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DE602004007734T2 - Informationsaufzeichnungsverfahren, Informationsaufzeichnungsvorrichtung, optisches Informationsaufzeichnungsmedium, Programm zur Aufzeichnung von Informationen und Speichermedium - Google Patents

Informationsaufzeichnungsverfahren, Informationsaufzeichnungsvorrichtung, optisches Informationsaufzeichnungsmedium, Programm zur Aufzeichnung von Informationen und Speichermedium Download PDF

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DE602004007734T2
DE602004007734T2 DE602004007734T DE602004007734T DE602004007734T2 DE 602004007734 T2 DE602004007734 T2 DE 602004007734T2 DE 602004007734 T DE602004007734 T DE 602004007734T DE 602004007734 T DE602004007734 T DE 602004007734T DE 602004007734 T2 DE602004007734 T2 DE 602004007734T2
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DE
Germany
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linear velocity
information recording
recording medium
optical information
recording
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Expired - Lifetime
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DE602004007734T
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English (en)
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DE602004007734D1 (de
Inventor
Shinya Narumi
Katsuyuki Yamada
Masaki Kato
Hajime Yuzurihara
Hiroshi Deguchi
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Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004007734T2 publication Critical patent/DE602004007734T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • G11B7/004Recording, reproducing or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
    • G11B7/006Overwriting
    • G11B7/0062Overwriting strategies, e.g. recording pulse sequences with erasing level used for phase-change media
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
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    • GPHYSICS
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    • G11B7/2407Tracks or pits; Shape, structure or physical properties thereof
    • G11B7/24073Tracks
    • G11B7/24082Meandering

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Informationsaufzeichnungsverfahren zum Aufzeichnen von Information durch Bestrahlen eines Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht-(23)-Materials mit einem Laserstrahl, um Phasenänderungen darin zu verursachen. Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung, ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1), ein Programm zum Aufzeichnen von Information und ein Speichermedium.
  • Erörterung des Hintergrundes
  • Als optische Informationsaufzeichnungsmedien, in welchen durch Einstrahlen eines Laserstrahls Information aufgezeichnet und wiedergegeben wird, gibt es nur für Wiedergabe bestimmte optische Informationsaufzeichnungsmedien, einmal beschreibbare optische Informationsaufzeichnungsmedien, in welchen Information nur einmal geschrieben werden kann, und wiederbeschreibbare optische Informationsaufzeichnungsmedien, in welchen Information überschrieben werden kann.
  • Unter den wiederbeschreibbaren optischen Informationsaufzeichnungsmedien verwenden CD-RW's, DVD-RW's, DVD+RW's und DVD-RAM's Phasenänderungsmaterialien als Aufzeichnungsschicht-Materialien, um Phasenänderungen zwischen einem Kristallzustand und einem amorphen Zustand oder einem Kristallzustand und einem Kristallzustand zum Aufzeichnen von Information zu verwenden. Allgemein verwenden diese optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedien Pulsmuster, in welchen das Energieniveau von einem Laserstrahl zu drei Niveaus moduliert ist (das heißt, Aufzeichnungsniveau (Erwärmungspuls), Vorspannungsniveau (Abkühlpuls) und Löschniveau).
  • Detaillierte Bedingungen für diese Pulsmuster unterscheiden sich je nach der Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit und der Präzision des Pulsanstiegs der verwendeten Informationsaufzeichnungsvorrichtung, den Materialien und der Struktur des verwendeten optischen Informationsaufzeichnungsmediums und so weiter.
  • Wenn zum Beispiel in dem gleichen optischen Informationsaufzeichnungsmedium unter Verwendung der gleichen Informationsaufzeichnungsvorrichtung Information aufgezeichnet wird, ist die Energiemenge, die benötigt wird, um die Temperatur der Aufzeichnungsschicht in einem Bereich hoher Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit zu erhöhen, hoch im Verhältnis zu derjenigen, die benötigt wird, um die Temperatur der Aufzeichnungsschicht in einem Bereich niedriger Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit zu erhöhen. Daher wird Aufzeichnung unter Bedingungen derart durchgeführt, dass die Aufzeichnungsenergie in dem Bereich hoher Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit im Verhältnis zu derjenigen in dem Bereich niedriger Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit hoch ist, oder es wird die Zeitbreite eines Erwärmungspulses in einem Mehrfachpuls-Abschnitt in einem Aufzeichnungs-Pulsmuster, welches aus einer Kombination von dem Erwärmungspuls und einem Abkühlpuls gebildet wird, verlängert.
  • Daher wird in vielen Fällen Information über Standard-Pulsmuster für jede Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit in die optischen Informationsaufzeichnungsmedien eingegeben. Da es jedoch Unterschiede zwischen Informationsaufzeichnungsvorrichtungen gibt, wird Information nicht immer mit guten Aufzeichnungseigenschaften in einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium aufgezeichnet.
  • Optimale Pulsmuster zur Aufzeichnung unterscheiden sich je nach den verwendeten Kombinationen der Informationsaufzeichnungsvorrichtung und des optischen Informationsaufzeichnungsmediums und der Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit. Daher ist es zur Aufzeichnung von Information mit guten Aufzeichnungseigenschaften notwendig, die Aufzeichnung unter für die jeweilige Kombination geeigneten Bedingungen durchzuführen.
  • Derzeit geben typische Informationsaufzeichnungsvorrichtungen im Voraus Aufzeichnungsbedingungen vor, die an Kombinationen von einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium und einer Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit angepasst sind, und speichern die angepassten Aufzeichnungsbedingungen in ihrem Speicher. Wenn ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium in eine solche Informationsaufzeichnungsvorrichtung eingelegt wird, erkennt die Informationsaufzeichnungsvorrichtung in den meisten Fällen die Art des optischen Informationsaufzeichnungsmediums, liest die darin vorgegebenen Aufzeichnungsbedingungen und zeichnet unter diesen Aufzeichnungsbedingungen Information in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium auf.
  • Überdies offenbart die veröffentlichte ungeprüfte japanische Patentanmeldung (worauf hierin nachfolgend als JOP Bezug genommen wird) Nr. 2001-283443 ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium mit einem wiederbeschreibbaren Bereich, in welchem individuelle Laufwerksteuerungs-Information aufgezeichnet ist, um auf der Grundlage von dieser Laufwerksteuerungs-Information optische Aufzeichnung und Wiedergabe unter optimalen Bedingungen durchzuführen.
  • Überdies offenbart JOP Nr. 2003-109218 ein anderes Aufzeichnungsverfahren. Das heißt, das Aufzeichnungsverfahren erhält keinen Optimalparameter, wenn eine Vorrichtung die gleiche wie die zu der vorhergehenden Aufzeichnung verwendete ist und Optimalparameter zu der Vorrichtung bereits auf einem Informationsaufzeichnungsmedium aufgezeichnet wurden, sofern der Zeitraum nach der vorhergehenden Aufzeichnung eine vorgeschriebene Zeit nicht überschritten hat, und das Aufzeichnungsverfahren zeichnet sodann Information auf der Grundlage der auf dem Medium aufgezeichneten Optimalparameter auf. Oder aber dieses Verfahren wählt vorgeschriebene Parameter aus, um Optimalparameter zu erhalten, und zeichnet Information auf der Grundlage der erhaltenen Optimalparameter. Auf diese Weise kann das Verfahren die zum Erhalten der Optimalparameter benötigte Zeit verringern.
  • Es ist jedoch unmöglich, diese Verfahren für einen Fall zu verwenden, wo eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung Information in einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium aufzeichnet, welches auf den Markt gebracht wurde, nachdem die Informationsaufzeichnungsvorrichtung auf den Markt gebracht wurde, weil die Aufzeichnungsvorrichtung das Aufzeichnungsmedium nicht erkennt. Das gleiche gilt für einen Fall, wo optimale Aufzeichnungsbedingungen für die Informationsaufzeichnungsvorrichtung in dem Aufzeichnungsmedium nicht vorgegeben sind. Sogar wenn in einer solchen Kombination Information aufgezeichnet werden kann, wird eine der vorher aufgezeichneten Bedingungen verwendet, und daher wird in den meisten Fällen die Aufzeichnung nicht mit guten Aufzeichnungseigenschaften durchgeführt. Als Folge davon ist die Anwendbarkeit dieser Verfahren auf unterschiedliche Arten von optischen Informationsaufzeichnungsmedien beschränkt.
  • Es soll angenommen werden, dass eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung existiert, welche Information unter einer der vorher darin aufgezeichneten Aufzeichnungsbedingungen aufzeichnet, wenn ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium in die Vorrichtung eingelegt wird, in dem keine optimalen Aufzeichnungsbedingungen gespeichert sind. Wenn diese Informationsaufzeichnungsvorrichtung eine maximale Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit Vah hat, die niedriger als die maximale Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit Vmh des Aufzeichnungsmediums ist, zeichnet die Informationsaufzeichnungsvorrichtung Information mit der maximalen Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit Vah an Stelle von Vmh unter einer der vorher in der Informationsaufzeichnungsvorrichtung aufgezeichneten Bedingungen in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium auf. Das heißt, es wird Information in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium bei der Lineargeschwindigkeit Vah mit nicht optimaler Aufzeichnungsenergie und nicht optimalen Pulsmuster-Bedingungen aufgezeichnet. Wenn eine solche schlechte Aufzeichnung durchgeführt wird, können Daten, welche in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium aufgezeichnet wurden, beschädigt sein, oder es besteht die Möglichkeit, dass das optische Informationsaufzeichnungsmedium nicht auf der Informationsaufzeichnungsvorrichtung installiert werden kann.
  • Wie vorstehend erörtert, ist es nachteilig, ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium zu verwenden, welches von einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung nicht erkannt wird oder in welchem das optimale Aufzeichnungsverfahren dafür nicht aufgezeichnet ist, das heißt, ein solches Aufzeichnungsmedium ist für praktische Verwendung nicht geeignet. Auf diese Weise kommt, nachdem ein neues optisches Informationsaufzeichnungsmedium mit einer verbesserten maximalen Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit, wie vorstehend erwähnt, nach einer gewissen Zeitdauer nachdem eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung verkauft wurde auf den Markt gebracht wird, die Gebrauchsdauer der Informationsaufzeichnungsvorrichtung zu diesem Zeitpunkt sicher zu einem Ende. Dies hat den Verlust einer großen Anzahl von Informationsaufzeichnungsvorrichtungen zur Folge.
  • Um dieses Problem zu vermeiden, ist es für eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung notwendig, Information mit guten Aufzeichnungseigenschaften sogar in einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium aufzuzeichnen, das von ihr nicht erkannt wurde. Um dies zu erreichen, muss in einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung gespeicherte Information über die Aufzeichnungsverfahren überschrieben werden, um das optische Informationsaufzeichnungsmedium als ein bekanntes Medium zu erkennen. Derzeit stellen Hersteller von Informationsaufzeichnungsvorrichtungen eine Website zur Verfügung, von welcher aus Anwender dazu geführt werden, selbst zu Software zur Versionsaktualisierung der Firmware Zugang zu erhalten und diese zu installieren. Diese Installation hängt von dem freien Willen und den Fähigkeiten von jedem Anwender ab, und daher ist die tatsächliche Installationsrate gering. Daher ist dies nicht zweckmäßig.
  • Überdies müssen die Hersteller von Informationsaufzeichnungsvorrichtungen jedes Mal, wenn ein neues optisches Informationsaufzeichnungsmedium in den Markt eingeführt wird, für das neue optische Informationsaufzeichnungsmedium Maßnahmen ergreifen. Dies ist eine schwere Belastung nicht nur für die Hersteller, welche aktualisierte Firmware herstellen müssen, sondern auch für die Anwender, welche die neue aktualisierte Firmware installieren müssen. Daher ist dies in Bezug auf dieses Problem ebenfalls nicht zweckmäßig.
  • Aus diesen Gründen besteht noch ein Bedarf für ein Verfahren zum Herstellen von Bedingungen, unter welchen eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung Information mit guten Aufzeichnungseigenschaften in einem Aufzeichnungsmedium aufzeichnen kann, welches von der Informationsaufzeichnungsvorrichtung nicht erkannt wird. Ferner unterscheiden sich, wie vorstehend erwähnt, die optimalen Aufzeichnungsbedingungen je nach den Materialien, Strukturen und Spezifikationen des Aufzeichnungsmediums und den Strukturen und Spezifikationen der Informationsaufzeichnungsvorrichtung. Um leicht Einstellungen zum Aufzeichnen von Information mit guten Signalmerkmalen in einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium zu erhalten, das von einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung nicht erkannt wird, ist es daher bevorzugt, kennzeichnende Werte des optischen Informationsaufzeichnungsmediums zu bestimmen, die als ein endgültiger Hinweis für ein Einstellverfahren zur Festlegung optimaler Aufzeichnungsbedingungen dienen.
  • EP-A-1058248 offenbart ein Informationsaufzeichnungsverfahren, umfassend: erstes Bestrahlen eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums, umfassend eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht auf einem Substrat mit einer Führungsrille, mit kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe, um eine Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen, die als eine minimale Lineargeschwindigkeit definiert ist, oberhalb welcher die folgende Beziehung erfüllt ist Rr = Ra/Rb < 1, wobei Rr ein Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis darstellt und Ra und Rb eine Reflexionslichtintensität, gemessen nach beziehungsweise vor der Bestrahlung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums mit dem kontinuierlichen Licht darstellen; und dann zweites Bestrahlen des optischen Informationsaufzeichnungsmediums mit einem Laserstrahl, der durch ein Pulsbreitenmodulations(PWM)-System so moduliert ist, dass er mindestens ein Aufzeichnungs-Energieniveau Pw und das Löschenergieniveau Pe hat, um durch Verursachen einer Phasenänderung in der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht Markierungen und Abstände dazwischen mit einer Länge von nT in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium zu erzeugen, wobei n eine ganze Zahl und T einen grundlegenden Taktzyklus darstellt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Demgemäß ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Informationsaufzeichnungsverfahren zum Auswählen optimaler Informations-Aufzeichnungsbedingungen für jede Kombination von optischen Informationsaufzeichnungsmedien (1) und Informationsaufzeichnungsvorrichtungen bereitzustellen, um Information mit guten Aufzeichnungseigenschaften in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufzuzeichnen, um die kommerzielle Gebrauchsdauer der Informationsaufzeichnungsvorrichtungen zu verlängern, sogar wenn die Informationsaufzeichnungsvorrichtung das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) nicht erkennt. Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Informationsaufzeichnungsvorrichtung und das Medium (1) bereitzustellen, welche unter Verwendung des Informationsaufzeichnungsverfahrens Information aufzeichnen. Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Programm zur Durchführung eines Auswahlvorgangs für optimale Aufzeichnungsbedingungen bereitzustellen, welches in einem in der Informationsaufzeichnungsvorrichtung enthaltenen Computer installiert ist, um einen Vorgang zur Aufzeichnung von Information in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit guten Aufzeichnungseigenschaften durchzuführen. Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Computer-lesbares Speichermedium bereitzustellen, welches Anweisungen zur Durchführung des Verfahrens speichert.
