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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist eine authentifizierbare Verpackungsvorrichtung
für kosmetische
Produkte. Sie findet insbesondere Anwendung auf dem Gebiet der Verpackungen
von Kosmetik mit hoher Wertschöpfung
und der Verpackungen, die kosmetische Produkte mit hoher Wertschöpfung enthalten
sollen.
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Kosmetische
Produkte werden fast immer in Vorrichtungen verpackt, die speziell
für ihren
Inhalt entworfen sind. Für
einen Hersteller von kosmetischen Produkten ist es von wesentlicher
Bedeutung, stets in der Lage zu sein, eine optimale Qualität der Produkte,
die er vermarktet, sicherzustellen. Es ist daher auf dem Gebiet
der kosmetischen Produkte auf der einen Seite von Bedeutung, in
der Lage zu sein, die Qualität
eines kosmetischen Produkts sicherzustellen, das von Millionen Anwendern
weltweit angewandt werden soll, jedoch ist es auch wichtig, in der Lage
zu sein, die funktionelle Qualität
der Verpackungsvorrichtungen zu gewährleisten, die diese kosmetischen
Produkte während
der Lagerung schützen.
Daher muss die Produktverpackung so optimiert werden, dass sie in
der Lage ist, die kosmetischen Eigenschaften des Produkts, das sie
enthält, unter
den bestmöglichen
Bedingungen aufrechtzuerhalten.
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Der
Hersteller von kosmetischen Produkten entwickelt und erzeugt Verpackungsvorrichtungen, wobei
jede Vorrichtung speziell an das kosmetische Produkt angepasst wird,
das sie enthalten soll. Diese Verpackungsvorrichtungen sind allgemein
das exklusive Eigentum der Hersteller, und diese Vorrichtungen weisen
auf ihrer äußeren Oberfläche notwendigerweise
unterscheidbare, einzigartige und geschützte Kennzeichnungen auf, durch
die der Produktname, die Marke oder andere wesentliche Informationen
identifiziert werden können.
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Die
Hersteller von Produkten sind mit Problemen konfrontiert, die mit
der Nachahmung ihrer Produkte und/oder der entsprechenden Verpackung
in Verbindung stehen. Das gravierendste Problem liegt in exakt nachgemachten
Kopien der Verpackung, die von zunehmend höherer Qualität sind,
während
die Produkte, die in ihnen enthalten sind, gänzlich unter dem Standard liegen.
Darüber
hinaus wird es zunehmend schwieriger, diese genauen Kopien von den Originalen
zu unterscheiden.
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Es
besteht daher ein Bedürfnis
sowohl für
die Hersteller solcher kosmetischer Produkte als auch für die Anwender
dieser kosmetischen Produkte, in der Lage zu sein, Originalprodukte,
die also mit einer eingeführten
und respektierten Spezifikation konform sind, von genauen Kopien
zu unterscheiden, die nicht kontrolliert sind und die für ihre Anwender
sogar auch gefährlich
sein können.
Um zu verhindern, dass Verbraucher getäuscht werden, wenn sie solche
Produkte kaufen, lösen
die Vorrichtungen gemäß der Erfindung
dieses Problem dadurch, dass sie authentifizierbar sind.
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Im
geläufigen
Stand der Technik beschreibt das Dokument
FR 2 315 132 bekannte Vorrichtungen,
die dazu verwendet werden können,
Transportdokumente gegen Fälschung
zu schützen.
Dieser Typ von Transportdokumenten schließt schriftliche Eintragungen
ein, die mit Tinte auf der Rückseite
geschrieben sind, und die Papiere sind auf der Vorderseite mit einer
reaktiven Komponente beschichtet. Diese reaktive Komponente reagiert
mit einer zweiten Komponente, die während des Identifizierungstests
angewandt wird, um so eine Farbänderung
zu erzeugen.
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Die
Dokumente
FR 2 279 570 ,
US 5 290 068 ,
EP 0 090 130 und
WO 03/030129 beschreiben bekannte
Kombinationen von chemischen Reagentien, die in der Lage sind, miteinander
zu reagieren, um eine sichtbare Markierung auf den zu identifizierenden
Medien zu erzielen, auf denen sie angewandt werden.
