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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Telekommunikation und insbesondere
drahtlose Kommunikation.
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STAND DER TECHNIK
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Von
Fernmeldegesellschaften wird die Fähigkeit, eine Weiterschaltung
zwischen Systemen eines mobilen Benutzerendgeräts von einem UMTS-Netz zu einem
GPRS-Netz unter
Steuerung des mobilen Benutzerendgeräts zu tätigen in Betracht gezogen.
Vom mobilen Benutzerendgerät
wird eine Zellenauswahl mit Hilfe des UTRAN-Netzes durchgeführt, das
dem mobilen Benutzerendgerät
Systeminformationen für
die Zellenauswahl bereitstellt.
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Während sich
das mobile Benutzerendgerät
in einem der Zustände
CELL FACH, CELL PCH oder URA PCH befindet, z.B. wenn das mobile
Benutzerendgerät
den Abwärts-Zugriffskanal (FACH – Forward
Access Channel) oder Rufkanal (PCH – Paging Channel) der Zelle
oder den Rufkanal des UTRAN-Registrierungsbereichs (URA – UTRAN
Registration Area) abhört,
dann trifft das mobile Benutzerendgerät aufgrund der empfangenen
Systeminformationen, z.B. um wieviel stärker das Signal des GPRS-Netzes ist, eine
Zellenauswahl des GPRS-Netzes. Vom mobilen Benutzerendgerät wird die
Herstellung einer Verbindung zum GPRS-Netz entsprechend GPRS-Standards
eingeleitet. Wenn eine GPRS-Zelle ausgewählt wird und ein Verbindungsherstellungsverfahren
vom mobilen Benutzerendgerät
zum GPRS-Netz eingeleitet wird, sollte das mobile Benutzerendgerät alle fest
zugeordneten UTRAN-spezifischen Ressourcen freigeben. Das UTRAN-Netz
fordert dementsprechend prompt die Freigabe einer sogenannten IU-Verbindung,
d.h. der Verbindung zwischen einer Funknetzsteuerung (RNC – Radio
Network Controller) und dem Dienstenetzknoten (SGSN – Serving
GPRS Support Node) an, löscht
die im UTRAN-Netz gespeicherten Informationen des mobilen Benutzerendgeräts (Kontext)
und gibt die dem mobilen Benutzerendgerät zugeordneten Ressourcen frei.
Wenn dies nicht getan wird, wird dadurch eine unnötige übermäßige Nutzung
wertvoller UTRAN-Ressourcen verursacht.
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Ein
Ansatz besteht darin, daß vor
Freigabe von UTRAN-Ressourcen
eine feste Zeitüberwachungsdauer
abläuft.
Es entsteht jedoch eine ernsthafte Verschwendung von UTRAN-Ressourcen,
wenn das mobile Benutzerendgerät
eine GPRS-Zelle zur Verbindung ausgewählt hat und damit eine Verbindung
vom mobilen Benutzerendgerät
zum GPRS-Netz eingeleitet hat, aber das UTRAN-Netz gleichzeitig
die Ressourcen weit länger als
notwendig dem mobilen Benutzerendgerät fest zugeordnet hält. Dadurch,
daß UTRAN-Ressourcen
länger als
notwendig unbenutzt gehalten werden, wird die Kapazität des UTRAN-Netzes
verringert. Das ist der Fall besonders, wo vom UTRAN-Netz eine UMTS-Zeichengabeverbindungsauslösungsanforderung
eingeleitet werden muß (aufgrund
dessen, daß das
Kernnetz (CN – Core
Network) nicht in der Lage ist, die vorherige UMTS-Zeichengabeverbindung
des mobilen Benutzerendgeräts
prompt zu löschen),
nachdem die GPRS-Zeichengabeverbinddung
des mobilen Benutzerendgeräts
hergestellt worden ist.
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In
WO 01/89251 A1 wird
eine Anordnung beschrieben, in der ein Zeitgeber eine Verbindung
freigibt, wenn in einer vordefinierten Zeitdauer keine Aktivität stattfindet.
