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Diese
Patentanmeldung offenbart einen Gegenstand, der mit dem Gegenstand
verwandt ist, der in den folgenden gemeinsam innegehaltenen, gleichzeitig
anhängigen
Patentanmeldungen offenbart ist: (i) "SYSTEM AND METHOD FOR SECURING A PERSONALIZED
INDICIUM ASSIGNED TO A MOBILE COMMUNICATIONS DEVICE", eingereicht, Anmeldungsnr.
(RIM Nr. ID-1127,
Anwaltsregisternr. 1400-1002US), im Namen von: David Bajar, Herb
A. Little, James Godfrey, Allan David Lewis, Wen Gao, Marc Plumb,
Michael Brown, Graeme Whittington, und Neil Adams, (ii) "SYSTEM AND METHOD
FOR ASSIGNING A PERSONALIZED INDICIUM TO A MOBILE COMMUNICATIONS
DEVICE", eingereicht, Anmeldungsnr.
(RIM Nr. ID-1125, Anwaltsregisternr. 1400-1000US), im Namen von:
Graeme Whittington, Allan David Lewis, James Godfrey, Christopher Smith,
Arun Munje, Thomas Leonard Trevor Plestid, David R. Clark, Michal
A. Rybak, Robbie John Maurice und Marc Plumb, und (iii) "SYSTEM AND METHOD
FOR MANAGING SECURE REGISTRATION OF A MOBILE COMMUNICATIONS DEVICE", eingereicht, Anmeldungsnr.
(RIM Nr. ID-1128, Anwaltsregisternr. 1400-1003US), im Namen von:
David Bajar, Allan David Lewis, Wen Gao, Herb A. Little, James Godfrey,
Marc Plumb, Michael Brown und Neil Adams.
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Gebiet der Anmeldung
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Die
vorliegende Patentanmeldung betrifft im Allgemeinen drahtlose Paketdaten-Dienstnetzwerke. Insbesondere
und nicht als irgendeine Einschränkung
ist die vorliegende Patentanmeldung auf ein System und ein Verfahren
zum Portieren eines personalisierten Freimachungsvermerks (indicium),
der einem mobilen Kommunikationsgerät zugewiesen ist, das betriebsfähig ist, um
in einem drahtlosen Paketdaten-Dienstnetzwerk angeordnet zu werden.
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Hintergrund
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Es
wird alltäglich,
ein drahtloses Paketdaten-Dienstnetzwerk
zum Herbeiführen
von Datensitzungen mit mobilen Kommunikationsgeräten zu verwenden. Bei einigen
Implementierungen werden Freimachungsvermerke, wie persönliche Informationsnummern
oder PINs den Geräten
zugewiesen, um bestimmte Aspekte der Dienstbereitstellung, zum Beispiel
Sicherheit, Bestätigung
und Dienstauthentifizierung usw., zu ermöglichen. Bei solchen Szenarien
wird es zwingend, dass keine zweiten Geräte den gleichen Freimachungsvermerk
(d.h. Kollision) haben. Ferner werden solche PIN-Freimachungsvermerke
auf einzelne Internetprotokolladressen (IP-Adressen) abgebildet,
die in paketvermittelten Netzwerken verwendet werden, so dass ein
mobiles Kommunikationsgerät
weiter Nachrichten sendet und empfängt, sogar wenn seine IP-Adresse
aus irgendeinem Grund geändert
wird. Beispielsweise können
drahtlose Träger
einem durch Daten aktivierten mobilen Gerät dynamisch eine IP-Adresse
zuweisen und, wenn sich jenes Gerät außerhalb der Abdeckung befindet,
wird die vorher zugewiesene IP-Adresse zurückgefordert und für ein weiteres
Gerät,
das den Dienst anfordert, recycelt.
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Außerdem können eindeutige
PIN-Freimachungsvermerke zum Herbeiführen von Peer-to-Peer-Kommunikationen über einen
drahtlosen Träger
verwendet werden, zum Beispiel direkte Nachrichtenübermittlung
zwischen zwei tragbaren Geräten,
wobei die den Geräten
zugewiesenen PINs als Adressen für
die Nachrichtenübermittlung
verwendet werden. Wenn ein Gerät
zur Reparatur zurückgegeben
wird oder der Benutzer auf ein anderes Gerät umschalten muss, möglicherweise
vorübergehend,
muss folglich die PIN-Adresse von allen Mitgliedern der Kontaktliste
des Benutzers, die hinsichtlich dem Peer-to-Peer-Nachrichtenübermittlungsdienst
aufrechterhalten wird, geeignet aktualisiert wer den. Andererseits
kann die Identität
des Benutzers für
andere Kommunikationsarten, zum Beispiel e-Mail-Adresse, jedoch
die gleiche bleiben. Offensichtlich ist ein solches Szenario für die Teilnehmer sowie
ihre Kontaktmitglieder unbequem und bringt ein herausforderndes
Thema hinsichtlich PIN-basierender Informationsverwaltung auf Netzwerkniveau auf.
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Die
US 2003/0061503 A1 betrifft
ein Authentifizierungsverfahren für Fernkommunikationen. Das Verfahren
schließt
die Kommunikation mit einem authentifizierbaren Gerät über eine
sichere Verbindung unter Verwendung sicherer Personalisierung ein,
um eine Aktivitätsanforderung
eines nicht authentifizierbaren Geräts zu authentifizieren.
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Kurzdarstellung
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Aspekte
und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen dargelegt.
