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DE602004005126T2 - Elektronisches Leistungssystem mit passiver Kühlung - Google Patents

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DE602004005126T2
DE602004005126T2 DE602004005126T DE602004005126T DE602004005126T2 DE 602004005126 T2 DE602004005126 T2 DE 602004005126T2 DE 602004005126 T DE602004005126 T DE 602004005126T DE 602004005126 T DE602004005126 T DE 602004005126T DE 602004005126 T2 DE602004005126 T2 DE 602004005126T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electronic device
heat
heat pipe
electronic
thermal
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004005126T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602004005126D1 (de
Inventor
Gary E. Windfall Oberlin
Bruce A. Kokomo Myers
Thomas A. Noblesville Degenkolb
Darrel E. Kokomo Peugh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Delphi Technologies Inc
Original Assignee
Delphi Technologies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Delphi Technologies Inc filed Critical Delphi Technologies Inc
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004005126T2 publication Critical patent/DE602004005126T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10W40/73
    • H10W40/735

Landscapes

  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Anordnung und ein Verfahren zum Abführen von Wärme, die durch elektronische Vorrichtungen erzeugt wird. Im Spezielleren betrifft die Erfindung Strukturen und Verfahren zum Absorbieren und Abführen von Wärme, die durch elektronische Vorrichtungen erzeugt wird.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Wärme, die durch elektronische Vorrichtungen während eines normalen Betriebes erzeugt wird, kann eine Überhitzung und einen Defekt einer Vorrichtung verursachen, wenn sie nicht von der Vorrichtung weg geleitet wird. Darüber hinaus muss auch eine durch elektronische Vorrichtungen erzeugte transiente erhöhte Wärme abgeführt werden, obwohl die meisten elektronischen Vorrichtungen kurze Zeitdauern erhöhter Temperatur verkraften können, sodass die transiente Wärmeenergie über ein Zeitintervall abgeführt werden kann. Beispiele von Wärmeabführstrukturen und -materialien umfassen Kühlkörper, Vergussmassen, Grenzflächenmaterialien und Wärmerohre.
  • Kühlkörper sorgen für eine gute Leitung von Wärmeenergie weg von elektronischen Vorrichtungen, indem sie genügend thermische Leitfähigkeit und spezifische Wärme bereitstellen. Kühlkörper stellen allgemein auch eine große Masse und Oberfläche bereit, um absorbierte Wärme in die Umgebung abzustrahlen, z. B. durch Verwendung von Kühlrippen oder anderen Flächen für einen Strahlungswärmeaustausch. Kühlkörper bestehen oft aus Aluminium und sind oft direkt an einer Fläche der elektro nischen Vorrichtung angebracht, oder mit einer dünnen Schicht aus Grenzflächenmaterial zwischen der elektronischen Vorrichtung und dem Kühlkörper, um eine gute Wärmekopplung sicherzustellen. Um das Strahlungsvermögen und/oder die Konvektion von Wärmeenergie von ruhender Luft in die Umgebung zu ergänzen, kann ein Gebläse über die Kühlrippen gelenkt werden wodurch der Betrag von Wärmeenergie, den der Kühlkörper absorbieren und in die Umgebungsluft abstrahlen kann, erhöht wird.
  • Wärmerohre bestehen allgemein aus einem abgedichteten Rohr, das eine Flüssigkeit enthält. Die Innenflächen des Rohres können ein poröses Kapillarmaterial mit Dochtwirkung umfassen, das die Flüssigkeit aufnimmt. Wärmeenergie wird absorbiert und entlang der Länge des Rohres geleitet. Wärme wird entlang der Länge des Rohres durch den Prozess einer Verdampfung der Flüssigkeit an einem Segment des Rohres, das Wärme absorbiert, eine Strömung des Gases zu einem kühleren Segment, eine Kondensation des Gases zu einer Flüssigkeit und ein Aufsaugen der Flüssigkeit durch Dochtwirkung durch das poröse Kapillarmaterial zurück zu dem Wärme absorbierenden Segment geleitet.
  • Wärmerohre sind allgemein effizient beim Leiten von stationärer Wärmeenergie weg von elektronischen Vorrichtungen. Allerdings kann eine transiente Wärmeenergie über der Kapazität eines Wärmerohres einen Zustand verursachen, der als Austrocknung bezeichnet wird, in dem das Wärmerohr weit weniger effizient bei einer Wärmeübertragung wird und seine Funktion aufgibt. Eine Austrocknung tritt auf, wenn d e gesamte oder die meiste der in dem Wärmerohr enthaltenen Flüssigkeit im Dampfzustand bleibt und eine reduzierte Kondensation und Aufsaugung der Flüssigkeit durch Dochtwirkung durch das poröse Kapillarmaterial auf tritt, um Wärmeenergie von dem Wärme absorbierenden Segment entlang der Länge des Rohres zu transportieren.
