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DE275823C - - Google Patents

Info

Publication number
DE275823C
DE275823C DE1912275823D DE275823DA DE275823C DE 275823 C DE275823 C DE 275823C DE 1912275823 D DE1912275823 D DE 1912275823D DE 275823D A DE275823D A DE 275823DA DE 275823 C DE275823 C DE 275823C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering wheel
edge
front axle
wheel
steering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1912275823D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE275823C publication Critical patent/DE275823C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/26Details; Accessories
    • A63H17/36Steering-mechanisms for toy vehicles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/004Stunt-cars, e.g. lifting front wheels, roll-over or invertible cars

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 275823 KLASSE 77 f. GRUPPE
Lenkvorrichtung für Fahrspielzeuge u. dgl.
Zusatz zum Patent 275788.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1912 ab. Längste Dauer: 17. Juni 1925.
Bei dem Gegenstand des Patents 275788 läuft das Spielzeug auch vor der Tischecke quer über den Tisch eventuell bis zur gegenüberliegenden Tischkante. Es findet jedoch stets nur ein Umlenken nach derselben Seite statt, was zum Gefolge haben kann, daß, wenn der Wagen in schräger Richtung gegen die Tischkante läuft, doch ein Herunterfallen des Spielzeuges stattfindet, wenn nämlich die schräge Stellung des Wagens zur Tischkante nach der anderen Seite gerichtet ist, als das Lenken erfolgt. Dieser Übelstand wird durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigt, gemäß welcher das Umlenken sowohl nach links als auch nach rechts stattfinden kann. Läuft der Wagen schräg gegen die Tischkante, so findet an der Tischkante das Umlenken in der Richtung der Schrägstellung statt. Läuft der Wagen dagegen genau senkrecht gegen die Tischkante, so kann er sowohl nach links als auch nach rechts umlenken.
Es wird dies dadurch erreicht, daß die Achse der beiden Vorderräder um einen in der Fahrtrichtung liegenden Zapfen drehbar ist, so daß bei schräger Stellung des Wagens zur Tischkante das eine der Vorderräder beim Verlassen der Kante sich nach unten bewegt und dadurch mittels einer geeigneten Übertragung das Lenkrad nach der entsprechenden Seite verstellt. Dabei kann ein Kippgesperre vorgesehen sein, welches die Vorderachse sowie das Lenkrad in der betreffenden Stellung 40
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sichert. Nach erfolgter Ablenkung läuft das noch herunterhängende Vorderrad an der Tischkante entlang und führt den Wagen, bis durch das Uhrwerk gemäß dem Patent 275788 der Vorderteil des Wagens angehoben wird, so daß das betreffende Vorderrad die Tischkante verlassen kann. Beim Aufsetzen der beiden Vorderräder auf die Tischfläche wird dann wieder die Vorderachse wagerecht gestellt und damit das Lenkrad in die Fahrtrichtung, worauf der Wagen bis zur gegenüberliegenden Tischkante läuft und dasselbe Spiel sich wiederholt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Spielzeugs ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Ansicht von oben, Fig. 3 eine Ansicht von vorn. Fig. 4 stellt gleichfalls eine Vorderansicht dar mit schrägstehender Vorderachse.
Das Uhrwerk 1 treibt das Hinterrad 2 an, während das. Hinterrad 3 lose auf der zugehörigen Welle sitzt, um eine Drehung zu ermöglichen. An dem Uhrwerk ist ein Stift 4 angebracht, der wie bei dem Patent 275788 einen um 5 drehbaren Hebel 6 in gewissen Zeiträumen betätigt. Der Hebel 6 läuft vorn in eine Gabel 7 aus, die den das Lenkrad 8 tragenden senkrechten Zapfen 9 nach unten drücken kann, wodurch wie bei dem Patent 275788 der vordere Teil des Wagens angehoben wird.
Auf dem Zapfen 9 sitzt ein Zahnrad 10, in welches ein mit der Welle 11 verbundener
Zahnsektor 12 eingreift. An der Welle 11 sitzt vorn bei 13 die Vorderachse 14 mit den beiden Vorderrädern 15 und 16. Die Achse 14 kann also mit der Welle 11 hin und her schwingen. Zur Feststellung der Achse 14 in ihren beiden Kipplagen dient ein Kippgesperre, welches aus einer Feder 17 besteht, die sich gegen eine. an der Welle 11 befindliche Nase 18 legt. Steht die Vorderachse 14 wagerecht, wie aus. Fig. 3 ersichtlich ist, so legt sich die Feder 17 gegen die Spitze der Nase 18. Nimmt jedoch, wie Fig. 4 zeigt, die Vorderachse 14 eine schräge Stellung ein, so legt sich die Feder 17 auf die entsprechende Seite der Nase 18 und sperrt die Stellung der Vorderachse samt der des damit verbundenen Lenkrades 9. Beim Übergang der Stellung aus Fig. 3 in Fig. 4 unterstützt dabei die Feder 17 die Schrägstellung der Vorderachse 14 entsprechend ihrer Wirkung als Kippgesperre.
