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DE602004007598T2 - Polierkissen mit Rillenanordnung zur Minderung des Schlammverbrauchs - Google Patents

Polierkissen mit Rillenanordnung zur Minderung des Schlammverbrauchs Download PDF

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DE602004007598T2
DE602004007598T2 DE602004007598T DE602004007598T DE602004007598T2 DE 602004007598 T2 DE602004007598 T2 DE 602004007598T2 DE 602004007598 T DE602004007598 T DE 602004007598T DE 602004007598 T DE602004007598 T DE 602004007598T DE 602004007598 T2 DE602004007598 T2 DE 602004007598T2
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polishing
grooves
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groove
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Expired - Lifetime
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DE602004007598T
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English (en)
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DE602004007598D1 (de
Inventor
Gregory P. Earleville Muldowney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DuPont Electronic Materials Holding Inc
DuPont Electronic Materials International LLC
Original Assignee
Rohm and Haas Electronic Materials CMP Holdings Inc
Rohm and Haas Electronic Materials LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Application filed by Rohm and Haas Electronic Materials CMP Holdings Inc, Rohm and Haas Electronic Materials LLC filed Critical Rohm and Haas Electronic Materials CMP Holdings Inc
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Publication of DE602004007598T2 publication Critical patent/DE602004007598T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/11Lapping tools
    • B24B37/20Lapping pads for working plane surfaces
    • B24B37/26Lapping pads for working plane surfaces characterised by the shape of the lapping pad surface, e.g. grooved
    • H10P52/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Treatment Of Semiconductor (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet des chemisch-mechanischen Polierens. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Polierkissen, das eine Rillenanordnung aufweist, zum Vermindern des Verbrauchs an Aufschlämmung bzw. Schlamm.
  • Bei der Herstellung von integrierten Schaltkreisen und anderen elektronischen Bauelementen werden mehrere Schichten von leitenden, halbleitenden und dielektrischen Materialien auf eine Oberfläche eines Halbleiterwafers abgeschieden oder davon entfernt. Dünne Schichten von leitenden, halbleitenden und dielektrischen Materialien können durch eine Vielzahl von Abscheidungstechniken abgeschieden werden. Übliche Abscheidungstechniken bei der modernen Waferverarbeitung schließen physikalische Dampfabscheidung (PVD), auch bekannt als Sputtern, chemische Dampfabscheidung (CVD), plasmaverstärkte chemische Dampfabscheidung (PECVD) und elektrochemisches Plattieren ein. Übliche Entfernungstechniken schließen unter anderem nasses und trockenes isotropes und anisotropes Ätzen ein.
  • Wenn Materialschichten nacheinander abgeschieden und entfernt werden, wird die oberste Fläche des Wafers uneben. Da anschließende Halbleiterverarbeitung (beispielsweise Metallisierung) erfordert, dass der Wafer eine ebene Oberfläche aufweist, muss der Wafer geebnet werden. Das Ebnen ist nützlich zum Entfernen von unerwünschter Oberflächentopographie und Oberflächendefekten bzw. Flächentopographie und Flächendefekten, wie rauen Flächen, agglomerierten Materialien, Kristallgitterschaden, Kratzern und kontaminierten Schichten oder Materialien.
  • Chemisch-mechanische Ebnung oder chemisch-mechanisches Polieren (CMP) ist eine übliche Technik, die zum Ebnen von Werkstücken eingesetzt wird, wie Halbleiterwafer. Bei üblichem CMP wird ein Waferträger oder Polierkopf auf einer Trägereinrichtung befestigt. Der Polierkopf hält den Wafer und positioniert den Wafer im Kontakt mit einer Polierschicht eines Polierkissens in einer CMP-Vorrichtung. Die Trägereinrichtung liefert einen kontrollierbaren Druck zwischen dem Wafer und dem Polierkissen. Gleichzeitig damit wird eine Aufschlämmung oder ein anderes Poliermedium auf das Polierkissen und in die Rille bzw. den Spalt zwischen Wafer und Polierschicht strömen lassen. Zum Bewirken von Polieren werden Polierkissen und Wafer in Bezug aufeinander bewegt, im Allgemeinen gedreht. Die Waferoberfläche wird somit durch chemische und mechanische Wirkung der Polierschicht und der Aufschlämmung auf der Fläche poliert und geebnet.
  • Wichtige Erwägungen bei der Konstruktion einer Polierschicht umfassen unter anderem die Verteilung von Aufschlämmung über die Stirnfläche der Polierschicht, den Strom von frischer Aufschlämmung in den Polierbereich, den Strom von benutzter Aufschlämmung aus dem Polierbereich und die Menge auf Aufschlämmung, die durch die Polierzone ungenutzt strömt. Ein Weg, um diese Erwägungen anzusprechen, ist die Bereitstellung einer Polierschicht mit Rillen. Über die Jahre wurden einige verschiedene Rillenmuster und Konfigurationen eingesetzt. Rillenmuster des Standes der Technik umfassen u.a. radiale, konzentrisch-zirkuläre, kartesische Gitter und Spiralen Rillenkonfigurationen des Standes der Technik umfassen Konfigurationen, worin die Tiefe von allen Rillen gleichförmig unter allen Rillen von Konfigurationen sind, wobei die Tiefe der Rillen von einer Rille zur anderen variiert.