  • Die US 5 949 648 offenbart eine Wärmestrahlungsvorrichtung, die in der Lage ist, eine elektromagnetische Störung zu reduzieren, umfassend eine Leiterplatte, die mit einer CPU und mehr als einem Wärme abführenden IC (oder Chipsatz) angeordnet ist, und eine Umhausung, die aus einem oberen und einem unteren wärmeleitenden Gehäuse zusammengesetzt ist, um die Leiterplatte zu umgeben. Die Wärmestrahlungsvorrichtung umfasst ferner ein Wärmerohr. Ein Ende des Wärmerohres ist zwischen dem oberen/unteren wärmeleitenden Gehäuse und der CPU befestigt, um mit der CPU zusammen mit dem oberen/unteren wärmeleitenden Gehäuse in Kontakt zu stehen, um die Wärme zu dem anderen Ende des Wärmerohres zu leiten und die Wärme kräftig abzustrahlen.
  • Verguss- oder Verkapselungsmaterial kann für eine Absorption von transienter Wärmeenergieabfuhr von elektronischen Vorrichtungen verwendet werden. Zwei Mechanismen dieses Materials absorbieren transiente Wärmeenergie: inhärente spezifische Wärme und latente Wärme, wenn das Material einen Phasenwechsel erfährt. Im Fall eines Verkapselungsmaterials sorgt ein Fest-zu-Fest- oder ein Fest-zu-Flüssig-Phasenwechsel des Materials für eine hohe latente Wärmeabsorption, um Wärme schnell zu absorbieren oder von einer elektronischen Vorrichtung weg zu transportieren. Vorteilhafterweise können solche Materialien auch eine elektrisch isolierende Eigenschaft bereitstellen, sodass sie in direktem Kontakt mit einem elektrischen Kreis stehen können.
  • Solche Verkapselungsmaterialien, die einen Fest-zu-Flüssig-Phasenwechsel vorsehen, benötigen eine geschlossene Barriere, um das Material in seinem flüssigen Zustand einzuschließen. Zusätzlich, während solch ein Material die Wärmeübertragung einer seltenen periodischen, transienten Wärmeenergie effektiv aufnehmen kann, stellt das Material allein keinen weiteren Weg bereit, um die Wärme weg von dem Verkapselungsmaterial zu transportieren. Somit bleibt, sobald das Material genug Wärmeenergie absorbiert, um einen Phasenwechsel des gesamten Feststoffs zu einer Flüssigkeit zu bewirken, keine zusätzliche Wärmeübertragungskapazität übrig.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist in ihren verschiedenen Aspekten in den beiliegenden Ansprüchen dargelegt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Abführen von Wärme von elektronischen Hochleistungsvorrichtungen. Die erfindungsgemäße Anordnung umfasst ein Hochstromsubstrat, wie z. B. eine Leiterplatte, die eine elektronische Vorrichtung trägt, ein Wärmerohr, das mit der elektronischen Vorrichtung und einem Anordnungsgehäuse, das auch einen Kühlkörper bildet, thermisch gekoppelt ist, und ein Material zur Unterdrückung thermischer Transienten, das mit der elektronischen Vorrichtung und dem Wärmerohr thermisch gekoppelt sein kann.
  • Elektronische Hochleistungsvorrichtungen in Verbindung mit Hochstromleiterplatten erzeugen während eines normalen und transienten Betriebes Wärme, die eine Überhitzung und einen Defekt einer Vorrichtung verursachen kann, wenn die Wärmeenergie von der elektronischen Vorrichtung nicht ausreichend weggeleitet wird. Die Kombination einer Verwendung passiver Wärmerohre mit einem Material zur Unterdrückung thermischer Transienten, um Wärme von elektronischen Vorrichtungen auf Hoch stromleiterplatten abzuführen, stellt eine effiziente, kostengünstige und kompakte Konstruktion bereit. Anwendungen wie in Automobilen wie z. B. Energieumwandlungs- oder Motorsteuerungs-Leistungsgeräte erfordern eine kostengünstige, kompakte und zuverlässige Wärmeabfuhr wie die durch die vorliegende erfindungsgemäße Anordnung bereitgestellte.
  • Vorteilhafterweise stellt das Material zur Unterdrückung thermischer Transienten eine ausgezeichnete Übertragung von transienter Wärmeenergie weg von der elektronischen Vorrichtung bereit, während das Wärmerohr eine effiziente Übertragung von stationärer Wärmenenergie von der elektronischen Vorrichtung und eine Übertragung von Wärmeenergie von dem Material zur Unterdrückung thermischer Transienten über eine Zeitspanne bereitstellt, sodass das Material wieder in einen festen Zustand zurückkehren und eine erneuerte Absorption transienter Wärmeenergie bereitstellen kann.
  • Ein Substrat, das in der Lage sein kann, einen Hochstrom zu transportieren, und eine elektronische Hochleistungsvorrichtung, die an dem Substrat angebracht ist, können von einer/m zweischaligen Umkapselung oder Gehäuse eingehüllt sein. Das Gehäuse kann auch als ein Kühlkörper dienen, der gerippte Flächen zum Abführen von Wärme an die umgebende Atmosphäre umfasst. Wärmerohre können zwischen der elektronischen Vorrichtung und dem Gehäuse derart angeordnet sein, dass ein erstes Segment des Wärmerohres mit der elektronischen Vorrichtung in thermischem Kontakt steht und ein zweites Segment des Wärmerohres fest in Kontakt mit dem Gehäuse gehalten ist.
