreibt eine Reihe von heterocyclischen Cholinesterase-Inhibitoren, von
denen beansprucht wird, dass sie bei der Behandlung von Prionenerkrankungen
von Nutzen sind.
WO 03/24456 (Eisai
Co., Ltd.) beschreibt eine Reihe von heterocyclischen Cholinesterase-Inhibitoren,
von denen beansprucht wird, dass sie bei der Behandlung und der
Vorbeugung von Migräne
von Nutzen sind.
WO 03/84948 (Eisai
Co., Ltd.) beschreibt eine Reihe von stickstoffhaltigen heterocyclischen
Verbindungen als Natriumkanal-Blocker, von denen beansprucht wird,
dass sie bei der Schmerzbehandlung von Nutzen sind.
WO 99/37304 (Rhone-Poulenc Rorer Pharmaceuticals,
Inc.) und
WO 01/07436 (Aventis
Pharmaceutical Products, Inc.) beschreiben beide eine Reihe von
substituierten Oxoazaheterocyclyl-Faktor Xa-Inhibitoren.
WO 03/103669 und
WO 03/088967 (beide Schering
Corp.) beschreiben eine Reihe von Piperidinylbenzimidazolon-Verbindungen
als Histamin-H3-Antagonisten.
WO
02/32893 und
WO 02/72570 (beide
Schering Corp.) beschreiben eine Reihe von Nichtimidazol-Verbindungen
als Histamin-H3-Antagonisten.
WO
99/24422 (Neurosearch AS) beschreibt eine Reihe von Azaringether-Derivaten
als Modulatoren des nicotinischen Acetylcholinrezeptors, von denen
beansprucht wird, dass sie bei der Behandlung von Schmerz, Entzündungserkrankungen,
Erkrankungen, die von Kontraktionen der glatten Muskulatur verursacht
werden, und Drogenmissbrauch von Nutzen sind.
WO 97/38665 (Merck & Co., Inc.) beschreibt
eine Reihe von Piperidinderivaten als Farnesyl-Ras-Proteintransferase-Inhibitoren,
von denen beansprucht wird, dass sie bei der Behandlung von Krebs, Vaskularisation,
Hepatitis, Restenose und Nierenerkrankungen von Nutzen sind.
WO 03/031432 beschreibt substituierte
Piperidine, die bei der Behandlung von Störungen, die mit dem Histamin-H3-Rezeptor
in Verbindung stehen, von Nutzen sind.
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Der
Histamin-H3-Rezeptor wird hauptsächlich
im zentralen Nervensystem (ZNS) von Säugern exprimiert, mit einer
minimalen Expression in peripheren Geweben mit der Ausnahme von
einigen sympathischen Nerven (Leurs et al. (1998), Trends Pharmacol.
Sci. 19, 177-183). Die Aktivierung von H3-Rezeptoren durch selektive
Agonisten oder Histamin führt
zu der Hemmung der Neurotransmitter-Freisetzung aus einer Vielfalt von
verschiedenen Nervenpopulationen, einschließlich histaminergen und cholinergen
Neuronen (Schlicker et al. (1994), Fundam. Clin. Pharmacol. 8, 128-137).
Außerdem
ist durch in vitro- und in vivo-Untersuchungen gezeigt
worden, dass H3-Antagonisten die Neurotransmitter-Freisetzung in
Hirnbereichen wie dem cerebralen Cortex und dem Hippocampus, die
für die
Kognition von Bedeutung sind, unterstützen kann (Onodera et al. (1998),
in: The Histamine H3 receptor, Herausgeber: Lears und Timmerman,
Seiten 255-267, Elsevier Science B.V.). Darüber hinaus sind in mehreren
Berichten in der Literatur die Eigenschaften von H3-Antagonisten
(beispielsweise Thioperamid, Clobenpropit, Ciproxifan und GT-2331)
zur kognitiven Verbesserung bei Nagermodellen gezeigt worden, umfassend
die „Five
Choice Task", die
Objekterkennung, den „Elevated
Plus Maze", das
Erlernen von neuen Aufgaben und das passive Vermeiden (Giovanni
et al. (1999), Behav. Brain Res. 104, 147-155). Diese Daten lassen
erwarten, dass neue H3-Antagonisten, wie z. B. die vorliegende Reihe,
bei der Behandlung von kognitiven Beeinträchtigungen bei Erkrankungen
wie der Alzheimerschen Krankheit und verwandten neurodegenerativen
Störungen
von Nutzen sein könnten.
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Die
vorliegende Erfindung stellt in einer ersten Ausführungsform
eine Verbindung der Formel (I) oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz davon bereit,
wobei:
R
1 Aryl,
Heteroaryl, -Aryl-X-aryl, -Aryl-X-heteroaryl, -Aryl-X-heterocyclyl,
-Heteroaryl-X-heteroaryl,
-Heteroaryl-X-aryl oder -Heteroaryl-X-heterocyclyl darstellt;
wobei
die Aryl-, Heteroaryl- und Heterocyclylreste von R
1 gegebenenfalls
mit einem oder mehreren (beispielsweise 1, 2 oder 3) Substituenten
substituiert sein können,
welche gleich oder verschieden sein können und welche ausgewählt sind
aus der Gruppe bestehend aus Halogen, Hydroxy, Cyano, Nitro, Oxo,
Halogen-C
1-6-alkyl, Polyhalogen-C
1-6-alkyl, Halogen-C
1-6-alkoxy,
Polyhalogen-C
1-6-alkoxy, C
1-6-Alkyl,
C
1-6-Alkoxy, C
1-6-Alkylthio, C
1-6-Alkoxy-C
1-6-alkyl,
C
3-7-Cycloalkyl-C
1-6-alkoxy,
C
1-6-Alkanoyl, C
1-6-Alkoxycarbonyl,
C
1-6-Alkylsulfonyl,
C
1-6-Alkylsulfinyl, C
1-6-Alkylsulfonyloxy,
C
1-6-Alkylsulfonyl-C
1-6-alkyl,
C
1-6-Alkylsulfonamido-C
1-6-alkyl, C
1-6-Alkylamido-C
1-6-alkyl, Aryl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy,
Aryloxy, Arylsulfonamido, Arylcarboxamido, Aroyl oder einem Rest
-COR
15, -COOR
15,
NR
15R
16, -CONR
15R
16, -NR
15COR
16, NR
15SO
2R
16 oder
-SO
2NR
15R
16 wobei R
15 und
R
16 unabhängig voneinander Wasserstoff,
C
1-6-Alkyl, Halogen-C
1-6-alkyl,
Polyhalogen-C
1-6-alkyl oder C
3-6-Cycloalkyl
darstellen oder zusammen einen heterocyclischen Ring bilden;
X
eine Bindung, O, CO, SO
2, OCH
2 oder
CH
2O darstellt;
R
2 C
3-8-Alkyl, C
3-6-Alkenyl,
C
3-6-Alkinyl, C
3-6-Cycloalkyl,
C
5-6-Cycloalkenyl oder -C
1-4-Alkyl-C
3-6-cycloalkyl
darstellt;
wobei die C
3-6-Cycloalkylreste
von R
2 gegebenenfalls mit einem oder mehreren
(beispielsweise 1, 2 oder 3) Substituenten substituiert sein können, welche
gleich oder verschieden sein können
und welche ausgewählt sind
aus der Gruppe bestehend aus Halogenatomen, C
1-4-Alkyl-
oder Trifluormethylresten;
jeder R
3-
und R
4-Rest unabhängig voneinander C
1-4-Alkyl
darstellt;
m und n unabhängig
voneinander 0, 1 oder 2 darstellen; und
p und q unabhängig voneinander
1 oder 2 darstellen;
oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz davon.
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Spezielle
Verbindungen der Formel (I), die genannt werden können, sind
solche, bei denen die Aryl-, Heteroaryl- und Heterocyclylreste von
R1 gegebenenfalls mit einem oder mehreren
(beispielsweise 1, 2 oder 3) Substituenten substituiert sein können, die
gleich oder verschieden sein können
und die ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus Halogen, Hydroxy, Cyano, Nitro,
Oxo, Halogen-C1-6-alkyl, Polyhalogen-C1-6-alkyl, Halogen-C1-6-alkoxy,
Polyhalogen-C1-6-alkoxy, C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkoxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkoxy-C1-6-alkyl, C3-7-Cycloalkyl-C1-6-alkoxy,
C1-6-Alkanoyl, C1-6-Alkoxycarbonyl,
C1-6-Alkylsulfonyl, C1-6-Alkylsulfinyl,
C1-6-Alkylsulfonyloxy,
C1-6-Alkylsulfonyl-C1-6-alkyl,
C1-6-Alkylsulfonamido-C1-6-alkyl,
C1-6-Alkylamido-C1-6-alkyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy,
Aryloxy, Arylsulfonamido, Arylcarboxamido, Aroyl oder einem Rest
NR15R16, -CONR15R16, -NR15COR16, -NR15SO2R16 oder
-SO2NR15R16, wobei R15 und
R16 unabhängig voneinander Wasserstoff
oder C1-6-Alkyl darstellen oder zusammen
einen heterocyclischen Ring bilden.
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Spezielle
Verbindungen der Formel (I), die genannt werden können, sind
solche, bei denen die Aryl-, Heteroaryl- und Heterocyclylreste von
R1 gegebenenfalls mit einem oder mehreren
(beispielsweise 1, 2 oder 3) Substituenten substituiert sein können, die
gleich oder verschieden sein können
und die ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus Halogen, Hydroxy, Cyano, Nitro,
Oxo, Halogen-C1-6-alkyl, Polyhalogen-C1-6-alkyl, Halogen-C1-6-alkoxy,
Polyhalogen-C1-6-alkoxy, C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkoxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkoxy-C1-6-alkyl, C3-7-Cycloalkyl-C1-6-alkoxy,
C1-6-Alkoxycarbonyl, C1-6-Alkylsulfonyl,
C1-6-Alkylsulfinyl, C1-6-Alkylsulfonyloxy, C1-6-Alkylsulfonyl-C1-6-alkyl,
C1-6-Alkylsulfonamido-C1-6-alkyl,
C1-6-Alkylamido-C1-6-alkyl, Aryl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy,
Aryloxy, Arylsulfonamido, Arylcarboxamido, Aroyl oder einem Rest
NR15R16, -CONR15R16, -NR15COR16, -NR15SO2R16 oder
-SO2NR15R16, wobei R15 und
R16 unabhängig voneinander Wasserstoff,
C1-6-Alkyl oder C3-6-Cycloalkyl
darstellen oder zusammen einen heterocyclischen Ring bilden.
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Bei
einer bestimmten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird eine wie vorstehend definierte Verbindung
der Formel (I) bereitgestellt, wobei R1 Heteroaryl,
-Aryl-X-aryl, -Aryl-X-heteroaryl,
-Aryl-X-heterocyclyl, -Heteroaryl-X-heteroaryl, -Heteroaryl-X-aryl
oder -Heteroaryl-X-heterocyclyl darstellt.
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Alkylreste,
sowohl für
sich allein als auch als Teil eines anderen Rests, können geradkettig
oder verzweigt sein, und auch die Reste Alkoxy und Alkanoyl sind
entsprechend zu deuten. Der Begriff „Halogen" wird hier, wenn nicht anders angegeben,
verwendet, um einen Rest zu beschreiben, der aus Fluor, Chlor, Brom
oder Iod ausgewählt
ist, und der Begriff „Polyhalogen" wird hier verwendet,
um eine Einheit zu bezeichnen, die mehr als ein (beispielsweise
2 bis 5) der Halogenatome enthält.
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Der
Begriff „Aryl" umfasst einzelne
Ringe und kondensierte Ringe, bei denen wenigstens ein Ring aromatisch
ist, wie z. B. Phenyl, Naphthyl und Tetrahydronaphthalinyl.
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Der
Begriff „Heterocyclyl" soll einen 4- bis
7-gliedrigen monocyclischen gesättigten
oder teilweise ungesättigten
aliphatischen Ring oder einen 4- bis 7-gliedrigen gesättigten
oder teilweise ungesättigten
aliphatischen Ring, der mit einem Benzolring kondensiert ist, bezeichnen,
der 1 bis 3 Heteroatome, ausgewählt
aus Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, enthält. Geeignete Beispiele von
solchen monocyclischen Ringen umfassen Pyrrolidinyl, Azetidinyl,
Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl, Tetrahydrofuranyl, Tetrahydropyranyl,
Diazepanyl und Azepanyl. Geeignete Beispiele von mit Benzol kondensierten
heterocyclischen Ringen umfassen Indolinyl, Isoindolinyl, 2,3,4,5-Tetrahydro-1H-3-benzazepin und Tetrahydroisochinolinyl.
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Der
Begriff „Heteroaryl" soll einen 5- bis
6-gliedrigen monocyclischen aromatischen oder einen kondensierten
8- bis 10-gliedrigen bicyclischen aromatischen Ring bezeichnen,
der 1 bis 3 Heteroatome, ausgewählt
aus Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, enthält. Geeignete Beispiele von
solchen monocyclischen aromatischen Ringen umfassen Thienyl, Furyl,
Pyrrolyl, Triazolyl, Imidazolyl, Oxazolyl, Thiazolyl, Oxadiazolyl,
Isothiazolyl, Isoxazolyl, Thiadiazolyl, Pyrazolyl, Pyrimidyl, Pyridazinyl,
Pyrazinyl und Pyridyl. Geeignete Beispiele von solchen kondensierten
aromatischen Ringen umfassen mit Benzol kondensierte aromatische
Ringe, wie z. B. Chinolinyl, Isochinolinyl, Chinazolinyl, Chinoxalinyl,
Cinnolinyl, Naphthyridinyl, Indolyl, Indazolyl, Pyrrolopyridinyl,
Benzofuranyl, Benzothienyl, Benzimidazolyl, Benzoxazolyl, Benzisoxazolyl,
Benzothiazolyl, Benzisothiazolyl, Benzoxadiazolyl, Benzothiadiazolyl
und dergleichen.
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Vorzugsweise
stellt R1
-Aryl (wie z. B. Phenyl),
gegebenenfalls substituiert mit einem Cyano, -CONR15R16 (wie z. B. -CON(H)(Me), -CONMe2 oder -CON(H)(Chlorpropyl)), -COR15 (wie z. B. -COMe, -COEt, -CO-Cyclopropyl
oder -CO-Cyclobutyl), Halogen (wie z. B. Fluor) oder -NR15COR16 (wie z. B.
-NHCOMe);
-Heteroaryl (wie z. B. Pyrid-2-yl, Pyrid-3-yl, Pyrid-4-yl,
Pyrazin-2-yl, Pyridazin-3-yl, Pyrimidin-5-yl oder Chinolin-6-yl),
gegebenenfalls substituiert mit einem Cyano, C1-6-Alkyl
(wie z. B. Methyl), Polyhalogen-C1-6-alkyl
(wie z. B. -CF3), -CONR15R16 (wie z. B. -CON(H)(Me), -CONMe2, -CON(H)(Et), -CON(H)(Pr), -CON(H)(Chlorpropyl), -CON(H)(i-Pr),
-CON(H)(Cyclobutyl) oder -CON(H)(Cyclopentyl)), -COR15 (wie
z. B. -COMe) oder -COOR15 (wie z. B. -COO-tert-Bu);
-Aryl-X-heterocyclyl
(wie z. B. -Phenyl-CO-morpholinyl, -Phenyl-CO-piperidinyl oder -Phenyl-CO-pyrrolidinyl);
-Aryl-X-heteroaryl
(wie z. B. -Phenyloxazolyl, -Phenylisoxazolyl oder -Phenyloxadiazolyl),
gegebenenfalls substituiert mit einem Halogen (wie z. B. Fluor),
C1-6-Alkyl (wie z. B. Methyl) oder Aryl
(wie z. B. Phenyl); oder
-Heteroaryl-X-heterocyclyl (wie z.
B. -Pyrid-2-yl-CO-pyrrolidinyl, -Pyrid-2-yl-CO-piperidinyl, -Pyrid-2-yl-CO-morpholinyl,
-Pyrid-3-yl-CO-pyrrolidinyl, -Pyrid-3-yl-CO-piperidinyl oder -Pyrid-3-yl-CO-morpholinyl)
dar.
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Stärker bevorzugt
stellt R1
-Aryl (wie z. B. Phenyl),
gegebenenfalls substituiert mit einem Cyano, -CONR15R16 (wie z. B. -CON(H)(Me)), -COR15 (wie
z. B. -COMe, -COEt, -CO-Cyclopropyl oder -CO-Cyclobutyl), Halogen (wie z. B. Fluor)
oder NR15COR16 (wie
z. B. NHCOMe);
-Heteroaryl (wie z. B. Pyrid-2-yl, Pyrid-3-yl,
Pyrazin-2-yl, Pyridazin-3-yl, Pyrimidin-5-yl oder Chinolin-6-yl),
gegebenenfalls substituiert mit einem Cyano (wie z. B. 5-Cyano-2-pyridyl
oder 6-Cyano-3-pyridyl), C1-6-Alkyl (wie z.
B. Methyl), Polyhalogen-C1-6-alkyl (wie
z. B. -CF3), -CONR15R16 (wie z. B. -CON(H)(Me), -CONMe2, -CON(H)(Et), -CON(H)(Pr), -CON(H)(i-Pr)
oder -CON(H)(Cyclobutyl)) oder -COR15 (wie
z. B. -COMe);
-Aryl-X-heterocyclyl (wie z. B. -Phenyl-CO-morpholinyl);
-Aryl-X-heteroaryl
(wie z. B. -Phenyloxazolyl, -Phenylisoxazol-5-yl oder Phenyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl),
gegebenenfalls substituiert mit einem Halogen (wie z. B. Fluor),
C1-6-Alkyl (wie z. B. Methyl) oder Aryl
(wie z. B. Phenyl); oder
-Heteroaryl-X-heterocyclyl (wie z.
B. -Pyrid-3-yl-CO-piperidinyl oder -Pyrid-3-yl-CO-morpholinyl) dar.
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Am
stärksten
bevorzugt stellt R1 Pyrid-3-yl, gegebenenfalls
substituiert mit einem -CONR15R16-Rest (wie
z. B. 6-CON(H)(Me) oder 6-CON(H)(Et)), -Phenyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl, gegebenenfalls
substituiert mit einem C1-6-Alkylrest (wie
z. B. Methyl) (wie z. B. 3-Methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl),
Phenyl, gegebenenfalls substituiert mit einem -COR15-Rest
(wie z. B. 4-COMe), Pyridazin-3-yl, gegebenenfalls substituiert
mit einem Polyhalogen-C1-6-alkylrest (wie z.
B. 6-CF3), Pyrazin-2-yl, gegebenenfalls
substituiert mit einem Polyhalogen-C1-6-alkylrest
(wie z. B. 5-CF3), oder Pyrimidin-5-yl,
gegebenenfalls substituiert mit einem Polyhalogen-C1-6-alkylrest
(wie z. B. 2-CF3), dar.
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Besonders
bevorzugt stellt R1 Pyrid-3-yl, gegebenenfalls
substituiert mit einem -CONR15R16-Rest (wie z. B. 6-CON(H)(Me)
oder 6-CON(H)(Et)), -Phenyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl, gegebenenfalls
substituiert mit einem C1-6-Alkylrest (wie
z. B. Methyl) (wie z. B. 3-Methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl), Phenyl, gegebenenfalls
substituiert mit einem -COR15-Rest (wie
z. B. 4-COMe), Pyridazin-3-yl, gegebenenfalls substituiert mit einem
Polyhalogen-C1-6-alkylrest (wie z. B. 6-CF3) oder Pyrimidin-5-yl, gegebenenfalls substituiert
mit einem Polyhalogen-C1-6-alkylrest (wie z.
B. 2-CF3), dar.
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Vorzugsweise
stellen m und n 0 dar.
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Vorzugsweise
stellen p und q 1 dar.
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Vorzugsweise
stellt R2 C3-8-Alkyl
(wie z. B. 1-Methylpropyl oder Isopropyl), C3-6-Cycloalkyl
(wie z. B. Cyclobutyl) oder -C1-4-Alkyl-C3-6-cycloalkyl (wie z. B. -CH2-Cyclopropyl)
dar, stärker
bevorzugt stellt R2 C3-8-Alkyl (wie
z. B. 1-Methylpropyl oder Isopropyl) oder C3-6-Cycloalkyl (wie z.
B. Cyclobutyl) dar, insbesondere Isopropyl oder Cyclobutyl.
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Bevorzugte
Verbindungen gemäß der Erfindung
umfassen die nachstehend gezeigten Beispiele E1 bis E120 oder ein
pharmazeutisch verträgliches
Salz davon.
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Die
am stärksten
bevorzugten Verbindungen gemäß der Erfindung
umfassen:
1-(1-Methylethyl)-4-({1-[4-(3-methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl)phenyl]-4-piperidinyl}oxy)piperidin
(E17);
5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N-methyl-2-pyridincarboxamid
(E38);
1-(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}phenyl)ethanon
(E48);
3-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-6-(trifluormethyl)pyridazin
(E82); oder
5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-(trifluormethyl)pyrimidin
(E88) oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon.
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Ein
pharmazeutisch verträgliches
Säureadditionssalz
kann durch Umsetzen einer Verbindung der Formel (I) mit einer geeigneten
anorganischen oder organischen Säure
(wie z. B. Bromwasserstoffsäure,
Salzsäure,
Schwefelsäure,
Salpetersäure,
Phosphorsäure,
Bernsteinsäure,
Maleinsäure,
Ameisensäure,
Essigsäure, Propionsäure, Fumarsäure, Citronensäure, Weinsäure, Milchsäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Glutaminsäure, Asparaginsäure, p-Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure, Methansulfonsäure, Ethansulfonsäure, Naphthalinsulfonsäuren, wie
z. B. 2-Napthalinsulfonsäure,
oder Hexansulfonsäure),
gegebenenfalls in einem geeigneten Lösungsmittel, wie z. B. einem
organischen Lösungsmittel,
gebildet werden, um ein Salz zu ergeben, das üblicherweise beispielsweise
durch Kristallisation und Filtration isoliert wird. Ein pharmazeutisch
verträgliches Säureadditionssalz
einer Verbindung der Formel (I) kann beispielsweise ein Hydrobromid-,
Hydrochlorid-, Sulfat-, Nitrat-, Phosphat-, Succinat-, Maleat-,
Formiat-, Acetat-, Propionat-, Fumarat-, Citrat-, Tartrat-, Lactat-, Benzoat-,
Salicylat-, Glutamat-, Aspartat-, p-Toluolsulfonat-, Benzolsulfonat-,
Methansulfonat-, Ethansulfonat-, Naphthalinsulfonat- (wie z. B.
2-Naphthalinsulfonat-) oder Hexanoatsalz umfassen oder sein.
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Bestimmte
Verbindungen der Formel (I) können
in stereoisomeren Formen vorliegen. Selbstverständlich umfasst die Erfindung
alle geometrischen und optischen Isomere dieser Verbindungen und
die Gemische davon, einschließlich
Racemate. Fernen bilden Tautomere eine Ausführungsform der Erfindung.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zum Herstellen einer
Verbindung der Formel (I) oder eines pharmazeutisch verträglichen
Salzes davon bereit, wobei das Verfahren umfasst:
- (a)
Umsetzen einer Verbindung der Formel (II) wobei R2,
R3, R4, m, n, p
und q wie vorstehend definiert sind, mit einer Verbindung der Formel
R1-L1, wobei R1 wie vorstehend definiert ist und L1 eine geeignete Abgangsgruppe, wie z. B.
ein Halogenatom (wie z. B. Fluor, Chlor, Brom oder Iod), darstellt;
oder
- (b) Umsetzen einer Verbindung der Formel (III) wobei R1,
R3, R4, m, n, p
und q wie vorstehend definiert sind, mit einer Verbindung der Formel
R2-L2, wobei R2 wie vorstehend definiert ist und L2 eine geeignete Abgangsgruppe, wie z. B.
ein Halogenatom oder ein Sulfonat, wie z. B. Methansulfonat, darstellt;
oder
- (c) Umsetzen einer wie vorstehend definierten Verbindung der
Formel (III) mit einer Verbindung der Formel H-R2 '=O
unter reduzierenden Bedingungen, wobei R2 ' wie
vorstehend für
R2 definiert oder ein Rest, der darin umgewandelt
werden kann, ist; oder
- (d) Herstellen einer Verbindung der Formel (I), wobei p 1 darstellt,
umfassend das Reduzieren einer Verbindung der Formel (IV) wobei R1,
R2, R3, R4, m, n und q wie vorstehend definiert sind
und L3- ein geeignetes Gegenion, wie z.
