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DE60133693T2 - Stereoskopische Bildanzeigevorrichtung - Google Patents

Stereoskopische Bildanzeigevorrichtung Download PDF

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DE60133693T2
DE60133693T2 DE60133693T DE60133693T DE60133693T2 DE 60133693 T2 DE60133693 T2 DE 60133693T2 DE 60133693 T DE60133693 T DE 60133693T DE 60133693 T DE60133693 T DE 60133693T DE 60133693 T2 DE60133693 T2 DE 60133693T2
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DE
Germany
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display device
images
stereoscopic
head
stereoscopic display
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60133693T
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English (en)
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DE60133693D1 (de
Inventor
Masao Shibuya-ku Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scalar Corp
Original Assignee
Scalar Corp
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Publication date
Application filed by Scalar Corp filed Critical Scalar Corp
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Publication of DE60133693T2 publication Critical patent/DE60133693T2/de
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    • H04N13/00Stereoscopic video systems; Multi-view video systems; Details thereof
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    • HELECTRICITY
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine stereoskopische Anzeigevorrichtung und eine Technik, auf welche die stereoskopische Anzeigevorrichtung angewendet wird, und insbesondere eine in Anspruch 1 bis 6 definierte, stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art, ein in Anspruch 7 definiertes Endoskop, und ein in Anspruch 8 definiertes Mikroskop.
  • Die Tatsache, dass ein durch stereoskopisches Sehen gewonnenes, stereoskopisches Bild in der von ihm vermittelten Wirklichkeitsempfindung ausgezeichnet ist und verglichen mit einem normalen, flachen Bild dieses an Realitätsnähe bei weitem übertrifft, ist allgemein bekannt. Bislang wurde in dem Bemühen, die Nützlichkeit des stereoskopischen Bildes umzusetzen, der Versuch unternommen, für eine weite Verbreitung der Anwendung des stereoskopischen Bildes in medizinischen Gerätschaften, Videospiel-Geräten und dergleichen zu sorgen.
  • Im Fall der Anwendung des stereoskopischen Sehens auf medizinische Gerätschaften oder Videospiel-Geräte bestand ein Bedarf an einer stereoskopischen Anzeigevorrichtung, die dazu verwendet werden kann, einem Betrachter ein stereoskopisches Bild darzubieten. Außerdem ist es vorzuziehen, dass die für den weiter oben ins Auge gefassten Zweck verwendete, stereoskopische Anzeigevorrichtung der Art nach am Kopf befestigt ist, so dass die Bewegungsfreiheit der Hände des Betrachters gewährleistet bleibt, da der Betrachter ein Operationsinstrument handhaben oder ein Spiel-Steuergerät bedienen können muss.
  • Zu einem stereoskopischen Sehen kommt es im Übrigen durch eine Gehirntätigkeit, die sich das Phänomen zunutze macht, dass zwischen Bildern, die von einem linken bzw. rechten Auge des Betrachters aufgenommen werden, eine Parallaxe auftritt. Um das stereoskopische Sehen zu erzielen, ist es erforderlich, dass die Bildlichter der Bilder für das linke bzw. rechte Auge dem linken bzw. rechten Auge mit einer konstanten Parallaxe bereitgestellt werden, und es sind verschiedene Anzeigevorrichtungen vorgeschlagen worden, die diesen Anforderungen entsprechen.
  • Unter den Techniken zur Bereitstellung des oben erwähnten Bildlichtes ist eine Technik bekannt, bei welcher die Bilder für das linke bzw. rechte Auge in einander überlagernder Weise auf einem Bildschirm angezeigt werden und die Bildlichter der Bilder durch ein Mittel voneinander getrennt werden und dem rechten bzw. linken Auge dargeboten werden, und ist eine andere Technik bekannt, bei welcher die Bilder für das rechte bzw. linke Auge auf zwei Bildschirme projiziert werden und die Bilder für das rechte bzw. linke Auge von dem betreffenden rechten bzw. linken Auge getrennt betrachtet werden.
  • Die stereoskopische Anzeigevorrichtung mit einem Bildschirm ist derart ausgelegt, dass die Bilder für das rechte bzw. linke Auge auf einen Schirm projiziert werden, und die Bildlichter von den jeweiligen Bildern getrennt zu dem rechten bzw. linken Auge geführt werden, um dadurch das stereoskopische Bild zu realisieren. Die stereoskopische Anzeigevorrichtung dieser Art ist insofern vorteilhaft, als dieses stereoskopische Sehen von jedermann auf einfache Weise realisiert werden kann, weil eine solche Arbeit, dass diese beiden Bilder durch sie selber zu einem stereoskopischen Bild zusammengesetzt werden, wie weiter unten beschrieben, nicht erforderlich ist.
  • Diese Technik macht es jedoch schwierig, den Bedienkomfort und die Verkleinerung zu realisieren, da ein Mittel zur Trennung der Bildlichter von den Bildern für das rechte bzw. linke Auge, die in überlagernder Weise auf dem Bildschirm angezeigt werden, erforderlich ist.
  • Mit anderen Worten, es wird als Maßnahme zur Trennung der Bildlichter, die für die oben erwähnte Notwendigkeit erforderlich ist, im Allgemeinen die Polarisation verwendet. Die Trennung durch Polarisation wird beispielsweise mittels einer Technik implementiert, bei welcher die Bilder für das rechte bzw. linke Auge, die ihren Eigenschaften nach unterschiedlich polarisiertes Licht als Bildlicht projizieren, auf einem Bildschirm angezeigt werden, und zwar beispielsweise in einer zeitgeteilten Weise, und der Betrachter Brillen aufgesetzt hat.
