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DE602004006559T2 - Halte- und Verstellvorrichtung zur Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper - Google Patents

Halte- und Verstellvorrichtung zur Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper Download PDF

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DE602004006559T2
DE602004006559T2 DE602004006559T DE602004006559T DE602004006559T2 DE 602004006559 T2 DE602004006559 T2 DE 602004006559T2 DE 602004006559 T DE602004006559 T DE 602004006559T DE 602004006559 T DE602004006559 T DE 602004006559T DE 602004006559 T2 DE602004006559 T2 DE 602004006559T2
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    • F21LIGHTING
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das technische Gebiet der Beleuchtungseinrichtungen und speziell die in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper, insbesondere auf Gehsteigen, Plätzen, Hallen, usw. zum Zweck der Beleuchtung von öffentlichen oder privaten Plätzen hauptsächlich im Außenbereich, aber auch im Innern von Gebäuden. Noch genauer betrifft diese Erfindung eine Haltevorrichtung und eine Vorrichtung zum Verstellen der Ausrichtung eines Reflektors sowie der zugehörigen Lampe für derartige in den Boden eingelassene Beleuchtungskörper.
  • Ein in den Boden eingelassener Beleuchtungskörper umfasst, wie allgemein bekannt ist, eine in den Boden eingelassene Wanne, die eine Optik mit Lampe und Reflektor enthält, wobei das Ganze mit einer verschließenden Glasscheibe bedeckt ist, die mit dem Boden bündig abschließt. Die Optik, die insgesamt so ausgerichtet ist, dass sie nach oben leuchtet, ist entweder eine feststehende Optik oder eine in der Ausrichtung verstellbare Optik. Was die Verstellung der Ausrichtung angeht, kann man die nur bezüglich der Neigung verstellbare Optik und die bezüglich der Neigung und der Drehung um eine senkrechte Achse gleichzeitig verstellbare Optik unterscheiden. Diese Arten der Einstellung ermöglichen es auf Wunsch, das Lichtbündel, das von einem in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper ausgeht, nicht senkrecht zu führen, sondern schräg und somit beispielsweise auf eine Mauer oder eine Säule oder einen anderen Teil eines Gebäudes zu richten, um eine spezifische Beleuchtungswirkung zu schaffen, die einem besonderen Einsatzzweck angepasst ist. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung und eine Vorrichtung zur Ausrichtung des Reflektors sowohl hinsichtlich der Neigung wie auch der Drehung um eine senkrechte Achse.
  • Im allgemeinen haben die Haltevorrichtungen und die Vorrichtungen zum Verstellen der Ausrichtung des Reflektors für in den Boden eingelassene Beleuchtungskörper eine sehr einfache Bauweise und erlauben nur ein Verstellen der Neigung der Optik. Bei einer typischen bekannten Bauweise sitzt der Reflektor elastisch auf einem Träger in Form eines einfachen Lyrabügels, der auf dem Boden der Beleuchtungseinrichtung oder an deren Seitenwand befestigt ist.
  • Als Beispiel für solche bekannten Vorrichtungen wird hier Bezug genommen auf die Patente US 5 908 236 und US 6 502 967 . Das Patent US 5 887 966 , das der am nächsten liegende Stand der Technik ist, beschreibt eine Haltevorrichtung und eine Vorrichtung zum Verstellen der Ausrichtung des Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper gemäß der Präambel des in sich abgeschlossenen Patentanspruchs.
  • Das Hauptproblem, das sich bei den gegenwärtigen einfachen Vorrichtungen zum Verstellen der Ausrichtung stellt, besteht darin, dass sie die Neigung des Reflektors, die bei der anfänglichen Inbetriebnahme des Beleuchtungskörpers, insbesondere für die „Beleuchtung" eines Gebäudes, eingestellt wird, nicht „speichern". Diese Reflektorneigung geht dann verloren und ist verstellt bei der ersten Wartungsarbeit, die an der Beleuchtungseinrichtung vorgenommen wird, zum Beispiel beim Auswechseln einer Glühbirne der Lampe.
