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DE602004006117T2 - Verfahren und System zur Konfiguration der Basisbandsignalverarbeitung einer Mobilstation für ein akustisches Zusatzgerät - Google Patents

Verfahren und System zur Konfiguration der Basisbandsignalverarbeitung einer Mobilstation für ein akustisches Zusatzgerät Download PDF

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DE602004006117T2
DE602004006117T2 DE602004006117T DE602004006117T DE602004006117T2 DE 602004006117 T2 DE602004006117 T2 DE 602004006117T2 DE 602004006117 T DE602004006117 T DE 602004006117T DE 602004006117 T DE602004006117 T DE 602004006117T DE 602004006117 T2 DE602004006117 T2 DE 602004006117T2
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acoustic
mobile station
label
accessory
frequency characteristic
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DE602004006117T
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English (en)
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DE602004006117D1 (de
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Barry K2J 3P6 Ottawa Hazell
Kevin T3K 5G6 Calgary Rush
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BlackBerry Ltd
Original Assignee
Research in Motion Ltd
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Publication date
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Description

  • Das vorliegende System und Verfahren betreffen die Konfiguration eines Basisbandkreises für ein akustisches Zubehörteil einer Mobilstation und insbesondere die Konfiguration der akustischen Frequenzkennlinie und der Audioverstärkungsparameter für ein spezifisches akustisches Zubehörteil.
  • Akustische Vorrichtungen gibt es in einer Vielzahl von Formen und sie sind aus verschiedenen Materialien hergestellt. Dies führt bei jeder akustischen Vorrichtung zu einem anderen Formfaktor, wodurch die akustischen Eigenschaften des Mikrofons und des Empfängers beeinflusst werden.
  • Derartige akustische Vorrichtungen umfassen drahtlose Kurzbereichskommunikationsvorrichtungen, wie beispielsweise BluetoothTM Vorrichtungen. BluetoothTM Vorrichtungen sind zu Punkt-zu-Punkt- oder Punkt-zu-Mehrpunkt-Kommunikation in der Lage.
  • Bei vorliegenden Systemen verwendet eine Mobilstation generische CODEC- und Audiofilterparameter für die akustische Vorrichtung. Diese Parameter können die verschiedenen akustischen Eigenschaften aller unterschiedlichen akustischen Vorrichtungen nicht ausgleichen.
  • U.S.-Patent Nr. 5,797,102 lehrt eine Mobilvorrichtung, bei der eine Zusatzvorrichtung durch eine Mobiltelefonschnittstelle angeschlossen werden kann und bei der Verstärkungsparameter basierend auf der Vorrichtung modifiziert werden können. Jedoch müssen häufig mehr als die Verstärkungsparameter modifiziert werden und die Vorrichtung muss das von einer Zusatzvorrichtung empfangene Signal akustisch formen. Die Zusatzvorrichtung ist physikalisch durch die Telefonschnittstelle angeschlossen.
  • Die internationale Patentanmeldung WO 02/096137 lehrt ein Musikdaten bereitstellendes Online-System, bei dem eine BluetoothTM Fahrzeugausrüstung verwendet wird. Die Fahrzeugausrüstung kommuniziert mit einem Mobilkommunikationssystem unter Verwendung einer BluetoothTM Schnittstelle, um Musik von einem Musikdaten bereitstellenden Server zu erhalten.
  • ALLGEMEINES
  • Das vorliegende System und Verfahren sorgen für die Konfiguration einer Mobilstation basierend auf der im Zusammenhang mit der Mobilstation verwendeten akustischen Vorrichtung. Während verschiedene akustische Vorrichtungen und Kommunikationsprotokolle verwendet werden können, ist die akustische Vorrichtung in einer Ausführungsform eine BluetoothTM Vorrichtung. Jede BluetoothTM Vorrichtung weist ihren eigenen Identifikationscode auf, der aus einer BluetoothTM Vorrichtungsadresse besteht. Viele Hersteller codieren BluetoothTM Vorrichtungen zudem derart, dass sie einen BluetoothTM Vorrichtungsnamen und/oder eine Modellnummer übertragen, die ein eindeutiges Etikett für die Art der verwendeten Vorrichtung bereitstellt.
  • Dementsprechend empfangen das vorliegende System und Verfahren den BluetoothTM Vorrichtungsnamen und/oder die Modellnummer oder, in einem anderen Kommunikationsprotokoll, ein eindeutiges Etikett für die Vorrichtung und konfigurieren den akustischen Basisbandkreis in der Mobilstation gemäß der Akustik der akustischen Vorrichtung. Dies stellt die akustische Gesamtfrequenzkennlinie der Mobilstation sicher und die akustische Vorrichtung entspricht dem erforderlichen Telecommunications Industry Association Electro-Acoustic Standard.
  • Die vorliegende Erfindung schafft daher ein Verfahren für die Konfiguration eines Basisbandkreises für ein akustisches Zubehörteil einer Mobilstation, wobei das akustische Zubehörteil ein Etikett aufweist und das Verfahren folgende Schritte umfasst: Ermitteln, ob die Mobilstation das Etikett des akustischen Zubehörteils erkennt; Konfigurieren des Basisbandkreises mit einer DSP-Filterfrequenzkennlinie und einem akustischen CODEC-Verstärkungsparameter für das akustische Zubehörteil, wenn die Mobilvorrichtung das Etikett des akustischen Zubehörteils erkennt; Suchen einer DSP-Filterfrequenzkennlinie und eines akustischen CODEC- Verstärkungsparameters für das akustische Zubehörteil in einer entfernten Datenbank, wenn die Mobilstation das Etikett des akustischen Zubehörteils nicht erkennt; und wenn der Suchschritt erfolgreich ist, Konfigurieren des Basisbandkreises mit der DSP-Filterfrequenzkennlinie und dem akustischen CODEC-Verstärkungsparameter, die in dem Suchschritt gefunden wurden.
