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Einleitung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein eingriffssicheres Modul für eine Leiterplatte
(PCB) mit einer Verbindungsschicht und einer Komponententragschicht,
das in Verbindung mit einem anwenderbedienten Eingabegerät des Typs
eingesetzt wird, bei dem die PCB durch Abschirmung vor physischen
Angriffen von außen
geschützt
ist und die PCB Ein- und Ausgangsverbindungen zum Benutzergerät hat.
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Ferner
betrifft die Erfindung ein PIN-Pad des Typs, der ein anwenderbedientes
Eingabegerät
und Anzeigepad beinhaltet, ein Verarbeitungsgerät, das ein Multichip-Modul umfasst, einschließlich RAM,
der Anwendungen enthält,
deren Sicherheit vor Attacken von außen geschützt werden muss, alle auf einer
Leiterplatte und einem Einkapselungsmaterial, das das Multichip-Modul
umgibt, eine Kommunikationsschnittstellenverbindung zwischen dem
Anzeigepad und dem Kommunikationsgerät.
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PIN-Pads
werden weithin zum Eingeben von Informationen in Verkaufsstellenterminals
eingesetzt. Solche Verkaufsstellenterminals und PIN-Pads sind im
Allgemeinen zwei Angriffsformen ausgesetzt, nämlich reinen Software-Attacken
und häufiger
physischen Attacken. Es werden verschiedene Methoden zur Erzielung
von Software-Sicherheit angewendet, so dass in Anwendungen nicht
eingegriffen werden kann. Eines der Hauptprobleme betrifft jedoch eingriffssichere
Module, da das PIN-Pad Elektronik mit Sicherheitsinformationen enthält oder
darauf montiert hat. Jedes PIN-Pad umfasst eine Tastatur-PCB und
eine sichere PCB, auf der die Speicherchips des Prozessors, Eingriffserfassungsschaltungen
und Speicherlöschung
montiert sind. Im Allgemeinen ist eine Tastaturplatte zum Verbinden
der Tastaturkontakte an einer Form von Gehäuse angebracht. Derzeit besteht
einer der Wege zum Schützen
der Sicherheit solcher PCBs darin, ein Maschengeflecht um die gesamte
Platte herum zu platzieren und die gesamte Baugruppe dann in einem
Gehäuse aus
Epoxidharz einzukapseln. Ein solches eingriffssicheres Modul kann
nicht geöffnet
werden, sondern der Zugang ist lediglich möglich, indem das Modul erheblich
beschädigt
wird. Dies hat die Wirkung, dass jede Form von Reparatur oder Austausch
verhütet wird.
Im Allgemeinen ist ein solches eingriffssicheres Modul mit der Tastatur
durch ein Flachbandkabel verbunden und nur Ein-/Ausgangsleitungen
sind mit der Mutterplatine verbunden, d.h. es gibt keinen Zugang zu
den Daten- und Adressleitungen.
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Jeglicher
Schutz gegen ein Eindringen in die Rückseite des eingriffssicheren
Moduls ist herkömmlicherweise
durch das Drahtgeflecht gegeben. Das Geflecht besteht aus zwei getrennten
Schaltungen, so dass durch Brechen, Kurzschließen oder Querverbinden der
Adern ein Alarm ausgelöst
wird. Es ist häufig
ein Drahtgeflecht, wenn die beiden Adernstränge typischerweise einen Durchmesser
von etwa 0,15 mm haben und gewöhnlich
zu einer Röhre
gestrickt sind. Die Röhre
ist abgeflacht und liegt auf der empfindlichen Elektronik und ist
in einem geeigneten Epoxidharz eingekapselt. Beim normalen Betrieb
halten die Geflechtschaltungen den Ausgang in einem hohen Zustand,
und wenn das Drahtgeflecht gebrochen wird oder die beiden Geflechtschaltungen
kurzgeschlossen werden, dann geht der Ausgang in den L-Zustand und
es wird ein Alarmzustand erzeugt.
