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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft Anschlussklemmenanordnungen zum leichten und
sicheren Verbinden von Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen eines
flexiblen Substrats mit denjenigen eines externen Substrats.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Große Anzahlen
von elektronischen Komponenten sind in tragbare Telefone, Videokameras
und andere elektronische Geräte
integriert, welche seit kurzem zunehmend kleiner und leichter werden.
Die meisten Komponenten sind auf Substrate montiert. Um einen Zwischensubstratübergang
für elektrische Signale
bereitzustellen, werden aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer
Vielseitigkeit zum Erzeugen einer komplexen Verdrahtung zumeist
flexible Substrate verwendet. Das Nachfolgende sind einige herkömmliche
Verfahren zum Verbinden eines flexiblen Substrats mit einem externen
Substrat.
- (1) Das flexible Substrat weist,
entweder an seinem Ende oder intern, Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse auf,
welche durch Löten
an denjenigen eines externen Substrats befestigt werden.
- (2) Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 52 werden an einem
Ende eines flexiblen Substrats 51 wie in 5 gezeigt
bereitgestellt. Die Anschlüsse 52 werden
aufgesteckt und somit in einem Stecker 55 an einem externen
Substrat 54 befestigt.
- (3) Die japanische offen gelegte Patentanmeldung Nr. 9-22760/1997 (Tokukahei
9-22760; veröffentlicht
am 21. Januar 1997) offenbart eine Struktur, bei welcher Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 62 eines
flexiblen Substrats 61 einen Stecker 63 mit Kontaktstiften 64 auf
einem externen Substrat 65 wie in 6 gezeigt
kontaktieren, um elektrisch leitende Pfade herzustellen. Das flexible
Substrat 61 ist mit Eingriffslöchern 61a ver sehen,
in welche Eingriffsklauen 63a des Steckers 63 eingreifen,
um das flexible Substrat 61 auf dem Stecker 63 zu
befestigen.
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Diese
Verfahren bringen jedoch die folgenden Probleme mit sich.
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In Übereinstimmung
mit Verfahren (1) ist Löten
erforderlich. Darüber
hinaus muss vor dem Löten das
flexible Substrat genau relativ zu dem externen Substrat positioniert
werden. Bei in zurückliegenden Jahren
allgemein verwendeten flexiblen Substraten haben die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse so enge
Abstände
zwischen sich, dass die Anschlüsse selbst
bei einer geringfügigen
Verschiebung bei der Positionierung einen Kurzschluss mit einem
benachbarten Anschluss herstellen. Daher ist bei der Positionierung
extreme Vorsicht erforderlich, welches die Wirtschaftlichkeit reduziert.
Außerdem
müssen
ein Lot und ein Lötkolben
vorbereitet werden, ebenso ein Arbeitsbereich für den Lötvorgang. Das flexible Substrat
muss entfernt werden, um einen Wartungsvorgang durchzuführen und
nicht funktionierende Teile zu ersetzen. In einem Szenario eines
schlimmsten Falls kann das externe Substrat, nicht zu erwähnen das
flexible Substrat, nicht erneut verwendet werden.
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In Übereinstimmung
mit Verfahren (2) ist kein Löten
notwendig. Weder sind es Vorbereitungen noch ein Arbeitsbereich
dafür.
Das externe Substrat und das Substrat können erneut verwendet werden. Wie
jedoch in 5 gezeigt ist, muss der Stecker 55 im
voraus an dem externen Substrat 54 angebracht werden, und
muss ein Teil des externen Substrats 54 im voraus beiseite
gelegt werden, um den Stecker 55 zu befestigen. Darüber hinaus
erfordert der Stecker 55 zur Verwendung mit flexiblen Substraten
typischerweise, dass das flexible Substrat 51 eine vorbestimmte
Dicke auf der Rückseite
der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 52 aufweist; und
ein Plattenelement 53 aus zum Beispiel einem Harz muss
angebracht werden, um ihm zusätzliche
Steifigkeit zu verleihen. Die Kosten summieren sich aufgrund zusätzlicher
Arbeit und Materialien, die in Positionierungs- und Zusammenfügevorgängen benötigt werden,
um das Plattenelement 53 zu befestigen.
