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DE60130143T2 - Strombegrenzender schutzschalter - Google Patents

Strombegrenzender schutzschalter Download PDF

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DE60130143T2
DE60130143T2 DE60130143T DE60130143T DE60130143T2 DE 60130143 T2 DE60130143 T2 DE 60130143T2 DE 60130143 T DE60130143 T DE 60130143T DE 60130143 T DE60130143 T DE 60130143T DE 60130143 T2 DE60130143 T2 DE 60130143T2
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DE
Germany
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circuit breaker
contact
current
limiting circuit
base element
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Osvaldo Carrara
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ABB SpA
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ABB Service SRL
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen mehrpoligen strombegrenzenden Niederspannungs-Leistungsschalter des Typs, der gabelartige bewegliche Kontakte aufweist; genauer ist der Ausdruck „Niederspannungs-Leistungsschalter" als Bezeichnung eines Leistungsschalters für Anwendungen, bei denen Spannungen bis etwa 1000 Volt auftreten, zu verstehen.
  • Im Allgemeinen werden in industriellen elektrischen Niederspannungssystemen, in denen Ströme mit hohen Werten und daher hohen Leistungspegeln auftreten, spezielle Vorrichtungen verwendet, die in der Technik als automatische Unterbrecher oder Leistungsschalter bezeichnet werden.
  • Solche Leistungsschalter arbeiten in der Regel mit Strömen, deren Nennwerte, abhängig von der Anwendung, über einen breiten Bereich variieren können, in der Regel von Bruchteilen eines Ampere bis zu mehreren tausend Amperes, und haben die Aufgabe, eine Reihe von Funktionen zu liefern, die nötig sind, um den korrekten Betrieb des elektrischen Systems, in das sie eingefügt sind, und der Verbraucher, die daran angeschlossen sind, zu gewährleisten. Beispielsweise schützen sie die Verbraucher durch automatisches Öffnen des Stromkreises vor abnormalen Ereignissen, die durch Kurzschlussfehler verursacht werden oder aufgrund von Überlastungen entstehen, sie ermöglichen die korrekte Anschließung/Trennung von Verbrauchern am/vom Stromkreis, sie gewährleisten, dass der Nennstrom für die verschiedenen angeschlossenen Verbraucher wirklich dem erforderlichen Strom entspricht, usw. Ein Beispiel für bekannte Niederspannungs-Leistungsschalter ist in der Patentanmeldung EP A 0 619 593 beschrieben.
  • Gegenwärtig sind diese Leistungsschalter entsprechend verschiedenen konstruktiven Lösungen erhältlich; in den bekanntesten und am weitesten verbreiteten dieser Lösungen werden die Manöver zum Entkoppeln/Koppeln der festen Kontakte und der beweglichen Kontakte in der Standard-Grundkonfiguration unter Verwendung von komplexen Mechanismen durchgeführt, die die mechanische Energie nutzten, die zuvor in speziellen Öffnungsfedern gespeichert wurde, um die beweglichen Kontakte zu betätigen und sie mit angemessener Geschwindigkeit zu bewegen.
  • Unter bestimmten Betriebsbedingungen, insbesondere wenn der angenommene Kurzschlussstrom beträchtlich hohe Werte annehmen kann, ist die Verwendung automatischer Leistungsschalter in der Grundversion nicht ganz zufrieden stellend, da die Energie, die von den Öffnungsfedern allein gespeichert wird, möglicherweise nicht ausreicht, um die Trennung der Kontakte mit angemessener Öffnungsgeschwindigkeit zu gewährleisten.
  • In diesen Situationen nutzt man daher spezielle automatische Leistungsschalter, die in der Technik als begrenzende Leistungsschalter bekannt sind und die mit geeigneten technischen Lösungen versehen sind, die geeignet sind, ihre Unterbrechungsleistung zu erhöhen.