  • Wärmeenergie kann von der elektronischen Vorrichtung in das erste Segment des Wärmerohres hinein und aus dem zweiten Segment des Wärmerohres hinaus und in das Gehäuse hinein geleitet werden. Ein elastomeres oder anderes zusammendrückbares Material kann zwischen dem Gehäuse und dem ersten Segment des Wärmerohres angeordnet sein, um einen festen thermischen Kontakt zwischen dem ersten Segment des Wärmerohres und der elektronischen Vorrichtung sicherzustellen. Zusätzlich kann ein thermisch leitfähiges Kopplungselement verwendet werden, um das erste Segment des Wärmerohres an die elektronische Vorrichtung zu koppeln oder um die elektronische Vorrichtung an das Gehäuse zu koppeln. Zum Beispiel kann ein sattelförmiges Kopplungselement verwendet werden, um eine thermische Kopplung eines Wärmerohres mit kreisförmigem Querschnitt mit einer allgemein ebenen Fläche einer elektronischen Vorrichtung unterzubringen. Darüber hinaus kann ein thermisch leitfähiges Kopplungselement verwendet werden, um das zweite Segment des Wärmerohres an das Gehäuse zu koppeln. Das thermisch leitfähige Kopplungselement kann auch einteilig mit dem Gehäuse oder einem anderen Kühlkörper sein.
  • Das Substrat, das die elektronische Vorrichtung trägt, kann z. B. eine Hochstromleiterplatte sein wie die durch das US-Patent Nr. 6 535 396, veröffentlicht am 18. März 2003 an Degenkolb et. al. und dem Anmelder der vorliegenden Erfindung erteilt, offenbarte. Das Gehäuse kann auch eine Fläche umfassen, die in thermischem Kontakt mit der elektronischen Vorrichtung steht. Beispielsweise kann sich ein Sockel oder ein anderer Vorsprung von dem Gehäuse zu einer Fläche der elektronischen Vorrichtung erstrecken.
  • Eine weitere Wärmeabfuhr, insbesondere von transienter Wärmeenergie, kann auch durch ein Material zur Unterdrückung thermischer Transienten erfolgen, das auch als ein Verkapselungsmaterial dienen kann. Das Material zur Unterdrückung thermischer Transienten kann in Kontakt mit einem beliebigen oder allen von der elektronischen Vorrichtung, dem Wärmerohr, dem Substrat und dem Gehäuse stehen.
  • Solch ein Material zur Unterdrückung thermischer Transienten ist durch die US-Patentanmeldung mit der Serien-Nr. 10/075 981 mit dem Titel „Thermally-Capacitive Phase Change Encapsulant for Electronic Devices", die dem Anmelder der vorliegenden Erfindung erteilt wurde, offenbart. Dieses beispielhafte Material umfasst Metalllegierungspartikel, die für eine Wärmeabsorption durch einen Fest-zu-Flüssig-Phasenwechsel sorgen, während es ein Basismaterial aufweist, das die Form eines halbfesten Gels beibehält, sodass die geschmolzenen Metallpartikel von der Gesamtmaterialstruktur umhüllt sind, ohne dass eine physikalisch geschlossene Barriere erforderlich ist.
  • In einer Form davon sieht die vorliegende Erfindung eine elektronische Anordnung vor die umfasst: ein Substrat; eine elektronische Vorrichtung, die eine erste, eine zweite und eine dritte Fläche aufweist, wobei die elektronische Vorrichtung von dem Substrat getragen ist; ein Wärmerohr mit einem ersten und einem zweiten Segment, wobei das erste Segment mit der ersten Fläche der elektronischen Vorrichtung thermisch gekoppelt ist; und ein Material zur Unterdrückung thermischer Transienten, das mit zumindest der zweiten Fläche der elektronischen Vorrichtung gekoppelt ist, wobei das Material eine Komponente aufweist, die in der Lage ist, Wärmeenergie durch einen Phasenwechsel von einem Feststoff zu einer Flüssigkeit zu absorbieren, und das Material in sich geschlossen ist.
  • In einer noch weiteren Form davon sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Wegleiten von Wärme von einer elektronischen Vorrichtung vor, das die Schritte umfasst: thermisches Koppeln des Wärmerohres zwischen der elektronischen Vorrichtung und einem Kühlkörper und Kop peln eines Materials zur Unterdrückung thermischer Transienten an die elektronische Vorrichtung und das Wärmerohr.
  • Vorteilhafterweise sieht die vorliegende Erfindung eine Hochleistungskühlung für einen korrekten Betrieb und eine zuverlässige Leistung von Höchststrom- und Energieabführelektronik vor. Darüber hinaus kann die vorliegende Erfindung nur passive Wärmeabführmaterialien und -anordnungen verwenden, wodurch die Kosten, die Komplexität und der Platzbedarf von externen mechanischen Pumpen, Fluidkühlern und einer zugehörigen Fluidaufnahme und Rohrleitungen beseitigt sind.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Querschnittsansicht einer ersten beispielhaften elektronischen Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung der in 1 gezeigten ersten beispielhaften elektronischen Anordnung ist; und
  • 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer zweiten beispielhaften elektronischen Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
  • In den verschiedenen Ansichten bezeichnen entsprechende Bezugsziffern durchwegs entsprechende Teile. Obwohl die Zeichnungen Ausführungs formen der vorliegenden Erfindung darstellen, sind die Zeichnungen nicht notwendigerweise maßstabgetreu und bestimmte Merkmale können übertrieben sein, um die vorliegende Erfindung besser zu veranschaulichen und zu erklären. Die hierin dargelegten erläuternden Beispiele veranschaulichen Ausführungsformen der Erfindung, und diese erläuternden Beispiele sollen den Umfang der Erfindung in keiner Weise einschränken.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Die unten offenbarten Ausführungsformen sollen nicht erschöpfend sein oder die Erfindung auf die in der nachfolgenden detaillierten Beschreibung offenbarten exakten Formen beschränken. Die Ausführungsformen sind vielmehr derart gewählt und beschrieben, dass der Fachmann ihre Lehren nutzen kann.
