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Hintergrund der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Bearbeitungsvorrichtung mit einem
Freiheitsgrad der Bearbeitung von drei Achsen oder mehr.
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Hierbei
ist der Begriff "Achsen" ("axes") oder "eine Achse" ("an axis") als ein Abschnitt
einer Bearbeitungsvorrichtung definiert, der als Bezugslinie oder
Bezugsebene einer Bearbeitungsbewegung fungiert, beispielsweise
die Drehwelle eines Dreh-/Schwenktischs, die Gleitbahn eines Gleittischs
etc.. Der Freiheitsgrad bei der Bewegung zur Bearbeitung ist einer
für jede
der "Achsen". Eine Bearbeitungsvorrichtung
für die
Anwendung einer Schneidbearbeitung, einer Schleifbearbeitung oder
dergleichen an einem optischen Element und mit einem Formwerkzeug
zu dessen Formgebung ist bekannt (siehe Patentliteratur 1).
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[Patentliteratur
1] Die Veröffentlichung
der ungeprüften
Patentanmeldung 2003-39294.
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In
diesem Zusammenhang ist, um eine komplex gekrümmte Oberfläche, welche einer asphärischen Oberfläche eines
optischen Elements entspricht, mit hoher Genauigkeit zu erzeugen,
ein Bearbeitungs-Freiheitsgrad von zwei oder weniger unzureichend,
und ein Bearbeitungs-Freiheitsgrad von drei oder mehr ist erforderlich.
Bei einer Bearbeitungsvorrichtung mit einem Freiheitsgrad von drei
Achsen oder mehr zur Erzeugung einer optischen Oberfläche, die
eine freie Oberfläche
ist, wird es jedoch unabhängig
davon, ob die Bearbeitung ein Schneidvorgang oder Schleifvorgang
ist, notwendig, einen Formgebungsprozess durchzuführen, bei
dem eine bearbeitete Oberfläche
erzeugt wird, während
eine Anzahl von durchgehenden Bearbeitungsschritten aufeinanderfolgen;
daher weist sie (die Bearbeitung) das Merkmal auf, sehr viel Zeit
zu erfordern, was bei der Bearbeitung mittels irgendwelcher anderer
Arten von Bearbeitungsvorrichtungen nicht anzutreffen ist. Aus diesem
Grund ist es, um eine Bearbeitung zur Erzeugung einer freien Oberfläche mit
hoher Genauigkeit und hohem Wirkungsgrad durchzuführen, notwendig,
die folgenden notwendigen Bedingungen zufriedenstellender als bei
einer herkömmlichen
Bearbeitungsvorrichtung durchzuführen.
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[NOTWENDIGE BEDINGUNGEN ZUR ERZIELUNG
HOHER GENAUIGKEIT]
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- (1) Es besteht die Notwendigkeit, die Steuergenauigkeit
der Maschine zu erhöhen,
und zu diesem Zweck ist es notwendig, eine Werkbank (einen Gleittisch
oder einen Dreh-/Schwenktisch), die (der) von einem Hochgeschwindigkeits-Servomechanismus
mit hoher Genauigkeit angetrieben wird, die durch die Verbesserung
der Auflösungskraft
der Positionsmessung jeder der Achsen erreicht wird, zu steuern,
oder die angetriebene Werkbank durch die Anwendung eines Materials
mit geringerem spezifischem Gewicht leichter zu machen, so dass
sie mit dem Antriebsbefehl des Servomotors mit hoher Genauigkeit
Schritt halten kann.
- (2) Da die Maschine eine Blockstruktur aufweist, wobei jeder
der Achsabschnitte in zwei oder drei Stufen übereinander angeordnet ist,
was aus strukturellem Grund eine Verringerung der Gesamtsteifigkeit
ergibt, ist es notwendig, die Steifigkeit jedes der Achsabschnitte
so weit wie möglich
zu erhöhen,
und zu diesem Zweck wird es wichtig, die Viskosität des Druckübertragungsmittels
des Gleitelements mit statischem Druck zu senken oder ein Material
mit einem hohen Elastizitätsmodul
zu verwenden.
- (3) Es ist auch sehr wichtig, die Maschine keiner Temperaturschwankung
der Umgebung auszusetzen, und in einem Fall, in dem ein Statikdruck-Gleitelement
verwendet wird, ist es wichtig, die Viskosität des Druckübertragungsmittels zu senken,
um eine nutzlose Wärmeerzeugung
an der Statikdruckfläche
zu vermeiden, und es ist auch wichtig, ein Material mit einem kleinen
linearen Dehnungskoeffizienten für
jedes der Elemente auszuwählen.
- (4) Es ist nötig,
die Bearbeitungszeit zu verkürzen, damit
es möglich
wird, die Bearbeitung zu beenden, bevor die Schwankung in der Umgebung
zu groß wird,
und die Bearbeitung mit hohem Wirkungsgrad durchzuführen; deshalb
sind die folgenden Dinge notwendig: um mit der hohen Auflösung der
Positionsmessung durch Erhöhen
der Geschwindigkeit des Servomechanismus Schritt zu halten, um die
Achse mit hoher Geschwindigkeit anzutreiben, und um die Viskosität des Druckübertragungsmittels
zu senken, so dass die Verringerung der Steifigkeit der Statikdruckfläche und
eine Schwingung nicht entstehen.
- (5) Um den Einfluss der Schwingung aufgrund der Schwingung des
Bodens und der Schwingung des Maschinenkörpers selbst zu verhindern,
ist es nötig,
einen aktiven, schwingungsdämpfenden
Tisch oder dergleichen zu verwenden, der eine Steuerung der Art
ausübt,
dass er eine Schwingung auf aktive Weise erfasst und dämpft.
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Bisher
hat es aber keine Bearbeitungsmaschine mit einem Bearbeitungs-Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr gegeben, welche die Kompatibilität einer
hohen Genauigkeit in der Größenordnung
von Sub-Mikron mit einem hohen Wirkungsgrad bei der Bearbeitung
erreichen kann.
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US-5402607 beschreibt eine
mehrachsige, numerisch gesteuerte Maschine zum Bearbeiten von Oberflächen, auf
der der Oberbegriff von Anspruch 1 beruht.
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Abriss der Erfindung
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Diese
Erfindung wurde in Anbetracht der oben erwähnten problematischen Punkte
bei herkömmlichen Technologien
getätigt,
und es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, eine Bearbeitungsvorrichtung
mit einem Bearbeitungs–Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr bereitzustellen, die in der Lage ist,
die Kompatibilität
hoher Genauigkeit mit hohem Wirkungsgrad bei der Bearbeitung zu
erzielen.
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Eine
Bearbeitungsvorrichtung der Erfindung ist eine Bearbeitungsvorrichtung
zum Durchführen
einer Schneidbearbeitung oder einer Schleifbearbeitung mit einem
Freiheitsgrad von drei Achsen oder mehr, welche die Merkmale von
Anspruch 1 aufweist.
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Bei
einer hochgenauen Bearbeitungsvorrichtung mit einer Messungsauflösung von
10 nm oder weniger für
die Achsposition auf der Basis einer herkömmlichen Technologie war in
den meisten Fällen
das Material der anzutreibenden Werkbank Kohlenstoffstahl wie z.B.
Gusseisen oder S45C, und sein spezifisches Gewicht betrug etwa 7,8g/cm3. Da die Werkbank schwer wurde und die erforderliche
Energie eines Servomotors zum Antrieb dieser sehr groß wurde,
bestand daher ein Problem insofern, als die erzeugte Wärmemenge
bei diesem Motor sehr hoch war. Da es ferner nicht möglich war,
die Werkbank mit hoher Geschwindigkeit zu bewegen, bestand auch
ein Problem insofern, als die Bearbeitungsgeschwindigkeit langsam
wurde, was die Bearbeitungszeit verlängerte, und falls eine Schwankung
in der Umgebung, wie z.B. die der Temperatur auftrat, wurde die
Verformung der Werkbank infolge einer Wärmedehnung und die Positionsabweichung
eines Werkstücks
und eines Werkzeugs groß,
was eine hochgenaue Bearbeitung erschwerte.
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Ferner
wird bei einer Bearbeitungsvorrichtung mit einem Bearbeitungs-Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr in den meisten Fällen eine Formgebungsbearbeitung
durchgeführt,
das heißt
eine Bearbeitung, bei der zusammen mit einer Hin- und Herbewegung
in Bezug auf eine Achse eine weitere Bewegung in Bezug auf eine
andere Achse durchgeführt
wird, was ein Werkzeug entlang der Querschnittsform einer freien
Oberfläche bewegt,
und durch die dreidimensionale Überlagerung
einer Anzahl von Bewegungen des Werkzeugs übereinander wird durch Schneiden,
Schleifen etc. eine gekrümmte
Oberfläche
erzeugt; diese Formgebungsbearbeitung braucht jedoch sehr viel Zeit,
insbesondere bei der Erzeugung einer hochgenauen optischen Oberfläche; auch
bei einem Werkstück
einer Größe von mehreren
Zentimeter ist es allgemein üblich,
dass eine Bearbeitungszeit von -zig Stunden hierfür erforderlich
ist. Demgemäß ist es
sehr wichtig, zum Zweck der Durchführung einer hochgenauen Erzeugung
einer optischen Oberfläche,
die Bearbeitung dem Einfluss der Änderung in der Umgebung, wie
z.B. der Temperatur, während
der Zeitspanne der Bearbeitung zu entziehen, oder die Umgebungsschwankung
während
der Bearbeitung durch Verkürzen
der Bearbeitungszeit zu verringern.
