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DE60132164T2 - Kombinierte Antriebvorrichtung durch Flüssigkeitsdruck - Google Patents

Kombinierte Antriebvorrichtung durch Flüssigkeitsdruck Download PDF

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Publication number
DE60132164T2
DE60132164T2 DE60132164T DE60132164T DE60132164T2 DE 60132164 T2 DE60132164 T2 DE 60132164T2 DE 60132164 T DE60132164 T DE 60132164T DE 60132164 T DE60132164 T DE 60132164T DE 60132164 T2 DE60132164 T2 DE 60132164T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluid pressure
circuit breaker
fluid
driving
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60132164T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60132164D1 (de
Inventor
Hirokazu Yokohama-shi Takagi
Yoshikata Hachiouji-Shi Kobayashi
Fumio Yokohama-Shi Nakajima
Tsutomu Yokohama-Shi Tanaka
Masaharu Yokohama-Shi Shimizu
Akio Yokohama-Shi Kobayashi
Hiroshi Yokohama-Shi Furuta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Toshiba Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Toshiba Corp filed Critical Toshiba Corp
Publication of DE60132164D1 publication Critical patent/DE60132164D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60132164T2 publication Critical patent/DE60132164T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/34Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator hydraulic
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/008Pedestal mounted switch gear combinations

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fluiddruckantriebsvorrichtung zum Schalten eines Kontakts einer gasisolierten Schalteinrichtung und insbesondere eine Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs zum Antreiben eines Stromunterbrechers und eines Trennschalters.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • In den letzten Jahren wurde eine gasisolierte Schalteinrichtung vorwiegend in Schalteinrichtungen für elektrischen Strom verwendet. Die gasisolierte Schalteinrichtung ist so konstruiert, dass viele Schalter in einem Metallgehäusebehälter angeordnet sind, der mit einem isolierenden Gas gefüllt ist. Es wurden verschiedene Arten von Schalteinrichtungen vorgeschlagen, wie z. B. solche, bei denen ein gasisolierter Trennschalter zwischen einem Starkstromunterbrecher und jedweden zwei Sammelschienenleitern, zwischen zwei Sammelschienenleitern, zwischen dem Starkstromunterbrecher und einem Erdungskontakt oder zwischen dem Starkstromunterbrecher und einem Leistungsübertragungssystem angeordnet ist.
  • Die typische herkömmliche gasisolierte Schalteinrichtung wurde im US-Patent Nr. 5,841,087 beschrieben und ein Trennschalter der gasisolierten Schalteinrichtung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 14 und die 15 beschrieben. Die 14 ist eine Schnittvorderansicht, die einen herkömmlichen gasisolierten Trennschalter zeigt, und die 15 ist eine Schnittseitenansicht entlang einer Linie B-B von 14.
  • Wie es in der 14 gezeigt ist, ist ein Trennschalter 200 in einem Erdungsmetallbehälter 201 aufgenommen, der mit einem isolierenden Gas, wie z. B. SF6-Gas, gefüllt ist. Ein oberer Abschnitt des Erdungsmetallbehälters 201 ist mit einem ersten und einem zweiten Befestigungsflansch 203 und 204 ausgebildet und eine erste stationäre Elektrode 205 ist mittels eines isolierenden Abstandshalters an dem ersten Befestigungsflansch 203 fixiert. Entsprechend ist eine zweite stationäre Elektrode 206 an dem zweiten Befestigungsflansch 204 fixiert. Insbesondere sind diese stationären Elektroden 205 und 206 in einem Zustand fixiert, in dem sie elektrisch von dem Erdungsmetallbehälter 201 isoliert sind.
  • Ferner ist, wie es in der 15 gezeigt ist, ein unterer Abschnitt des Erdungsmetallbehälters 201 mit einem dritten Befestigungsflansch 208 ausgebildet und ein Seitenabschnitt davon ist mit einem vierten Befestigungsflansch 209 ausgebildet. Eine dritte stationäre Elektrode 210, die elektrisch mit dem Erdungsmetallbehälter 201 verbunden ist, ist an dem dritten Befestigungsflansch 208 fixiert, und eine metallische Abdeckung 211 ist an dem vierten Befestigungsflansch 209 angebracht. Ein hohler isolierender Zylinder 212, der sich in die Richtung des Erdungsmetallbehälters 201 erstreckt, ist an der Abdeckung 211 fixiert, und eine Antriebswelle 213 ist in einen hohlen Abschnitt des isolierenden Zylinders 212 eingesetzt. Die Antriebswelle 213 erstreckt sich von dem Äußeren des Erdungsmetallbehälters 201 in dessen Inneres und dringt durch die Abdeckung 211 hindurch, während das isolierende Gas luftdicht gehalten wird.
  • In der 14 und der 15 ist eine erste bis dritte zylindrische bewegbare Elektrode 215 bis 217 einzeln mit der ersten bis dritten stationären Elektrode 205, 206 und 210 so gepaart, dass ein erster bis dritter Kontakt 218 bis 220 gebildet wird. Ferner sind die bewegbaren Elektroden 215 bis 217 durch Anlegen eines Stroms mittels eines Gleitkontakts (nicht gezeigt) und einen Abschirmelementbehälter 222 elektrisch mit einem Stromanschluss 223 verbunden.
  • Der Stromanschluss 223 ist mit einer anderen Schaltvorrichtung, z. B. einem Stromunterbrecher, verbunden. Ein Hauptsammelschienenleiter ist mit der stationären Elektrode verbindbar, die von dem Erdungsmetallbehälter 201 isoliert ist, d. h. der ersten und der zweiten stationären Elektrode 205 und 206. Folglich üben der erste und der zweite Kontakt 218 und 219 eine Funktion als Sammelschienenleiter- oder Hauptsammelschienenleiterauswahl-Trennschalter aus.
  • Ferner weist die dritte stationäre Elektrode 210, die mit dem Erdungsmetallbehälter 201 kurzgeschlossen ist, ein Erdungspotenzial auf; daher wirkt der dritte Kontakt 220 als Erdungssystem.
  • Ferner ist ein Getriebe 225 zur Durchführung eines Schaltvorgangs der Kontakte 218 bis 220 in dem Metallbehälter 222 aufgenommen. Das Getriebe 225 umfasst eine erste bis dritte Nocke 226, 230 und 233 und einen ersten bis sechsten Hebel 227, 228, 231, 232, 234 und 235. Insbesondere ist die erste Nocke 226 mit der ersten bewegbaren Elektrode 215 verbunden und der erste und der zweite Hebel 227 und 228 sind so angeordnet, dass die erste Nocke 226 dazwischen gehalten wird. Die zweite Nocke 230 ist mit der zweiten bewegbaren Elekt rode 216 verbunden und der dritte und der vierte Hebel 231 und 232 sind so angeordnet, dass sie die zweite Nocke 230 zwischen diesen halten. Die dritte Nocke 233 ist mit der dritten bewegbaren Elektrode 217 verbunden und der fünfte und der sechste Hebel 234 und 235 sind so angeordnet, dass die dritte Nocke 233 zwischen diesen gehalten wird.
  • Ferner treibt das Getriebe 225 drei bewegbare Elektroden an, d. h. eine erste bis dritte bewegbare Elektrode 215 bis 217, so dass die gepaarten ersten bis dritten stationären Elektroden 205, 206 und 210 getrennt und geschlossen werden, und führt dadurch den Schaltvorgang des ersten bis dritten Kontakts 218 bis 220 durch.
  • Die erste bewegbare Elektrode 215 ist mit der ersten Nocke 226 verbunden und die gepaarten ersten und zweiten Hebel 227 und 228 sind an der Antriebswelle 213 in Winkeln, die voneinander verschieden sind, fixiert, so dass eine Drehbewegung der Antriebswelle 213 in eine Hin- und Herbewegung umgewandelt wird. Ferner sind die Hebel 227 und 228 der ersten Nocke 226 an ihrem distalen Endabschnitt einzeln mit einem Stift ausgestattet. Beide Seiten der ersten Nocke 226 sind mit einer kreisförmigen Bogenrille ausgebildet und der Stift von jedem distalen Ende der Hebel 227 und 228 ist verschiebbar in die vorstehend genannte Rille eingesetzt.
  • Die erste Nocke 226, die in der vorstehend beschriebenen Weise konstruiert ist, wirkt als Nockenmechanismus zum Umwandeln einer Drehantriebskraft der Antriebswelle 213 in eine lineare Hin- und Herbewegung. Daher wandelt die erste Nocke 226 eine Drehantriebskraft der Antriebswelle 213 in eine lineare Hin- und Herbewegung um und überträgt sie dann auf die erste bewegbare Elektrode 215. Wenn die Drehantriebskraft auf die erste bewegbare Elektrode 215 übertragen wird, führt die erste bewegbare Elektrode 215 eine lineare Hin- und Herbewegung aus, so dass ein Schaltvorgang des ersten Kontakts 218 durchgeführt wird.
  • In diesem Fall ist die erste Nocke 226 mit einem dünnen und langen Schlitz 236 (wie es in der 14 gezeigt ist) mit einer Breite ausgebildet, die derart ist, dass die Antriebswelle 213 durch diesen hindurchtreten kann. Die Antriebswelle 213 tritt durch den Schlitz 236 hindurch und dadurch übt diese eine Funktion als Drehachse für die lineare Hin- und Herbewegung der ersten Nocke 226 aus.
  • Andererseits umfassen die zweite und die dritte bewegbare Elektrode 216 und 217 den gleichen Nockenmechanismus wie die vorstehend genannte erste bewegbare Elektrode 215 und führen die gleiche lineare Hin- und Herbewegung aus.
  • Das Getriebe 225 wird gedreht, wenn eine Antriebskraft von einem Betätigungsmechanismusabschnitt (nicht gezeigt), der an der Außenseite des Erdungsmetallbehälters 201 in der Antriebswelle 213 des Trennschalters 200 angeordnet ist, auf die Antriebswelle 213 übertragen wird. Der vorstehend genannte Betriebsmechanismusabschnitt und das Getriebe 225 bilden ein Antriebssystem zum Schalten und Antreiben des ersten bis dritten Kontakts 218 bis 220.
  • In der herkömmlichen Antriebsvorrichtung werden der erste bis dritte Kontakt 218 bis 220 durch das Antriebssystem, welches den Betriebsmechanismusabschnitt und das Getriebe 225 umfasst, geschalten und angetrieben. Insbesondere wenn der Betriebsmechanismusabschnitt angetrieben wird, wird die Antriebswelle 213 des Getriebes 225 durch Aufnehmen der Antriebskraft gedreht und dann werden der erste Hebel 227 bis zum sechsten Hebel 235 mit der Drehung gedreht.
  • Dann bewegt sich jeder distale Stift der sich drehenden ersten und zweiten Hebel 227 und 228 entlang der Nockenrille der ersten Nocke 226. Entsprechend bewegt sich jeder distale Stift der sich drehenden dritten und vierten Hebel 231 und 232 entlang der Nockenrille der zweiten Nocke 230 und ferner bewegt sich jeder Stift der sich drehenden fünften und sechsten Hebel 234 und 235 entlang der Nockenrille der dritten Nocke 233.
  • Der erste Hebel 227 bis zum sechsten Hebel 235 und die erste Nocke 226 bis zur dritten Nocke 233 wirken zusammen und dadurch ist es möglich, die Drehbewegung der Antriebswelle 213 in eine lineare Hin- und Herbewegung umzuwandeln. Die Drehantriebskraft der Antriebswelle 213, die so umgewandelt worden ist, wird auf die erste bis dritte bewegbare Elektrode 215 bis 217 übertragen.
