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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Prüfvorrichtung und ein Einstellverfahren
hierfür. Insbesondere
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Prüfvorrichtung
zum Prüfen
einer elektrischen Vorrichtung und ein Einstellverfahren zum Einstellen
einer Signaleingabe-/-ausgabeeinheit, die in der Prüfvorrichtung
enthalten ist.
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Stand der Technik
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Eine
herkömmliche
Prüfvorrichtung
weist eine Prüfsteuereinheit
an, Einstellbedingungen in Abhängigkeit
von Prüfelementen
von einer Plattenvorrichtung zu lesen und die Einstellbedingungen
zu einem mit einer elektrischen Vorrichtung verbundenen Kanal zu übertragen,
um die Einstellung durchzuführen.
Obgleich eine derartige Prüfvorrichtung
wiederholt elektrische Vorrichtungen desselben Typs prüft, liest
sie die Einstellbedingungen von der Plattenvorrichtung und überträgt die Einstellbedingungen
zu dem Kanal über
einen Systembus bei jeder Prüfung, und
somit benötigt
die Prüfvorrichtung
viel Zeit, um Daten von der Prüfvorrichtung
zu lesen und die Daten zu übertragen.
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Demgemäß war, um
die Prüfzeit
zu verkürzen,
eine Prüfvorrichtung
bekannt, die eine Befehlsanalyseeinheit zum Analysieren eines Befehl
von der Prüfsteuereinheit
und zum Einstellen der Bedingung eines Kanals enthält, wie
beispielsweise in der
Japanischen
Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 1995-218602 (Patentdokument
19 offenbart ist. Die in diesem Stand der Technik offenbarte Prüfvorrichtung überträgt und die
speichert die Einstellbedingung einer Plattenvorrichtung in einem
in der Befehlsanalyseeinheit enthaltenen Speicher vor der Prüfung über einen
Systembus. Die Prüfsteuereinheit überträgt die Einstellbedingung über den
Systembus zu der Befehlsanalyseeinheit, um die Einstellbedingung
zu dem Kanal zu übertragen
und einzustellen.
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Jedoch
kann die in dem Patentdokument 1 offenbarte Prüfvorrichtung nur dieselbe Einstellbedingung
zu mehreren Kanälen übertragen,
aber nicht unterschiedliche Einstellbedingungen zu den Kanälen übertragen,
wenn die mit einer Befehlsanalyseeinheit verbundenen Kanäle eingestellt
werden. Zusätzlich
kann die im Patentdokument 1 offenbarte Prüfvorrichtung nicht die Anzahl
der Bedingungsdaten in Abhängigkeit
von den Prüfelementen
einstellen oder ändern.
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Die
US 2003/005359 A1 offenbart
ein System zum Prüfen
elektronischer Vorrichtungen, das einen Prüfstellencomputer, einen Takt,
einen Mustergenerator, eine An zahl von Stiftelektronik(PE)-Kanälen und
eine Anzahl von Taktgeneratoren und Formatschaltungen (T/Fs), die
zwischen dem Mustergenerator und die PE-Kanäle gekoppelt sind, enthält. Der
Mustergenerator enthält
einen Musterspeicher und einen Musterverwürfler. Der Musterspeicher enthält einen
Treiber-/Erwartungsdaten-Musterspeicher, einen
Strobesteuer-Musterspeicher und einen I/O-Steuermusterspeicher zum
Vorsehen von Treiber-/Erwartungsdatensignalen, Strobestreuersignalen
bzw. I/O-Steuersignalen für
den Musterverwürfler. Der
Musterverwürfler
enthält
drei Schalterkreise für jeden
PE-Kanal und ist in der Lage, beliebige einer vorbestimmten Anzahl
von Musterspeicherausgängen
mit einer vorbestimmten Anzahl von PE-Kanälen durch ein assoziiertes
TIF zu verbinden. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Prüfvorrichtung
und ein Einstellverfahren hierfür
vorzusehen, die in der Lage sind, die vorgenannten, den Stand der
Technik begleitenden Nachteile zu überwinden. Die obige und andere
Aufgaben können durch
in den unabhängigen
Ansprüchen
beschriebene Kombinationen gelöst
werden. Die abhängigen Ansprüche definieren
weitere vorteilhafte und beispielhafte Kombinationen der vorliegenden
Erfindung.