  • Diese Technik ist mit einem kleineren Problem im Hinblick auf den Verwendungskomfort behaftet, da der Benutzer gezwungen ist, eine Brille mit polarisierten Gläsern zu tragen. Außerdem neigt die stereoskopische Anzeigevorrichtung dieses Typs zwangsläufig dazu, kompliziert und groß bemessen zu sein, da das Mittel zur Trennung der polarisierten Lichter erforderlich ist.
  • Unter Berücksichtigung der oben erwähnten Umstände wird die Forschung und Entwicklung im Bereich einfach zu handhabender, stereoskopischer Anzeigevorrichtungen der am Kopf befestigten Art durch die Anwendung der oben erwähnten Technik der Verwendung von zwei Bildern gefördert.
  • Die Technik der Verwendung von zwei Bildschirmen besteht darin, die Bildlichter, die von diesen zwei Bildschirmen an die Augen geliefert werden, jeweils getrennt zu transmittieren. Aus diesem Grund kann, da keine Struktur zur Lichtertrennung erforderlich ist und die Struktur der Vorrichtung einfach gehalten werden kann, die Vorrichtung auf einfache Weise verkleinert werden, und diese Technik kann auf einfache Weise auf die stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art oder dergleichen angewendet werden.
  • Im Fall der Verwendung dieser beiden Bildschirme muss der Betrachter jedoch selber zwei natürlich erzeugte Bilder zu einem Bild zusammensetzen, während er diese beiden Bilder betrachtet. Das heißt, dass bei der Technik der Verwendung von zwei Bildschirmen der Betrachter insofern nicht das stereoskopische Sehen ausführt, als die Lagebeziehung zwischen diesen beiden Bildschirmen und die Lagebeziehung zwischen den beiden Augen des Betrachters sehr strengen Bedingungen nicht entsprechen. Daher stellt diese Technik eine grundlegende Erschwernis für die Ausführungsmöglichkeit des stereoskopischen Sehens durch den Betrachter dar.
  • Eine wichtige Rolle bei der Gewinnung eines stereoskopischen Bildes aus zwei Bildern spielt eine Technik, die als "Augenabstandsanpassung" bezeichnet wird. Daher ist für die auf der obigen Technik basierende, stereoskopische Anzeigevorrichtung ein Mechanismus zur Anpassung der Breite des Abstands der Bildlichter an die Breite des Abstands zwischen dem rechten und linken Auge erforderlich. Dieser Mechanismus ist kompliziert, was in vielen Fällen zu einer Vorrichtung mit großen Abmessungen führt. Außerdem wird durch die oben erwähnte Augenabstandsanpassung eine Bedingung wie beispielsweise der Benutzungskomfort nicht erfüllt, der für das Videospiel-Gerät gefordert wird, weil die Augenabstandsanpassung nicht durch verschiedene Vorgänge, wie etwa die Messung des Augenabstands, durchgeführt werden kann.
  • Vor allem macht diese Technik es schwierig, das stereoskopische Sehen auszuführen, und selbst wenn das stereoskopische Sehen ausgeführt wird, neigt dieses dazu, zu einer starken Ermüdung des Betrachters zu führen.
  • Die US-A-5 198 928 offenbart eine Binokular-Helmvisieranzeige, umfassend zwei Anzeigen mit Kathodenstrahlröhre (CRT), zwei jeweils vor jeder Anzeige orthogonal angeordnete Verzögerungsplatten, einen Strahlenteiler, der derart aufgebaut ist, dass er das Licht von einer Anzeige in dieselbe Richtung transmittiert wie das Licht von der anderen Anzeige, ein x-Prisma, das derart aufgebaut ist, dass es das Licht von einer Anzeige auf eine Seite transmittiert und das Licht von der anderen Anzeige auf die entgegengesetzte Seite transmittiert, und eine Brille, die derart aufgebaut ist, dass sie das Licht von der einen Anzeige durch das x-Prisma zu dem linken Auge eines Benutzers transmittiert und das Licht von der anderen Anzeige durch das x-Prisma zu dem rechten Auge des Benutzers transmittiert.
  • Die Erfinder haben Forschungen im Bereich des stereoskopischen Sehens betrieben und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine stereoskopische Anzeigevorrichtung, um eine weite Verbreitung zu finden, einfach und leicht verwendbar sein muss.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung kam also als Ergebnis der Forschungen zustande, welche die Erfinder auf dem Gebiet des stereoskopischen Sehens betrieben haben, und somit ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine stereoskopische Anzeigevorrichtung zu schaffen, die geringe Abmessungen aufweist und die eine Anpassung des Augenabstands nicht erforderlich macht.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Endoskop und ein Mikroskop zu schaffen, auf welche die stereoskopische Anzeigevorrichtung anwendbar ist.
  • Um die oben erwähnten Ziele zu erreichen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine stereoskopische Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 geschaffen. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen und in den Ansprüchen 7 und 8 angegeben.