  • Durch die so übertragene Antriebskraft bewegt sich die erste bewegbare Elektrode 215 in der axialen Richtung, so dass ein Schaltvorgang des ersten Kontakts 218 durchgeführt wird. Entsprechend bewegt sich die zweite bewegbare Elektrode 216 in der axialen Richtung, so dass ein Schaltvorgang des zweiten Kontakts 219 durchgeführt wird, und ferner bewegt sich die dritte bewegbare Elektrode 217 in der axialen Richtung, so dass ein Schaltvorgang des dritten Kontakts 220 durchgeführt wird.
  • Das Getriebe 225, das in den Trennschalter einbezogen worden ist, wurde vorstehend beschrieben. In der herkömmlichen Antriebsvorrichtung ist jedoch die Antriebsvorrichtung für einen Stromunterbrecher erforderlich, der außerhalb der Figur vorliegt. Folglich besteht ein Bedarf zur Bereitstellung einer unabhängigen Antriebsvorrichtung für jeden Kontakt von Vor richtungen, wie z. B. einem Trennschalter und einem Stromunterbrecher; als Ergebnis wurde die Antriebsvorrichtung groß ausgebildet. Aus diesem Grund wird die gasisolierte Schalteinrichtung zwangsläufig groß ausgebildet. Insbesondere sind in dem vorstehend beschriebenen Getriebe 225 eine Nocke und zwei Hebel bezüglich einer bewegbaren Elektrode erforderlich; als Ergebnis wird die Anzahl der Komponenten erhöht. Ferner wird die Anzahl der Komponenten erhöht; als Ergebnis wird die Struktur kompliziert und die Zusammenbaukosten bei der Herstellung werden hoch; daher ist dies wirtschaftlich nachteilig.
  • Wenn darüber hinaus die Anzahl der Komponenten erhöht wird, wird die Vorrichtungskonfiguration kompliziert und ferner muss der Raum zur Aufnahme des Getriebes 225 erweitert werden. Insbesondere sind der Metallbehälter 222 zur Aufnahme des Getriebes 225 und des Erdungsmetallbehälters 201 des Trennschalters 200 groß ausgebildet; als Ergebnis sind die Antriebsvorrichtung und die gasisolierte Schalteinrichtung ebenfalls groß ausgebildet. Wenn die Vorrichtung groß ausgebildet wird, sind die Kosten hoch; daher ist dies wirtschaftlich nachteilig.
  • Darüber hinaus ist es bei der Antriebsvorrichtung extrem wichtig, die Zuverlässigkeit des Betriebs sicherzustellen. Um folglich die Zuverlässigkeit des Betriebs sicherzustellen, besteht ein Bedarf zum Zusammenbauen der komplizierten Vorrichtung mit einer hohen Genauigkeit. Wenn jedoch die Anzahl der Komponenten erhöht wird, wird die Konfiguration der Vorrichtung kompliziert, und ferner wird die Arbeit zum Zusammenbauen der Antriebsvorrichtung kompliziert; als Ergebnis wird die Arbeitseffizienz vermindert. Ferner wird im Betrieb, der Wartung und der Inspektion in dem Fall, bei dem die Konfiguration der Vorrichtung kompliziert ist, die Arbeit des Zerlegens für eine Wartung und Inspektion kompliziert; als Ergebnis besteht die Möglichkeit einer Verminderung der Betriebs-, Wartungs- und Inspektionsleistung, wenn die Vorrichtung in der Praxis im Gebrauch ist.
  • US 4,365,126 beschreibt einen Gas-Stromunterbrecher mit einer Hauptunterbrechungseinheit und einer Schließwiderstandsvorrichtung. Die Schließwiderstandsvorrichtung wirkt dahingehend, einen erzeugten Stromstoß zu unterdrücken und wird vor der Hauptunterbrechungseinheit geschlossen. Ferner ist eine zweiseitige Anordnung der Hauptunterbrechungseinheit und der Schließwiderstandsvorrichtung beschrieben, um dadurch den Kreis an zwei Punkten zu unterbrechen. Die bewegbare Seite der Kontakte ist durch einen einzelnen Stab innerhalb eines Trägerisolators gekoppelt, wobei ein Ende davon mit einem Betriebsmechanismus verbunden ist, der unterhalb angeordnet ist. Gemäß der Bewegung des Stabs bewegen sich die Kontakte oder werden geschlossen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die Probleme des Standes der Technik gemacht. Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs bereitzustellen, die eine kleine Integration und eine Vereinfachung erreichen kann, während eine hohe Zuverlässigkeit des Betriebs sichergestellt wird, und die einen Schalter aufweist, der in einer kompakten Größe ausgebildet ist.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs, die eine hervorragende Zusammenbau-, Betriebs-, Wartungs- und Inspektionsleistung aufweist.
  • Diese Aufgaben werden durch die Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs, wie sie in Anspruch 1 definiert ist, gelöst. Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Ansicht, die eine Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 2 ist eine vergrößerte Vorderansicht, welche die Umgebung des mechanischen Kastens in der ersten Ausführungsform zeigt,
  • 3 ist eine Draufsicht, die das Innere des mechanischen Kastens zeigt, wenn dieser von einem Trägerporzellanrohr aus, das in der 2 gezeigt wird, betrachtet wird,
  • 4 ist eine Ansicht, die schematisch einen Fluiddruckkreis der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 5 ist eine Ansicht, die schematisch einen Fluiddruckkreis der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 6 ist eine Ansicht, die eine Konfiguration der Hauptteile der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 7 ist eine Ansicht, die partiell eine Konfiguration der Hauptteile der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 8 ist eine Ansicht, die partiell eine Konfiguration der Hauptteile der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 9 ist eine Schnittvorderansicht, die eine Konfiguration einer Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 10 ist eine Schnittseitenansicht, die eine Konfiguration einer Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 11A und 11B sind einzeln eine Schnittvorderansicht und eine Seitenansicht, die eine Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen,
  • 12 ist eine Ansicht, die schematisch einen Fluiddruckkreis einer Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 13 ist eine Ansicht, die einen Fluiddruckkreis, der eine Hilfsfluiddruckquelle umfasst, in der achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 14 ist eine Schnittvorderansicht, die einen Trennschalter einer herkömmlichen gasisolierten Schalteinrichtung für elektrischen Strom zeigt, und
  • 15 ist eine Seitenansicht entlang einer Linie B-B der herkömmlichen gasisolierten Schalteinrichtung für elektrischen Strom, die in der 14 gezeigt ist.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Erste Ausführungsform
  • Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 beschrieben.
  • Die 1 ist eine Ansicht, die eine Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs oder hydraulische Antriebsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs wird auf einen Isolierschalter 1 angewandt, der als gasisolierte Schalteinrichtung verwendet wird. Der Isolierschalter 1 kann Verbindungen zwischen zwei von einer Mehrzahl von jedweden gewünschten Systemkomponenten erzeugen oder diese Verbindungen trennen. Der Isolierschalter 1 wird eingesetzt, um eine elektrische Übertragungsleitung oder eine Starkstromleitung von 100 MV bis 500 MV, mehr bevorzugt von 100 MV bis 300 MV zu schalten und anzusteuern.
  • Der Isolierschalter 1 umfasst eine Mehrzahl, d. h. drei Aufnahmeporzellanrohre 2, 2a und 2b, die mit einem isolierenden Gas, wie z. B. SF6 oder gasförmigem Stickstoff, gefüllt sind. Diese Aufnahmeporzellanrohre 2, 2a und 2b sind einzeln aus einem isolierenden Material, wie z. B. einem Isolator, ausgebildet und sind in einem Zustand fixiert und gehalten, bei dem sie an einem Metallbehälter oder einem Gehäuse 3, das als Hauptkörpergehäuse verwendet wird, das aus einem leitenden Metallmaterial, wie z. B. Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, ausgebildet ist, angebracht sind. In diesem Fall sind diese Aufnahmeporzellanrohre 2, 2a und 2b an dem Metallbehälter 3 in einem vorgegebenen Winkel angebracht. Von diesen Aufnahmeporzellanrohren 2, 2a und 2b nimmt das Porzellanrohr 2 einen Kontakt 6 eines Stromunterbrechers 5 auf, während die anderen Aufnahmeporzellanrohre 2a und 2b einen ersten und einen zweiten Kontakt 8a und 8b von Trennschaltern 7a bzw. 7b aufnehmen. Die Kontakte 6, 8a und 8b, die in den Aufnahmeporzellanrohren 2, 2a und 2b aufgenommen sind, sind aus stationären Elektroden oder fixierten Schaltelementen 9, 9a und 9b zusammengesetzt, die an dem distalen Endabschnitt der Aufnahmeporzellanrohre 2, 2a und 2b und den bewegbaren Elektroden oder bewegbaren Schaltelementen 10, 10a bzw. 10b fixiert sind. Diese bewegba ren Elektroden 10, 10a und 10b sind einzeln so aufgenommen, dass sie frei von den stationären Schließelektroden 9, 9a und 9b getrennt werden und diese schließen.
  • Andererseits ist der Metallbehälter 3 an einem oberen Endabschnitt eines hohlen Trägerporzellanrohrs 11 angebracht und ein isolierendes Gas ist zwischen dem Behälter 3 und dem Trägerporzellanrohr 11 eingeschlossen. Der untere Endabschnitt des Trägerporzellanrohrs 11 ist mit einem mechanischen Kasten 12, wie z. B. einem Getriebe, ausgestattet. Das Getriebe 12 ist mit einer Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 ausgestattet, die von dem Fluiddruck eines Arbeitsfluids, wie z. B. eines Arbeitsmineralöls (MIL 5606), das eine geringe Viskositätsänderung bezogen auf die Temperatur aufweist, angetrieben wird.
  • Ferner nimmt das Trägerporzellanrohr 11 isolierte Betätigungsstäbe 14, 14a und 14b auf, die durch die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 angetrieben werden. Diese Betätigungsstäbe 14, 14a und 14b, die aus einem faserverstärkten Material, wie z. B. einem glasfaserverstärkten Material oder einem faserverstärkten Verbundmaterial, ausgebildet sind, schalten die Kontakte 6, 8a und 8b mittels Verbindungsmechanismusabschnitten 15, 15a bzw. 15b, die in dem Metallbehälter aufgenommen sind. Der Verbindungsmechanismusabschnitt 15, 15a und 15b bildet einen Betätigungskraftübertragungsmechanismus, der einen Dreibindermechanismus oder Verbindungsmechanismus umfasst. Das Bezugszeichen 19 in der 1 ist eine isolierte Führungshülse, in der die bewegbare Elektrode 10 des Stromunterbrechers 5 frei verschiebbar ist.
  • Die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs ist so aufgebaut, wie es in der 2 und der 3 gezeigt ist. Die 2 ist eine vergrößerte Vorderansicht, die den mechanischen Kasten 12 der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs zeigt, und die 3 ist eine Draufsicht, die das Innere des mechanischen Kastens 12 zeigt, wenn dieser von der Seite eines Trägerporzellanrohrs 11 her betrachtet wird.
  • Wie es in der 2 und der 3 gezeigt ist, ist die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 in dem mechanischen Kasten 12 aufgenommen. Ferner umfasst die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16, der den Schaltkontakt 6 des Stromunterbrechers 5 steuert, und Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte oder -vorrichtungen 17 und 18, die das Schalten der Kontakte 8a und 8b von zwei Trennschaltern 7a und 7b steuern. Die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 ist derart konstruiert, dass diese Fluiddruckbetätigungsabschnitte 16 bis 18 kombiniert und integriert zusammen gebaut sind. Die hydraulische Betätigungsvorrichtung 13 ist auf einem Kastendeckel 12a des mechanischen Kastens 12 so montiert oder gestützt, dass deren Zusammenbau einfach ist.