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Die
Platzierung des Geflechts ist unvorhersehbar. Ferner gibt es keinen
identifizierbaren Weg von außerhalb
des Moduls zu der empfindlichen Elektronik. Man wird verstehen,
dass die Adern für
einen Angreifer, der das Risiko eingeht, zwei Punkte von unterschiedlichen
Schaltungen zu verbinden, was wiederum zum Löschen des Inhalts des RAM führt, praktisch
nicht zu unterscheiden sind. Die Verwendung eines zu einer Röhre gestrickten
Drahtgeflechts auf diese Weise ist zwar relativ effizient, aber nicht
zufriedenstellend. Es lässt
sich nur schwer herstellen und es gibt in der Tat eine erhebliche
Ausfallrate der Eingriffsdetektoren bei der Herstellung. Sie sind
auch kostspielig und komplex in der Produktion.
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Die
deutsche Patentanmeldung
Nr. DE 43 12 095 (D1) offenbart eine Schutzvorrichtung
zum Schützen
von gespeicherten Daten in Kartenlesegeräten gegen Eingriff und Lesen.
Die Vorrichtung umfasst eine Schutzfolie, die Leiterbahnen auf ihrer Oberfläche trägt. Die
Schutzvorrichtung wird flach hergestellt und später auf spezielle Weise zu
einem Gehäuse
gefaltet, das die Elektronikkomponenten des Kartenlesegerätes vollständig umgibt.
Die ,Innen'-Fläche der
Schutzvorrichtung trägt
mehrere serpentinenförmige
Leiterbahnen und deren assoziierten Kontaktpunkte für die Verbindung
mit weiteren Kontaktpunkten auf der Schutzfolie im gefalteten Zustand
oder mit Kontakten außerhalb
der Folie wie z.B. denen, die mit den Elektronikkomponenten des Kartenlesegerätes assoziiert
sind.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Bereitstellung eines eingriffssicheren
Moduls für
eine solche Leiterplatte und insbesondere die Herstellung eines
solchen eingriffssicheren Moduls für die Verwendung in einem PIN-Pad
und auch zum Produzieren und Verbessern des Aufbaus des PIN-Pads.
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Aussagen der Erfindung
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Erfindungsgemäß wird ein
eingriffssicheres Modul des oben beschriebenen Typs bereitgestellt, wobei
das Modul Schutzschichten mit einer Auflageschicht aus Isoliermaterial
umfasst, die gegen eine Schicht der PCB montiert ist und auf der
Schicht distal von einer Schicht der PCB eine serpentinenförmige Leiterbahn
trägt,
die mit einer Erfassungsschaltung auf der PCB verbunden ist, so
dass eine Unterbrechung oder Erdung der Bahn die Signalisierung eines
Fehlerzustands verursacht. Der Vorteil einer serpentinenförmigen Bahn
ist der, dass es unmöglich ist
genau festzustellen, wo ein Kontakt zwischen zwei benachbarten Bahnen
vermieden werden kann.
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In
einer Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet das Modul wenigstens
eine zusätzliche
serpentinenförmige
Leiterbahn, die von der ersten Bahn isoliert ist. Zwei zusätzliche
Bahnen erhöhen
den Schutz erheblich, ferner können
zusätzliche
Bahnen verwendet werden.
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In
einer Ausgestaltung der Erfindung kreuzen die Bahnen einander. Auf
diese Weise wird es noch schwieriger, und sogar durch Röntgen der Schutzschichten
ist es unmöglich
genau festzustellen, welche Bahn man vor sich hat.
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Idealerweise
wird zum Überkreuzen
eine Bahn durch die Auflageschicht aus Isoliermaterial über die
andere Fläche
der Auflageschicht unter der anderen Bahn und zurück durch
die Auflageschicht geführt,
so dass Kontaktlöcher
durch die Platte entstehen.
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Idealerweise
wird die serpentinenförmige Bahn
durch die Auflageschicht mit der Verbindungsfläche der PCB durch ein Paar
Kontaktlöcher
verbunden und es werden auch zusätzliche
Dummy-Kontaktlöcher
zwischen der serpentinenförmigen
Bahn und der Verbindungsschicht vorgesehen.
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In
einer anderen Ausgestaltung der Erfindung umfassen die Schutzschichten
eine zusätzliche Schicht
aus Isoliermaterial, die eine geerdete leitende Abschirmung als
eine Schicht davon mit ihrer Isolierschicht gegen die serpentinenförmige Leiterbahn trägt. Der
große
Vorteil einer leitenden Hülse
ist, dass sie das Röntgen
der serpentinenförmigen
Bahn noch schwieriger macht, besonders dann, wenn die leitende Abschirmung
eine netzähnliche
Anordnung von sich kreuzenden Bahnen hat, wobei die Breite der Bahnen
und die Abstände
dazwischen im Wesentlichen gleich sind.
