DE69720323T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Einspritzung im Übergangszustand für einen aufgeladenen Dieselmotor - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Einspritzung im Übergangszustand für einen aufgeladenen Dieselmotor Download PDFInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Steuern der Übergangszustandseinspritzung eines Dieselmotors mit Turbolader.
- Wie bekannt ist, wird während des Übergangszustandsbetriebs eines Dieselmotors, z. B. wenn er schnell beschleunigt, eine plötzliche Erhöhung des Kraftstoffeinspritzdrucks erzeugt, um das Abgasrauchniveau zu verringern, was jedoch auch zu einem störend hohen Verbrennungsgeräuschpegel des Motors führt.
- Um die Erhöhung des Geräuschpegels zu verringern, hat man sich Vorrichtungen zum Steuern des Einspritzdrucks ausgedacht, die einen optimalen Einspritzdruckwert für alle Motordrehzahlen, einschließlich Übergangsdrehzahlen, liefern.
- Die Patentanmeldung WO-95/23921, eingereicht am 28.2.95, beschreibt beispielsweise eine Steuervorrichtung zum Verlangsamen der Erhöhung des Einspritzdrucks und zum Auferlegen einer maximalen Geschwindigkeit der Erhöhung, die sich gemäß der Motordrehzahl und der Menge an Kraftstoff, die zum Motor geliefert wird, ändert.
- In einer solchen Vorrichtung ist jedoch die Kalibrierung der maximalen Geschwindigkeit der Erhöhung des Einspritzdrucks besonders schwierig und es gelingt nicht, für die Optimierung jeder einzelnen Beschleunigung zu sorgen, so daß eine Menge Kompromisse bei der Erfüllung der Anforderungen bei unterschiedlichen Bedingungen gemacht werden müssen.
- Beim Kalibrieren der maximalen Geschwindigkeit der Erhöhung werden überdies Größen, die sich ernsthaft auf das Verbrennungsgeräusch und das Abgasrauchniveau auswirken, wie z. B. Motorlast vor der Beschleunigung und der beim Beginn der Beschleunigung eingelegte Gang, nicht berücksichtigt.
- Obwohl das Verbrennungsgeräusch des Motors verringert wird, weist die beschriebene Steuervorrichtung an sich den Nachteil der Erhöhung des Abgasrauchniveaus durch Erzeugen einer weniger als optimalen Übergangszustandsgeschwindigkeit der Erhöhung des Einspritzdrucks auf.
- Um das Verbrennungsgeräusch des Motors zu verringern, wurde auch ein Einspritzschema vorgeschlagen, das in jedem Motorzyklus eine doppelte Einspritzung mit einer kurzen Voreinspritzung, gefolgt von einer längeren Haupteinspritzung, beinhaltet.
- Gemäß diesem Schema liefert die Voreinspritzung eine kleine Menge an Kraftstoff, um die Vorverbrennung einzuleiten und somit die Temperatur und den Druck innerhalb der Verbrennungskammer der Zylinder zu erhöhen und den Wirkungsgrad zu verbessern und die Explosionswirkung der Verbrennung, die durch die Haupteinspritzung eingeleitet wird, zu verringern.
- Obwohl tatsächlich für eine Verringerung des Verbrennungsgeräuschs insgesamt gesorgt wird, kann eine Voreinspritzung nicht den Beitrag beseitigen, der von einer plötzlichen Erhöhung des Einspritzdrucks infolge beispielsweise einer schnellen Beschleunigung geliefert wird.
- Derzeit werden die Voreinspritzdauer und die Voreinspritzung überdies mit Bezug auf den stationären Betrieb des Motors mit vorbestimmter Temperatur und vorbestimmtem Druck innerhalb der Verbrennungskammer der Zylinder berechnet, und sind daher unwirksam, wenn sie auf den Übergangszustandsbetrieb des Motors angewendet werden, bei dem die Temperatur und der Druck in der Verbrennungskammer der Zylinder niedriger sind.
- Insbesondere sind während des Übergangszustandsbetriebs des Motors die stationären Voreinspritz-Vorwerte zu hoch, so daß die Voreinspritzung die Verbrennung einleitet, bei der das Gemisch nicht wirksam brennt. Folglich erreichen die Temperatur und der Druck innerhalb der Verbrennungskammer der Zylinder nicht die vorausgesagten Werte, wenn die Haupteinspritzung durchgeführt wird, wobei somit die durch die Voreinspritzung bewirkte Verbesserung der Verbrennung, die durch die Haupteinspritzung ausgelöst wird, beeinträchtigt wird.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein unkompliziertes, kostengünstiges Verfahren und eine ebensolche Vorrichtung zum wirksameren Steuern des Einspritzdrucks und somit zum Erreichen eines besseren Kompromisses zwischen dem Verbrennungsgeräusch und dem Abgasrauchniveau des Motors bereitzustellen.