  • Die vorliegende Erfindung schafft des Weiteren ein System zur Bereitstellung gleicher akustischer Kennlinien für jede einer Vielzahl von akustischen Vorrichtungen, die mit einer Mobilstation kommunizieren, wobei das System Folgendes umfasst: ein Etikett für jede der Vielzahl von akustischen Vorrichtungen; einen lokalen Speicher in der Mobilstation zum Speichern einer Filterfrequenzkennlinie und von Verstärkungsparametern für mindestens eine der Vielzahl von akustischen Vorrichtungen und zum Abbilden der Filterfrequenzkennlinie und der Verstärkungsparameter mit dem Etikett mindestens einer der Vielzahl von akustischen Vorrichtungen; einen digitalen Signalprozessor zum Neuformen einer akustischen Frequenzkennlinie und zum Einstellen einer Audioverstärkung eines Basisbandkreises für die Mobilstation basierend auf dem Etikett der akustischen Vorrichtung; und ein Kommunikationsuntersystem zum Abrufen einer Filterfrequenzkennlinie und von Verstärkungsparameter für ein Etikett, das nicht im lokalen Speicher gespeichert ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Das vorliegende System und Verfahren werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen besser verständlich, wobei:
  • 1 eine Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens ist;
  • 2 ein Diagramm der Frequenzkennlinie von zwei Probevorrichtungen und einer idealen Frequenzkennlinie ist;
  • 3 ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems zeigt, das eine Mobilstation umfasst, in der das vorliegende System und Verfahren implementiert werden können; und
  • 4 ein Blockdiagramm einer Mobilstation zeigt, in der das vorliegende System und Verfahren implementiert werden können.
  • BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Das vorliegende System und Verfahren stellen sicher, dass sich die Frequenzkennlinie und die Sprachausgabepegel für jedes Audiozubehörteil, das mit einer Mobilstation gekoppelt ist, entsprechen und alle dieselbe akustische Zertifikatsmarke erreichen. Es ist erforderlich, dass die Mobilstation daher die akustische Frequenzkennlinie automatisch erneut formt und die Audioverstärkungsparameter im Basisbandkreis der Mobilstation für ein bestimmtes akustisches Zubehörteil einstellt.
  • Die vorliegende Erfindung ist im Folgenden unter Bezugnahme auf ein BluetoothTM Zubehörteil und eine Mobilstation beschrieben. Wie Fachleuten ersichtlich ist, könnten jedoch andere Kommunikationsprotokolle verwendet werden, einschließlich einer verdrahteten Verbindung oder anderen drahtlosen Protokollen. Des Weiteren ist Fachleuten ersichtlich, dass anstelle einer Mobilstation andere gehostete Vorrichtungen verwendet werden könnten. Diese könnten zum Beispiel einen Desktop-Computer, der Musik zu einem entfernten Kopfhörer-Zubehörteil sendet, ein Stereosystem, das Musik zu Lautsprechern sendet, andere Sprachvorrichtungen, den akustischen Teil einer Videovorrichtung oder eine Kopfhörerfahrzeugausrüstung für ein Fahrzeug umfassen.
  • Es wird nun Bezug auf 1 genommen. In Schritt 10 bestimmt eine Mobilstation, ob ein BluetoothTM Zubehörteil mit der Mobilstation gekoppelt ist. Des Weiteren wird in Schritt 10 bestimmt, ob das BluetoothTM Zubehörteil eine Audio- oder Multimedia-Vorrichtung ist. Dies ist aus dem BluetoothTM Standard zu erkennen, der Etiketten bereitstellt, um die Art der Vorrichtung anzuzeigen.
  • Wenn ein BluetoothTM Audio- oder Multimedia-Zubehörteil mit der Mobilstation gekoppelt ist, bestimmt die Mobilstation in Schritt 12 ein Etikett für das BluetoothTM Zubehörteil. Dies wäre im Allgemeinen die Modellnummer des Zubehörteils und würde der Mobilstation während der Quittierung zwischen dem Zubehörteil und der Mobilstation bereitgestellt. Gegenwärtig ist die Bereitstellung einer Modellnummer kein notwendiger Bestandteil der BluetoothTM Standard-Spezifizierung. Jedoch schließen viele Hersteller diese Informationen freiwillig ein.
  • Die Mobilstation geht als nächstes zu Schritt 14 über, in welchem bestimmt wird, ob das in Schritt 12 gefundene Etikett erkannt wird oder nicht. Wie Fachleuten ersichtlich ist, existiert kein ID-Code, wenn das Etikett nicht vom Hersteller der Vorrichtung bereitgestellt ist, und die Vorrichtung wird daher nicht erkannt.
  • Schritt 14 erkennt das Etikett nur dann, wenn das Etikett und die Eigenschaften für die Vorrichtung lokal gespeichert sind.
  • Wenn das Etikett in Schritt 14 nicht erkannt wird, geht die Mobilstation als nächstes zu Schritt 16 über. In Schritt 16 wird bestimmt, ob die akustischen Parameter von einem drahtlosen Server heruntergeladen werden können. Wie Fachleuten ersichtlich ist, kann dieser Schritt nur stattfinden, wenn eine Mobilstation verwendet wird, die mit einem Kommunikationsnetz verbunden ist. Wenn das vorliegende System auf einer Vorrichtung ohne Kommunikationsfähigkeiten implementiert wird, existiert dieser Schritt nicht und das System muss direkt zu Schritt 18 übergehen, wie unten beschrieben.
  • Wenn in Schritt 16 festgestellt wird, dass es nicht möglich ist, die akustischen Parameter von einem drahtlosen Server herunterzuladen, dann geht die Mobilstation zu Schritt 18 über, in dem eine DSP-Filterfrequenzkennlinie und akustische CODEC-Verstärkungsparameter für eine generische Vorrichtung eingestellt werden. Dieses ist die Standardeinstellung im Fall, dass die akustische Vorrichtung kein Etikett bereitstellt, keinen DSP-Frequenzkennlinienfilter und keinen akustischen CODEC-Verstärkungsparameter in einer Datenbank oder im Speicher der Mobilstation gespeichert hat oder die Host-Vorrichtung nicht über Kommunikationsfähigkeit verfügt.
  • Wenn in Schritt 14 das Etikett erkannt und im lokalen Speicher gespeichert ist oder wenn in Schritt 16 die akustischen Parameter von einem drahtlosen Server heruntergeladen werden können, geht die Mobilstation zu Schritt 20 über. In Schritt 20 wird die DSP-Filterfrequenzkennlinie der Mobilstation basierend auf dem ID-Code für das spezifische BluetoothTM Zubehörteil konfiguriert. Ebenfalls werden die akustischen CODEC-Verstärkungsparameter der Mobilstation basierend auf dem Etikett für das spezifische BluetoothTM Zubehörteil konfiguriert.
