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Hintergrund
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf mobile Stationen
implizierende drahtlose Kommunikationen und insbesondere auf Verfahren und
Geräte
zum Erleichtern der Bestimmung von Global Positioning System (GPS)-Standortinformationen
einer mobilen Station ohne Unterbrechung von Sprachkommunikationen
eines Sprachrufs.
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Beschreibung des Standes der
Technik
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Aktuelle
drahtlose Kommunikationseinrichtungen, wie beispielsweise zelluläre Telefone
oder mobile Stationen, sind in der Lage, Sprachrufe abzugeben und
zu empfangen und/oder Daten über
drahtlose Kommunikationsnetze zu senden und zu empfangen. Relativ
neue Entwicklungen haben derartigen mobilen Stationen die Fähigkeit
zur Kommunikation von Global Positioning System (GPS)-Standortinformationen
verliehen, die für
den genauen Standort der mobilen Station indikativ sind. Zur Senkung der
Kosten und der Komplexität
an der mobilen Station kann dies unter Heranziehung desselben RF-Sender-Empfängers erfolgen
wie demjenigen, der für
typische Sprach- und Datenkommunikationen verwendet wird (oder durch
Teilen mindestens eines Abschnitts davon), ohne dass ein komplett
separater GPS-Sender-Empfänger
(d.h. separate Hardware) erforderlich wäre.
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Unter
den übernommenen
Positions-Standort-Technologien für ein Verbessertes 911 (Enhanced 911)
(E911) bildet das Unterstützte
GPS (Assisted GPS) (A-GPS) eine der Lösungen. Bei aktuellen Code
Division Multiple Access (CDMA)-Systemen werden derartige GPS-Techniken
in Standard-Spezifikationsdokumenten, wie beispielsweise TIA/EIA/IS-801-1
vom November 2000, beschrieben. Während eines die mobile Station
implizierenden Sprachrufs können
Echtzeit-GPS-Standortinformationen eingeholt und an eine Empfängereinheit
gesendet werden. Um Echtzeit-GPS-Standortinformationen einzuholen,
empfängt
die mobile Station die Signale von einem GPS-System und kommuniziert
mit einem Standortserver im drahtlosen Kommunikationsnetz. Der Standortserver
kann eine Position Determination Entity (PDE) umfassen, die einen GPS-Empfänger zum
drahtlosen Empfang von Informationen vom GPS-System hat. Die mobile
Station erhält
GPS-Akquisitions-Unterstützungsdaten
und verwendet sie zur Durchführung
dessen, was als eine "GPS-Standortangabe" während eines
Sprachrufs bezeichnet wird. Während
der GPS-Standortangabe gleicht die mobile Station auf eine GPS-Frequenz
ab, die sich vom Verkehrskanal des Sprachrufs unterscheidet, um
vom GPS-System GPS-Pseudobereichsdaten
zu erhalten. Die mobile Station erhält die GPS-Psdeudobereichsdaten
durch Messen von GPS-Signalverzögerungen
an der mobilen Station. Nach der GPS-Standortangabe gleicht die mobile Station
sich wieder an den Verkehrskanal des Sprachrufs an. Irgendwann während des
Sprachrufs sendet die mobile Station die GPS-Pseudobereichsdaten an den Standortserver,
der darauf basierend den Standort der mobilen Station berechnet.
Der Standortserver/Die PDE kann den Standort der mobilen Station
an die Empfängereinheit
senden (beispielsweise Notrufzentrale 911 oder PSAP) oder die mobile
Station kann den Standort der mobilen Station, wenn er von der mobilen
Station empfangen wird, an die Empfängereinheit senden.
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Es
ist anzumerken, dass die mobile Station sich eventuell vom Sprachruf
irgendwo zwischen rund 300 Millisekunden und 2 Sekunden beispielsweise
weg abzustimmen hat. Wie ersichtlich, werden Sprachkommunikationen
des Sprachrufs bei der Verwendung des herkömmlichen Verfahrens unerwünscht unterbrochen.
Auch erhöht
das herkömmliche
Verfahren unerwünscht
die Möglichkeit, dass
der Sprachruf gestört
wird. Die Verfahren verursachen zudem Stromsteuerungsabweichungen,
die die Systemkapazität
verringern können.
In dem Fall, in dem der Sprachruf sehr wichtig ist, wie beispielsweise
der Notruf 911, sind diese Fragen von großer Bedeutung.
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Dementsprechend
ergibt sich ein Bedarf nach Verfahren und Geräten zum Erleichtern der Bestimmung
von GPS-Standortinformationen
für eine mobile
Station ohne Unterbrechung von Sprachkommunikationen eines Sprachrufs,
um die Mängel
des Standes der Technik zu beheben.
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Die
US 2002/0111171 A1 beschreibt
ein Gerät,
in dem, wenn das mobile Terminal nicht empfangsbereit ist, ein GPS-Satellit
beim gleichzeitigen aktiven Übertragen
Signale ausgibt; dann darf das übertragene
Signal nicht zu Beginn eines Notrufs von einem analogen Dienstbereich
aktiviert sein.
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Zusammenfassung
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Hierin
werden Verfahren und Geräte
zum Erleichtern der Bestimmung von Global Positioning System (GPS)-Standortinformationen
für eine
mobile Station ohne Unterbrechung von Kommunikationen eines Sprachrufs
(beispielsweise eines Notrufs 911) beschrieben.
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In
einem Beispiel, das für
das Verständnis der
Erfindung sinnvoll ist, veranlasst die mobile Station den regelmäßigen oder
periodischen Empfang von GPS-Navigations-Typdaten durch einen drahtlosen
Empfänger
und deren Speichern im Speicher vor dem Sprachruf. Zu irgendeinem
Zeitpunkt empfängt die
mobile Station durch eine Benutzerschnittstelle eine Sprachruf-Anforderung
zur Initiierung des Sprachrufs durch ein drahtloses Kommunikationsnetz.
Beim Empfang der Sprachruf-Anforderung leitet die mobile Station
GPS-unterstützte
Daten basierend auf den gespeicherten GPS-Navigations-Typdaten ab.
Als Nächstes
veranlasst die mobile Station unter Heranziehung des drahtlosen Empfängers, dass
eine GPS-Standortangabe mit einem GPS-System unter Heranziehung
der GPS-Unterstützungsdaten
durchgeführt
wird. Die mobile Station erhält
GPS-Messdaten basierend auf GPS-Signalen, die während der GSP-Standortangabe
empfangen werden, und speichert diese Daten im Speicher. Anschließend veranlasst
die mobile Station den Aufbau und die Aufrechterhaltung des Sprachrufs
durch das drahtlose Kommunikationsnetz. Die GPS-Messdaten werden
dann von der mobilen Station zu einem Standortserver im drahtlosen
Kommunikationsnetz zwecks Berechnung des Standorts der mobilen Station übertragen.
Anschließend
kann der Standortserver die Standortinformationen an die abfragende
Einheit senden oder alternativ kann der Standortserver die Standortinformation
an die mobile Station senden, die sie an die abfragende Einheit
sendet. Vorteilhaft ist die mobile Station wirksam, um die Veranlassung
der Durchführung
der GPS-Standortangabe während
der Sprachkommunikationen des Sprachrufs zu unterdrücken, so
dass die Kommunikationen nicht unterbrochen werden.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung hält die
mobile Station wieder einen Sprachruf (beispielsweise einen Notruf
911) durch ein drahtloses Kommunikationsnetz aufrecht. Zu irgendeinem
Zeitpunkt identifiziert die mobile Station ein Triggersignal, das für eine Anforderung
zum Beenden des Sprachrufs vom Endbenutzer indikativ ist. In Beantwortung
auf die Identifikation des Triggersignals veranlasst die mobile
Station die Durchführung
einer GPS-Standortangabe mit der Verwendung eines drahtlosen Empfängers, wobei
das GPS-System GPS-Unterstützungsdaten
verwendet. Die mobile Station erhält GPS-Messdaten basierend
auf GPS-Signalen, die während
der GPS-Standortangabe empfangen wurden. Die GPS-Messdaten werden
dann von der mobilen Station auf einen Standortserver im drahtlosen Kommunikationsnetz
zwecks Berechnung des Standortes der mobilen Station übertragen.
Der Standortserver kann den Standort an eine Empfängereinrichtung
senden oder alternativ kann der Standortserver den Standort an die
mobile Station senden, die ihn dann an die Empfängereinrichtung sendet. Dann
veranlasst die mobile Stati on die Beendigung des Sprachrufs. Auch
bei der Verwendung dieses Verfahrens ist die mobile Station wirksam,
um die Veranlassung der Durchführung
der GPS-Standortangabe während
der Sprachkommunikationen des Sprachrufs zu unterdrücken, so
dass die Kommunikationen nicht unterbrochen werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Nunmehr
werden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Figuren beschrieben, in denen:
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1 ein
Blockdiagramm ist, das relevante Komponenten eines drahtlosen Kommunikationsnetzes
und eine mobile Station, die mit diesem Netz sowie mit einem Global
Positioning System (GPS) kommuniziert, darstellt,
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2 ein
detaillierteres Diagramm der mobilen Station ist, die innerhalb
des drahtlosen Kommunikationsnetzes kommunizieren kann,
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3 ein
Fließdiagramm
zur Verwendung bei der Beschreibung eines Verfahrens zum Erleichtern
der Bestimmung von GPS-Standortinformationen für die mobile Station ohne Unterbrechung
von Kommunikationen eines Sprachrufs (beispielsweise eines Notrufs
911) ist, der die mobile Station in einem Beispiel impliziert, das
für das
Verständnis
der Erfindung sinnvoll ist,
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4 ein
Systemfließdiagramm
für die
Verwendung bei der Beschreibung des mit 3 verbundenen
Verfahrens ist,
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5 ein
Fließdiagramm
zur Verwendung bei der Beschreibung eines Verfahrens zum Erleichtern
der Bestimmung von GPS-Standortinformationen für die mobile Station gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ohne Un terbrechung von Kommunikationen eines Sprachrufs
(beispielsweise eines Notrufs 911) ist, der die mobile Station impliziert,
und
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6 ein
Systemfließdiagramm
zur Verwendung bei der Beschreibung des mit 5 verbundenen
Verfahrens ist.
