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Diese
Erfindung betrifft eine Einrichtung die aus einem Längselement
und einer senkrechten Platte besteht, wobei die senkrechte Platte
das Längselement
mit einer Stütze
eines Palettenregals verbindet. Das Palettenregal besteht im Wesentlichen aus
vertikalen Elementen, auch Leisten genannt, und horizontalen Elementen,
auch Unterzüge
genannt, die speziell dafür
vorgesehen sind Traglasteinheiten unterzubringen, d.h. Paletten
plus Waren.
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Jede
Leiste besteht wiederum aus zwei Stützen, die üblicherweise rechteckige Profile
aufweisen und auf der Rückseite
offen sind um die Diagonalen zu montieren.
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Wie
schon bekannt, entsteht der Unterzug der die Palette trägt aus der
Längsnaht
von zwei gegenüberliegenden
offenen Halbprofilen.
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Danach
werden die senkrechten Verbindungsplatten, welche mit Laschen ausgestattet
sind um in passende Kerben in der Stütze eingepasst zu werden, an
die Enden der entstandenen Längselemente
angeschweißt.
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Die
Montage einer Einrichtung dieser Art hat den Nachteil, daß das Zusammenschweißen zwischen
den zwei Halbprofilen und das anschließende Zusammenschweißen der
Verbindungsplatten hohe Kosten beansprucht und einen wesentlichen
Zeitaufwand benötigt
der auch darauf zurückzuführen ist, daß das Versetzen
und Positionieren von teilweise schweren und sperrigen Bauteilen
doch recht schwierig ist.
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Solch
eine Einrichtung erfordert außerdem, daß die Korrosionsschutzbehandlung,
wie zum Beispiel die Verzinkung des Stahlbleches aus dem es besteht,
erst nach dem Abschluß aller
Schweißarbeiten
vorgenommen werden kann.
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Dies
hat somit wesentliche Probleme für
die Logistik, den Transport, die Ersatzteilversorgung und die Lagerung
der Bauteile zur Folge.
US-A-4069638 offenbart
eine Verbindungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Die
technische Aufgabe die in dieser Erfindung aufgestellt wird, ist
daher eine Einrichtung herzustellen die aus einem Längselement
und einer senkrechten Platte besteht, wobei die senkrechte Platte
das Längselement
mit einer Stütze
eines Palettenregals verbindet, und die oben genannten technischen
Nachteile des Standes der Technik beseitigt.
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In
dieser technischen Aufgabe ist es ein Zweck der Erfindung eine Einrichtung
herzustellen, die aus einem Längselement
und einer senkrechten Platte besteht, wobei die senkrechte Platte
das Längselement
mit einer Stütze
eines Palettenregals verbindet, die das Züsammenschweißen der
Einzelteile eliminiert und den ganzen Vorgang daher erleichtert und
beschleunigt und weder die Auswahl des Zeitpunktes wann die Korrosionsschutzbehandlung
der Bauteile durchgeführt
werden sollte noch die Auswahl des Zeitpunktes der Montage einschränkt und dadurch
auch die Logistik, den Transport, die Ersatzteilversorgung und die
Lagerung der Bauteile erleichtert.
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Nicht
zuletzt ist es Zweck der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung
herzustellen die aus einem Längselement
und einer senkrechten Platte besteht, wobei die senkrechte Platte
das Längselement mit
einer Stütze
eines Palettenregals verbindet, die extrem strapazierfähig und
mechanisch stabil ist.
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Die
technische Aufgabe, als auch diese und andere Zwecke, gemäß der vorliegenden
Erfindung, werden durch das Herstellen einer Einrichtung erreicht,
die, gemäß Anspruch
1, aus einem Längselement
und einer senkrechten Platte besteht, wobei die senkrechte Platte
das Längselement
mit einer Stütze eines
Palettenregals verbindet.
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Andere
Merkmale der vorliegenden Erfindung werden außerdem in den nachfolgenden
Ansprüchen
erläutert.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung sollen durch die Beschreibung
einer bevorzugten, aber nicht exklusiven, Ausführungsform einer Einrichtung
die, gemäß der Erkenntnis,
aus einem Längselement
und einer senkrechten Platte besteht, wobei die senkrechte Platte
das Längselement
mit einer Stütze
eines Palettenregals verbindet, näher erläutert werden und in den beigefügten Zeichnungen
für bezeichnende
und nicht einschränkende
Zwecke, dargestellt werden, worin:
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1 eine
perspektivische Ansicht der Verbindungsplatte gemäß der ersten
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
Draufsicht von oben auf die Unterzugs- Verbindungsplatteneinrichtung, die an
eine Stütze
des Palettenregals angebracht ist, zeigt;
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3 eine
perspektivische Ansicht des Unterzuges gemäß der bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt; und
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4 die
Befestigungsteile zwischen dem Unterzug von 2 und der
Platte von 1 zeigt.