  • Bei bestimmten vorhandenen Vorrichtungen kann die Neigung eines Reflektors einfach durch eine Schraube und eine Mutter arretiert werden. Diese Vorrichtungen sind aber immer noch im Betrieb wenig praktisch, denn es ist bei ihnen nötig, den Reflektor aus der Beleuchtungseinrichtung herauszunehmen, um das System Schraube/Mutter, das sich unter dem Reflektor befindet, festzuziehen. Darüber hinaus bringt die in diesem Fall vorgegebene Handhabung ein zweifaches Risiko eines Verstellens mit sich, einerseits, wenn der Reflektor herausgenommen wird, und andererseits, wenn das Schraube/Mutter-System festgezogen wird.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, alle zuvor beschriebenen Nachteile zu beseitigen, indem sie eine verbesserte Vorrichtung zum Halten und zum Verstellen der Ausrichtung des Reflektors liefert, die gewährleistet, dass die dem Reflektor und der zugehörigen Lampe eines in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörpers gegebenen Winkelstellungen unverrückbar und einstellungsgemäß festgehalten werden, wobei gleichzeitig ein Verstellen der Ausrichtung in mehrere Richtungen durch eine sehr einfache Handhabung erfolgen kann und keine Gefahr des Verstellens bei Instandhaltungsarbeiten oder beim Wechsel von Glühlampen besteht.
  • Zu diesem Zweck ist Gegenstand der Erfindung eine Vorrichtung zum Halten und zum Verstellen der Ausrichtung eines Reflektors für einen im Boden eingelassenen Beleuchtungskörper, durch die der Reflektor mit der zugehörigen Lampe hinsichtlich der Neigung und der Drehung um eine senkrechte Achse verstellbar ist, wobei diese Vorrichtung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dass der Reflektor mit einem ersten Träger in Form eines Lyrabügels fest verbunden ist, dessen zwei Arme nach oben zeigen und die an ihren oberen Enden jeweils durch seitliche Drehzapfen, die eine horizontale Drehachse definieren, beweglich montiert sind zwischen den entsprechenden oberen Enden der zwei nach oben zeigenden Arme eines zweiten Trägers in Form eines Lyrabügels, der um einen zentralen Drehzapfen drehbar montiert ist, der eine vertikale Drehachse auf einer waagerechten Auflageplatte definiert, die unter dem Reflektor angeordnet ist und die mit einer Reihe von Löchern versehen ist, die in regelmäßigen Abständen auf einem Kreis liegen, der auf die vorgenannte vertikale Achse zentriert ist, während ein biegsamer gewinkelter Stab, der mit dem zweiten Trägerbügel fest verbunden ist und sich in einer vertikalen Ebene senkrecht zur Ebene dieses zweiten Trägerbügels erstreckt, einen ersten im wesentlichen waagerechten Teil hat, der mit einem Fixierstift versehen ist, der nach unten gerichtet ist und dazu dient, mit einem der Löcher der waagerechten Auflageplatte zusammenzuwirken, und einen zweiten Teil hat, der den ersten Teil verlängert und der nach oben gerichtet ist und in seinem oberen Bereich mit einer Reihe von geradlinig ausgerichteten Löchern versehen ist, die in regelmäßigen Abständen voneinander getrennt sind und vorgesehen sind, um mit einem Fixierstift zusammenzuwirken, der auf einem biegsamen Einstellstab sitzt, der an der Peripherie des Reflektors gegenüber dem biegsamen gewinkelten Stab befestigt ist.
  • Vorzugsweise sind die beiden seitlichen Drehzapfen und der zentrale Drehzapfen, die die Drehbarkeit der zwei Lyra-förmigen Trägerbügel gewährleisten, elastische Drehzapfen, insbesondere mit einer elastischen Scheibe.