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Beschreibung der Erfindung
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Gemäß dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält eine Prüfvorrichtung zum Prüfen einer
elektrischen Vorrichtung mehrere Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten
zum Eingeben und/oder Ausgeben eindeutiger Prüfsignale in Abhängigkeit
von der individuellen elektronischen Vorrichtung, als Antwort auf
jeweils eine entsprechende Vielzahl von Anschlüssen, die in der elektrischen
Vorrichtung enthalten sind, einen Kanalauswahlspeicher zum Speichern
von Stücken
von Kanalauswahlinformationen, die anzeigen, ob jede der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten
eine Einstellung auf der Grundlage einer Einstellbedingung durchführen sollte
oder nicht, einen Einstellbedingungsspeicher zum Speichern der Einstellbedingung
mit Bezug auf die Signaleingabe-/-ausgabeeinheit, und eine Steuerschaltung
zum Zuführen
der Einstellbedingung und der Kanalauswahlinformationen zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten,
worin die Steuereinheit eine Einstellbedingungs-Abrufeinheit, eine
Auswahlinformations-Abrufeinheit
und eine Einstellbedingungs-Zuführungseinheit
enthält;
die Einstellbedingungs-Abrufeinheit zum Abrufen der Einstellbedingung
aus dem Einstellbedingungsspeicher vorgesehen ist; die Auswahlinformations-Abrufeinheit
zum Abrufen der Kanalauswahlinformationen aus dem Kanalauswahlspeicher vorgesehen
ist; die Einstellbedingungs-Zuführungseinheit
zum Zuführen
sowohl der von der Einstellbedingungs-Abrufeinheit abgerufenen Einstellbedingungen
als auch der von der Auswahlinformations-Abrufeinheit abgerufenen
Kanalauswahlinformationen zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten
auf der Grundlage eines Einstellungsbefehls vorgesehen ist, wenn
der Einstellungsbefehl zum Setzen der Einstellungsbedingung für die Signaleingabe-/-ausgabeeinheit
empfangen wird, wobei, wenn zumindest eine der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten
von den von der Steuerschaltung gelieferten Kanalauswahlinformationen
ausgewählt
wird, diese eine der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten auf der Grundlage
der von der Steuereinheit gelieferten Einstellungsbedingung gesetzt
wird. Die Einstellbedingungs-Abrufeinheit kann vorgesehen sein zum
Abrufen der Einstellbedingung und der Adresse des Kanalauswahlspeichers
aus dem Einstellbedingungsspeicher, und die Auswahlinformations-Abrufeinheit
kann vorgesehen sein zum Abrufen der Kanalauswahlinformationen aus
dem Kanalauswahl speicher auf der Grundlage der von der Einstellbedingungs-Abrufeinheit
abgerufenen Adresse des Kanalauswahlspeichers.
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Die
Einstellbedingungs-Abrufeinheit kann die Einstellbedingung enthaltend
Stücke
von Einstelldaten und die Adressen des Kanalauswahlspeichers als
Antwort auf jedes der Stücke
von Einstellungsdaten aus dem Einstellbedingungsspeicher abrufen,
die Auswahlinformations-Abrufeinheit kann Stücke der Kanalauswahlinformationen
aus dem Kanalauswahlspeicher auf der Grundlage der durch die Einstellbedingungs-Abrufeinheit
abgerufenen Adressen des Kanalauswahlspeichers abrufen, und die
Einstellbedingungs-Zuführungseinheit
kann die Stücke
von durch die Einstellbedingungs-Abrufeinheit abgerufenen Einstellungsdaten
und die von der Auswahlinformations-Abrufeinheit abgerufenen Stücke von
Kanalauswahlinformationen zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten
liefern.