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Idealerweise
sind die Schutzschichten auf beiden Seiten der PCB montiert.
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In
einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird eine leitende Randschutzbahn
als Kontaktloch nach oben und unten zwischen den beiden Schichten
der PCB um deren Peripherie geführt
und mit der Erfassungsschaltung verbunden. Der Vorteil hiervon ist,
dass dadurch eine seitliche Attacke auf die Platte verhindert wird.
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Idealerweise
sind die Dicke der Schutzbahn und der Abstand zwischen benachbarten
Seiten der Bahn bei deren Führung
durch die PCB im Wesentlichen gleich.
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In
einer Ausgestaltung der Erfindung befindet sich wenigstens eine
zusätzliche
Randschutzbahn innerhalb der anderen Bahn und lateral davon um die
Peripherie der Platte herum versetzt. Auf diese Weise wird effektiv
ein Gesamtschutz des gesamten Randes der PCB erzielt.
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Idealerweise
liegen die Dicken der Bahnen in der Größenordnung von 10 µm.
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Zusätzliche
mit Erde verbundene Verbinderpins sind peripher um die PCB und Schutzschichten herum
angeordnet, um die Schichten aneinander zu befestigen. Dies gewährleistet
weiteren Schutz und Steifigkeit für die PCB.
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Idealerweise
sind auf der Komponententragfläche
der PCB montierte Komponenten in einem harten Epoxidharz eingeschlossen,
wobei das Epoxidharz geeigneterweise HP4450 von Deuter Hysol ist.
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Eine
Montage in hartem Epoxidharz ist zwar gut bekannt, ist aber weiterhin
vorteilhaft, obwohl es äußerst unwahrscheinlich
ist, dass die Platte über
einen externen Angriff attackiert werden wird.
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Wenn
die PCB auf einer Schicht montiert ist, die Teil des anwenderbedienten
Eingabegerätes
ist, dann hat die Schicht E/A-Verbinder auf einer Fläche davon
für die
Verbindung mit entsprechenden E/A-Verbindungen auf der PCB, wobei
zusätzliche Schutzschichten
gegen die Schicht montiert sind.
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In
dieser letzteren Anordnung umfassen die Verbindungen zwischen der
PCB und der Mutterplatine peripher angeordnete externe E/A-Verbindungen und
intern angeordnete E/A-Verbinder auf den Komponententragschichten
der PCB, wobei die Verbindungen zusätzlich Montagefüße für die PCB
auf der Schicht bilden. Dadurch ist es möglich, die empfindlicheren,
aber immer noch nicht extrem empfindlichen Informationen tragenden
Verbinder geschützt
zu halten. Dies erfolgt dadurch, dass gewährleistet wird, dass die internen
E/A-Verbinder Verbinder für
die empfindlichsten Informationen sind.
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Einige
dieser E/A-Verbinder sind mit der Erfassungsschaltung verbunden.
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In
einer Ausgestaltung der Erfindung werden die Verbinder von Sphären eines
Lotmaterials gebildet.
