DE602004008161T2 - Flasche - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung hat eine Tischflasche für Getränk zur Aufgabe, die Folgendes aufweist
- – einen Flaschenhals, durch den eine Achse verläuft,
- – einen Boden mit einer Kontur, die in einer Ebene senkrecht zu der Achse des Flaschenhalses liegt, und
- – eine erste und eine zweite Symmetrieebene, die durch die Achse verlaufen.
- Eine derartige Flasche ist in dem Dokument
US-A-5 908 127 beschrieben. - Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine standfeste Flasche mit leichter Handhabung bereitzustellen, deren Inhalt vorteilhafterweise in der Größenordnung von 3 Litern liegt, die einerseits bei Tisch präsentiert werden kann und andererseits den Transfer ihres Inhalts in Gläser durch einfaches Kippen erlaubt, während sie von dem Tisch gestützt wird.
- Um dieses Problem zu lösen, sieht man erfindungsgemäß eine wie eingangs angegebene Flasche vor, die ferner zwei erste konvexe Seiten aufweist, die zu der Achse symmetrisch angeordnet sind, und zwei zweite Seiten, die symmetrisch zu der Achse angeordnet sind, wobei die ersten Seiten mit den zweiten Seiten verbunden sind, und die im Querschnitt senkrecht zu der Flaschenhalsachse genommen eine Rechteckform mit kleinen und langen Seiten und gerundeten Spitzen aufweist, die eine zunehmende Länge ausgehend von dem Boden und bis zur halben Höhe der Flasche zunehmende Länge und dann eine abnehmende Länge in Richtung des Flaschenhalses haben, wobei die zwei ersten konvexen Seiten von den kleinen Seiten gebildet werden und Rollflächen bilden, die ein Entleeren der Flasche erlauben, indem diese auf diesen Rollflächen gerollt wird.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Zunehmen der Länge der oben genannten Rechtecke in der Nähe des Bodens ausgeprägter als das Abnehmen der Länge in der Nähe des Flaschenhalses.
- Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Zunehmen ab dem Boden der Flasche bis im Wesentlichen zu zwei Fünfteln dieser Letzteren vorgesehen.
- Weitere Details und Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus den Nebenansprüchen und der Beschreibung der Zeichnungen, die dem vorliegenden Schriftsatz anliegen und die beispielhaft und nicht einschränkend eine besondere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Flasche veranschaulichen.
-
1 ist eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Flasche. -
2 ist eine perspektivische Ansicht unter der in1 gezeigten Flasche einem anderen Winkel. -
3 ist eine Aufrissansicht der in den1 und2 veranschaulichten Flasche. -
4 ist eine Profilansicht, die der1 entspricht. - In den verschiedenen Figuren bezeichnen die gleichen Bezugszeichen identische oder ähnliche Elemente.
- Die Flasche
1 , die in den Zeichnungen dargestellt ist, wird aus Kunststoff hergestellt, zum Beispiel aus Polyethylenterephtalat. Der Boden2 dieser Flasche hat seine Kontur3 in einer Ebene senkrecht zu der Achse4 ihres Halses5 liegend, so dass die Standfestigkeit der Flasche in stehender Stellung ungeachtet des Füllungsniveaus sichergestellt wird. Die Querschnitte der Flasche mit Ausnahme des Flaschenhalses5 und die senkrecht zu der oben genannten Achse4 genommen werden, haben das Aussehen von Rechtecken mit gerundeten Spitzen, die ab dem Boden2 regelmäßig bis zu etwa zwei Fünfteln der Höhe der Flasche zunehmen, um dann in Richtung des Flaschenhalses5 regelmäßig abzunehmen, so dass die kleinen Seiten der oben genannten Rechtecke zu beiden Seiten der Achse4 konvexe und regelmäßige Seiten6 bilden. - Diese Flasche
1 , von welcher jede der Seiten6 eine Rollfläche bildet, die das Entleeren ihres Inhalts erleichtert, wenn eine von ihnen auf einem Träger, wie zum Beispiel einem Tisch ruht, weist zwei Symmetrieebenen auf, die durch die Achse4 verlaufen und zu den Seiten des oben genannten Rechtecks parallel sind und dies, um das Lagern und den Transport gruppierter Flaschen1 zu erleichtern und rationalisieren. - Der optimale allmähliche Verlauf des Umfüllens des Inhalts der Flasche in einen anderen Behälter durch Rollen auf einer ihrer Seiten
6 wird durch ein Zunehmen der Länge der Rechtecke sichergestellt, das in der Nähe des Bodens2 der Flasche ausgeprägter ist als das Abnehmen in der Nähe des Flaschenhalses5 , dessen Durchmesser ausgewählt wird, um ein leichtes ruckfreies nicht stauendes Entleeren zu erlauben. - Um die Flasche
1 zu versteifen, weisen mindestens ihre zwei konvexen Rollseiten6 Verformungen7 in Rillenform auf, die im Wesentlichen zu der Ebene parallel sind, die durch die Kontur3 des gerillten Bodens2 der Flasche1 verlaufen. Diese Verformungen7 , die, wie in den Zeichnungen dargestellt, entweder geradlinig oder wellig sein können, verlängern sich vorteilhaft durch gerade oder wellige Verformungen8 , die sich auf einem Teil oder den ganzen zwei anderen Seiten9 der Flasche erstrecken, um diese Letzteren zu versteifen. - Wie in den Zeichnungen gezeigt, weist die erfindungsgemäße Flasche
1 in der Nähe des Flaschenhalses5 und zum Erleichtern ihres Erfassens Hohlverformungen10 auf. Diese Letzteren sind in der Nähe der Schnittstelle der Seiten6 und9 eingerichtet, um in Paaren zwei Stellen11 und11' zum Erfassen der Flasche zu bilden. - Es ist klar, dass die Erfindung in keiner Weise auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt ist, und dass zahlreiche Änderungen an Letzterer erfolgen können, ohne den Geltungsbereich der Ansprüche zu verlassen.
