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DE60130137T2 - Kristallisationsverfahren - Google Patents

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DE60130137T2
DE60130137T2 DE60130137T DE60130137T DE60130137T2 DE 60130137 T2 DE60130137 T2 DE 60130137T2 DE 60130137 T DE60130137 T DE 60130137T DE 60130137 T DE60130137 T DE 60130137T DE 60130137 T2 DE60130137 T2 DE 60130137T2
Authority
DE
Germany
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crystallization
terephthalic acid
sludge
hydrocyclone
crystals
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60130137T
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English (en)
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DE60130137D1 (de
Inventor
F. Mitsubishi Gas Chemical Company I Kurashiki-shi OHKOSHI
T. Mitsubishi Gas Chemical Company I Kurashiki-shi FURUYA
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mizushima Aroma Co Ltd
Mitsubishi Gas Chemical Co Inc
Toyobo Co Ltd
Original Assignee
Mizushima Aroma Co Ltd
Mitsubishi Gas Chemical Co Inc
Toyobo Co Ltd
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Publication date
Application filed by Mizushima Aroma Co Ltd, Mitsubishi Gas Chemical Co Inc, Toyobo Co Ltd filed Critical Mizushima Aroma Co Ltd
Publication of DE60130137D1 publication Critical patent/DE60130137D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60130137T2 publication Critical patent/DE60130137T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/02Crystallisation from solutions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/0059General arrangements of crystallisation plant, e.g. flow sheets
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/21Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen
    • C07C51/255Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of compounds containing six-membered aromatic rings without ring-splitting
    • C07C51/265Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of compounds containing six-membered aromatic rings without ring-splitting having alkyl side chains which are oxidised to carboxyl groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/43Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation

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Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kristallisationsverfahren, bei welchem eine Schlamm-Lösung von Terephthalsäure in einen Kristallisationsbehälter eingefüllt wird, wo die Terephthalsäure ausgefällt wird und der Schlamm, der Kristalle und ein Lösungsmittel (Mutterlauge) einschließt, ausgetragen wird. Genauer wird die vorliegende Erfindung zur Abtrennung usw. gereinigter Terephthalsäurekristalle angewendet.
  • TECHNISCHER HINTERGRUND
  • Die gereinigte Terephthalsäure wird hergestellt durch Oxydieren von p-Xylol mit molekularem Sauerstoff in flüssiger Phase, Auflösen des rohen Produktes der Terephthalsäure in heißem Wasser, und katalytisches Hydrieren der wässrigen Lösung der rohen Terephthalsäure durch Kontakt mit einem Katalysator eines Edelmetalls, das der Gruppe VIII des periodischen Systems angehört in Gegenwart von Wasserstoff. Dieses Herstellungsverfahren, bei dem eine Anlage von kommerziellem Maßstab benutzt wird, wird über viele Jahre hinweg in der Produktion durchgeführt.
  • Bei diesem Verfahren wird der durch Kühlen der hydrierten Reaktionsflüssigkeit hergestellte Schlamm, der die ausgeschiedenen Terephthalsäurekristalle einschließt, in erste Kristallisationsprodukte und erstes Mutterlaugeprodukt, gewöhnlich bei einer Temperatur von 120°C bis 220°C getrennt. Das erste Mutterlaugeprodukt enthält beträchtliche Mengen gelöster Verunreinigungen wie p-Toluylsäure als ein hydriertes Produkt von 4-Carboxybenzaldehyd (4CBA), welcher die Hauptverunreinigung in der rohen Terephthalsäure ist, wobei die Terephthalsäure mit der Löslichkeit bei der Temperatur der Isolierung und anderen Verunreinigungen usw. korrespondiert. Weiter kann es kleine Mengen Terephthalsäurekristalle enthalten.
  • Bloße Beseitigung des ersten Mutterlaugeproduktes erhöht die Last bei der Abwasserbehandlung erheblich. Weiter ist es vernünftig, dass die p-Toluylsäure und die Terephthalsäure als zweite Kristallisationsprodukte wiedergewonnen und wiederverwendet werden, weil die p-Toluylsäure ein Vorprodukt der Terephthalsäure ist. Die Herstellung gereinigter Terephthalsäure, enthaltend wieder gewonnene und zum Oxydationsverfahren in flüssiger Phase rückgeführte Produkte der zweiten Kristallisation wird im japanischen geprüften KOKOKU Patent Veröffentlichungs Nr. Shou 56-351 74 und offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. Hei 10-195016 usw. beschrieben.
  • Zusätzlich offenbart das offengelegte japanische Patent Veröffentlichungs Nr. Hei 8-231465 ein Mutterlauge-Substitutionsverfahren zur Abtrennung von Terephthalsäurekristallen, anstelle der Verwendung des Zentrifugen-Trennverfahrens bei erhöhtem Druck.