  • Genauer zwingt eine erste technische Lösung den Strom in einen bestimmten Weg, so dass elektrodynamische Abstoßungskräfte zwischen den Kontakten erzeugt werden, wenn es zu einem Kurzschluss kommt. Diese Abstoßungskräfte erzeugen einen Rückstoß, der für die Trennung der beweglichen Kontakte von den festen Kontakten nützlich ist, und tragen daher dazu bei, eine angemessene Öffnungsgeschwindigkeit zu erreichen.
  • In einer zweiten technischen Lösung werden für jeden Pol des Leistungsschalters die festen Kontakte und die beweglichen Kontakte verdoppelt, so dass der elektrische Strom in zwei getrennten Regionen des Pols, die elektrisch miteinander in Reihe verbunden sind, unterbrochen wird.
  • Diese beiden Lösungen, die im Allgemeinen im gegenseitigen Verbund verwendet werden, aber auch einzeln verwendet werden können, ermöglichen eine verbesserte Leistung insbesondere im Hinblick auf die Unterbrechungsleistung der Leistungsschal ter. Trotzdem haben begrenzende Leistungsschalter, obwohl sie eine zufrieden stellende funktionale Leistung zeigen, Probleme und Nachteile.
  • Insbesondere besteht ein kritischer Aspekt im Fall von Leistungsschaltern mit verdoppelten Kontakten in der Notwendigkeit, für jeden Pol einen mechanischen Druck zu haben, der gleichmäßig auf die zwei Kopplungsflächen zwischen den einzelnen festen Kontakten und den entsprechenden beweglichen Kontakten verteilt wird. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt wird, hat dies in der Tat negative Auswirkungen auf die elektrische Leitfähigkeit, die aufgrund der fortschreitenden unregelmäßigen und asymmetrischen Abnutzung der Leiterplatten, die auf den Kopplungsflächen der Kontakte angeordnet sind, kontinuierlich über die Lebensdauer des Leistungsschalters abnimmt.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, ist die Struktur, die die beweglichen Kontakte trägt und sie mit der Schalteinrichtung verbindet und die im Allgemeinen von einer Drehstange oder -welle gebildet wird, so konzipiert, dass sie in Bezug auf das Betätigungselement und daher auch in Bezug auf die festen Kontakte eine gewisse Freiheit aufweist. Genauer ist im Fall von doppelten beweglichen Kontakten des gabelartigen Typs der Körper des Kontakts mit einer kleinen Welle versehen, die gelenkig mit der Schalteinrichtung verbunden ist. Zusätzliche Federn, im Allgemeinen paarweise, sind ferner mit der Struktur jedes beweglichen Kontakts verbunden und erleichtern unter Nutzung der Bewegungsfreiheit des beweglichen Kontakts in Bezug auf den festen Kontakt und in Bezug auf die Schalteinrichtung die Eigenanpassung der Oberflächen des beweglichen Kontakts in Bezug auf diejenigen der Festen und die gleichmäßige Verteilung des Kontaktdrucks.
  • Die zusätzlichen Federn üben jedoch außer dass sie die Komplexität des allgemeinen Mechanismus der beweglichen Kontakte erhöhen und Kosten verursachen, unerwünschte Biege- und Kompressionsspannungen auf den Träger der beweglichen Kontakte und genauer auf dessen Welle aus; diese Spannungen bewirken auch im Hinblick auf die große Zahl von Manövern, die der Leistungsschalter während seiner Lebensdauer durchführen muss, eine allmähliche Zunahme der Reibung, die der Bewe gung der Struktur jedes beweglichen Kontakts in Bezug auf die Betätigungsstange entgegensteht, und macht die Vorteile, welche die Bewegungsfreiheit der Struktur des beweglichen Kontakts bietet, zunichte und schmälert sie jedenfalls. Ferner bewirken diese Spannungen die allmähliche plastische Verformung der Wellen und sogar ein Festfressen des gesamten Mechanismus.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines mehrpoligen begrenzenden Leistungsschalters, der es möglich macht, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und der insbesondere einen vereinfachten Aufbau und eine verbesserte funktionale Leistung im Vergleich zu bekannten Arten von begrenzenden Leistungsschaltern aufweist.