  • Es wird im Allgemeinen unter CMP Anwendern anerkannt, dass bestimmte Rillenmuster zu einem höheren Aufschlämmungsverbrauch führen als andere, um vergleichbare Materialentfernungsraten zu erzielen. Kreisförmige Rillen, die die äußere Peripherie der Polierschicht nicht verbinden, neigen zum Verbrauch von weniger Aufschlämmung als radiale Rillen, die den kürzest möglichen Weg für die Aufschlämmung, um den Kissenumfang unter der Kraft der Kissenrotation zu er reichen, bereitstellen. Kartesische Gitter von Rillen, die Wege verschiedener Längen zur äußeren Peripherie der Polierschicht bieten, halten eine mittlere Position.
  • Verschiedene Rillenmuster wurden im Stand der Technik offenbart, die eine Verminderung des Aufschlämmungsverbrauchs und eine Maximierung der Aufschlämmungsnutzung auf der Polierschicht angingen. Beispielsweise offenbart US-Patent 6 241 596 , Osterheld et al., ein Polierkissen vom Rotationstyp mit Rillen, die Zickzackkanäle definieren, welche sich im Allgemeinen radial auswärts von der Mitte des Kissens erstrecken. In einer Ausführungsform schließt das Kissen von Osterheld et al. ein rechtwinkliges "x-y"-Gitter von Rillen ein. Die Zickzackkanäle werden durch Blockieren ausgewählter Knotenpunkte zwischen den Rillen in x- und y-Richtung definiert, während andere Knotenpunkte nicht blockiert sind. In einer anderen Ausführungsform umfasst das Kissen von Osterheld et al. eine Vielzahl von einzelnen, im Allgemeinen radialen Zickzackrillen. Im Allgemeinen inhibieren die Zickzackkanäle, die in dem x-y-Gitter von Rillen oder den diskreten Zickzackrillen definiert sind, den Fluss der Aufschlämmung durch die entsprechenden Rillen, zumindest relativ zu einem nicht behinderten rechtwinkligen x-y-Gitter von Rillen und geraden radialen Rillen. Ein weiteres Rillenmuster des Standes der Technik, von dem beschrieben wurde, dass es erhöhte Aufschlämmungsretentionszeit bereitstellt, ist ein spiralförmiges Rillenmuster, von dem angenommen wird, dass es eine Aufschlämmung zu der Mitte der Polierschicht unter der Kraft der Kissendrehung drückt.
  • EP-A-1 114 697 offenbart ein Polierkissen mit Aufschlämmungsverteilungs-/Zurückhaltungsrillen, die auf der Fläche davon gebildet sind. Alle Rillen erstrecken sich von einem mittigen Bereich zu der Peripherie des Kissens.
  • Dokument EP-A-1 114 697 offenbart:
    ein Polierkissen (45D), nützlich zum Polieren einer Fläche eines Halbleitersubstrats (42), wobei das Polierkissen (45D) umfasst:
    • (a) eine Rotationsachse (Cpad);
    • (b) eine Polierschicht (102), die einschließt:
    • (i) einen mittigen Bereich (76D),
    • (ii) eine äußere periphere Kante, beabstandet von dem mittigen Bereich (76D); und
    • (iii) einen im Allgemeinen ringförmigen Polierbereich, konfiguriert zum Polieren der Oberfläche des eines Werkstücks und mit einer inneren Peripherie, benachbart im mittigen Bereich (76D) und einer äußeren Peripherie, beabstandet von der inneren Peripherie;
    • (c) eine erste Vielzahl von Rillen (60A) in der Polierschicht (102), wobei jede Rille von der ersten Vielzahl von Rillen (60A) ein erstes Ende, angeordnet innerhalb des mittigen Bereichs (76D), aufweist, und
    • (d) eine zweite Vielzahl von Rillen (60C) in der Polierschicht (102), wobei jede Rille der zweiten Vielzahl von Rillen (60C) von einer der ersten Vielzahl von Rillen (60A) beabstandet ist und ein erstes Ende, angeordnet in dem Polierbereich, aufweist.
  • Untersuchen und Modellieren von CMP, einschließlich fluiddynamischer Simulierungen, haben heutzutage gezeigt, dass bei Netzwerken von Rillen mit festgelegter oder sich allmählich ändernder Tiefe eine wesentliche Menge an Polieraufschlämmung den Wafer nicht kontaktiert, da die Aufschlämmung in dem tiefsten Abschnitt von jeder Rille unter dem Wafer ohne Kontakt strömt. Obwohl Rillen mit einer minimalen Tiefe bereitgestellt werden müssen, um verlässlich Aufschlämmung zu transportieren, wird, da die Fläche der Polierschicht abgenutzt wird, jegliche zu große Tiefe dazu führen, dass ein gewisser Teil der Aufschlämmung, der für die Polierschicht bereitgestellt wird, nicht genutzt wird, da bei üblichen Polierschichten ein ununterbrochener Strömungsweg unterhalb des Werkstücks vorliegt, worin die Aufschlämmung, ohne am Polieren teilzunehmen, strömt. Folglich besteht ein Bedarf für eine Polierschicht mit Rillen, die in einer Weise konfiguriert sind, dass die Menge von nicht genutzter Aufschlämmung, die zu der Polierschicht geliefert wird, vermindert wird und folglich die Verschwendung von Aufschlämmung verringert wird.