  • Schritt 16 ermöglicht der Mobilstation vorzugsweise den Zugriff auf eine entfernte Datenbank, die eine Liste von akustischen Vorrichtungen und die akustische DSP-Filterfrequenzkennlinie und die akustischen Verstärkungsparameter für diese Vorrichtungen enthält. Die Verwendung einer entfernten Datenbank ermöglicht, dass das vorliegende System und Verfahren für eine Vielzahl von Vorrichtungen konfiguriert werden, ohne dass die Parameter für diese Vorrichtung im lokalen Speicher gespeichert werden müssen.
  • Von Schritt 18 oder Schritt 20 aus geht die Mobilstation zu Schritt 22 über und beendet die Konfiguration des Basisbandkreises der Mobilstation.
  • Es wird nun Bezug auf 2 genommen. 2 zeigt ein Beispiel einer akustischen Frequenzkennlinie von zwei verschiedenen akustischen Zubehörteilen und eine ideale Frequenzkennlinie, die unter Verwendung des Systems und Verfahrens der vorliegenden Zuweisung erreicht werden könnte. Insbesondere umfasst eine erste Vorrichtung eine erste Frequenzkennlinie 30 zwischen 300 und 3000 Hz und eine zweite Vorrichtung zeigt eine Frequenzkennlinie 32 innerhalb derselben Frequenzen. Diese Frequenzen sind nur als Beispiele eingefügt und das vorliegende System und das Verfahren sollen nicht auf diesen Frequenzbereich beschränkt werden.
  • Die gestrichelte Linie in 2 zeigt die bevorzugte Frequenzkennlinie 34 für alle akustischen Zubehörteile. Dadurch, dass sie dieselbe akustische Frequenzkennlinie 34 aufweisen, sind die Sprachqualität und der Audiopegel für jedes akustische Zubehörteil äquivalent und der Ausgabe-Frequenzkennlinie erfüllt die erforderliche akustische Zertifikatsmaske, unabhängig davon, welche Vorrichtung verwendet wird. Dies wird gegenüber der Notwendigkeit, das Volumen einstellen zu müssen und eine schlechte Audioqualität in Kauf nehmen zu müssen, bevorzugt. DSP-Filter sind Fachleuten bekannt.
  • Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform könnten mehrere Vorrichtungen mit einer einzigen Mobilstation verwendet werden. Bluetooth stellt die Kommunikation zwischen mehreren Vorrichtungen bereit und der Basisbandkreis könnte abhängig davon, mit welcher Vorrichtung die Mobilstation kommuniziert, neu konfiguriert werden. Wenn sie mit mehreren Vorrichtungen gleichzeitig kommuniziert, wird diese Kommunikation in Zeitschlitze für jede Vorrichtung unterteilt und die Mobilstation könnte jeweils zwischen diesen Zeitschlitzen neu konfiguriert werden.
  • Es wird nun Bezug auf 3 genommen. 3 ist ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems 100, das eine Mobilstation 102 umfasst, die über ein drahtloses Kommunikationsnetz 104 kommuniziert. Die Mobilstation 102 umfasst vorzugsweise einen visuellen Bildschirm 112, eine Tastatur 114 und möglicherweise eine oder mehrere Zusatzbenutzerschnittstellen (UI) 116, die jeweils mit einem Kontroller 106 gekoppelt sind. Der Kontroller 106 ist ebenfalls mit einem Hochfrequenz-(HF-)Sendeempfängerschaltkreis 108 und einer Antenne 110 gekoppelt.
  • Typischerweise ist der Kontroller 106 als Zentralverarbeitungseinheit (CPU) ausgeführt, die Betriebssystemsoftware in einer Speicherkomponente (nicht gezeigt) ausführt. Der Kontroller 106 steuert normalerweise den Gesamtbetrieb der Mobilstation 102, während Signalverarbeitungsvorgänge, die zu Kommunikationsfunktionen gehören, typischerweise im HF-Sendeempfängerschaltkreis 108 ausgeführt werden. Der Kontroller 106 ist mit dem Vorrichtungsbildschirm 112 verbunden, um empfangene Informationen, gespeicherte Informationen, Benutzereingaben und dergleichen anzuzeigen. Die Tastatur 114, die ein telefonartiges Tastenfeld oder eine vollständige alphanummerische Tastatur sein kann, ist normalerweise bereitgestellt, um Daten zur Speicherung in der Mobilstation 102, Informationen zur Übertragung zum Netz 104, eine Telefonnummer zur Tätigung eines Anrufs, Befehle zur Ausführung auf der Mobilstation 102 und möglicherweise andere oder verschiedene Benutzereingaben einzugeben.
  • Die Mobilstation 102 sendet über eine drahtlose Verbindung mit Hilfe der Antenne 110 Kommunikationssignale zum Netz 104 und empfängt Kommunikationssignale von diesem. Der HF-Sendeempfängerschaltkreis 108 führt Funktionen aus, die denen eines Funknetzes (RN) 128 entsprechen, einschließlich beispielsweise Modulation/Demodulation und möglicherweise Codierung/Decodierung und Verschlüsselung/Entschlüsselung. Es wird ebenfalls in Betracht gezogen, dass der HF-Sendeempfängerschaltkreis 108 bestimmte Funktionen zusätzlich zu denen, die vom RN 128 ausgeführt werden, ausführt. Fachleuten ist ersichtlich, dass der HF-Sendeempfängerschaltkreis 108 für ein bestimmtes drahtloses Netz oder Netze ausgelegt ist, in denen die Mobilstation 102 arbeiten soll.