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Für den Identifizierungstest
besteht eine Forderung, dass er keine Markierungen auf der Verpackungsvorrichtung
eines kosmetischen Produkts hinterlässt, so dass dieses noch vermarktet
werden kann, auch wenn seine Authentizität vor der Vermarktung bereits
getestet wurde. Um sicherzustellen, dass sämtliche Verpackungsvorrichtungen
für kosmetische
Produkte eine eingeführte
Spezifikation erfüllen,
dürfen
sich Vorrichtungen, deren Authentizität getestet wurde, im Wesentlichen
nicht von denen unterscheiden, die nicht getestet wurden. Eines
der Verdienste der Erfindung besteht darin, dass sie Mittel zur
Authentifizierung angibt, die es erlauben, die Integrität der Verpackungsvorrichtung
des kosmetischen Produkts beizubehalten.
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Die
Erfindung löst
die Probleme, die mit bekannten Systemen im gegenwärtigen Stand
der Technik verbunden sind, dadurch, dass eine Verpackungsvorrichtung
für ein
kosmetisches Produkt angegeben wird, die mindestens einen Behälter aufweist,
der mindestens ein Compartment bildet, in dem das kosmetische Produkt
direkt oder indirekt angeordnet ist, wobei die Vorrichtung mindestens
ein Authentifizierungselement aufweist, das mindestens ein erstes
chemisches Reagens enthält,
das beim Inkontaktbringen mit einem zweiten chemischen Reagens,
das an einem Gegen-Authentifizierungselement
vorliegt, eine erfassbare Änderung,
insbesondere eine visuell wahrnehmbare Änderung, im zweiten Reagens
am Gegen-Authentifizierungselement erzeugt; sie ist dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Reagens nach Kontakt mit dem ersten Reagens chromogen
ist.
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Das
Authentifizierungselement erzeugt vorteilhafterweise nach Kontakt
zwischen dem ersten Reagens und dem zweiten Reagens lokal eine sichtbare
Farbänderung,
insbesondere an dem Teil des Elements, in welches das zweite Reagens
eingebracht ist, und im Bereich des Kontakts mit dem ersten Reagens.
Der Ausdruck 'sichtbare Änderung' ist so zu verstehen,
dass jede Änderung
damit gemeint ist, die mit unbedecktem Auge festgestellt werden kann
oder die visuell unter bestimmten Beleuchtungsbedingungen, zum Beispiel,
wenn sie ultraviolettem Licht ausgesetzt wird, und/oder mit Hilfe
geeigneter Messinstrumente visuell beobachtbar ist. So kann die
Erfassung der Farbänderung
zum Beispiel mit Hilfe eines Kolorimeters vorgenommen werden, das
zur Ermittlung und daher auch zum Vergleich der Farben miteinander
verwendet werden kann.
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Die
neue Färbung
kann insbesondere dazu dienen, einen Code auf dem Authentifizierungselement
erkennbar zu machen, wobei dieser Code dann mit einer gegebenen
Liste erwarteter Ergebnisse verglichen wird. Das erwartete Resultat
kann insbesondere mit anderen identifizierbaren Elementen auf der Vorrichtung
korreliert werden, wie zum Beispiel der Chargennummer der Vorrichtung.
In der Tat kann das zweite Reagens, wenn es reagiert, zur Bildung
eines zusätzlichen
analysierbaren Codes führen.
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Alternativ
kann das zweite Reagens den Oberflächenzustand modifizieren, insbesondere
die Rauhigkeit oder die Dicke des Authentifizierungselements, nachdem
es mit dem durch die Vorrichtung präsentierten ersten Reagens in
Kontakt gebracht wurde.
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Nachdem
die Vorrichtung mit einem Authentifizierungselement in Kontakt gebracht
wurde, bleibt sie vorzugsweise im Wesentlichen unverändert. In der
Tat erzeugt das Inkontaktbringen des Gegen- Authentifizierungselements mit dem Authentifizierungselement
keine Änderung,
die durch einen Verbraucher an der Vorrichtung festgestellt werden
kann. Zusätzlich übt das zweite
Reagens vorzugsweise keine Wirkung auf die Teile der Vorrichtung
aus, in denen das erste Reagens nicht vorliegt. Darüber hinaus
erzeugt das Inkontaktbringen mit dem Authentifizierungselement bei
den Teilen der Vorrichtung, die das erste Reagens an Ihrer Oberfläche präsentieren,
und insbesondere ihrer äußeren Oberfläche, keine
wahrnehmbare Veränderung
des äußeren Aussehens
der Vorrichtung. Insbesondere ist nach dem Inkontaktbringen keine
Farbänderung
oder Änderung
des Oberflächenzustands
mit unbedecktem Auge an der äußeren Oberfläche der
Vorrichtung feststellbar.
