DE601734C - Drehrohrofen zum Brennen, Sintern, Roesten, Agglomerieren, Trocknen von Gut aller Art - Google Patents
Drehrohrofen zum Brennen, Sintern, Roesten, Agglomerieren, Trocknen von Gut aller ArtInfo
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- DE601734C DE601734C DEL80634D DEL0080634D DE601734C DE 601734 C DE601734 C DE 601734C DE L80634 D DEL80634 D DE L80634D DE L0080634 D DEL0080634 D DE L0080634D DE 601734 C DE601734 C DE 601734C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
Description
- Drehrohrofen zum Brennen, Sintern, Rösten, Agglomerieren, Trocknen von Gut aller Art Im Hauptpatent Gor oao ist ein Mittel angegeben, um in möglichst vollkommener Weise eine Wärme aufnehmende Brenngutschicht in einem Drehrohrofen herzustellen, die möglichst .den ganzen Querschnitt des Drehrohrs bedeckt. Der Nachteil dieser Einrichtung ist, daß die vordere sich mitdrehende, rostartige Wand unmittelbar der Flamme ausgesetzt ist und daher leicht zerstört wird, es sei denn, daß man den Ofen sehr lang macht.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich darauf, den Ofen so auszubilden, daß diese Wand sich erübrigt. Würde man sie ohne weiteres fortlassen, so würde sich in der geneigt liegenden Drehtrommel bei einer gewissen Drehgeschwindigkeit ein sehr flacher Schüttwinkel einstellen, der praktisch den Scheitelpunkt des Rohres von Brenngut entblößt, so daß die Gase, dem geringsten Widerstand folgend, vorzugsweise hier durchgehen und die große Menge des Brenngutes nicht berühren würden.
- Gemäß der Erfindung wird daher die rückwärtige Wand nicht als Fläche, sondern als Kegelmantel oder auch als Zylinder mit daran anschließendem Kegel ausgebildet. Die Raucllgasaustrittsöffnungen sind auf der unteren Seite angebracht, so daß die Gase in den nach vorn sich frei ahhöschenden Rohguthaufen eindringen und durch die Öffnungen auf der Unterseite des Kegels wieder austreten. Auf diese Weise kann man erreichen, daß die Verbrennungsgase durch eine einigermaßen gleich starke Brenngutschicht hindurchgezwungen werden und infolgedessen ihre Wärme annähernd gleichmüßig abgeben.
- Es wird ganz von der Art des Beschickungsgutes abhängen. nämlich ob es stückig, feinkörnig, teigig o. dgl. ist, ob man unter Umständen den Durchmesser des Teils des Ofens, welcher das angestaute Brenngut enthält, gleich groß, größer oder auch kleiner als den Durchmesser der eigentlichen Brenntrommel machen wird. Auch ist es vorteilhaft, einen an sich bekannten Stauring, der ja,- weil er nicht mehr eine rostartig durchbrochene Wand ist, sondern ein fester Ring, der Zerstörung durch die Flamme weniger ausgesetzt ist, zur unteren Begrenzung .des Rohguthaufens vorzusehen. so daß das Gut nicht so leicht in das anschließende Drehrohr übertreten kann. Auch kann man den den frei abgeböschten Guthaufen enthaltenden Teil des Ofens vom Hauptofen trennen und für sich lagern, so 'daß er eine andere Drehbewegung, und zwar zweckmäßig eine langsamere macht als der Unterteil. Die Drehbewegung sollte regelbar sein, und man kann nunmehr den oberen Ofenteil so langsam drehen, daß der natürliche Schüttwinkel bis oben hin erhalten bleibt und den Scheitelpunkt nicht mehr frei läßt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar bedeutet a das eigentliche Brennrohr, b die Fortsetzung desselben, welche jedoch besonders für sich gelagert ist und sich mit einer beliebigen anderen Drehgeschwindigkeit drehen kann, c die feststehende Rückwand, die in diesem Falle als Kegelmantel ausgebildet ist, und zwar so, daß die jalousieartigen Durchlaßöffnungen für die Gase lediglich auf der unteren Hälfte angebracht sind, so daß die Gase eine annähernd gleich starke Brenngutschicht zu durchstreichen haben. Die Beschickung des Ofens erfolgt bei d. Wie bereits ausgeführt, kann es vorteilhaft sein, einen Stauring am unteren Ende des Guthaufens anzubringen.
- Man wird zweckmäßig den Ofen so betreiben, daß man zwei Gebläse verwendet, nämlich ein Druckgebläse zum Einblasen der Verbrennung luft und ein Sauggebläse für die Abgase- Beide Gebläse sind so abgestimmt, daß im Brennraum weder ein großer Unter- noch ein großer Überdruck herrscht, so daß die Abdichtung des sich durch die Ziyeiteilung des Brennrohres ergebenden Ringspaltes keine großen Schwierigkeiten macht.
- Es sind schon ähnliche Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen man ebenfalls einen sich frei abböschenden Guthaufen zum oberen Abschluß' einer Drehtrommel benutzt hat. Abgesehen davon jedoch, daß die bekannte Einrichtung in erster Linie zum Erzeugen von Brenngas aus Kohle o. d.-.i. dienen sollte, hat man dort kein Mittel vorgesehen, um den Weg der Gase durch den Guthaufen überall annähernd gleich lang zu machen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Drehrohrofen zum Brennen, Sintern, Rösten, Agglomerieren, Trocknen von Gut aller Art, wie z. B. Zement, bei welchem die Verbrennungsgase durch eine Wärme aufnehmende Brenngutschicht hindurchgelei-. tet werden, nach Patent 6oi o2o, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende, die Schicht nach rückwärts begrenzende Wand etwa kegelförmig in das Drehrohr hineinragt und der Kegelmantel auf seiner Unterseite Gasaustrittsöffnungen besitzt, während seine Oberseite glatt ausgebildet ist und mit einer G.utzuführungseinrichtung versehen ist, und daß die dem Feuer zugekehrte Wand der Schicht fortgelassen ist, so daß sich das Gut frei nach dem Drehrohrinnern abböscht.
- 2. Drehrohrofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den abgeböschten Guthaufen enthaltende Einlaufteil des Ofens getrennt antreibbar ist.
- 3. Drehrohrofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur höheren Anstauung des Gutes ein an sich bekannter Stauring vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL80634D DE601734C (de) | 1932-03-03 | 1932-03-03 | Drehrohrofen zum Brennen, Sintern, Roesten, Agglomerieren, Trocknen von Gut aller Art |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL80634D DE601734C (de) | 1932-03-03 | 1932-03-03 | Drehrohrofen zum Brennen, Sintern, Roesten, Agglomerieren, Trocknen von Gut aller Art |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601734C true DE601734C (de) | 1934-08-23 |
Family
ID=7284887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL80634D Expired DE601734C (de) | 1932-03-03 | 1932-03-03 | Drehrohrofen zum Brennen, Sintern, Roesten, Agglomerieren, Trocknen von Gut aller Art |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601734C (de) |
-
1932
- 1932-03-03 DE DEL80634D patent/DE601734C/de not_active Expired
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