Die Wirkungsweise ist die folgende: Läuft das Spielzeug in schräger Richtung gegen die Tischkante, so läuft das eine der Vorderräder über die Tischkante hinweg und, durch die Feder 17 unterstützt, stellt sich die Achse in die Schräglage nach Fig. 4. Dadurch wird aber unter Vermittlung der Welle 14, des Zahnsektors 12 und des Zahnrades 10 das Lenkrad 8 in die entsprechende Schräglage gestellt, wodurch das Lenken erfolgt, bis der. Wagen parallel zur Tischkante steht. Dabei hängt immer noch das äußere Vorderrad an der Tischkante herunter und läuft an ihr entlang. Inzwischen kommt der Stift 4 gegen den Hebel 6, und es wird dadurch mittels der Gabel 7 das Lenkrad nach unten gedrückt bzw. der ganze vordere Teil des Wagens angehoben. Dadurch wird das betreffende Vorderrad von der Tischkante frei, und der Wagen kann immer noch unter der Einwirkung des Lenkrades von der Tischkante nach innen ablenken. Inzwischen hat der Stift 4 den Hebel 6 verlassen, so daß die beiden Vorderräder wieder die Tischfläche berühren können, wodurch die Vorderachse 14 sich wagerecht stellt und damit das Lenkrad 8 in die Längsrichtung des Wagens.
Der Wagen fährt jetzt zur gegenüberliegenden Tischkante, und der Vorgang wiederholt sich hier wie früher. Dabei ist es gleichgültig, ob der Wagen nach der linken oder nach der rechten Seite schräg gegen diese Tischkante läuft, es findet stets ein Ablenken nach innen zu statt. Läuft der Wagen ausnahmsweise senkrecht gegen die Tischkante, so wird es vom Zufall abhängen, welche Schräglage die Vorderachse 14 unter Wirkung der Feder 17 einnimmt. Je nach dieser. Schräglage lenkt der Wagen dann nach links oder nach rechts herum.
An Stelle des gezeichneten Federkippgesperres kann natürlich auch jedes andere Kippgesperre benutzt werden, beispielsweise ein solches mit einem gewichtsbelasteten Hebel 0. dgl. Ebenso kann dieses Gesperre auch anstatt mit der Vorderachse unmittelbar mit dem Lenkrad verbunden sein. Das Lenkrad 8 selbst kann, wie dargestellt, als Schlepprad ausgebildet sein, oder vor dem Zapfen 9 laufen, oder genau unter dem Zapfen 9 liegen.
Man kann natürlich auch an Stelle der Vorderräder irgendeinen beweglichen Teil, sei es einen Arm, einen Fühler o. dgl. an dem Spielzeug anbringen und diesen zwangläufig mit dem Lenkrad verbinden, so daß beim Herunterlaufen dieses Teiles von der Tischkante die Verstellung des Lenkrades erfolgt.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Lenkvorrichtung für Fahrspielzeuge
u. dgl. nach Patent 275788, dadurch gekennzeichnet, daß mit der um einen wagerechten Zapfen drehbaren Vorderachse des Spielzeugs das Lenkrad zwangläufig verbunden ist, so daß bei Schrägstellung der Vorderachse eine Verstellung des Lenkrades erfolgt.
2. Ausführungsform der Lenkvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Vorderachse bzw. dem Lenkrad ein Kippgesperre verbunden ist, welches die jeweilige Schräglage der Vorderachse bzw. des Lenkrades sichert und das Einnehmen dieser Schräglage unterstützt.
3. Ausführungsform der Lenkvorrichtung . nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß nach beim Ablaufen eines Vorderrades von der Tischkante erfolgter Lenkung des Spielzeugs das Lenkrad durch das Uhrwerk in aus dem Patent 275788 bekannter-Weise nach unten gedrückt wird, so daß das Vorderrad von der Tischkante frei wird und ein weiteres Umlenken erfolgen kann, bis das Uhrwerk das Lenkrad wieder freigibt, so daß die beiden Vorderräder sich auf die Tischkante aufstellen können, wodurch die Vorderachse ihre wagerechte Lage wieder einnimmt und das Lenkrad sich in die Längsrichtung des Wagens stellt. u0
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912275823D 1912-01-25 1912-12-13 Expired DE275823C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE275788T 1912-01-25
DE275823T 1912-12-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE275823C true DE275823C (de) 1914-06-29

Family

ID=33300638

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1912275823D Expired DE275823C (de) 1912-01-25 1912-12-13

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE275823C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5334077A (en) * 1992-11-23 1994-08-02 Bailey James E Lift assembly for lowrider model cars

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5334077A (en) * 1992-11-23 1994-08-02 Bailey James E Lift assembly for lowrider model cars

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