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Gegenstand
vorliegender Erfindung ist ein Gerät zur Detektion von Schwingungen
in einer Werkzeugmaschine der Art wie im Oberbegriff des Anspruchs
1 angeführt.
Ein Bespiel besagten Geräts ist
im Patent
EP 0 604
391 A1 beschrieben.
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Bekanntlich
gibt es Werkzeugmaschinen, die Geräte und Vorrichtungen einschliessen,
welche die Schwingungen der Werkzeuge über piezoelektrische oder ähnliche
Vorrichtungen in elektrische Signale umwandeln. Das elektrische
Signal wird anschliessend an die Leitstelle der Maschine übertragen,
die den Stillstand der Maschine anordnen oder andere gewünschten
Befehle erteilen kann.
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Unter
diesen Geräten
sind besonders jene wichtig, die zur Detektion von Berührungen
zwischen dem Werkzeug und dem Werkstück dienen.
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Diese
Geräte
sind besonders hilfreich, weil sie die Leedrehung der Werkzeuge
mit bedeutsamen Einsparungen der Bearbeitungszeiten des einzelnen Werkstückes beseitigen,
unerwünschte
und unerwartete Kollisionen der rotierenden Werkzeuge vermeiden,
die jeweilige Position der Werkzeuge und der Werkstücke ermitteln
können,
usw.
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Darüber hinaus
besteht einer der wesentlichen Vorteile besagter Geräte darin,
dass sie eine Optimierung der Oberflächenbeschaffenheit der Werkstücke gestatten,
was für
Werkstücke,
die für strukturelle
Anwendungen bestimmt sind, wie etwa Gerüste, Maschinenteile wie Getriebe
und ähnliche, Balken
und andere besonders gefragt ist.
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Ein
Beispiel für
den Einsatz besagter Geräte hat
man beim Schleifen der Getriebe, das durch eine geeignete Schleifscheibe
erfolgt.
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In
diesem Fall ist die Bearbeitung der Auskehlung zwischen zwei Zähnen eines
Getriebes besonders problematisch. Tatsächlich muss die Schleifscheibe
mit Präzision über sukzessive
Verrückungen und
unvermeidbare Berührungen
mit den Rändern der
zwei Zähne
die Arbeitsposition erreichen.
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Jedes
Mal, wenn die Schleifscheibe die Zähne des Getriebes berührt, hinterlässt sie
kleine Abdrücke
und die Empfindlichkeit beim Anstreifen ist ausschlaggebend, um
die Abdrücke
am Fertigprodukt zu mindern oder ganz zu vermeiden und um die Qualität der Oberflächengüte zu erhöhen, was
eine der Hauptanforderungen der Produkte ist.
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Um
die Oberflächengüte zu verbessern,
sind daher immer präzisere
Sensoren mit immer kürzeren Antwortzeiten
und immer höherer
Empfindlichkeit entwickelt und hergestellt worden.
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Die
in den betreffenden Geräten
enthaltenen Sensoren sind gewöhnlich
an die Spindel der Werkzeugmaschine mittels geeigneter Flanschen
und Klemmelemente gebunden, die insbesondere die durch die Berührung zwischen
dem Werkzeug und dem Werkstück
bedingten Schwingungen übertragen.
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Die
oben erwähnte
bekannte Technik weist einige wichtige Nachteile auf.
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Tatsächlich besitzen
die Sensoren, auch solche, die aufgrund sehr fortschrittlicher Techniken
hergestellt sind, bisweilen nicht die geeignete Empfindlichkeit
für die
durch die Berührung
des Werkzeugs mit dem rotierenden Stück bedingten Schwingungen.
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Ein
Hauptgrund dieser Nachteile ist die Tatsache, dass die aus dem Werkzeug
kommenden Schwingungen sehr oft den Sensoren nicht korrekt übertragen
werden, die daher in höherem
Masse unechte Schwingungen aus den Zonen in der Nähe des Sensors
selbst wahrnehmen.
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Ferner
wird die Situation durch das Vorhandensein, oft in unmittelbarer
Nähe zum
Sensor, von Auswuchtvorrichtungen verschlimmert, d.h. von Vorrichtungen,
die zum Beseitigen in kurzer Zeit der Exzentrizität der Werkzeuge
dienen.