B. ein Halogenatom, darstellt; oder
- (e) Entschützen
bei einer Verbindung der Formel (I) oder Umwandeln von geschützten Resten;
und gegebenenfalls anschließend
- (f) gegenseitiges Umwandeln zu anderen Verbindungen der Formel
(I).
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Das
Verfahren (a) umfasst typischerweise die Verwendung einer geeigneten
Base, wie z. B. Kaliumcarbonat, in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Dimethylsulfoxid, 1-Methyl-2-pyrrolidinon oder N,N-Dimethylformamid,
bei erhöhter
Temperatur. Bei einer anderen Ausführungsform kann das Verfahren
(a) mit einem geeigneten Katalysatorsystem durchgeführt werden,
wie z. B. mit Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) und 2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl;
oder Bis(dibenzylidenaceton)palladium und 2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl;
oder Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) und Xantphos; oder Acetato(2'-di-tert-butylphosphin-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II);
oder Palladium(II)acetat und BINAP; oder Palladium(II)acetat und
2,8,9-Triisobutyl-2,5,8,9-tetraaza-1-phosphabicyclo[3.3.3]undecan, in Gegenwart
einer geeigneten Base, wie z. B. Natrium-tert-butoxid, Caesiumcarbonat oder Kaliumphosphat,
in einem Lösungsmittel,
wie z. B. o-Xylol, Dioxan oder Toluol, unter einer inerten Atmosphäre, gegebenenfalls
bei einer erhöhten
Temperatur.
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Das
Verfahren (b) umfasst typischerweise die Verwendung einer geeigneten
Base, wie z. B. Kaliumcarbonat, in einem Lösungsmittel, wie z. B. N,N-Dimethylformamid
oder Acetonitril.
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Das
Verfahren (c) umfasst typischerweise die Verwendung von üblichen
Bedingungen der reduzierenden Aminierung mit einem Reduktionsmittel,
wie z. B. Natriumtriacetoxyborhydrid, in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Dichlormethan, oder Hydrieren in Gegenwart eines geeigneten
Katalysators, wie z. B. Palladium.
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Das
Verfahren (d) wird typischerweise unter geeigneten reduzierenden
Bedingungen durchgeführt, beispielsweise
unter Verwendung von Lithiumborhydrid in Kombination mit Ammoniumformiat
und einem Palladium-Katalysator in einem Lösungsmittel, wie z. B. Methanol.
Das Verfahren kann auch schrittweise durch Reduzieren mit Natriumborhydrid
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol, gefolgt von Transfer-Hydrierung, durchgeführt werden,
wie z. B. unter Verwendung von Palladium in Gegenwart von Ammoniumformiat
in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Reduktion durch
Hydrieren über
einem Katalysator, wie z. B. Platinoxid, in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Ethanol, durchgeführt
werden, gegebenenfalls bei erhöhter
Temperatur und erhöhtem
Druck.
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Für Verfahren
(e) können
Beispiele von Schutzgruppen und von Verfahren zu ihrer Entfernung
in T. W. Greene „Protective
Groups in Organic Synthesis" (J.
Wiley und Sons, 1991) gefunden werden. Geeigneten Schutzgruppen
für Amine
umfassen Sulfonyl (beispielsweise Tosyl), Acyl (beispielsweise Acetyl,
2',2',2'-Trichlorethoxycarbonyl,
Benzyloxycarbonyl oder tert-Butoxycarbonyl) und Arylalkyl (beispielsweise
Benzyl), die durch Hydrolyse (beispielsweise unter Verwendung einer
Säure,
wie z. B. Salzsäure)
oder durch Reduzieren (beispielsweise Hydrogenolyse einer Benzylgruppe
oder reduzierendes Entfernen einer 2',2',2'-Trichlorethoxycarbonylgruppe
unter Verwendung von Zink in Essigsäure) wie geeignet entfernt
werden können.
Andere geeignete Schutzgruppen für
Amine umfassen Trifluoracetyl (-COCF3),
das durch basenkatalysierte Hydrolyse entfernt werden kann, oder
eine an eine feste Harzphase gebundene Benzylgruppe, wie z. B. eine
an Merrifield-Harz gebundene 2,6-Dimethoxybenzylgruppe (Ellman-Verknüpfungseinheit),
die durch säurekatalysierte Hydrolyse
entfernt werden kann, beispielsweise mit Trifluoressigsäure.
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Das
Verfahren (f) kann unter Verwendung von herkömmlichen Umwandlungsverfahren
durchgeführt werden,
wie z. B. durch Epimerisierung, Oxidierung, Reduzierung, Alkylierung,
nukleophile oder elektrophile aromatische Substitution, Esterhydrolyse
oder Bildung einer Amidbindung.
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Verbindungen
der Formel (II), wobei p 1 darstellt, können gemäß folgendem Verfahren hergestellt
werden:
wobei
R
2, R
3, R
4, m, n und q wie vorstehend definiert sind,
L
3 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt
und L
3- das entstehende Gegenion darstellt,
L
4 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom, und P
1 eine geeignete
Schutzgruppe darstellt, wie z. B. tert-Butoxycarbonyl.
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Wenn
L4 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Chlor), dann umfasst Schritt
(i) typischerweise die Verwendung einer geeigneten Base, wie z.
B. Kaliumcarbonat oder Natriumhydrid, in einem Lösungsmittel, wie z. B. Dimethylsulfoxid,
gegebenenfalls bei erhöhter
Temperatur.
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Wenn
L3 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Brom, Iod), dann wird
Schritt (ii) typischerweise in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Dichlormethan oder Acetonitril, durchgeführt, gegebenenfalls
bei erhöhter
Temperatur.
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Schritt
(iii) wird unter reduzierenden Bedingungen durchgeführt, beispielsweise
unter Verwendung von Lithiumborhydrid in Kombination mit Ammoniumformiat
und einem Palladium-Katalysator in einem Lösungsmittel, wie z. B. Methanol.
Schritt (iii) kann auch schrittweise durch Reduzieren mit Natriumborhydrid
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol, gefolgt von Transfer-Hydrierung durchgeführt werden,
beispielsweise unter Verwendung von Palladium in Gegenwart von Ammoniumformiat
in einem Lösungsmittel, wie
z. B. Methanol. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Reduktion
durch Hydrieren über
einem Katalysator, wie z. B. Platinoxid, in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Ethanol, durchgeführt
werden, gegebenenfalls bei erhöhter
Temperatur und erhöhtem
Druck.
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Schritt
(iv) ist eine Umsetzung zur Schutzgruppenentfernung, wobei die Bedingungen
von der Beschaffenheit des Rests P1 abhängen. Das
Entfernen einer tert-Butoxycarbonylgruppe P1 kann
bei sauren Bedingungen durchgeführt
werden, beispielsweise unter Verwendung von Trifluoressigsäure in einem
geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Ethylacetat, oder von HCl in Dioxan.
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Verbindungen
der Formel (II), wobei p 1 darstellt, können auch gemäß folgendem
Verfahren hergestellt werden:
wobei
R
2, R
3, R
4, m, n, q, P
1 und
L
3 wie vorstehend definiert sind, L
5 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt, wie
z. B. ein Halogenatom, und P
2 eine geeignete
Schutzgruppe darstellt, wie z. B. Benzyl oder p-Methoxybenzyl.
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Wenn
L5 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Brom), dann wird Schritt
(i) typischerweise in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Dichlormethan, durchgeführt, gegebenenfalls bei erhöhter Temperatur.
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Schritt
(ii) wird unter geeigneten reduzierenden Bedingungen durchgeführt. Das
Reduzieren kann schrittweise durch Reduzieren mit Natriumborhydrid
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol, gefolgt von Hydrieren in Gegenwart eines Palladium-Katalysators
und anschließendes
Transfer-Hydrieren, beispielsweise unter Verwendung von Palladium
in Gegenwart von Ammoniumformiat in einem Lösungsmittel, wie z. B. Methanol,
durchgeführt
werden. Das Reduzieren kann auch mit Natriumborhydrid in einem geeigneten
Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol, gefolgt von Transfer-Hydrieren durchgeführt werden,
beispielsweise unter Verwendung von Palladium in Gegenwart von Ammoniumformiat
in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol. Das Reduzieren kann auch unter Verwendung von
Lithiumborhydrid in Kombination mit Ammoniumformiat und einem Palladium-Katalysator
in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol, gefolgt von Hydrieren in Gegenwart eines geeigneten
Katalysators, wie z. B. Palladium, durchgeführt werden.
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Wenn
L3 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Brom, Iod), dann umfasst
Schritt (ii) typischerweise das Umsetzen mit R2-L3 in einem geeigneten Lösungsmittel, wie z. B. Dichlormethan
oder Acetonitril, gegebenenfalls bei erhöhter Temperatur. Bei einer
anderen Ausführungsform
kann die Umsetzung mit einer Verbindung R2=O
unter Verwendung von Bedingungen der reduzierenden Aminierung durchgeführt werden,
wie z. B. mit Natriumtriacetoxyborhydrid in einem geeigneten Lösungsmittel, wie
z. B. Dichlormethan, oder Hydrieren in Gegenwart eines geeigneten
Katalysators, wie z. B. Palladium.
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Schritt
(iv) ist eine Umsetzung zur Schutzgruppenentfernung, wobei die Bedingungen
von der Beschaffenheit des Rests P1 abhängen. Das
Entfernen einer tert-Butoxycarbonylgruppe P1 kann
bei sauren Bedingungen durchgeführt
werden, beispielsweise unter Verwendung von Trifluoressigsäure in einem
geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Ethylacetat, oder von HCl in Dioxan.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
kann eine Verbindung der Formel (VII) direkt reduziert werden, um durch
Hydrieren über
einem Katalysator, wie z. B. Platinoxid, in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Ethanol, gegebenenfalls in Gegenwart einer Säure, wie
z. B. Essigsäure,
und gegebenenfalls bei erhöhter
Temperatur und erhöhtem
Druck, eine Verbindung der Formel (XI) zu ergeben. Das Reduzieren
kann auch in Gegenwart einer Verbindung der Formel R2=O
durchgeführt
werden, um eine Verbindung der Formel (IX) zu ergeben.
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Verbindungen
der Formel (III), wobei q 1 darstellt, können gemäß folgendem Verfahren hergestellt werden:
wobei
R
1, R
3, R
4, m, n, p, L
1, L
4, L
5, P
1 und
P
2 wie vorstehend definiert sind.
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Wenn
L4 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Chlor), dann umfasst Schritt
(i) typischerweise die Verwendung einer geeigneten Base, wie z.
B. Kaliumcarbonat oder Natriumhydrid, in einem Lösungsmittel, wie z. B. Dimethylsulfoxid,
gegebenenfalls bei erhöhter
Temperatur.
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Wenn
L5 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Brom), dann wird Schritt
(ii) typischerweise in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Dichlormethan, durchgeführt, gegebenenfalls bei erhöhter Temperatur.
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Schritt
(iii) wird unter reduzierenden Bedingungen durchgeführt, beispielsweise
unter Verwendung von Lithiumborhydrid in Kombination mit Ammoniumformiat
und einem Palladium-Katalysator in einem Lösungsmittel, wie z. B. Methanol,
gefolgt von Hydrieren in Gegenwart eines geeigneten Katalysators,
wie z. B. Palladium. Das Reduzieren kann auch schrittweise durch
Reduzieren mit Natriumborhydrid in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol, gefolgt von Hydrieren in Gegenwart eines Palladium-Katalysators
und anschließendes
Transfer-Hydrieren, beispielsweise unter Verwendung von Palladium
in Gegenwart von Ammoniumformiat in einem Lösungsmittel, wie z. B. Methanol,
durchgeführt
werden. Das Reduzieren kann auch mit Natriumborhydrid in einem geeigneten
Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol, gefolgt von Transfer-Hydrieren durchgeführt werden,
beispielsweise unter Verwendung von Palladium in Gegenwart von Ammoniumformiat
in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Methanol.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
kann eine Verbindung der Formel (VII)a direkt
reduziert werden, um durch Hydrieren über einem Katalysator, wie
z. B. Platinoxid, in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Ethanol, gegebenenfalls in Gegenwart einer Säure, wie
z. B. Essigsäure,
und gegebenenfalls bei erhöhter
Temperatur und erhöhtem
Druck, eine Verbindung der Formel (XI)a zu
ergeben.
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Wenn
L1 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Fluor oder Chlor), dann
umfasst Schritt (iv) typischerweise die Verwendung einer geeigneten
Base, wie z. B. Kaliumcarbonat, in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Dimethylsulfoxid oder N,N-Dimethylformamid, bei erhöhter Temperatur.
Bei einer anderen Ausführungsform
kann Schritt (iv) mit einem geeigneten Katalysatorsystem, wie z.
B. Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) und 2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl;
Bis(dibenzylidenaceton)palladium und 2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl; oder Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
und Xantphos; oder Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II);
oder Palladium(II)acetat und BINAP; oder Palladium(II)acetat und
2,8,9-Triisobutyl-2,5,8,9-tetraaza-1-phosphabicyclo[3.3.3]undecan,
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie z. B. Natrium-tert-butoxid,
Caesiumcarbonat oder Kaliumphosphat, in einem Lösungsmittel, wie z. B. o-Xylol,
Dioxan oder Toluol, unter einer inerten Atmosphäre, gegebenenfalls bei einer
erhöhten
Temperatur, durchgeführt
werden.
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Schritt
(v) ist eine Umsetzung zur Schutzgruppenentfernung, wobei die Bedingungen
von der Beschaffenheit des Rests P1 abhängen. Das
Entfernen einer tert-Butoxycarbonylgruppe P1 kann
bei sauren Bedingungen durchgeführt
werden, beispielsweise unter Verwendung von Trifluoressigsäure in einem
geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Ethylacetat, oder von HCl in Dioxan.
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Verbindungen
der Formel (IV) können
gemäß folgendem
Verfahren hergestellt werden:
wobei
R
1, R
2, R
3, R
4, m, n, q, L
3 und L
4 wie vorstehend
definiert sind.
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Wenn
L4 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Chlor), dann umfasst Schritt
(i) typischerweise die Verwendung einer geeigneten Base, wie z.
B. Kaliumcarbonat oder Natriumhydrid, in einem Lösungsmittel, wie z. B. Dimethylsulfoxid,
gegebenenfalls bei erhöhter
Temperatur.
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Wenn
L3 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie z. B. ein Halogenatom (beispielsweise Brom oder Iod), dann wird
Schritt (ii) typischerweise in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Dichlormethan, durchgeführt, gegebenenfalls bei erhöhter Temperatur.
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Verbindungen
der Formeln (V), (V)a, (VI), (VI)a, (XIII) und R1-L1, R2-L2 und
R2-L3 sind entweder
in der Literatur bekannt oder sie können durch analoge Verfahren
hergestellt werden.
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Verbindungen
der Formel (I) und ihre pharmazeutisch verträglichen Salze weisen eine Affinität für den Histamin-H3-Rezeptor
auf und es wird angenommen, dass sie von möglichem Nutzen bei der Behandlung
von neurologischen Erkrankungen sind, umfassend die Alzheimersche
Krankheit, Demenz, altersbedingte Gedächtnis-Fehlfunktion, schwache
kognitive Beeinträchtigung,
kognitives Defizit, Epilepsie, neuropathischer Schmerz, Entzündungsschmerz,
Parkinsonsche Krankheit, Multiple Sklerose, Schlaganfall und Schlafstörungen,
einschließlich
Narkolepsie; psychiatrische Störungen,
umfassend Schizophrenie (insbesondere das kognitive Defizit bei
Schizophrenie), Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung, Depression
(insbesondere die bipolare Störung)
und Sucht; und andere Erkrankungen, umfassend Obesitas, Asthma,
allergische Rhinitis, Verstopfung der Nase, chronisch obstruktive
Lungenerkrankung und Magen-Darm-Störungen.
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Die
Erfindung stellt daher auch eine Verbindung der Formel (I) oder
ein pharmazeutisch verträgliches Salz
davon zur Verwendung als therapeutischer Wirkstoff bei der Behandlung
oder der Prophylaxe der vorstehend genannten Störungen, insbesondere von neurodegenerativen
Störungen
einschließlich
der Alzheimerschen Krankheit, bereit.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
stellt die Erfindung die Verwendung einer Verbindung der Formel (I)
oder eines pharmazeutisch verträglichen
Salzes davon bei der Herstellung eines Medikaments zur Verwendung
bei der Behandlung der vorstehend genannten Störungen bereit.
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Bei
der Verwendung in der Therapie sind die Verbindungen der Formel
(I) üblicherweise
in einer pharmazeutischen Standardzusammensetzung formuliert. Solche
Zusammensetzungen können
unter Verwendung von Standardverfahren hergestellt werden.
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Daher
stellt die vorliegende Erfindung ferner eine pharmazeutische Zusammensetzung
zur Verwendung bei der Behandlung der vorstehend genannten Störungen bereit,
umfassend die Verbindung der Formel (I) oder ein pharmazeutisch
verträgliches
Salz davon und einen pharmazeutisch verträglichen Träger.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner eine pharmazeutische Zusammensetzung
bereit, welche die Verbindung der Formel (I) oder ein pharmazeutisch
verträgliches
Salz davon und einen pharmazeutisch verträglichen Träger umfasst.
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Verbindungen
der Formel (I) können
in Kombination mit anderen therapeutischen Wirkstoffen verwendet
werden, beispielsweise mit Histamin-H1-Antagonisten oder mit Medikamenten,
die entweder zum Modifizieren der Erkrankung oder für symptomatische
Behandlungen der Alzheimerschen Krankheit verwendbar angesehen werden.
Geeignete Beispiele von solchen anderen therapeutischen Wirkstoffen
können
Wirkstoffe sein, von denen bekannt ist, dass sie die cholinerge
Weiterleitung modifizieren, wie z. B. 5-HT6-Antagonisten, M1-muscarinische
Agonisten, M2-muscarinische Antagonisten oder Acetylcholinesterase-Inhibitoren.
Bei der Verwendung der Verbindungen in Kombination mit anderen therapeutischen
Wirkstoffen können
die Verbindungen nacheinander oder gleichzeitig auf einem beliebigen
geeigneten Weg verabreicht werden.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
stellt die Erfindung daher eine Kombination, umfassend eine Verbindung
der Formel (I) oder ein pharmazeutisch verträgliches Derivat davon zusammen
mit einem weiteren therapeutischen Wirkstoff oder weiteren therapeutischen
Wirkstoffen bereit.
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Die
vorstehend genannten Kombinationen können zur Verwendung günstig in
der Form einer pharmazeutischen Formulierung vorgelegt werden, und
somit bilden pharmazeutische Formulierungen, die eine wie vorstehend
definierte Kombination zusammen mit einem pharmazeutisch verträglichen
Träger
oder Exzipienten umfassen, eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Die
einzelnen Komponenten von solchen Kombinationen können nacheinander
oder gleichzeitig in getrennten oder kombinierten pharmazeutischen
Formulierungen verabreicht werden.
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Wenn
eine Verbindung der Formel (I) oder ein pharmazeutisch verträgliches
Derivat davon in Kombination mit einem zweiten therapeutischen Wirkstoff,
der gegen den gleichen Erkrankungszustand wirksam ist, verwendet
wird, kann die Dosis jeder Verbindung von jener bei der Verwendung
der Verbindung für
sich allein verschieden sein. Geeignete Dosen können vom Fachmann leicht abgeschätzt werden.
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Eine
pharmazeutische Zusammensetzung gemäß der Erfindung, die durch
Mischen, geeigneterweise bei Umgebungstemperatur und atmosphärischem
Druck, hergestellt werden kann, wird üblicherweise zur oralen, parenteralen
oder rektalen Verabreichung angepasst und kann als solche in der
Form von Tabletten, Kapseln, oralen Flüssigpräparaten, Pulvern, Granulatkörnern, Lutschtabletten,
rekonstituierbaren Pulvern, injizierbaren oder infundierbaren Lösungen oder
Suspensionen oder Zäpfchen
vorliegen. Zusammensetzungen zur oralen Verabreichung sind allgemein
bevorzugt.
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Tabletten
und Kapseln zur oralen Verabreichung können in Einheitsdosisform vorliegen
und können herkömmliche
Exzipienten umfassen, wie z. B. Bindemittel, Füllstoffe, Tablettierungs-Gleitmittel,
Sprengmittel und verträgliche
Netzmittel. Die Tabletten können
durch Verfahren, die in der üblichen
pharmazeutischen Praxis bekannt sind, beschichtet sein.
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Orale
Flüssigpräparate können in
der Form von beispielsweise wässrigen
oder öligen
Suspensionen, Lösungen,
Emulsionen, Sirupen oder Elixieren vorliegen, oder sie können in
der Form eines Trockenprodukts zum Rekonstituieren mit Wasser oder
einer anderen geeigneten Schleppersubstanz vor der Verwendung vorliegen.
Solche Flüssigpräparate können herkömmliche
Zusatzstoffe umfassen, wie z. B. Suspendierungsmittel, Emulgierungsmittel,
nicht-wässrige
Schleppersubstanzen (die Speiseöle
umfassen können),
Konservierungsmittel und, falls gewünscht, herkömmliche geschmacksgebende oder
farbgebende Stoffe.
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Zur
parenteralen Verabreichung werden flüssige Einheitsdosisformen unter
Verwendung einer Verbindung der Erfindung oder eines pharmazeutisch
verträglichen
Salzes davon und einer sterilen Schleppersubstanz hergestellt. In
Abhängigkeit
von der Schleppersubstanz und der Konzentration, die verwendet werden, kann
die Verbindung in der Schleppersubstanz suspendiert oder gelöst werden.
Bei der Herstellung von Lösungen
kann die Verbindung zur Injektion gelöst und vor dem Abfüllen in
ein geeignetes Fläschchen
oder eine Ampulle und dem Versiegeln filtersterilisiert werden.
Vorteilhafterweise werden Hilfsstoffe, wie z. B. ein Lokalanästhetikum,
Konservierungsmittel und Puffermittel, in der Schleppersubstanz
gelöst.
Zum Verbessern der Stabilität
kann die Zusammensetzung nach dem Abfüllen in das Fläschchen
gefroren und das Wasser unter Vakuum entfernt werden. Parenterale
Suspensionen werden im Wesentlichen auf die gleiche Weise hergestellt,
mit der Ausnahme, dass die Verbindung in der Schleppersubstanz suspendiert
und nicht darin gelöst wird,
und dass das Sterilisieren nicht durch Filtration erreicht werden
kann. Die Verbindung kann durch Exponieren an Ethylenoxid vor dem
Suspendieren in einer sterilen Schleppersubstanz sterilisiert werden.
Vorteilhafterweise wird ein oberflächenaktives Mittel oder ein
Netzmittel in die Zusammensetzung eingeschlossen, um eine gleichmäßige Verteilung
der Verbindung zu erleichtern.
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Die
Zusammensetzung kann abhängig
von dem Verfahren der Verabreichung 0,1 bis 99 Gew.-%, vorzugsweise 10
bis 60 Gew.-%, Wirkstoff umfassen. Die bei der Behandlung der vorstehend
genannten Störungen
verwendete Dosis der Verbindung wird auf die übliche Weise mit der Schwere
der Störungen,
dem Gewicht des Patienten und anderen ähnlichen Faktoren variieren.
Als allgemeine Richtlinie können
geeignete Einheitsdosen jedoch 0,05 bis 1000 mg, besser geeignet
1,0 bis 200 mg, betragen, wobei solche Einheitsdosen öfter als
ein Mal pro Tag verabreicht werden können, beispielsweise zwei oder
drei Mal pro Tag. Eine solche Therapie kann sich über mehrere
Wochen oder Monate erstrecken.
-
Die
nachstehenden Beschreibungen und Beispiele veranschaulichen die
Herstellung von Verbindungen der Erfindung. Für Umsetzungen, die unter Wärmen mit
Mikrowellen durchgeführt
werden, wurde ein EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor
verwendet. Die im Handel erhältlichen
Radikalfängerharze,
die verwendet wurden, sind von Argonaut Technologies bezogen worden.
Die Harze und die Molarität
der Feststoff-Reagenzien wurden wie geliefert verwendet. Zum Aufarbeiten
der Umsetzungen wurden Varian Mega BE (10 g) SCX-Säulen oder
Isolute Flash SCX-2(20 g)-Säulen
verwendet. Dabei wurden rohe Gemische auf die Säule aufgebracht, nichtpolare
Materialien wurden mit Methanol ausgewaschen und die gewünschten
Amine mit Ammoniak in Methanol eluiert.
