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DE60132727T2 - Verwendung einer Verbindung zum Haare färben - Google Patents

Verwendung einer Verbindung zum Haare färben Download PDF

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DE60132727T2
DE60132727T2 DE2001632727 DE60132727T DE60132727T2 DE 60132727 T2 DE60132727 T2 DE 60132727T2 DE 2001632727 DE2001632727 DE 2001632727 DE 60132727 T DE60132727 T DE 60132727T DE 60132727 T2 DE60132727 T2 DE 60132727T2
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DE
Germany
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dye
hair
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compound
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Yukihiro Sumida-ku Ohashi
Hajime Sumida-ku Miyabe
Kenichi Sumida-ku Matsunaga
Shintaro Sumida-ku Totoki
Yoshinori Sumida-ku Saito
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Kao Corp
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Kao Corp
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Description

  • Diese Erfindung betrifft die Verwendung einer spezifischen Zusammensetzung zum Färben von Haar, die eine sehr gute Haarfärbeleistung, geringe Farbverblassung im Verlaufe der Zeit und geringe Farbtonänderung des Farbstoffes nach der Lagerung ergibt.
  • Stand der Technik
  • Haarfarbstoffe können durch den hierfür zu verwendenden Farbstoff klassifiziert werden oder in Abhängigkeit davon ob sie eine Bleichwirkung von Melanin aufweisen oder nicht. Typische Beispiele umfassen einen zweiteiligen permanenten Haarfarbstoff, der sich aus einem ersten Teil mit einem Alkalimittel, einem Oxidationsfarbstoff und einem direkt ziehenden Farbstoff wie Nitrofarbstoff und einem zweiten Teil mit einem Oxidationsmittel zusammensetzt; und einen einteiligen, semipermanenten Haarfarbstoff, umfassend eine organische Säure oder ein Alkalimittel und einen direkt ziehenden Farbstoff wie einen sauren, basischen oder Nitrofarbstoff.
  • Der oben beschriebene permanente Haarfarbstoff beinhaltet jedoch die Nachteile, dass der Farbton, der durch einen Oxidationsfarbstoff verliehen wird, nicht so lebendig ist und die Haarfarbe des Haars, das mit einem Nitrofarbstoff gefärbt ist, der eine lebendige Farbe erzeugt und üblicherweise als direkt ziehender Farbstoff verwendet wird, im Verlaufe der Zeit deutlich verblasst und matt wird, selbst wenn der Farbton unmittelbar nach dem Färben sehr lebendig ist ( japanische offengelegte Patentanmeldung (Kokai) Hei 6-271435 ).
  • Seit einiger Zeit wird von Farbstoffen berichtet, die als direkt ziehenden Farbstoff einen sogenannten kationischen Farbstoff mit einer kationischen Gruppe enthalten, der in dem Konjugatsystem vorhanden ist (offengelegte japanische Patentveröffentlichung PCT Hei 8-507545 , 8-501322 oder 10-502946 oder japanische Patentanmeldung (Kokai) Hei 10-194942 ). Es wurde festgestellt, dass diese Nachteile beinhalten, dass die bezweckten Färbewirkungen aufgrund der Zersetzung beim Mischen mit Wasserstoffperoxid, das üblicherweise als Oxidationsmittel verwendet wird, beim Haarfärben nicht erzielt werden können und dass sie gegenüber einem Alkalimittel oder Reduktionsmittel, das im Wesentlichen in einem permanenten Haarfarbstoff enthalten ist, instabil sind.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Ein Ziel dieser Erfindung liegt daher darin, die Verwendung einer Verbindung zum Haarfärben anzugeben, die eine hohe Haarfärbeleistung, eine geringe Farbverblassung im Verlaufe der Zeit und geringe Farbtonveränderung des Farbstoffes bei der Lagerung aufgrund einer ausgezeichneten Lagerungsstabilität ergibt.
  • Diese Erfinder haben festgestellt, dass durch Verwendung einer Verbindung mit der unten beschriebenen Formel (I), die als Farbstoff zum Färben oder Bedrucken von Fasermaterialien bekannt ist, zum Haarfärben die Zusammensetzung, die diese Verbindungen enthält, frei ist von der Zersetzung des Farbstoffes beim Haarfärben, eine deutlich hohe Haarfärbeleistung, eine ausgezeichnete Lichtresistenz, Waschresistenz, Schwitzresistenz, Friktionsresistenz und Wärmeresistenz aufweist und eine geringe Änderung des Farbtons des Farbstoffes nach der Lagerung im Vergleich zu dem unmittelbar nach der Herstellung verursacht, weil der Farbstoff stabil in der Zusammensetzung existiert.