  • Die vorliegende Erfindung ist in ihren verschiedenen Aspekten in den beigefügten Ansprüchen angegeben.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung offenbart ein Polierkissen nach Anspruch 1. Außerdem offenbart die Erfindung ein Verfahren zum chemisch-mechanischen Polieren gemäß Anspruch 6 und ein Poliersystem gemäß Anspruch 10.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Teilschema und eine perspektivische Teilansicht eines chemisch-mechanischen Poliersystems (CMP) der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Polierkissen.
  • 3 ist eine Draufsicht auf ein alternatives erfindungsgemäßes Polierkissen.
  • 4 ist eine Draufsicht auf ein weiteres erfindungsgemäßes Polierkissen.
  • 5 ist eine Draufsicht auf ein weiteres alternatives erfindungsgemäßes Polierkissen.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG IM EINZELNEN
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren zeigt 1 nun gemäß der vorliegenden Erfindung ein chemisch-mechanisches Poliersystem (CMP), das im Allgemeinen mit Ziffer 100 bezeichnet wird. CMP-System 100 umfasst ein Polierkissen 104 mit einer Polierschicht 108, die eine Vielzahl von Rillen 112 einschließt, aufgebaut zum Erhöhen der Nutzung einer Aufschlämmung 116 oder eines anderen flüssigen Poliermediums, angewandt auf das Polierkissen während des Polierens eines Halb leitersubstrats, wie einem Halbleiterwafer 120, oder einem anderen Werkstück, wie unter anderem Glas, Siliziumwafer und magnetischer Informationsspeicherungsdisk. Zweckmäßigerweise wird in der nachstehenden Beschreibung der Begriff "Wafer" verwendet. Der Fachmann wird allerdings erkennen, dass Werkstücke, abweichend von Wafern, im Umfang der vorliegenden Erfindung liegen. Polierkissen 104 und seine einzigartigen Merkmale werden nachstehend genauer beschrieben.
  • CMP-System 100 kann eine Polierplatte 124 einschließen, die um eine Achse 126 durch einen Plattenantrieb 128 drehbar ist. Platte 124 kann eine obere Fläche 132 aufweisen, auf die Polierkissen 104 befestigt wird. Ein Waferträger 136, drehbar um eine Achse 140, kann oberhalb von Polierschicht 108 getragen werden. Waferträger 136 kann eine untere Fläche 144 aufweisen, die mit Wafer 120 im Eingriff steht. Wafer 120 hat eine Fläche 148, die zu Polierschicht 108 weist, und wird während des Polierens geebnet. Waferträger 136 kann von einer Trägereinrichtung 152 getragen werden, angepasst zum Drehen von Wafer 120 und Bereitstellen einer Abwärtskraft F zum Drücken von Waferfläche 148 gegen Polierschicht 108, sodass ein gewünschter Druck zwischen Waferfläche und der Polierschicht während des Polierens besteht.
  • CMP-System 100 kann auch ein Aufschlämmungszuführungssystem 156 zum Zuführen von Aufschlämmung 116 zur Polierschicht 108 einschließen. Aufschlämmungszuführungssystem 156 kann ein Reservoir 160 einschließen, beispielsweise ein temperaturgesteuertes Reservoir, das Aufschlämmung 116 hält. Eine Leitung 164 kann Aufschlämmung 116 von Reservoir 160 zu einem Ort, benachbart von Polierkissen 104, transportieren, wo die Aufschlämmung auf eine Polierschicht 108 abgegeben wird bzw. dosiert wird. Ein Strömungsregelungsventil 168 kann verwendet werden, um die Abgabe von Aufschlämmung 116 auf Polierkissen 104 zu kontrollieren, zu regeln oder zu steuern.
  • CMP-System 100 kann mit Systemcontroller 172 zur Kontrolle, Steuerung bzw. Regelung der verschiedenen Komponenten des Systems, wie unter anderem Strömungsregelventil 168 des Aufschlämmungszuführungssystems 156, Plattenantrieb 128 und Trägertrageeinrichtung 152, während der Beladungs- bzw. Stü ckungs-, Polier- und Entnahme- bzw. Entladevorgänge, versehen werden. In einer beispielhaften Ausführungsform umfasst Systemcontroller 172 einen Prozessor 176, Speicher 180, angeschlossen an den Prozessor und Unterstützungskreis 184, zum Unterstützen des Vorgangs des Prozessors, Speichers und anderer Komponenten des Systemcontrollers.