  • Kurz gesagt können diese Ziele und andere Ziele der vorliegenden Erfindung, wie hierin nachfolgend leichter ersichtlich werden wird, durch ein Informationsaufzeichnungsverfahren erreicht werden, welches die folgenden Schritte beinhaltet: erstes Bestrahlen eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1), umfassend eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf einem Substrat (21) mit einer Führungsrille, mit kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe, um eine Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen, die als eine minimale Lineargeschwindigkeit definiert ist, oberhalb welcher die folgende Beziehung erfüllt ist: Rr = Ra/Rb < 1, wobei Rr ein Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis darstellt und Ra und Rb eine Reflexionslichtintensität, gemessen nach beziehungsweise vor der Bestrahlung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit dem kontinuierlichen Licht darstellen; und dann zweites Bestrahlen des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit einem Laserstrahl, der durch ein Pulsbreitenmodulations(PWM)-System so moduliert ist, dass er mindestens ein Aufzeichnungs-Energieniveau Pw und das Löschenergieniveau Pe hat, um durch Verursachen einer Phasenänderung in der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) Markierungen und Abstände dazwischen mit einer Länge von nT in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium zu erzeugen, wobei n eine ganze Zahl und T einen grundlegenden Taktzyklus darstellt, und wobei das Löschenergieniveau Pe des zum Bestimmen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo eingestrahlten kontinuierlichen Lichts des Laserstrahls die folgenden Beziehungen erfüllt: (Pwo/2) ≤ Pe ≤ (Pwo/2) × 1,5, wobei Pwo ein optimales Aufzeichnungs-Energieniveau zur Verwendung beim Aufzeichnen von Information mit Intensitäts-modulierten Pulsmustern ist.
  • Es ist bevorzugt, dass das unmittelbar vorstehend erwähnte Informationsaufzeichnungsverfahren ferner das Durchführen von Erprobungsaufzeichnung auf dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit einem Optimum Power Control (OPC)-Verfahren beinhaltet, um ein optimales Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo des modulierten Laserstrahls zu bestimmen.
  • Es ist noch weiter bevorzugt, dass in dem vorstehend zuerst erwähnten Informationsaufzeichnungsverfahren die ersterwähnte Bestrahlung umfasst das Bestrahlen eines Abschnitts außerhalb eines Datenbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1), während die Rotationsgeschwindigkeit des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) verändert wird, um das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten zu erhalten und dadurch die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen.
  • Es ist noch weiter bevorzugt, dass das vorstehend zuerst erwähnte Informationsaufzeichnungsverfahren beinhaltet das Bestrahlen von einem inneren Abschnitt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) bis zu einem Umfangsabschnitt, während das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) durch ein System für konstante Winkelgeschwindigkeit (CAV) gedreht wird, um das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten zu erhalten und dadurch die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen.
  • Es ist noch weiter bevorzugt, dass in dem vorstehend zuerst erwähnten Informationsaufzeichnungsverfahren die zweiterwähnte Bestrahlung bei einer Lineargeschwindigkeit in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich nicht oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird.
  • Es ist noch weiter bevorzugt, dass in dem vorstehend zuerst erwähnten Informationsaufzeichnungsverfahren die zweiterwähnte Bestrahlung bei einer Lineargeschwindigkeit in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird.
  • Es ist noch weiter bevorzugt, dass in dem vorstehend zuerst erwähnten Informationsaufzeichnungsverfahren die zweiterwähnte Bestrahlung mit einem CAV-System oder einem Zonen-CAV-(ZCAV)-System mit einer Lineargeschwindigkeit in einem Bereich beinhaltend die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird, und wobei ein Löschenergieverhältnis ε, welches ein Verhältnis des Löschenergieniveaus Pe zu dem Aufzeichnungs-Energieniveau Pw ist, bei einer Lineargeschwindigkeit unter der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo verändert wird.
  • Es ist noch weiter bevorzugt, dass in dem unmittelbar vorstehend erwähnten Informationsaufzeichnungsverfahren die zweiterwähnte Bestrahlung durchgeführt wird, während die folgende Beziehung erfüllt ist: εH/εL > 1, wobei εH und εL ein Löschenergieniveau in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo beziehungsweise ein Löschenergieniveau in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich unterhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo sind.
  • Es ist noch weiter bevorzugt, dass in dem vorstehend zuerst erwähnten Informationsaufzeichnungsverfahren auf der Grundlage von in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) codierter, vorformatierter Information die Lineargeschwindigkeit verändert und/oder das Löschenergieniveau Pe des Laserstrahls bei der ersterwähnten Bestrahlung bestimmt wird.
  • Als ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) bereitgestellt, welches ein Substrat (21) mit einer Wobbel-Führungsrille und eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf dem Substrat (21) beinhaltet. Das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) enthält codierte, vorformatierte Information über mindestens einen aus einem Prüfungs-Lineargeschwindigkeitsbereich und einem Bereich eines Löschenergieniveaus von kontinuierlichem Licht zur Verwendung bei der Bestimmung einer als eine minimale Lineargeschwindigkeit definierten Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo, oberhalb welcher die folgende Beziehung erfüllt ist: Rr = Ra/Rb < 1, wobei Rr ein Reflexionsverhältnis darstellt und Ra und Rb eine Reflexionslichtintensität, gemessen nach beziehungsweise vor der Bestrahlung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit dem kontinuierlichen Licht darstellen.
  • Für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) ist die vorformatierte Information in der Wobbel-Führungsrille codiert.
  • Es ist bevorzugt, dass für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) die vorformatierte Information mit Phasenmodulation in der Wobbel-Führungsrille aufgezeichnet ist.
  • Als ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung bereitgestellt, welche enthält einen Rotations-Antriebsmechanismus, der konfiguriert ist ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) umfassend eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf einem Substrat (21) mit einer Führungsrille rotieren zu lassen, eine Laserstrahlquelle, konfiguriert den auf das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) eingestrahlten Laserstrahl zu emittieren und eine Lichtquellen-Ansteuerungsvorrichtung, die konfiguriert ist die Laserstrahlquelle zum Emittieren des Laserstrahls anzusteuern. Die Informationsaufzeichnungsvorrichtung enthält ferner eine Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit, konfiguriert zuerst das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe zu bestrahlen, um eine Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen, die als eine minimale Lineargeschwindigkeit definiert ist, oberhalb welcher die folgende Beziehung erfüllt ist: Rr = Ra/Rb < 1, wobei Rr ein Reflexionsverhältnis darstellt und Ra und Rb eine Reflexionslichtintensität, gemessen nach beziehungsweise vor der Bestrahlung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit dem kontinuierlichen Licht darstellen. Noch weiter enthält die Informationsaufzeichnungsvorrichtung eine Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs, die konfiguriert ist zum zweiten Bestrahlen des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit einem Laserstrahl, der durch ein Pulsbreitenmodulations(PWM)-System so moduliert ist, dass er mindestens ein Aufzeichnungs-Energieniveau Pw und ein Löschenergieniveau Pe hat, um durch Verursachen einer Phasenänderung in der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) Markierungen und Abstände dazwischen mit einer Länge von nT in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium zu erzeugen, wobei n eine ganze Zahl und T einen grundlegenden Taktzyklus darstellt, während eine Relativ-Lineargeschwindigkeit zwischen dem zur Rotation angetriebenen optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) und dem darauf eingestrahlten Laserstrahl und die Emission des Laserstrahls durch die Lichtquellen-Ansteuerungsvorrichtung gemäß dem PWM-System gesteuert wird. Die Informationsaufzeichnungsvorrichtung beinhaltet auch eine Vorrichtung zum Steuern des Aufzeichnungsvorgangs, die konfiguriert ist die Aufzeichnungs-Betriebsleistung durch die Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs gemäß der von der Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit bestimmten Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu steuern.
  • In der vorstehend erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung steuert die Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit die Lichtquellen- Ansteuerungsvorrichtung. Dabei erfüllt das Löschenergieniveau Pe des zum Bestimmen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo eingestrahlten kontinuierlichen Lichts des Laserstrahls die folgenden Beziehungen: (Pwo/2) ≤ Pe ≤ (Pwo/2) × 1,5, wobei Pwo ein optimales Aufzeichnungs-Energieniveau zur Verwendung beim Aufzeichnen von Information mit Intensitäts-modulierten Pulsmustern ist.
  • Es ist bevorzugt, dass die vorstehend erwähnte Informationsaufzeichnungsvorrichtung ferner eine Vorrichtung für Optimum Power Control (OPC) beinhaltet, um auf dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) vor dem Aufzeichnungsvorgang Erprobungsaufzeichnung mit einem Optimum Power Control (OPC)-Verfahren durchzuführen, um das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo des modulierten Laserstrahls zu bestimmen, welches von der Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit verwendet wird, um das Löschenergieniveau Pe zu spezifizieren.
  • Es ist noch weiter bevorzugt dass in der vorstehend erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung die Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit einen Abschnitt außerhalb eines Datenbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) bestrahlt, während die Rotationsgeschwindigkeit des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) verändert wird, um das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten zu erhalten und dadurch die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen.
  • Es ist noch weiter bevorzugt dass in der vorstehend erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung die Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit einen inneren Abschnitt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) bis zu einem Umfangsabschnitt bestrahlt, während das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) durch ein System für konstante Winkelgeschwindigkeit (CAV) gedreht wird, um das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten zu erhalten und dadurch die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen.
  • Es ist noch weiter bevorzugt dass in der vorstehend erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung die Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs die zweiterwähnte Bestrahlung steuert, um bei einer Lineargeschwindigkeit in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich nicht oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt zu werden.
  • Es ist noch weiter bevorzugt dass in der vorstehend erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung die Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs die zweiterwähnte Bestrahlung steuert, um bei einer Lineargeschwindigkeit in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt zu werden.
  • Es ist noch weiter bevorzugt dass in der vorstehend erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung die Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs die zweiterwähnte Bestrahlung steuert, um mit einem CAV-System oder einem Zonen-CAV-(ZCAV)-System mit einer Lineargeschwindigkeit in einem Bereich beinhaltend die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt zu werden, und wobei ein Löschenergieverhältnis ε, welches ein Verhältnis des Löschenergieniveaus Pe zu dem Aufzeichnungs-Energieniveau Pw ist, bei einer Lineargeschwindigkeit unter der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo verändert wird.
  • Es ist noch weiter bevorzugt dass in der unmittelbar vorstehend erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung die zweiterwähnte Bestrahlung durchgeführt wird, während die folgende Beziehung erfüllt ist: εH/εL > 1, wobei εH beziehungsweise εL ein Löschenergieniveau in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo und ein Löschenergieniveau in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich unterhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo sind.
  • Es ist noch weiter bevorzugt dass in der vorstehend zuerst erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung die Lineargeschwindigkeit auf der Grundlage von in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) codierter, vorformatierter Information verändert wird.
  • Es ist noch weiter bevorzugt dass in der vorstehend zuerst erwähnten Informationsaufzeichnungsvorrichtung das Löschenergieniveau Pe des Laserstrahls bei der ersterwähnten Bestrahlung auf der Grundlage von in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) codierter, vorformatierter Information bestimmt wird.
  • Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei Erwägung der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ersichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen aufgefasst wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Verschiedene andere Ziele, Merkmale und damit verbundene Vorteile der vorliegenden Erfindung werden vollständiger gewürdigt werden, wenn diese aus der ausführlichen Beschreibung besser verstanden wird, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen in Erwägung gezogen wird, in welchen gleiche Bezugsbuchstaben durchgängig gleiche sich entsprechenden Teile bezeichnen und worin:
  • 1 ein schematisches Blockdiagramm ist, welches eine Hardwarestruktur (30) der Informationsaufzeichnungsvorrichtung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 2 ein Querschnitt ist, welcher eine Konfiguration von dem optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) veranschaulicht;
  • 3 ein Wellenform-Schaubild ist, welches ein Beispiel der Aufzeichnungspuls-Strategie veranschaulicht, wenn n = 6 und n' = 2 ist.
  • 4 ein Wellenform-Schaubild ist, welches ein Beispiel der Aufzeichnungspuls-Strategie veranschaulicht, wenn n = 6 und n' = 3 ist.
  • 5 ein Wellenform-Schaubild ist, welches ein Beispiel der Aufzeichnungspuls-Strategie veranschaulicht, wenn n = 6 ist.
  • 6 ein Wellenform-Schaubild ist, welches ein Beispiel der Aufzeichnungspuls-Strategie veranschaulicht, wenn n = 7 ist.
  • 7 ein Wellenform-Schaubild ist, welches ein anderes Beispiel der Aufzeichnungspuls-Strategie veranschaulicht, wenn n = 7 ist.
  • 8 ein kennzeichnendes Schaubild ist, welches die Abhängigkeit des Reflexionslicht-Verhältnisses des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) vor und nach dem Einstrahlen eines Laserstrahls von der Lineargeschwindigkeit veranschaulicht; und
  • 9 ein schematisches Flussdiagramm ist, welches das Informationsaufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf begleitende Zeichnungen in Einzelheiten beschrieben.
  • [Konfigurationsbeispiel der Informationsaufzeichnungsvorrichtung]
  • 1 ist ein schematisches Blockdiagramm, das ein Beispiel der Hardwarestruktur (30) der das Informationsaufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung verwendenden Informationsaufzeichnungsvorrichtung zeigt. Diese Informationsaufzeichnungsvorrichtung ist zum Beispiel ein optisches Plattenlaufwerk für CD's und DVD's und zur Verwendung mit einer Steuervorrichtung (nicht gezeigt) wie Personalcomputern verbunden. Diese Informationsaufzeichnungsvorrichtung enthält einen Spindelmotor (2) zum Drehantrieb eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1), wie von CD's und DVD's, ein optisches Aufnahmegerät (3), eine Lasersteuerungsschaltung (4), einen Codierer (5), einen Motortreiber (6), eine Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung (7), einen Servoregler (8), einen Puffer-Schreib-Lese-Speicher (RAM) (9), einen Pufferbetreiber (10), eine Schnittstelle (11), einen Nur-Lese-Speicher (ROM) (12), eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) (13) und einen Schreib-Lese-Speicher (RAM) (14). Verbindungslinien in 1 bezeichnen repräsentative Flüsse von Signalen und Information und stellen nicht alle Verbindungsbeziehungen zwischen jedem Block dar.
  • Das optische Aufnahmegerät (3) beinhaltet einen Halbleiterlaser als Lichtquelle, ein optisches System, welches von dem Halbleiterlaser emittierten Lichtfluss zu einer Aufzeichnungs-Oberfläche des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) und den an der Aufzeichnungs-Oberfläche reflektierten Lichtfluss zu einer vorbestimmten Empfangsposition lenkt, eine an der Empfangsposition angeordnete Photoakzeptor-Einheit, um den reflektierten Lichtfluss zu empfangen, und ein Antriebssystem, beinhaltend ein Fokussierungs-Stellglied, ein Nachführ-Stellglied und einen Suchmotor (jedes von diesen ist nicht gezeigt). Die Photoakzeptor-Einheit gibt gemäß der an der Photoakzeptor-Einheit empfangenen Lichtmenge einen elektrischen Strom (elektrische Signale) an die Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung (7) ab.
  • Die Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung (7) wandelt die elektrischen Signale (das heißt, die Ausgabesignale des optischen Aufnahmegerätes (3)) in Spannungssignale um und ermittelt ausgehend von den Spannungssignalen Wobbelsignale, Radiofrequenz-Signale und Servosignale (das heißt, Fokusfehlersignale, Nachführfehlersignale und so weiter). Die Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung (7) extrahiert aus den Wobbelsignalen Information zur so genannten Address in Pre-groove (ADIP) und Synchronisierungssignale. Die extrahierte ADIP-Information und die extrahierten Synchronisierungssignale werden an die CPU (13) beziehungsweise den Codierer (5) ausgegeben. Ferner führt die Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung (7) Fehlerkorrektur-Verarbeitung für die Radiofrequenz-Signale durch und speichert dann über den Pufferbetreiber (10) die Ergebnisse in dem Puffer-RAM (9). Die Fokusfehlersignale und die Nachführfehlersignale werden von der Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung (7) an den Servoregler (8) ausgegeben.