  • Da es sich um eine stereoskopische Anzeigevorrichtung jenes Typs handelt, die einen Bildschirm verwendet, kann jedermann das stereoskopische Sehen ausführen und wird der Betrachter dadurch selbst im Fall einer langen Verwendungsdauer nicht übermäßig ermüdet. Da die stereoskopische Anzeigevorrichtung die Polarisatoren an einer Bildschirmseite aufweist, erübrigt sich darüber hinaus auch die Unannehmlichkeit für den Benutzer, eine Brille mit polarisierten Gläsern zu tragen.
  • Bei den Polarisationen handelt es sich um linear polarisierte Lichter mit Schwingungsebenen, die orthogonal zueinander stehen. In diesem Fall ist der Bildschirm derart ausgelegt, dass die Bildlichter der Bilder für das rechte bzw. linke Auge jeweils in polarisierte Lichter mit zueinander orthogonal angeordneten Schwingungsebenen umgewandelt werden.
  • Der oben erwähnte Bildschirm ist wie folgt aufgebaut.
  • Der eine Bildschirm wird nämlich durch einen Halbspiegel gebildet, und es sind zwei Anzeigeeinrichtungen vorgesehen, welche unter Verwendung der Polarisation Pixel zur Bildanzeige steuern und welche Schwingungsebenen der polarisierten Lichter aufweisen, die in einem Winkel von 45° in Bezug auf die Schirme angeordnet sind. Außerdem sind die Schwingungsebenen orthogonal zueinander und eine der Schwingungsebenen wird zu einem transmittierten Licht und die andere Schwingungsebene wird zu einem reflektierten Licht, so dass die Bilder für das linke bzw. das rechte Auge, die jeweils auf den Anzeigeeinrichtungen angezeigt werden, zu den Halbspiegeln geführt werden, wodurch sie in der Lage sind, die Bilder für das rechte bzw. linke Auge auf dem Halbspiegel anzuzeigen.
  • Dieser Aufbau basiert von seiner Konstruktion her auf den folgenden Aspekten.
  • Bei der Anzeigeeinrichtung, wie beispielsweise einer Flüssigkristallanzeigeeinrichtung, welche die Pixel für die Bildanzeige unter Verwendung des polarisierten Lichtes steuert, werden nämlich die von der Vorrichtung kommenden Bildlichter auf natürliche Weise zu polarisierten Lichtern. Es besteht daher die Möglichkeit, dass die polarisierten Lichter für die Bilder für das rechte bzw. linke Auge in einem System aus polarisierten Gläsern durch die Verwendung der Bildlichter gewonnen werden, die auf natürliche Weise zu den polarisierten Lichtern werden. Wenn die der Vorrichtung inhärenten, polarisierten Lichter verwendet werden können, werden die Polarisatoren zum Polarisieren der Bildlichter in dem herkömmlichen System aus polarisierten Gläsern überflüssig, und Probleme, welche durch Lichtreduktion infolge der Polarisatoren verursacht werden, nämlich Probleme, dass das Bild sich verdunkelt oder die Vorrichtung große Abmessungen aufweisen muss, um eine stärkere Lichtquelle aufnehmen zu können, lassen sich damit beseitigen.
  • Die Erfinder haben ausgehend von den obigen Aspekten Forschungen betrieben. Das Ergebnis war, dass das polarisierte Licht, das durch den Halbspiegel hindurchgelangt ist, seine Schwingungsebene nicht ändert, dass jedoch das von dem Halbspiegel reflektierte, polarisierte Licht seine Schwingungsrichtung ändern kann, wenn auch in Abhängigkeit von einem Aspekt der Schwingungsrichtung. Aus diesem Grund haben die Erfinder bewiesen, dass die polarisierten Lichter für die Bilder für das rechte bzw. linke Auge auch ohne die Verwendung eines Polarisators gewonnen werden können. Insbesondere im Fall einer Flüssigkristallanzeigeeinrichtung erfolgt die Steuerung derart, dass die Schwingungsrichtung der ausgegebenen, polarisierten Lichter im Allgemeinen in einem Winkel von 45° in Bezug auf den Flüssigkristallschirm angeordnet ist, und da die polarisierten Lichter, die von dem Halbspiegel reflektiert und symmetrisch invertiert worden sind, eine um 90° gedrehte Schwingungsebene aufweisen, können die polarisierten Lichter für die Bilder für das rechte bzw. linke Auge auf sehr praktische Weise gewonnen werden.
  • Demgemäß kann, wenn die Anzeigevorrichtung, wie beispielsweise eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung, verwendet wird, bei welcher die Pixel für die Bildanzeige durch die Verwendung des polarisierten Lichts gesteuert werden, und die Schwingungsrichtungen der polarisierten Lichter in einem Winkel von 45° in Bezug auf den Schirm angeordnet sind, ein optisches System zur Gewinnung des Bildlichts für das rechte Auge und ein anderes optisches System zur Gewinnung des Bildlichts für das linke Auge so aufgebaut sein, dass diese vollständig identisch miteinander sind, und es kann somit der Aufbau zur Schaffung des Bildschirms vereinfacht werden. Außerdem erübrigen sich bei Verwendung der Anzeigevorrichtung, welche wie weiter oben beschrieben auf natürliche Weise das polarisierte Licht ausgibt, die bislang zur Gewinnung des polarisierten Lichtes erforderlichen Polarisatoren, wodurch sich die Vorrichtung verkleinern lässt.