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Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Es
werden Verfahren und Geräte
zum Erleichtern der Bestimmung von Global Positioning System (GPS)-Standortinformationen
für eine
mobile Station ohne Unterbrechung von Kommunikationen eines Sprachrufs
(beispielsweise eines Notrufs 911) offenbart. In einem Beispiel
veranlasst die mobile Station den regelmäßigen oder periodischen Empfang
von GPS-Navigations-Typdaten durch einen drahtlosen Empfänger und
deren Speichern im Speicher vor dem Sprachruf. Zu irgendeinem Zeitpunkt empfängt die
mobile Station durch eine Benutzerschnittstelle eine Sprachrufanforderung
zur Initiierung des Sprachrufs durch ein drahtloses Kommunikationsnetz.
In Beantwortung berechnet die mobile Station GPS-Unterstützungsdaten
basierend auf den gespeicherten GPS-Navigations-Typdaten. Dann veranlasst
die mobile Station die Durchführung
einer GPS-Standortangabe mit einem GPS-System unter Verwendung der GPS-Unterstützungsdaten.
Die mobile Station erhält
GPS-Messdaten basierend auf GPS-Signalen, die mit dem drahtlosen
Empfänger während der
GPS-Standorteingabe
empfangen werden. Anschließend
veranlasst die mobile Station den Aufbau des Sprachrufs und seine
Aufrechterhaltung durch das drahtlose Kommunikationsnetz. Die GPS-Messdaten werden
dann von der mobilen Station auf einen Standortortserver im drahtlosen
Kommunikationsnetz zwecks Berechnung des Standortes der mobilen
Station übertragen.
Anschließend
kann der Standortserver den Standort an die Anforderungseinheit
senden oder alternativ kann der Standortserver den Standort an die
mobile Station senden, die ihn dann an die Anforderungseinheit sendet.
Die mobile Station ist vorteilhaft wirksam, um die Veranlassung
der Durchführung
der GPS-Standortangabe während der
Sprachkommunikationen des Sprachrufs zu unterdrücken, so dass die Kommunikationen nicht
unterbrochen werden.
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1 ist
ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems 100, das
eine mobile Station 102 umfasst, welche durch ein drahtloses
Kommunikationsnetz 104 kommuniziert. Die mobile Station 102 umfasst
bevorzugt eine visuelle Anzeige 112, eine Tastatur 114 und
vielleicht eine oder mehrere Hilfs-Benutzerschnittstelle/n (user
interfaces) (UI) 116, von denen jede mit einer Steuereinrichtung
bzw. einem Controller 106 verbunden ist. Die Steuereinrichtung 106 ist
ebenfalls mit einem Funkfrequenz-(radio frequency) (RF)-Sender-Empfänger-Schaltkreis 108 und
einer Antenne 110 verbunden.
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Im
typischen Fall ist die Steuereinrichtung 106 als eine Zentraleinheit
(central processing unit) (CPU) ausgeführt, die Betriebssystem-Software
in einer (nicht dargestellten) Speicherkomponente betreibt. Die
Steuereinrichtung 106 wird normalerweise den Gesamtbetrieb
der mobilen Station 102 steuern, während der mit Kommunikationsfunktionen
verbundene Signal-Verarbeitungsbetrieb
typischerweise im RF-Sender-Empfänger-Schaltkreis 108 durchgeführt wird.
Die Steuereinrichtung 106 bildet eine Schnittstelle mit
der Einrichtungsanzeige 112 zum Anzeigen von empfangenen
Informationen, gespeicherten Informationen, Benutzereingaben und
dergleichen. Die Tastatur 114, die eine kleine Tastatur
vom Telefontyp oder eine vollständige
alphanumerische Tastatur sein kann, wird normalerweise zur Eingabe
von Daten zum Speichern in der mobilen Station 102, von
Informationen zur Übertragung
auf das Netz 104, einer Telefonnummer zur Abgabe eines
Sprachrufs, auf der mobilen Station 102 auszuführenden
Befehlen und möglicherweise
anderen oder unterschiedlichen Benutzereingaben vorgesehen.
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Die
mobile Station 102 sendet über einen drahtlosen Link per
Antenne 110 Kommunikationssignale an das Netz 104 und
empfängt Kommunikationssignale über einen
drahtlosen Link per Antenne 110 vom Netz 104.
Der RF-Sender-Empfänger-Schaltkreis 108 führt ähnliche
Funktionen durch wie diejenigen eines Funknetzes (radio network) (RN) 128 unter
Einschluss beispielsweise einer Modulation/Demodulation und möglicherweise
eines Kodierens/Dekodierens und einer Verschlüsselung/Entschlüsselung.
Es wird ebenfalls in Betracht gezogen, dass der RF-Sender-Empfänger-Schaltkreis 108 bestimmte
Funktionen zusätzlich
zu denjenigen durchführen
kann, die vom RN 128 durchgeführt werden. Es wird den Fachleuten
klar sein, dass der RF-Sender-Empfänger-Schaltkreis 108 an
ein bestimmtes drahtloses Netz oder bestimmte drahtlose Netze angepasst
wird, in dem/denen die mobile Station 102 betrieben werden
soll.
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Die
mobile Station 102 umfasst eine Batterieschnittstelle 122 zum
Empfang einer oder mehrerer wiederaufladbaren/-r Batterie/n 124.
Die Batterie 124 liefert elektrischen Strom an einen elektrischen Schaltkreis
in der mobilen Station 102, und die Batterieschnittstelle 122 liefert
eine mechanische und elektrische Verbindung für die Batterie 124.
Die Batterieschnittstelle 122 ist an eine Regeleinrichtung bzw.
Regulator 126 angeschlossen, der Strom für die Einrichtung
reguliert. Wenn die mobile Station 102 vollständig wirksam
ist, wird ein RF-Sender des RF-Sender-Empfänger-Schaltkreises 108 im
typischen Fall nur dann eingeschaltet, wenn er an ein Netz sendet,
und ist ansonsten ausgeschaltet, um Ressourcen zu sparen. Auf ähnliche
Weise wird ein RF-Empfänger
des RF-Sender-Empfänger-Schaltkreises 108 typischerweise
regelmäßig ausgeschaltet,
um Strom zu sparen, bis er benötigt
wird, um Signale oder Informationen (wenn überhaupt) während der bezeichneten Zeiträume zu empfangen.
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Die
mobile Station 102 arbeitet unter Verwendung eines Speichermoduls 120,
wie beispielsweise einem Subscriber Identity Module (SIM) oder einem
Removable User Identity Module (R-UIM), das mit der mobilen Station 102 über eine
Schnittstelle 118 verbunden oder darin eingefügt ist.
Als eine Alternative zu einem SIM oder einem R-UIM kann die mobile
Station 102 basierend auf Konfigurationsdaten arbeiten,
die von einem Dienstanbieter in einen nicht-flüchtigen Speicher der mobile
Station 102 programmiert werden. Die mobile Station 102 kann
aus einer einzigen Einheit gebildet werden, wie beispielsweise einer
Datenkommunikationseinrichtung, einem Mobiltelefon, einer Multifunktionskommunikationseinrichtung
mit Daten- und Sprachkommunikationsfähigkeiten, einem zu drahtloser
Kommunikation aktivierten Personal Digital Assistant (PDA) oder
einem ein internes Modem integrierenden Computer. Alternativ kann
die mobile Station 102 eine multiple Moduleinheit mit einer
Vielzahl von separaten Komponenten sein, zu denen keineswegs einschränkend unter
anderem ein Computer oder andere, mit einem drahtlosen Modem verbundene
Einrichtungen gehören.
Insbesondere können
im Blockdiagramm der mobilen Station der 1 beispielsweise
der RF-Sender-Empfänger-Schaltkreis 108 und
die Antenne 110 als eine Funkmodemeinheit implementiert sein,
die in einen Anschluss bzw. Port auf einem Laptopcomputer eingefügt werden
kann. In diesem Fall würde
der Laptopcomputer die Anzeige 112, die Tastatur 114 und
eine oder mehrere Hilfs-UI/s 116 umfassen. Die Steuereinrichtung 106 ist
entweder als die CPU des Computers oder eine separate CPU innerhalb
der Modemeinheit ausgeführt.
Es wird ebenfalls in Betracht gezogen, dass ein Computer oder eine
andere Einrichtung, die normalerweise nicht zur drahtlosen Kommunikation
in der Lage ist, angepasst sein kann, um mit der Steuerung des RF-Sender-Empfänger-Schaltkreises 108 und
der Antenne 110 einer Einrichtung aus einer einzigen Einheit
verbunden zu werden und diese effektiv zu übernehmen, wie beispielsweise
einer wie der oben beschriebenen Einheit. Eine solche mobile Station 102 kann eine
bestimmtere Implementierung haben, wie später in Bezug auf die mobile
Station 202 aus 2 beschrieben.
