[go: up one dir, main page]

DE60131652T2 - Vorrichtung und verfahren zur regelung von kraftstoffeinspritzsignalen während beschleunigung und verzögerung einer brennkraftmaschine - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zur regelung von kraftstoffeinspritzsignalen während beschleunigung und verzögerung einer brennkraftmaschine Download PDF

Info

Publication number
DE60131652T2
DE60131652T2 DE60131652T DE60131652T DE60131652T2 DE 60131652 T2 DE60131652 T2 DE 60131652T2 DE 60131652 T DE60131652 T DE 60131652T DE 60131652 T DE60131652 T DE 60131652T DE 60131652 T2 DE60131652 T2 DE 60131652T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
fuel injection
injection
engine
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60131652T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60131652D1 (de
Inventor
Kevin P. Peoria Duffy
Brian G. Peoria MCGEE
Matthew R. Peoria ROTH
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Inc
Original Assignee
Caterpillar Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Caterpillar Inc filed Critical Caterpillar Inc
Publication of DE60131652D1 publication Critical patent/DE60131652D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60131652T2 publication Critical patent/DE60131652T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/30Controlling fuel injection
    • F02D41/38Controlling fuel injection of the high pressure type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/02Circuit arrangements for generating control signals
    • F02D41/04Introducing corrections for particular operating conditions
    • F02D41/10Introducing corrections for particular operating conditions for acceleration
    • F02D41/107Introducing corrections for particular operating conditions for acceleration and deceleration
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/30Controlling fuel injection
    • F02D41/38Controlling fuel injection of the high pressure type
    • F02D41/40Controlling fuel injection of the high pressure type with means for controlling injection timing or duration
    • F02D41/402Multiple injections
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/40Engine management systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf elektronisch gesteuerte Motoren mit Kraftstoffeinspritzung und insbesondere auf die Steuerung der Kraftstoffeinspritzsignale während der Motorbeschleunigung oder -verzögerung, wobei mindestens eine der Kraftstoffspritzungen (Kraftstoffeinspritzschüsse) mit einem Mehrfach-(multi-shot)-Kraftstoffeinspritzereignis assoziiert ist und abgeschaltet werden kann, um die Kraftstoffemissionen zu steuern.
  • Stand der Technik
  • Elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzvorrichtungen sind bekannt und umfassen sowohl hydraulisch betätigte, elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzvorrichtungen wie auch mechanisch betätigte elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzvorrichtungen. Elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzvorrichtungen injizieren typischerweise Kraftstoff in einen bestimmten Motorzylinder als eine Funktion eines Kraftstoffeinspritzsignals, welches von einer elektronischen Steuervorrichtung (Controller) empfangen wurde. Diese Signale umfassen Wellenformen, die eine Anzeige bilden für eine gewünschte Kraftstoffeinspritzrate (Soll-Kraftstoffeinspritzrate) und auch die gewünschte Zeitsteuerung und Menge an Kraftstoff, der in die entsprechenden Zylinder des Motors eingespritzt werden soll.
  • Emissionsvorschriften, die sich auf die Motorabgasemissionen beziehen, werden in zunehmenden Maße auf der ganzen Welt einschränkender und zwar beispielsweise gilt dies für Einschränkungen hinsichtlich der Emission von Kohlenwasserstoffen, Kohlenmonoxyd, die Freigabe von Teilchen und die Freigabe von Stickoxyden (NOx). Ein Weg zur Verbesserung der Emissionen und zur Erfüllung der höheren Emissionsstandards besteht darin, dass man die Kraftstoffeinspritzwellenform umgestaltet, d. h. die Anzahl der Einspritzungen und die Einspritzrate des Kraftstoffs in eine Verbrennungskammer. Infolge dessen sind Mehrfach-Kraftstoffeinspritztechniken entwickelt worden, wo die Kraftstoffeinspritzwellenform eine Vielzahl von unterschiedlichen Kraftstoffeinspritzsignalen aufweist, und zwar verwendet zur Modifikation der Verbrennungscharakteristika des Verbrennungsprozesses, um so die Emissions- und Geräuschpegel zu minimieren. Mehrfach-Kraftstoffeinspritzungen umfassen typischerweise das Aufspalten der Gesamtkraftstofflieferung an den Zylinder während eines speziellen Einspritzereignisses in gesonderte Kraftstoffeinspritzungen, wie beispielsweise eine Piloteinspritzung, eine Haupteinspritzung und eine Ankereinspritzung, wenn eine Drei-Schuss-Injektion erwünscht ist. Jede dieser Einspritzungen kann auch allgemein als ein „Schuss" (a „shot"). bezeichnet werden und der Ausdruck „Schuss" wird dazu verwendet, um auf die tatsächliche Kraftstoffeinspritzung Bezug zu nehmen oder auf das Befehlsstromsignal zu einer Kraftstoffeinspritzvorrichtung, wobei dieses eine Anzeige bildet für eine Einspritzung oder eine Lieferung von Kraftstoff an den Motor. Bei unterschiedlichen Motorbetriebsbedingungen kann es notwendig sein, unterschiedliche Einspritzstrategien zu verwenden, um sowohl die gewünschte Motorleistung als auch die Emissionssteuerung zu erreichen.
  • Patent-Abstrakt of Japan Volume 011, No. 247 M-615 (12. August 1987) 1987-09-12 und JP 62 055 458 A1 offenbaren eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung für einen Dieselmotor. Um die Beschleunigungsleistung des Motors durch Schließen eines Schließventils, welches in einer öldichten Passage angeordnet ist, zu verbessern, um so die Funktion einer Piloteinspritzvorrichtung zu suspendieren, wenn ein Motor beschleunigt wird, wird eine Steuerschaltung verwendet, um eine Motorbeschleunigung zu detektieren, und zwar durch eine Änderung eines Spannungssignals ausgegeben von einem Beschleunigungssensor, was einem Elektromagnetventil gestattet, in die Schließposition zu gelangen, um so eine Piloteinspritzvorrichtung zu suspendieren, wenn eine Öffnungsdrehzahl eine bestimmte Öffnungsdrehzahl übersteigt. Infolgedessen wird die Kraftstoffeinspritzung erhöht und das beschleunigte Kraftstoffinkre ment kann zu allen Zeiten in einfacher Weise bewirkt werden, um so die Beschleunigungsleistung zu verbessern.
  • EP 1 077 321 B1 beschreibt ein Kraftstoffeinspritzsteuersystem für einen Dieselmotor. Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird dem Kraftstoffeinspritzsteuersystem der zu sprühende Kraftstoff während der Primäreinspritzung zu einem Zeitpunkt nahe des oberen Totpunktes des Kompressionshubs des Zylinders aufgespaltet und mit drei koordinierten unterschiedlichen Zeitsteuerungen durch eine Aufspalteinspritzsteuervorrichtung gespritzt. Wenn beurteilt wird, dass die primäre Einspritzvollendungs-Zeitsteuerung später ist als der Zeitpunkt entsprechend 35° nach dem oberen Totpunkt des Kompressionshubs, so werden das Einspritz-Intermission- oder Unterbrechungsintervall ΔT und/oder die Aufspaltungszahl der Primäreinspritzung reduziert, und zwar durch eine Korrekturvorrichtung, um die Einspritzvollendungs-Zeitsteuerung vorzuschieben. Wenn solche Korrekturen noch nicht ausreichen, so wird die Kraftstoffeinspritzmenge der Primäreinspritzung reduziert, und zwar für eine Korrektur, um die Kraftstoffeinspritzvollendungs-Zeitsteuerung früher vorzusehen als den Zeitpunkt entsprechend 35° nach dem oberen Totpunkt des Kompressionshubs. Dies verhindert die Verschlechterung des verbrannten Zustands des in der Endphase gesprühten Kraftstoffs der Primäreinspritzung, wodurch eine Verschlechterung des Kraftstoffverbrauchs verhindert wird und eine Erhöhung von unvollständig verbrannten Gasen. Eine Änderung eines Ausgangsdrehmoments, die sich aus einer Änderung der Einspritzbetriebsart ergibt, kann dadurch vermieden werden, dass man die vorläufige Einspritzung mit einer Hilfseinspritzsteuervorrichtung derart durchführt, dass die Korrektur der Brennstoffeinspritzmenge angesprochen wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Steuersystem vorgesehen, und zwar zur Steuerung von Mehrfach-Einspritz- oder Mehrfach-Schuss-Kraftstoffeinspritzsignalen nach Anspruch 1, und ferner wird ein Verfahren vorgesehen zur Steuerung der Mehrfach-Schuss-Kraftstoffeinspritzsignale gemäß Anspruch 9. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • In dieser Beschreibung wird ein Einspritzereignis (injection event) definiert als die Einspritzungen, die in einem Zylinder während eines Zyklus des Motors auftreten. Beispielsweise umfasst ein Zyklus eines Viertaktmotors für einen speziellen Zylinder einen Einlasstakt, einen Kompressionstakt, einen Expansionstakt und einen Ausstoßtakt. Daher umfasst das Einspritzereignis für einen Viertaktmotor die Anzahl der Injektionen oder Schüsse, die in einem Zylinder während der vier Takte oder Hübe des Kolbens auftreten. Der Ausdruck „Schuss", wie er in der Technik verwendet wird, kann sich auch auf die tatsächliche Kraftstoffeinspritzung beziehen oder auf das Befehlsstromsignal an eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung oder eine andere Kraftstoffbetätigungsvorrichtung, und zwar eine Einspritzung oder Lieferung von Kraftstoff an den Motor anzeigend. Während bestimmter Beschleunigungsereignisse wird nicht der gesamte Kraftstoff, der an den Motor in den unterschiedenen Kraftstoffschüssen eines Mehrfach-Schuss-Kraftstoffeinspritzereignisses geliefert wird, aus verschiedenen Gründen verbrannt. Beispielsweise wenn ein Turbolader verwendet wird, ist während eines Beschleunigungsereignisses die an den Motor gelieferte Luftmasse kleiner, da die mit dem Motor assoziierte Turboladervorrichtung auf eine höhere Drehzahl kommen muss, um eine größere Luftmenge entsprechend der Erhöhung des Kraftstoffs zu liefern. Wenn eine reiche Kraftstoffmischung in den Zylinder eingeführt wird, so ist es wahrscheinlich, dass mehr Kraftstoff die Zylinderwände kontaktiert als dies bei einer verhältnismäßig mageren Kraftstoffmischung der Fall ist. Da die Zylinderwände typischerweise kühler sind verglichen mit dem Inneren des Zylinders, wird der Kraftstoff nicht verbrannt, sondern mischt sich mit dem an der Zylinderwand vorhandenen Schmieröl. Dieser Kraftstoff verschlechtert die Schmierqualität des Motoröls und hat einen nachteiligen Einfluss auf die Kraftstoffeffizienz des Motors. Ferner kann solcher unverbrannter Kraftstoff in der Form von Kohlenwasserstoffen emittiert werden, die verunreinigend wirken und daher eine nicht erwünschte Komponente der Emissionen des Motors sind.