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In
einer Ausführungsform
ist ein Schema zum Portieren eines personalisierten Freimachungsvermerks,
d.h. einer persönlichen
Informationsnummer oder PIN, von einem ersten mobilen Kommunikationsgerät zu einem
zweiten mobilen Kommunikationsgerät bereitgestellt. Nach Empfangen
von Identitätsinformation
vom ersten mobilen Kommunikationsgerät über eine sichere Peer-to-Peer-Kommunikationssitzung
ist das zweite mobile Kommunikationsgerät betriebsbereit, um mit einem
Netzwerkknoten unter Verwendung wenigstens eines Abschnitts der
empfangenen Identitätsinformation
zum Wiederzuweisen der PIN zu einer damit verbundenen Kennung zu
verhandeln (d.h. Geräte-
oder Teilnehmerkennungen, wie IMEI, IMSI, ESN, MIN usw.) Nach dem
erfolgreichen Portieren der PIN zum zweiten mobilen Kommunikationsgerät wird eine
den Dienst bereitstellende Datenbasis entsprechend aktualisiert.
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In
einer weiteren Ausführungsform
wird ein PIN-Portierungsverfahren
offenbart, welches umfasst: Übermitteln von
Identitätsinformation
von einem ersten mobilen Kommunikationsgerät zu einem zweiten mobilen
Kommunikationsgerät,
wobei der personalisierte Freimachungsvermerk des ersten mobilen
Kommunikationsgerätes
eine PIN umfasst, die auf eine ihm zugeordnete Kennung abgebildet
ist, und Verhandeln durch das zweite mobile Kommunikationsgerät mit einem
Netzwerkknoten, wobei zumindest ein Teil der Identitätsinformation
verwendet wird, um die PIN wieder einer Kennung zuzuweisen, die
dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät zugeordnet ist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist ein mobiles Kommunikationsgerät offenbart, das umfasst: Logikmittel,
die betriebsfähig
sind, um in eine Kommunikationssitzung mit einem weiteren mobilen Kommunikationsgerät einzugreifen,
das einen personalisierten Freimachungsvermerk aufweist, der aus einer
PIN besteht, wobei die PIN auf eine Kennung abgebildet ist, die
sich auf ein anderes mobiles Kommunikationsgerät bezieht, und Logikmittel,
die betriebsfähig
sind, um mit einem Netzwerkknoten unter Verwendung zumindest eines
Teils der von dem anderen mobilen Kommunikationsgerät empfangenen Identitätsinformation
zu verhandeln, um die PIN wieder einer Kennung zuzuweisen, die dem
mobilen Kommunikationsgerät
zugeordnet ist.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
ist ein Netzwerksystem zum Portieren eines personalisierten Freimachungsvermerks
von einem ersten mobilen Kommunikationsgerät zu einem zweiten mobilen
Kommunikationsgerät
offenbart, welches umfasst: Mittel zum Übermitteln von Identitätsinformation
vom ersten mobilen Kommunikationsgerät zum zweiten mobilen Kommunikationsgerät, wobei
der personalisierte Freimachungsvermerk des ersten mobilen Kommunikationsgerätes eine
PIN umfasst, die auf eine ihm zugeordnete Kennung abgebildet ist, und
Mittel zum Verhandeln durch das zweite mobile Kommunikationsgerät mit einem
Netzwerkknoten, wobei zumindest ein Teil der Identitätsinformation verwendet
wird, um die PIN wieder einer Kennung zuzuweisen, die dem zweiten
mobilen Kommunikationsgerät
zugeordnet ist.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Ein
vollständigeres
Verständnis
der Ausführungsformen
der vorliegenden Patentanmeldung kann unter Bezugnahme auf die folgende
ausführliche
Beschreibung erhalten werden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
genommen wird, wobei:
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1 eine
beispielhafte Netzwerkumgebung darstellt, die ein drahtloses Paketdaten-Dienstnetzwerk
umfasst, bei dem eine Ausführungsform
der vorliegenden Patentanmeldung genutzt werden kann,
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2 zusätzliche
Einzelheiten eines beispielhaften Relais-Netzwerks darstellt, das
mit einem mobilen Kommunikationsgerät gemäß einer Ausführungsform
betriebsfähig
ist,
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3 eine
Softwarearchitektur-Sicht eines mobilen Kommunikationsgerätes (MCD)
gemäß einer
Ausführungsform
darstellt,
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4A und 4B ein
Flussdiagramm einer Ausführungsform
zum Portieren eines PIN-Freimachungsvermerks, der einem ersten MCD
zugewiesen ist, zu einem weiteren MCD darstellt, und
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5 ein
Blockdiagramm eines mobilen Kommunikationsgerätes gemäß einer Ausführungsform
darstellt.
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Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
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Es
wird nun ein System und Verfahren der vorliegenden Patentanmeldung
unter Bezugnahme auf verschiedene Beispiele dessen beschrieben,
wie die Ausführungsformen
am besten hergestellt und verwendet werden. In der gesamten Beschreibung und
verschiedenen Ansichten der Zeichnungen werden gleiche Bezugszahlen
verwendet, um ähnliche oder
entsprechende Teile an zugeben, wobei die verschiedenen Elemente
nicht notwendigerweise maßstabsgetreu
gezeichnet sind. Nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere
auf 1 ist darin eine beispielhafte Netzwerkumgebung 100 dargestellt,
die ein drahtloses Paketdaten-Dienstnetzwerk 112 umfasst,
in dem eine Ausführungsform
der vorliegenden Patentanmeldung genutzt werden kann. Ein Firmennetzwerk 102,
das ein paketvermitteltes Netzwerk sein kann, kann einen oder mehrere geographische
Orte umfassen und als lokales Netzwerk (local area network) (LAN),
Fernnetzwerk (wide area network) (WAN) oder regionales Netzwerk
(metropolitan area network) (MAN) usw. organisiert sein, um eine
Vielzahl von gemeinsamen Benutzern zu versorgen. Eine Anzahl von
Anwendungsservern 104-1 bis 104-N, die als Teil
des Firmennetzwerks 102 angeordnet sind, sind betriebsbereit,
um einen Host für
interne und externe Dienste, wie e-Mail, Video-Mail, Internetzugang, Zugang zu gemeinsamen Daten,
Nachrichtenübermittlung,
Registrierung und Planung, Informationsverwaltung und dergleichen bereitzustellen
oder herbeizuführen.