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Das
Vorhandensein dieser Auswuchtvorrichtungen dämpft die dem Sensor übertragenen Schwingungen
erheblich, der damit nicht mehr in der Lage ist, eine geeignete
Oberflächenbeschaffenheit des
Werkstückes
zu garantieren.
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Es
könnte
versucht werden, das Problem zu mindern, indem die Sensoren so geeicht
werden, dass man eine sehr hohe Empfindlichkeit erreicht, allerdings
erhält
man dadurch auch falsche Wahrnehmungen wegen der durch die mechanischen
Teile verursachten Schwingungen und der durch die elektromagnetischen
Emissionen aus dem Antrieb der mechanischen Teile in relativer Bewegung
erzeugten Geräusche,
wobei genannte Emissionen unter anderem auch innerhalb des Körpers des
Sensors selbst vorhanden sind.
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Ungelöst bleibt
daher das technische Problem, wie man ein Gerät zur Detektion von Schwingungen
erhält,
das geeignete Empfindlichkeit und Antwortzeiten aufweist und zu
keinen falschen Ermittlungen führt.
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In
diesem Zusammenhang besteht die auf vorliegender Erfindung beruhende
technische Aufgabe darin, ein Gerät zur Detektion von Schwingungen zu
entwerfen, das in der Lage ist, die erwähnten Nachteile im wesentlichen
zu überwinden.
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Im
Rahmen dieser technischen Aufgabe ist es ein wichtiges Ziel der
Erfindung, ein Gerät
zur Detektion von Schwingungen herzustellen, das die gesuchten Schwingungen
geeignet wahrnehmen kann, ohne von unechten Schwingungen beeinflusst
zu werden.
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Ein
weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, ein Gerät zur Detektion
von Schwingungen herzustellen, das eine geeignete Übertragung
der gesuchten Schwingungen zum Sensorelement ermöglicht.
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Nicht
zuletzt ist es Ziel der Erfindung, ein Gerät herzustellen, das ermöglicht eine
Auswuchtvorrichtung am Werkzeug anzubringen, ohne die Wahrnehmung
der gesuchten Schwingungen durch den Sensor zu verschlechtern.
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Die
erwähnte
technische Aufgabe und die genannten Ziele werden durch ein Gerät zur Detektion
von Werkzeugmaschinenschwingungen laut Angabe in beigelegtem Anspruch
1 erreicht.
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Bevorzugte
Ausführungsarten
werden in den dazugehörigen
Ansprüchen
herausgestellt.
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Weitere
Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden in der nachfolgenden
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung veranschaulicht,
mit Bezug auf die beigelegten Zeichnungen, in denen:
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1 eine
Gesamtansicht des Geräts
laut Erfindung, eingesetzt in eine Schleifmaschine, zeigt;
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2 eine
schematische Veranschaulichung einer Schleifscheibe zeigt, mit dem
Gerät laut Erfindung
beim Schleifen eines kreisförmigen
Getriebes;
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3a die
Einstellung des Seitenprofils von zwei Zähnen eines kreisförmigen Getriebes
darstellt, erhalten durch ein mit einem Gerät zur Detektion von Schwingungen
nach der bekannten Technik ausgestattetes Werk zeug, durchgeführt mit
einem Fühlermeßsystem
der Art Renishaw mit einer Rubinkugel mit Durchmesser 3 mm, wobei
die radiale Koordinate auf der Ordinate der grafischen Darstellung
und die tangentiale Koordinate, d.h. die Oberflächenrauigkeit des Zahns, auf
der Abszisse erscheint;
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3b die
Einstellung des Seitenprofils von zwei Zähnen eines kreisförmigen Getriebes
darstellt, erhalten durch ein mit einem Gerät zur Detektion von Schwingungen
nach der Erfindung ausgestattetes Werkzeug, durchgeführt mit
einem Fühlermeßsystem
der Art Renishaw mit einer Rubinkugel mit Durchmesser 1,5 mm, wobei
die radiale Koordinate auf der Ordinate der grafischen Darstellung
und die tangentiale Koordinate, d.h. die Oberflächenrauigkeit des Zahns, auf
der Abszisse erscheint;
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4 ein
Detail des Geräts
laut Erfindung herausstellt;
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5 eine
Schnittzeichnung der Ebene V-V von 4 ist;
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6 eine
schematische Darstellung einer Portion des Details von 5,
im Schnitt nach der Ebene VI-VI zeigt;
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7 eine
Schnittzeichnung der Ebene VII-VII von 4 ist;
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8 eine
Portion des Details in 7, im Schnitt nach Ebene VIII-VIII
darstellt;
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9 eine
Schnittzeichnung der Ebene IX-IX von 4 ist; und
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10 eine
Portion des Details in 9, im Schnitt nach Ebene X–X darstellt.
