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DE602004007548T2 - Verfahren zur phasenweisen trennung eines wurststrangs, trennelement und anordnung zum trennen von elementen - Google Patents

Verfahren zur phasenweisen trennung eines wurststrangs, trennelement und anordnung zum trennen von elementen Download PDF

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DE602004007548T2
DE602004007548T2 DE602004007548T DE602004007548T DE602004007548T2 DE 602004007548 T2 DE602004007548 T2 DE 602004007548T2 DE 602004007548 T DE602004007548 T DE 602004007548T DE 602004007548 T DE602004007548 T DE 602004007548T DE 602004007548 T2 DE602004007548 T2 DE 602004007548T2
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Germany
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sausage
sausage strand
separating element
pressure
cutting
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DE602004007548T
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Marcus Bernard Bontjer
Kasper Willem Van Den Berg
Jacob Jan Riemens
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Marel Meat BV
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Stork Townsend BV
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    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/006Separating linked sausages
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum phasenweisen Trennen eines Wurststrangs. Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Trennelement zum phasenweisen Trennen eines Wurststrangs gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 7 und auf eine Anordnung einer Mehrzahl solcher Trennelemente.
  • Beim Herstellen von Würsten tritt häufig auf, dass ein Wurststrang (der beispielsweise mittels eines Extrusionsvorgangs aus einem Teig oder einem Teig aus Gemüsematerial hergestellt wurde) in kleinere Segmente unterteilt werden muss (individuelle Würste). Ein solcher Wurststrang kann, obwohl dies nicht notwendigerweise sein muss, mit einer Hülle versehen sein, die beispielsweise auch mittels eines Extrusionsprozesses hergestellt sein kann.
  • Das US-Patent 4,418,447 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bearbeiten gefüllter Wursthüllen, was kombinierte formende und schneidende Arme zum Schneiden der gefüllten Wursthülle beinhaltet. Die Arme sind beide versehen mit einer V-förmigen Nut zum Pressen der Fleischemulsion aus der Hülle. Die leere Hülle kann sich dann aus den V-förmigen Nuten in verhältnismäßig enge Schlitze bewegen, die an der Spitze der V-förmigen Nuten angeordnet ist. Am Ende der Schlitze sind in Wechselwirkung stehende Schnittoberflächen vorhanden zum Schneiden der Wursthülle an dem geeigneten Punkt in dem Zyklus. Das Trennen gefüllter Wursthüllen wie in diesem US-Patent vorgestellt, ist zeitraubend und anfällig für Ausfälle. Ein weiterer Nachteil ist die schlechte Qualität der Trennung, die gemäß diesem Patent ausgeführt wird.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, verbesserte Mittel und ein verbessertes Verfahren bereitzustellen, mit dem ein Wurststrang in Phasen (engl.: Phases) in einer einfachen Art und Weise getrennt werden kann, so dass die Qualität der Unterteilung verbessert wird im Vergleich mit dem Stand der Technik.