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In Übereinstimmung
mit Verfahren (3), ist ähnlich
zu Verfahren (2) kein Löten
notwendig. Weder sind es Vorbereitungen noch ein Arbeitsbereich hierfür. Das externe
Substrat und das Substrat können
erneut verwendet werden. Es braucht kein Plattenelement angebracht
zu werden, um dem flexiblen Substrat 61 zusätzliche
Steifigkeit zu verleihen. Jedoch muss, ähnlich zu (2), der Stecker 63 mit
den Kontaktpins 64 im voraus an das externe Substrat montiert
werden, wie in 6 gezeigt ist, und muss ein
Teil des externen Substrats im voraus beiseite gelegt werden, um
den Stecker 63 zu befestigen. Dies führt zu einer Expansion des
externen Substrats 65.
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Die
Druckschrift
US 5 730 619 beschreibt eine
Montageschiene, welche in einem Steckersystem bereitgestellt ist,
welches sich ausgehend von der Montageschiene nach oben erstreckende
Stäbe beinhaltet,
und eine Schiebeverriegelungsschiene mit darin ausgeformten Schlitzen
wird um den Stab geschoben, um eine erste flexible Schaltung und
eine weitere Einrichtung in einer zusammengehörenden Anordnung zu verriegeln.
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Die
Druckschrift
WO 98/00884 beschreibt
einen Stecker mit einem aus einer Oberfläche einer Platine herausragendem
Stab, wobei jeder Stab einen vergrößerten Kopf aufweist. Der Kopf
erzielt, wenn er mit einem Schlitz auf dem Stecker verbunden wird,
eine Nockenwirkung, die in einer vorbestimmten Normalkraft-gegenüber-Einführungsposition-Beziehung resultiert.
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Die
Druckschrift
EP 0 509 380 beschreibt
ein flexibles Kabel, das durch ein auf einem Gehäuse bereitgestelltes Verriegelungsstück in Position
gehalten wird. Wenn das Gehäuse
an einer gedruckten Schaltung befestigt wird, gibt das Verriegelungsstück gebogen
nach und schiebt daher die Rückseite
des flexiblen Kabels.
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KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung hat als Hauptaufgabe, Anschlussklemmenanordnungen zum
leichten und sicheren Verbinden von Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen eines
flexiblen Substrats mit denjenigen eines externen Substrats zu schaffen, welche
eine Verringerung der Größe des externen Substrats
mittels der Beseitigung von Notwendigkeiten, einen Stecker zu benutzen,
erlauben und zu verringerten Kosten hergestellt werden können.
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Eine
Anschlussklemmenanordnung in Kombination mit einem externen Substrat
für ein
flexibles Substrat gemäß der Erfindung
beinhaltet, um die Probleme zu lösen:
eine
Presseinrichtung zum Verbinden von Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen eines
filmartigen flexiblen Substrats, das mit einem Verdrahtungsmuster
versehen ist, mit denjenigen des externen Substrats durch Pressen
der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des flexiblen Substrats
auf diejenigen des externen Substrats von einer Seite aus, die einer
Seite gegenüber
liegt, an der die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des
flexiblen Substrats bereitgestellt sind; und einen Haltekörper, wobei
die Anordnung dazu ausgelegt ist, durch den Haltekörper an
dem externen Substrat angeschlossen zu werden; und Halteelemente,
wobei die Halteelemente und in dem flexiblen Substrat bereitgestellte
Löcher dazu
ausgelegt sind, das flexible Substrat gegen die Anordnung zu halten,
und die Halteelemente und Löcher
dazu ausgelegt sind, das flexible Substrat gegen die Anordnung zu
halten, bevor die Anordnung durch den Haltekörper an das externe Substrat
angeschlossen wird, wobei der Haltekörper eine Klauenstruktur aufweist,
die dazu ausgelegt ist, den Haltekörper mit einer Ausnehmung in
dem externen Substrat in Eingriff zu bringen.