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Hingegen
kann gemäß dieser
Erfindung auch in einem Fall, in dem eine Temperaturschwankung auftritt,
da der Wärmedehnungskoeffizient
auf einen niedrigen Wert im Vergleich mit Stahl oder dergleichen
gedrückt
werden kann, indem der oben genannte erste Bearbeitungstisch aus
Keramikmaterial hergestellt wird, die Bearbeitungsgenauigkeit beibehalten
werden, während
die Bearbeitungszeit verkürzt
werden kann, da die Beschleunigungs- und Verzögerungsfähigkeit durch die leichtere
Gestaltung der Werkbank erhöht
wird. Da es ferner ausreicht, wenn die Energie des Motors oder dergleichen
als Achselement-Antriebsmittel zum Antreiben der oben erwähnten ersten
Werkbank gering ist, kann eine Energieeinsparung erzielt werden
und auch die Wärmeerzeugung
kann gemindert werden; daher kann eine Bearbeitung mit höherer Genauigkeit
erfolgen.
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Ferner
ist es bei einer Bearbeitungsvorrichtung mit einem Bearbeitungs-Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr wesentlich, eine Struktur der Art aufzubauen,
dass eine Werkbank mit einer Achse auf einer Werkbank mit einer
anderen Achse angeordnet ist, da die Anzahl von Achsen groß ist, und
für gewöhnlich eine mehrachsige
Struktur aus zwei- oder dreistufigen, aufeinandergeschichteten bzw.
-gestapelten Werkbänken hergestellt
ist. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass sich die Steifigkeit
jedes Achselements kumuliert, um schließlich ein Werkzeug oder ein
Werkstück
zu haltern; dies bedeutet daher, dass im Vergleich zu einer gewöhnlichen
Bearbeitungsvorrichtung mit zwei Achsen oder weniger deren Achssteifigkeit
auf das Doppelte oder Dreifache angehoben werden muss. Darüberhinaus
ist es notwendig, damit ein Werkzeug oder Werkstück eine Interferenz zwischen
den Bewegungen bezüglich
ihrer jeweiligen Achsen vermeidet, dass das Werkzeug oder Werkstück an einer
Stelle befestigt ist, die von der Gleitbahn jedes der Achselemente
in überhängender Weise
stark abweicht; da die Bearbeitungskraft auf die Gleitbahn als ein
Kraftmoment während
der Bearbeitung einwirkt, und ferner die Bearbeitung unter einer
Bedingung durchgeführt
werden muss, dass die Steifigkeit nachlässt, ist es ferner notwendig,
die Steifigkeit jedes der Achselemente bei einer hochgenauen Bearbeitung
mit drei Achsen oder mehr so hoch wie möglich zu machen.
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Hingegen
kann gemäß dieser
Erfindung durch Formen der oben genannten ersten Werkbank aus Keramikmaterial,
z.B. im Vergleich mit einer aus Gusseisen hergestellten herkömmlichen
Werkbank deren Gewicht stark verringert werden, und ihr Young'sches Modul bzw.
Elastizitätsmodul
kann verdoppelt werden. Daher kann ein durch das Eigengewicht verursachtes
Verbiegen vermieden werden und es wird ein Aufbau erreicht, bei
dem eine Resonanz oder dergleichen nur schwerlich entsteht, da die
spezifische Frequenz der Schwingung erhöht wird.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer fünfachsigen
Bearbeitungsvorrichtung 10 dieser Erfindung,
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2 eine
Schnittansicht eines Gleittischs und eines Dreh-/Schwenktischs bei
einem modifizierten Beispiel dieser Ausführungsform,
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3 eine
Schnittansicht eines Gleittischs und eines Dreh-/Schwenktischs bei
einem weiteren modifizierten Beispiel dieser Ausführungsform,
und
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4 eine
Schnittansicht eines Gleittischs bei einem noch anderen modifizierten
Beispiel dieser Ausführungsform.
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Detaillierte Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsform
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Zunächst werden
die bevorzugten Strukturen gemäß der vorliegenden
Erfindung erläutert.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung der Erfindung hat das vorgenannte Keramikmaterial
einen linearen Dehnungskoeffi zienten von 5 × 10–6 K–1 oder
weniger; daher kann im Vergleich zu Gusseisen seine Wärmedehnung
auf die Hälfte
oder weniger gesenkt werden; daher kann die Bearbeitungsgenauigkeit
sicher beibehalten werden, während
die Beschleunigungsfähigkeit
aufgrund der Verringerung ihres Eigengewichts erhöht wird,
was es ermöglicht,
die Bearbeitungszeit zu verkürzen.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung enthält
das vorgenannte Keramikmaterial Siliziumnitrid von 50 Gewichtsprozent
oder mehr, umgewandelt in Si3N4,
und hat ein spezifisches Gewicht von 4 g/cm3;
daher verringert sich das Gewicht der vorgenannten Werkbank um die
Hälfte
oder mehr gegenüber
einer herkömmlichen,
und auch wenn die Energie des Achselement-Antriebsmittels zu deren Antrieb (beispielsweise
eines Motors) die gleiche ist, kann die Beschleunigung theoretisch
verdoppelt werden. Demgemäß wird die
Zeit zur Erreichung der Ziel-Bearbeitungsgeschwindigkeit halbiert,
und die erzeugte Wärmemenge
wird aus diesem Grund ebenfalls halbiert. Da ferner die Reaktion
des Servomechanismus bei der Erfassung der Position der vorgenannten ersten
Werkbank schnell wird und eine Rückkoppelung
zu dem Antriebsmotor stattfindet, wird die Genauigkeit der Bewegung
und die Genauigkeit der Positionierung der ersten Werkbank vergrößert. Unter
diesem Gesichtspunkt wäre
es besser, wenn das spezifische Gewicht geringer wäre; da aber
gleichzeitig auch ein hohes Elastizitätsmodul für den Zweck der Steigerung
der Steifigkeit notwendig ist, sollte das Material so ausgewählt werden,
dass dies berücksichtigt
wird.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung hat das vorgenannte Keramikmaterial
ein Elastizitätsmodul
von 200 GPa oder mehr; daher kann im Vergleich zu Gusseisen das
Elastizitätsmodul
um 30 Prozent oder mehr erhöht werden,
und aus diesem Grund ist es möglich,
die Steifigkeit der vorgenannten ersten Werkbank zu verbessern.
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Der
Hauptteil des Materials einer herkömmlichen Bearbeitungsvorrichtung
ist Gusseisen, und dessen Elastizitätsmodul beträgt nicht
mehr als 150 GPa; wenn daher eine Kombination der Achselemente mit
einem Freiheitsgrad von drei oder mehr insgesamt anzuwenden ist,
ist es unmöglich,
eine hochgenaue Bearbeitung zu erzielen. Ferner ist der lineare
Dehnungskoeffizient mit 10 × 10
–6 K
–1 zu
hoch, und unter einem Zustand, bei dem die Umgebungstemperatur bei
einer Bearbeitung über
eine längere
Zeitspanne schwankt, entsteht eine Wärmedehnung oder -kontraktion,
was den Bearbeitungspunkt verschiebt. Wie in
1 gezeigt
ist, sind bei Materialien, die als Material für eine jeweilige Maschinenstruktur
in Betracht kommen, Elastizitätsmodule
und lineare Dehnungskoeffizienten aufgeführt. Keramikmaterialien, wie
z.B. Siliziumnitrid, Sialon und Siliziumcarbid werden zu Kandidaten
als Material, das bei einer Bearbeitungsvorrichtung anzuwenden ist.
Unter diesen Keramikmaterialien ist Sialon ein Materialgemisch,
das hauptsächlich
auch Siliziumnitrid und darin enthaltener Tonerde etc. besteht,
und die Grundeigenschaft ist ähnlich
Siliziumnitrid als Hauptkomponente. Demgemäß haben beide Materialien eine
hohe Bruchfestigkeit als jeweiliges Keramikmaterial und weisen den
Vorteil auf, dass sie nicht leicht zerbrechen. Daher erfüllt insbesondere
ein Keramikmaterial, das hauptsächlich
aus Siliziumnitrid besteht, die Bedingung eines spezifischen Gewichts
von 4/cm
3 oder weniger, eines linearen Dehnungskoeffizienten
von 5 × 10
–5 K
–1 oder
weniger und eines Elastizitätsmoduls
von 200 GPa oder mehr, und gleichzeitig fällt es dadurch auf, dass es
eine hohe Bruchfestigkeit hat und schwer zu zerbrechen ist; durch Anwendung
dieses Materials in einer Bearbeitungsvorrichtung mit einem Bearbeitungs-Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr ist es möglich, eine äußerst genaue
Bearbeitung stabil durchzuführen. Tabelle 1
| | Gusseisen | Granit | Invar | Nobinit CS-5 | Al2O3 | Si3N4 | Sialon | Siliziumkarbid |
| spezifisches Gewicht [g/cm3] | 7,3 | 26 | 8,1 | 7,5 | 3,9 | 3,3 | 3,3 | 3,1 |
| Härte [Hv] | 200 | 500 | 190 | 160 | 1800 | 1400 | 1580 | 2200 |
| Bruchfestigkeit
[MN/m3/2] | - | - | - | - | 4,0 | 6,0 | 6,0 | 3,5 |
| Elastizitätsmodul
[GPa] | 150 | 70 | 130 | 130 | 382 | 284 | 294 | 412 |
| linearer
Dehnungskoeffizient [× 10–6 K–1] | 11 | 7,0 | 1,5 | 2 | 7,2 | 2,7 | 3,0 | 4,0 |
| Wärmeleitfähigkeit [W/mK] | 41 | 18 | 11 | 13 | 29 | 13 | 21 | 83 |
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In
der Bearbeitungsmaschine wird die vorgenannte erste Werkbank entlang
einem Statikdruck-Gleitelement durch ein Achselement-Antriebsmittel
mit einer Frequenz von 50 Hz (erwünschterweise 100 Hz) mit einer
Servoverstärkung,
die –3
dB beträgt,
angetrieben. Auch in einem Fall, in dem die Bewegungsgeschwindigkeit
der vorgenannten ersten Werkbank erhöht wird, um den Wirkungsgrad
der Bearbeitung zu erhöhen,
kann wegen der Verringerung des Gewichts der ersten Werkbank die
Formanpassung der ersten Werkbank beibehalten werden, obwohl das
oben genannte Achselement-Antriebsmittel einer Steuerung mit sehr
hohem Ansprechverhalten unterliegt; daher ist es möglich, die
Verbesserung des Wirkungsgrads bei der Bearbeitung mit der hohen
Bearbeitungsgenauigkeit kompatibel zu machen.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung ist das vorgenannte Achselement-Antriebsmittel
ein Linearmotor. Bei einem linearen Antrieb einer allgemeinen Bearbeitungsvorrichtung
wird auch eine Kugelumlaufspindel, eine Statikdruckschraube oder
dergleichen verwendet, und insbesondere bei einer Bearbeitungsvorrichtung
zum Ausführen
einer Schneidbearbeitung oder Schleifbearbeitung mit einem Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr wie bei dieser Erfindung ist es erwünscht, die
Achselemente mit hoher Geschwindigkeit zum Zweck der Verkürzung der
Bearbeitungszeit und der Erzielung einer hohen Genauigkeit anzutreiben.