  • Die Erfindung schafft für diesen Zweck ein Verfahren für eine phasenweise Trennung eines Wurststrangs gemäß Anspruch 1. Der Wurststrang wird vorzugsweise mit einer konstanten Geschwindigkeit bereitgestellt und entlang eines Teils des Transportpfades des Wurststranges wird das Trennungselement parallel zu dem Wurststrang vorwärts bewegt. Die unterschiedlichen Bearbeitungsschritte einer phasenweisen Trennung eines Wurststrangs werden somit mit einem einzelnen Trennungselement ausgeführt. Dies hat diverse Vorteile im Vergleich zu Verfahren gemäß dem Stande der Technik. Das Einschnüren des Wurststrangs kann somit für eine gewünschte Periode fortgesetzt werden. Für eine gute lokale Verschiebung (engl.: Displacement) des Wurstteigs muss der Teig für eine minimale Periode beiseite gepresst werden. Nur wenn diese Verschiebung für eine ausreichend lange Periode fortgesetzt wird, wird sich der Teig in dem gewünschten Zustand "setzen". Anders als im Stand der Technik ist es möglich, das Verfahren gemäß der Erfindung zu verwenden, um die Verschiebung so lange wie möglich fortzusetzen. Der Zeitraum, der für die Verschiebung benötigt wird, wird in der Praxis mit unterschiedlichen Wurstarten variieren (abhängig von der Qualität des Wurstteigs, den Ausmaßen des Wurststrangs und dem vorgesehenen Endergebnis). Zusätzlich kann die Geschwindigkeit, mit der sich die pressenden Bauteile aufeinander zubewegen, eingestellt werden, was weiter die Kontrolle des Trennungsprozesses erhöht. Ein anderer signifikanter Vorteil besteht darin, dass die Verschiebung des Teigs und die tatsächliche Trennung durch ein einzelnes Trennelement ausgeführt werden; Neupositionieren der Schneidmittel nach dem Ausführen der lokalen Einschnürung des Wurststrangs wird unnötig. Es ist daher nicht möglich, hierdurch irgendwelche Fehler während des Bearbeitens des Wurststrangs zu machen. Ein anderer wichtiger Vorteil ist, dass die Ausrichtung und die Form der vorzunehmenden lokalen Einschnürung frei gewählt werden kann. Die Form und Ausrichtung der Druckkörper kann schließlich wie gewünscht verändert werden; noch ist diese Möglichkeit gemäß dem Stande der Technik erhältlich. Es stellt sich somit heraus, dass besonders bevorzugte Resultate erreicht werden können, wenn das Einschnüren des Wurststrangs, das während des Bearbeitungsschrittes C) durchgeführt wird, eine Form eines länglichen Querschnittsbereichs mit einer länglichen Achse der Einschnürung aufweist, die im Wesentlichen quer zu der Schneidrichtung des Schneidbauteils liegt. Es ist als Erläuterung anzumerken, dass "aufeinander zubewegen" der pressenden Bauteile und der schneidenden Bauteile nicht notwendigerweise so zu verstehen ist, dass die Bewegung beider Bauteile gemeint ist. Dies ist eine Bewegung der Bauteile relativ zueinander, die in gleicher Weise erzielt wird, wenn eines der Bautei le stationär ist und das andere Bauteil relativ zu dem stationären Bauteil bewegt wird. Solch eine Bewegung nur eines Bauteils fällt auch in die Definition von "aufeinander zubewegen" der Bauteile.
  • Für die Unterteilung des Wurststrangs in individuelle Würste wird auch Verwendung gemacht von einem Rad mit einer Mehrzahl von Trennelementen. Ein Nachteil eines solchen Rades ist, dass die Qualität der abgetrennten Würste nicht immer befriedigend ist. In dem europäischen Patent 1263293 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum phasenweisen Trennen eines Wurststrangs beschrieben. Hierin wird Verwendung gemacht von zwei zusammenwirkenden Rädern, zwischen denen der Wurststrang zum Trennen zunächst an den Stellen zusammengepresst wird, an denen er später tatsächlich getrennt wird. An den Stellen, an denen er zusammengepresst wird, wird der Wurststrang dann mittels der Trennelemente getrennt. Ein Nachteil des Standes der Technik, der in dem europäischen Patent beschrieben ist, ist der, dass dann wenn der Wurststrang zwischen den beiden zusammenwirkenden Rädern zusammengepresst wird, die abgetrennten Würste noch nicht die optimale Qualität haben, und dass die Flexibilität einer solchen Vorrichtung begrenzt ist (unterschiedliche Räder müssen für unterschiedliche Wurstlängen montiert werden). Die geringere Qualität bezieht sich insbesondere auf Wurstenden, die nicht rund sind (beispielsweise "kistenförmig").