Folglich kann eine vielfältige
Anordnung von persönlichen
Informationsgeräten,
wie Tischcomputer, Laptop-Computer, Palmtop-Computer usw., obwohl
in 1 nicht speziell gezeigt, betriebsbereit mit einem
oder mehreren der Anwendungsserver 104-i, I = 1, 2,...,
N, hinsichtlich der Dienste vernetzt sein, die im Firmennetzwerk 102 unterstützt werden.
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Außerdem kann
ein entfernter Diensteserver 106 mit dem Firmennetzwerk 102 verbunden
sind, um es einem gemeinsamen Benutzer zu ermöglichen, auf irgendeinen der
Dienste von einem entfernten Ort aus unter Verwendung eines geeigneten
mobilen Kommunikationsgerätes
(mobile communications device) (MCD) 116 zuzugreifen oder
ihn zu bewirken. Eine sichere Kommunikationsverbindung mit Übermittlungsverschlüsselung
kann aufgebaut sein, das über
ein externes IP-Netzwerk vermittelt, d.h. ein öffentliches paketvermitteltes
Netzwerk, wie das Internet 108, sowie das drahtlose Paketdaten-Dienstnetzwerk 113,
das mit dem MCD 116 über
geeignete drahtlose Netzwerkinfrastruktur betriebsfähig ist,
die eine Basisstation (base station) (BS) 114 umfasst.
In einer Ausführungsform
kann ein vertrauenswürdiges Relais-Netzwerk
zwischen dem Internet 108 und der Infrastruktur des drahtlosen
Paketdaten-Dienstnetzwerks 112 angeordnet sein. In einer
weiteren Ausführungsform
kann die Infrastruktur des vertrauenswürdigen Relais-Netzwerks 110 mit
dem drahtlosen Paketdaten-Dienstnetzwerk 112 integriert
sein, wodurch die Funktionalität
der Relais-Infrastruktur, von der bestimmte Aspekte unten ausführlicher
beschrieben werden, als separate Schicht in einer "Ein-Netzwerk"-Umgebung konsolidiert
ist. Außerdem
kann als Beispiel das MCD 116 ungeachtet der Beziehung zwischen
den Netzwerken 110 und 112 ein durch Daten aktiviertes
mobiles tragbares Gerät
zum Empfangen und Senden von Nachrichten, Durchsuchen des Web, Verbinden
mit gemeinsamen Anwendungsservern usw. sein. Folglich kann ein "Netzwerkknoten" in einigen beispielhaften
Implementierungen sowohl Relais-Funktionalität als auch
die Funktionalität
einer drahtlosen Netzwerkinfrastruktur umfassen.
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Für Zwecke
der vorliegenden Patentanmeldung kann das drahtlose Paketdaten-Dienstnetzwerk 112 in
jeglichen bekannten oder bisher unbekannten mobilen Kommunikationstechnologien
und Netzwerkprotokollen implementiert sein, solange dabei ein paketvermittelter
Datendienst zum Übertragen von
paketierter Information verfügbar
ist. Zum Beispiel kann das drahtlose Paketdaten-Dienstnetzwerk 112 aus
einem General Packet Radio Service (GPRS)-Netzwerk, das einen Paketfunkzugang
für mobile
Geräte
unter Verwendung der zellulären
Infrastruktur eines auf dem Global System for Mobile Communications
(GSM) basierenden Trägernetzwerks
bereitstellt. In weiteren Implementierungen kann das drahtlose Paketdaten-Dienstnetzwerk 112 ein
Enhanced Data Rates for GSM Evolution (EDGE)-Netzwerk, ein Integrated
Digital Enhanced Network (IDEN), ein Code Division Multiple Access (CDMA)-Netzwerk,
ein Universal Mobile Telecommunikcations System (UTMS)-Netzwerk
oder irgendein Netzwerk der dritten Generation (3G)-Netzwerk umfassen.
Wie unten zu sehen ist, werden die Ausführungsformen der vorliegenden
Patentanmeldung zum Sichern eines personalisierten Freimachungsvermerks,
wie einer PIN, in Bezug auf das MCD 116 ungeachtet jeglicher
bestimmten drahtlosen Netzwerkimplementierung beschrieben.
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2 stellt
zusätzliche
Einzelheiten einer beispielhaften Relais-Netzwerkinfrastruktur 200 dar, die
als Teil des Relais-Netzwerks 110 betriebsbereit ist, die
mit dem oben beschriebenen drahtlosen Paketdaten-Dienstnetzwerk 112 verbindet.