  • Der oben erwähnte Winkel von 45° erfordert, dass eine Schwingungsebene des von dem Halbspiegel reflektierten, polarisierten Lichtes im Wesentlichen orthogonal zu der anderen Schwingungsebene des polarisierten Lichtes verläuft, wobei es sich jedoch nicht um exakt 45° handeln muss.
  • Die Polarisatoren in der erfindungsgemäßen stereoskopischen Anzeigevorrichtung können beweglich oder feststehend sein, falls die Polarisatoren in das Gehäuse eingepasst sind. Sind die Polarisatoren feststehend, so kann das stereoskopische Sehen auf einfache Weise ausgeführt werden, indem nur die Polarisatoren mit der Fixierung der relativen Positionen der Polarisatoren für das jeweils entsprechende Auge auf Bildstrahlengänge in der stereoskopischen Anzeigevorrichtung betrachtet werden.
  • Auch kann das Gehäuse für die erfindungsgemäße, stereoskopische Anzeigevorrichtung frei und ohne spezifische Beschränkungen geformt und aufgebaut sein. Der Bildschirm und die Polarisatoren für das rechte bzw. linke Auge können offen außerhalb des Gehäuses angeordnet sein oder im Inneren eines hohlen Gehäuses untergebracht sein.
  • Das Gehäuses weist weiterhin eine Schauöffnung mit einer Haube auf, und der Betrachter kann das stereoskopische Sehen ausführen, während er Entfernungen zwischen den Polarisatoren in dem Gehäuse und den jeweiligen Augen des Betrachters konstant hält, indem der Betrachter das Umfeld der Augen gegen die Haube drückt. Durch diese Betriebsweise kann der Betrachter den stereoskopischen Effekt auf einfachere Weise erzielen. Wenn nämlich die Polarisatoren und die Augen des Betrachters um mehr als einen vorbestimmten Abstand voneinander entfernt sind, treten die Polarisatoren in das Sichtfeld des Betrachters ein, wodurch es erschwert wird, das stereoskopische Sehen auszuführen. Daher führt der Betrachter die Beobachtung durch, während er das Umfeld der Augen gegen die Haube drückt, um die Abstände zwischen den jeweiligen Augen des Betrachters und den Polarisatoren in dem Bereich zu halten, in welchem der andere Polarisator für das Auge nicht in das Sichtfeld eintritt, um dadurch auf einfache Weise das stereoskopische Sehen auszuführen.
  • Das Gehäuse der stereoskopischen Anzeigevorrichtung kann fest an einem feststehenden Körper befestigt sein. In dem Fall, in welchem der Gewährleistung eines Bewegungskomforts Bedeutung beigemessen wird, ist es vorzuziehen, dass das Gehäuse derart beweglich ist, dass es den Bewegungen des Kopfes des Betrachters folgt. So kann das Gehäuse beispielsweise an der Decke aufgehängt sein oder das Gehäuse kann an einem beweglichen, selbsttragenden Gestell montiert sein. Außerdem kann, sofern ein Tragemittel zum Tragen des Gehäuses auf dem Kopf des Betrachters vorgesehen ist, das Gehäuse in einem Zustand an dem Kopf des Betrachters befestigt werden, in welchem das rechte bzw. linke Auge des Betrachters der Schauöffnung zugewandt ist. Die stereoskopische Anzeigevorrichtung mit dem obigen Aufbau kann in so einem Zustand verwendet werden, dass eine Brille verwendet wird, wodurch sich eine Vorrichtung der am Kopf befestigten Art ergibt, bei welcher die Position des Betrachters einer engen Begrenzung unterworfen ist.
  • Es ist vorzuziehen, dass die stereoskopische Anzeigevorrichtung mit einer Linse oder einem Spiegel ausgestattet ist, durch welche Bilder, die von den jeweiligen Bildlichtern, die durch die Polarisatoren für das rechte bzw. linke Auge hindurchgelangt sind, in virtuelle Bilder konvertiert werden. Die Bereitstellung der Linse und des Spiegels macht es einfacher, das stereo skopische Sehen auszuführen, und ermöglicht es auch, die Ermüdung des Betrachters weiter zu verringern.
  • Die Linse und der Spiegel, die oben erwähnt sind, können aus einer Linse für beide Augen, das linke und das rechte, oder aus einem Spiegel für beide Augen, das linke und das rechte, gebildet sein. Mit diesem Aufbau ist die Präzision in der Augenabstandsanpassung nicht erforderlich. Mit anderen Worten, es wird mit dem obigen Aufbau, wenn das rechte und linke Auge in einem Bereich positioniert sind, in welchem die jeweiligen Bildlichter, nachdem sie durch die Polarisatoren für das rechte bzw. linke Auge hindurchgelangt sind, geführt sind, das stereoskopische Sehen ausgeführt, selbst wenn die präzise Anpassung des Augenabstands nicht ausgeführt wird.
  • Die Linse und der Spiegel, die oben erwähnt sind, können auch jeweils aus verschiedenen Linsen und Spiegeln für das rechte bzw. linke Auge gebildet sein. In diesem Fall wird das stereoskopische Sehen nicht ausgeführt, wenn die Augenabstandsanpassung nicht derart ausgeführt ist, dass die Pupillen des rechten bzw. linken Auges jeweils mit den entsprechenden Mittelpunkten der Linsen und der Spiegel für das rechte bzw. linke Auge (die Mittelpunkte der Strahlengänge) mit einer vorbestimmten Präzision übereinstimmen. Jedoch können mit der obigen Betriebsweise die Linsen und Spiegel verkleinert werden und kann dadurch Gewicht eingespart werden.