  • Die Mobilstation 102 umfasst eine Batterieschnittstelle 122 zum Empfang einer oder mehrerer wiederaufladbarer Batterien 124. Die Batterie 124 stellt elektrischen Strom für elektrische Schaltkreise in der Mobilstation 102 bereit und die Batterieschnittstelle 122 stellt eine mechanische und elektrische Verbindung für die Batterie 124 bereit. Die Batterieschnittstelle 122 ist mit einem Regler 126 gekoppelt, der den Strom regelt, der an die Vorrichtung angelegt wird. Wenn die Mobilstation 102 vollständig betriebsbereit ist, wird typischerweise ein HF-Sender des HF-Sendeempfängerschaltkreises 108 nur dann eingeschaltet, wenn er zum Netz sendet, und ist ansonsten ausgeschaltet, um Ressourcen zu sparen. Ebenso wird ein HF-Empfänger des HF-Sendeempfängerschaltkreises 108 typischerweise periodisch ausgeschaltet, um Strom zu sparen, bis er benötigt wird, um während bestimmter Zeispannen Signale oder Informationen (falls vorhanden) zu empfangen.
  • Die Mobilstation 102 arbeitet unter Verwendung eines Speichermoduls 120, wie beispielsweise eines Teilnehmeridentitätsmoduls (SIM) oder eines entfernbaren Benutzeridentitätsmoduls (R-UIM), das an einer Schnittstelle 118 mit der Mobilstation 102 verbunden oder in diese eingeführt wird. Alternativ zu einem SIM oder einem R-UIM kann die Mobilstation 102 basierend auf Konfigurationsdaten arbeiten, die von einem Dienstanbieter in einen internen Speicher programmiert werden, der ein nichtflüchtiger Speicher ist. Die Mobilstation 102 kann aus einer einzigen Einheit, wie beispielsweise einer Datenkommunikationsvorrichtung, einem Mobiltelefon, einer Mehrfunktionskommunikationsvorrichtung mit Daten- und Sprachkommunikationsfähigkeiten, einem persönlichen digitalen Assistenten (PDA), der für drahtlose Kommunikation befähigt ist, oder einem Computer, der ein internes Modum umfasst, bestehen. Alternativ kann die Mobilstation 102 eine Mehrfachmoduleinheit sein, die aus einer Vielzahl getrennter Komponenten besteht, einschließlich, jedoch keinesfalls beschränkt auf einen Computer oder eine andere Vorrichtung, die mit einem drahtlosen Modem verbunden ist. Insbesondere können zum Beispiel in dem Blockdiagramm der Mobilstation aus 3 der HF-Sendeempfängerschaltkreis 108 und die Antenne 110 als Funkmodemeinheit implementiert sein, die in einen Port in einem Laptop-Computer eingeführt werden kann. In diesem Fall würde der Laptop-Computer den Bildschirm 112, die Tastatur 114 und eine oder mehrere zusätzliche UIs 116 umfassen und der Kontroller 106 kann in der Funkmodemeinheit bleiben, die mit der CPU des Computers kommuniziert, oder er kann als CPU des Computers ausgeführt sein. Es wird ebenfalls in Betracht gezogen, dass ein Computer oder ein anderes Gerät, das normalerweise nicht zu drahtloser Kommunikation in der Lage ist, dafür ausgelegt werden kann, mit einem HF-Sendeempfängerschaltkreis 108 und einer Antenne 110 einer aus einer einzelnen Einheit bestehenden Vorrichtung, wie beispielsweise einer der oben beschriebenen, verbunden zu werden und effektiv die Steuerung derselben zu übernehmen. Eine derartige Mobilstation 102 kann eine spezifischere Implementierung aufweisen, wie weiter unten im Zusammenhang mit der Mobilstation 202 aus 4 beschrieben.
  • Die Mobilstation 102 kommuniziert in und durch das drahtlose Kommunikationsnetz 104. In der Ausführungsform aus 3 ist das drahtlose Netz ein Third Generation (3G) unterstütztes Netz, das auf Codemultiplex-Vielfachzugriff-Technologie (CDMA-Technologie) basiert. Insbesondere ist das drahtlose Netz 104 ein CDMA2000 Netz, das feste Netzkomponenten umfasst, die, wie in 3 gezeigt, gekoppelt sind. Das drahtlose Netz 104 vom Typ CDMA2000 umfasst ein Funknetz (RN) 128, eine Mobiltelefonvermittlungszentrale (MSC) 130, ein Signalisierungssystem 7-(SS7-)Netz 140, ein Heimregister/Authentisierungszentrum (HLR/AC) 138, einen Paketdatendienstknoten (PDSN) 132, ein IP-Netz 134 und einen Fernauthentisierungseinwählbenutzerdienstserver (RADIUS-Server) 136. Das SS7-Netz 140 ist kommunikativ mit einem Netz 142 (wie beispielsweise einem öffentlichen Telefonnetz oder PSTN) gekoppelt, während das IP-Netz kommunikativ mit einem Netz 144 (wie beispielsweise dem Internet) gekoppelt ist.
  • Bei Betrieb kommuniziert die Mobilstation 102 mit dem RN 128, das Funktionen wie beispielsweise Anrufeinrichtung, Anrufverarbeitung und Mobilitätsverwaltung ausführt. Das RN 128 umfasst eine Vielzahl von Basisstationssendeempfängersystemen, die eine drahtlose Netzabdeckung für ein bestimmtes Abdeckungsgebiet bereitstellen, das herkömmlicherweise als "Zelle" bezeichnet wird. Ein gegebenes Basisstationssendeempfängersystem vom RN 128, wie beispielsweise das in 3 gezeigte, überträgt Kommunikationssignale zu Mobilstationen in seiner Zelle und empfängt Kommunikationssignale von denselben. Das Basisstationssendeempfängersystem führt normalerweise Funktionen wie beispielsweise Modulation und möglicherweise Codierung und/oder Verschlüsselung von Signalen aus, die in Übereinstimmung mit bestimmten, gewöhnlich vorherbestimmten Kommunikationsprotokollen und -parametern unter der Steuerung seines Kontrollers zu der Mobilstation übertragen werden sollen. Das Basisstationssendeempfängersystem demoduliert in ähnlicher Weise und decodiert und entschlüsselt möglicherweise, falls notwendig, alle von der Mobilstation 102 in seiner Zelle empfangenen Kommunikationssignale. Kommunikationsprotokolle und -parameter können innerhalb verschiedener Netze variieren. Zum Beispiel kann ein Netz ein anderes Modulationsschema verwenden und bei anderen Frequenzen arbeiten als andere Netze. Die zugrunde liegenden Dienste können sich basierend auf seiner spezifischen Protokollrevision ebenfalls unterscheiden.