Die Zeitdauer kann fest oder dynamisch sein, wobei ihre Einstellung
auf Informationen über
verfügbare
Ressourcen beruht.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bietet ein Verfahren zum Auslösen einer
Verbindung zwischen einem mobilen Benutzerendgerät (22) und einem ersten
Netz (9), wenn ein Gegenwartsbericht vom mobilen Benutzerendgerät eine vorbestimmte
Zeit lang nicht vom ersten Netz (9) empfangen worden ist,
mit Bestimmen, ob das mobile Benutzerendgerät (22): a) in der
Lage ist, auch mit einer anderen Art Netz (6) für mobile
Telekommunikation zu kommunizieren, und b) sich in einem von einem
Netz (6) der anderen Art versorgten Bereich befindet; und
wenn eine solche Bestimmung für
sowohl a) als auch b) positiv ausfällt, so daß eine Weiterschaltung zu dem
Netz der anderen Art (6) möglich ist, Rücksetzen
der vorbestimmten Zeitdauer, um sie als kürzer als bei der Abwesenheit
einer solchen positiven Bestimmung auszuwählen.
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In
vorteilhaften Ausführungsformen
wird ihr UMTS-Netz mit einer wirkungsvollen System-System-Weiterschaltungsfähigkeit
ausgestattet, ohne die Systemkapazität zu kompromittieren. Es wird
für das UTRAN-Netz
eine auf einem Zeitgeber basierende Lösung zum Anfordern der Freigabe
der einem mobilen Benutzerendgerät
mit Doppelmodus (z.B. UMTS/GPRS) zugeordneten Ressourcen von dem
UTRAN-Netz bereitgestellt, wenn das mobile Benutzerendgerät die Weiterschaltung
vom UMTS-Netz zu einem Netz einer anderen Art (z.B. GPRS) abgeschlossen
hat. Der Zeitgeber wird auf Grundlage dessen abgeändert, ob
das mobile Benutzerendgerät
zur Weiterschaltung von UMTS zu GPRS in der Lage ist, (d.h. RAT-RAT-Fähigkeit)
und ob sich das mobile Benutzerendgerät in einem UMTS-GPRS-Weiterschaltungsgebiet
befindet.
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In
den vorteilhaften Ausführungsformen
wird der überwachende
Zeitgeber zum Aufrechterhalten der UMTS-Verbindung des mobilen Benutzerendgeräts, während es
sich kurz außerhalb
des Versorgungsbereichs befindet, damit an die Situation eines einzelnen
mobilen Benutzerendgeräts
angepaßt.
Insbesondere wird der im UTRAN-Netz benutzte Zeichengabeüberwachungszeitgeber
(Haltezeitgeber) des Benutzerendgeräts so zurückgesetzt, daß die Zeichengabeverbindung
des mobilen Benutzerendgeräts
nicht übermäßig lang
aufrechterhalten wird.
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Im
Vergleich zu dem bekannten Ansatz der Verwendung eines festen Zeitgebers
für alle
mobilen Benutzerendgeräte
ungeachtet der RAT-RAT-Fähigkeit
des mobilen Benutzerendgeräts
(RAT = Radio Access Technology – Funkanschlußsystem)
und ob sie sich in einem System-System-Weiterschaltungsgebiet befinden,
ergeben sich beträchtliche
Ersparnisse in UTRAN-Ressourcen.
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Vorteilhafte
Ausführungsformen
sind für
UMTS-GPRS-Weiterschaltung.
Andere Ausführungsformen betreffen
eine beliebige System-System-Weiterschaltung von UMTS mittels einer
Zellenauswahl. Das UMTS-Netz ist mit 3GPP-Standards (Third Generation
Partnership Project) konform.
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Vorteilhafterweise
wird die kürzere
vorbestimmte Zeitdauer dadurch ausgewählt, daß das mobile Benutzerendgerät Gegenwartsberichte
häufiger
als sonst sendet, was das erste Netz zum Verringern der vorbestimmten
Zeitdauern veranlaßt,
die zeitlich vom Empfang des letzten empfangenen Gegenwartsberichts
bestimmt werden, während
denen das erste Netz entweder einen weiteren Gegenwartsbericht empfängt, was
einen Neustart der Zeitbestimmung veranlaßt, oder eine Rufverbindungsauslöseanforderung
sendet, wenn kein weiterer Gegenwartsbericht vom mobilen Benutzerendgerät innerhalb
der vorbestimmten Zeitdauer empfangen wird.