- Obwohl die Flasche
1 auf der Grundlage von Sektionen mit rechteckigem oder viereckigem Verlauf beschrieben wurde, ist zu bemerken, dass die Seiten ihrer Rechtecke gewölbt und nicht gerade sein können, wobei eine Wölbung durch das Formen der Flasche und/oder durch ihr Füllen erzeugt wird. - Weitere vieleckige Sektionen, die zumindest eine konvexe Seite
6 für das Rollen auf einem Träger bilden, müssen als im Geltungsbereich der vorliegenden Ansprüche enthalten betrachtet werden. - Wie aus den Zeichnungen (insbesondere
3 ) hervorgeht, kann die Flasche1 , deren Boden2 auf einem Tisch (nicht dargestellt) steht, in der Nähe ihres Flaschenhalses an den Greifstellen11 und11' gemäß4 zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger einer Hand erfasst und (3 ) nach links oder rechts geschoben werden, während sie weiter auf dem Tisch aufliegt. - Die Flasche
1 rollt daher auf dem Tisch mit Hilfe einer ihrer konvexen Seiten6 , ohne Anstrengung und ohne, dass man das Gewicht tragen müsste. Ein Behälter (nicht dargestellt), der im richtigen Augenblick unter den Flaschenhals gebracht wird, kann daher das Getränk aufnehmen, das im Laufe des Rollens der Flasche1 ausfließt. Dieses Rollen wird umgekehrt, sobald man das Umfüllen des Getränks stoppen will. - Die beschriebene Flasche
1 weist vorteilhafterweise im vollen Zustand einen niedrigen Schwerpunkt auf. Die Kraft, die an die Greifstellen11 ,11' anzulegen ist, um die Flasche in die eine oder andere Richtung rollen zu lassen, ist gering. - Die Flasche
1 kann mindestens bis zur Hälfte durch ein Rollen an einer beliebigen Stelle des Tischs entleert werden, wenn das Getränk in einen Behälter mit einer entsprechenden Höhe geschüttet wird. - Bei einem Umfüllen in einen Behälter mit großer Höhe kann die Flasche
1 in die Nähe des Rands des Tischs gebracht und gestellt und dann derart gerollt werden, dass sich der vorspringende Flaschenhals5 nach unten über die Tischfläche hinaus präsentiert. Der Behälter mit großer Höhe wird außerhalb der Tischfläche unter den Flaschenhals5 gehalten, und, bei Bedarf, unter die Auflagefläche des Tischs. Diese gleiche Handhabung kann erfolgen, um die Flasche1 über die Hälfte hinaus in einen Behälter mit normaler Höhe zu entleeren.
Claims (8)
- Großvolumige Tischflasche (
1 ) für Getränk, aufweisend: – einen Flaschenhals (5 ), durch den eine Achse (4 ) verläuft, – einen Boden (2 ) mit einer Kontur (3 ), die in einer Ebene senkrecht zu der Achse (4 ) des Flaschenhalses (5 ) liegt, und – eine erste und eine zweite Symmetrieebene, die durch die Achse (4 ) verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche ferner eine oder zwei erste konvexe Seiten (6 ) aufweist, die zur Achse (4 ) symmetrisch angeordnet sind, und zwei zweite Seiten (9 ), die zur Achse symmetrisch angeordnet sind, wobei die ersten Seiten (6 ) mit den zweiten Seiten (9 ) verbunden sind, und dadurch gekennzeichnet, dass sie im Querschnitt senkrecht zur Flaschenhalsachse eine Rechteckform mit kurzen und langen Seiten und gerundeten Spitzen aufweist, die eine zunehmende Länge ausgehend von dem Boden (2 ) bis maximal zur halben Höhe der Flasche und dann eine abnehmende Länge in Richtung des Flaschenhalses (5 ) haben, wobei die zwei ersten konvexen Seiten (6 ) von den kleinen Seiten gebildet werden und Rollflächen bilden, die ein Entleeren der Flasche erlauben, indem diese auf diesen Rollflächen gerollt wird. - Flasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zunehmen der Länge der Rechtecke in der Nähe des Bodens (
2 ) ausgeprägter ist als das Abnehmen der Länge in der Nähe des Flaschenhalses (5 ). - Flasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zunehmen ab dem Boden (
2 ) der Flasche (1 ) bis im Wesentlichen zu zwei Fünfteln der Höhe Letzterer vorgesehen ist. - Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kunststoff, wie zum Beispiel aus Polyethylenterephthalat hergestellt ist.
- Flasche nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten konvexen Seiten (
6 ) Verformungen (7 ) in Rillenform aufweisen, die sich parallel zum Boden (2 ) der Flasche (1 ) erstrecken, um diese Seiten (6 ) zu versteifen. - Flasche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungen (
7 ) gewellt sind. - Flasche nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Seiten (
9 ) der Flasche (1 ) Verformungen (8 ) in Rillenform aufweisen, die vorzugsweise gewellt sind, um die Seiten (9 ) zu versteifen. - Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie in der Nähe des Flaschenhalses (
5 ) und an der Verbindung der Seiten (6 ,9 ) der Flasche (1 ) vertiefte Verformungen (10 ), die in Paaren zwei Stellen (11 ,11' ) zum Ergreifen der Flasche (1 ) bilden, aufweist.
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