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Die
mobile Station 102 kommuniziert im drahtlosen Kommunikationsnetz 104 und
durch dieses. In der Ausführungsform
der 1 ist das drahtlose Netz 104 ein unterstütztes Netz
der Zweiten Generation (Second Generation) (2G) oder Dritten Generati on
(Third Generation) (3G), basierend auf Code Division Multiple Access
(CDMA)-Technologien. Insbesondere ist das drahtlose Netz 104 ein CDMA2000®-Netz,
das feste Netzkomponenten umfasst, die wie in 1 dargestellt
verbunden sind. Das drahtlose Netz 104 vom CDMA2000-Typ
umfasst ein Funknetz (Radio Network) (RN) 128, eine Mobile
Schaltzentrale (Mobile Switching Center) (MSC) 130, ein
Signalgebungssystem 7 (Signaling System 7) (SS7)-Netz 140,
ein Heimat-Standort-Verzeichnis/eine
Authentifizierungszentrale (Home Location Register/Authentication
Center) (HLR/AC) 138, einen Paket-Daten-Dienst-Knoten (Packet Data Serving Node)
(PDSN) 132, ein IP-Netz 134 und
einen Entfernten Authentifizierungs-Einwahl-Benutzer-Dienst (Remote Authentication
Dial-In User Service) (RADIUS)-Server 136. Das SS7-Netz 140 ist kommunikativ
mit einem Netz 142 (wie beispielsweise einem Öffentlich
Geschalteten Telefonnetz (Public Switched Telephone Network) (PSTN))
verbunden, das die mobile Station 102 mit anderen Rufparteien, wie
beispielsweise einer Rufpartei 150 (beispielsweise einer
Landtelefonleitung oder einer anderen mobilen Station) oder einer
Notrufzentrale 152 verbinden kann. Auf der anderen Seite
ist das IP-Netz 134 kommunikativ mit einem anderen Netz 144,
wie beispielsweise dem Internet, verbunden. Es ist anzumerken, dass
CDMA2000® eine
eingetragene Handelsmarke der Telecommunications Industry Association (TIA-USA)
ist.
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Während des
Betriebs kommuniziert die mobile Station 102 mit RN 128,
das Funktionen durchführt,
wie beispielsweise einen Rufaufbau, eine Rufverarbeitung und Mobilitätsmanagement.
RN 128 umfasst eine Vielzahl von Basisstations-Sender-Empfänger-Systemen, die eine
drahtlose Netzabdeckung für
einen bestimmten Abdeckungsbereich liefert, welcher allgemein als
eine "Zelle" bezeichnet wird.
Ein bestimmtes Basisstations-Sender-Empfänger-System
von RN 128, wie beispielsweise das in 1 gezeigte, überträgt Kommunikationssignale
auf mobile Stationen innerhalb seiner Zelle und empfängt Kommunikationssignale
von mobilen Stationen innerhalb seiner Zelle. Das Basisstations-Sender-Empfänger-System
führt normalerweise solche
Funktionen durch, wie eine Modulation und möglicherweise das Kodieren und/oder
Verschlüsseln
von Signalen, die gemäß bestimmten, üblicherweise
vorbestimmten Kommunikationsprotokollen und -parametern unter der
Steuerung ihrer Steuereinrichtung an die mobile Station übertragen
werden sollen. Das Basisstations-Sender-Empfänger-System
demoduliert und dekodiert und entschlüsselt möglicherweise, wenn notwendig,
auf ähnliche
Weise jegliche Kommunikationssignale, die von der mobilen Station 102 innerhalb
ihrer Zelle empfangen werden. Kommunikationsprotokolle und -parameter können zwischen
verschiedenen Netzen variieren. So kann beispielsweise ein Netz
ein anderes Modulationsschema verwenden und in anderen Frequenzen
arbeiten als andere Netze. Die zugrundeliegenden Dienste können gleichfalls
basierend auf seiner spezifischen Protokollrevision abweichen.
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Der
im Kommunikationssystem 100 aus 1 gezeigte
drahtlose Link stellt einen oder mehrere unterschiedlichen Kanal/Kanäle, typischerweise unterschiedliche
Funkfrequenz (radio frequency) (RF)-Kanäle, und zugeordnete Protokolle
dar, die zwischen dem drahtlosen Netz 104 und der mobilen Station 102 verwendet
werden. Ein RF-Kanal ist eine begrenzte Ressource, die gespart werden
muss, was typischerweise auf Einschränkungen in der allgemeinen
Bandbreite und eine begrenzte Batteriekapazität der mobilen Station 102 zurückzuführen ist.
Den Fachleuten wird klar sein, dass ein drahtloses Netz in der effektiven
Praxis hunderte von Zellen umfassen kann, was von der gewünschten
allgemeinen Weite der Netzabdeckung abhängt. Alle relevanten Komponenten
können
durch multiple Schalter und Router (nicht dargestellt) verbunden
sein, die von multiplen Netzcontrollern gesteuert werden.
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Bei
allen mobilen Stationen 102, die bei einem Netzbetreiber
registriert sind, werden permanente Daten (wie beispielsweise das
Benutzerprofil der mobilen Station 102) sowie temporäre Daten
(wie beispielsweise der aktuelle Standort der mobilen Station 102)
in einem HLR/einer AC 138 gespeichert. Bei einem Sprachruf
an die mobile Station 102 wird das HLR/AC 138 abge fragt,
um den aktuellen Standort der mobilen Station 102 zu bestimmen.
Ein Besucher-Standort-Register (Visitor Location Register) (VLR)
von dem MSC 130 ist für
eine Gruppe von Standortbereichen verantwortlich und speichert die Daten
derjenigen mobilen Stationen, die sich aktuell in seinem Verantwortungsbereich
befinden. Dazu gehören
Teile der permanenten Daten der mobilen Station, die von dem HLR/AC 138 auf
das VLR zwecks schnelleren Zugangs übertragen worden sind. Dennoch
kann das VLR von dem MSC 130 auch lokale Daten übertragen
und speichern, wie beispielsweise temporäre Identifikationen. Die mobile
Station 102 wird ebenfalls auf dem Systemzugang durch das HLR/AC 138 authentifiziert.
Um Paket-Daten-Dienste für
die mobile Station 102 in einem auf CDMA2000 basierenden
Netz zu liefern, kommuniziert das RN 128 mit dem PDSN 132.
Das PSDN 132 bietet Zugang zum Internet 144 (oder
Intranets, drahtlosen Anwendungs-Protokoll (Wireless Application
Protocol) (WAP)-Servern
usw.) durch das IP-Netz 134. Das PDSN 132 liefert
zudem Fremd-Agenten-(foreign agent) (FA)-Funktionalitäten in mobilen
IP-Netzen sowie Pakettransporte zur virtuellen privaten Vernetzung.
Das PSDN 132 hat eine Bandbreite von IP-Adressen und bietet IP-Adress-Management,
Sitzungs-Aufrechterhaltung und optionales Caching. Der RADIUS-Server 136 ist
für die
Durchführung
von Funktionen verantwortlich, die mit der Authentifizierung, Genehmigung
und Verbuchung (authentication, authorization, and accounting) (AAA)
von Paket-Daten-Diensten
verbunden sind, und kann als AAA-Server bezeichnet werden.
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Das
drahtlose Kommunikationsnetz 104 umfasst Positions-Rückverfolgungs-Komponenten zur Rückverfolgung
der Standorte mobiler Stationen. Standortinformationen über mobile
Stationen werden basierend auf Global Positioning System (GPS)-Techniken
unter Verwendung von GPS-Satelliten eines konventionellen GPS-Systems 154 erlangt.
In der typischen Konfiguration umfasst das GPS-System 154 vierundzwanzig
(24) GPS-Satelliten, die die Erde in zwölf (12) Stunden umkreisen.
In der vorliegenden Anmeldung erhält die mobile Station 102 GPS-Informationen
basie rend auf Signalen, die vom GPS-System 154 empfangen
werden, und verwendet einen Standortserver 190 im drahtlosen Netz 104,
um seinen Standort zu messen und zu erhalten. Der Standortserver 190 ist
an das MSC 130 und/oder das IP-Netz 134 angeschlossen
und kann umfassen, was als eine Positionierungs-Bestimmungs-Einheit (Position Determination
Entity) (PDE) bezeichnet wird. Die PDE wird zwecks Empfang von Signalen
und Dekodieren von Informationen, die vom GPS-System 154 übertragen
werden, an einen GPS-Receiver 192 angeschlossen. Es ist
anzumerken, dass die mobile Station 102 GPS-Informationen vom
GPS-System 154 und Standortserver 190 unter Verwendung
desselben RF-Sender-Empfängers 108,
der für
typische Sprach- und Datenkommunikationen verwendet wird (oder durch
Teilen wenigstens eines Abschnitts davon), empfangen kann. Damit wird
kein separater GPS-Empfänger
in der mobilen Station 102 zum Empfang von GPS-Informationen vom
GPS-System 154 benutzt.
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Eine
der Lösungen
unter den derzeitig übernommenen
Positions-Standort-Technologien
für Verbessertes
911 (Enhanced 911) (E911) ist das Unterstützte GPS (Assisted GPS) (A-GPS).