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Beschreibung 1
-
tert-Butyl-4-(4-pyridinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D1)
-
Verfahren A
-
Zu
1-tert-Butoxycarbonyl-4-hydroxypiperidin (2 g) in DMSO (20 ml) wurde
Kaliumcarbonat (2 g) zugegeben, gefolgt von 4-Chlorpyridin (1,3
g). Die Umsetzung wurde 3 h bei 70 °C gewärmt und anschließend abgekühlt und
mit EtOAc (50 ml) verdünnt.
Das Gemisch wurde mit gesättigter
Kochsalzlösung
(4 ×)
gewaschen und anschließend
eingedampft und chromatographiert (Silicagel; Elution mit EtOAc/MeOH,
0-50 % MeOH), um die Titelverbindung (D1) als einen Gummi zu ergeben
(1,5 g).
-
Verfahren B
-
Natriumhydrid
(20,88 g) wurde in DMSO (600 ml) unter Argon suspendiert, anschließend wurde 4-Chlorpyridinhydrochlorid
(31,0 g), das in DMSO (150 ml) suspendiert war, über einen Zeitraum von 45 min langsam
zugesetzt. Anschließend
wurde die Umsetzung 10 min gerührt.
1-tert-Butoxycarbonyl-4-hydroxypiperidin (35 g), das in DMSO (150
ml) gelöst
war, wurde über
einen Zeitraum von 15 min zugesetzt, dann wurde die Umsetzung bei
RT über Nacht
gerührt.
Anschließend
wurde eine gesättigte
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(150 ml) langsam zugesetzt und die Umsetzung 20 min gerührt. Das
Gemisch wurde auf ein Minimum eingedampft, in Ethylacetat (600 ml)
wieder aufgelöst
und mit gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat (150 ml)/Wasser (150 ml), gefolgt von Wasser
(5 × 250
ml), gewaschen. Die organische Schicht wurde mit entfärbendem
Holzkohlepulver (15 g) behandelt und 45 min getrocknet (MgSO4). Die Lösung
wurde filtriert und eingedampft, um einen gelben Feststoff zu ergeben,
der mit Hexan pulverisiert und anschließend bei 50 °C über Nacht
getrocknet wurde, um die Titelverbindung (D1) als einen blassgelben
Feststoff zu ergeben (38,0 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 279 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,43 (2H, d, J = 4,8 Hz), 6,87 (2H, d,
J = 4,8 Hz), 4,57 (1H, m), 3,68 (2H, m), 3,37 (2H, m), 1,90 (2H,
m), 1,78 (2H, m), 1,47 (9H, s).
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Beschreibung 2
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1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidindihydrochlorid
(D2)
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Verfahren A
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tert-Butyl-4-(4-pyridinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D1) (0,5 g) in DCM (5 ml) wurde mit Isopropyliodid (2 ml) behandelt.
Nach 2 Tagen wurde die Umsetzung aus Toluol eingedampft (2 ×) und anschließend mit
Diethylether pulverisiert. Der Rückstand
wurde in MeOH (10 ml), das festes Ammoniumformiat (0,2 g) enthielt, gelöst, dann
wurde Lithiumborhydrid (2 ml, 1 M Lösung in THF) unter einem Argonstrom
und unter schnellem Rühren
langsam zugesetzt. Anschließend
wurde Palladium auf Kohlenstoff (0,2 g, 10 % Pd/C) als Schlamm in Wasser
(2 ml) zugesetzt, dann wurde weiteres Lithiumborhydrid (2 ml, 1
M Lösung
in THF) tropfenweise zugesetzt. Nach 2 h wurde die Umsetzung mit
EtOAc und gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat verdünnt
und durch Celite filtriert. Die EtOAc-Schicht wurde abgetrennt und
zu einem Gummi eingedampft, der in einem kleinen Volumen EtOAc gelöst und mit
einem Überschuss
von 95 % TFA/Wasser behandelt wurde. Nach 2 h wurde Toluol zugesetzt,
die Umsetzung wurde eingedampft und anschließend aus Toluol erneut eingedampft.
Der Rückstand
wurde in EtOAc gelöst
und mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether) behandelt. Filtration des
Präzipitats ergab
die Titelverbindung (D2) (0,5 g).
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Verfahren B
-
Schritt 1: 4-[(1-{tert-Butoxycarbonyl}-4-piperidinyl)oxy]-1-(1-methylethyl)pyridiniumiodid
-
tert-Butyl-4-(4-pyridinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D1) (5,2 g) wurde mit Isopropyliodid (21,6 ml) behandelt und die
so erhaltene Lösung
2,5 h in einem Ölbad
bei 90 °C
gewärmt.
Das Gemisch wurde abgekühlt und
dann aus Toluol (2 × 30
ml) zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde mit Diethylether
(2 × 150
ml) pulverisiert. Der Rückstand
wurde in DCM gelöst
und unter Verwendung von Diethylether aus der Lösung präzipitiert. Trocknen des Rückstands
unter Vakuum ergab die im Untertitel genannte Verbindung als einen Schaum
(8,4 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 322 (MH+). 1H-NMR δ CDCl3: 1,47 (9H, s), 1,70 und 1,72 (6H, 2s),
1,78 (2H, m), 2,07 (2H, m), 3,40 (2H, m), 3,80 (2H, m), 5,07 (1H,
m), 5,16 (1H, m), 7,68 (2H, d, J = 7,6 Hz) und 9,02 (2H, d, J =
7,6 Hz).
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Schritt 2: tert-Butyl-4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidincarboxylat
-
Verfahrensablauf A
-
Das
Produkt von D2, Verfahren B, Schritt 1 (0,50 g), wurde in Ethanol
(20 ml) gelöst
und über
PtO2 bei 50 psi 6 Tage hydriert. Der Katalysator
wurde abfiltriert und das Filtrat zur Trockene eingedampft. Der
Rückstand
wurde zwischen einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
und Ethylacetat aufgetrennt. Der organische Extrakt wurde abgetrennt,
mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen und anschließend
getrocknet (MgSO4) und konzentriert, um
die im Untertitel genannte Verbindung als ein farbloses Öl zu ergeben
(0,198 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 327 (MH+). 1H-NMR δ CDCl3: 1,03 und 1,04 (6H, 2s), 1,45 (9H, s),
1,52-1,92 (8H, m), 2,25 (2H, m), 2,75 (3H, m), 3,05 (2H, m), 3,40
(1H, m), 3,54 (1H, m) und 3,80 (2H, m).
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Verfahrensablauf B
-
Das
Produkt von D2, Verfahren B, Schritt 1 (8,4 g), wurde in Methanol
(100 ml) gelöst
und portionsweise mit granulatförmigem
Natriumborhydrid (3,2 g) unter einer Argonatmosphäre behandelt.
Die Reaktionslösung
wurde 1 h bei RT gerührt,
anschließend
wurde Aceton (20 ml) zugesetzt und das Rühren weitere 15 min fortgesetzt.
Die Reaktionslösung
wurde zur Trockene eingedampft und der Rückstand zwischen Ethylacetat
und einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
aufgetrennt. Die organische Schicht wurde abgetrennt und mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen. Nach dem Trocknen (MgSO4) wurde
die Lösung
eingedampft, in MeOH (100 ml) wieder aufgelöst und mit Ammoniumformiat
(12 g) behandelt. Das Gemisch wurde kurz entgast, anschließend wurde
10 % Pd/C (60 %-ige feuchte Paste; 4 g) zugesetzt und das Gemisch
unter leichtem Rückfluss
und unter einer Argonatmosphäre
3 h gewärmt.
Das Gemisch wurde abgekühlt
und durch Celite filtriert. Das Filtrat wurde zur Trockene eingedampft
und der Rückstand
zwischen Ethylacetat und einer gesättigten Kaliumcarbonat-Lösung aufgetrennt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen und anschließend getrocknet
(MgSO4) und konzentriert. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt [Silicagel, Stufengradienten-Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-20 %], um die Titelverbindung
als einen Gummi zu ergeben (4 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 327 (MH+).
-
Schritt 3: 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidindihydrochlorid
-
Das
Produkt von D2, Verfahren B, Schritt 2 (3,8 g), wurde in einer kleinen
Menge MeOH (15 ml) gelöst und
mit 4 N HCl in Dioxan (35 ml) behandelt. Nach 30 min wurde die Umsetzung
2 h bei 50 °C
gewärmt
und anschließend
wieder abgekühlt
und aus Toluol eingedampft (2 × 50
ml). Der Rückstand
wurde mit Diethylether pulverisiert und anschließend unter Vakuum getrocknet,
um das im Titel genannte Dihydrochloridsalz (D2) zu ergeben. Dieses
Material wurde in der kleinstmöglichen
Menge von destilliertem Wasser (etwa 15 ml) gelöst, dann wurde ein Überschuss
an festem Kaliumcarbonat sorgfältig
portionsweise zugesetzt. Anschließend wurde Ethylacetat (50
ml) zugesetzt, nach Erwärmen
und Schütteln
wurde auch ein Überschuss
an Magnesiumsulfat zugesetzt, bis keine sichtbare wässrige Phase
mehr vorhanden war. Das Gemisch wurde filtriert und die Feststoffe
mit EtOAc (20 ml) und DCM (30 ml) gewaschen. Die kombinierten organischen
Phasen wurden mit weiterem Magnesiumsulfat behandelt, um restliches
Wasser zu entfernen, filtriert und eingedampft, um 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(freie Base der Verbindung) als ein viskoses Öl zu ergeben (1,3 g). MS-Elektrospray
(+ve-Ionen) 227 (MH+). 1H-NMR δ CDCl3: 1,03 (6H, d), 1,42 (2H, m), 1,59 (3H,
m), 1,87 (4H, m), 2,22 (2H, m), 2,59 (2H, m), 2,68 (1H, m), 2,76
(2H, m), 3,08 (2H, m) und 3,41 (2H, m).
-
Beschreibung 3
-
1-Benzyl-4-[(1-tert-butoxycarbonyl-4-piperidinyl)oxy]pyridiniumbromid
(D3)
-
Verfahren A
-
Zu
tert-Butyl-4-(4-pyridinyloxy)-1-piperidincarboxylat (D1) (25,47
g) in DCM (200 ml) wurde Benzylbromid (21,91 ml) zugesetzt. Nach
4 Tagen wurde die Umsetzung eingedampft und ein kleines Volumen
DCM zugesetzt, bis alle Feststoffe gelöst waren. Anschließend wurde
Diethylether zugesetzt und das so erhaltene Präzipitat abfiltriert, um die
Titelverbindung (D3) als einen Feststoff zu ergeben (32,68 g).
-
Verfahren B
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tert-Butyl-4-(4-pyridinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D1) (37,5 g) wurde in DCM (400 ml) gelöst. Benzylbromid (32,26 ml)
wurde zugesetzt und die Umsetzung 4 h bei RT gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
auf ein Minimum eingedampft und der rohe Rückstand in einer geringen Menge
DCM wieder aufgelöst.
Zu der DCM-Lösung
wurde unter Rühren
Diethylether zugesetzt, bis das Produkt präzipitierte. Der blass rosafarbene Feststoff
wurde durch Filtration isoliert und über Nacht bei 50 °C unter Hochvakuum
getrocknet, um die Titelverbindung (D3) zu ergeben (60,0 g). MS-Elektrospray
(+ve-Ionen) 369 (M+). 1H-NMR δ (CDCl3): 9,20 (2H, d, J = 7,5 Hz), 7,58 (2H, m),
7,50 (2H, d, J = 7,5 Hz), 7,41 (3H, m), 6,04 (2H, s), 5,00 (1H,
m), 3,71 (2H, m), 3,38 (2H, m), 2,03 (2H, m), 1,74 (2H, m), 1,47
(9H, s).
-
Beschreibung 4
-
tert-Butyl-4-(4-piperidinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D4)
-
Verfahren A
-
Zu
1-Benzyl-4-[(1-tert-butoxycarbonyl-4-piperidinyl)oxy]pyridiniumbromid
(D3) (15 g) in MeOH (500 ml) wurde Lithiumborhydrid (100 ml, 2 M
Lösung
in THF) unter einem Argonstrom langsam zugesetzt, wobei die Temperatur
unterhalb von 30 °C
gehalten wurde. Nach 2 h wurde Ameisensäure (30 ml) bis zu einem pH-Wert
von etwa 4 zugesetzt. Anschließend
wurde Ammoniumformiat (50 g) in MeOH (100 ml) als Schlamm zugesetzt,
gefolgt von Palladium auf Kohlenstoff (2 g, 10 % Pd/C). Nach 2 Tagen
wurde die Umsetzung filtriert und eingedampft, in EtOAc (400 ml)
wieder aufgelöst
und mit einer gesättigten Natriumhydrogencarbonat-Lösung und
Kochsalzlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4), eingedampft und in MeOH (200 ml) wieder
aufgelöst.
Anschließend
wurde Essigsäure
(20 ml) zugesetzt, gefolgt von Pd auf Kohlenstoff (2 g, 10 % Pd/C),
dann wurde die Umsetzung 16 h bei RT hydriert, gefolgt von 2 h bei
80 °C. Das
Reaktionsgemisch wurde filtriert, eingedampft, in EtOAc (300 ml)
wieder aufgelöst
und mit einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonat-Lösung,
gefolgt von Kochsalzlösung,
gewaschen und anschließend
getrocknet (MgSO4) und eingedampft, um die
Titelverbindung (D4) als ein Öl
zu ergeben (1,75 g).
-
Verfahren B
-
1-Benzyl-4-[(1-tert-butoxycarbonyl-4-piperidinyl)oxy]pyridiniumbromid
(D3) (60 g) wurde in Methanol (500 ml) unter Argon gerührt, wobei
Natriumborhydrid (Pellets, 20,2 g) über einen Zeitraum von 40 min
portionsweise zugesetzt wurde. Die Umsetzung wurde weitere 45 min
gerührt,
dann wurde Aceton (65 ml) zugesetzt und die Umsetzung 1 h 20 min
gerührt.
Anschließend
wurde die so erhaltene Lösung
durch einen der nachstehenden Schritte 1 oder 2 behandelt.
-
Schritt
1: 10 % Pd/C (Paste, 20 g) wurde zu der vorstehend beschriebenen
Lösung
zugesetzt und das Gemisch 2 h bei atmosphärischem Druck hydriert. Anschließend wurde
die Umsetzung filtriert, eingedampft, in Ethylacetat (500 ml) wieder
aufgelöst
und mit einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(3 × 300 ml)
und Kochsalzlösung
(300 ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4) und eingedampft, um ein gelbes Öl zu ergeben
(41 g). Das Öl
wurde in Methanol (700 ml) gelöst,
anschließend
wurde Ammoniumformiat (69,4 g) zugesetzt, gefolgt von 10 % Pd/C
(Paste, 20 g). Die Umsetzung wurde auf 55 °C (Badtemperatur) erwärmt (bei
Erreichen einer Innentemperatur von 30 °C wurde Sprudeln beobachtet),
1 h bei 55 °C
und anschließend
30 min bei 60 °C
gehalten. Anschließend
wurde die Umsetzung filtriert und konzentriert. Der Rückstand
wurde in Ethylacetat (700 ml) wieder aufgelöst und mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
(3 × 300
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingedampft,
um ein Öl
zu ergeben, das beim Stehen lassen kristallisierte, um die Titelverbindung
(D4) als meinen weißen
Feststoff zu ergeben (26,0 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 285 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 3,79 (2H, m), 3,65-3,38 (2H, m), 3,06
(4H, m), 2,60 (2H, m), 1,91-1,67 (4H, m), 1,59-1,31 (13H, m).
-
Schritt
2: Ein Aliquot der vorstehend beschriebenen Lösung (20 ml; etwa 2,1 g Enolether)
wurde 2 h mit entfärbendem
Holzkohlepulver (2 g) behandelt. Das Gemisch wurde filtriert und
eingedampft. Der Rückstand
wurde in Ethylacetat (30 ml) wieder aufgelöst und mit einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(3 × 20
ml) und Kochsalzlösung
(20 ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4) und eingedampft, um einen weißen Feststoff
zu ergeben (1,5 g). Der Feststoff wurde in Methanol (25 ml) gelöst, anschließend wurde
Ammoniumformiat (2,54 g) zugesetzt, gefolgt von 10 % Pd/C (Paste,
0,7 g). Die Umsetzung wurde auf 55 °C (Badtemperatur) erwärmt (bei
Erreichen einer Innentemperatur von 30 °C wurde Sprudeln beobachtet),
1 h bei 55 °C
und anschließend
30 min bei 60 °C
gehalten. Anschließend
wurde die Umsetzung filtriert und konzentriert. Der Rückstand
wurde in Ethylacetat (50 ml) wieder aufgelöst und mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
(3 × 30
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingedampft,
um ein Öl zu
ergeben, das beim Stehen lassen kristallisierte, um die Titelverbindung
(D4) als meinen weißen
Feststoff zu ergeben (0,83 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 285 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 3,79 (2H, m), 3,65-3,38 (2H, m), 3,06
(4H, m), 2,60 (2H, m), 1,91-1,67 (4H, m), 1,59-1,31 (13H, m).
-
Beschreibung 5
-
tert-Butyl-4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidincarboxylat
(D5)
-
Zu
tert-Butyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidincarboxylat (D4) (7,0 g)
und Triethylamin (6,9 ml) in DCM (300 ml) wurde Cyclobutylketon
und nach 5 min Natriumtriacetoxyborhydrid (10,46 g) zugesetzt. Nach
16 h wurde die Umsetzung mit einer gesättigten Kaliumcarbonat-Lösung (2 × 200 ml)
und Kochsalzlösung
(200 ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4) und eingedampft, um die Titelverbindung
(D5) als einen weißen
Feststoff zu ergeben (8,11 g).
-
Beschreibung 6
-
1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6)
-
tert-Butyl-4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]piperidincarboxylat
(D5) (8,11 g) wurde in einer HCl-Lösung (200 ml, 4 M in Dioxan)
und MeOH (200 ml) 3 h gerührt.
Das Lösungsmittel wurde
durch Abdampfen entfernt und der Rückstand mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung (250
ml) behandelt und mit DCM (3 × 300
ml) extrahiert. Die kombinierten organischen Extrakte wurden getrocknet
(MgSO4) und eingedampft, um die Titelverbindung
(D6) als ein blassgelbes Öl,
das beim Stehen lassen kristallisierte, zu ergeben (5,31 g).
-
Beschreibung 7
-
4-(4-Fluorbenzoyl)morpholin (D7)
-
EDC
(8,86 g) wurde zu einer Lösung
von 4-Fluorbenzoesäure
(5,0 g), Morpholin (3,72 ml), HOBT (4,82 g) und Triethylamin (12,41
ml) in DMF (300 ml) zugesetzt und 18 h bei Raumtemperatur gerührt. Nach
dem Entfernen des Lösungsmittels
durch Abdampfen wurde der Rückstand
wieder in DCM (100 ml) gelöst
und mit einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(2 × 50
ml) und Kochsalzlösung
(50 ml) gewaschen und über
MgSO4 getrocknet, um die Titelverbindung
(D7) zu ergeben (6,63 g).
-
Beschreibungen 8-11 (D8-D11)
-
Die
Beschreibungen 8-11 wurden aus 4-Fluorbenzoesäure und dem entsprechenden
Amin unter Verwendung des in Beschreibung 7 beschriebenen Verfahrens
hergestellt.
-
-
Beschreibung 12
-
4-(4-Bromphenyl)-2-methyloxazol (D12)
-
4-Bromphenacylbromid
(21,3 g) und Acetamid (11,3 g) wurden zusammen bei 130 °C unter Argon
gewärmt.
Nach 2,5 h wurde das Reaktionsgemisch abkühlen gelassen und anschließend zwischen
Wasser (150 ml) und Et2O (150 ml) aufgetrennt.
Die organische Phase wurde mit wässriger
NaOH (0,5 N), wässriger
HCl (0,5 M) und gesättigter
Kochsalzlösung
(jeweils 100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft, um einen braunen Feststoff zu ergeben, der aus
Hexan kristallisiert wurde, um die Titelverbindung (D12) als einen orangefarbenen
Feststoff zu ergeben (4,1 g). LCMS-Elektrospray (+ve) 239 (MH+).
-
Beschreibung 13
-
5-(4-Bromphenyl)-2-methyloxazol (D13)
-
Trifluormethansulfonsäure (6,6
ml) wurde einem Kolben zugegeben, der Iodbenzoldiacetat (12,2 g) und
MeCN (200 ml) bei RT enthielt. Nach 25 min wurde eine Lösung von
4'-Bromacetophenon (5
g) in MeCN (50 ml) zugesetzt und das so erhaltene Gemisch 6 h unter
Rückfluss
gewärmt.
Die Umsetzung wurde auf RT abkühlen
gelassen, bevor das Lösungsmittel
abgedampft und der Rückstand
zwischen gesättigtem
wässrigem Natriumhydrogencarbonat
(150 ml) und EtOAc (150 ml) aufgetrennt wurde. Die organische Phase
wurde mit gesättigter
Kochsalzlösung
(150 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
eingedampft, um einen orangefarbenen Feststoff zu ergeben. Das Rohprodukt
wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt (Silicagel, 50 % EtOAc in Hexan), um die Titelverbindung
(D13) als einen blassgelben Feststoff zu ergeben (3,5 g). LCMS-Elektrospray
(+ve) 239 (MH+).
-
Beschreibung 14
-
5-(4-Bromphenyl)-3-methylisoxazol (D14)
-
Eine
Lösung
von n-BuLi (81 ml einer 1,6 M Lösung
in Hexan) wurde einer Lösung
von Acetonoxim (4,85 g) in THF (100 ml) bei 0 °C zugesetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde über einen
Zeitraum von 1 h auf RT aufwärmen
gelassen. Anschließend
wurde dem Reaktionsgemisch eine Lösung von Methyl-4-brombenzoat (9,4
g) in THF (30 ml) zugesetzt und 24 h gerührt. Der Umsetzung wurde Wasser
(50 ml) zugesetzt, die organische Phase wurde abgetrennt und eingedampft,
um ein braunes Öl
zu ergeben, das anschließend
aus Toluol (2 × 25
ml) eingedampft wurde. Das Rohprodukt wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt (Silicagel, Gradient von 10-25 % EtOAc in Hexan), um die
Titelverbindung (D14) als einen blassgelben Feststoff zu ergeben (5,4
g). LCMS-Elektrospray (+ve) 239 (MH+).
-
Beschreibung 15
-
3-(4-Bromphenyl)-5-methyl-1,2,4-oxadiazol
(D15)
-
Schritt 1: 4-Brom-N-hydroxybenzolcarboximidamid
-
4-Bromphenylcarbonitril
(10,2 g), Hydroxylaminhydrochlorid (7,8 g) und Triethylamin (11,3
g) wurden in EtOH (250 ml) gelöst,
das Reaktionsgemisch wurde 3 h unter Rückfluss gewärmt und anschließend eingedampft,
um ein weißes
Präzipitat
des gewünschten
Amidoxims zu ergeben, das filtriert und mit Wasser (25 ml) gewaschen
wurde. Das Filtrat wurde in EtOAc (2 × 25 ml) extrahiert, anschließend wurden
die kombinierten organischen Extrakte getrocknet (Na2SO4) und eingedampft, um eine zweite Ernte
der im Untertitel genannten Verbindung zu ergeben (kombinierte Ausbeute
= 11,1 g). LCMS-Elektrospray (+ve) 216 (MH+).
-
Schritt 2: 3-(4-Bromphenyl)-5-methyl-1,2,4-oxadiazol
-
Das
Produkt von D15, Schritt 1, wurde in Essigsäureanhydrid suspendiert und
4 h bei 100 °C
und anschließend
3 h bei 120 °C
gewärmt.
Nach dem Abkühlen
wurde das Reaktionsgemisch eingedampft, um einen braunen Feststoff
zu ergeben. Dieser wurde zwischen gesättigtem wässrigem Natriumhydrogencarbonat
und EtOAc aufgetrennt. Die organische Phase wurde mit gesättigter
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und eingedampft, um einen gelben Feststoff zu ergeben. Das Rohprodukt
wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt (Silicagel, Gradient von 10-100 % EtOAc in Hexan), um
die Titelverbindung (D15) als einen weißen Feststoff zu ergeben (6,2
g). LCMS-Elektrospray (+ve) 240 (MH+).
-
Beschreibung 16
-
5-(4-Bromphenyl)-3-methyl-1,2,4-oxadiazol
(D16)
-
4-Brombenzamid
(5,3 g) und N,N-Dimethylacetamiddimethylacetal (35 ml) wurden zusammen
2 h bei 125 °C
gewärmt.