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In
der Ausgestaltung presst die Presseinrichtung die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des flexiblen
Substrats von einer Oberfläche
aus, die einer gegenüberliegt,
an der diejenigen des flexiblen Substrats bereitgestellt sind, um
Verbindungen zwischen denjenigen des flexiblen Substrats und denjenigen
des externen Substrats herzustellen.
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Dies
gewährleistet
die Herstellung elektrisch leitender Pfade zwischen dem flexiblen
Substrat und dem externen Substrat.
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Für ein vollständigeres
Verständnis
der Natur und der Vorteile der Erfindung sollte auf die nachfolgende
detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
Bezug genommen werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausgestaltung einer
Anschlussklemmenanordnung eines Ausführungsbeispiels in Übereinstimmung
mit der Erfindung zeigt, und die eines externen Substrats sowie
eines flexiblen Substrats, die in Kombination mit der Anordnung
verwendet werden.
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2 ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht,
die eine Ausgestaltung von Harzfedern der in 1 gezeigten
Anschlussklemmenanordnung zeigt.
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3 ist
eine Schnittansicht, die ein flexibles Substrat zeigt, das an der
in 1 gezeigten Anschlussklemmenanordnung angebracht
ist.
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4 ist
eine Schnittansicht, die ein externes Substrat zeigt, das zusätzlich an
den in 3 gezeigten kombinierten Komponenten angebracht
ist.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Struktur zeigt, die ein herkömmliches
flexibles Substrat mit einem externen Substrat verbindet.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Struktur zeigt, die ein anderes
herkömmliches flexibles
Substrat mit einem externen Substrat verbindet.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Bezug
nehmend auf 1 bis 4 wird das
Nachfolgende unter Heranziehen einer Flüssigkristallanzeigeeinrichtung
als Beispiel ein Ausführungsbeispiel
in Übereinstimmung
mit der Erfindung beschreiben.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Anschlussklemmenanordnung 4 zeigt,
welche ein Ausführungsbeispiel
in Übereinstimmung
mit der Erfindung, und zugeordnete Komponenten zeigt. Eine Flüssigkristalltafel 1 ist
mit einem flexiblen Substrat 2 verbunden. Auf dem flexiblen
Substrat 2 sind dort elektronische Komponenten bereitgestellt,
um ein Flüssigkristallmodul
anzusteuern.
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Das
flexible Substrat 2 ist in Filmform aufgebaut und mit einem
(nicht gezeigten) Verdrahtungsmuster versehen. Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3 sind
nebeneinander auf derselben Oberfläche des flexiblen Substrats 2 bereitgestellt,
ebenso wie es die vorangehenden elektronischen Komponenten sind.
Löcher 2a und 2b sind
die Anschlüsse 3 umgebend
bereitgestellt.
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Die
(ersten) Löcher 2a befinden
sich näher an
der Mitte des flexiblen Substrats 2 als die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3.
Die (zweiten) Löcher 2b befinden
sich näher
an einem Ende des flexiblen Substrats 2 als die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3.
Jedes Loch 2a ist mit einem kleineren Durchmesser ausgebildet
als der des Kopfs eines Haltestifts 4d (welcher später näher beschrieben
wird), hat aber eine Einkerbung 2c, in die der Kopf eingesetzt
werden kann.
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Jedes
Loch 2b ist in einer elliptischen Form ausgestaltet, mit
ihrer Hauptachse parallel zu einer Längsrichtung einer Harzfeder
(Presseinrichtung, elastischer Körper) 4b (wird
später
näher beschrieben),
das heißt
einer Richtung von den befestigten zu den freien Enden der Harzfeder 4b,
wenn das flexible Substrat 2 an der Anschlussklemmenanordnung 4 befestigt
ist.
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Ein
externes Substrat 5 weist eine reckteckförmige Ausnehmung 5a auf
jeder Seite auf und ist mit Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen 6 versehen,
deren Anzahl mit der der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3 des
flexiblen Substrats 2 übereinstimmt.