Was Kugelumlaufspindeln betrifft, so wird eine Mutter über eine
Anzahl Kugeln durch eine Schraube bzw. Spindel gehaltert, und infolgedessen
wird eine Zufuhr bzw. ein Vorschub des Achselements durch das Rollen
von Kugeln in Kontakt mit der Spindel durchgeführt; deshalb werden, je höher die
Geschwindigkeit wird, umso stärkere
Schwingungen erzeugt, was es erschwert, eine hochgenaue Bearbeitung
durchzuführen.
Was eine Statikdruckschraube betrifft, so ist es ferner zwar von
Vorteil, dass sie nicht zur Quelle von Vibration wird, da die Schraube
durch einen Statikdruck von Öl
gegen ihr Muttergewinde gehaltert wird, aber die Viskosität des Öls wird
hoch, um die Steifigkeit in der Vorschubrichtung hoch zu halten,
was ein starkes Drehmoment zur Drehung der Schraube mit hoher Geschwindigkeit
notwendig macht; somit ergibt sich ein Problem einer Wärmeerzeugung,
ein Problem, dass die Kraft des Antriebsmotors zu erhöhen ist,
etc.. Unter diesen Gesichtspunkten kann behauptet werden, dass es
erwünscht
ist, einen Linearmotor einzusetzen, der eine hohe Beschleunigung
und einen Nicht-Kontaktvorschub bewerkstelligen kann. Darüberhinaus
ist bei einer Bearbeitungsvorrichtung dieses Aufbaus, da die anzutreibende,
oben erwähnte
erste Werkbank aus Keramikmaterial hergestellt ist, das ein nicht-leitendes
und nicht-magnetisches Material ist, der magnetische Leckfluss infolge
des auf der oben genannten Werkbank mit dem Gleitelement angeordneten
Linearmotors sehr schwach, was anders ist als im Fall eines herkömmlichen
metallischen Materials wie Gusseisen, und es wird auch kein Wirbelstrom
und keine elektromotorische Kraft infolge der Bewegung der oben
genannten ersten Werkbank erzeugt; daher ist die erste Werkbank äußerst geeignet
zur Anwendung eines solchen Linearmotors aus dem Grund, dass ein
hochgenauer Vorschub mit hoher Geschwindigkeit und einer geringen
Geräuschentwicklung
bewerkstelligt werden kann. Die Bearbeitungsvorrichtung kann ferner
ein Messmittel umfassen mit einer Auflösung von 10 nm oder weniger
zum Messen der Position der vorgenannten ersten Werkbank; daher
wird das Ansprechverhalten des Servomechanismus, der die Position
der oben genannten ersten Werkbank erfasst, um dem Achselement-Antriebsmittel
eine Rückkoppelung
zu vermitteln, schneller gemacht, was die Bewegungsgenauigkeit und
die Genauigkeit der Positionierung der oben genannten ersten Werkbank
verbessert.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung ist die Bearbeitungsgeschwindigkeit
eines von der vorgenannten ersten Werkbank gehaltenen Werkstücks oder
Werkzeugs 600 mm/min oder höher.
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Bei
einer Fertigungsbearbeitung mittels einer Bearbeitungsvorrichtung
mit einem Freiheitsgrad von drei Achsen oder mehr nach obiger Beschreibung
tendiert die Bearbeitungszeit dazu, länger zu werden, da meistens
eine Formgebungsbearbeitung zum Erzeugen einer frei gekrümmten Oberfläche durch
die Kumulierung einer durch eine Hin- und Herbewegung gebildeten
Querschnittsform angewandt wird. Aus diesem Grund ist anzumerken,
dass es wichtig ist, die Bearbeitungszeit durch Erhöhen der
Bearbeitungsgeschwindigkeit zu verkürzen, damit nicht nur der Wirkungsgrad
der Bearbeitung verbessert werden kann, sondern auch eine hochgenaue
Bearbeitung durch die Verringerung der Temperaturschwankung bei
der Bearbeitung erfolgen kann.
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In
der obigen Beschreibung ist es die Frequenz-Eigenschaft des Messsensors, wie z.B.
einer Laserskala zum Durchführen
der Messung der Position des Achselements, die hauptsächlich das
obere Limit der Bearbeitungsgeschwindigkeit bestimmt. Je höher die
Messgenauigkeit eines einzusetzenden Sensors gemacht wird, umso
höher wird
die Genauigkeit des auszugebenden Positionssignals; da aber deswegen
eine Anzahl von Bewegungssignalen auch bei winzigen Bewegungen eines
Achselements ausgegeben werden, erreicht dessen Ausgabefrequenz
leicht mehrere MHz in einem Fall, in dem ein Achselement mit hoher
Geschwindigkeit bewegt wird. Aus diesem Grund übersteigt die Frequenz den
zulässigen
Frequenzbereich der analogen Verstärkerschaltung in dem Messsensor
und in der Verdrahtung zu dem Servoantrieb, und die Aktion des Achselements
kann hiermit nicht schritthalten, was einen Fehler ergibt.
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Angenommen,
die Signale werden in einer Einheit von 1nm ausgegeben, um die Genauigkeit
der Erfassungsauflösung
des Messsensors zu erhöhen,
so wird die Frequenz 10 Mhz bei einer Achselement-Geschwindigkeit
von 600mm/min. Eine Frequenz dieser Größenordnung ist in der gegenwärtigen Situation
der maximale Frequenzwert eines von einem Messsensor bei Beibehaltung
der Genauigkeit auszugebenden Signals. Um eine Bearbeitung mit hoher
Genauigkeit und hohem Wirkungsgrad in kurzer Zeit auszuführen, ist
es demgemäß erwünscht, eine
Bearbeitung mit dieser höchstmöglichen
Geschwindigkeit in der gegenwärtigen Situation
durchzuführen,
und von nun an, falls der Frequenzbereich des Messsensors verbessert
wird, ist es erwünscht,
die Geschwindigkeit der Bearbeitung entsprechend dem Umfang der
Verbesserung anzuheben. Demgemäß ist es
bei dieser Struktur am erwünschtesten
vom Gesichtspunkt des Wirkungsgrads und der Bearbeitungsgenauigkeit,
die Bearbeitungsgeschwindigkeit auf 600mm/min oder höher zu gestalten,
wobei dies die Erwartung einer bestimmten Verbesserung von nun an
mit einschließt.
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Um
Achselemente mit hoher Genauigkeit in Kompatibilität mit einem
Hochgeschwindigkeitsantrieb zu steuern, ist es ferner notwendig,
dass die Servosteuerfähigkeit
auch auf diesen Frequenzbereich des Messsensors ausreichend ansprechen
kann, es besteht jedoch die tatsächliche
Situation, dass der Frequenzbereich der Servoschleife für gewöhnlich in
der Größenordnung
von 50 Hz bis 100 Hz oder höchstenfalls
in der Größenordnung
von 200 Hz liegt, was bemerkenswert niedrig im Vergleich zu dem
Frequenzbereich des oben beschriebenen Messsensors ist. Da eine
elektrische Schaltung zum Ausführen
dieser Servosteuerung für
gewöhnlich
einen Frequenzbereich hat, der nahe an mehrere hundert kHz herankommt,
ist verständlich,
dass die Ansprechgeschwindigkeit dieses Abschnitts kaum den Frequenzbereich
der Servoschleife beeinflusst. Das heißt, es ist meistens das mechanische
Ansprechverhalten, welches den Frequenzbereich der Servoschleife bestimmt,
und das Ansprechverhalten hängt
meistens von der erforderlichen zeitlichen Verzögerung zum Bewegen der oben
erwähnten
ersten Werkbank oder einer zweiten Werkbank von dem Zeitpunkt ab,
zu dem ein Befehlssignal in eine Antriebskraft durch den Antriebsmotor
umgewandelt wird und zu der Werkbank übertragen wird. Demgemäß ist verständlich,
wie wirksam es zur Durchführung
einer hochgenauen Bearbeitung in Kompatibilität mit einer Hochgeschwindigkeitsleistung
ist, dass bei diesem Aufbau die Masse der oben genannten ersten
Werkbank verringert wird, was die Trägheitskraft und das Trägheitsmoment
abschwächt
und das mechanische Ansprechverhalten verbessert.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung wird die vorgenannte erste Werkbank
mit der höchsten
Geschwindigkeit in der Bearbeitungsvorrichtung angetrieben; daher
ist es möglich,
die oben erwähnte
Wirkung noch besser zu erzielen.