Die Umsetzung wurde auf RT abkühlen
gelassen, dann wurde die Flüssigkeit
abgedampft, um einen blassgelben Feststoff zu ergeben. Anschließend wurde
Hydroxylaminhydrochlorid (2,2 g) in einer 1 N NaOH-Lösung (36
ml) zugesetzt, gefolgt von Dioxan (36 ml) und anschließend AcOH
(48 ml). Das Reaktionsgemisch wurde 30 min bei RT gerührt und
dann 3 h bei 90 °C
gewärmt.
Die Umsetzung wurde auf RT abkühlen
gelassen, dann wurde eine gesättigte
wässrige
K2CO3-Lösung (100
ml) zugesetzt, gefolgt von DCM (200 ml) und Filtration. Die organische
Phase wurde von dem Gemisch abgetrennt, gesättigte Kochsalzlösung (100
ml) wurde zugesetzt und die wässrige
Phase mit EtOAc (200 ml) extrahiert. Die kombinierten organischen Phasen
wurden getrocknet (Na2SO4)
und eingedampft, um einen braunen Feststoff zu ergeben. Das Rohprodukt
wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt (Silicagel, Stufengradient von 10-50 % EtOAc in Hexan), um
die Titelverbindung (D16) als einen weißen Feststoff zu ergeben (2,9
g). LCMS-Elektrospray
(+ve) 240 (MH+).
-
Beschreibung 17
-
2-(4-Bromphenyl)oxazol (D17)
-
Schritt 1: 4-Brom-N-(2,2-dimethoxyethyl)benzamid
-
Kaliumcarbonat
(8,0 g) wurde einer Lösung
von 2,2-Dimethoxyethylamin in Wasser (90 ml) und Aceton (40 ml)
bei RT zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde in einem Eis/Wasser-Bad
gekühlt
und 4-Brombenzoylchlorid (16,4 g), das in Aceton (70 ml) gelöst war,
wurde über
einen Zeitraum von 90 min tropfenweise zugesetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde unter Rühren
auf RT aufwärmen
gelassen. Nach weiteren 2 h wurde das Reaktionsgemisch mit EtOAc
(3 × 75
ml) extrahiert, die kombinierten organischen Phasen wurden mit gesättigtem
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft, um das Amid als einen weißlichen Feststoff zu ergeben
(18,5 g). LCMS-Elektrospray (+ve) 289 (MH+)
-
Schritt 2: 2-(4-Bromphenyl)oxazol
-
Das
Produkt von D17, Schritt 1, wurde in Eaton-Reagens (200 ml) suspendiert,
das Reaktionsgemisch wurde mit Argon gespült und 9 h bei 240 °C gewärmt. Anschließend wurde
das Reaktionsgemisch abkühlen gelassen
und 65 h bei RT gerührt.
Das Rohgemisch wurde über
Eis gegossen (1 l) und 1 h gerührt.
Das wässrige
Gemisch wurde mit EtOAc (2 × 250
ml) extrahiert, getrocknet (MgSO4) und eingedampft,
um ein graues Pulver zu ergeben. Dieser rohe Feststoff wurde in
THF (300 ml) und EtOH (300 ml) gelöst, anschließend wurde Hünig-Base (21,1 ml) zugesetzt.
MP-Carbonatharz (40,1 g) und PS-Thiophenolharz (69,7 g) wurden in
dem Reaktionsgemisch suspendiert, das 24 h gerührt wurde. Die Suspension wurde
filtriert und die festen Harze mit 1:1 THF:EtOH (3 × 600 ml)
gewaschen, anschließend
wurden die kombinierten organischen Phasen eingedampft, um die Titelverbindung
(D17) als einen weißen
Feststoff zu ergeben (9,0 g). LCMS-Elektrospray (+ve) 225 (MH+).
-
Beschreibung 18
-
5-Brom-N,N-dimethyl-2-pyridincarboxamid
(D18)
-
Schritt 1: 5-Brom-2-pyridincarbonsäure
-
5-Brom-2-pyridincarbonitril
(5,0 g) wurde 4,5 h unter Rückfluss
in konzentrierter HCl (75 ml) gewärmt. Die Umsetzung wurde auf
Raumtemperatur abkühlen
gelassen und das Präzipitat
abfiltriert, um die im Untertitel genannte Verbindung als einen
weißen
Feststoff zu ergeben (3,5 g). Das Filtrat wurde mit Diethylether
(3 × 200
ml) extrahiert und das Lösungsmittel
abgedampft, um eine zweite Ernte der im Untertitel genannten Verbindung
zu ergeben (1,30 g).
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Schritt 2: 5-Brom-N,N-dimethyl-2-pyridincarboxamid
-
Das
Produkt von D18, Schritt 1, wurde zu einer Lösung von EDC (1,10 g), Dimethylaminhydrochlorid (0,46
g), HOBT (0,50 g) und Triethylamin (2,10 ml) in DMF (70 ml) zugesetzt
und 18 h bei RT gerührt.
Nach dem Entfernen des Lösungsmittels
durch Abdampfen wurde der Rückstand
in DCM (50 ml) wieder aufgelöst und
mit gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat (2 × 25
ml) und Kochsalzlösung
(25 ml) gewaschen und getrocknet (Na2SO4), um das rohe Carboxamid zu ergeben. Die
Reinigung durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit Ethylacetat/Hexan,
0-100 %] ergab die Titelverbindung (D18) (0,58 g).
-
Beschreibungen 19-26 (D19-26)
-
Die
Beschreibungen 19-26 wurden aus 5-Brom-2-pyridincarbonsäure (Beschreibung
18, Schritt 1) und dem entsprechenden Amin unter Verwendung des
Verfahrens von Beschreibung 18, Schritt 2, hergestellt.
-
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Beschreibung 27
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6-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-pyridincarbonsäurehydrochlorid
(D27)
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Schritt 1: Ethyl-6-{4-[(1-{[(1,1-dimethylethyl)oxy]carbonyl}-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-pyridincarboxylat
-
tert-Butyl-4-(4-piperidinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D4) (1,7 g), Kaliumcarbonat (1,5 g) und Ethyl-6-chlor-3-pyridincarboxylat
(1,0 g) wurden über
Nacht bei 60 °C
unter Argon gewärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde eingedampft und in DCM (100 ml) wieder
aufgelöst, mit
gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat (3 × 50
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingedampft,
um ein Rohprodukt zu ergeben, das chromatographiert wurde [Silicagel,
Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM, 0-10
%], um die im Untertitel genannte Verbindung zu ergeben (1,43 g).
-
Schritt 2: Ethyl-6-[4-(4-piperidinyloxy)-1-piperidinyl]-3-pyridincarboxylat
-
Das
Produkt von D27, Schritt 1 (1,43 g), wurde in 30 % TFA/DCM (65 ml) über Nacht
gerührt.
Die Umsetzung wurde eingedampft, in DCM (100 ml) wieder aufgelöst und mit
gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat (3 × 70
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und eingedampft. Nach dem Trocknen unter
Hochvakuum wurde die im Untertitel genannte Verbindung als weißer Feststoff
erhalten (1,04 g).
-
Schritt 3: Ethyl-6-{4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-pyridincarboxylat
-
Das
Produkt von D27, Schritt 2 (0,52 g), wurde mit Cyclobutylketon (0,24
ml) und Natriumtriacetoxyborhydrid in DCM in Gegenwart von Triethylamin
(0,30 ml) gemäß dem Verfahren
von Beschreibung 5 behandelt, um die im Untertitel genannte Verbindung
zu ergeben (0,40 g).
-
Schritt 4: 6-(4-{[1-(Cyclobutyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-3-pyridincarbonsäurehydrochlorid
-
Das
Produkt von D27, Schritt 3 (0,2 g), wurde in Dioxan (15 ml) gelöst, konzentrierte
Salzsäure
(3,5 ml) wurde zugesetzt und die Umsetzung über Nacht bei 100 °C gewärmt. Anschließend wurde
das Reaktionsgemisch eingedampft (auch mit Toluol × 3 eingedampft),
um die Titelverbindung (D27) zu ergeben (0,18 g).
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Beschreibung 28
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6-(4-{[1-(Isopropyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-3-pyridincarbonsäurehydrochlorid
(D28)
-
Schritt 1: Ethyl-6-{4-[(1-isopropyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-pyridincarboxylat
-
Das
Produkt von D27, Schritt 2 (0,52 g), wurde in Acetonitril (4 ml)
mit Isopropyliodid (0,3 ml) und Kaliumcarbonat (0,22 g) gelöst und 45
min bei 120 °C
gewärmt.
Die Umsetzung wurde eingedampft, in DCM (50 ml) wieder aufgelöst, mit
gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat (3 × 30
ml) und Kochsalzlösung
(30 ml) gewaschen und anschließend
getrocknet (Na2SO4),
um die im Untertitel genannte Verbindung zu ergeben (0,45 g).
-
Schritt 2: 6-(4-{[1-(Isopropyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-3-pyridincarbonsäurehydrochlorid
-
Das
Produkt von D28, Schritt 1 (0,45 g), wurde in Dioxan (30 ml) gelöst, konzentrierte
Salzsäure
(7 ml) wurde zugesetzt und die Umsetzung über Nacht bei 100 °C gewärmt. Anschließend wurde
das Reaktionsgemisch eingedampft (auch mit Toluol × 3 eingedampft),
um die Titelverbindung (D28) zu ergeben (0,41 g).
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Beschreibung 29
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5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyrazincarbonylchloridhydrochlorid
(D29)
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Schritt 1: Methyl-5-{4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyrazincarboxylat
-
1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,5 g), Methyl-5-chlor-2-pyrazincarboxylat (0,43 g) und Kaliumcarbonat
(0,58 g) in Acetonitril (4,5 ml) wurden in dem Mikrowellengerät 5 min
bei 120 °C
gewärmt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch auf eine SCX-Säule (10 g) aufgebracht, mit
Methanol (100 ml) gewaschen, mit 2 M Ammoniak in Methanol (100 ml)
eluiert und eingedampft, um die im Untertitel genannte Verbindung
zu ergeben (0,70 g).
-
Schritt 2: 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyrazincarbonsäurehydrochlorid
-
Das
Produkt von D29, Schritt 1 (0,65 g), wurde in konzentrierter Salzsäure (30
ml) gelöst
und 1,5 h bei 100 °C
gewärmt.
Anschließend
wurde die Umsetzung auf ein Minimum eingedampft und unter Hochvakuum getrocknet,
um die im Untertitel genannte Verbindung zu ergeben (0,67 g).
-
Schritt 3: 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyrazincarbonylchloridhydrochlorid
-
Das
Produkt von D29, Schritt 2 (0,67 g), wurde in Thionylchlorid (10
ml) gelöst
und 2,5 h unter Rückfluss
gewärmt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch eingedampft (auch mit DCM × 3 eingedampft),
um die Titelverbindung (D29) zu ergeben (0,7 g).
-
Beschreibung 30
-
5-{4-[(1-Isopropyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyrazincarbonylchloridhydrochlorid
(D30)
-
Die
Titelverbindung (D30) wurde aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(freie Base von D2) gemäß den Verfahren
von Beschreibung 29, Schritte 1-3, hergestellt.
-
Beschreibungen 31-34 (D31-34)
-
Die
Beschreibungen 31-34 wurden aus 6-Chlor-2-pyridincarbonsäure und
dem entsprechenden Amin (2 Äq.)
mit EDC (1,3 Äq.),
HOBT (1,0 Äq.)
und DIPEA (3 Äq.)
in DCM als Lösungsmittel
unter Verwendung eines ähnlichen
Verfahrens wie dem von Beschreibung 18, Schritt 2, hergestellt.
-
-
Beschreibungen 35-36 (D35-36)
-
Die
Beschreibungen 35 und 36 wurden aus 4-Brom-2-pyridincarbonsäure und
Isopropylamin bzw. Piperidin mit EDC (1,3 Äq.), HOBT (1,0 Äq.) und
Triethylamin (4 Äq.)
in DMF als Lösungsmittel
unter Verwendung eines ähnlichen
Verfahrens wie dem von Beschreibung 18, Schritt 2, hergestellt.
-
-
Beschreibung 37
-
2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyrazin (D37)
-
2-Amino-5-trifluormethylpyrazin
(Miesel,
US 4,293,552 )
wurde zu 5-Trifluormethylpyrazin-2-on
(Fitzjohn,
EP 408 196 )
umgewandelt. 5-Trifluormethylpyrazin-2-on (0,5 g) wurde in POCl
3 (3 ml), das 1 Tropfen konzentrierte H
2SO
4 enthielt, 3
h unter Rückfluss
gewärmt.
Das abgekühlte
Gemisch wurde auf Eis gegossen, durch Zusetzen von festem NaHCO
3 auf einen pH-Wert von 5 gebracht und mit
Diethylether extrahiert (3 ×). Die
Etherextrakte wurden mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
(Na
2SO
4) und eingedampft, um
die Titelverbindung (D37) als ein hellgelbes Öl zu ergeben (0,2 g), das ohne
weitere Reinigung zur Verwendung ausreichen rein war.
1H-NMR δ [CDCl
3]: 8,76 (1H, s), 8,72 (1H, s).
-
Beschreibung 38
-
5-Brom-2-(trifluormethyl)pyrimidin (D38)
-
Ein
Gemisch von Kaliumfluorid (1,77 g) und Kupfer(I)-iodid (5,79 g)
wurde gerührt
und unter Verwendung einer Wärmekanone
20 min unter Vakuum (ca. 1 mm) gewärmt. Nach dem Abkühlen wurden
Dimethylformamid (20 ml) und N-Methylpyrrolidinon (20 ml) zugesetzt,
gefolgt von (Trifluormethyl)trimethylsilan (4,1 ml) und 5-Brom-2-iodpyrimidin
(6,5 g). Das Gemisch wurde 5 h bei RT gerührt, anschließend wurde
die braune Lösung
in eine 6 N Ammoniaklösung
gegossen. Das Produkt wurde mit Ethylacetat extrahiert, die Extrakte wurden
mit einer gesättigten
wässrigen
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und eingedampft. Chromatographie auf Silicagel (Elution mit 20-50.
% Dichlormethan in Pentan) ergab die Titelverbindung (D38) als einen
weißen
Feststoff (2,4 g). 1H-NMR (CDCl3):
8,97 (2H, s).
-
Beschreibung 39
-
5-Brom-2-pyridincarbonsäure (D39)
-
5-Brom-2-cyanopyridin
(95,0 g, 0,519 mol) wurde über
einen Zeitraum von 2 min portionsweise und unter Rühren zu
konzentrierter Salzsäure
(650 ml) bei RT zugesetzt. Die Lösung
wurde 25 min bei RT gerührt und
dann 4,5 h unter einer Argonatmosphäre bei 110 °C gewärmt. Anschließend wurde
die Lösung über einen Zeitraum
von 4 h auf RT abkühlen
gelassen, die so erhaltenen weißen
Kristalle wurden abfiltriert und mit entionisiertem Wasser (4 × 200 ml)
gewaschen. Der Feststoff wurde in Toluol (500 ml) suspendiert und
das Gemisch zur Trockene eingedampft. Dieser Vorgang wurde mit weiterem
Toluol (500 ml) wiederholt und das so erhaltene weiße Pulver
18 h bei 50 °C
unter Vakuum getrocknet, um die Titelverbindung (D39) zu ergeben (74,4
g). MS-Elektrospray (-ve-Ionen) 200 und 202 (M-H-). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
13,40 (1H, br s), 8,82 (1H, d, J = 2,5 Hz), 8,25 (1H, dd, J = 8,
2,5 Hz), 7,98 (1H, d, J = 8 Hz).
-
Beschreibung 40
-
1,1-Dimethylethyl-5-brom-2-pyridincarboxylat
(D40)
-
Eine
Suspension von 5-Brom-2-pyridincarbonsäure (D39) (68,0 g) in tert-Butanol
(680 ml) und Pyridin (190 ml) wurde 0,5 h bei RT unter Argon stark
gerührt.
Anschließend
wurde 4-Toluolsulfonylchlorid
(153,7 g) über
einen Zeitraum von 10 min portionsweise zugesetzt, um ein dickes
weißes
Gemisch zu ergeben, das sich über
einen Zeitraum von 2 h allmählich
auflöste,
um eine dunkelbraune Lösung
zu ergeben. Nach 4,5 h bei RT wurde das Reaktionsgemisch langsam
und unter Rühren
auf eine gesättigte
wässrige
Lösung
von Natriumhydrogencarbonat (136 g) in Wasser (1 l) gegossen. Das
Rühren
wurde 18 h bei RT fortgesetzt. Anschließend wurde das Produkt mit
Diethylether (2 × 1
l) extrahiert, die kombinierten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und konzentriert, um einen
Feststoff zu ergeben. Dieser wurde mit Toluol (1 l) behandelt und
das Gemisch zur Trockene eingedampft. Dieser Vorgang wurde zwei
weitere Male mit Toluol (2 × 1
l) wiederholt, um eine rosafarbenen Feststoff zu ergeben, der über Nacht
in vacuo getrocknet wurde, um 80,0 g des Produkts zu ergeben. Rekristallisation
aus Aceton/Wasser ergab die reine Titelverbindung (D40) (66,8 g).
MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 281 (MNa+). 1H-NMR δ CDCl3: 8,79 (1H, s), 7,90 (2H, s), 1,64 (9H,
s).
-
Beschreibung 41
-
1,1-Dimethylethyl-5-{4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarboxylat
(D41)
-
1,1-Dimethylethyl-5-brom-2-pyridincarboxylat
(D40) (20,6 g), 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (19,0
g), (±)-BINAP
(2,98 g) und Caesiumcarbonat (130,0 g) in trockenem Toluol (325
ml) wurden entgast und unter einer Argonatmosphäre platziert. Anschließend wurde
Pd(OAc)2 (1,08 g) zugesetzt und das Gemisch
18 h unter Argon bei 105 °C
gewärmt.
Dann wurden weiteres (±)-BINAP
(1,0 g), und Pd(OAc)2 (0,36 g) zugesetzt
und das Wärmen
3 h fortgesetzt. Anschließend
wurde das Gemisch abgekühlt,
mit Ethylacetat (500 ml) verdünnt
und durch ein Celitekissen filtriert. Das Filtrat wurde zur Trockene
eingedampft und der Rückstand durch
Chromatographie gereinigt [Silicagel, Elution mit 0-4 % (2 M NH3 in Methanol) in DCM], um die Titelverbindung
(D41) zu ergeben (21,05 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 416 (MH+). 1H-NMR δ CDCl3: 8,36 (1H, d, J = 3,2 Hz), 7,90 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,12 (1H, dd, J = 8,8, 3,2 Hz), 3,65 (3H, m), 3,46
(1H, m), 3,15 (2H, m), 2,67 (3H, m), 1,81-2,08 (9H, m), 1,54-1,76 (16H, m).
-
Beschreibung 42
-
5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarbonsäretrifluoracetat
(D42)
-
1,1-Dimethylethyl-5-{4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarboxylat
(D41) (19,96 g) wurde in 95:5 TFA:Wasser (200 ml) gelöst und die
so erhaltene Lösung
2 h bei RT gerührt.
Anschließend wurde
sie zur Trockene eingedampft und der Rückstand mit Toluol behandelt
und erneut eingedampft. Dieser Vorgang wurde fünf weitere Male wiederholt,
um das Entfernen des TFA sicher zu stellen. Der so erhaltene braunfarbene
Feststoff wurde mit Diethylether pulverisiert, filtriert und über Nacht
bei 40 °C
getrocknet, um das Tri-TFA-Salz (D42) zu ergeben (32,11 g, 95 %).
MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 360 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
9,50 (1H, br s), 8,36 (1H, d, J = 1,2 Hz), 7,90 (1H, d, J = 7,6
Hz), 7,46 (1H, dd, J = 7,6, 1,2 Hz), 3,58-3,90 (5H, m), 3,36 (1H,
d, J = 11,6 Hz), 3,18 (3H, m), 2,72-2,90 (2H, m), 2,17 (5H, m),
1,91 (3H, m), 1,62-1,81 (3H, m), 1,50 (3H, m).
-
Beschreibung 43
-
1-[(1S)-1-Methylpropyl]-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D43)
-
Schritt 1: tert-Butyl-4-({1-[(1S)-1-methylpropyl]-4-piperidinyl}oxy)-1-piperidincarboxylat
-
tert-Butyl-4-(4-piperidinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D4) (3,1 g), (1R)-1-Methylpropylmethansulfonat (Burns
et al., J. Am. Chem. Soc., 1997, 119, 2125) (2,0 g) und Kaliumcarbonat
(1,8 g) wurden in Acetonitril (20 ml)/DMF (15 ml) gelöst und über Nacht
bei 95 °C
gewärmt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch durch einen Kaliumcarbonat-Stopfen filtriert.
Das Filtrat wurde eingedampft, in Ethylacetat (100 ml) wieder aufgelöst, mit
einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
(3 × 70
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und durch
Chromatographie gereinigt [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM, 0-10 %], um die im Untertitel
genannte Verbindung zu ergeben (1,73 g).
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Schritt 2: 1-[(1S)-1-Methylpropyl]-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
-
Das
Produkt von D43, Schritt 1 (1,73 g), wurde in Methanol (50 ml) gelöst, 4 M
HCl in Dioxan (50 ml) wurde zugesetzt und die Umsetzung 7 h bei
RT gerührt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch auf ein Minimum eingedampft, in DCM (100
ml) gelöst
und mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
(3 × 50
ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4) und konzentriert, um die Titelverbindung
(D43) als ein gelbes Öl
zu ergeben (0,97 g).
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Beschreibung 44
-
1-[(1R)-1-Methylpropyl]-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D44)
-
Die
Titelverbindung (D44) wurde aus tert-Butyl-4-(4-piperidinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D4) (3,1 g) und (1S)-1-Methylpropylmethansulfonat (Burns et al.,
J. Am. Chem. Soc., 1997, 119, 2125) (2,0 g) gemäß den Verfahren von Beschreibung
43, Schritte 1 und 2, hergestellt und als gelbes Öl erhalten
(1,1 g).
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Beschreibung 45
-
tert-Butyl-4-{[1-(cyclopropylmethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidincarboxylat
(D45)
-
tert-Butyl-4-(4-pyridinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D1) (5 g) wurde mit (Brommethyl)cyclopropan (15 g) behandelt und
die so erhaltene Lösung
2 h in einem Ölbad
bei 90 °C
gewärmt.
Das Gemisch wurde abgekühlt,
aus Toluol (2 × 30
ml) zur Trockene eingedampft und der Rückstand mit Diethylether (2 × 80 ml)
pulverisiert. Der Rückstand
wurde in Methanol (100 ml) gelöst
und unter einer Argonatmosphäre
portionsweise mit granulatförmigem
Natriumborhydrid (3 g) behandelt. Die Reaktionslösung wurde 1 h bei RT gerührt, dann
wurde Aceton (20 ml) zugesetzt und das Rühren weitere 15 min fortgesetzt.
Die Reaktionslösung
wurde zur Trockene eingedampft und der Rückstand zwischen Ethylacetat
und einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung aufgetrennt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
und Kochsalzlösung
gewaschen und anschließend
getrocknet (MgSO4). Nach dem Eindampfen
wurde der Rückstand
in MeOH (100 ml) gelöst
und mit Ammoniumformiat (12 g) behandelt, anschließend wurde
das Gemisch kurz entgast. 10 % Pd/C (60 %-ige feuchte Paste; 4 g)
wurde zugesetzt und das Gemisch 3 h unter leichtem Rückfluss
unter einer Argonatmosphäre
gewärmt.
Anschließend
wurde das Gemisch abgekühlt
und durch Celite filtriert. Das Filtrat wurde zur Trockene eingedampft
und der Rückstand
zwischen Ethylacetat und einer gesättigten Kaliumcarbonat-Lösung aufgetrennt. Die organische
Schicht wurde abgetrennt und mit einer gesättigten Kaliumcarbonat-Lösung und
Kochsalzlösung
gewaschen und dann getrocknet (MgSO4). Die
Lösung wurde
filtriert und eingedampft, um die rohe Titelverbindung (D45) als
einen Gummi zu ergeben (4 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 384 (MNa2 +), 361 (MNa+), 340 (MH2 +) und 338 (M+).