  • Der obere Bereich des zweiten Teils des biegsamen gewinkelten Stabes, in dem die Reihe geradlinig ausgerichteter Löcher angeordnet ist, ist vorteilhafterweise ein in Kreisform gebogener Bereich, der auf die vorgenannte horizontale Drehachse zentriert ist, wobei die Löcher in diesem gebogenen Bereich in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind und die Spitzen der betreffenden Winkel auf der vorgenannten horizontalen Drehachse liegen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung bestehen der flexible gewinkelte Stab und der Einstellstab aus sehr flexiblen Flachbändern, insbesondere Metallbändern.
  • Die Vorrichtung mit doppelten Lyra-förmigen Trägerbügeln, die Gegenstand der Erfindung ist, ermöglicht also die Ausrichtung des Reflektors, folglich auch der Lampe eines in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörpers, einerseits hinsichtlich der Neigung, durch die Wahl des Lochs, in das der auf dem Einstellstab angebrachte Fixierstift gesteckt wird, und andererseits hinsichtlich der Drehung um die vertikale Achse durch die Wahl des Lochs in der Reihe von Löchern, die auf der waagerechten Platte kreisförmig angeordnet sind, in das der auf dem flexiblen gewinkelten Stab angebrachte Fixierstift gesteckt wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Neigung des Reflektors beispielsweise über einen Winkelbereich von 30° und seine Stellung in der Drehung um die vertikale Achse über 360° einzustellen, zwar nicht stufenlos, aber doch, je nach den Zwischenräumen zwischen den Einstell-Löchern, in relativ kleinen Winkel-„Schritten", die für den betreffenden Verwendungszweck genügen, zum Beispiel in Schritten in der Größenordnung von 2° bis 6° (je nach Stärke der Fixierstifte).
  • Diese Vorrichtung gewährleistet außerdem durch Betätigen eines einzigen Bedienungsteils, nämlich des freien Endes des Einstellstabes, das eine Art Bedienungshebel oder Handgriff bildet, ohne Anschrauben oder Abschrauben die Winkeleinstellung und die Arretierung (nach der Einstellung) des Reflektors, folglich auch der Glühbirne, sowohl hinsichtlich der Neigung wie auch der Drehung um die vertikale Achse.
  • Darüber hinaus sind die Arbeitsgänge der Einstellung und der Fixierung bezüglich der zwei Richtungen (Neigung und Drehung) leicht durchführbar, wobei der Reflektor in der Beleuchtungseinrichtung verbleibt, also ohne die Notwendigkeit, ihn für jede Einstellung herauszunehmen, was die Schnelligkeit und die Genauigkeit der Einstellung beträchtlich erhöht. Es ist sogar möglich, beim Einstellvorgang die Lampe leuchten zu lassen, um sofort die gewünschte Ausrichtung zu finden, was im Fall von Metalljodid-Lampen interessant ist, die bei jedem Einschalten Aufwärmzeiten in der Größenord nung von zehn Minuten brauchen und die, wenn sie einmal aus sind, nicht vor Ablauf von etwa zwanzig Minuten wieder unter Spannung gesetzt werden dürfen.
  • Schließlich ist es durch die von den seitlichen und zentralen Drehzapfen ausgeübte Bremswirkung und die durch das Zusammenspiel der zwei Fixierstifte und der entsprechenden Löcher gewährleistete genaue Positionierung besonders leicht, den Reflektor in eine gewünschte Ausrichtung zu bringen oder ihn in eine bereits zuvor eingenommene (und vorher markierte) Ausrichtung zurückzustellen, und die gewählte Einstellung wird genau und ohne die Gefahr des Verstellens eingehalten.
  • Die Erfindung wird besser verstanden werden mit Hilfe der folgenden Beschreibung mit Bezug auf den beigefügten schematischen Zeichnungssatz, der beispielhaft eine Ausführung dieser Vorrichtung zum Halten und zum Verstellen der Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper zeigt:
  • 1 ist eine senkrechte Schnittansicht eines in den Boden einzulassenden Beleuchtungskörpers mit einer Vorrichtung zum Halten und zum Verstellen der Ausrichtung eines Reflektors, entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Perspektivansicht, die den Reflektor und seine Haltevorrichtung und Vorrichtung zum Einstellen der Ausrichtung zeigt;
  • 3 ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung, dem Pfeil F der 1 folgend.