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Mit
Bezug auf erwähnte
Abbildungen wird das Gerät
laut Erfindung als Ganzes mit der Nummer 1 bezeichnet.
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Es
besteht aus einer Sensorgruppe 3, die in der Lage ist,
die Schwingungen wahrzunehmen und sie in Form von entsprechenden
elektrischen Impulsen zu übertragen.
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Besagtes
Gerät 1 ist
in eine Werkzeugmaschine 4 eingesetzt, bestehend aus einem
drehbaren Rotorteil 2, der eine Rotationsachse 2a definiert
und mit Werkzeugelementen 5 ausgestattet ist.
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Die
Sensorgruppe 3 ist am Rotorteil 2 mittels einer
Stütz-
und Verstärkungsvorrichtung 6 der
aus den Werkzeugelementen 5 kommenden Schwingungen befestigt.
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Die
Vorrichtung 6 weist strukturell eine Drehasymmetrie um
die Rotationsachse 2a auf, für jeden Winkel, der kleiner
als ein Vollkreis ist.
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Ein
Gegenstand wird als mit Drehasymmetrie für einen gegebenen Winkel bezeichnet,
wenn es möglich
ist, zu erkennen, dass eine Drehung des gegebenen Winkels erfolgt
ist.
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Jeder
Gegenstand ist symmetrisch für
Drehungen um 360°,
d.h. um einen Vollkreis.
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Die
Vorrichtung 6 besteht vorzugsweise aus einem Flansch, der
einen Umfangteil 7 umfasst, bestehend aus einem Ring mit
entsprechenden Öffnungen 8,
um genannten Flansch sowohl an den Werkzeugelementen 5 als
auch an einem mehr in der Mitte befindlichen Abschnitt des Rotorteils 2,
wie die Spindel, mittels Schrauben oder Ähnlichem einzurasten.
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Der
Flansch 6 umfasst ferner einen zentralen Teil 9,
auf den die Sensorgruppe 3 eingerastet werden kann und
auch besagter zentraler Teil 9 besteht aus einem Ring mit
einem Gewinde in der Mitte zur Halterung der Sensorgruppe 3.
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Der
Umfangteil 7 und der zentrale Teil 9 sind vorzugsweise
durch eine oder mehrere Speichen 10 miteinander verbunden.
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Die
Speichen 10 weisen strukturell Drehasymmetrie auf, um die
Rotationsachse 2a, für
jeden Winkel, der kleiner als ein Vollkreis ist.
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Die
Asymmetrie der Speichen 10 kann verschiedenartig sein:
sie können
untereinander gleich und asymmetrisch angeordnet sein oder symmetrisch
angeordnet, aber unterschiedlich in einer oder mehreren Eigenschaften
wie Form, Grösse
und Material sein.
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Diese
Asymmetrie wird vorzugsweise durch Dengeln von mindestens einer
der genannten Speichen 10 erreicht und ist daher durch
mindestens eine schwache Speiche 10b festgelegt.
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In
den Zeichnungen sind die Speichen 10 in den Bereichen diversifiziert,
die den jeweiligen mittleren Ebenen 11 entsprechen, d.h.
den Querschnitten, die lotrecht zu den jeweiligen Richtungen vorherrschenden
Ablaufs in Bereichen verlaufen, die sich in einem im wesentlichen
mittleren Abstand zwischen dem Umfangteil 7 und dem zentralen
Teil 9 befinden.
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Die
schwache Speiche 10b weist geeigneter Weise eine entsprechende
schwache mittlere Ebene 11b mit einer im wesentlichen viereckigen
Form auf.
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Zum
Beispiel, bei Vorhandensein eines maximalen Durchmessers des Flansches 6 von
annähernd
100–120
mm hat genannte schwache mittlere Ebene eine zur Rotationsachse 2a parallele
Dicke zwischen 1,5 und 2,5 mm und eine Breite in der Fläche der
Rundentwicklung der Flansche, in lotrechter Richtung zur Rotationsachse 2a,
zwischen ungefähr 8
und 12 mm.