  • Ferner kann während eines Beschleunigungsereignisses die Zeitdauer der Kraftstoffeinspritzereignisse abnehmen. Es wird zunehmend schwieriger, Mehrfach-Schüsse in ein schrumpfendes Zeitfenster für einen Zylinder einzuspritzen, wenn die Motordrehzahl ansteigt. Eine sich schnell ändernde Motordrehzahl kann Zeitsteuerfehler für alle Schüsse hervorrufen, insbesondere für den Ankerschuss, da es eine Zeitverzögerung nach dem Hauptschuss gibt. Infolgedessen nimmt die Zeitdifferenz zwischen dem einen Ende eines Kraftstoffschusses in einem speziellen Kraftstoffeinspritzereignis und dem Beginn eines darauf folgenden Kraftstoffschusses in dem gleichen Kraftstoffeinspritzereignis ab. Es wird daher zunehmend wichtig, die individuellen Kraftstoffschösse genau zu liefern, wenn die Zeitsteuerung zwischen den Kraftstoffschüssen enger wird. Die Änderung der Motordrehzahl entspricht jedoch einer Änderung des Kurbelwellenwinkels zum Einspritzen des speziellen Kraftstoffschusses. Daher kann der gewünschte oder Soll-Winkel, bestimmt für die Einspritzung jedes Kraftstoffschusses in jedem Kraftstoffeinspritzereignis, leicht versetzt sein gegenüber dem tatsächlichen gewünschten Einspritzwinkel. Eine derartige Situation ist nicht erwünscht, da versetzte Kraftstoffeinspritzschüsse in nachteiliger Weise auf die Leistungsfähigkeit des Motors, seine Effizienz und die Emissionen Einfluss nehmen können.
  • Andererseits gilt Folgendes: In einem Verzögerungsereignis nimmt die Kraftstoffmenge, geliefert in einem Kraftstoffeinspritzereignis, ab. Wenn die Kraftstoffmenge abnimmt, wird es zunehmend schwierig, den Kraftstoff in unterschiedliche Kraftstoffschüsse physikalisch oder körperlich aufzuteilen. Wenn die Kraftstoffmengen hinreichend klein sind, so können die nicht richtig aufgeteilten Kraftstoffmengen eine unrichtige oder unerwünschte Performance, Effizienz und Emissionen des Motors hervorrufen.
  • Ferner kann während eines Verzögerungsereignisses die Zeitdauer jeder Kraftstoffeinspritzung ansteigen. Wie für die Beschleunigung oben diskutiert, kann die Zeit zur Winkelumwandlung für die individuellen Kraftstoffschüsse ungenau sein, wenn die Drehzahl des Motors sich ändert. Infolgedessen können ungenaue (oder versetzte) Kraftstoffeinspritzereignisse in nachteiliger Weise Einfluss nehmen auf die Performance, die Effizienz und die Emissionen des Motors während eines Verzögerungsereignisses.
  • Es ist daher erwünscht, eine Vorrichtung und ein Verfahren vorzusehen, um die Lieferung von Kraftstoff an einen Motor zu steuern, und zwar zur Steuerung oder Kontrolle der Emissionen während der Beschleunigung und der Verzögerung. Demgemäß richtet sich die vorliegende Erfindung auf die Überwindung eines oder mehrerer der oben genannten Probleme.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung und ein Verfahren offenbart, und zwar zur elektronischen Steuerung eines Mehrfach-Schuss-Kraftstoffeinspritzereignisses während der Beschleunigungs- und Verzögerungsereignisse, um so die Kraftstoffemissionen während solcher Ereignisse besser zu steuern. Insbesondere ist eine elektronische Steuervorrichtung (elektronischer Controller) betreibbar, um ein Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignis zu erkennen, und zwar basierend auf bestimmten abgefühlten Motorparametern, und sodann folgt eine dynamische Einstellung der Anzahl von Kraftstoffeinspritzungen zur Steuerung der Lieferung des Kraftstoffs an den Motor während der Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignisse. Infolgedessen können die Emissionen des Motors innerhalb vorbestimmter Grenzen während der Beschleunigungs- und Verzögerungsereignisse gehalten werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung sei auf die folgenden Zeichnungen Bezug genommen, wobei diese zeigen:
  • 1 ist eine typische schematische Ansicht eines elektronisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzsystems, verwendbar gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 2 ist ein schematisches Profil eines Drei-Schuss-Kraftstoffeinspritzereignisses;
  • 3 ist ein schematisches Diagramm einer exemplarischen Stromwellenform für ein Drei-Schuss-Kraftstoffeinspritzereignis; und
  • 4 ist eine graphische Veranschaulichung eines Ausführungsbeispiels eines elektrischen Steuersystems aufgebaut gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung.
  • Best Art zur Ausführung der Erfindung
  • 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines hydraulisch betätigten, elektronisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzsystems 10 in einer exemplarischen Konfiguration, und zwar geeignet für einen direkt eingespritzten Kompressionszündungsmotor 12. Das Kraftstoffsystem 10 umfasst eine oder mehrere elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzvorrichtungen, wie beispielsweise eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung 14, und zwar geeignet zur Positionierung in einer entsprechenden Zylinderkopfbohrung des Motors 12. Obwohl sich das Ausführungsbeispiel der 1 auf einen Sechs-Zylinder-In-Line-Motor bezieht, erkennt man und versteht, dass das die vorliegende Erfindung auch in gleicher Weise bei anderen Motortypen wie beispielsweise V-Typ-Motoren und Drehkolbenmotoren einsetzbar ist und dass der Motor irgendeine Vielzahl von Zylindern oder Verbrennungskammern aufweisen kann. Ferner gilt Folgendes: Obwohl das Ausführungsbeispiel der 1 ein hydraulisch betätigtes, elektronisch gesteuertes Kraftstoffeinspritzsystem veranschaulicht, wird in gleicher Weise erkannt, dass die vorliegende Erfindung auch ebenso bei anderen Typen von Kraftstoffeinspritzvorrichtungen anwendbar ist, und zwar einschließlich elektronisch gesteuerten Einspritzvorrichtungen, mechanisch betätigten, elektronisch gesteuerten Einspritzeinheiten und auch bei fluidaktivierten „Common rail"-Kraftstoffeinspritzsystemen mit digital gesteuerten Kraftstoffventilen.
  • Das Kraftstoffsystem 10 der 1 weist eine Vorrichtung oder Mittel 16 auf, um Betätigungsfluid oder Betätigungsströmungsmittel an jede Einspritzvorrichtung 14 zu liefern, ferner eine Vorrichtung oder Mittel 18 zur Lieferung von Kraftstoff an jede Einspritzvorrichtung, elektronische Steuermittel 20 zur Steuerung des Kraftstoffeinspritzsystems einschließlich der Art und Frequenz, mit der Kraftstoff durch die Einspritzvorrichtungen (Injektoren) 14 eingespritzt wird, einschließlich Zeitsteuerung, Anzahl von Einspritzungen pro Einspritzereignis, Kraftstoffmenge pro Einspritzung, Zeitverzögerung zwischen jeder Einspritzung und das Einspritzprofil. Das System kann auch eine Vorrichtung oder Mittel 22 aufweisen zur Rezirkulation von Strömungsmittel und/oder zur Wiedergewinnung von hydraulischer Energie aus dem jede Einspritzvorrichtung 14 verlassenden Betätigungsströmungsmittel.
  • Die Betätigungsströmungsmittel-Versorgungsmittel 16 weisen vorzugsweise einen Betätigungsströmungsmittelsumpf oder -reservoir 24 auf, eine mit einem verhältnismäßig niedrigen Druck arbeitende Betätigungsströmungsmittel-Transferpumpe 26, einen Betätigungsströmungsmittelkühler 28 und einen oder mehrere Betätigungsströmungsmittelfilter 30, eine Hochdruckpumpe 32 zur Erzeugung eines relativ hohen Drucks in dem Betätigungsströmungsmittel und mindestens eine einen relativ hohen Druck aufweisende Betätigungsströmungsmittel-Sammelleitung oder „Rail" 36. Ein „Common rail"-Durchlass 38 ist in Strömungsmittelverbindung mit dem Auslass von der einen relativ hohen Druck besitzenden Betätigungsströmungsmittelpumpe 32 verbunden. Ein „Rail"-Zweigdurchlass 40 verbindet den Betätigungsströmungsmitteleinlass jeder Einspritzvorrichtung 14 mit dem Hochdruck-„Common rail"-Durchlass 38. Im Falle eines mechanisch betätigten, elektronisch gesteuerten Injektors oder Einspritzvorrichtung würden Sammelleitung 36, „Common Rail"-Durchlass 38 und Zweigdurchlässe 40 typischerweise mit irgendeiner Bauart einer Nockenbetätigungsanordnung oder mechanischer Mittel zur Betätigung solcher Einspritzvorrichtungen ersetzt sein. Beispiele einer mechanisch betätigten, elektronisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzeinheit (fuel injector unit) sind in den U.S. Patenten 5 947 380 und 5 407 131 beschrieben.
  • Die Vorrichtung 22 kann ein Abfallsammelströmungsmittel-Steuerventil 50 für jede Einspritzvorrichtung aufweisen, eine gemeinsame Rezirkulationsleitung 52 und einen Hydraulikmotor 54 verbunden zwischen der Betätigungsströmungsmittelpumpe 32 und der Rezirkulationsleitung 52. Das einen Betäti gungsströmungsmittelabfluss jeder Einspritzvorrichtung 14 verlassende Betätigungsströmungsmittel würde in die Rezirklationsleitung 52 eintreten, die dieses Strömungsmittel zu den hydraulischen Energierezirkulations- oder Wiedergewinnungsmitteln 22 führt. Ein Teil des rezirkulierten Betätigungsströmungsmittels wird zur Hochdruck-Betätigungsströmungsmittelpumpe 32 kanalisiert und ein anderer Teil wird zu dem Betätigungsströmungsmittelsumpf 24 über Rezirkulationsleitung 34 zurückgeführt.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Betätigungsströmungsmittel Motorschmieröl und der Betätigungsströmungsmittelsumpf 24 ist ein Motorschmiermittelölsumpf. Dies gestattet, dass das Kraftstoffeinspritzsystem als ein parasitisches Subsystem mit dem Schmierölzirkulationssystem des Motors verbunden wird. Alternativ könnte das Betätigungsströmungsmittel Kraftstoff oder irgendeine andere Flüssigkeitsart sein.