  • Der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 wird in dem mechanischen Kasten 12 aufgenommen und wird dann an einem Kastendeckel 12a des mechanischen Kastens 12 mittels eines Befestigungsrahmens 20 fixiert. Ferner umfasst der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 einen Fluiddruckzylinder 22, ein Fluiddrucksteuerventil 23, einen Akkumulator 24, eine Pumpe 25, eine Hydraulik- oder Fluiddrucküberwachungseinrichtung 26 und einen Niederdrucktank 27. Insbesondere treibt der Fluiddruckzylinder 22 den Kontakt 6 des Stromunterbrechers 5 an und das Fluiddrucksteuerventil 23 steuert ein Arbeitsfluid zum Antreiben des Fluiddruckzylinders 22, wie z. B. einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung. Der Akkumulator 24 speichert stets ein Arbeitsfluid, wie z. B. ein Arbeitsmineralöl, bei dem es sich um ein Hochdruckarbeitsfluid für den Fluiddruckzylinder 22 handelt, und die Pumpe 25 erzeugt ein Hochdruckarbeitsfluid. Die Fluiddrucküberwachungsvorrichtung 26 überwacht den Druck eines Hochdruckarbeitsfluids und der Niederdrucktank 27 speichert ein Niederdruckfluid.
  • Der Fluiddruckzylinder 22 des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 ist in einem dreieckigen Blockverteiler 30 ausgebildet. An der Außenoberfläche des Verteilers 30 sind das Fluiddrucksteuerventil 23, der Hydraulikakkumulator 24, die Pumpe 25, der Niederdrucktank 27 und die Fluiddrucküberwachungseinrichtung 26, die abnehmbar sind, angebracht.
  • Ferner ist ein Fluiddruckkolben 32 verschiebbar in dem Fluiddruckzylinder 22 aufgenommen und eine Kolbenstange 33 ist als Betätigungsstab an dem Fluiddruckkolben 32 fixiert. Die Kolbenstange 33 ist mit einem Antriebs- bzw. Ansteuerstab 34 verbunden. Der Antriebsstab 34 dringt durch einen Dichtungsabschnitt 35 hindurch, der ein isolierendes Gas einschließt, und wird dann mit dem isolierenden Betätigungsstab 14 verbunden.
  • Andererseits sind die Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 an dem Kastendeckel 12a des mechanischen Kastens 12 mittels Befestigungsrahmen 20a bzw. 20b fixiert. Ferner umfassen die Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 Fluiddruckzylinder 37 bzw. 38 und Fluiddrucksteuerventile 39 bzw. 40. Insbesondere schalten die Fluiddruckzylinder 37 und 38 die Kontakte 8a und 8b von zwei Trennschaltern 7a bzw. 7b. Die Fluiddrucksteuerventile 39 und 40 steuern ein Arbeitsfluid zum Betätigen der Fluiddruckzylinder 37 bzw. 38.
  • Die Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 nutzen die folgenden Elemente, die dem Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 gemeinsam sind. Die Elemente sind der Akkumulator 24, der stets ein Hochdruckarbeitsfluid für die Fluiddruckzylinder 37 und 38 steuert, die Pumpe 25, die ein Hochdruckarbeitsfluid bereitstellt, die Fluiddrucküberwachungseinrichtung 26, die den Druck des Hochdruckarbeitsfluids überwacht, und der Niederdrucktank 27, der ein Niederdruckfluid speichert.
  • Die Fluiddrucksteuerventile 39 und 40 sind an den Verteilern 30a und 30b der entsprechenden Fluiddruckzylinder 37 bzw. 38 angebracht, und mit dem Verteiler 30 der Seite des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 verbunden. Die Fluiddruckkolben 32a und 32b sind verschiebbar in den Fluiddruckzylindern 37 bzw. 38 aufgenommen. Die Fluiddruckkolben 32a und 32b sind mit Kolbenstangen 33a bzw. 33b als Betätigungsstab ausgestattet. Diese Kolbenstangen 33a und 33b sind mit Antriebsstäben 34a bzw. 34b verbunden. Die Antriebsstäbe 34a und 34b dringen durch Dichtungsabschnitte 35a und 35b hindurch, die ein isolierendes Gas einschließen und werden dann mit den isolierten Betätigungsstäben 14a bzw. 14b verbunden.
  • Die 4 ist eine schematische Ansicht, die eine Konfiguration eines Fluiddruckkreises des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 und der Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 zeigt, welche die Fluiddruckantriebsvorrichtung 13 bilden.
  • Als erstes wird nachstehend die Konfiguration eines Fluiddruckkreises des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 beschrieben. Der Fluiddruckzylinder 22 ist mit einer ersten Zylinderkammer 43, die eine Kammer zum Öffnen des Kontakts 6 bildet, an einer Kolbenstange 33 des Fluiddruckkolbens 32 ausgebildet, und mit einer zweiten Zylinderkammer 44 an der Seite gegenüber der Kolbenstange 33 ausgebildet. Die erste Zylinderkammer 43 des Fluiddruckzylinders 22 steht mit dem Akkumulator 24 mittels eines Hochdruckfluiddurchgangs 45, der in dem Verteiler 30 ausgebildet ist, in Verbindung, und steht ferner mit dem Fluiddrucksteuerventil 23 mittels des Hochdruckfluiddurchgangs 45 in Verbindung. Die zweite Zylinderkammer 44 des Fluiddruckzylinders 22 steht mit dem Fluiddrucksteuerventil 23 in Verbindung.
  • Das Fluiddrucksteuerventil 23 weist einen Richtungssteuerventilkörper 46 des Spulenventiltyps zum Ändern der Fluiddurchgänge auf, wobei es mit einer Steueröffnung 47, einer Fluidzuführungsöffnung 48 und einer Fluidaustragsöffnung 49 ausgebildet ist. Der Richtungssteuerventilkörper 46 wird durch eine elektromagnetische Öffnungsspule 50 und eine elektromagnetische Schließspule 51 betätigt, so dass er frei verschiebbar ist. Ferner schaltet der Richtungssteuerventilkörper 46 selektiv die Steueröffnung 47 in die Fluidzuführungsöffnung 48 oder die Austragsöffnung 49. Die Steueröffnung 47 speist ein Hochdruckarbeitsfluid in die zweite Zylinderkammer 44 des Fluiddruckzylinders 22 ein und trägt das Hochdruckarbeitsfluid aus dieser aus. Die Fluidzuführungsöffnung 48 steht stets mit dem Akkumulator 24 und der ersten Zylinderkammer 43 des Fluiddruckzylinders 22 mittels des Hochdruckfluiddurchgangs 45 in Verbindung.
  • Andererseits ist die Fluidaustragsöffnung 49 stets mit dem Niederdrucktank 55 mittels des Niederdruckfluiddurchgangs 54 verbunden, der in dem Verteiler 30 ausgebildet ist. Die elektromagnetische Öffnungsspule 50 und die elektromagnetische Schließspule 51 stellen eine elektromagnetische Kraft zum Verschieben des Richtungssteuerventilkörpers 46 bereit, so dass der Fluiddurchgang des Richtungssteuerventils 23 geschalten wird.
  • Der Akkumulator 24 ist mit einem Akkumulatorkolben 57 ausgestattet, der frei darin verschiebbar ist. Eine Seite des Akkumulatorkolbens 57, z. B. eine Rückseitenkammer 58, ist mit einem Hochdruckstickstoffgas oder dergleichen gefüllt, und dessen andere Seite ist mit einer Kammer für akkumuliertes Fluid 59 zum Speichern eines Hochdruckarbeitsfluids, wie z. B. eines Arbeitsmineralöls, ausgebildet. Ferner ist der Akkumulator 24 direkt mit dem Verteiler 30 verbunden und somit integriert konstruiert. Die Speicherkammer 59 steht stets mit der ersten Zylinderkammer 43 des Fluiddruckzylinders 22 mittels des Hochdruckfluiddurchgangs 45 in Verbindung.
  • Die Pumpe 25 ist an dem Verteiler 30 mittels eines Aufnahmegehäuses 60 angebracht und wird von einem Motor (nicht gezeigt) angetrieben. Eine Auslassöffnung 61 und eine Einlassöffnung 62 der Pumpe 25 stehen mit dem Hochdruckfluiddurchgang 45 bzw. dem Niederdruckfluiddurchgang 54 in Verbindung.
  • Der Niederdrucktank 27 ist so angebracht, dass er einen Teil der Seite des Verteilers 30 bedeckt. Ein Öffnungsabschnitt des Niederdrucktanks 27 steht mit dem Niederdruckfluiddurchgang 54 des Verteilers 30 in Verbindung.
  • Als nächstes wird die Konfiguration des Fluiddruckkreises der Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 beschrieben. Die Fluiddruckzylinder 37 und 38 und die Fluiddrucksteuerventile 39 und 40 weisen im Wesentlichen die gleiche Konfiguration wie der Fluiddruckzylinder 22 und das Fluiddrucksteuerventil 23 des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 auf. Die Fluiddruckzylinder 37 und 38 sind an den Verteilerblöcken 30a und 30b bereitgestellt, die sich von dem Verteiler 30 erstrecken. In diesem Fall sind die Fluiddruckkolben 32a und 32b einzeln in den Fluiddruckzylindern 37 und 38 so aufgenommen, dass sie frei verschiebbar sind. Die Kolbenstangen 33a und 33b der Fluiddruckkolben 32a und 32b sind mit ersten Zylinderkammern 43a bzw. 43b ausgebildet. Die Seiten gegenüber den Kolbenstangen 33a und 33b sind einzeln mit den zweiten Zylinderkammern 44a und 44b ausgestattet.
  • Die ersten Zylinderkammern 43a und 43b der Fluiddruckzylinder 37 und 38 stehen mit dem Akkumulator 24 und den Fluiddrucksteuerventilen 39 und 40 mittels der Hochdruckfluiddurchgänge 45a bzw. 45b, die in den Verteilerblöcken 30a bzw. 30b ausgebildet sind, in Verbindung. Ferner stehen die zweiten Zylinderkammern 44a und 44b der Fluiddruckzylinder 37 und 38 mit den Fluiddrucksteuerventilen 39 bzw. 40 in Verbindung.
  • Die Fluiddruckzylinder 37 und 38 sind mit Steueröffnungen 47a und 47b, Fluidzuführungsöffnungen 48a und 48b bzw. Fluidaustragsöffnungen 49a und 49b ausgestattet. Insbesondere speisen die Steueröffnungen 47a, 47b ein Hochdruckarbeitsfluid selektiv in die zweiten Zylinderkammern 44a und 44b der Fluiddruckzylinder 37 bzw. 38 ein und tragen das Hochdruckarbeitsfluid aus diesen aus. Die Fluidzuführungsöffnungen 48a und 48b stehen mit dem Akkumulator 24 und den ersten Zylinderkammern 43a und 43b der Fluiddruckzylinder 37 und 38 mittels der Hochdruckfluiddurchgänge 45a bzw. 45b in Verbindung. Die Fluidaustragsöffnungen 49a und 49b sind mit dem Niederdrucktank 27 mittels der Niederdruckfluiddurchgänge 30a und 30b, die in den Verteilerblöcken 30a bzw. 30b ausgebildet sind, verbunden.
