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DE602004007333T2 - Verfahren zum Herstellen eines Ankers für eine elektrische Maschine und Anker hergestellt mit dem Verfahren - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Ankers für eine elektrische Maschine und Anker hergestellt mit dem Verfahren Download PDF

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DE602004007333T2
DE602004007333T2 DE602004007333T DE602004007333T DE602004007333T2 DE 602004007333 T2 DE602004007333 T2 DE 602004007333T2 DE 602004007333 T DE602004007333 T DE 602004007333T DE 602004007333 T DE602004007333 T DE 602004007333T DE 602004007333 T2 DE602004007333 T2 DE 602004007333T2
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DE
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slot
armature
conductor
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conductors
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DE602004007333T
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English (en)
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DE602004007333D1 (de
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Masami Kariya-city Aichi-pref. Niimi
Tsutomu Kariya-city Aichi-pref. Shiga
Masanori Kariya-city Aichi-pref. Oomi
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Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Ankers einer drehenden elektrischen Maschine gemäß Anspruch 1, sowie einen mit diesem Verfahren hergestellten Anker gemäß Anspruch 5.
  • 2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
  • Aus der US-A-6,018,209 ist eine drehende elektrische Maschine bekannt, die für einen Hochleistungs- und Hochgeschwindigkeitsbetrieb geeignet ist, wobei diese drehende elektrische Maschine aus einem Starter für einen Verbrennungsmotor bestehen kann. Bei dieser bekannten Konstruktion sind ein oberer Wicklungsstab und ein unterer Wicklungsstab in Schlitzen eines Ankerkerns angeordnet. Die oberen Wicklungsstäbe weisen obere Wicklungsendabschnitte auf, die sich in Radialrichtung von dem Aussenumfang des Ankerkerns erstrecken und zusammen eine Kollektorlauffläche bilden, mit der ein Bürstenelement in Kontakt steht. Die oberen Wicklungsendabschnitte und Wicklungsendabschnitte der unteren Wicklungsstäbe werden durch einer Befestigungskappe festgehalten, die zwischen einer Welle der drehenden elektrischen Maschine und den oberen Wicklungsendabschnitten befestigt ist, sowie auch durch ein Abstandselement, das zwischen den oberen Wicklungsendabschnitten und den unteren Wicklungsendabschnitten angeordnet ist, so dass die Kollektorlauffläche selbst unter Bedingungen einer Wärmeausdehnung oder eines Hochgeschwindigkeitsbetriebs problemlos gehalten werden kann.
  • Aus der WO 03/009988 A ist ein Verfahren zum Isolieren von Statorwicklungen bekannt. Dieses bekannte Verfahren dient zur Anbringung einer Hauptisolierung an Leiterstäben, insbesondere Leiterstäben, die für Statorwicklungen vorgesehen sind, so dass die Leiterstäbe einen rechteckigen Querschnitt besitzen. Das bekannte Verfahren umfasst die folgenden Schritte: Verbinden der einzelnen Verbindungsstäbe mit einem quasi-unendlichen Verbindungsstab, der einen rechteckigen Querschnitt besitzt; Ummanteln des quasi-unendlichen Verbindungsstabes mit einer Hauptisolierung, und Abnehmen oder Entfernen der nicht verwendbaren Verbindungspunkte.
  • In neuerer Zeit wird es immer wichtiger, Kraftfahrzeugteile zu entwickeln, die ein geringes Gewicht und eine geringe Größe besitzen, um den Kraftstoffverbrauch in einem Kraftfahrzeug zu senken und sich dadurch des Problems der Erderwärmung anzunehen. Ein Beisipel für einen leichten und kleinen Motor, der von einem der Erfinder der vorliegenden Erfindung erfunden wurde, ist in der JP-B2-2924605 beschrieben. Bei dem Anker dieses Motors ist kein herkömmlicher Kollektor vorgesehen, sondern es wird ein Kollektor verwendet, der von einem Teil der Leiter gebildet wird, welche in einem Ankerkern angeordnet sind. Ein Paar von Leitern, bestehend aus einem inneren Leiter und einem äusseren Leiter, die jeweils U-förmig ausgebildet sind, ist in jeden der Schlitze eingesetzt, die in dem Ankerkern ausgebildet sind. Enden der Leiter sind elektrisch und mechanisch verbunden, um so eine Ankerwicklung zu bilden.