  • Die Kraftstoffversorgungsmittel 18 weisen vorzugsweise einen Kraftstofftank 42 auf, ferner einen Kraftstoffversorgungsdurchlass 44, angeordnet in Strömungsmittelverbindung zwischen dem Kraftstofftank und dem Kraftstoffeinlass jeder Einspritzvorrichtung 14, eine einen relativ niedrigen Druck besitzende Kraftstofftransferpumpe 46, eine oder mehrere Kraftstofffilter 48, ein Kraftstofflieferregulierventil 49 und einen Kraftstoffzirkulations- und Rücklaufdurchlass 47, angeordnet in Strömungsmittelverbindung zwischen jeder Einspritzvorrichtung 14 und dem Kraftstofftank 42.
  • Elektronische Steuermittel 20 umfassen vorzugsweise ein elektronisches Steuermodul (ECM = electronic control module) 56, was auch als eine Steuervorrichtung (controller) bezeichnet wird, wobei die Verwendung eines solchen Moduls im Stand der Technik bekannt ist. Das ECM 56 weist typischerweise Verarbeitungs- oder Prozessing-Mittel auf, wie beispielsweise einen Mikrocontroller oder einen Mikroprozessor, einen Governor, wie beispielsweise einen Proportional-Integral-Ableitungs (PID = proportional integral derivative)-Regler zum Regeln der Motordrehzahl und Schaltungen einschließlich Eingangs/Ausgangs-Schaltung, Leistungsversorgungsschaltung, Signalkonditio nierschaltung, Elektromagnet-Treiberschaltung, Analog-Schaltungen und/oder programmierte Logikanordnung und auch einen zugehörigen Speicher. Der Speicher ist mit dem Mikrocontroller oder Mikroprozessor verbunden und speichert Befehlssätze, Karten, Nachschau-Tabellen, Variable und mehr. Das ECM 56 kann dazu verwendet werden, um viele Aspekte der Kraftstoffeinspritzung zu steuern, und zwar einschließlich der folgenden: 1) Kraftstoffeinspritzungs-Zeitsteuerung, 2) Gesamtkraftstoffeinspritzungsmenge während eines Einspritzereignisses, 3) Kraftstoffeinspritzdruck, 4) Anzahl der getrennten oder separaten Einspritzungen oder Kraftstoffschüsse während jedes Einspritzereignisses; 5) die Zeitintervalle zwischen gesonderten Einspritzungen oder Kraftstoffschüssen, 6) die Zeitdauer jeder Einspritzung oder jedes Kraftstoffschusses, 7) die Kraftstoffmenge assoziiert mit jeder Einspritzung oder mit jedem Kraftstoffschuss, 8) den Betätigungsströmungsmitteldruck, 9) den elektrischen Strompegel der Einspritzvorrichtungswellenform und 10) jedwede Kombination der oben genannten Parameter. Jeder dieser Parameter ist variabel steuerbar, und zwar unabhängig von der Motordrehzahl und Last. Das ECM 56 empfängt eine Vielzahl von Sensoreingangssignalen S1–S8, die bekannten Sensoreingangsgrößen entsprechen, wie beispielsweise Motorbetriebsbedingungen einschließlich Motordrehzahl, Motortemperatur, Druck des Betätigungsströmungsmittels, Zylinderkolbenposition usw., wobei diese Größen verwendet werden zur Bestimmung der gewünschten oder Soll-Kombination von Einspritzparametern für ein darauf folgendes Einspritzereignis.
  • Beispielsweise ist in 1 ein Motortemperatursensor 58 verbunden mit Motor 12 veranschaulicht. In einem Ausführungsbeispiel weist der Motortemperatursensor einen Motoröltemperatursensor auf. Jedoch kann auch ein Motorkühlmitteltemperatursensor verwendet werden, um die Motortemperatur zu detektieren. Der Motortemperatursensor 58 erzeugt ein Signal, was in 1 mit S1 bezeichnet ist und eingegeben wird in das ECM 56 über Leitung S1. In dem speziellen in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel gibt das ECM 56 das Steuersignal 89 aus, um den Betätigungsströmungsmitteldruck von der Pumpe 32 zu steuern, und ein Kraftstoffeinspritzsignal S10 wird ausgegeben zur Erre gung eines Elektromagneten oder einer anderen elektrischen Betätigungsvorrichtung innerhalb jeder Kraftstoffeinspritzvorrichtung, wodurch die Kraftstoffsteuerventile innerhalb jeder Einspritzvorrichtung 14 gesteuert werden und wodurch bewirkt wird, dass Kraftstoff in jeden entsprechenden Motorzylinder eingespritzt wird. Jeder der Einspritzparameter ist variabel steuerbar, unabhängig von der Motordrehzahl und Last. In dem Fall der Kraftstoffeinspritzvorrichtungen 14 ist das Steuersignal S10 ein Kraftstoffeinspritzsignal, das ein ECM-befohlener Strom zu dem Einspritzvorrichtungselektromagneten oder einem anderen elektrischen Betätiger ist.
  • Man erkennt, dass die Art der erwünschten Kraftstoffeinspritzung während eines speziellen Kraftstoffeinspritzereignisses sich typischerweise verändert, und zwar abhängig von verschiedenen Motorbetriebsbedingungen zu der Zeit. Um die Emissionen zu verbessern, wurde gefunden, dass die Lieferung von Mehrfach-Kraftstoffeinspritzungen zu einem bestimmten Zylinder während eines Kraftstoffeinspritzereignisses bei bestimmten Motorbetriebsbedingungen sowohl den erwünschten Motorbetrieb und auch Emissionssteuerung oder -kontrolle erreicht. 2 veranschaulicht eine Mehrfach-Einspritzung einschließlich drei gesonderter Kraftstoffeinspritzungen, nämlich einer ersten Kraftstoffeinspritzung oder einem Pilotschuss 60, einer zweiten Kraftstoffeinspritzung oder Hauptschuss 62 und einer dritten Kraftstoffeinspritzung oder Ankerschuss 64. Wie in 2 gezeigt, wird der Pilotschuss 60 in die Verbrennungskammer vor dem Hauptschuss 62 eingespritzt und zwar um einen vorbestimmten Zeitfaktor, Kurbelwinkel oder Hauptverzögerung 61 und der Ankerschuss nach dem Hauptschuss 62 in der Folge angeordnet, und zwar basierend auf einem vorbestimmten Zeitfaktor, Kurbelwinkel und Ankerverzögerung 63. Basierend auf einer Programmierung assoziiert mit der elektronischen Steuervorrichtung 56 und auch verschiedener unterschiedlicher Karten und/oder Nachschau-Tabellen, gespeichert innerhalb des Speichers des ECM 56, einschließlich Karten und/oder Tabellen, die sich auf die Motordrehzahl, Motorlast, den Druck assoziiert mit dem „Rail"-Durchlass 38 (Rail-Druck), die gesamte Soll-Kraftstoffmenge und andere Parameter beziehen, wird die Steuervorrichtung (Controller) 56 in der Lage sein, die entsprechende Anzahl von Kraftstoffschüssen dynamisch zu bestimmen, ferner die Kraftstoffmenge, die erforderlich ist für jeden Kraftstoffschuss und die entsprechende Unterteilung derselben, und die Steuervorrichtung wird ferner in der Lage sein, die Zeitsteuerung und Dauer jedes individuellen Schusses und auch die Ankerverzögerung 63 zu bestimmen. In der Drei-Schuss-Mehrfach-Einspritzung gemäß 2 wird ein Teil des Gesamtkraftstoffs, der an die Verbrennungskammer geliefert wird, durch den Pilotschuss 60 eingespritzt, ein Teil dieses Gesamtkraftstoffes wird durch den Hauptschuss 62 eingespritzt und der verbleibende Teil des Gesamtkraftstoffs wird durch den Ankerschuss 64 eingespritzt. Bei bestimmten Motorbetriebsbedingungen besitzt ein Mehrfach-Kraftstoffeinspritzereignis unter Verwendung von drei Kraftstoffschüssen Vorteile hinsichtlich der Abgasemissionen, einschließlich einer reduzierten Teilchenemission und/oder reduzierter Nox-Emission und auch Vorteile hinsichtlich der Soll-Motor-Performance. Das Mehrfach-Kraftstoffeinspritzereignis kann zwei, drei oder mehr Schüsse umfassen, und zwar abhängig von den laufenden Motorbetriebsbedingungen.
  • Eine exemplarische Stromwellenform für ein Drei-Schuss-Einspritzereignis ist in 3 gezeigt, wobei Folgendes dargestellt ist: Ein erstes oder Pilotschusssteuersignal 66, ein zweites oder Hauptschusssteuersignal 68, ein drittes oder Ankerschusssteuersignal 70 und ein Hauptverzögerungssignal 72 zwischen den Pilot- und Hauptschüssen und ein Ankerverzögerungssignal 74 zwischen den Haupt- und Ankerschüssen. Die Dauer jedes der Steuersignale 66, 68, 70 kann durch das ECM 56 verändert werden und die Dauer der Verzögerung 72 und 74 kann in ähnlicher Weise durch das ECM 56 gesteuert werden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Zeitsteuerung und Dauer des Hauptschusses bestimmt und durch das ECM 56 eingestellt und die Zeitsteuerung und die Dauer des Pilotschusses und des Ankerschusses werden danach bestimmt, und zwar basierend auf der Hauptschuss-Zeitsteuerung. Im Hinblick darauf gilt Folgendes: Der Start des Pilotschusses wird typischerweise bestimmt basierend auf bekannten Parametern, wie beispielsweise der Hauptschuss-Zeitsteuerung und dem Pilot-Voreilen und die Ankerschuss-Zeitsteuerung wird gerade eine Zeitverzögerung basierend auf der Beendi gung des Hauptschusses sein. Andere Verfahren zur Bestimmung der verschiedenen Parameter assoziiert mit den drei Kraftstoffeinspritzschüssen werden in ähnlicher Weise erkannt und antizipiert.
  • 3 veranschaulicht auch die „Pull-in"- und Haltestrompegel assoziiert mit einer typischen hydraulisch betätigten, elektronisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzvorrichtung oder einer anderen Kraftstoffeinspritzvorrichtung. Wenn hydraulisch betätigte, elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzvorrichtungen verwendet werden, so weist das Einspritzsignal im allgemeinen eine „Zwei-Tier"-Form auf, die Folgendes umfasst: Einen „Pull-in"-Strompegel und einen im allgemeinen niedrigen „Hold-in"-Strompegel. Der höhere „Pull-in"-Strom wird verwendet, um die Kraftstoffeinspritzvorrichtung schnell zu öffnen und dadurch die Ansprechzeit zu vermindern, d. h. die Zeit zwischen der Initiierung eines Kraftstoffeinspritzsignals und der Zeit, in der der Kraftstoff tatsächlich anfängt, in den Motorzylinder einzutreten. Sobald die Kraftstoffeinspritzung begonnen hat, kann ein einen niedrigen Pegel besitzende „Hold-in"-Strom verwendet werden, um die Einspritzvorrichtung offen zu halten, und zwar für den Rest des Einspritzereignisses. Die Pilot-, Haupt- und Anker-„Pull-in"-Zeitdauern sind in gleicher Weise veranschaulicht in der repräsentativen Stromwellenform gemäß 3. Basierend auf den Motorbetriebsbedingungen, der Art des Kraftstoffs und der Kraftstoffeinspritzvorrichtungen, die verwendet werden und anderer Parameter, erkennt und antizipiert man, dass die in 3 gezeigte Wellenform modifiziert und demgemäß geändert werden kann.