Derartige GPS-Techniken werden in Standardspezifikationsdokumenten
beschrieben, wie beispielsweise TIA/EIA/IS-801-1 vom November 2000.
Während
eines Sprachrufs, der die mobile Station 102 impliziert, können Echtzeit-GPS-Standortinformationen
erlangt und an eine Empfängereinheit
gesendet werden. Um die GPS-Standortinformationen
zu erlangen, arbeitet die mobile Station 102 mit dem GPS-System 154 sowie
Standortserver 190 im drahtlosen Kommunikationsnetz 104.
Herkömmlicherweise
erhält
die mobile Station 102 GPS-Aquisitionsunterstützungsdaten und
verwendet diese zur Durchführung
dessen, was als eine "GPS-Standortangabe" während eines Sprachrufs
bezeichnet wird. Bei der GPS-Standortangabe gleicht die mobile Station 102 eine
GPS-Signalfrequenz des GPS-Systems 154 ab, die sich von der
Verkehrskanalfrequenz des Sprachrufs unterscheidet. Während der
GPS-Standortangabe führt die
mobile Station 102 GPS-Pseudobereichsmessungen
basierend auf GPS-Signalen durch, die vom GPS-System 154 empfangen
wurden. Nach der GPS- Standortangabe
gleicht die mobile Station 102 den Verkehrskanal des Sprachrufs
wieder ab. Zu irgendeinem Zeitpunkt während des Sprachrufs sendet
die mobile Station 102 die GPS-Pseudobereichsdaten an den Standortserver 190,
der den Standort der mobilen Station 102 darauf basierend
ableitet. Der Standortserver/die PDE 190 kann diese Standortinformationen
an die Empfängereinheit
und/oder an die mobile Station 102 senden. Wenn der Eingang bei
der mobilen Station erfolgt ist, kann die mobile Station 102 die
Standortinformationen an die Empfängereinheit senden. Es ist
anzumerken, dass sich die mobile Station 102 bei Verwendung
des herkömmlichen
Verfahrens einmal oder mehrere Male vom Sprachruf weg abgleichen
muss, und zwar jedes Mal zwischen 300 Millisekunden und 2 Sekunden beispielsweise.
Es leuchtet ein, dass Sprachkommunikationen des Sprachrufs mit dem
Einsatz des herkömmlichen
Verfahrens unerwünschterweise
unterbrochen werden. Auch erhöht
das herkömmliche
Verfahren unerwünscht
die Möglichkeit,
dass der Sprachruf abgebrochen wird. Die Verfahren veranlassen zudem
Stromsteuerungsvariationen, die die Systemkapazität mindern
können.
In dem Fall, in dem der Sprachruf sehr wichtig ist, wie beispielsweise
beim Notruf 911, sind diese Probleme von großer Bedeutung. Gemäß Lehren
der vorliegenden Anmeldung, die in weiteren Einzelheiten in Bezug
auf die 3 und 4 beschrieben
werden, können
diese Probleme jedoch abgeschwächt
werden.
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Dem
Fachmann wird klar sein, dass das drahtlose Netz 104 mit
anderen Systemen verbunden sein kann, die möglicherweise andere, in 1 nicht
ausdrücklich
gezeigte Netze umfassen. Ein Netz wird normalerweise zumindest eine
Art von Paging- und Systeminformationen permanent übertragen,
selbst wenn kein effektiver Paketdatenaustausch stattfindet. Obwohl
das Netz aus vielen Teilen besteht, arbeiten alle diese Teile zusammen,
um in bestimmten Verhaltensweisen am drahtlosen Link zu resultieren.
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2 ist
ein detailliertes Blockdiagramm einer bevorzugten mobilen Station 202.
Die mobile Station 202 ist bevorzugt eine Zwei-Wege-Kommunikationsvorrichtung,
die wenigstens Sprach- und
fortgeschrittene Datenkommunikationsfähigkeiten unter Einschluss
der Fähigkeit,
mit anderen Computersystemen zu kommunizieren, umfasst. Je nach
der von der mobilen Station 202 gebotenen Funktionalität kann sie
als eine Datenmitteilungsübermittlungseinrichtung,
ein Zwei-Wege-Pager, ein zelluläres
Telefon mit Datenmitteilungsübermittlungsfähigkeiten,
eine drahtlose Internetanwendung oder eine Datenkommunikationseinrichtung
(mit oder ohne Telefoniefähigkeiten)
bezeichnet werden. Die mobile Station 202 kann mit einer
beliebigen aus einer Vielzahl von Basisstations-Sender-Empfänger-Systemen 200 innerhalb
ihres geographischen Abdeckungsbereichs kommunizieren. Die mobile
Station 202 wählt
aus, mit welchem der Basisstations-Sender-Empfänger-Systeme 200 sie
kommunizieren wird, oder hilft bei dieser Auswahl, wie in weiteren
Einzelheiten in Bezug auf 3 und 4 beschrieben
werden wird.
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Die
mobile Station 202 wird normalerweise ein Kommunikationsuntersystem 211 umfassen,
das einen Empfänger 212,
einen Sender 214 und damit verbundene Komponenten umfasst,
wie beispielsweise ein oder mehrere (bevorzugt integrierte/s oder interne/s)
Antennenelemente 216 und 218, lokale Oszillatoren
(local oscillators) (LOs) 213 und ein Verarbeitungsmodul,
wie beispielsweise einen digitalen Signalprozessor (digital signal
processor) (DSP) 220. Das Kommunikationsuntersystem 211 ist
analog zum RF-Sender-Empfänger-Schaltkreis 108 und
zur Antenne 110, die in 1 dargestellt
sind. Wie den Fachleuten im Bereich der Kommunikation klar sein wird,
hängt die
besondere Konzeption des Kommunikationsuntersystems 211 von
dem Kommunikationsnetz ab, in dem die mobile Station 202 arbeiten
soll.
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Die
mobile Station 202 kann Kommunikationssignale über das
Netz senden und empfangen, nachdem erforderliche Netzregistrierungs-
oder -aktivierungsverfahren abgeschlossen worden sind. Die von der
Antenne 216 durch das Netz empfangenen Signale werden an
den Empfänger 212 eingegeben, der
solche all gemeinen Empfängerfunktionen,
wie Signalverstärkung,
Frequenzkonvertierung nach unten, Filtern, Kanalauswahl und dergleichen
sowie in dem in 2 dargestellten Beispiel eine
Analog-zu-Digital-(A/D)-Konvertierung, durchführen kann. Die A/D-Konvertierung eines
empfangenen Signals lässt
die Durchführung
komplexerer Kommunikationsfunktionen, wie beispielsweise Demodulation und
Dekodieren, in demDSP 220 zu. Auf ähnliche Weise werden zu übertragende
Signale beispielsweise einschließlich Modulation und Kodieren
durch denDSP 220 verarbeitet. Diese von demDSP verarbeiteten
Signale werden an den Sender 214 zur Digital-zu-Analog
(D/A)-Konvertierung, zur Frequenzkonvertierung nach oben, zum Filtern,
zur Verstärkung und
zur Übertragung über das
Kommunikationsnetz per Antenne 218 eingegeben. Der DSP 220 verarbeitet
nicht nur Kommunikationssignale, sondern bietet ebenfalls eine Empfänger- und
Sendersteuerung. So können
beispielsweise die auf Kommunikationssignale im Empfänger 212 und
Sender 214 angewendeten Verstärkungen adaptativ durch automatische
Verstärkungs-Steuerungsalgorithmen
gesteuert werden, die im DSP 220 implementiert sind.
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Der
Netzzugang ist einem Abonnenten oder Benutzer der mobilen Station 202 zugeordnet,
und daher erfordert die mobile Station 202 ein Speichermodul 262,
wie beispielsweise ein Subscriber Identity Module oder eine "SIM"-Karte oder ein Removable User
Identity Module (R-UIM), das in eine Schnittstelle 264 der
mobilen Station 202 eingeführt oder damit verbunden wird,
um im Netz zu arbeiten. Alternativ wird ein Abschnitt des nicht-flüchtigen
Speichers oder Flash-Speichers 224 durch einen Dienstanbieter
mit Konfigurationsdaten programmiert, so dass die mobile Station 202 im
Netz arbeiten kann. Da die mobile Station 202 eine tragbare,
batteriebetriebene Einrichtung ist, umfasst sie ebenfalls eine Batterieschnittstelle 254 zum
Empfang einer oder mehrerer wieder aufladbaren/-r Batterie/n 256.
Eine derartige Batterie 256 liefert elektrischen Strom
für die meisten,
wenn nicht alle elektrischen Schaltkreise in der mobilen Station 202,
und die Batterieschnittstelle 254 bietet eine mechanische
und elektrische Verbindung dafür.
Die Batte rieschnittstelle 254 ist mit einem (in 2 nicht
dargestellten) Regulator verbunden, der dem gesamten Schaltkreis
Strom liefert.
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Die
mobile Station 202 umfasst einen Mikroprozessor 238 (der
eine Implementierung des Controllers 106 aus 1 ist),
welcher den Gesamtbetrieb der mobilen Station 202 steuert.
Diese Steuerung umfasst Netzauswahltechniken der vorliegenden Anmeldung.
Durch das Kommunikationsuntersystem 211 werden Kommunikationsfunktionen
unter Einschluss wenigstens von Daten- und Sprachkommunikationen
durchgeführt.