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Vorteilhafterweise
wird die Rufverbindungsauslöseanforderung
zu einem das erste Netz und das Netz der anderen Art verbindenden
Knoten des ersten Netzes gesendet, wobei dieser Knoten die Rufverbindung vom ersten
Netz zum mobilen Benutzerendgerät
steuert.
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Vorteilhafterweise
ist mindestens eines der Netze ein W/CDMA-Netz (Wideband Code Division
Multiple Access). Vorteilhafterweise ist das erste Netz ein UMTS-Netz
(Universal Mobile Telecommunications System).
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Vorteilhafterweise
ist der Knoten ein SGSN (Serving GPRS Support Node).
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Vorteilhafterweise
ist das Netz der anderen Art ein GPRS-Netz (General Packet Radio
System).
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Die
vorliegende Erfindung bietet auch ein System für mobile Telekommunikation
mit einem ersten Netz und einem Netz für mobile Telekommunikation
einer anderen Art, wobei das erste Netz folgendes umfaßt: Auslösemittel
zum Auslösen
einer Verbindung mit einem mobilen Benutzerendgerät, wenn
ein Gegenwartsbericht vom mobilen Benutzerendgerät eine vorbestimmte Zeit lang
nicht vom ersten Netz empfangen worden ist; wobei das erste Netz
Auswählmittel
und Bestimmungsmittel umfaßt,
das Auswählmittel
zum Auswählen
der vorbestimmten Zeitdauer als kürzer als sonst fungiert, wenn
vom Bestimmungsmittel das mobile Benutzerendgerät sowohl zum Kommunizieren
auch mit einer anderen Art Netz für mobile Telekommunikation
fähig als
auch sich in einem von einem Netz der anderen Art versorgten Bereich
befindlich bestimmt wird, so daß eine
Weiterschaltung zu dem Netz der anderen Art möglich ist.
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Vorteilhafterweise
wird im Gebrauch die kürzere
vorbestimmte Zeitdauer dadurch ausgewählt, daß das mobile Benutzerendgerät Gegenwartsberichte
häufiger
als sonst sendet, was das erste Netz zum Verringern der vorbestimmten
Zeitdauern veranlaßt,
die zeitlich vom Empfang des letzten empfangenen Gegenwartsberichts
bestimmt werden, während
denen das erste Netz entweder einen weiteren Gegenwartsbericht empfängt, was
einen Neustart der Zeitbestimmung veranlaßt, oder eine Rufverbindungsauslöseanforderung sendet,
wenn kein weiterer Gegenwartsbericht vom mobilen Benutzerendgerät innerhalb
der vorbestimmten Zeitdauer empfangen wird.
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Vorteilhafterweise
verbindet ein Knoten des ersten Netzes das erste Netz und das Netz
der anderen Art und steuert die Rufverbindung vom ersten Netz zu
dem mobilen Benutzerendgerät,
und wobei im Gebrauch eine Rufverbindungsauslöseanforderung zu dem Knoten
gesendet wird.
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Vorteilhafterweise
ist mindestens eines der Netze ein W/CDMA-Netz (Wideband Code Division
Multiple Access). Vorteilhafterweise ist das erste Netz ein UMTS-Netz
(Universal Mobile Telecommunications System).
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Vorteilhafterweise
ist der Knoten ein SGSN (Serving GPRS Support Node).
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Vorteilhafterweise
ist das Netz der anderen Art ein GPRS-Netz (General Packet Radio
System).
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Die
vorliegende Erfindung kann auch ein UMTS-Netz (Universal Mobile
Telecommunications System) für
mobile Telekommunikation mit Auslösemitteln zum Auslösen einer
Verbindung mit einem mobilen Benutzerendgerät, wenn ein Gegenwartsbericht
vom mobilen Benutzerendgerät
eine vorbestimmte Zeit lang nicht vom Netz empfangen worden ist,
bereitstellen, wobei das Netz Auswählmittel und Bestimmungsmittel
umfaßt,
wobei das Auswählmittel
zum Auswählen
der vorbestimmten Zeitdauer als kürzer als sonst fungiert, wenn
vom Bestimmungsmittel das mobile Benutzerendgerät sowohl zum Kommunizieren
auch mit einer anderen Art Netz für mobile Telekommunikation
fähig als
auch sich in einem von einem Netz der anderen Art versorgten Bereich befindlich
bestimmt wird, so daß eine
Weiterschaltung zu dem Netz der anderen Art möglich ist.