  • Innerhalb dieser Aufgabe ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Schaffung eines mehrpoligen strombegrenzenden Leistungsschalters, in dem der Aufbau der beweglichen Kontakte und ihre Verbindung mit der Schalteinrichtung eine verbesserte Verteilung der mechanischen Spannungen und eine Eliminierung von Reibung ermöglichen, wodurch die Gefahr eines Festfressens eliminiert oder zumindest minimiert wird.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines mehrpoligen strombegrenzenden Leistungsschalters, der die Optimierung der Verteilung des Kontaktdrucks auf die beweglichen und festen Kontakte jedes Pols ermöglicht.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines mehrpoligen strombegrenzenden Leistungsschalters, der eine geringere Zahl von Bauteilen aufweist als bekannte Leistungsschalter und dessen Zusammenbau insgesamt vereinfacht ist.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines mehrpoligen strombegrenzenden Leistungsschalters, der sehr zuverlässig, relativ leicht zu beschaffen und kostengünstig ist.
  • Dieses Aufgabe und diese und weitere Ziele der vorliegenden Erfindung, die im Folgenden deutlicher werden, werden durch einen mehrpoligen strombegrenzenden Leistungsschalter erreicht, der ein Isoliergehäuse aufweist, das folgendes enthält:
    • – für jeden Pol mindestens einen festen Kontakt und mindestens einen beweglichen Kontakt, die beim Schließen/Öffnen des Leistungsschalters gegenseitig verkoppelt/entkoppelt werden können;
    • – ein Betätigungsmittel, das die Energie zur Bewegung der beweglichen Kontakte bereitstellt und deren Verkopplung/Entkopplung mit den entsprechenden festen Kontakten bestimmt, wobei das Betätigungsmittel eine Drehbetätigungsstange umfasst, die wirkmäßig mit den beweglichen Kontakten der Pole verbunden ist;
    dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Kontakte einen gabelförmigen Körper aufweisen, der ein Basiselement aufweist, das zwei Arme trägt, die mit Platten für einen elektrischen Kontakt mit entsprechenden Kopplungsoberflächen des festen Kontakts versehen sind, und dass der gabelförmige Körper mittels elastischer Mittel, die zumindest teilweise in einem in der Betätigungsstange ausgebildeten Sitz aufgenommen sind, mit der Stange verbunden sind, wobei die elastischen Mittel an der Stange verankert und am Basiselement befestigt sind, um den beweglichen Kontakt zu tragen und eine im Wesentlichen gleichmäßige Verteilung des Drucks, der von den Kontaktplatten an die entsprechenden Kopplungsflächen des festen Kontakts angelegt wird, zu erleichtern.
  • Auf diese Weise wird jeder bewegliche Kontakt des Leistungsschalters mit der Betätigungsstange auf eine ausschließlich elastische Weise unter Verwendung eines elastischen Mittels, das auch als Trägerelement für den Kontakt dient, verbunden. Dies erlaubt daher im Vergleich mit dem Stand der Technik die Eliminierung von starren Trägerkomponenten, die Spannungen ausgesetzt sind und sich festfressen können, und insbesondere der Trägerwelle, mit daraus resultierenden Vorteilen im Hinblick auf die elektrischen Funktionalitäten, die mechanische Spannungsverteilung und die Vereinfachung der Konstruktion.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile werden aus der Beschreibung einer bevorzugten, aber nicht beschränkenden Ausführungsform des Leistungsschalters gemäß der Erfindung deutlich, die nur als nicht-beschränkendes Beispiel in der begleitenden Zeichnung dargestellt ist, wobei:
  • 1 eine schematische perspektivische Darstellung der beweglichen Kontakte eines strombegrenzenden Leistungsschalters vom dreipoligen Typ ist, die mit einer Betätigungsstange gekoppelt sind, gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine perspektivische Darstellung einer biegsamen Spiralfeder ist, die in dem Leistungsschalter gemäß der Erfindung verwendet wird;
  • 3 eine seitliche Schnittansicht von 1 ist.