Der Mikroprozessor 238 wirkt zudem mit zusätzlichen
Geräteuntersystemen zusammen,
wie beispielsweise einer Anzeige 222, einem Flash-Speicher 224,
einem Arbeitsspeicher (random access memory) (RAM) 226,
Hilfs-Eingabe/Ausgabe
(input/output) (I/O)-Untersystemen 228, einem seriellen
Anschluss bzw. Port 230, einer Tastatur 232, einem
Lautsprecher 234, einem Mikrophon 236, einem Kurzbereichs-Kommunikationsuntersystem 240 und
jeglichen anderen Einrichtungsuntersystemen, die allgemein mit 242 bezeichnet
werden. Einige der in 2 dargestellten Untersysteme
führen
mit der Kommunikation verbundene Funktionen durch, während andere
Untersysteme "residente" Funktionen oder
Funktionen auf der Einrichtung bieten können. Insbesondere einige Untersysteme,
wie beispielsweise die Tastatur 232 und die Anzeige 222, können sowohl
für mit
der Kommunikation verbundene Funktionen, wie etwa die Eingabe einer
Textmeldung zur Übertragung über ein
Kommunikationsnetz, als auch für
in der Einrichtung residente Funktionen, wie beispielsweise einen
Rechner oder eine Aufgabenliste, verwendet werden. Die vom Mikroprozessor 238 verwendete
Betriebssystemsoftware wird bevorzugt in einem permanenten Speicher
gespeichert, wie beispielsweise dem Flash-Speicher 224, der alternativ
ein Nur-Lese-Speicher (read-only memory) (ROM) oder ein ähnliches
Speicherelement sein kann (nicht dargestellt). Den Fachleuten wird
klar sein, dass das Betriebssystem, spezifische Einrichtungsanwendungen
oder Teile davon vorübergehend in
einen flüchtigen
Speicher, wie RAM 226, geladen werden.
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Zusätzlich zu
seinen Betriebssystemfunktionen aktiviert der Mikroprozessor 238 bevorzugt
die Ausführung
von Softwareanwendungen auf der mobilen Station 202. Ein
vorbestimmtes Set von Anwendungen, die Basis-Einrichtungs-Operationen
unter Einschluss wenigstens von Daten- und Sprachkommunikationsanwendungen
steuern (wie beispielsweise ein Netz-Wiederherstellungsschema), wird normalerweise
auf der mobilen Station 202 während ihrer Herstellung installiert.
Eine bevorzugte Anwendung, die auf die mobile Station 202 geladen
werden kann, kann eine Personal Information Manager (PIM)-Anwendung
sein, die die Fähigkeit
besitzt, mit dem Benutzer verbundene Datenposten zu organisieren
und zu verwalten, wie beispielsweise unter anderem e-Mail, Kalenderereignisse,
Sprachmails, Verabredungen und Aufgabenposten. Natürlich ist
ein oder sind mehrere Speicher auf der mobilen Station 202 und
SIM 256 verfügbar,
um die Speicherung von PIM-Datenposten und anderen Informationen
zu erleichtern.
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Die
PIM-Anwendung besitzt bevorzugt die Fähigkeit, Datenposten über das
drahtlose Netz zu senden und zu empfangen. In einer bevorzugten Ausführungsform
werden PIM-Datenposten nahtlos über
das drahtlose Netz integriert, synchronisiert und aktualisiert,
wobei die entsprechenden Datenposten des Benutzers der mobilen Station
gespeichert und/oder mit einem Host-Computersystem verbunden werden, wodurch
bezüglich
derartiger Posten auf der mobilen Station 202 ein gespiegelter Host-Computer geschaffen
wird. Dies ist insbesondere dort vorteilhaft, wo das Host-Computersystem
das Computersystem des Büros
des Benutzers der mobilen Station ist. Zusätzliche Anwendungen können durch
das Netz, ein Hilfs-I/O-Untersystem 228, den seriellen
Port 230, das Kurzbereichs-Kommunikationsuntersystem 240 oder
jedes andere geeignete Untersystem 242 ebenfalls auf die
mobile Station 202 geladen und durch einen Benutzer in
RAM 226 oder bevorzugt einem (nicht dargestellten) nicht-flüchtigen Speicher
zwecks Ausführung
durch den Mikroprozessor 238 installiert werden. Eine derartige
Flexibilität
in der An wendungsinstallation erhöht die Funktionalität der mobilen
Station 202 und kann verbesserte Funktionen auf der Einrichtung,
mit der Kommunikation verbundene Funktionen oder beides liefern.
So können
sichere Kommunikationsanwendungen beispielsweise elektronische Handelsfunktionen
und solche anderen finanziellen Transaktionen aktivieren, die unter
Heranziehung der mobilen Station 202 durchgeführt werden.
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In
einem Datenkommunikationsmodus wird ein empfangenes Signal, wie
beispielsweise eine Textnachricht, eine e-Mail-Nachricht oder ein
Webseiten-Download, durch das Kommunikationsuntersystem 211 verarbeitet
und in den Mikroprozessor 238 eingegeben. Der Mikroprozessor 238 wird
das Signal für
die Ausgabe an die Anzeige 222 oder alternativ an die Hilfs-I/O-Einrichtung 228 bevorzugt
weiter verarbeiten. Ein Benutzer der mobilen Station 202 kann
unter Verwendung der Tastatur 232 in Verbindung mit der
Anzeige 222 und möglicherweise
der Hilfs-I/O-Einrichtung 228 gleichfalls Datenposten zusammenstellen,
wie beispielsweise e-Mail-Nachrichten. Die Tastatur 232 ist
bevorzugt eine vollständige alphanumerische
Tastatur und/oder kleine Tastatur vom Typ Telefon. Diese zusammengestellten
Posten können
durch das Kommunikationsuntersystem 211 über ein
Kommunikationsnetz übertragen
werden.
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Bei
Sprachkommunikationen ist der Gesamtbetrieb der mobilen Station 202 im
Wesentlichen ähnlich,
nur dass die empfangenen Signale an den Lautsprecher 234 ausgegeben
würden
und Signale zur Übertragung
vom Mikrophon 236 generiert würden. Alternative Sprach- oder
Audio-I/O-Untersysteme, wie beispielsweise ein Sprachnachrichten-Aufzeichnungs-Untersystem,
können
ebenfalls auf der mobilen Station 202 implementiert werden.
Obwohl die Sprach- oder Audio-Signal-Ausgabe bevorzugt primär durch
den Lautsprecher 234 erfolgt, kann die Anzeige 222 auch
verwendet werden, um eine Anzeige der Identität einer anrufenden Partei,
der Dauer eines Sprachrufs oder anderer mit einem Sprachruf verbundener
Informationen zu bieten, um nur einige Beispiele zu nennen.
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Der
serielle Anschluss bzw. Port 230 in 2 wird normalerweise
in einer Kommunikationseinrichtung vom Typ Personal Digital Assistant (PDA)
implementiert, für
die die Synchronisation mit einem Desktop-Computer eines Benutzers
eine wünschenswerte,
wenn auch optionale Komponente ist. Der serielle Port 230 ermöglicht es
einem Benutzer, Präferenzen
durch eine externe Vorrichtung oder Softwareanwendung einzustellen,
und erweitert die Fähigkeiten
der mobilen Station 202 durch die Lieferung von Informationen
oder Software-Downloads auf der mobilen Station 202 auf
andere Weise als durch ein drahtloses Kommunikationsnetz. Der alternative
Download-Pfad kann beispielsweise zum Laden eines Verschlüsselungsschlüssels auf
die mobile Station 202 durch eine direkte und damit zuverlässige und
vertrauenswürdige
Verbindung verwendet werden und damit eine sichere Einrichtungskommunikation
bieten.
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Das
Kurzbereichs-Kommunikationsuntersystem 240 aus 2 ist
eine zusätzliche
optionale Komponente, die die Kommunikation zwischen der mobilen
Station 202 und unterschiedlichen Systemen oder Einrichtungen,
die nicht notwendigerweise ähnliche
Einrichtungen zu sein brauchen, vorsieht. So kann das Untersystem 240 beispielsweise
eine Infrarot-Einrichtung und zugeordnete Schaltkreise und Komponenten
oder ein BluetoothTM-Kommunikationsmodul umfassen, um die
Kommunikation mit ähnlich
integrierten Systemen und Einrichtungen vorzusehen. BluetoothTM ist eine eingetragene Handelsmarke von
Bluetooth SIG.
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3 ist
ein Fließdiagramm
zur Verwendung bei der Beschreibung eines Verfahrens zum Erleichtern
der Bestimmung von Global Positioning System (GPS)-Standortinformationen
für eine
mobile Station ohne Unterbrechung von Sprachkommunikationen eines
Sprachrufs (beispielsweise eines Notrufs 911), das die mobile Station
in einem Beispiel impliziert, welches zum Verständnis der Erfindung sinnvoll
ist. Darauf bezogen ist in 4 ein System-Fließdiagramm
zur Verwendung bei der Beschreibung des Verfahrens. Das Verfahren
kann durch eine mobi le Station in Verbindung mit relevanten Systemkomponenten
gemäß Beschreibung
durchgeführt
werden und dabei einen oder mehrere Prozessor/en, einen Speicher
und seinen RF-Sender-Empfänger (siehe beispielsweise 1 und 2)
verwenden. Das Verfahren kann weiterhin in einem Computerprogrammprodukt
ausgeführt
sein, das ein Computer-Speichermedium (beispielsweise Speicher-
oder Computerdiskette) umfasst, in welchem Computeranweisungen gespeichert
sind, die durch einen oder mehrere Prozessoren (beispielsweise einen
Mikroprozessor) der mobilen Station ausführbar sind. In der folgenden
Beschreibung wird auf 3 und 4 in Verbindung
Bezug genommen.