Ein Relais-Diensteknoten 202 ist wenigstens teilweise betriebsbereit,
um eine Konnektivität
zwischen MCDn und verschiedenen Datenanwendungsdiensten (Firmendiensten,
externen IP-Datendiensten usw.) ungeachtet des geographischen Ortes
der MCDe und ihrer jeweiligen drahtlosen Träger bereitzustellen. Da bei
verteilter Netzwerkarchitektur auch mehrere Relais-Diensteknoten nebeneinander
bestehen, kann eine Relais-Brücke 208 in
betriebsfähiger
Verbindung mit dem Relais-Diensteknoten 202 bereitgestellt
sein, um eine Konnektivität
zwischen Relais zu unterstützen.
In einer Implementierung verbindet sich die Relais-Brücke 208 mit
getrennten Relais-Knoten-Orten, wobei Tunnels zwischen Relais gebildet werden, über die
ungeachtet des Gebiets, in dem sich das MCD befindet, MCD-Nachrichten
zu und von Diensten fließen
können.
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Eine
Kommunikation zwischen dem Relais-Diensteknoten 202 und
verschiedenen Anwendungs-Gateways und -servern wird unter Verwendung
irgendeines geeigneten Protokolls, zum Beispiel einem Server-Relais-Protokoll
(SRP), vorzugsweise über
IP-Verbindungen herbeigeführt.
Als Veranschaulichung kommuniziert der entfernte Diensteserver 106,
der mit dem Firmennetzwerk 102 (in 1 gezeigt)
verbunden ist, mit dem Relais unter Verwendung von SRP zum Bewirken
interner Datendienste in Bezug auf die mobilen Teilnehmer der Firma.
Ebenso betreffen die Bezugszahlen 204 und 206 externe
Anwendungs-Gateways, wie Internetdienstanbieter (Internet Service
Provider) (ISP)- oder Internetzugangsanbieter (Internet Access Provider) (IAP)-Server bzw. weitere
Gateways, die ebenfalls mit dem Relais-Knoten 202 unter Verwendung
von SRP verbunden sind. Ein Peer-to-Peer-Server 210 kann
ebenfalls in betriebsbereiter Verbin dung mit dem Relais-Knoten 202 bereitgestellt
sein, um eine Nachrichtenübermittlung
auf Teilnehmerebene zwischen zwei MCDn unter Verwendung ihrer jeweiligen PIN-Freimachungsvermerke
zu beherrschen.
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Außerdem kann
eine Datenbasis 211 in betriebsfähiger Verbindung mit dem Relais-Knoten 202 zum
Handhaben und Verwalten von MCD-Ortsinformation bereitgestellt sein.
Vorzugsweise ist diese Ortsinformation durch PIN-Freimachungsvermerke für die MCDe
gespeichert, die in die Geräte
zum Zeitpunkt der Herstellung einprogrammiert oder nachher dynamisch
zugewiesen sein können,
wobei die Aufzeichnungen den letzten bekannten Ort eines bestimmten
Geräts
aufrechterhalten. Ein Registrierungsserver 216 ist betriebsbereit,
um Registrierungsdienste für
MCDe bereitzustellen, wenn sie anfangs aktiviert werden oder wenn
sich der Benutzer auf Grund der Bewegung zu einem anderen Bereich mit
drahtloser Netzwerkabdeckung neu registriert. In einer Implementierung
kann die Ortsinformation des Registrierungsservers 216 in
ein MCD einprogrammiert sein. Wenn sich das MCD erfolgreich registriert, ist
der Registrierungsserver 216 betriebsbereit, um den Ort
des bedienenden Relais-Knotens bereitzustellen, worauf von dem MCD
in Datensitzungen eingegriffen werden kann. Ferner ist mit dem Registrierungsserver 216 eine
Datenbasis 217 verbunden, um einen PIN-Authentifizierungsschlüssel zu
speichern, der vom MCD während
seiner Registrierung beim Netzwerk bereitgestellt wird. Wie ausführlicher
unten zu sehen ist, kann der PIN-Authentifizierungsschlüssel von
der Netzwerklogik beim Ermöglichen
des Portierens des PIN-Freimachungsvermerks eines MCD zu einem anderen
MCD über
eine sichere Peer-to-Peer-Kommunikationssitzung verwendet werden,
so dass ein Teilnehmer sein tragbares Gerät aufrüsten oder anderweitig ersetzen
kann, ohne zugehörige
Dienstebücher,
Bereitstellungs- oder Teilnehmerprofile, Kontoführungs-/Rechnungsdaten oder
jeglichen PIN-basierten Dienst, wie eine Peer-to-Peer-Nachrichtenübermittlung,
aufzugeben.
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Eine
oder mehrere Schnittstellen für
drahtlosen Trans port (wireless transport) (WT) sind als Teil des
Relais-Diensteknotens 202 zum
Verbinden mit drahtlosen Trägernetzwerken
bereitgestellt, die MCDe bedienen. Als Veranschaulichung kommunizieren
WT 212A und WT 212B mit jeweiligen Paket-Routern 214A und 214B unter
Verwendung von TCP/IP-Verbindungen, die Datenpakete zu und von jeweiligen
drahtlosen Datendienstnetzwerken, in 2 als Trägernetzwerk 220A und
Trägernetzwerk 220B veranschaulicht,
leiten. Um ein akkurates Routen zu ermöglichen, sind die Paket-Router 214A, 214B mit
PIN-IP-Abbildungstabellen 215A und 215B versehen,
die verwendet werden, um Pakete über IP-Netzwerke
zu leiten. Wenn ein WT ein Paket durch die PIN adressiert, fragt
der entsprechende Paket-Router
die Abbildungstabelle ab, um die gegenwärtige IP-Adresse für das MCD nachzuschlagen und
abzufragen. In einer Implementierung sind die Paket-Router betriebsbereit,
um die IP-Adresse des MCDs in den Abbildungstabellen jedes Mal zu
aktualisieren, wenn sie ein Paket empfangen. In einer weiteren Implementierung
können
die IP-PIN-Abbildungstabellen aktualisiert werden, wenn nötig, wenn
die IP-Adresse eines MCD zum Beispiel geändert wird, weil sie dynamisch
zugewiesen wird und zurückgefordert
wird, nachdem das MCD aus einem Bedienungsbereich herausgewandert
ist.