  • Die im Kommunikationssystem 100 aus 3 gezeigte drahtlose Verbindung stellt einen oder mehrere unterschiedliche Kanäle, die sich typischerweise von den Hochfrequenz-(HF-)Kanälen unterscheiden, und die zugehörigen Protokolle dar, die zwischen dem drahtlosen Netz 104 und der Mobilstation 102 verwendet werden. Ein HF-Kanal ist eine begrenzte Resource, an der typischerweise aufgrund von Beschränkungen der Gesamtbandbreite und einer begrenzten Batterieleistung der Mobilstation 102 gespart werden muss. Fachleuten ist ersichtlich, dass ein drahtloses Netz in der tatsächlichen Praxis hunderte von Zellen umfassen kann, abhängig von der gewünschten Gesamtausdehnung der Netzabdeckung. Alle relevanten Komponenten können mit Hilfe von Mehrfachvermittlungseinrichtungen und Routern (nicht gezeigt), die von Mehrfachnetzkontrollern gesteuert werden, angeschlossen sein.
  • Für alle Mobilstationen 102, die bei einem Netzbetreiber registriert sind, werden dauerhafte Daten (wie beispielsweise das Profil des Benutzers der Mobilstation 102) sowie vorübergehende Daten (wie beispielsweise die aktuelle Position der Mobilstation 102) in einem HLR/AC 138 gespeichert. Im Fall eines Sprachanrufs zur Mobilstation 102 wird die HLR/AC 138 abgefragt, um die aktuelle Position der Mobilstation 102 zu bestimmen. Ein Besucherregister (VLR) der MSC 130 ist für eine Gruppe von Ortsgebieten verantwortlich und speichert die Daten jener Mobilstationen, die sich gegenwärtig in seinem Verantwortungsbereich befinden. Dies umfasst Teile der dauerhaften Mobilstationsdaten, die für einen schnelleren Zugriff von dem HLR/AC 138 zum VLR übertragen wurden. Jedoch kann das VLR der MSC 130 ebenfalls lokale Daten, wie beispielsweise vorübergehende Identifikationen, zuordnen und speichern. Die Mobilstation 102 wird ebenfalls für den Zugriff auf das System vom HLR/AC 138 authentisiert. Um der Mobilstation 102 in einem CDMA2000 basierten Netz Paketdatendienste bereitzustellen, kommuniziert das RN 128 mit dem PDSN 132. Das PDSN 132 stellt den Zugriff auf das Internet 144 (oder auf Intranets, drahtlose Anwendungsprotokollserver (WAP-Server) etc.) durch das IP-Netz 134 bereit. Das PDSN 132 stellt ebenfalls eine Fremdagentenfunktionalität (FA-Funktionalität) in mobilen IP-Netzen sowie Pakettransport für Operationen in virtuellen privaten Netzen bereit. Das PDSN 132 verfügt über einen Bereich von IP-Adressen und führt IP-Adressenverwaltung, Sitzungsverwaltung und optionale Pufferung durch. Der RADIUS-Server 136 ist verantwortlich für die Ausführung von Funktionen, die Authentisierung, Autorisierung und Protokollierung (AAA) von Paketdatendiensten betreffen, und kann als AAA-Server bezeichnet werden.
  • Das drahtlose Kommunikationsnetz 104 umfasst ebenfalls einen Push-to-talk over Cellular (PoC-)Server 137, der mit dem IP-Netz 134 gekoppelt sein kann. Der PoC-Server 137 arbeitet so, dass individuelle und Gruppen-PoC-Kommunikationssitzungen zwischen Mobilstationen im Netz 104 ermöglicht werden. Eine herkömmliche PoC-Kommunikationssitzung umfasst eine Sitzungsverbindung zwischen Endbenutzern von Mobilstationen, die als "Sitzungsteilnehmer" bezeichnet werden und abwechselnd auf Halb-Duplex-Art kommunizieren, ganz ähnlich wie herkömmliche Walkie-Talkies oder Zwei-Weg-Funkgeräte.
  • Fachleuten ist ersichtlich, dass das drahtlose Netz 104 mit anderen Systemen, möglicherweise einschließlich anderen Netzen, die in 3 nicht explizit gezeigt sind, verbunden sein kann. Ein Netz sendet normalerweise mindestens eine Art von Personenruf- und Systeminformation auf einer fortlaufenden Grundlage, selbst wenn keine tatsächlichen Paketdaten ausgetauscht werden. Obwohl das Netz aus vielen Teilen besteht, arbeiten diese Teile alle zusammen, was zu bestimmten Verhaltensweisen an der drahtlosen Verbindung führt.
  • 4 ist ein ausführliches Blockdiagramm einer bevorzugten Mobilstation 202. Die Mobilstation 202 ist vorzugsweise eine Zwei-Weg-Kommunikationsvorrichtung mit mindestens Sprach- und fortgeschrittenen Datenkommunikationsfähigkeiten, einschließlich der Fähigkeit, mit anderen Computersystemen zu kommunizieren. Abhängig von der von der Mobilstation 202 bereitgestellten Funktionalität, kann sie als Datenmitteilungsvorrichtung, Zwei-Weg-Personenrufgerät, Mobiltelefon mit Datenmitteilungsübermittlungsfähigkeiten, drahtlose Interneteinrichtung oder Datenkommunikationsvorrichtung (mit oder ohne Telefoniefähigkeiten) bezeichnet werden. Die Mobilstation 202 kann mit jedem von einer Vielzahl von Basisstationssendeempfängersystemen 200 in ihrem geografischen Abdeckungsgebiet kommunizieren. Die Mobilstation 202 wählt oder hilft auszuwählen, mit welchem der Basisstationssendeempfängersysteme 200 sie kommuniziert.