- Vorzugsweise müssen das Steuerverfahren und die Steuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung auch in der Lage sein, die Voreinspritzung während des Übergangszustandsbetriebs des Motors wirksamer zu steuern.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Steuern der Einspritzung während eines Übergangsbetriebszustands eines Dieselmotors mit Turbolader bereitgestellt, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
-
- – Erzeugen eines Bezugs-Einspritzdruckwerts als Funktion von mindestens einem ersten Betriebsparameter des Motors in jedem Motorzyklus, wobei der Bezugs-Einspritzdruckwert einen optimalen Einspritzdruckwert für einen stationären Betrieb des Motors definiert;
- – Erzeugen eines inkrementalen Einspritzdruckwerts als Funktion von mindestens einem zweiten Betriebsparameter des Motors in jedem Motorzyklus, wobei der inkrementale Einspritzdruckwert die maximale zulässige Veränderung des Einspritzdrucks zwischen einem Motorzyklus und dem nächsten während des Übergangsbetriebszustands des Motors definiert; und
- – Erzeugen eines gewünschten Einspritzdruckwerts in jedem Motorzyklus als Funktion des Bezugs-Einspritzdruckwerts und des inkrementalen Einspritzdruckwerts, derart, daß die Veränderung des Einspritzdrucks des Motors während des Übergangsbetriebszustands den maximalen zulässigen Wert nicht übersteigt;
- dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Betriebsparameter der Ladedruck des Motors ist.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird auch eine Vorrichtung zum Steuern der Einspritzung während eines Übergangsbetriebszustands eines Dieselmotors mit Turbolader bereitgestellt, wobei die Vorrichtung umfaßt:
-
- – ein erstes Verarbeitungsmittel, das mindestens einen ersten Betriebsparameter des Motors empfängt und in jedem Motorzyklus einen Bezugs-Einspritzdruckwert erzeugt, der einen optimalen Einspritzdruckwert für einen stationären Betrieb des Motors definiert;
- – ein zweites Verarbeitungsmittel, das mindestens einen zweiten Betriebsparameter des Motors empfängt und in jedem Motorzyklus einen inkrementalen Einspritzdruckwert erzeugt, der die maximale zulässige Veränderung des Einspritzdrucks zwischen einem Motorzyklus und dem nächsten während des Übergangsbetriebszustands des Motors definiert; und
- – ein drittes Verarbeitungsmittel, das den Bezugs-Einspritzdruckwert und den inkrementalen Einspritzdruckwert empfängt und in jedem Motorzyklus einen gewünschten Einspritzdruckwert als Funktion des Bezugs-Einspritzdruckwerts und des inkrementalen Einspritzdruckwerts erzeugt, derart, daß die Veränderung des Einspritzdrucks des Motors während des Übergangsbetriebszustands den maximalen zulässigen Wert nicht übersteigt;
- dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Betriebsparameter der Ladedruck des Motors ist.
- Ein bevorzugtes, nicht-begrenzendes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird beispielhaft mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, in denen gilt:
-
1 zeigt ein Blockdiagramm einer elektronischen zentralen Steuereinheit mit einer Steuervorrichtung gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung; -
2 zeigt ein Blockdiagramm einer elektronischen zentralen Steuereinheit mit einer Steuervorrichtung gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung; -
3 bis12 zeigen Zeitkurven von Größen, die durch die Steuervorrichtung der1 und2 gesteuert werden. - Die Ziffer
1 in1 gibt eine elektronische zentrale Steuereinheit zum Steuern der Common-Rail-Einspritzung eines Dieselmotors2 mit Turbolader und Direkteinspritzung an. - Die elektronische zentrale Steuereinheit
1 – von welcher nur die Teile, die für die vorliegende Erfindung sachdienlich sind, dargestellt sind – umfaßt eine Parameterberechnungseinheit3 , die am Motor2 gemessene Signale empfängt und Betriebsparameter des Motors2 erzeugt, die zum Steuern der Einspritzung erforderlich sind; eine Steuervorrichtung4 , die die Betriebsparameter empfängt und Einspritzsteuerparameter erzeugt; und eine bekannte Einspritzdruck-Regelungseinheit5 (die nicht im einzelnen beschrieben wird), die mit den Einspritzsteuerparametern versorgt wird. - Insbesondere empfängt die Parameterberechnungseinheit
3 ein SignalS1 , das mit der Drehzahl des Motors2 in Beziehung steht, und ein SignalS2 , das mit dem LadedruckPs des Motors2 in Beziehung steht, und erzeugt Betriebsparameter des Motors2 , wie z. B. DrehzahlN, die MengeQ an eingespritztem Kraftstoff und einen quantisierten, digitalisierten LadedruckPS . - Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung empfängt die Steuervorrichtung
4 die ParameterN ,Q undPS und erzeugt in jedem Motorzyklus einen gewünschten EinspritzdruckwertPo , der zur Regelungseinheit5 geliefert und von dieser verwendet wird, um den Einspritzdruck zu steuern. - Insbesondere umfaßt die Steuervorrichtung
4 eine erste und eine zweite Verarbeitungseinheit6 ,7 , die die ParameterN ,Q undPS empfangen und jeweilige Zwischenwerte erzeugen; und eine dritte Verarbeitungseinheit8 , die die Zwischenwerte empfängt und den WertPo erzeugt. - Insbesondere empfängt die erste Verarbeitungseinheit
6 die Parameter N undQ und erzeugt für jeden Motorzyklus einen Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP, der zur dritten Verarbeitungseinheit8 geliefert wird und einen optimalen Einspritzdruckwert für einen stationären Betrieb des Motors definiert, wie durch die ParameterN undQ definiert. Als Beispiel kann die erste Verarbeitungseinheit6 ein Verzeichnis umfassen, in dem PMAP-Werte als Funktion der ParameterN undQ gespeichert sind. - Die zweite Verarbeitungseinheit