  • Der in 1 dargestellte Beleuchtungskörper (wo nur sein oberer Teil gezeigt ist) ist für das Einlassen in den Boden vorgesehen, wobei diese Figur im einzelnen den Körper der Leuchte 2 zeigt, der herausnehmbar im Innern einer im Boden versenkten Einbauwanne (nicht gezeigt) eingelassen werden soll.
  • Das Innere des Beleuchtungskörpers 2 bildet eine Hauptkammer 3, in der eine Lampe 4 und ein Reflektor 5 untergebracht sind, mit denen ein mehr oder weniger geöffnetes oder konzentriertes Lichtbündel erzeugt werden kann, das nach oben gerichtet ist und so die äußere Umgebung durch die obere Abschlußscheibe (nicht gezeigt) des Beleuchtungskörpers hindurch beleuchtet. Die Lampe 4 und der Reflektor 5 sind ober halb einer waagerechten Auflageplatte 6 montiert, die im Innern des Beleuchtungskörpers 2 in einer gewissen Höhe über dem Boden dieses Körpers sitzt.
  • Die Erfindung betrifft im einzelnen die Montage des Reflektors 5, der in diesem Fall ausgerichtet werden kann:
    • – einerseits bezüglich der Drehung um die zentrale vertikale Achse A des Beleuchtungskörpers 2 um eine komplette Umdrehung, das heißt um 360°;
    • – andererseits bezüglich der Neigung bezogen auf die Vertikale; das heißt, dass die zentrale Achse B des Reflektors 5 mit der vertikalen Achse A einen spitzen Winkel α bilden kann, der beispielsweise zwischen 0° und 30° variabel ist (1 zeigt die zwei äußersten Winkelpositionen, die durch Verstellen der Neigung erreicht werden können, jeweils in Strichpunktlinie und durchgehender Linie).
  • Mit Bezug auch auf die 2 und 3 ist zu sehen, dass der Reflektor 5 an einem ersten Lyra-förmigen Träger 7 starr befestigt ist. Genauer gesagt ist die Basis des Reflektors 5 durch eine Schraube 8 mit Mutter 9 am Mittelpunkt des Trägers 7 befestigt, dessen zwei gegenüberliegende Arme 7a und 7b nach oben gerichtet sind und sich zu beiden Seiten des Reflektors 5 erstrecken.
  • Der erste Lyra-förmige Träger 7 ist seinerseits in einen zweiten Lyra-förmigen Träger 10 eingesetzt, dessen mittlerer Teil unter dem Reflektor 5 liegt und dessen zwei gegenüberliegende Arme 10a und 10b nach oben gerichtet sind und sich ebenfalls zu beiden Seiten des Reflektors 5 erstrecken.
  • Die oberen Enden der zwei Arme 7a und 7b des ersten Lyra-förmigen Trägers 7 sind jeweils durch seitliche Drehzapfen 11 mit elastischen Scheiben beweglich montiert an den entsprechenden oberen Enden der zwei Arme 10a und 10b des zweiten Lyra-förmigen Trägers 10. Die zwei seitlichen Drehzapfen 11 definieren so eine horizontale Drehachse C, der folgend der erste Lyra-förmige Träger 7 schwenkbar in Bezug auf den zweiten Lyra-förmigen Träger 10 montiert ist. Diese Schwenkbewegung, durch einen Pfeil F1 angezeigt, ermöglicht es, die Neigung (bezogen auf die vertikale Achse A) des Reflektors 5 zu verstellen.