  • Die 1 und 2 zeigen eine erste beispielhafte elektronische Anordnung 10, die eine Wärmeabfuhr für eine erste elektronische Vorrichtung 12 und eine zweite elektronische Vorrichtung 14 bereitstellt. Elektronische Vorrichtungen 12 und 14 sind von entgegengesetzten Seiten eines Substrats 16 getragen, das Hochstromleiter 18 umfassen kann. Die elektronischen Vorrichtungen 12 und 14 und das Substrat 16 können von einem Gehäuse 20 umgeben sein. Das Gehäuse 20 kann einen ersten Gehäuseabschnitt 22 und einen zweiten Gehäuseabschnitt 24 umfassen. Wärmeabführelemente der ersten elektronischen Anordnung 10 umfassen ein erstes Wärmerohr 26 mit einem ovalen Querschnitt, ein zweites Wärmerohr 28 mit einem kreisförmigen Querschnitt, einen ersten Sockel 30, einen zweiten Sockel 32, thermische Kopplungselemente 56 und ein Material 34 zur Unterdrückung thermischer Transienten. Die Sockel 30 und 32 können an den zweiten Gehäuseabschnitt 24 bzw. den ersten Gehäuseabschnitt 22 gekoppelt oder einteilig damit gebildet sein.
  • 1 ist eine Querschnittsansicht einer ersten beispielhaften elektronischen Anordnung 10, die zwei beispielhafte Wärmeabführkonfigurationen veranschaulicht. Auf der linken Seite ist eine Vorrichtung 14 mit einem Sockel 32, einem thermischen Kopplungselement 56, einem Wärmerohrsockel 30, einem Wärmerohr 28 und einem Material 34 zur Unterdrückung thermischer Transienten thermisch gekoppelt. Auf der rechten Seite ist eine Vorrichtung 12 gezeigt, die mit einem Sockel 30, einem Wärmerohr 28 und einem Material 34 zur Unterdrückung thermischer Transienten thermisch gekoppelt ist. 2 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung einer ersten elektronischen Anordnung 10, die nur die erste beispielhafte Wärmeabführkonfiguration, die auf der linken Seite von 1 veranschaulicht ist, umfasst. Die beispielhaften Anordnungen 10 können alternativ eine oder beide beispielhaften Konfigurationen umfassen.
  • Das Substrat 16 kann z. B. eine Hochstromleiterplatte wie die in dem US-Patent Nr. 6 535 396, auf das oben verwiesen wurde, offenbarte sein, die ein segmentiertes, leitfähiges Bus-Substrat aufweist, oder das Substrat 16 kann eine typische Leiterplatte mit Leitern 18 sein, die in der Lage sind, den Hochstrom bereitzustellen, der für Komponenten benötigt wird, die Wärmeenergie erzeugen, die abgeführt werden muss. Elektronische Vorrichtungen 12 und 14 können auf herkömmliche Weise an dem Substrat 16 angebracht sein, wie in den 1 und 2 gezeigt, oder durch andere im Stand der Technik bekannte Verfahren angebracht sein wie z. B. an der Oberfläche angebracht oder in einem Chipträger angebracht. Darüber hinaus können die Vorrichtungen 12 und 14 an entgegengesetzten Seiten des Substrats 16, wie in den 1 und 2 gezeigt, oder auf einer Seite des Substrats 16 angebracht sein.
  • Die erste elektronische Vorrichtung 12 umfasst drei Flächen, im Speziellen eine erste Fläche 36, eine zweite Fläche 38 und eine dritte Fläche 40; die erste elektronische Vorrichtung 12 kann jedoch in Abhängigkeit vom Aufbau der Komponente weniger oder zusätzliche Flächen aufweisen.
  • Unter Bezugnahme auf die 1 und 2 ist eine erste elektronische Vorrichtung 12 mit einem ersten Wärmerohr 26 thermisch gekoppelt. Im Speziellen ist die erste Fläche 36 der ersten elektronischen Vorrichtung 12 mit dem Wärmerohr 26 thermisch gekoppelt. Die thermische Kopplung kann durch einen direkten physikalischen Kontakt zwischen dem Wärmerohr 26 und der ersten Fläche 36 erfolgen oder kann durch ein/e anderes Material oder Struktur, z. B. ein thermisch leitfähiges Grenzflächen-Vergussmaterial 27 vorgesehen sein, welches keine die thermische Leitfähigkeit begrenzende physikalischen Spalte zwischen dem Wärmerohr 26 und der ersten Fläche 36 gewährleistet.