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Vorteilhafterweise
wird im Gebrauch die kürzere
vorbestimmte Zeitdauer dadurch ausgewählt, daß das mobile Benutzerendgerät Gegenwartsberichte
häufiger
als sonst sendet, wodurch das Auswählmittel die zeitlich vom Empfang
des letzten empfangenen Gegenwartsberichts bestimmten vorbestimmten
Zeitdauern verringert, während
denen das Netz entweder einen weiteren Gegenwartsbericht empfängt, wodurch
die Zeitbestimmung neu gestartet wird, oder eine Rufverbindungsauslöseanforderung
sendet, wenn innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer kein weiterer
Gegenwartsbericht vom mobilen Benutzerendgerät empfangen wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beschreibung
beispielhafter Ausführungsformen
besser verständlich,
mit Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, in denen:
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1 ein
UMTS- und GPRS-Netze darstellendes Diagramm ist;
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2 ein
die Einstellung des Zeitgebers zum Empfangen eines Gegenwartsberichts
von einem mobilen Benutzerendgerät
darstellendes Diagramm ist; und
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3 ein
eine Funktionalität
der Funknetzsteuerung (RNC – Radio
Network Controller) des UMTS-Netzes darstellendes Diagramm ist.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Eine
Ausführungsform
betrifft ein Netz für
mobile Telekommunikation mit einem ersten Netz und einem Netz für mobile
Telekommunikation einer anderen Art, wobei das erste Netz Auslösemittel
zum Auslösen
einer Verbindung mit einem mobilen Benutzerendgerät umfaßt, wenn
ein Gegenwartsbericht vom mobilen Benutzerendgerät eine vorbestimmte Zeit lang
nicht vom ersten Netz empfangen worden ist.
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Auch
betrifft die Ausführungsform
ein UMTS-Netz (Universal Mobile Telecommunications System) für mobile
Telekommunikation mit einem Auslösemittel
zum Auslösen
einer Verbindung mit einem mobilen Benutzerendgerät, wenn
ein Gegenwartsbericht vom mobilen Benutzerendgerät eine vorbestimmte Zeit lang
nicht von dem Netz empfangen worden ist.
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Nach
der Darstellung in 1 besteht das vorteilhafte Netz 7 aus
einem UMTS-Netz 9 und einem GPRS-Netz 6. Wenn
man das UMTS-Netz 9 betrachtet, besonders den Hauptteil,
der als UMTS-Erd-Funkanschlußnetz
(UTRAN – UMTS
Terrestrial Radio Access Network) 11 bezeichnet wird, gibt
es mehrere in der UMTS-Terminologie als Funknetzsteuerungen (RNC – Radio
Network Controller) bezeichnete Basisstationssteuerungen, die jeweils
mehrere jeweilige Basisstationen über jeweilige Schnittstellen
mit der Bezeichnung Iub-Schnittstellen 12 steuern.
In der 1 sind der Einfachheit halber nur eine Funknetzsteuerung 8 und
zwei UMTS-Basisstationen 10 (Knoten B in UMTS-Terminologie)
dargestellt. Jede UMTS-Basisstation 10 weist typischerweise
drei Zellen (z.B. auch als Sektoren bezeichnete Funkversorgungsbereiche,
nicht gezeigt) auf, da die UMTS-Basisstation drei Richtantennen
im Winkel von 120 Grad zueinander im Azimut aufweist. Funknetzsteuerungen
(RNC – Radio
Network Controllers) steuern jeweils mehrere UMTS-Basisstationen, und
damit eine Anzahl von Zellen.
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Wenn
man das GPRS-Netz 6 betrachtet, gibt es mehrere Basisstationssteuerungen
(BSC – Base
Station Controller), die jeweils mehrere jeweilige Basisstationen über jeweilige,
als A'-Schnittstellen 14 bezeichnete
Schnittstellen steuern. In der 1 sind der
Einfachheit halber nur eine GPRS-Basisstations steuerung 16 und
zwei (als Basisfunkstationen (BTS – Base Transceiver Stations)
in GPRS-Terminologie bekannte) GPRS-Basisstationen 18 dargestellt.
Die GPRS-Basisstationssteuerungen
(BSC) steuern jeweils mehrere GPRS-Basisstationen.
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Das
UTRAN-Netz 11 ist über
eine als Iu-Schnittstelle bezeichnete Schnittstelle 21 mit
einem SGSN-Knoten (Serving GPRS Support Node) 20 (der ein
Teil des UMTS-Netzes 9 ist)
verbunden. Die Basisstationssteuerung ist ebenfalls mit dem SGSN-Knoten 20 verbunden.
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Das
UMTS-Netz 9 soll ein (oft als UE bezeichnetes (Abkürzung für User Equipment – Benutzereinrichtung))
mobiles Benutzerendgerät 20 zum
anderen Netz weiterreichen können,
nämlich
dem GPRS-Netz 6, wenn das mobile Benutzerendgerät (UE) Dual-Mode-Fähigkeit
besitzt (z.B. in UMTS sowie GSM/GPRS-Netzen verwendbar ist).
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System-System-Weiterschaltung
vom UMTS-Netz 9 zum GPRS-Netz 6 findet durch eine der
Steuerung des mobilen Benutzerendgeräts 22 unterliegende
Operation statt, nämlich
Zellenauswahl, mit Hilfe vom UTRAN-Netz 11 bei der Bereitstellung
von für
die Zellenauswahl erforderlichen Informationen.
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Während es
sich in den Zuständen
CELL FACH, CELL PCH oder URA_PCH befindet, d.h. wenn das mobile
Benutzerendgerät 22 den
CELL_FACH-Kanal oder Rufkanal der Zelle oder den Rufkanal des UTRAN-Registrierungsbereichs 11 (URA – UTRAN
Registration Area) abhört,
dann wird vom mobilen Benutzerendgerät 22 eine Zellenauswahl
zum GPRS-Netz 6 in Abhängigkeit
von empfangenen Systeminformationen, z.B. um wieviel stärker das
Signal des anderen Systems ist, eine Zellenauswahl zum GPRS-Netz 6 getroffen.
Vom mobilen Benutzerendgerät 22 wird
die Herstellung einer Verbindung zum GPRS-Netz 6 entsprechend
GPRS-Standards eingeleitet. Wenn eine GPRS-Zelle ausgewählt ist
und ein Verfahren zur Herstellung der Verbindung vom mobilen Benutzerendgerät 22 zu
GPRS eingeleitet wird, sollte das mobile Benutzerendgerät 22 alle
fest zugeordneten UTRAN-spezifischen Ressourcen freigeben. Vom UTRAN-Netz 11 wird
dementsprechend prompt die Auslösung
der IU-Verbindung, z.B. der Verbindung zwischen der Funknetzsteuerung (RNC – Radio
Network Controller) 8 und dem SGSN-Knoten 20 über die
Iu-Schnittstelle 21 angefordert,
die im UTRAN-Netz 11 gespeicherten (als Kontextinformationen
bezeichneten) Informationen des mobilen Benutzerendgeräts gelöscht und
weiterhin alle dem mobilen Benutzerendgerät 22 zugeordneten
Ressourcen freigegeben.
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Abändern des Zeitgebers
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Nach
der Darstellung in 2 wird für das UTRAN-Netz 11 eine
zeitgeberbasierende Lösung
entwickelt, um die Freigabe der mobilen Dual-Mode-Benutzerendgeräten (z.B.
UMTS/GPRS) 22 zugeordneten Ressourcen bei der Weiterschaltung
vom UTRAN-Netz 11 zu fordern, wenn das mobile Benutzerendgerät die System-System-Weiterschaltung
vom UMTS zum anderen System (z.B. GPRS) abgeschlossen hat. Die Lösung beruht
auf der Abänderung
der Zeitgeberdauer auf Grundlage der RAT-RAT-Fähigkeit (Radio Access Technology – Funkanschlußsystem)
des mobilen Benutzerendgeräts
(d.h. der Tatsache, daß das
mobile Benutzerendgerät 22 Dual-Mode-Fähigkeit
besitzt) und der Tatsache, daß sich
das mobile Benutzerendgerät 22 in
einem Weiterschaltungsgebiet zwischen den zwei Arten Netzen 4, 6 (z.B.
GPRS, UMTS) befindet.
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Nach
der Darstellung in 3 enthält die Funknetzsteuerung (RNC) 8 eine
Auslösungsfunktion 24 zum
Auslösen
einer Verbindung mit dem mobilen Benutzerendgerät 22, wenn ein Gegenwartsbericht
vom mobilen Benutzerendgerät
eine vorbestimmte Zeit lang nach Bestimmung durch einen Zeitgeber 25 vom
Netz nicht empfangen worden ist, und die Funknetzsteuerung (RNC) 8 enthält auch
eine Auswählerfunktion 28 und eine
Bestimmungsfunktion 26. Die Auswählerfunktion 28 fungiert
zum Auswählen
der vorbestimmten Zeitdauer als kürzer als sonst bei Bestimmung
durch die Bestimmungsfunktion 26, daß das mobile Benutzerendgerät 22 sowohl
zum Kommunizieren auch mit einer anderen Art Netz 6 für mobile
Telekommunikation fähig
ist und sich in einem von einem Netz 6 der anderen Art
versorgten Bereich befindet, so daß Weiterschaltung zu einem Netz 6 der
anderen Art möglich
ist.
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Der
Ansatz ist für
mit paketvermittelten Diensten (PS – Packet Switched) verbundene
mobile Benutzerendgeräte 22 in
einem der Zustände
CELL_FACH, URA_PCH oder CELL_PCH geeignet, da in diesen Zuständen die
Zellauswahl möglich
ist.
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Ausführlicher
nach der Darstellung in 2:
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Schritt 1:
Vom UTRAN-Netz 11 werden über den gesamten UTRAN-Netzversorgungsbereich
einschließlich
aller Zellen und UTRAN-Registrierungsbereiche an mobile Benutzerendgeräte Vorgabewerte
für Zeitgeber
des mobilen Benutzerendgeräts
nach Angaben in 3GPP-Standards
rundgesendet. Dazu gehören Zeitgeber
bezeichnet als T305 = 30 Minuten, T316 = 30 Sekunden und T317 =
180 Sekunden, die bei der Entscheidung benutzt werden, wie oft ein
mobiles Benutzerendgerät
das UTRAN-Netz 11 benachrichtigen sollte, daß es Aufrechterhaltung
der Verbindung wünscht.
Dieser Schritt 1 wird in 2 mit 1
bezeichnet (und so weiter für
nachfolgende Schritte).
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Schritt 2:
Das UTRAN-Netz 11 erhält
die Informationen über
die RAT-RAT-Fähigkeit
des mobilen Benutzerendgeräts
(Radio Access Technology – Funkanschlußsystem)
von der anfänglichen
Verbindungsaufbauanforderung des mobilen Benutzerendgeräts (RAT-RAT-Fähigkeit (Funkanschlußsystem-Funkanschlußsystem-Fähigkeit)
bedeutet, daß das
mobile Benutzerendgerät
auf das Netz über
unterschiedliche Funkanschlußsysteme – z.B. UMTS,
GSM/GPRS, zugreifen kann. Vom UTRAN-Netz 11 ist die Anforderung
irgendwann vorher empfangen und für Bezugszwecke gespeichert
worden.
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Schritt 3:
Das UTRAN-Netz 11 erhält
Kenntnis darüber,
daß sich
ein mobiles Benutzerendgerät 22 in einem
UMTS-GPRS-Bereich
möglichen
Weiterschaltens befindet aus einer OAM-Datenbank (Operation, Administration
and Maintenance – Betrieb,
Verwaltung und Wartung), die Standorte von Basisstationen (Knoten B)
speichert. Die Datenbank enthält
Kenntnis darüber,
welche UMTS-Zellen und/oder UTRAN-Registrierungsbereiche einem GPRS-Netz
benachbart sind.
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Schritt 4:
Das UTRAN-Netz 11 prüft
durch beispielsweise Signalstärkemessungen,
ob das im Bereich möglicher
Weiterschaltung befindliche mobile Benutzerendgerät 22 fähig ist,
Weiterschaltung von UMTS zu GPRS durchzuführen.