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Der
Einstellbedingungsspeicher kann weiterhin eine Adresse und die Größe des Einstellbedingungsspeichers
in einer entsprechenden Weise speichern, und die Einstellbedingungs-Abrufeinheit
kann die Adresse und die Größe des Einstellbedingungsspeichers
aus dem Einstellbedingungsspeicher sowie die Stücke von Einstellungsdaten und
die Adressen des Kanalauswahlspeichers in einer Anzahl, die durch
die abgerufene Größe angezeigt
wird, aus der abgerufenen Adresse des Einstellbedingungsspeichers
abrufen.
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Der
Kanalauswahlspeicher kann die Kanalauswahlinformationen derart speichern,
dass ein Kennzeichen "1" als Antwort darauf,
dass die Signaleingabe-/-ausgabeeinheit eine Einstellung durchzuführen hat,
gehalten wird, während
ein Kennzeichen "0" als Antwort darauf, dass
die Signaleingabe-/-ausgabeeinheit ein Einstellung nicht durchzuführen hat, gehalten
wird, und die Einstellbedingungs-Zuführungseinheit kann die durch
die Einstellbedingungs-Abrufeinheit abgerufene Einstellbedingung nicht
zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten liefern, wenn eine logische
Summe der in den von der Auswahlinformations-Abrufeinheit abgerufenen
Kanalauswahlinformationen gehaltenen Kennzeichen gleich "0" ist.
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Die
Prüfvorrichtung
kann weiterhin mehrere Prüfmodule
enthalten, von denen jedes aufweist: die mehreren Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten,
den Kanalauswahlspeicher, den Einstellbedingungsspeicher, die Einstellbedingungs-Abrufeinheit,
die Auswahlinformations-Abrufeinheit und die Einstellbedingungs-Zuführungseinheit,
und einen Prüfprozessor zum
Zuführen
des Einstellungsbefehls zu den Prüfmodulen, um die Einstellbedingungen
der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten zu setzen, wobei die jeweils
in den Prüfmodulen
enthaltenen Einstellbedingungsspeicher unterschiedliche Einstellbedingungen in
Bereichen derselben Adresse speichern können, die Einstellbedingungen
jeweils von den Einstellbedingungsspeichern auf der Grundlage der
Adresse des Einstellbedingungsspeichers enthalten durch den von
dem Prüfprozessor
gelieferten Einstellungsbefehl, und die Einstellbedingungs-Zuführungseinheiten
können
die durch die Einstellbedingungs-Abrufeinheiten jeweils abgerufenen
Einstellbedingungen zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten liefern.
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Gemäß dem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält ein Verfahren zum Einstellen einer
Einstellbedingung von zumindest einer von Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten,
die in einer Prüfvorrichtung
zum Eingeben und/oder Ausgeben eindeutiger Prüfsignale in Abhängigkeit
von einer individuellen elektronischen Vorrichtung enthalten sind, als
Antwort auf jeden einer entsprechenden Vielzahl von Anschlüssen, die
in einer elektronischen Vorrichtung enthalten sind, die Schritte
des Abrufens der Einstellbedingung der Signaleingabe-/-ausgabeeinheit
aus einem Einstellbedingungsspeicher, des Abrufens von Kanalauswahlinformationen,
die anzeigen, ob jede der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten eine
Einstellung auf der Grundlage der Einstellbedingung durchführen sollte
oder nicht, aus einem Kanalauswahlspeicher, des Zuführens der
aus dem Einstellbedingungsspeicher abgerufenen Einstellbedingung
und der aus dem Kanalauswahlspeicher abgerufenen Kanalauswahlinformationen
zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten, und des Einstellens zumindest
einer der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten auf der Grundlage der
zugeführten
Einstellbedingung, wenn die Signaleingabe-/-ausgabeeinheit durch
die zugeführten
Kanalauswahlinformationen ausgewählt
ist, wobei Stücke
von Kanalauswahlinformationen gespeichert werden, die anzeigen,
ob jede der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten eine Einstellung auf
der Grundlage einer Einstellbedingung durchführen sollte oder nicht, und
diese Einstellbedingung mit Bezug auf diese Signaleingabe-/-ausgabeeinheit
gespeichert wird.