7 empfängt die ParameterN undPs und erzeugt für jeden Motorzyklus einen inkrementalen Einspritzdruckwert DPMAX, der zur dritten Verarbeitungseinheit8 geliefert wird und die maximale zulässige Veränderung des Einspritzdrucks zwischen einem Motorzyklus und dem nächsten während des Übergangsbetriebszustands des Motors2 definiert. Als Beispiel kann die zweite Verarbeitungseinheit7 ein Verzeichnis umfassen, in dem DPMAX Werte als Funktion der ParameterN undPs gespeichert sind. - Die dritte Verarbeitungseinheit
8 empfängt den Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP und den inkrementalen Einspritzdruckwert DPMAX und erzeugt in jedem Motorzyklus einen gewünschten EinspritzdruckwertPO als Funktion von PMAP und DPMAX, derart, daß die Veränderung des Einspritzdrucks zwischen einem Motorzyklus und dem nächsten während des Übergangsbetriebszustands des Motors den maximalen zulässigen Wert nicht übersteigt. - Insbesondere umfaßt die dritte Verarbeitungseinheit
8 eine erste Addierschaltung9 ; die in jedem Motorzyklus (durch den Buchstaben i angegeben) den inkrementalen Einspritzdruckwert DPMAX und den gewünschten Einspritzdruckwert PO,i–1 empfängt, der im vorherigen Motorzyklus i-1 berechnet wurde, wie nachher im einzelnen beschrieben, und einen korrigierten EinspritzdruckwertPO gleich der Summe von PO,i–1 und DPMAX erzeugt. - Der korrigierte Einspritzdruckwert
PC definiert den korrigierten Einspritzdruckwert, der im i-ten Motorzyklus der festgelegten maximalen zulässigen Veränderung des Einspritzdrucks entspricht. - Die dritte Verarbeitungseinheit
8 umfaßt auch eine Unterscheidungsschaltung10 , die den Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP und den korrigierten EinspritzdruckwertPC empfängt und einen gewünschten EinspritzdruckwertPO gleich dem geringeren von PMAP undPC erzeugt (Knoten11 ). - Die dritte Verarbeitungseinheit
8 umfaßt auch eine Speicherschaltung12 mit einem Eingang, der mit dem Knoten11 verbunden ist, die für das Speichern des gewünschten Einspritzdruckwerts PO sorgt, der im i-ten Motorzyklus berechnet wird und im nächsten Motorzyklus zur Addierschaltung9 geliefert werden soll. - Der Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP und der gewünschte Einspritzdruckwert PO werden auch zu anderen Teilen der Steuervorrichtung
4 zum Durchführen von Funktionen auf der Basis des Einspritzdrucks geliefert, wie nachher mit Bezug auf2 beschrieben. - Der Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP und der gewünschte Einspritzdruckwert Po können auch zu anderen Teilen der elektronischen zentralen Steuereinheit
1 zum Durchführen von Funktionen auf der Basis des Einspritzdrucks geliefert werden, z. B. zu einer Einheit (in1 nicht dargestellt) zum Berechnen des Voreinspritzwinkels, und wie im einzelnen in der vorstehend erwähnten Patentanmeldung WO-95/23921 beschrieben. - Der Betrieb der Steuervorrichtung
4 in1 ist aus der vorangehenden Beschreibung klar. Es genügt zu sagen, daß bei Abwesenheit der Unterscheidungsschaltung10 ein Übergangsbetriebszustand des Motors, z. B. infolge einer schnellen Beschleunigung, eine plötzliche Erhöhung der ParameterN undQ und eine scharfe Erhöhung des Bezugs-Einspritzdruckwerts PMAP, der von der ersten Verarbeitungseinheit6 erzeugt wird, erzeugen würde. - Der Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP, der direkt zur Einspritzdruck-Regelungseinheit
5 geliefert wird, würde wiederum eine schnelle Erhöhung des Einspritzdrucks und daher einen hohen Verbrennungsgeräuschpegel des Motors2 erzeugen. - Gemäß der vorliegenden Erfindung wird jedoch die Regelungseinheit
5 mit einem gewünschten EinspritzdruckwertPO versorgt, der während des Übergangsbetriebszustands des Motors2 niedriger ist als der Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP. - Während des Übergangsbetriebszustands des Motors weist daher der gewünschte Einspritzdruckwert
PO eine niedrigere Geschwindigkeit der Erhöhung im Vergleich zum Bezugs-Einsprttzdruckwert PMAP auf, da er um eine Menge gleich dem inkrementalen Einspritzdruckwert DPMAX in jedem Motorzyklus inkrementiert wird. - Bis der korrigierte Einspritzdruckwert
PC den Bezugs-Einsprttzdruckwert PMAP erreicht, ist der Übergangsbetriebszustand des Motors vorbei und die Einspritzdruck-Regelungseinheit5 wird wieder mit dem Bezugs-Einsprttzdruckwert PMAP versorgt, der den optimalen Einspritzdruckwert für den stationären Betrieb des Motors2 definiert. - Das Erzeugen des inkrementalen Einspritzdruckwerts DPMAX als Funktion der Drehzahl
N und des LadedrucksPS des Motors2 sorgt für eine erhebliche Verringerung des Abgasrauchniveaus im Vergleich zur bekannten Lösung, bei der der inkrementale Einspritzdruckwert DPMAX als Funktion der ParameterN undQ berechnet wird. - Der Ladedruckwert ist aufgrund einer Verzögerung durch den Abgasturbolader bei der Anpassung an neue Betriebsbedingungen tatsächlich während des Übergangszustands niedriger als während des stationären Betriebs des Motors
2 und Labortests haben gezeigt, daß die Berechnung von DPMAX auf der Basis eines mit dem Ladedruckwert in Beziehung stehenden Parameters für eine unkomplizierte, eindeutige Kalibrierung der maximalen Geschwindigkeit der Erhöhung des Einspritzdrucks unter beliebigen Beschleunigungsbedingungen sorgt. - Überdies sorgt die Kalibrierung der maximalen Geschwindigkeit der Erhöhung auf der Basis eines solchen Parameters auch für die Berücksichtigung von Größen, die sich ernsthaft auf das Verbrennungsgeräusch und das Rauchniveau des Motors
2 auswirken, wie z. B. Motorlast vor der Beschleunigung und der beim Beginn der Beschleunigung eingelegte Gang. - An sich sorgt die erfindungsgemäße Steuervorrichtung