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Ferner
stellt die Erfindung ein PIN-Pad bereit, das das Modul wie oben
beschrieben enthält, wobei
das anwenderbediente Eingabegerät
ein Anzeigepad und die PCB ein Multichip-Modul mit RAM umfasst,
der Anwendungen erhält,
deren Sicherheit vor Attacken von außen geschützt werden muss, und eine Kommunikationsschnittstelle
zwischen dem Anzeigepad und einem Kommunikationsgerät. Der Störungszustand
kann eine Löschung
des RAM verursachen oder der Störungszustand
kann einfach die Übertragung
eines Alarmsignals zu einer zentralen Steuerstation bewirken oder
er kann sowohl das Löschen
des RAM als auch ein Alarmsignal bewirken.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Die
Erfindung wird besser anhand der folgenden Beschreibung einer Ausgestaltung
davon verständlich,
die lediglich beispielhaft mit Bezug auf die Begleitzeichnungen
gegeben wird. Dabei zeigt:
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1 eine
Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Moduls, das auf einer Mutterplatine
montiert ist, die Teil einer Tastatur bildet;
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2 einen
Grundriss des Moduls;
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3(a) und (b) auseinander gezogene Ansichten des
Moduls;
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4 eine
fotografische Ansicht eines Teils einer Schutzplatine;
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4a eine vergrößerte Ansicht eines Teils von 4;
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5 eine
fotografische Ansicht eines anderen Teils der Schutzplatine;
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5a eine vergrößerte Ansicht eines Teils von 5;
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6 eine
fotografische Ansicht der Verbindungsfläche einer PCB;
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6a eine vergrößerte Ansicht eines Teils von 6;
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7 eine
fotografische Ansicht einer Komponententragfläche einer PCB;
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7a eine vergrößerte Ansicht eines Teils von 7;
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7b eine vergrößerte Ansicht eines anderen
Teils von 7;
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8 eine
typische Querschnittsansicht eines Teils des Moduls, in 5a durch die Pfeile VIII-VIII gezeigt;
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9 eine
Schnittansicht entlang einer Linie geringfügig einwärts vom Rand des Moduls, in 5a durch die Pfeile IX-IX gezeigt, und
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10 eine
Schnittansicht einer Linie etwas weiter einwärts vom Rand des Moduls, in 5a durch die Pfeile X-X dargestellt.
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Die
Zeichnungen, und zunächst
die 1 und 2, illustrieren ein PIN-Pad,
das allgemein mit der Bezugsziffer 1 bezeichnet ist und
auf dem ein eingriffssicheres Modul montiert ist, allgemein mit
der Bezugsziffer 2 bezeichnet, auf einer Tastatur 3,
die über
ein Schnittstellenkabel 4 mit einer PIN-Pad-Mutterplatine 5 verbunden
ist. Ein Teil des Schutzes für das
eingriffssichere Modul 2 ist in der Tastatur 3 montiert.
Das eingriffssichere Modul 2, das im Wesentlichen ein Multichip-Modul
ist, wie nachfolgend beschrieben wird, steuert die Anzeige und alle
sicheren Funktionen einschließlich
des Speicherns sämtlicher sicherer
Software auf RAM. Das eingriffssichere Modul 2 führt alle
Terminaloperationen einschließlich Ver-
und Entschlüsselung
und Scannen der Tastatur aus. Seine Hauptfunktion ist es, eine sichere PIN-Eingabeschnittstelle
zwischen dem Anzeigepad und einem Kommunikationsgerät bereitzustellen.
Die Hauptfunktion ist eine sichere PIN-Eingabe.
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2 ist
ein Grundriss der gesamten Baugruppe. Streng genommen beinhaltet
das eingriffssichere Modul auch die Tastatur 3.
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Es
ist jedoch leichter, sie so zu beschreiben, dass sie aus einem sicheren
PCB-Modul und einer Schutzschicht
gebildet ist, und die Tatsache zu ignorieren, dass die Tastatur 3 eine
Schutzschicht beinhaltet. Man wird verstehen, dass die PCB, um ganz sicher
zu sein, im Wesentlichen Schutz auf beiden Flächen benötigt, so dass sie weder von
oben noch von unten attackiert werden kann, und dass sie ferner Schutz
entlang allen ihren Rändern
erfordert, so dass sie keine physischen Attacken durch einen Rand
erleiden kann. Es gibt jedoch Situationen, in denen eine externe
Schicht einer PCB durch den Modus des Montierens nur einer Außenschicht
vor Attacken geschützt
werden könnte.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich fast gänzlich auf
den Schutz der Verbindungsschicht einer PCB. Das eingriffssichere Modul 2 umfasst
eine PCB 10, über
der Schutzschichten 15 montiert sind, die eine innere Platte 16 und
eine äußere Schicht 17 umfassen.
In der vorliegenden Beschreibung wird, da die 4 bis 7 einschließlich im
Wesentlichen fotografische Ansichten sind, eine minimale Zahl von
Bezugsziffern in diesen Figuren benutzt. So hat jeweils dieselbe
Figurennummer mit der Tiefstellung a, nämlich 4a bis 7(a) und 7(b) einschließlich, die
Bezugsziffern.