  • Während des Poliervorgangs verursacht Systemcontroller 172, dass sich Platte 124 und Polierkissen 104 drehen, und aktiviert Aufschlämmungszuführungssystem 156 zur Abgabe von Aufschlämmung 116 auf das rotierende Polierkissen. Die Aufschlämmung verteilt sich über die Polierschicht 108 aufgrund der Rotation von Polierkissen 104, einschließlich des Spaltes zwischen Wafer 120 und Polierkissen 104. Systemcontroller 172 kann auch verursachen, dass sich Waferträger 136 bei einer ausgewählten Geschwindigkeit dreht, beispielsweise 0 U/min bis 150 U/min, sodass sich die Waferoberfläche 148 relativ zu der Polierschicht 108 bewegt. Systemcontroller 172 kann außerdem Waferträger 136 kontrollieren bzw. regeln bzw. steuern zur Bereitstellung einer Abwärtskraft F, sodass ein gewünschter Druck, beispielsweise 0 psi bis 15 psi, zwischen Wafer 120 und Polierkissen 104 induziert wird. Systemcontroller 172 kontrolliert bzw. regelt bzw. steuert außerdem die Drehgeschwindigkeit von Polierplatte 124, die typischerweise bei einer Geschwindigkeit von 0 bis 150 U/min gedreht wird.
  • 2 zeigt ein beispielhaftes Polierkissen 200, das als Polierkissen 104 in 1 oder mit anderen Poliersystemen verwendet werden kann, die ähnliche Kissen nutzen. Polierkissen 200 schließt eine Polierschicht 204 ein, die einen Polierbereich 208 (im Allgemeinen als "Wafertrack" im Zusammenhang mit Halbleiterwaferebnung bezeichnet) definiert, durch eine innere Peripherie 212 und eine äußere Peripherie 216. Polierbereich 208 ist der Abschnitt der Polierschicht 204, der zu der polierten Oberfläche (nicht dargestellt) eines Wafers (angezeigt durch eine als Umriss bezeichnete Ziffer 220) während des Polierens weist, wenn Polierkissen 200 in Bezug auf den Wafer rotiert wird. In der dargestellten Ausführungsform wird Polierkissen 200 zur Verwendung in dem CMP-System 100 von 1 ausgelegt, wobei Wafer 120 (220) bei einer feststehenden Position in Bezug auf Polierkissen 104 (200) gedreht wird. Folglich ist Polierbereich 208 ringförmig und hat eine Breite W gleich dem Durchmesser der polierten Fläche von Wafer 220. In einer Aus führungsform, worin Wafer 220 nicht nur gedreht, sondern auch in einer Richtung parallel zur Polierschicht 204 oszilliert bzw. geschwungen wird, würde Polierbereich 208 typischerweise gleichfalls ringförmig sein, aber mit einer Breite W zwischen inneren und äußeren Peripherien 212, 216, die im Durchmesser der polierten Fläche des Wafers aufgrund der Oszillationsumhüllungskurve größer wären. Die Innenperipherie 212 des Polierbereichs 208 definiert einen mittigen Bereich 224, worin eine Aufschlämmung (nicht dargestellt) oder eine andere Polierlösung zum Polierkissen 200 während des Polierens bereitgestellt werden kann. In einer Ausführungsform, worin Wafer 220 nicht nur gedreht, sondern auch in eine Richtung parallel zur Polierschicht geschwungen wird, kann Innenperipherie 212 und Polierbereich 208 zu schmal sein, wenn sich die Oszillationsumhüllungskurve zu oder nahe zu Mitte des Polierkissens 200 erstreckt, in welchem Fall eine Aufschlämmung oder eine andere Polierlösung bereitgestellt werden kann für das Polierkissen bei einem Ort etwas außerhalb der Mitte. Die äußere Peripherie 216 von Polierbereich 208 wird typischerweise radial einwärts von der äußeren Peripheriekante 228 von Polierkissen 200 angeordnet sein, kann allerdings alternativ sich gleichfalls mit dieser Kante erstreckend sein.
  • Polierschicht 204 schließt im Allgemeinen einen Satz von Einströmrillen 232, die sich von dem inneren mittigen Bereich 224 zum Polierbereich 208 erstrecken, ein. Wenn eine Aufschlämmung zu dem mittigen Bereich 224 bereitgestellt wird und Polierkissen 200 um seine Rotationsachse 234 gedreht wird, neigen Einströmrillen 232 dazu, unter dem Einfluss von Zentrifugalkraft die Aufschlämmung zu dem Polierbereich 208 abzugeben. Jede Einströmrille 232 endet in einem Polierbereich 208, sodass kein kontinuierlicher Kanal von einem mittigen Bereich 224 durch einen Polierbereich und aus dem Polierbereich bei oder benachbart einer peripheren Kante 228 von Polierkissen 200 geschaffen wird. Polierschicht 204 schließt auch einen Satz von Ausströmrillen 236, beabstandet von Einströmrillen 232, ein. Ausströmrillen 236 haben ihren Ursprung im Polierbereich 208 und enden entweder radial auswärts von Außenperipherie 216 von Polierbereich 208 oder bei peripherer Kante 228 von Polierschicht 204 oder beiden. Im Allgemeinen werden Ausströmrillen 236 bereitgestellt, um verbrauchte Aufschlämmung im Polierbereich 208 einzufangen und die Aufschlämmung zur peripheren Kante 228 von Polierschicht 204 und aus dem darunter befindlichen Wafer 220 zu transportieren.