  • 4 veranschaulich ein Ausführungsbeispiel eines Steuersystems aufgebaut gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung, und zwar vorgesehen zur Erzeugung von Kraftstoffeinspritzsignalen S10 für die Kraftstoffeinspritzvorrichtungen 14. Während der Motorbeschleunigung steigt die Drehzahl des Motors entsprechend der angeforderten Beschleunigungsrate an und eine zusätzliche Kraftstoffmenge wird an den Motor geliefert, um die Beschleunigung zu erleichtern. Die an den Motor während solcher Beschleunigungsereignisse gelieferte Kraftstoffmenge wird typischerweise bestimmt aus oder begrenzt durch einen Kraftstoff, das Drehmoment oder eine andere Karte oder Tabelle, verfügbar für die elektronischen Steuermittel 20, wobei diese Karten und Nachschau-Tabellen in irgendeiner Art und Weise, wie sie im Stand der Technik bekannt ist, implementiert werden können. Diese zusätzliche Kraftstoffmenge, geliefert an den Motor während eines Beschleunigungsereignisses, erfordert im allgemeinen eine entsprechende Menge zusätzlicher Luft, um die gewünschten Emissions- und Performance-Standards aufrechtzuerhalten, wobei diese Luftmenge normalerweise erzeugt und geliefert wird durch eine Turboladervorrichtung, die mit dem Motor assoziiert ist. Diese turbogeladene Luft wird mit dem Kraftstoff gemischt, um die vollständige Verbrennung von dem ganzen Kraftstoff, geliefert an die entsprechenden Zylinder des Motors 12, zu erleichtern.
  • Während gewisser Beschleunigungszustände kann es jedoch vorkommen, dass die Turboladervorrichtung nicht das entsprechende Ansprechen erreicht, um die Luftmenge proportional zur zusätzlichen an den Motor gelieferten Kraftstoffmenge zu erhöhen. Infolgedessen kann das Luft-zu-Kraftstoff-Verhältnis signifikant während bestimmter Beschleunigungsereignisse abnehmen und dabei kann die Luft/Kraftstoff-Mischung zu reich an Kraftstoff sein. Das gleiche Problem kann in Motoren ohne Turbolader auftreten. Die inadäquate Luftmenge wird üblicherweise durch die Verzögerung der Ansprechzeit der Turboladervorrichtung hervorgerufen, wobei diese üblicherweise Zeit braucht, um so schnell zu laufen, dass die gewünschte Kapazität während eines Beschleunigungsereignisses vorhanden ist. Das hohe Kraft-zu-Luft-Verhältnis gestattet, dass mehr Kraftstoff die Zylinderwände kontaktiert als dies bei einer verhältnismäßig magereren Kraftstoffmischung der Fall ist. Die Wände des Zylinders sind normalerweise vergleichsweise kühler, wodurch dieser Kraftstoff nicht verbrennen kann und stattdessen mit dem an der Zylinderwand befindlichen Schmieröl gemischt wird. Dieser nicht verbrannte Kraftstoff kann die Schmiereigenschaften des Öls verschlechtern und er kann auch als Kohlenwasserstoffe vom Motor emittiert werden. Der Fachmann erkennt, dass das Auftreten dieser Ereignisse unerwünscht ist.
  • Ferner, abhängig von dem Ansprechvermögen der Kraftstoffsteuerstrategie während eines Beschleunigungsereignisses, kann die Zeitdauer jedes Kraftstoffeinspritzereignisses abnehmen, wenn die Drehzahl des Motors ansteigt. Zudem gilt Folgendes: Die Zeitdauer oder das Intervall zwischen dem Ende eines Kraftstoffschusses und dem Anfang eines darauf folgenden Kraftstoffschusses kann abnehmen, wodurch eine genaue Zeitsteuerung jedes unterschiedlichen Kraftstoffschusses um so wichtiger wird. Beim Beschleunigungsereignis kann es jedoch passieren, dass der Start jedes unterschiedlichen Kraftstoffschusses nicht zur gewünschten oder Soll-Zeit erfolgt. Der Grund dafür ist, dass beim Start der relative Winkel jedes Kraftstoffschusses normalerweise in einen absoluten Kurbelwellenwinkelwert übertragen wird, und zwar entsprechend der Winkelposition der Kurbelwelle assoziiert mit dem Motor während des entsprechenden Kraftstoffeinspritzereignisses. Da jedoch die Drehzahl des Motors sich schnell ändert, kann die tatsächliche Platzierung des Kraftstoffschusses weniger genau sein, und zwar infolge der Zeit, durch die die Kurbelwelle die berechnete Winkelposition erreicht. Es ist daher schwierig, eine erwünschte oder Soll-Kraftstoffmenge zu der gewünschten Zeitsteuerung oder Dauer zu erhalten. Wenn beispielsweise die Beschleunigung in der Einspritzzeitsteuerung berücksichtigt wird, kann es schwierig sein, den gesamten gewünschten oder Soll-Brennstoff dann zu erhalten, wenn er oder wo er erwünscht ist. Diese versetzte Kraftstoffschuss-Zeitsteuerung kann zur Folge haben, dass der Motor eine erratische Performance besitzt und dass schlechte Emissionen während des Beschleunigungsereignisses auftreten. Ferner gilt Folgendes: Infolge der Luft-zu-Kraftstoff-Verhältnis-Probleme kann der Kraftstoff, der an den Zylinder geliefert wird, unerwünschte Emissionen hervorrufen. In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist daher während der Perioden der Beschleunigung vorgesehen, dass die mit dem Pilotschuss assoziierte Kraftstoffmenge reduziert wird oder der Pilotschuss kann insgesamt eliminiert werden und die damit assoziierte Kraftstoffmenge wird in den verbleibenden Kraftstoffschüssen platziert oder verteilt. In einem anderen Ausführungsbeispiel kann die Zeitsteuerung des Pilotschusses näher an dem oberen Totpunkt des Kolbens des Kompressionshubs gelegt werden, um die Aussetzung der Zylinderwand gegenüber Pilotkraftstoffsprühen zu minimieren.
  • Um diese Probleme während eines Beschleunigungsereignisses zu überwinden, können ein oder mehrere Kraftstoffschüsse während des Beschleunigungsereignisses abgeschaltet werden. Das Abschalten von Schüssen, wie beispielsweise des Pilotschusses, kann in einem Kraftstoffeinspritzereignis während der Beschleunigung das Auftreten von Kraftstoffeindringungen in die Zylinderwände reduzieren, was die Kraftstoffverdünnung des Schmieröls reduziert und die Menge an Kohlenwasserstoff-Nebenprodukten in den Abgasen des Motors. Eine Verminderung der Menge an nicht verbranntem Kraftstoff im Zylinder hilft bei der Verbesserung der Kraftstoffeffizienz und der Emissionen des Motors. Ferner hilft eine reduzierte Anzahl von unterschiedlichen Kraftstoffeinspritzungen bei der Reduktion der Probleme assoziiert mit den Zeit-zu-Winkel-Umwandlungsfehlern zu Beginn der Haupt/Ankerschuss-Sequenz, wie oben diskutiert. Demgemäß ist in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung Folgendes vorgesehen: Entweder der Pilotschuss oder der Ankerschuss oder beide Schüsse werden während eines Beschleunigungsereignisses abgeschaltet, wodurch die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Problemen der oben diskutierten Art beträchtlich reduziert wird, und zwar während des Beschleunigungsereignisses. In einem anderen Ausführungsbeispiel kann irgendeiner der Pilot-, Haupt- oder Ankerschüsse weggelassen werden oder irgendeine Kombination davon. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel jedoch wird der Hauptschuss beibehalten, während entweder der Pilotschuss und/oder die Ankerschüsse entfernt werden.
  • Während eines Verzögerungsereignisses nimmt andererseits die Kraftstoffmenge, geliefert an die Zylinder des Motors 12, schnell ab. Wenn die Kraftstoffmenge abnimmt, so wird eine genaue Unterteilung der gewünschten Kraftstoffmenge in die Vielzahl von unterschiedlichen Schüssen zunehmend schwierig. Eine nicht ordnungsgemäße Unterteilung des Kraftstoffs in die entsprechenden Schüsse kann zu einer unerwünschten Motor-Performance und einem schlechten Motor-Wirkungsgrad während des Verzögerungsereignisses führen. Ferner gilt Folgendes: Während eines Verzögerungsereignisses kann die Zeit-zu-Winkel-Umwandlung (die Kurbelwellenposition) des Starts jedes Schusses während eines Kraftstoffeinspritzereignisses versetzt sein, und zwar infolge der Änderung (Verminderung) der Motordrehzahl, ähnlich wie dies oben für ein Beschleunigungsereignis diskutiert wurde. Eine derartige Versetzung oder Fehler kann eine unerwünschte Motor-Performance zur Folge haben und somit einen schlechten Motor-Wirkungsgrad.
  • Um diese Probleme während eines Verzögerungsereignisses zu überwinden, wird die Gesamtzahl der Kraftstoffschüsse während eines Verzögerungsereignisses gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vermindert. Man erkennt und geht davon aus, dass eben der Pilotschuss, eben der Ankerschuss oder beide – der Pilotschuss und der Ankerschuss – während eines Verzögerungsereignisses abgeschaltet werden können. Infolgedessen kann die Kraftstoffmenge, geliefert an den entsprechenden Zylinder, in eine kleinere Anzahl von Schüssen aufgeteilt werden und die Probleme assoziiert mit den Zeit-zu-Winkel-Umwandlungsfehlern in den Startzeiten der Vielzahl von Kraftstoffschüssen wird vermindert. Demgemäß gilt Folgendes: Das Abschalten eines oder mehrerer Schüsse während eines Verzögerungsereignisses reduziert die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der oben diskutierten Probleme während des Verzögerungsereignisses. Alternativ kann der Hauptschuss auch abgeschaltet sein. Für Emissionen und aus Gründen der Performance bleibt jedoch der Hauptschuss vorzugsweise eingeschaltet.
  • In einem Ausführungsbeispiel, nicht gemäß der vorliegenden Erfindung, wird der Kraftstoff vom abgeschalteten Schuss oder von den abgeschalteten Schüssen insgesamt aus dem entsprechenden Kraftstoffeinspritzereignis dann entfernt, wenn entweder ein Beschleunigungsereignis oder ein Verzögerungsereignis detektiert wird. In der Tat gilt in einem solchen Ausführungsbeispiel Folgendes: Die Kraftstoffmenge assoziiert mit jedem der verbleibenden Schüsse verbleibt die gleiche, aber die Gesamtmenge des Kraftstoffs, geliefert an das spezielle Kraftstoffeinspritzereignis, ist kleiner als das gewünschte und die Zahl der Gesamtschüsse in dem Kraftstoffereignis wird auch reduziert. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel jedoch wird der Kraftstoff von dem abgeschalteten Schuss oder den abgeschalteten Schüssen beibehalten für das spezielle Kraftstoffeinspritzereignis, und zwar durch Verteilen des Kraftstoffs assoziiert mit dem abgeschalteten Schuss oder den Schüssen auf die verbleibenden Schüsse. In einem solchen Ausführungsbeispiel wird die Gesamtkraftstoffmenge, geliefert in dem speziellen Kraftstoffeinspritzereignis, wie gewünscht beibehalten, aber es gibt eine geringe Anzahl an gesamten Schüssen in dem Kraftstoffeinspritzereignis und eine größere Kraftstoffmenge wird mit einem oder mehreren der verbleibenden Schüsse assoziiert.