  • Ferner sind die Fluiddruckzylinder 37 und 38 mit Steuerventilen 39 bzw. 40 zum Ändern der Fluiddurchgänge ausgestattet. Die Richtungssteuerventilkörper 46a und 46b der Steuerventile 39 und 40 schalten die Steueröffnungen 47a und 47b selektiv in die Fluidzuführungsöffnungen 48a und 48b oder die Fluidaustragsöffnungen 49a bzw. 49b. Ferner werden die Richtungssteuerventilkörper 46a und 46b durch eine elektromagnetische Kraft von elektromagnetischen Öffnungsspulen 50a und 50b bzw. von elektromagnetischen Schließspulen 51a und 51b angesteuert. In der 4 bezeichnet das Bezugszeichen 52 Doppelsammelschienenleiter eines Stromübertragungssystems, das einen ersten Sammelschienenleiter 52a und einen zweiten Sammelschienenleiter 52b, wie z. B. einen Hauptsammelschienenleiter, umfasst, und das Bezugszeichen 53 bezeichnet eine elektrische Übertragungsleitung oder Starkstromleitung. Die elektrische Übertragungsleitung 53 ist elektrisch mit beiden Sammelschienenleitern 52a und 53a, wie z. B. einem Hauptsammelschienenleiter, durch eine erste Starkstromleitung 53a und eine zweite Starkstromleitung 53b verbunden.
  • Die bewegbare Elektrode oder das bewegbare Schaltelement 10 des Stromunterbrechers 5 ist an einem oberen Ende eines Metallelektrodenstabs 55 fixiert, der verschiebbar auf einem Elektrodenanschluss 56 gestützt ist. Der Elektrodenanschluss 56 ist elektrisch mit zwei Elektrodenanschlüssen 56a und 56b der Trennschalter 7a und 7b mittels des Metallgehäuses 3 verbunden. Die Elektrodenanschlüsse 56a und 56b, die verschiebbare Metallelektrodenstäbe 55a und 55b stützen, sind in einer gasdichten Weise an dem Metallbehälter oder -gehäuse 3 fixiert. Die Metallelektrodenstäbe 55a und 55b weisen die bewegbaren Elektroden oder bewegbaren Schaltkontakte 10a und 10b an deren Oberseite auf. Daher sind die bewegbaren Schaltelemente 10, 10a und 10b elektrisch miteinander verbunden und untere Enden der Elektrodenstäbe 55, 55a und 55b sind mechanisch mit den mechanischen Verbindungsabschnitten (Vorrichtungen) 15, 15a bzw. 15b verbunden.
  • Es folgt eine Beschreibung des Betriebs der Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs.
  • Die 4 zeigt einen Zustand, bei dem ein Strom an den Kontakt 6 des Stromunterbrechers 5 des Isolierschalters 1 sowie die Kontakte 8a und 8b der Trennschalter 7a und 7b angelegt wird. Insbesondere zeigt die 4 einen Zustand, bei dem diese Kontakte 6, 8a und 8b durch den Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 und die Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 geschalten wird.
  • Die Kammer für akkumuliertes Fluid 59 des Akkumulators 24 des Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 wird unter Verwendung des Drucks von Stickstoffgas, das den Akkumulatorkolben 57 drückt, akkumuliert. Ein Hochdruckarbeitsfluid von dem Akkumulator 24 wirkt mittels des Hochdruckfluiddurchgangs 45 stets auf die erste Zylinderkammer 43 des Stromunterbrecher-Fluiddruckzylinders 22. In diesem Fall wirkt das Hochdruckarbeitsfluid auf die Oberfläche des Fluiddruckkolbens 32 in der ersten Zylinderkammer 43 und die Fläche wird als S1 angesetzt. Ferner wird die Kraft, die auf den Fluiddruckkolben 32 wirkt, als F1 angesetzt. Entsprechend wirkt das Hochdruckarbeitsfluid auf die Trennschalter-Fluiddruckzylinder 37 und 38.
  • Zu diesem Zeitpunkt stehen in dem Fluiddrucksteuerventil 23 die Fluidzuführungsöffnung 48 und die Steueröffnung 47 durch den Richtungssteuerventilkörper 46 miteinander in Verbindung; daher wirkt das Hochdruckarbeitsfluid (ein Fluid wie z. B. ein Hochdruckarbeitsöl) auf die zweite Zylinderkammer 44 des Stromunterbrecher-Fluiddruckzylinders 22. In diesem Fall wirkt das Hochdruckarbeitsfluid auf die Oberfläche des Fluiddruckkolbens 32 in der zweiten Zylinderkammer 44 und die Fläche wird als S1 angesetzt. Ferner wird die Kraft, die auf den Fluiddruckkolben 32 wirkt, als F2 angesetzt.
  • In der Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs ist die Beziehung der Wirkungsfläche des Fluiddruckzylinders 22 zu dem Fluiddruckkolben 32 S1 < S2. Daher ist die Kraft, die auf den Fluiddruckkolben 32 wirkt, F1 < F2. Insbesondere wird der Fluiddruckkolben 32 von der zweiten Fluiddruckkammer 44 nach oben geschoben und dann in einer Einschaltposition gehalten, wie es in der 4 gezeigt ist.
  • Entsprechend stehen in den Fluiddrucksteuerventilen 39 und 40 die Fluidzuführungsöffnungen 48a, 48b und die Steueröffnung 47a, 47b durch die Richtungssteuerventilkörper 46a und 46b miteinander in Verbindung; daher werden die Fluiddruckkolben 32a und 32b in einer Einschaltposition gehalten, wie es in der 4 gezeigt ist.
  • Wie es vorstehend beschrieben worden ist, liegen in der Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs alle Fluiddruckzylinder 22, 37 und 38 in einem Einschaltzustand vor. In dem Fall, bei dem der Stromunterbrecher 5 und die Trennschalter 7a und 7b ausgehend von dem vorstehend genannten Zustand geöffnet werden, d. h. ausgehend von dem Einschaltzustand, wie er in der 4 gezeigt ist, wird der folgende Vorgang durchgeführt.
  • In dem Fall der Durchführung eines Unterbrechungsvorgangs zum Öffnen des Kontakts 6 des Stromunterbrechers 5 wird der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 betrieben. Wenn ein Strom an die elektromagnetische Öffnungsspule 50 des Fluiddrucksteuerventils 23 angelegt wird, wird die elektromagnetische Spule 50 angeregt, so dass der Richtungssteuerventilkörper 46 in der 4 zur linken Seite bewegt wird. Dann führt der Richtungssteuerventilkörper 46 einen Fluiddurchgangsschaltvorgang derart aus, dass die Steueröffnung 47 und die Fluidaustragsöffnung 49 miteinander in Verbindung stehen. Daher wird das Hochdruckarbeitsfluid der zweiten Zylinderkammer 44 des Fluiddruckzylinders 22 von der Steueröffnung 47 zu der Fluidaustragsöffnung 49 bewegt. Aus diesem Grund wird der Fluiddruck der zweiten Zylinderkammer 44 vermindert; als Ergebnis weist die Kraft, die auf den Fluiddruckkolben 62 wirkt, die Beziehung F1 > F2 auf. Die auf das Hochdruckarbeitsfluid, das in der ersten Zylinderkammer 43 wirkt, wirkende Kraft F1 treibt den Fluiddruckkolben 32 an, so dass der Kontakt 6 des Stromunterbrechers 5, der mit der Kolbenstange 33 verbunden ist, zwangsweise geöffnet wird. Während dieses Unterbrechungsvorgangs wird ein ausgetragenes Fluid von der zweiten Zylinderkammer 44 des Fluiddruckzylinders 22 mittels des Niederdruckfluiddurchgangs 54 in dem Niederdrucktank 27 gesammelt.
  • Andererseits wird in dem Fall des Schließens des Kontakts 6 des Stromunterbrechers 5, d. h. des Durchführens eines Einschalt- oder Schließvorgangs in dem Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 ein Strom an die elektromagnetische Schließspule 51 des Fluiddrucksteuerventils 23 angelegt. Wenn die elektromagnetische Spule 51 angeregt wird, wird der Steuerventilkörper zur rechten Seite in der 4 bewegt und dann führt der Richtungssteuerventilkörper 46 einen umgekehrten Schaltvorgang aus. Dadurch wird die Fluidaustragsöffnung 49 geschlossen und die Fluidzuführungsöffnung 48 und die Steueröffnung 47 stehen miteinander in Verbindung. Als Ergebnis wird ein Hochdrucksteuerfluid der zweiten Zylinderkammer 44 des Fluiddruckzylinders 22 zugeführt und die auf den Fluiddruckzylinder 32 wirkende Kraft weist die Beziehung F1 < F2 auf. Daher treibt das Hochdruckarbeitsfluid der zweiten Zylinderkammer 44 den Fluiddruckkolben 32 so an, dass der Kolben 32 nach oben geschoben wird und dadurch wird der Kontakt 6 des Stromunterbrechers 5, der mit der Kolbenstange 33 verbunden ist, geschlossen.
  • Durch die vorstehend beschriebenen Unterbrechungs- und Einschaltvorgänge des Stromunterbrechers 5 wird das Hochdruckarbeitsfluid des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 verbraucht und dann wird der Fluiddruck der Kammer für akkumuliertes Fluid 58 des Akkumulators 24 vermindert. In diesem Fall wird jedoch das ausgetragene Fluid, das in dem Niederdrucktank 27 gesammelt worden ist, von der Auslassöffnung 61 zurück zu der Kammer für akkumuliertes Fluid 59 des Akkumulators 24 geführt und daher steigt der Fluidinnendruck der Kammer für akkumuliertes Fluid 59 erneut an.
  • Ferner wird in dem Fall der Durchführung einer Inspektion für die elektrischen Geräte und Vorrichtungen der Kontakt 6 des Stromunterbrechers 5 geöffnet und danach ist es möglich, den ersten Kontakt 8a und/oder den zweiten Kontakt 8b der Trennschalter 7a und 7b zu öffnen. Folglich kann der Schaltvorgang des ersten und des zweiten Kontakts 8a und 8b der Trennschalter 7a und 7b in der gleichen Weise wie in dem Fall des Stromunterbrechers 5 durchgeführt werden und ferner können diese unabhängig voneinander durchgeführt werden. Insbesondere wird in dem Unterbrechungszustand des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungssystems 16 in dem Fall des Unterbrechens nur des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungssystems 17 ein Signal an die elektromagnetische Öffnungsspule 50a des Fluiddrucksteuerventils 39 abgegeben. Dadurch wird der Richtungssteuerventilkörper 46a betätigt und dadurch wird der Fluiddruck der zweiten Zylinderkammer 44a des Fluiddruckzylinders 37 vermindert. Das Hochdruckarbeitsfluid wirkt in der ersten Zylinderkammer 43a. Aus diesem Grund wird der Fluiddruckkolben 32a angetrieben, so dass der erste Kontakt 8a geöffnet wird. Umgekehrt wird der Einschaltvorgang oder der Schließvorgang in der gleichen Weise wie bei dem Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 durchgeführt.
  • Ferner wird der Schalt- oder Schließvorgang des zweiten Kontakts 8b des Trennschalters 7b in der gleichen Weise wie bei dem Trennschalter 7a durchgeführt.
  • Mit dem Isolierschalter 1, auf den die Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs angewandt wird, können die folgenden Effekte erhalten werden.
  • Es ist möglich, die Kontakte 8a und 8b der Trennschalter 7a und 7b gemäß dem gleichen Fluiddruckantriebsverfahren wie dem Antriebsverfahren zum Schalten des Kontakts 6 des Stromunterbrechers 5 zu schalten. Daher kann die Fluiddruckantriebsvorrichtung integriert kombiniert werden und die Fluiddruckbetätigungsabschnitte 16 bis 18 der Fluiddruckantriebsvorrichtung können gemeinsam verwendet werden, und sie kann miniaturisiert werden.