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Der
Ort des ersten Reagens auf der Vorrichtung ist vorzugsweise nicht
sichtbar, und lediglich eine informierte Person ist in der Lage,
den Test zur Verifizierung der Authentizität der Vorrichtung durchzuführen.
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Gemäß einem
weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist das erste Reagens
verkapselt. Es kann zum Beispiel in Mikrokapseln mit kleinem Durchmesser
eingekapselt sein. In diesem Fall weist das Authentifizierungselement
vorzugsweise ein drittes chemisches Reagens auf, das in der Lage
ist, die Kapseln aufzubrechen, die das erste Reagens enthalten,
wodurch in geeigneter Weise die Reaktion zwischen dem ersten Reagens
und dem zweiten Reagens initiiert wird.
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Bei
einer ersten Ausführungsform
ist das erste Reagens mindestens teilweise auf einem Bereich der
Außenoberfläche der
Vorrichtung aufgedruckt. Bei einer zweiten Ausführungsform ist das erste Reagens
mindestens teilweise in der Masse der Vorrichtung integriert, das
heißt,
in das Material integriert, aus dem der Behälter ganz oder teilweise besteht,
in dem das Authentifizierungselement eingebracht ist.
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Das
Gegen-Authentifizierungselement weist eine Klebesubstanz auf, die
in der Lage ist, an der Vorrichtung in reversibler Weise zu haften.
Dieses Merkmal erlaubt es, dass der Test ablaufen gelassen werden
kann, ohne dass dies auf Seiten der Person, die mit dem Testen der
Authentizität
der Vorrichtung befasst ist, mit Mühe verbunden ist. Zusätzlich erlaubt
diese Anordnung die Aufrechterhaltung eines verlängerten Kontakts in dem Fall,
dass die Reaktion, die zwischen dem ersten Reagens und dem zweiten Reagens
stattfinden muss, eine lange Zeit erfordert, bevor die Testergebnisse
nach dem Ablösen
des Authentifizierungselements abgelesen werden können und
bestimmt werden kann, ob die so getestete Vorrichtung authentisch
ist oder nicht.
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Bei
der Erfindung kann das Authentifizierungselement beispielsweise
auf einer sekundären äußeren Verpackung
des kosmetischen Produkts präsentiert
werden, wobei dieser Typ von Verpackung insofern als sekundär betrachtet
wird, als er mit dem kosmetischen Produkt nicht in direkten Kontakt
kommt. Eine sekundäre
Verpackung ist beispielsweise eine Schachtel, eine Kunststofffolie
oder ein Beipackzettel. Zugleich kann das Authentifizierungselement
auch auf der primären
Verpackung des kosmetischen Produkts vorliegen, wobei in diesem Fall
das erste Reagens auf einem Teil der Außenoberfläche der Vorrichtung so dargeboten
wird, dass es leicht zugänglich
ist und die Durchführung
des Authentifizierungstests erlaubt. Zusätzlich wird es auf dieser Außenoberfläche so präsentiert,
dass es mit dem Produkt, das direkt in der primären Verpackung enthalten ist,
nicht wechselwirkt.
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Der
Bereich der Außenoberfläche, in
dem sich das Authentifizierungselement befindet, kann direkt auf
oder in dem Material vorgesehen werden, aus dem der Behälter ganz
oder teilweise besteht. Als Variante kann es beispielsweise in Form
eines Aufklebers oder einer Verschlusskappe in Bezug auf einen Teil
des Behälters
angebracht sein.
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Es
versteht sich, dass das kosmetische Produkt eine beliebige flüssige, pastose
oder feste Formulierung mit einer kosmetischen Funktion und/oder einer
Schönheitspflegefunktion
ist. Kosmetische Requisiten wie Bürstchen oder andere Gegenstände sind
in der Definition eines kosmetischen Produkts ebenfalls eingeschlossen.
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So
enthält
beispielsweise eine Verpackungsvorrichtung gemäß der Erfindung eine mit einer
Verschlusskappe ausgerüstete
Flasche, die dazu vorgesehen ist, dass sie eine flüssige Formulierung
enthält.