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Die
Zusammenfassung der Erfindung beschreibt nicht notwendigerweise
alle erforderlichen Merkmale der vorliegenden Erfindung. Die vorliegende
Erfindung kann auch eine Unterkombination der vorbeschriebenen Merkmale
sein. Die vorstehenden und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden augenscheinlicher anhand der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele,
die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gegeben wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
ein Beispiel für
die Konfiguration einer Prüfvorrichtung 100,
die auf ein Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung bezogen ist.
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2 zeit
ein Beispiel für
die Datenkonfiguration eines Einstellbedingungsspeichers 118 und
eines Kanalauswahlspeichers 116.
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3 zeigt
ein Beispiel für
eine in einem Kanalauswahlspeicher 116 gespeicherte Auswahlbitanordnung.
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4 zeigt
ein Beispiel für
die Datenkonfiguration eines Schreibbefehls mit Bezug auf eine gemeinsame
Bedingung.
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BESTE ART ZUM AUSFÜHREN DER
ERFINDUNG
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Die
Erfindung wird nun auf der Grundlage bevorzugter Ausführungsbeispiele
beschrieben, die den Bereich der vorliegenden Erfindung nicht beschränken, sondern
die Erfindung veranschaulichen sollen. Alle Merkmale und deren Kombinationen,
die in dem Ausführungsbeispiel
beschrieben sind, sind nicht notwendigerweise wesentlich für die Erfindung.
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1 zeigt
ein Beispiel für
die Konfiguration einer auf ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
bezogenen Prüfvorrichtung 100.
Die Prüfvorrichtung 100 gibt
ein Prüfsignal
in eine elektrische Vorrichtung ein und beurteilt die Qualität der elektrischen
Vorrichtung, um die elektrische Vorrichtung zu prüfen. Die
Prüfvorrichtung 100 kann
die Einstellung eines Wellenformgenerators oder Wellenformkomparators
als Antwort auf jede der Prüfbedingungen ändern, um
eine Verschiedenheit von Typen von Prüfungen durchzuführen. Demgemäß ist es
eine Aufgabe der Prüfvorrichtung 100 nach
der vorliegenden Erfindung, die Einstellzeit der Prüfbedingungen
zu verkürzen.
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Die
Prüfvorrichtung 100 enthält einen
Prüfprozessor 102 zum
Erzeugen eines Einstellungsbefehls zum Setzen einer vorgeschriebenen
Einstellbedingung sowie mehrere Prüfmodule 104 zum Setzen der
Einstellbedingung auf der Grundlage des von dem Prüfprozessor 102 erzeugten
Einstellungsbefehls. Der Prüfprozessor 102 liefert
den Einstellungsbefehl zu mehreren der Prüfmodule über einen Systembus 106 mit
einer Rundsendefunktion. Jedes der Prüfmodule 104 enthält mehrere
Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 für die Eingabe oder Ausgabe
der Prüfsignale
als Antwort auf jeden einer Vielzahl von in der elektrischen Vorrichtung
enthaltenen Anschlüssen,
einen Kanalauswahlspeicher 116 zum Speichern mehrerer Stücke von
Kanalauswahlinformationen, die anzeigen, ob jede der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 eine
Einstellung auf der Grundlage der Einstellbedingungen durchführt oder nicht,
einen Einstellbedingungsspeicher 118 zum Speichern sowohl
der Einstellbedingungen der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 als
auch der logischen Adressen des Kanalauswahlspeichers 116 in einer
entsprechenden Weise, und eine Steuerschaltung 120 zum
Abrufen und Liefern der Kanalauswahlinformationen und der Einstellbedingungen
zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 auf der Grundlage
der von dem Prüfprozessor 102 gelieferten
Einstellungsbefehle. Die Steuerschaltung 120, die ein Beispiel
für Steuermittel
nach diesem Ausführungsbeispiel
ist, ruft die in dem Einstellbedingungsspeicher 118 gespeicherten
Einstellbedingungen und die in dem Kanalauswahlspeicher 116 gespeicherten Kanalauswahlinformationen
auf der Grundlage des Einstellungsbefehls ab und liefert sie über den
internen Bus 109 zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108,
wenn der Einstellungsbefehl zum Setzen der Einstellbedingungen der
Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 empfangen wird.