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Geeigneter
Weise sind drei Speichen 10 vorhanden, in einem Winkel
von 120° voneinander
angeordnet, die mittlere Ebenen 11 unterschiedlicher Formen
und Oberflächenentwicklung
haben.
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In
den Zeichnungen wird eine erste Speiche 10a gezeigt, die
eine Referenzspeiche bestimmt und eine erste mittlere Ebene 11a mit
einer im wesentlichen viereckigen Form aufweist und im wesentlichen entsprechend
der normalen und gewöhnlich
gebrauchten Speichen eines Flansches hergestellt ist.
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Zum
Beispiel, immer bei Vorhandensein eines maximalen Durchmessers des
Flansches 6 von annähernd
100–120
mm, hat die erste Speiche oder Refe renzspeiche 10a eine
im wesentlichen viereckige erste mittlere Ebene 11a mit
einer Dicke, parallel zur Rotationsachse 2a, zwischen 6
und 8 mm und einer Breite in der Fläche der Rundentwicklung der Flansche,
lotrecht zur Rotationsachse 2a, zwischen ungefähr 8 und
12 mm.
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Die
anschliessende zweite Speiche 11b – die der genannten schwachen
Speiche entspricht – und die
dritte Speiche 10c weisen eine zweite mittlere Ebene 11b, – die genannter
schwacher mittlerer Ebene entspricht – bzw. eine dritte mittlere
Ebene 11c auf, die ursprünglich untereinander unterschiedliche Formen
und Oberflächen
haben und vorzugsweise auch andere als die erste mittlere Ebene 11a der
ersten Speiche 10a.
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Praktisch
hat die zweite mittlere Ebene 11b die für die genannte schwache mittlere
Ebene zuvor beschriebenen Ausmasse und ist praktisch hinsichtlich
der Dicke eine bedeutend dünner
gemachte Ebene.
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Die
dritte mittlere Ebene 11c ist L- oder winkelförmig und
hat eine grössere
Oberfläche
als jene der zweiten mittleren Ebene und ähnlich jener der ersten Ebene 11a.
Wegen des im wesentlichen winkelförmigen Profils kann die dritte
Speiche 10c als eine versteifte Speiche definiert werden.
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Das
Gerät 1 umfasst
in seinem Inneren eine geeignete Auswuchtvorrichtung 12,
um innerhalb kurzer Zeit jeder Exzentrizität der Werkzeuge 5 zu beseitigen.
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Diese
Auswuchtvorrichtung ist in die Mitte der Werkzeuge 5 eingesetzt
und kann mit dem Umfangteil 7 des Flansches 6 so
verbunden werden, dass sie nicht an genannten Flansch 6 in
der Nähe der
Sensorgruppe 3 gebunden ist.
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Die
Sensorgruppe 3 besteht vorzugsweise aus einem Beschleunigungsmesser.
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Dieser
Beschleunigungsmesser 3 besteht praktisch aus einem empfindlichen
Element 3a, vorzugsweise piezoelektrischer Art und aus
mechanischen Signalverstärkungsmitteln,
die durch ein Kontrastgewicht 3b und ein elastisches Element 3c,
bestehend im wesentlichen aus einer Feder, bestimmt sind.
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Die
Sensorvorrichtung 1 umfasst ferner – unter anderem – Übertragungsmittel
für die
von der Sensorgruppe 3 erzeugten Signale. Besagte Übertragungsmitteln
umfassen einen elektrischen Anschluss 13 und ein Übertragungselement 14,
um das vom empfindlichen Element 3a erzeugte analogische Signal
zu übertragen.
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Dieses Übertragungselement 14 bildet
vorzugsweise ein induktives System und besteht aus einem mit einer
Spule umwickelten Ferritzylinder, geeignet zum Stromleiten. Es wird
praktisch eine Sendeantenne gebildet.
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Ferner
ist ein Empfängerelement 15 vorgesehen,
um das vom Übertragungselement 14 übertragene
Signal zu empfangen, das ebenfalls ein induktives System bildet
und aus einem mit einer Spule umwickelten Ferritzylin der, geeignet
zum Stromleiten besteht.