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Während weiter
auf 2 Bezug genommen wird, kann der Registrierungsserver 216,
der Verwaltungs- und Registrierungsdienste für MCDe handhabt, auch mit getrenntem
WT- und Paket-Routing versehen
sein, um sich mit den Trägernetzwerken 220A, 220B zu
verbinden, obwohl das nicht speziell gezeigt ist. Ein Bereitstellungssystem
(provisioning system) (PRV) 218 kann mit dem Relais-Diensteknoten 202 zusammen
angeordnet oder anderweitig verbunden sein, um verschiedene Diensteanbieter
(d.h. Trägernetzwerke),
Teilnehmer, MCD-Hersteller, Wiederverkäufer oder weitere Einheiten
festzulegen und zu verwalten, um jegliche Zahl von Dienst- und Marktdifferenzierungsanforderungen
zu unterstützen.
Außerdem
kann das Bereitstellungssystem 218 eine Logik zum Bereitstellen
personalisierter Freimachungsvermerke (zum Beispiel PIN-Zuweisung
und -Verwaltung) hinsichtlich der MCDe umfassen. Auch kann eine
Teilnehmervalidierungslogik als Teil des Bereitstellungssystems 218 bereitgestellt
sein. Eine Dienstebereitstellungsdatenbasis 219 ist daher
mit dem Bereitstellungssystem 218 verbunden, um Teilnehmer/Benutzerprofile,
Dienstbücher,
Kontoführungsinformation
usw. basierend auf PINs, fest programmierten Gerätekennungen, Teilnehmerkennungen
oder weiteren Freimachungsvermerken aufrechtzuerhalten.
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Ein
Fachmann auf dem Gebiet sollte einsehen, dass verschiedene Datenbasen
und eine oben dargelegte Dienstelogik-Verarbeitung hinsichtlich des Relais-Netzwerks
in geeigneter Hardware, Firmware und/oder Firmware-Logikblöcken oder
in Kombination davon verwirklicht sein können. Ferner kann, wie vorher
erwähnt,
die Funktionalität
des Relais-Netzwerks auch in einem drahtlosen Trägernetzwerk integriert sein,
wodurch ein "Netzwerkknoten" allgemein ebenso
die Relais-Schicht-Funktionalität umfassen
kann.
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3 stellt
eine Softwarearchitektur-Sicht eines mobilen Kommunikationsgerätes gemäß einer Ausführungsform
dar. Ein mehrschichtiger Transportstapel (transport stack) (TS) 306 ist
betriebsbereit, um ein generisches Datentransportprotokoll für jegliche
Art von gemeinsamen Daten, einschließlich e-Mail, über eine
zuverlässige,
sichere und nahtlose durchgehende Verbindung zu einem drahtlosen
Paketdaten-Dienstnetzwerk bereitzustellen. Wie in der Ausführungsform
von 3 dargestellt, ist eine Integrationsschicht 304A als
Schnittstelle zwischen der Funkschicht 302 des MCDs und
dem Transportstapel 306 betriebsbereit. Ebenso ist eine
weitere Integrationsschicht 304B zum Verbinden zwischen
dem Transportstapel 306 und den auf dem MCD unterstützten Benutzeranwendungen 307,
zum Beispiel e-Mail 308, Kalender/Planer 310,
Kontaktverwaltung 312 und Browser 314, bereitgestellt.
Obwohl nicht speziell gezeigt, kann der Transportstapel 306 auch mit
dem Betriebssystem des MCDs verbunden sein. In einer weiteren Implementierung
kann der Transportstapel 306 als Teil eines Client-Moduls
für Datenkommunikationen
bereitgestellt sein, das als hostunabhängige virtuel le Maschine auf
einem mobilen Gerät
betriebsfähig
ist.
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Die
unterste Schicht (Schicht 1) des Transportstapels 306 ist
als Schnittstelle zur Paketschicht des drahtlosen Netzwerkes betriebsfähig. Schicht
1 handhabt die grundlegende Dienstekoordination in der beispielhaften
Netzwerkumgebung 100, die in 1 gezeigt
ist. Wenn beispielsweise ein MCD aus einem Trägernetzwerk zu einem anderen
wandert, verifiziert die Schicht 1, dass die Pakete zum geeigneten
drahtlosen Netzwerk geschaltet werden und dass jegliche Pakete,
die noch nicht erledigt sind, aus dem vorherigen Netzwerk neu zum
gegenwärtigen Netzwerk
geleitet werden. Die oberste Schicht (Schicht 4) zeigt verschiedene
Anwendungsschnittstellen für
die auf dem MCD unterstützten
Dienste. Die verbleibenden zwei Schichten, Schicht 2 und Schicht
3, sind für
Datagrammsegmentierung/-Wiederzusammensetzung und Sicherheit, Kompression bzw.
Routing verantwortlich.