  • Die Mobilstation 202 umfasst normalerweise ein Kommunikationsuntersystem 211, das einen Empfänger 212, einen Sender 214 und zugehörige Komponenten umfasst, wie beispielsweise ein oder mehrere (vorzugsweise eingebettete oder interne) Antennenelemente 216 und 218, lokale Oszillatoren (LOs) 213 und ein Verarbeitungsmodul, wie beispielsweise einen digitalen Signalprozessor (DSP) 220. Das Kommunikationsuntersystem 211 ist analog zum HF-Sendeempfängerschaltkreis 108 und der Antenne 110, die in 3 gezeigt sind. Wie Fachleuten auf dem Gebiet der Kommunikation ersichtlich ist, hängt die spezifische Gestaltung des Kommunikationsuntersystems 211 von dem Kommunikationsnetz ab, in dem die Mobilstation 202 betrieben werden soll.
  • Wenn die erforderlichen Netzregistrierungs- oder -aktivierungsverfahren abgeschlossen sind, kann die Mobilstation 202 Kommunikationssignale über das Netz senden und empfangen. Die von der Antenne 216 durch das Netz empfangenen Signale werden in den Empfänger 212 eingegeben, der solche gewöhnlichen Empfängerfunktionen wie beispielsweise Signalverstärkung, Frequenzabwärtswandlung, Filtern, Kanalauswahl und dergleichen und in dem in 4 gezeigten Beispiel Analog-Digitalwandlung (A/D-Wandlung) ausführen kann. Die A/D-Wandlung eines empfangenen Signals ermöglicht, dass komplexere Kommunikationsfunktionen, wie beispielsweise Demodulation und Decodierung, im DSP 220 ausgeführt werden. In ähnlicher Weise werden zu sendende Signale vom DSP 220 verarbeitet, einschließlich beispielsweise Modulation und Codierung. Diese vom DSP verarbeiteten Signale werden für eine Digital-Analogwandlung (D/A-Wandlung), Frequenzaufwärtswandlung, Filterung, Verstärkung sowie zum Senden über das Kommunikationsnetz mit Hilfe der Antenne 218 in den Sender 214 eingegeben. Der DSP 220 verarbeitet nicht nur Kommunikationssignale, sondern stellt auch die Steuerung des Empfängers und Senders bereit. Zum Beispiel kann die im Empfänger 212 und im Sender 214 an die Kommunikationssignale angelegte Verstärkung wie unten beschrieben durch automatische Verstärkungssteuerungsalgorithmen, die im DSP 220 implementiert sind, oder basierend auf einem Verstärkungsparameter, der von einer spezifischen Zusatzvorrichtung abgeleitet ist, adaptiv gesteuert werden.
  • Der Netzzugriff ist einem Teilnehmer oder Benutzer der Mobilstation 202 zugeordnet, weshalb die Mobilstation 202 ein Speichermodul 262, wie beispielsweise eine Teilnehmeridentitätsmodulkarte oder "SIM-Karte" oder ein entfernbares Benutzeridentitätsmodul (R-UIM), die bzw. das in eine Schnittstelle 264 der Mobilstation 202 eingeführt oder mit dieser verbunden wird, benötigt, um in dem Netz betrieben zu werden. Alternativ kann das Speichermodul 262 ein nicht-flüchtiger Speicher sein, der von einem Dienstanbieter mit Konfigurationsdaten programmiert ist, so dass die Mobilstation 202 in dem Netz betrieben werden kann. Da die Mobilstation 202 eine Batterie betriebene Mobilvorrichtung ist, umfasst sie ebenfalls eine Batterieschnittstelle 254 zur Aufnahme einer oder mehrerer aufladbarer Batterien 256. Eine derartige Batterie 256 stellt den meisten, wenn nicht allen elektrischen Schaltkreisen in der Mobilstation 202 elektrischen Strom bereit und die Batterieschnittstelle 254 stellt eine mechanische und elektrische Verbindung dafür bereit. Die Batterieschnittstelle 254 ist mit einem Regler (in 4 nicht gezeigt) gekoppelt, der an die gesamte Schaltungsanordnung V+ Strom anlegt.
  • Die Mobilstation 202 umfasst einen Mikroprozessor 238 (der eine Implementierung des Kontrollers 106 aus 3 ist), der den Gesamtbetrieb der Mobilstation 202 steuert. Diese Steuerung umfasst Netzauswahlverfahren der vorliegenden Erfindung. Kommunikationsfunktionen, einschließlich mindestens Daten- und Sprachkommunikation, werden durch das Kommunikationsuntersystem 211 ausgeführt. Der Mikroprozessor 238 interagiert ebenfalls mit zusätzlichen Vorrichtungsuntersystemen, wie beispielsweise einem Bildschirm 222, einem Flash-Speicher 224, einem Direktzugriffsspeicher (RAM) 226, den Zusatz-Eingabe-Ausgabe-(E-A)-Untersystemen 228, einem seriellen Anschluss 230, einer Tastatur 232, einem Lautsprecher 234, einem Mikrofon 236, einem Kurzbereichskommunikationsuntersystem 240 und allen anderen Vorrichtungsuntersystemen, die allgemein mit 242 bezeichnet sind. Einige der in 4 gezeigten Untersysteme führen kommunikationsbezogene Funktionen aus, während andere Untersysteme "residente" oder vorrichtungsbezogene Funktionen bereitstellen können. Es wird angemerkt, dass einige Untersysteme, wie beispielsweise die Tastatur 232 und der Bildschirm 222, sowohl für kommunikationsbezogene Funktionen, wie beispielsweise das Eingeben einer Textmitteilung zum Senden über ein Kommunikationsnetz, als auch für vorrichtungsresidente Funktionen, wie beispielsweise einen Taschenrechner oder eine Aufgabenliste, verwendet werden können. Die vom Mikroprozessor 238 verwendete Betriebssystemsoftware ist vorzugsweise in einem Dauerspeicher, wie beispielsweise einem Flash-Speicher 224, gespeichert, der alternativ auch ein Festwertspeicher (ROM) oder ein ähnliches Speicherelement (nicht gezeigt) sein kann. Fachleuten ist ersichtlich, dass das Betriebssystem, spezifische Vorrichtungsanwendungen oder Teile davon vorübergehend in einen flüchtigen Speicher, wie beispielsweise den RAM 226, geladen werden können.