  • Der Servoregler (8) erzeugt gemäß den Fokusfehlersignalen Steuersignale zum Steuern des Fokussierungs-Stellgliedes in dem optischen Aufnahmegerät (3). Ferner erzeugt der Servoregler (8) gemäß den Nachführfehlersignalen Steuersignale zum Steuern des Nachführ-Stellgliedes in dem optischen Aufnahmegerät (3). Jedes Steuersignal wird von dem Servoregler (8) zu dem Motortreiber (6) ausgegeben.
  • Der Pufferbetreiber (10) verwaltet Ausgaben und Eingaben von Daten an den Puffer-RAM 9 und benachrichtigt die CPU (13), wenn die Menge der angesammelten Daten einen vorbestimmten Wert erreicht.
  • Der Motortreiber (6) steuert gemäß den Steuersignalen von dem Servoregler (8) das Fokussierungs-Stellglied und das Nachführ-Stellglied an. Überdies dreht der Motortreiber 6 das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit dem System für konstante Lineargeschwindigkeit (CLV) oder dem System für konstante Winkelgeschwindigkeit (CAV) (das heißt, dem System für vollständig konstante Winkelgeschwindigkeit oder dem Zonen-CAV-System), indem er den Spindelmotor (2) gemäß Anweisungen von der CPU (13) steuert. Ferner steuert der Motortreiber (6) gemäß Anweisungen von der CPU (13) den Suchmotor in dem optischen Aufnahmegerät 3 an, um die Position des optischen Aufnahmegerätes (3) in der Schlittenrichtung (das heißt der Radiusrichtung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1)) zu regeln.
  • Der Codierer (5) fügt gemäß Anweisung von der CPU (13) den über den Pufferbetreiber (10) aus dem Puffer-RAM extrahierten Daten Fehlerkorrekturcodes hinzu. Ferner erzeugt der Codierer (5) auf das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) zu schreibende Daten und gibt die Daten an die Lasersteuerungsschaltung (4) aus, wobei sie mit den Synchronisierungssignalen von der Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung (7) synchronisiert werden.
  • Die Lasersteuerungsschaltung (4) regelt gemäß den zu schreibenden Daten aus dem Codierer (5) und Anweisungen von der CPU (13) die Ausgabeenergie des Halbleiterlasers des optischen Aufnahmegerätes (3).
  • Die Schnittstelle (11) ist eine Zweiweg-Kommunikationsschnittstelle zu dem Steuergerät und entspricht den Standard-Schnittstellen von AT Attachment Packet Interface (ATAPI), Small Computer System Interface (SCSI) und so weiter.
  • Das als ein Aufzeichnungsmedium dienende ROM (12) speichert Programme, einschließlich eines mit Codes, welche die CPU (13) lesen kann, geschriebenen Programms für Informationsaufzeichnung. Das Programm für Informationsaufzeichnung wird später beschrieben werden. Wenn die Informationsaufzeichnungsvorrichtung eingeschaltet wird, wird das Programm auf einen Hauptspeicher (nicht gezeigt) geladen oder installiert, und die CPU (13) steuert gemäß dem Programm den Betrieb von jedem vorstehend erwähnten Teil und speichert für die Steuerung notwendige Daten zeitweise in dem RAM (14) ab. Die CPU (13) bildet zusammen mit dem ROM (12) und dem RAM (14) den Computer in der Informationsaufzeichnungsvorrichtung.
  • [Beispiel von einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1)]
  • CD's und DVD's können als das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) verwendet werden. Speziell in dieser Ausführungsform wird die Verwendung von Phasenänderungs-Aufzeichnungsmedien betrachtet. 2 veranschaulicht ein Beispiel von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1), das für die Anwendung in einem später beschriebenen Informationsaufzeichnungsverfahren geeignet ist. Die grundlegende Konfiguration von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) beinhaltet ein transparentes Substrat mit spiralförmigen oder konzentrischen Führungsrillen auf einer Seite, auf welcher eine untere Schutzschicht (22), eine Aufzeichnungsschicht (23), eine obere Schutzschicht (24), eine Reflexionsschicht (25) und eine Deckschicht (26) überlagert sind. Ferner kann wahlweise eine Aufdruckschicht (28) über die Deckschicht (26) gelegt werden. Überdies kann wahlweise eine Hartschicht (27) auf der gegenüberliegenden Seite des Substrates (21) angebracht werden.
  • Auch kann die vorstehend erwähnte Einzelplatten-Scheibe mit einer Klebschicht (29) dazwischen an einer anderen Scheibe befestigt werden. Als die an der Einzelplatten-Scheibe befestigte Scheibe kann eine andere gleiche Einzelplatten-Scheibe oder transparentes Substrat (21) verwendet werden. Überdies kann eine Aufdruckschicht (28) über die gegenüberliegende Seite der an der Einzelplatten-Scheibe befestigten Scheibe oder des Substrates (21) gelegt werden, anstatt die Aufdruckschicht (28) auf der Schicht (26) zu erzeugen.
  • Spezifische Materialien zur Verwendung in dem Substrat (21) beinhalten Glas, Keramik oder Harze. Unter dem Gesichtspunkt der Formbarkeit und der Kosten sind Harz-Substrate bevorzugt. Geeignete Beispiele von solchen Harzen beinhalten Polycarbonatharze, Acrylharze, Epoxyharze, Polystyrolharze, Acrylnitril-Polystyrol-Copolymerharze, Polyethylenharze, Polypropylenharze, Siliconharze, Fluor-haltige Harze, ABS-Harze und Urethanharze. Im Hinblick auf Formbarkeit, optische Merkmale und Kosten sind Polycarbonatharze und Acrylharze bevorzugt.
  • Sb und Te beinhaltende Aufzeichnungsmaterialien vom Phasenänderungstyp, die jeweils einen stabilen oder metastabilen Zustand haben können, sind geeignet als Materialien für die Aufzeichnungsschicht (23), weil diese Materialien hervorragend in der Empfindlichkeit und Geschwindigkeit der Aufzeichnung (Amorphisierung), der Empfindlichkeit und Geschwindigkeit der Löschung (Kristallisation) und dem Löschverhältnis sind. Empfindlichkeit von Aufzeichnung und Löschung, Signalmerkmale und Zuverlässigkeit können durch Zusatz von Elementen wie Ga, Ge, Ag, In, Bi, C, N, O, Si, und S zu den SbTe-Materialien verbessert werden. Daher ist es bevorzugt, die optimale Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit zu steuern und die Wiedergabestabilität und die Lebensdauer von aufgezeichneten Signalen zu gewährleisten, indem die zugesetzten Elemente ausgewählt werden und deren Zusammensetzungsverhältnis für angestrebte Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeiten und Lineargeschwindigkeits-Bereiche eingestellt wird. In dem optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) zur Verwendung in Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden Ag und/oder Ge, Ga und/oder In, Sb und Te als Materialkomponenten für die Aufzeichnungsschicht ausgewählt, um die Merkmale in einer umfassenden Weise zu erfüllen. Materialien mit einem Anteilsverhältnis (das heißt, (Ag und/oder Ge)α(Ga und/oder In)βSbγTeδ), wobei α, β, γ und δ Atomprozentsätze sind) welches die folgenden Beziehungen erfüllt, sind im Hinblick auf Wiedergabestabilität und Lebensdauer der Signale bevorzugt: α + β + γ + δ = 100, 0 < α ≤ 6, 2 ≤ β ≤ 10, 60 ≤ γ ≤ 85 und 15 ≤ δ ≤ 27.
  • Die aus Phasenänderungsmaterialien hergestellte Aufzeichnungsschicht (23) hat vorzugsweise eine Dicke von 5 bis 40 nm, und bevorzugter von 10 bis 25 nm, wenn anfängliche Merkmale wie Jitter, Überschreibungsmerkmale und Eignung zur Massenproduktion in Erwägung gezogen werden. Wenn die Aufzeichnungsschicht zu dünn ist, wird das Lichtabsorptionsvermögen davon extrem verschlechtert und eine solche Aufzeichnungsschicht versagt dabei, richtig zu funktionieren. Wenn die Aufzeichnungsschicht zu dick ist, tritt schnelle und gleichmäßige Phasenänderung nur schlecht auf. Die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) vom Phasenänderungstyp kann gemäß unterschiedlichen Arten von Dampfabscheidungsverfahren hergestellt werden, wie Vakuumabscheidungsverfahren, Sputterverfahren, plasmachemischen Dampfabscheidungsverfahren, photochemischen Dampfabscheidungsverfahren, Ionengalvanisierungsverfahren und Elektronenstrahl-Abscheidungsverfahren. Unter diesen sind Sputterverfahren unter dem Gesichtspunkt der Effizienz der Massenproduktion und der Filmqualität hervorragend.
  • Eine untere Schutzschicht (22) und eine obere Schutzschicht (24) werden erzeugt, um die Aufzeichnungsschicht (23) sandwichartig zu umschließen. Geeignete Materialien für die Schutzschichten (22) und (24) beinhalten Metalloxide wie SiO, SiO2, ZnO, SnO2, Al2O3, TiO2, In2O3, MgO und ZrO2, Nitride wie Si3N4, AlN, TiN, BN und ZrN, Sulfide wie ZnS, In2S3 und TaS4, Carbide oder diamantartige Kohlenstoffe wie SiC, TaC, BC, WC, TiC und ZrC und Verbindungen davon. Diese Materialien können allein oder in Kombination verwendet werden. Diese Materialien können wenn angemessen Verunreinigungen beinhalten. Ferner dürfen diese Materialien nicht nur eine Einzelschichtstruktur, sondern auch eine akkumulierte Mehrschichtstruktur bilden. Die Schutzschichten (22) und (24) müssen einen in Bezug auf denjenigen der Aufzeichnungsschicht vom Phasenänderungstyp hohen Schmelzpunkt haben. Diese Schutzschichten (22) und (24) können mit unterschiedlichen Arten von Dampfabscheidungsverfahren hergestellt werden, wie Vakuumabscheidungsverfahren, Sputterverfahren, plasmachemischen Dampfabscheidungsverfahren, photochemischen Dampfabscheidungsverfahren, Ionengalvanisierungsverfahren und Elektronenstrahl-Abscheidungsverfahren. Unter diesen sind Sputterverfahren unter dem Gesichtspunkt der Effizienz der Massenproduktion, der Filmqualität und so weiter hervorragend.
  • Die Dicke der Schutzschichten (22) und (24) beeinflusst den Reflexionsgrad, das Modulationsniveau und die Aufzeichnungsempfindlichkeit. Um für diese Merkmale gute Werte zu haben, muss die untere Schutzschicht (22) eine Dicke von 30 bis 200 nm haben. Ferner beträgt die Dicke der unteren Schutzschicht (22) vorzugsweise 40 bis 100 nm, um hervorragende Signalmerkmale zu erhalten. Die obere Schutzschicht (24) muss eine Dicke von 5 bis 40 nm, und vorzugsweise 7 bis 30 nm haben. Wenn die obere Schutzschicht (24) zu dünn ist, dient eine solche obere Schutzschicht nicht als eine Wärmeschutzschicht und sie verschlechtert die Aufzeichnungsempfindlichkeit. Wenn dagegen die obere Schutzschicht (24) zu dick ist, tritt leicht Abgehen an der Zwischenfläche auf und die Fähigkeit zur wiederholten Aufzeichnung wird verschlechtert.
  • Für die Reflexionsschicht 25 können Metallmaterialien wie Al, Au, Ag, Cu, Ta, Ti und W oder legierte Metalle, welche diese Elemente beinhalten, verwendet werden. Um die Korrosionsfestigkeit und die Wärmeleitfähigkeit zu verbessern, können Elemente wie Cr, Ti, Si, Cu, Ag, Pd und Ta den vorstehend erwähnten Materialien zugesetzt werden. Ein geeignetes Zusatzverhältnis davon ist 0,3 bis 2 Atom-%. Wenn die Zusatzmenge zu gering ist, ist die Wärmeleitfähigkeit des erhaltenen Materials zu niedrig und daher ist es schwierig, einen amorphen Zustand zu erzeugen. Diese Reflexionsschicht (25) kann mit verschiedenen Arten von Dampfabscheidungsverfahren wie Vakuumabscheidungsverfahren, Sputterverfahren, plasmachemischen Dampfabscheidungsverfahren (CVD), photochemischen CVD- Verfahren, Ionengalvanisierungsverfahren und Elektronenstrahl-Abscheidungsverfahren hergestellt werden. Geeignete Dicken des legierten Metalls oder der Metallschicht sind 50 bis 200 nm und vorzugsweise 50 bis 160 nm. Ferner sind Mehrfachschichten aus legiertem Metall oder Metall ebenfalls erlaubt. Wenn solche Mehrfachschichten erzeugt werden, muss jede Schicht eine Dicke von mindestens 10 nm haben, und die Gesamtdicke der Mehrfachschichten beträgt vorzugsweise 50 bis 160 nm.
  • Auf der Reflexionsschicht (25) wird zwecks Oxidationsschutzes der Reflexionsschicht (25) die Deckschicht (26) erzeugt. Die Deckschicht 26 wird typischer Weise durch Schleuderbeschichten von UV-härtenden Harzen erzeugt. Geeignete Dicken der Deckschicht 26 sind 3 bis 15 μm. Wenn die Dicke der Deckschicht 26 zu gering ist und darauf eine Aufdruckschicht erzeugt wird, können häufig Fehler auftreten. Wenn im Gegensatz dazu die Dicke der Deckschicht (26) zu groß ist, wird die innere Spannung davon groß und auf diese Weise werden die mechanischen Merkmale der Scheibe stark beeinträchtigt.
  • Die Hartschicht (27) wird typischer Weise durch Schleuderbeschichten von UV-härtenden Harzen erzeugt. Geeignete Dicken der Hartschicht (27) sind 2 bis 6 μm. Wenn die Dicke der Hartschicht (27) zu gering ist, werden ausreichende Abriebfestigkeits-Merkmale nicht erhalten. Wenn die Dicke der Hartschicht (27) zu hoch ist, wird die innere Spannung davon groß und auf diese Weise werden die mechanischen Merkmale der Scheibe stark beeinträchtigt. Die Härte der Hartschicht muss mindestens auf die Bleistifthärte H eingestellt werden, was bedeutet, dass ein ernsthafter Kratzer nicht erzeugt wird, wenn das Material mit einem Tuch abgerieben wird. Um zu verhindern, dass die Hartschicht (27) Staub anzieht, ist es wirkungsvoll, ein leitfähiges Material gegen Aufladung wenn angemessen beizumischen.
  • Die Aufdruckschicht (29) hat Funktionen der Gewährleistung von Abriebfestigkeit, des Druckens von Etiketten wie von Markennamen, der Erzeugung einer Tinten-Affinitätsschicht für einen Tintenstrahldrucker und so weiter. Die Aufdruckschicht (28) wird typischer Weise mittels Siebdruck aus UV-Harzen hergestellt. Eine geeignete Dicke der Aufdruckschicht (28) ist 3 bis 50 μm. Wenn die Aufdruckschicht (28) zu dünn ist, ist die erzeugte Schicht nicht gleichmäßig. Wenn die Aufdruckschicht zu dick ist, wird die innere Spannung davon groß und auf diese Weise werden die mechanischen Merkmale der Scheibe stark beeinträchtigt.