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Ein
zweiter elektrischer Anschluss 16 bringt das Signal am
Ausgang des induktiven Empfängerelements 11 zu
einem elektrischen Verstärker 17 und von
hier erreicht das Signal den elektronischen Steuerkreis 18 des
Werkzeugs 4.
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Das Übertragungselement 14 und
das Empfängerelement 16 sind
voneinander durch einen Zwischenraum oder "gap" von
ungefähr
einem Millimeter getrennt.
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In
der Zeichnung in 1 besteht genannte Werkzeugmaschine 4 aus
einer Schleifmaschine, in der die Werkzeugelemente 5 aus
einer Schleifscheibe 20 bestehen, die durch Dichtungsflanschen 21 und
durch den rotierenden Teil der Spindel 22, der entlang
eigens vorgesehenen Wälzlager 23 verläuft, gehalten
wird.
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Die
Spindel 22 wird vorzugsweise durch eine elektrische Leistungswicklung 24 in
Betrieb gesetzt; anderenfalls kann sie durch Riemen, Riemenscheiben
oder mit einem geeigneten Motor verbundene Kupplungen betätigt werden.
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Das
Werkzeug 4 ist vorzugsweise mit einer Schutzabdeckung 25 versehen.
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In 2 wird
ferner ein Getriebe 26 gezeigt, dass in vorliegender Beschreibung
das vom Werkzeug 4 zu bearbeitende Stück bildet.
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Im
Getriebe 26 – auf
schematische und vereinfachte Weise veranschaulicht – ist insbesondere eine
Auskehlung 27 herausgestellt, umgeben von Wänden 28a und 29a,
die den Zähnen 28 bzw. 29 gehören.
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Im
folgenden ist die Vorgangsweise des Geräts beschrieben.
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Die
Werkzeuge 5 der Werkzeugmaschine 4 werden durch
die Leistungswicklung 24 in Bewegung gesetzt und wenn eine
Exzentrizität
der Elemente 5 wahrgenommen wird, wuchtet die Auswuchtvorrichtung 12 genannte
Elemente 5 in kurzer Zeit aus.
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Die
Schleifscheibe 20 und das Getriebe 26, das bearbeitet
wird, sind mit den jeweiligen Rotationsachsen, die sich nahezu schneiden,
angeordnet und bilden einen Winkel, der von der Geometrie des in
Bearbeitung befindlichen Getriebes 26 abhängt.
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Das
kreisförmige
Getriebe 26 wird so positioniert, dass der momentan von
der Bearbeitung betroffene Bereich, bestehend aus den Zähnen 28 und 29 und
aus der von ihnen abgegrenzten Auskehlung 27, in der Nähe der Schleifscheibe 20 ist.
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Um
die Mitte der Auskehlung 27 zwischen den beiden nachfolgenden
Zähnen 28 und 29 zu
ermitteln und in diesem Bereich zu arbeiten, verschieben sich die
Schleifscheibe 20 und das kreisförmige Getriebe 26 im
Verhältnis zueinander.
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Die
Ermittlung der Auskehlung 27 wird durch die Signalisierung
der erfolgten Berührung
mit den Wänden 28a und 29a der
Zähne 28 und 29 ermöglicht.
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Durch
die Ermittlung der Position der Wände 28a und 29a und
damit des Abstands zwischen diesen, ist es einfach, die entsprechende
Position der Auskehlung 27 und der Schleifscheibe 20 zu
berechnen, da eine relative Annäherung
zwischen den Wänden 28a und 29a Anzeichen
für die
Nähe der
Auskehlung 27 ist.
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Das
Gerät 1 hat
die Aufgabe, die erfolgte Berührung
wahrzunehmen und die Information über den elektrischen Anschluss 13,
der die Sensorgruppe 3 mit dem Übertragungselement 14 verbindet,
zu übertragen.
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Das übertragene
Signal erreicht dann das Empfängerelement 15 und
dann erneut den zweiten elektrischen Anschluss 16, den
elektrischen Verstärker 17 und
den elektronischen Steuerkreis 18.
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Um
die erfolgte Berührung
zwischen der Schleifscheibe 20 und dem Getriebe 26 zu
ermitteln, verwendet das Gerät 1 die
Sensorgruppe 3.