  • Die Spiegel und die Linsen, mit denen die stereoskopische Anzeigevorrichtung ausgestattet ist, können anstelle der Polarisatoren für das rechte bzw. linke Auge an der Bildschirmseite angeordnet sein. In diesem Fall können die Polarisatoren für das rechte bzw. linke Auge so angeordnet sein, dass sie unmittelbar vor dem jeweiligen Auge des Betrachters positi oniert sind. In diesem Fall können die Polarisatoren für das linke bzw. rechte Auge so eingestellt sein, dass sie jeweils größer als das betreffende rechte bzw. linke Auge sind.
  • Der oben erwähnte Bildschirm kann daher auch frei entworfen sein und keinerlei Einschränkungen unterliegen. Im Fall der Anwendung eines Zeitmultiplexsystems kann beispielsweise ein solcher Bildschirm verwendet werden, dass die Bilder für die jeweiligen rechten bzw. linken Bilder abwechselnd kontinuierlich angezeigt werden.
  • Der Bildschirm kann eine derartige Anzeige erlauben, dass die gemeinsamen Bilder, die in den Bildern für das rechte bzw. linke Auge, welche auf dem Bildschirm angezeigt werden, enthalten sind, miteinander deckungsgleich sind.
  • Dies basiert auf der folgenden Erkenntnis, welche aus der von den Erfindern betriebenen Forschung gewonnen worden ist.
  • Gemäß der von den Erfindern betriebenen Forschung liegt eine der Ursachen für die Ermüdung des Betrachters darin, dass die in den Bildern für das rechte bzw. linke Auge gemeinsam enthaltenen, gemeinsamen Bilder, die in einander überlagernder Weise auf einen Bildschirm projiziert werden, auf dem Schirm in Bezug aufeinander verschoben (doppelt angezeigt) sind. Andererseits kann in einem Fall, in dem die Bilder für das jeweils rechte bzw. linke Bild, die durch Angabe eines vorbestimmten Konvergenzwinkels erzeugt worden sind, der Betrachter den stereoskopischen Effekt selbst dann erzielen, wenn die Position von zwei Bildern geringfügig geändert ist.
  • Als Folge daraus kann geschlossen werden, dass wenn die in den Bildern für das rechte bzw. linke Auge enthaltenen gemeinsamen Bilder auf einen Bildschirm projiziert werden, falls die Positionen der gemeinsamen Bilder auf dem Bildschirm miteinander zur Deckung gebracht werden, das stereoskopische Sehen ermöglicht wird und der Betrachter nicht unter Ermüdung leidet. Die Erfinder sind nämlich zu der Erkenntnis gelangt, dass wenn die Bilder für das rechte bzw. linke Auge auf eine solche Weise angezeigt werden, dass die in den Bildern für das rechte bzw. linke Auge enthaltenen, gemeinsamen Bilder auf dem Bildschirm miteinander zur Deckung kommen, die Ermüdung des Betrachters unterdrückt werden kann.
  • Es ist dabei nicht nötig, dass die gemeinsamen Bilder sich stets miteinander in Deckung befinden, es ist jedoch vorzuziehen, dass die Verarbeitung in Abhängigkeit zu dem Inhalt der Bilder für das rechte bzw. linke Auge angewendet wird. Es ist auch möglich, dass die Umschaltung zwischen einem Zustand, in dem die gemeinsamen Bilder miteinander zur Deckung gebracht werden, und einem solchen, in dem dies nicht der Fall ist, annäherungsweise erfolgt.
  • Außerdem ist die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung dazu geeignet, auf medizinische Ausrüstungsgegenstände wie beispielsweise ein Endoskop oder ein Mikroskop angewendet zu werden. In Übereinstimmung mit derartigen medizinischen Ausrüstungsgegenständen kann im Fall der Ausführung einer Operation unter Verwendung des Endoskops oder einer Operation unter Verwendung eines Mikroskops die Operation auf der Grundlage eines Videos mit dem stereoskopischen Effekt ausgeführt werden, wodurch es ermöglicht wird, die Sicherheit der Operation zu erhöhen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Endoskop bereitgestellt, welches umfasst: eine Videokamera, welche Bilder für das rechte bzw. linke Auge mit einer Parallaxe für ein stereoskopisches Sehen aufnimmt; und eine stereoskopische Anzeigevorrichtung, welche die Bilder für das rechte bzw. linke Auge, die von der Videokamera bereitgestellt werden, wiedergibt, um das Ausführen eines stereoskopischen Sehens zu ermöglichen; wobei die oben erwähnte, stereoskopische Anzeigevorrichtung als stereoskopische Anzeigevorrichtung verwendet wird.