4 für das Erreichen einer besseren Übergangszustandsgeschwindigkeit der Erhöhung des Einspritzdrucks und im Vergleich zur bekannten Vorrichtung für einen besseren Kompromiß zwischen dem Verbrennungsgeräusch und dem Rauchniveau des Motors2 unter beliebigen Beschleunigungsbedingungen. - Dies ist in den
3 bis6 deutlich dargestellt, in denen die gepunkteten, gestrichelten und durchgehenden Linien jeweils die Zeitkurven einer Größe unter Verwendung überhaupt keiner Steuervorrichtung, unter Verwendung der bekannten Steuervorrichtung und unter Verwendung der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung4 zeigen. Der Pfeil in den3 bis6 gibt den Beginn des Übergangsbetriebszustands an. - Insbesondere zeigt
3 eine Zeitkurve des inkrementalen Einspritzdruckwerts DPMAX. Wie zu sehen ist, erzeugt unter Verwendung der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung4 (Kurve AA) ein Übergangsbetriebszustand des Motors2 eine schärfere Erhöhung des inkrementalen Einspritzdruckwerts DPMAX im Vergleich zur bekannten Steuervorrichtung (Kurve AB), was somit, wie inFig 4 gezeigt, zu einer besseren Geschwindigkeit der Erhöhung des Einspritzdrucks im Vergleich zur bekannten Vorrichtung führt. - Insbesondere zeigt
4 eine Zeitkurve des EinspritzdrucksP1 des Motors2 und zeigt deutlich, wie unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung (Kurve AC) ein Übergangsbetriebszustand des Motors2 eine schärfere Erhöhung des Einspritzdrucks als die bekannte Steuervorrichtung (Kurve AD), aber eine allmählichere Erhöhung, als wenn überhaupt keine Steuervorrichtung verwendet wird (Kurve AE), erzeugt. Mit anderen Worten, unter Verwendung der Steuervorrichtung4 nimmt der Einspritzdruck schneller zu als mit der bekannten Vorrichtung und weniger schnell, als wenn überhaupt keine Steuervorrichtung verwendet wird. - Die verbesserte Geschwindigkeit der Erhöhung des Einspritzdrucks wird im Abgasrauchniveau des Motors
2 ohne Beeinträchtigung des Verbrennungsrauschpegels klar widergespiegelt, wie in den5 und6 gezeigt, die jeweilige Zeitkurven des AbgasrauchniveausFs und des VerbrennungsgeräuschpegelsRc des Motors2 zeigen. - Wie in
5 deutlich gezeigt, weisen während eines Übergangsbetriebszustands des Motors2 die Rauchniveaus, die unter Verwendung der bekannten Vorrichtung (Kurve AG) und der Steuervorrichtung4 (Kurve AH) erhalten werden, einen im wesentlichen identischen anfänglichen Teil und einen Endteil auf, bei dem, obwohl sie höher sind, als wenn überhaupt keine Steuervorrichtung verwendet wird (Kurve AF), die Steuervorrichtung4 für eine beträchtliche Verringerung des Abgasrauchniveaus im Vergleich zur bekannten Vorrichtung sorgt. - Überdies wird die Verbesserung des Abgasrauchniveaus ohne Beeinträchtigung des Verbrennungsgeräuschpegels des Motors
2 erreicht. Wie in6 deutlich gezeigt, nimmt der Verbrennungsgeräuschpegel tatsächlich während eines Übergangsbetriebszustands bei Abwesenheit von irgendeiner Steuervorrichtung (Kurve AL) beträchtlich zu, aber beträchtlich weniger in Gegenwart der bekannten Steuervorrichtung (Kurve AM) und der Steuervorrichtung4 (Kurve AN). - Mit anderen Worten, die Berechnung der maximalen Geschwindigkeit der Erhöhung (DPMAX) des Einspritzdrucks auf der Basis des Ladedrucks sorgt für eine beträchtliche Verringerung des Abgasrauchniveaus des Motors
2 , zumindest gegen Ende des Übergangsbetriebszustands, ohne Beeinträchtigung des Verbrennungsgeräuschpegels des Motors2 . -
2 zeigt ein Blockdiagramm einer elektronischen zentralen Steuereinheit1 ähnlich jener in1 , in der die Teile, die beiden gemeinsam sind, unter Verwendung desselben Numerierungssystems gekennzeichnet sind, und die einen weiteren Teil der Steuervorrichtung4 gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt. - Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung erzeugt die Steuervorrichtung
4 zusätzlich zum gewünschten DruckwertPo auch einen Betriebs-VorwertAO und einen BetriebsdauerwertDO , die den implementierten Voreinspritz-Vorwert bzw. den implementierten Voreinspritz-Dauerwert definieren und die auch zur Regelungseinheit5 geliefert und von dieser verwendet werden, um die Voreinspritzung zu steuern. - Insbesondere umfaßt die Steuervorrichtung
4 auch eine vierte und eine fünfte Verarbeitungseinheit16 ,17 , die die ParameterN ,Q undPS empfangen und jeweilige Zwischenwerte erzeugen; und eine sechste Verarbeitungseinheit18 , die die Zwischenwerte empfängt und die WerteAO undDO erzeugt. - Insbesondere empfängt die vierte Verarbeitungseinheit
16 die ParameterN undQ und erzeugt in jedem Motorzyklus einen Bezugs-VorwertAR und einen BezugsdauerwertDR , die zur sechsten Verarbeitungseinheit18 geliefert werden und einen optimalen Voreinspritz-Vorwert bzw. einen optimalen Voreinspritz-Dauerwert für den stationären Betrieb des Motors2 definieren, wie durch die ParameterN undQ definiert. Als Beispiel kann die vierte Verarbeitungseinheit16 ein Verzeichnis umfassen, in dem WerteAR undDR als Funktion der ParameterN undQ gespeichert sind. - Die fünfte Verarbeitungseinheit
17 empfängt die ParameterN, Q, PS , einen Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP und einen gewünschten EinspritzdruckwertPO , wie im einzelnen mit Bezug auf1 beschrieben, und erzeugt in jedem Motorzyklus einen VorkorrekturwertAC und einen DauerkorrekturwertDC , die die an der Voreinspritzung bzw. der Voreinspritzungsdauer durchzuführende Korrektur während des Übergangsbetriebszustands des Motors2 definieren. - Alternativ können der Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP und der gewünschte Einspritzdruckwert Po durch eine Steuervorrichtung der in WO-95/23921, eingereicht am 28.2.95, beschriebenen Art erzeugt werden.