  • Das erste Wärmerohr 26 kann einen abgeflachten, ovalen Querschnitt für eine Kopplung mit der ersten Fläche 36 umfassen. Der abgeflachte Querschnitt des Wärmerohres 26 sorgt für eine größere ebene Kontaktfläche als die, welche durch den kreisförmigen Querschnitt des zweiten Wärmerohres 28 bereitgestellt wird. Es sind auch andere Querschnittsformen und -anordnungen des Wärmerohres 26 möglich, z. B. ein rechteckiger Querschnitt. Die Wärmerohre 26 und 28 sind derart dimensioniert, dass sie genügend Wärmekapazität bereitstellen, um sowohl die stationäre Wärmeenergie der elektronischen Vorrichtung 12 oder 14 verkraften wie auch Wärmekapazität bereitzustellen, um die transiente Wärmeenergie von der Vorrichtung 12 oder 14, die von dem Material 34 zur Unterdrückung thermischer Transienten absorbiert wird, über eine Zeitspanne zu absorbieren und zu übertragen.
  • Eine Elastomerfeder 42 kann zwischen dem ersten Gehäuseabschnitt 22 und dem ersten Wärmerohr 26 angeordnet sein, um für eine Kraft gegen das Wärmerohr 26 zu sorgen und es in festem thermischem Kontakt mit der ersten elektronischen Vorrichtung 12 zu halten. Die Elastomerfeder 42 kann z. B. ein elastisches Polymermaterial oder ein anderes zusammendrückbares Material sein, das elastisch gegenüber Wärmeenergie ist und diese unter Umständen leitet. Wie in den 1 und 2 gezeigt, kann in dem ersten Gehäuseabschnitt 22 eine Ausnehmung 44 gebildet sein, die die Elastomerfeder 42 aufnimmt, wodurch die Feder in Position und Ausrichtung mit dem Wärmerohr 26 und der elektronischen Vorrichtung 12 gehalten ist.
  • Unter kurzer Bezugnahme auf 2 umfasst ein Wärmerohr 28 ein erstes Segment 50 und ein zweites Segment 52. Das Wärmerohr 28 kann ähnlich dem Wärmerohr 26 sein, mit der Ausnahme, dass das Wärmerohr 28 einen kreisförmigen anstelle eines abgeflachten, ovalen Querschnitts entlang des Segments 50 umfasst. Unter neuerlicher Bezugnahme auf 1 steht das erste Segment 50 des Wärmerohres 26 in Kontakt mit der ersten elektronischen Vorrichtung 12 und absorbiert Wärme, die von der ersten elektronischen Vorrichtung 12 abgegeben wird. Das Wärmerohr 26 leitet die absorbierte Wärmeenergie entlang der Länge des Wärmerohres 26 zu dem zweiten Segment 52 (in 1 nicht gezeigt), das mit dem ersten Gehäuseabschnitt 22 oder einem/r anderen Kühlkörper oder Abführvorrichtung, der/die Wärme von dem Wärmerohr 26 absorbiert, in Kontakt stehen kann.
  • Die erste Vorrichtung 12 kann teilweise oder als Ganzes von einem Verkapselungsmaterial 34 wie z. B. einem Material zur Unterdrückung thermischer Transienten umhüllt sein, das mit der ersten Vorrichtung 12 thermisch gekoppelt ist und eine Absorption von anhaltender und tran sienter Wärmeenergie bereitstellt. Bestimmte Materialien zur Unterdrückung thermischer Transienten sind besonders geeignet, um transiente Wärmeenergie zu absorbieren, indem sie einen Phasenwechsel des Materials nutzen, wie z. B. das durch die US-Patentanmeldung mit der Serien-Nr. 10/075 981, auf die oben verwiesen wurde, offenbarte Verkapselungsmittel.
  • Das Material 34 zur Unterdrückung thermischer Transienten kann mit der zweiten Fläche 38 der ersten elektronischen Vorrichtung 12 gekoppelt sein und kann, wie in 1 gezeigt, auch mit weiteren Abschnitten der ersten elektronischen Vorrichtung 12 in Kontakt stehen, z. B. mit der ersten Fläche 36 und Vorrichtungsverbindungsleitungen 37, die auch Wärme von der Vorrichtung 12 an das Material 34 abführen können. Zusätzlich kann das Material 34 zur Unterdrückung thermischer Transienten auch in Kontakt mit weiteren Komponenten der ersten elektronischen Anordnung 10, z. B. dem Substrat 16, dem ersten Wärmerohr 26 und dem Sockel 30, stehen. Durch Bereitstellen eines thermischen Kontakts zwischen dem Material 34 zur Unterdrückung thermischer Transienten und dem ersten Wärmerohr 26 sorgt das Wärmerohr 26 vorteilhafterweise für einen Weg der Wärmeenergie weg von der Vorrichtung 12 und dem Material 34, sodass das Material 34 in eine Festphase zurückkehren und Wärmekapazität zur Absorption von transienter Wärmeenergie von der Vorrichtung 12 zurückgewinnen kann. Das Material 34 zur Unterdrückung thermischer Transienten kann auch dem Zweck dienen, die erste elektronische Vorrichtung 12 von der Umgebung zu isolieren.