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Ein
PIN-Logikmodul 315, das als Teil der Softwareumgebung des
MCDs bereitgestellt ist, ist in betriebsfähiger Kommunikation mit dem
Transportstapel 306 sowie der OS-Umgebung angeordnet. In einer
Ausführungsform
umfasst das PIN-Logikmodul 316 eine
Logik, die betriebsfähig
ist, um einen PIN-Freimachungsvermerk vom Bereitstellungsnetzwerk
in einer dynamischen Zuweisung anzufordern, wobei eine vorübergehende
PIN erzeugt werden kann, um eine Vor-Registrierungskommunikation
mit dem Netzwerk zu bewirken. Alternativ kann die PIN-Logik Speichermittel
zum Speichern einer PIN umfassen, die während der Herstellung codiert
wird. Ungeachtet des PIN-Zuweisungsmechanismus
ist, wenn eine PIN einmal andauernd einem MCD zugewiesen ist, sie
an die Kennung/en der Hardwareeinrichtung des MCDs und/oder Teilnehmerkennung/en gebunden,
wie zum Beispiel International Mobile station Equipment Identity
(IMEI)-Parameter, International Mobile Subscriber Identity (IMSI)-Parameter, Electronic
Serial Number (ESN)-Parameter, Mobile Identification Number (MIN)-Parameter
usw., die mit den MCDn verbunden sind, abhängig von den drahtlosen Netzwerktech nologien
und -protokollen.
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Während weiter
auf 3 Bezug genommen wird, ist ein Registrierungs-
und PIN-Authentifizierungslogikmodul 317, das als Teil
der Softwareumgebung des MCDs bereitgestellt ist, in betriebsfähiger Kommunikation
mit dem Transportstapel 306 sowie der OS-Umgebung angeordnet,
um Registrierungsprozeduren und PIN-Authentifizierungsdienste (zum Beispiel
eine Erzeugung eines PIN-Authentifizierungsschlüssels zur Übertragung über eine Registrierungsanforderung
zum Netzwerk, eine Erzeugung einer digitalen Signatur in einer Aufforderungsantwort usw.)
zu bewirken.
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Ein
PIN-Portabilitätslogikmodul 318,
das auch als Teil der Softwareumgebung des MCDs bereitgestellt ist,
kann sich mit Anwendungen 307 über TS 306 verbinden,
wobei eine geeignete Anwendungslogik Mittel umfasst, die betriebsfähig sind,
um eine Peer-to-Peer-Kommunikationssitzung mit einem weiteren MCD
zu initiieren. Eine zusätzliche
Logik ist damit auch zum Verhandeln mit einem Netzwerkknoten unter
Verwendung wenigstens eines Teils der von dem weiteren MCD empfangenen
Information verbunden, um die PIN des weiteren MCD ihm selbst zuzuweisen
(d.h. dem verhandelnden MCD). Da die PIN-Zuweisung und -Verwaltung
im Allgemeinen ein Abbilden wenigstens eines einer festprogrammierten Gerätekennung
(wie zum Beispiel IMEI, ESN usw.) oder einer Teilnehmerkennung (zum
Beispiel IMSI) (kollektiv "Kennung"), die mit einem
MCD verbunden sind, auf eine entsprechende eindeutige PIN in den Netzwerkdatenbasen
zusätzlich
zur Zuordnung der PIN zu Dienstebereitstellungs- und Authentifizierungsmerkmalen
mit sich bringt, ist die PIN-Portabilität auf ein
Trennen einer PIN-auf-ID1-Abbildung und Ersetzen derer durch eine
andere PIN-auf-ID2-Abbildung gegründet, so dass die PIN an ein
anderes Gerät
gebunden wird (das die Kennung ID2 aufweist). Vorzugsweise wird
eine solche Portierungstransaktion auf sichere Weise herbeigeführt, so
dass eine gültige
PIN nicht auf ein nicht autorisiertes Gerät übertragen wird. Für Zwecke
der vorliegenden Patentanmeldung ist der Vorgang des Übertragens
einer PIN als zwei Teile umfassend bereitgestellt: (a) Übertragung
von Identifikations-, Authentifizierungs- und Diensteaktivierungsinformation
(kollektiv "Identitätsinformation") und (b) Fordern
oder Neuzuweisen der PIN unter Verwendung wenigstens eines Teils
der Identitätsinformation
(zum Beispiel Authentifizierungsinformation). Außerdem sind vorzugsweise geeignete
Ausfallsicherheitsmerkmale während
des PIN-Übertragungsvorgangs
implementiert, um sicherzustellen, dass reguläre Datentransaktionen nicht
neu zum Zielgerät
gerichtet werden (d.h. dem Gerät,
das für
eine Neuzuweisung der PIN verhandelt), bis nachdem die Übertragung
vollständig
und validiert ist. Sonst könnten
beispielsweise auf Grund von Entschlüsselungsversagen Nachrichten
verlorengehen.
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4A und 4B stellen
ein Flussdiagramm einer Ausführungsform
zum Portieren eines PIN-Freimachungsvermerks, der einem ersten MCD zugewiesen
ist, zu einem weiteren MCD dar. Insbesondere stellt 4A den Übertragungsvorgang
für Identitätsinformation
vom ersten MCD zum zweiten MCD (d.h. dem Zielgerät) dar. In einer gegenwärtig bevorzugten
beispielhaften Ausführungsform
wird eine sichere Peer-to-Peer-Kommunikationssitzung zwischen zwei
Geräten über den
Peer-to-Peer-Server
des Relais-Netzwerks herbeigeführt.