  • Bezüglich Rückführung der zweiten Kristallisationsprodukte zum Oxydationsverfahren in der flüssigen Phase, lehrt das vorstehende geprüfte japanische KOKOKU Patent Veröffentlichungs Nr. Shou 56-35174 weiter, dass die „Kristallisationstemperatur der zweiten Kristallisationsprodukte 130°C bis 100°C sein soll", Weiter lehrt das offengelegte japanische Patent Veröffentlichungs Nr. Hei 10-195016, dass das abgeführte Rohwasser-Lösungsmittel nachfolgend durch Entspannung auf 40°C oder weniger gekühlt wird. Im US-A-2 794 832 wird ein durch gleichzeitige Reaktion und Kristallisation erhaltener Schlamm, der Mutterlauge und Kristalle enthält, in einen Hydrozyklon eingeführt. Der Überlauf des Hydrozyklons wird zum Kristallisator zurückgeführt und die abgetrennten Kristalle am Boden des Hydrozyklons entnommen.
  • Entsprechend den Erfahrungen der Erfinder, die viele Jahre zurückreichen, sammeln sich jedoch Kristalle leicht an der Innenwand und der inneren Konstruktion des Kristallisationsbehälters an, wenn der Schlamm im Fall der Rückgewinnung der zweiten Kristallisationsprodukte mit vergleichsweise niedriger Kristallkonzentration im Kristallisationsbehälter erzeugt wird. Weiterhin neigt eine dauerhafte Trennungsoperation im Strom abwärts in vielen Fällen dazu schwierig zu werden, weil die Partikelgrößen der Kristalle relativ abnehmen, wenn die Konzentration der Kristalle im Kristallisationsbehälter niedrig ist.
  • Mit anderen Worten, versuchten die Erfinder, das erste bei einer Temperatur von ungefähr 145°C abgetrennte Mutterlaugeprodukt in einen Kristallisationsbehälter der oben erwähnten Anlage zur Herstellung gereinigter Terephthalsäure einzuführen, mittels Entspannungsverdampfung des Lösungsmittels (Wasser) auf 100°C herunterzukühlen und den erzeugten Schlamm einem Trennungsmittel für die zweiten Kristallisationsprodukte zuzuführen, wobei gefunden wurde, dass die innere Struktur des Kristallisationsbehälters mit Kristallen behaftet und angehäuft war. Weiterhin wurde bei dem als Trennungsmittel ausgewählten Filtrationsverfahren unter Druck gefunden, dass es intensives Blockieren des Filters verursacht, was häufiges Reinigen des Filters in kurzen Abständen notwendig machte.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Weg für einen langen und stabilen Betrieb des Kristallisationsbehälters und des Trennungsmittels für die Kristalle bei einem Verfahren zur Verfügung zu stellen, bei dem die Schlamm-Lösung von Terephthalsäure in den Kristallisationsbehälter eingeführt wird, die Terephthalsäure im Kristallisationsbehälter ausgefällt wird, der Schlamm, der die Kristalle und das Lösungsmittel einschließt, erzeugt und abgeführt wird.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Als Ergebnis intensiver, ausgedehnter Forschung und gründlicher Untersuchungen über die Herangehensweise an die Rückführung der zweiten Kristallisationsprodukte in eine Produktionsanlage für gereinigte Terephthalsäure, die von den gegenwärtigen Erfindern gesammelt wurden, ist gefunden worden, dass das oben erwähnte Ziel durch Anbringen eines Hydrozyklons zwischen dem Kristallisationsbehälter und dem Trennungsmittel erreicht wird. Es ist auch gefunden worden, dass durch Anbringen des Hydrozyklons die Partikelgröße der Kristalle im Kristallisationsbehälter zunimmt. Weiter wurde durch Umkehren des normalen Flusses im Hydrozyklon, d. h., durch Umkehren des Absaugstroms, der den abwärts wirbelnden Fluss unten an das Trennungsmittel abgibt und durch Austragen des Überlaufs vom oberen Teil des Hydrozyklons nach Rückkehren des abwärts wirbelnden Flusses zum Kristallisationsbehälter, eine anhaftende Kristallschicht an dem Kristallisationsbehälter vollständig verhindert, ohne Filterverstopfung bei der Trennung der Kristalle zu verursachen. Da solches der Fall ist, ist die vorliegende Erfindung auf der Basis der vorstehenden Erkenntnisse und Information vollendet worden.