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In
Bezug auf die erwähnten
Figuren, eine Einrichtung die aus einem Längselement 1 und einer Platte 2 besteht
die dafür
geeignet ist das Längselement
senkrecht mit einer Stütze 3 eines
Palettenregals zu verbinden (nicht dargestellt).
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Das
Längselement 1 und
die Platte 2 bestehen aus Stahlblech.
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Das
Palettenregal hat üblicherweise
eine Mehrzahl von Leisten die, durch die Platten 2, mit
den Längselementen 1,
insbesondere die Unterzüge
des Regals, verbunden sind und dadurch direkt oder indirekt dafür geeignet
sind, die Paletten zu tragen.
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Jede
Leiste wird aus einem Paar von Stützen 3 gebildet, die
durch Versteifungsdiagonalen verbunden sind, und wo jede Stütze üblicherweise
die Form eines offenen Profils mit einem im Wesentlichen rechteckigen
Teilbereich hat.
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Die
Längselemente 1 befinden
sich zwischen den gegenüberliegenden
Seitenflächen
der vorderen und hinteren Stützenpaare 3 der
danebenliegenden Leisten des Regals.
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Die
Diagonalen jeder Leiste sind dagegen so angeordnet, das die Enden
in die Kanäle
eingreifen die durch die offenen Profile an der Rückseite
der vorderen Stütze
und an der Vorderseite der hinteren Stütze definiert sind.
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Um
auf die Einrichtung zurückzugreifen
die im Bezug auf die erwähnten
Figuren beschrieben wurde, hat sie erstens Mittel um die Verbindungsplatte 2 und
das Längselement 1 austauschbar
zu verbinden, wo das Längselement
vorteilhafterweise aus einem einzigen geschlossenen Profil besteht.
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Die
ersten Verbindungsmittel weisen einen ersten und mindestens einen
zweiten Grat 4 und 5 für den Eingriff mit dem Längselement 1 auf,
aus einem einzigen Stück
von einem ersten flachen Unterteil 5 gebildet um die Verbindungsplatte 2 an
die Stütze 3 zu
stützen.
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Das
erste Grat 4 wird aus einem Teilbereich des ersten Unterteils 6,
entlang einer offenen Linie abgeschert die sich senkrecht zum ersten
Unterteil biegt, gebildet; wogegen das zweite Grat 5 aus
einer Verlängerung
der ersten Längskante 7 des
ersten Unterteils 6 gebildet ist und einen ersten Teilbereich 8 hat
der an der Oberfläche
des ersten Unterteils 6 gekrümmt ist, sowie einen zweiten
Teilbereich 9 der senkrecht zum ersten Teilbereich 8 und
gegenüber dem
ersten Grat 4 gekrümmt
ist.
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Der
erste Grat 4 und der erste Teilbereich 8 des zweiten
Grates 5 sind im Wesentlichen rechteckig geformt, und der
zweite Teilbereich 9 des zweiten Grats 5 ist ebenfalls
rechteckig geformt, dem des ersten Grats 4 entsprechend.
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Die
ersten Verbindungsmittel weisen außerdem ein oder mehrere erste
Gewindebohrungen 13 auf die durch die Wanddicke des ersten
und zweiten Grates 4 und 5 gebildet werden und
eine erhebliche konische Erweiterung haben, sowie eine oder mehrere
zweite Bohrungen 14 die durch die Wanddicke des Längselementes 1 gebildet
werden und eine erhebliche konische Erweiterung haben die der ersten
Bohrung 13 entsprechen, sowie ein oder mehrere Befestigungsteile 15 die
einen Gewindezapfen 16 haben und einen ersten Kopfteilbereich 17 mit
einer Konizität
die der ersten und zweiten Bohrung 13 und 14 entspricht.
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In
einer alternativen Ausführungsform
können
die Bohrungen 14 auch ohne Erweiterung sein.
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Die
Befestigungsteile 15 haben auch einen zweiten extremen
Kopfteilbereich 18 der mehreckig, zum Beispiel sechseckig,
ist.
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Wenn
die Einrichtung montiert ist, greift der Gewindezapfen des Befestigungsteiles 15 in
das Gewinde der ersten Bohrungen 13 ein, die Ausrichtung der
zweiten Bohrungen 14 annehmend durch das Einführen des
ersten und zweiten Grats 4 und 5 in den Kopfteil
des Längselementes 1.