-
Beschreibung 46
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1-(Cyclopropylmethyl)-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D46)
-
tert-Butyl-4-{[1-(cyclopropylmethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidincarboxylat
(D45) (5,3 g) wurde in Methanol (100 ml) gelöst, dann wurde 4 N HCl in Dioxan
(100 ml) zugesetzt. Die Umsetzung wurde 2,5 h bei RT gerührt. Anschließend wurde
das Reaktionsgemisch eingedampft und zwischen DCM (100 ml) und gesättigtem
Kaliumcarbonat (70 ml) aufgetrennt. Die DCM-Schicht wurde mit gesättigtem
Kaliumcarbonat (2 × 70
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingedampft,
um die Titelverbindung (D46) als ein blassgelbes Öl zu ergeben
(3,43 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 239 (MH+).
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Beschreibung 47
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N-(4-Brom-2-fluorphenyl)acetamid (D47)
-
4-Brom-2-fluoranilin
(1 g) in EtOAc (10 ml) wurde mit Essigsäureanhydrid (1 ml) behandelt.
Nach 30 min wurde die Umsetzung 2 h bei 50 °C gewärmt. Anschließend wurde
die Umsetzung abgekühlt
und mit EtOAc verdünnt,
mit gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat und Kochsalzlösung gewaschen und eingedampft. Die
Reinigung durch Säulenchromatographie
[Silicagel, Stufengradient mit 0-20 % EtOAc/Petrolether] ergab die
Titelverbindung (D47) als einen Feststoff (0,8 g). MS-Elektrospray
(+ve-Ionen) 232 und 234 (MH+).
-
Beschreibung 48
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1-(4-Fluorbenzoyl)azetidin (D48)
-
Die
Titelverbindung (D48) wurde aus 4-Fluorbenzoesäure und Azetidin auf ähnliche
Weise wie Beschreibung 7 hergestellt. MS-Elektrospray (+ve-Ionen)
180 (MH+).
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Beschreibung 49
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2-(1-Azetidinylcarbonyl)-5-brompyridin
(D49)
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Die
Titelverbindung (D49) wurde aus 5-Brom-2-pyridincarbonsäure (Produkt
von Beschreibung 18, Schritt 1) und Azetidin unter Verwendung des
Verfahrens von Beschreibung 18, Schritt 2, hergestellt. MS-Elektrospray
(+ve-Ionen) 240, 242 (MH+).
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Beschreibung 50
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5-(4-Brom-2-fluorphenyl)-3-methyl-1,2,4-oxadiazol
(D50)
-
4-Brom-2-fluorbenzoesäure (5,27
g) wurde 4 h unter Rückfluss
in Thionylchlorid (50 ml) gewärmt
und dann abgekühlt.
Das Gemisch wurde in vacuo eingedampft und der Rückstand mit DCM (2 ×) erneut
eingedampft, um das Säurechlorid
als ein hellbraunes Öl
zu ergeben. Dieses wurde unter starker Rühren tropfenweise zu Eis-gekühltem konzentriertem
wässrigem
Ammoniak (50 ml) zugesetzt, nach Abschluss des Zusetzens wurde das
Gemisch 5 min gerührt
und dann mit EtOAc extrahiert (3 ×). Die kombinierten organischen Extrakte
wurden mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und eingedampft, um 4-Brom-2-fluorbenzamid
als einen weißen
Feststoff zu ergeben (4,72 g). Dieses Material wurde zusammen mit N,N-Dimethylacetamiddimethylacetal
(17 ml) 2 h bei 120 °C
gewärmt.
Die Umsetzung wurde auf RT abkühlen gelassen,
anschließend
wurde die Flüssigkeit
in vacuo abgedampft, um einen braunen Gummi zu ergeben, der zwischen
gesättigtem
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat und EtOAc aufgetrennt wurde. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
(Na2SO4) und zu
einem Gummi eingedampft. Dieser wurde durch Chromatographie gereinigt
(Silicagel, Eluens Hexan/EtOAc), um das Acylamidin-Intermediat als
einen Gummi zu ergeben, der in vacuo fest wurde (4,15 g). Es wurde
Hydroxylaminhydrochlorid (1,32 g) in einer 1 N NaOH-Lösung (23,5
ml) zugesetzt, gefolgt von Dioxan (23,5 ml) und anschließend AcOH (30 ml). Das Reaktionsgemisch wurde 30
min bei RT gerührt
und dann 3 h bei 90 °C
gewärmt.
Die Umsetzung wurde auf RT abkühlen
gelassen und in Wasser gegossen. Der pH-Wert wurde durch Zusetzen von
festem NaHCO3 auf einen Wert von etwa 9
eingestellt, das präzipitierte
Produkt wurde durch Filtration gewonnen, auf dem Filter mit Wasser
gewaschen und bei 40 °C
in vacuo getrocknet, um die Titelverbindung (D50) als einen graubraunen
Feststoff zu ergeben (2,82 g). LCMS-Elektrospray (+ve) 257 und 259
(MH+).
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Beschreibung 51
-
5-(4-Brom-3-fluorphenyl)-3-methyl-1,2,4-oxadiazol
(D51)
-
4-Brom-3-fluorbenzoesäure (10,09
g) wurde 4 h unter Rückfluss
in Thionylchlorid (100 ml) gewärmt und
dann abkühlen
gelassen. Das Gemisch wurde in vacuo eingedampft und der Rückstand
aus DCM (2 ×) erneut
eingedampft, um das Säurechlorid
als ein hellbraunes Öl
zu ergeben. Dieses wurde unter starker Rühren tropfenweise zu Eis-gekühltem konzentriertem
wässrigem
Ammoniak (100 ml) zugesetzt, das präzipitierte Produkt wurde durch
Filtration gewonnen, auf dem Filter mit Wasser gewaschen und bei
40 °C in
vacuo getrocknet, um 4-Brom-3-fluorbenzamid
als einen weißen
Feststoff zu ergeben (9,13 g). Dieses Material wurde zusammen mit
N,N-Dimethylacetamiddimethylacetal (27 ml) 2 h bei 120 °C gewärmt. Die
Umsetzung wurde auf RT abkühlen
gelassen, anschließend
wurde die Flüssigkeit
in vacuo abgedampft, um einen braunen Gummi zu ergeben, der zwischen
gesättigtem
wässrigem
Natriumhydrogencarbonat und EtOAc aufgetrennt wurde. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft, um das Acylamidin-Intermediat als einen Gummi zu ergeben,
der in vacuo über
Nacht fest wurde (12,3 g). Dieses Intermediat wurde mit einer Lösung von
Hydroxylaminhydrochlorid (4,16 g) in 1 M wässriger NaOH (74,2 ml), Dioxan
(75 ml) und Eisessig (95 ml) behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde
zunächst
30 min bei RT gerührt und
dann 3 h bei 90 °C
gewärmt.
Nach dem Abkühlen
wurde eine erste Ernte an Kristallen abfiltriert und in vacuo bei
50 °C getrocknet,
um die Titelverbindung (D51) zu ergeben (5,5 g). Das Filtrat lieferte
eine zweite Ernte an Kristallen (2,1 g). LCMS-Elektrospray (+ve)
257 und 259 (MH+).
-
Beschreibung 52
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1,1-Dimethylethyl-5-(4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarboxylat
(D52)
-
Die
Titelverbindung (D52) wurde auf ähnliche
Weise wie Beschreibung 41 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) (0,377 g) und 1,1-Dimethylethyl-5-brom-2-pyridincarboxylat (D40) (0,43 g) hergestellt.
Die Verbindung wurde als blassgelber Feststoff isoliert (0,39 g).
MS-Elektrospray (+-Ionen) 426 (M+Na+), 404
(MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,36 (1H, d, J = 2,8 Hz), 7,90 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,12 (1H, dd, J = 8,8, 2,8 Hz), 3,68-3,62 (3H, m),
3,43 (1H, ddd, J = 12,4, 8,4, 3,8 Hz), 3,15 (2H, ddd, J = 12,4,
8,8, 3,2 Hz), 2,8-2,74 (2H, m), 2,71 (1H, sep, J = 6,4 Hz), 2,28-2,22
(2H, m), 1,95-1,85 (4H, m), 1,75-1,68 (2H, m), 1,68-1,56 (2H, m),
1,62 (9H, s) und 1,04 (6H, d, J = 6,4 Hz).
-
Beschreibung 53
-
5-(4-{1[-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarbonsäure (D53)
-
Die
Titelverbindung (D53) wurde auf ähnliche
Weise wie Beschreibung 42 aus tert-Butyl-5-(4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarboxylat
(D52) hergestellt. Die Verbindung wurde als hellgelber Feststoff
isoliert (0,33 g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 348 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
9,38-9,25 (1H, br s, OH), 8,37 (1H, app tr, J = 2,8 Hz), 7,94 (1H,
d, J = 9,2 Hz), 7,55 (1H, dd, J = 9,2, 2,0 Hz), 3,78-3,68 (4H, m),
3,51-3,37 (2H, m), 3,29-3,18 (3H, m), 3,09-2,95 (2H, m), 3,12 (1H,
br d, J = 11,6 Hz), 1,98-1,84 (4H, m), 1,66-1,48 (3H, m) und 1,26
(6H, d, J = 6,4 Hz).
-
Beschreibung 54
-
5-Brom-N-cyclobutyl-2-pyridincarboxamid
(D54)
-
Die
Titelverbindung (D54) wurde aus 5-Brom-2-pyridincarbonsäure (Produkt
von Beschreibung 18, Schritt 1) und Cyclobutylamin unter Verwendung
des Verfahrens von Beschreibung 18, Schritt 2, hergestellt.
-
Beispiel
1 6-(4-{[1-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-3-pyridincarbonitrilhydrochlorid
(E1)
-
1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidindihydrochlorid
(D2) (0,25 g) in DMSO (3 ml) wurde mit 2-Chlor-5-cyanopyridin (0,23
g) und Kaliumcarbonat (0,23 g) behandelt. Die Umsetzung wurde 3
h bei 100 °C gewärmt und
dann abgekühlt
und mit EtOAc und einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
verdünnt.
Die EtOAc-Schicht wurde abgetrennt, eingedampft und ein Aliquot
auf einem massebezogenen autopräparativen
HPLC-System verarbeitet. Die Fraktionen mit der korrekten Masse
wurden kombiniert, aus Toluol eingedampft und in einem kleinen Volumen
EtOAc gelöst,
bevor HCl (1 ml, 1 M in Diethylether) zugesetzt wurde. Das Präzipitat
wurde abfiltriert und mit Diethylether gewaschen, bevor es unter
Vakuum getrocknet wurde, um die Titelverbindung (E1) als einen Feststoff
zu ergeben (23 mg). LCMS-Elektrospray (+ve-Ionen) 329 (MH+); 1H-NMR δ (CD3OD) 1,37 (6H, m), 1,84 (3H, m), 2,06 (4H,
m), 2,3 (1H, m), 3,21 (3H, m), 3,5 (2H, m), 3,78 (3H, m), 3,97 (3H,
m), 7,52 (1H, br d, J = 14,5 Hz), 8,09 (1H, m) und 8,48 (1H, d,
J = 1,8 Hz).
-
Beispiel
2 6-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-pyridincarbonitrilhydrochlorid
E2.
-
Schritt 1: tert-Butyl-4-{[1-(5-cyano-2-pyridinyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidincarboxylat
-
tert-Butyl-4-(4-piperidinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D4) (0,118 g) wurde mit 2-Chlor-5-cyanopyridin (0,0573 g) in DMSO (5 ml),
das Kaliumcarbonat (0,069 g) enthielt, 4 h bei 60 °C umgesetzt.
Anschließend
wurde die Umsetzung zu dem Mindestvolumen eingedampft, der Rückstand
in DCM (20 ml) wieder aufgelöst
und mit einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
gewaschen. Eindampfen der getrockneten (MgSO4) organischen
Schicht ergab die im Untertitel genannte Verbindung als ein Öl, das beim
Stehen lassen kristallisierte (0,191 g).
-
Schritt 2: 6-[4-(4-Piperidinyloxy)-1-piperidinyl]-3-pyridincarbonitrilhydrochlorid
-
Zu
dem Produkt von E2, Schritt 1 (0,191 g), in DCM (5 ml) wurde HCl
in Dioxan (5 ml, 4 M) zugesetzt und das Gemisch über Nacht gerührt. Abdampfen
des Lösungsmittels
aus DCM ergab die im Untertitel genannte Verbindung (0,141 g).
-
Schritt 3: 6-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-pyridincarbonitrilhydrochlorid
-
Zu
dem Produkt von E2, Schritt 2 (0,141 g), in DCM (5 ml) wurden Triethylamin
(0,205 ml) und Cyclobutylketon (0,073 ml) zugesetzt, nach 5 min
wurde dann Natriumtriacetoxyborhydrid (0,208 g) zugesetzt. Nach 2
Tagen wurde die Umsetzung mit DCM (10 ml) verdünnt und mit einer Kaliumcarbonat-Lösung (2 × 10 ml)
und Kochsalzlösung
(10 ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4) und eingedampft, anschließend wurde
der Rückstand
chromatographiert [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %]. Der Rückstand
wurde aus Toluol eingedampft und in DCM gelöst, zu welchem HCl (0,5 ml,
1 M in Diethylether) zugesetzt wurde. Dies wurde eingedampft und
auch aus Aceton (3 ×)
eingedampft und anschließend
mit Aceton/Diethylether pulverisiert, um die Titelverbindung (E2)
zu ergeben (0,063 g). LCMS-Elektrospray
(+ve-Ionen) 341 (MH+), 1H-NMR δ (CD3OD) 1,4 (2H, m), 1,6-2 (7H, m), 2,12 (2H,
m), 2,3 (2H, m), 2,79 (2H, m), 3,11 (1H, br d, J = 2,8 Hz), 3,35
(3H, m), 3,7 (4H, m), 4,0 (2H, m), 6,95 (1H, dd, J = 2,8 und 9,2
Hz), 7,82 (1H, m) und 8,46 (1H, br s).
-
Beispiel
3 4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}benzonitrilhydrochlorid
(E3)
-
Schritt 1: 4-{4-[(1-tert-Butoxycarbonyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}benzonitril
-
tert-Butyl-4-(4-piperidinyloxy)-1-piperidincarboxylat
(D4) (0,340 g) wurde mit 4-Fluorbenzonitril
(0,218 g) in DMSO (10 ml), das Kaliumcarbonat (0,331 g) enthielt,
5 h bei 120 °C
umgesetzt. Anschließend
wurde die Umsetzung zu dem Mindestvolumen eingedampft, der Rückstand
wurde dann in EtOAc (50 ml) wieder aufgelöst und mit gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat (3 × 30
ml) und gesättigter
Kochsalzlösung
(30 ml) gewaschen. Eindampfen der getrockneten (MgSO4)
organischen Schicht ergab die im Untertitel genannte Verbindung
als einen blassgelben Feststoff (0,422 g).
-
Schritt 2: 4-{4-[(4-Piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}benzonitrilhydrochlorid
-
Zu
dem Produkt von E3, Schritt 1 (0,422 g), in Methanol (10 ml) wurde
HCl in Dioxan (10 ml, 4 M) zugesetzt. Nach 3 h ergab Abdampfen des
Lösungsmittels
die im Untertitel genannte Verbindung (0,466 g).
-
Schritt 3: 4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}benzonitrilhydrochlorid
-
Zu
dem Produkt von E3, Schritt 2 (0,150 g), in DCM (10 ml) wurden Triethylamin
(0,077 ml) und Cyclobutylketon (0,070 ml) zugesetzt, nach 5 min
wurde auch Natriumtriacetoxyborhydrid (0,197 g) zugesetzt. Nach
18 h wurde die Umsetzung mit DCM (10 ml) verdünnt und mit einer K2CO3-Lösung (3 × 20 ml)
gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4) und eingedampft, anschließend wurde
der Rückstand
chromatographiert [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %]. Die so hergestellte freie Base wurde aus Toluol
eingedampft und in DCM (5 ml) gelöst, zu welchem HCl (1 ml, 1
M in Diethylether) zugesetzt wurde. Dies wurde eingedampft und auch
aus Aceton (3 ×)
eingedampft und anschließend
aus Aceton rekristallisiert, um die Titelverbindung (E3) zu ergeben
(0,063 g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 340 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,75 (1H, s), 7,56 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,03 (2H, d, J = 8,8 Hz),
4,57-3,46 (6H, m, von H2O überdeckt),
3,38-3,04 (4H, m), 2,75 (2H, m), 2,32 (2H, m), 2,20-1,57 (9H, m),
1,49 (2H, m).
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Beispiel
4 4-(4-{[1-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)benzonitrilhydrochlorid
(E4)
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1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidindihydrochlorid
(D2) (0,25 g) in DMSO (3 ml) wurde mit 4-Fluorbenzonitril (0,2 g)
und Kaliumcarbonat (0,23 g) behandelt. Die Umsetzung wurde 3 h bei
100 °C gewärmt, abgekühlt und
mit EtOAc und einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
verdünnt.
Die EtOAc-Schicht wurde abgetrennt, eingedampft und ein Aliquot
mit einem massebezogenen autopräparativen HPLC-System
verarbeitet. Die Fraktionen mit der korrekten Masse wurden kombiniert,
aus Toluol eingedampft und in einem kleinen Volumen EtOAc gelöst, bevor
HCl (1 ml, 1 M in Diethylether) zugesetzt wurde. Das Präzipitat
wurde abfiltriert und mit Diethylether gewaschen, bevor es unter
Vakuum getrocknet wurde, um die Titelverbindung (E4) als Feststoff
zu ergeben (28 mg). LCMS-Elektrospray (+ve-Ionen) 328 (MH+); 1H-NMR δ (DMSO-d6)
1,23 (6H, m), 1,46 (2H, m), 1,88 (3H, m), 2,06 (2H, m), 3,05 (2H,
m), 3,14 (3H, m), 3,42 (2H, m), 3,72 (3H, m), 4,2 (2H, von H2O überdeckt),
7,02 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,55 (2H, d, J = 8,8 Hz).
-
Beispiel
5 4-[(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}phenyl)carbonyl]morpholinhydrochlorid
(E5)
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1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,250 g), 4-(4-Fluorbenzoyl)morpholin (D7) (0,330 g) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,290 g) wurden in ein 5 ml-Personal Chemistry Mikrowellenfläschen gefüllt, dem
DMSO (3 ml) zugesetzt wurde. Das Fläschchen wurde verschlossen
und 30 min in einem EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor
bei 230 °C
gewärmt.
Das rohe Reaktionsgemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [20 g,
MeOH (80 ml), anschließend
2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Die Reinigung
durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %] und die Behandlung der in DCM (5 ml) gelösten so hergestellten
freien Base mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether), gefolgt von Eindampfen
und Eindampfen aus Aceton (3 ×),
ergab die Titelverbindung (E5) als einen kristallinen Feststoff
(0,125 g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 428 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6): 9,7 (1H, s),
7,25 (d, 2H, J = 8,4), 6,95 (2H, dd, J = 7,2, 1,6), 3,75-3,30 (20H, m,
von H2O überdeckt),
3,20-3,13 (1H, m), 3,08-2,95 (2H, m), 2,91-2,68 (2H, m), 2,30-2,05
(2H, m), 1,96-1,82 (3H,
m), 1,81-1,45 (3H, m).
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Beispiel
6 4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N-methylbenzamidhydrochlorid
(E6)
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1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,100 g), 4-Fluor-N-methylbenzamid (D8) (0,088 g) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,121 g) wurden in ein 5 ml-Personal Chemistry Mikrowellenfläschen gefüllt, dem
DMSO (2 ml) zugesetzt wurde. Das Fläschchen wurde verschlossen
und 30 min in einem EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor
bei 230 °C
gewärmt.
Das rohe Reaktionsgemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [20 g,
MeOH (80 ml), anschließend
2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Die Reinigung
durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %] und die Behandlung der in DCM (5 ml) gelösten freien Base
mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether), gefolgt von Eindampfen und
gleichzeitigem Eindampfen aus Aceton (3 ×), ergab die Titelverbindung
(E6) als einen kristallinen Feststoff (0,074 g). MS-Elektrospray
(+-Ionen) 372 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6): 8,17 (1H, s),
7,72 (dd, 2H, J = 9,2, 2,8), 7,04 (2H, s), 4,32-2,81 (11H, m, von H2O überdeckt),
2,74 (3H, s), 2,34 (2H, m), 2,15 (2H, m), 2,00-1,40 (10H, m).
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Beispiele 7-14 (E7-E14)
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Die
Beispiele 7-14 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 6 aus entweder 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(freie Base von D2) oder 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) und dem entsprechenden 4-Fluorbenzamid (D7-D11) hergestellt.
Alle Verbindungen zeigten mit der Struktur in Einklang stehende 1H-NMR- und Massenspektren.
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Beispiel
15 N-(3-Chlorpropyl)-4-{4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}benzamidhydrochlorid
(E15)
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1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,100 g), 1-(4-Fluorbenzoyl)azetidin (D48) (0,098 g) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,121 g) wurden in ein 5 ml-Personal Chemistry Mikrowellenfläschen gefüllt, dem
DMSO (2 ml) zugesetzt wurde. Das Fläschchen wurde verschlossen
und 30 min in einem EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor
bei 230 °C
gewärmt.
Das rohe Reaktionsgemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [20 g,
MeOH (80 ml), anschließend
2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Die Reinigung
durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %] und die Behandlung der in DCM (5 ml) gelösten so hergestellten
freien Azetidinbase mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether), gefolgt
von Eindampfen und Eindampfen aus Aceton (3 ×), ergab die Titelverbindung
(E15) als einen kristallinen Feststoff (0,090 g). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,8 (1H, m), 8,27 (1H, s), 7,74 (dd, 2H, J = 9,5, 2,8), 7,05 (2H,
s), 4,10-3,44 (6H, m, von H2O überdeckt),
3,40-3,25 (3H, m), 3,19-3,00 (3H, m), 2,89-2,64 (2H, m), 2,42-2,26
(2H, m), 2,12-2,10 (2H, m), 2,08-1,81 (7H, m), 1,79-1,60 (4H, m),
1,60-1,40 (2H, m).
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Beispiel
16 1-Cyclobutyl-4-({1-[4-(2-methyl-1,3-oxazol-4-yl)phenyl]-4-piperidinyl}oxy)piperidinhydrochlorid
(E16)
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Natrium-tert-butoxid
(0,064 g) wurde einer Lösung
von 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,105 g), 4-(4-Bromphenyl)-2-methyloxazol (D12) (0,095 g) und
Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II)
(0,004 g) in Toluol (2 ml) zugesetzt. Die Umsetzung wurde 4 h bei
60 °C gewärmt, darin 1,5
h bei 40 °C
und schließlich
weitere 16 h bei 55 °C.
Das Reaktionsgemisch wurde mit Toluol (5 ml) verdünnt, anschließend wurde
Argonaut MP-NCO-Harz (1 g) zugesetzt und das Gemisch 1 h bei 55 °C gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde direkt auf Silicamaterial aufgebracht und
durch Chromatographie gereinigt [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM, 0-10 %]. Der gereinigte Rückstand
wurde aus Toluol eingedampft und in DCM (5 ml) gelöst, dem
HCl (1 ml, 1 M in Diethylether) zugesetzt wurde. Abdampfen des Lösungsmittels ergab
die Titelverbindung (E16) (0,056 g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 396
(MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,71 (1H, s), 8,14 (1H, m), 7,75-7,43 (4H, m), 4,05-3,50 (6H, m,
von H2O überdeckt),
3,38-3,10 (4H, m), 2,91-2,66 (2H, m), 2,45 (3H, s), 2,35 (2H, m),
2,20-1,58 (11H, m).
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Beispiel
17 1-(1-Methylethyl)-4-({1-[4-(3-methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl)phenyl]-4-piperidinyl}oxy)piperidinhydrochlorid
(E17)
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Natrium-tert-butoxid
(0,058 g) wurde zu einer Lösung
von 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie
Base von D2) (0,10 g), 5-(4-Bromphenyl)-3-methyl-1,2,4-oxadiazol (D16) (0,096
g) und Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II)
(0,004 g) in Toluol (3 ml) zugesetzt. Die Umsetzung wurde 6 h bei
60 °C gewärmt, dann
wurde eine weitere Charge Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II)
(0,004 g) zugesetzt, gefolgt von weiteren 16 h Wärmen bei 70 °C. Das Reaktionsgemisch wurde
mit Toluol (5 ml) verdünnt,
dann wurde Argonaut MP-NCO-Harz (1 g) zugesetzt und das Gemisch
1 h gerührt.