  • Außerdem wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Mikroskop bereitgestellt, welches umfasst: eine Videokamera, welche Bilder für das rechte bzw. linke Auge mit einer Parallaxe für ein stereoskopisches Sehen aufnimmt; und eine stereoskopische Anzeigevorrichtung, welche die Bilder für das rechte bzw. linke Auge, die von der Videokamera bereitgestellt werden, wiedergibt, um das Ausführen eines stereoskopischen Sehens zu ermöglichen; wobei die erfindungsgemäße, stereoskopische Anzeigevorrichtung als stereoskopische Anzeigevorrichtung verwendet wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und andere Ziele und Vorteile dieser Erfindung erschließen sich in umfassenderer Weise aus der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • 1 eine Perspektivansicht ist, die den Aufbau eines Endoskops gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 eine Querschnittsansicht ist, die den inneren Aufbau einer stereoskopischen Anzeigevorrichtung aus 1 zeigt;
  • 3 eine schematische Ansicht ist, die einen Zustand zeigt, in welchem das in 1 gezeigte Endoskop verwendet wird;
  • 4 eine graphische Darstellung zur Erklärung eines Verfahrens zum Anpassen der Positionen von Bildern für das rechte bzw. linke Auge ist;
  • 5 eine Perspektivansicht ist, welche ein modifiziertes Beispiel der in 1 gezeigten, stereoskopischen Anzeigevorrichtung zeigt; und
  • 6 eine schematische Ansicht ist, die einen Zustand zeigt, in welchem ein Mikroskop gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Es folgt nun eine detailliertere Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
  • Der Aufbau einer stereoskopischen Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist schematisch in 1 bis 3 gezeigt.
  • Wie in 1 und 2 gezeigt, ist ein erfindungsgemäßes Endoskop aus einem Bildtransmissionsabschnitt 10 und einer stereoskopischen Anzeigevorrichtung 20 gebildet.
  • Der Bildtransmissionsabschnitt 10 ist so ausgelegt, dass er von einem freigelegten Teilbereich aus in den menschlichen Körper eingeführt werden kann, und zwar in ähnlicher Weise wie beispielsweise ein Boroskop. Die Bildlichteinbringungsseite des Bildtransmissionsabschnitts 10 ist mit einer nicht gezeigten Videokamera ausgestattet. Ein Signal, welches ein Bild darstellt, wird über ein Kabel 12 von der Videokamera zu Flüssigkristallanzeigeeinrichtungen 2L und 2R übertragen. Die Anzahl der in dieser Ausführungsform vorhandenen Videokameras beträgt zwei, die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht immer darauf beschränkt, und diese Videokameras sind in einem Zustand in den Bildtransmissionsabschnitt 10 eingepasst, in dem die optischen Achsen dieser Videokameras in einem Bereich zwischen einigen Grad und einigen zehn Grad relativ zueinander geneigt sind.
  • Die stereoskopische Anzeigevorrichtung 20 weist ein Gehäuse 1 als Verkleidung auf. Eine Schauöffnung 23 ist an der Vorderseite des Gehäuses 1 angeordnet und ein Haube 24 ist dem Umfang der Schauöffnung 23 entlang angeordnet. Außerdem ist ein Gurt 25 um den Außenumfang des Gehäuses 1 als Befestigungsmittel (siehe 3) angeordnet.
  • Das Paar von Flüssigkristallanzeigeeinrichtungen 2L und 2R und ein Halbspiegel 3, der als ein Bild-Anzeigeschirm fungiert, sind im Inneren des Gehäuses 1 angeordnet. Polarisatoren 22L und 22R für beide Augen sind zwischen den Halbspiegel 3 und einer Gesichtsfeldlinse 4 angeordnet. Die Ausgabedaten der oben erwähnten Videokameras werden jeweils als ein Bild für das rechte Auge und ein Bild für das linke Auge in die Flüssigkristallanzeigeeinrichtungen 2R und 2L eingegeben. Außerdem ist die Gesichtsfeldlinse 4 an der Vorderseite des Gehäuses 1 angeordnet. In dieser Ausführungsform wird die Gesichtsfeldlinse 4 gemeinsam für das rechte und das linke Auge verwendet. Die Gesichtsfeldlinse 4 ist eine Linse jenes Typs, die aus dem Bild von dem Halbspiegel 3 ein virtuelles Bild macht. Durch das Vorsehen der Gesichtsfeldlinse 4 kann ein besser sichtbares Bild gewonnen werden.
  • Die Gesichtsfeldlinse 4 kann durch einen Spiegel 4M ersetzt sein, welcher dieselbe Funktion wie die Gesichtsfeldlinse 4 hat. Es ist beispielsweise der in 5 gezeigte Aufbau anwendbar.
  • Ein Bild für das rechte bzw. linke Auge wird auf jedem der Flüssigkristallanzeigeeinrichtungen 2L und 2R als ein stereoskopisches Bild angezeigt. Die von diesen Bildern emittierten Bildlichter werden durch den Halbspiegel 3 an den Betrachter abgegeben.
  • Das Bildlicht von der Flüssigkristallanzeigeeinrichtung 2R, welches das Bild für das rechte Auge anzeigt, dringt nämlich durch den Halbspiegel hindurch, und das Bildlicht von der Flüssigkristallanzeigeeinrichtung 2L, welches das Bild für das linke Auge anzeigt, wird von dem Halbspiegel reflektiert, so dass die jeweiligen Bildlichter zu dem rechten bzw. dem linken Auge geführt werden. Folglich behält die Polarisierung des Bildlichts von der Flüssigkristallanzeigeeinrichtung 2R die Schwingungsebene in einer der Flüssigkristallanzeigeeinrichtung 2L inhärenten Richtung bei, während die Schwingungsrichtung der Polarisierung des Bildlichts von der Flüssigkristallanzeigeeinrichtung 2L infolge der Reflexion durch den Halbspiegel 3 in Bezug auf die Schwingungsebene in der der Flüssigkristallanzeigeeinrichtung 2R inhärenten Richtung um 90° gedreht ist. Das Bild für das linke Auge und das Bild für das rechte Auge stehen nämlich in Bezug auf die Schwingungsebene der Polarisierung orthogonal zueinander (siehe 2).