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Zu
Beginn bei einem Startblock 300 der 3 veranlasst
der Prozessor der mobilen Station 102, dass GPS-Navigations-Typdaten während seines
Leerlauf-Betriebsmodus regelmäßig oder
periodisch abgefragt, empfangen und im Speicher der mobilen Station 102 gespeichert
werden (Schritt 302 der 3 und 4).
Es ist anzumerken, dass während des
typischen Leerlaufmodusbetriebs kein Sprachruf aufrechterhalten
wird und kein Verkehrskanal zwischen der mobilen Station 102 und
dem drahtlosen Kommunikationsnetz 104 aufgebaut wird (mit
Ausnahme denjeniger, die in Verbindung mit dem Empfang der GPS-Navigations-Typdaten
durch das drahtlose Netz verwendet werden, wie nachstehend beschrieben
wird). Das regelmäßige oder
periodische Anfordern, Empfangen und Speichern von GPS-Navigations-Typdaten
kann beispielsweise alle 30 Minuten bis 4 Stunden oder ggf. in kürzeren oder längeren Intervallen
durchgeführt
werden.
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Die
GPS-Navigations-Typdaten können "rohe" Navigationsdaten
oder alternativ Daten sein, die von den rohen Navigationsdaten abgeleitet
werden, zu denen GPS-Ephemeriden-Parameterdaten und/oder GPS-Almanach-Parameterdaten
gehören. Daher
der Begriff "Navigations-Typ"-Daten. Die GPS-Navigations-Typdaten
können
vom Standortserver 190 durch das drahtlose Netz oder alternativ direkt
vom GPS-System 154 empfangen werden. Die mobile Station 102 fragt
bevorzugt regelmäßig oder periodisch
Downloads der GPS-Ephemeridendaten und/oder GPS-Almanachdaten vom
Standortserver 190 ab und empfängt sie. Zu diesem Zweck muss
die mobile Station 102 vielleicht mit dem Standortserver 190 verbundene
Informationen über
ihren groben Standort senden, wie von Pilotphasenmessungen (pilot
phase measurements) (PPMs) angegeben. Damit können PPMs ebenfalls regelmäßig oder
periodisch durch die mobile Station 102 zu der Zeit durchgeführt werden,
zu der die mobile Station den Verkehrskanal zur Anforderung von
GPS-Navigations-Typdaten vom Standortserver 190 erstellt.
Die PPM-Daten werden zusammen mit der Anforderung zum Download von
GPS-Navigations-Typdaten an den Standortserver 190 gesendet.
Es ist anzumerken, dass der Standortserver/PDE 190 ein
Triangulations-/Trilaterations-Verfahren verwendet, das auf den
PPMs basiert, um den groben Standort der mobilen Station 102 zu
erhalten, um die GPS-Akquisitionsunterstützungsinformationen für die mobile
Station 102 abzuleiten. Alternativ können der Längengrad und Breitengrad der
dienenden Basisstationen, die von gefunkten Nachrichten von der/den
Basisstation/en verfügbar
sind, als grober Standort für
den Standortserver/PDE 190 verwendet werden, um die GPS-Akquisitionsunterstützungsinformationen
für die
mobile Station 102 abzuleiten.
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Während des
Leerlaufmodus überwacht
der Prozessor der mobilen Station 102 zwecks Identifizierung
von der Benutzerschnittstelle, ob eine Sprachrufanforderung festgestellt
wird (Schritt 304 der 3 und 4).
Dieser Schritt 304 kann die Überwachung zur Identifizierung
einer potenziellen Sprachrufanforderung innerhalb einer anstehenden vorhersehbaren
Zeitperiode umfassen, die relativ kurz ist (beispielsweise innerhalb
weniger zeitlicher Sekunden). Die Erfassung der Sprachrufanforderung kann
auf einer oder mehreren spezifischen Maßnahmen basieren, die durch
den Endbenutzer an der Benutzerschnittstelle ergriffen wird/werden.
So kann die Erfassung beispielsweise darauf basieren, dass der Endbenutzer
eine Telefonanwendung anspricht oder startet, bevor er eine Telefonnummer
eingibt oder wählt.
Als weiteres Beispiel kann die Erfassung darauf basieren, dass der
Endbenutzer Telefonzeichen oder die Te lefonnummer des Sprachrufs
eingibt, was die Betätigung
oder Auswahl der SENDEN- oder EINGABE-Taste der Benutzerschnittfläche umfassen kann.
Als noch ein weiteres Beispiel kann die Erfassung darauf basieren,
dass der Endbenutzer die mobile Station aus einem Halfter oder einer
Batterieladeeinheit entfernt, um den Sprachruf abzugeben. Weitere
Trigger-Bedingungen schließen
das Aufladen der mobilen Station durch den Endbenutzer ein. Wenn
die mobile Station als ein Modem funktioniert, das von einem Personal
Computer (PC) oder Laptop benutzt wird, kann das Triggern aus einer
Anwendung auf dem PC oder Laptop erfolgen. Noch weitergehend kann
das Erfassen eine Kombination aus zwei oder mehr der obigen Trigger-Mechanismen umfassen.
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Wenn
die Sprachrufanforderung nicht in Schritt 302 erfasst wird,
fährt die
mobile Station dann mit einer solchen Überwachung fort. Wenn die Sprachrufanforderung
in Schritt 302 erfasst wird, führt der Prozessor der mobilen
Station 102 ein GPS-Verfahren zum Erhalt der GPS-Standortinformationen
durch. Der Prozessor der mobilen Station 102 leitet insbesondere
GPS-Akquisitionsunterstützungsdaten
und/oder Sensibilitätsunterstützungsdaten
basierend auf den letzten vorherigen GPS-Navigations-Typdaten ab, die empfangen
und im Speicher gespeichert wurden (Schritt 306 der 3 und 4).
GPS-Akquisitionsunterstützungsdaten
umfassen Daten, die die entsprechenden umgebenden GPS-Satelliten
(beispielsweise in Form von Pseudo-Random-Noise oder "PRN"-Codenummern), Dopplerfrequenzen
und Zeitverzögerungs-Fensterinformationen
identifizieren. Sensibilitätsunterstützungsdaten
umfassen vorausgesagte Bit-Inhalte der GPS-Navigations-Daten, die
auf den GPS-Signalen zu
dem Zeitpunkt moduliert werden, zu dem die GPS-Standortangabe durchgeführt werden
soll. Als Nächstes
veranlasst der Prozessor der mobilen Station 102, dass
eine GPS-Standortangabe
mit dem GPS-System 154 durchgeführt wird (Schritt 308 der 3 und 4).
Während
der GPS-Standortangabe wird der drahtlose Empfänger der mobilen Station 102 auf
eine GPS-Frequenz abgeglichen, um GPS-Signale vom GPS-System 154 zu
empfangen. Die mobile Station 102 erhält GPS-Messdaten, die der mobilen
Station 102 zugeordnet sind, basierend auf den vom GPS-System 154 empfangenen GPS-Signalen.
Die GPS-Messdaten können GPS-Pseudobereichs-Daten
sein oder umfassen. Es ist anzumerken, dass noch keine Rufeinrichtungsverfahren
für den
Sprachruf durchgeführt
worden sind. Die Zeit, die zur Durchführung der GPS-Standortangabe
mit dem drahtlosen Empfänger
notwendig ist, kann variieren, beträgt jedoch bevorzugt nicht mehr als
wenige Sekunden, beispielsweise zwischen rund 300 Millisekunden
und 1 Sekunde, so dass der Endbenutzer keine bemerkbare Verzögerung beim
Verbinden des Rufs erfährt.
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Anschließend veranlasst
der Prozessor der mobilen Station 102 den Aufbau und die
Aufrechterhaltung des Sprachrufs für den Endbenutzer der mobilen
Station 102 (Schritt 310 der 3 und 4). Während des
Sprachrufs wird ein Verkehrskanal zwischen der mobilen Station 102 und
dem drahtlosen Netz 154 aufrechterhalten, so dass zwischen
dem Endbenutzer der mobilen Station 102 und der beendenden
Rufpartei 150 Sprachkommunikationen stattfinden können. Der
beendenden Rufpartei 150 wird eine Telefonnummer zugeordnet,
die durch den Endbenutzer der mobilen Station 102 ausgewählt worden sein
kann. Die beendende Rufpartei 150 kann eine beliebige ordentliche
Rufpartei sein (beispielsweise Familie, Freund oder Kollege des
Endbenutzers) oder alternativ eine Notrufzentrale, die mit "911" oder einer anderen
Notruftelefonnummer verbunden ist, wie beispielsweise einem Öffentlichen
Sicherheits-Antwort-Punkt (Public Safety Answering Point) (PSAP).
Es ist anzumerken, dass die GPS-Standortangabe
von Schritt 308 vor der effektiven Einrichtung des Verkehrskanals
und der Sprachkommunikationen des Sprachrufs in Schritt 310 erfolgt.
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Zu
irgendeinem Zeitpunkt während
des Sprachrufs veranlasst der Prozessor der mobilen Station 102 den
Erhalt von Pilotphasenmessungen (PPMs) von Basisstationssignalen
des drahtlosen Netzes 104 (Schritt 312 der 3 und 4).