  • Gemäß einem Aspekt dieser Erfindung wird somit die Verwendung einer Verbindung mit der unten beschriebenen Formel (I) zum Färben von Haar angegeben:
    Figure 00030001
  • In der Formel (I) bedeutet R1 ein Wasserstoffatom, eine C1-3-Alkylgruppe, die einen Substituenten haben kann, oder eine Aralkylgruppe,
    R2 ist eine C1-3-Alkylgruppe, die einen Substituenten haben kann, eine Aralkylgruppe oder Phenylgruppe, die einen Substituenten haben kann,
    R3 ist ein Wasserstoffatom, Halogenatom, eine C1-3-Alkylgruppe oder C1-3-Alkoxygruppe,
    R4 ist eine C1-3-Alkylgruppe oder Phenylgruppe, die einen Substituenten haben kann,
    R5 ist ein Wasserstoffatom, Halogenatom, C1-3-Alkylgruppe oder C1-3-Alkoxygruppe,
    R6 und R7 sind gleich oder verschieden und bedeuten jeweils unabhängig eine C1-3-Alkylgruppe,
    R8 ist ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder Cyanogruppe und An steht für ein Anion.
  • Beste Art zur Durchführung der Erfindung
  • [Direkt ziehender Farbstoff (I)]
    Figure 00040001
  • Der direkt ziehende Farbstoff (I) ist ein kationischer Farbstoff (offengelegte japanische Patentanmeldung (Kokai) Sho 54-8626 ), der bekanntermaßen Polyacrylnitrilfasern oder Polyester- oder Polyamidfasern färbt, wobei als Färbebestandteil ein saurer Rest vorhanden ist, und dieser kann dem Haar eine starke fluoreszierende Farbe im Bereich von grüngelb bis rotgelb mit einer deutlich hohen Dichte verleihen.
  • In der Formel (I) umfassen Beispiele von R1 Wasserstoffatom und Methyl-, Ethyl-, 2-Cyanoethyl-, 2-Chloroethyl-, 2-Methoxyethyl-, 2-Hydroxyethyl- und Benzyl-Gruppen.
  • In der Formel (I) umfassen Beispiele von R2 Methyl-, Ethyl-, 2-Cyanoethyl-, 2-Chlorethyl-, 2-Methoxyethyl-, 2-Hydroxyethyl-, Benzyl-, Phenyl-p-Toluyl-, p-Chlorophenyl- und p-Methoxyphenyl-Gruppen.
  • In der Formel (I) umfassen Beispiele von R3 Wasserstoffatom, Chloratom, Methyl- und Methoxygruppe.
  • In der Formel (I) umfassen Beispiele von R4 Methyl-, Ethyl-, Phenyl-, p-Tolyl-, p-Chlorphenyl- und p-Methoxyphenyl-Gruppen.
  • In der Formel (I) umfassen Beispiele von R5 Wasserstoffatom, Chloratom, Bromatom, Methyl-, Ethyl-, Methoxy- und Ethoxy-Gruppe.
  • In der Formel (I) umfassen Beispiele von R6 oder R7 Methyl- und Ethyl-Gruppen.
  • In der Formel (I) umfassen Beispiele des Anions, dargestellt durch An, Chlorid-, Bromid-, Iodid-, Trichlorzinksäure-, Tetrachlorzinksäure-, Schwefelsäure-, Schwefelwasserstoffsäure-, Methylsulfat-, Phosphorsäure-, Ameisensäure- und Essigsäure-Ionen.
  • Nachfolgend werden nun spezifische Beispiele des erfindungsgemäß verwendbaren direkt ziehenden Farbstoffes (I) angegeben.
  • Figure 00050001
  • Figure 00060001
  • Einer oder mehrere direkt ziehende Farbstoffe können als direkt ziehende Farbstoffe (I) verwendet werden. Der direkt ziehende Farbstoff (I) kann ebenfalls in Kombination mit einem anderen direkt ziehenden Farbstoff verwendet werden. Insbesondere ermöglicht die kombinierte Verwendung mit einem roten oder blauen Farbstoff die Färbung des Haars mit einer tiefen und sehr glänzenden dunkelbraunen oder schwarzen Farbe.