  • 1 stellt schematisch die bewegliche Ausrüstung eines strombegrenzenden Leistungsschalters vom dreipoligen Typ dar; die begrenzenden Leistungsschalter weisen gemäß Lösungen, die in der Technik weit verbreitet sind und daher nicht im Einzelnen dargestellt werden, in den verschiedenen Versionen mit unterschiedlicher Polzahl ein isolierendes Gehäuse auf, das für jeden Pol mindestens einen festen Kontakt und mindestens einen beweglichen Kontakt, die beim Schließen/Öffnen des Leistungsschalters gegenseitig verkoppelt/entkoppelt werden können, mindestens eine Löschkammer, eine optionale Einrichtung für die elektrodynamische Zurückstoßung der Kontakte unter Kurzschlussbedingungen, und ein Betätigungsmittel, das allen Polen gemeinsam ist und das die Energie zur Bewegung der beweglichen Kontakte liefert und deren Verkopplung/Entkopplung im Hinblick auf die entsprechenden festen Kontakte bewirkt, auf. Genauer weist das Betätigungsmittel im Allgemeinen einen federbelasteten Mechanismus auf, der mit einer Freigabeeinrichtung, beispielsweise vom magnetothermischen Typ, und mit einem Hebel zum Öffnen/Schließen des Leistungsschalters, der aus dem isolierenden Gehäuse vorragt und eine manuelle Betätigung des Leistungsschalters ermöglicht, wirkmäßig verbunden ist.
  • Genauer weist der federbelastete Mechanismus eine Drehbetätigungsstange auf, d.h. die Kontakte haltende Welle, die so verwirklicht ist, dass sie die gegenseitige Isolierung der Pole gewährleistet, und die in 1 mit dem Bezugszeichen 1 benannt ist und so in dem Gehäuse angeordnet ist, dass sie quer durch die verschiedenen Pole verläuft und wirkmäßig mit den damit verbundenen elektrischen Kontakten 2 verkoppelt ist. In der Praxis liefert der federbelastete Mechanismus, wenn der Leistungsschalter sich öffnet, Energie, die zuvor in der Feder gespeichert wurde, zur Stange 1, wodurch die Stange 1 sich mit angemessener Geschwindigkeit dreht und eine Entkopplung der beweglichen Kontakte von den festen Kontakten bewirkt.
  • In der Ausführungsform des begrenzenden Leistungsschalters gemäß der Erfindung weist jeder bewegliche Kontakt 2 einen gabelförmigen Körper auf, der ein Basiselement 3 aufweist, das zwei Arme 4 trägt; die beiden Arme 4 sind jeweils mit Platten 5 für einen elektrischen Kontakt mit den entsprechenden Kopplungsflächen der festen Kontakte, die zu ihnen komplementär sind, versehen.
  • Jeder gabelartige Körper ist mittels elastischer Mittel, die zumindest teilweise in einem Sitz 6, der in der Betätigungsstange 1 ausgebildet ist, aufgenommen sind, dort verankert sind und am Basiselement 3 befestigt sind, mit der Stange 1 verbunden. Vorzugsweise besteht das elastische Mittel in der in den Figuren dargestellten Ausführungsform aus einer biegsamen Spiralfeder 10, die in einem Sitz 6 aufgenommen ist, der in der Stange 1 ausgebildet ist, mit einer Achse, die im Wesentlichen parallel zur Drehachse der Stange 1 ist, und ist an dieser verankert; alternativ dazu kann das elastische Mittel beispielsweise mittels einer Blattfeder, in der ein Teil an der Stange 1 verankert ist und ein anderer Teil an der Basis 3 des beweglichen Kontakts 2 befestigt ist, oder mittels anderer geeignet gestalteter Körper verwirklicht sein, so lange diese mit der Anwendung kompatibel sind.