  • In einer noch weiteren bevorzugten Anwendung des Verfahrens wird der Wurststrang lokal zusammengeschnürt durch zumindest teilweises Verschieben des Wurstteiges örtlich von der Hülle. Die Hülle (auf die auch als "Haut" Bezug genommen wird) wird üblicherweise angeordnet, um den Wurstteig zu schützen und zu formen. Das Vorhandensein einer Hülle vereinfacht das Verfahren des Verschiebens des Wurstteigs; die Hülle erhöht die Kontrolle über die Bewegung des Wurstteigs. Der Wurstteig kann hier so verschoben werden, dass Hüllenabschnitte des Wurststrangs an gegenüberliegenden Seiten während dem Einschnüren des Wurststrangs wie gemäß dem Behandlungsschritt C) mit sich in Kontakt gebracht werden können. Für eine wirksame lokale Verschiebung können die pressenden Bauteile versehen sein mit zusammenwirkenden Kontaktoberflächen, zwischen denen der Wurststrang eingefasst ist. Die Wahl und Ausrichtung dieser Kontaktoberflächen kann frei festgelegt werden. Für eine weitere Vereinfachung und um eine "harte" Synchronisation des Betriebs der pressenden Bauteile und der Schneidbauteile eines Trennelementes zu erhalten, werden diese gemäß einer bevorzugten Variante durch einen gemeinsamen Antrieb betrieben. Die pressenden Bauteile können in parallelen Ebenen verschoben sein, oder sie können in derselben Ebene verschoben sein. In diesem letzteren Fall ist es möglich, den Teig vollständig aus einer Hülle entlang einer bestimmten Länge zu verschieben, beispielsweise über eine Länge von etwa 10 mm, oder eine Länge kleiner als 15 mm.
  • Die Erfindung schafft auch ein Trennelement zum phasenweisen Trennen eines Wurststrangs gemäß Anspruch 7. "Freigegebene Position" ist so zu verstehen, dass sie die Position meint, in der die Druckkörper einen Raum zwischen sich lassen, so dass ein Wurststrang ungehindert zwischen den Druckkörpern oder den Schneidkörpern angeordnet werden kann. In der Betriebsposition üben die Druckkörper einen Druck auf den Wurststrang aus, so dass der Wurststrang an einer Position eingeschnürt wird, in der er eingefasst ist. Die Schneidposition ist so zu verstehen, dass sie die Situation meint, in der die Schneidkörper, die vorzugsweise mit einer Schneidkante versehen sind, in einem kleinen Abstand voneinander angeordnet sind, so dass sie zusammen eine Schneidhandlung auf den Wurststrang ausüben. Dies bedeutet in der Praxis üblicherweise, dass die Schneidkörper sich wenigstens teilweise überlappen. Es ist von großer Wichtigkeit, dass die Druckkörper und die Schneidkörper so zusammengesetzt sind, dass sie dadurch ein einzelnes Trennelement bilden, mit dem der gesamte Vorgang des phasenweisen Trennens ausgeführt werden kann. Wegen der festen Kopplung der "gepaarten" Druckkörper und Schneidkörper ist es strukturell extrem einfach, von einem einzigen Antrieb für ein Trennelement Gebrauch zu machen. Die Integration der Druckkörper und der Schneidkörper in einer einzelnen Einheit führt zu den Vorteilen, wie sie bereits oben im Zusammenhang mit dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden.
  • In einer bevorzugten Variante umfasst das Trennelement auch Antriebsmittel, die mit den Druckkörpern und den Schneidkörpern verbunden sind. Diese können beispielsweise durch einen elektrischen Antrieb, pneumatische Antriebsmittel, hydraulische Antriebsmittel, Nockenmitnehmer, die mit dem Trennelement verbunden sind, und die dazu vorbereitet sind, mit Führungsnocken zusammenzu wirken (wie beispielsweise Scheiben oder Führungen (engl.: Discs or Tracks)) usw. gebildet sein. Es wird klar sein, dass es vorteilhaft ist, die Druckkörper und die Schneidkörper mit einem gemeinsamen Antriebsmittel zu koppeln.
  • Eine bevorzugte Ausführungsvariante ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktseite des Druckkörpers einer fest gekoppelten Anordnung von Druckkörper und Schneidkörper zur Kontaktseite des damit gekoppelten Schneidkörpers gerichtet ist. Dies wird unten näher erläutert werden unter Bezugnahme auf eine exemplarische Ausführungsform des Trennelementes gemäß der Erfindung, wie in den Figuren gezeigt. Für eine Mitverschiebung des Trennelementes mit dem Wurststrang ist es wünschenswert, dass das Trennelement durch einen verschiebbaren Halter getragen wird.