  • Ferner wird das vorstehend genannte Fluiddruckansteuerverfahren eingesetzt und dadurch ist eine hohe Ausgangsleistung einfach möglich und die Fluiddruckzylinder 37 und 38 der Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 und die Fluiddrucksteuerventile 39 und 40 können in einer kompakten Größe ausgebildet werden; daher ist es möglich, eine bevorzugte Zuverlässigkeit des Betriebs sicherzustellen. Insbesondere ist es selbst in dem Fall, bei dem ein Bedarf zum Sperren eines Schleifenstroms bezüglich der Trennschalter 7a und 7b beim Schalten einer elektrischen Übertragungsleitung 53a und 53b besteht, möglich, eine hohe Schaltgeschwindigkeit der Kontakte 8a und 8b leicht zu erreichen und die Isolierwiederherstellungseigenschaften zwischen den Kontakten 8a und 8b zu verbessern.
  • Ferner sind die Verbindungsmechanismusabschnitte 14, 14a und 14b in dem Metallbehälter 3 aufgenommen und die isolierten Betätigungsstäbe 15, 15a und 15b sind in dem Trägerporzellanrohr 11 aufgenommen; daher ist es möglich, die Porzellanrohre 2, 2a und 2b selbst dann kompakt zu machen, wenn sie in dem Metallbehälter 3 installiert sind. Als Ergebnis können drei Aufnahmeporzellanrohre 2, 2a und 2b an einem einzelnen Metallbehälter angebracht werden. Dadurch kann der Isolierschalter 1 mit dem Stromunterbrecher 5 und zwei Trennschaltern 7a und 7b miniaturisiert werden. Darüber hinaus ist es möglich, den Metallbehälter 3, der die Verbindungsmechanismusabschnitte 14, 14a und 14b aufnimmt, klein zu machen, und eine Miniaturisierung und eine kompakte Größe können erreicht werden; daher ist es möglich, dazu beizutragen, dass der Isolierschalter 1 kompakt gemacht wird, und die Kosten stark zu senken.
  • Ferner nutzen in der Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 und die Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 den Akkumulator 24, die Pumpe 25, den Niederdrucktank 27 und die Fluiddrucküberwachungseinrichtung 26 gemeinsam. Daher dient dies zur weiteren integrierten Kombination der Fluiddruckantriebsvorrichtung und es ist zur Verminderung der Anzahl von Komponenten und zur Vereinfachung effektiv. Darüber hinaus ist das Element, das an dem Verteiler 30 auf dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 angebracht ist, entfernbar; Daher ist die Zerlegearbeit für eine Inspektion einfach und die Wartung und die Inspektion können verbessert werden.
  • Zweite Ausführungsform
  • Die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 5 beschrieben. In diesem Fall werden entsprechende Bezugszeichen zur Bezeichnung von Komponenten verwendet, welche die gleiche Funktion wie in der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform aufweisen, und die Details werden weggelassen.
  • Die in dieser zweiten Ausführungsform gezeigte Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs weist die folgenden Merkmale auf. Insbesondere sind in einer Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13A der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 und die Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 mit den Fluiddruckrohren 67 bzw. 68 verbunden. Mit anderen Worten: Die Fluiddruckzylinder 37 und 38 zum Antreiben der Trennschalter 7a und 7b und der Fluiddrucksteuerventile 39 und 40 sind in einem Zustand angeordnet, in dem sie von dem Verteiler 30 getrennt sind, der in dem Fluiddruckzylinder 22 zum Antreiben des Stromunterbrechers ausgebildet ist.
  • In diesem Fall stehen die ersten Zylinderkammern 43a und 43b der Fluiddruckzylinder 37 und 38 mit dem Akkumulator 24 über das Hochdruckrohr 67 zusammen mit den Fluidzuführungsöffnungen 48a und 48b der Fluiddrucksteuerventile 39 bzw. 40 in Verbindung. Gleichzeitig sind die Fluidaustragsöffnungen 49a und 49b der Fluiddrucksteuerventile 39 bzw. 40 mit dem Niederdrucktank 27 über das Niederdruckrohr 68 verbunden. Die in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebaute Fluiddruckantriebsvorrichtung weist die gleichen Vorgänge und die gleiche Funktion wie in der ersten Ausführungsform auf und unterscheidet sich diesbezüglich nicht von dieser; daher werden die Details weggelassen.
  • In der in dieser zweiten Ausführungsform gezeigten Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs können die Fluiddruckbetätigungsabschnitte 16 bis 18 der Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 frei angeordnet werden. Darüber hinaus können in der gleichen Weise wie in der vorstehenden ersten Ausführungsform diese Fluiddruckbetätigungsabschnitte 16 bis 18 den Fluiddruckakkumulator 24, die Pumpe 25 und den Niederdrucktank 27 gemeinsam nutzen. Daher ist es möglich, eine Gestaltung zur Raumeinsparung, Miniaturisierung und Vereinfachung der Fluiddruckantriebsvorrichtung zu erreichen. Insbesondere ist gemäß der Ausführung einer Mehrzahl von Kontakten, an denen Strom angelegt ist, der Übertragungsleitung 53, welche die gasisolierte Schalteinrichtung bildet, ein Teil oder die Gesamtheit der Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 an einer Position entfernt von dem Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 angeordnet. In diesem Fall sind die Fluiddruckrohre 67 und 68 aus einem flexiblen Rohr ausgebildet, wie z. B. einem flexiblen Schlauch, und dann werden die flexiblen Rohre 67 und 68 lediglich verbunden, und dadurch ist es möglich, die sehr effektive Ausführung der Fluiddruckantriebsvorrichtung zu erhalten.
  • Dritte Ausführungsform
  • Die dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 6 beschrieben Die in dieser dritten Ausführungsform gezeigte Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs weist eine Verbesserung der Positionshaltefunktion des ersten Kontakts 8a des in der 1 gezeigten Trennschalters 7a auf. In der vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsform besteht die Möglichkeit, dass der Schaltzustand des Trennschalterkontakts 8a durch den folgenden Einfluss variiert wird. Insbesondere fällt der Fluiddruck des Hochdruckarbeitsfluids für eine Inspektion ab und der Kontakt 8a nimmt das Gewicht des Fluiddruckkolbens 32a und den Gasdruck auf, wenn der Fluiddruckverlust durch das Austreten einer großen Fluidmenge verursacht wird. Im Hinblick auf die vorstehend genannten Umstände ist aus Sicherheitsgründen die Positionshaltefunktion des ersten Kontakts 8a des Trennschalters 7a verbessert, so dass der Schaltzustand des Trennschalterkontakts 8a nicht variiert wird.
  • Eine in der 6 gezeigte Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs umfasst einen Kolbenhaltemechanismus 70 zum Halten eines Einschaltzustands des Fluiddruckkolbens 32a. In diesem Fall ist die Konfiguration, die von dem Kolbenhaltemechanismus 70 ver schieden ist, mit derjenigen der ersten und der zweiten Ausführungsform identisch; daher sind entsprechende Bezugszeichen angegeben und die Details sind weggelassen.
  • In der 6 ist der Fluiddruckkolben 32a, der in dem Fluiddruckzylinder 37 gleitet, mit einer Umfangsrille 72 bei einem Abschnitt mit kleinem Durchmesser der ersten Zylinderkammer 43a ausgebildet, und ein Betätigungsstab zum Halten einer Einschaltposition, d. h. ein Sperrstift 73, ist in die Umfangsrille 72 eingepasst. Der Sperrstift 73 ist in einem Sperrkolben 76 bereitgestellt, der verschiebbar an einem Haltezylinder 75 des Kolbenhaltemechanismus 70 angebracht ist. Der Sperrkolben 76 wird durch ein elastisches Element gedrückt, das an dessen Rückseite bereitgestellt ist, wie z. B. eine Feder 77; andererseits wird das Hochdruckarbeitsfluid von dem Akkumulator 24 (vgl. die 4) einer Zylinderkammer 78 gegenüber dem Sperrkolben 76 zugeführt.
  • Im Normalbetrieb wird der Sperrkolben 76 durch das Hochdruckarbeitsfluid gegen einen Federdruck der Feder 77 in die Zylinderkammer gedrückt und dann wird der Sperrstift 73 in einer Rückzugsposition gehalten; daher hat der Sperrstift 73 keinen Kontakt mit der Umfangsrille 72 des Fluiddruckkolbens 32a. Wenn jedoch der Fluiddruck des Hochdruckarbeitsfluids verloren geht, wird der Sperrkolben 76 durch die Federkraft der Feder 77 vorgeschoben und dann wird der distale Endabschnitt des Sperrstifts 73 in die Umfangsrille 72 des Fluiddruckkolbens 32a eingepasst und liegt danach an diesem an. Dadurch wird der Fluiddruckkolben 32a an der Einschaltposition gehalten. Ferner wird der Kontakt 8a (vgl. die 4), der mit dem Fluiddruckkolben 32a im Eingriff ist, in einem geschlossenen Zustand gehalten.
  • Andererseits ist in der Unterbrechungsposition (offene Position) des Fluiddruckkolbens 32a ein Kolbenhaltemechanismus (nicht gezeigt) des Fluiddruckkolbens 32a in der gleichen Weise, wie es vorstehend beschrieben worden ist, bereitgestellt, und dadurch ist es möglich, den Fluiddruckkolben 32a in der offenen Position zu halten.
  • In der 6 wurde der Trennschalter 7a als ein Beispiel beschrieben. Der gleiche Kolbenhaltemechanismus ist auf die Fluiddruckkolben 32b und 32 des Trennschalters 7b und des Stromunterbrechers 5 anwendbar.
  • Gemäß dieser dritten Ausführungsform ist es selbst dann, wenn der Fluiddruck der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs verloren geht, möglich, den Schaltzustand des Kontakts 8a des Trennschalters 7a sicher zu halten und die Zuverlässigkeit für die Sicherheit der Fluiddruckantriebsvorrichtung zu verbessern.
  • Vierte Ausführungsform
  • Die 7 ist eine Ansicht, die partiell eine Konfiguration von Hauptteilen der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • In dieser vierten Ausführungsform ist eine Verbesserung bei der Positionshaltefunktion des Kontakts 8a des Trennschalters 7a wie bei der vorstehenden dritten Ausführungsform ausgeführt.
  • Die in der 7 gezeigte Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs ist mit einem Kniehebelgelenkmechanismus 80 ausgestattet, der mit der Kolbenstange 33a oder dem Antriebsstab 34a des Fluiddruckkolbens 32a in Eingriff ist. In diesem Fall ist die Konfiguration, die von dem Kniehebelmechanismus 80 verschieden ist, mit derjenigen der ersten und der zweiten Ausführungsform identisch; daher werden entsprechende Bezugszeichen zugeordnet und die Details werden weggelassen.
  • Die Kniehebelvorrichtung 80 ist mit einem Trägerabschnitt 81 ausgestattet, der an dem Befestigungsrahmen 20a fixiert ist, der den Fluiddruckzylinder 37 stützt (vgl. die 4). Die Kniehebelvorrichtung 80 ist zwischen dem Trägerabschnitt 81 und einem Flansch 82 angeordnet, der integriert an dem Antriebsstab 34a bereitgestellt ist. Ferner umfasst der Kniehebelverbindungsmechanismus 80 einen Teleskopmechanismus oder einen verlängerbaren Stabmechanismus 83, der verlängerbar gehalten ist, und ein elastisches Element zum Drücken eines Betätigungsstabs 84 des verlängerbaren Stabmechanismus 83, wie z. B. eine Feder 85.
  • In der 7 wurde der Antriebsstab 34a des Trennschalters 7a als ein Beispiel beschrieben. Der gleiche Kniehebelmechanismus 80 ist auf die Fluiddruckkolben 34b des Trennschalters 7b und den Antriebsstab 34 des Stromunterbrechers 5 anwendbar.
  • Gemäß dieser vierten Ausführungsform ist es möglich, die Einschaltposition oder die Unterbrechungsposition des Fluiddruckkolbens 32a durch die Federkraft (Federbelastung) der Feder 85 ungeachtet des Fluiddrucks des Hochdruckarbeitsfluids sicher zu halten. Ferner ist es möglich, den Schaltzustand des Kontakts 8a von außen visuell zu bestätigen und folglich kann die Inspektion einfach durchgeführt werden.