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Jede
der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 enthält einen
Wellenformgenerator 110 zum Erzeugen des in die elektrische
Vorrichtung eingegebenen Prüfsignals,
einen Wellenformkomparator 112 zum Vergleichen des von
der elektrischen Vorrichtung als Antwort auf das eingegebene Prüfsignal
ausgegebenen Signals mit einem erwarteten Signal, und eine Gleichspannungs-Messvorrichtung 114 zum Messen
der an die elektrische Vorrichtung angelegten Gleichspannung oder
der von der elektrischen Vorrichtung ausgegebenen Gleichspannung.
Zusätzlich
enthält
die Steuerschaltung 120 eine Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 zum
Abrufen der Einstellbedingungen aus dem Einstellbedingungsspeicher 118,
eine Auswahlinformations-Abrufeinheit 124 zum Abrufen der
Kanalauswahlinformationen aus dem Kanalauswahlspeicher 116,
und eine Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 zum
Zuführen
sowohl der von der Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 abgerufenen
Einstellbedingungen und der von der Auswahlinformations-Abrufeinheit 124 abgerufenen
Kanalauswahlinformationen zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108.
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Der
Prüfprozessor 102 liefert
den Einstellungsbefehl zu den Prüfmodulen 104,
um die Einstellbedingungen der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 zu
setzen. Die Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 empfängt den
Einstellungsbefehl enthaltend die logischen Adressen des Einstellbedingungsspeichers 118 von
dem Prüfprozessor 102.
Wenn die Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 den Einstellungsbefehl
empfängt,
ruft sie die Einstellbedingungen und die logischen Adressen des
Kanalauswahlspeichers 116 aus dem Einstellbedingungsspeicher 118 auf
der Grundlage der von dem Prüfprozessor 102 gelieferten
logischen Adressen des Einstellbedingungsspeichers 118 ab.
Die Auswahlinformationsabrufeinheit 124 ruft die Kanalauswahlinformationen
aus dem Kanalauswahlspeicher 116 auf der Grundlage der
von der Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 abgerufenen
logischen Adressen des Kanalauswahlspeichers 116 ab. Die
Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 liefert
sowohl die von der Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 abgerufenen
Einstellbedingungen als auch die von der Auswahlinformations-Abrufeinheit 124 abgerufenen
Kanalauswahlinformationen zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108.
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Jede
der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 beurteilt, ob
sie durch die von der Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 zugeführten Kanalauswahlinformationen
ausgewählt
ist oder nicht. Wenn sie durch die Kanalauswahlinformationen ausgewählt ist,
wird jede der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 gesetzt
auf der Grundlage der von der Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 gelieferten
Einstellbedingungen. Insbesondere werden eine angelegte Spannung,
ein Prüfmodus,
ein Prüfumfeld usw.
gesetzt.
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2 zeigt
ein Beispiel für
die Datenkonfiguration des Einstellbedingungsspeichers 118 und
des Kanalauswahlspeichers 116. Der Einstellbedingungsspeicher 118 enthält eine
Bedingungsgruppen-Zuweisungsschaltung (b1, b2, b3, b4 ...) zum Bestimmen
der Speicherorte der Einstellbedingungen, eine Aufzeichnungsschaltung (b21,
b22, b23, b24 ...) für
gemeinsame Bedingungen zum Speichern der gemeinsamen Einstellbedingungen
als Antwort auf die Prüfmodule 104,
und eine Aufzeichnungsschaltung (b41, b42, b43, b44 ...) für eine eindeutige
Bedingung zum Speichern der unterschiedlichen Einstellbedingungen
als Antwort auf die Prüfmodule 104.