  • Im Allgemeinen wirken Einström- und Ausströmrillen 232, 236 miteinander wie nachstehend. Wie erwähnt, wenn eine Aufschlämmung auf mittigen Bereich 224 von Polierschicht 204 bereitgestellt wird und Polierkissen 200 um seine Rotationsachse 234 gedreht wird, neigen Einströmrillen 232 dazu, frische Aufschlämmung zu Polierbereich 208 zu transportieren. Dieser Strom wird durch Pfeil 244 benannt. Wenn Polierkissen 200 unterhalb Wafer 220 entlang streicht, neigt die Wechselwirkung zwischen der polierten Oberfläche des Wafers und der Aufschlämmung in den Einströmnuten 232 unterhalb der Wafer dazu, frische Aufschlämmung zu diesen Nuten zu ziehen, sie über die obere Fläche 248 von Polierschicht 204 zu bewegen (angezeigt durch Pfeil 252) und die Aufschlämmung in die benachbarten Ausströmnuten 236 zu treiben. Wenn Aufschlämmung aus den einströmenden Nuten 232 gezogen wird, neigt frische Aufschlämmung dazu, in diese Nuten vom mittigen Bereich 224 gezogen zu werden. Folglich, wenn Aufschlämmung in die Ausströmrillen 236 getrieben wird, wird verbrauchte Aufschlämmung vom Polierbereich 208 von den Ausströmnuten, die zwanglos fluid mit einem Bereich, angeordnet weg von unterhalb Wafer 220, kommunizieren. Der Aufschlämmungsstrom in Ausströmrillen 236 wird durch Pfeile 256 angezeigt.
  • Ein wichtiger Aspekt der Einströmrillen 232 und Ausströmrillen 236 besteht darin, dass keine dieser Rillen sich vollständig von einer Seite des Polierbereichs 208 zu der anderen erstrecken, d.h. vom mittigen Bereich 224 zu einem Ort radial auswärts von äußerer Peripherie 216 des Polierbereichs oder zur äußeren peripheren Kante 228 von Polierschicht 204 (oder beiden). Daher existiert für die Aufschlämmung kein ununterbrochener Kanal zum ungenutzten Strömen über Polierbereich 208, benachbart dem Boden von dem Kanal. Stattdessen wird die Aufschlämmung im Allgemeinen in die Nutzung zwischen polierter Oberfläche von Wafer 220 und oberer Fläche 248 von Polierschicht 204 gedrückt, wenn die Aufschlämmung von jeder Einströmrille 232 zu der benachbarten Ausströmrille 236 bewegt wird, wenn sich Polierkissen 200 unterhalb des Wafers dreht.
  • In der dargestellten Ausführungsform werden Einström- und Ausströmrillen 232, 236 in einer abwechselnden Weise angeordnet, wobei eine Ausströmrille von zwei Einströmrillen flankiert wird und umgekehrt. In dieser Anordnung gibt es eine ent sprechende jeweilige Ausströmrille 236 für jede Einströmrille 232. In einer alternativen Ausführungsform kann die Anordnung von Einström- und Ausströmrillen 232, 236 allerdings anders sein, beispielsweise wie unten in 1 dargestellt. Wenn Einström- und Ausströmrillen 232, 236 in einer abwechselnden Anordnung bereitgestellt sind, kann sich jedes Paar von Einström- und Ausströmrillen längs zueinander über einen geeigneten Abstand D erstrecken. Abstand D kann entsprechend Entwurfsparametern variieren, unter anderem wie Drehgeschwindigkeit von Wafer 220 und Polierkissen 200.
  • Einström- und Ausströmrillen 232, 236 können eine beliebige Form in einer Draufsicht aufweisen, geeignet für einen bestimmten Entwurf, und in keiner Weise sind sie auf die dargestellte Bogenform beschränkt. Andere Formen schließen gerade, zickzack-, wellenförmige und Kombinationen von diesen unter anderen ein. Außerdem müssen Einström- und Ausströmrillen 232, 236 nicht im Wesentlichen radial sein, sondern können stattdessen relativ zu den Linien, die sich radial von der Rotationsachse 234 und Polierkissen 200 erstrecken, schräg sein. Der Fachmann wird leicht erkennen, dass eine Vielzahl von Rillenmustern und Konfigurationen in den Umfang der vorliegenden Erfindung fallen. Da eine Vielzahl von Variationen vorliegt, ist es nicht praktisch und nicht notwendig, diese Möglichkeiten alle aufzulisten.
  • Der Fachmann wird auch erkennen, dass die Zahl von Einström- und Ausströmrillen 232, 236, dargestellt auf Polierkissen 200, ausgewählt wurde, um die Erfindung zweckmäßigerweise zu erläutern. Ein tatsächliches Polierkissen, hergestellt gemäß der vorliegenden Erfindung, kann durchaus mehr oder weniger Einström- und Ausströmrillen als dargestellt aufweisen in Abhängigkeit von der Größe des Polierkissens und der vorgesehenen Anwendung. Außerdem können Einström- und Ausströmrillen 232, 236 einen beliebigen gewünschten Querschnitt aufweisen, wie im Allgemeinen U-Form, rechtwinklig, halbkreisförmig oder V-Form u.a. Polierkissen 200 kann von beliebiger üblicher oder anderer Konstruktion sein. Beispielsweise kann Polierkissen 200 aus einem festen oder mikroporösen Polyurethan, u.a. Materialien, hergestellt sein und gegebenenfalls eine anschmiegende oder starre Stützung (nicht dargestellt) zur Bereitstellung einer geeigneten Unterstützung für das Kissen während des Polierens einschließen. Einström- und Aus strömrillen 232, 236 können in Polierkissen 200 unter Verwendung eines beliebigen Verfahrens, geeignet für das Material zur Herstellung des Kissens, ausgebildet werden. Beispielsweise können Einström- und Ausströmrillen 232, 236 zu einem Polierkissen 200 geformt werden oder zu dem Kissen geschnitten werden, unter anderen Wegen. Der Fachmann wird verstehen, wie Polierkissen 200 gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt werden kann. Die Merkmale und Alternativen, beschrieben in diesem Absatz und in dem unmittelbar vorangehenden Absatz, sind gleichsam auf Polierkissen 300, 400 bzw. 500 von 3 bis 5 anwendbar.