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Tatsächlich verursacht
die Berührung
zwischen der Schleifscheibe 20 und den Wänden 28a und 29a Schwingungen
und diese werden mechanisch über
die Vorrichtung 6 zum piezoelektrischen empfindlichen Element 3a über tragen.
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Letzteres
verwandelt die mechanischen Signale in elektrische Signale.
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In
der der technischen Lösung
vorliegender Erfindung vorausgehenden bekannten Technik war festgestellt
worden, dass die Vorrichtung 6 sehr oft die besagten Schwingungen
nicht geeignet übertrug und
damit die Aufgabe der Sensorgruppe 3 nicht erleichterte.
Insbesondere an der Stelle, an der die Sensorgruppe 3 angebracht
ist, verminderten sich die Schwingungen durch die Summierung erheblich.
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Dagegen ändert sich
die Situation bei vorliegender Erfindung beträchtlich, wenn asymmetrisch angeordnete
Speichen 10 oder solche, die sich strukturell voneinander
unterscheiden, vorgesehen sind.
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Um
die von vorliegender Erfindung geschaffene Situation im Detail vom
physikalisch-mathematischen Gesichtspunkt zu beschreiben, ist die
Berechnung der von der Summe der unterschiedlichen Schwingungen
verursachten Welleninterferenzbilder nötig, angewandt an die hauptsächlich durch
Flansch 6 gebildete Struktur.
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Diese
Berechnung ist überaus
komplex und aufwendig und kann nur mit komplexen numerischen Methoden,
etwa über
die Finite-Elemente-Methode bewältigt
werden.
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Die
Situation kann allerdings erheblich und wirksam vereinfacht werden,
wenn man die Speichen 10 mit gespannten Schnüren vergleicht,
die in harmonischen Frequenzen vibrieren.
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Die
Schwingungsfrequenzen letzterer sind bekanntlich durch das Gesetz
gegeben:
wo v die Schwingungsfrequenz
ist, L die Länge
der gespannten Schnur, T die Spannung der Schnur, ρ
l die
lineare Dichte der Schnur und m eine ganze Zahl ist.
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In
vorliegendem Fall, betrachtet man Speichen unterschiedlicher Dicke,
bleiben alle Variablen unverändert
mit Ausnahme der linearen Dichte ρl der Schnur, die eine Speiche 10 darstellt.
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Diese
lineare Dichte nimmt proportional zur Abnahme der Oberfläche des
normalen Querschnitts der Schnur oder Speiche 10 ab, folglich
erhöht
sich die Schwingungsfrequenz genannter Speiche 10 proportional
zur Quadratwurzel der Abnahme der Oberfläche des normalen Querschnitts
genannter Speiche.
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Die
Schwankung der Schwingungsfrequenz einer Speiche führt zu einem
neuen Interferenzbild der Schwingungen.
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Es
ist experimentell herausgefunden worden, dass sich die Schwingungen
an der Stelle summieren, an der die Sensorgruppe 3 angebracht
ist und dadurch wird ihre Amplitude erhöht.
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Die
Erfindung ermöglicht
wichtige Vorteile.
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Tatsächlich gestattet
vorliegendes Gerät 1 ein
klares Erkennen der durch die Berührung zwischen dem Werkzeug 4 und
dem Werkstück 26 bedingten
Schwingungen.
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Genanntes
Gerät 1 bewahrt
seine Vorteile, wenn eine Auswuchtvorrichtung 12 ergänzt wird,
die einen Aspekt von wesentlicher Bedeutung darstellt.
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Als
Beweis der erhaltenen Ergebnisse zeigen die 3a und 3b zwei
grafische Darstellungen, die die Einstellung der Profile der Wände 28a und 29a der
Zähne 28 bzw. 29 veranschaulichen,
erhalten mit einem Fühler
der Art Renishaw mit einer Rubinkugel mit einem Durchmesser von
3 bzw. 1,5 mm.
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Hervorstechendes
Merkmal dieser grafischen Darstellungen ist das Vorhandensein und
die Höhe
eventueller Spitzenwerte an der Abszisse. Diese Spitzenwerte sind
durch die von der Schleifscheibe während ihrer zuvor beschriebenen
Suche nach der Abkehlung 27 hinterlassenen Einschnitte
verursacht.