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Die
Bearbeitungsvorrichtung ist eine Bearbeitungsvorrichtung, die eine
Schneidbearbeitung oder eine Schleifbearbeitung mit einem Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr ausführt,
wobei eine zweite Werkbank, die ein Werkstück oder ein Werkzeug hält und mit
einem Freiheitsgrad von mindestens einer Achse oder mehr drehen/schwenken
kann, aus Keramikmaterial gefertigt ist.
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Das
Material für
die Herstellung einer herkömmlichen
dreh-/schwenkbaren Werkbank ist in den meisten Fällen Gusseisen oder Stahl.
Aus diesem Grund wird die dreh-/schwenkbare Werkbank schwer, und
die Energie eines Servomotors, die zu ihrem Antrieb erforderlich
ist, wird hoch, was in der Erzeugung einer großen Wärmemenge an dem Achselement-Antriebsmittel
(beispielsweise einem Motor) resultiert. Da es ferner nicht möglich ist,
die dreh-/schwenkbare Werkbank mit hoher Geschwindigkeit zu bewegen,
wird die Bearbeitungsgeschwindigkeit langsam und die Bearbeitungszeit
wird länger,
was die Schwankungen in der Umgebung, wie z.B. die Temperaturschwankungen,
größer macht;
daher verstärkt
sich die Verformung der Werkbank infolge von Wärmedehnung und die Positionsverschiebung
eines Werkzeugs und eines Werkstücks
wird groß,
was eine hochgenaue Bearbeitung erschwert.
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Da
es im Gegensatz hierzu durch diesen Aufbau möglich ist, eine Wärmedehnung
so zu mindern, dass sie niedriger ist im Vergleich zu Stahl, indem
die vorgenannte zweite Werkbank aus Keramikmaterial gebildet wird,
kann auch in einem Fall, in dem eine Temperaturschwankung auftritt,
die Bearbeitungsgenauigkeit beibehalten werden, und auch die Beschleunigungs-/Verzögerungsleistung
wird durch die leichtere Gestaltung der Werkbank verbessert, was
es ermöglicht,
die Bearbeitungszeit zu verkürzen.
Da ferner auch dann, wenn die Kapazität eines Motors oder dergleichen
als Antriebsmittel zum Antreiben der oben erwähnten zweiten Werkbank gering
ist, diese aber ausreicht, kann eine Energieeinsparung erreicht
werden, und gleichzeitig kann die erzeugte Wärmemenge gemindert werden;
daher kann eine Bearbeitung mit höherer Genauigkeit erfolgen.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung hat das vorgenannte Keramikmaterial
einen Lineardehnungskoeffizienten von 5 × 10–6 K–1 oder
weniger. Die Wirkung dieses Aufbaus ist die gleiche wie die vorstehend
dargelegte Struktur.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung enthält
das vorgenannte Keramikmaterial Siliziumnitrid von fünfzig Gewichtsprozent,
umgewandelt in Si3O4,
und mit einem spezifischen Gewicht von 4g/cm3.
Die Wirkung dieses Aufbaus ist die gleiche wie die der bereits beschriebenen
Struktur.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung hat das vorgenannte Keramikmaterial
ein Elastizitätsmodul
von 200 GPa oder mehr.
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Die
Wirkung dieses Aufbaus ist die gleiche wie bei der oben dargelegten
Struktur.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung wird die vorgenannte zweite Werkbank
entlang einem Statikdruck-Gleitelement durch ein Achselement-Antriebsmittel
mit einer Frequenz von 50 Hz (erwünschterweise 100 Hz) oder höher angetrieben,
wobei eine Servoverstärkung
zu –3
dB wird. Die Wirkung dieser Struktur ist die gleiche wie die der
bereits dargelegten Struktur.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung ist das oben genannte Achselement-Antriebsmittel
ein Wechselstrom-Servomotor. Was die zweite, schwenkbare Werkbank
betrifft, so wird ihr Antrieb zum Drehen/Schwenken durch einen Gleichstrom-Servomotor oder ein
Verfahren derart ausgeführt,
dass die Auflösung
des Drehwinkels durch ein dazwischen vorgesehenes Zahnrad erhöht wird;
da aber eine Bürste
in einem Gleichstrom-Servomotor vorhanden ist, ist es aufgrund der
Variation seiner Reibungskraft und seines Kontaktwiderstands schwierig,
einen hochgenauen Schwenkwinkel stabil aufrechtzuerhalten. Wenn
ein Untersetzungsgetriebe, wie z.B. ein Schneckengetriebe oder ein
harmonisches Getriebe verwendet wird, scheint es, dass die Winkelauflösung um
einen Betrag verbessert wird, der augenscheinlich der Vergrößerung des
Geschwindigkeitsminderungsverhältnisses
entspricht, aber tatsächlich
kommt es zu einer sogenannten Stick-Slip-Erscheinung aufgrund der statischen
Reibungskraft des Zahnrads bzw. Getriebes, oder durch das unzureichende
Ineinandergreifen der Zahnräder
untereinander wird ein Spiel erzeugt, was eine Steuerung eines sehr
kleinen Drehwinkels schwierig gestaltet. Ferner entsteht bei diesen
Verfahren, bei denen ein externer Motor an einer Dreh-/Schwenkwelle
angebracht ist, notwendigerweise eine Exzentrizität in der
Kopplung der Motorwelle und der Drehwelle, was bewirkt, dass der
gesteuerte Drehwinkel und der tatsächliche Drehwinkel nicht genau
miteinander übereinstimmen,
und die Drehmomentsteifigkeit wird durch ein flexibles Kupplungselement
gemindert, das zum Kuppeln zwischen den beiden Wellen verwendet
wird, um die Verdrehung aufgrund der Exzentrizität und die Ungleichmäßigkeit
des Drehmoments zu dämpfen,
was den Frequenzbereich der Rückkoppelungssteuerung
einschränkt
und die Servosteuereigenschaft verschlechtert; daher stimmt dies
nicht immer mit dem Zweck dieser Struktur überein, eine hochgenaue Bearbeitung
durchzuführen.
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In
diesem Punkt ist ein Gleichstrom-/Wechselstrom-Servomotor mit einem direkt an der Schwenkwelle angesetzten
Permanentmagneten nicht mit einem Reibungselement wie einer Bürste versehen,
sondern ist in der Lage, ein Drehmoment direkt in der Drehwelle
in einer kontaktlosen Weise zu erzeugen, was seine Steifigkeit ebenfalls
verstärkt;
wenn er in einer Bearbeitungsvorrichtung mit einem Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr wie bei dieser Struktur verwendet wird,
ist er für
die Praxis einer hochgenauen Bearbeitung erwünscht. Andererseits wird Wärme in dem
Abschnitt der Spule erzeugt, die in einen Wechselstrom-Servomotor eingebaut
ist; falls aber die dreh-/schwenkbare zweite Werkbank aus einem
Keramikmaterial wie bei diesem Aufbau hergestellt ist, ist die temperaturbedingte
Verschiebung der Position eines Werkzeugs oder Werkstücks auf
der zweiten Werkbank gering, und es kommt nur schwer zu einer Wärmeübertragung
auf die erste Werkbank, welche diese zweite Werkbank auf sich trägt, was
es erschwert, eine Wärmedehnung
oder -kontraktion zu produzieren, da das Keramikmaterial wie Siliziumnitrid
oder Sialon eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist;
dies ist sehr vorteilhaft. Das heißt, ein Problem bei der Verwendung
eines Wechselstrom-Servomotors wird durch diesen Aufbau erfolgreich
gelöst;
daher kann behauptet werden, dass es angemessen ist, einen Wechselstrom-Servomotor
für den
Antrieb der dreh-/schwenkbaren zweiten Werkbank zu verwenden.
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Die
Bearbeitungsvorrichtung kann ferner ein Messmittel mit einer Auflösung von
einer Winkelsekunde oder weniger zum Messen des Winkels der vorgenannten
zweiten Werkbank aufweisen. Die Wirkung dieser Struktur ist die
gleiche wie die der unter Punkt (7) dargelegten Struktur.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung ist die Bearbeitungs-Drehgeschwindigkeit eines Werkstücks oder Werkzeugs,
das von der vorgenannten zweiten Werkbank gehalten wird, 1 °/sec oder
größer. Die
Wirkung dieses Aufbaus ist die gleiche wie die der oben dargelegten
Struktur.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung wird die vorgenannte zweite Werkbank
mit höchster
Geschwindigkeit in der Bearbeitungsvorrichtung angetrieben. Die
Wirkung dieses Aufbaus ist die gleiche wie die der oben dargelegten
Struktur.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung ist ein Tragetisch zum Tragen der vorgenannten
zweiten Werkbank aus mindestens einem Keramikmaterial, welches mindestens
eine der folgenden Bedingungen erfüllt, gebildet: sie hat einen
linearen Dehnungskoeffizienten von 5 × 10–6 K–1 oder
weniger, enthält
Siliziumnitrid von fünfzig Gewichtsprozent,
umgewandelt in Si3N4 , und hat ein spezifisches Gewicht von 4
g/cm3 oder weniger sowie ein Elastizitätsmodul
von 200 GPa oder mehr, und weist eine Nickel im Verhältnis von
10 Gewichtsprozent bis 50 Gewichtsprozent enthaltende Legierung
auf. Im einzelnen ist, wenn die vorgenannte zweite Werkbank auf
der vorgenannten ersten Werkbank getragen wird, erwünscht, dass
der Tragetisch aus einer Legierung gebildet ist, die Nickel zwischen
10 Gewichtsprozent und 50 Gewichtsprozent enthält (beispielsweise Invar, Incolloy 904
oder dergleichen). Bei der Bearbeitungsvorrichtung ist das Statikdruck-Gleitelement
und/oder die Basis zu dessen Befestigung aus einem Keramikmaterial
gebildet, das mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt: es
hat einen linearen Dehnungskoeffizienten von 5 × 10–6 K–1 oder
weniger, enthält
Siliziumnitrid von 50 Gewichtsprozent, umgewandelt in Si3N4 und hat ein spezifisches
Gewicht von 4 g/cm3 oder weniger, sowie
ein Elastizitätsmodul
von 200 GPa oder mehr.