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Wenn
der erste Grat 4 und der zweite Teilbereich 9 des
zweiten Grates 5 komplett eingeführt ist, ist der konische Teilbereich 17 des
Befestigungsteiles 15 in einer Linie mit der konischen
Erweiterung der zweiten Bohrung 14 welche wiederum in einer
Linie mit der konischen Erweiterung der ersten Gewindebohrungen 13 ist.
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Es
ist vorteilhaft, daß die
Verlängerung
der konischen Kontaktflächen
zwischen den verschiedenen Einzelteilen durch die Reibung zwischen
der Verbindungsplatte und dem Längselement 1 zur
Intensivierung des Eingriffsgrades beiträgt.
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Der
konische Teilbereich 17 des Befestigungsmittels 15 gewährleistet
außerdem
die Selbstzentrierung der Befestigungsmittel 15, während der mehreckige
extreme Teilbereich 18 am Kopf des Befestigungsmittel 15 einen
hohen Anzugsdrehmoment erlaubt, erreicht durch ein Werkzeug das
normalerweise im Handel erhältlich
ist, wie zum Beispiel ein Inbusschlüssel.
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Das
erste Mittel um die Verbindungsplatte 2 und das Längselement 1 austauschbar
zu verbinden, weist vorteilhafterweise auch mindestens einen dritten
Aufsatzgrat 19 auf welcher in einen entsprechenden ersten
Kerbe eingreifen kann.
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Ein
Paar von gegenüberliegenden
dritten Graten 19 ist vorgesehen die in einem einzigen
Stück aus
der oberen Kante des ersten Grates 4 und aus der oberen
Kante des zweiten Teilbereiches 9 des zweiten Grates 5 gebildet
werden, wogegen die ersten Kerben 20 durch die Wanddicke
der Oberseite des Längselementes 1 gebildet
werden.
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Die
dritten Grate 19 haben im Wesentlichen eine rechtwinklige
Trapezform wo die senkrechte Seite dem ersten Teilbereich 8 des
zweiten Grates 5 zugewandt ist.
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Während der
Montage der Einrichtung, nachdem der erste Grat 4 und der
zweite Teilbereich 9 des zweiten Grats 5 komplett
in den Kopf des Längselementes 1 eingeführt wurden – erreicht
durch eine erste axiale Translation des Längselementes 1 – werden
die dritten Grate 19, durch eine zweite Translation des
Längselementes 1 senkrecht
zu seiner Achse, in die entsprechenden ersten Kerben 20 eingeführt.
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Das
Eingreifen der dritten Grate 19 in die relativen ersten
Kerben 20, ermöglicht
nicht nur das der Eingriffsgrad zwischen dem Längselement 1 und der Verbindungsplatte 2 intensiviert
wird, sondern auch das ein Teil der Schubkräfte die auf die Befestigungsteile 15 einwirken
abgeführt
werden.
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Wenn
das Längselement 1 sich
durch den Einfluss des Gewichts der Palette biegt, übt die Kante der
ersten Kerbe 20, die neben der senkrechten Seite des dritten
Grats 19 liegt, eine Anpresskraft auf die senkrechte Seite
des dritten Grats 19 aus, was wiederum ermöglicht das
die Schubkraft die auf die Befestigungsteile übertragen wird eingeschränkt ist.
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Das
Längselement 1 hat
einen wesentlichen rechteckigen Abschnitt und eine Dicke von mindestens
eine der Seiten welche bei der Verwendung unterhalb und oberhalb
angeordnet sind, zweifach oder mehrfach entsprechend der Wanddicke
des geschlossenen Profils aus dem es besteht.
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Mindestens
eine der Seiten des Längselementes 1 die
bei der Verwendung unterhalb und oberhalb angeordnet sind, hat vorteilhafterweise
mindestens einen Teilbereich der aus zwei oder mehreren Schichten
Wand besteht das übereinander
in ein Paket gefaltet wurde. Das hat zur Folge, daß die Widerstandskraft
des Längselementes
gegen das Biegen wesentlich verstärkt wurde.
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Die
Seiten des Längselementes,
die bei der Verwendung seitlich angeordnet sind, haben aus dem gleichen
Grund längslaufende Verstärkungsrippen 27.