  • Beim zweiten Lyra-förmigen Träger 10 ist dessen mittlerer Teil waagerecht knapp über der waagerechten Auflageplatte 6 angeordnet und mit dieser Platte 6 durch einen zentralen Drehzapfen 12 verbunden, der der vertikalen Achse A folgt. Der Drehzapfen 12 besteht aus einer Schraube 13 mit Sicherungsmutter 14, die die Platte 6 und den Träger 10 senkrecht durchquert; eine flache Scheibe 15 ist zwischen der Platte 6 und dem Träger 10 eingefügt, und eine elastische Scheibe 16, insbesondere eine gewellte Federscheibe, ist zwischen dem Träger 10 und der Mutter 14 eingefügt. Der so zusammengesetzte elastische Drehzapfen 12 erlaubt die Drehung des Trägers 10, demnach des Ensembles der zwei Träger 7 und 10 und des Reflektors 5, um die vertikale Achse A, wie ein Pfeil F2 zeigt, um die Drehung des Reflektors 5 einzustellen.
  • Am unteren mittleren Teil des zweiten Lyra-förmigen Trägers 10, insbesondere im Bereich des zentralen Drehzapfens 12, ist ein gewinkelter Metallstab 17 in Form eines sehr flexiblen flachen Bandes befestigt. Der gewinkelte Metallstab 17 erstreckt sich in einer vertikalen Ebene, die senkrecht steht zur vertikalen Ebene, die den zweiten Lyra-förmigen Träger 10 enthält. Dieser gewinkelte Metallstab 17 hat einen im wesentlichen waagerechten ersten Teil 17a, der sich knapp oberhalb der waagerechten Platte 6 erstreckt, und einen zweiten Teil 17b, der den ersten Teil 17a verlängert und sich bis in Höhe der horizontalen Drehachse C nach oben erstreckt. Der obere Bereich des zweiten Teils 17b des Stabes 17 ist in Kreisform gebogen, die auf die horizontale Drehachse C zentriert ist.
  • Der gewinkelte Metallstab 17 ist unter seinem im wesentlichen waagerechten Teil 17a mit einem senkrechten Fixierstift 18 versehen, der nach unten gerichtet ist. Im oberen abgerundeten Bereich des zweiten Teils 17b des Metallstabes 17 ist eine Reihe geradlinig ausgerichteter kreisrunder Löcher angeordnet, die regelmäßige Trennabstände aufweisen, zum Beispiel sechs Löcher 19, angeordnet in Winkelabständen von 6° (die Spitzen der betreffenden Winkel liegen auf der horizontalen Drehachse C).
  • In der waagerechten Platte 6 ist eine Reihe von kreisrunden Löchern 20 in großer Zahl ausgeführt, die einem auf die vertikale Achse A zentrierten Kreis folgend angeordnet sind und in regelmäßigen Abständen voneinander getrennt sind. In diesem Fall sind beispielsweise sechzig Löcher 20 vorgesehen, die durch Winkelabstände von 6° voneinander getrennt sind.
  • Der senkrechte Fixierstift 18 des Metallstabs 17 ist vorgesehen, um mit den Löchern 20 der waagerechten Platte zusammenzuwirken, indem er allein durch die Wirkung der Elastizität des Stabes 7 in eines dieser Löcher 20 einrastet. Der zweite Lyra-förmigen Träger 10 kann so nach Drehung in einer gewählten Winkelstellung fixiert werden, wobei (in dem hier betrachteten Einzelbeispiel) alle 6° eine Positionierung in einer waagerechten Ebene möglich ist.
  • Schließlich ist außen an der Peripherie des Reflektors 5 in einer vertikalen Ebene, die zur horizontalen Drehachse C senkrecht steht, ein Einstellstab 21 befestigt. Der Einstellstab 21, der nach oben gebogen ist, ist ebenfalls ein sehr flexibles flaches Band. Dieser Einstellstab 21 ist außen mit einem Fixierstift 22 versehen.