Im Gegensatz zu den PPMs, die in Schritt 302 durchgeführt werden
können,
dienen in Schritt 312 erhaltene PPMs nicht dem Zweck, den
groben Stand ort der mobilen Station 102 zu liefern, sondern
eher zur Verwendung in Verbindung mit Pseudobereichen zur Verbesserung
der Standortgenauigkeit, wenn die verfügbaren GPS-Pseudobereiche allein
nicht ausreichen, um den Standort genau zu bestimmen. Die Durchführung von
PPMs in den Schritten 312 (sowie das nachstehend in Schritt 314 beschriebene
Versenden von PPMs) kann in dieser Technik optional sein.
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Als
Nächstes
veranlasst der Prozessor der mobilen Station 102 den Versand
der PPMs, von GPS-Messdaten und einer Anforderung nach einer Standortbestimmung
an den Standortserver oder PDE 190 (Schritt 314 der 3 und 4).
Der Versand der GPS-Messdaten
kann in Beantwortung einer Anforderung vom Standortserver 190 oder
von einer anderen Anforderungseinheit oder autonom durch die mobile
Station 102 durchgeführt
werden (beispielsweise ausgelöst
durch die gewählte
Telefonnummer, wie etwa eine Notrufnummer, wie "911"). Als
Nächstes
berechnet der Standortserver/PDE 190 den Standort der mobilen
Station 102 basierend auf einer Triangulations-/Trilaterations-Technik
unter Verwendung der GPS-Pseudobereichsdaten und/oder PPM-Daten
(Schritt 316 der 3 und 4).
Die Standortinformationen der mobilen Station können Breitengrad-, Längengrad-
und Höheninformationen
sein oder diese umfassen. Der Standortserver 190 kann die
resultierenden Standortinformationen der mobilen Station 102 mit
oder ihre Anforderung direkt zur beendenden Rufpartei 150 senden. Alternativ
kann der Standortserver 190 die Standortinformationen an
die mobile Station 102 senden, die sie ihrerseits an die
beendende Rufpartei 190 sendet. Das Fließdiagramm
der 3 endet an einem Endblock 318.
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Wie
aus dem Verfahren der 3 und 4 ersichtlich,
ist die mobile Station 102 wirksam, um die Veranlassung
der Durchführung
der GPS-Standortangabe während
Sprachkommunikationen eines Sprachrufs zu unterdrücken, so
dass Kommunikationen nicht unterbrochen werden. Wenn eine mobile Station
sich vom Sprachruf weg abgleichen muss, um die GPS-Standortangabe
gemäß den herkömmlichen
Verfahren durchzuführen,
werden Sprachkommunika tionen des Sprachrufs unterbrochen. Zusätzlich dazu
erhöht
das herkömmliche
Verfahren die Chance, dass der Sprachruf unerwünscht abgebrochen wird. Das
herkömmliche
Verfahren veranlasst zudem Stromsteuerungsvariationen, die die Systemkapazität mindern
können.
In dem Fall, in dem der Sprachruf sehr wichtig ist, wie beispielsweise
ein Notruf 911, sind diese Fragen von großer Bedeutung.
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In
einer dem Verfahren der 3 und 4 zugeordneten
Variation wird das GPS-Verfahren in den Schritten 306, 308, 312, 314 und 316 oder
den Schritten 312, 314 und 316 nur für vorbestimmte
Telefonnummern und/oder bei vorbestimmten Maßnahmen, die vom Endbenutzer
an der Benutzerschnittstelle ergriffen werden, durchgeführt. Das
GPS-Verfahren kann beispielsweise nur bei Notrufen (etwa einer Telefonnummer
911) durchgeführt
werden, jedoch nicht bei anderen. Falls die Schritte 306 und 308 durchgeführt werden
und wenn die Telefonnummer nicht zur Standortbestimmung bestimmt
ist, werden die erhaltenen und gespeicherten GPS-Pseudobereichs-Messdaten
verworfen. Als ein weiteres Beispiel kann das GPS-Verfahren nur
für die
Telefonnummern einer im Speicher der mobilen Station vorgespeicherten
Liste durchgeführt
werden, jedoch nicht für
alle anderen Telefonnummern. Die vorgespeicherte Liste kann durch
den Endbenutzer und/oder Händler
konfigurierbar sein und kann eine Notruftelefonnummer 911 umfassen
oder auch nicht. Wenn dieser Ansatz realisiert wird, vergleicht
der Prozessor der mobilen Station die ausgewählte Telefonnummer mit der
einen oder den mehreren Telefonnummern in der vorgespeicherten Liste,
um ihre Bestimmung vorzunehmen. In noch einer anderen Variation
kann die visuelle Anzeige der mobilen Station eine Anzeige "STANDORTINFORMATIONEN
SENDEN?" anzeigen,
damit der Endbenutzer "JA" oder "NEIN" antwortet. Wenn
der Endbenutzer JA wählt, werden
die Standortinformationen gesendet, wenn der Endbenutzer NEIN wählt, werden
die Standortinformationen nicht gesendet. Es ist anzumerken, dass,
wenn die Standortinformationen in der visuellen Anzeige angezeigt
werden, der Endbenutzer diese angezeigten Standortinformationen
während
des Sprachrufs gegenüber jeder
beendenden Rufpartei (beispielsweise einem Notruf-Verteilungs-Beauftragten,
wie etwa einem Öffentlichen
Sicherheits-Antwort-Punkt-(Public Safety Answering Point) (PSAP)-Operator)
mündlich übermitteln
kann.
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Ein
Verfahren gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Anmeldung basiert auf einem Triggersignal, bei dem
der Endbenutzer Maßnahmen
zur Beendigung des Sprachrufs ergreift. Dieses Verfahren kann im
Anschluss an das in Bezug auf die 3 und 4 beschriebene
Verfahren oder alternativ dazu durchgeführt werden. Das diesbezügliche Verfahren
wird nunmehr in Bezug auf ein Fließdiagramm der 5 und
ein Systemfließdiagramm
der 6 beschrieben. Beginnend an einem Startblock der 5 wird
ein Sprachruf zwischen der mobilen Station 102 und der
beendenden Rufpartei 150 aufgebaut und aufrechterhalten
(Schritt 502 der 5 und 6).
Der beendenden Rufpartei 150 ist eine Telefonnummer zugeordnet,
die vom Endbenutzer der mobilen Station 102 ausgewählt worden
sein kann. Die beendende Rufpartei 150 kann eine beliebige
ordentliche Rufpartei (beispielsweise Familie, Freund oder Kollege)
oder alternativ eine Notrufzentrale sein, der "911" oder
eine andere Notrufetelefonnummern zugeordnet sein kann. Wenn der
Sprachruf aufgebaut ist, wird ein Verkehrskanal zwischen der mobilen
Station und dem Netz aufgebaut.
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Der
Sprachruf wird für
Sprachkommunikationen aufrechterhalten, bis der Prozessor der mobilen Station 102 eine
Anforderung zur Beendigung des Rufs feststellt (Schritt 504 der 5 und 6).
Die Anforderung zur Beendigung des Sprachrufs kann beispielsweise
durch den Endbenutzer der mobilen Station 102 über die
Benutzerschnittstelle erfolgen. In Beantwortung auf die Anforderung
zur Beendigung des Rufs veranlasst der Prozessor der mobilen Station 102 unverzüglich die
Durchführung
eines GPS-Verfahrens.
Der Prozessor der mobilen Station 102 veranlasst insbesondere
den Erhalt von Pilotphasenmessungen (PPMs) vom drahtlosen Netz 104 (Schritt 506 der 5 und 6).
PPMs bieten eine Angabe des groben Standorts der mobilen Station 102, was
für diese
Technik optional sein kann; andere Daten, wie beispielsweise gefunkte
dienende Basisstations-Standortdaten, können nötigenfalls als eine Alternative
verwendet werden. Als Nächstes
veranlasst der Prozessor der mobilen Station 102 den Versand
der PPMs (oder der groben Standortinformationen der mobilen Station 102)
und einer Anforderung von GPS-Unterstützungsdaten
an den Standortserver 190 (Schritt 508 der 5 und 6).
In Beantwortung empfängt
die mobile Station 102 GPS-Akquisitionsunterstützungsdaten
vom Standortserver 190 über
das drahtlose Netz (Schritt 510 der 5 und 6).
GPS-Aquisitionsunterstützungsdaten umfassen
Daten, die die entsprechenden umgebenden GPS-Satelliten (beispielsweise
in Form von PseudoRandom Noise oder "PRN"-Codenummern), Dopplerfrequenzen
und Zeitverzögerungsfensterinformationen
identifizieren. Die GPS-Akquisitionsunterstützungsdaten können die
Form von GPS-Ephemeriden-Daten und/oder GPS-Almanach-Daten aufweisen.
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Als
Nächstes
veranlasst der Prozessor der mobilen Station 102 die Durchführung einer GPS-Standortangabe
mit GPS-Signalen vom GPS-System 154 und führt ebenfalls
PPM durch (Schritt 512 der 5 und 6).
Es ist anzumerken, dass Sprachkommunikationen zwischen den Parteien
beendet sind, obwohl der Sprachruf immer noch aufrechterhalten wird.
Während
der GPS-Standortangabe wird der drahtlose Empfänger der mobilen Station 102 mit
einer GPS-Systemfrequenz abgeglichen, um Signale vom GPS-System 154 zu
empfangen. Die GPS-Messdaten können GPS-Pseudobereichs-Daten sein oder enthalten.