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Wenn Ja:
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Schritt 4.1:
Der periodische Zeitgeber des mobilen Benutzerendgeräts 22 wird
so umkonfiguriert, daß das
mobile Benutzerendgerät 22 dem
UTRAN-Netz 11 seine Gegenwart im UMTS mit kürzerer Periodizität als gewöhnlich meldet.
Diese Umkonfigurierung geschieht durch entsprechende RRC-Nachrichtenübermittlung (Radio
Resource Control – Funkressourcensteuerung)
zum mobilen Benutzerendgerät 22.
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Schritt 4.2:
Vom UTRAN-Netz 11 wird die Zeitbestimmungsdauer des UMTS-Überwachungszeitgebers 25 (für dieses
mobile Benutzerendgerät 22)
entsprechend dem rückgesetzten
Zeitgeber des mobilen Benutzerendgeräts in 4.1 eingestellt.
Bei Ablauf des Überwachungszeitgebers
(d.h. wenn das mobile Benutzerendgerät 22 seine Gegenwart
für eine
vorbestimmte zeitbestimmte Zeit nicht gemeldet hat) wird vom UTRAN-Netz 11 der
SGSN-Knoten (Serving GPRS Support Node) 20 zum Auslösen der
UMTS-Zeichengabeverbindung
des mobilen Benutzerendgeräts
aufgefordert.
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Schritt 5:
Vom UTRAN-Netz 11 wird der abgeänderte Zeitgeber 25 bei
Ablauf der abgeänderten
zeitbestimmten Zeit zum Triggern einer Zeichengabeverbindungsauslöseanforderung
zum SGSN-Knoten (Serving GPRS Support Node) benutzt. Vom SGSN-Knoten 20 (Serving
GPRS Support Node) wird infolge dessen die Verbindung zwischen sich
und dem mobilen Benutzerendgerät 22 (über das
UTRAN-Netz 11) abgebrochen, d.h. alle fest zugeordneten
Ressourcen für
das zu GPRS weitergeschaltete mobile Benutzerendgerät 22 freigegeben.
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Ansonsten, wenn Nein:
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Schritt 4.3:
Wenn das mobile Benutzerendgerät
die Weiterschaltung nicht durchführen
kann, kann das UTRAN-Netz 11 möglicherweise keine frühe Auslöseanforderung
für das
mobile Benutzerendgerät 22 senden (d.h.
Funktionen 4.1 und 4.2 oben werden nicht durchgeführt). Statt
dessen benutzt das UTRAN-Netz 11 den gewöhnlichen
(anfänglich
gesetzten) Zeitbestimmungswert bei der Bestimmung, ob das mobile
Benutzerendgerät
nicht innerhalb der zeitbestimmten Zeit gemeldet hat, daß es noch
gegenwärtig
ist. Wenn dies der Fall ist, wird dem SGSN-Knoten (Serving GPRS
Support Node) eine Zeichengabeverbindungsauslöseanforderung gesendet, wonach
die Verbindung zwischen sich und dem mobilen Benutzerendgerät 22 (über das UTRAN-Netz 11)
dann vom SGSN-Knoten abgebaut wird.
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In
anderen Ausführungsformen
kann die Weiterschaltung, anstatt zu einem GPRS-Netz 6 stattzufinden,
zu einer anderen Art von Mobiltelekommunikationsnetz wie beispielsweise
einer anderen Art von W-CDMA-Netz (Wideband Code Division Multiple
Access) stattfinden.
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Abkürzungen
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| BSC |
Basisstationssteuerung |
| BTS |
Basis-Funkstation |
| Cell_FACH |
Zellen-Abwärts-Zugriffskanal |
| Cell_PCH |
Zellen-Rufkanal |
| CN |
Kernnetz |
| GPRS |
Allgemeiner
paketvermittelter |
| |
Funkdienst |
| Node
B |
Basisstation
(UMTS-Terminologie) |
| RAT |
Funkanschlußsystem |
| RNC |
Funknetzsteuerung |
| SGSN |
SGSN-Knoten |
| UE |
User
Equipment, d.h. mobiles |
| |
Benutzerendgerät |
| UMTS |
Universelles
Mobilfunk-Telekommunikationssystem |
| URA |
UTRAN-Registrierungsbereich |
| URA_PCH |
UTRAN-Registrierungsbereich-Rufkanal |
| UTRAN |
UMTS-Erd-Funkanschlußnetz |