Nach dem Eindampfen wurde der rohe Rückstand mit MeOH (5 ml) verdünnt und
durch eine SCX-Kartusche [10 g, MeOH (80 ml), anschließend 2 N
NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Die Reinigung
durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %] und die Behandlung der in DCM (5 ml) gelösten so
hergestellten freien Base mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether), gefolgt
von Eindampfen, ergab die Titelverbindung (E17) (0,054 g). MS-Elektrospray
(+-Ionen) 385 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,05 (1H, m), 7,87 (2H, d, J = 8,4 Hz), 7,10 (2H, d, J = 7,6 Hz),
3,90-3,61 (4H, m, von H2O überdeckt),
3,47-3,28 (2H, m), 3,18 (3H, m), 3,06-2,87 (2H, m), 2,35 (3H, s),
2,12-1,70 (6H, m), 1,51 (2H, m), 1,25 (6H, m).
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Beispiele 18-28 (E18-E28)
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Die
Beispiele 18-28 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 17 aus entweder 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) oder 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) und der entsprechenden 4-Bromphenyl-Vorläuferverbindung (D12-D17, oder
im Handel erhältlich)
hergestellt. Alle Verbindungen zeigten mit der Struktur in Einklang
stehende 1H-NMR- und Massenspektren.
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Beispiele 29-30 (E29-E30)
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Die
Beispiele 29-30 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 6 aus entweder 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(freie Base von D2) oder 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6)
und im Handel erhältlichem
5-(4-Fluorphenyl)oxazol hergestellt. Alle Verbindungen zeigten mit
der Struktur in Einklang stehende 1H-NMR-
und Massenspektren.
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Beispiel
31 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N,N-dimethyl-2-pyridincarboxamidhydrochlorid
(E31)
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Palladium(II)acetat
(0,002 g) und Natrium-tert-butoxid (0,050 g) wurden einem mit Argon
gefüllten Rundkolben
zugegeben, gefolgt von Toluol (2 ml). Anschließend wurden 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,100 g), 5-Brom-N,N-dimethyl-2-pyridincarboxamid (D18) und 2,8,9-Triisobutyl-2,5,8,9-tetraaza-1-phosphabicyclo[3.3.3]undecan
(0,005 g) zugesetzt und das Reaktionsgemisch 2 h bei 80 °C gewärmt. Das
rohe Reaktionsgemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [20 g, MeOH
(80 ml), anschließend
2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Chromatographie
[Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM,
0-10 %] und Behandlung der in DCM (5 ml) gelösten so hergestellten freien
Base mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether), gefolgt von Eindampfen,
ergaben die Titelverbindung (E31) (0,085 g). MS-Elektrospray (+-Ionen)
387 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,92 (1H, m), 8,29 (1H, s), 7,53 (2H, m), 4,59-3,49 (5H, m, von
H2O überdeckt),
3,31 (1H, m), 3,15 (3H, m), 3,07 (3H, s), 3,01 (3H, s), 2,78 (2H,
m), 2,33 (3H, m), 2,20-1,42 (11H, m).
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Beispiele 32-37 (E32-37)
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Die
Beispiele 32-37 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 31 aus entweder 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) oder 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) und der entsprechenden 2-Pyridincarboxamid-Vorläuferverbindung
(D18 und D24-D26) hergestellt. Alle Verbindungen zeigten mit der
Struktur in Einklang stehende 1H-NMR- und
Massenspektren.
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Beispiel
38 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N-methyl-2-pyridincarboxamidhydrochlorid
(E38)
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1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,150 g), 5-Brom-N-methyl-2-pyridincarboxamid (D19) (0,203 g) und
wasserfreies Kaliumcarbonat (0,174 g) wurden in ein 5 ml-Personal
Chemistry Mikrowellenfläschen
gefüllt,
dem DMSO (2 ml) zugesetzt wurde. Das Fläschchen wurde verschlossen
und 30 mm in einem EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor
bei 250 °C
gewärmt.
Das rohe Gemisch wurde mit MeOH (5 ml) verdünnt und durch eine SCX-Kartusche
[10 g, MeOH (80 ml), anschließend
2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Das eluierte
Gemisch wurde eingedampft, anschließend ergaben Chromatographie
[Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM,
0-10 %] und Behandlung der in DCM (5 ml) gelösten so hergestellten freien
Base mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether), gefolgt von Eindampfen,
die Titelverbindung (E38) (0,015 g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 373
(MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,16 (1H, d, J = 2,8 Hz), 8,02 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,76 (1H, d, J = 5,6 Hz), 7,21 (1H, dd, J = 8,8 Hz,
J = 2,8 Hz), 3,64 (3H, m), 3,46 (1H, m), 3,13 (2H, m), 2,99 (3H,
d, J = 5,2 Hz), 2,68 (3H, m), 2,09-1,78 (10H, m), 1,74-1,52 (6H,
m, von H2O überdeckt).
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Beispiel 38A
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5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N-methyl-2-pyridincarboxamid
(E38A)
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Oxalylchlorid
(29,0 g) wurde unter Rühren
einer Suspension von 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarbonsäuretrifluoracetat
(D42) (32,0 g) in DCM (800 ml), die DMF (3 Tropfen) enthielt, bei
RT tropfenweise zugesetzt. Die so erhaltene Lösung wurde 1,5 h bei RT gerührt und
dann zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde weitere zwei
Male aus DCM eingedampft, um einen dunkelgrünen ölartigen Feststoff zu ergeben,
der wieder in DCM (300 ml) suspendiert und über einen Zeitraum von 30 min einer
2 M Lösung
von Methylamin in THF (137 ml) bei 0-5 °C tropfenweise zugesetzt wurde.
Das so erhaltene Gemisch wurde 1,5 h bei 0-5 °C gerührt und dann zur Trockene eingedampft.
Der Rückstand
wurde zwischen einer gesättigten
wässrigen
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(100 ml) und DCM (500 ml) aufgetrennt. Die organische Schicht wurde
abgetrennt und die wässrige
Schicht wieder mit DCM (4 × 100
ml) extrahiert. Die kombinierten organischen Extrakte wurden getrocknet
(MgSO4), filtriert und eingedampft, um das
Rohprodukt (21 g) zu ergeben. Dieses wurde durch Silicagel-Chromatographie
gereinigt, wobei mit 0-4 % (2 M NH3 in Methanol)
in DCM eluiert wurde. Dieses gereinigte Material (14,15 g) wurde
in DCM (300 ml) gelöst
und mit gesättigtem
wässrigem
Kaliumcarbonat (50 ml) gewaschen. Die wässrige Phase wurde erneut mit
DCM (2 × 50
ml) extrahiert, die kombinierten organischen Extrakte wurden getrocknet
(MgSO4) und eingedampft. Kristallisation aus
heißem
Diethylether/Ethylacetat ergab die Titelverbindung (E38A) als weiße Kristalle
(8,35 g). Schmelzpunkt = 109,7 °C.
MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 373 (MH+). 1H-NMR δ CDCl3: 8,16 (1H, d, J = 3,2 Hz), 8,01 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,75 (1H, m), 7,20 (1H, dd, J = 8,8, 3,2 Hz), 3,63
(3H, m), 3,47 (1H, m), 3,12 (2H, m), 3,00 (3H, d, J = 4,8 Hz), 2,67
(3H, m), 1,80-2,06 (9H, m), 1,67 (7H, m).
-
Beispiele 39-46 (E39-46)
-
Die
Beispiele 39-46 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 38 aus entweder 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) oder 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) und der entsprechenden 2-Pyridincarboxamid-Vorläuferverbindung
(D20-D23) hergestellt. Die freien Basenverbindungen wurden in Hydrochloridsalze
umgewandelt und zeigten mit der Struktur in Einklang stehende 1H-NMR- und
Massenspektren.
-
-
Beispiel
40A 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N-ethyl-2-pyridincarboxamid
(E40A)
-
Oxalylchlorid
(1,87 g) wurde unter Rühren
einer Suspension von 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarbonsäuretrifluoracetat
(D42) (2,5 g) in DCM (100 ml), das DMF (1 Tropfen) enthielt, bei
RT tropfenweise zugesetzt. Die so erhaltene Lösung wurde 1,5 h bei RT gerührt und
dann zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde weitere zwei
Male aus DCM eingedampft, um das Säurechlorid als einen dunkelgrünen ölartigen
Feststoff zu ergeben. Ein Teil des Öls (0,62 g) wurde wieder in
DCM (5 ml) suspendiert und über
einen Zeitraum von 15 min einer 2 M Lösung vom Ethylamin in THF (7,5
ml) bei 0-5 °C
tropfenweise zugesetzt. Das so erhaltene Gemisch wurde 2,0 h bei
RT gerührt
und dann direkt auf Silicamaterial (20 g-Kartusche) geladen und
chromatographiert [Silicagel, Elution mit 10 %-igem NH3 in
MeOH/DCM, 0-10 %]. Das Vereinigen der reinen Fraktionen ergab die
Titelverbindung (E40A) als ein blassbraunes Pulver (0,14 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen)
387 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,16 (1H, d, J = 2,8 Hz), 8,02 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,75 (1H, m), 7,21 (1H, dd, J = 2,8 Hz, J = 8,8 Hz),
3,65 (3H, m), 3,48 (3H, m), 3,11 (2H, m), 2,68 (3H, m), 1,87-1,55
(16H, m), 1,25 (3H, t).
-
Beispiel
42A 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N-propyl-2-pyridincarboxamid
(E42A)
-
Ein
Teil des Säurechlorids
von Beispiel 40A (0,62 g) wurde in DCM (5 ml) suspendiert und über einen Zeitraum
von 15 min einer Lösung
von Propylamin (1,24 ml) in DCM (5 ml) bei 0-5 °C
tropfenweise zugesetzt. Das so erhaltene Gemisch wurde 2,0 h bei
RT gerührt
und dann direkt auf Silicamaterial (20 g-Kartusche) geladen und
chromatographiert [Silicagel, Elution mit 10 % NH3 in
MeOH/DCM, 0-10 %]. Das Vereinigen der reinen Fraktionen ergab die
Titelverbindung (E42A) als ein blassbraunes Pulver (0,25 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen)
401 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,28 (1H, d, J = 2,8 Hz), 8,00 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,81 (1H, m), 7,16 (1H, dd, J = 2,8 Hz, J = 8,8 Hz),
3,63 (3H, m), 3,33 (3H, m), 3,13 (2H, m), 2,68 (3H, m), 2,06-1,54
(18H, m), 0,96 (3H, t).
-
Beispiel
44A 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N-isopropyl-2-pyridincarboxamid
(E44A)
-
Ein
Teil des Säurechlorids
von Beispiel 40 (0,62 g) wurde in DCM (5 ml) suspendiert und über einen Zeitraum
von 15 min einer Lösung
von Isopropylamin (1,24 ml) in DCM (5 ml) bei 0-5 °C tropfenweise
zugesetzt. Das so erhaltene Gemisch wurde 2,0 h bei RT gerührt und
dann direkt auf Silicamaterial (20 g-Kartusche) geladen und chromatographiert
[Silicagel, Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM,
0-10 %]. Das Vereinigen der reinen Fraktionen ergab die Titelverbindung
(E44A) als ein blassbraunes Pulver (0,20 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen)
401 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,15 (1H, d, J = 2,8 Hz), 8,02 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,63 (1H, d, J = 8,1 Hz), 7,21 (1H, dd, J = 2,8 Hz,
J = 8,8 Hz), 4,27 (1H, m), 3,62 (3H, m), 3,45 (1H, m), 3,12 (2H,
m), 2,68 (3H, m), 2,07-1,53 (16H, m), 1,25 (6H, d, J = 6,6 Hz).
-
Beispiel
47 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarbonitrilhydrochlorid
(E47)
-
1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,210 g), 5-Brom-2-pyridincarbonitril (0,194 g) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,244 g) wurden in ein 5 ml-Personal Chemistry Mikrowellenfläschen gefüllt, dem
DMSO (2 ml) zugesetzt wurde. Das Fläschchen wurde verschlossen
und 15 min in einem EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor
bei 140 °C
gewärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde zur Trockene eingedampft, dann wurde
DCM (10 ml) zugesetzt, gefolgt von Argonaut MP-NCO-Harz (1,0 g),
anschließend
wurde das Gemisch 16 h gerührt.
Das rohe Gemisch wurde durch eine SCX-Kartusche (10 g, Elution mit
MeOH (80 ml) und anschließend
mit 2 N NH3 in MeOH (80 ml)) geleitet. Das
eluierte Gemisch wurde eingedampft und aus Toluol (20 ml) erneut
eingedampft. Chromatographie [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM, 0-10 %] und Behandlung der
in DCM (5 ml) gelösten
so hergestellten freien Base mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether),
gefolgt von Eindampfen, ergaben die Titelverbindung (E47) (0,10
g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 341 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,38 (1H, s), 8,42 (1H, m), 7,72 (1H, d, J = 9,2 Hz), 7,38 (1H,
m), 3,91-3,48 (6H, m), 3,31-3,10 (3H, m), 2,89-2,62 (2H, m), 2,38-1,41
(14H, m).
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Beispiel
48 1-(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}phenyl)ethanonhydrochlorid
(E48)
-
4'-Bromacetophenon
(0,102 g), Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) (0,025 g) und
2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl
(0,059 g) wurden zu entgastem Dioxan (5 ml) zugesetzt. Nach 15 min
wurden 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (0,10 g)
und Natrium-tert-butoxid (0,061 g) zugesetzt und das Reaktionsgemisch
3 h bei 80 °C
und anschließend
1 h bei 100 °C
gewärmt.
Nach Verdünnen
mit MeOH (5 ml) wurde das rohe Gemisch durch eine SCX-Kartusche
[10 g, MeOH (80 ml), anschließend
2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Chromatographie
[Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM,
0-10 %] und Behandlung der in DCM (5 ml) gelösten so hergestellten freien
Base mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether), gefolgt von Eindampfen,
ergaben die Titelverbindung (E48) (0,10 g). MS-Elektrospray (+-Ionen)
357 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
7,80 (2H, dd, J = 8,8, 1,2), 7,00 (2H, dd, J = 8,8, 2,8), 3,78-3,46
(5H, m), 3,35-3,07 (4H, m), 2,87-2,64 (2H, m), 2,43 (3H, s), 2,41-2,39
(2H, m), 2,20-2,10 (2H, m), 2,08-1,81 (5H, m), 1,78-1,60 (3H, m), 1,57-1,42 (2H, m).
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Beispiel 48A
-
1-(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}phenyl)ethanon
(E48A)
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4-Fluoracetophenon
(0,21 g), 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (0,25
g) und Kaliumcarbonat (0,29 g) in DMSO (1,5 ml) wurden 15 min bei
160 °C in
einem Mikrowellenreaktor gewärmt.
Anschließend
wurde die Umsetzung direkt auf eine SCX-Säule (10 g) gegossen, mit MeOH
(60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak in einer MeOH-Lösung (60 ml) eluiert. Nach
dem Eindampfen wurde der Rückstand
durch Chromatographie gereinigt [Silicagel (20 g-Kartusche), Elution
mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen
Fraktionen wurden eingedampft, um die Titelverbindung (E48A) als
einen blassgelben Feststoff zu ergeben (0,38 g). MS-Elektrospray
(+ve-Ionen) 357 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,87 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,86 (2H, d,
J = 9,0 Hz), 3,68 (3H, m), 3,46 (1H, m), 3,14 (2H, m), 2,68 (3H,
m), 2,51 (3H, s), 2,05-1,55 (16H, m, von H2O überdeckt).
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Beispiel
49 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-(trifluormethyl)pyridinhydrochlorid
(E49)
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5-Brom-2-trifluormethylpyridin
(F. Cottet und M. Schlosser, Eur. J. Org. Chem., 2002, 327) (0,187
g), Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) (0,034 g) und 2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl (0,091 g)
wurden zu entgastem Dioxan (4 ml) zugesetzt. Nach 15 min wurden
1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (0,150 g) und Natrium-tert-butoxid (0,095 g)
zugesetzt, anschließend
wurde das Reaktionsgemisch 3 h bei 100 °C gewärmt und 16 h bei RT gerührt. Argonaut
MP-NCO-Harz (0,4 g) wurde zugesetzt und das Gemisch 1 h gerührt. Nach
Verdünnen
mit MeOH (5 ml) wurde das rohe Gemisch durch eine SCX-Kartusche
[10 g, MeOH (80 ml), anschließend
2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Chromatographie
[Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM,
0-10 %] und Behandlung der in DCM (5 ml) gelösten so hergestellten freien Base
mit HCl (1 ml, 1 M in Diethylether), gefolgt von Eindampfen, ergaben
die Titelverbindung (E49) (0,10 g). MS- Elektrospray (+-Ionen) 384 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,75 (1H, s), 8,43 (1H, m), 7,62 (1H, d, J = 8,8 Hz), 7,44 (1H,
d, 9,2 Hz), 4,32-3,44 (5H, m, von H2O überdeckt),
3,35-3,06 (4H, m), 2,88-2,62 (2H, m), 2,42-1,40 (14H, m).
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Beispiele 50-57 (E50-57)
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Die
Beispiele 50-57 wurden auf ähnliche
Weise wie Beschreibung 18, Schritt 2, aus entweder 6-(4-{[1-(Isopropyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-3-pyridincarbonsäurehydrochlorid
(D28) oder 6-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-pyridincarbonsäurehydrochlorid
(D27) und dem entsprechenden Amin mit EDC (1,3 Äq.), HOBT (1,0 Äq.) und
Triethylamin (6 Äq.)
in DMF/DCM (1:1; Vol:Vol) hergestellt. Alle Verbindungen zeigten
mit der Struktur in Einklang stehende 1H-NMR-
und Massenspektren.
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Beispiele 58-65 (E58-65)
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Die
Beispiele 58-65 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 38 aus entweder 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) oder 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) und dem entsprechenden 6-Pyridincarboxamid (D31-34) hergestellt.
Die Umsetzungen wurden 30 min bei 210 °C durchgeführt. Alle Verbindungen zeigten
mit der Struktur in Einklang stehende 1H-NMR-
und Massenspektren.
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Beispiele 66-69 (E66-69)
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Die
Beispiele 66-69 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 38 aus entweder 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) oder 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) und dem entsprechenden 2-Pyridincarboxamid (D35-D36) hergestellt.
Alle Verbindungen zeigten mit der Struktur in Einklang stehende 1H-NMR- und Massenspektren.
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Beispiel
70 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-N-methyl-2-pyrazincarboxamidbutandioat
(E70)
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5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyrazincarbonylchloridhydrochlorid
(D29) (0,1 g) und Methylaminhydrochlorid (0,05 g) wurden in DCM
(5 ml) gerührt.
Triethylamin (0,2 ml) wurde zugesetzt und die Umsetzung bei RT über Nacht
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit DCM (15 ml) verdünnt und mit gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat (2 × 10
ml) und Kochsalzlösung
(10 ml) gewaschen und getrocknet (MgSO4).
Anschließend
wurde die DCM-Lösung
direkt auf Silicamaterial (10 g-Kartusche) geladen und chromatographiert
[Silicagel, Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM,
0-10 %].
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Die
gereinigte freie Base wurde aus Toluol eingedampft, in Aceton gelöst und mit
1,0 Moläquivalenten Bernsteinsäure als
Lösung
in Ethanol behandelt. Die Lösung
wurde konzentriert und dann aus Aceton (3 ×) eingedampft, um die Titelverbindung
(E70) als einen weißen
Feststoff zu ergeben (0,01 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 374 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
8,57 (1H, d, J = 1,2 Hz), 8,32 (1H, m), 8,27 (1H, d, J = 1,2 Hz), 4,07
(2H, m), 3,71 (1H, m), 3,58-3,18 (5H, m), 2,84 (1H, m), 2,75 (3H,
d, J = 4,8 Hz), 2,67 (2H, m), 2,39 (4H, s, Succinat), 2,00 (2H,
m), 1,85 (6H, m), 1,63 (2H, m), 1,43 (4H, m).
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Beispiele 71-74 (E71-74)
-
Die
Beispiele 71-74 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 70 durch Umsetzen von 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyrazincarbonylchloridhydrochlorid
(D29) mit 3 Moläquivalenten
des entsprechenden Amins hergestellt. Bei Beispiel 71 wurde die
isolierte freie Base zu dem Butandioatsalz umgewandelt.
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Beispiele 75-79 (E75-79)
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Die
Beispiele 75-79 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 70 durch Umsetzen von 5-{4-[(1-Isopropyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyrazincarbonylchloridhydrochlorid
(D30) mit 3 Moläquivalenten
des entsprechenden Amins hergestellt. Bei den Beispielen 75, 78
und 79 wurden die isolierten freien Basen in die entsprechenden
Butandioatsalze umgewandelt. Alle Verbindungen zeigten mit der Struktur
in Einklang stehende 1H-NMR- und Massenspektren.
-
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Beispiel
80 5-(4-{[1-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarbonitrilhydrochlorid
(E80)
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Die
Titelverbindung (E80) wurde auf ähnliche
Weise wie Beispiel 47 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) und 5-Brom-2-pyridincarbonitril hergestellt. MS-Elektrospray (+-Ionen)
329 (MH+).
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Beispiel
81 5-{4-[(1-Methylethyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-(trifluormethyl)pyridinhydrochlorid
(E81)
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Die
Titelverbindung (E81) wurde auf ähnliche
Weise wie Beispiel 49 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) und 5-Brom-2-trifluormethylpyridin hergestellt. MS-Elektrospray
(+-Ionen) 372 (MH+).
-
Beispiel
82 3-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-6-(trifluormethyl)pyridazinhydrochlorid
(E82)
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3-Chlor-6-(trifluormethyl)pyridazin
(A. J. Goodman, S. P. Stanforth und B. Tarbit, Tetrahedron, 1999, 55(52),
15067-15070) (0,09 g), 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (0,10
g) und Kaliumcarbonat (0,11 g) in DMSO (2 ml) wurden in dem Mikrowellengerät 5 min
bei 120 °C
gewärmt.
Die Umsetzung wurde direkt auf eine SCX-Säule (10 g) gegossen, mit MeOH
(60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak in einer MeOH-Lösung (60
ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (10 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen Fraktionen
wurden eingedampft und die freie Base in DCM gelöst und mit einem Überschuss
von 1 M HCl in Diethylether zu dem HCl-Salz umgewandelt. Nach Abdampfen
des Lösungsmittels
wurde die Titelverbindung (E82) als ein blassbrauner Feststoff erhalten
(0,16 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 385 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
11,09 (1H, s), 7,80 (1H, d, J = 9,6 Hz), 7,48 (1H, d, J = 9,6 Hz),
4,10 (2H, m), 3,95-3,38 (5H, m), 3,33-3,04 (2H, m), 2,90-2,65 (2H,
m), 2,38 (2H, m), 2,10-1,57 (10H, m), 1,50 (2H, m).
-
Beispiel
83 3-(4-{[1-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-6-(trifluormethyl)pyridazin
(E83)
-
Die
Titelverbindung (E83) wurde auf ähnliche
Weise wie Beispiel 82 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) und 3-Chlor-6-(trifluormethyl)pyridazin hergestellt. MS-Elektrospray
(+-Ionen) 373 (MH+).
-
Beispiel
84 2-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-5-(trifluormethyl)pyrazinhydrochlorid
(E84)
-
2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyrazin
(D37) (0,09 g), 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6)
(0,10 g) und Kaliumcarbonat (0,11 g) in DMSO (2 ml) wurden in einem
Mikrowellenreaktor 5 min bei 120 °C
gewärmt. Die
Umsetzung wurde direkt auf eine SCX-Säule
(10 g) gegossen, mit MeOH (60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak
in einer MeOH-Lösung
(60 ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (10 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen Fraktionen
wurden eingedampft und die freie Base in DCM gelöst und mit einem Überschuss
von 1 M HCl in Diethylether zu dem HCl-Salz umgewandelt. Abdampfen
des Lösungsmittels
ergab die Titelverbindung (E84) als ein blassbraunen Feststoff (0,17
g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 385 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,94 (1H, s), 8,46 (2H, s), 4,06 (2H, m), 3,90-3,38 (5H, m), 3,35-3,06
(2H, m), 2,90-2,65 (2H, m), 2,38 (2H, m), 2,20-1,60 (10H, m), 1,48
(2H, m).
-
Beispiel
85 2-(4-{[1-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-5-(trifluormethyl)pyrazinhydrochlorid
(E85)
-
Die
Titelverbindung (E85) wurde auf ähnliche
Weise wie Beispiel 84 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) und 2-Chlor-5-(trifluormethyl)pyrazin hergestellt. MS-Elektrospray
(+-Ionen) 373 (MH+).