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Der
Einstellbedingungsspeicher 118 speichert die logische Adresse
und die Datengröße des Einstellbedingungsspeichers 118 entsprechend
in der Bedingungsgruppen-Zuweisungsschaltung. Die Kombination der
logischen Adresse und der Datengröße wird für jede Einstellbedingung gebildet.
Insbesondere speichert der Einstellbedingungsspeicher 118 "Bedingung 1 – Logische
Adresse" und "Bedingung 1 – Datengröße", und "Bedingung 2 – Logische Adresse" und "Bedingung 2 – Datengröße" entsprechend.
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Zusätzlich speichert
der Einstellbedingungsspeicher 118 entsprechend "Praktische Adresse" und "Praktische Daten" in der Aufzeichnungsschaltung für gemeinsame
Bedingungen. die "Praktische Adresse" enthält die logischen
Adressen des Kanalauswahlspeichers 116 und Einstelladressen,
die bestimmt sind für
Einstellorte in den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108,
und die "Praktischen
Daten" sind Einstelldaten,
die die Einstellbedingungen anzeigen. Beispielsweise sind die für Einstellorte
in den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 bestimmten
Einstelladressen die Identifikationsinformationen der Gleichspannungs-Messvorrichtung
und die die Einstellbedingungen anzeigenden Einstelldaten sind die
angelegte Spannung. Mehrere Einstellbedingungsspeicher 118,
die jeweils in den Prüfmodulen 104 enthalten
sind, speichern die gemeinsamen Einstellbedingungen in den Bereichen
derselben logischen Adressen als die "praktische Adresse" und die "praktischen Daten".
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Der
Einstellbedingungsspeicher 118 speichert "Praktische Adresse
für Korrektur" und "Praktische Daten
für Korrektur" entsprechend in
der Aufzeichnungsschaltung für
eindeutige Bedingungen. Die "Praktische
Adresse für
Korrektur" enthält die logischen
Adressen des Kanalauswahlspeichers 116 und Einstelladressen,
die für
Einstellorte in den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 bestimmt
sind, und die "Praktischen
Daten für
Korrektur" sind
Einstelldaten, die die Einstellbedingungen anzeigen. Mehrere Einstellbedingungsspeicher 118,
die jeweils in den Prüfmodulen 104 enthalten
sind, speichern die unterschiedlichen Einstellbedingungen als Antwort auf
jede Charakteristik der Signaleingabe-/-ausgabeeinheit 108,
die in den Prüfmodulen 104 enthalten sind,
in den Bereichen derselben logischen Adressen als die "Praktische Adresse
für Korrektur" und "Praktischen Daten
für Korrektur".
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Die
Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 ruft die logische Adresse
und die Datengröße des Einstellbedingungsspeichers 118 aus
dem Einstellbedingungsspeicher 118 ab. Beispielsweise ruft
sie "Bedingung 1 – Logische
Adresse" und "Bedingung 1 – Datengröße" ab. Die Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 ruft
die Einstellbedingungen enthaltend die Einstelldaten aus dem Einstellbedingungsspeicher 118 und
die logischen Adressen des Kanalauswahlspeichers 116 für die jeweiligen
Einstelldaten ab. Insbesondere ruft die Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 die "Praktische Adresse" und "Praktische Daten" so oft wie die durch
die abgerufene Datengröße angezeigte
Anzahl aus den abgerufenen logischen Adressen des Einstellbedingungsspeichers 118 ab.
Wenn beispielsweise die "Bedingung
1 – Datengröße" gleich "4" ist, ruft sie "Praktische Adresse (1-1)", "Praktische Daten
(1-1)", "Praktische Adresse
(1-2)" und "Praktische Daten
(1-2)" ab.