- Die fünfte Verarbeitungseinheit
17 umfaßt eine Berechnungsschaltung19 , die die ParameterN, Q undPS empfängt, einen ersten und einen zweiten MultiplikationskoeffizientenK1, K2 erzeugt, und die beispielsweise ein Verzeichnis umfassen kann, in dem KoeffizientenK1 undK2 als Funktion der ParameterN, Q undPS gespeichert sind. - Die fünfte Verarbeitungseinheit
17 umfaßt auch eine zweite Addierschaltung20 , die den Bezugs-Einspritzdruckwert PMAP und den gewünschten EinspritzdruckwertPO empfängt und einen Differenz-Einspritzdruckwert PDIF gleich der Differenz zwischen PMAP undPO erzeugt; eine erste Multiplikationsschaltung21 , die den Differenz-Einspritzdruckwert PD IF und den ersten MultiplikationskoeffizientenK1 empfängt und einen VorkorrekturwertAC gleich PDIF, multipliziert mitK1 , erzeugt; und eine zweite Multiplikationsschaltung22 , die den Differenz-Einspritzdruckwert PDIF und den zweiten MultiplikationskoeffizientenK2 empfängt und einen DauerkorrekturwertDC gleich PDIF, multipliziert mitK2 , erzeugt. - Die sechste Verarbeitungseinheit
18 umfaßt eine dritte Addierschaltung23 , die den Bezugs-VorwertAR und den VorkorrekturwertAC empfängt und einen Betriebs-VorwertAO gleich der algebraischen Summe vonAR undAC erzeugt; und eine vierte Addierschaltung24 , die den BezugsdauerwertDR und den DauerkorrekturwertDC empfängt und einen BetriebsdauerwertDO gleich der algebraischen Summe vonDR undDC erzeugt. - Der Betrieb der Steuervorrichtung
4 in2 ist aus der vorangehenden Beschreibung klar. Es genügt zu sagen, daß gemäß der vorliegenden Erfindung während der Übergangsbetriebszustände des Motors2 die Betriebs-Voreinspritz- Vor- und -DauerwerteAO undDO als Funktion der Differenz zwischen dem optimalen Einspritzdruckwert für den stationären Betrieb des Motors2 (PMAP) und dem gewünschten Einspritzdruckwert in jedem Motorzyklus (Po ) und als Funktion der MultiplikationskoeffizientenK1, K2 , die für die Berücksichtigung des Betriebszustands des Motors2 , wie durch die BetriebsparameterN, Q undPS definiert, sorgen, berechnet werden. - Ein positives oder negatives Vorzeichen der Koeffizienten
K1 undK2 erhöht oder verringert den Voreinspritz-Vorwert (AO ) und -Dauerwert (DO ). Das heißt, der Voreinspritz-Vorwert (AO ) wird um eine Menge verringert, die zur Differenz zwischen dem optimalen Einspritzdruckwert für den stationären Betrieb des Motors2 (PMAP) und dem gewünschten Einspritzdruckwert in jedem Motorzyklus (Po ) proportional ist, wenn der erste MultiplikationskoeffizientK1 negativ ist, und wird erhöht, wennK1 positiv ist. Ebenso wird der Voreinspritz-Dauerwert (DO) um eine Menge verringert, die zu der Differenz proportional ist, wenn der zweite MultiplikationskoeffizientK2 negativ ist, und wird erhöht, wennK2 positiv ist. - Die obigen Konekturen am Voreinspritz-Vor- und -Dauerwert können gleichzeitig oder einzeln vorgenommen werden und jede sorgt für eine erhebliche Verringerung des Verbrennungsgeräuschpegels des Motors
2 im Vergleich zu überhaupt keiner Korrektur. - Dies ist in den
7 bis12 deutlich dargestellt, in denen die durchgehenden und gepunkteten Linien die Zeitkurven einer Größe darstellen, die mit bzw. ohne Steuervorrichtung4 erhalten werden. Der Pfeil in den7 bis12 gibt den Beginn der Übergangsbetriebsstufe des Motors2 an. - Insbesondere zeigt
7 eine Zeitkurve der Voreinspritz-Betriebs- und Bezugs-VorwerfeAO undAR und zeigt deutlich, wie während eines Übergangsbetriebszustands die Steuervorrichtung4 für die Verringerung des Voreinspritz-Vorwerts (Kurve BA) bezüglich des stationären Werts (Kurve BB) sorgt. -
8 zeigt andererseits eine Zeitkurve der Voreinspritz-Betriebs- und -BezugsdauerwerteDO undDR , und zeigt deutlich, wie während eines Übergangsbetriebszustands die Steuervorrichtung4 für die Erhöhung des Voreinspritz-Dauerwerts (Kurve BC) bezüglich des stationären Werts (Kurve BD) sorgt. - Wie in den
9 bis12 dargestellt, sorgen die Korrekturen, die an den Voreinspritz-Vor- und -Dauerwerten vorgenommen werden, jeweils für das Verringern des VerbrennungsgeräuschsRC des Motors2 ohne Erhöhung des AbgasrauchniveausFS . - Insbesondere zeigen die Kurven BF und BE in
9 (relativ zum VerbrennungsgeräuschRC ) und die Kurven BH und BG in10 (relativ zum AbgasrauchniveauFS ) die Differenz der Größen mit und ohne Voreinspritz-Vorkonektur; und die Kurven BL und BI in11 (relativ zum VerbrennungsgeräuschRC ) und die Kurven BN und BM in12 (relativ zum AbgasrauchniveauFS) zeigen die Differenz der Größen mit und ohne Voreinspritz-Dauerkorrektur. - Natürlich können an dem Steuerverfahren und der Steuervorrichtung, wie hierin beschrieben und dargestellt, Änderungen vorgenommen werden, ohne jedoch vom Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Claims (26)