-
Die
Formgebungsbearbeitung mittels einer Bearbeitungsvorrichtung mit
einem Bearbeitungs-Freiheitsgrad von drei Achsen oder mehr erfordert
sehr viel Zeit, und darüberhinaus
besteht wegen der Anordnung der Achselemente in zwei oder drei Stufen übereinander
tatsächlich
ein Problem insofern, als der Überhang bei
der Anbringung eines Werkzeugs oder Werkstücks durch diese zwischen der
Basis und dem Bearbeitungspunkt liegenden Gegenstände, wie
z.B. die Werkzeugauflage und die Werkbank, groß wird und in einem Fall, in
dem die Werkbank und das Statikdruck-Gleitelement sich durch eine
Temperaturschwankung thermisch dehnen oder kontrahieren, wird die
Relativposition zwischen einem Werkzeug und einem Werkstück nicht
nur einfach in einer Richtung verschoben, sondern zeigt auch gleichzeitig
die Entstehung einer Schwingung wie z.B. eines Moments. Da ferner
die Temperatur nicht von unten bis oben an den übereinander gelagerten Werkbanken
gleichmäßig gestaltet
werden kann, ist in jeder aufeinandergestapelten Achselemente die
Werkbank einer Wärmedehnung
oder Wärmekontraktion
ausgesetzt, und in Reaktion darauf werden der endgültige Bearbeitungspunkt
des Werkzeugs sowie die Position des Werkstücks in komplexer Weise verschoben.
Daher ist es fast unmöglich,
diese Bearbeitungsverschiebung (Drift) infolge der Temperaturschwankung
zu korrigieren, und es ist anzumerken, dass um dies zu verhindern,
zunächst
die Wärmedehnung/-kontraktion
selbst von Grund auf klein gestaltet werden sollte.
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Wenn
aber die Werkbanken und die statischen Gleitelemente aus Gusseisen
oder Stahl wie bei einer herkömmlichen
Bearbeitungsvorrichtung hergestellt sind, ist es extrem schwierig,
einen solchen Einfluss einer Wärmedehnung
oder -kontraktion zu vermeiden; daher ist es erwünscht, um eine hohe Temperaturstabilität aufrechtzuerhalten,
den linearen Dehnungskoeffizienten des Materials der ersten und
zweiten Werkbänke
sowie der Statikdruck-Gleitelemente auf 5 × 10–6 K–1 oder
weniger zu bringen. Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, ist dieser numerische
Wert gleich der Hälfte
des linearen Dehnungskoeffizienten von Gusseisen oder Stahl, und durch
diesen Zustand wird die Wärmedehnung
sowohl in der Horizontalrichtung als auch der Vertikalrichtung halbiert;
daher wird der dreidimensionale Variationsbereich des Bearbeitungspunkts
auf 1/8 reduziert, und es kann in der Stabilität gegenüber einer Temperaturschwankung
eine starke Wirkung erreicht werden.
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Ferner
besteht als weiterer wichtiger Faktor der Verschiebung des Bearbeitungspunkts
eine Expansion oder Kontraktion der Basen zum Befestigen ihrer jeweiligen
Achselemente. Da die Basen groß dimensioniert
sind, sind ihre Wärmekapazitäten ebenfalls
groß;
infolgedessen wird, wenn lokal eine Temperaturdifferenz entsteht,
kein Gleichgewicht hergestellt, und es wird kontinuierlich Wärme langsam
für unbestimmte
Zeit übertragen,
was den lokalen Temperaturunterschied so belässt, wie er erzeugt wird. Aus
einer solchen Eigenschaft entsteht, falls die Temperatur eines Teils
der Basis durch die Bearbeitung geändert wird, eine Erscheinung,
dass dieser Teil sich thermisch dehnt oder kontrahiert und eine
Abweichung hervorruft, die für
unbestimmte Zeit nicht aufhört.
Wenn beispielsweise ein Tropfen Kühlöl für den Bearbeitungspunkt, der
bei einer Schneid- oder Schleifbearbeitung verwendet wird, auf die
Basis fällt,
variiert die Temperatur dieses Abschnitts und bewirkt, dass eine
Abweichung an der Basis beginnt. Solange aber das Kühlöl weiter
tröpfelt
(solange die Bearbeitung fortgesetzt wird), variiert die Temperatur
dieses Abschnitts weiter, und da es sehr lange Zeit braucht, damit
die Temperatur sich über
die gesamte Basis ausbreitet, um einen Gleichgewichtszustand herzustellen,
variiert die Basistemperatur während
dieser Zeitspanne weiter. Im Fall einer Basis, deren Wärmekapazität groß ist, wird,
wenn ein solcher Temperaturdrift entsteht, ein Achselement, das
an der Basis befestigt ist, nur in einer Richtung bewegt, und es
wird keine Bewegung wie z.B. ein Moment erzeugt, und es gibt fast nur
eine parallele Bewegung; wenn daher die Tendenz der Bewegung eines
Achselements erfasst wird, ist deren Korrektur nicht unmöglich. Da
aber eine solche Drift, der über
mehrere -zig Stunden weiter erzeugt wird, eine große Verschiebung
ergibt, wird die Restdifferenz, die nicht korrigiert worden ist,
ebenfalls groß.
Auch in diesem Fall versteht sich, dass es sehr wirksam ist, keine
Gegenmaßnahmen
gegen die erzeugte Wärmedehnung
oder -kontraktion zu treffen, sondern die Wärmedehnung oder -kontraktion
selbst zu verringern. Demgemäß kann hinsichtlich
des Materials zur Herstellung der Basis, indem kein Gusseisen oder
Granit wie bisher verwendet wird, sondern ein Material mit einem
linearen Dehnungskoeffizienten einer Größenordnung, die die Hälfte von
diesem ausmacht, verwendet wird, kann die Temperaturverschiebung
des Bearbeitungspunkts um die Hälfte
verringert werden. In diesem Fall kann eine Temperaturdrift in einer
Richtung, die nicht so sehr in der Höhenrichtung beeinflusst, sondern
in der Richtung parallel zu der Basis groß ist, verringert werden, und
es kann eine sehr genaue, frei gekrümmte optische Oberfläche erzeugt
werden.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung ist die vorgenannte erste Werkbank und/oder
die vorgenannte zweite Werkbank und/oder das vorgenannte Statikdruck-Gleitelement
und/oder die Basen zum Befestigen derselben aus einem Material mit
einem Elastizitätsmodul
von 200 GPa oder mehr ausgebildet.
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Das
Material von herkömmlichen
Werkbänken
und Statikdruck-Gleitelementen war bisher auf Gusseisen zentriert,
und ihr Elastizitätsmodul
lag in der Größenordnung
von 150 GPa. Dies bedeutet, dass bei Aufbringung einer Last von
1000 N/Querschnitt von 1 cm2 auf diese ein
Element mit einer Länge
von 10 cm seine Länge
bis zu 10 μm
verändert.
Demgemäß wird bei
einem Abschnitt, der nicht in der Lage ist, ein großes Volumen
oder einen großen
Querschnitt strukturell anzunehmen, die Steifigkeit gering, und
seine Position wird leicht durch die Rückstellkraftkomponente und
die bei der Bearbeitung erzeugte Schneidkraft verschoben. Das heißt, bei
einer mehrachsigen Bearbeitungsvorrichtung besteht ein Problem insofern
als, wenn es aus einem auf herkömmlichen
Gusseisen basierenden Material hergestellt ist, notwendigerweise
die Minderung der Steifigkeit auftritt, die durch die elastische
Verformung nicht nur der Abschnitte des Mechanismus, sondern auch des
Materials selbst verursacht wird.
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Im
Gegensatz dazu wird bei diesem Aufbau, falls das Elastizitätsmodul
des Materials der oben erwähnten
ersten Werkbank und/oder der oben erwähnten zweiten Werkbank und/oder
des oben erwähnten
Statikdruck-Gleitelements und/oder der Basen zum Befestigen derselben
so gestaltet ist, dass es 200 GPa oder mehr beträgt, was gleich dem Doppelten
oder mehr des Elastizitätsmoduls
eines herkömmlichen
Materials ist, es daher möglich,
die Verschiebung der oben erwähnten
Elemente der Länge
von 10 cm zu halbieren.
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Bei
der Bearbeitungsvorrichtung ist das Druckübertragungsmedium des vorgenannten
Statikdruck-Gleitelements eine Flüssigkeit, und seine Viskosität beträgt 10 Pois
oder weniger.
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Allgemein
ausgedrückt
ist es, um die Genauigkeit des Betriebs eines Achselements zu erhöhen, notwendig,
die Reibungskraft des Gleitelements zu mindern; daher wird für gewöhnlich bei
einer hochgenauen Bearbeitungsvorrichtung ein Statikdruck-Gleitelement
eingesetzt. Wenn aber die Bewegungsgeschwindigkeit der Werkbank
erhöht
wurde, bestand ein Problem insofern, als das Druckübertragungsmedium,
das in den Zwischenraum des Statikdruck-Gleitelements eingespritzt
wurde, durch die von seinem Viskositätswiderstand erzeugte Scherkraft
Wärme erzeugte,
und die Werkbank sich über
die Statikdruckoberfläche
erwärmte
und eine Wärmedehnung
erfuhr; aufgrunddessen wurde die Position eines Werkzeugs oder die
Position eines Werkstücks
verschoben, was eine hochgenaue Bearbeitung verhinderte.
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Eine
der effektivsten Methoden, dies zu verhindern, besteht darin, die
Viskosität
des Druckübertragungsmediums,
das in dem Statikdruck-Gleitelement zu verwenden ist, zu senken.