Auf dem ersten Gerät
wählt der
Benutzer eine Option "PIN übertragen" aus, worauf eine
geeignete Validierung ausgeführt
werden kann, wie gefordert (Block 402). Zum Beispiel kann
ein Dialogbildschirm auf dem MCD anfordern, dass ein Passwort eingegeben
wird. Das Passwort kann eine kurzfristige alphanumerische Zeichenkette
sein, die verwendet wird, um den Benutzer zu identifizieren, um
irgendwelche PIN-basierten Transaktionen, zum Beispiel eine Identitätsinformationsübertragung
zu einem anderen Gerät,
herbeizuführen.
Auf dem zweiten Gerät,
d.h. dem Ziel-MCD, wählt
der Benutzer eine Option "PIN
empfangen" aus,
worauf die angeforderte PIN und das Passwort eingegeben werden (Block 404).
Unter Verwendung der PIN-Logik auf dem Zielgerät wird eine vorübergehende
PIN (TPIN) zum Registrieren im Relais-Netzwerk knoten erzeugt (Block 406).
In einer Implementierung kann die TPIN zufällig aus einem ausgewählten Bereich
von Nummern ausgewählt
oder unter Verwendung einer Hashing-Technik bzw. Faltungstechnik
auf der Geräte/Teilnehmerkennung (zum
Beispiel IMEI/ESN-Parameter) des MCDs berechnet werden. Wenn die
vom Ziel-MCD erzeugte TPIN die gleiche wie die von einem anderen
Gerät verwendete
PIN ist (Block 408), dann kann der laufende Übertragungsvorgang,
vorzugsweise mit einer Option, neu zu versuchen, unter Verwendung
einer neuen TPIN, abgebrochen werden (Block 410). Andernfalls
handeln das erste MCD unter Verwendung seiner PIN und das zweite
MCD unter Verwendung seiner TPIN über eine Folge von Paketen,
die zwischen den beiden Geräten
ausgetauscht werden (vorzugsweise vom Zielgerät gestartet, da es sowohl seine
eigene TPIN als auch die PIN des ersten Geräts kennt), einen Satz von einem
oder mehreren Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüsseln für die Übertragungssitzung
(zum Beispiel öffentliche/private
Schlüssel)
aus, um eine sichere Verbindung zwischen den beiden Geräten aufzubauen (Block 412).
Wenn die sichere Verbindung einmal aufgebaut ist, wird Identitätsinformation
unter Verwendung des Peer-to-Peer-Dienstes vom ersten MCD zum zweiten
MCD übertragen
(Block 414). Nachdem die Information empfangen wurde, kann ein
Bestätigungs-/Handshake-Vorgang
zwischen den Geräten
stattfinden, um den Abschluss der Identitätsinformationsübertragung
anzugeben (Block 416).
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Nun
unter Bezugnahme besonders auf 4B ist
darin eine Ausführungsform
eines PIN-Neuzuweisungsvorgangs als Flussdiagramm gezeigt, bei dem
das zweite MCD mit dem Netzwerkknoten für eine PIN-Neuzuweisung verhandelt.
Eine Sitzung "Schlüssel ändern" wird vom zweiten
MCD unter Verwendung eines geeigneten Befehls gestartet, der zum
Registrierungsserver des Relais-Netzwerks übertragen wird, wobei der Befehl
vorzugsweise die PIN, den empfangenen PIN-Authentifizierungsschlüssel (vom
ersten MCD) und einen neuen PIN-Authentifizierungsschlüssel umfasst,
der vom zweiten MCD erzeugt wird (Block 450). Die PIN,
der neue PIN-Authentifizierungsschlüssel und die Kennungsinformation
des zweiten MCD (d.h. IMEI, ESN usw.) werden in der Registrierungsserverdatenbasis (452)
gespeichert. Bei einer erfolgreichen Registrierung durch das zweite
MCD (Block 454) kann das Netzwerk den "alten" PIN-Authentifizierungsschlüssel (d.h.
den Schlüssel
des ersten MCDs) löschen und
die Abbildung PIN/Geräte-ID,
die das erste MCD betrifft, trennen. Danach wird eine neue Abbildung PIN/Geräte-ID unter
Verwendung der ID-Information des zweiten MCDs, die zum Bereitstellungssystem zum
Aktualisieren seiner Datenbasis übertragen
wird (Block 456).
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Fachleute
auf dem Gebiet werden bei Bezugnahme darauf erkennen, dass verschiedene
zusätzliche
Merkmale, Modifikationen und Verbesserungen hinsichtlich des oben
dargelegten PIN-Portabilitätsvorgangs
möglich
sein können.
Beispielsweise wird dem Ziel-MCD vielleicht nicht erlaubt, den alten PIN-Authentifizierungsschlüssel fallen
zu lassen, bis es (eine) geeignete Antwort/en vom Registrierungsserver
empfängt,
da manchmal wiederholte Registrierungsversuche notwendig sind. Auch
kann, wie früher
erwähnt,
eine Vielfalt von Verwaltungspasswörtern eingeführt werden,
um sicherzustellen, dass es der MCDe verwendenden Person tatsächlich gestattet
ist, sie zu benutzen. Ähnlich
sind die Anwendungsprogrammierschnittstellen (application programming
interfaces) (APIs) und Speicherorte für die PIN und Passwortinformation
auf dem Gerät
vorzugsweise so bereitgestellt, dass sie sicher sind (d.h. "nicht hackbar"), andernfalls wird
Identitätsdiebstahl ein
Thema. Ferner kann eine unternehmensbasierte Informationstechnologie
(information technology) (IT)-Politik so implementiert sein, dass
die PIN-Portabilitätsmerkmale
auf einer Teilnehmer-zu-Teilnehmer-Basis
deaktiviert werden.