  • 3 zeigt ein zweites Polierkissen 300, hergestellt gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie Polierkissen 200 von 2 schließt Polierkissen 300 von 3 einen Satz von Einströmrillen 304 zur Zufuhr von frischer Aufschlämmung (nicht dargestellt) zu Polierbereich 308 und einen Satz von Ausströmrillen 312, beabstandet von den Einströmrillen zum Transport von verbrauchter Aufschlämmung aus dem Polierbereich, ein. Polierkissen 300 schließt außerdem jedoch einen Satz von Zwischenrillen 316, beabstandet von sowohl Einströmrillen 304 als auch Ausströmrillen 312, ein. Jede Zwischenrille 316 ist im Allgemeinen zwischen einer entsprechenden jeweiligen Einströmrille 304 und einer entsprechenden jeweiligen Ausströmrille 312 angeordnet. Ein Endabschnitt 320 von jeder Zwischenrille 316 kann sich entlang eines Abschnitts von entsprechender Einströmrille 304 über einen Abstand D1 erstrecken. Der gegenüberliegende Endabschnitt 324 von jeder Zwischenrille 316 kann sich entlang eines Abschnitts einer entsprechenden jeweiligen Ausströmrille 312 über einen Abstand D0 erstrecken. Die Abstände D1, D0 können beliebig gewünschte sein, um zu einer bestimmten Entwicklung bzw. Konstruktion zu passen.
  • Mit dieser Anordnung von Einströmrillen 304, Zwischenrillen 316 und Ausströmrillen 312 ist die Bewegung von Aufschlämmung zwischen Wafer 328 und Polierschicht 330 während des Polierens im Allgemeinen wie nachstehend. Wenn Polierschicht 330 unterhalb Wafer 328 entlang streicht, zieht die Wechselwirkung zwischen der polierten Fläche (nicht dargestellt) von dem Wafer und der Aufschlämmung die Aufschlämmung aus den entsprechenden Einströmrillen 304, bewegt die Aufschlämmung über die obere Fläche 332 von Polierschicht 330 (Pfeil 336) und treibt die Aufschlämmung in die Endabschnitte 320 von entsprechenden Zwischenrillen 316. In ähnlicher Weise zieht die Wechselwirkung zwischen polierter Fläche von Wafer 328 und Aufschlämmung die Aufschlämmung aus den Endabschnitten 324 der entsprechenden Zwischenrillen 316, bewegt die Aufschlämmung über die obere Fläche 332 von Polierschicht 330 (Pfeil 340) und treibt die Aufschlämmung in entsprechende Ausströmrillen 312. Gleichzeitig ersetzt die Zentrifugalkraft, hervorgerufen durch die Drehung von Polierkissen 300, die Aufschlämmung, gezogen aus den Einströmrillen 304 durch frische Aufschlämmung aus mittigem Bereich 342 (Pfeil 344), bewegt die Aufschlämmung in Zwischenrillen 316 von Endabschnitten 320 bis Endabschnitten 324 (Pfeil 348) und entfernt verbrauchte Aufschlämmung aus Ausströmrillen 312 (Pfeile 352).
  • Die Anordnung von Einström-, Zwischen- und Ausströmrillen 304, 316, 312 kann im Allgemeinen als Bereitstellung einer Aufschlämmung mit einem Zweistufenweg (Pfeil 336 und Pfeil 340) über obere Fläche 332 von Polierschicht 330 zwischen jedem Paar von entsprechenden jeweiligen Einström- und Ausströmrillen 304, 312 angesehen werden. Der Fachmann wird erkennen, dass mehr als eine Zwischenrille 316 kann zwischen jedem Paar von entsprechenden Einström- und Ausströmrillen 304, 312 angeordnet werden, sodass die Aufschlämmung mit einem Weg mit mehr als zwei Stufen versehen werden kann. Beispielsweise können drei Zwischenrillen (nicht dargestellt) zwischen einem entsprechenden Paar von Einström- und Ausströmrillen 304, 312 angeordnet werden, sodass ein Vierschrittweg für die Aufschlämmung über die obere Fläche 332 von Polierschicht 330 innerhalb Polierbereich 308 bereitgestellt wird. Die exakte Zahl und Beabstandung von Zwischenrillen 316 und die Abstände entlang derer die Zwischenrillen entsprechend geformt sind, sind Konstruktionsvariablen, die zur Steuerung der relativen Menge an Aufschlämmung, die bei verschiedenen Radien über den Polierbereich 308 vorliegen und der relativen Aufschlämmungsverweilzeit in jedem Bereich verwendet werden können.