  • Für die Klebschicht (29) können UV-härtende Harze, Warmschmelzkleber und Siliconharze verwendet werden. Solche Materialien für die Klebschicht (29) werden auf die Deckschicht (26) oder die Aufdruckschicht (28) mit den je nach den verwendeten Materialien ausgewählten Verfahren wie Schleuderbeschichtung, Walzenbeschichtung und Siebdruckbeschichtung aufgebracht. Nachdem sie Behandlungen wie UV-Bestrahlung, Erwärmen, Andrücken und so weiter unterworfen wurde, wird die Klebschicht 29 auf der anderen Seite an der Scheibe angebracht. Als die Scheibe auf der anderen Seite kann eine gleiche Einzelplatten-Scheibe oder ein transparentes Substrat (21) verwendet werden. Es ist nicht immer nötig, die Materialien für die Klebschicht (29) auf die Anbringungsseite der Scheibe auf der anderen Seite aufzubringen. Es kann auch eine Klebfolie als die Klebschicht (29) verwendet werden. Für die Dicke der Klebschicht (29) gibt es keine spezifische Beschränkung. In Erwägung von Aufbringbarkeit der Materialien, Härtungseigenschaften und Auswirkung auf die mechanischen Merkmale einer Scheibe beträgt die Dicke vorzugsweise 5 bis 100 μm. Für die Fläche der Anbringung gibt es keine spezifische Grenze. Wenn jedoch diese Klebschicht auf ein mit DVD's und/oder CD's kompatibles optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufgebracht wird, beträgt vorzugsweise ein geeigneter Radius des inneren Kreisendes davon 15 bis 40 mm und vorzugsweise 15 bis 30 mm, um die Festigkeit der Haftung zu gewährleisten.
  • [Im Hinblick auf Aufzeichnungsstrategie]
  • Wenn ein solches optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) verwendet wird, ist daher der Mechanismus von Aufzeichnung und Wiedergabe von Information darin wie folgt: zur Rotation Antreiben des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit dem Spindelmotor (2); gleichzeitig Ansteuern des Halbleiterlasers unter Verwendung der Laseransteuerungsschaltung des optischen Aufnahmegerätes (3); Bestrahlen der Aufzeichnungsschicht (23) des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit einem Laserstrahl mit unterschiedlichen Pulsmustern, enthaltend einen Frontpulsabschnitt, einen Mehrfachpulsabschnitt und einen Endpulsabschnitt, wie in 3 bis 7 veranschaulicht, über das optische System, um eine optische Änderung (das heißt, eine Phasenänderung) in der Aufzeichnungsschicht (23) zu verursachen, und Empfangen des Reflexionslichtes von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) an dem optischen Aufnahmegerät (3).
  • Als Aufzeichnungssystem wird ein System der Aufzeichnung von Signalen als Breite von Markierungen auf der Aufzeichnungsschicht (23) des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) (das heißt, das Pulsbreitenmodulations-(PWM)-Aufzeichnungssystem (Markierungskanten-Aufzeichnung) übernommen. Aufgezeichnete Signale werden mit einem Modulationssystem wie der Acht-zu-Vierzehn-Modulation zur Verwendung bei der Aufzeichnung von Information in den Compact Disc's (CD) und mit dessen verbessertem Modulationssystem (EFM+) unter Verwendung des Taktes des Modulationsabschnittes moduliert und dann aufgezeichnet.
  • Wenn Aufzeichnung mit dem PWM-Aufzeichnungssystem durchgeführt wird, ist der Aufzeichnungspuls zum Aufzeichnen (einschließlich des Überschreibens; hierin nachfolgend bedeutet Aufzeichnen auch dieses) eines „0"-Signals mit einer Signalbreite nT (n ist ein vorbestimmter Wert, T ist eine Taktzeit, das heißt ein Zeitraum entsprechend dem Zyklus des Taktes zur Verwendung in der Signalmodulation) nach Modulation ein kontinuierlicher Lichtstrahl mit einer Energie des Löschenergieniveaus Pe (Löschpuls).
  • Es gibt verschiedene Arten von Mustern (Aufzeichnungspuls-Strategie) von Aufzeichnungspulsen zum Aufzeichnen eines „1"-Signals mit einer Signalbreite nT nach Modulation. Verschiedene Beispiele von ihnen sind wie folgt: (1) das Muster wird gebildet aus einem Frontpulsabschnitt, einem Mehrfachpulsabschnitt und einem Endpulsabschnitt. Der Frontpulsabschnitt (Erwärmungspuls-Abschnitt) hat eine Zeitdauer von ×T und ein Energieniveau von Pw (Erwärmungspuls). Der Mehrfachpulsabschnitt hat (n-n') Pulsabschnitte mit hohem Niveau und Pulsabschnitte mit niedrigem Niveau (Abkühlpuls) dazwischen. Die Buchstaben n und n' sind positive Zahlen und stehen in der folgenden Beziehung: n' ≤ n. Jeder Pulsabschnitt mit hohem Niveau hat ein Energieniveau von Pw' und eine Zeitdauer von yT. Jeder Pulsabschnitt mit niedrigem Niveau hat ein Energieniveau von Pb und eine Zeitdauer von (1-y)T. Der Endpulsabschnitt hat ein Energieniveau von Pb' und eine Zeitdauer von zT. Die Beziehung zwischen den Energieniveaus sind Pw ≥ Pe ≥ Pb und Pw' ≥ Pe ≥ Pb'.
  • 3 ist ein Pulsmusterbeispiel davon, wenn n = 6 und n' = 2 ist. 4 ist ein Pulsmusterbeispiel davon, wenn n = 6 und n' = 3 ist.
  • (2) Ein anderes Muster wird wie in (1) aus einem Frontpulsabschnitt, einem Mehrfachpulsabschnitt und einem Endpulsabschnitt gebildet. Die Muster sind verschieden, je nachdem, ob n eine ungerade oder eine gerade Zahl ist. Wenn n eine gerade Zahl ist, hat der Frontpulsabschnitt (Erwärmungspuls-Abschnitt) eine Zeitdauer von x'T und ein Energieniveau von Pw. Der Mehrfachpulsabschnitt enthält {(n/2)-1} Pulsabschnitte mit hohem Niveau und Pulsabschnitte mit niedrigem Niveau (Abkühlpuls-Abschnitt) dazwischen. Der Pulsabschnitt mit hohem Niveau hat eine Zeitdauer von y'T und ein Energieniveau von Pw'. Der Pulsabschnitt mit niedrigem Niveau hat eine Zeitdauer von (2-y')T und ein Energieniveau von Pb. Der Endpulsabschnitt hat eine Zeitdauer von z'T und ein Energieniveau von Pb'. Wenn n eine ungerade Zahl ist, enthält der Mehrfachpulsabschnitt [{(n-1)/2}-1] Pulsabschnitte mit hohem Niveau und Pulsabschnitte mit niedrigem Niveau (Abkühlpuls-Abschnitte) dazwischen. Der Pulsabschnitt mit hohem Niveau hat eine Zeitdauer von y'T und ein Energieniveau von Pw'. Der Pulsabschnitt mit niedrigem Niveau hat eine Zeitdauer von (2-y')T und ein Energieniveau von Pb. Der Endpulsabschnitt hat eine Zeitdauer von z'T und ein Energieniveau von Pb'. Die Beziehungen zwischen den Energieniveaus sind Pw ≥ Pe ≥ Pb und Pw' ≥ Pe ≥ Pb'.
  • 5 ist ein Pulsmusterbeispiel davon, wenn n = 6 (das heißt, eine gerade Zahl) ist, und 6 ist ein Pulsmusterbeispiel davon, wenn n = 7 (das heißt, eine ungerade Zahl) ist.
  • (3) Als noch ein anderes Beispiel hat in dem in 5 und 6 veranschaulichten Muster, wenn n eine ungerade Zahl ist, der Mehrfachpulsabschnitt [{(n-1)/2}-1] Pulsabschnitte mit hohem Niveau und Pulsabschnitte mit niedrigem Niveau (Abkühlpuls-Abschnitte) dazwischen. Der Pulsabschnitt mit hohem Niveau hat eine Zeitdauer von y'T und ein Energieniveau von Pw'. Der Pulsabschnitt mit niedrigem Niveau hat eine Zeitdauer von {n/[(n-1)/2]} T und ein Energieniveau von Pb.
  • 7 ist ein Pulsmusterbeispiel davon, wenn n = 7 ist.
  • Aufzeichenbare Bereiche der Lineargeschwindigkeit und optimale Pulsbreitenkoeffizienten (das heißt, die Koeffizienten x, x', y, y', z und z in den vorstehend erwähnten Beispielen) und optimale Energieniveaus (das heißt, Pw, Pw', Pe, Pb und Pb' in dem vorstehend erwähnten Beispiel) für jede Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit sind für die jeweiligen Pulsmuster verschieden, sogar wenn das gleiche optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) verwendet wird.
  • Wenn zum Beispiel die Zyklen (das heißt, die gesamte Zeit aus einer Zeitdauer eines Pulsabschnittes mit hohem Niveau und einer Zeitdauer eines Pulsabschnittes mit niedrigem Niveau der Mehrfachpulsabschnitte in den Mustern) wie vorstehend erwähnt für das gleiche optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) verschieden sind, können Pulsmuster mit einer langen Periode allgemein eine lange effektive Zeitdauer haben, mit Ausnahme der Anstiegs- und Abfallzeit eines Erwärmungspulses. Daher können Pulsmuster mit einer langen Periode Information mit einer hohen Lineargeschwindigkeit aufzeichnen und können ferner bei der gleichen Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit mit einer niedrigen Aufzeichnungsenergie gute Aufzeichnung durchführen.
  • Um Aufzeichnung mit guten Signalmerkmalen durchzuführen, ist es notwendig, optimale Parameterwerte für Pulsbreite und Energieniveau für die vorstehend erwähnten Pulsmuster auszuwählen. Daher wird typischer Weise vor dem Aufzeichnen von Information Erprobungsschreiben durchgeführt, um die optimalen Werte zu bestimmen.
  • Speziell sind Optimum Power Control (OPC)-Verfahren bevorzugt, um durch Erprobungsschreiben leicht ein optimales Energieniveau zu bestimmen. Die japanischen Patente Nr. 3081551 und 3124721 , durch Bezugnahme hierin eingebracht, offenbaren spezifische Beispiele der OPC-Verfahren. Wenn die in diesen Patenten offenbarten Verfahren verwendet werden, werden die folgenden Parameter eingestellt: ein spezifischer Wert S, das heißt ein Gradient g(P), erhalten wenn eine Aufzeichnungsenergie Ps ist, wobei der Gradient g(P) durch Standardisieren einer Aufzeichnungs-Signalamplitude (eines Modulationsniveaus) m mit einer Aufzeichnungsenergie Pw erhalten wird; ein Koeffizient R, der mit Ps multipliziert wird, um die optimale Aufzeichnungsenergie zu berechnen; Löschenergieniveau-Verhältnis ε (ε = Pe/Pw(Pw')); und eine spezifische Aufzeichnungsenergie Pwi, auf die Bezug genommen wird, wenn eine Prüfaufzeichnung durchgeführt wird, wobei eine bestimmte Aufzeichnungsenergie innerhalb von etwa –20 bis 20% verändert wird. Das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo kann mittels OPC durch Verwendung dieser Einstellwerte erhalten werden.
  • [Informationsaufzeichnungsverfahren in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung]
  • In dem vorstehend erwähnten Hintergrund wird ein als Ziel dienendes optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) vor dem Aufzeichnungsvorgang mit dem Informationsaufzeichnungsverfahren in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Energieniveau Pe bestrahlt. An dieser Stelle wird ein Schritt durchgeführt, um eine Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen, die als eine minimale Lineargeschwindigkeit definiert ist, welche die folgende Beziehung erfüllt: ein Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) ist kleiner als 1, wobei Rr das Verhältnis einer Reflexionslichtintensität Ra, gemessen nach der Bestrahlung mit dem kontinuierlichen Licht des Laserstrahls mit dem Löschenergieniveau Pe auf das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1), zu einer davor gemessenen Reflexionslichtintensität Rb ist.
  • Es wird nun die „Übergangs-Lineargeschwindigkeit" beschrieben. Einzelheiten der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo werden auch in JOP Nr. 11-115313 und 2002-358691 beschrieben. Ein optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) wird mit den in 1 gezeigten Informationsaufzeichnungsvorrichtungen bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten in Rotation versetzt, während der Strahl des Halbleiterlasers der Führungsrille des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) nachfährt. Dann wird die Reflexionslichtintensität (oder der Reflexionsgrad) Ra, gemessen nach der Bestrahlung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit dem kontinuierlichen Laserstrahl mit einem Löschenergieniveau Pe, mit der Reflexionslichtintensität (oder dem Reflexionsgrad) Ra, gemessen vor der Bestrahlung mit dem kontinuierlichen Lichtstrahl, verglichen. In den Messergebnissen des Verhältnisses der Reflexionslichtintensitäten (oder der Reflexionsgrade) Rr (Ra/Rb) (Bezug auf 8) ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo die Lineargeschwindigkeit an dem Punkt, wo die Reflexionslichtintensität (oder der Reflexionsgrad) Ra beginnt abzunehmen, wenn die Lineargeschwindigkeit zunimmt, das heißt, an dem minimalen Punkt (das heißt, der in 8 durch den Pfeil angezeigten Lineargeschwindigkeit) welcher die Beziehung Rr (Ra/Rb) < 1 erfüllt.
  • Wenn das optische Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit kontinuierlichem Licht des Laserstrahls bestrahlt wird, wird Wärme auf das optische Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufgebracht, und die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) darin wird auf einer Temperatur nicht niedriger als der Schmelzpunkt davon erwärmt und auf diese Weise geschmolzen. Wenn die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) allmählich abgekühlt wird, wird wieder eine kristalline Phase gebildet. Wenn die Phasenänderungsschicht 23 schnell abgekühlt wird und eine kristalline Phase nicht ausgebildet ist, wird ein amorpher (nicht-kristalliner) Zustand erreicht. Dieser phänomenale Unterschied wird durch die Menge von zugesetzter Wärme (das heißt, dem Energieniveau eines Laserstrahls mal der Einstrahlungszeit davon) und der Geschwindigkeit der Abkühlung (das heißt, der Abtast-Lineargeschwindigkeit) verursacht.
  • Zum Beispiel wird kontinuierliches Licht des Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe auf ein optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) eingestrahlt, das sich mit unterschiedlichen Lineargeschwindigkeiten dreht, während der Halbleiterlaser der Führungsrille des optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmediums (1) nachfährt. Wenn dieses Löschenergieniveau Pe fest ist und die Abtast-Lineargeschwindigkeit des kontinuierlichen Lichtes des Laserstrahls zunimmt, nimmt die Wärmemenge pro Flächeneinheit allmählich ab, und die Geschwindigkeit weg von der erwärmten Fläche nimmt zu. Daher wird die Abkühlungsgeschwindigkeit der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) allmählich hoch, und wenn diese Geschwindigkeit eine bestimmte Lineargeschwindigkeit übersteigt, ist es unmöglich, die gesamte Fläche der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) vollständig zu kristallisieren, und auf diese Weise wird ein Mischzustand aus kristallinem Zustand und amorphem Zustand erreicht.