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5 stellt
ein Blockdiagramm eines mobilen Kommunikationsgerätes gemäß einer
Ausführungsform
dar. Von Fachleuten auf dem Gebiet wird bei Bezugnahme darauf erkannt,
dass, obwohl eine Ausführungsform
des MCDs 116 eine Anordnung ähnlich zu der in 5 gezeigten
umfassen kann, es eine Anzahl von Variationen und Modifikationen
in Hardware, Software oder Firmware hinsichtlich der verschiedenen
dargestellten Module geben kann. Folglich sollte die Anordnung von 5 als
veranschaulichend statt einschränkend
hinsichtlich der Ausführungsformen
der vorliegenden Patentanmeldung verstanden werden. Ein Mikroprozessor 502, der
für die
Gesamtsteuerung einer Ausführungsform des
MCDs 116 vorgesehen ist, ist wirksam mit einem Kommunikationsuntersystem 504 verbunden,
das einen Empfänger 508 und
Sender 514 sowie zugeordnete Komponenten umfasst, wie ein
oder mehrere lokale Oszillator (local oscillator) (LO)-Module 510 und ein
Verarbeitungsmodul, wie einen digitalen Signalprozessor (digital
signal processor) (DSP) 512. Wie für Fachleute auf dem Gebiet
der Kommunikation offensichtlich ist, kann die besondere Gestaltung
des Kommunikationsmoduls 504 vom Kommunikationsnetzwerk
abhängen,
mit dem das mobile Gerät
arbeiten soll. In einer Ausführungsform
ist das Kommunikationsmodul 504 sowohl mit Sprach- als
auch Datenkommunikationen betriebsfähig. Ungeachtet der bestimmten
Gestaltung werden jedoch von der Antenne 506 über BS 114 empfangene
Signale dem Empfänger 508 geliefert,
der solche gewöhnlichen Empfängerfunktionen
ausführen
kann, wie Signalverstärkung,
Frequenz-Abwärtswandlung,
Filtern, Kanalauswahl, Analog/Digital (A/D)-Wandlung und dergleichen.
In ähnlicher
Weise werden zu übertragende Signale,
einschließlich
beispielsweise Modulation und Codierung, durch den DSP 512 verarbeitet
und zur Digital/Analog (D/A)-Wandlung, Frequenz-Aufwärtswandlung,
Filtern, Verstärkung
oder Senden über
die Luft-Funkschnittstelle über
Antenne 516 an den Sender 514 geliefert.
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Der
Mikroprozessor 502 verbindet sich mit weiteren Geräteuntersystemen,
wie einen zusätzlichen
Eingang/Ausgang (I/O) 518, einen seriellen Anschluss 520,
eine Anzeige 522, eine Tastatur 524, einen Lautsprecher 526,
ein Mikrofon 528, einen Direktzugriffsspeicher (random
access memory) (RAM) 530, einem Kommunikationsuntersystem 532 mit kurzer
Reichweite und jeglichen weiteren Geräteuntersystemen, die mit der
Bezugszahl 533 bezeichnet sind. Um einen Zugriff zu steuern,
ist auch ei ne Schnittstelle 534 für ein Teilnehmeridentitätsmodul Subscriber
Identity Module) (SIM) oder ein entfernbares Benutzeridentitätsmodul
(Removable user Identity Module) (RUIM) bereitgestellt, das mit
dem Mikroprozssor 502 in Verbindung steht. In einer Implementierung
ist die SIM/RUIM-Schnittstelle 543 mit einer SIM/RUIM-Karte
mit einer Anzahl von Schlüsselkonfigurationen 544 und
weiterer Information 546, wie Identifikation und teilnehmerbezogenen
Daten, betriebsfähig.
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Betriebssystem-Software
und Transportstapel-Software kann in einem dauerhaften Speichermodul
(d.h. nicht-flüchtigen
Speicher), wie einem Flash-Speicher 535, verkörpert sein.
In einer Implementierung kann der Flash-Speicher 535 zu
verschiedenen Bereichen getrennt sein, zum Beispiel einem Speicherbereich
für Computerprogramme 536 und
Datenspeicherbereiche, wie einen Gerätestatus 537, ein
Adressbuch 539, weitere persönliche Informationsverwalter
(PIM)-Daten 541, und weitere Datenspeicherbereiche, die
allgemein mit der Bezugszahl 543 bezeichnet sind. Ein Logikmodul 548 ist
zum Speichern einer PIN, die dem MCD, dynamisch oder anderweitig,
zugewiesen ist, sowie zum Erzeugen eines PIN-Authentifizierungsschlüssels zur Übertragung über die
Registrierung bereitgestellt. Auch damit verbunden ist eine geeignete
Logik zum Unterstützen
der verschiedenen PIN-Portabilitätsvorgänge und
oben beschriebenen Operationen.
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Es
wird angenommen, dass der Betrieb und die Konstruktion der Ausführungsformen
der vorliegenden Patentanmeldung aus der oben dargelegten ausführlichen
Beschreibung deutlich werden. Während
die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen als bevorzugt
charakterisiert wurde, sollte leicht verstanden werden, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen darin vorgenommen werden können, ohne den Umfang der vorliegenden
Erfindung zu verlassen, wie er in den folgenden Ansprüchen dargelegt
ist.