Diese Flasche, vollständig
mit Etikett und mit der Verschlusskappe verschlossen, wird in eine
Kartonschachtel gebracht, die wiederum mit einem Kunststofffilm
geschützt
wird. Beispielsweise stellt jedes der nachstehend aufgeführten Elemente:
Flasche, Etikett, Verschlusskappe, Schachtel und Kunststofffilm,
mindestens ein Authentifizierungselement dar. Diese Authentifizierungselemente
sind zum Beispiel alle verschieden, wobei jedes in der Lage ist,
mit einem speziellen Gegenreagens zu reagieren.
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Die
durch das erste Reagens und das zweite Reagens gebildete Kombination
ist vorteilhaft eine eindeutige chemische Kombination. Dies bedeutet, dass
das erste Reagens nur mit dem zweiten Reagens zu reagieren in der
Lage ist. Die chemische Zusammensetzung dieser Reagentien wird vorzugsweise
zu dem Zeitpunkt geheimgehalten, wenn die Vorrichtungen, die Reagentien
wie etwa das erste Reagens enthalten, auf den Markt gebracht werden.
Hierzu ist das erste Reagens vorzugsweise unsichtbar oder sorgfältig in
einem Motiv der gleichen Farbe wie der angeordnet, die für die Präsentation
oder Dekoration der Vorrichtung vorgesehen ist.
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Reagentien,
die befähigt
sind, die Funktion des ersten Reagens zu übernehmen, sind insbesondere
Farbentwickler, die beispielsweise aus der folgenden Liste organischer
Säuren
ausgewählt
sind: Maleinsäure,
Malonsäure,
Bernsteinsäure,
Glutarsäure,
Adipinsäure,
Tricarballylsäure,
Diglycolsäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Weinsäure und
Citronensäure.
In komplementärer
Weise sind die Reagentien, die befähigt sind, die Funktion des
zweiten Reagens zu übernehmen,
insbesondere Farbbildner, die zum Beispiel aus dem Bereich von Produkten
von CIBA Geigy ausgewählt
sind, einschließlich
folgender Produkte: Eine Bisindolylphthalid-Verbindung, die unter dem
Markennamen Pergascript Red I-6B im Handel ist, oder eine Aminofluoran-Verbindung,
die unter dem Markennamen Pergascript Orange I-G im Handel ist,
oder eine Phthalid-Verbindung, die unter dem Markennamen Pergascript
Blue 2-RN vertrieben wird, oder eine Diaminofluoran-Verbindung,
die unter dem Markennamen Pergascript Black I-R im Handel ist.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist insbesondere, einen Kit zur
Erfassung einer Fälschung
für eine
Vorrichtung anzugeben, wobei das Authentifizierungselement die Form
eines Streifens aufweist, der getrennt von der zu authentifizierenden Vorrichtung
geliefert wird.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung besteht darin, ein zerstörungsfreies
Verfahren zur Authentifizierung und Erfassung einer möglichen
Fälschung
einer Verpackungsvorrichtung für
ein kosmetisches Produkt anzugeben, wobei das Verfahren folgende
Schritte umfasst:
- i) Inkontaktbringen eines
Authentifizierungselements einer Verpackungsvorrichtung, wie sie
zuvor beschrieben wurde, mit einem Gegen-Authentifizierungselement,
das ein zweites Reagens aufweist, das bei Kontakt mit dem ersten
Reagens, das am Authentifizierungselement an der Vorrichtung vorliegt,
in einer erfassbaren Weise modifiziert wird, insbesondere in einer
visuell erfassbaren Weise, und
- ii) Erfassen einer Änderung
bei dem am Gegen-Authentifizierungselement
vorliegendem Reagens, wobei das Fehlen einer Änderung beim zweiten Reagens
anzeigt, dass die Vorrichtung nicht authentisch ist.
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Aufgrund
dieses Testverfahrens wird eine Vorrichtung insbesondere als Original
angesehen, wenn das darauf aufgebrachte Authentifizierungselement
eine erwartete erfassbare Änderung
zeigt, wobei diese Änderung
das Vorliegen eines ersten Reagens auf dieser Oberfläche anzeigt
und wobei das erste Reagens ausschließlich fähig ist, eine Reaktion der
Formulierung des Authentifizierungselements hervorzurufen.
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Wenn
das erste Reagens verkapselt ist, muss der physikalische Kontakt
zwischen der Vorrichtung und dem Authentifizierungselement vorteilhaft
kräftig
genug sein, um sicherzustellen, dass die Mikrokapseln aufbrechen.