  • Die vorliegende Erfindung ist ein Kristallisationsverfahren, das umfasst die Schritte Zuführen einer Lösung von Terephthalsäure oder einer Schlamm-Lösung mit teilweise ausgeschiedener Terephthalsäure zu einem Kristallisationsbehälter, Ausfällen der Terephthalsäure in dem Kristallisationsbehälter, Erzeugen eines Schlamms, der Kristalle und Lösungsmittel enthält, Austragen des Schlamms und weiter umfasst die Schritte Einführen des Schlamms in tangentialer Richtung eines Hydrozyklons, Rückführen des als abwärts wirbelnder Strom aus dem unteren Teil des Hydrozyklons ausfließenden Schlamms zum Kristallisationsbehälter und Austragen des am oberen Teil des Hydrozyklons überfließenden Schlamms.
  • Speziell wird die vorliegende Erfindung bei einem Kristallisationsverfahren angewendet, das die Schritte umfasst: Auflösen des rohen Produktes der Terephthalsäure, die durch Oxydieren von p-Xylol mit molekularem Sauerstoff in flüssiger Phase erhalten wird, in heißem Wasser, katalytische Hydrierung der wässrigen Lösung der rohen Terephthalsäure durch Kontakt mit einem Katalysator eines Edelmetalls, das der Gruppe VIII des periodischen Systems angehört, in Gegenwart von Wasserstoff, nachfolgend Kühlen der resultierenden Lösung, Einspeisen der ersten Mutterlauge, aus welcher sich die meiste Terephthalsäure unter Kristallisation als erstes Kristallisationsprodukt ausgeschieden hat, in den Kristallisationsbehälter, Zuführen des Schlamms, der die durch weiteres Kühlen des Mutterlaugeproduktes im Kristallisationsbehälter erhaltenen zweiten Kristallisationsprodukte einschließt, zu einem Trennungsmittel und Zurückgewinnung der zweiten Kristallisationsprodukte.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Systemdiagramm, das eine Ausführungsform des Kristallisationsverfahrens in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigt und ein Behandlungsverfahren des ersten Mutterlaugeproduktes veranschaulicht, das zur Trennung für die zweiten Kristallisationsprodukte bei der Herstellung reiner Terephthalsäure angewendet wird.
  • ERKLÄRUNG DER NUMERISCHEN SYMBOLE
  • In 1 zeigt das numerische Symbol 1 einen Kristallisationsbehälter, das numerische Symbol 2 zeigt einen Hydrozyklon, das numerische Symbol 3 zeigt ein Kristall-Trennungsmittel und das numerische Symbol 5 zeigt eine Schlammumlaufpumpe.
  • DIE AM MEISTEN BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM BEI DER DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Das Folgende ist die Erklärung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zur Produktion einer gereinigten Terephthalsäure aus p-Xylol als Bestandteil.
  • Die Flüssigphasen-Oxydationsreaktion von p-Xylol wird in dem Lösungsmittel Essigsäure, die Wasser enthält, in Anwesenheit eines Schwermetalls und Brom als Katalysatoren, durchgeführt. Kobalt und Mangan werden gewöhnlich als Schwermetall eingesetzt und es gibt den Fall der Zugabe anderer Komponenten wie Chrom oder Eisen. Als Oxydationsmittel wird gewöhnlich Luft eingesetzt und eine Sauerstoff angereicherte Luft, erhalten durch Einmischen von Sauerstoffgas in die Luft, oder im Gegensatz dazu auch Luft mit verminderter Sauerstoffkonzentration durch Vermischen mit Stickstoff usw., wird ebenfalls als Oxydationsmittel angewendet. Die Reaktionstemperatur ist von 170°C bis 220°C. Die Oxydationsreaktion kann als mehrstufige Reaktion in zwei oder mehr Schritten durchgeführt werden. Die Produkte der Oxydationsreaktion werden in mindestens einem Schritt durch in Reihe gekoppelte Kristallisierbehälter wesentlich gekühlt, wobei die Terephthalsäurekristalle ausgeschieden werden, mit einem Trockner getrocknet werden und als rohe Terephthalsäure anfallen. Die rohe Terephthalsäure wird in ein Reinigungssystem eingespeist und gereinigt, wodurch gereinigte Terephthalsäure erhalten wird.
  • In dem Reinigungssystem wird die rohe Terephthalsäure in heißem Wasser gelöst und als wässrige Lösung von 20% bis 35% einer Hydrierungssäule zugeführt.
  • Im Inneren der Hydrierungssäule sind Katalysatoren aus Edelmetall, das der Gruppe VIII des periodischen Systems angehört, eingefüllt und Verunreinigungen in der rohen Terephthalsäure werden durch Zuführen von Wasserstoff hydriert. Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, usw., die zur Gruppe VIII des periodischen Systems gehören, werden als Edelmetallkatalysatoren eingesetzt, und ein auf Aktivkohle gestützter Palladiumkatalysator ist besonders wirksam. Eine Katalysatormischung aus mindestens zwei Arten der vorstehenden Metalle kann eingesetzt werden. Künstliche Kohle aus Kokosnussschale ist als Aktivkohle wirksam.