  • Bei dem in der JP-B2-2924605 beschriebenen Anker werden die Leiter jedoch vor ihrem Einsetzen in die Schlitze in eine U-Form gebracht, und entlang der axialen Stirnflächen des Ankerkerns angeordnete Leiterabschnitte müssen bezogen auf die Radialrichtung schräg gestellt werden. Der Leiter muss einzeln unter Verwendung einer komplexen Stufenpresse geformt werden, weshalb es schwierig war, die Herstellungsgeschwindigkeit weiter zu verbessern. Ferner war es nicht einfach, Leiter, die jeweils eine U-Form und schräg gestellte Enden aufweisen, in die Schlitze des Ankerkerns einzusetzen. Es bestand daher eine gewisse Einschränkung für die Verbesserung der Herstellungsgeschwindigkeit in einer automatisierten Montagelinie.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Anker einer drehenden elektrischen Maschine mit einer höheren Ausgangsleistung sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung zur Verfügung zu stellen. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es insbesondere, das Verfahren zur Herstellung des Ankers, der eine geringe Größe und ein geringes Gewicht besitzt, zu beschleunigen.
  • Gemäß dem Verfahren der Erfindung wird die oben genannte Aufgabe durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
  • Verbesserte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Ankers resultieren aus den Unteransprüchen 2 bis 4.
  • Der erfindungsgemäße, mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Anker resultiert aus Anspruch 5.
  • Verbesserte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Ankers resultieren aus den Unteransprüchen 6 bis 9.
  • Der Anker ist zusammengesetzt aus einem Ankerkern, der durch Schichtung mehrerer Stahlplatten hergestellt ist, einer Ankerwicklung, die in Schlitzen angeordnet ist, welche in dem Ankerkern ausgebildet sind, und einer Ankerwelle, die mittels Einfügen unter Krafteinwirkung in eine mittige Öffnung des Ankerkerns mit dem Ankerkern verbunden ist. Die Ankerwicklung ist aus mehreren Leitern zusammengesetzt, die elektrisch miteinander verbunden sind. In jedem Schlitz des Ankerkerns ist ein innerer Leiter an einem Innenabschnitt des Schlitzes und ein äusserer Leiter an einem Aussenabschnitt des Schlitzes angeordnet. Der innere und der äussere Leiter setzen sich jeweils zusammen aus einem Schlitzeinlageabschnitt und einem Paar von Seitenabschnitten, die sich von den beiden Enden des Schlitzeinlageabschnitts erstrecken.
  • Der Anker wird auf die folgende Weise hergestellt. Es wird ein Stableiter gebildet, der mehrere, in einer geraden Linie verbundene Leiter aufweist. Daraufhin werden einzelne Leiter aus dem Stableiter geschnitten. Zuerst wird in jeden Schlitz der Schlitzeinlageabschnitt des inneren Leiters eingesetzt, und die Seitenabschnitte werden so auf die axialen Stirnflächen des Ankerkerns hin gebogen, dass die Seitenabschnitte im Wesentlichen parallel zu den axialen Stirnflächen positioniert sind. Die Seitenabschnitte werden um einen vorgegebenen Winkel α bezogen auf die Radialrichtung schräg gestellt. Der Schrägstellvorgang kann zeitgleich mit dem Biegevorgang durchgeführt werden.
  • Daraufhin wird in jeden Schlitz der Schlitzeinlageabschnitt eines äusseren Leiters eingesetzt und durch Umbiegen von Klauen, die an der offenen Kante des Schlitzes ausgebildet sind, fest in dem Schlitz gehalten. Die Seitenabschnitte des äusseren Leiters werden auf die gleiche Weise wie bei dem inneren Leiter gebogen und schräg gestellt. Die Seitenabschnitte des äusseren Leiters werden jedoch um einen anderen vorgegebenen Winkel β in der zu dem Winkel α entgegengesetzten Richtung schräg gestellt. Daraufhin werden Enden der Seitenabschnitte sowohl des inneren und als auch des äusseren Leiters durch Schweissen elektrisch und mechanisch verbunden, um die Ankerwicklung auszubilden. Schließlich wird eine Ankerwelle durch Krafteinwirkung in die mittige Öffnung des Ankerkerns eingefügt.
  • Die Leiter werden nicht vor ihrem Einsetzen in die Schlitze in eine U-Form gebogen. Daher ist die Herstellung des Stableiters mit mehreren, in einer geraden Linie verbundenen Leitern einfach und schnell. Die Leiter können leicht in die Schlitze eingesetzt werden, da sie gerade sind. Nachdem die Leiter in die Schlitze eingesetzt wurden, werden sie auf die axialen Stirnflächen des Ankerkerns hin gebogen und schräg gestellt. Somit ist der Vorgang des Montierens der Leiter am Ankerkern vereinfacht. Wenn der Biegevorgang und der Schrägstellvorgang zur gleichen Zeit durchgeführt werden, wird das Herstellungsverfahren weiter beschleunigt.