  • Die Erfindung schafft darüber hinaus eine Anordnung einer Mehrzahl von Trennelementen, wie oben beschrieben wurde, wobei die Trennelemente in einer Reihe angeordnet sind. Ein Wurststrang muss grundsätzlich an einer großen Anzahl von Positionen getrennt werden (unter einer festen und im Wesentlichen identischen beiderseitigen Beabstandung). Zusätzlich ist die Herstellung eines Wurststrangs üblicherweise ein kontinuierlicher Vorgang. Um nun eine ausreichende Trennkapazität zu schaffen, ist es vorteilhaft, eine Mehrzahl von Trennelementen nacheinander in der Linie des Wurststrangs zu betreiben. Die Trennelemente können somit an dem Äußeren eines drehbaren Rades angeordnet werden. Eine Alternative besteht darin, die Trennelemente auf einem endlosen Förderband zusammenzusetzen. Solche Systeme (Rad und endloses Förderband) machen es möglich, auch die phasenweise Trennung in einer kontinuierlichen Art und Weise auszuführen. Es ist zu bemerken, dass es auch möglich ist, eine Anzahl von Linien mit sukzessiven Trennelementen parallel und benachbart zueinander anzuordnen, so dass eine Mehrzahl von Wurststrängen simultan getrennt werden kann.
  • Für einen einfachen und kostengünstigen Antrieb davon werden die zusammengesetzten Trennelemente in einer bevorzugten Ausführungsform mit Nockenmitnehmern versehen, die mit einer Nockenführung zusammenwirken, die in gleicher Weise einen Teil der Anordnung bilden, wobei die Nockenmitnehmer und Nockenführung relativ zueinander verschiebbar sind.
  • Die Erfindung wird weiter erläutert werden auf der Basis der nicht limitierenden exemplarischen Ausführungsformen, die in den folgenden Figuren gezeigt sind, wobei
  • 1A eine perspektivische Ansicht eines Trennelementes gemäß der Erfindung vor dem Beginn eines phasenweisen Trennvorgangs zeigt,
  • 1B eine perspektivische Ansicht des in 1A gezeigten Trennelementes während einer ersten Phase des Trennvorgangs ist,
  • 1C eine perspektivische Ansicht des in den 1A und 1B gezeigten Trennelementes während einer zweiten Phase des Trennvorgangs ist,
  • 2A eine schematische Seitenansicht eines Trennelementes gemäß der Erfindung während einer ersten Phase des Trennvorgangs ist,
  • 2B eine schematische Seitenansicht des in 2A gezeigten Trennelementes während einer zweiten Phase des Trennvorgangs ist,
  • 3A eine schematische Seitenansicht eines Paares von zusammenarbeitenden Druckkörpern zeigt,
  • 3B eine schematische Seitenansicht einer alternativen Ausführungsvariante eines Paares von zusammenarbeitenden Druckkörpern zeigt,
  • 4 eine Seitenansicht einer Anordnung einer Mehrzahl von Trennelementen gemäß der Erfindung ist,
  • 5A einen Querschnitt durch einen Teil eines unbearbeiteten Wurststrangs zeigt,
  • 5B einen Querschnitt durch einen Teil eines teilweise bearbeiteten Wurststrangs zeigt, und
  • 5C einen Querschnitt durch einen Wurststrang zeigt, der in individuelle Würste unterteilt ist.
  • 1A zeigt ein Trennelement 1 gemäß der Erfindung, das einen bisher unbearbeiteten Wurststrang 2 umgreift. Zu diesem Zweck werden die Schneidkörper 3 (und die Druckkörper, die in dieser Figur nicht gezeigt sind) so weit auseinander bewegt, dass sie genügend Raum freilassen für den Durchgang des Wurststrangs 2. Schneidkörper 3 sind in einem Halter 5 zum Schwenken um eine Welle 4 angeordnet. Außerdem sind Nockenmitnehmer 6 gezeigt, die unter dem Halter 5 vorstehen und die mit den Schneidkörpern 3 und den Druckkörpern zum Verschieben davon gekoppelt sind. Eine erste Phase des Verfahrens zum Trennen des Wurststrangs 2 ist in 1B gezeigt. Die Schneidkörper 3 werden weiter auseinander geschwenkt durch Verschieben der Nockenmitnehmer 6. Hierdurch sichtbar geworden sind Druckkörper 7, die an dem Wurststrang 2 angreifen und diesen lokal einschnüren. Es ist zu bemerken, dass die Schneidkörper 3 jeweils fest in jedem Fall mit dem Druckkörper 7 gekoppelt sind, der an der gegenüberliegenden Seite des Wurststrangs 2 angeordnet ist. Dies wird weiter unter Bezugnahme auf die 2A und 2B erläutert werden. 1C zeigt die tatsächliche Trennung einer individuellen Wurst 8 von dem Wurststrang 2. Für diesen Zweck werden die Druckkörper 7 auseinander bewegt (relativ zu der Position, die in 1B gezeigt ist) und die Schneidkörper 3 werden simultan aufeinander in einer teilweise überlappenden Art und Weise zubewegt.
  • 2A zeigt schematisch zwei zusammengesetzte Paare 20, 21 entsprechender Druckkörper 22 und Schneidkörper 23, und Druckkörper 24 und Schneidkörper 25. Beide Paare 20, 21 können rotiert werden um eine Achse 26. 2A zeigt die Paare 20, 21 in einem Zustand, in dem die Druckkörper 22, 24 miteinander zusammenwirken. 2B zeigt dieselben Paare 20, 21 der entsprechenden Druckkörper 22 und Schneidkörper 23, und Druckkörper 24 und Schneidkörper 25, doch nun in einem Zustand, in dem die Schneidkörper 23, 25 miteinander zusammenarbeiten.
  • 3A zeigt eine mögliche Ausbildung von zwei Druckkörpern 30, 31. Die Ausnehmungen 33 sind hierin in den Kontaktseiten 32 der Druckkörper 30, 31 vorgesehen, um somit die Form der Einschnürung zu definieren, die ein Wurststrang annehmen wird. 3B zeigt zwei weitere Druckkörper 34, 35, dessen Kontaktseiten 36 eine Orientierung aufweisen, die sich von den Kontaktseiten 32 der Druckkörper 30, 31, die in 3A gezeigt sind, unterscheidet. Die Position einer Einschnürung des Wurststrangs, die durch die Druckkörper 34, 35 erzeugt wird, wird außerdem eine vorbestimmte Orientierung aufweisen.
  • 4 zeigt eine Anordnung 41 einer Mehrzahl von Trennelementen 42 in Form eines Rades 42. Dieses Rad 42 ist drehbar um eine Achse 43. Durch Drehung des Rades 43 bewegen sich die Nockenmitnehmer 44 der individuellen Trennelemente 42 über eine Nockenführung 45 in stationärer Position. Ein kontinuierlicher Wurststrang 46 wird gemäß Pfeil P1 dem Rad 42 zugeführt, woraufhin die individuellen Trennelemente 42, betätigt durch die Nockenführung 45, den phasenweisen Trennvorgang wie in den 1A bis 1C dargestellt ist, ausführen. Nach dem Passieren durch den phasenweisen Trennvorgang werden abgetrennte Würste 47 durch einen Bandförderer 48 entsprechend dem Pfeil P2 abgegeben.
  • 5A bis 5C zeigen schließlich den Wurststrang 51 und die abgetrennten Würste 52 in aufeinander folgenden Phasen des Bearbeitens. Der Wurststrang 51 wie in 5A gezeigt, weist einen mittigen Bereich auf, der aus Teig 53 besteht (beispielsweise ein Teig, der aus Tier- und/oder Gemüse-Material gebildet ist), der von einer Hülle 54 eingeschlossen ist. Nach einem ersten Verarbeiten des Wurststrangs 51 mittels Druckkörper (nicht in 5B gezeigt) wird eine lokale Einschnürung 55 in dem Wurststrang 51 erzeugt. Nach dem Vervollständigen der Trennung verbleiben von dem Wurststrang 51 nur die individuellen Würste 52, siehe 5C. Insbesondere das Beenden und Verschließen (Einhüllen des Wurstteigs 53 durch die Hülle 54) der äußeren Enden 56 der Würste 52 kann direkt als ein Ergebnis des Anwendens des Verfahrens und/oder der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kontrolliert bzw. gesteuert werden.