  • Bezüglich der zuzuführenden Menge Wasserstoff, muss sie, obwohl die doppelte Menge, die zur Reduzierung von 4-Carboxybenzaldehyd (4CBA) als Hauptverunreinigung zu p-Toluylsäure benötigt wird, im Allgemeinen zweckmäßig ist, unter Berücksichtigung der Menge reduzierbarer Verunreinigungen reguliert werden. Die Hydrierungs-Reaktionstemperatur liegt im Bereich von 250°C bis 330°C und sie ist von 270°C bis 300°C besonders geeignet. Eine Reaktionszeit bei der Hydrierung im Bereich von 2 Minuten bis 20 Minuten ist geeignet.
  • Die aus der Hydrierungssäule ausgetragenen Reaktionsprodukte werden durch einen Filter, der mit einer Vorrichtung zur Verhinderung des Ausfließens kleiner abgeriebener Katalysatorteilchen, usw. ausgerüstet ist, in einen Kristallisierbehälter eingespeist.
  • Der Kristallisierbehälter ist bei mindestens einem Schritt in Reihe gekoppelt und die filtrierten Reaktionsprodukte werden in jedem Schritt nachfolgend mittels Entspannungsverdampfung des Wassers als Lösungsmittel gekühlt, wobei ein Schlamm, der ausgefallene Kristalle in den Reaktionsprodukten gelöster Terephthalsäure enthält, anfällt.
  • Nach Abkühlen des Schlamms auf eine Temperatur von 120°C bis 220°C, bevorzugt auf eine Temperatur von 130°C bis 200°C wird der gekühlte Schlamm einem Trennungsmittel zugeführt, wo der gekühlte Schlamm in erste Kristallisationsprodukte und ein erstes Mutterlaugeprodukt getrennt wird.
  • Bezüglich Trennungsmittel ist das Zentrifugen-Trennverfahren, obwohl verschiedene Verfahren angewendet werden, anpassungsfähig, weil es im kommerziellen Maßstab über viele Jahre hinweg praktisch durchgeführt wird. Jedoch kann das Zentrifugen-Trennverfahren nicht den Betrieb unter erhöhtem Druck umgehen, weil es das Trennverfahren bei einer Temperatur weit über dem Kochpunkt von Wasser unter normalem Druck ist. Die erforderlichen Aufwendungen für die Investition und Erhaltung eines zentrifugalen Hochdruck-Separators sind sehr teuer.
  • Als Stand der Technik schlägt das offengelegte japanische Patent Nr. Hei 8-231465 als weitere Möglichkeit anstelle des Zentrifugen-Trennverfahrens bei erhöhtem Druck ein Mutterlauge-Substitutionsverfahren vor, und in diesem Fall werden roher Schlamm und Frischwasser jeweils in den oberen Teil und den unteren Teil einer Mutterlauge-Substitutionssäule eingespeist. Kristalle setzen sich frei in der Mutterlauge-Substitutionssäule ab und das Lösungsmittel des rohen Schlamms, das erste Mutterlaugeprodukt, wird vom oberen Ende der Säule entnommen, der in Frischwasser gelöste Schlamm als ersetztes Lösungsmittel vom Boden der Säule abgezogen.
  • Im Vergleich zum Zentrifugen-Trennverfahren bei erhöhtem Druck hat das Mutterlauge-Substitutionsverfahren viele Vorteile dadurch, dass die Investition deutlich kleiner ist, dass es frei von Instandhaltung ist, weil es fast keine Betriebsmechanik hat, dass der Substitutionsgrad zwischen der Mutterlauge und dem frischen Wasser leicht kontrolliert werden kann und, dass es selbst bei erhöhter Temperatur ohne Einschränkung usw. betrieben werden kann.
  • Die ersten Terephthalsäure-Kristallisationsprodukte, die durch ein Trennungsmittel erhalten werden, werden gegebenenfalls wieder in Frischwasser dispergiert, und Wasser enthaltende Kristalle durch erneutes Passieren der dispersen Lösung durch das Trennungsmittel im Zentrifugen-Trennverfahren erhalten. Die Wasser enthaltenden Kristalle werden durch Trocknen mit einem Trockner zu gereinigten Terephthalsäure-Produkten gemacht. Bei dem Mutterlauge-Substitutionsverfahren werden die Wasser enthaltenden Kristalle aus dem Schlamm erhalten, in welchem das erste Mutterlaugeprodukt durch Frischwasser ersetzt ist und durch erneute Passage des Schlamms durch ein Trennungsmittel und Trocknen mit einem Trockner zu einer gereinigten Terephthalsäure gemacht.