- Verfahren zum Steuern der Einspritzung während eines Übergangsbetriebszustands eines Dieselmotors (
2 ) mit Turbolader, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt: – Erzeugen eines Bezugs-Einspritzdruckwerts (PMAP) als Funktion von mindestens einem ersten Betriebsparameter (N, Q des Motors (2 ) in jedem Motorzyklus, wobei der Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) einen optimalen Einspritzdruckwert für einen stationären Betrieb des Motors (2 ) definiert; – Erzeugen eines inkrementalen Einspritzdruckwerts (DPMAX) als Funktion von mindestens einem zweiten Betriebsparameter (N, PS ) des Motors (2 ) in jedem Motorzyklus, wobei der inkrementale Einspritzdruckwert (DPMAX) die maximale zulässige Veränderung des Einspritzdrucks zwischen einem Motorzyklus und dem nächsten während des Übergangsbetriebszustands des Motors (2 ) definiert; und – Erzeugen eines gewünschten Einspritzdruckwerts (PO ) in jedem Motorzyklus als Funktion des Bezugs-Einspritzdruckwerts (PMAP) und des inkrementalen Einspritzdruckwerts (DPMAX), derart, daß die Veränderung des Einspritzdrucks des Motors (2 ) während des Übergangsbetriebszustands den maximalen zulässigen Wert nicht übersteigt; dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Betriebsparameter der Ladedruck (PS ) des Motors (2 ) ist. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der inkrementale Einspritzdruckwert (DPMAX) auch als Funktion der Drehzahl (
N ) des Motors (2 ) erzeugt wird. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Erzeugens eines gewünschten Einspritzdruckwerts (
PO ) in jedem Motorzyklus die Schritte umfaßt: – Erzeugen eines korrigierten Einspritzdruckwerts (Pc ) durch Addieren des inkrementalen Einspritzdruckwerts (DPMAX) und eines Betriebs-Einspritzdruckwerts (Po,i-1); – Erzeugen des gewünschten Einspritzdruckwerts (PO ) gleich dem geringeren des korrigierten Einspritzdruckwerts (PC ) und des Bezugs-Einspritzdruckwerts (PMAP); und – Speichern des gewünschten Einspritzdruckwerts (PO ) in jedem Motorzyklus; wobei der Betriebs-Einspritzdruckwert (Po,i-1) in jedem Motorzyklus gleich dem gewünschten Einspritzdruckwert (PO ) ist, der in einem vorherigen Motorzyklus gespeichert wurde. - Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Betriebsparameter die Drehzahl (
N ) des Motors (2 ) ist. - Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) auch als Funktion der Menge (
Q an Kraftstoff, die zum Motor (2 ) geliefert wird, erzeugt wird. - Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es auch die Schritte umfaßt: – Erzeugen eines Bezugswerts (
AR, DR) als Funktion von mindestens einem ersten Betriebsparameter (N, Q des Motors (2 ); wobei der Bezugswert (AR, DR ) einen optimalen Wert einer Steuermenge zum Steuern einer Voreinspritzung während eines stationären Betriebs des Motors (2 ) definiert; – Erzeugen eines Konekturwerts (AC, DC) zum Konigieren des Bezugswerts(AR, DR ) und als Funktion von mindestens einem zweiten Betriebsparameter (N, Q, PS, PMAP,PO ) des Motors (2 ); und – Erzeugen eines Betriebswerts (AO, DO ) der Steuermenge als Funktion des Bezugswerts (AR, DR ) und des Konekturwerts(AC, DC ). - Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermenge die Voreinspritzung umfaßt.
- Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es die Schritte umfaßt: – Erzeugen eines Differenz-Einspritzdruckwerts (PDIF) gleich der Differenz zwischen einem Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) und einem gewünschten Einspritzdruckwert (
PO ); wobei der Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) einen optimalen Einspritzdruckwert für den stationären Betrieb des Motors (2 ) definiert; und der gewünschte Einspritzdruckwert (PO ) einen gewünschten Einspritzdruckwert des Motors (2 ) definiert; – Erzeugen eines ersten Multiplikationskoeffizienten (K1 ) als Funktion von mindestens einem dritten Betriebsparameter (N, Q, Ps ) des Motors (2 ); – Erzeugen eines Vorkonekturwerts (AC ) durch Multiplizieren des Differenz-Einspritzdruckwerts (PDIF) mit dem ersten Multiplikationskoeffizienten (K 1); – Erzeugen eines Bezugs-Voreinspritzwerts (AR ) als Funktion von mindestens einem ersten Betriebsparameter (N, Q) des Motors (2 ); wobei der Bezugs-Vorwert (AR ) einen optimalen Wert einer Steuermenge zum Steuern der Voreinspritzung während des stationären Betriebs des Motors (2 ) definiert; und – Erzeugen eines Betriebs-Vorwerts (AO ) durch algebraisches Addieren des Bezugs-Vorwerts (AR ) und des Vorkonekturwerts (AC ). - Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermenge die Einspritzdauer umfaßt.
- Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es die Schritte umfaßt: – Erzeugen eines Differenz-Einspritzdruckwerts (PDIF) gleich der Differenz zwischen einem Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) und einem gewünschten Einspritzdruckwert (
PO ); wobei der Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) einen optimalen Einspritzdruckwert für den stationären Betrieb des Motors (2 ) definiert; und der gewünschte Einspritzdruckwert (PO ) einen gewünschten Einspritzdruckwert des Motors (2 ) definiert; – Erzeugen eines zweiten Multiplikationskoeffizienten (K2 ) als Funktion von mindestens einem vierten Betriebswert, der an dem Motor (2 ) gemessen wird; – Erzeugen eines Dauerkorrekturwerts (DC ) durch Multiplizieren des Differenz-Einspritzdruckwerts (PDIF) mit dem zweiten Multiplikationskoeffizienten (K2 ); – Erzeugen eines Bezugsdauerwerts (DR ) als Funktion von mindestens einem ersten Betriebsparameter (N, Q ) des Motors (2 ); wobei der Bezugsdauerwert (DR ) einen optimalen Wert einer Steuermenge zum Steuern der Voreinspritzung während des stationären Betriebs des Motors (2 ) definiert; und – Erzeugen eines Betriebsdauerwerts (DO ) durch algebraisches Addieren des Bezugsdauerwerts (DR ) und des Dauerkorrekturwerts (DC ). - Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezugswert
(AR, DR ) als Funktion der Drehzahl (N ) des Motors (2 ) und der Menge(Q) von Kraftstoff, die zum Motor (2 ) geliefert wird, erzeugt wird. - Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Multiplikationskoeffizient (
K1 ) als Funktion der Drehzahl (N ) des Motors (2 ), der Menge (Q ) an Kraftstoff, die zum Motor (2 ) geliefert wird, und des Ladedrucks (PS ) des Motors (2 ) erzeugt wird. - Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Multiplikationskoeffizient (
K2 ) als Funktion der Drehzahl (N ) des Motors (2 ), der Menge(Q ) an Kraftstoff, die zum Motor (2 ) geliefert wird, und des Ladedrucks (PS ) des Motors (2 ) erzeugt wird. - Vorrichtung zum Steuern der Einspritzung während eines Übergangsbetriebszustands eines Dieselmotors (
2 ) mit Turbolader, wobei die Vorrichtung umfaßt: – ein erstes Verarbeitungsmittel (6 ), das mindestens einen ersten Betriebsparameter (N, Q des Motors (2 ) empfängt und in jedem Motorzyklus einen Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) erzeugt, der einen optimalen Einspritzdruckwert für einen stationären Betrieb des Motors (2 ) definiert; – ein zweites Verarbeitungsmittel (7 ), das mindestens einen zweiten Betriebsparameter (N, PS ) des Motors (2 ) empfängt und in jedem Motorzyklus einen inkrementalen Einspritzdruckwert (DPMAX) erzeugt, der die maximale zulässige Veränderung des Einspritzdrucks zwischen einem Motorzyklus und dem nächsten während des Übergangsbetriebszustands des Motors definiert; und – ein drittes Verarbeitungsmittel (8 ), das den Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) und den inkrementalen Einspritzdruckwert (DPMAX) empfängt und in jedem Motorzyklus einen gewünschten Einspritzdruckwert (PO ) als Funktion des Bezugs-Einspritzdruckwerts (PMAP) und des inkrementalen Einspritzdruckwerts (DPMAX) erzeugt, derart, daß die Veränderung des Einspritzdruck des Motors (2 ) während des Übergangsbetriebszustands den maximalen zulässigen Wert nicht übersteigt; dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Betriebsparameter der Ladedruck (PS) des Motors (2 ) ist. - Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Verarbeitungsmittel (
7 ) auch die Drehzahl (N ) des Motors (2 ) empfängt. - Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Verarbeitungsmittel (
8 ) umfaßt: – ein erstes Addiermittel (9 ), das den inkrementalen Einspritzdruckwert (DPMAX) und einen Betriebs-Einspritzdruckwert (Po,i-1) empfängt und einen korrigierten Einspritzdruckwert (PC ) gleich der Summe des inkrementalen Einspritzdruckwerts (DPMAX) und des Betriebs-Einspritzdruckwerts (Po,i-1) erzeugt; – ein Unterscheidungsmittel (10 ), das den korrigierten Einspritzdruckwert (PC ) und den Bezugs-Einsprttzdruckwert (PMAP) empfängt und den gewünschten Einspritzdruckwert (PO ) gleich dem geringeren des korrigierten Einspritzdruckwerts (PO ) und des Bezugs-Einspritzdruckwerts (PMAP) erzeugt; und – ein Speichermittel (12 ), das den gewünschten Einspritzdruckwert (PO ) empfängt; wobei der Betriebs-Einspritzdruckwert (Po,i-1) in jedem Motorzyklus gleich dem gewünschten Einspritzdruckwert (PO ) ist, der in einem vorherigen Motorzyklus gespeichert wurde. - Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Betriebsparameter die Drehzahl (
N ) des Motors (2 ) ist. - Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Verarbeitungsmittel (
6 ) auch die Menge(Q) an Kraftstoff, die zum Motor (2 ) geliefert wird, empfängt. - Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sie umfaßt: – ein viertes Verarbeitungsmittel (
16 ), das mindestens einen ersten Betriebsparameter (N, Q ) des Motors (2 ) empfängt und einen Bezugswert (AR, DA) erzeugt, der einen optimalen Wert einer Steuermenge zum Steuern der Voreinspritzung während eines stationären Betriebs des Motors (2 ) definiert; – ein fünftes Verarbeitungsmittel (17 ), das mindestens einen zweiten Betriebsparameter (N, Q, PS , PMAP,PO ) des Motors (2 ) empfängt und einen Korrekturwert (AC, DC ) zum Korrigieren des Bezugswerts (AR, DR ) erzeugt; und – ein sechstes Verarbeitungsmittel (18 ), das den Bezugswert (AR, DA ) und den Korrekturwert(AC, DC ) empfängt und einen Betriebswert (AO, DO ) der Steuermenge erzeugt. - Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermenge die Voreinspritzung umfaßt.
- Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das vierte Verarbeitungsmittel (
16 ) ein erstes Berechnungsmittel (16 ) umfaßt, das mindestens einen ersten Betriebsparameter (N, Q) des Motors (2 ) empfängt und einen Bezugs-Vorwert (AR ) erzeugt, der einen optimalen Vorwert zum Steuern der Voreinspritzung während des stationären Betriebs des Motors (2 ) definiert; wobei die Steuervorrichtung (4 ) auch dadurch gekennzeichnet ist, daß das fünfte Verarbeitungsmittel (17 ) umfaßt: – ein zweites Addiermittel (20 ), das einen Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) und einen gewünschten Einspritzdruckwert (PO ) empfängt und einen Differenz-Einspritzdruckwert (PDIF) gleich der Differenz zwischen dem Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) und dem gewünschten Einspritzdruckwert(PO ) erzeugt; wobei der Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) einen optimalen Einspritzdruckwert für den stationären Betrieb des Motors (2 ) definiert; und der gewünschte Einspritzdruckwert (PO ) einen gewünschten Einspritzdruckwert des Motors (2 ) definiert; – ein zweites Berechnungsmittel (19 ), das mindestens einen dritten Betriebsparameter (N, Q, PS ) des Motors (2 ) empfängt und einen ersten Multiplikationskoeffizienten (K1 ) erzeugt; – ein erstes Multiplikationsmittel (21 ), das den Differenz-Einspritzdruckwert (PDIF) und den ersten Multiplikationskoeffizienten (K1 ) empfängt und einen Vorkonekturwert(AC ) gleich dem Produkt des Differenz-Einspritzdruckwerts (PDIF) und des ersten Multiplikationskoeffizienten (K1 ) erzeugt; wobei die Steuervorrichtung (4 ) auch dadurch gekennzeichnet ist, daß das sechste Verarbeitungsmittel (18 ) umfaßt: ein drittes Addiermittel (23 ), das den Bezugs-Vorwert (AR ) und den Vorkonekturwert (AC ) empfängt und einen Betriebsvorwert (AO ) gleich der algebraischen Summe des Bezugs-Vorwerts (AR ) und des Vorkonekturwerts (AC ) erzeugt. - Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermenge die Einspritzdauer umfaßt.
- Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das vierte Verarbeitungsmittel (
16 ) ein drittes Berechnungsmittel (16 ) umfaßt, das mindestens einen ersten Betriebsparameter(N, Q) des Motors (2 ) empfängt, und einen Bezugsdauerwert(DR ) erzeugt, der einen optimalen Dauerwert zum Steuern der Voreinspritzung während des stationären Betriebs des Motors (2 ) definiert; wobei die Steuervorrichtung (4 ) auch dadurch gekennzeichnet ist, daß das fünfte Verarbeitungsmittel (17 ) umfaßt: – ein viertes Addiermittel (20 ), das einen Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) und einen gewünschten Einspritzdruckwert(PO ) empfängt und einen Differenz-Einspritzdruckwert (PDIF) gleich der Differenz zwischen dem Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) und dem gewünschten Einspritzdruckwert (PO) erzeugt; wobei der Bezugs-Einspritzdruckwert (PMAP) einen optimalen Einspritzdruckwert für den stationären Betrieb des Motors (2 ) definiert; und der gewünschte Einspritzdruckwert (PO ) einen gewünschten Einspritzdruckwert des Motors (2 ) definiert; – ein viertes Berechnungsmittel (19 ), das mindestens einen vierten Betriebsparameter (N, Q, PS ) des Motors (2 ) empfängt und einen zweiten Multiplikationskoeffizienten (K2 ) erzeugt; – ein zweites Multiplikationsmittel (22 ), das den Differenz-Einspritzdruckwert (PDIF) und den zweiten Multiplikationskoeffizienten (K2 ) empfängt und einen Dauerkorrekturwert (DC ) gleich dem Produkt des Differenz-Einspritzdruckwerts (PDIF) und des zweiten Multiplikationskoeffizienten (K2 ) erzeugt; wobei die Steuervorrichtung (4 ) auch dadurch gekennzeichnet ist, daß das sechste Verarbeitungsmittel (18 ) umfaßt: – ein fünftes Addiermittel (24 ), das den Bezugsdauerwert (DR ) und den Dauerkorrekturwert (DC ) empfängt und einen Betriebsdauerwert (DO ) gleich der algebraischen Summe des Bezugsdauerwerts (DR ) und des Dauerkorrekturwerts (DC) erzeugt. - Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das vierte Verarbeitungsmittel (
16 ) eine Drehzahl(N ) des Motors (2 ) und eine Menge (Q ) an Kraftstoff, die zum Motor (2 ) geliefert wird, empfängt. - Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Berechnungsmittel (
19 ) die Drehzahl(N ) des Motors (2 ), die Menge (Q) an Kraftstoff, die zum Motor (2 ) geliefert wird, und den Ladedruck (PS ) des Motors (2 ) empfängt. - Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Berechnungsmittel (
19 ) die Drehzahl (N) des Motors (2 ), die Menge (Q ) an Kraftstoff, die zum Motor (2 ) geliefert wird, und den Ladedruck (PS ) des Motors (2 ) empfängt.
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