  • Ein thermisch leitfähiges Kopplungselement wie z. B. der erste Sockel 30 kann in thermischem Kontakt mit der zweiten Fläche 40 der ersten elektronischen Vorrichtung 12 stehen. In einer ersten beispielhaften elektronischen Anordnung 10 sind der erste Sockel 30 und der zweite Sockel 32 einteilig mit dem zweiten Gehäuseabschnitt 24 bzw. dem ersten Gehäuseabschnitt 22 gebildet. Der Sockel 30 kann sich durch eine Öffnung 17, die durch das Substrat 16 definiert ist, hindurch erstrecken und mit der zweiten Fläche 40 oder einem anderen Abschnitt der ersten elektronischen Vorrichtung 12 thermisch gekoppelt sein. Alternativ kann der Sockel 30 durch das Substrat 16 oder ein anderes Material, das zu einer ausreichenden Wärmeleitung in der Lage ist, thermisch gekoppelt sein. Auch ein thermisch leitfähiges Grenzflächenmaterial 31 kann zwischen der Vorrichtung 12 und dem Sockel 30 vorgesehen sein, um eine gute thermische Leitfähigkeit sicherzustellen.
  • Der Sockel 30 sorgt für einen Wärmeleitweg weg von der ersten elektronischen Vorrichtung 12 und kann auch eine mechanische Unterstützung für das Substrat 16 und/oder die erste elektronische Vorrichtung 12, z. B. gegen die Federkraft der Elastomerfeder 42, bereitstellen. Der Sockel 30 und der zweite Gehäuseabschnitt 24 wie auch der Sockel 32 und der erste Gehäuseabschnitt 22 können aus Aluminium, Aluminiumguss, Magnesium oder einem anderen im Wesentlichen steifen Material, das in der Lage ist, Wärme von elektronischen Hochleistungsvorrichtungen abzuführen, hergestellt sein.
  • Die zweite elektronische Vorrichtung 14 ist an dem Substrat 16 der ersten beispielhaften elektronischen Anordnung 10 auf einer Seite angebracht, die der entgegengesetzt ist, auf der die erste elektronische Vorrichtung 12 angebracht ist. Diese Konfiguration lässt in vorteilhafter Weise zu, dass das zweite Wärmerohr 28, das an die zweite elektronische Vorrichtung 14 thermisch gekoppelt ist, bequem in der Nähe des zweiten Gehäuseabschnitts 24 angeordnet und mit diesem thermisch gekoppelt werden kann, während das erste Wärmerohr 26 mit dem ersten Gehäuseabschnitt 22 thermisch gekoppelt ist, wodurch eine Wärmeabfuhr von den Wärmeroh ren 26 und 28 zwischen den zwei Gehäuseabschnitten 22 und 24 aufgeteilt ist.
  • Darüber hinaus ist das thermische Kopplungselement 56 zwischen dem zweiten Wärmerohr 28 und der zweiten elektronischen Vorrichtung 14 angeordnet. Das thermische Kopplungselement 56 sorgt für eine thermische Kopplung zwischen dem kreisförmigen Querschnitt des Wärmerohres 28 und der ebenen Fläche der zweiten elektronischen Vorrichtung 14, wodurch die thermische Kontaktfläche besser ist als wenn das zweite Wärmerohr 28 direkt mit der zweiten elektronischen Vorrichtung 14 in Kontakt stehen würde. Ein thermisch leitendes Grenzflächenmaterial 57 kann zwischen dem Wärmerohr 28 und dem thermischen Kopplungselement 56 vorgesehen sein, um physikalische Spalte zu minimieren und für eine gute thermische Leitfähigkeit zwischen den Komponenten zu sorgen.
  • Die Elastomerfeder 42, die in einem zweiten Federsitz 46 des zweiten Gehäuseabschnitts 24 sitzt, hält das zweite Wärmerohr 28 und das thermische Kopplungselement 56 in thermischem Kontakt mit einer ersten Seite der zweiten elektronischen Vorrichtung 14. Der Sockel 32, der in der ersten beispielhaften elektronischen Anordnung 10 einteilig mit dem ersten Gehäuseabschnitt 22 gebildet ist, ist mit der zweiten elektronischen Vorrichtung 14 an einer dem zweiten Wärmerohr 28 entgegengesetzten Seite gekoppelt. Der Sockel 32 kann einen thermischen Leitweg wie auch eine mechanische Unterstützung des Substrats 16 und/oder der zweiten elektronischen Vorrichtung 14 bereitstellen. Um einen thermischen Kontakt zwischen der Vorrichtung 14 und dem ersten Gehäuseabschnitt 22 zu erreichen, kann sich der Sockel 32 auch durch eine der durch das Substrat 16 definierten Öffnungen 17 hindurch erstrecken.