Die Zeit, die zur Durchführung
der GPS-Standortangabe mit dem drahtlosen Empfänger benötigt wird, kann zwischen rund
300 Millisekunden und 2 Sekunden variieren. Der Prozessor der mobilen
Station 102 kann dann optional Sensibilitätsunterstützungsdaten anfordern
und falls notwendig die GPS-Standortangabe unter Verwendung der
Sensibilitätsunterstützungdaten
erneut durchführen.
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Der
Prozessor der mobilen Station 102 veranlasst dann den Versand
der empfangenen GPS-Messdaten, zusätzlicher PPMs und ei ner Anforderung
nach einer Standortortberechnung an den Standortserver 190 mit
der PDE (Schritt 514 der 5 und 6).
Der Versand der GPS-Messdaten kann in Beantwortung auf eine Anfrage
vom Standortserver 190 oder von einer anderen Anforderungseinheit
durchgeführt
werden. Als Nächstes
berechnet der Standortserver/PDE 190 den der mobilen Station 102 zugeordneten
Standort basierend auf einer Triangulations-/Trilaterations-Technik unter Heranziehung
der GPS-Messdaten und/oder der PPM-Daten (Schritt 516 der 5 und 6).
Die Standortinformationen der mobilen Station 102 können Breitengrad-,
Längengrad- und Höheninformationen
sein oder umfassen. Der Standortserver 190 kann die Standortinformationen
der mobilen Station 102 mit oder ohne ihre Anforderung
direkt zur beendenden Rufpartei 150 senden. Alternativ
kann der Standortserver 190 die Standortinformationen zur
mobilen Station 102 senden, die sie mit oder ohne ihre
Anforderung zwecks Kommunikation an die beendende Rufpartei 190 sendet.
Nachdem die Standortinformationen berechnet worden sind, veranlasst
der Prozessor der mobilen Station 102 die Beendigung des Sprachrufs
(Schritt 518 der 5 und 6).
Das Fließdiagramm
der 5 endet an einem Beendigungsblock 520.
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Wie
aus dem Verfahren der 5 und 6 ersichtlich,
ist die mobile Station 102 wirksam, um die Veranlassung
der Durchführung
der GPS-Standortangabe während
Sprachkommunikationen eines Sprachrufs zu unterdrücken, so
dass Sprachkommunikationen nicht unterbrochen werden. Wenn sich eine
mobile Station vom Sprachruf weg abgleichen muss, um die GPS-Standortangabe
gemäß dem herkömmlichen
Verfahren durchzuführen,
werden Sprachkommunikationen des Sprachrufs unterbrochen. Zusätzlich erhöht das herkömmliche
Verfahren die Chance, dass der Sprachruf unerwünschterweise abgebrochen wird.
Das herkömmliche
Verfahren veranlasst zudem Stromsteuerungsvariationen, die die Systemkapazität mindern
können.
In dem Fall, in dem der Sprachruf sehr wichtig ist, wie beispielsweise
ein Notruf 911, sind diese Probleme von großer Bedeutung.
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In
einer dem Verfahren der 5 und 6 zugeordneten
Variation wird das GPS-Verfahren in den Schritten 506–518 nur
für vorbestimmte
Telefonnummern und/oder bei bestimmten Maßnahmen, die vom Endbenutzer
an der Benutzerschnittstelle ergriffen worden sind, durchgeführt. So
kann das GPS-Verfahren beispielsweise nur bei Notrufen durchgeführt werden
(beispielsweise einer Telefonnummer 911), nicht jedoch bei anderen.
Als ein weiteres Beispiel kann das GPS-Verfahren nur bei den Telefonnummern
einer vorgespeicherten Liste im Speicher der mobilen Station durchgeführt werden, nicht
jedoch bei allen anderen Telefonnummern. Die vorgespeicherte Liste
kann durch den Endbenutzer und/oder Händler konfigurierbar sein und
kann eine Notruftelefonnummer 911 umfassen oder auch nicht. Wenn
dieser Ansatz gewählt
wird, vergleicht der Prozessor der mobilen Station die ausgewählte Telefonnummer
mit der einen oder den mehreren Telefonnummer/n in der vorgespeicherten
Liste, um ihre Bestimmung vorzunehmen. In noch einer anderen Variation
kann die visuelle Anzeige der mobilen Station eine Anzeige "STANDORTINFORMATIONEN
SENDEN?" anzeigen,
damit der Endbenutzer mit "JA" oder "NEIN" antwortet. Wenn
der Endbenutzer JA wählt,
werden die Standort-Bestimmungs-Prozesse durchgeführt; wenn
der Endbenutzer NEIN wählt, werden
die Standort-Bestimmungs-Prozesse nicht durchgeführt.
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In
einer alternativen Ausführungsform
werden nicht alle Schritte in den 3 bis 6,
die PPMs implizieren, verwendet. In einer anderen alternativen Ausführungsform
werden die Schritte 314 und 316 in den 3 und 4 und
die Schritte 514 und 516 in den 5 und 6 nicht
durchgeführt, doch
berechnet stattdessen die mobile Station 102 den Standort
der mobilen Station basierend auf GPS-Messdaten und/oder PPM-Daten.
In noch einer weiteren Ausführungsform
wird der Standortserver/PDE 190 nicht verwendet; stattdessen
dekodiert die mobile Station 102 GPS-Navigations-Typdaten direkt
von Signalen des GPS-Systems 154 periodisch oder regelmäßig im Leerlaufmodus
in Schritt 302 der 3 und 4,
führt isolierte
GPS-Pseudobereichs-Messungen
in Schritt 308 der 3 und 4 durch und
berechnet ihren eigenen Standort basierend auf den GPS-Pseudobereichs-Messdaten in
Schritt 316; die Schritte 312 und 314 der 3 und 4 werden
nicht durchgeführt.
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Die
obige Beschreibung verwendete ein drahtloses CDMA-Netz als ein Beispiel,
das den Vorteil hat, dass die mobile Station problemlos die genaue
GPS-Zeit vom drahtlosen Netz bekommt. Allerdings können das
Verfahren und System gleichfalls in Verbindung mit anderen geeigneten
drahtlosen Netzen verwendet werden.
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Abschließende Kommentare.
Es wurden Verfahren und Geräte
zum Erleichtern der Bestimmung von GPS-Standortinformationen für eine mobile
Station ohne Unterbrechung von Kommunikationen eines Sprachrufs
(beispielsweise eines Notrufs 911) beschrieben. In einem Beispiel
veranlasst die mobile Station den Empfang von GPS-Navigations-Typdaten
durch einen drahtlosen Empfänger und
deren Speichern im Speicher vor Sprachkommunikationen eines Sprachrufs,
der die mobile Station impliziert. Die mobile Station empfängt dann über eine
Benutzerschnittstelle eine Sprachrufanforderung für den Sprachruf
durch ein drahtloses Kommunikationsnetz. Nach dem Empfang der Sprachrufanforderung
leitet die mobile Station GPS-Unterstützungsdaten basierend auf den
gespeicherten GPS-Navigationstyp-Daten ab. Dann veranlasst die mobile
Station unter Heranziehung des drahtlosen Empfängers die Durchführung einer
GPS-Standortangabe mit Signalen von einem GPS-System unter Verwendung
der abgeleiteten GPS-Unterstützungsdaten.
Die mobile Station erhält
GPS-Messdaten basierend
auf Signalen vom GPS-System. Anschließend veranlasst die mobile
Station den Aufbau und die Aufrechterhaltung des Sprachrufs für die mobile Station
durch das drahtlose Kommunikationsnetz. Die GPS-Messdaten werden
dann von der mobilen Station an einen Standortserver im drahtlosen
Kommunikationsnetz zwecks Berechnung des Standortes der mobilen
Station übertragen.
Wie ersichtlich, ist die mobile Station wirksam, die Durchführung der Veranlassung
der GPS-Standortangabe während
der Sprachkommunikationen des Sprachrufs zu unterdrüc ken, so
dass die Kommunikationen nicht unterbrochen werden.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung erhält
die mobile Station erneut einen Sprachruf (beispielsweise einen
Notruf 911) über
ein drahtloses Kommunikationsnetz aufrecht. Zu irgendeinem Zeitpunkt
identifiziert die mobile Station ein Triggersignal, das für eine Anforderung
zur Beendigung des Sprachrufs indikativ ist. In Beantwortung der
Identifizierung des Triggersignals veranlasst die mobile Station
die Durchführung
einer GPS-Standortangabe unter Heranziehung eines drahtlosen Empfängers mit
dem GPS-System unter Verwendung von GPS-Unterstützungsdaten. Die mobile Station
erhält GPS-Messdaten
basierend auf Signalen vom GPS-System. Die GPS-Messdaten werden
dann von der mobilen Station auf einen Standortserver im drahtlosen
Kommunikationsnetz zur Berechnung des Standortes der mobilen Station übertragen.
Der Standortserver kann die Standortinformationen an eine Empfängereinrichtung
senden, oder alternativ kann der Standortserver die Standortinformationen an
die mobile Station senden, die sie dann an die Empfängereinrichtung
sendet. Die mobile Station veranlasst dann die Beendigung des Sprachrufs.
Unter Verwendung dieses Verfahrens ist die mobile Station erneut
betriebsfähig,
um die Veranlassung der Durchführung
der GPS-Standortangabe während
der Sprachkommunikationen des Sprachrufs zu unterdrücken, so
dass die Kommunikationen nicht unterbrochen werden.