  • Das durch Trennungsmittel bei erhöhter Temperatur erhaltene erste Mutter-laugeprodukt wird dem Kristallisationsbehälter zugeführt und durch Entspannungsverdampfung oder andere Mittel gekühlt und der zweite, die zweiten Kristallisationsprodukte enthaltende Schlamm, durch Kristallisation der Terephthalsäure, gelöst im ersten Mutterlaugeprodukt, erhalten. Der zweite Schlamm wird bei Bedarf weiter abgekühlt und schließlich die zweiten Kristallisationsprodukte durch Passage des Schlamms durch das Trennungsmittel zurückgewonnen.
  • Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung liegt in der Einführung des aus dem Kristallisationsbehälter ausgetragenen zweiten Schlamms, in tangentialer Richtung in den Hydrozyklon, Zurückführen des als abwärts wirbelnder Fluss aus dem unteren Ausgang des Hydrozyklons fließenden Schlamms zum Kristallisationsbehälter und Zuführen des aus dem oberen Ausgang des Hydrozyklons überfließenden Schlamms zu einem weiteren Trennungsmittel für die zweiten Kristallisationsprodukte.
  • In dem Fall, wo der Schlamm direkt, ohne Passage durch den Hydrozyklon, dem Trennungsmittel zugeführt wird, ist ein gleichmäßiger langandauernder Betrieb schwierig, wie in Vergleichsbeispiel 1 unten beschrieben wird, weil Terephthalsäurekristalle an der inneren Wand und an der inneren Struktur des Kristallisationsbehälters anhaften und sich ansammeln.
  • Weiter zeigen selbst in dem Fall, bei dem der Schlamm dem Trennungsmittel zugeführt wird, und den Hydrozyklon passiert, der ursprüngliche Strom des Hydrozyklons, der den wirbelnden Fluss abwärts zum Trennungsmittel führt; und die Rückführung des Überlaufs in den Kristallisationsbehälter, keinerlei Wirkung bei der Verhinderung der Haftung und Ansammlung von Terephthalsäurekristallen an der Innenwand und inneren Struktur des Kristallisationsbehälters, wie in Vergleichsbeispiel 2 unten beschrieben wird.
  • Durch Einführen des aus dem Kristallisationsbehälter ausgetragenen Schlamms in tangentialer Richtung in den Eingang des Hydrozyklons, Rückführen des als abwärts wirbelnder Fluss aus dem unteren Ausgang des Hydrozyklons fließenden Schlamms zum Kristallisationsbehälter und Abführen des aus dem oberen Ausgang des Hydrozyklons überfließenden Schlamms, kann jedoch in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ein gleichmäßiger langandauernder Betrieb erreicht werden, weil überhaupt keine Haftung oder Ansammlung von Terephthalsäurekristallen auftritt. Obwohl der Grund, warum sich die vorstehende Wirkung einstellt, nicht klar ist, wird er wie folgt geschätzt.
  • Die Installation eines Hydrozyklons in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung erhöht die Konzentration des Schlamms im Kristallisationsbehälter bemerkenswert. Zum Beispiel, während die Konzentration des Schlamms im Kristallisationsbehälter in beiden, in Vergleichsbeispiel 1 ohne Installation des Hydrozyklons und in Vergleichsbeispiel 2, bei dem der Hydrozyklon mit dem ursprünglichen Fluss verwendet wurde, 0,3% oder weniger betrug, war im Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung die Konzentration des Schlamms im Kristallisationsbehälter in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung so groß wie ungefähr 10%. Zusätzlich war der durchschnittliche Partikeldurchmesser der Kristallprodukte in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung bemerkenswert so groß wie 120 μm.
  • Es wird angenommen, dass durch Rückführen des aus dem unteren Ausgang des Hydrozyklons als abwärts wirbelnder Fluss ausfließenden Schlamms zum Kristallisationsbehälter, in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung die Kristalle, die vorher an der Innenwand und der inneren Struktur des Behälters hafteten, durch die Kristalle mit großem Partikeldurchmesser, die durch die Zunahme der Konzentration des Schlamms im Kristallisationsbehälter induziert werden, heruntergekratzt werden.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird die Trennung der zweiten Kristallisationsprodukte in den letzten Schritten leicht, weil die Partikelgrößen der Kristalle in dem Schlamm, der am oberen Ausgang des Hydrozyklons überfließt, extrem groß werden.
  • In der vorliegenden Erfindung gibt es fast keine Einschränkung im Maßstab oder in den Betriebsbedingungen, zum Beispiel Injektionswinkel des Schlamms, Geschwindigkeit, Fließgeschwindigkeitsverteilung, usw., im Hydrozyklon. Jedwede Haftung oder Ansammlung von Terephthalsäurekristallen an der Innenwand des Kristallisationsbehälters usw. wird auf Grund der Annahme, dass die in dem Hydrozyklon innewohnende Funktion in gewissem Grad erreicht wird, wirksam verhindert.