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Die 6, 6a, 7 und 7(a) zeigen die PCB 10 mit einer Komponententragschicht 11,
auf der Komponenten montiert sind, die mit der Bezugsziffer 12 bezeichnet
sind, wie z.B. zum Speichern von RAM usw., die nicht ausführlicher
beschrieben werden. Es befindet sich darauf z.B. auch eine Erfassungsschaltung,
die ebenfalls nicht individuell gekennzeichnet ist. Die PCB 10 hat
auch eine Verbindungsschicht 13 (siehe 6)
auf der anderen Seite einer Isolierschicht 14. Auch hier
ist zu unterstreichen, dass die Tastatur 3 und das Schnittstellenkabel 4 einfach
Verbindungen von der PCB 10 zu externen Versorgungen sind
und dass hier lediglich eine Verbindung von der PCB 10 benötigt wird.
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Auf
der Verbindungsfläche
ist die Schutzschicht 15 montiert. Diese Schutzschichten 15 sind, wie
oben angegeben, effektiv mehrlagige Schutzschichten 15,
nämlich
die innere Schicht 16 und die äußere Schicht 17. Die
PCB 10, die innere Schicht 16 und eine äußere Schicht 17 werden
durch Verbinderkontaktlöcher 18 aneinander
befestigt. Die Verbinderkontaktlöcher 18 können auch
in die andere Schichten des Moduls 2 auf der Tastaturseite
reichen oder können,
wie in dieser Ausgestaltung, an der PCB 10 terminiert werden.
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Die äußere Schicht 17 umfasst,
wie aus den 4 und 4a ersichtlich
ist, eine Schicht, die aus einer netzähnlichen Struktur aus gekreuzten,
geerdeten Bahnen 20 gebildet ist, ersichtlich an den dunklen Linien
in dem Foto, mit Abständen 21 dazwischen, wobei
die Breite der Bahnen 20 und die Abstände 21 dazwischen
im Wesentlichen gleich sind und etwa 10 μm betragen. Die Bahnen 20 sind
auf einer Isolierschicht 22 montiert. Die äußere Schicht 17 bildet
eine geerdete leitende Abschirmung und die Schicht könnte anstatt
geerdeter Bahnen auch ein Metallblech sein. Dies könnte sich
jedoch beim Gebrauch eventuell verziehen.
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Die
innere Schicht 16 ist in den 5 und 5a dargestellt und auch hier sind wieder
die Verbinderkontaktlöcher 18 zu
sehen. In diesem Fall umfasst die innere Schicht 16 zwei
Sätze von
elektrisch leitenden Bahnen 25, die absichtlich so angeordnet sind,
dass sie zwei serpentinenförmige
Leiterbahnen bilden, die jeweils mit zwei aus einer Mehrzahl von
internen Kontaktlöchern 26 abwärts durch
ihre Isolierschicht 27 bis zur Verbindungsfläche 13 der
PCB 10 verbunden sind. 5a zeigt
nur zwei Kontaktlöcher 26.
Die übrigen
Kontaktlöcher 26 sind
effektiv Dummy-Kontaktlöcher, um
eine Erfassung weiter zu verhindern, oder Bahn überkreuzende Kontaktlöcher. Eines
dieser Kontaktlöcher 26 ist
in der Schnittansicht in 8 zu sehen. Es ist lediglich
eine Designfrage für
den Designer, welches der Kontaktlöcher 26 er zum Leiten
verwendet. Es müssen
auch einige Kontaktlöcher
verwendet werden, damit eine Leiterbahn 25 eine andere
Leiterbahn 25 überkreuzen
kann. In diesem Fall wird die Bahn abwärts durch die Isolierschicht 27 unter
der anderen Leiterbahn 25 durch, dann aufwärts durch
ein anderes Kontaktloch 26 und dann wieder auf serpentinenförmige Weise über die innere
Schicht 16 geführt.
Jede der Bahnen 25 ist mit einer Erfassungsschaltung auf
der PCB 10 verbunden.
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Wieder
mit Bezug auf die PCB 10, um die Peripherie der PCB 10 sind
mehrere E/A-Verbinder 28 montiert, zusammen mit internen
E/A-Verbindern 31, die alle von Sphären aus Lotmaterial gebildet sind.
Man wird feststellen, dass die E/A-Verbinder 28 zwischen
den Verbindungskontaktlöchern 18 montiert
sind, wie aus 9 hervorgeht. Die Positionen der
E/A-Verbinder 31 sind in 7(b) dargestellt
und sind in 7 leicht zu sehen, wo zwölf dunkle
Kreise in drei Reihen zu je vier im Innern der Komponententragfläche positioniert
sind.