-
Beispiel
86 2-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-5-(trifluormethyl)pyridinhydrochlorid
(E86)
-
2-Brom-5-(trifluormethyl)pyridin
(0,11 g), 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (0,10
g) und Kaliumcarbonat (0,11 g) in DMSO (2 ml) wurden in einem Mikrowellenreaktor
5 min bei 120 °C
gewärmt.
Die Umsetzung wurde direkt auf eine SCX-Säule (10 g) gegossen, mit MeOH
(60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak in einer MeOH-Lösung (60
ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (10 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen Fraktionen
wurden eingedampft und die freie Base in DCM gelöst und mit einem Überschuss
von 1 M HCl in Diethylether zu dem HCl-Salz umgewandelt. Abdampfen
des Lösungsmittels
ergab die Titelverbindung (E86) als ein blassbraunen Feststoff (0,12
g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 384 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,94 (1H, s), 8,31 (1H, s), 7,80 (1H, d, J = 9,2 Hz), 7,03 (1H,
d, J = 9,2 Hz), 3,97 (2H, m), 3,90-3,06 (7H, m), 2,87-2,66 (2H,
m), 2,38 (2H, m), 2,20-1,60 (10H, m), 1,42 (2H, m).
-
Beispiel
87 2-(4-{[1-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-5-(trifluormethyl)pyridinhydrochlorid
(E87)
-
Die
Titelverbindung (E87) wurde auf ähnliche
Weise wie Beispiel 86 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) und 2-Brom-5-(trifluormethyl)pyridin hergestellt. MS-Elektrospray
(+-Ionen) 372 (MH+).
-
Beispiel
88 5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-(trifluormethyl)pyrimidin
(E88)
-
5-Brom-2-(trifluormethyl)pyrimidin
(D38) (0,18 g), 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (0,15 g),
2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl
(0,09 g), Tris(dibenzylidinaceton)dipalladium (0,054 g) und Natrium-tert-butoxid
(0,095 g) in Dioxan (2 ml) wurden in einem Mikrowellenreaktor 5
min bei 120 °C
gewärmt.
Die Umsetzung wurde direkt auf eine SCX-Säule (10 g) gegossen, mit MeOH
(60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak in einer MeOH-Lösung (60
ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (10 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die Fraktionen mit
dem gewünschten
Produkt wurden eingedampft und durch massenbezogene autopräparative
HPLC weiter gereinigt, um das Formiatsalz des Produkts zu ergeben.
Das Formiatsalz wurde in MeOH (10 ml) gelöst, 1 h mit einem Überschuss
an MP-Carbonatharz (2,89 mmol/g, Befüllung: 1,0 g) behandelt, filtriert und
eingedampft, um die Titelverbindung (E88) als einen weißen Feststoff
zu ergeben (0,068 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 385 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,39 (2H, s), 3,69 (1H, m), 3,62 (2H,
m), 3,48 (1H, m), 3,22 (2H, m), 2,66 (3H, m), 2,08-1,80 (10H, m),
1,79-1,56 (6H, m).
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Beispiel
89 5-(4-{[1-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-(trifluormethyl)pyrimidin
(E89)
-
Die
Titelverbindung (E89) wurde auf ähnliche
Weise wie Beispiel 88 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) und 5-Brom-2-(trifluormethyl)pyrimidin (D38) hergestellt.
MS-Elektrospray (+-Ionen) 373 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,93 (2H, s), 3,71 (1H, m), 3,61 (2H,
m), 3,43 (1H, m), 3,23 (2H, m), 2,73 (3H, m), 2,26 (2H, m), 1,90
(4H, m), 1,75 (2H, m), 1,62 (2H, m), 1,04 (6H, d, J = 6,4 Hz).
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Beispiel
90 1-(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}phenyl)-1-propanon
(E90)
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1-(4-Fluorphenyl)-1-propanon
(0,24 g), 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (0,25
g) und Kaliumcarbonat (0,29 g) in DMSO (1,5 ml) wurden in einem
Mikrowellenreaktor 15 min bei 160 °C gewärmt. Die Umsetzung wurde direkt
auf eine SCX-Säule
(10 g) gegossen, mit MeOH (60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak
in einer MeOH-Lösung
(60 ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (20 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen Fraktionen
wurden eingedampft, um die Titelverbindung (E90) als einen blassgelben
Feststoff zu ergeben (0,32 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 371 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,87 (2H, d, J = 8,8 Hz), 6,88 (2H, d,
J = 9,2 Hz), 3,68 (3H, m), 3,48 (1H, m), 3,13 (2H, m), 2,90 (2H,
q, J = 7,2 Hz), 2,66 (3H, m), 2,06-1,55 (16H, m), 1,20 (3H, t, J
= 7,2 Hz).
-
Beispiele 91-92 (E91-92)
-
Die
Beispiele 91-92 wurden unter Verwendung eines ähnlichen Verfahrens wie bei
Beispiel 90 durch 15 min Umsetzen von 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (1,0 mmol) und dem entsprechenden 4-Fluorphenylketon (1,6 mmol)
in Gegenwart von Kaliumcarbonat (2,1 mmol) in DMSO (1,5 ml) in einem
Mikrowellenreaktor bei 160 °C
hergestellt.
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-
Beispiel
93 1-(6-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-pyridinyl)ethanon
(E93)
-
Die
Titelverbindung (E93) wurde auf ähnliche
Weise wie Beispiel 90 durch 15 min Umsetzen von 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (1 mmol), 1-(6-Chlor-3-pyridinyl)ethanon
(1,6 mmol) und Kaliumcarbonat (2,1 mmol) in DMSO (1,5 ml) in einem
Mikrowellengerät
bei 120 °C
hergestellt. MS-Elektrospray (+-Ionen) 358 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,71 (1H, m), 8,01 (1H, dd, J = 2,4 Hz,
J = 8,8 Hz), 6,64 (1H, d, J = 9,2 Hz), 4,07 (2H, m), 3,69 (1H, m),
3,40 (3H, m), 2,65 (3H, m), 2,49 (3H, s), 2,06-1,54 (16H, m).
-
Beispiel
94 6-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-methylchinolinhydrochlorid
(E94)
-
Eine
Lösung
von 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) (0,16 g) in
entgastem Dioxan (2,5 ml) wurde mit 6-Brom-2-methylchinolin (0,15
g), 2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl
(0,06 g), Tris(dibenzylidinaceton)dipalladium (0,03 g) und Natrium-tert-butoxid
(0,13 g) behandelt. Das Gemisch wurde 5 min in einem Mikrowellenreaktor
bei 120 °C
gewärmt.
Das Rohprodukt wurde in Methanol (30 ml) gelöst und auf eine SCX-Säule aufgebracht,
die mit Methanol gespült
und anschließend
mit 10 %-igem NH3 in Methanol eluiert wurde. Nach dem Eindampfen
wurde der Rückstand
durch Chromatographie gereinigt [Silicagel, Elution mit (10 % NH3 in MeOH)/DCM, 0-10 %]. Das Vereinigen der
reinen Fraktionen ergab die freie Base, die mit HCl in Diethylether
behandelt wurde, um die Titelverbindung (E94) als einen Feststoff
zu ergeben (0,19 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 380 (MH+). 1H-NMR δ (Methanol-d4):
8,75-8,78 (1H, d, J = 8,0 Hz), 8,00-8,02 (2H, m), 7,76-7,78 (1H,
d, J = 8,0 Hz), 7,61 (1H, s), 3,97-4,0 (1H, m), 3,68-3,90 (5H, m),
3,48-3,55 (1H, m), 3,0-3,10 (2H, m), 2,9 (3H, s), 2,8-2,89 (1H,
m), 1,67-2,4 (15H, m).
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Beispiel
95 1,1-Dimethylethyl-5-(4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarboxylat
(E95)
-
Die
Titelverbindung (E95) wurde wie in Beschreibung 52 beschrieben hergestellt.
MS-Elektrospray (+ve-Ionen)
404 (MH+).
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Beispiel
96 1,1-Dimethylethyl-5-{4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarboxylat
(E96)
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Die
Titelverbindung (E96) wurde wie in Beschreibung 41 beschrieben hergestellt.
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Beispiel
97 1-[4-(4-{[1-(Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)phenyl]ethanon
(E97)
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1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(freie Base von D2) (0,5 g), 4-Fluoracetophenon (0,81 ml) und Kaliumcarbonat
(1,22 g) in Acetonitril (5 ml) wurden 45 min bei 120 °C in einem
Mikrowellenreaktor gewärmt. Anschließend wurde
das Reaktionsgemisch auf eine SCX-Säule (10 g) aufgebracht, mit
Methanol (100 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak in Methanol (100
ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel, Elution mit 10 % NH3 in
MeOH/DCM, 0-10 %]. Das Vereinigen von reinen Fraktionen, die die
schneller laufende Komponente enthielten, ergab die Titelverbindung
(E97) (0,075 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 345 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,85 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,86 (2H, d,
J = 9,0), 3,65 (3H, m), 3,51 (1H, m), 3,15 (2H, m), 2,86 (3H, m),
2,51 (3H, s), 2,42 (2H, m), 1,95 (4H, m), 1,66 (4H, m), 1,12 (6H,
d, J = 6,5 Hz).
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Beispiel
98 N-(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-fluorphenyl)acetamidhydrochlorid
(E98)
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1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,15 g), N-(4-Brom-2-fluorphenyl)acetamid (D47) (0,14 g),
Natrium-tert-butoxid (0,086 g) und Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II) (0,006 g)
wurden in Toluol (3 ml) über
Nacht bei 55 °C
gewärmt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch mit Isocyanatharz (PS, Argonaut, 1,0
g) behandelt und 2 h bei 55 °C
gerührt.
Die Umsetzung wurde filtriert und chromatographiert [Silicagel (10 g-Kartusche),
Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %].
Die reinen Fraktionen wurden eingedampft, die freie Base wurde in
DCM gelöst,
mit einem Überschuss
von 1 M HCl in Diethylether zu dem HCl-Salz umgewandelt und eingedampft,
um die Titelverbindung (E98) als einen blassgelben Feststoff zu
ergeben (0,018 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 390 (MH+). 1H-NMR δ (DMSO-d6):
10,18 (1H, s), 9,43 (1H, s), 7,49 (1H, m), 6,88-6,77 (2H, m), 3,80-3,27
(4H, m), 3,18-2,65 (714, m), 2,33-1,46 (17H, m).
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Beispiele 99-100 (E99-100)
-
Die
Beispiele 99-100 wurden auf ähnliche
Weise wie Beispiel 86 aus entweder 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) oder 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) und 2-Chlor-4-trifluormethylpyrimidin hergestellt. Die Verbindungen
zeigten mit der Struktur vereinbare 1H-NMR- und
Massenspektren.
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Beispiel
101 1-{4-[4-({1-[(1S)-1-Methylpropyl]-4-piperidinyl}oxy)-1-piperidinyl]phenyl}ethanon)
(E101)
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4-Fluoracetophenon
(0,15 ml), 1-[(1S)-1-Methylpropyl]-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D43) (0,20 g) und Kaliumcarbonat (0,23 g) in DMSO (2 ml) wurden
5 min bei 160 °C
in einem Mikrowellenreaktor gewärmt.
Die Umsetzung wurde direkt auf eine SCX-Säule (10 g) gegossen, mit MeOH
(60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak in einer MeOH-Lösung (60
ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (20 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen Fraktionen
wurden eingedampft und das so erhaltene Öl erneut aus Aceton (3 ×) eingedampft
und unter Hochvakuum getrocknet, um die Titelverbindung (E101) als
einen gelben kristallinen Feststoff zu ergeben (0,16 g). MS-Elektrospray
(+ve-Ionen) 359 (MH+). 1H-NMR
(CDCl3): 7,86 (2H, d, J = 9,2 Hz), 6,86
(2H, d, J = 8,8), 3,68 (3H, m), 3,40 (1H, m), 3,12 (2H, m), 2,72
(2H, m), 2,51 (3H, s), 2,46 (1H, m), 2,32 (1H, m), 2,21 (1H, m),
1,89 (4H, m), 1,72-1,48 (5H, m), 1,26 (1H, m), 0,96 (3H, d, J =
6,8 Hz), 0,88 (3H, t, J = 7,2 Hz). [α]D 29,2°C =
+1,428 (c 0,14, Methanol).
-
Beispiel
102 1-{4-[4-({1-[(1R)-1-Methylpropyl]-4-piperidinyl}oxy)-1-piperidinyl]phenyl}ethanon)
(E102)
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4-Fluoracetophenon
(0,15 ml), 1-[(1R)-1-Methylpropyl]-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D44) (0,20 g) und Kaliumcarbonat (0,23 g) in DMSO (2 ml) wurden
5 min bei 160 °C
in einem Mikrowellenreaktor gewärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde direkt auf eine SCX-Säule (10 g) gegossen, mit MeOH
(60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak in einer MeOH-Lösung (60
ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (20 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen Fraktionen
wurden eingedampft und das so erhaltene Öl erneut aus Aceton (3 ×) eingedampft
und unter Hochvakuum getrocknet, um ein Öl zu ergeben, das mit Diethylether
pulverisiert und bei 30 °C
unter Hochvakuum getrocknet wurde, um die Titelverbindung (E102)
als einen gelben kristallinen Feststoff zu ergeben (0,15 g). MS-Elektrospray
(+ve-Ionen) 359 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,86 (2H, d, J = 9,2 Hz), 6,86 (2H, d,
J = 8,8), 3,68 (3H, m), 3,40 (1H, m), 3,12 (2H, m), 2,72 (2H, m),
2,51 (3H, s), 2,46 (1H, m), 2,32 (1H, m), 2,21 (1H, m), 1,89 (4H,
m), 1,72-1,48 (5H, m), 1,26 (1H, m), 0,96 (3H, d, J = 6,8 Hz), 0,88
(3H, t, J = 7,2 Hz). [α]D29,2°C = -1,818
(c 0,165, Methanol).
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Beispiel
183 1-[4-(4-{[1-(Cyclopropylmethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)phenyl]ethanon
(E103)
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4-Fluoracetophenon
(0,15 g), 1-Cyclopropylmethyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D46)
(0,20 g) und Kaliumcarbonat (0,23 g) in DMSO (2,0 ml) wurden 5 min
bei 160 °C
in einem Mikrowellenreaktor gewärmt.
Die Umsetzung wurde direkt auf eine SCX-Säule (10 g) gegossen, mit MeOH
(60 ml) gewaschen und mit 2 M Ammoniak in einer MeOH-Lösung (60
ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (20 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen Fraktionen
wurden eingedampft, um die Titelverbindung (E103) als einen blassgelben
kristallinen Feststoff zu ergeben (0,17 g). MS-Elektrospray (+ve-Ionen)
357 (MH+). 1H-NMR
(CDCl3): 7,86 (2H, d, J = 8,8 Hz), 6,86
(2H, d, J = 9,2 Hz), 3,70 (3H, m), 3,47 (1H, m), 3,12 (2H, m), 2,88
(2H, m), 2,51 (3H, s), 2,22 (4H, m), 1,91 (4H, m), 1,66 (4H, m),
0,87 (1H, m), 0,51 (2H, m), 0,09 (2H, m).
-
Beispiel
184 N-Cyclobutyl-5-{4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarboxamid
(E104)
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Ein
Teil des Säurechlorids
von Beispiel 40 (0,62 g) wurde in DCM (5 ml) suspendiert und über einen Zeitraum
von 15 min einer Lösung
von Cyclobutylamin (1,29 ml) in DCM (5 ml) bei 0-5 °C tropfenweise
zugesetzt. Das so erhaltene Gemisch wurde 2,0 h bei RT gerührt und
dann direkt auf Silicamaterial aufgebracht (20 g-Kartusche) und
chromatographiert [Silicagel, Elution mit 10 % NH3 in
MeOH/DCM, 0-10 %]. Das Vereinigen der reinen Fraktionen ergab die
Titelverbindung (E104) als einen blassbraunen Feststoff (0,21 g).
MS-Elektrospray (+ve-Ionen)
413 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,16 (1H, d, J = 2,8 Hz), 8,01 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,91 (1H, d, J = 8,0 Hz), 7,20 (1H, dd, J = 2,8 Hz,
J = 8,8 Hz), 4,58 (1H, m), 3,63 (3H, m), 3,45 (1H, m), 3,11 (2H,
m), 2,66 (3H, m), 2,41 (2H, m), 2,10-1,53 (20H, m).
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Beispiel
105 N-Cyclobutyl-5-(4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarboxamid
(E105)
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Die
Titelverbindung (E105) wurde auf ähnliche Weise wie Beispiel
38 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(freie Base von D2) und 5-Brom-N-cyclobutyl-2-pyridincarboxamid
(D54) hergestellt. MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 401 (MH+).
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Beispiel
106 N-(3-Chlorpropyl)-4-(4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)benzamidhydrochlorid
(E106)
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Die
Titelverbindung (E106) wurde auf ähnliche Weise wie Beispiel
15 aus 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(freie Base von D2) und 1-(4-Fluorbenzoyl)azetidin (D48), gefolgt
von der Behandlung der so hergestellten freien Azetidinbase mit
HCl, hergestellt.
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Beispiel
107 N-(3-Chlorpropyl)-5-{4-[(1-cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarboxamidhydrochlorid
(E107)
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Die
Umsetzung von 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (D6) und
2-(1-Azetidinylcarbonyl)-5-brompyridin
(D49) gemäß dem in
Beispiel 31 beschriebenen Verfahren, gefolgt von der Behandlung
der so hergestellten freien Azetidinbase mit HCl, ergab die Titelverbindung
(E107).
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Beispiel
108 N-(3-Chlorpropyl)-5-(4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarboxamidhydrochlorid (E108)
-
Die
Umsetzung von 1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base
von D2) und 2-(1-Azetidinylcarbonyl)-5-brompyridin
(D49) gemäß dem in
Beispiel 31 beschriebenen Verfahren, gefolgt von der Behandlung
der so hergestellten freien Azetidinbase mit HCl, ergab die Titelverbindung
(E108).
-
Beispiel
109 1-(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-fluorphenyl)ethanon
(E109)
-
1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,20 g), 3,4-Difluoracetophenon (0,197 g) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,116 g) in DMSO (2 ml) wurden 15 min bei 160 °C in einem
EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor gewärmt. Das
rohe Reaktionsgemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [20 g, Elution
mit MeOH (80 ml) und anschließend
mit 2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Die
Reinigung durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (2 N NH3 in MeOH)/DCM, 0-20 %] ergab die Titelverbindung
(E109) als einen kristallinen Feststoff (0,125 g). MS-Elektrospray
(+-Ionen) 375 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,65 (1H, dd, J = 8,4, 2,0 Hz), 7,60
(1H, dd, J = 14,0, 2,0 Hz), 6,92 (1H, t, J = 8,4 Hz), 3,66-3,58
(1H, m), 3,52-3,40 (3H, m), 2,99 (2H, ddd, J = 12,0, 8,8, 2,8 Hz),
2,70-2,61 (3H, m), 2,52 (3H, s), 2,04-1,84 (9H, m) und 1,78-1,59
(7H, m, von H2O überdeckt).
-
Beispiel
110 1-Cyclobutyl-4-({1-[3-fluor-4-(3-methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl)phenyl]-4-piperidinyl}oxy)piperidin
(E110)
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Natrium-tert-butoxid
(0,113 g) wurde einer Lösung
von 1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,223 g), 5-(4-Brom-2-fluorphenyl)-3-methyl-1,2,4-oxadiazol
(D50) (0,20 g) und Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II)
(0,017 g) in Toluol (10 ml) zugesetzt. Die Umsetzung wurde über Nacht bei
85 °C gewärmt, dann
wurde eine weitere Charge Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II)
(0,017 g) zugesetzt, gefolgt von weiteren 5 h Wärmen bei 85 °C. Das rohe
Gemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [10 g, Elution mit MeOH (80
ml) und anschließend
mit 2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Reinigung
durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (2 N NH3 in
MeOH)/DCM, 0-20 %] ergab die Titelverbindung (E110) (0,180 g). MS-Elektrospray
(+-Ionen) 415 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,89 (1H, t, J = 8,4 Hz), 6,71 (1H, dd,
J = 8,8, 2,4 Hz), 6,62 (1H, dd, J = 14,8, 2,4 Hz), 3,69-3,64 (3H,
m), 3,49 (2H, br s), 3,12 (2H, ddd, J = 12,4, 8,8, 3,6 Hz), 2,78-2,63
(3H, m), 2,46 (3H, s), 2,10-2,02 (3H, m), 1,93-1,88 (6H, m) und
1,71-1,62 (6H, m, von H2O überdeckt).
-
Beispiel
111 1-(5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridinyl)ethanon
(E111)
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5-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-pyridincarbonitril
(freie Base von E47) (0,155 g) wurde in THF (4 ml) gelöst und unter
Argon auf 0 °C
gekühlt.
MeMgBr (3,1 ml einer 3 M Lösung
in Et2O, 20 Äquivalente) wurde zugesetzt,
das Reaktionsgemisch wurde auf RT aufwärmen gelassen und gerührt, bis
das gesamte Ausgangsmaterial verbraucht war (durch LC/MS überwacht).
Die Umsetzung wurde durch Zusetzen einer gesättigten Ammoniumchlorid-Lösung (5
ml) gequencht, durch Celite filtriert und eingedampft. Reinigung durch
Chromatographie [Silicagel, Elution mit (2 N NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %] ergab die Titelverbindung (E111) als einen kristallinen
Feststoff (0,089 g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 357 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,27 (1H, d, J = 3,0 Hz), 7,94 (1H, d,
J = 9,0 Hz), 7,15 (1H, dd, J = 9,0, 3,0 Hz), 3,7-3,61 (4H, m), 3,21
(2H, ddd, J = 12,4, 8,4, 3,2 Hz), 2,93 (1H, br s), 2,8-2,74 (2H,
m), 2,64 (3H, s), 2,41 (2H, br s), 2,22 (2H, br s), 2,12-2,08 (4H,
m), 1,97-1,90 (2H, m) und 1,85-1,65 (6H, m).
-
Beispiel
112 1-[2-Fluor-4-(3-methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl)phenyl]-4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}piperidinhydrochlorid
(E112)
-
Zu
1-Isopropyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin (freie Base von D2) (0,25
g) und 5-(4-Brom-3-fluorphenyl)-3-methyl-1,2,4-oxadiazol
(D51) (0,31 g) in trockenem Toluol (10 ml) wurden Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II)
(60 mg) und Natrium-tert-butoxid
(0,15 g) zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht unter einer Argonschicht
bei 90°C
gewärmt.
Nach dem Abkühlen
wurde die Umsetzung mit MeOH (10 ml) verdünnt, direkt auf eine SCX-Säule (10
g) gegossen, mit MeOH (60 ml) gewaschen und dann mit 2 M Ammoniak
in einer MeOH-Lösung
(60 ml) eluiert. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand durch Chromatographie
gereinigt [Silicagel (20 g-Kartusche), Elution mit 10 % NH3 in MeOH/DCM, 0-10 %]. Die reinen Fraktionen
wurden eingedampft, um die freie Base zu ergeben, die dann in trockenem
DCM (2 ml) gelöst
und mit 1 M HCl in Diethylether (1 ml) behandelt wurde. Die Lösungsmittel
wurden zur Trockene abgedampft und das Hydrochloridsalz aus Ethanol
kristallisiert, um die Titelverbindung (E112) als einen weißen kristallinen
Feststoff zu ergeben (29 mg). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 403 (MH+). 1H-NMR (Methanol-d4): 7,81-7,84
(1H, br d, J = 8,4 Hz), 7,70-7,74 (1H, br d, J = 13,6 Hz), 7,14-7,19
(1H, m), 3,96-3,98 (1H, m), 3,65-3,80 (2H, m), 3,47-3,58 (4H, m),
3,05-3,13, (3H, m), 2,4 (3H, s), 1,9-2,32 (6H, m), 1,71-1,76 (3H,
m), 1,34-1,38 (6H, m).