  • Darüber hinaus ist die Art des Hydrozyklons nicht besonders eingeschränkt und ein Hydrozyklon vom Düsen-Strömungstyp oder Dreasen-Typ, beide für allgemeine Zwecke, werden bevorzugt verwendet. Weiter werden mehrstufige Hydrozyklone in Reihe installiert.
  • Der vom oberen Ausgang des Hydrozyklons übergelaufene Schlamm wird, wenn nötig, nach weiterem Ausfällen des gelösten Bestandteils durch Passieren des Schlamms durch einen zusätzlichen Kühlvorgang, zum Trennungsmittel geführt.
  • In den Trennungsmitteln wird der Schlamm mit irgendeinem Trennverfahren, zum Beispiel der Druckfiltration, Zentrifugentrennung usw. in das zweite Mutterlaugeprodukt und die zweiten Kristallisationsprodukte getrennt. Die zweiten Kristallisationsprodukte werden in das Verfahren zur Wiederverwendung ausgetragen und bezüglich der zweiten Mutterlaugeprodukte werden sie gewöhnlich über ein Abfluss-Behandlungsverfahren nach Außen abgegeben.
  • In der vorliegenden Erfindung ist die Kühlung durch Entspannungsverdampfung des Lösungsmittels, als Verfahren zur Erzeugung des Terephthalsäureniederschlags aus dem Schlamm, erstrebenswert.
  • Die Konzentration der Kristalle im Schlamm, der über den oberen Auslass des Hydrozyklons abfließt, ist bevorzugt 5% oder weniger, mehr bevorzugt 1% oder weniger.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung zusammen mit anderen Objekten, deren Vorteilen und Fähigkeiten, wird auf die folgende Beschreibung, in Verbindung mit den Zeichnungen, Bezug genommen. 1 ist ein Beispiel eines Diagramms einer Anlage des Kristallisationsverfahrens der vorliegenden Erfindung, welches den Behandlungsprozess des ersten Mutterlaugeproduktes, der zur Trennung in die zweiten Kristallisationsprodukte bei der Herstellung gereinigter Terephthalsäure angewendet wird, veranschaulicht.
  • In 1 wird das erste Mutterlaugeprodukt (d. h. eine Lösung oder eine Schlamm-Lösung mit teilweise ausgefallenem gelöstem Stoff) von dem Trennungsmittel mit erhöhter Temperatur dem Kristallisationsbehälter 1 durch die Zuführungsleitung 4 für das erste Mutterlaugeprodukt zugeführt.
  • Im Kristallisationsbehälter 1 wird die Mutterlauge durch Entspannungsverdampfung abgekühlt und ein Kristalle kristallisierter Terephthalsäure enthaltender Schlamm erhalten. Der im Kristallisationsbehälter erzeugte Dampf wird durch die Flash-Verdampfungsleitung 10 nach außen abgeführt.
  • Der im Kristallisationsbehälter 1 erhaltene Schlamm wird durch die Leitung 6 ausgetragen und in einen Einführungseinlass 7 in tangentialer Richtung zum Hydrozyklon 2 mittels einer Schlammumwälzpumpe 5 eingeführt.
  • Der im Hydrozyklon 2 erzeugte abwärts wirbelnde Fluss wird durch die Leitung 8 in den Kristallisationsbehälter 1 zurückgeführt, Der aufsteigende Überlauf im Hydrozyklon wird dem Kristall-Trennungsmittel 3 durch Leitung 9 zugeführt, Ein allgemeines Trennungsverfahren, wie das Druckfiltrationsverfahren oder Zentrifugentrennverfahren, wird als Kristall-Trennungsmittel 3 verwendet, bei dem der Schlamm in zweite Kristallisationsprodukte und zweites Mutterlaugeprodukt getrennt wird.
  • Die zweiten Kristallisationsprodukte werden durch die Leitung 11 abgezogen und dem Rückgewinnungsverfahren zugeführt. Die zweiten Mutterlaugeprodukte werden durch die Leitung 12 abgezogen und dem Abflussbehandlungsverfahren zugeführt.
  • Die vorliegende Erfindung ist im Prozess, der von Kristallisation und Trennung begleitet ist, breit anpassungsfähig, und macht den Kristall-Trennungsvorgang im folgenden Schritt leicht, weil Kristalle mit großer Partikelgröße erhalten werden können.
  • Wie im Beispiel unten beschrieben wird, kann in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung durch Einführen eines aus dem Kristallisationsbehälter ausgetragenen Schlamms in einen Einlass eines Hydrozyklons in zu ihm tangentialer Richtung, Rückführen des Schlamms aus dem unteren Ausgang des Hydrozyklons als abwärts wirbelnder Fluss in den Kristallisationsbehälter und Ableiten des vom oberen Ausgang des Hydrozyklons überfließenden Schlamms ein gleichmäßiger, langandauernder Betrieb erreicht werden, weil keinerlei Haftung oder Ansammlung von Terephthalsäurekristallen, herbeigeführt durch Bildung von Kristallen mit extrem großen Kristall-Partikelgrößen, in Erscheinung tritt.