Das Gegen-Authentifizierungselement
wird dann unter Bedingungen, insbesondere Kraftbedingungen, gegen
das Authentifizierungselement angewandt, unter denen ein Aufbrechen
der Kapseln, die das erste Reagens enthalten, möglich ist. So wird das Authentifizierungselement beispielsweise über den
Bereich der Vorrichtung, die diese Mikrokapseln präsentiert,
gerieben. Alternativ kann das Aufbrechen der Mikrokapseln auch chemisch
mit Hilfe eines Katalysators erfolgen, der so in der Lage ist, das
erste Reagens freizusetzen. Bei einer anderen Alternative kann das
Aufbrechen der Kapseln durch Modifizierung der Temperaturbedingungen
des ersten Reagens, zum Beispiel durch Anwendung von Wärme, erzielt
werden.
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Nach
der Analyse wird das Medium, welches das Authentifizierungselement
darstellt, vorteilhafterweise beseitigt, wenn einen Änderung,
insbesondere eine Farbänderung,
festgestellt wird.
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Die
Erfindung wird anhand der nachstehenden Beschreibung unter Bezug
auf die beigefügten Figuren
noch besser verständlich.
Die Figuren dienen lediglich als Leitlinie und beschränken die
Erfindung in keiner Weise. Von den Figuren zeigen:
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1:
eine erste Ausführungsform
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
die in der Lage ist, mit einem Gegen-Authentifizierungselement zusammenzuwirken;
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2:
eine zweite Ausführungsform
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
die in der Lage ist, mit einem zweiten Gegen-Authentifizierungselement zusammenzuwirken.
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1 zeigt
eine Vorrichtung 1, die eine Schachtel bildet, die beispielsweise
aus Karton besteht. Diese Schachtel weist eine Lasche auf, die einen
selektiven Zugang zu Inneren erlaubt. In 2 ist eine
Flasche 2 im Inneren der Schachtel geschützt, wobei
die Flasche 2 so ausgebildet ist, dass sie ein kosmetisches
Produkt aufnimmt.
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Die
Vorrichtung 1 weist einen Bereich auf ihrer Außenoberfläche 4 auf,
an dem ein erstes Reagens bündig
mit dieser Außenoberfläche präsentiert wird,
wenn die Vorrichtung 1 ein authentisches Original ist.
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Zur
Authentifizierung der Vorrichtung 1 wird ein Streifen 5,
der das zweite Reagens auf mindestens einer seiner Flächen präsentiert,
auf den Bereich 3 aufgebracht. Der Kontakt wird für eine Zeitdauer
aufrechterhalten, die für
eine gegebenenfalls zwischen dem zweiten Reagens und dem ersten
Reagens eintretende chemische Reaktion ausreicht.
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Wenn
ein Ergebnis in der Form einer chemischen Reaktion, zum Beispiel
einer Farbänderung,
in den Bereichen des Streifens 5, die mit dem zweiten Reagens
imprägniert
und mit dem Bereich 3 in Kontakt gebracht wurden, festgestellt
wird, ist das Resultat positiv. Die so getestete Vorrichtung stellt
keine Fälschung
dar, da sie einen Indikator sichtbar macht, den lediglich der offizielle
Hersteller dieses Produkts vorgesehen haben könnte. Wenn allerdings keine Änderung
am Streifen 5 festgestellt wird, ist die getestete Vorrichtung
kein Original und stellt eine Fälschung
dar, auch wenn sie in anderer Hinsicht die Eigenschaften eines korrekt
geschützten
Produkts aufweist.
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In 2 stellt,
entsprechend einer Variante, die Flasche 2 selbst einen
zweiten Bereich 6 auf der Außenoberfläche des Bereichs 7 dar,
der den Behälter
für das
kosmetische Produkt bildet. Zur Authentifizierung der Flasche 2 wird
ein zweiter Streifen 8 auf den zweiten Bereich 6 aufgebracht,
wobei dieser Streifen 8 flexibel ist.
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Der
Bereich 6 enthält
vorzugsweise ein weiteres Reagens, das von dem ersten Reagens im
ersten Bereich 3 verschieden ist. Dieses andere, unterschiedliche
Reagens ist befähigt,
mit dem auf dem zweiten Streifen vorgesehenen Gegen-Reagens zu reagieren,
während
es nicht in der Lage ist, mit dem auf dem ersten Streifen 5 präsentierten
zweiten Reagens zu reagieren.