  • Wenn das Ensemble montiert ist, befindet sich der am Reflektor 5 befestigte Einstellstab 21 gegenüber dem nach oben weisenden zweiten Teil 17b des gewinkelten Metallstabs 17, der mit dem zweiten Lyra-förmigen Träger 10 fest verbunden ist. Der Fixierstift 22, der auf dem Einstellstab 21 sitzt, kann allein durch die Wirkung der Elastizität dieses Stabes 21 in eines der Löcher 19 des zweiten Teils 17b des Metallstabes 17 einrasten, um eine Fixierung des Reflektors in geneigter Stellung zu gewährleisten, und zwar (bei dem betrachteten Einzelbeispiel) mit einer alle 6° zwischen den Grenzwerten 0° und 30° möglichen Positionierung in einer vertikalen Ebene.
  • Man versteht also, dass durch die Kombination der zuvor beschriebenen Vorrichtungen die Ausrichtung des Reflektors 5, infolgedessen der zugehörigen Lampe 4, sowohl hinsichtlich der Neigung (Winkelstellung bezogen auf die horizontale Achse C) als auch hinsichtlich der Drehung um die vertikale Achse A fixiert und gehalten werden kann.
  • Um die Ausrichtung des Reflektors 5 hinsichtlich der vertikalen Achse A und/oder hinsichtlich der Neigung einzustellen, wird der Einstellstab 21 an seinem oberen freien Ende erfasst und dieser Einstellstab 21 wird senkrecht und/oder waagerecht gezogen, und zwar in folgenden Schritten:
    • – Indem der Einstellstab 21 senkrecht nach oben gezogen wird, und aufgrund der geeigneten Flexibilität der zwei Stäbe 17 und 21, rutscht der senkrechte Fixierstift 18 aus dem Loch 20 der waagerechten Platte 6, in dem er gesteckt hat, wodurch es möglich ist, das Ensemble aus den zwei Lyra-förmigen Trägern 7 und 10, damit den Reflektor 5, um die vertikale Achse A zu drehen. Wenn anschließend der Einstellstab 21 losgelassen wird, kann der Fixierstift 18 in ein anderes, passend gewähltes Loch 20 der waagerechten Platte 6 eingreifen. Die Einstellung bezüglich der Drehung um die vertikale Achse A ist somit durchgeführt.
    • – Indem der Einstellstab 21 waagerecht nach dem Innern der Beleuchtungseinrichtung gezogen wird, und aufgrund der Flexibilität dieses Stabes 21, rutscht der auf diesem Einstellstab 21 sitzende Fixierstift 22 aus dem Loch 19 des Metallstabes 17, in dem er gesteckt hat. So wird der Reflektor 5 frei in der Drehung um die horizontale Achse C, wodurch seine Neigung eingestellt werden kann. Wenn er seine neue geneigte Stellung erreicht hat, wird der Reflektor 5 fixiert, indem der Einstellstab 21 losgelassen wird, so dass sein Fixierstift 22 in ein anderes Loch 19 des Metallstabes 17 eingreift.
  • Man würde den Rahmen der Erfindung, so wie sie in den anhängenden Ansprüchen definiert ist, nicht verlassen:
    • – wenn die Details der Form der Komponenten der Vorrichtung geändert werden, wie etwa die Lyra-förmigen Träger oder der Einstellstab;
    • – wenn die Zahl und die Winkelabstände der Löcher der waagerechten Platte oder Löcher des gewinkelten Metallstabes geändert werden, insbesondere, wenn auf diesem Stab kleinere oder näher beieinander liegende Löcher vorgesehen werden, die eine bessere Feineinstellung der Neigung des Reflektors erlauben;
    • – wenn auf der Platte alle möglichen zusätzlichen Vorrichtungen vorgesehen werden oder wenn in dieser Platte mehr oder weniger große Öffnungen ausgeführt werden;
    • – wenn die gleiche Vorrichtung bei in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörpern aller möglichen Konfigurationen und mit jeder Art von Ausstattung eingesetzt wird.