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Nun
mit Bezug auf 10 und wiederum auf die 6, 6a, 7 und 7a, diese zeigen eine weitere Randschutzleiterbahn 35,
die als Durchkontaktierung nach oben und unten zwischen den beiden Schichten 11 und 13 der
PCB 10 um deren Peripherie herum geführt wird. Die Schutzbahn 35 ist
mit der Schutzschaltung verbunden. Der Abstand ist wiederum in der
Größenordnung
von 10 µm.
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Es
können
eine oder mehrere zusätzliche Randschutzbahnen
vorgesehen und ineinander angeordnet werden, d.h. lateral vom Rand
der PCB beabstandet.
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Mit
Bezug auf 3 ist ersichtlich, wie die Schutzschichten 15 montiert
sind, um die Komponententragschicht 11 der PCB 10 vor
Attacken zu schützen.
Auf einer Schicht 40 der Tastatur 3, deren Tasten
nicht gezeigt werden, sind Verbinder 41 für den Anschluss
an die E/A-Verbindungen 31 und Verbinder 42 für den Anschluss
an die E/A-Verbinder 28 montiert.
Diese sind wiederum mit den Tasten der Tastatur 3 verbunden.
Die Schicht 40 bildet einen Teil des anwenderbedienten
Eingabegerätes.
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Wenn
beim Betrieb versucht wird, durch die Schutzschichten 15 zu
bohren, dann verursacht das Bohren ein Alarmsignal. Beim Bohren
wird man fast mit Sicherheit auf eine der serpentinenförmigen Bahnen 25 treffen,
so dass ein Kurzschluss oder ein offener Stromkreis und somit ein
Signal zur Erfassungsschaltung entsteht, das entweder zum Senden
eines Alarmsignals direkt zur zentralen Steuerstelle oder einfach
zum Senden eines Signals zum Löschen
des RAM verwendet werden kann. Die raster- oder netzähnliche
Formation der äußeren Schicht 17 garantiert,
dass es fast unmöglich
wäre, die
Platten zu durchleuchten, um festzustellen, wo man durch die serpentinenförmigen Bahnen 25 bohren
könnte.
Da die serpentinenförmigen
Bahnen 25 ohnehin eine Größe von etwa 100 µm haben,
wäre es
praktisch unmöglich,
auf irgendeine herkömmliche
Weise zu bohren und Laserbohren wäre aufgrund der Dicke des Moduls
unmöglich.
So würde
ein Bohren zwischen den beiden Leiterbahnen der inneren und äußeren Platten
praktisch unmöglich.
Eine Seitenattacke auf die PCB wird durch die Randschutzleiterbahn 35 verhindert.
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Man
wird verstehen, dass die Zahl der herstellbaren labyrinth- oder
serpentinenförmigen
Bahnen grenzenlos ist. Vorzugsweise können die verschiedenen Komponenten 12 und
in der Tat alle Komponenten der PCB-Platte 10 in einem
geeigneten harten Epoxidharz eingekapselt werden, der für chemische
Attacken und Röntgen
undurchdringlich ist, wie z.B. in einem, der von Deuter Hysol unter
der Produktnummer HP4450 veräußert wird.
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Es
ist klar, dass eine in zwei Schutzschichten eingeschlossene, erfindungsgemäß hergestellte PCB
für alle
Attacken von außen
praktisch undurchdringlich ist. Die vorliegende Erfindung kann zwar zum
Schützen
jeder Form von PCB verwendet werden, aber man wird verstehen, dass
sie besonders für
die Verwendung von PCBs gestaltet ist, die in Verbindung mit PIN-Pads
verwendet werden müssen.
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In
der Spezifikation werden die Begriffe „umfassen, umfasst, enthalten
und enthaltend" oder
Variationen davon sowie die Begriffe „beinhalten, beinhaltet, enthalten
und einschließlich" oder Variationen davon
als vollkommen austauschbar anzusehen und sind im weitestmöglichen
Sinne zu interpretieren.
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Die
Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausgestaltungen begrenzt,
sondern kann sowohl in Aufbau als auch in Detail im Rahmen der Ansprüche variiert
werden.