  • BEISPIELE
  • Im Folgenden werden Beispiele verschiedener bevorzugter Ausführungsformen beschrieben, um die Erfindung konkret zu veranschaulichen, jedoch ist zur Kenntnis zu nehmen, dass die Erfindung nicht auf die speziellen Ausführungsformen beschränkt ist.
  • [Beispiel 1]
  • In einer Anlage zur Herstellung gereinigter Terephthalsäure durch das katalytische Hydrierungsverfahren, mit Auflösen der durch Flüssigphasenoxydation von p-Xylol erhaltenen rohen Terephthalsäure in Wasser, wurde an dem ersten Mutterlaugeprodukt, welches mit der Mutterlauge-Substitutionsmethode erhalten worden war, ein Kristallisationsgang durchgeführt. Dabei wurde eine im Systemdiagramm 1 gezeigte Anlage verwendet.
  • Durch Einspeisen des mittels Mutterlauge-Substitutionsverfahren erhaltenen ersten Mutterlaugeproduktes mit einer Temperatur von 145°C in den Kristallisationsbehälter 1 durch die Zuführungsleitung 4 für das erste Mutterlaugeprodukt, wurde der Arbeitsgang in Übereinstimmung mit dem Systemdiagramm durchgeführt. Die dem Kristallisationsbehälter 1 zugeführte Menge des ersten Mutterlaugeproduktes war 100 Teile Wasser, 0,3 Teile Terephthalsäure, die teilweise als Kristalle vorlag, Fast alle anderen Verunreinigungen waren in Wasser gelöst.
  • Im Kristallisationsbehälter 1 wurde das erste Mutterlaugeprodukt durch Entspannungsverdampfung des Wassers auf 100°C abgekühlt und ein Schlamm erhalten, der durch Kristallisation gelöster Terephthalsäure gebildete Kristalle enthielt.
  • Der Schlamm wurde abgezogen und in tangentialer Richtung in einen Zuführungseinlass 7 eines Hydrozyklons 2 vom Düsen-Strömungs-Typ mittels einer Schlammumwälzpumpe 5 eingeführt. Ungefähr 33 Teile Wasser und begleitende Kristalle wurden durch den abwärts wirbelnden Flussausgang 8 ausgetragen und zum Kristallisationsbehälter 1 zurückgeführt. Vom oberen Überlauf 9 wurde der Schlamm mit einer Temperatur von 100°C abgeführt. Die Konzentration der Kristalle im Schlamm der Leitung 6 war ein wenig über 10%. Der durchschnittliche Partikeldurchmesser der Kristalle betrug etwa 120 μm.
  • Die zweiten Kristallisationsprodukte wurden aus dem Schlamm mit einer Temperatur von 100°C, der aus dem oberen Überlaufausgang 9 geflossen war, im Wechselbetrieb zweier als Trennmittel verwendeter Druckfilter zurück gewonnen und wurden durch die Leitung 11 an das Oxydations-Reaktionsverfahren abgegeben. Weiter wurde das vom Schlamm abgetrennte zweite Mutterlaugeprodukt durch die Leitung 12 abgezogen und einem Abfluss-Behandlungsprozess zugeführt.
  • Der kontinuierliche Betrieb der aufeinander folgenden Schritte, der sich etwa über ein halbes Jahr erstreckte, verursachte keinerlei Probleme.
  • [Vergleichsbeispiel 1]
  • Ein dem Beispiel 1 ähnlicher Arbeitsgang wurde ohne Installation eines Hydrozyklons 2 durchgeführt. Das heißt, der Schlamm mit einer Temperatur von 100°C wurde aus dem Kristallisationsbehälter 1 mittels Pumpe 5 abgezogen und nach Zurückgewinnung der zweiten Kristallisationsprodukte im Wechselbetrieb zweier als Trennmittel verwendeter Druckfilter führte der Arbeitsgang die zweiten Kristallisationsprodukte zum Oxydations-Reaktionsverfahren durch Leitung 11 ab. Weiter wurde das aus dem Schlamm abgetrennte zweite Mutterlaugeprodukt durch die Leitung 12 abgezogen und dem Abfluss-Behandlungsprozess zugeführt.