  • Beispiele des anderen direkt ziehenden Farbstoffes als den direkt ziehenden Farbstoffen (I) umfassen Basic Blue 7 (C. I. 42595), Basic Blue 26 (C. I. 44045), Basic Blue 99 (C. I. 56059), Basic Violet 10 (C. I. 45170), Basic Violet 14 (C. I. 42515), Basic Brown 16 (C. I. 12250), Basic Brown 17 (C. I. 12251), Basic Red 2 (C. I. 50240), Basic Red 22 (C. I. 11055), Basic Red 76 (C. I. 12245), Basic Red 118 (C. I. 12251:1) and Basic Yellow 57 (C. I. 12719) und basische Farbstoffe, beschrieben in der japanischen Patentveröffentlichung Sho 58-2209 , der japanischen offengelegten Anmeldung (Kokai) Hei 9-118832 , der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung (PCT) Hei 8-501322 und Hei 8-507545 .
  • Der Gehalt eines jeden direkt ziehenden Farbstoffes (I) ist bevorzugt 0,01 bis 20 Gew.-%, mehr bevorzugt 0,05 bis 10 Gew.-%, besonders 0,1 bis 5 Gew.-% in der gesamten Zusammensetzung (nach Mischen bei einer 2- oder 3-teiligen Zusammensetzung. Dieses gilt gleichermaßen nachfolgend). Wenn ein anderer direkt ziehender Farbstoff in Kombination verwendet wird, ist der Gesamtgehalt davon mit jedem der direkt ziehenden Farbstoffe (I) bevorzugt 0,05 bis 10 Gew.-%, besonders 0,1 bis 5 Gew.-%.
  • Die Haarfärbezusammensetzung dieser Erfindung wird bevorzugt auf pH 6 bis 11, insbesondere 8 bis 11 eingestellt. Beispiele des Alkalimittels zum Einstellen des pH umfassen üblicherweise verwendete wie Ammoniak und organisches Amin und Salze davon. Das Alkalimittel wird bevorzugt in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-%, mehr bevorzugt 0,1 bis 10 Gew.-%, besonders 0,5 bis 5 Gew.-% in die gesamte Zusammensetzung gegeben.
  • Zur Haarfärbezusammensetzung dieser Erfindung kann ein Oxidationsmittel gegeben werden. In diesem Fall kann das Bleichen gleichzeitig mit dem Färben erfolgen, was eine lebendigere Haarfärbung ermöglicht. Beispiele des Oxidationsmittels umfassen die üblicherweise verwendeten wie Wasserstoffperoxid, Persulfate wie Ammoniumpersulfat, Kaliumpersulfat und Natriumpersulfat; Perborate wie Natriumperborat, Percarbonate wie Natriumpercarbonat und Bromate wie Natriumbromat und Kaliumbromat, wobei Wasserstoffperoxid besonders bevorzugt ist. Das Oxidationsmittel wird in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, besonders 1 bis 8 Gew.-% in die gesamte Zusammensetzung gegeben.
  • In die Haarfärbezusammensetzung dieser Erfindung kann weiterhin ein Oxidationsfarbstoff gegeben werden. Dieses Einfügung ermöglicht eine deutlich lebendige Färbung, die durch die einzelne Verwendung eines Oxidationsfarbstoffes nicht erzielt werden kann. Wenn ein Oxidationsfarbstoff eingefügt wird, werden die oben veranschaulichten Oxidationsmittel, bevorzugt Wasserstoffperoxid verwendet. Alternativ kann ein Oxidationsenzym wie Laccase verwendet werden. Für den bekannten Oxidationsfarbstoff können bekannte Farbentwickler und Kuppler, die üblicherweise für einen Haarfarbstoff vom Oxidationstyp verwendet werden, eingesetzt werden.