  • 4 zeigt ein drittes Polierkissen 400, hergestellt gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie Polierkissen 200 von 2 schließt Polierkissen 400 von 4 einen Satz von Einströmrillen 404 zur Zufuhr von frischer Aufschlämmung (nicht dargestellt) zu Polierbereich 408 und einen Satz von Ausströmrillen 412, beabstandet von den Einströmrillen zum Transport verbrauchter Aufschlämmung aus dem Polierbereich, ein. Im Polierkissen 400 von 4 dient allerdings jede Einströmrille 404 als ein Verteilungsleitungssystem zur Abgabe von Aufschlämmung (nicht dargestellt) zu einer Vielzahl von verzweigten Verteilungsrillen 416, die im Wesentlichen die effektive Länge der Einströmrille erhöhen. In ähnlicher Weise konsolidiert jede Ausströmrille 412 Aufschlämmung aus einer Vielzahl von verzweigten Sammelrillen 420, die im Wesentlichen die effektive Länge von jeder Ausströmrille erhöhen. Der Aufschlämmungsweg innerhalb Einströmrillen 404, zwischen verzweigten Verteilungsrillen 416 und verzweigten Sammelrillen 420 und den Ausströmrillen 412 ist durch Pfeile 424, Pfeile 428 bzw. Pfeile 432 veranschaulicht.
  • Jede verzweigte Verteilungsrille 416 und jede verzweigte Sammelrille 420 wird typischerweise nur innerhalb Polierbereich 408 bereitgestellt. Jede verzweigte Verteilung und Sammelrille 416, 420 kann einen Querschnittsbereich bzw. Querschnittsfläche aufweisen, die geringer ist als die Querschnittsfläche bzw. Querschnittsbereich von entsprechenden Einström- und Ausströmrillen 404, 412, falls erwünscht. Außerdem kann jede Querschnittform von jeder verzweigten Verteilungs- und Sammelrille 416, 420 von der Querschnittsform der entsprechenden Einström- und Ausströmrillen 404, 412, falls erwünscht, verschieden sein. Verzweigte Verteilungs- und Sammelrillen 416, 420 können in beliebiger Weise in Bezug auf entsprechende Einström- und Ausströmrillen 404, 412 und mit Bezug aufeinander orientiert sein. Somit ist die Orientierung, gezeigt in 4, wobei verzweigte Verteilungs- und Sammelrillen 416, 420 schräg mit Bezug auf entsprechende Einström- und Ausströmrillen 404, 412 parallel zueinander sind, nur ein Beispiel von geeigneten Orientierungen. Außerdem können verzweigte Verteilungs- und Sammelrillen 416, 420 beliebige gewünschte Formen in der Draufsicht aufweisen, wie unter anderem linear (gezeigt), bogenförmig, zickzack- oder wellenförmig.
  • 5 zeigt ein viertes Polierkissen 500 der vorliegenden Erfindung, das im Allgemeinen eine Variation von Polierkissen 400 von 4 ist. Das heißt, Polierkissen 500 von 5 schließt Einströmrillen 504 und Ausströmrillen 508 und entsprechend jeweilige verzweigte Verteilungs- und Sammelrillen 512, 516 ein. Der Hauptunterschied zwischen Polierkissen 500 von 5 und Polierkissen 400 von 4 besteht darin, dass verzweigte Verteilungsrillen 512 von 5 mit entsprechenden jeweiligen verzweigten Sammelrillen 516 verflochten sind, wohingegen verzweigte Verteilungsrillen 416 von 4 mit entsprechenden jeweiligen verzweigten Sammelrillen 420 nicht verflochten sind. Weitere Aspekte von Polierkissen 500 von 5 können dieselben sein wie verschiedene Aspekte von Polierkissen 400 von 4.
  • Miteinander verflochtene entsprechende verzweigte Verteilungs- und Sammelrillen 512, 516 können zur Bildung feiner Rillennetzwerke verwendet werden, die den Abstand darin verringern können, den die Aufschlämmung von einer verzweigten Verteilungsrille zu einer entsprechenden verzweigten Sammelrille wandern muss, und können zu einer gleichmäßigeren Verteilung von Aufschlämmung im Polierbereich 520 führen. Der Weg von Aufschlämmung in Einströmrillen 504 und Ausströmrillen 508 ist durch Pfeile 524 bzw. Pfeile 528 veranschaulicht. Der Weg von Aufschlämmung zwischen verzweigten Verteilungsrillen 512 und verzweigten Sammelrillen 516 ist durch Schraffur 532 wiedergegeben. Falls erwünscht, können verzweigte Verteilungs- und Sammelrillen entsprechende unterverzweigte Rillen 512, 516 aufweisen, die unter-unterverzweigte Rillen (nicht dargestellt) aufweisen usw., zur Schaffung noch feinerer Rillennetzwerke.