Durch dessen Einsatz in der Praxis wird nicht nur der Viskositätswiderstand
des Übertragungsmediums
gemindert, das in dem Statikdruck-Zwischenraum strömt, und
eine Wärmeerzeugung
vermieden, sondern auch der Druckverlust wird reduziert; daher wirkt
der Zuführdruck
auf die Statikdruckfläche,
ohne abzunehmen, und die Steifigkeit kann verstärkt werden. Das heißt, die
Abnahme der Viskosität
des Druckübertragungsmediums
hat eine Wirkung auf zwei wichtige Faktoren, die für eine hochgenaue
Bearbeitung erforderlich sind, nämlich
die Vermeidung einer Wärmeerzeugung
und die Verstärkung
der Steifigkeit. Ferner ist, falls die Geschwindigkeit des Achselements höher gemacht
wird als die Geschwindigkeit der Strömung des Druckübertragungsmediums
in dem Zwischenraum des Statikdruck-Gleitelements, ein Phänomen in
Erscheinung getreten, bei dem Druckübertragungsmedium nicht standhalten
kann, und das nicht über
der gesamten Statikdruckfläche
herrscht. Diese Erscheinung mindert die Steifigkeit des Statikdruck-Gleitelements
stark und erzeugt eine Schwingung infolge der instabilen Halterung;
daher war sie eine Ursache dafür,
dass Achselemente keinen Hochgeschwindigkeitsantrieb ausführen konnten.
Um dies zu vermeiden, wird in Betracht gezogen, die Viskosität des Druckübertragungsmediums zu
verringern, wodurch die Scher-Reibungskraft des Druckübertragungsmediums
gemindert wird, was es ermöglicht,
dass auch bei einem Hochgeschwindigkeitsantrieb das Druckübertragungsmedium über der
gesamten Oberfläche
der Statikdruck-Zwischenraumfläche vorhanden
ist. Infolgedessen wird ein Hochgeschwindigkeitsantrieb des Achselements
möglich.
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Hinsichtlich
des Druckübertragungsmediums
kann eine Flüssigkeit
die Steifigkeit gegenüber
einem Gas für
den gleichen aufgebrachten Druck erhöhen, und darüberhinaus
hat eine Flüssigkeit
eine bessere Dämpfungseigenschaft;
daher ist eine Flüssigkeit
erwünscht,
da sie kaum Schwingung erzeugt, auch wenn ihr Druck erhöht wird,
und sie auch bei einer sich plötzlich ändernden äußeren Kraft
unempfindlich ist. Demgemäß ist es,
solange das Druckübertragungsmedium
eine Flüssigkeit
ist, auf der Basis der Abdichtung und des Zuführdrucks einer Pumpe zu deren
Zuführung
erwünscht,
dass ihre Viskosität
10 Pois oder weniger beträgt, während das
untere Limit hiervon in der Größenordnung
von 1 Pois liegt, was der Viskosität von Wasser nahekommt.
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In
der Tat wurde bei einer Werkbank, die eine Steifigkeit von 1000
N/μm bei
einem Zuführdruck
von 2026,5 kPa (20 atm) Druck hatte, wenn der Zwischenraum des Statikdruck-Gleitelements
auf 10 μm
festgelegt war und ein Öl
mit einer Viskosität
von 30 Pois für
das Druckübertragungsmedium
verwendet wurde, in dem Fall, bei dem ein Öl mit einer Viskosität von 2
Pois verwendet wurde, durch die Änderung
des Öffnungsdurchmessers
des Statikdruckkissens eine Steifigkeit von 1200 N/μm bei einem
Zuführdruck
von 5 atm Druck erhalten. Darüberhinaus
stieg die Temperatur der Werkbank um fast 1°C aufgrund der Ölzufuhr
im ersteren Fall, aber im letzteren Fall stieg die Temperatur nur
um 0,1°C
und zeigte nur eine sehr geringe Änderung.
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Die
Bearbeitungsvorrichtung kann ferner ein aktives Steuermittel zum
Dämpfen
der Übertragung
einer Schwingung von dem Boden, auf dem die Bearbeitungsvorrichtung
installiert ist, zu der Bearbeitungsvorrichtung aufweisen. In den
vorstehenden Ausführungen
bedeutet der Begriff "aktives
Steuermittel" ein
Mittel der Art, dass es ein Messelement zum Erfassen einer Bewegung
von Geschwindigkeit, Beschleunigung etc. des Bodens als Quelle der
Schwingung aufweist, einen Mechanismus zum geringfügigen Antreiben
der Anordnung umfasst und die Schwingungsdämpfung ausführt, das heißt die Unterdrückung oder
das Auffangen der Übertragung
der Schwingung auf die Bearbeitungsvorrichtung, indem die Anordnung
so zum Schwingen gebracht wird, dass die Schwingung anhand der Ausgabe
des Messelements ausgeglichen bzw. aufgehoben wird.
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Unter
den Bearbeitungsvorrichtungen auf dem Markt mit einem Freiheitsgrad
von zwei oder drei Achsen führen
einige von ihnen eine hochgenaue Bearbeitung durch Eliminieren geringfügiger, von
dem Boden kommender Schwingungen durch, wobei ihr Hauptkörper auf
einer Luftfeder getragen wird, die als Lufthalterung (air mount)
bezeichnet wird. Diese Lufthalterung ist aber nur gegenüber Schwingungen
mit einer Frequenz von 10 Hz oder mehr vergleichsweise wirksam,
um die Schwingungsdämpfung
durchzuführen;
da sie aber immer einen Resonanzpunkt bei mehreren Hertz aufweist,
werden Schwingungen einer niedrigen Frequenz von dem Boden zum Hauptkörper der
Bearbeitungsvorrichtung übertragen.
In einigen Fällen
wird eine Schwingung des Bodens verstärkt und auf den Hauptkörper der
Bearbeitungsvorrichtung übertragen.
Demgemäß ist eine
wirksame Unterdrückung
von Bodenschwingun gen für
eine hochgenaue Bearbeitung unerlässlich; insbesondere was eine
Bearbeitungsvorrichtung mit einem Freiheitsgrad von drei Achsen
oder mehr betrifft, da deren Achselemente in zwei oder drei Stufen übereinander
geschichtet sind, um ihr Schwerkraftzentrum hoch anzulegen und da
sie an ihren Basen an ihren Bodenflächen befestigt sind, weisen
sie einen Aufbau derart auf, dass es einfacher ist, eine momentartige
Schwingung zu erzeugen als eine herkömmliche Bearbeitungsvorrichtung
mit einem Freiheitsgrad von zwei Achsen oder weniger; das heißt, eine
Bearbeitungsvorrichtung mit einem Freiheitsgrad von drei Achsen
oder mehr hat eine Tendenz dazu, Resonanzfrequenz bei geringfügiger Schwingung
aufzuweisen, die aufgrund ihres Aufbaus niedrig ist. Demgemäß ist es
von großem Nachteil,
dass eine herkömmliche
Lufthalterung einen Resonanzpunkt bei niedriger Frequenz aufweist,
und es bestanden große
Schwierigkeiten in der Praxis einer hochgenauen Bearbeitung mit
einer hochgenauen Bearbeitungsvorrichtung mit einem Freiheitsgrad
von drei Achsen oder mehr, die von einer solchen passiven Lufthalterung
getragen wurden. Da aber bisher keine Erwägungen unter diesem Gesichtspunkt
erfolgt sind, ist nie eine aktive Lufthalterung eingesetzt worden,
die aktiv eine Beseitigung von Schwingungen durchführt, auch bei
einer niederfrequenten Schwingung.
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Bei
einer Bearbeitungsvorrichtung mit einem Freiheitsgrad von drei Achsen
oder mehr ist es erwünscht,
dass mittels einer aktiven Lufthalterung ohne Resonanzpunkt auch
bei geringer Frequenz die Schwingungen des Bodens mit gutem Wirkungsgrad
beseitigt werden, was bei der Bearbeitungsvorrichtung eine stabile
Bearbeitungsgenauigkeit ergibt. Speziell das Verfahren zur Steuerung
einer aktiven Lufthalterung ist, was eine herkömmliche Bearbeitungsvorrichtung
mit einem Freiheitsgrad von zwei Achsen oder weniger betrifft, weil
jedes der Achselemente einzeln an der Basis befestigt ist, um in
einer horizontalen Ebene gelegen zu sein, falls eine aktive Steuerung
für eine
Drehschwingung um irgendeine der beiden Achsen der Horizontalrichtung
oder eine vertikale Achse erfolgt, die Steuerung sehr zufriedenstellend
hinsichtlich des Bearbeitungsergebnisses, und umgekehrt besteht
fast keine Wirkung der aktiven Steuerung bei einer parallelen Schwingung
in der Vertikalrichtung; im Gegensatz hierzu ist hinsichtlich einer
Bearbeitungsvorrichtung mit einem Freiheitsgrad von drei Achsen
oder mehr, da diese ein Gleitelement hat, das in der Vertikalrichtung
anzutreiben ist, eine aktive Steuerung für eine parallele Schwingung
in dieser Richtung ebenfalls wirksam, und die Ausübung einer
aktiven Steuerung ist für
alle sechs Achsen des Freiheitsgrads einschließlich der beiden Drehachsen
parallel zu einer Horizontalachse wirksam. Somit ist darauf hinzuweisen,
dass es wichtig ist, dass eine Steuerung für die Beseitigung von Schwingungen
erfolgt, bei der die Antriebsrichtung der Achselemente und ihre
Eigenschaften ausreichend in Betracht gezogen werden, und bei der
die Parameter der Schwingungsbeseitigung individuell optimiert sind.