  • Zu dieser Zeit betrug der durchschnittliche Partikeldurchmesser der Kristalle in der Leitung 6 etwa 20 μm. Nach kontinuierlichem Betrieb über 13 Tage hinweg, wurde es unmöglich, den Schlamm aus dem Kristallisationsbehälter 1 abzuziehen. Bei der Überholungsinspektion des Kristallisationsbehälters 1 wurde gefunden, dass an der Innenwand und der inneren Struktur des Kristallisationsbehälters Kristalle hafteten. Weiterhin sammelten sich die Kristalle über dem Boden des Behälters an. Darüber hinaus waren Reinigungen der Filter in Abständen von ungefähr 2 Tagen für den durchgehenden Betrieb der Druckfilter erforderlich.
  • [Vergleichsbeispiel 2]
  • Anders als in Beispiel 1 wurden 33 Teile des vom oberen Überlaufsausgang des Hydroryklons 2 vom Düsen-Strömungs-Typ übergelaufenen Wassers mit den begleitenden Kristallen zum Kristallisationsbehälter 1 zurückgeführt, dabei der von der stromabwärts Seite des Kristallisationsbehälters 1 gelieferte, vom abwärts wirbelnden Flussausgang 8 abgezogene Schlamm zum Trennmittel 3 geführt. Die Konzentration der Kristalle im Schlamm in Leitung 6 war ein wenig über 0,2% und der durchschnittliche Partikeldurchmesser der Kristalle etwa 70 μm.
  • Die zweiten aus dem abwärts wirbelnden Flussausgang 8 abgezogenen Kristallisationsprodukte wurden aus dem Schlamm mit einer Temperatur von 100°C im Wechselbetrieb zweier als Trennmittel verwendeter Druckfilter zurück gewonnen und dem Oxydations-Reaktionsverfahren durch Leitung 11 zugeführt. Weiter wurde das aus dem Schlamm abgetrennte zweite Mutterlaugeprodukt durch die Leitung 12 abgezogen und dem Abfluss-Behandlungsprozess zugeführt.
  • Nach kontinuierlichem Betrieb über 11 Tage hinweg, wurde es unmöglich, den Schlamm aus dem Kristallisationsbehälter 1 abzuziehen. Bei der Überholungs inspektion des Kristallisationsbehälters 1 wurde gefunden, dass an der Innenwand und der inneren Struktur des Kristallisationsbehälters Kristalle hafteten. Weiterhin sammelten sich die Kristalle über den Boden des Behälters an. Darüber hinaus waren Reinigungen der Filter in Abständen von ungefähr 2 Tagen für den durchgehenden Betrieb der Druckfilter erforderlich.

Claims (5)

  1. Ein Kristallisationsverfahren, das einschließt die Schritte Einfüllen einer Schlamm-Lösung mit teilweise ausgeschiedener Terephthalsäure oder einer Lösung von Terephthalsäure (4) in einen Kristallisationsbehälter (1), Ausfällen der Terephthalsäure in dem Kristallisationsbehälter (1), Erzeugen eines Schlamms, enthaltend Kristalle und Lösungsmittel, Austragen des Schlamms (6, 7), Einführen des Schlamms (6, 7) in einer tangentialen Richtung des Hydrozyklons (2), Rückführen des als abwärts wirbelnder Strom (8) aus dem unteren Teil des Hydrozyklons ausfließenden Schlamms zum Behälter (1) und Austragen des am oberen Teil des Hydrozyklons überfließenden Schlamms (9),
  2. Das Kristallisationsverfahren nach Anspruch 1, worin das Ausfällen der Terephthalsäure im Kristallisationsbehälter mit Kühlung durch Entspannungsverdampfung des Lösungsmittels durchgeführt wird.
  3. Das Kristallisationsverfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin Kristalle und Mutterlaugenprodukt nach Zuführen des aus dem oberen Teil des Hydrozyklons überfließenden Schlamms zu einem Trennungsmittel (3) voneinander getrennt werden.
  4. Das Kristallisationsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die Konzentration der Kristalle in dem am oberen Ausgang des Hydrozyklons überfließenden Schlamm 5% oder weniger ist.
  5. Das Kristallisationsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, welches weiter die Schritte umfasst: Lösen des durch Oxydieren von p-Xylol mit molekularem Sauerstoff in flüssiger Phase erhaltenen rohen Terephthalsäureproduktes in heißem Wasser, katalytisches Hydrieren der wässrigen Lösung der rohen Terephthalsäure durch Kontakt mit einem Edelmetallkatalysator der Gruppe VIII in Gegenwart von Wasserstoff, danach Kühlen der resultierenden Lösung, Zuführen des ersten Mutterlaugeproduktes (4), aus welchem das Meiste der Terephthalsäure als erste Kristallisationsprodukte kristallisierend abgetrennt sind, zum Kristallisationsbehälter und Zurückgewinnen der zweiten Kristallisationsprodukte aus dem Schlamm, eingeschlossen die zweiten Kristallisationsprodukte, die im Kristallisationsbehälter durch weiteres Kühlen der Mutterlauge erhalten werden.
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