  • Fünfte Ausführungsform
  • Die fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 8 beschrieben.
  • In dieser fünften Ausführungsform ist eine Verbesserung bei der Positionshaltefunktion des Kontakts 8a des Trennschalters 7a der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs wie bei der vorstehenden dritten und vierten Ausführungsform ausgeführt.
  • Die in der 8 gezeigte Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs ist mit einem Stabsperrmechanismus 88 ausgestattet, der den Antriebsstab 34a oder die Kolbenstange 33a in dem Einschalt- oder Unterbrechungszustand des Trennschalters 7a sperrt. In diesem Fall ist die Konfiguration, die von dem Stabsperrmechanismus 88 verschieden ist, mit derjenigen der ersten und der zweiten Ausführungsform identisch; daher werden entsprechende Bezugszeichen zugeordnet und die Details werden weggelassen.
  • Wie es in der 8 gezeigt ist, ist der Stabsperrmechanismus 88 in der folgenden Weise konstruiert. Insbesondere ist eine Klammer 89, die sich von dem Befestigungsrahmen 20a erstreckt, auf den Antriebsstab 34a gerichtet und die Klammer 89 und der Antriebsstab 34a sind einzeln mit Durchgangslöchern 90 und 91 ausgebildet. In diesem Fall sind diese Durchgangslöcher 90 und 91 so ausgebildet, dass sie in der Einschaltposition oder der Unterbrechungsposition des Fluiddruckkolbens 32a miteinander ausgerichtet sind (vgl. die 4). Wenn diese Durchgangslöcher 90 und 91 überlappen und miteinander ausgerichtet sind, wird ein Sperrstift 92 in diese Durchgangslöcher 90 und 91 eingesetzt, so dass der Antriebsstab 34a gesperrt wird, und dadurch kann der Fluiddruckkolben 32a in der Einschalt- oder Unterbrechungsposition gehalten werden.
  • In der 8 wurde der Antriebsstab 34a des Trennschalters 7a als ein Beispiel beschrieben. Der gleiche Stabsperrmechanismus ist auf den Fluiddruckkolben 34b des Trennschalters 7b und auf den Antriebsstab 34 des Stromunterbrechers 5 anwendbar.
  • Gemäß dieser fünften Ausführungsform wird der Stabsperrmechanismus 88 verwendet, d. h. der Sperrstift 92 wird in die ausgerichteten Durchgangslöcher 90 und 91 eingesetzt, und dadurch ist es möglich, die Position des Fluiddruckkolbens 32a sicher zu halten und die Position des Fluiddruckkolbens 32a manuell einfach zu halten. Ferner kann eine Inspektion einfach und visuell durchgeführt werden; daher ist es möglich, die Sicherheit und Zuverlässigkeit weiter zu verbessern.
  • Sechste Ausführungsform
  • Die 9 und die 10 zeigen eine Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Diese sechste Ausführungsform zeigt detailliert eine Konfiguration des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 (18). Die 9 ist eine Schnittvorderansicht, die eine Konfiguration des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 zeigt, und die 10 ist eine Schnittseitenansicht davon. Der andere Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt wird in der gleichen Weise wie vorstehend angewandt. In diesem Fall werden entsprechende Bezugszeichen verwendet, um Komponenten mit der gleichen Funktion wie in der ersten und der zweiten Ausführungsform zu bezeichnen, und die Details sind weggelassen.
  • In dem in der 9 gezeigten Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 sind der Fluiddruckzylinder 37, der den Fluiddruckkolben 32a verschiebbar aufnimmt, und eine Endseite eines konzentrischen äußeren Zylinders 95, der koaxial auf der Außenumfangsseite des Fluiddruckzylinders 37 angeordnet ist, in einen blockartigen Zylinderkopf 96 eingesetzt und werden dann daran fixiert. Der Zylinderkopf 96 stützt verschiebbar die Kolbenstange 33a, die sich von dem Fluiddruckkolben 32a erstreckt, und ist an dem Rahmen 20a des mechanischen Kastens 12 fixiert, wie es in der 2 gezeigt ist.
  • Ferner ist das Fluiddrucksteuerventil 39 oberhalb des Zylinderkopfs 96 bereitgestellt und das andere Ende des Außenzylinders 95 ist mit einem Stopfen 97 zum Einschließen eines Arbeitsfluids versehen. Eine im Wesentlichen konzentrische Zylinderstruktur ist durch den Fluiddruckzylinder 37 und den Außenzylinder 95 ausgebildet und ferner wird ein Spalt zwischen den vorstehend genannten Zylindern, d. h. ein ringförmiger Raum, als ein Steuerfluiddurchgang 98 verwendet, der das Fluiddrucksteuerventil 39 mit der zweiten Zylinderkammer 44a des Fluiddruckzylinders 37 verbindet. Die erste Zylinderkammer 43a des Fluiddruckzylinders 37 steht mit dem Fluiddrucksteuerventil 39 über einen Fluiddurchgang 99, der in dem Zylinderkopf 96 ausgebildet ist, in Verbindung.
  • Das Fluiddrucksteuerventil 39 umfasst einen Ventilblock 100, wie es in der 10 gezeigt ist. Der Ventilblock 100 umfasst eine Steueröffnung 47a, eine Fluidzuführungsöffnung 48a und eine Fluidaustragsöffnung 49.
  • Nachstehend ist eine Beschreibung jeder Funktion der Öffnungen angegeben, die in dem Fluiddrucksteuerventil 39 enthalten sind.
  • Insbesondere führt die Steueröffnung 47a ein Hochdruckarbeitsfluid der zweiten Zylinderkammer 44a des Fluiddruckzylinders 37, der mit dem Steuerfluiddurchgang 98 verbunden ist, selektiv zu oder trägt dieses selektiv aus. Die Fluidzuführungsöffnung 48a steht mit dem Akkumulator 24 und der ersten Zylinderkammer 43a des Fluiddruckzylinders 37 über den Hochdruckfluiddurchgang 45a in Verbindung. Die Fluidaustragsöffnung 49a ist mit dem Niederdrucktank 27 durch den Niederdruckfluiddurchgang 54a verbunden.
  • Ferner umfasst der Ventilblock 100 einen Richtungssteuerventilkörper 46a des Fluiddrucksteuerventils 39 zum selektiven Schalten der Steueröffnung 47a in die Fluidzuführungsöffnung 48a oder die Fluidaustragsöffnung 49a. Der Richtungssteuerventilkörper 46a führt den Öffnungsschaltvorgang in der folgenden Weise durch; insbesondere wird eine Schubstange 101 durch eine elektromagnetische Kraft der elektromagnetischen Öffnungsspule 50a und der elektromagnetischen Schließspule 51a, die auf beiden Seiten des Ventilblocks 100 angeordnet sind, angetrieben.
  • Andererseits ist das Fluiddrucksteuerventil 39 in den Zylinderkopf 96 so einbezogen, dass die Betätigungsachse des Richtungssteuerventilkörpers 46a und die Betätigungsachse des Fluiddruckkolbens 32a senkrecht zueinander sind.
  • Der Zylinderkopf 96 ist mit einem Kolbenhaltemechanismus 70 zum Halten eines Einschaltzustands des Fluiddruckkolbens 32a ausgestattet, wie es in der 6 gezeigt ist, die in der vorstehenden dritten Ausführungsform beschrieben worden ist.
  • Darüber hinaus ist der Fluiddruckkolben 32a an beiden Seiten davon mit einem Unterbrechungsdämpferkolben 102 und einem Einschaltdämpferkolben 103 ausgestattet. Nach dem Ende des Öffnungsvorgangs wird der Unterbrechungsdämpferkolben 102 in den Stopfen 97 eingepasst und dadurch wird eine Öffnungsdämpferkammer 104 gebildet. Wenn der Unterbrechungsdämpferkolben 102 in die Öffnungsdämpferkammer 104 eingesetzt wird, nimmt der Innendruck der Dämpferkammer 104 zu und dadurch wird der Fluiddruckkolben 32a gedämpft und dann gestoppt. Entsprechend wird nach dem Ende des Schließvorgangs der Einschaltdämpferkolben 103 in einen Teil des Zylinderkopfs 96 eingepasst und dadurch wird eine Schließdämpferkammer 105 gebildet, so dass der Fluiddruckkolben 32a sanft gestoppt wird.
  • Der in der vorstehend beschriebenen Weise konstruierte Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 (18) weist den gleichen Betrieb und die gleiche Funktion wie die vorstehenden Ausführungsformen auf; daher wird eine Erläuterung weggelassen.
  • Gemäß dieser sechsten Ausführungsform können die folgenden Effekte erhalten werden.
  • In dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 ist das Fluiddrucksteuerventil 39 in den Zylinderkopf 96 am oberen Endabschnitt des Betätigungsabschnitts einbezogen, so dass die Betätigungsachse des Richtungssteuerventils 46a und die Betätigungsachse des Fluiddruckkolbens 32a senkrecht zueinander sind. Daher besteht kein Bedarf für ein Anbringen von Strukturen, die von dem Stopfen 97 verschieden sind, um ein Arbeitsfluid in dem unteren Endabschnitt des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 einzuschließen; als Ergebnis dient dies dazu, eine einfache Struktur zu realisieren.
  • Ferner ist das Fluiddrucksteuerventil 39, das ein relativ hohes Gewicht aufweist, in einer Position nahe an dem Befestigungsrahmen 20a angeordnet, wobei es sich um einen oberen fixierten Punkt handelt. Daher wird selbst dann, wenn eine äußere Kraft, wie z. B. eine Schwingung durch den Betrieb des Fluiddrucksteuerventils 39 und eine Schwingung durch den Betrieb des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16, die eine relativ große Antriebskraft aufweisen, wirkt, keine übermäßige Schwingung in dem Fluiddruckzylinder 37 erzeugt. Als Ergebnis ist es möglich, eine Struktur mit einer hervorragenden Schwingungsbeständigkeit und -festigkeit bereitzustellen. Insbesondere ist der untere Endabschnitt des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 leicht, so dass er einfach in der horizontalen Richtung angebracht werden kann. Daher besteht keine Beschränkung bezüglich der Anbringungsrichtung und der Freiheitsgrad der Ausführung wird verbessert.
  • Ferner sind das Richtungssteuerventil 46a des Fluiddrucksteuerventils 39 und der Fluiddruckkolben 32a in deren Betätigungsrichtung senkrecht zueinander. Daher kann selbst dann, wenn eine äußere Kraft, wie z. B. eine Schwingung durch den Betrieb des Fluiddruckkolbens 32a und eine Schwingung durch den Betrieb des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16, die eine relativ große Antriebskraft aufweisen, auf die Betätigungsachse des Fluiddruckkolbens 32a wirkt, ein fehlerhafter Betrieb des Richtungssteuerventils 46a verhindert werden. Als Ergebnis ist es möglich, eine Struktur zu realisieren, die eine hervorragende Zuverlässigkeit aufweist.
  • Andererseits ist bei den Einschalt- und Unterbrechungsvorgängen des Fluiddruckkolbens 32a des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 der Fluiddurchgang zum Zufüh ren und Austragen eines Hochdruckarbeitsfluids zu der zweiten Zylinderkammer 44a des Fluiddruckzylinders 37 mittels des Fluiddrucksteuerventils 39 erforderlich. In dieser sechsten Ausführungsform wird durch den Fluiddruckzylinder 37 und den Außenzylinder 95, der derart koaxial bereitgestellt ist, dass er den Zylinder 37 bedeckt, eine Doppelzylinderstruktur gebildet, und dann wird ein Spalt zwischen zwei Zylindern als der Steuerfluiddurchgang 98 verwendet. Daher ist der Steuerfluiddurchgang 98 konzentrisch mit dem Fluiddruckzylinder 37 angeordnet; als Ergebnis ist dies vorteilhaft, um die Struktur zu vereinfachen und Raum einzusparen, und zwar verglichen mit dem Fall, bei dem der Steuerfluiddurchgang separat angeordnet ist.