  • Genauer weist die Feder 10 mindestens einen Abschnitt 7 auf, der am Basiselement 3 befestigt ist, um den beweglichen Kontakt 2 zu tragen und eine im Wesentlichen gleichmäßige Verteilung des Drucks, der von den Kontaktplatten 5 auf die entsprechenden Kopplungsoberflächen des festen Kontakts ausgeübt wird, zu erleichtern.
  • Wie in den 1 und 2 im Detail dargestellt, weist die Sprungfeder 10 genauer eine erste Reihe 11 und eine zweite Reihe 12 von Spiralwindungen auf, die koaxial im Sitz 6 angeordnet sind und im Wesentlichen parallel zur Drehachse der Betätigungsstange 1 sind; beide Reihen von Spiralwindungen 11 und 12 haben ein freies Ende 14 bzw. 15, das im Wesentlichen parallel zur Achse der Windungen verläuft und in eine entsprechende Aussparung 16 eingreift, die in den Wänden des Sitzes 6 ausgebildet ist. Außerdem sind die beiden Reihen von Windungen 11 und 12 miteinander in einer im Wesentlichen mittleren Region der Feder durch einen Abschnitt einer Windung 13, der quer zur Achse der Feder liegt und den Abschnitt 7 bildet, der am Basiselement 3 befestigt ist, verbunden.
  • Wie im Detail in 3 dargestellt, weist der Abschnitt der Windung 13, der quer zur Achse der Feder 10 liegt, zwei im Wesentlichen gerade und zueinander parallele Arme auf, die jeweils mit einer entsprechenden Reihe von Windungen verbunden sind; die Arme sind in einer Richtung orientiert, die die Betätigungsstange 1 mit einem beweglichen Kontakt 2 verbindet, und sind mittels des Abschnitts 7, der am Basiselement 3 befestigt ist, miteinander verbunden. Der Abschnitt 7 wiederum hat eine im Wesentlichen U-förmige Gestalt.
  • Genauer ist der Abschnitt 7 so angeordnet, dass er zumindest teilweise auf einer Fläche des Basiselements 3 aufliegt, und ist mittels eines Befestigungselements dort befestigt, wie schematisch durch das Bezugszeichen 20 in 3 gezeigt. Das Befestigungselement 20 weist einen zylindrischen Kopf 21 und einen Schaft 22 auf, der ebenfalls zylindrisch ist, aus dem Kopf 21 vorragt und einen kleineren Durchmesser hat als der Kopf; das Element 20 ist starr am Körper des beweglichen Kontakts 2 befestigt, so dass der Schaft 22 von den Armen des U-förmigen Abschnitts 7 umgeben ist und durch das Basiselement 3 verläuft, und so, dass der Kopf 20 den U-förmigen Abschnitt 7 gegen eine Fläche des Basiselements 3 drückt. Auf diese Weise wird eine Befestigung geschaffen, die unter konstruktiven Gesichtspunkten einfach ist und unter funktionellen wirksam; alternativ könnte die Verbindung zwischen dem Abschnitt 7 und dem Körper des beweglichen Kontakts 3 anders geschaffen werden, beispielsweise unter Verwendung eines anders gestalteten Befestigungselements, oder durch Schaffen einer direkten Verbindung zwischen dem Abschnitt 7 und dem Kontakt 2.
  • Vorteilhafterweise sind in dieser Ausführungsform des begrenzenden Leistungsschalters gemäß der Erfindung der Aufbau des Kontakts 2 und der Feder 10, ihre gegenseitige Verbindung und die Verbindung der Feder 10 mit der Betätigungsstange 1 so vorgesehen, dass die erste und zweite Reihe von Windungen 11 und 12, die beiden geraden Arme des Abschnitts der Windung 13, die beiden Arme des U-förmigen Abschnitts 7 und die beiden elektrischen Kontaktplatten 5 in Bezug auf eine mittlere Ebene, die senkrecht zum Basiselement 3 jedes beweglichen Kontakts verläuft, im Wesentlichen symmetrisch angeordnet sind.