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Je
grösser
die Höhe
dieser Spitzenwerte ist, desto tiefer sind die Einschnitte und desto
minderwertiger ist folglich die Oberflächengüte.
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Die
grafische Darstellung in 3a ist
mit einem Werkzeug 4 erhalten worden, das mit einem Gerät 1 mit
einem Flansch traditioneller Art ausgerüstet ist und weist einen Spitzenwert
auf, der einem Einschnitt von 30 ÷ 40 μm entspricht.
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Die
grafische Darstellung in 3b dagegen
ist mit einem identischen Werkzeug 4 wie das vorhergehende
erhalten worden, ausgerüstet
mit einem identischen Gerät,
aber mit einem asymmetrischen Flansch 6 der Art mit drei
Speichen, wie zuvor beschrieben. Diese grafische Darstellung in 3b weist
einen Spitzenwert auf, der einem Einschnitt von 5 ÷ 10 μm entspricht.
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Man
erhält
daher eine Besserung der Präzision
im Bereich von 300% bis 700%.
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Ein
weiterer wichtiger Vorteil ist die Tatsache, dass es möglich ist,
dem Sensor Schwingungen bei einer gewünschten Frequenz zu übertragen.
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Tatsächlich kann
das System geeicht werden, indem eine oder mehrere Speichen dünner gemacht
werden, damit der Sensor 3 nach einer gewünschten
Frequenz vibriert.
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Nach
den Ergebnissen der kurzen Erörterung
der weiten oben beschriebe nen und experimentell ermittelten Erscheinung
kann es, um höhere Schwingungsfrequenzen
des Sensors 3 zu erhalten, ausreichend sein, die Ebene
einer der Speichen 10, d.h. jene der schwachen Speiche 10b dünner zu
machen.
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Es
kann daher eine Dicke der schwachen Speiche 10b gewählt werden,
die dem Sensor gestattet, in einem Schwingungsfrequenzbereich zu
vibrieren, der ohne oder entfernt von Frequenzbereichen unechter
Schwingungen ist.
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Besonders
vorteilhaft ist die Wahl eines Schwingungsbereichs zwischen 14 und
18 kHz, den man erhält,
indem der normale Querschnitt der schwachen Speiche 10b mit
der oben beschriebenen Form und Grösse profiliert wird.
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Das
Gerät 1 hat
somit den weiteren Vorteil, die unechten Schwingungen nicht mit
jenen zu verwechseln, die durch die Berührung zwischen dem Werkzeug 4 und
dem Werkstück 26 bedingt
sind.
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Es
ist ferner möglich,
die Dicke einer Mehrzahl von Speichen zu variieren, um verschiedene
Effekte zu erhalten.
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Diese
neuen Anordnungen können
die Amplitude der Schwingungen an der Stelle, an der sich der Sensor
befindet, stärker
betonen.
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Besonders
vorteilhaft ist die Gestaltung des Flansches 6 mit den
oben beschriebenen drei Speichen 10a, 10b und 10c,
wo die Übertragung
der Schwingungen diversifiziert ist, auch durch Teilversteifung,
mit winkelförmiger
Gestalt, der Form des Querschnitts 11c der dritten Speiche 10c.
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Im
Rahmen der erfinderischen Idee kann die Erfindung Änderungen
erfahren.
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Das
Gerät 1 kann
zum Beispiel an jeglicher Vorrichtung verwendet werden, an der sowohl
Auswuchten als auch Überwachen
der Schwingungen notwendig ist.
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Der
Flansch 6 kann an die Sensorgruppe 3 oder den
Rotorteil 2 durch Passungen oder Ähnliches angeschlossen werden,
ferner kann die Asymmetrie des Flansches selbst durch eine zum Umfangteil 7 nicht
konzentrischen Anordnung des zentralen Teils 9 hergestellt
werden.
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Schliesslich
kann die Werkzeugmaschine 4, die hier durch eine Schleifmaschine
für Getriebe
dargestellt ist, aus jeglicher anderer Art von Schleifmaschine (für Planflächen, für Barren,
für Centerless-Schleifen)
und von Werkzeugen wie Drehbänke, Fräsmaschinen,
Arbeitsplätze
usw. bestehen.
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Beliebige
Materialien, Formen und Dimensionen sind im Rahmen der Ansprüche möglich.