  • Wenn ein typisches optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) wie CD-RW's, DVD-RW's, DVD+RW's und DVD-RAM's, die aus einem Material der Aufzeichnungsschicht hergestellt sind, welches wenn die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) in einem kristallinen Zustand ist, einen hohen Reflexionsgrad hat relativ zu demjenigen, wenn die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) in einem amorphen Zustand ist, als ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) verwendet wird und ein kristalliner Zustand wieder erreicht wird, nachdem die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) geschmolzen wurde, ist das Verhältnis der Reflexionsintensität (oder des Reflexionsgrades) nicht kleiner als 1. Wenn ein kristalliner Zustand nicht wieder vollständig erreicht wird, nachdem die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) geschmolzen wurde und auf diese Weise ein kristalliner und amorpher Mischzustand oder einfach nur ein amorpher Zustand erreicht wurde, ist das Verhältnis der Reflexionsintensität (oder des Reflexionsgrades) kleiner als 1.
  • Daher zeigt die hier definierte Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo, das heißt, die Lineargeschwindigkeit, bei welcher Rr ≥ 1 zu Rr < 1 verändert wird, die Grenze der Fähigkeit zum Kristallisieren der gesamten Fläche der Phasenänderungs- Aufzeichnungsschicht (23) nach Aufbringung von Wärme durch Einstrahlen eines Laserstrahls auf. Auf diese Weise zeigt die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo die Grenzbedingung an, bei welcher Löschen (Überschreiben) für optische Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedien (1) noch durchgeführt werden kann. Wenn die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo für ein optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) hoch ist, ist die Rekristallisation davon leicht und Löschen kann bei einer hohen Lineargeschwindigkeit durchgeführt werden. Auf diese Weise kann gesagt werden, dass ein solches optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) zur Aufzeichnung bei einer hohen Lineargeschwindigkeit geeignet ist. Wenn dagegen die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo für ein optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) niedrig ist, ist die Rekristallisation davon schwierig und auf diese Weise ist ein solches optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) zur Aufzeichnung bei einer niedrigen Lineargeschwindigkeit geeignet. Folglich ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo ein Parameter zum Bestimmen der geeigneten Aufzeichnungsgeschwindigkeit für ein optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1).
  • Dieser Punkt, an welchem das Verhältnis Rr von nicht weniger als 1 zu weniger als 1 übergeht, hängt von der Menge der auf die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) aufgebrachten Wärme und der Geschwindigkeit der Abkühlung davon ab. Auf diese Weise ändert sich dieser Punkt je nach den Materialmerkmalen der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) eines optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmediums (1), der Struktur von jeder Schicht davon und dem Löschenergieniveau Pe eines eingestrahlten Laserstrahls.
  • Wenn zum Beispiel eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) aus einem leicht zu kristallisierenden Material hergestellt ist, so ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo hoch. Wenn dagegen eine Aufzeichnungsschicht aus einem schwer zu kristallisierenden Material hergestellt ist, so ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo niedrig. Wenn die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) und die obere Schutzschicht (24) dick sind, hat das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) eine hohe Wärmekapazität. Daher sollte, wenn das Löschenergieniveau Pe feststeht, die Einstrahlungszeit des Laserstrahls lang sein, und auf diese Weise ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo niedrig. Wenn dagegen die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) und die obere Schutzschicht (24) dünn sind, so ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo hoch.
  • Wenn das Löschenergieniveau Pe eines Laserstrahls zur Verwendung bei der Messung der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo hoch ist, nimmt die Menge der auf die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) aufgebrachten Wärme zu, und auf diese Weise ist die geschmolzene Fläche der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) breit. Ferner steigt die Temperatur der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) stark an und die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) wird schnell abgekühlt. Als ein Ergebnis ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit für das gleiche optische Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) niedrig, wenn das Löschenergieniveau hoch ist.
  • Wenn das Löschenergieniveau Pe zu hoch ist, ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo demnach in einem Bereich niedriger Lineargeschwindigkeit aufzusuchen. Dadurch ist das Messfehlerverhältnis hoch und folglich ist es schwierig, die Unterschiede zwischen optischen Informationsaufzeichnungsmedien 1 herauszufinden. Wenn dagegen das Löschenergieniveau Pe zu niedrig ist, so ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo hoch und auf diese Weise ist die Rotationsgeschwindigkeit bei der Messung hoch, was Verschlechterung der Messgenauigkeit zur Folge hat. Ferner ist die Messfläche so groß, dass die Informationsaufzeichnungsvorrichtung die Obergrenze ihrer Rotationsgeschwindigkeit erreichen kann, bevor die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo erreicht wird. Folglich ist es bevorzugt, dass das Löschenergieniveau Pe zur Verwendung beim Messen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo die folgende Beziehung erfüllt: (Pwo/2) ≤ Pe ≤ 8Pwo/2) × 1,5, und bevorzugter (Pwo/2) ≤ Pe ≤ 8Pwo/2) × 1,3.
  • Die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo kann in einigen Fällen nicht bestimmt werden, weil die Reflexionslichtintensität (oder der Reflexionsgrad) nicht abnimmt und so das Verhältnis der Reflexionslichtintensitäten (oder der Reflexionsgrade) immer weniger als 1 beträgt. Dies tritt zum Beispiel auf, (1) wenn die Menge der auf die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) aufgebrachten Wärme zu gering ist, um die Temperatur davon auf ihren Schmelzpunkt anzuheben, und so die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) nicht geschmolzen wird, das heißt, der kristalline Zustand nicht verändert wird, und (2) wenn die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) zwar geschmolzen wird, aber das Material zur Verwendung in der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) so leicht kristallisiert wird, dass in dem Messbereich immer Kristallisation auftritt.
  • Die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo wird erhalten durch Messen der Reflexionslichtintensität (oder des Reflexionsgrades) bevor und nachdem kontinuierliches Licht mit einem Löschenergieniveau Pe wie vorstehend erwähnt eingestrahlt wurde. Für die Informationsaufzeichnungsvorrichtung wie in 1 veranschaulicht kann die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo leicht gemessen werden. Es ist bevorzugt, dass bei Verwendung der Informationsaufzeichnungsvorrichtung wie in 1 veranschaulicht für jedes unbekannte optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) ohne Aufzeichnungs-Vorgaben in der Scheibeninformation usw. vor der Festlegung der Aufzeichnungsbedingungen dafür eine Prüfmessung zum Erhalten der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo (Messmittel für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit) für jedes unbekannte optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) durchgeführt wird. Wenn das Ergebnis der Prüfmessungen für ein unbekanntes optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) immer ist, dass das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis (oder Reflexionsgradverhältnis) Rr nicht weniger als 1 beträgt und auf diese Weise die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo nicht erhalten wird, ist es in hohem Maß wahrscheinlich, dass mit der Informationsaufzeichnungsvorrichtung in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) auch keine Information aufgezeichnet werden kann, und daher ist es bevorzugt, mit diesem keine Aufzeichnung in dem Medium durchzuführen.
  • Als ein Verfahren zum Verändern der Lineargeschwindigkeiten bei der Messung des Reflexionslicht-Intensitätsverhältnisses Rr gibt es das System für konstante Lineargeschwindigkeit (CLV) verwendende Verfahren und das System für konstante Winkelgeschwindigkeit (CAV) verwendende Verfahren. Bei dem CLV-System wird Messung an einem feststehenden Radiuspunkt in einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) durchgeführt, während dessen Rotationsgeschwindigkeit zunimmt. Bei dem CAV-System wird Messung durchgeführt, indem in einem in Rotation befindlichen optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) gemessene Radiuspunkte verändert werden.
  • Wenn das CLV-System verwendet wird, wird im Vergleich zu dem inneren Abschnitt davon vorzugsweise der Umfangsabschnitt verwendet. Das liegt daran, dass die Rotationsgeschwindigkeit von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) an einem Umfangsabschnitt im Vergleich zu derjenigen an einem inneren Abschnitt langsam ist, und daher die Messung am Umfangsabschnitt stabil ist. Noch bevorzugter ist, den Umfangsabschnitt außerhalb des Datenbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) zu verwenden, weil so die Kapazität des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
  • Bei dem CAV-System ist die Rotationsgeschwindigkeit von einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) konstant. Daher ist die Steuerung des Rotationsmotors (des Spindelmotors 2) des Messgerätes (das heißt, der Informationsaufzeichnungsvorrichtung) leicht und Messung kann in einer kurzen Zeit durchgeführt werden.
  • Wenn ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) in eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung eingelegt wird und das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) codierte Information betreffend den Prüfbereich der Lineargeschwindigkeit enthält, der zum Erhalten der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu verwenden ist, wie Prüfbereiche der Lineargeschwindigkeit oder als Hinweise darauf dienende Parameter, und/oder codierte Information betreffend den Bereich des Löschenergieniveaus eines Laserstrahls zur Verwendung beim Erhalten der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo, wie den Bereich des Löschenergieniveaus Pe und als Hinweise darauf dienende Parameter, die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) als vorformatierte Information codiert sind, dann kann die Informationsaufzeichnungsvorrichtung die Werte in der vorformatierten codierten Information lesen, und die gelesenen Werte können verwendet werden, um den Prüfbereich für Lineargeschwindigkeiten und das Löschenergieniveau Pe im Voraus zu bestimmen. Bei einer Kombination von einem solchen optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) und einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung kann die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo in einer schnellen und genauen Weise erhalten werden.
  • Es können irgendwelche Vorformatierungsverfahren, wie Vorvertiefungsverfahren und Wobbelcodierverfahren, als Formatierungsverfahren verwendet werden. Das Vorvertiefungsverfahren ist ein Vorformatierungsverfahren, bei welchem Information über Aufzeichnungsbedingungen in einem Gebiet unter Verwendung von Nur-lesen-Speicher (ROM)-Vertiefungen vorformatiert wird. Diese ROM-Vertiefungen werden zu dem Zeitpunkt der Herstellung des Substrates erzeugt (21) und auf diese Weise sind die Vorvertiefungsverfahren hervorragend in der Eignung zur Massenproduktion. Überdies haben ROM-Vertiefungen Vorteile bezüglich der Zuverlässigkeit der Wiedergabe und der Informationsdichte. Jedoch ist das Vorvertiefungsverfahren mit verschiedenen ungelösten Problemen im Hinblick auf das Erzeugen von ROM-Vertiefungen (das heißt, die Hybrid-Technik) behaftet. Formatierungstechnik unter Verwendung von Vorvertiefungen wird speziell für wiederbeschreibbare optische Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedien als schwierig betrachtet.
  • Bei den Formatierungsverfahren wird Information in der gleichen Weise, wie sie bei herkömmlicher Aufzeichnung verwendet wird, mit einem Informationsaufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnet. Jedoch ist bei diesem Verfahren Formatierung für jedes optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) notwendig, nachdem das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) hergestellt wurde, was bedeutet, dass das Verfahren bezüglich der Eignung zur Massenproduktion eine Schwierigkeit aufweist. Ferner ist in Anbetracht davon, dass Überschreiben der vorformatierten Information schwierig ist, dieses Verfahren ungeeignet zum Aufzeichnen von Information, die für jeweils ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) individuell verschieden ist.
  • Derzeit werden die Wobbelcodierverfahren für CD-RW's und DVD-RW's verwendet. Dieses Verfahren verwendet die Technik zum Codieren der Adressinformation eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) durch Wobbeln der Rille (der Führungsrille) in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1). Als Codierverfahren wird das auf Frequenzmodulation beruhende Verfahren „Absolute Time In Pregroove" (ATIP) für CD-RW's verwendet, oder es wird für DVD-RW's das auf Phasenmodulation beruhende Verfahren „Address in Pregroove" (ADIP) verwendet. Bei den Wobbelcodierverfahren wird vorformatierte Information, wie Parameter, zum Zeitpunkt der Herstellung des Substrates (21) zusammen mit der Adressinformation auf dem Substrat (21) eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) aufgezeichnet. Daher ist dieses Verfahren hervorragend in der Produktivität. Ferner ist die Erzeugung von individuellen ROM-Vertiefungen, die von dem Vorvertiefungsverfahren verwendet wird, nicht notwendig und auf diese Weise wird das Substrat (21) leicht hergestellt. Diese Parameter werden für CD-RW's und DVD-RW's als „ATIP Extra Information" beziehungsweise „Physical Information" vorformatiert.
  • Wenn Aufzeichnung in der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) bei einer Lineargeschwindigkeit höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird, und die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) zum Zeitpunkt des Löschens auf eine Temperatur nicht niedriger als ihr Schmelzpunkt erwärmt wird, erreicht die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) nicht wieder einen kristallinen Zustand, sondern einen amorphen Zustand. Daher muss, um Information mit guten Signalmerkmalen in einem optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) innerhalb eines Geschwindigkeitsbereiches oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo unter Verwendung der vorstehend erwähnten Pulsmuster aufzuzeichnen, die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf einen Temperaturbereich von nicht niedriger als ihre Kristallisationstemperatur bis niedriger als ihr Schmelzpunkt erwärmt und dann abgekühlt werden, um einen kristallinen Zustand zu erreichen. Daher muss das Löschenergieniveau Pe innerhalb eines niedrigen Energieniveaubereiches gesteuert werden.
  • Für einen Bereich der Lineargeschwindigkeit niedriger als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo, wie in dem Fall eines Bereichs der Lineargeschwindigkeit oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo, kann ein kristalliner Zustand auch wieder erreicht werden, indem die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) abgekühlt wird, nachdem die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf einen Temperaturbereich von nicht niedriger als ihre Kristallisationstemperatur bis niedriger als ihr Schmelzpunkt erwärmt wurde. Um jedoch Aufzeichnung mit guten Signalmerkmalen durchzuführen, ist es bevorzugt, die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) bei dem Zeitpunkt der Löschung auf eine Temperatur höher als ihr Schmelzpunkt zu erwärmen, gefolgt von Abkühlen der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23), um wieder einen kristallinen Zustand zu erreichen, weil Kristallgitter und so weiter in dem kristallinen Zustand ausgerichtet ist. In diesem Fall ist das benötigte Löschenergieniveau Pe hoch im Vergleich zu demjenigen, welches in dem Bereich der Lineargeschwindigkeit höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo benötigt wird.
  • Wie in JOP Nr. 2003-322740 beschrieben, gibt es optische Informationsaufzeichnungsmedien mit mindestens zwei Löschenergieniveaus Pe, bei welchen die Jittermerkmale der Aufzeichnungsmarkierungen Minimalpeaks haben. Dies liegt an dem vorstehend erwähnten Unterschied zwischen Kristallisationsvorgängen. Zum Beispiel stehen Pulsbreiten und Energieniveaus Pw (Pw') und Pb (Pb') fest und es wird mit den vorstehend erwähnten Pulsmustern bei einer Lineargeschwindigkeit nicht höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo gerade mal das Löschenergieniveau verändert. Wenn das Löschenergieniveau Pe niedrig ist, wird die Erzeugung eines 0-Signals (kristalliner Zustand) durchgeführt, indem die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf einen Temperaturbereich von nicht niedriger als ihr Kristallisationspunkt bis zu niedriger als ihr Schmelzpunkt (das heißt, die aufgebrachte Wärmemenge ist gering) erwärmt und danach abgekühlt wird. Wenn dagegen das Löschenergieniveau Pe hoch ist, wird die Kristallisation durchgeführt, indem die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf eine Temperatur von nicht niedriger als ihr Schmelzpunkt erwärmt und auf diese Weise vor der Abkühlung geschmolzen wird. Demnach ist für jeden Kristallisationsvorgang das optimale Energieniveau Pe vorhanden und daher gibt es zwei Löschenergieniveaus Pe, bei welchen der charakteristische Jitterwert einen Minimalpeak aufweist. Allgemein sind die charakteristischen Jitterwerte, die erhalten werden, nachdem die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) vor der Abkühlung einmal aufgeschmolzen wurde, minimal. Überdies ist das im Bereich zwischen den beiden Minimalpeaks liegende Löschenergieniveau Pe für beide Kristallisationsvorgänge nicht der Optimalwert, und daher werden die charakteristischen Jitterwerte dafür verschlechtert.