Claims (4)

  1. Haltevorrichtung und Vorrichtung zum Verstellen der Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper, wobei der Reflektor (5) mit der zugehörigen Lampe (4) hinsichtlich seiner Neigung (α) und seiner Drehung (F2) um eine vertikale Achse (A) verstellbar ist, und wobei der Reflektor (5) fest verbunden ist mit einem ersten Träger (7) in Form eines Lyrabügels, dessen zwei Arme (7a, 7b) nach oben zeigen und die an ihren oberen Enden jeweils durch seitliche Drehzapfen (11), die eine horizontale Drehachse (C) definieren, beweglich angebracht sind zwischen den entsprechenden oberen Enden der zwei nach oben zeigenden Arme (10a, 10b) eines zweiten Trägers (10) in Form einer Lyrabügels, der um einen zentralen Drehzapfen (12) drehbar montiert ist, der eine vertikale Drehachse (A) auf einer horizontalen Auflageplatte (6) definiert, die unter dem Reflektor (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese horizontale Auflageplatte (6) mit einer Reihe von Löchern (20) versehen ist, die in regelmäßigen Abständen auf einem Kreis liegen, der auf die vorgenannte vertikale Achse (A) zentriert ist, während ein biegsamer gewinkelter Stab (17), der mit dem zweiten Trägerbügel (10) fest verbunden ist und sich in einer vertikalen Ebene senkrecht zur Ebene dieses zweiten Trägerbügels (10) erstreckt, einen ersten im wesentlichen horizontalen Teil (17a) hat, der mit einem Fixierstift (18) versehen ist, der nach oben gerichtet ist und dazu dient, mit einem der Löcher (20) der horizontalen Auflageplatte (6) zusammenzuwirken, und einen zweiten Teil (17b) hat, der den ersten (17a) verlängert und der nach oben gerichtet und in seinem oberen Bereich mit einer Reihe von geradlinig ausgerichteten Löchern (19) versehen ist, die regelmäßige Trennabstände aufweisen und vorgesehen sind, um mit einem Fixierstift (22) zusammenzuwirken, der auf einem biegsamen Einstellstab (21) sitzt, der an der Peripherie des Reflektors (5) gegenüber dem zweiten Teil (17b) des biegsamen gewinkelten Stabes (17) befestigt ist.
  2. Haltevorrichtung und Vorrichtung zum Verstellen der Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei seitlichen Drehzapfen (11) und der zentrale Drehzapfen (12), die die Drehbarkeit der zwei Lyra-förmigen Trägerbügel (7, 10) gewährleisten, elastische Drehzapfen sind, insbesondere mit einer elastischen Scheibe (16).
  3. Haltevorrichtung und Vorrichtung zum Verstellen der Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Bereich des zweiten Teils (17b) des gewinkelten Stabes (17), in dem die Reihe geradlinig ausgerichteter Löcher (19) ausgeführt ist, ein abgerundeter Bereich in Form eines Kreisbogens ist, der auf die horizontale Drehachse (C) zentriert ist, wobei die Löcher (19) in regelmäßigen Winkelabständen auf diesem abgerundeten Bereich angeordnet sind und die Spitzen der betreffenden Winkel auf der horizontalen Drehachse (C) liegen.
  4. Haltevorrichtung und Vorrichtung zum Einstellen der Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der gewinkelte biegsame Stab (17) und der Einstellstab (21) aus sehr flexiblen flachen Bändern, insbesondere Metallbändern, bestehen.
DE602004006559T 2003-05-07 2004-02-19 Halte- und Verstellvorrichtung zur Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper Expired - Lifetime DE602004006559T2 (de)

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FR0305576 2003-05-07
FR0305576A FR2854679B1 (fr) 2003-05-07 2003-05-07 Dispositif de maintien et de reglage d'orientation de reflecteur, pour luminaire encastre au sol

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DE602004006559T Expired - Lifetime DE602004006559T2 (de) 2003-05-07 2004-02-19 Halte- und Verstellvorrichtung zur Ausrichtung eines Reflektors für einen in den Boden eingelassenen Beleuchtungskörper

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AT (1) ATE363052T1 (de)
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