-
Beispiel
113 1-[3-Fluor-4-(3-methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl)phenyl]-4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}piperidinhydrochlorid
(E113)
-
Zu
5-(4-Brom-2-fluorphenyl)-3-methyl-(1,2,4)oxadiazol (D50) (0,31 g),
das in trockenem und entgasten Dioxan (3 ml) gelöst war, wurden Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(40 mg) und 2-Dicyclohexylphosphino-2'-(N,N-dimethylamino)biphenyl (70 mg)
zugesetzt. Die dunkle Lösung
wurde 15 min bei RT unter Argon gerührt, gefolgt von Zusetzen von
1-Isopropyl-4-piperidinyloxy)piperidin
(freie Base von D2) (0,25 g) in Dioxan (1 ml) und Kaliumphosphat
(0,41 g). Das Reaktionsgemisch wurde 2 h bei 95°C gerührt, anschließend wurde das
rohe Reaktionsgemisch nach dem Abkühlen wie in Beispiel 112 beschrieben
aufgearbeitet. Die Titelverbindung (E113) wurde als das Hydrochloridsalz
isoliert (13 mg). MS-Elektrospray (+ve-Ionen) 403 (MH+). 1H-NMR δ (Methanol-d4):
7,87-7,92 (1H, dd, J = 8,8 Hz), 6,89-6,92 (1H, m), 6,80-6,85 (1H,
m), 3,97-3,98 (1H, m), 3,70-3,80 (4H, m), 3,43-3,54 (2H, m), 3,05-3,20 (3H, m), 2,39
(3H, s), 1,96-2,32 (6H, m), 1,66-1,69 (3H, m), 1,35-1,38 (6H, m).
-
Beispiel
114 4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-3-fluorbenzonitril
(E114)
-
1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,20 g), 3,4-Difluorbenzonitril (0,175 g) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,232 g) in DMSO (2 ml) wurden 5 min bei 80 °C in einem
EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor gewärmt. Das
rohe Reaktionsgemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [20 g, Elution
mit MeOH (80 ml) und anschließend
mit 2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Eindampfen
der Ammoniakfraktionen ergab die Titelverbindung (E114) als einen
kristallinen Feststoff (0,225 g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 358 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,34 (1H, dd, J = 8,4, 2,0 Hz), 7,25
(1H, dd, J = 14,0, 2,0 Hz), 6,91 (1H, t, J = 8,4 Hz), 3,64-3,56
(1H, m), 3,49-3,43 (4H, m), 3,18-3,12 (1H, m), 3,00 (2H, ddd, J
= 12,4, 8,8, 3,6 Hz), 2,83-2,78 (1H, m), 2,75-2,62 (3H, m), 2,07-1,89
(7H, m, von H2O überdeckt) und 1,77-1,71 (6H,
m).
-
Beispiel
115 4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-fluorbenzonitril
(E115)
-
1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,10 g), 2,4-Difluorbenzonitril (0,098 g) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,116 g) in 1-Methyl-2-pyrrolidinon (2 ml) wurden
1,5 min bei 60 °C
in einem EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor
gewärmt.
Das rohe Reaktionsgemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [20 g, Elution
mit MeOH (80 ml) und anschließend
mit 2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Eindampfen
der Ammoniakfraktionen ergab die Titelverbindung (E115) (130 mg).
MS-Elektrospray (+-Ionen) 358 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,55 (1H, dd, J = 7,6, 1,2 Hz), 6,60
(1H, dd, J = 8,8, 1,2 Hz), 6,52 (1H, dd, J = 13,2, 2,4 Hz), 3,61-3,58 (2H,
m), 3,50-3,40 (2H, m), 3,24-3,09 (2H, m), 2,81-2,58 (5H, m), 2,13-1,78 (7H, m), 1,77-1,49
(7H, m).
-
Beispiel
116 1-(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-fluorphenyl)ethanon
(E116)
-
4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2-fluorbenzonitril
(E115) (0,20 g) wurde in THF (5 ml) gelöst und unter Argon auf 0 °C gekühlt. MeMgBr
(3,7 ml einer 3 M Lösung
in Et2O, 20 Äquivalente) wurde zugesetzt,
das Reaktionsgemisch wurde auf RT aufwärmen gelassen und gerührt, bis
das gesamte Ausgangsmaterial verbraucht war (durch LC/MS überwacht).
Die Umsetzung wurde durch Zusetzen einer gesättigten Ammoniumchlorid-Lösung (5
ml) gequencht, durch Celite filtriert und eingedampft. Reinigung
durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (2 N NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %] ergab die Titelverbindung (E116) als einen weißen Feststoff
(0,090 g). MS-Elektrospray (+-Ionen)
375 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,81 (1H, t, J = 8,8 Hz), 6,62 (1H, dd,
J = 10,0, 2,4 Hz), 6,46 (1H, dd, J = 15,2, 2,4 Hz), 3,71-3,58 (4H,
m), 2,99 (2H, ddd, J = 12,4, 8,8, 3,2 Hz), 2,88-2,77 (3H, m), 2,55
(3H, d, J = 5,2 Hz), 2,38-2,20 (1H, br s), 2,20-2,09 (1H, m) und
1,99-1,60 (14H, m).
-
Beispiel
117 4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2,5-difluorbenzonitril
(E117)
-
1-Cyclobutyl-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D6) (0,200 g), 2,4,5-Trifluorbenzonitril (0,198 g) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,232 g) in DMSO (2 ml) wurden 5 min bei 80 °C in einem
EmrysTM Optimizer-Mikrowellenreaktor gewärmt. Das
rohe Reaktionsgemisch wurde durch eine SCX-Kartusche [20 g, Elution
mit MeOH (80 ml) und anschließend
mit 2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Eindampfen
der Ammoniakfraktionen ergab die Titelverbindung (E117) als einen
kristallinen Feststoff (0,33 g). MS-Elektrospray (+-Ionen) 376 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,18-7,13 (1H, app q, J = 6,0 Hz), 6,30
(1H, dd, H = 11,2, 7,2 Hz), 3,64 (1H, app sept, J = 4 Hz), 3,51-3,45
(3H, m), 3,16 (2H, ddd, J = 12,0, 8,4, 3,6 Hz), 2,75-2,62 (3H, m),
2,07-1,99 (4H, m), 1,97-1,85 (6H, m) und 1,80-1,60 (6H, m).
-
Beispiel
118 1-(4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2,5-difluorphenyl)ethanon
(E118)
-
4-{4-[(1-Cyclobutyl-4-piperidinyl)oxy]-1-piperidinyl}-2,5-difluorbenzonitril
(E117) (0,315 g) wurde in THF (10 ml) gelöst und unter Argon auf 0 °C gekühlt. MeMgBr
(5,3 ml einer 3 M Lösung
in Et2O, 20 Äquivalente) wurde zugesetzt,
das Reaktionsgemisch wurde auf RT aufwärmen gelassen und gerührt, bis
das gesamte Ausgangsmaterial verbraucht war (durch LC/MS überwacht).
Die Umsetzung wurde durch Zusetzen einer gesättigten Ammoniumchlorid-Lösung (10
ml) gequencht, durch Celite filtriert und eingedampft. Reinigung
durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (2 N NH3 in
MeOH)/DCM, 0-10 %] ergab die Titelverbindung (E118) als einen weißen Feststoff
(0,13 g). MS-Elektrospray (+-Ionen)
393 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,55 (1H, q, J = 7,2, 13,8 Hz), 6,56
(1H, q, J = 7,2, 13,0 Hz), 3,62 (1H, m), 3,05 (2H, m), 3,50 (3H,
m), 2,87-2,61 (3H, m), 3,50 (3H, d, J = 5,2 Hz), 2,22-1,89 (9H,
m), 1,79-1,60 (7H, m).
-
Beispiel
119 1-[3-Fluor-4-(3-methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl)phenyl]-4-({1-[(1S)-1-methylpropyl]-4-piperidinyl}oxy)piperidin (E119)
-
Natrium-tert-butoxid
(0,113 g) wurde einer Lösung
von 1-[(1S)-1-Methylpropyl]-4-(4-piperidinyloxy)piperidin
(D43) (0,225 g), 5-(4-Brom-2-fluorphenyl)-3-methyl-1,2,4-oxadiazol
(D50) (0,20 g) und Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II)
(0,017 g) in Toluol (10 ml) zugesetzt. Die Umsetzung wurde über Nacht
bei 85 °C
gewärmt,
dann wurde eine weitere Charge Acetato(2'-di-tert-butylphosphino-1,1'-biphenyl-2-yl)palladium(II)
(0,017 g) zugesetzt, gefolgt von weiteren 5 h Wärmen bei 85 °C. Das rohe Gemisch
wurde durch eine SCX-Kartusche [10 g, Elution mit MeOH (80 ml) und
anschließend
mit 2 N NH3 in MeOH (80 ml)] geleitet. Reinigung
durch Chromatographie [Silicagel, Elution mit (2 N NH3 in
MeOH)/DCM, 0-20 %] ergab die Titelverbindung (E119) (0,084 g). MS-Elektrospray
(+-Ionen) 417 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 7,89 (1H, t, J = 8,8 Hz), 6,71 (1H, dd,
J = 9,2, 2,4 Hz), 6,62 (1H, dd, J = 14,4, 2,4 Hz), 3,69-3,64 (3H,
m), 3,48-3,39 (1H, m), 3,18 (2H, ddd, J = 12,8, 8,8, 3,6 Hz), 2,80-2,69
(2H, m), 2,46 (3H, s), 2,40-2,32 (1H, m), 2,29-2,0 (1H, m), 1,96-1,86 (4H, m), 1,73-1,56
(6H, m, von H2O überdeckt), 1,27 (1H, app sept,
J = 7,6 Hz), 0,97 (3H, d, J = 6,4 Hz) und 0,89 (3H, t, J = 7,6 Hz).
-
Beispiel
120 N-Methyl-5-(4-{[1-(1-methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarboxamid
(E120)
-
DMF
(3 Tropfen) wurde einer Suspension von 5-(4-{[1-(1-Methylethyl)-4-piperidinyl]oxy}-1-piperidinyl)-2-pyridincarbonsäure (D53)
(0,33 g) und Oxalylchlorid (1 ml) in DCM (5 ml) bei RT zugesetzt.
Das Reaktionsgemisch wurde 1 h gerührt, anschließend wurde
das Gemisch eingedampft, um das rohe Säurechlorid als einen dunkelgrünen Feststoff
zu ergeben. Dieser wurde in DCM (15 ml) gelöst und einer gekühlten (5 °C) Methylaminlösung (5
ml einer 2 M Lösung
in THF) über
einen Zeitraum von 1 h tropfenweise zugesetzt. Nach Abschluss des
Zusetzens wurde die Umsetzung weitere 15 min gerührt und dann zur Trockene eingedampft.
Das rohe Amid wurde in einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(5 ml) gelöst
und mit DCM (3 × 10
ml) extrahiert. Die organische Phase wurde mit einer gesättigten
Kochsalzlösung
(10 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
eingedampft. Reinigung durch Chromatographie [Silicagel, Elution
mit (2 N NH3 in MeOH)/DCM, 0-20 %], gefolgt
von Eindampfen, ergab ein Gemisch aus freier Base und HCl-Salz.
Das Gemisch wurde in DCM (5 ml) gelöst und mit einer gesättigten
Kaliumcarbonat-Lösung
(15 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
eingedampft, um die Titelverbindung (E120) als einen blassgelben
kristallinen Feststoff zu ergeben (0,15 g). MS-Elektrospray (+-Ionen)
361 (MH+). 1H-NMR δ (CDCl3): 8,08 (1H, d, J = 2,8 Hz), 7,94 (1H, d,
J = 8,8 Hz), 7,68 (1H, d, J = 4,8 Hz), 7,13 (1H, dd, J = 8,8, 2,8
Hz), 3,60-3,53 (3H, m), 3,37 (1H, ddd, J = 12,4, 8,4, 3,8 Hz), 3,05
(2H, ddd, J = 12,4, 8,8, 3,2 Hz), 2,93 (3H, d, J = 4,8 Hz), 2,74-2,69
(2H, m), 2,66 (1H, sep, J = 6,4 Hz), 2,22-2,16 (2H, m), 1,90-1,78
(4H, m), 1,67-1,49 (4H, m) und 0,97 (6H, d, J = 6,4 Hz).
-
Abkürzungen
-
-
- BINAP
- 2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binaphthyl
- DCM
- Dichlormethan
- DMF
- N,N-Dimethylformamid
- DIPEA
- Diisopropylethylamin
- DMSO
- Dimethylsulfoxid
- EDC
- 1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid
- EtOAc
- Ethylacetat
- H
- ORT 1-Hydroxy-7-azabenzotriazol
- H
- OBT 1-Hydroxybenzotriazol
- h
- Stunde
- min
- Minuten
- RT
- Raumtemperatur
- TFA
- Trifluoressigsäure
- THF
- Tetrahydrofuran
- SCX
- starker Kationenaustausch
- MP-NCO
- makroporöses Polystyrolisocyanatharz
-
Biologische Daten
-
Ein
Membranpräparat
mit Histamin-H3-Rezeptoren kann gemäß folgenden Verfahren hergestellt
werden.
-
(i) Erzeugen einer Histamin-H3-Zelllinie
-
DNA,
die das menschliche Histamin-H3-Gen codiert (Huvar, A. et al. (1999)
Mol. Pharmacol. 55(6), 1101-1107), wurde in einen haltenden Vektor,
pCDNA3.1 TOPO (InVitrogen), kloniert und seine cDNA aus diesem Vektor
durch Restriktionsabbau von Plasmid-DNA mit den Enzymen BamH1 und
Not-1 isoliert und in den induzierbaren Expressionsvektor pGene
(InVitrogen), der mit den gleichen Enzymen abgebaut wurde, ligiert. Das
GeneSwitch
TM-System (ein System, bei dem die Transgen-Expression
bei Abwesenheit eines Induktors abgeschaltet ist und in Gegenwart
eines Induktors eingeschaltet ist) wurde wie in den
U.S.-Patenten
Nr. 5,364,791 ;
5,874,534 ;
und
5,935,934 beschrieben
ausgeführt.
Die ligierte DNA wurde in kompetente DH5α E. coli-Wirtsbakterienzellen überführt und
auf Luria Broth (LB) Agar, umfassend Zeocin
TM (ein
Antibiotikum, das das Auswählen
von Zellen ermöglicht,
die das sh ble-Gen exprimieren, das auf pGene und pSwitch vorhanden ist),
mit 50 μg
ml
-1 ausplattiert. Kolonien mit dem erneut
ligierten Plasmid wurden durch Restriktionsanalyse identifiziert.
DNA zur Transfektion in Säugerzellen
wurde aus 250 ml-Kulturen des Wirtsbakteriums mit dem pGeneH3-Plasmid
hergestellt und unter Verwendung eines Kits zur DNA-Aufarbeitung
(Qiagen Midi-Prep) entsprechend den Richtlinien des Herstellers
(Qiagen) isoliert.
-
CHO
K1-Zellen, die zuvor mit dem pSwitch regulatorischen Plasmid (InVitrogen)
transfektiert worden sind, wurden 24 Stunden vor der Verwendung
mit 2 × 206 Zellen pro T75-Kolben in Complete Medium,
umfassend Hams F12 (GIBCOBRL, Life Technologies)-Medium, ergänzt mit 10 Vol./Vol.-% dialysiertem
fötalem
Rinderserum, L-Glutamin und Hygromycin (100 μg ml-1),
ausgeimpft. Plasmid-DNA wurde unter Verwendung von Lipofectamine-Plus
gemäß den Richtlinien
des Herstellers (InVitrogen) in die Zellen transfektiert. 48 Stunden nach
der Transfektion wurden die Zellen in Complete Medium, das mit 500 μg ml-1 ZeocinTM ergänzt war, überführt.
-
10-14
Tage nach der Selektion wurden dem Kulturmedium 10 nM Mifepriston
(InVitrogen) zugesetzt, um die Expression des Rezeptors zu induzieren.
18 Stunden nach dem Induzieren wurden die Zellen unter Verwendung
von Ethylendiamintetraessigsäure
(EDTA; 1:5000; InVitrogen) von dem Kolben abgelöst, gefolgt von mehrmaligem
Waschen mit phosphatgepufferter Kochsalzlösung mit einem pH-Wert von
7,4 und Resuspendieren in Sorting Medium, umfassend Minimum Essential
Medium (MEM) ohne Phenolrot, ergänzt
mit Earles-Salzen und 3 % Foetal Clone 11 (Hyclone). Etwa 1 × 107 Zellen wurden durch Färben mit einem polyklonalen
Kaninchen-Antikörper,
4a, der gegen die N-terminale Domäne des Histamin-H3-Rezeptors
gerichtet ist, hinsichtlich der Rezeptorexpression untersucht, 60
Minuten auf Eis inkubiert, gefolgt von zweimaligem Waschen in Sorting
Medium. Der rezeptorgebundene Antikörper wurde durch 60 Minuten
Inkubieren der Zellen auf Eis mit einem mit dem Alexa 488-Fluoreszenzmarker
(Molecular Probes) konjugierten Ziegen-anti-Kaninchen-Antikörper nachgewiesen. Nach weiterem
zweimaligem Waschen mit Sorting Medium wurden die Zellen durch ein
50 μm FilconTM (BD Biosciences) filtriert und anschließend auf
einem FACS Vantage SE Flow Cytometer, das mit einer Automatic Cell
Deposition Unit ausgerüstet
war, analysiert. Als Kontrollzellen wurden nicht-induzierte Zellen,
die auf ähnliche
Weise behandelt wurden, verwendet. Positiv gefärbte Zellen wurden als einzelne
Zellen in Platten mit 96 Vertiefungen, die Complete Medium mit 500 μg ml-1 ZeocinTM enthielten, sortiert
und sich ausbreiten gelassen, bevor sie erneut bezüglich der
Rezeptorexpression mit Antikörper-
und Ligandenbindungsuntersuchungen analysiert wurden. Ein Klon,
nämlich
3H3, wurde für
Membranpräparate ausgewählt.
-
(ii) Membranpräparate aus kultivierten Zellen
-
Alle
Schritte des Protokolls wurden bei 4 °C und mit vorgekühlten Reagenzien
durchgeführt.
Dabei wird das Zellpellet in 10 Volumen Puffer A2, umfassend 50
mM N-2-Hydroxyethylpiperazin-N-2-ethansulfonsäure (HEPES)
(pH-Wert 7,40), ergänzt
mit 10-4 M Leupeptin (Acetyl-leucyl-leucyl-arginal;
Sigma L2884), 25 μg/ml
Bacitracin (Sigma B0125), 1 mM Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA),
1 mM Phenylmethylsulfonylfluorid (PMSF) und 2 × 10-6 M
Pepstain A (Sigma), resuspendiert. Anschließend werden die Zellen durch
Stöße von 2 × 15 Sekunden
in einem 1 Liter Waring-Mischer aus Glas homogenisiert, gefolgt
von 20 Minuten Zentrifugieren bei 500 g. Anschließend wird
der Überstand
30 Minuten bei 48.000 g rotiert. Das Pellet wird in 4 Volumen Puffer
A2 durch 5 Sekunden Wirbeln resuspendiert, gefolgt von Homogenisieren
in einem Dounce-Homogenisator (10-15 Hübe). Anschließend wird
das Präparat
in Aliquots in Polypropylenröhrchen
gegeben und bei -70 °C
gelagert.
-
Die
Verbindungen der Erfindung können
gemäß folgenden
Tests auf die biologische Wirksamkeit in vitro geprüft werden.
-
(I) Histamin-H3-Bindungstest
-
Für jede geprüfte Verbindung
wird einer weißwandigen
Platte mit 96 Vertiefungen und klarem Boden folgendes zugegeben:
- (a) 10 μl
der Testverbindung (oder 10 μl
Iodphenpropit (ein bekannter Histamin-H3-Antagonist) mit einer Endkonzentration
von 10 mM), die auf die benötigte
Konzentration in 10 %-igem DMSO verdünnt ist;
- (b) 10 μl 125I-4-[3-(4-Iodphenylmethoxy)propyl]-1H-imidazolium
(Iodproxyfan) (Amersham; 1,85 MBq/μl oder 50 μCi/ml; spezifische Aktivität ~ 2000
Ci/mmol), in dem Testpuffer (50 mM Tris(hydroxymethyl)aminomethan-Puffer
(TRIS) mit einem pH-Wert von 7,4, 0,5 mM Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA))
auf 200 pM verdünnt,
um eine Endkonzentration von 20 pM zu ergeben; und
- (c) 80 μl
Kügelchen/Membran-Gemisch,
hergestellt durch Suspendieren von Scintillation Proximity Assay(SPA)-Kügelchen
vom Typ WGA-PVT auf 100 mg/ml in Testpuffer, gefolgt von Mischen
mit einer Membran (hergestellt gemäß dem vorstehend beschriebenen
Verfahren) und Verdünnen
in Testpuffer auf ein Endvolumen von 80 μl, umfassend 7,5 μg Protein
und 0,25 mg Kügelchen
pro Vertiefung – das
Gemisch ist 60 Minuten bei Raumtemperatur auf einer Walze vorgemischt
worden.
-
Die
Platte wird 5 Minuten geschüttelt
und dann 3 bis 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen, bevor
sie mit einem Wallac Microbeta-Zähler
unter Verwendung eines 1-Minutennormalisierten Tritiumzählprotokolls
ausgelesen wird. Die Daten werden unter Verwendung einer logischen
4-Parametergleichung analysiert.
-
(II) Test mit einem funktionellen Histamin-H3-Antagonisten
-
Für jede geprüfte Verbindung
wird einer weißwandigen
Platte mit 96 Vertiefungen und klarem Boden folgendes zugegeben:
- (a) 10 μl
der Testverbindung (oder 10 μl
Guanosin-5'-triphosphat
(GTP) (Sigma) als nichtspezifisch bindende Kontrolle), die in Testpuffer
(20 mM N-2-Hydroxyethylpiperazin-N'-2-ethansulfonsäure (HEPES)
+ 100 mM NaCl + 10 mM MgCl2, pH-Wert 7,4,
NaOH) auf die benötigte
Konzentration verdünnt
ist;
- (b) 60 μl
Kügelchen/Membran/GDP-Gemisch,
hergestellt durch Suspendieren von Weizenkeim-Agglutininpolyvinyltoluol
(WGA-PVT) Scintillation Proximity Assay(SPA)-Kügelchen auf 100 mg/ml in Testpuffer,
gefolgt von Mischen mit einer Membran (hergestellt gemäß dem vorstehend
beschriebenen Verfahren) und Verdünnen in Testpuffer auf ein
Endvolumen von 60 μl,
umfassend 10 μg
Protein und 0,5 mg Kügelchen pro
Vertiefung – das
Gemisch ist unmittelbar vor dem Zugeben zu der Platte 30 Minuten
bei 4 °C
auf einer Walze vorgemischt worden, Guanosin-5'-diphosphat
(GDP) (Sigma; in Testpuffer verdünnt)
mit einer Endkonzentration von 10 μM wird zugesetzt;
-
Die
Platte wird durch 30 Minuten Schütteln
bei Raumtemperatur inkubiert, um den Antagonisten mit den Rezeptor/Kügelchen
zu äquilibrieren,
gefolgt durch Zusetzen von:
- (c) 10 μl Histamin
(Tocris) mit einer Endkonzentration von 0,3 μM; und
- (d) 20 μl
Guanosin-5'-[γ35-5]-thiotriphosphat,
Triethylaminsalz (Amersham; Konzentration der Radioaktivität = 37 kBq/μl oder 1
mCi/ml; spezifische Aktivität 1160
Ci/mmol), in Testpuffer auf 1,9 nM verdünnt, um eine Endkonzentration
von 0,38 nM zu ergeben.
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Anschließend wird
die Platte in einem Schüttler
30 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert, gefolgt von 5 Minuten Zentrifugieren
bei 1500 Upm. Die Platte wird zwischen 3 und 6 Stunden nach Abschluss
des Zentrifugierens in einem Wallac Microbeta-Zähler unter Verwendung eines
1-Minuten-normalisierten Tritiumzählprotokolls ausgelesen. Die
Daten werden unter Verwendung einer logischen 4-Parametergleichung
analysiert. Den Vertiefungen wurde keine als Untergrenze verwendete
Grundaktivität,
d. h. Histamin, zugesetzt.
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Ergebnisse
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Die
Verbindungen der Beispiele E1 bis E113 wurden durch den Test mit
dem funktionellen Histamin-H3-Antagonisten geprüft und zeigten pKi-Werte > 7,5. Insbesondere
zeigten die Verbindungen der Beispiele E1-E58, E60-E65, E67, E69-E98
und E101-E113 pKi-Werte > 8,0. Insbesondere zeigten ferner die
Verbindungen der Beispiele E2-E13, E15-E17, E21-E49, E54-E57, E62,
E70-E82, E84-E86, E88-E98, E101-E102, E104-E113 pKi-Werte ≥ 9,0. Insbesondere
zeigten ferner die Verbindungen der Beispiele E17, E38, E48, E82
und E88 pKi-Werte > 9,5.