  • In der erfindungsgemäßen, stereoskopischen Anzeigevorrichtung werden die gemeinsamen Bilder X in den Bildern für das rechte bzw. linke Auge, welche auf dem Halbspiegel 3 erzeugt werden, bei dem es sich um einen Bildschirm handelt, übereinandergelagert, und die Bilder werden jeweils auf den Flüssigkristallanzeigeeinrichtungen 2L und 2R angezeigt, obwohl ein solcher Aufbau nicht immer erforderlich ist (siehe 4). Ein spezifischer Mechanismus zum Positionieren der gemeinsamen Bilder unterliegt keinerlei spezieller Beschränkung, jedoch in dieser Ausführungsform wird die Positionierung der gemeinsamen Bilder softwaremäßig ausgeführt, indem beide Bilder auf dem Bildschirm durch ein nicht gezeigtes Steuermittel nach links und nach rechts verschoben werden. Die Positionsanpassung der Bilder für das rechte bzw. linke Auge kann beispielsweise derart ausgeführt werden, dass ein mechanisches Bewegungsmittel, wie beispielsweise ein Zahnstangenmechanismus, an zumindest einem der Flüssigkristallanzeigeeinrichtungen 2L und 2R angebracht ist und dass zumindest eine der Flüssigkristallanzeigeeinrichtungen 2L und 2R physisch nach links und nach rechts bewegt wird.
  • Die Positionsanpassung der Bilder für das rechte bzw. linke Auge kann auch je nach Bedarf ausgeführt werden.
  • Der Betrachter, welcher das oben erwähnte Endoskop verwendet, führt den Bildtransmissionsabschnitt 11 in den Körper einer Person ein, die einer Operation zu unterziehen ist, und befestigt die stereoskopische Anzeigevorrichtung 20 mit dem Gurt 25 auf seinem Kopf, während er das äußere Umfeld der Augen gegen die Haube 24 drückt, die dem Umfang der Schauöffnung 23 entlang angeordnet ist, wie in 3 gezeigt.
  • In der Folge wird der Aufbau eines Mikroskops gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 6 beschrie ben. In dieser Ausführungsform ist das Mikroskop mit dem Bildtransmissionsabschnitt 10 und den Flüssigkristalleinrichtungen 2L und 2R ausgestattet, die ein Signal von dem Bildtransmissionsabschnitt 10 wiedergeben, um das stereoskopische Sehen auszuführen. Der Bildtransmissionsabschnitt 10 weist beispielsweise ein Paar bildgebender Mittel, wie etwa ladungsgekoppelte Kameras (CCD-Kameras) 11 und ein Paar Kabel 12 auf, die jeweils mit den Anzeigegeräten 20 der CCD-Kamera 11 verbunden sind. Eine jede der CCD-Kameras 11 ist mit einem nicht gezeigten Linsensystem zur Bilderzeugung und Bildvergrößerung auf dem ladungsgekoppelten Bauelement (CCD) ausgestattet, wodurch sich ein vorbestimmter Konvergenzwinkel zwischen den CCD-Kameras ergibt.
  • Der Aufbau der stereoskopischen Anzeigevorrichtung 20 ist mit jenem in dem oben beschriebenen Endoskop identisch, und das Paar von Kabeln 12 ist mit den Flüssigkristallanzeigeeinrichtungen 2L und 2R innerhalb des Anzeigegeräts 20p verbunden, um dadurch gleichermaßen die Bilder für das rechte und das linke Auge wiederzugeben.
  • Wie weiter oben beschrieben, kann gemäß der vorliegenden Erfindung die stereoskopische Anzeigevorrichtung geschaffen werden, welche es jedermann ermöglicht, das stereoskopische Sehen auszuführen, welche selbst bei einer Verwendung über einen längeren Zeitraum hinweg zu keiner übermäßigen Ermüdung führt, und welche geringe Abmessungen aufweist. Die vorangehende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgte zu Veranschaulichungs- und Beschreibungszwecken. Sie ist nicht als erschöpfende Beschreibung gedacht und soll die Erfindung auch nicht auf die präzise, offenbarte Form einschränken, und es sind im Lichte der obigen Lehre zahlreiche Modifikationen und Variationen möglich bzw. können diese aus der Ausübung der Erfindung gewonnen werden. Die Ausführungsformen wurden ausgewählt und beschrie ben, um die Grundprinzipien der Erfindung und deren praktische Anwendung zu erklären, so dass der Fachmann in der Lage ist, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und mit verschiedenen Modifikationen zu verwenden, die für den konkret erwogenen Verwendungszweck geeignet sind. Der Umfang der Erfindung soll durch die der vorliegenden Beschreibung beigefügten Patentansprüche definiert sein.