  • Beispiele des Entwicklers umfassen p-Phenylendiamine mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt aus NH2-, NHR- und NR2-Gruppen (worin R eine C1-4-Alkyl- oder Hydroxyalkyl-Gruppe ist) wie p-Phenylendiamin, p-Toluylendiamin, N-Methyl-p-phenylendiamin, Chloro-p-phenylendiamin, 2-(2'-Hydroxyethylamino)-5-aminotoluol, N,N-Bis-(2-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin, 2-Hydroxyethyl-p-phenylendiamin, 2,6-Dimethyl-p-phenylendiamin, Methoxy-p-phenylendiamin, 2,6-Dichloro-p-phenylendiamin, 2-Chloro-6-methyl-p-phenylendiamin, 6-Methoxy-3-methyl-p-phenylendiamin, 2,5-Diaminoanisol, N-(2-Hydroxypropyl)-p-phenylendiamin und N-2-Methoxyethyl-p-phenylendiamin; 2,5-Diaminopyridin-Derivate und 4,5-Diaminopyrazol-Derivate; p-Aminophenole wie p-Aminophenol, 2-Methyl-4-Aminophenol, N-Methyl-p-aminophenol, 3-Methyl-4-Aminophenol, 2,6-Dimethyl-4-aminophenol, 3,5-Dimethyl-4-aminophenol, 2,3-Dimethyl 4-aminophenol und 2,5-Dimethyl-4-aminophenol; o-Aminophenole, o-Phenylendiamine, 4,4'-Diaminophenylamin und Hydroxypropylbis(N-hydroxyethyl-p-phenylendiamin) und Salze davon.
  • Beispiele des Kupplers umfassen 1-Naphthol, 1,5-Dihydroxynaphthalin, 1,7-Dihydroxynaphthalin, 2,7-Dihydroxynaphthalin, 5-Amino-2-methylphenol, 5-(2'-Hydroxyethylamino)-2methylphenol, 2,4-Diaminoanisol, m-Toluylendiamin, Resorcin, m-Phenylendiamin, m-Aminophenol, 4-Chlororesorcin, 2-Methylresorcin, 2,4-Diaminophnoxyethanol, 2,6-Diaminopyridin, 2-Amino-3-hydroxypridin, 4-Hydroxyindol, 6-Hydroxyindol, 2,4-Diamino-6-hydroxypyrimidin, 2,4,6-Triaminopyrimidin, 2-Amino-4,6-Dihydroxypyrimidin, 4-Amino-2,6-dihydroxypyrimidin, 4,6-Diamino-2-hydroxypyrimidin und 1,3-Bis(2,4-diaminophenoxy)propan und Salze davon.
  • Als Entwickler oder Kuppler kann zumindest einer der oben erwähnten verwendet werden. Bevorzugt wird er in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-%, besonders 0,5 bis 10 Gew.-% bezogen auf die gesamte Zusammensetzung zugegeben.
  • Zur Haarfärbezusammensetzung dieser Erfindung kann ein bekannter Autooxidationsfarbstoff, dargestellt durch ein Indol oder Indolin oder ein bekannter direkt ziehender Farbstoff wie ein Nitrofarbstoff oder Disperserfarbstoff ebenfalls gegeben werden.
  • Wenn eine anionische Komponente (wie ein anionisches Tensid oder anionisches Polymer) zur Haarfärbezusammensetzung dieser Erfindung gegeben wird, wenn der direkt ziehende Farbstoff (I) ein kationischer ist, ist es bevorzugt, dass die folgende Gleichung erfüllt wird:
    „Ionenaktivitätskonzentration einer anionischen Komponente/Ionenaktivitätskonzentration eines kationischen direkt ziehenden Farbstoffes (I) ≤ 8"
  • Der Ausdruck „Ionenaktivitätskonzentration", wie er hierin verwendet wird, bedeutet „molare Konzentration × ionische Valenz".
  • Die Zugabe eines Polyols, Polyalkyethers, kationischen oder amphoteren Polymers oder Silikons zur Haarfärbezusammensetzung dieser Erfindung ist bevorzugt, weil die resultierende Zusammensetzung das Haar gleichmäßig färben kann und verbesserte Kosmetikwirkungen aufweist.
  • Zusätzlich zu den oben beschriebenen Komponenten können solche, die üblicherweise als Ausgangsmaterial für Kosmetika verwendet werden, zur Haarfärbezusammensetzung dieser Erfindung gegeben werden. Beispiele einer solchen wahlweisen Komponente umfassen Kohlenwasserstoffe, tierische oder pflanzliche Fette und Öle, höhere Fettsäuren, organische Lösungsmittel, Eindringförderer, kationische Tenside, natürliche oder synthetische Polymere, höhere Alkohole, Ether, amphotere Tenside, nicht-ionische Tenside, Proteinderivate, Aminosäuren, Antiseptika, Chelatisierungsmittel, Stabilisatoren, Antioxidantien, Pflanzenextrakte, rohe Arzneimittelextrakte, Vitamine, Färbemittel, Parfüme und Ultraviolettabsorber.