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Die
Anschlussklemmenanordnung 4 ist aus Harz hergestellt und
mit Harzfedern 4b nahe an einem Endes eines Basisabschnitts 4a als
einer Abstützbasis
versehen, entlang welcher keine Haltekörperabschnitte (Haltekörper 4c)
bereitgestellt sind. Jede Harzfeder 4b ist so positioniert,
dass sie die Rückseite
eines zugeordneten Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlusses 3 des flexiblen
Substrats 2 kontaktiert. Die Anzahl der Harzfedern 4b stimmt
mit der der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3 des flexiblen
Substrats 2 überein.
Die Harzfeder 4b ist elastisch und wirkt wie eine Feder
in Antwort auf das Anwenden einer Belastung. Die Harzfeder 4b hat eine
Form derart, dass sie dann, wenn sie von oben her mit einer Belastung
beaufschlagt wird, elastisch nach unten verbogen wird.
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Der
Basisabschnitt 4a weist entlang seinen Seiten die Haltekörperabschnitte 4c auf,
welche im Wesentlichen vertikal zu dem Basisabschnitt 4a stehen.
Jeder Haltekörperabschnitt 4c hat
im Wesentlichen dieselbe Breite wie die Ausnehmung 5a und wird
von einer Klauenstruktur überragt,
welche durch die Ausnehmung 5a stößt und nahe der Ausnehmung 5a auf
der oberen Oberfläche
des externen Substrats 5 stoppt. Die Klauenstruktur weist
eine Neigung auf, so dass ihr Kopf sanft in die Ausnehmung 5a gleitet, wenn
der Haltekörperabschnitt 4c mit
der Ausnehmung 5a in Eingriff gebracht wird.
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In
der Nähe
der Harzfedern 4b sind dort Haltestifte 4d als
erste Halteelemente (erste gestreckte Elemente) und Haltestifte 4e als
zweite Halteelemente (zweite gestreckte Elemente) bereitgestellt.
Jeder Haltestift 4d, 4e als ein gestrecktes Element
besteht aus einem gestreckten Abschnitt und einem Kopf; der Kopf
hat einen größeren Durchmesser
als der gestreckte Abschnitt und ist zum Beispiel sphärisch. Die Haltestifte 4d befinden
sich an vorbestimmten Abschnitten neben den Harzfedern 4b nahe
ihren befestigten Enden, während
sich die Haltestifte 4e an vorbestimmten Positionen neben
den Harzfedern 4b nahe ihren freien Enden befinden. Die
Löcher 2a, 2b und
die Haltestifte 4d, 4e sind zu Positionierungszwecken
bei dem Anbringen des flexiblen Substrats 2 an die Anschlussklemmenanordnung 4 bereitgestellt.
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Nun
wird eine detaillierte Beschreibung über die Harzfedern 4b gegeben.
Wie in 2 gezeigt ist, biegt sich jede Harzfeder 4b so,
dass ihre Form aufwärts
konvex ist. Die Harzfeder 4b ist an einem ihrer Enden (befestigtes
Ende) an dem Basisabschnitt 4a nahe der Mitte des Basisabschnitts 4a befestigt
und schwebt an dem anderen Ende (freies Ende) oberhalb dem Basisabschnitt 4a.
Die Struktur ermöglicht es
der Harzfeder 4b, praktisch in dem gebogenen Zustand zu
verbleiben. Das flexible Substrat 2 verformt sich in Übereinstimmung
mit der Form der Harzfedern 4b und schiebt das externe
Substrat 5 vertikal nach oben, wobei wirkungsvoll eine
Belastung von den Harzfedern 4b auf die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 6 des
externen Substrats 5 übertragen
wird.
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Die
Harzfeder 4b hat eine Dicke, die an dem befestigten Ende
am größten ist,
und verjüngt
sich in Richtung zu dem freien Ende hin, und ist auf ihrer oberen
Oberfläche
mit einem gewölbten
Hügel (Höcker) 7 versehen.
Da die Fläche
kleiner wird, wo die Druckhöcker 7 das
flexible Substrat 2 kontaktieren, wird das flexible Substrat 2 mit
zunehmend stärkerer Kraft
an das externe Substrat 5 gepresst, so dass es besser gewährleistet
wird, dass elektrisch leitende Pfade zwischen den Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen 3 auf
dem flexiblen Substrat 2 und den Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen 6 auf
dem externen Substrat hergestellt werden.
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Das
flexible Substrat 2 wird durch die Haltestifte 4d, 4e an
der Anschlussklemmenanordnung 4 befestigt, da es in Übereinstimmung
mit der Form der Harzfedern 4b an Ort und Stelle gehalten
wird, wie vorstehend beschrieben wurde. Wenn das flexible Substrat 2 angebracht
wird, erweitert der Kopf des Haltestifts 4d die Kerbe 2c des
Lochs 2a und ermöglicht
es somit dem Haltestift 4d, durch das Loch 2a hindurch
zu treten. Der Kopf, einmal hindurch gestoßen, hält den Haltestift 4d an
Ort und Stelle und erlaubt es ihm nicht, aus dem Loch 2a zu
schlüpfen. Der
Haltestift 4e kann durch das Loch 2b ohne Kerbe hindurch
treten, da das Loch 2b elliptisch ist. Es weitet sich auf,
falls der Haltestift 4e das flexible Substrat 2 auf
dieselbe Art und Weise an Ort und Stelle ist, wie es der Haltestift 4d macht.
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Die
Flüssigkristalltafel 1 wird
umgedreht und unter der unteren Oberfläche der Anschlussklemmenanordnung 4 platziert,
wie in 3 gezeigt ist. Das flexible Substrat 2 wird
an den Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen 3 durch die Harzfedern 4b nach
oben geschoben. Unter diesen Bedingungen stoßen die Harzfedern 4b nach
oberhalb der Linie 31, die die Oberfläche des externen Substrats 5 repräsentiert,
wenn die Anschlussklemmenanordnung 5 an dem externen Substrat 5 befestigt
ist.
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Die
Anschlussklemmenanordnung 4 wird an dem externen Substrat 5 mittels
den Halteabschnitten 4c wie in 4 gezeigt
angebracht. Unter diesen Bedingungen werden die Harzfedern 4b durch
das externe Substrat 5 nach unten gedrückt und elastisch verformt.
Aufgrund einer Abstoßungskraft,
die aus der elastischen Verformung der Harzfedern 4b entsteht,
kontaktieren sich die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3 des
flexiblen Substrats 2 und stellen folglich elektrisch leitende
Pfade zu dem Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen 6 her, die auf dem
externen Substrat 5 bereitgestellt sind. Dies stellt einen
Durchlass für
elektrische Signale zu und von dem externen Substrat 5 her.
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Wenn
die Anschlussklemmenanordnung 4 an dem externen Substrat 5 angebracht
wird, werden die Harzfedern 4b durch das externe Substrat 5 gepresst
und elastisch verformt, wobei ihre freien Enden in Richtung hin
zu den Haltestiften 4e bewegt werden. Da die Löcher 2b elliptisch
sind, erlauben es die Löcher 2b der
Kante des flexiblen Substrats 2, sich dementsprechend zu
bewegen. Darüber
hinaus schlüpfen
die Haltestifte 4e nicht aus den Löchern 2b heraus, welches
gewährleistet,
dass das flexible Substrat 2 gegen das externe Substrat 5 gepresst wird.
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Ferner
sind die Ausnehmungen 5a in dem externen Substrat 5 ausgebildet,
um bei der Positionierung zu helfen. Die macht das Positionieren
der Anschlussklemmenanordnung 4 leichter und erlaubt es
der Anschlussklemmenanordnung 4 selten, aufgrund von Vibrationen
oder eines Stoßes
versetzt zu werden.
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Nun
wird das Folgende einen Montageprozess unter Bezugnahme auf 1 beschreiben.
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Zunächst werden
die Haltestifte 4d der Anschlussklemmenanordnung 4 in
die Löcher 2a des Substrats 2 eingeführt, und
werden die Haltestifte 4e der Anschlussklemmenanordnung 4 in
die Löcher 3b des
flexiblen Substrats 2 eingeführt.
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Als
Nächstes
wird das flexible Substrat 2 gefaltet, um die Flüssigkristalltafel 1 unterhalb
der unteren Oberfläche
der Anschlussklemmenanordnung 4 zu platzieren. Die Haltekörperabschnitte 4c werden dann
an die Ausnehmungen 5a gekoppelt, um die Anschlussklemmenanordnung 4 an
dem externen Substrat 5 zu befestigen. Folglich werden
die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3 des flexiblen Substrats 2 durch
die Harzfedern 4b und die Presshöcker 7 an die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 6 des
externen Substrats 5 gepresst. Auf diese Art und Weise
sind in dem Montageprozess alle Kräfte, die auf das flexible Substrat 2 wirken,
vertikal.
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Wenn
eine Notwendigkeit besteht, eine Komponente zu ersetzen, können die
Elemente durch Entfernen der Elemente in zu dem Montagevorgang umgekehrter
Reihenfolge leicht demontiert werden. Die Demontage beinhaltet keine
komplexen Vorgänge
und sehr unwahrscheinlich eine Beschädigung irgendwelcher Teile.
Wenn die Anschlussklemmenanordnung 4 von dem externen Substrat 5 entfernt
wird, kehren die Harzfedern 4b in ihre ursprüngliche
Form zurück
und können
daher wieder verwendet werden. Das flexible Substrat 2,
welches nicht gelötet
oder in einen Stecker bzw. einen Verbinder eingesetzt ist, wird
bei der Entfernung sehr unwahrscheinlich beschädigt und kann wieder verwendet
werden, vorausgesetzt, dass es gut funktioniert.
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Wie
im Vorstehenden näher
beschrieben wurde, ist die Anschlussklemmenanordnung 4 des vorliegenden
Ausführungsbeispiels
mit Harzfedern 4b versehen, die das flexible Substrat 2 auf
die Rückseite
der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3 presst; daher
braucht kein Stecker oder dergleichen zum Verbinden der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3 auf
dem externen Substrat 5 bereitgestellt zu werden. Dies
erlaubt eine Verringerung der Größe des externen
Substrats 5. Die Haltestifte 4d, 4e und die
Löcher 2a, 2b,
die das flexible Substrat 2 an die Anschlussklemmenanordnung 4 halten,
verhindern, dass das flexible Substrat 2 über den
Harzfedern 4b schwebt. Dies stellt Schutz für das flexible
Substrat 2 bei dem zum Beispiel Laden oder Einbauen desselben
in eine Vorrichtung bereit, da keine Wahrscheinlichkeit besteht,
dass es irgendwo hängen
bleibt.
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Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
wurde mittels der Anschlussklemmenanordnung 4 dargestellt,
die als ein Beispiel die Flüssigkristalltafel 1 mit dem
flexiblen Substrat 2 verbindet. Die Anschlussklemmenanordnung 4 kann
jedoch mit anderen Vorrichtungen verwendet werden. Das flexible
Substrat war ein Substrat mit darauf bereitgestellten elektronischen
Komponenten; alternativ kann das flexible Substrat eine andere Art
von Substraten sein, einschließlich
von Substraten ohne darauf bereitgestellte elektronische Komponenten
und Bandträgergehäusen (Tape
Carrier Packages; TPC). Die Anzahl der Haltestifte 4d, 4e und
der Löcher 2a, 2b kann
in Übereinstimmung
mit den Abmessungen des flexiblen Substrats 2 und der Anschlussklemmenanordnung 4 erhöht oder
verringert werden. Ferner waren alle Harzfedern 4b nebeneinander
in einem einzelnen Feld auf dem Basisabschnitt 4a angeordnet;
alternativ können
die Harzfedern 4b in zwei Felder gruppiert sein. Wenn dies
der Fall ist, müssen
die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 3 des flexible Substrats 2 und
die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse 6 des externen
Substrats 5 in Übereinstimmung
mit den Harzfedern 4b angeordnet werden.
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Wie
im Vorstehenden näher
beschrieben wurde, verbindet eine Anschlussklemmenanordnung für ein flexibles
Substrat in Übereinstimmung
mit der Erfindung Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse eines
filmartigen flexiblen Substrats, das mit einem Verdrahtungsmuster
versehen ist, mit denjenigen eines externen Substrats, und beinhaltet:
eine Presseinrichtung zum Pressen der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des
flexiblen Substrats an diejenigen des externen Substrats von einer
Oberfläche aus,
die einer gegenüber
liegt ist, an der die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des
flexiblen Substrats bereitgestellt sind.
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In
der Anordnung presst die Presseinrichtung die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des flexiblen
Substrats von einer Oberfläche
aus, die einer gegenüber
liegt, an der die Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des
flexiblen Substrats bereitgestellt sind, um Verbindungen zwischen
denjenigen des flexiblen Substrats und denjenigen des externen Substrats
bereitzustellen; daher wird die Herstellung von elektrisch leitenden
Pfaden zwischen dem flexiblen Substrat und dem externen Substrat
gewährleistet.
Es besteht nicht länger
eine Notwendigkeit, Stecker und dergleichen zum Verbinden dieser
Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse auf
dem externen Substrat bereitzustellen. Dies erlaubt eine Verringerung
der Größe und des
Gewichts des externen Substrats.
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Ferner
ist eine Anschlussklemmenanordnung für ein flexibles Substrat bevorzugt
derart, dass: die Presseinrichtung in mehr als einen Teil unterteilt ist,
deren Anzahl der Anzahl von Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen des
externen Substrats entspricht und einen als Feder wirkenden elastischen
Körper
beinhaltet.
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In
der Anordnung ist der als eine Feder wirkende elastische Körper in
mehr als einen Teil unterteilt, deren Anzahl der Anzahl der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des
Substrats entspricht; daher presst jeder unterteilte Elastikkörperteil einen
zugeordneten Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschluss
des flexiblen Substrats. Die unterteilten Elastikkörperteile
beaufschlagen im Vergleich zu einem einzelnen elastischen Körper einzelne
Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse sicherer
und wirkungsvoller mit Druck.
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Ferner
beinhaltet eine Anschlussklemmenanordnung für ein flexibles Substrat bevorzugt
eine Abstützbasis
zum Abstützen
des elastischen Körpers;
und einen Haltekörper
zum Halten der Abstützbasis
derart gegen das externe Substrat, dass die Abstützbasis frei an das externe
Substrat angeschlossen und von diesem getrennt werden kann.
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In
der Ausgestaltung ist die Abstützbasis
des elastischen Körpers
mit einem Haltekörper
zum Halten der Abstützbasis
derart gegen das externe Substrat versehen, dass die Abstützbasis
frei an das externe Substrat angeschlossen und von diesem getrennt
werden kann; daher kann die Anschlussklemmenanordnung für ein flexibles
Substrat mit dem externen Substrat verbunden werden, und gleichzeitig können die
Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des
flexiblen Substrats mit denjenigen des externen Substrats verbunden
werden.
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Dies
erlaubt eine Erleichterung der Verbindung der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des
flexiblen Substrats und des externen Substrats.
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Ferner
ist eine Anschlussklemmenanordnung für ein flexibles Substrat bevorzugt
derart, dass: der elastische Körper
ein freies Ende, das frei schwingen kann, und ein befestigtes Ende,
das an der Abstützbasis
befestigt ist, aufweist.
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In
der Ausgestaltung weist elastische Körper ein freies Ende und ein
befestigtes Ende auf; daher kann Belastung an den Kontakten der
Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse
des externen Substrats und denjenigen des flexiblen Substrats von
denjenigen des elastischen Körpers
auf diejenige des externen Substrats wirkungsvoll übertragen
werden. Druck kann somit wirkungsvoller auf das flexible Substrat
angewandt werden.
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Eine
Anschlussklemmenanordnung für
ein flexibles Substrat ist bevorzugt derart, dass: der elastische
Körper
einen Höcker
aufweist, der das flexible Substrat kontaktiert.