  • Die Aussenfläche der kreisförmig auf der axialen Stirnfläche des Ankerkerns angeordneten Seitenabschnitte wird als Kollektorlauffläche verwendet, mit der Bürsten in Gleitkontakt stehen. Eine Querschnittfläche jedes Seitenabschnitts ist so eingestellt, dass dessen elektrischer Widerstand über seine gesamte Länge gleichförmig ist. Da die Aussenfläche der Seitenabschnitte als Kollektorlauffläche verwendet wird, ohne einen herkömmlichen Kollektor zu verwenden, ist die axiale Länge des Ankers beträchtlich verkürzt.
  • Weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind noch leichter ersichtlich nach einem besseren Verständnis der bevorzugten Ausführungsform, die nachstehend unter Bezugnahme auf die nachfolgende Zeichnung beschrieben wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Es zeigt:
  • 1 eine Querschnittansicht des Ankers einer drehenden elektrischen Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Querschnittansicht des Ankers entlang der in 1 gezeigten Linie II-II;
  • 3A eine Draufsicht auf einen inneren Leiter, der in Form einer kontinuierlichen Linie ausgebildet ist;
  • 3B eine Seitenansicht des gleichen inneren Leiters, der in 3A gezeigt ist;
  • 4A eine Draufsicht auf einen äusseren Leiter, der in Form einer kontinuierlichen Linie ausgebildet ist;
  • 4B eine Seitenansicht des gleichen äusseren Leiters, der in 4A gezeigt ist;
  • 5A5C eine Abfolge des Zusammenbauvorgangs eines Ankers;
  • 6 eine Querschnittansicht des Ankers entlang der in 1 gezeigten Linie II-II, wobei auf dem Aussenumfang ausgebildete Klauen noch nicht geschlossen sind;
  • 7 eine Draufsicht auf eine axiale Stirnfläche eines Ankers, an der ein Kollektor ausgebildet ist, bei Betrachtung in einer Axialrichtung des Ankers; und
  • 8 eine Ansicht ähnlich der von 7, die einen kombinierten Vorgang des Biegens und Schrägstellens von Seitenabschnitten von Leitern zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Es wird nun eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. Bei dieser Ausführungsform wird die vorliegende Erfindung auf einen Anker eines Startermotors zum Andrehen eines Verbrennungsmotors angewendet. Gemäß der Darstellung in 1 ist der Anker 1 zusammengesetzt aus einem Ankerkern 3, einer Ankerwelle 2, die fest mit der Mitte des Ankerkerns 3 verbunden ist, und Leitern 7, 8, die in Schlitze 3b des Ankerkerns 3 eingesetzt sind. Gestrichpunktete Linien zeigen Positionen der Leiter 7, 8 vor dem Biegen ihrer Seitenabschnitte.
  • Die Ankerwelle 2 ist drehend von einem Paar von Lagern 4, 5 getragen, das ortsfest in einem Motorgehäuse (nicht gezeigt) gehalten ist. An einem linken Ende (in 1) der Ankerwelle 2 ist ein Sonnenrad 6 vorgesehen, das Teil eines Planetengetriebe-Untersetzungsmechanismus ist. Mit anderen Worten, das Drehmoment des Ankers 1 wird durch den Planetengetriebe-Untersetzungsmechanismus auf ein Ritzel einer Kraftmaschine übertragen. Der Ankerkern 3 ist aus einer Schichtung von mehreren dünnen Stahlplatten gebildet, die jeweils eine mittige Öffnung 3a und mehrere, auf ihrem Aussenumfang ausgebildete Ausnehmungen aufweisen. Die Ankerwelle 2 ist unter Krafteinwirkung in die mittige Öffnung 3a des geschichteten Ankerkerns 3 eingefügt, und die Ausnehmungen jeder Kernplatte fluchten so miteinander, dass sie Schlitze 3b um den Aussenumfang des Ankerkerns 3 bilden. Gemäß der Darstellung in 6 ist ein Paar Klauen 3c an jedem offenen Ende des Schlitzes 3b ausgebildet.
  • Ein innerer Leiter 7 und ein äusserer Leiter 8 sind in jeden Schlitz 3b eingesetzt, wobei der innere Leiter 7 am Boden des Schlitzes 3b und der äussere Leiter 8 auf dem inneren Leiter positioniert ist, wie in 1 gezeigt ist. Gemäß der Darstellung in 3A und 3B ist der innere Leiter 7 zusammengesetzt aus einem Schlitzeinlageabschnitt 7a und einem Paar von Seitenabschnitten 7b, die auf beiden Seiten des Schlitzeinlageabschnitts 7a ausgebildet sind. Ein Stableiter 70 mit einer Mehrzahl von inneren Leitern 7, die geradlinig verbunden sind, wird von einem Stab mit einem quadratischen oder rechteckigen Querschnitt gebildet (der in den 3A und 3B gezeigte Stab besitzt einen quadratischen Querschnitt). Einzelne innere Leiter 7 werden aus dem Stableiter 70 geschnitten.
  • Die Breite des in 3A gezeigten Schlitzeinlageabschnitts 7a ist gleich seiner Dicke Ti, wie in 3B gezeigt ist, und seine Länge ist im Wesentlichen gleich einer axialen Länge des Schlitzes 3b des Ankerkerns 3. Ein Biegeabschnitt 7c ist zwischen dem Schlitzeinlageabschnitt 7a und dem Seitenabschnitt 7b gebildet. Somit weist ein innerer Leiter 7 zwei Biegeabschnitte 7c auf. Die Breite des Biegeabschnitts 7c ist größer als diejenige des Schlitzeinlageabschnitts 7a, und seine Dicke ti ist geringer als die Dicke Ti des Schlitzeinlageabschnitts 7a.
  • Die Breite des Seitenabschnitts 7b nimmt gemäß der Darstellung in 3A zur Spitze hin allmählich ab (verjüngt), und gemäß der Darstellung in 3B ist seine Dicke gleich derjenigen des Schlitzeinlageabschnitts 7a und über seine gesamte Länge gleichförmig gemacht. Am Ende des Seitenabschnitts 7b ist ein Ansatz 7d so ausgebildet, dass er auf einen Seitenabschnitt 8b des äusseren Leiters 8 hin vorsteht, wenn der Seitenabschnitt 7b gebogen wurde, wie in in 1 gezeigt ist.
  • Der äussere Leiter 8 ist auf ähnliche Weise wie der innere Leiter 7 ausgebildet. Gemäß der Darstellung in den 4A und 4B ist der äussere Leiter 8 zusammengesetzt aus einem Schlitzeinlageabschnitt 8a und einem Paar von Seitenabschnitten 8b, die auf beiden Seiten des Schlitzeinlageabschnitts 8a ausgebildet sind. Ein Stableiter 80, der eine Mehrzahl von geradlinig verbundenen, äusseren Leitern 8 aufweist, ist aus einem Stab mit einem quadratischen oder rechteckigen Querschnitt gebildet (der in den 4A und 4B gezeigte Stab besitzt einen quadratischen Querschnitt). Einzelne äussere Leiter 8 werden aus dem Stableiter 80 geschnitten.
  • Die Breite des in 4A gezeigten Schlitzeinlageabschnitts 8a ist gleich seiner in 4B gezeigten Dicke To, und seine Länge ist etwas größer als die axiale Länge des Schlitzes 3b des Ankerkerns 3. Ein Biegeabschnitt 8c ist zwischen dem Schlitzeinlageabschnitt 8a und dem Seitenabschnitt 8b gebildet. Somit weist ein äusserer Leiter 8 zwei Biegeabschnitte 8c auf. Die Breite des Biegeabschnitts 8c ist größer als diejenige des Schlitzeinlageabschnitts 8a, und seine Dicke "to" an dem Biegeabschnitt 8c ist geringer als die Dicke To des Schlitzeinlageabschnitts 8a.
  • Die Breite des Seitenabschnitts 8b nimmt gemäß der Darstellung in 4A auf die Spitze zu allmählich ab (verjüngt), und seine Dicke nimmt von dem Biegeabschnitt 8c auf das Ende des Seitenabschnitts 8b hin allmählich zu, wie in 4B gezeigt ist. Im Ergebnis ist der Seitenabschnitt 8b so ausgebildet, dass seine Querschnittfläche über seine gesamte Länge im Wesentlichen gleich ist. Ein Ansatz 8d ist so ausgebildet, dass er sich auf einen Seitenabschnitt 7b des inneren Leiters 7 hin erstreckt, wenn der Seitenabschnitt 8b gebogen wurde, wie in 1 gezeigt ist. Eine der axialen Oberflächen, die von den Seitenabschnitten 8b gebildeten wird, wird als Kollektorlauffläche verwendet, die von Bürsten gleitend kontaktiert wird.
  • Es wird nun unter Bezugnahme auf die 5A5C ein Verfahren zum Zusammenbauen des Ankers 1 beschrieben.
    • a) Die inneren Leiter 7 werden in die Schlitze 3b eingesetzt und am Boden der Schlitze 3b positioniert.
    • b) Daraufhin werden die beiden Seitenabschnitte 7b, die sich zu beiden axialen Seiten des Ankerkerns 3 erstrecken, in einem im Wesentlichen rechten Winkel gebogen, so dass sie entlang der axialen Stirnflächen des Ankerkerns 3 positioniert sind. Nach dem Einsetzen aller Schlitzeinlageabschnitte 7a der inneren Leiter 7 in die Schlitze 3b können ihre Seitenabschnitte 7b gleichzeitig gebogen werden, oder die Seitenabschnitte 7b können einer nach dem anderen gebogen werden.
    • c) Die entlang der axialen Oberfläche des Ankerkerns 3 positionierten Seitenabschnitte 7b werden um einen vorgegebenen Winkel α (nicht gezeigt) bezogen auf eine radiale Linie, welche die Mitte der Schlitze 3b und die Mitte des Ankerkerns 3 verbindet, schräg gestellt. Die Seitenabschnitte 7b werden so positioniert, dass sie einander nicht berühren. Eine aus Kunststoff bestehende Isolierplatte 9 wird zwischen der axialen Stirnfläche des Ankerkerns 3 und den Seitenabschnitten 7b des inneren Leiters 7 angeordnet.
    • d) Die Schlitzeinlageabschnitte 8a der äusseren Leiter 8 werden in die Schlitze 3b eingesetzt und auf den Schlitzeinlageabschnitten 7b der inneren Leiter 7 positioniert. Gemäß der Darstellung in 2 ist der Schlitzeinlageabschnitt 8a des äusseren Leiters 8 von dem Schlitzeinlageabschnitt 7a des inneren Leiters 7 durch ein Isolierpapier 10 isoliert. Die beiden Schlitzeinlageabschnitte 7a, 8a sind ebenfalls durch das Isolierpapier 10 von dem Ankerkern 3 isoliert.
    • e) Die auf dem Aussenumfang des Ankerkerns 3 ausgebildeten Klauen 3c (s. 6) werden umgebogen, um die Öffnungen der Schlitze 3b zu verschließen (s. 2). Dadurch werden die in die Schlitze 3b eingesetzten inneren Leiter 7 und äusseren Leiter 8 fest in diesen gehalten.
    • f) Der Seitenabschnitt 8b wird an dem Biegeabschnitt 8c in einem im Wesentlichen rechten Winkel gebogen, so dass der Seitenabschnitt 8b entlang (parallel zu) der axialen Stirnfläche des Ankerkerns 3 positioniert ist. Nach dem Einsetzen aller Schlitzeinlageabschnitte 8a der äusseren Leiter 8 können die Seitenabschnitte 8b gleichzeitig gebogen werden oder einer nach dem anderen gebogen werden.
    • g) Die parallel zu der axialen Stirnfläche des Ankerkerns 3 gebogenen Seitenabschnitte 8b werden um einen vorgegebenen Winkel β (β > α) bezogen auf die radiale Linie, welche die Mitte des Schlitzes 3b und die Mitte des Ankerkerns 3 verbindet, schräg gestellt. Bei diesem Vorgang werden die Seitenabschnitte 8b in einer Richtung schräg gestellt, die zu der Schrägstellrichtung der Seitenabschnitte 7b der inneren Leiter 7 entgegengesetzt ist. Die Seitenabschnitte 8b werden in einer Form gemäß der Darstellung in 7 angeordnet. Die Seitenabschnitte 8b werden so positioniert, dass sie einander nicht berühren. Eine Isolierscheibe 11 mit einer mittigen Öffnung 11a (in 1 gezeigt) wird zwischen den Seitenabschnitten 7b der inneren Leiter 7 und den Seitenabschnitten 8b der äusseren Leiter 8 angeordnet. Die Dicke der Isolierscheibe 11 ist so eingestellt, dass sie im Wesentlichen gleich der Höhe ist, die durch Addieren der Höhe des Ansatzes 7d des innereren Leiters 7 und des Ansatzes 8d des äusseren Leiters 8 erhalten wird. Der Aussenumfang der Ansätze 7d, 8d wird jeweils so positioniert, dass er an der mittigen Öffnung 11a der Isolierscheibe 11 anliegt, wie in den 1, 5B und 5C dargestellt ist.
    • h) Die beiden Ansätze 7d und 8d werden zusammengeschweisst, um eine elektrische und mechanische Verbindung zwischen ihnen herzustellen, wodurch Verbindungsabschnitte 12 gebildet werden, wie in 5B gezeigt ist.
    • i) Zuletzt wird die Ankerwelle 2 unter Krafteinwirkung in die mittige Öffnung 3a des Ankerkerns 3c eingefügt, wodurch die Ankerwelle 2 fest mit dem Ankerkern 3 verbunden wird.
  • Es werden nun die Vorteile aufgeführt, die mit der vorausgehend beschriebenen Ausführungsform erzielt werden. Es ist nicht erforderlich, den inneren und den äusseren Leiter 7, 8 vor ihrem Einsetzen in die Schlitze 3b des Ankerkerns 3 in eine U-Form zu bringen (was der herkömmlichen Vorgehensweise entspricht). Daher kann ein geradliniger Stableiter, der mehrere geradlinig verbundene innere bzw. äussere Leiter aufweist, beispielsweise mittels eines Walzvorgangs einfach hergestellt werden. Mit anderen Worten, der innere und der äussere Leiter können ohne die Verwendung einer kostspieligen Stufenpresse kontinuierlich und wirtschaftlich hergestellt werden. Da der innere und der äussere Leiter 7, 8 eine geradlinige Form besitzen (und nicht die U-Form wie in dem herkömmlichen Fall), werden die Leiter 7, 8 bei dem Einsetzvorgang einfach und lagerichtig in den Schlitzen 3b positioniert. Somit kann der Einsetzvorgang beschleunigt werden.
  • Da die beiden Ansätze 7d und 8d einander gegenüber liegend positioniert und zusammengeschweisst werden, wie in 5B gezeigt ist, erstreckt sich der Verbindungsabschnitt 12 nicht in der Axialrichtung über die Aussenfläche der Seitenabschnitte 8b der äusseren Leiter 8 hinaus. Daher kann die axiale Länge des Ankers 1 im Vergleich mit derjenigen eines herkömmlichen Ankers verringert werden. Da der Schweissvorgang zum Verbinden der beiden Ansätze 7d, 8d vor dem Einfügen der Ankerwelle 2 in den Ankerkern 3 ausgeführt wird, können Werkzeuge und Vorrichtungen zum Durchführen des Schweissvorgangs einfach und ohne Behinderung durch die Ankerwelle 2 positioniert werden. Da der Aussenumfang der Ansätze 7d, 8d jeweils an der inneren Öffnung 11a der Isolierscheibe 11 anliegt, kann eine auf die Seitenabschnitte 8b einwirkende Zentrifugalkraft teilweise von der Isolierscheibe 11 aufgenommen werden. Dadurch widersteht der Anker 1 einer höheren Drehzahl.
  • Da die Seitenabschnitte 7b, 8b des inneren bzw. des äusseren Leiters 7, 8 nach dem Einsetzen der Schlitzeinlageabschnitte 7a, 7b in die Schlitze 3b auf die axialen Oberflächen des Ankerkerns 3 hin gebogen werden, stellen die Ansätze 7d, 8d kein Hindernis für ein reibungsloses Einsetzen der Leiter 7, 8 in den Ankerkern 3 dar. Da die in die Schlitze 3b eingesetzten äusseren Leiter 8 durch Umbiegen der Klauen 3c fest gehalten sind, und daraufhin die Seitenabschnitte 8b auf die axiale Oberfläche des Ankerkerns 3 hin gebogen werden, ist es nicht nötig, die äusseren Leiter 8 während des Vorgangs des Biegens der Seitenabschnitte 8b mit Vorrichtungen oder Werkzeugen zu halten. Der Biegevorgang wird entsprechend vereinfacht und beschleunigt.
  • Da die Biegeabschnitte 7c, 8c des inneren und des äusseren Leiters 7, 8 mit einer geringeren Dicke als die Schlitzeinlageabschnitte 7a, 8a gefertigt sind, können die Seitenabschnitte 7b, 8b einfach und präzise gebogen werden. Daher kann der Biegevorgang mit einer kleineren Biegekraft durchgeführt werden, und das Positionieren der vorspringenden Abschnitte 7d, 8d kann auf einfache Weise so vorgenommen werden, dass sie einander genau gegenüber liegen.
  • Da die axiale Oberfläche der Seitenabschnitte 8b als Kollektorlauffläche verwendet wird, ist kein herkömmlicher zylindrischer Kollektor mehr vorhanden, der mit der Ankerwelle 2 verbunden werden muss. Daher kann der Anker 1 kleiner und leichter gemacht werden. Da die Breite des Seitenabschnitts 8b des äusseren Leiters 8 gemäß der Darstellung in 7 so eingestellt ist, dass sie von innen nach aussen allmählich zunimmt, wird eine größere Fläche als Kollektorlauffläche genutzt. Die Dicke des Seitenabschnitts 8b ist so eingestellt, dass sie sich im umgekehrten Verhältnis zu dessen Breite ändert, und dadurch ist die Querschnittfläche des Seitenabschnitts 8b über dessen gesamte Länge im Wesentlichen gleich. Somit kann der elektrische Widerstand in dem Seitenabschnitt 8b niedrig gehalten werden, und es kann eine höhere Ausgangsleistung erzielt werden.
  • Eine modifizierte Form der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 8 beschrieben. Bei dieser modifizierten Form werden die Seitenabschnitte 7b, 8b des inneren und des äusseren Leiters 7, 8 zeitgleich mit ihrem Biegen auf die axiale Oberfläche des Ankerkerns 3 hin schräg gestellt. Auch wenn 8 nur einen Vorgang des gleichzeitigen Biegens und Schrägstellens (um einen Versatzwinkel β) der Seitenabschnitte 8b der äusseren Leiter 8 zeigt, werden die Seitenabschnitte 7b der inneren Leiter 7 auf ähnliche Weise gebogen und schräg gestellt (um einen Winkel α in der entgegengesetzten Richtung zu β). Da die Biegeabschnitte 7c, 8c des inneren und des äusseren Leiters 7, 8 zur gleichen Zeit gebogen und schräg gestellt werden, kann der Schrägstellungsvorgang ausgeführt werden, ohne von einer in einem vorausgehenden Vorgang, d.h. dem Biegevorgang, hervorgerufenen Kaltverfestigung behindert zu werden. Dadurch wird der Vorgang zur Herstellung des Ankers 1 weiter beschleunigt.
  • Auch wenn die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die vorausgehend erörterte, bevorzugte Ausführungsform gezeigt und beschrieben wurde, dürfte es für den Fachmann ersichtlich sein, dass Änderungen an der Form und an Details vorgenommen werden können, ohne von dem in den beigefügten Ansprüchen definierten Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.

Claims (9)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Ankers (1) mit einer Mehrzahl von Leitern (7, 8), die in Schlitze (3b) eingesetzt sind, welche um den Aussenumfang eines Ankerkerns (3) ausgebildet sind, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch: Bilden eines Stableiters (70, 80) mit einer Mehrzahl von endseitig miteinander verbundenen Leitern (7, 8), wobei jeder Leiter (7, 8) einen Schlitzeinlageabschnitt (7a, 8a) und ein Paar von Seitenabschnitten (7b, 8b), die sich in gerader Linie von beiden Enden des Schlitzeinlageabschnitts erstrecken, aufweist; Abtrennen einzelner Leiter von dem Stableiter; Einsetzen der Schlitzeinlageabschnitte (7a, 8a) der Leiter in die Schlitze (3b); und daraufhin Biegen der Seitenabschnitte (7b, 8b) der Leiter im Wesentlichen in einem rechten Winkel, so dass die Seitenabschnitte im Wesentlichen parallel zu axialen Stirnflächen des Ankerkerns (3) positioniert sind, und eine Aussenfläche der Seitenabschnitte (8b) der äusseren Leiter (8), die parallel zu einer der axialen Stirnflächen des Ankerkerns (3) positioniert sind, als Kollektorlauffläche verwendet wird, wobei die Dicke der Seitenabschnitte (8b) der äusseren Leiter (8) in der Axialrichtung des Ankers auf ihrer radialen Innenseite am größten ist und auf ihre radiale Aussenseite hin allmählich abnimmt, und ihre Breite in der Umfangsrichtung des Ankers auf ihrer radialen Aussenseite am größten ist und auf ihre radiale Innenseite hin allmählich abnimmt, wodurch der elektrische Widerstand jedes Seitenabschnitts im Wesentlichen über seine gesamte Länge vergleichmäßigt ist.
  2. Verfahren zur Herstellung eines Ankers nach Anspruch 1, welches ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass: die Seitenabschnitte (7b, 8b) zeitgleich mit dem Biegen der Seitenabschnitte der Leiter um einen vorgegebenen Winkel (α, β) bezogen auf eine radiale Linie, welche eine Mitte des Schlitzes (3b) und eine Mitte des Ankers (1) verbindet, schräg gestellt werden.
  3. Verfahren zur Herstellung eines Ankers nach Anspruch 1, welches ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass: die in jeden Schlitz eingesetzten Leiter zusammengesetzt sind aus einem inneren Leiter (7), der an einem Innenabschnitt des Schlitzes (3b) angeordnet ist, und einem äusseren Leiter (8), der an einem Aussenabschnitt des Schlitzes (3b) angeordnet ist; und nach dem Biegen die Enden der Seitenabschnitte (7b) der inneren und äusseren Leiter elektrisch und mechanisch verbunden werden, und daraufhin eine Ankerwelle (2) unter Krafteinwirkung in eine mittige Öffnung (3a) des Ankerkerns (3) eingefügt wird.
  4. Verfahren zur Herstellung eines Ankers nach Anspruch 3, welches ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass: der Ankerkern (3) Klauen (3c) zum Verschließen der Schlitze (3b) aufweist, wobei die Klauen am Aussenumfang des Ankerkerns ausgebildet sind; und die Schlitze (3b) nach dem Einsetzen der äusseren Leiter (8) in die Schlitze (3b) und vor dem Biegen der Seitenabschnitte (8b) der äusseren Leiter mit den Klauen (3c) verschlossen werden.
  5. Anker (1) für eine drehende elektrische Maschine, welcher einen zylindrischen Ankerkern (3) mit einer Mehrzahl von auf einem Aussenumfang des Ankerkerns ausgebildeten Schlitzen (3b), eine in eine mittige Öffnung (3a) des Ankerkerns eingefügte Ankerwelle (2), und Leiter mit einem Schlitzeinlageabschnitt (7a, 8a) und einem Paar von Seitenabschnitten (7b, 8b) aufweist, wobei der Anker dadurch gekennzeichnet ist, dass: ein innerer Leiter (7) an einem Innenabschnitt von jedem Schlitz (3b) positioniert ist, und ein äusserer Leiter (8) an einem Aussenabschnitt von jedem Schlitz (3b) positioniert ist; Seitenabschnitte (7b, 8b) der Leiter (7, 8) im Wesentlichen in einem rechten Winkel gebogen sind, so dass sie im Wesentlichen parallel zu axialen Stirnflächen des Ankerkerns (3) positioniert sind, und eine Aussenfläche der Seitenabschnitte (8b) der äusseren Leiter (8) als Kollektorlauffläche verwendet wird, wobei die Dicke jedes Seitenabschnittes (8b) in der Axialrichtung des Ankers auf seiner radialen Innenseite am größten ist und auf seine radiale Aussenseite hin allmählich abnimmt, und seine Breite in der Umfangsrichtung des Ankers auf seiner radialen Aussenseite am größten ist und auf seine radiale Innenseite hin allmählich abnimmt, wodurch der elektrische Widerstand jedes Seitenabschnitts im Wesentlichen über seine gesamte Länge vergleichmäßigt ist.
  6. Anker nach Anspruch 5, welcher ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass: jeder innere Leiter (7) einen in dem Schlitz (3b) angeordneten Schlitzeinlageabschnitt (7a) und parallel zu der axialen Oberfläche des Ankerkerns (3) gebogene Seitenabschnitte (7b) aufweist, wobei der Schlitzeinlageabschnitt (7a) mit dem Seitenabschnitt (7b) durch Biegeabschnitte (7c) verbunden ist, deren Dicke (ti) geringer als diejenige des Schlitzeinlageabschnitts (7a) ist; und jeder äussere Leiter (8) einen in dem Schlitz (3b) angeordneten Schlitzeinlageabschnitt (8a) und parallel zu der axialen Oberfläche des Ankerkerns (3) gebogene Seitenabschnitte (8b) aufweist, wobei der Schlitzeinlageabschnitt (8a) mit dem Seitenabschnitt (8b) durch Biegeabschnitte (8c) verbunden ist, deren Dicke (to) geringer als diejenige des Schlitzeinlageabschnitts (8a) ist.
  7. Anker nach Anspruch 5 oder 6, welcher ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass: der Seitenabschnitt (7b) des inneren Leiters (7) einen Ansatz (7d) aufweist, der an seinem Ende ausgebildet ist und auf den Seitenabschnitt (8b) des äusseren Leiters (8) hin vorsteht; der Seitenabschnitt (8b) des äusseren Leiters (8) einen weiteren Ansatz (8d) aufweist, der an seinem Ende ausgebildet ist und auf den Seitenabschnitt (7b) des inneren Leiters (7) hin vorsteht; beide Ansätze (7d, 8d) aneinander stossen, wobei sie einen Zwischenraum zwischen den beiden Seitenabschnitten bilden; und eine Isolierscheibe (11) so in dem Zwischenraum angeordnet ist, dass die Isolierscheibe (11) an beiden Ansätzen (7d, 8d) anliegt.
  8. Anker nach Anspruch 7, welcher ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass: die beiden aneinander stossenden Ansätze (7d, 8d) elektrisch und mechanisch verbunden sind.
  9. Anker nach Anspruch 8, welcher ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass: die Isolierscheibe (11) ein mittige Öffnung (11a) aufweist, und die beiden miteinander verbundenen Ansätze (7d, 8d) in der mittigen Öffnung (11a) liegen.
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