  • Siebte Ausführungsform
  • Die 11 zeigt eine Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Diese siebte Ausführungsform betrifft eine detaillierte Struktur des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 (18) wie in der sechsten Ausführungsform.
  • Die 11(A) und die 11(B) sind einzeln eine Schnittvorderansicht und eine Seitenansicht, die den Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 zeigen, und in diesem Fall werden entsprechende Bezugszeichen verwendet, um Komponenten zu bezeichnen, welche die gleiche Funktion wie in der ersten und der zweiten Ausführungsform aufweisen, und die Details werden weggelassen.
  • In dem in der 11 gezeigten Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 ist der Fluiddruckkolben 32a verschiebbar in dem Fluiddruckzylinder 37 aufgenommen und der Außenzylinder 95 ist derart konzentrisch angeordnet, dass er die Außenumfangsseite des Fluiddruckzylinders 37 bedeckt. Ein Ende des Fluiddruckzylinders 37 und ein Ende des Außenzylinders 95 sind in den blockartigen Zylinderkopf 96 eingesetzt und fixiert. Der Zylinderkopf 96 ist an dem Befestigungsrahmen 20a des mechanischen Kastens 12 fixiert, wie es in der 2 gezeigt ist. Das andere Ende des Fluiddruckzylinders 37 und des Außenzylinders 95 ist mit dem Fluiddrucksteuerventil 39 ausgestattet und der Ventilblock 100 ist als Element zum Einschließen eines Arbeitsfluids angebracht.
  • Durch den Fluiddruckzylinder 37 und den Außenzylinder 95 wird eine Doppelzylinderstruktur gebildet und ein Spalt zwischen den zwei Zylindern wird als Hochdruckfluiddurchgang 110 verwendet, der mit dem Fluiddrucksteuerventil 39 und der ersten Zylinderkammer 43a des Fluiddruckzylinders 37 in Verbindung steht. Der Zylinderkopf 96 ist mit dem Kolbenhaltemechanismus 70 zum Halten eines Einschaltzustands des Fluiddruckkolbens 32a wie in der sechsten Ausführungsform ausgestattet.
  • Der Ventilblock 100 des Fluiddrucksteuerventils 39 umfasst die Fluidzuführungsöffnung 48a, die Fluidaustragsöffnung 49a und die Steueröffnung 47a wie in der vorstehenden sechsten Ausführungsform. Insbesondere ist die Fluidaustragsöffnung 49a mit dem Hochdruckfluiddurchgang 110 verbunden, der zwischen dem Doppelzylinderspalt ausgebildet ist, und die Steueröffnung 47a führt ein Hochdruckarbeitsfluid der zweiten Zylinderkammer 44a des Fluiddruckzylinders 37 selektiv zu und trägt es selektiv aus dieser aus. Ferner umfasst der Ventilblock den Richtungssteuerventilkörper 46a des Fluiddrucksteuerventils 39 zum selektiven Schalten der Steueröffnung 47a in die Fluidzuführungsöffnung 48a oder die Fluidaustragsöffnung 49a. Der Richtungssteuerventilkörper 46a wird mittels einer Schubstange 101 durch eine elektromagnetische Kraft der elektromagnetischen Öffnungsspule 50a und der elektromagnetischen Schließspule 51a, die auf beiden Seiten des Ventilblocks 100 angeordnet sind, angetrieben.
  • Das Fluiddrucksteuerventil 39 ist so angebracht, dass die Betätigungsachse des Richtungssteuerventilkörpers 46a und die Betätigungsachse des Fluiddruckkolbens 32a senkrecht zueinander sind. Die in der vorstehend beschriebenen Weise konstruierte Fluiddruckantriebsvorrichtung weist den gleichen Betrieb und die gleiche Funktion wie die vorstehenden Ausführungsformen auf; daher wird eine Erläuterung weggelassen.
  • Gemäß dieser sechsten Ausführungsform können die folgenden Effekte erhalten werden.
  • In dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 ist das Fluiddrucksteuerventil 39 an dem unteren Endabschnitt des Betätigungsabschnitts so montiert, dass die Betätigungsachse des Richtungssteuerventils 46a und die Betätigungsachse des Fluiddruckkolbens 32a senkrecht zueinander sind. Es gibt einen Bedarf zum Anbringen eines Elements zum Einschließen eines Arbeitsfluids in dem unteren Endabschnitt des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17. Der Ventilblock 100 des Fluiddrucksteuerventils 39 wird jedoch zusammen als das vorstehend genannte Element verwendet und dadurch wird die Anzahl der Komponenten vermindert und die Struktur kann vereinfacht werden. Darüber hinaus ist der Ventilblock 100 an dem zylindrischen Querschnitt des Außenzylinders 95 angeordnet; daher kann eine kompakte Gestaltung erreicht werden, ohne dass das Element in einer Radiusrichtung verlängert wird.
  • Ferner ist in dem Fall des Austragens eines Hochdruckarbeitsfluids aus der zweiten Zylinderkammer 44a des Fluiddruckzylinders 37 mittels des Fluiddrucksteuerventils 39 der Fluidweg kurz; daher ist der Druckverlust gering und der Öffnungsvorgang wird mit einer hohen Geschwindigkeit durchgeführt.
  • Ferner sind der Richtungssteuerventilkörper 46a des Fluiddrucksteuerventils 39 und der Fluiddruckkolben 32a in der Betätigungsrichtung senkrecht zueinander. Daher kann selbst dann, wenn eine äußere Kraft, wie z. B. eine Schwingung durch den Betrieb des Fluiddruckkolbens 32a und eine Schwingung durch den Betrieb des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16, der eine relativ große Antriebs- oder Betätigungskraft aufweist, die auf die Betätigungsachse des Fluiddruckkolbens 32a wirkt, ein fehlerhafter Betrieb des Richtungssteuerventilkörpers 46a verhindert werden. Als Ergebnis ist es möglich, eine Struktur mit einer hervorragenden Zuverlässigkeit zu realisieren.
  • Ferner verbindet der Hochdruckfluiddurchgang 110 die erste Zylinderkammer 43a des Fluiddruckzylinders 37, der an dem oberen Endabschnitt des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 positioniert ist, mit der Fluidzuführungsöffnung 48a des Fluiddrucksteuerventils 39, das an dem unteren Endabschnitt davon bereitgestellt ist. Der Hochdruckfluiddurchgang 110 wird aus dem Fluiddruckzylinder 37 und dem Außenzylinder 95, der derart konzentrisch bereitgestellt ist, dass er die Außenumfangsoberfläche des Zylinders 37 bedeckt, ausgebildet, und dann wird der Spalt zwischen der Doppelzylinderstruktur als ringförmiger Hochdruckfluiddurchgang 110 verwendet. In diesem Fall ist der Hochdruckfluiddurchgang 110 koaxial mit dem Fluiddruckzylinder 37 angeordnet; daher ist es vorteilhaft, die Struktur zu vereinfachen und verglichen mit dem Fall, bei dem der Fluiddurchgang separat angeordnet ist, Raum zu sparen.
  • Achte Ausführungsform
  • Die 12 und die 13 zeigen eine Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß einer achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Die 12 ist eine Ansicht, die schematisch einen Fluiddruckkreis der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs gemäß der achten Ausführungsform zeigt. Die in der achten Ausführungsform gezeigte Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs ist mit einem Verbindungselement ausgestattet, das mindestens ein oder mehrere Schaltventil(e) oder Absperrventil(e) aufweist. Das Verbindungselement ist auf halbem Weg der Hochdruck- und Niederdruckfluiddurchgänge angeordnet, die den Stromunterbrecher-Fluiddruckbetäti gungsabschnitt 16 und die Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 der Fluiddruckbetätigungsvorrichtung 13 verbindet. Bei der Erläuterung der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs werden entsprechende Bezugszeichen verwendet, um die gleichen Komponenten oder Teile, welche die gleiche Funktion wie die vorstehenden Ausführungsformen aufweisen, zu bezeichnen, und die Details werden weggelassen.
  • Die in der 12 gezeigte Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs ist in der folgenden Weise aufgebaut. Insbesondere sind wie bei der Fluiddruckantriebsvorrichtung der zweiten Ausführungsform der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16 und die Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitte 17 und 18 durch das Hochdruckrohr 67 und das Niederdruckrohr 68 verbunden und ferner sind auf halbem Weg Verbindungselemente 112a, 112b; 113a, 113b mit einem Absperrventil bereitgestellt. Das Hochdruckrohr 67 und das Niederdruckrohr 68 sind aus einem flexiblen Rohr, wie z. B. einem flexiblen Schlauch, ausgebildet. Das Verbindungselement 112a, das an dem Schlauchendabschnitt des Hochdruckrohrs 57 angebracht ist, und das Verbindungselement 112a, das an der Fluidzuführungsöffnung 48a des Fluiddrucksteuerventils 39 angebracht ist, sind auf einmal abnehmbar.
  • Gemäß dieser achten Ausführungsform zeigt sich der Effekt in dem Fall, bei dem der Fluiddruck der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs vermindert ist, und als Ergebnis gelangt die Antriebsvorrichtung in einen nicht-Betriebszustand.
  • Beispielsweise in dem Fall, bei dem eine Fluiddichtigkeit in dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 schlecht ist, ist es möglich, den Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17, der versagt hat, von dem Fluiddruckkreis zu trennen. Mit anderen Worten: Das Hochdruckrohr 67 und das Niederdruckrohr 68 werden beide von dem Fluiddrucksteuerventil 39 zusammen mit den Verbindungselementen 112a und 113a entfernt. In diesem Fall wird das Absperrventil an diesen Verbindungselementen 112a und 113a angebracht und dadurch ist es möglich, ein Fließen des Arbeitsfluids zur Außenseite zu verhindern und die Fluiddichtigkeit des Abschnitts aufrechtzuerhalten. Ferner ist es möglich, nur den Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 zu entfernen, um die Inspektion und die Reparaturarbeit durchzuführen, und um ihn durch eine neue Komponente zu ersetzen. Gegebenenfalls ist es möglich, den Betrieb des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 und des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 fortzusetzen, die nach wie vor eine bevorzugte Funktion aufweisen.
  • Andererseits zeigt die 13 einen Fluiddruckkreis in dem folgenden Fall. Insbesondere tritt in dem Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 16, dem Akkumulator 24 und der Pumpe 25 ein Versagen auf und die Verbindung mit dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17, 18 wird getrennt. Danach werden ein Hochdruckschlauch 116 und ein Niederdruckschlauch 117 einer Hilfsfluiddruckquelle 115 mit den Verbindungselementen 112a bzw. 113a des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 17 verbunden.
  • Wie es in der 13 gezeigt ist, ist die Hilfsfluiddruckquelle 115 von der Außenseite her verbunden und dadurch ist es möglich, den Fluiddruck der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs selbst dann wiederherzustellen, wenn in dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17, dem Akkumulator 24 und der Pumpe 25 ein Versagen auftritt.
  • Ferner umfasst die Hilfsfluiddruckquelle 115 mindestens eine elektrisch betriebene oder manuelle Pumpe 118. Gegebenenfalls können ein Hilfsakkumulator 120 und ein Hilfstank 121 hinzugefügt werden. Insbesondere in dem Fall des Öffnens des Trennschalters 7a liegt der Fall vor, bei dem ein Betrieb mit einer relativ hohen Geschwindigkeit für das Abschalten des Schleifenstroms erforderlich ist. Im Notfall besteht ein Bedarf für das vorherige Bereitstellen des Hilfsakkumulators 120, der eine bestimmte Menge des Hochdruckfluids speichert.