  • Der Mikroprozessor 238 ermöglicht zusätzlich zu seinen Betriebssystemfunktionen vorzugsweise die Ausführung von Softwareanwendungen in der Mobilstation 202. Ein vorherbestimmter Satz von Anwendungen, die grundlegende Operationen der Vorrichtung steuern, einschließlich mindestens Daten- und Sprachkommunikationsanwendungen, wird normalerweise während der Herstellung in der Mobilstation 202 installiert. Eine bevorzugte Anwendung, die in die Mobilstation 202 geladen werden kann, kann eine persönliche Informationsmanager-(PIM)-Anwendung sein, die über die Fähigkeit verfügt, Datenelemente bezüglich des Benutzers zu organisieren und zu verwalten, zum Beispiel, ohne darauf beschränkt zu sein, E-Mail, Kalenderereignisse, Sprachmitteilungen, Termine und Aufgabenelemente. Natürlich sind ein oder mehrere Speicher in der Mobilstation 202 und der SIM 256 verfügbar, um die Speicherung von PIM-Datenelementen und anderen Informationen zu ermöglichen.
  • Die PIM-Anwendung verfügt vorzugsweise über die Fähigkeit, Datenelemente über das drahtlose Netz zu senden und zu empfangen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die PIM-Datenelemente über das drahtlose Netz nahtlos integriert, synchronisiert und aktualisiert, wobei die entsprechenden Datenelemente des Benutzers der Mobilstation in einem Host-Computersystem gespeichert und/oder diesem zugeordnet werden, wodurch in der Mobilstation 202 bezüglich derartiger Elemente ein gespiegelter Host-Computer erzeugt wird. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Host-Computersystem das Büro-Computersystem des Benutzers der Mobilstation ist. In die Mobilstation 202 können ebenfalls zusätzliche Anwendungen geladen werden, und zwar durch das Netz, ein Zusatz-E-A-Untersystem 228, einen seriellen Anschluss 230, ein Kurzbereichskommunikationsuntersystem 240 oder jedes andere geeignete Untersystem 242 und zur Ausführung durch den Mikroprozessor 238 von einem Benutzer im RAM 226 oder vorzugsweise in einem nichtflüchtigen Speicher (nicht gezeigt) installiert werden. Eine derartige Flexibilität bei der Installation von Anwendungen erhöht die Funktionalität der Mobilstation 202 und kann verbesserte vorrichtungsbezogene Funktionen, kommunikationsbezogene Funktionen oder beides bereitstellen. Zum Beispiel können sichere Kommunikationsanwendungen ermöglichen, dass elektronische Handelsfunktionen und andere derartige finanzielle Transaktionen unter Verwendung der Mobilstation 202 ausgeführt werden.
  • In einem Datenkommunikationsmodus wird ein empfangenes Signal, wie beispielsweise eine Textmitteilung, eine E-Mail-Mitteilung oder eine heruntergeladene Webseite von dem Kommunikationsuntersystem 211 verarbeitet und in den Mikroprozessor 238 eingegeben. Der Mikroprozessor 238 verarbeitet das Signal zur Ausgabe an den Bildschirm 222 oder alternativ an die Zusatz-E-A-Vorrichtung 228 vorzugsweise weiter. Ein Benutzer der Mobilstation 202 kann ebenfalls Datenelemente, wie beispielsweise E-Mail-Mitteilungen, unter Verwendung der Tastatur 232 in Verbindung mit dem Bildschirm 222 und möglicherweise einer Zusatz-E-A-Vorrichtung 228 verfassen. Die Tastatur 232 ist vorzugsweise eine vollständige alphanummerische Tastatur und/oder ein telefonartiges Tastenfeld. Diese verfassten Elemente können daraufhin über ein Kommunikationsnetz durch das Kommunikationsuntersystem 211 übertragen werden.
  • Für Sprachkommunikation ist der Gesamtbetrieb der Mobilstation 202 im Wesentlichen ähnlich, außer dass die empfangenen Signale vorzugsweise an einen Lautsprecher 234 ausgegeben würden und die Signale zur Übertragung von einem Mikrofon 236 erzeugt würden. Alternative Sprach- oder Audio-E-A-Untersysteme, wie beispielsweise ein Sprachmitteilungsaufzeichnungsuntersystem, können ebenfalls in der Mobilstation 202 implementiert sein. Obwohl die Sprach- oder Audiosignalausgabe vorzugsweise hauptsächlich durch den Lautsprecher 234 erfolgt, kann der Bildschirm 222 ebenfalls dazu verwendet werden, um zum Beispiel einen Hinweis auf die Identität einer anrufenden Partei, die Dauer eines Sprachanrufs oder anderer sprachanrufbezogener Informationen bereitzustellen.
  • Der serielle Anschluss 230 in 4 ist normalerweise in einer Kommunikationsvorrichtung vom Typ des persönlichen digitalen Assistenten (PDA) implementiert, für die eine Synchronisation mit einem Desktop-Computer eines Benutzers wünschenswert ist, jedoch ist dies eine optionale Komponente. Der serielle Anschluss 230 ermöglicht einem Benutzer, Voreinstellungen durch eine externe Vorrichtung oder Softwareanwendung einzustellen und erweitert die Fähigkeiten der Mobilstation 202 durch Bereitstellung der Möglichkeit des Herunterladens von Informationen oder Software in die Mobilstation 202 auf andere Weise als durch ein drahtloses Kommunikationsnetz. Der alternative Pfad zum Herunterladen kann zum Beispiel dafür verwendet werden, einen Verschlüsselungsschlüssel durch eine direkte und daher zuverlässige und vertrauenswürdige Verbindung in die Mobilstation 202 zu laden, um dadurch eine sichere Vorrichtungskommunikation zu ermöglichen.
  • Das Kurzbereichskommunikationsuntersystem 240 aus 4 ist eine zusätzliche Komponente, die eine Kommunikation zwischen der Mobilstation 202 und verschiedenen Systemen oder Vorrichtungen bereitstellt, welche nicht notwendigerweise ähnliche Vorrichtungen zu sein brauchen. Zum Beispiel kann das Untersystem 240 mit einer akustischen Vorrichtung 280 kommunizieren, die eine Infrarotvorrichtung und zugehörige Schaltkreise und Komponenten oder ein BluetoothTM-Kommunikationsmodul umfassen kann, um eine Kommunikation mit ähnlich befähigten Systemen und Vorrichtungen bereitzustellen. BluetoothTM ist eine eingetragene Handelsmarke von Bluetooth SIG, Inc.