  • 3 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung einer zweiten beispielhaften elektronischen Anordnung 100. Die zweite beispielhafte elektronische Anordnung 100 umfasst auch Wärmerohre 48, die zwischen elektronischen Vorrichtungen 112 und entweder einem ersten Gehäuseabschnitt 122 oder einem zweiten Gehäuseabschnitt 124 eines Gehäuses 120 gekoppelt sind. Die elektronische Anordnung 100 kann auch weitere Wärmeabführvorrichtungen umfassen, z. B. ähnlich der ersten beispielhaften elektronischen Anordnung 100, d. h., ein Material zur Unterdrückung thermischer Transienten (nicht gezeigt) und Wärmeübertragungssockel (nicht gezeigt).
  • Ein wesentlicher Unterschied in der zweiten beispielhaften elektronischen Anordnung 100 besteht darin, dass ein Wärmerohr 48 mit einer Fläche der elektronischen Vorrichtung 112 von einer Seite einer Substrats 116 gekoppelt sein kann, die einem Hauptkörper der elektronischen Vorrichtung 112, d. h., der Seite der Vorrichtung 112, die einer durch das Substrat 116 definierten Öffnung 117 zugewandt ist, entgegengesetzt ist. Zum Beispiel kann ein thermisches Kopplungselement 156 in der Öffnung 117 und zwischen Verbindungsleitungen 137 der elektronischen Vorrichtung 112 angeordnet sein und somit durch eine Seite des Substrats 116, die der elektronischen Vorrichtung 112 entgegengesetzt ist, hindurch vorstehen. Bei dieser Anordnung kann ein thermisches Kopplungselement 156 mit den Vorrichtungen 112 und einem Wärmerohr 48 thermisch gekoppelt sein. Das thermische Kopplungselement 156 kann auch derart geformt sein, dass die Oberfläche in Kontakt mit dem Wärmerohr 48 maximiert ist, z. B. kann das thermisches Kopplungselement 156 eine gekrümmte Aufnahme zum Aufnehmen eines ersten Segments 50 eines Wärmerohres 48 aufweisen, wie in 2 gezeigt.
  • Eine Elastomerfeder 142 kann in einer Ausnehmung 146 und 144 des ersten Gehäuseabschnitts 122 bzw. des zweiten Gehäuseabschnitts 124 aufgenommen sein. Die Elastomerfeder 142 kann verwendet werden, um ein Wärmerohr 48 mit einem thermischen Kopplungselement 156 und/oder einer elektronischen Vorrichtung 112 fest thermisch zu koppeln. Auf der dem Wärmerohr 48 entgegengesetzten Seite kann die elektronische Vorrichtung 112 auch mit dem ersten Gehäuseabschnitt 122 oder dem zweiten Gehäuseabschnitt 124 oder einem Sockel (nicht gezeigt) wie z. B. dem Sockel 30 oder 32 der 1 und 2 oder einer weiteren Wärmeabführvorrichtung, die damit gekoppelt oder unabhängig davon ist, thermisch gekoppelt sein.
  • Um ferner eine effektive Wärmeabfuhr bereitzustellen, können die Gehäuseabschnitte 122 und 124 auch Kühlrippen 158 bzw. 160 umfassen, um Wärme von den Gehäuseabschnitten 122 und 124 in die umgebende Atmosphäre abzustrahlen. Wie aus 2 ersichtlich ist, stellen die Gehäuseabschnitte 122 und 124 nicht nur eine Wärmeabfuhr bereit, sondern können auch für eine Hülle, Verpackung oder einen anderen Schutz der Komponenten der zweiten beispielhaften elektronischen Anordnung 100 sorgen, da die Gehäuseabschnitte 122 und 124 ein zweischaliges Gehäuse 120 bereitstellen, dass die verschiedenen Komponenten umhüllt.
  • Entweder die erste oder die zweite beispielhafte elektronische Anordnung 10 und 100 können auch Vorrichtungen umfassen, die mehr als ein Wärmerohr, das mit jeder Vorrichtung gekoppelt ist, aufweisen. Im Speziellen kann jede Vorrichtung ein Wärmerohr, das mit entgegengesetzten Seiten gekoppelt ist, oder mehr als ein Wärmerohr aufweisen, das mit einer einzigen Seite gekoppelt ist, wodurch eine größere Wärmeabfuhr für die Vorrichtung bereitgestellt wird, als ein einziges ähnlich dimensioniertes Wärmerohr bereitstellen könnte.
  • Obwohl der Gegenstand in den beispielhaften Ausführungsformen beschrieben wurde, wird einzusehen sein, dass verschiedene Abwandlungen daran vorgenommen werden können, ohne von dem beabsichtigten und eigentlichen Umfang der Erfindung abzuweichen. Es wird demgemäß einzusehen sein, dass andere elektronische Anordnungen, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhalten, in den durch die beiliegenden Ansprüche definierten Umfang der Erfindung fallen können.

Claims (20)

  1. Elektronische Anordnung (10, 100) mit einem Substrat (16, 116), einer elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112), die eine erste (36), eine zweite (38) und eine dritte (40) Fläche aufweist, wobei die elektronische Vorrichtung von dem Substrat (16, 116) getragen ist, einem Wärmerohr (26, 28, 48), dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmerohr ein erstes (50) und ein zweites (52) Segment aufweist, wobei das erste Segment (50) mit der ersten Fläche (36) der elektronischen Vorrichtung thermisch gekoppelt ist, und einem Material (34) zur Unterdrückung thermischer Transienten, das mit dem ersten Segment (50) des Wärmerohres (26, 28, 48) und zumindest der zweiten Fläche (38) der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) thermisch gekoppelt ist, wobei das Material (34) zur Unterdrückung thermischer Transienten eine Komponente aufweist, die in der Lage ist, Wärmeenergie durch einen Phasenwechsel von einem Feststoff zu einer Flüssigkeit zu absorbieren, und das Material zur Unterdrückung thermischer Transienten in sich geschlossen ist.