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Dann
ruft die Auswahlinformations-Abrufeinheit 124 mehrere Stücke der
Kanalauswahlinformationen aus dem Kanalauswahlspeicher 116 ab
auf der Grundlage der logischen Adressen des Kanalauswahlspeichers 116,
die jeweils in den durch die Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 abgerufenen
praktischen Adressen enthalten sind. Wenn beispielsweise die logische
Adresse des Kanalauswahlspeichers 116, die in der "Praktischen Adresse
(1-1)" enthalten ist,
gleich "a1" ist, ruft sie "Auswahlbitanordnung
1" ab, die die Kanalauswahlinformationen
sind, und wenn die logische Adresse des Kanalauswahlspeichers 116,
die in der "Praktischen
Adresse (1-2)" enthalten
ist, gleich "a2" ist, ruft sie die "Auswahlbitanordnung
2" ab, die die Kanalauswahlinformationen sind.
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Dann
liefert die Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 beide
Stücke
der durch die Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 abgerufenen
Einstelldaten und mehrerer durch die Auswahlinformations-Abrufeinheit 124 abgerufener
Kanalauswahlinformationen zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108.
Beispielsweise liefert sie die "Praktische Adresse
(1-1)", "Praktische Daten
(1-1)" und "Auswahlbitanordnung
1" zusammen mit "Praktische Adresse
(1-2)", "Praktische Daten
(1-2)" und "Auswahlbitanordnung
2" zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108.
Wenn eine der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 durch
die "Auswahlbitanordnung
1" ausgewählt wird,
setzt sie den durch die Einstelladresse, die in der "Praktische Adresse
(1-1)" enthalten
ist, bezeichneten Einstellort auf der Grundlage der "Praktischen Daten
(1-1)".
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Weiterhin
kann jede von mehreren Einstellbedingungs-Abrufeinheiten 122 die "Praktische Adresse
für Korrektur" und "Praktische Daten
für Korrektur", die mehrere unterschiedliche
Einstellbedingungen sind, jeweils aus mehreren Einstellbedingungsspeichern 118 abrufen
auf der Grundlage der logischen Adressen in dem Einstellbedingungsspeicher 118,
die in dem von dem Prüfprozessor 102 gelieferten
Einstellungsbefehl enthalten sind. Die Einstellbedingungs-Zuführungseinheiten 126 können die "Praktische Adresse
für Korrektur" und "Praktische Daten
für Korrektur", die mehrere unterschiedliche
Einstellbedingungen sind, die jeweils von jeder der Einstellbedingungs-Abrufeinheiten 122 abgerufen
wurden, zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 liefern.
Wie vorstehend kann, da die Einstellbedingungsspeicher 118 unterschiedliche
Einstellbedingungen für
jede der Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 speichern
kann, der Wirkungsgrad der Verwendung des Speichers verbessert werden.
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3 zeigt
ein Beispiel für
die in dem Kanalauswahlspeicher 116 gespeicherte Auswahlbitanordnung.
Der Kanalauswahlspeicher 116 speichert die Informationen,
die anzeigen, ob die Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 in
einer entsprechenden Weise zu setzen sind. Beispielsweise speichert
der Kanalauswahlspeicher 116 die Kanalauswahlinformationen
derart, dass ein Kennzeichen "1" gehalten wird als
Antwort auf die Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108, die
die Einstellung durchführen
sollen, während
ein Kennzeichen "0" gehalten wird als
Antwort auf die Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108, die
die Einstellung nicht durchführen
sollen.
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Die
Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 berech net
die logische Summe der Kennzeichen, die von den durch die Auswahlinformations-Abrufeinheit 124 abgerufenen
Kanalauswahlinformationen gehalten werden. Wenn die berechnete logische
Summe gleich "1" ist, liefert die
Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 die
Einstellbedingungen und die Kanalauswahlinformationen zu den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108.
Unterdessen liefert, wenn die berechnete logische Summe gleich "0" ist, die Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 die
Einstellbedingungen und die Kanalauswahlinformationen nicht zu den
Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108. Auf diese Weise kann,
da die Einstellbedingungs-Zuführungseinheit 126 vorher
die Einstellbedingungen verwirft, die verworfen werden, ohne von
den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 verwendet zu werden,
die über
den internen Bus 109 übertragene
Datenmenge reduziert werden.
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4 zeigt
ein Beispiel für
die Datenkonfiguration eines Schreibbefehls mit Bezug auf die Aufzeichnungsschaltung
für gemeinsame
Bedingungen des Einstellbedingungsspeichers 118, der von
dem Prüfprozessor 102 erzeugt
wurde. Der Prüfprozessor 102 erzeugt
einen Schreibbefehl als Antwort auf einen der Einstellbedingungsspeicher 118 der
Testmodule 104, bevor die Prüfung der elektrischen Vorrichtung
beginnt, und schreibt die in einer Plattenvorrichtung wie einer
Festplatte gespeicherten Einstellbedingungen in die Aufzeichnungsschaltung
für gemeinsame
Bedingungen des in jedem der Prüfmodule 104 enthaltenen
Einstellbedingungsspeichers 118.
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Der
Prüfprozessor 102 liefert,
wie in 4(a) gezeigt ist, den Schreibbefehl über die
Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 zu dem Einstellbedingungsspeicher 118,
wobei der Schreibbefehl sowohl einen Adres senabschnitt zum Halten
der physikalischen Adresse der Prüfmodule 104 und der
logischen Adresse des Einstellbedingungsspeichers 118 als auch
einen Datenabschnitt zum Halten der praktischen Adresse enthaltend
die logische Adresse des Kanalauswahlspeichers 116 und
die Einstelladresse des Einstellorts in den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 enthält. Zusätzlich liefert
der Prüfprozessor 102,
wie in 4(b) gezeigt ist, den Schreibbefehl über die
Einstellbedingungs-Abrufeinheit 122 zu dem Einstellbedingungsspeicher 118,
wobei der Schreibbefehl sowohl einen Adressenabschnitt zum Halten
der physikalischen Adresse der Prüfmodule 104 und der
logischen Adresse des Setzbedingungsspeichers 118 als auch
einen Datenabschnitt zum Halten der praktischen Daten, die die die
Einstellbedingungen anzeigenden Einstelldaten sind, enthält. Der
Setzbedingungsspeicher 118 hält die "Praktische Adresse" enthalten die logische Adresse des
Kanalauswahlspeichers 116 und die Einstelladresse des Einstellorts
in den Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 in dem Bereich
der logischen Adresse des Einstellbedingungsspeichers 118 der
durch den in 4(a) gezeigten Adressenabschnitt
bestimmten Testmodule 104. Zusätzlich hält der Einstellbedingungsspeicher 118 die "Praktischen Daten", die die die Einstellbedingungen
anzeigenden Einstelldaten sind, in dem Bereich der logischen Adresse
des Einstellbedingungsspeichers 118 der durch den in 4(b) gezeigten Adressenabschnitt bezeichneten Prüfmodule 104.
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Wie
vorstehend beschrieben ist, kann, da die Einstellbedingungen vorher
in den jeweils in den Prüfmodulen 104 enthaltenen
Einstellbedingungsspeichern 118 gespeichert werden, die
Zusatzzeit, die zum Erzeugen des Schreibbefehls durch den Prüfprozessors 102 benötigt wird,
und die Übertragungszeit über den
System bus 106 durch das Schreiben der Einstellbedingungen
gekürzt
werden. Demgemäß kann die
gesamte Prüfzeit
verringert werden.
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Zusätzlich kann,
während
die Einstellbedingungen von dem Einstellbedingungsspeicher 118 zu den
Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 so geliefert werden,
dass die Signaleingabe-/-ausgabeeinheiten 108 gesetzt werden,
der Prüfprozessor 102 andere
Zugriffe wie die Analyse des Prüfergebnisses durchführen. Demgemäß können die
parallelen Prüfprozesse
verbessert werden und die gesamte Prüfzeit kann verkürzt werden.
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Gewerbliche Anwendbarkeit
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, kann gemäß der vorliegenden
Erfindung die Prüfzeit
verkürzt
werden und Einstellbedingungen, die für jeden Kanal unterschiedlich
sind, können gesetzt
werden.