  • Die oben beschriebenen Ausführungsformen sind zur Veranschaulichung bevorzugter Ausführungsformen gedacht und sollen den Bereich des vorliegenden Systems und Verfahrens nicht einschränken. Ebenso sollen verschiedene Modifikationen, die Fachleuten leicht ersichtlich sind, innerhalb des Bereichs des vorliegenden Systems und Verfahrens liegen. Die einzigen Beschränkungen des Bereichs der vorliegenden Anmeldung sind in den folgenden Ansprüchen dargelegt.
  • Übersetzung der Figuren
  • 1
  • 10
    BT-Zubehörteil gekoppelt mit MS
    12
    ID-Code bestimmen
    14
    ID-Code erkannt?
    Yes
    Ja
    No
    Nein
    16
    akustische Parameter von drahtlosem Server herunterladen
    Yes
    Ja
    No
    Nein
    18
    CODEC mit generischen Parametern konfigurieren
    20
    CODEC mit spezifischen Parametern konfigurieren
    22
    Ende
  • 2
  • Keine Übersetzung erforderlich
  • 3
  • 112
    Bildschirm
    114
    Tastatur
    116
    Zusatz-UI
    106
    Kontroller
    118
    Schnittstelle
    122
    Batterieschnittstelle
    126
    Regler
    108
    HF-Sendeempfänger
    120
    Speichermodul
    124
    Batterie
    142
    Netz (PSTN)
    144
    Öffentliches oder privates Netz (Internet)
    134
    IP-Netz
    132
    Paketdatendienstknoten (PDSN)
    128
    Funknetz (RN)
  • 4
  • Keine weitere Übersetzung erforderlich
    262
    Speichermodul
    264
    Schnittstelle
    254
    Batterieschnittstelle
    256
    Batterie
    222
    Bildschirm
    224
    Flash-Speicher
    226
    RAM
    238
    Mikroprozessor
    228
    Zusatz-E-A
    230
    serieller Anschluss
    232
    Tastatur
    234
    Lautsprecher
    236
    Mikrofon
    240
    Kurzbereichskommunikation
    242
    sonstige Vorrichtungsuntersysteme
    280
    akustische Vorrichtung
    212
    Empfänger
    Signals
    Signale
    Control
    Steuerung
    220
    DSP
    213
    LOs
    214
    Sender
    Signals
    Signale
    Control
    Steuerung

Claims (11)

  1. Verfahren für die Konfiguration eines Basisbandkreises für ein akustisches Zubehörteil (280) einer Mobilstation (102, 202), wobei das akustische Zubehörteil ein Etikett aufweist und das Verfahren folgende Schritte umfasst: Ermitteln, ob die Mobilstation das Etikett des akustischen Zubehörteils erkennt; Konfigurieren des Basisbandkreises mit einer DSP-Filterfrequenzkennlinie und einem akustischen CODEC-Verstärkungsparameter für das akustische Zubehörteil, wenn die Mobilvorrichtung das Etikett des akustischen Zubehörteils erkennt; Suchen einer DSP-Filterfrequenzkennlinie und eines akustischen CODEC-Verstärkungsparameters für das akustische Zubehörteil in einer entfernten Datenbank, wenn die Mobilstation das Etikett des akustischen Zubehörteils nicht erkennt; und wenn der Suchschritt erfolgreich ist, Konfigurieren des Basisbandkreises mit der DSP-Filterfrequenzkennlinie und dem akustischen CODEC-Verstärkungsparameter, die in dem Suchschritt gefunden wurden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, das des Weiteren folgenden Schritt umfasst: Konfigurieren des Basisbandkreises mit einer generischen DSP-Filterfrequenzkennlinie und einem generischen akustischen CODEC-Verstärkungsparameter, wenn der Suchschritt nicht erfolgreich ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das akustische Zubehörteil (280) eine BluetoothTM Vorrichtung (280) ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Etikett eine Modellnummer für die BluetoothTM Vorrichtung (280) ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Suchschritt über ein Datennetz (134) ausgeführt wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Ermittlungsschritt erfordert, dass die DSP-Filterfrequenzkennlinie und die akustischen CODEC-Verstärkungsparameter für ein Etikett in einem lokalen Speicher der Mobilstation (102, 202) gespeichert werden.
  7. System zur Bereitstellung gleicher akustischer Kennlinien für jede einer Vielzahl von akustischen Vorrichtungen (280), die mit einer Mobilstation (102, 202) kommunizieren, wobei das System Folgendes umfasst: ein Etikett für jede der Vielzahl von akustischen Vorrichtungen; einen lokalen Speicher in der Mobilstation zum Speichern einer Filterfrequenzkennlinie und von Verstärkungsparametern für mindestens eine der Vielzahl von akustischen Vorrichtungen und zum Abbilden der Filterfrequenzkennlinie und der Verstärkungsparameter mit dem Etikett mindestens einer der Vielzahl von akustischen Vorrichtungen; einen digitalen Signalprozessor (220) zum Neuformen einer akustischen Frequenzkennlinie und um Einstellen einer Audioverstärkung eines Basisbandkreises für die Mobilstation basierend auf dem Etikett der akustischen Vorrichtung; und ein Kommunikationsuntersystem (211) zum Abrufen einer Filterfrequenzkennlinie und von Verstärkungsparametern für ein Etikett, das nicht im lokalen Speicher gespeichert ist.
  8. System nach Anspruch 7, wobei die akustische Vorrichtung (280) eine BluetoothTM Vorrichtung (280) ist.
  9. System nach Anspruch 8, wobei das Etikett eine Modellnummer für die BluetoothTM Vorrichtung (280) ist.
  10. Computerprogrammprodukt für die Konfiguration eines Basisbandkreises eines akustischen Zubehörteils (280) einer Mobilstation (102, 202), wobei das akustische Zubehörteil ein Etikett aufweist und das Computerprogrammprodukt ein computerlesbares Medium umfasst, das Programmcodemittel umfasst, die von einem Prozessor einer Computervorrichtung ausgeführt werden können, System oder Vorrichtung (102, 202) zur Implementierung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
  11. Drahtloses Kommunikationssystem (104), das mindestens ein System nach einem der Ansprüche 7 bis 9 umfasst.
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