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In
einer Ausführungsform
ist die Bearbeitungsvorrichtung eine Bearbeitungsvorrichtung mit
einem Freiheitsgrad von drei Achsen oder mehr, umfassend eine erste
Werkbank, die aus einem Material mit einem spezifischen Gewicht
von 4 g/cm3 hergestellt ist und entlang
einem Statikdruck-Gleitelement durch ein Antriebsmittel mit einer
Frequenz von 50 Hz (erwünschterweise
100 Hz) oder höher
bewegt wird, wobei seine Servoverstärkung –3dB beträgt, und ein Messmittel mit
einer Auflösung
von 10 nm oder weniger zum Messen der Position der ersten Werkbank.
Die Bearbeitungsvorrichtung kann ferner eine zweite Werkbank, die
aus einem Material mit einem spezifischen Gewicht von 4 g/cm3 oder weniger hergestellt ist und entlang
einem Statikdruck-Gleitelement schwenkt, sowie ein Messmittel von
einer Winkelsekunde oder weniger zum Messen des Winkels der zweiten
Werkbank umfassen.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung beträgt
die Bearbeitungsgeschwindigkeit 600 mm/min oder mehr.
-
In
der Bearbeitungsvorrichtung sind die vorgenannte erste Werkbank
und/oder die vorgenannte zweite Werkbank und/oder das vorgenannte
Statikdruck-Gleitelement und/oder die Basen zum Befestigen derselben aus
einem Material mit einem linearen Dehnungskoeffizienten von 5 × 10–6 K–1 oder
weniger ausgebildet.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung beträgt
die Bearbeitungsgeschwindigkeit 600 mm/min oder mehr.
-
In
der Bearbeitungsvorrichtung sind die vorgenannte erste Werkbank
und/oder die vorgenannte zweite Werkbank und/oder das vorgenannte
Statikdruck-Gleitelement und/oder die Basen zum Befestigen derselben aus
einem Material mit einem Elastizitätsmodul von 200 GPa oder mehr
ausgebildet.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung ist das Druckübertragungsmedium des vorgenannten
Statikdruck-Gleitelements eine Flüssigkeit, und seine Viskosität beträgt 10 Pois
oder weniger. Die Bearbeitungsvorrichtung kann ferner ein aktives
Dämpfungsmittel
zum Dämpfen
der Übertragung
einer Schwingung von dem Boden, auf dem die Bearbeitungsvorrichtung
installiert ist, zu der Bearbeitungsvorrichtung aufweisen.
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In
der Bearbeitungsvorrichtung sind die vorgenannte erste Werkbank
und/oder die vorgenannte zweite Werkbank und/oder das vorgenannte
Statikdruck-Gleitelement und/oder die Basen zum Befestigen derselben aus
einem Material mit einer Siliziumnitrid-Komponente von fünfzig Gewichtsprozent,
umgewandelt in Si3N4 oder
mehr ausgebildet.
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Durch
diese Erfindung ist es möglich,
eine Bearbeitungsvorrichtung mit einem Freiheitsgrad von drei Achsen
oder mehr bereitzustellen, um die Kompatibilität ihrer hochgenauen Bearbeitung
mit ihrem hohen Wirkungsgrad der Bearbeitung zu ermöglichen.
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Im
folgenden wird die Ausführungsform
dieser Erfindung detailliert unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer fünfachsigen Bearbeitungsvorrichtung 10 dieser
Ausführungsform.
In 1 ist eine aktive Lufthalterung 11, die
durch vier Beine 11a (nur drei Beine sind dargestellt) auf
einem Boden F gehaltert ist, ein Dämpfungsmittel zum Dämpfen der Übertragung
von Schwingungen und hat als Funktion, dass keine Schwingung vom
Boden auf die Basis 12 übertragen
wird.
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Auf
einer Schiene 12a der Basis 12, die an der aktiven
Lufthalterung 11 gehaltert ist, ist ein Gleittisch 13 vorgesehen,
der in der Z-Achsenrichtung beweglich ist und auf dem Gleittisch 13 ist
ein dreh-/schwenkbarer Schwenktisch 14 vorgesehen. Außerdem sind
der Gleittisch 13 und der Schwenktisch 14 in einer
reibungsarmen Weise durch ihre jeweiligen Statikdruck-Gleitelemente
(in der Zeichnung nicht gezeigt) mit einer als Medium in Bezug auf
die Schiene 12a bzw. den Gleittisch 13 eingeleiteten
Flüssigkeit
gelagert.
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Ferner
ist auf der Basis 12 an einer über Halterungsblöcken 15 gelegten
Schiene 15a ein Gleittisch 16 vorgesehen, der
in der X-Achsenrichtung beweglich ist, an der Schiene 16a des
Gleittischs 16 ist ein Gleittisch 17 vorgesehen,
der in der Y-Achsrichtung beweglich ist, und an dem Gleittisch 17 ist
ein dreh-/schwenkbarer Schwenktisch 18 vorgesehen. Außerdem sind
der Gleittisch 16, der Gleittisch 17 und der Schwenktisch 18 in einer
reibungsarmen Weise durch ihre jeweiligen Statikdruck-Gleitelemente
(in der Zeichnung nicht gezeigt) mit einem als Medium für die Schiene 15a,
die Schiene 16a bzw. den Gleittisch 17 eingeleiteten Öl gehaltert bzw.
gelagert.
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In
dieser Ausführungsform
sind für
die Gleittische 13, 16 und 17, die als
die erste Werkbank anzusehen sind, Laserskalen mit einer Messauflösung von
1 nm vorgesehen, was es ermöglicht,
ihre Durchlaufbahnen zu messen, und es ist die Durchführung des
Antriebs durch einen Linearmotor als Antriebsmittel mit einer Frequenz
von 50 Hz (erwünschterweise
100 Hz) oder höher
vorgesehen, wobei die Servoverstärkung –3 dB beträgt. Andererseits
sind an den Schwenktischen 14 und 18 drehbare
Codierer installiert mit einer Winkelauflösung von 0,1 Winkelsekunden,
was es ermöglicht,
den Drehwinkel zu messen. Bei dem Statikdruck-Gleitelement dieser
Ausführungsform
wurde die Viskosität
des Öls
auf 2 Pois festgelegt, und der Zuführdruck wurde auf 506,62 kPa
(5 atm) Druck festgelegt. In diesem Fall betrug die Steifigkeit
der Gleitwelle in der Horizontal-/Vertikalrichtung 1350 N/μm, was ein
ausreichender Wert war.
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Die
Gleittische 13, 16 und 17, die Schwenktische 14 und 18 sowie
die Statikdruck-Gleitelemente wurden alle aus Siliziumnitrid gefertigt,
und was die Schwenkachse betrifft, so wurde ihr Rotorabschnitt aus
Siliziumnitrid hergestellt und ihr Statorabschnitt aus einer speziellen
Legierung mit einem linearen Dehnungskoeffizienten von 4 × 10–6.
Ferner wurde für
die Halterungsblöcke 15 Invar
benutzt. Für
die Basis 12 wurde eine Speziallegierung mit einem linearen
Dehnungskoeffizienten 10 × 10–6 K–1 durch
Verschweißen
angewandt. Das Elastizitätsmodul
dieser Speziallegierung betrugt 130 GPa, und durch die Dicke der
Platte, die mit 40 mm hergestellt war, wurde eine notwendige Steifigkeit
für eine
Basis sichergestellt.
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Ein
Werkstück
zum Erzeugen einer frei gekrümmten
optischen Oberfläche
wurde an dem Schwenktisch 14 eingesetzt, ein Diamantwerkzeug
(in der Zeichnung nicht gezeigt) wurde an dem Schwenktisch 18 eingesetzt
und durch gleichzeitiges Betätigen
der Gleittische 13, 16 und 17 sowie des
Schwenktischs 14 (vierachsige Bearbeitung) wurde eine Schneidbearbeitung
zur Formgebung durchgeführt.
Die Vorschubrate des Gleittischs 13 betrug 600 mm oder
mehr, und die Bearbeitungszeit betrug 36 Stunden. Die Oberflächenrauigkeit der
geschnittenen Oberfläche
betrug 5 nm als Rmax, und die Formgenauigkeit betrug 57 nm; so wurde
eine hohe Genauigkeit, die etwa das Dreifache der Genauigkeit der
Bearbeitung mit einer mehrachsigen Bearbeitungsvorrichtung auf dem
Markt betrug.
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2 ist
eine Schnittansicht eines Gleittischs und eines Schwenktischs in
einem modifizierten Beispiel dieser Ausführungsform (äquivalent
der Querschnittansicht an der Linie II-II der 1).
In 2 ist an einem Schienenhalterungselement 12a einer
Basis 12 eine aus Keramikmaterial gebildete und sich in
der Richtung senkrecht zu der Papieroberfläche erstreckende Schiene 12b in
Form einer flachen Platte ausgebildet. Auf diese Weise ist ein die
Schiene 12b bedeckender Gleittisch 113 angeordnet,
der aus einem Keramikmaterial mit U-förmigem Querschnitt gebildet
ist.
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Der
Gleittisch 113 bildet Statikdruckkissen 113a und 113a (jeweils
ein schmaler Zwischenraum oder ein poröses Material) an dem nach unten
gewandten Abschnitt ihrer Innenumfangsfläche gegenüber der oberen Oberfläche der
Schiene 12b, bildet Statikdruckkissen 113b und 113b an
dem Abschnitt seiner Innenumfangsfläche gegenüber der Seitenfläche der
Schiene 12b, und bildet Statikdruckkissen 113c und 113c an
dem nach oben gewandten Abschnitt seiner Innenumfangsfläche gegenüber der
unteren Oberfläche
der Schiene 12b. Auf jedes der Statikdruckkissen 113a bis 113c wird Öl mit festgelegtem
Druck über
Löcher 113d aufgebracht,
die sich in dem Gleittisch 113 erstreckend vorhanden sind.