  • In der Praxis hat sich gezeigt, dass der mehrpolige strombegrenzende Leistungsschalter gemäß der Erfindung die gestellte Aufgabe löst und die gesetzten Ziele erreicht, wobei er eine bemerkenswerte Reihe von Vorteilen gegenüber dem Stand der Technik liefert.
  • Wie bereits erwähnt, ist in der Tat jeder bewegliche Kontakt 2 auf eine ausschließlich elastische Weise mit der Betätigungsstange 1 verbunden, und zwar mittels der Feder 10, die dadurch, dass sie sowohl mit der Stange als auch mit dem beweglichen Kontakt verbunden ist, nicht nur als Verbindungselement, sondern auch als Trägerelement für den Kontakt dient; außerdem ist die Feder 10 aufgrund ihrer elastischen Beschaffenheit und ihrer Konstruktion in der Lage, dem beweglichen Kontakt autonom eine Bewegungsfreiheit in Bezug auf die Stange und den entsprechenden festen Kontakt zu verleihen, die im Stand der Technik dadurch erhalten wird, dass man auf starre Trägerelemente zurückgreift, die die oben aufgeführten Probleme mit sich bringen und in jedem Fall komplizierte Systeme für die Verbindung mit der Schalteinrichtung erfordern. Auf diese Weise erhält man daher im Vergleich zum Stand der Technik eine Ver besserung des elektrischen und mechanischen Verhaltens des Leistungsschalters mit einer ausgewogenen Verteilung des Kontaktdrucks zwischen den Kontaktflächen jedes Pols, eine Verbesserung der allgemeinen Zuverlässigkeit und eine Verlängerung der Lebensdauer der Pole des Leistungsschalters. Diese Wirkungen werden durch die Konstruktion weiter vergrößert und verbessert, die in Bezug auf die mittlere Ebene symmetrisch ist, welche senkrecht zum Basiselement jedes beweglichen Kontakts verläuft und dazu beiträgt, die Lasten gleichmäßig auf die elektrischen Kopplungsflächen jedes Pols zu verteilen.
  • Außerdem sollte man die Tatsache nicht vergessen, dass die Struktur der Kontakt in Bezug auf den Stand der Technik in der Tat vereinfacht ist und eine verringerte Zahl an Bauteilen erfordert, mit einem daraus resultierenden Vorteil unter dem Gesichtspunkt der Kosten und unter dem Gesichtspunkt der Montage und der Wartung.

Claims (10)

  1. Mehrpoliger strombegrenzender Leistungsschalter, der ein isolierendes Gehäuse aufweist, das folgendes aufweist: – für jeden Pol mindestens einen festen Kontakt und mindestens einen beweglichen Kontakt (2), die beim Öffnen/Schließen des Leistungsschalters miteinander verkoppelt/voneinander entkoppelt werden können; – ein Betätigungsmittel, das die Energie zum Bewegen der beweglichen Kontakte liefert und deren Verkopplung/Entkopplung mit den entsprechenden festen Kontakten bestimmt, wobei das Betätigungsmittel eine Drehbetätigungsstange (1) aufweist, die wirkmäßig mit den beweglichen Kontakten (2) der Pole verbunden ist, wodurch die beweglichen Kontakte (2) einen gabelartigen Körper aufweisen mit einem Basiselement, das zwei Arme (4) trägt, die mit Platten (5) für einen elektrischen Kontakt mit entsprechenden Kopplungsflächen des festen Kontakts versehen sind; dadurch gekennzeichnet, dass der gabelartige Körper mittels elastischer Mittel, die zumindest teilweise in einem Sitz (6) aufgenommen sind, der in der Stange (1) ausgebildet ist, mit der Stange (1) verbunden ist, wobei das elastische Mittel in der Stange (1) verankert ist und an dem Basiselement (3) so befestigt ist, dass es den beweglichen Kontakt (2) trägt und eine im Wesentlichen gleichmäßige Verteilung des Drucks, der von den Kontaktplatten auf die entsprechenden Kopplungsflächen des festen Kontakts übertragen wird, erleichtert.