Claims (10)

  1. Polierkissen (200), verwendbar zum Polieren einer Fläche eines Halbleitersubstrats (220), wobei das Polierkissen (200) umfasst: (a) eine Rotationsachse (234); (b) eine Polierschicht (204), mit: (i) einem mittigen Bereich (224); (ii) einer äußeren peripheren Kante bzw. einem Rand (228), beabstandet von dem mittigen Bereich (224); und (iii) einem im Allgemeinen ringförmigen Polierbereich (208), aufgebaut zum Polieren der Fläche eines Werkstücks und mit einer inneren Peripherie (212), benachbart des mittigen Bereichs (224), und einer äußeren Peripherie (216), beabstandet von der inneren Peripherie (212); (c) mindestens eine erste Vielzahl von Rillen (232) in der Polierschicht (204), wobei jede Rille der ersten Vielzahl von Rillen (232) ein erstes Ende, befindlich in dem mittigen Bereich (224), und ein zweites Ende, befindlich in dem Polierbereich (208), aufweist, wobei das zweite Ende radial einwärts der äußeren peripheren Kante (228) und radial auswärts der Rotationsachse (234) verläuft; und (d) eine zweite Vielzahl von Rillen (236) in der Polierschicht (204), wobei jede Rille der zweiten Vielzahl von Rillen (236) von jenen der ersten Vielzahl von Rillen (232) beabstandet ist und ein erstes Ende, befindlich in dem Polierbereich (208), und ein zweites Ende, befindlich radial auswärts des zweiten Endes der ersten Vielzahl von Rillen (232), in zumindest einem von: (i) der äußeren peripheren Kante (228); und (ii) radial auswärts von der äußeren Peripherie (216) des Polierbereichs (208) aufweist.
  2. Polierkissen (200) nach Anspruch 1, wobei das zweite Ende von jeder Rille in der ersten Vielzahl von Rillen (232) in der Nähe der äußeren Peripherie (216) des Polierbereichs (208) befindlich ist und das erste Ende von jeder Rille in der zweiten Vielzahl von Rillen (236) in der Nähe der inneren Peripherie (212) des Polierbereichs (208) befindlich ist.
  3. Polierkissen (200) nach Anspruch 1, wobei jene der ersten Vielzahl von Rillen (232) abwechselnd mit jenen der zweiten Vielzahl von Rillen (236) angeordnet sind.
  4. Polierkissen (200) nach Anspruch 1, weiterhin mit einer dritten Vielzahl von Rillen (316) in der Polierschicht (204), wobei jede Rille der dritten Vielzahl von Rillen (316) vollständig in dem Polierbereich (208) befindlich ist.
  5. Polierkissen (200) nach Anspruch 1, weiterhin mit einer ersten Vielzahl von Sätzen bzw. Gruppen von verzweigenden Verteilungsrillen (416, 512) in der Polierschicht (204), wobei jede Rille in jedem Satz vollständig innerhalb des Polierbereichs (208) befindlich ist und ein Ende in fluider Kommunikation mit einer entsprechenden jeweiligen Rille der ersten Vielzahl von Rillen (404, 504) aufweist; und einer zweiten Vielzahl von Sätzen bzw. Gruppen von verzweigenden Sammelrillen (420, 516) in der Polierschicht (204), wobei jede Rille in jedem Satz vollständig innerhalb des Polierbereichs (208) befindlich ist und ein Ende in fluider Kommunikation mit einer entsprechenden jeweiligen Rille der zweiten Vielzahl von Rillen (412, 508) aufweist.
  6. Verfahren zum chemisch-mechanischen Polieren eines Halbleitersubstrats (220), umfassend die Schritte von: (a) Bereitstellen eines Polierkissens nach Anspruch 1; und (b) Bereitstellen einer Polierlösung für den mittigen Bereich (224) des Polierkissens (200).
  7. Verfahren nach Anspruch 6, weiterhin mit dem Schritt des Rotierens des Polierkissens (200), während das Halbleitersubstrat (220) mit der Polierschicht (204) so in Kontakt ist, dass zumindest ein Anteil der Polierlösung sich von jenen der ersten Vielzahl von Rillen (232) zu jenen der zweiten Vielzahl von Rillen (236) bewegt.
  8. Verfahren nach Anspruch 6, weiterhin mit dem Schritt des Rotierens des Polierkissens (200), während das Halbleitersubstrat (220) mit der Polierschicht (204) so in Kontakt ist, dass zumindest ein Anteil der Polierlösung sich von jenen der ersten Vielzahl von Rillen (232) zu den entsprechenden unmittelbar benachbarten der zweiten Vielzahl von Rillen (236) bewegt.
  9. Verfahren nach Anspruch 6, weiterhin mit dem Schritt des Rotierens des Polierkissens (200), während das Halbleitersubstrat (220) mit der Polierschicht (204) so in Kontakt ist, dass zumindest ein Anteil der Polierlösung sich von jenen der ersten Vielzahl von Rillen (232) zu jenen einer dritten Vielzahl von Rillen (316) und von der dritten Vielzahl von Rillen (316) zu jenen der zweiten Vielzahl von Rillen (236) bewegt.
  10. Poliersystem zur Verwendung mit einer Polierlösung zum Polieren einer Fläche eines Halbleitersubstrats (220) mit (a) einem Polierkissen nach Anspruch 1; und (b) einem Polierlösungsabgabesystem zur Abgabe der Polierlösung zu dem mittigen Bereich (224) des Polierkissens (200).
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