Claims (8)

  1. Stereoskopische Anzeigevorrichtung (20) der am Kopf befestigten Art, die umfasst: zwei Flüssigkristalleinrichtungen (2R, 2L) zum Anzeigen von Bildern für ein rechtes bzw. linkes Auge eines Betrachters von einer Bildquelle; einen Halbspiegel (3), auf den Bilder für das rechte bzw. linke Auge von den zwei Flüssigkristalleinrichtungen (2R, 2L) mit einer Parallaxe für stereoskopisches Sehen als stereoskopisches Bild projiziert werden; und zwei Polarisatoren (22R, 22L) für das rechte bzw. linke Auge, die zwischen dem Halbspiegel (3) und dem rechten bzw. linken Auge des Betrachters angeordnet sind; wobei der Halbspiegel (3) dazu dient, das Bildlicht von einer der zwei Flüssigkristalleinrichtungen (2R, 2L) zu transmittieren und das Bildlicht von der anderen der zwei Flüssigkristalleinrichtungen (2R, 2L) zu reflektieren, so dass das transmittierte Bildlicht und das reflektierte Bildlicht durch den Halbspiegel (3) kombiniert und zu den zwei Polarisatoren (22R, 22L) geführt wird; wobei die zwei Polarisatoren (22R, 22L) für das rechte bzw. linke Auge das kombinierte Bildlicht empfangen und das kombinierte Bildlicht für das rechte bzw. linke Auge trennen, wobei einer der Polarisatoren (22R, 22L) das transmittierte Bildlicht in dem kombinierten Bildlicht ausschließt und es dem reflektierten Bildlicht ermöglicht, hindurchzugelangen, und der andere Polarisator das reflektierte Bildlicht in dem kombinierten Bild ausschließt und es dem transmittierten Bildlicht ermöglicht, hindurchzugelangen, und die getrennten Bildlichter an das rechte bzw. linke Auge des Betrachters gesendet werden, um das stereoskopische Sehen zu erzielen; wobei die durch die zwei Flüssigkristalleinrichtungen (2R, 2L) angezeigten Bilder aus polarisiertem Licht gebildet sind, und wobei jede der Flüssigkristalleinrichtungen (2R, 2L) unter Verwendung von Polarisation Pixel zur Bildanzeige steuert und derart angeordnet ist, dass sie Polarisationsebenen der polarisierten Lichter aufweist, die in einem Winkel von 45° in Bezug auf die Seiten des Halbspiegels (3) angeordnet sind, wenn sie auf den Halbspiegel projiziert werden, wobei das transmittierte Licht in einer der Polarisationsebenen auftritt und das reflektierte Licht, das aufgrund der Reflexion durch den Halbspiegel in Bezug auf das transmittierte Licht orthogonal polarisiert ist, in der anderen Polarisationsebene auftritt; wobei die Flüssigkristalleinrichtungen (2R, 2L), der Halbspiegel (3) und die Polarisatoren (22R, 22L) in ein Gehäuse (1) eingepasst sind; und wobei das Gehäuse (1) eine Schauöffnung (23) mit einer Haube (24) aufweist und der Betrachter das stereoskopische Sehen ausführen kann, während er Entfernungen zwischen den Polarisatoren (22R, 22L) in dem Gehäuse (1) und den jeweiligen Augen des Betrachters durch Drücken des Umfelds der Augen gegen die Haube (24) konstant hält.
  2. Stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art nach Anspruch 1, wobei die Polarisatoren (22R, 22L) für das rechte bzw. linke Auge in Bildstrahlengängen fest angeordnet sind.
  3. Stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (1) ein Tragemittel (25) zum Tragen des Gehäuses (1) am Kopf des Betrachters aufweist.
  4. Stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art nach Anspruch 1, die ferner eine Linse (4) oder einen Spiegel (4M) umfasst, die bzw. der die durch die jeweiligen Bildlichter erzeugten Bilder, welche durch die Polarisatoren (22R, 22L) hindurchgelangt sind, in virtuelle Bilder für das rechte bzw. linke Auge umwandeln.
  5. Stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art nach Anspruch 1, die ferner eine einzelne Linse (4) und einen einzelnen Spiegel (4M) für sowohl das rechte als auch das linke Auge umfasst.
  6. Stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art nach Anspruch 1, wobei der Halbspiegel (3) derart angeordnet ist, dass die in den Bildern für das rechte bzw. linke Auge enthaltenen gemeinsamen Bilder, die auf dem Halbspiegel (3) angezeigt werden, miteinander deckungsgleich sind.
  7. Endoskop, das umfasst: eine Videokamera, die Bilder für das rechte bzw. linke Auge mit einer Parallaxe für stereoskopisches Sehen aufnimmt; und eine stereoskopische Anzeigevorrichtung (20) der am Kopf befestigten Art, welche die Bilder für das rechte bzw. linke Auge, die von der Videokamera geliefert werden, wiedergibt, um ein stereoskopisches Sehen auszuführen; wobei die stereoskopische Anzeigevorrichtung (20) der am Kopf befestigten Art nach Anspruch 1 als stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art verwendet wird.
  8. Mikroskop, das umfasst: eine Videokamera (11), welche Bilder für das rechte bzw. linke Auge mit einer Parallaxe für stereoskopisches Sehen aufnimmt; und eine stereoskopische Anzeigevorrichtung (20) der am Kopf befestigten Art, welche die Bilder für das rechte bzw. linke Auge, die von der Videokamera (11) geliefert werden, wiedergibt, um ein stereoskopisches Sehen auszuführen; wobei die stereoskopische Anzeigevorrichtung (20) der am Kopf befestigten Art nach Anspruch 1 als stereoskopische Anzeigevorrichtung der am Kopf befestigten Art verwendet wird.
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