  • Anstelle des Verbindungselements kann selbst dann, wenn das Schaltventil verwendet wird, der gleiche Effekt, wie er vorstehend beschrieben worden ist, erhalten werden. Insbesondere ist in dem Fall des Schaltventils der Fluiddurchgang zum Verbinden des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts 16 mit dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt 17 nicht auf ein flexibles Rohr beschränkt und es kann sich um den Fluiddurchgang handeln, der in dem Block ausgebildet ist, wie es in der 4 gezeigt ist.
  • Gemäß dieser achten Ausführungsform kann der folgende Effekt selbst dann erhalten werden, wenn der Fluiddruck der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs vermindert ist, und als Ergebnis gelangt die Antriebsvorrichtung in einen nicht-Betriebszustand. Insbesondere ist es möglich, die Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs bereitzustellen, bei der verschiedene Arbeiten, wie z. B. eine Inspektion und Reparatur des Fluiddruckbetätigungsabschnitts, eine Austauscharbeit und eine Arbeit zur Wiederherstellung des Fluiddrucks, ohne Stoppen der Übertragungsleitung einfach durchgeführt werden können.
  • Andere Ausführungsformen
  • Die erste bis achte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurde vorstehend beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehenden Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise kann die Konfiguration, die in der dritten bis fünften Ausführungsform beschrieben worden ist, kombiniert und eingesetzt werden.
  • Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Sicherheit weiter zu verbessern. In den vorstehend genannten Ausführungsformen wurde der Isolierschalter 1 als Ziel beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist auf eine kleine Schalteinrichtung anwendbar, die den Kontakt des Stromunterbrechers und des Trennschalters in dem Metallbehälter und nicht dem Porzellanrohr aufnimmt, und der gleiche Betrieb und Effekt, wie sie vorstehend beschrieben worden sind, können erhalten werden.
  • Wie es aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird erfindungsgemäß in der Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs jeder Kontakt sowohl des Stromunterbrechers als auch der Trennschalter geschaltet und der Stromunterbrecher wird durch den Fluiddruckantrieb geschaltet und angetrieben. Dadurch ist es möglich, eine Schalteinrichtung bereitzustellen, bei der eine Miniaturisierung und Vereinfachung erreicht werden kann, während eine hohe Betriebszuverlässigkeit sichergestellt wird, und die bezüglich des Zusammenbaus, der Betätigbarkeit und der Inspektion hervorragend ist und die ferner eine kompakte Größe aufweist.

Claims (15)

  1. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs, umfassend: einen Metallbehälter (3), an dem ein hohler Trägerisolator (11) und eine Mehrzahl von hohlen Aufnahmeisolatoren (2, 2a, 2b) angebracht sind, wobei ein isolierendes Gas in dem Metallbehälter (3), dem hohlen Trägerisolator (11) und den hohlen Aufnahmeisolatoren (2, 2a, 2b) eingeschlossen ist, einen Stromunterbrecher (5) und Trennschalter (7a, 7b), die jeweils eine stationäre Elektrode (9, 9a, 9b), die in einem der hohlen Aufnahmeisolatoren (2, 2a, 2b) fixiert ist, und eine bewegbare Elektrode (10, 10a, 10b), die darin so angeordnet ist, dass sie von der stationären Elektrode (9, 9a, 9b) getrennt oder in Kontakt damit ist, aufweisen, wobei die stationäre Elektrode und die bewegbare Elektrode Kontakte (6, 8a, 8b) für die Trennschalter (7a, 7b) und den Stromunterbrecher (5) bilden, Isolierbetätigungsstäbe (14, 14a, 14b), die in dem hohlen Trägerisolator (11) angeordnet sind und betätigbar mit den bewegbaren Elektroden (10, 10a, 10b) des Stromunterbrechers (5) und den Trennschaltern (7a, 7b) verbunden sind, einen mechanischen Kasten (12), der an einem Ende des hohlen Trägerisolators (11) angeordnet ist, eine Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13), die in dem mechanischen Kasten (12) aufgenommen ist und durch Fluiddruck angesteuert wird, wobei die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) eine Mehrzahl von Fluiddruckzylindern (22, 37, 38), welche die Kontakte (6, 8a, 8b) des Stromunterbrechers (5) bzw. der Trennschalter (7a, 7b) schalten und ansteuern, eine Mehrzahl von Fluiddrucksteuerventilen (23, 39, 40) zum unabhängigen Ansteuern der Fluiddruckzylinder, einen Akkumulator (24) zum Speichern eines Hochdruckarbeitsfluids, das gemeinsam der Mehrzahl von Fluiddruckzylindern (22, 37, 38) und von Fluiddrucksteuerventilen (23, 39, 40) zugeführt wird, eine Pumpe (25) zum Zuführen des Hochdruckarbeitsfluids zu dem Akkumulator (24) und einen Niederdrucktank (27) zum Lagern eines Niederdruckfluids, das aus den Fluiddruckzylindern (22, 37, 38) ausgetragen wird, umfasst, und einen Verbindungsmechanismusabschnitt (15, 15a, 15b), der in dem Metallbehälter (3) so bereitgestellt ist, dass er betätigbar mit den Isolierbetätigungsstäben (14, 14a, 14b) verbunden ist, wobei eine Betätigungskraft der Fluiddruckbetätigungsvorrichtung durch die Isolierbetätigungsstäbe und den Verbindungsmechanismusabschnitt (15, 15a, 15b) so zu den bewegbaren Elektroden (10, 10a, 10b) des Stromunterbrechers (5) und der Trennschalter (7a, 7b) übertragen wird, dass jeder Kontakt des Stromunterbrechers und des Trennschalters geschaltet wird.
  2. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5), einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b), und einen Verteiler (30), der den Fluiddruckzylinder an dem Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt bildet, umfasst, wobei der Verteiler (30) entfernbar an dem Akkumulator (24), der Pumpe (25), dem Niederdrucktank (27) und dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt angebracht ist.
  3. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungs-abschnitt und der Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt mittels einer Fluidleitung miteinander verbunden sind.
  4. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung mit einem Kolbenhaltemechanismus (70), der die Position eines Fluiddruckkolbens, der in jedem der Fluiddruckzylinder (22, 37, 38) gleitet, hält, wenn das Hochdruckarbeitsfluid des Akkumulators (24) verloren geht.
  5. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Ansteuervorrichtung ferner einen Ansteuerstab, der sich von einem Fluiddruckkolben erstreckt und integriert mit einem Flansch fixiert ist, einen erweiterbaren Stabmechanismus zum erweiternden Verbinden eines Trägerelements, das in dem mechanischen Kasten (12) fixiert ist, mit dem Flansch, und ein elastisches Element zum elastischen Halten einer Position des Fluiddruckkolbens durch einen Betätigungsstab des erweiterbaren Stabmechanismus umfasst.
  6. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei welcher der Ansteuerstab, der sich von dem Fluiddruckkolben erstreckt, und eine Trägerkonsole, die in dem mechanischen Kasten (12) fixiert ist, einzeln mit einem Anbringungsloch ausgebildet sind, die miteinander ausgerichtet sind, und ein Verriegelungsstift in die ausgerichteten Anbringungslöcher eingesetzt ist, wodurch ein Mechanismus zum Halten der Position des Fluiddruckkolbens ausgebildet ist.
  7. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und eine Kolbenstange, die sich von dem Fluiddruckkolben des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts erstreckt, gleiten kann, und ein Zylinderkopf, der an einem Ende des Fluiddruckzylinders fixiert ist, in dem mechanischen Kasten (12) angeordnet ist, und ferner an dem Zylinderkopf ein Fluiddrucksteuerventil angebracht ist.
  8. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und ein Außenzylinder konzentrisch an einer Außenseite des Fluiddruckzylinders des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts so angeordnet ist, dass eine doppelt-zylindrische Struktur ausgebildet ist, und ferner ein ringförmiger Spalt zwischen der doppelt-zylindrischen Struktur als ein Steuerfluiddurchgang zum Zuführen und Austragen eines Hochdruckarbeitsfluids zu und von einer Zylinderkammer des Fluiddruckzylinders verwendet wird.
  9. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und der Fluiddruckzylinder des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts an dem Zylinderkopf, der in dem mechanischen Kasten (12) fixiert ist, angebracht ist, und ferner das Fluiddrucksteuerventil auf der Seite des Fluiddruckzylinders gegenüber dem Zylinderkopf angeordnet ist.
  10. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und ein Ende des Fluiddruckzylinders des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts an dem Zylinderkopf, der in dem mecha nischen Kasten (12) fixiert ist, angebracht ist, und das Fluiddrucksteuerventil auf der Seite des Fluiddruckzylinders gegenüber dem Zylinderkopf angeordnet ist, während ein Außenzylinder konzentrisch so an einer Außenseite des Fluiddruckzylinders des Trennschalter-Fluiddruckbe-tätigungsabschnitts angeordnet ist, dass eine doppelt-zylindrische Struktur ausgebildet ist, und ferner ein ringförmiger Spalt zwischen der doppelt-zylindrischen Struktur als ein Hochdruckfluiddurchgang zum dauernden Zuführen eines Hochdruckfluids von dem Akkumulator (24) zu der Zylinderkammer des Fluiddruckzylinders verwendet wird.
  11. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und eine Kolbenstange, die sich von dem Fluiddruckkolben des Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitts erstreckt, gleiten kann, und ein Zylinderkopf, der an dem Fluiddruckzylinder fixiert ist, in dem mechanischen Kasten (12) fixiert ist, und ferner an dem Zylinderkopf ein Fluiddrucksteuerventil so angebracht ist, dass eine Betätigungsachse des Fluiddrucksteuerventils und eine Betätigungsachse des Fluiddruckkolbens senkrecht zueinander sind.
  12. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und mindestens ein oder mehr Schaltventil(e) auf halbem Weg zwischen den Hochdruck- und Niederdruckfluiddurchgängen zum Verbinden des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts mit dem Trennschalter-Fluiddruckbetät-igungsabschnitt bereitgestellt ist bzw. sind.
  13. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und Hochdruck- und Niederdruckfluiddurchgänge zum Verbinden des Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitts mit dem Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt aus einer flexiblen Leitung ausgebildet sind und ferner ein Verbindungselement mit mindestens einem oder mehr Absperrventil(en) auf halbem Weg zwischen diesen bereitgestellt ist.
  14. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt oder der Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt mit einer Hilfsfluiddruckquelle verbindbar ist, die mindestens eine oder mehr elektrisch betriebene oder manuelle Pumpe(n) umfasst.
  15. Fluiddruckantriebsvorrichtung des kombinierten Typs nach Anspruch 1, bei der die Fluiddruckbetätigungsvorrichtung (13) ferner einen Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern des Kontakts (6) des Stromunterbrechers (5) und einen Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt zum Schalten und Ansteuern der Kontakte (8a, 8b) der Trennschalter (7a, 7b) umfasst, und der Stromunterbrecher-Fluiddruckbetätigungsabschnitt oder der Trennschalter-Fluiddruckbetätigungsabschnitt eine Hilfsfluiddruckquelle umfasst, die mindestens eine oder mehr elektrisch betriebene oder manuelle Pumpe(n) umfasst, und die Hilfsfluiddruckquelle mit einer elektrisch betriebenen oder manuellen Pumpe, einem Hilfsakkumulator zum Speichern eines Hochdruckfluids und einem Hilfstank zum Speichern eines Niederdruckfluids ausgestattet ist.
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