  2. Strombegrenzender Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Mittel aus einer Feder bestehen, die in dem Sitz (6) der Stange (1) untergebracht und dort verankert ist, wobei ein Abschnitt (7) der Feder am Basiselement (3) befestigt ist.
  3. Strombegrenzender Leistungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder eine biegsame Spiralfeder (10) ist, die in dem Sitz (6) angeordnet ist, mit einer Achse, die im Wesentlichen parallel zur Drehachse der Betätigungsstange (1) verläuft.
  4. Strombegrenzender Leistungsschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder (10) eine erste Reihe (11) und eine zweite Reihe (12) von Spiralwindungen aufweist, die koaxial zueinander in dem Sitz (6) und im Wesentlichen parallel zur Drehachse der Betätigungsstange (1) angeordnet sind, wobei die erste (11) und die zweite Reihe (12) von Windungen ein freies Ende (14, 15) aufweisen, das in eine entsprechende Aussparung (16) eingeführt wird, die im Sitz (6) ausgebildet ist, und miteinander in einer im Wesentlichen mittleren Region durch einen Abschnitt einer Windung, die quer zur Federachse liegt und den Abschnitt (7), der am Basiselement (3) befestigt ist, bildet, verbunden sind.
  5. Strombegrenzender Leistungsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (14, 15) der ersten (11) und zweiten (12) Rehe von Spiralfedern im Wesentlichen parallel zur Achse der Windungen angeordnet ist und seinerseits in eine entsprechende Aussparung (16) eingreift, die in den Wänden des Sitzes (6) ausgebildet ist.
  6. Strombegrenzender Leistungsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (13) einer Windung, die quer zur Federachse liegt, zwei zueinander parallele Arme aufweist, die jeweils mit einer entsprechenden Reihe von Windungen verbunden sind und entlang eines Wegs ausgerichtet sind, der die Stange mit einem beweglichen Kontakt verbindet, wobei die Arme durch den Abschnitt (7), der am Basiselement (3) des beweglichen Kontakts (2) befestigt ist, miteinander verbunden sind.
  7. Strombegrenzender Leistungsschalter nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (7), der am Basiselement (3) der beweglichen Kontakte (2) befestigt ist, im Wesentlichen U-förmig ist.
  8. Strombegrenzender Leistungsschalter nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (11) und zweite (12) Reihe von Windungen, die beiden Arme des U-förmigen Abschnitts und die beiden elektrischen Kontaktplatten im Wesentlichen symmetrisch in Bezug auf eine mittlere Ebene, die senkrecht zum Basiselement des beweglichen Kontakts verläuft, angeordnet sind.
  9. Strombegrenzender Leistungsschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmige Abschnitt so angeordnet ist, dass er zumindest teilweise auf einer Fläche des Basiselements aufliegt und mittels eines Befestigungselements (20) daran befestigt ist.
  10. Strombegrenzender Leistungsschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (20) einen zylindrischen Kopf (21) aufweist, von dem ein zylindrischer Schaft (22) vorsteht, wobei der Schaft (22) einen kleineren Durchmesser aufweist als der Kopf (21), wobei das Befestigungselement (20) mit dem Schaft (22), der von den Armen des U-förmigen Abschnitts (7) umgeben ist und durch das Basiselement (3) hindurch verläuft, und mit dem Kopf (21), der den U-förmigen Abschnitt (7) gegen eine Fläche des Basiselements (3) drückt, starr am Körper des beweglichen Kontakts (2) befestigt ist.
DE60130143T 2000-12-27 2001-12-11 Strombegrenzender schutzschalter Expired - Lifetime DE60130143T2 (de)

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