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Die
Seite des Längselementes 1 die
bei der Verwendung unterhalb liegt, hat im Mittelbereich eine erste
Windung 21 die aus vier Schichten Wand, welche übereinander
gefaltet in ein Paket gefaltet wurden, gebildet ist, wogegen die
Seite des Längselementes 1 die
bei der Verwendung oberhalb liegt, in ihren Seitenbereichen eine
zweite und eine dritte Windung 22 und 23 hat die
aus drei Schichten Wand, welche übereinander
gefaltet in ein Paket gefaltet wurden, gebildet ist.
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Die
Seite des Längselementes 1 die
bei der Verwendung oberhalb liegt, hat auch eine längslaufende
Aussparung 24 welche einen Eingriffskanal für Regalzubehörteile hat.
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Die
längslaufende
Aussparung 24 ist zentral zwischen der zweiten und dritten
Windung 22 und 23 angeordnet und hat einen schmalen
Zugang 25 zu einer erweiterten Pfanne 26.
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Der
Kanal kann zum Beispiel zum Erfassen von Platten um eine durchgehende
Fläche
für unverpacktes
Material zu bilden und/oder um Querstücke aufzuteilen um zu verhindern
das Gegenstände
herunterfallen.
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Die
Beispielplatten haben ein C-Profil mit den Strängen und den extremen Teilbereichen
des Zwischensteges der die gequetschten Stränge verbindet um den Hauptteil
der Höhe
bezüglich
dem Längselement 1 zu
verringern.
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Das
Längselement 1 hat
außerdem
ein visuelles Kennzeichen für
die Seite die bei der Verwendung oberhalb oder unterhalb liegt um die
Arbeit des Fahrers des Hubwagens zu erleichtern, besonders wenn
er Paletten versetzen muss die sich in den höheren Ebenen des Regals befinden.
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Das
visuelle Kennzeichen hat vorzugsweise einen farbigen Streifen 28 der
an der Spitze oder am Fuß der
Seite des Längselements 1 angeordnet
ist, die bei der Verwendung an der Vorderseite angeordnet ist.
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Die
Verbindungsplatte 2 hat mindestens ein zweites flaches
Stützunterteil 10 an
der Stütze 3, senkrecht
von einer zweiten Längskante 11 des
ersten flachen Unterteils 6 erstreckend.
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Die
Einrichtung hat zweite Mittel um die Verbindungsplatte 2 und
die Stütze 3 austauschbar
zu verbinden, wo die Mittel mindestens eine erste Mehrzahl an Lappen 12 die
aus einem einzigen Stück
bestehend aus dem zweiten Unterteil 10 der Verbindungsplatte 2 gebildet
sind und in den entsprechenden ein oder mehreren zweiten Kerben
(nicht dargestellt) der Stütze 3 eingesetzt
werden können.
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Das
zweite Unterteil 10 der Verbindungsplatte 2 hat
vorzugsweise eine erste und zweite Längsreihe von Lappen 12 die
in eine entsprechende erste und zweite Längsreihe von Kerben an der
Stütze 3 eingesetzt
werden können,
wovon eine sich vorzugsweise senkrecht zum zweiten Unterteil 10 erstreckt, und
wovon eine sich hinsichtlich des zweiten Unterteils 10 in
einer Neigung erstreckt.
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Wie
schon gesehen, sieht der Montagevorgang der Einrichtung vorzugsweise
eine erste relative Translation zwischen dem Längselement und der Verbindungsplatte
entlang der Achse des Verbindungselementes vor um einen ersten Eingriffsgrad zwischen
dem Längselement
und der Verbindungsplatte 2 zu erzeugen, sowie eine zweite
relative Translation senkrecht zur ersten Translation um den Eingriffsgrad
zu erhöhen.
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Natürlich hat
die Maschine die zur Montage der Einrichtung benutzt wird erste
Umsetzmittel die dafür
geeignet sind die erste Translation zwischen dem Längselement
und der Verbindungsplatte entlang der Achse des Verbindungselementes
auszuführen,
sowie zweite Umsetzmittel die dafür geeignet sind die zweite
Translation senkrecht zur ersten Translation auszuführen.
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Die
Einrichtung die aus einem Längselement und
einer senkrechten Platte besteht, wobei die senkrechte Platte das
Längselement
mit einer Stütze eines
Palettenregals verbindet, die auf diese Weise erhalten wurde, kann
sich innerhalb des Wirkungsbereiches dieser Ansprüche verschiedenen
Modifikationen und Varianten unterziehen; sämtliche Details können vielmehr
durch technisch gleichgültige
Elemente ersetzt werden.
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In
der Praxis können
die benutzten Materialien, sowie die Maßangaben, gemäß den Anforderungen
und dem Stand der Technik was auch immer sein.