  • Man erkennt ferner und antizipiert, dass in dem Ausführungsbeispiel, wo die Kraftstoffmenge vom abgeschalteten Schuss oder den Schüssen auf den verbleibenden Schuss oder die Schüsse in einem speziellen Kraftstoffeinspritzereignis verteilt wird, Folgendes gilt: Wenn die gesamte Kraftstoffmenge in dem abgeschalteten Schuss oder den Schüssen kleiner ist als die Schwellenkraftstoffmenge, dann kann diese Kraftstoffmenge insgesamt aus dem speziellen Kraftstoffeinspritzereignis entfernt werden statt dass man die Verteilung in den verbleibenden Schuss oder die verbleibenden Schüsse vornimmt. Der Grund dafür ist der folgendes: Da in speziellen Kraftstoffeinspritzereignissen die Rückverteilung einer solchen kleinen Kraftstoffmenge in die verbleibenden Schüsse nicht effizient oder erwünscht sein kann oder es kann sogar nicht praktikabel sein, so dass die insgesamte Entfernung eine erwünschtere Option ist. Dies gilt jedoch nicht gemäß der Erfindung.
  • Das ECM 56 kann auch derart ausgelegt sein, dass ein Kraftstoffeinspritzschuss oder mehrere Kraftstoffeinspritzschüsse entfernt oder abgeschaltet werden, und zwar nur für die Dauer des entsprechenden Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignisses dann, wenn ein solches Ereignis detektiert wird. Wenn ein Motor nicht mehr beschleunigt oder verzögert, was immer das spezielle Ereignis kann sein, so können die Kraftstoffeinspritzsignale auf normal zurückgebracht werden, d. h. der abgeschaltete Schuss oder die abgeschalteten Schüsse können wieder eingeschaltet werden, entweder graduell oder über eine Anzahl von Einspritzsignalen hinweg oder aber in abrupter Weise in einem einzigen Kraftstoffeinspritzereignis, oder aber elektronische Steuermittel 20 können einen oder mehrere Kraftstoffeinspritzschüsse für eine bestimmte Zeitgröße abgeschaltet halten, bis andere vorbestimmte Kriterien erfüllt sind. Man erkennt und antizipiert, dass die spezielle implementierte Strategie typischerweise von einem Ausführungsbeispiel zum anderen sich ändert.
  • Um die vorliegende Erfindung zu praktizieren, müssen die elektronischen Steuermittel 20 oder das ECM 56 betreibbar sein, um bestimmte Motorbeschleunigungs- oder Verzögerungsbedingungen zu detektieren, zu bestimmen oder in anderer Weise zu erkennen, und zwar von Bedingungen wie beispielsweise der, dass das Einspritzsignal dementsprechend gesteuert werden kann, um die gewünschte Kraftstoffeinspritzwellenform zu erreichen einschließlich der Anzahl von Schüssen darinnen, die notwendig sind, um die Emissionen innerhalb ordnungsgemäßer Grenzen zu halten. Dies kann auf einer Verschiedenheit von Wegen erreicht werden und irgendeine oder eine Kombination kann verwendet werden. In einem Ausführungsbeispiel sind Signalerzeugungsmittel, wie beispielsweise ein Motordrehzahlsensor, mit dem ECM 56 gekuppelt und treibbar, um ein Signal 78 auszugeben, welches eine Anzeige für die Drehzahl des Motors bildet. Basierend auf dem Eingangssignal 76 ist das ECM 56 betätigbar, um die Änderungsrate der Motordrehzahl über die Zeit hinweg zu bestimmen. Wenn die Änderungsrate der Motordrehzahl einen vorbestimmten Schwellenwert übersteigt, beispielsweise im Bereich von ungefähr 1000 Umdrehungen bis ungefähr 2000 Umdrehungen pro Minute (pro Sekunde) so bestimmt das ECM 56 oder erkennt, dass diese Rate der Geschwindigkeits- oder Drehzahl-Änderung einer Anzeige eines Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignisses ist, das eine vorbestimmte Emissionsgrenze übersteigt und daher erfolgt die Steuerung der Kraftstoffeinspritzsignale demgemäß.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das ECM 56 betreibbar zum Empfang eines Signals 80, welches das Luft-zu-Kraftstoff-Verhältnis der Kraftstoffmischung anzeigt, die an die Zylinder des Motors geliefert wird. Während bestimmter Beschleunigungsereignisse nimmt das Luft-zu-Kraftstoff-Verhältnis ab und zwar infolge einer Vergrößerung der an den Motor geliefer ten Kraftstoffmenge. Während bestimmter anderer Verzögerungsereignisse wird das Luft-zu-Kraftstoff-Verhältnis ansteigen und zwar infolge einer Verminderung der an den Motor gelieferten Kraftstoffmenge. Das ECM 56 wird somit bestimmen oder in anderer Weise erkennen, dass bestimmte Beschleunigungs- oder Verzögerungszustände vorliegen, wenn das Luft-zu-Kraftstoff-Verhältnis ansteigt oder abnimmt, und zwar um eine vorbestimmte Schwellengröße. Das ECM 56 wird danach die Kraftstoffeinspritzsignale demgemäß steuern.
  • Man erkennt und erwartet, dass irgendeines oder eine Vielzahl von anderen Signale liefernden Mechanismen in gleicher Weise mit dem ECM 56 gekoppelt sein kann, um ein Signal daran zu liefern, welches einen Zustand anzeigt, der mit einem Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignis korreliert werden kann, wenn eine gewünschte oder Soll-Emissionsgrenze überschritten wird. Solche Mechanismen können irgendeiner von verschiedenen Mechanismen sein, die im Stand der Technik bekannt sind, wie beispielsweise ein „Rail"-Drucksensor (rail pressure sensor), ein Lufteinlassverstärkungsdruck-Sensor und auch noch andere Sensoren.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Wie hier beschrieben, sind die vorliegende Vorrichtung sowie das vorliegende Verfahren besonders brauchbar in allen Motor-Typen, wie beispielsweise Motoren, die in Fahrzeugen, Arbeitsmaschinen, Seefahrzeugen, elektrischen Generatoren, stationären Motoren und dgl. verwendet werden. Die vorliegende Vorrichtung und das vorliegende Verfahren liefern daher ein Steuersystem und ein Verfahren zur Steuerung der Anzahl von Kraftstoffschüssen (Kraftstoffeinspritzung) in irgendeinem Mehrfach-Schuss (Mehrfach-Einspritzung)-Kraftstoffeinspritzungssignal, und zwar basierend auf bestimmten Beschleunigungs- oder Verzögerungszuständen, die unerwünschte Abgasemissionen ergeben.
  • Es ist erkannt und wird erwartet, dass die Motorschwellenwerte, die Zeitperioden der Motor-Performance, überwacht durch elektronische Steuermittel und dgl., in die elektronischen Steuermittel 20 vorprogrammiert werden können oder dass derartige Werte in Karten oder Tabellen in einem Speichermittel oder in Datenspeichermitteln assoziiert mit den elektronischen Steuermitteln 20 gespeichert sind. Alternativ können derartige Werte durch geeignete Formeln oder mathematische Berechnungen bestimmt werden, und zwar ausgeführt durch das ECM 56 in einer sich fortsetzenden Schleife oder zu festen Zeitintervallen. Insofern können in dem ECM 56 zur Verwendung während aller Betriebsbedingungen des Motors folgende Größen gespeichert oder in anderer Weise programmiert werden: Kraftstoffkarten, die sich auf den „Rail"-Druck beziehen, Motordrehzahl, Motorbelastung, Pilot/Haupt/Anker-Zeitdauern, Pilot/Haupt/Anker-Kraftstoffmengen, Anker-Zeitsteuerungsverzögerung, Pilot/Haupt-Zeitsteuerung und andere Parameter. Diese Betriebs- oder Operationskarten, Tabellen und/oder mathematischen Gleichungen, gespeichert in dem ECM-programmierbaren Speicher, bestimmen und steuern die verschiedenen Parameter assoziiert mit den entsprechenden Mehrfach-Einspritzereignissen, um die erwünschte Motor-Performance zu erreichen. Es wird demgemäß erkannt und erwartet, dass elektronische Steuermittel 20 derartige Schritte durchführen, und zwar auf irgendeinem der bekannten Wege.
  • Es wird ferner erkannt und angenommen, dass die elektronischen Steuermittel 20 bestimmte Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignisse bestimmen oder erkennen, ein oder mehrere Kraftstoffschüsse eliminieren oder abschalten, und zwar Kraftstoffschüsse assoziiert mit dem Kraftstoffeinspritzsignal, basierend auf eben einer der verschiedenen Eingangsgrößen daran, oder die Steuermittel können dies tun, basierend auf einer Kombination derartiger Eingangsgrößen, wobei möglicherweise unterschiedliche Gewichtungen den unterschiedlichen Eingangswerten zugeordnet werden. Es wird ferner erkannt und angenommen, dass die durch die elektronischen Steuermittel 20 ergriffene Wirkung irgendeine oder eine Kombination der verschiedenen Wirkungen sein kann, die möglich sind, und zwar ausgewählt aus Folgendem: Eliminieren oder Abschalten von nur einem Pilotschuss, Eliminieren oder Abschalten von nur dem Ankerschuss, oder Eliminieren oder Abschalten von sowohl dem Pilot- als auch den Ankerschüssen.
  • Es wird erkannt und angenommen, dass das ECM 56 ausgelegt sein kann, um einen oder mehrere Kraftstoffeinspritzschüsse zu eliminieren oder abzuschalten, und zwar für die Dauer des entsprechenden Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignisses. Wenn der Motor seinen Betriebszustand erreicht und nicht länger beschleunigt oder verzögert, was auch immer der Fall sein mag, so können die Kraftstoffeinspritzsignale auf normal zurückgeführt werden, d. h. der abgeschaltete Schuss oder die abgeschalteten Schüsse können wieder aktiviert werden, und zwar entweder graduell oder über eine Anzahl von Kraftstoffeinspritzsignalen hinweg oder aber abrupter in einem Signalkraftstoffeinspritzereignis oder aber die elektronischen Steuermittel 20 können einen oder mehrere Kraftstoffeinspritzschüsse für eine bestimmte Zeitgröße abgeschaltet halten oder bis ein weiteres vorbestimmtes Kriterium erfüllt ist.
  • Man kann voraussetzen, dass die Motoreffizienz und Performance während bestimmter Beschleunigungsereignisse zur Steuerung von Emission verschlechtert wird, wenn die Kraftstoffmenge, die an den Motor während eines solchen Ereignisses geliefert wird, abnimmt oder wenn eine oder mehrere Schüsse abgeschaltet werden. Man erkennt, dass das Abschalten von einem oder mehreren Kraftstoffschüssen während bestimmter Verzögerungsereignisse nicht besonders schädlich bezüglich der Performance des Motors ist, da der Motor verzögert, und das Vorsehen von zusätzlichem Kraftstoff während eines solchen Verzögerungsereignisses wird normalerweise nicht notwendig sein. In beiden Ereignissen jedoch erkennt man, dass die Gesamtemissionen des Motors 12 innerhalb erwünschter Grenzen gehalten werden können und dass die Gesamtemissionen innerhalb gewünschter Grenzen im bevorzugten Ausführungsbeispiel gehalten werden.
  • Weitere Aspekte, Ziele und Vorteile der Erfindung erhält man aus einem Studium der Zeichnungen, der Offenbarung und der beigefügten Ansprüche.