  • Um jedoch bei einer Lineargeschwindigkeit höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo aufzuzeichnen, kann die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) nicht wieder einen kristallinen Zustand erreichen, sobald die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) vor der Abkühlung auf eine Temperatur höher als ihr Schmelzpunkt erwärmt wurde. Daher wird das Kristallisationsverfahren, in welchem die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf einen Temperaturbereich von nicht niedriger als ihr Kristallisationspunkt bis zu ihrem Schmelzpunkt erwärmt wird, gefolgt von Abkühlen, verwendet.
  • Auf diese Weise ändert sich das zum Durchführen von Aufzeichnung mit guten Signalmerkmalen optimale Löschenergieverhältnis ε des Löschenergieniveaus Pe zu dem Aufzeichnungs-Energieniveau Pw beim Erreichen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo. Wenn das optimale Löschenergieverhältnis εL für einen Bereich von Lineargeschwindigkeiten niedriger als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo mit dem optimalen Löschenergieverhältnis εH für einen Bereich von Lineargeschwindigkeiten höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo verglichen wird, ist εL höher als εH (das heißt, es gilt εH/εL < 1).
  • Wenn Aufzeichnung mit dem einfachen CAV- oder Zonen-CAV-System durchgeführt wird, ist es leicht, eine Aufzeichnungsbedingung mit einem relativ zu einem sich in der Mitte ändernden Löschenergieverhältnis ε feststehenden Löschenergieverhältnis ε einzustellen. Daher ist es bevorzugt, einen Bereich von Lineargeschwindigkeiten niedriger als die vorderhand erhaltene Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo oder einen Bereich von Lineargeschwindigkeiten höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo auszuwählen. Auch ist es bevorzugt, wenn Aufzeichnung in einem Bereich von Lineargeschwindigkeiten niedriger als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird, die auf εL beruhenden Aufzeichnungsbedingungen zu verwenden (das heißt, das Löschenergieniveau ε ist verhältnismäßig hoch). Wenn dagegen Aufzeichnung bei einer Lineargeschwindigkeit höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird, ist es bevorzugt, die auf εH beruhenden Aufzeichnungsbedingungen zu verwenden (das heißt, das Löschenergieniveau ε ist verhältnismäßig niedrig).
  • Wenn die Zuverlässigkeit der Aufzeichnung mit guten Signalmerkmalen wichtig ist, einschließlich des Falls einer Aufzeichnung mit dem CLV-System, ist es bevorzugt, bei einer Lineargeschwindigkeit niedriger als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo aufzuzeichnen, weil Aufzeichnung mit einem verhältnismäßig hohen Löschenergieverhältnis ε durchgeführt werden kann. Dagegen wird Aufzeichnung in einem Lineargeschwindigkeitsbereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt, wenn eine Aufzeichnung mit hoher Geschwindigkeit einen Vorzug hat.
  • Wenn der für CAV oder ZCAV benötigte Bereich der Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit breit ist und die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo einschließt, wird das für einen Lineargeschwindigkeitsbereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo eingestellte Löschenergieverhältnis εH für die Aufzeichnungsbedingungen ausgewählt, um Umschalten des Löschenergieverhältnisses ε mitten in der Aufzeichnung zu vermeiden.
  • Wenn Aufzeichnungen mit guten Signalmerkmalen in einem Lineargeschwindigkeitsbereich niedriger als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo den Vorzug haben, wird das Löschenergieverhältnis εL ausgewählt. Das Löschenergieverhältnis εH wird für einen Lineargeschwindigkeitsbereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo ausgewählt. In dem Bereich der Lineargeschwindigkeiten höher als Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo ist es unmöglich, Information aufzuzeichnen, wenn die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) zum Zeitpunkt des Löschens auf eine Temperatur höher als ihr Schmelzpunkt erwärmt wird. Daher ist die Lineargeschwindigkeit, bei welcher das Löschenergieverhältnis von εL zu εH verändert wird, vorzugsweise eine Lineargeschwindigkeit niedriger als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo.
  • Verändern des Löschenergieverhältnisses von εL zu εH linear mit der Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit ist nicht bevorzugt, weil die Jittermerkmale von Aufzeichnungsmarkierungen bei einem Löschenergieverhältnis ε in der Mitte der linearen Veränderung verschlechtert werden können.
  • Daher kann, wenn die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo für ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) erhalten werden kann, Information in Bezug auf einen aufzeichnungsfähigen Bereich von Lineargeschwindigkeiten und ein geeignetes Löschenergieverhältnis ε erhalten werden. Wenn die Lineargeschwindigkeit zur Aufzeichnung bestimmt ist, kann mit dem OPC-Verfahren das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau erhalten werden.
  • Auf diese Weise kann, sogar wenn ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) in eine Informationsaufzeichnungsvorrichtung eingesetzt wird, die keine Aufzeichnungsbedingungen dafür aufweist, mit der Informationsaufzeichnungsvorrichtung Aufzeichnung mit einer Lineargeschwindigkeit, einem Aufzeichnungs-Energieniveau Pw und einem Löschenergieniveau Pe durchgeführt werden, die geeignet sind, so lange die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) erhalten wird.
  • 9 ist ein schematisches Flussdiagramm eines von der CPU (13) verarbeiteten Informationsaufzeichnungsprogramms, welches das vorstehend erwähnte Informationsaufzeichnungsverfahren veranschaulicht. Schritte in dem Programm sind wie folgt: es wird geprüft, ob ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) eingesetzt ist, und wenn das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) eingesetzt ist (Ja in Schritt 1), wird ein Verfahren zur Erkennung der Art des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) durchgeführt (Schritt 2); wenn das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) erkannt ist (Ja in Schritt 2), wird geprüft, ob die Informationsaufzeichnungsvorrichtung Aufzeichnungsbedingungen für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) hat (Schritt 3); wenn es eine solche Aufzeichnungsbedingung gibt (Ja in Schritt 3) wird ein Aufzeichnungsvorgang gemäß der Aufzeichnungsbedingung durchgeführt (zu normalen Aufzeichnungsschritten verzweigt); wenn das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) nicht erkannt wird (Nein in Schritt 2) oder wenn das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) erkannt wird, dafür aber keine Aufzeichnungsbedingung vorliegt (Nein in Schritt 3), wird die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo gemessen (Schritt 4), was bedeutet, dass die Reflexionslichtintensitäten Ra und Rb gemessen werden, während die Lineargeschwindigkeit verändert wird und die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo, bei welcher das Reflexionslichtintensitätsverhältnis (Rr (Ra/Rb) weniger als 1 ist, erhalten wird (der Vorgang von Schritt 4 wird als ein Mittel zum Erhalten der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo und als ein Vorgang zum Messen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt); nachdem die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo erhalten wurde, wird die Spezifikation des Aufzeichnungsvorgangs festgelegt (Schritt 5), das heißt, da der Bereich der aufzeichnungsfähigen Lineargeschwindigkeiten und ein geeignetes Löschenergieverhältnis ε bestimmt werden kann, wenn die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo erhalten wurde, werden Bedingungen des Aufzeichnungsvorgangs derart, dass der Aufzeichnungsvorgang innerhalb des Bereichs der Lineargeschwindigkeiten nicht höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird, spezifiziert; die Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit wird gemäß dieser Spezifikation festgesetzt, Prüfbeschreibungen mit dem OPC-Verfahren werden durchgeführt und dann wird das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo festgelegt (Schritt 6); und es wird ein tatsächlicher Aufzeichnungsvorgang durchgeführt (Schritt 7). Diese Vorgänge von Schritt 5 bis 7 werden durchgeführt, indem sie als ein Mittel zum Steuern von Aufzeichnungsabläufen dienen.
  • BEISPIELE
  • Nachstehend werden Beispiele von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben. Diese Beispiele haben nur Veranschaulichungszwecke und beschränken den Umfang der vorliegenden Erfindung nicht.
  • Beispiel 1
  • Vorformatierte Information wurde auf einer Führungsrille auf einem durch Spritzguss hergestellten Polycarbonatsubstrat (21) mit einem Durchmesser von 120 mm und einer Dicke von 0,6 mm mit dem Phasenmodulations-Wobbelcodierverfahren eincodiert. Die codierte vorformatierte Information war, dass der Prüfbereich der Lineargeschwindigkeiten zur Verwendung beim Erhalten einer Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 5,0 bis 12,0 m/s war, der Bereich des verwendeten Energieniveaus Pe 7,5 bis 8,0 mW war und das verwendete Löschenergieverhältnis εL für den Bereich der Lineargeschwindigkeiten nicht höher als die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 0,50 war. Eine untere Schutzschicht, eine Aufzeichnungsschicht, eine obere Schutzschicht und eine Reflexionsschicht wurden demgemäß mit einem Sputterverfahren auf dem Substrat (21) erzeugt.
  • Beide Schutzschichten wurden aus (ZnS)80(SiO2)20 hergestellt. Die Aufzeichnungsschicht wurde aus einem Phasenänderungsmaterial aus Ag2Ge2In4Sb70Te22 hergestellt. Die Reflexionsschicht wurde aus Ag hergestellt. Die Schichtdicken waren, von der Seite des Substrates (21) her gesehen, 80 nm, 20 nm, 15 nm und 140 nm.
  • Eine Einzelplattenscheibe von einem optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit DVD-ROM-Wiedergabekompatibilität wurde erhalten, indem durch ein Schleuderbeschichtungsverfahren auf der Reflexionsschicht eine aus einem UV-härtenden Harz hergestellte Deckschicht erzeugt wurde.
  • Als nächstes wurde ein anderes Polycarbonatsubstrat (21) mit einer Klebschicht dazwischen an der Deckschicht befestigt. Eine Aufdruckschicht wurde auf der Oberfläche des befestigten Polycarbonatsubstrates (21) erzeugt (auf der Oberfläche gegenüber von dessen Befestigungsseite). Auf diese Weise wurde eine verbundene Scheibe erhalten.
  • Danach wurde die Aufzeichnungsschicht von dem optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit einem Initialisierungsgerät vollständig kristallisiert, das eine Laserdiode mit einem großen Durchmesser (Strahlfleckdurchmesser 200 μm × 1 μm) enthielt.
  • Für das auf diese Weise erhaltene optische Informationsaufzeichnungsmedium mit DVD-ROM-Kompatibilität wurde die Reflexionslichtintensität vor und nach dem Einstrahlen von kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe von 8,0 mW auf einem Umfangsabschnitt des Mediums mit einer DVD-Kompatibilität aufweisenden Informationsaufzeichnungsvorrichtung (einem Prüflaufwerk, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) mittels Durchführen einer CLV-Aufzeichnung bei 0,95 × der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo gemessen. Die derart erhaltene Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo war 8,9 m/s.
  • Das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 8,9 m/s × 0,95, das heißt 8,5 m/s, wurde für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit dem OPC-Verfahren unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Informationsaufzeichnungsvorrichtung erhalten, und das erhaltene Pwo war 14,2 mW. Danach wurden DVD-Inhaltsdaten auf der gesamten Scheibe mit dem CLV-System bei einer Lineargeschwindigkeit von 8,5 m/s unter Bedingungen von 14,2 mW und einem ε von 0,50 aufgezeichnet.
  • Für den aufgezeichneten Abschnitt wurden Jittermerkmale (Daten-zu-Takt-Jitter) an auf einem Radius von 24 mm, 41 mm und 58 mm befindlichen Punkten unter Verwendung eines Wiedergabe-Bewertungsgerätes für DVD's (DDU-1000, hergestellt von Pulstec Industrial Co., Ltd.) gemessen, und die Ergebnisse waren 7%, 6,6% beziehungsweise 6,8%. Diese Werte zeigten an, dass die Merkmale hervorragend waren und die verlangten Spezifikationswerte für die DVD-ROM-Spezifikationen (das heißt, nicht größer als 8,0%) ausreichend erfüllten.
  • Überdies wurden die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufgezeichneten Inhaltsdaten erfolgreich von einem DVD-Wiedergabegerät (MP 9120A, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) ohne einen Lesefehler gelesen.
  • Beispiel 2
  • Für ein in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestelltes optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit DVD-ROM-Kompatibilität wurde die Reflexionslichtintensität vor und nach dem Einstrahlen eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe mit einem DVD-Kompatibilität aufweisenden Informationsaufzeichnungsvorrichtung (einem Prüflaufwerk, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) mittels Durchführen einer CAV-Aufzeichnung in der gesamten Scheibe (das heißt dem Abschnitt in dem Bereich eines Radius von 24 bis 58 mm davon) gemessen, um die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu erhalten. Die maximale Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit von diesem Gerät ist 0,5 × der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo. Die Messung wurde bei einer Lineargeschwindigkeit innerhalb eines Bereichs von 5,0 bis 12,0 m/s mit kontinuierlichem Licht mit einem Löschenergieniveau Pe von 8,0 mW und einer feststehenden Drehzahl der Scheibe von 2000 Upm durchgeführt, während die Messpunkte von dem inneren Abschnitt zu dem Umfangsabschnitt verändert wurden. Die derart erhaltene Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo war 8,9 m/s.
  • Das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 8,9 m/s × 0,95, das heißt 8,5 m/s, wurde für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit dem OPC-Verfahren unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Informationsaufzeichnungsvorrichtung erhalten, und die erhaltene Pwo war 14,4 mW. Überdies war das optimale Aufzeichnungs- Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 8,5/(58/24) m/s, das heißt 3,5 m/s, 14,8 mW. Es wurden DVD-Inhaltsdaten auf der gesamten Scheibe mit dem ZCAV-System in einem Lineargeschwindigkeitsbereich von 3,5 bis 8,5 m/s aufgezeichnet. An diesem Punkt wurde Pw linear von 14,8 mW für den inneren Abschnitt, in welchem die Lineargeschwindigkeit 3,5 m/s war, auf 14,4 mW für den Umfangsabschnitt, in welchem die Lineargeschwindigkeit 8,5 m/s war, verringert. Das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo wird linear verringert und zum Beispiel war in dem mittleren Abschnitt (bei einer Lineargeschwindigkeit von 6,0 m/s) das verwendete Pw 14,6 mW. Das Löschenergieverhältnis ε wurde auf 0,50 festgesetzt.
  • Für den aufgezeichneten Abschnitt wurden Jittermerkmale (Daten-zu-Takt-Jitter) an auf einem Radius von 24 mm, 41 mm und 58 mm befindlichen Punkten unter Verwendung eines Wiedergabe-Bewertungsgerätes für DVD's (DDU-1000, hergestellt von Pulstec Industrial Co., Ltd.) gemessen, und die Ergebnisse waren 6,2%, 6,2% beziehungsweise 6,9%. Diese Werte zeigten an, dass die Merkmale hervorragend waren und die verlangten Spezifikationswerte für die DVD-ROM-Spezifikationen (das heißt, nicht größer als 8,0%) ausreichend erfüllten.
  • Überdies wurden die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufgezeichneten Inhaltsdaten erfolgreich von einem DVD-Wiedergabegerät (MP 9120A, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) ohne einen Lesefehler gelesen.