Außerdem
ist am Gleittisch 113 ein Codierer (in der Zeichnung nicht
dargestellt) befestigt, und andererseits ist gegenüber diesem
ein Sensor (in der Zeichnung nicht gezeigt) auf der Basis 12 vorgesehen;
somit wird bewerkstelligt, eine Messung der Bewegungsbahn des Gleittischs 113 in
Bezug auf die Basis 12 mit einer Auflösung von 10 nm oder weniger
vorzunehmen. Der Codierer und der Sensor bilden ein Messmittel.
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An
der oberen Oberfläche
des Gleittischs 113 ist ein Halterungstisch 120 befestigt.
Es ist erwünscht, dass
der Halterungstisch aus einer Legierung wie Invar für den Zweck
der Aufnahme einer Spule etc. in diesem hergestellt ist, wie später beschrieben
wird, aber es ist auch möglich,
ein Keramikmaterial anzuwenden, falls es bearbeitbar ist.
-
Der
Halterungstisch 120 mit der ungefähren Form eines Hohlzylinders
enthält
in sich eine Schwenktischeinheit 114. Konkret ausgedrückt hat
die Schwenktischeinheit 114 eine derartige Form, dass der
untere, zahnradförmige
Abschnitt 114a, der aus einem magnetischen Material gebildet
ist, und ein oberen Scheibenabschnitt 114b, der aus einem
Keramikmaterial gebildet ist, durch einen scheibenartigen Abschnitt 114f mit
geringerem Durchmesser gekoppelt sind. Der zahnradförmige Abschnitt 114a hat
mehrere an seinem Außenumfang
ausgebildete Zähne
und hat N-Pole und S-Pole, die alternierend durch die einzelne Magnetisierung
der Zähne angeordnet
sind. Gegenüber
diesen Zähnen
sind an der Innenumfangsfläche
des Halterungstischs 120 Spulen C in einer Anzahl angeordnet,
die um eins größer ist
als die Anzahl der Zähne
des zahnradförmigen Abschnitts 114a.
Der zahnradförmige
Abschnitt 114a und die Spulen C bilden einen Servomotor.
-
An
der unteren Oberfläche
des zahnradförmigen
Abschnitts 114a ist ein Codierer 114c befestigt;
andererseits ist gegenüber
diesem ein Sensor 114d an dem Halterungstisch 120 vorgesehen,
was es ermöglicht, den
Drehwinkel der Schwenktischeinheit 114 in Bezug auf den
Halterungstisch 120 mit einer Auflösung von einer Winkelsekunde
oder weniger zu messen. Der Codierer 114c und der Sensor 114d bilden
ein Messmittel.
-
Der
Halterungstisch 120 bildet ein ringförmiges Statikdruckkissen 120a an
der unteren Oberfläche
seines oberen Flansches 120f gegenüber der oberen Oberfläche des
zahnradförmigen
Abschnitts 114a, bildet ein ringförmiges Statikdruckkissen 120b an
der Innenumfangsfläche
seines oberen Flansches 120f gegenüber der Außenumfangsfläche des
Abschnitts 114f mit reduziertem Durchmesser der Schwenktischeinheit,
und bildet ein ringförmiges
Statikdruckkissen 120c an der oberen Oberfläche seines
unteren Flansches 120e gegenüber der unteren Oberfläche des
zahnradförmigen
Abschnitts 114a. Jedem der Statikdruckkissen 120a bis 120c wird Öl mit festgelegtem
Druck über
ein Loch 120d, das sich in dem Halterungstisch 120 erstreckend vorgesehen
ist, zugeführt.
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Im
folgenden wird die Arbeitsweise dieser Ausführungsform erläutert. Durch
die Zufuhr des Öls
von einer externen Öldruckquelle
zu dem Loch 113d wird Öl über die
Statikdruckkissen 113a bis 113c eingespritzt, und
durch die Anwendung des Statikdrucks wird der den Halterungstisch 120 tragende
Gleittisch 113 gegenüber der Schiene 12b in einem kontaktlosen
Zustand mit dieser gehaltert bzw. gelagert. In diesem Stadium wird
durch den Antrieb eines Linearmotors (in der Zeichnung nicht gezeigt)
der Gleittisch 113 zu einer gewünschten Position in Bezug auf
die Basis 12 bewegt.
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Ferner
wird durch die Zufuhr von Öl
von einer externen Öldruckquelle
zu dem Loch 120d Öl
von den Statikdruckkissen 120a bis 120c eingespritzt,
und durch Anwendung des Statikdrucks wird die Schwenktischeinheit 114,
die ein Werkstück
trägt (in
der Zeichnung nicht gezeigt), gegenüber dem Halterungstisch 120 in
einem kontaktlosen Zustand mit diesem gehaltert bzw. gelagert. In
diesem Stadium wird durch Anlegen eines Wechselstroms an die Spulen
C der zahnradförmige
Abschnitt 114a magnetisch angetrieben, und die Schwenktischeinheit 114 wird
um einen gewünschten
Winkel in Bezug auf den Halterungstisch 120 gedreht.
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Da
durch diese Ausführungsform
der Gleittisch 113 als erste Werkbank aus einem Keramikmaterial gebildet
ist, kann auch in einem Fall, in dem eine Temperaturschwankung entsteht,
die Wärmedehnung
so gesteuert werden, dass sie im Vergleich zu Stahl kleiner ist;
daher kann die Bearbeitungsgenauigkeit aufrechterhalten werden,
während
die Beschleunigungs-/Verzögerungsleistung
aufgrund des Gleittischs, dessen Gewicht reduziert werden kann,
höher wird,
was es ermöglicht,
die Bearbeitungszeit zu verkürzen.
Da im einzelnen die Schiene 12b aus einem Keramikmaterial
mit dem gleichen linearen Dehnungskoeffizienten wie dem des Gleittischs 113 gebildet
ist, werden bei einer entstehenden Temperaturänderung gleiche Wärmedehnungen
erzeugt; daher ist es möglich,
die Änderung
des Statikdruck-Zwischenraums auf das Minimum zu beschränken und
eine hochgenaue Bearbeitung durchzuführen. Da dies ferner ausreicht,
auch wenn die Kapazität
des Linearmotors oder dergleichen als Antriebsmittel zum Antrieb
des Gleittischs 113 gering ist, kann eine Energieeinsparung
erzielt werden, während
die entstehende Wärmemenge
ebenfalls gemindert werden kann; daher kann eine Bearbeitung mit
höherer
Genauigkeit erreicht werden.
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3 ist
eine Schnittansicht ähnlich
der 2 und zeigt ein weiteres modifiziertes Beispiel
dieser Ausführungsform.
Aus Keramikmaterial hergestellte Schienen 212b und 212b,
die auf einer Basis 12 angeordnet sind, sind separat links
und rechts in der Zeichnung positioniert, und ein aus Keramikmaterial
hergestellter Gleittisch 213 als die erste Werkbank bildet
einen Vorsprungsabschnitt 213f, der sich in der Längenrichtung zwischen
den Schienen 212b und 212b erstreckt, wobei an
der Seitenfläche
Statikdruckkissen 213b und 213b vorgesehen sind.
Dadurch kann die Verbiegung des Gleittischs 213 beseitigt
werden und die Steifigkeit zur Halterung kann verstärkt werden.
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Was
eine aus Keramikmaterial gefertigte Schwenktischeinheit 214 als
zweite Werkbank betrifft, so hat ferner ihr Abschnitt 214f mit
kleinerem Durchmesser eine doppelt abgeschrägte Form, wobei sein Durchmesser
sich allmählich
zu seiner Mitte in der Vertikalrichtung verringert. Was einen oberen
Flansch 220f betrifft, der als sich von dem Halterungstisch 220 erstreckend
vorgesehen ist, so hat sein Innenumfang in der Radialrichtung eine
abgeschrägte
Form, welche dem Abschnitt 214f mit kleinerem Durchmesser
der Schwenktischeinheit 214 entspricht, und an den oberen
und unteren Schwenkflächen
des Innenumfangs sind ringförmige
Statikdruckkissen 220a und 220b vorgesehen. Was
den Aufbau von anderen Abschnitten betrifft, so entfällt eine Erläuterung
hierzu, da er der gleiche ist wie bei dem modifizierten, in 2 gezeigten
Beispiel.
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4 ist
eine Schnittansicht ähnlich
der 2, die ein weiteres modifiziertes Beispiel dieser
Ausführungsform
zeigt, wobei aber ihre Halterungsbasis und die Schwenktischeinheit
weggelassen sind. In 4 hat eine aus Keramikmaterial
gefertigte Schiene 312b, die auf der Basis 12 angeordnet
ist, eine Querschnittsform eines umgekehrten Trapezoids, und ein
ebenfalls aus Keramikmaterial hergestellter Gleittisch 313 hat
eine Innenumfangsfläche
einer Form, welche dem oben genannten Querschnitt entspricht. Der
Gleittisch 313 als erste Werkbank bildet ein Statikdruckkissen 113a an
der Innenumfangsfläche
gegenüber
der oberen Oberfläche der
Schiene 312b, bildet Statikdruckkissen 313b und 313b an
der Innenumfangs-Schwenkfläche gegenüber der
seitlichen Schwenkfläche
der Schiene 312b, und bildet Statikdruckkissen 313c und 313c an
seiner Bodenfläche
gegenüber
der oberen Oberfläche
an der Basis 12. Es ist vorzusehen, dass an jedem der Statikdruckkissen 313a bis 313c Öl eines
festgelegten Drucks von außen
durch Löcher 313c,
die sich in dem Gleittisch 313 erstreckend vorgesehen sind,
zugeführt
wird. Was den Aufbau der anderen Abschnitte betrifft, so entfällt eine
Erläuterung
hierzu, da sie gleich denjenigen in dem in 2 dargestellten
modifizierten Beispiel sind.
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Die
Erfindung wurde unter Bezugnahme auf die Ausführungsform innerhalb des Schutzumfangs
der Erfindung, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist, erläutert.