  2. Elektronische Anordnung nach Anspruch 1, wobei das Material (34) zur Unterdrückung thermischer Transienten genügend Wärmekapazität umfasst, um transiente Wärmeenergie, die von der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) erzeugt wird, aufzunehmen; und das Wärmerohr (26, 28, 48) genügend Wärmekapazität umfasst, um nicht transiente Wärmeenergie, die von der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) erzeugt wird, und Wärmeenergie, die von dem Material (34) zur Unterdrückung thermischer Tran sienten aufgenommen wird, aufzunehmen, und eine Wärmeabführvorrichtung mit dem zweiten Segment (52) des Wärmerohres (26, 28, 48) thermisch gekoppelt ist.
  3. Elektronische Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeabführvorrichtung einen Kühlkörper mit Kühlrippen (58, 158) umfasst.
  4. Elektronische Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkörper einen ersten Gehäuseabschnitt (22, 122) umfasst.
  5. Elektronische Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Elastomerfeder (42, 142) zwischen dem ersten Gehäuseabschnitt (22, 122) und dem ersten Segment (50) des Wärmerohres (26, 28, 48) zusammengedrückt ist, wodurch das erste Segment (50) des Wärmerohres (26, 28, 48) in thermischem Kontakt mit der ersten Fläche (36) der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) gehalten wird.
  6. Elektronische Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gehäuseabschnitt (22, 122) eine Ausnehmung (44, 144) umfasst, wobei die Ausnehmung die Elastomerfeder (42, 142) aufnimmt.
  7. Elektronische Anordnung nach Anspruch 5, umfassend: einen zweiten Gehäuseabschnitt (24, 124), wobei der zweite Gehäuseabschnitt thermisch leitfähig ist; und einen thermisch leitfähigen Sockel (30), der die dritte Fläche (40) der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) mit dem zweiten Gehäuseabschnitt (24, 124) thermisch koppelt.
  8. Elektronische Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fläche (36) und die dritte Fläche (40) an entgegengesetzten Seiten der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) angeordnet sind.
  9. Elektronische Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (16) eine Öffnung (17, 117) definiert und der thermisch leitfähige Sockel (30) durch die Öffnung (17, 117) hindurch vorsteht.
  10. Elektronische Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gehäuseabschnitt (22, 122) und der zweite Gehäuseabschnitt (24, 124) das Substrat (16, 116) und die elektronische Vorrichtung (12, 14, 112) dazwischen im Wesentlichen einhüllen.
  11. Elektronische Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gehäuseabschnitt (22, 122) und der zweite Gehäuseabschnitt (24, 124) ferner das Wärmerohr (26, 28, 48) im Wesentlichen einhüllen.
  12. Elektronische Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein thermisch leitfähiges Kopplungselement (56, 156) die erste Fläche (36) der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) und das erste Segment (50) des Wärmerohres (26, 28, 48) koppelt.
  13. Elektronische Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat eine Öffnung (17, 117) definiert, und wobei die erste Fläche (36) der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) der Öffnung (17, 117) zugewandt ist und der thermisch leitfähige Sockel (30) durch die Öffnung (17, 117) hindurch vorsteht.
  14. Elektronische Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Segment (50) des Wärmerohres (26, 28, 48) derart gebildet ist, dass es mit der Form der ersten Fläche (36) der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) übereinstimmt.
  15. Elektronische Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Segment (50) des Wärmerohres (26, 28, 48) einen äußeren abgeflachten Abschnitt in Kontakt mit der ersten Fläche (36) der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) umfasst.
  16. Elektronische Anordnung nach Anspruch 2, ferner mit mindestens einem zweiten Wärmerohr (28), das mit der ersten Fläche (36) oder der dritten Fläche (40) der elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112) thermisch gekoppelt ist.
  17. Elektronische Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (16, 116) eine Hochstromleiterplatte ist.
  18. Verfahren zum Wegleiten von Wärme von einer elektronischen Vorrichtung (12, 14, 112), gekennzeichnet durch die Schritte: thermisches Koppeln eines Wärmerohres (26, 28, 126) zwischen der elektronischen Vorrichtung und einem Kühlkörper (22, 24, 122, 124); und Koppeln eines Materials (34) zur Unterdrückung thermischer Transienten an die elektronische Vorrichtung und das Wärmerohr.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch die Schritte: Befestigen der elektronischen Vorrichtung an einem Substrat (16, 116); Koppeln des Substrats an den Kühlkörper; und Bereitstellen eines zusammendrückbaren Materials (42, 142) zwischen dem Wärmerohr und dem Kühlkörper neben der elektronischen Vorrichtung.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch den Schritt: Formen eines Abschnitts des Wärmerohres, sodass eine verbesserte thermische Kopplung mit der elektronischen Vorrichtung bereitgestellt ist.
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