  • Die erfindungsgemäße Haarfärbezusammensetzung kann auf konventionelle Weise als einteilige Zusammensetzung, zweiteilige Zusammensetzung mit einer ersten Komponente, umfassend ein Alkalimittel, und einer zweiten Komponente, umfassend ein Oxidationsmittel, oder als dreiteilige Zusammensetzung hergestellt werden, die zusätzlich zu diesen beiden Komponenten ein pulverförmiges Oxidationsmittel wie Persulfat umfasst. Der direkt ziehende Farbstoff (I) kann in eine oder beide dieser Komponente der zweiteiligen oder dreiteiligen Zusammensetzung eingefügt werden. Die einteilige Zusammensetzung wird auf das Haar direkt aufgetragen, während die 2- oder 3-teilige auf das Haar nach Mischen dieser Teile beim Haarfärben aufgetragen wird.
  • Es gibt keine besondere Beschränkung bezüglich der Form der Haarfärbezusammensetzung dieser Erfindung. Beispiele umfassen Pulver, transparente Lösung, Emulsion, Creme, Gel, Paste, Aerosol und Aerosolschaum. Bevorzugt hat sie eine Viskosität von 2000 bis 100000 mPa·s bei der Auftragung auf das Haar (nach Mischen aller Komponente, wenn eine 2- oder 3-teilige Zusammensetzung verwendet wird).
  • Beispiele
  • Direkt ziehender Farbstoff (I)
  • Beispiele des direkt ziehenden Farbstoffes (I) werden nachfolgend beschrieben. Verbindungen die bei diesen Beispielen verwendet werden, sind die folgenden:
    Figure 00110001
  • Beispiele I-1 bis I-12
  • Auf per se bekannte Weise wurden Haarfarbstoffe gemäß den Tabellen I-1 bis I-3 hergestellt. Tabelle I-1
    (Gew-%) Beispiele
    I-1 I-2 I-3 I-4 I-5
    Farbstoff (Verbindung (Ia)) 0,2 0,15 0,1
    Farbstoff (Verbindung (Ib)) 0,5 0,1 0,2
    Farbstoff (Verbindung (a)) 0,15 0,1 0,05
    Farbstoff (Basic Blue 7) 0,1 0,1
    Ethanol 5 5 5
    Propylenglycol 5 5
    Diethylenglycolmonoethylether 10
    Guargummi 1
    Hydroxypropyl-Guargummi 1 1 1 1
    „Gufquat 734" (Warenname, Produkt von ISP Japan) 1 1
    „Catinal LC100" (Warenname, Produkt von Toho Chemical Industry) 1 1
    „Polyether-modifiziertes Silikon KF6005", Warenname (Produkt von Shin-Etsu Chemical) 0,4
    „Amodimethicon SM8702C" (Produkt von Dow Corning Toray Silicone) 1,5
    Monoethanolamin 0,1
    Phosphorsäure Menge zum Einstellen des pH auf 9
    Parfüm q. s.
    Wasser Rest
    Gesamt (g) 100
    Tabelle I-2
    (Gew.-%) Beispiele
    I-6 I-7 I-8 I-9
    1. Teil Farbstoff (Verbindung (Ia)) 0,2 0,15 0,2
    Farbstoff (Verbindung (Ib)) 0,1 0,15
    Farbstoff (Verbindung (a)) 0,1
    Farbstoff (Basic Blue 99) 0,3
    28 Gew-%-iges wässriges Ammoniak 5
    Monoethanolamin 2
    Propylenglycol 8
    Polyoxyethylen(20)isostearylether 24
    Polyoxyethylen(2)isostearylether 20
    „Merquat 280" (Warenname, Produkt von Calgon Corp., 35 Gew.-%-ige wässrige Lösung) 8
    „Polymer JR400" (Warenname, Produkt von Union Carbide) 0,5 0,5
    „Amodimethicon SM8702C", Warenname (Produkt von Dow Corning Toray Silicon) 2
    „Polyether-modifiziertes Silikon KF6005" (Produkt von Shin-Etsu Chemical) 0,3
    Tetranatriumethylendiamintetraacetat 0,1
    Parfüm q. s.