Claims (15)

  1. Ein Steuersystem (10) zur Steuerung von Mehrfach-(multi-shot)-Kraftstoffeinspritzsignalen zu einer direkten Kraftstoffeinspritzvorrichtung (14) in einem kompressionsgezündeten Motor (12), wobei das Steuersystem (10) Folgendes aufweist: eine mit der Kraftstoffeinspritzvorrichtung (14) gekoppelte elektronische Steuervorrichtung (Controller) (56) die betreibbar ist, um eine Vielzahl von Signalen zu empfangen, die vor einem Einspritzereignis eine Anzeige (510) eines Motorbetriebszustands liefern, wobei die Steuervorrichtung betätigbar ist, um ein Signal, welches für eine Mehrfach-(multi-shot)-Kraftstoffeinspritzung eine Anzeige bildet, an die Kraftstoffeinspritzvorrichtung (14) auszugeben; einen mindestens ein Signal (78) liefernden Mechanismus gekoppelt mit der erwähnten Steuervorrichtung (56) zur Eingabe eines Signals (78) dahinein und zwar eine Anzeige bildend für eine Beschleunigung oder Verzögerung des Motors (12); wobei die Steuervorrichtung (56) betreibbar ist, um einen Beschleunigungs- oder Verzögerungszustand basierend auf dem erwähnten Eingangssignal (78) zu erkennen; und wobei die Steuervorrichtung (56) ferner betätigbar ist, um die in einen Motorzylinder einzuspritzende Soll-Kraftstoffmenge als Funktion des Motorbetriebszustands vor dem erwähnten Einspritzereignis zu bestimmen, um die Sollkraftstoffmenge unter einer Vielzahl von Kraftstoffeinspritzungen (fuel shots = Einspritzschüsse) des Einspritzereignisses aufzuteilen, um zu Bestimmen, ob das erwähnte Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignis erkannt wird, um eine Kraftstoffeinspritzung (Kraftstoffschuss) ansprechend auf das Erkennen eines Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignisses auszuschalten, um die Kraftstoffmenge, die der erwähnten abgeschalteten Kraftstoffeinspritzung zugewiesen war den anderen Kraftstoffeinspritzungen in dem Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignal zuzuteilen, und um das erwähnte Ausgangssignal zu erzeugen.
  2. Steuersystem (10) nach Anspruch 1, wobei das erwähnte Eingangssignal (78) mit einem Beschleunigungs- oder Verzögerungs-Zustand des Motors (12) korreliert werden kann, wobei der Motor (12) eine vorbestimmte Schwellenemissionsgrenze überschreitet.
  3. Steuersystem (10) nach Anspruch 1, wobei die Steuervorrichtung (56) betätigbar ist, um mindestens eine Kraftstoffeinspritzung in dem Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignal (510) abzuschalten, wenn der erwähnte bestimmte Beschleunigungs- oder Verzögerungs-Zustand erkannt wird.
  4. Steuersystem (10) nach Anspruch 2, wobei das Eingangssignal (78) eine Anzeige für die Motordrehzahl vorsieht, wobei die Steuervorrichtung (56) betreibbar ist, um die Änderungsrate der Motordrehzahl zu bestimmen und das erwähnte Signal (510) auszugeben, um die Anzahl der Kraftstoffeinspritzungen in dem Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignal dynamisch zu modifizieren, und zwar ansprechend auf den erwähnten Beschleunigungs- oder Verzögerungs-Zustand.
  5. Steuersystem (10) nach Anspruch 1, wobei das erwähnte Eingangssignal (5158) eine Anzeige für ein an den Motor (12) geliefertes Luft-zu-Brennstoff-Verhältnis bildet, und wobei die Steuervorrichtung (56) die Anzahl der Kraftstoffeinspritzungen in dem erwähnten Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignal (510) dynamisch modifiziert, dann wenn das Luft-zu-Kraftstoff-Verhältnis einen ersten vorbestimmten Schwellenwert übersteigt.
  6. Steuersystem (10) nach Anspruch 3, wobei die mindestens eine abgeschaltete Kraftstoffeinspritzung in dem Mehrfach- Kraftstoffeinspritzsignal (510) wieder eingeschaltet wird dann, wenn das erkannte Beschleunigungs- oder Verzögerungsereignis nicht mehr erkannt wird.
  7. Steuersystem (10) nach Anspruch 3, wobei das Kraftstoffeinspritzsignal (510) eine Anzeige bildet für eine Pilot-Kraftstoffeinspritzung (60), eine Hauptkraftstoffeinspritzung (62) und eine Ankerkraftstoffeinspritzung (64), und wobei die erwähnte mindestens eine abgeschaltete Kraftstoffeinspritzung die erwähnte Pilot-Kraftstoffeinspritzung (60) ist.
  8. Steuersystem (10) nach Anspruch 3, wobei das Kraftstoffeinspritzsignal (510) eine Anzeige bildet für eine Pilot-Kraftstoffeinspritzung (60), eine Hauptkraftstoffeinspritzung (62) und eine Ankerkraftstoffeinspritzung (64), und wobei die erwähnte mindestens eine abgeschaltete Kraftstoffeinspritzung die erwähnte Ankerkraftstoffeinspritzung (64) ist.
  9. Verfahren zur Steuerung von Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignalen (510) eines Einspritzereignisses für eine elektronisch gesteuerte Direkteinspritz-Kraftstoffeinspritzvorrichtung (14) eines kompressionsgezündeten Motors während bestimmter Beschleunigungs- und Verzögerungszustände, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Abfühlen einer Vielzahl von mit dem Betrieb des Motors (5158) assoziierten Zuständen; Bestimmen einer Soll-Kraftstoffmenge, die während des erwähnten Kraftstoffeinspritzereignisses eingespritzt werden soll und zwar als eine Funktion der Vielzahl von Zuständen, wobei die Sollkraftstoffmenge vor dem erwähnten Einspritzereignis bestimmt wird; Bestimmen eines Soll-Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignals als eine Funktion der erwähnten Soll-Kraftstoffmenge; Vorsehen eines Beschleunigungs- oder Verzögerungszustandes basierend auf einem der erwähnten abgefühlten Zustände; Modifizieren des Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignals zur Kraftstoffeinspritzvorrichtung zum Abschalten von mindestens einer Kraftstoffein spritzung darinnen, wenn der vorgesehene Beschleunigungs- oder Verzögerungszustand erkannt wird; Umverteilen des Kraftstoffs von der erwähnten mindestens einen abgeschalteten Einspritzung auf andere Einspritzungen in dem Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignal; Bestimmen des erwähnten Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignals als eine Funktion des erwähnten Schritts der Modifikation; und Lieferung des erwähnten Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignals an die erwähnte Direkteinspritz-Kraftstoffeinspritzvorrichtung.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der erwähnte Beschleunigungs- oder Verzögerungszustand basierend auf dem Überschreiten einer vorbestimmten Schwellenemissionsgrenze vorgesehen wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der abgefühlte Zustand (78) die Drehzahl des Motors ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der abgefühlte Zustand (5158) das Luft-zu-Kraftstoffverhältnis der an den Motor gelieferten Kraftstoff und Luftmischung ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 9, wobei folgender Schritt vorgesehen ist: wieder Einschalten der mindestens einen abgeschalteten Kraftstoffeinspritzung in dem Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignal (510), wenn der vorgesehene Beschleunigungs- oder Verzögerungszustand nicht mehr erkannt wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignal (510) eine Pilot-Einspritzung (60), eine Haupteinspritzung (62) und eine Ankereinspritzung (64) aufweist, und wobei die erwähnte mindestens eine abgeschaltete Kraftstoffeinspritzung die Pilot-Einspritzung (64) ist.
  15. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das Mehrfach-Kraftstoffeinspritzsignal (510) eine Pilot-Einspritzung (60), eine Haupteinspritzung (62) und eine Ankereinspritzung (64) aufweist, und wobei die erwähnte mindestens eine abgeschaltete Kraftstoffeinspritzung die erwähnte Ankereinspritzung (64) ist.
DE60131652T 2000-07-13 2001-05-31 Vorrichtung und verfahren zur regelung von kraftstoffeinspritzsignalen während beschleunigung und verzögerung einer brennkraftmaschine Expired - Lifetime DE60131652T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US616122 1990-11-20
US09/616,122 US6453874B1 (en) 2000-07-13 2000-07-13 Apparatus and method for controlling fuel injection signals during engine acceleration and deceleration
PCT/US2001/017426 WO2002006656A1 (en) 2000-07-13 2001-05-31 Apparatus and method for controlling fuel injection signals during engine acceleration and deceleration