Claims (15)

  1. Verfahren zur phasenweisen Trennung eines Wurststrangs (2, 46, 51), das die folgenden Verfahrensschritte umfasst: A) Zuführen eines Wurststrangs (2, 46, 51), B) Positionieren des Wurststrangs (2, 46, 51) relativ zu einem Trennelement (1, 42), C) Bewegen von mindestens zwei Druckkörpern (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35), die Teil des Trennelements (1, 42) bilden, aufeinander zu mit einer ersten Bewegung, sodass der Wurststrang (2, 46, 51) örtlich eingeschnürt wird, D) Bewegen der Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) auseinander und E) Bewegen von mindestens zwei Schneidekörpern (3, 23, 25), die Teil desselben Trennelements (1, 42) bilden, zueinander, sodass der Wurststrang (2, 46, 51) in der Position des in Schritt C) örtlich eingeschnürten Wurststrangs (2, 46, 51) getrennt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wurststrang (2, 46, 51) mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit zugeführt wird und dass entlang eines Teils des Transportpfads des Wurststrangs (2, 46, 51) das Trennelement (1, 42) parallel zum Wurststrang (2, 46, 51) vorwärtsbewegt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wurststrang (2, 46, 51) örtlich eingeschnürt wird, indem zumindest teilweise Wurstteig (53) örtlich von einer den Wurstteig (53) umschließenden Hülle (54) verdrängt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wurstteig (53) auf eine Weise verdrängt wird, dass Teile der Hülle (54) des Wurststrangs (2, 46, 51) an gegenüberliegenden Seiten miteinander in Kontakt gebracht werden, während der Wurststrang (2, 46, 51) gemäß Verfahrenschritt C) eingeschnürt wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) mit zusammenwirkenden Kontaktflächen (32, 36) versehen sind, zwischen denen der Wurststrang (2, 46, 51) eingeschlossen ist.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) und die Schneidekörper (3, 23, 25) eines Trennelements (1, 42) von einem gemeinsamen Antrieb betrieben werden.
  7. Trennelement (1, 42) zur phasenweisen Trennung eines Wurststrangs (2, 46, 51), das umfasst: – mindestens zwei Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35), welche Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) relativ verschiebbar sind zwischen einer freigegebenen Position und einer Arbeitsposition, in der die Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) dichter beieinander sind als in der freigegebenen Position, und – mindestens zwei Schneidekörper (3, 23, 25), die beide mit einem Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) fest gepaart sind, welche Schneidekörper (3, 23, 25) zwischen einer freigegebenen Position und einer Schneideposition relativ verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der gepaarte Schneidekörper (3, 23, 25) und Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) sich an unabhängigen Armen befinden, die sich an gegenüberliegenden Seiten des zu trennenden Wurststrangs (2, 46, 51) befinden.
  8. Trennelement (1, 42) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (1, 42) auch Antriebsmittel umfasst, die mit den Druckkörpern (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) und Schneidekörpern (3, 23, 25) verbunden sind.
  9. Trennelement (1, 42) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) und Schneidekörper (3, 23, 25) an gemeinsame Antriebsmittel gekuppelt sind.
  10. Trennelement (1, 42) nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktseite (32, 36) des Druckkörpers (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) eines fest verbundenen Paares (20, 21) aus Druckkörper (7, 22, 24, 30, 31, 34, 35) und Schneidekörper (3, 23, 25) gegen die Kontaktseite des damit verbundenen Schneidekörpers (3, 23, 25) gerichtet ist.
  11. Trennelement (1, 42) nach einem der Ansprüche 7-10, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (1, 42) von einem verschiebbaren Halter (5) getragen wird.
  12. Anordnung (41) von einer Vielzahl von Trennelementen (1, 42) nach einem der Ansprüche 7-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennelemente (1, 42) auf einer Linie angeordnet sind.
  13. Anordnung (41) von Trennelementen (1, 42) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Trennelementen (1, 42) konstant ist.
  14. Anordnung (41) von Trennelementen (1, 42) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennelemente (1, 42) am Umfang eines drehbaren Rads (43) angeordnet sind.
  15. Anordnung (41) von Trennelementen (1, 42) nach einem der Ansprüche 12-14, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennelemente (1, 42) mit Nockenführungen (6, 44) versehen sind, die mit einer Nockenbahn (45) zusammenwirken, die ebenfalls Teil der Anordnung (41) bildet, welche Nockenführungen (6, 44) und Nockenbahn (45) relativ verschiebbar sind.
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