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In
der Ausgestaltung weist der als Feder wirkende elastische Körper einen
Höcker
zum Kontaktieren des flexiblen Substrats auf; dadurch kontaktiert der
elastische Körper
das flexible Substrat in einem reduzierten Bereich. Der elastische
Körper
mit einem Höcker
kann im Vergleich zu einem ohne Höcker das flexible Substrat
mit stärkerer
Kraft auf das externe Substrat pressen, welches das Herstellen von
Verbindungen zwischen den Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen besser
gewährleistet.
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Ferner
beinhaltet eine Anschlussklemmenanordnung für ein flexibles Substrat bevorzugt
weiter: ein erstes Halteelement zum Halten des flexiblen Substrats
gegen die Abstützbasis
an einem vorbestimmten Platz nahe dem befestigten Ende; und ein zweites
Halteelement zum Halten des flexiblen Substrats gegen die Abstützbasis
an einem vorbestimmten Platz nahe dem freien Ende.
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In
der Ausgestaltung wird das flexible Substrat durch das erste Halteelement
nahe dem befestigten Ende und durch das zweite Halteelement nahe dem
freien Ende an die Abstützbasis
gehalten; daher kann verhindert werden, dass das flexible Substrat nahe
dem befestigten und dem freien Ende schwebt. Dies stellt Schutz
für das
flexible Substrat bei zum Beispiel dem Laden oder Montieren desselben
in einer Vorrichtung bereit, da es keine Wahrscheinlichkeit gibt,
dass es irgendwo hängen
bleibt. Ferner stellen die Anschlüsse wahrscheinlich einen Kurzschluss mit
einem benachbarten her, falls das flexible Substrat selbst um kleine
Ausmaße
relativ zu einem Gehäuse
verschoben wird; da jedoch das flexible Substrat an vorbestimmten
Plätzen
gehalten wird, besteht nicht länger
eine Notwendigkeit zur Positionierung, welches die Wirtschaftlichkeit
verbessert.
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Eine
Anschlussklemmenanordnung für
ein flexible Substrat ist bevorzugt derart, dass: das zweite Halteelement
ein zweites gestrecktes Element beinhaltet, das durch ein in dem
flexiblen Substrat ausgeformtes zweites Loch stößt, so dass das flexible Substrat
mit einer Längsseite
desselben parallel zu einer Richtung von dem befestigten Ende zu
dem freien Ende positioniert wird.
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In
der Ausgestaltung stößt das zweite
Halteelement einschließlich
einem gestreckten Element durch ein in dem flexiblen Substrat folglich
ausgeformtes Loch; daher produziert eine Bewegung des flexiblen
Substrats, die durch eine Verformung des elastischen Körpers nahe
dem freien Ende keine negativen Wirkungen, welches gewährleistet,
das dass flexible Substrat an Ort und Stelle gehalten wird. Dies beseitigt
die Notwendigkeit zur Positionierung und verbessert die Wirtschaftlichkeit.
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Eine
Anschlussklemmenanordnung für
ein flexibles Substrat ist bevorzugt derart, dass: der elastische
Körper
als ein integraler Teil einer Abstützbasis zum Abstützen des
elastischen Körpers
ausgeformt ist.
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In
der Ausgestaltung ist der elastische Körper aus ein integraler Teil
der Abstützbasis
ausgeformt; daher kann Belastung an den Kontakten der Signal-Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse des
externen Substrats und denjenigen des flexiblen Substrats wirkungsvoll übertragen
werden. Ferner sind keine Teile oder Materialien, wie beispielsweise
ein Schweissmaterial, notwendig, um den elastischen Körper mit
der Abstützbasis
zu koppeln, welches Kosten für
Teile und Materialien reduziert.
-
Mit
der somit beschriebenen Erfindung ist offensichtlich, dass dieselbe
auf viele Arten variiert werden kann. Solche Variationen sind nicht
als ein Abweichen vom Schutzumfang der Erfindung zu betrachten,
so lange sie in den Schutzumfang der folgenden Ansprüche eingeschlossen
sind.