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60131652D1 DE60131652D1 (de) 2008-01-10
DE60131652T2 true DE60131652T2 (de) 2008-10-30

Family

ID=24468121

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60131652T Expired - Lifetime DE60131652T2 (de) 2000-07-13 2001-05-31 Vorrichtung und verfahren zur regelung von kraftstoffeinspritzsignalen während beschleunigung und verzögerung einer brennkraftmaschine

Country Status (6)

Country Link
US (1) US6453874B1 (de)
EP (1) EP1299631B1 (de)
JP (1) JP2004504529A (de)
AU (1) AU2001265174A1 (de)
DE (1) DE60131652T2 (de)
WO (1) WO2002006656A1 (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE50211583D1 (de) * 2001-04-06 2008-03-13 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine
US6848414B2 (en) * 2002-08-08 2005-02-01 Detroit Diesel Corporation Injection control for a common rail fuel system
US6843221B2 (en) * 2002-10-23 2005-01-18 Caterpillar Reduced emissions fuel injection control strategy
US6725659B1 (en) 2002-12-16 2004-04-27 Cummins, Inc. Apparatus and method for limiting turbocharger speed
JP4158733B2 (ja) * 2004-03-29 2008-10-01 株式会社デンソー 燃料噴射装置
DE602004032429D1 (de) * 2004-06-30 2011-06-09 Fiat Ricerche Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschine mit common rail
US7201137B2 (en) * 2005-07-11 2007-04-10 Caterpillar Inc Mixed mode control method and engine using same
JP2007023908A (ja) * 2005-07-19 2007-02-01 Nikki Co Ltd 内燃機関の燃料供給制御方法および装置
CN1995728A (zh) * 2005-12-31 2007-07-11 卡特彼勒公司 具有可根据操作人员的目标而改变的波形的燃油系统
US7520259B2 (en) * 2006-05-31 2009-04-21 Caterpillar Inc. Power management system for fuel injected engine
ITTO20070304A1 (it) * 2007-05-04 2008-11-05 Azimut Benetti S P A Sistema automatico di controllo delle unita' propulsive per la virata di un'imbarcazione
US10087871B2 (en) 2016-12-25 2018-10-02 Total Fuel Systems, Llc Add-on fuel injector control system and method
US10401398B2 (en) 2017-03-03 2019-09-03 Woodward, Inc. Fingerprinting of fluid injection devices