  • Beispiel 3
  • Die vorformatierte Information wurde auf einer Führungsrille auf einem durch Spritzguss hergestellten Polycarbonatsubstrat (21) mit einem Durchmesser von 120 mm und einer Dicke von 0,6 mm mit dem Phasenmodulations-Wobbelcodierverfahren eincodiert. Die codierte vorformatierte Information war, dass der Prüfbereich der Lineargeschwindigkeiten zur Verwendung beim Erhalten einer Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 7,5 bis 18,0 m/s war, der Bereich des verwendeten Energieniveaus Pe 10,0 bis 12,0 mW war, das Löschenergieverhältnis εL für den Bereich der Lineargeschwindigkeiten nicht oberhalb der Übergangs- Lineargeschwindigkeit Vo 0,48 war und das Löschenergieverhältnis εH für einen Bereich der Lineargeschwindigkeiten oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 0,30 war. Eine untere Schutzschicht, eine Aufzeichnungsschicht, eine obere Schutzschicht und eine Reflexionsschicht wurden demgemäß mit einem Sputterverfahren auf dem Substrat (21) erzeugt.
  • Beide Schutzschichten wurden aus (ZnS)80(SiO2)20 hergestellt. Die Aufzeichnungsschicht wurde aus einem Phasenänderungsmaterial aus Ag2Ge2In4Sb72Te20 hergestellt. Die Reflexionsschicht wurde aus Ag hergestellt. Die Schichtdicken waren von der Seite des Substrates (21) her gesehen 70 nm, 15 nm, 15 nm und 120 nm.
  • Eine Einzelplattenscheibe von einem optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit DVD-ROM Wiedergabekompatibilität wurde erhalten, indem durch ein Schleuderbeschichtungsverfahren auf der Reflexionsschicht eine aus einem UV-härtenden Harz hergestellte Deckschicht erzeugt wurde.
  • Als nächstes wurde ein anderes Polycarbonatsubstrat (21) mit einer Klebschicht dazwischen an der Deckschicht befestigt. Eine Aufdruckschicht wurde auf der Oberfläche des befestigten Polycarbonatsubstrates (21) erzeugt (auf der Oberfläche gegenüber von dessen Befestigungsseite). Auf diese Weise wurde eine verbundene Scheibe erhalten.
  • Danach wurde die Aufzeichnungsschicht von dem optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit einem Initialisierungsgerät vollständig kristallisiert, das eine Laserdiode mit einem großen Durchmesser (Strahlfleckdurchmesser 75 μm × 1 μm) enthielt.
  • Für das auf diese Weise erhaltene optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit DVD-ROM-Kompatibilität wurde die Reflexionslichtintensität vor und nach dem Einstrahlen eines Laserstrahls mit einem Informationsaufzeichnungsvorrichtung (einem Prüflaufwerk, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) mittels Durchführen einer CAV- Aufzeichnung bei Lineargeschwindigkeiten von maximal 14,0 m/s (entsprechend der 4×-Wiedergabegeschwindigkeit für DVD-ROM's) gemessen, um die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu erhalten. Die Messung wurde bei einer Lineargeschwindigkeit innerhalb eines Bereichs von 7,5 bis 18,0 m/s mit kontinuierlichem Licht mit einem Löschenergieniveau Pe von 11,0 mW und einer feststehenden Drehzahl der Scheibe von 3000 Upm durchgeführt, während die Messpunkte von dem inneren Abschnitt zu dem Umfangsabschnitt verändert wurden. Die derart erhaltene Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo war 11,0 m/s.
  • Für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) wurde das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 14,0 m/s mit dem OPC-Verfahren unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Informationsaufzeichnungsvorrichtung erhalten, und das erhaltene Pwo war 20,0 mW. Überdies war das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei der minimalen Lineargeschwindigkeit von 5,8 m/s in diesem Fall 17,8 mW. Ferner war das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 9,9 m/s im mittleren Bereich 17,8 mW. Danach wurden DVD-Inhaltsdaten in der gesamten Scheibe wie folgt aufgezeichnet: für das einen Bereich zwischen einem Radius von 24 mm (Lineargeschwindigkeit von 5,8 m/s) und 43,5 mm (Lineargeschwindigkeit von 10,7 m/s) einnehmende Gebiet wurde ZCAV bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 2300 Upm, erhalten bei einem Radius von 58 mm und einer Lineargeschwindigkeit 14,0 m/s verwendet, während Pw 17,8 mW war und ε 0,48 war; und für das einen Bereich zwischen einem Radius von 43,5 mm (Lineargeschwindigkeit von 10,7 m/s) und 58 mm (Lineargeschwindigkeit von 14,0 m/s) einnehmende Gebiet wurde ZCAV verwendet, während Pw 20,0 mW war und ε 0,30 war.
  • Für den aufgezeichneten Abschnitt wurden Jittermerkmale (Daten-zu-Takt-Jitter) an auf einem Radius von 24 mm, 41 mm und 58 mm befindlichen Punkten unter Verwendung eines Wiedergabe-Bewertungsgerätes für DVD's (DDU-1000, hergestellt von Pulstec Industrial Co., Ltd.) gemessen, und die Ergebnisse waren 6,9%, 6,6% beziehungsweise 7,5%. Diese Werte zeigten an, dass die Merkmale hervorragend waren und die verlangten Spezifikationswerte für die DVD-ROM- Spezifikationen (das heißt, nicht größer als 8,0%) ausreichend erfüllten.
  • Überdies wurden die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufgezeichneten Inhaltsdaten erfolgreich von einem DVD-Wiedergabegerät (MP 9120A, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) ohne einen Lesefehler gelesen.
  • Beispiel 4
  • Die vorformatierte Information wurde auf einer Führungsrille auf einem durch Spritzguss hergestellten Polycarbonatsubstrat (21) mit einem Durchmesser von 120 mm und einer Dicke von 1,2 mm mit dem Frequenzmodulations-Wobbelcodierverfahren eincodiert. Die vorformatierte codierte Information war, dass der Prüfbereich der Lineargeschwindigkeiten zur Verwendung beim Erhalten einer Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 18,0 bis 20,0 m/s war, das Löschenergieverhältnis εL für den Bereich der Lineargeschwindigkeiten nicht oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 0,45 war und das Löschenergieverhältnis εH für einen Bereich der Lineargeschwindigkeiten oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 0,35 war. Eine untere Schutzschicht, eine Aufzeichnungsschicht, eine obere Schutzschicht und eine Reflexionsschicht wurden demgemäß mit einem Sputterverfahren auf dem Substrat (21) erzeugt.
  • Beide Schutzschichten wurden aus (ZnS)80(SiO2)20 hergestellt. Die Aufzeichnungsschicht wurde aus einem Phasenänderungsmaterial aus Ge4Ga2Sb72Te22 hergestellt. Die Reflexionsschicht wurde aus Al98Ti2 hergestellt. Die Schichtdicken waren von der Seite des Substrates (21) her gesehen 85 nm, 20 nm, 20 nm und 140 nm.
  • Ein optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit CD-ROM-Wiedergabekompatibilität wurde erhalten, indem durch ein Schleuderbeschichtungsverfahren auf der Reflexionsschicht eine aus einem UV-härtenden Harz hergestellte Deckschicht erzeugt wurde.
  • Danach wurde die Aufzeichnungsschicht von dem optischen Phasenänderungs- Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit einem Initialisierungsgerät vollständig kristallisiert, das eine Laserdiode mit einem großen Durchmesser (Strahlfleckdurchmesser 100 μm × 1 μm) enthielt.
  • Für das auf diese Weise hergestellte optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit CD-ROM-Kompatibilität wurde die Reflexionslichtintensität vor und nach dem Einstrahlen von kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe von 18,0 mW an einem Umfangsabschnitt des Mediums mit einer CD-Kompatibilität aufweisenden Informationsaufzeichnungsvorrichtung (einem Prüflaufwerk, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) mittels Durchführen einer CLV-Aufzeichnung bei einer Lineargeschwindigkeit von 19,2 m/s (entsprechend der 16×-Wiedergabegeschwindigkeit für CD-ROM's) gemessen. Die derart erhaltene Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo war 14,5 m/s.
  • Für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) wurde das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 19,2 m/s mit dem OPC-Verfahren unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Informationsaufzeichnungsvorrichtung erhalten, und das erhaltene Pwo war 28,0 mW. Danach wurden CD-Inhaltsdaten in der gesamten Scheibe mit dem CLV-System bei einer Lineargeschwindigkeit von 19,2 m/s unter Bedingungen einer Pw von 28,0 mW und einem ε von 0,35 aufgezeichnet.
  • Für den aufgezeichneten Abschnitt wurden 3T-Jittermerkmale an Punkten mit einem Radius von 24 mm, 41 mm und 58 mm unter Verwendung eines Wiedergabe-Bewertungsgerätes für CD's (DDU-1000, hergestellt von Pulstec Industrial Co., Ltd.) gemessen, und die Ergebnisse waren 28 ns, 25 ns beziehungsweise 30 ns. Diese Werte zeigen an, dass die Merkmale hervorragend waren und die verlangten Spezifikationswerte für die CD-ROM-Spezifikationen (das heißt, nicht größer als 35 ns) ausreichend erfüllten.
  • Überdies wurden die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufgezeichneten Inhaltsdaten erfolgreich von einem CD-ROM-Wiedergabegerät (MP 9120A, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) ohne einen Lesefehler gelesen.
  • Beispiel 5
  • Die vorformatierte Information wurde auf einer Führungsrille auf einem durch Spritzguss hergestellten Polycarbonatsubstrat (21) mit einem Durchmesser von 120 mm und einer Dicke von 1,2 mm mit dem Frequenzmodulations-Wobbelcodierverfahren eincodiert. Die codierte vorformatierte Information war, dass der Bereich des Energieniveaus Pe zur Verwendung beim Erhalten einer Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 18,0 bis 20,0 mW war und das Löschenergieverhältnis εH für den Bereich der Lineargeschwindigkeiten oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo 0,32 war. Eine untere Schutzschicht, eine Aufzeichnungsschicht, eine obere Schutzschicht und eine Reflexionsschicht wurden demgemäß mit einem Sputterverfahren auf dem Substrat (21) erzeugt.
  • Beide Schutzschichten wurden aus (ZnS)80(SiO2)20 hergestellt. Die Aufzeichnungsschicht wurde aus einem Phasenänderungsmaterial aus Ge3Ga7Sb72Te18 hergestellt. Die Reflexionsschicht wurde aus Ag hergestellt. Die Schichtdicken waren von der Seite des Substrates (21) her gesehen 80 nm, 15 nm, 15 nm und 120 nm.
  • Ein optisches Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit CD-ROM-Wiedergabekompatibilität wurde erhalten, indem durch ein Schleuderbeschichtungsverfahren auf der Reflexionsschicht eine aus einem UV-härtenden Harz hergestellte Deckschicht erzeugt wurde.
  • Danach wurde die Aufzeichnungsschicht von dem optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit einem Initialisierungsgerät vollständig kristallisiert, das eine Laserdiode mit einem großen Durchmesser (Strahlfleckdurchmesser 100 μm × 1 μm) enthielt.
  • Für das auf diese Weise hergestellte optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit CD-ROM-Kompatibilität wurde die Reflexionslichtintensität vor und nach dem Einstrahlen von kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe von 20,0 mW an einem Umfangsabschnitt des Mediums mit einer CD-Kompatibilität aufweisenden Informationsaufzeichnungsvorrichtung (einem Prüflaufwerk, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) mit einer maximalen Aufzeichnungs-Lineargeschwindigkeit von 24,0 m/s (entsprechend der 20×-Wiedergabegeschwindigkeit für CD-ROM's) und einer maximalen Rotationsgeschwindigkeit von 7000 Upm gemessen. Die derart erhaltene Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo war 15,0 m/s.
  • Für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) wurde das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 24,0 m/s mit dem OPC-Verfahren unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Informationsaufzeichnungsvorrichtung erhalten, und die erhaltene Pwo war 31,0 mW. Das optimale Aufzeichnungsenergieniveau Pwo, ebenfalls erhalten an einem auf einem Radius von 24 mm befindlichen Punkt bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 7000 Upm, das heißt einer Lineargeschwindigkeit von 17,5 m/s, war 29,0 mW. Danach wurden CD-Inhaltsdaten in dem gesamten Medium wie folgt aufgezeichnet: ZCAV wurde für die Fläche, eingenommen zwischen einem Radius von 24 mm und 32,7 mm, wo die Lineargeschwindigkeit bei einer festen Rotationsgeschwindigkeit von 7000 Upm 24,0 m/s erreicht, verwendet; und CLV wurde für die Fläche eingenommen zwischen einem Radius von 32,7 mm und 58 mm verwendet, wobei die Lineargeschwindigkeit auf 24,0 m/s fixiert war. Für diese Aufzeichnung betrugen die für den inneren Abschnitt (Lineargeschwindigkeit von 17,5 m/s) und für den äußeren Abschnitt (Lineargeschwindigkeit von 24,0 m/s) verwendeten Aufzeichnungs-Energieniveaus Pw 29,0 mW beziehungsweise 31,0 mW, wobei das Aufzeichnungs-Energieniveau Pw linear von 29,0 mW auf 31,0 mW anstieg. Das Reflexionslichtintensitätsverhältnis ε wurde auf 0,32 fixiert.
  • Für den aufgezeichneten Abschnitt wurden 3T-Jittermerkmale an Abschnitten mit einem Radius von 24 mm, 41 mm und 58 mm unter Verwendung eines Wiedergabe-Bewertungsgerätes für CD's (DDU-1000, hergestellt von Pulstec Industrial Co., Ltd.) gemessen, und die Ergebnisse waren 25 ns, 25 ns beziehungsweise 30 ns. Diese Werte zeigen an, dass die Merkmale hervorragend waren und die verlangten Spezifikationswerte für die CD-ROM-Spezifikationen (das heißt, nicht größer als 35 ns) ausreichend erfüllten.
  • Überdies wurden die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufgezeichneten Inhaltsdaten erfolgreich von einem CD-ROM-Wiedergabegerät (MP 9120A, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) ohne einen Lesefehler gelesen.
  • Beispiel 6
  • Für ein in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestelltes optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit DVD-ROM-Kompatibilität wurde die Reflexionslichtintensität vor und nach dem Einstrahlen von kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe von 11,0 mW mit einem DVD-Kompatibilität aufweisenden Informationsaufzeichnungsvorrichtung (einem Prüflaufwerk, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) gemessen, indem Aufzeichnung bei einer Lineargeschwindigkeit von 8,5 m/s unter Verwendung des inneren Abschnitts der Scheibe durchgeführt wurde, um die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu erhalten. Die derart erhaltene Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo war 7,5 m/s.
  • Für das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) wurde das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 8,5 m/s mit dem OPC-Verfahren unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Informationsaufzeichnungsvorrichtung erhalten, und die erhaltene Pwo war 14,2 mW.
  • Diese Aufzeichnung wurde in einem Lineargeschwindigkeitsbereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit durchgeführt. Auf diese Weise wurden in der gesamten Scheibe DVD-Inhaltsdaten mit einem Löschenergieverhältnis ε von 0,30, welches niedriger als dasjenige in Beispiel 1 war, und einem Pw von 14,2 mW mit dem CLV-System bei einer Lineargeschwindigkeit von 8,5 m/s aufgezeichnet.
  • Für den aufgezeichneten Abschnitt wurden Jittermerkmale (Daten-zu-Takt-Jitter) an auf einem Radius von 24 mm, 41 mm und 58 mm befindlichen Punkten unter Verwendung eines Wiedergabe-Bewertungsgerätes für DVD's (DDU-1000, hergestellt von Pulstec Industrial Co., Ltd.) gemessen, und die Ergebnisse waren 8,6%, 7,8% beziehungsweise 8,2%. Diese Werte zeigten an, dass die Jittermerkmale in diesem Beispiel in Bezug auf diejenigen in Beispiel 1 schlechter sind. Jitter an dem bei einem Radius von 24 mm und 58 mm befindlichen Punkt erfüllten nicht die erforderlichen Spezifikationswerte (das heißt, nicht größer als 8,0%) für die DVD-ROM-Spezifikationen. Was das Auslesen von Daten angeht, so wurden die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) aufgezeichneten Inhaltsdaten erfolgreich von einem CD-ROM-Wiedergabegerät (MP 9120A, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) ohne einen Lesefehler gelesen.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Für ein in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 hergestelltes optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit DVD-ROM-Kompatibilität wurde die Reflexionslichtintensität vor und nach dem Einstrahlen von kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe von 8,0 mW mit einer DVD-Kompatibilität aufweisenden Informationsaufzeichnungsvorrichtung (einem Prüflaufwerk, hergestellt von Ricoh Co. Ltd.) gemessen, indem Aufzeichnung bei einer Lineargeschwindigkeit von 14,0 m/s unter Verwendung des Umfangsabschnitts der Scheibe durchgeführt wurde, um die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu erhalten. In dem Bereich von einer Lineargeschwindigkeit von 3,5 m/s bis 22,0 m/s war das Reflexionslichtverhältnis Rr, das heißt das Verhältnis der Reflexionslichtintensität vor und nach der Einstrahlung von kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe nicht unter 1. Ferner arbeitete in dem Lineargeschwindigkeitsbereich oberhalb von 22,0 m/s der Nachführ-Servomechanismus nicht richtig, weil die Rotation der Scheibe zu schnell war. Auf diese Weise war das Reflexionslichtverhältnis Rr nicht messbar.
  • Daher war unter dieser Messbedingung die Übergangs-Lineargeschwindigkeit nicht zu erhalten.
  • Das mit dem OPC-Verfahren erhaltene optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo bei einer Lineargeschwindigkeit von 14,0 m/s war 20,0 mW. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse der Beispiele 1 bis 6 und des Vergleichsbeispiels 1.
    Figure 00530001
  • Effekte der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo eine Lineargeschwindigkeit, welche die Grenzbedingungen für das Rekristallisieren der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) nach Einstrahlen eines Laserstrahls auf ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) anzeigt, welches die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) beinhaltet. Das heißt, oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo beginnt die Rekristallisation der gesamten Fläche der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) zu versagen. Wenn ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) eine hohe Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo hat, ist dieses Informationsaufzeichnungsmedium (1) geeignet zur Aufzeichnung bei einer hohen Lineargeschwindigkeit, weil die Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) darin leicht zu rekristallisieren ist und auf diese Weise Überschreiben bei einer hohen Lineargeschwindigkeit möglich ist. Wenn dagegen ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) eine niedrige Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo hat, ist dieses Informationsaufzeichnungsmedium (1) nicht leicht zu rekristallisieren und auf diese Weise geeignet zur Aufzeichnung bei einer niedrigen Lineargeschwindigkeit. Folglich ist die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo ein als geeignete Lineargeschwindigkeit eines optischen Phasenänderungs-Informationsaufzeichnungsmediums (1) dienender Parameter. Daher kann Aufzeichnung bei einer geeigneten Lineargeschwindigkeit durchgeführt werden, wenn die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo für ein unbekanntes optisches Informationsaufzeichnungsmedium erhalten wird und auf diese Weise Bedingungen des Aufzeichnungsvorgangs spezifiziert werden.
  • Überdies kann die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo mit hoher Genauigkeit gemessen werden, indem ein geeignetes Löschenergieniveau Pe von kontinuierlichem Licht zur Verwendung bei der Bestimmung der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo spezifiziert wird.
  • Überdies kann die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo mit hoher Genauigkeit gemessen werden, indem ein geeignetes optimales Energieniveau Pwo von kontinuierlichem Licht zur Verwendung bei der Bestimmung der Übergangs- Lineargeschwindigkeit Vo spezifiziert wird.
  • Weiterhin kann die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo mit hoher Genauigkeit gemessen werden, indem ein Verfahren zum Messen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo für das CLV-System spezifiziert wird.
  • Weiterhin kann die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo mit hoher Genauigkeit gemessen werden, indem ein Verfahren zum Messen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo für das CAV-System spezifiziert wird.
  • Weiterhin ist es möglich, Information in einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium mit guten Aufzeichnungseigenschaften aufzuzeichnen, indem unter Verwendung der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo als Indikator ein Auswahlverfahren für ein geeignetes Aufzeichnungsverfahren spezifiziert wird.
  • Weiterhin kann die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo schnell und genau erhalten werden, indem die Bedingungen zum Erhalten der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo unter Verwendung von in einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium vorformatierter Information bestimmt werden.
  • Weiterhin ist es möglich, ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium mit guten Aufzeichnungseigenschaften bereitzustellen, indem ein Verfahren zum Eingeben von Indikatoren zur Verwendung beim Erhalten einer Übergangs-Lineargeschwindigkeit spezifiziert wird. Speziell werden diese Indikatoren in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium in der Wobbelrille aufgezeichnet, und daher kann eine Vielfalt von Parametern vorformatiert werden, ohne die Speicherkapazität des optischen Informationsaufzeichnungsmediums zu opfern.
  • Weiterhin wird Information über Indikatoren zur Verwendung beim Erhalten der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo mit Phasenmodulation in der gewobbelten Rille aufgezeichnet, was vorzugsweise für wiederbeschreibbare DVD's geeignet ist.

Claims (21)

  1. Informationsaufzeichnungsverfahren, umfassend: erstes Bestrahlen eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1), umfassend eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf einem Substrat (21) mit einer Führungsrille, mit kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe, um eine Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen, die als eine minimale Lineargeschwindigkeit definiert ist, oberhalb welcher die folgende Beziehung erfüllt ist: Rr = Ra/Rb < 1,wobei Rr ein Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis darstellt und Ra und Rb eine Reflexionslichtintensität, gemessen nach beziehungsweise vor der Bestrahlung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit dem kontinuierlichen Licht darstellen; und dann zweites Bestrahlen des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit einem Laserstrahl, der durch ein Pulsbreitenmodulations(PWM)-System so moduliert ist, dass er mindestens ein Aufzeichnungs-Energieniveau Pw und das Löschenergieniveau Pe hat, um durch Verursachen einer Phasenänderung in der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) Markierungen und Abstände dazwischen mit einer Länge von nT in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium zu erzeugen, wobei n eine ganze Zahl und T einen grundlegenden Taktzyklus darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass das Löschenergieniveau Pe des zum Bestimmen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo eingestrahlten kontinuierlichen Lichts des Laserstrahls die folgenden Beziehungen erfüllt: (Pwo/2) ≤ Pe ≤ (Pwo/2) × 1,5,wobei Pwo ein optimales Aufzeichnungs-Energieniveau zur Verwendung beim Aufzeichnen von Information mit Intensitäts-modulierten Pulsmustern ist.
  2. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 1, ferner umfassend: Durchführen von Erprobungsaufzeichnung auf dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit einem Optimum Power Control (OPC)-Verfahren, um ein optimales Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo des modulierten Laserstrahls zu bestimmen.
  3. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das ersterwähnte Bestrahlen umfasst: Bestrahlen eines Abschnitts außerhalb eines Datenbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1), während die Rotationsgeschwindigkeit des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) verändert wird, um das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten zu erhalten und dadurch die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen.
  4. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das ersterwähnte Bestrahlen umfasst: Bestrahlen von einem inneren Abschnitt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) bis zu einem Umfangsabschnitt, während das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) durch ein System für konstante Winkelgeschwindigkeit (CAV) gedreht wird, um das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten zu erhalten und dadurch die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen.
  5. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zweiterwähnte Bestrahlung bei einer Lineargeschwindigkeit in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich nicht oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird.
  6. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zweiterwähnte Bestrahlung bei einer Lineargeschwindigkeit in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird.
  7. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die zweiterwähnte Bestrahlung mit einem CAV-System oder einem Zonen-CAV-(ZCAV)-System mit einer Lineargeschwindigkeit in einem Bereich beinhaltend die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt wird, und wobei ein Löschenergieverhältnis ε, welches ein Verhältnis des Löschenergieniveaus Pe zu dem Aufzeichnungs-Energieniveau Pw ist, bei einer Lineargeschwindigkeit unter der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo verändert wird.
  8. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 1, wobei die zweiterwähnte Bestrahlung durchgeführt wird, während die folgende Beziehung erfüllt ist: εH/εL > 1,wobei εH und εL ein Löschenergieniveau in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo beziehungsweise ein Löschenergieniveau in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich unterhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo sind.
  9. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, wobei auf der Grundlage von in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) codierter, vorformatierter Information die Lineargeschwindigkeit verändert und/oder das Löschenergieniveau Pe des Laserstrahls bei der ersterwähnten Bestrahlung bestimmt wird.
  10. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1), umfassend: ein Substrat (21) mit einer Wobbel-Führungsrille; und eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf dem Substrat (21), wobei das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) codierte, vorformatierte Information über mindestens einen aus einem Prüfungs-Lineargeschwindigkeitsbereich und einem Bereich eines Löschenergieniveaus von kontinuierlichem Licht zur Verwendung bei der Bestimmung einer als eine minimale Lineargeschwindigkeit definierten Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo enthält, oberhalb welcher die folgende Beziehung erfüllt ist: Rr = Ra/Rb < 1, wobei Rr ein Reflexionsverhältnis darstellt und Ra und Rb eine Reflexionslichtintensität, gemessen nach beziehungsweise vor der Bestrahlung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit dem kontinuierlichen Licht darstellen und wobei die vorformatierte Information in der Wobbel-Führungsrille codiert ist.
  11. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) gemäß Anspruch 10, wobei die vorformatierte Information mit Phasenmodulation in der Wobbel-Führungsrille aufgezeichnet ist.
  12. Informationsaufzeichnungsvorrichtung, umfassend: einen Rotations-Antriebsmechanismus, der konfiguriert ist ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (1) umfassend eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) auf einem Substrat (21) mit einer Führungsrille rotieren zu lassen; eine Laserstrahlquelle, konfiguriert den auf das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) eingestrahlten Laserstrahl zu emittieren; eine Lichtquellen-Ansteuerungsvorrichtung, die konfiguriert ist die Laserstrahlquelle zum Emittieren des Laserstrahls anzusteuern; eine Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit, konfiguriert zuerst das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) mit kontinuierlichem Licht eines Laserstrahls mit einem Löschenergieniveau Pe zu bestrahlen, um eine Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen, die als eine minimale Lineargeschwindigkeit definiert ist, oberhalb welcher die folgende Beziehung erfüllt ist: Rr = Ra/Rb < 1,wobei Rr ein Reflexionsverhältnis darstellt und Ra und Rb eine Reflexionslichtintensität, gemessen nach beziehungsweise vor der Bestrahlung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) mit dem kontinuierlichen Licht darstellen; eine Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs, die konfiguriert ist zum zweiten Bestrahlen – des optischen Informations aufzeichnungsmediums (1) mit einem Laserstrahl, der durch ein Pulsbreitenmodulations(PWM)-System so moduliert ist, dass er mindestens ein Aufzeichnungs-Energieniveau Pw und ein Löschenergieniveau Pe hat, um durch Verursachen einer Phasenänderung in der Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht (23) Markierungen und Abstände dazwischen mit einer Länge von nT in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium zu erzeugen, wobei n eine ganze Zahl und T einen grundlegenden Taktzyklus darstellt, während eine Relativ-Lineargeschwindigkeit zwischen dem zur Rotation angetriebenen optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) und dem darauf eingestrahlten Laserstrahl und die Emission des Laserstrahls durch die Lichtquellen-Ansteuerungsvorrichtung gemäß dem PWM-System gesteuert wird; und eine Vorrichtung zum Steuern des Aufzeichnungsvorgangs, die konfiguriert ist die Aufzeichnungs-Betriebsleistung durch die Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs gemäß der von der Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit bestimmten Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu steuern, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit die Lichtquellen-Ansteuerungsvorrichtung so steuert, dass das Löschenergieniveau Pe des zum Bestimmen der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo eingestrahlten kontinuierlichen Lichts des Laserstrahls die folgenden Beziehungen erfüllt: (Pwo/2) ≤ Pe ≤ (Pwo/2) × 1,5,wobei Pwo ein optimales Aufzeichnungs-Energieniveau zur Verwendung beim Aufzeichnen von Information mit Intensitäts-modulierten Pulsmustern ist.
  13. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß Anspruch 12, ferner umfassend: eine Vorrichtung für Optimum Power Control (OPC), um auf dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) vor dem Aufzeichnungsvorgang Erprobungsaufzeichnung mit einem Optimum Power Control (OPC)-Verfahren durchzuführen, um das optimale Aufzeichnungs-Energieniveau Pwo des modulierten Laserstrahls zu bestimmen, welches von der Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit verwendet wird, um das Löschenergieniveau Pe zu spezifizieren.
  14. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß Anspruch 12 oder 13, wobei die Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit einen Abschnitt außerhalb eines Datenbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) bestrahlt, während die Rotationsgeschwindigkeit des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) verändert wird, um das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten zu erhalten und dadurch die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen.
  15. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß Anspruch 12 oder 13, wobei die Messvorrichtung für die Übergangs-Lineargeschwindigkeit einen inneren Abschnitt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums (1) bis zu einem Umfangsabschnitt bestrahlt, während das optische Informationsaufzeichnungsmedium (1) durch ein System für konstante Winkelgeschwindigkeit (CAV) gedreht wird, um das Reflexionslicht-Intensitätsverhältnis Rr bei verschiedenen Lineargeschwindigkeiten zu erhalten und dadurch die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo zu bestimmen.
  16. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs die zweiterwähnte Bestrahlung steuert, um bei einer Lineargeschwindigkeit in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich nicht oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt zu werden.
  17. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs die zweiterwähnte Bestrahlung steuert, um bei einer Lineargeschwindigkeit in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt zu werden.
  18. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß Anspruch 12 oder 13, wobei die Vorrichtung zum Durchführen eines Aufzeichnungsvorgangs die zweiterwähnte Bestrahlung steuert, um mit einem CAV-System oder einem Zonen-CAV-(ZCAV)-System mit einer Lineargeschwindigkeit in einem Bereich beinhaltend die Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo durchgeführt zu werden, und wobei ein Löschenergieverhältnis ε, welches ein Verhältnis des Löschenergieniveaus Pe zu dem Aufzeichnungs-Energieniveau Pw ist, bei einer Lineargeschwindigkeit unter der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo verändert wird.
  19. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß Anspruch 18, wobei die zweiterwähnte Bestrahlung durchgeführt wird, während die folgende Beziehung erfüllt ist: εH/εL > 1,wobei εH beziehungsweise εL ein Löschenergieniveau in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich oberhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo und ein Löschenergieniveau in einem Lineargeschwindigkeits-Bereich unterhalb der Übergangs-Lineargeschwindigkeit Vo sind.
  20. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 12 bis 19, wobei die Lineargeschwindigkeit auf der Grundlage von in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) codierter, vorformatierter Information verändert wird.
  21. Informationsaufzeichnungsvorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 12 bis 19, wobei das Löschenergieniveau Pe des Laserstrahls bei der ersterwähnten Bestrahlung auf der Grundlage von in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (1) codierter, vorformatierter Information bestimmt wird.
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