    Ammoniumchlorid Menge zum Einstellen des pH auf 10
    Wasser Rest
    2. Teil 35 Gew.-%-iges wässriges Wasserstoffperoxid 17,1
    Methylparaben 0,1
    Phosphorsäure Menge zum Einstellen des pH auf 3,5
    Wasser Rest
    Tabelle I-3
    (Gew.-%) Beispiele
    I-10 I-11 I-12
    1. Teil Toluol-2,5-diamin 1,9 1
    para-Aminophenol 1
    Resorcin 2
    para-Amino-ortho-cresol 1,1
    2,4-Diaminophenoxyethanol 1,37
    Farbstoff (Verbindung (Ia)) 0,05
    Farbstoff (Verbindung (Ib)) 0,15
    Farbstoff (Verbindung (Ic)) 0,1
    28 Gew-%-iges wässriges Ammoniak 5
    Monoethanolamin 2
    Propylenglycol 8
    Polyoxyethylen(20)isostearylether 24
    Polyoxyethylen(2)isostearylether 20
    „Merquat 280" (Warenname, Produkt von Calgon Corp., 35 Gew.-%-ige wässrige Lösung) 8
    „Polymer JR400" (Warenname, Produkt von Union Carbide) 0,5
    „Amodimethicon SM8702C", Warenname (Produkt von Dow Corning Toray Silicon) 2
    Sodiumsulfit 0,05
    Ascorbinsäure 0,5
    Tetranatriumethylendiamintetraacetat 0,1
    Parfüm q. s.
    Ammoniumchlorid Menge zum Einstellen des pH auf 10
    Wasser Rest
    2. Teil 35 Gew.-%-iges wässriges Wasserstoffperoxid 17,1
    Methylparaben 0,1
    Phosphorsäure Menge zum Einstellen des pH auf 3,5
    Wasser Rest
  • Beispiel I-13
  • Auf per se bekannte Weise wurde der unten beschriebene Haarfarbstoff hergestellt.
    Erster Teil (Gew.-%)
    para-Aminophenol 1
    para-Amino-ortho-cresol 1,1
    Verbindung (Ic) 0,1
    28 Gew-%iges wässriges Ammoniak 5
    Monoethanolamin 2
    Cetanol 8,5
    Polyoxyethylen(40)cetylether 3
    Polyoxyethylen(2)cetylether 3,5
    Stearyltrimethylammoniumchlorid 2
    Flüssiges Paraffin 0,5
    Natriumsulfit 0,05
    Ascorbinsäure 0,5
    Tetranatriumethylendiamintetraacetat 0,1
    Parfüm q. s.
    Ammoniumchlorid Menge zum
    Einstellen des pH
    auf 10
    Wasser Rest
    Zweiter Teil (Gew.-%)
    35 Gew.-%iges wässriges 17,1
    Wasserstoffperoxid
    Methylparaben 0,1
    Phosphorsäure Menge zum
    Einstellen des pH
    auf 3,5
    Wasser Rest

Claims (3)

  1. Verwendung einer Verbindung mit der folgenden Formel (I):
    Figure 00160001
    worin in der Formel (I) R1 ein Wasserstoffatom, eine C1-3-Alkylgruppe, die einen Substituenten haben kann, oder eine Aralkylgruppe ist, R2 eine C1-3-Alkylgruppe, die einen Substituenten haben kann, eine Aralkylgruppe oder Phenylgruppe ist, die einen Substituenten haben kann, R3 ein Wasserstoffatom, Halogenatom, eine C1-3-Alkylgruppe oder C1-3-Alkoxygruppe ist, R4 eine C1-3-Alkylgruppe oder Phenylgruppe ist, die einen Substituenten haben kann, R5 ein Wasserstoffatom, Halogenatom, eine C1-3-Alkylgruppe oder C1-3-Alkoxygruppe ist, R6 und R7 gleich oder verschieden sind und jeweils unabhängig eine C1-3-Alkylgruppe bedeuten, R8 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder Cyanogruppe ist und An für ein Anion steht, zum Färben von Haar.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, worin die Zusammensetzung weiterhin ein Oxidationsmittel enthält.
  3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Zusammensetzung weiterhin einen Oxidationsfarbstoff enthält.
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