Family Cites Families (71)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS58150039A (ja) 1982-03-03 1983-09-06 Toyota Motor Corp 電子制御機関の空燃比の学習制御方法
JPS59138738A (ja) * 1983-01-28 1984-08-09 Nippon Denso Co Ltd 内燃機関の空燃比制御方法
US4621599A (en) 1983-12-13 1986-11-11 Nippon Soken, Inc. Method and apparatus for operating direct injection type internal combustion engine
US4576135A (en) 1984-04-24 1986-03-18 Trw Inc. Fuel injection apparatus employing electric power converter
JPH086627B2 (ja) 1985-06-04 1996-01-29 株式会社日本自動車部品総合研究所 ディーゼルエンジンの燃料噴射制御方法及び制御装置
JPS6255458A (ja) 1985-09-04 1987-03-11 Toyota Motor Corp デイ−ゼル機関の燃料噴射装置
EP0221832A3 (de) 1985-11-07 1988-09-14 Ail Corporation Kraftstoffeinspritzungssteuerung und Zeitpunkt- und Drehzahlgeber
JPS62253936A (ja) * 1986-04-28 1987-11-05 Japan Electronic Control Syst Co Ltd 内燃機関の電子制御燃料噴射装置
US4729056A (en) 1986-10-02 1988-03-01 Motorola, Inc. Solenoid driver control circuit with initial boost voltage
FR2605055B1 (fr) 1986-10-08 1991-09-27 Daimler Benz Ag Procede d'injection directe de carburant pour un moteur diesel
US4922878A (en) 1988-09-15 1990-05-08 Caterpillar Inc. Method and apparatus for controlling a solenoid operated fuel injector
GB8823453D0 (en) 1988-10-06 1988-11-16 Lucas Ind Plc Pump
US5267545A (en) 1989-05-19 1993-12-07 Orbital Engine Company (Australia) Pty. Limited Method and apparatus for controlling the operation of a solenoid
JP2569174B2 (ja) 1989-06-19 1997-01-08 株式会社日立製作所 複数気筒内燃機関の制御装置
DE3923479A1 (de) 1989-07-15 1991-01-24 Bosch Gmbh Robert Sequentielles kraftstoffeinspritzverfahren
DE3929747A1 (de) 1989-09-07 1991-03-14 Bosch Gmbh Robert Verfahren und einrichtung zum steuern der kraftstoffeinspritzung
JP2918624B2 (ja) 1990-05-29 1999-07-12 株式会社日立製作所 エンジンの燃料噴射制御方法
US5268842A (en) 1990-12-03 1993-12-07 Cummins Engine Company, Inc. Electronic control of engine fuel injection based on engine duty cycle
US5427083A (en) 1991-01-14 1995-06-27 Orbital Engine Company (Australia) Pty. Limited Method for controlling fuel supply to an engine
JPH05214985A (ja) 1992-02-05 1993-08-24 Fuji Heavy Ind Ltd エンジンの燃料噴射制御方法
PH30377A (en) 1992-02-11 1997-04-15 Orbital Eng Pty Air fuel ratio control
JP2819937B2 (ja) 1992-04-30 1998-11-05 日産自動車株式会社 内燃機関の燃料噴射量演算装置
US5402760A (en) * 1992-05-21 1995-04-04 Nippondenso Co., Ltd. Fuel injection control apparatus for internal combustion engine
US5265562A (en) 1992-07-27 1993-11-30 Kruse Douglas C Internal combustion engine with limited temperature cycle
US5722373A (en) 1993-02-26 1998-03-03 Paul; Marius A. Fuel injector system with feed-back control
US5492098A (en) 1993-03-01 1996-02-20 Caterpillar Inc. Flexible injection rate shaping device for a hydraulically-actuated fuel injection system
US5678521A (en) 1993-05-06 1997-10-21 Cummins Engine Company, Inc. System and methods for electronic control of an accumulator fuel system
US5445128A (en) 1993-08-27 1995-08-29 Detroit Diesel Corporation Method for engine control
US5379733A (en) 1993-10-29 1995-01-10 Deere & Company Fuel shut-off solenoid pull-in coil relay
US5407131A (en) 1994-01-25 1995-04-18 Caterpillar Inc. Fuel injection control valve
US5450829A (en) 1994-05-03 1995-09-19 Servojet Products International Electronically controlled pilot fuel injection of compression ignition engines
JP3426744B2 (ja) 1994-11-17 2003-07-14 三菱自動車工業株式会社 内燃機関用燃料噴射制御装置及び内燃機関の燃料噴射制御方法
US5634448A (en) 1994-05-31 1997-06-03 Caterpillar Inc. Method and structure for controlling an apparatus, such as a fuel injector, using electronic trimming
JP3330234B2 (ja) 1994-07-29 2002-09-30 本田技研工業株式会社 内燃機関の燃料噴射制御装置
US5507260A (en) 1995-02-27 1996-04-16 Hintzen; Mark N. Fuel management system for internal combustion engines
GB9504625D0 (en) 1995-03-08 1995-04-26 Lucas Ind Plc Fuel system
US5566660A (en) 1995-04-13 1996-10-22 Caterpillar Inc. Fuel injection rate shaping apparatus for a unit fuel injector
GB9509610D0 (en) 1995-05-12 1995-07-05 Lucas Ind Plc Fuel system
US5499608A (en) 1995-06-19 1996-03-19 Caterpillar Inc. Method of staged activation for electronically actuated fuel injectors
JPH09112303A (ja) 1995-08-16 1997-04-28 Mazda Motor Corp エンジンの燃料制御装置
JPH09158810A (ja) 1995-10-02 1997-06-17 Hino Motors Ltd ディーゼルエンジン
US5609131A (en) 1995-10-11 1997-03-11 The United States Of America As Represented By The Administrator Of The U.S. Environmental Protection Agency Multi-stage combustion engine
JP3544257B2 (ja) 1995-11-07 2004-07-21 ヤマハ発動機株式会社 高圧縮比筒内噴射内燃機関
DE19602065C2 (de) 1996-01-20 2001-08-09 Daimler Chrysler Ag Verfahren zum Betrieb eines Verbrennungsmotors
US5701870A (en) 1996-04-15 1997-12-30 Caterpillar Inc. Programmable fuel injector current waveform control and method of operating same
DE69720323T2 (de) 1996-06-14 2004-02-12 C.R.F. Società Consortile per Azioni, Orbassano Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Einspritzung im Übergangszustand für einen aufgeladenen Dieselmotor
US5685273A (en) 1996-08-07 1997-11-11 Bkm, Inc. Method and apparatus for controlling fuel injection in an internal combustion engine
TW344015B (en) 1996-08-12 1998-11-01 Mazda Motor Direct fuel injection engine
US5839275A (en) 1996-08-20 1998-11-24 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Fuel injection control device for a direct injection type engine
JP3644654B2 (ja) 1996-11-15 2005-05-11 三菱電機株式会社 内燃機関の燃料制御方式
US5865158A (en) 1996-12-11 1999-02-02 Caterpillar Inc. Method and system for controlling fuel injector pulse width based on fuel temperature
US5924403A (en) * 1997-06-06 1999-07-20 Detroit Diesel Corporation Method for enhanced split injection in internal combustion engines
JP4010046B2 (ja) 1997-06-24 2007-11-21 トヨタ自動車株式会社 圧縮着火式内燃機関
US5746183A (en) 1997-07-02 1998-05-05 Ford Global Technologies, Inc. Method and system for controlling fuel delivery during transient engine conditions
US6021370A (en) 1997-08-05 2000-02-01 Cummins Engine Company, Inc. Vehicle/engine acceleration rate management system
US5979412A (en) 1997-08-12 1999-11-09 Walbro Corporation Inductive discharge injector driver
JP3325232B2 (ja) * 1997-09-29 2002-09-17 マツダ株式会社 筒内噴射式エンジン
US5794585A (en) 1997-10-24 1998-08-18 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Cylinder injection fuel control device for an internal-combustion engine
US5947380A (en) 1997-11-03 1999-09-07 Caterpillar Inc. Fuel injector utilizing flat-seat poppet valves
US5986871A (en) 1997-11-04 1999-11-16 Caterpillar Inc. Method of operating a fuel injector
US5893347A (en) 1997-12-18 1999-04-13 Caterpillar Inc. Method for delivering a small quantity of fuel with a hydraulically-actuated injector during split injection
US6026780A (en) 1997-12-18 2000-02-22 Caterpillar Inc. Method for controlled transition between use of different injection waveform types in a hydraulically-actuated electronically-controlled fuel injection system
US6082331A (en) * 1997-12-19 2000-07-04 Caterpillar Inc. Electronic control and method for consistently controlling the amount of fuel injected by a hydraulically activated, electronically controlled injector fuel system to an engine
US6014956A (en) 1997-12-22 2000-01-18 Caterpillar Inc. Electronic control for a hydraulically activated, electronically controlled injector fuel system and method for operating same
JP3791170B2 (ja) 1998-01-29 2006-06-28 マツダ株式会社 多気筒エンジンの燃料制御装置
FR2775316B1 (fr) 1998-02-24 2000-06-23 Peugeot Systeme de controle du fonctionnement d'un moteur diesel notamment de vehicule automobile
US6000384A (en) 1998-03-06 1999-12-14 Caterpillar Inc. Method for balancing the air/fuel ratio to each cylinder of an engine
US6032642A (en) 1998-09-18 2000-03-07 Detroit Diesel Corporation Method for enhanced split injection in internal combustion engines
US6085730A (en) * 1998-12-16 2000-07-11 Chrysler Corporation Method for improved fuel delivery for multi-port fuel injection system
JP2001055951A (ja) 1999-08-18 2001-02-27 Mazda Motor Corp ディーゼルエンジンの燃料噴射制御装置
US6363314B1 (en) * 2000-07-13 2002-03-26 Caterpillar Inc. Method and apparatus for trimming a fuel injector

Also Published As

Publication number Publication date
DE60131652D1 (de) 2008-01-10
US6453874B1 (en) 2002-09-24
EP1299631A1 (de) 2003-04-09
WO2002006656A1 (en) 2002-01-24
JP2004504529A (ja) 2004-02-12
AU2001265174A1 (en) 2002-01-30
EP1299631B1 (de) 2007-11-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60121591T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von kraftstoffmehrfacheinspritzungen in die zylinder einer brennkraftmaschine
DE10221162B4 (de) Getrennte Einspritzvorrichtungshauptzeitsteuerkarten zur Anwendung mit und ohne Voreinspritzung
DE60117143T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von kraftstoffmehrfacheinspritzungen in den zylindern einer brennkraftmaschine
DE10220176A1 (de) Brennstoffeinspritzung mit Hauptschuß und variabler Ankerverzögerung
DE69303769T2 (de) Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung für Brennkraftmaschine
DE10057076B4 (de) Zündsteuerungsvorrichtung für Brennkraftmaschinen
DE19748018C2 (de) Kraftstoff-Direkteinspritzsteuergerät für einen Verbrennungsmotor
DE102013202663B4 (de) System und verfahren zum einspritzen von kraftstoff
EP1660766B1 (de) Verfahren zur steuerung des übergangs eines direkteinspritzenden ottomotors
DE10221165A1 (de) Nacheinspritzungen während kalten Betriebes
DE102008009313B4 (de) Kraftstoffeinspritzsystem und Kraftstoffeinspritzverfahren für einen Motor mit Kraftstoff-Direkteinspritzung
WO2013072301A1 (de) Verfahren zum abschalten und zum aktivieren eines zylinders einer brennkraftmaschine
DE102010018008B4 (de) Steuersystem und -verfahren zur HCCI-Modusumschaltung
DE60131652T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur regelung von kraftstoffeinspritzsignalen während beschleunigung und verzögerung einer brennkraftmaschine
DE10131925A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trimmen einer Brennstoffeinspritzvorrichtung
DE102004001119A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine
DE102009012367B4 (de) Verfahren und System zum Steuern eines Motors
DE102009047219A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines Verbrennungsmotors
DE10133587A1 (de) Verbessertes Wellenformübergangsverfahren und entsprechende Vorrichtung für Mehrfacheinspritzungs-Brennstoffsysteme
WO1999020882A1 (de) Verfahren zum starten einer brennkraftmaschine
DE19606585C2 (de) Verfahren zur Zylinderzuschaltung einer Brennkraftmaschine
DE10131545A1 (de) Genaue Lieferung des gesamten Brennstoffes, wenn zwei Einspritzereignisse eng gekoppelt sind
DE4334864C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine
DE10258507B4 (de) Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine sowie Steuergerät hierfür
DE10132838A1 (de) Aufteilung einer erwünschten Brennstoffmenge in drei getrennte Brennstoffmengen in stabiler Weise

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition