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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine durch einen aktiven Energie-Strahl
härtbare
Tintenstrahl-Druck-Tinte. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung eine durch einen aktiven Energie-Strahl härtbare Tintenstrahl-Tinte,
die eine ausgezeichnete Photo-Polymerisierbarkeit
aufweist, ausgezeichnete Härtungseigenschaften
aufweist und eine gute Stabilität
als Tinte aufweist, und die darüber
hinaus kein Auflösen und
kein Quellen von Materialien in einem Drucker, die mit der Tinte
in Kontakt kommen, hervorruft, die eine ausgezeichnete Entladungs-Stabilität aus einer
Düse aufweist,
die ausgezeichnete Haftungseigenschaften auf dem Aufzeichnungsmedium
aufweist, und die eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Lösungsmittel und
Beständigkeit
gegenüber
Wasser aufweist.
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Hintergrund der Erfindung
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Unter
herkömmlichen
Tintenstrahl-Tinten, die eine ausgezeichnete Beständigkeit
gegenüber
Wasser aufweisen, gibt es solche, die erhalten werden durch Dispergieren
oder Lösen
eines Öl-löslichen
Farbstoffes in einem Lösungsmittel
mit hohem Siedepunkt und solche, die erhalten werden durch Lösen eines Öl-löslichen Farbstoffes
in einem flüchtigen
Lösungsmittel.
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Als
Färbemittel,
die verwendet wurden, sind Farbstoffe Pigmenten in verschiedenen
Arten von Beständigkeit,
wie beispielsweise Lichtbeständigkeit
unterlegen. Jedoch ist es im Allgemeinen nicht einfach, ein Pigment
stabil in einem organischen Lösungsmittel
zu dispergieren, und es ist üblicherweise
schwierig, eine stabile Dispergierbarkeit und Entladungseigenschaften
sicherzustellen.
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Was
Lösungsmittel
für Tinten
betrifft, zeigt eine Tinte, bei der ein Lösungsmittel mit einem hohen
Siedepunkt verwendet wird, keine Lösungsmittel-Verdampfung auf
einem Aufzeichnungsmedium des nicht-absorbierenden Typs, und manifestiert
sich in einem schwierigen Trocknen durch die Verdampfung des Lösungsmittels,
und somit in einer Unmöglichkeit
eines Druckens auf einem Substrat des nicht-absorbierenden Typs.
Auf der anderen Seite ist es im Fall einer Tinte, bei der ein flüchtiges
organisches Lösungsmittel
verwendet wird, möglich,
ausgezeichnete Drucke zu bilden, sogar auf einem nicht-absorbierenden
Substrat, und zwar durch die Haftungseigenschaften eines verwendeten
Harzes und die Verdampfung der Lösungsmittel.
Da jedoch ein flüchtiges
Lösungsmittel
die Hauptkomponente der Tinte ist, ist die Trocknung durch Verdampfen
eines Lösungsmittels
an der Düsenoberfläche des
Kopfes sehr schnell, und eine häufige
Wartung ist erforderlich. Da es darüber hinaus im Wesentlichen
erforderlich ist, dass Tinten in Lösungsmitteln wieder lösbar sind,
wird eine Beständigkeit
gegen Lösungsmittel
in einigen Fällen
nicht ausreichend erhalten.
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Während es
verschiedene solcher Probleme gibt, gibt es auch eine Verwendung
von Tinten des Typs, die ein Trocknen in einem Kopf verhindern unter
Verwendung von nicht-flüchtigen
Monomeren und ein Harten durch Bereitstellen von aktiven Energie-Strahlen vervollständigt. Solche
Tinten sind beispielsweise offenbart in den offengelegten japanischen
Patentanmeldungen (
JP-A)
Nummern 62-64874 und
58-32674 . Diese Tinten werden typischerweise
in Druckern des kontinuierlichen Typs verwendet, und insbesondere
werden Tinten, die eine Viskosität
von 3 bis 5 mPa·s
aufweisen, im Allgemeinen verwendet. Da dieser Typ von Drucker Tinten kontinuierlich
entlädt,
kann eine Vielzahl von flüchtigen
Lösungsmitteln
zusammen und in großen
Mengen verwendet werden, und die Einstellung der Viskosität der Tinten
und die Vermittlung der Flüchtigkeit
sind relativ einfach.
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Auf
der anderen Seite erhöht
in einem Drucker mit Abrufbetrieb, der ein Piezo-Element verwendet,
die Verwendung einer großen
Menge an flüchtigen
Lösungsmitteln
die Haufigkeit der Wartung und neigt dazu, Probleme des Auflösens und
Quellens von Materialien in einem Drucker, die mit der Tinte in
Kontakt kommen, hervorzurufen. Darüber hinaus werden flüchtige Lösungsmittel
als gefährliches
Material strengstens eingeschränkt,
wie dies durch das Brandschutz-Gesetz definiert wird. Im Fall eines
Druckers des Abruf-Typs, der ein Piezo-Element verwendet, wird deshalb
eine Tinte, die eine geringere Menge an flüchtigen Lösungsmitteln aufweist, benötigt. Jedoch
hatten Materialien, die in einer durch einen aktiven Energie-Strahl
härtbaren
Tinte verwendet wurden, immer eine relativ hohe Viskosität. Tinten,
die eine so niedrige Viskosität
aufweisen, dass sie eine Entladung auch in einem Drucker des herkömmlichen
Typs ermöglichen,
ausgezeichnete Härtungseigenschaften
und eine ausgezeichnete Stabilität
aufweisen, wurden bis jetzt nicht erhalten.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine durch einen aktiven
Energie-Strahl härtbare
Tintenstrahl-Tinte bereitzustellen, die eine niedrige Viskosität, eine
ausgezeichnete Photo-Polymerisierbarkeit, ausgezeichnete Härtungseigenschaften
und eine gute Stabilität
aufweist.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine durch einen
aktiven Energie-Strahl
härtbare Tintenstrahl-Druck-Tinte
bereitzustellen, die kein Auflösen
und Quellen der Materialien in einem Drucker, die mit der Tinte
in Kontakt kommen hervorruft, und eine ausgezeichnete Entladungs-Stabilität aus Düsen, eine ausgezeichnete
Haftung auf einem Aufzeichnungsmedium und eine ausgezeichnete Beständigkeit
gegenüber Lösung und
Beständigkeit
gegenüber
Wasser zeigt.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine durch einen aktiven Energie-Strahl
härtbare
Tintenstrahl-Druck-Tinte, die ein Pigment, eine Verbindung, die
zwei oder mehr ethylenische Doppelbindungen enthält, eine Verbindung, die eine
ethylenische Doppelbindung enthält
und ein Molekulargewicht von 90 bis 210 aufweist, 2-Benzyl-2-dimethylamino-1-(4-morpholinophenyl-)butanon-1
als ersten Initiator und Acylphosphinoxide als zweiten Initiator
umfasst.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass die Verbindung,
die eine ethylenische Doppelbindung enthält, 2-Phenoxyethylacrylat ist.
Es ist bevorzugt, dass die Tintenstrahl-Druck-Tinte darüber hinaus
ein Pigmente-dispergierendes Mittel umfasst. Es ist bevorzugt, dass
die Tintenstrahl-Druck-Tinte kein nicht-reaktives Lösungsmittel
enthält.
Das Pigment, das in der Tintenstrahl-Druck-Tinte der vorliegenden
Erfindung enthalten ist, liegt vorzugsweise in Form von Pigment-Teilchen
vor, die eine mittlere Teilchengröße von 10 bis 150 nm aufweisen.
Die Tintenstrahl-Druck-Tinte gemäß der vorliegenden
Erfindung hat vorzugsweise eine Viskosität von 5 bis 50 mPa·s bei
25 °C.
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Die
Tintenstrahl-Druck-Tinte der vorliegenden Erfindung ist eine Tinte,
die erhalten wird durch Dispergieren eines Pigments in einer durch
einen aktiven Energie-Strahl gehärteten
Verbindung. Die Tintenstrahl-Druck-Tinte hat eine niedrige Viskosität, ruft
kein Auflösen
oder Quellen von Materialien in einem Drucker, die mit der Tinte
in Kontakt kommen hervor und weist eine ausgezeichnete Photo-Polymerisierbarkeit, sehr
gute Härtungseigenschaften
und eine ausgezeichnete Dispersions-Stabilität auf. Sie zeigt ebenso eine gute
Entladungs-Stabilität
aus Düsen.
Wenn ein Tintenstrahl-Aufzeichnen/Drucken
unter Verwendung der Tinte gemäß der vorliegenden
Erfindung durchgeführt
wird, kann ein Aufzeichnungs-Material, das eine hohe Transparenz
aufweist und einen ausgezeichneten Glanz und verschiedene Widerstands-Eigenschaften
aufweist, erhalten werden.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Als
Pigment, das in der Tintenstrahl-Tinte gemäß der vorliegenden Erfindung
enthalten ist, können achromatische
Pigmente wie beispielsweise Ruß,
Titanoxid und Calciumcarbonat oder chromatische organische Pigmente
verwendet werden. Beispiele des organischen Pigments schließen ein
unlösliche
Azo-Pigmente wie beispielsweise Toluidin-Rot, Toluidin-Kastanienbraun,
Hansa-Gelb, Benzidin-Gelb und Pyrazolon-Rot, lösliche Azo-Pigmente wie beispielsweise
Lithol-Rot, Helio-Bordeaux, Pigment-Scharlachrot und Permanent-Rot 2B, Derivate
von Küpenfarbstoffen
wie beispielsweise Alizarin, Indanthron und Thioindigo-Kastanienbraun,
organische Pigmente des Phthalocyanin-Typs wie beispielsweise Phthalocyanin-Blau
und Phthalocyanin-Grün,
organische Pigmente des Chinacridon-Typs wie beispielsweise Chinacridon-Rot
und Chinacridon-Magenta, organische Pigmente des Perylen-Typs wie
beispielsweise Perylen-Rot und Perylen-Scharlachrot, organische
Pigmente auf der Basis von Isoindolinon wie beispielsweise Isoindolinon-Gelb
und Isoindolinon-Orange, organische Pigmente des Pyranethron-Typs
wie beispielsweise Pyranethron-Rot und Pyranethron-Orange, organische
Pigmente des Thioindigo-Typs, organische Pigmente des kondensierten
Azo-Typs, organische Pigmente des Benzimidazolon-Typs, organische
Pigmente des Chinophthalon-Typs wie beispielsweise Chinophthalon-Gelb,
organische Pigmente des Isoindolin-Typs wie beispielsweise Isoindolin-Gelb
und andere Pigmente wie beispielsweise Fravanethron-Gelb, Acylamid-Gelb,
Nickel-Azo-Gelb, Kupfer-Azo-Methin-Gelb, Perynon-Orange, Anthron-Orange, Dianthrachinonyl-Rot
und Dioxazin-Violett.
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Unter
Verwendung der Color-Index (C.I.)-Nummern schließen Beispiele der organischen
Pigmente ein: C.I.-Pigment-Gelb 12, 13, 14, 17, 20, 24, 74, 83,
86, 93, 109, 110, 117, 125, 128, 129, 137, 138, 139, 147, 148, 150,
151, 153, 154, 155, 166, 168, 180, 185; C.I.-Pigment-Orange, 16,
36, 43, 51, 55, 59, 61; C.I.-Pigment-Rot 9, 48, 49, 52, 53, 57,
97, 122, 123, 149, 168, 177, 180, 192, 202, 206, 215, 216, 217,
220, 223, 224, 226, 227, 228, 238, 240; C.I.-Pigment-Violett 19,
23, 29, 30, 37, 40, 50; C.I.-Pigment-Blau 15, 15:1, 15:3, 15:4, 15:6, 22,
60, 64; C.I.-Pigment-Grün
7, 36 und C.I.-Pigment-Braun
23, 25, 26.
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Unter
den oben genannten Pigmenten sind organische Pigmente des Chinacridon-Typs,
organische Pigmente des Phthalocyanin-Typs, organische Pigmente
des Benzimidazolon-Typs, organische Pigmente des Isoindolinon-Typs,
organische Pigmente des kondensierten Azo-Typs, organische Pigmente
des Chinophthalon-Typs, organische Pigmente des Isoindolin-Typs
und dergleichen wegen ihrer ausgezeichneten Lichtbeständigkeit
bevorzugt.
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Das
organische Pigment ist vorzugsweise ein feines Pigment, das eine
mittlere Teilchengröße von 10 bis
150 nm aufweist, ausgedrückt
als durch Laserstreuung gemessene Werte. Wenn das Pigment eine mittlere Teilchengröße von weniger
als 10 nm aufweist, wird die Lichtbeständigkeit aufgrund der Abnahme
der Teilchengröße verringert.
Wenn sie andererseits über
150 nm liegt, wird die stabile Aufrechterhaltung von Dispersionen
schwierig, und eine Präzipitation
des Pigments hat die Tendenz, aufzutreten.
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Eine
feine organische Pigment-Herstellung kann durchgeführt werden
beispielsweise in Übereinstimmung
mit den folgenden Verfahren. Das heißt, eine Mischung, die aus
wenigstens drei Komponenten zusammengesetzt ist, ein organisches
Pigment, ein wasserlösliches
anorganisches Salz in einer dreifachen oder mehrfachen Gewichtsmenge
derjenigen des organischen Pigments und ein wasserlösliches
Lösungsmittel werden
hergestellt als eine Ton-ähnliche
Mischung und die Mischung wird mittels eines Kneters oder dergleichen
stark geknetet, um sie so fein zu machen, bevor sie Wasser zugegeben
wird. Die Mischung wird danach mittels eines Hochgeschwindigkeits-Mischers
und dergleichen, unter Erhalt einer Aufschlämmung gerührt. Danach werden Filtration
und Waschen der Aufschlämmung
mit Wasser wiederholt, um wasserlösliche anorganische Salze und
das wasserlösliche
Lösungsmittel
zu entfernen. In dem Verfahren zur Herstellung der feinen Teilchen
können
Harze, Pigmente-dispergierendes Mittel 1 und dergleichen zugesetzt
werden.
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Beispiele
des wasserlöslichen
anorganischen Salzes schließen
Natriumchlorid und Kaliumchlorid ein. Diese anorganischen Salze
werden in einer Menge des dreifachen Gewichts oder mehr und vorzugsweise
des zwanzigfachen Gewichts oder weniger des organischen Pigments
verwendet. Wenn die Menge des anorganischen Salzes geringer ist
als das dreifache Gewicht, wird ein behandeltes Pigment, das eine
erwünschte
Größe aufweist,
nicht erhalten. Wenn sie über
dem zwanzigfachen Gewicht liegt, wird die Wasch-Behandlung in einem
nachfolgenden Verfahren enorm, und die wesentlich behandelte Menge
des organisches Pigments sinkt.
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Das
wasserlösliche
Lösungsmittel
wird verwendet, um geeignete Ton-ähnliche Bedingungen des organischen
Pigments und des wasserlöslichen
anorganischen Salzes, das als Mahl-Hilfe verwendet wird, herzustellen
und um ein effizientes ausreichendes Mahlen durchzuführen, und
ist nicht besonders beschränkt,
vorausgesetzt es ist ein Lösungsmittel,
das in Wasser löslich
ist. Jedoch ist ein Lösungsmittel,
das einen hohen Siedepunkt von 120 bis 250 °C aufweist, vom Standpunkt der
Sicherheit aus bevorzugt, da beim Kneten die Temperatur ansteigt
und das Lösungsmittel
eine Bedingung der leichten Verdampfung manifestiert. Beispiele des
wasserlöslichen
Lösungsmittels
schließen
ein: 2-(Methoxymethoxy-)ethanol, 2-Butoxyethanol, 2-(Isopentyloxy-)ethanol,
2-(Hexyloxy-)ethanol, Diethylenglycol, Diethylenglycolmonomethylether,
Diethylenglycolmonoethylether, Diethylenglycolmonobutylether, Triethylenglycol,
Triethylenglycolmonomethylether, flüssiges Polyethylenglycol, 1-Methoxy-2-propanol,
1-Ethoxy-2-propanol, Dipropylenglycol, Dipropylenglycolmonomethylether,
Dipropylenglycolmonoethylether und Polypropylenglycol mit niedrigem
Molekulargewicht.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass ein Pigment in
einer Menge von 3 bis 15 Gew.-% in der Tintenstrahl-Tinte enthalten
ist, um eine ausreichende Konzentration und eine ausreichende Lichtbeständigkeit
zu erhalten.
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Beispiele
einer Verbindung, die zwei oder mehr ethylenisch ungesättigte Doppelbindungen
enthält, schließen diejenigen
ein, die als Prepolymere, Oligomere und dergleichen bezeichnet werden.
Spezielle Beispiele schließen
ein: Ethylenglycol-di(meth)acrylat, Diethylenglycol-di(meth)acrylat,
Polyethylenglycol-di(meth)acrylat, 1,6-Hexandiol-di(meth)acrylat, ethoxyliertes
1,6-Hexandioldiacrylat, Neopentylglycol-di(meth)acrylat, ethoxyliertes Neopentylglycol-di(meth)acrylat,
propoxyliertes Neopentylglycol-di(meth)acrylat, Tripropylenglycol-di(meth)acrylat,
Polypropylenglycoldiacrylat, 1,4-Butandiol-di(meth)acrylat, 1,9-Nonandioldiacrylat,
Tetraethylenglycoldiacrylat, 2-n-Butyl-2-ethyl-1,3-propandioldiacrylat,
Dimethyloltricyclodecandiacrylat, Hydroxypivalinneopentylglycoldiacrylat,
1,3-Butylenglycol-di(meth)acrylat, ethoxyliertes Bisphenol A-di(meth)acrylat,
propoxyliertes Bisphenol A-di(meth)acrylat, Cyclohexandimethanol-di(meth)acrylat,
Dimethyloldicyclopentandiacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, ethoxyliertes
Trimethylolpropantriacrylat, propoxyliertes Trimethylolpropantriacrylat,
Pentaerythritoltriacrylat, Tetramethylolpropantriacrylat, Tetramethylolmethantriacrylat,
Pentaerythritoltetraacrylat, Caprolacton-modifiziertes Trimethylolpropantriacrylat,
ethoxyliertes Isocyanurtriacrylat, Tri-(2-hydroxyethylisocyanurat-)triacrylat,
propoxyliertes Glyceryltriacrylat, Tetramethylolmethantetraacrylat,
Pentae rythritoltetraacrylat, Ditrimethylolpropantetraacrylat, ethoxyliertes
Pentaerythritoltetraacrylat, Dipentaerythritolhexaacrylat, Neopentylglycololigoacrylat, 1,4-Butandiololigoacrylat,
1,6-Hexandiololigoacrylat, Trimethylolpropanoligoacrylat, Pentaerythritololigoacrylat,
Urethanacrylat, Epoxyacralyt und Polyesteracrylat. Diese Verbindungen
können
einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr verwendet werden,
wenn dies notwendig ist.
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Diese
Verbindungen, die zwei oder mehr ethylenische Doppelbindungen enthalten,
werden vorzugsweise in einer Menge von 15 bis 60 Gew.-% in der Tinte
verwendet, da in solchen Mengen die Härtungsgeschwindigkeit und die
Vernetzungs-Konzentration hoch sein werden, und die Wasserbeständigkeit,
Härte und der
Glanz sind verbessert.
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Als
eine Verbindung, die eine ethylenische Doppelbindung enthält, die
in der Tintenstrahl-Tinte enthalten sein soll, sind diejenigen,
die ein Molekulargewicht von 90 bis 210 aufweisen, ausgezeichnet
im Hinblick auf die Photo-Polymerisierbarkeit, zeigen gute Härtungseigenschaften
und eine ausgezeichnete Stabilität
und rufen keine Probleme wie beispielsweise Auflösen und Quellen von Materialien
in einem Drucker, die mit der Tinte in Kontakt kommen, hervor. Wenn
das Molekulargewicht geringer ist als 90, ist die Stabilität mangelhaft, obwohl
die Härtungseigenschaften
ausgezeichnet sind, und ein Auflösen
und Quellen von Materialien, die mit der Tinte in Kontakt kommen,
treten in einem Drucker auf. Außerdem
sind unter solchen Verbindungen solche eingeschlossen, die gesundheitsschädlich für menschliche
Körper
sind und wahrscheinlich Krebs hervorrufen. Wenn umgekehrt das Molekulargewicht über 210
liegt, werden Probleme wie Auflösen
und Quellen von Materialien in einem Drucker, die mit der Tinte
in Kontakt kommen, nicht hervorgerufen, und die Stabilität ist ausgezeichnet.
Allerdings werden die Härtungseigenschaften
ganz schlecht.
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Beispiele
der Verbindung, die eine ethylenische Doppelbindung enthält und ein
Molekulargewicht von 90 bis 210 aufweist, schließen ein: 2-Phenoxyethylacrylat,
Acryloylmorpholin, N-Vinylcaprolactam, 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat,
4-Hydroxybutylacrylat,
Isobutylacrylat, t-Butylacrylat, Isooctylacrylat, Isobonylacrylat, Cyclohexylacrylat,
2-Methoxyethylacrylat, Methoxytriethylenglycolacrylat, 2-Ethoxyethylacrylat, Tetrahydrofurfurylacrylat,
3-Methoxybutylacrylat, Benzylacrylat, Ethoxyethoxyethylacrylat,
Butoxyethylacrylat, Ethoxydiethylenglycolacrylat, Methoxydipropylenglycolacrylat,
Methylphenoxyethylacrylat und Dipropylenglycolacrylat.
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Diese
Verbindungen, die eine ethylenische Doppelbindung enthalten und
ein Molekulargewicht von 90 bis 210 aufweisen, können einzeln oder in Kombination
von zwei oder mehreren verwendet werden. Insbesondere kann unter
diesen 2-Phenoxyethylacrylat
bevorzugt verwendet werden. Es ist bevorzugt, dass die Menge dieser
Verbindungen, die in einer Tinte verwendet werden, im Bereich von
20 bis 75 Gew.-% liegt. Wenn die Menge geringer ist als 20 Gew.-%,
steigt die Viskosität
der Tinte an, und macht die Entladung aus einem Tintenstrahl-Drucker
unmöglich.
Die Haltbarkeit der Drucksachen verschlechtert sich, wenn die Menge
75 Gew.-% übersteigt.
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Bevorzugt
als Photo-Polymerisations-Initiator gemäß der vorliegenden Erfindung
sind diejenigen, die Licht mit einer Peak-Wellenlänge zwischen
300 nm bis 450 nm leicht absorbieren, das hauptsächlich von einer Ultraviolett-Lampe
oder einem Ultraviolett-Laser
emittiert wird, diejenigen, die eine ausgezeichnete Kompatibilität mit einer
photopolymerisierbaren Verbindung zeigen, und photochemisch diejenigen,
die einen Quantenwirkungsgrad nahe 1 aufweisen. Darüber hinaus
kann zum Verstärken
des Photo-Polymerisations-Initiierungs-Wirkungsgrads
ein Photo-Polymerisations-Promotor in Kombination verwendet werden.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben herausgefunden, dass
eine hohe Empfindlichkeit erreicht wird, wenn ein Photo-Polymerisations-Initiator
mit 2-Benzyl-2-dimethylamino-1-(4-morpholinophenyl-)butanon-1 und
Acylphosphinoxiden kombiniert wird. Als Grund dafür wird angenommen,
dass dann, wenn mit einem Aktivierungs-Lichtstrahl bestrahlt wird,
die letztgenannte Verbindung selbst wirksam dissoziiert ist und
Radikale erzeugt aufgrund der Energie oder Elektronen, die von der
zuvor genannten Verbindung übertragen
wird/werden.
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Im
Allgemeinen werden die Härtungseigenschaften
ausgezeichneter, wenn die Zusatzmenge eines Photo-Polymerisations-Initiators
ansteigt, während
die Viskosität
der Tinten ansteigt. Deshalb war im Fall von durch einen aktiven
Energie-Strahl härtbaren
Tintenstrahl-Druck-Tinten ein Initiator, der die Erwartung der Wirkung
mit einer geringen Zusatzmenge ergab, herkömmlich erwünscht. Da die Photo-Polymerisations-Initiator-Komponente der vorliegenden
Erfindung, 2-Benzyl-2-dimethylamino-1-(4-morpholinophenyl-)butanon-1, einen relativ
hohen Molekül-Absorptions-Koeffizienten
aufweist, absorbiert sie leicht einen aktiven Lichtstrahl, sogar
dann, wenn Ruß,
der dazu neigt, die Lichtdurchlässigkeit
in einer photoempfindlichen Schicht zu stören, zugegen ist. Darüber hinaus
ist, da die Maximum-Absorptions-Wellenlänge (λmax)
um 350 nm liegt, die Empfindlichkeit hoch wegen dem Zusammenfallen
mit der Peak-Wellenlänge
des Lichts wie beispielsweise derjenigen einer Ultraviolett-Lampe.
Deshalb kann eine ausreichende Wirkung mit einer geringen Zusatzmenge
erhalten werden. Es ist bevorzugt, dass dieser Initiator in einer
Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% in der Tinte verwendet wird. Beispiele
des Acylphosphinoxids schließen
ein: 2,4,6-Trimethylbenzoyldiphenylposphinoxid
und Bis-(2,4,6,-Trimethylbenzoyl-)acylphosphinoxid. Insbesondere
kann Bis-(2,4,6-Trimethylbenzoyl-)acylphosphinoxid erwähnt werden.
Es ist bevorzugt, dass es in einer Tinte in einer Menge von 5 bis
10 Gew.-% verwendet wird. Mit der Zusammensetzung der singulären Verwendung
dieser Photo-Polymerisations-Initiatoren können ausreichende Härtungseigenschaften
nicht erhalten werden, und demzufolge erhöht sich die verwendete Menge
eines teuren Photo-Polymerisations-Initiators,
die einen Anstieg in der Viskosität der Tinte hervorruft, was
wirtschaftlich unerwünscht
ist.
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Als
Photo-Polymerisations-Promotor werden beispielsweise Ethyl-p-dimethylaminobenzoat,
4,4'-Dimethylaminobenzophenon
und 4,4',-Diethylaminobenzophenon
aufgeführt.
Diese Photo-Polymerisations-Promotoren können einzeln oder in Kombination
von zwei oder mehreren verwendet werden.
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In
der Tintenstrahl-Tinte gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es bevorzugt, ein aromatisches Derivat wie beispielsweise
Hydrochinon, p-Methoxyphenol, t-Butylcatechol, Pyrogallol und dergleichen
in einer Menge von 0,01 bis 5 Gew.-% in eine Tinte zu mischen, um
die Stabilität
der Tinte über
die Zeit und die Stabilität
der Tinte in einer Druckvorrichtung bei Betrieb zu verstärken.
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Als
Pigmente-dispergierendes Mittel der vorliegenden Erfindung werden
beispielsweise Hydroxyl-Gruppen enthaltende Carboxylate, Salze von
langkettigen Polyaminoamiden mit Säureestern mit hohem Molekulargewicht,
Salze von Polycarbonsäuren
mit hohem Molekulargewicht, Salze von langkettigen Polyaminoamiden
mit polaren Säureestern,
ungesättigte
Säureester
mit hohem Molekulargewicht, Copolymere mit hohem Molekulargewicht,
modifizierte Polyurethane, modifizierte Polyacrylate, anionische
Aktivierungsmittel des Polyetherester-Typs, Naphthalinsulfonsäure-Formalin-Kondensatsalze,
aromatische Sulfonsäure-Formalin-Kondensatsalze,
Polyoxyethylenalkylphosphate, Polyoxyethylennonylphenylether, Stearylaminacetat
und Pigmentderivate aufgelistet.
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Spezielle
Beispiele des Pigmente-dispergierenden Mittels schließen ein:
Anti-Terra-U (Polyaminoamidphosphorsäuresalz) hergestellt von der
Firma BYK Chemie; Anti-Terra-203/204
(Carbonsäuresalz
mit hohem Molekulargewicht); Disperbyk-101 (Polyaminoamidphosphorsäuresalz
und Säureester);
107 (Hydroxyl-Gruppen enthaltendes Carboxylat); 110 (Copolymer das
eine Säuregruppe
enthält);
130 (Polyamid), 161, 162, 163, 164, 165, 166 und 170 (Copolymer
mit hohem Molekulargewicht); 400; Bykumen (ungesättigter Säureester mit hohem Molekulargewicht);
BYK-P104 und P105 (ungesättigte
Polycarbonsäure
mit hohem Molekulargewicht); P104A und 240S (ungesättigte Polycarbonsäure mit
hohem Molekulargewicht und Substanz auf Silicon-Basis); und Lactimon
(langkettiges Amin und ungesättigte
Polycarbonsäure
und Silicon).
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Andere
Beispiele davon schließen
ein: Efka 44, 46, 47, 48, 49, 54, 63, 64, 65, 66, 71, 701, 764 und 766,
hergestellt von der Firma Efka Chemicals; Efka Polymer 100 (modifiziertes
Polyacrylat); 150 (alipahtisches modifiziertes Polymer), 400, 401,
402, 403, 450, 451, 452, 453 (modifiziertes Polyacrylat) und 745
(auf Kupferphthalocyanin-Basis);
Florene TG-710 (Urethanoligomer), hergestellt von der Firma Kyoeisha
Chemical Co., Ltd., Flonone SH-290 und SP-1000; Polyflow-Nummer
50E, # 300 (Acryl- Copolymer);
Disperon KS-860, 873SN, 874 (Dispergiermittel mit hohem Molekulargewicht);
# 2150 (aliphatische mehrwertige Carbonsäure) und # 7004 (Polyetherester-Typ), hergestellt
von der Firma Kusumoto Chemicals, Ltd..
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Weitere
Beispiele davon schließen
ein: Demol RN, N (Natriumsalz des Naphthalinsulfonsäure-Formalin-Kondensats),
MS, C, SN-B (Natriumsalz des aromatischen Sulfonsäure-Formalin-Kondensats),
und EP, hergestellt von der Firma Kao Corp.; Homogenol L-18 (Polymer
des Polycarbonsäure-Typs),
Emargen 920, 930, 931, 935, 950, 985 (Polyoxyethylennonylphenylether),
Acetamin 24 (Kokosaminacetat) und 86 (Stearylaminacetat); Solsperse
5000 (auf der Basis des Phthalocyaninammoniumsalzes), 13240, 13940
(auf Polyesteramin-Basis), 17000 (auf Fettsäureamin-Basis), 24000 und 32000,
hergestellt von der Firma Zeneka; Nikol T106 (Polyoxyethylensorbitanmonooleat),
MYS-IEX (Polyoxyethylenmonostearat) und Hexagline 4-0 (Hexagylceryltetraoleat),
hergestellt von der Firma Nikko Chemicals Co., Ltd..
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Ein
Pigmente-dispergierendes Mittel ist vorzugsweise in einer Menge
von 0,1 bis 10 Gew.-% in der Tinte enthalten.
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Die
Tintenstrahl-Tinte gemäß der vorliegenden
Erfindung wird hergestellt beispielsweise durch ausreichendes Dispergieren
eines Pigments zusammen mit einer durch einen aktiven Energie-Strahl
härtbaren
Verbindung und einem Pigmente-dispergierendes Mittel unter Verwendung
einer herkömmlichen
Dispergier-Vorrichtung wie beispielsweise einer Sandmühle. Es
ist bevorzugt, dass ein Konzentrat, das eine hohe Pigment-Konzentration aufweist,
vorher hergestellt wird und mit einer durch einen aktiven Energie-Strahl
härtbaren
Verbindung verdünnt
wird. Da ein ausreichendes Dispergieren unter Verwendung einer herkömmlichen Dispergier-Vorrichtung
möglich
ist, benötigt
es keine irgendwelche zusätzliche
Energie und Zeitdauer für
das Dispersions-Verfahren. Folglich ist es unwahrscheinlich, dass
irgendwelche Modifikationen in den Tinte-Komponenten während des Dispergierens hervorgerufen
werden, und eine Tinte, die eine ausgezeichnete Stabilität aufweist,
wird erhalten. Es ist bevorzugt, dass die Tinte durch ein Filter,
das einen Porendurchmesser von 3 um oder weniger, weiter bevorzugt
1 μm oder
weniger aufweist, filtriert wird.
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Es
ist bevorzugt, dass die Viskosität
der Tintenstrahl-Tinte gemäß der vorliegenden
Erfindung bei 25 °C
auf einen Wert eingestellt wird, der im Bereich von 5 bis 50 mPa·s liegt.
Eine Tinte mit einer Viskosität
bei von 5 bis 50 mPa·s
bei 25 °C
zeigt stabile Entladungseigenschaften, insbesondere am Kopf bei
einer herkömmlichen
Frequenz von 4 bis 10 kHz und sogar an einem Kopf bei einer hohen
Frequenz von 10 bis 50 kHz.
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Wenn
eine Tinte mit einer Viskosität
von weniger als 5 mPa·s
verwendet wird, wird ein rechtzeitiger Entladungs-Betrieb verschlechtert.
Wenn eine Tinte mit einer Viskosität von über 50 mPa·s verwendet wird, wird die
Entladung selbst geschwächt,
sogar dann, wenn irgendein Mechanismus, der die Viskosität durch
Erhitzen verringert, in dem Kopf eingebaut ist, und die Entladungsstabilität kann sich
verschlechtern, was zu überhaupt
keiner Entladung führt.
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Es
ist bevorzugt, dass die Tintenstrahl-Tinte der vorliegenden Erfindung
eine Tinte ist, die eine Leitfähigkeit
von 10 μS/cm
oder weniger in einem Piezo-Kopf ergibt und die keine elektrische
Korrosion in dem Kopf zeigt. In einem kontinuierlichen Typ ist es
notwendig, die Leitfähigkeit
durch einen Elektrolyten einzustellen, und in diesem Fall ist es
notwenig, die Leitfähigkeit
auf 0,5 mS/cm oder mehr einzustellen.
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Um
von einer Tintenstrahl-Tinte gemäß der vorliegenden
Erfindung Gebrauch zu machen, wird diese zuerst in einen Druckkopf
eines Tintenstrahl-Druckers des Aufzeichnungs-Typs eingespeist,
und wird von dem Druckkopf auf ein Substrat entladen. Danach wird
eine Bestrahlung mit aktiven Energie-Strahlen wie beispielsweise
ultravioletten Strahlen und Elektronenstrahlen durchgeführt. Durch
die Bestrahlung wird die Zusammensetzung auf einem Druckmedium schnell
gehärtet.
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Als
Quelle von aktiven Energie-Strahlen, im Fall der Bestrahlung mit
ultravioletten Strahlen, können beispielsweise
eine Hochdruck-Quecksilber-Lampe, eine Metallhalo genid-Lampe, eine
Niederdruck-Quecksilber-Lampe, eine Ultra-Hochdruck-Quecksilber-Lampe,
ein Ultraviolett-Laser oder Sonnenlicht verwendet werden. Wenn das
Härten
mit Elektronenstrahlen durchgeführt
wird, wird dies herkömmlicherweise
mit einem Elektronenstrahl, der eine Energie von 300 eV oder weniger
aufweist, durchgeführt.
Jedoch ist es auch möglich,
das Härten
sofort mit einer Bestrahlungsmenge von 1 bis 5 M rad durchzuführen.
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Beispiele
-
Die
vorliegende Erfindung wird nachfolgend weiter im Detail auf der
Grundlage der nachfolgenden Beispiele veranschaulicht. Teil- und
Prozentangaben in den Beispielen sind Gewichtsteile bzw. Gew.-%.
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Ein
Pigment, ein Dispergiermittel und ein Monomer, die in Tabelle 1
angegeben sind, wurden zusammen in eine Sandmühle gegeben und 4 Stunden lang
dispergiert unter Erhalt einer rohen Flüssigkeit einer durch einen
aktiven Energie-Strahl härtbaren
Tintenstrahl-Tinte. Als nächstes
wurde ein Initiator der rohen Tinten-Flüssigkeit zugesetzt und behutsam
bis zur Auflösung
des Initiators gemischt. Danach wurde die Flüssigkeit unter Druck durch
ein Membranfilter filtriert unter Erhalt einer durch einen aktiven
Energie-Strahl härtbare Tintenstrahl-Tinte.
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Das
Drucken wurde an verschiedenen Substraten (Polycarbonat, Polystyrol,
ABS (Acetonitril-Styrol-Butadien-Copolymer), Polyvinylchlorid, Polyethylenterephthalat
und Polybutylenterephthalat durchgeführt unter Verwendung der so
erhaltenen Tinten mittels eines Tintenstrahl-Druckers, der einen
Piezo-Kopf aufwies. Anschließend
wurde das Härten
eines bedruckten Körpers
durchgeführt
unter der Bedingung einer Übertragungsgeschwindigkeit
von 10 Meter pro Minute unter Verwendung einer UV-Bestrahlungs-Vorrichtung
(einer Metallhalogenid-Lampe; Ausgangsleistung: 120 W). Tabelle 1
| Beispiel
Nr. | | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| Pigment | P1 | 5 | 5 | | | | | | |
| | P2 | | | 5 | 5 | | | | |
| P3 | | | | | 5 | 5 | | |
| P4 | | | | | | | 5 | 5 |
| Monomer | PEA
Molekular-Gewicht: 192 | 60 | | 45 | | 60 | | 60 | 50 |
| ACMO
141 | | 45 | | | | 45 | | |
| IBXA
208 | | | | 45 | | | | |
| TMPTA
296 | 35 | | | | 35 | | 35 | 20 |
| NPGDA
212 | | | 50 | | | 50 | | |
| HDDA
226 | | 50 | | 50 | | | | 25 |
| Dispergiermittel | 13940 | 3 | 3 | | | | | | |
| 24000 | | | | | 3 | 3 | | |
| 5000 | 1,5 | 1,5 | | | | | | |
| 22000 | | | 1,5 | 1,5 | 1,5 | 1,5 | | |
| L-18 | | | 3 | 3 | | | | |
| Efka
49 | | | | | | | 4,5 | 4,5 |
| Initiator | 369 | 3 | 4 | 3 | 4 | 3 | 4 | 5 | 5 |
| 819 | 5 | | 5 | | 5 | | 5 | |
| TPO | | 5 | | 5 | | 5 | | 5 |
-
Die
numerischen Werte geben Teile an.
-
Pigmente,
Monomere, Dispergiermittel und Initiatoren in Tabelle 1 sind wie
folgt:
-
Pigment
-
Pigment P1
-
250
Teile rohen Kupferphthalocyanins („Copper Phthalocyanine", hergestellt von
der Firma Toyo Ink MFG. Co. Ltd.), 2500 Teile Natriumchlorid und
160 Teile Polyethylenglycol („Polyethylene
Glycol 300", hergestellt
von der Firma Tokyo Kasei K.K.) wurden in einen rostfreien 1-Gallon-Kneter
(hergestellt von der Firma Inoue Manufacturing Co. Ltd.) gegeben
und 3 Stunden lang geknetet. Danach wurde die Mischung zu 2,5 Liter heißen Wassers
zugegeben und für
etwa 1 Stunde mittels eines Hochgeschwindigkeits-Mischers gerührt, während sie
auf etwa 80 °C
erwärmt
wurde, unter Erhalt einer Aufschlämmung zu ergeben. Als nächstes wurden Filtration
und Waschen mit Wasser fünfmal
wiederholt, um Natriumchlorid und Lösungsmittel zu entfernen. Danach
wurde die Aufschlämmung
einem Sprühtrocknen
unterzogen unter Erhalt eines trockenen behandelten Pigments P1.
-
Pigment P2
-
250
Teile eines roten Pigments des Chinacridon-Typs („Cinquasia
Magent RT-355-D",
hergestellt von der Firma Ciba Geigy), 2500 Teile Natriumchlorid
und 160 Teile „Polyethylen
Glycol 300" wurden
in einen rostfreien 1-Gallon-Kneter gegeben und derselbe Verfahrensablauf
wurde durchgeführt
wie für
Pigment P1 unter Erhalt eines behandelten Pigments P2.
-
Pigment P3
-
250
Teile eines gelben Pigments des Benzimidazolon-Typs („Hostaperm
Yellow H3G", hergestellt
von der Firma Hoechst), 2500 Teile Natirumchlorid und 160 Teile „Polyethylen
Glycol 300" wurden
in einen rostfreien 1-Gallon-Kneter gegeben und derselbe Verfahrensablauf
wurde durchgeführt
wie für
Pigment P1 unter Erhalt eines behandelten Pigments P3.
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Pigment P4
-
Ein
Ruß-Pigment „Printex
150T" (hergestellt
von der Firma Degussa) wurde als Pigment P4 verwendet.
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Monomer
-
- „PEA": 2-Phenoxyethylacrylat
(Viscoat #192, hergestellt von der Firma Osaka Organic Chemical
Industry Ltd.)
- „ACMO": Acryloylmorpholin
(ACMO, hergestellt von der Firma Kohjin, Co. Ltd.) „IBXA": Isobonylacrylat
(IBXA, hergestellt von der Firma Osaka Organic Chemical Industry
Ltd.)
- „TMPTA": Trimethylolpropantriacrylat
(KS-TMPTA, hergestellt von der Firma Nippon Kayaku, Co., Ltd.)
- „NPGDA": Neopentylglycoldiacrylat
(KAYARAD MANDA, hergestellt von der Firma Nippon Kayaku, Co., Ltd.)
- „HDDA": 1,6-Hexandioldiacrylat
(KS-HDDA, hergestellt von der Firma Nippon Kayaku, Co., Ltd.).
-
Dispergiermittel
-
- „13940": Dispergiermittel
auf Polyesteramin-Basis („Solsperse
13940", hergestellt
von der Firma Zeneka);
- „24000": Aliphatisches modifiziertes
Dispergiermittel („Solsperse
24000", hergestellt
von der Firma Zeneka);
- „5000": Blaues Pigmente-dispergierendes
Mittel 1 („Solsperse
5000", hergestellt
von der Firma Zeneka);
- „22000": Gelbes Pigmente-dispergierendes
Mittel („Solsperse
22000", hergestellt
von der Firma Zeneka);
- „L-18": Polymer-Dispergiermittel
des Carbonsäure-Typs
(„Homogenol
L-18", hergestellt
von der Firma Kao Corp.);
- „Efka
49": Dispergiermittel
auf Basis von modifiziertem Polyacrylat („Efka 49", hergestellt von der Firma Efka Chemical).
-
Initiator
-
- „369": 2-Benzyl-2-dimethylamino-1-(4-morpholinophenyl-)butanon-1
(„Irgacure
369", hergestellt
von der Firma Ciba Speciality Chemicals);
- „TPO": 2,4,6,-Trimethylbenzoyldiphenylphosphinoxid
(„Lucirine
TPO", hergestellt
von der Firma BASF);
- „819": Bis-(2,4,6-trimethylbenzoyl-)phenylphosphinoxid
(„Irgacure
819", hergestellt
von der Firma Ciba Speciality Chemicals).
-
Vergleichsbeispiele
-
Ein
Pigment, ein Dispergiermittel und ein Monomer, die in Tabelle 2
angegeben sind, wurden zusammen in eine Sandmühle gegeben und 4 Stunden lang
dispergiert unter Erhalt einer rohen Flüssigkeit einer durch einen
aktiven Energie-Strahl härtbaren
Tintenstrahl-Tinte. Als nächstes
wurde ein Photo-Initiator der rohen Tinten-Flüssigkeit zugesetzt und behutsam
bis zur Lösung
des Photo-Intitators gemischt. Danach wurde die Flüssigkeit
unter Druck durch ein Membran-Filter filtriert unter Erhalt einer
durch einen aktiven Energie-Strahl härtbaren Tintenstrahl-Tinte.
Ein Drucken wurde auf dem oben genannten Substrat unter Verwendung
der so erhaltenen Tinte mittels eines Tintenstrahl-Druckers, der
einen Piezo-Kopf aufwies, durchgeführt. Danach wurde das Härten eines
bedruckten Körpers
durchgeführt
unter der Bedingung einer Übertragungsgeschwindigkeit
von 10 Meter pro Minute unter Verwendung einer UV-Bestrahlungs-Vorrichtung (einer
Metallhalogenid-Lampe: Ausgangsleistung: 120 W): Tabelle 2
| | Vergleichsbeispiel
Nr.: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| Pigment | P1 | 5 | 5 | 5 | 5 | | | | |
| | P4 | | | | | 5 | 5 | 5 | 5 |
| Monomer/ Prepolymer | PEA
Molekular-Gewicht: 192 | 60 | 60 | | | 60 | 60 | | |
| NVF
71 | | | 45 | | | | 45 | |
| LA
240 | | | | 60 | | | | 60 |
| TMPTA
296 | 35 | 35 | 50 | 35 | 35 | 35 | 50 | 35 |
| Dispergiermittel | 13940 | 3 | 3 | 3 | 3 | | | | |
| 5000 | 1,5 | 1,5 | 1,5 | 1,5 | | | | |
| Efka
49 | | | | | 4,5 | 4,5 | 4,5 | 4,5 |
| Initiator | 369 | 5 | | 3 | 3 | 5 | | 3 | 3 |
| 819 | | 7 | 5 | 5 | | 7 | 5 | 5 |
| 651 | 5 | | | | 5 | | | |
-
Die
numerischen Werte geben Teile an.
-
Die
Komponenten in Tabelle 2 sind wie folgt:
-
Pigment
-
Die
Pigmente P1 und P2 in Tabelle 2 waren dieselben Verbindungen wie
in den Beispielen 1 bis 8.
-
Dispergiermittel
-
Diese
sind diejenigen, die bereits beschrieben wurden.
-
Initiator
-
„651" ist 2,2-Dimethoxy-1,2-diphenylethan-1-on
(„Irgacure
651", hergestellt
von der Firma Ciba Speciality Chemicals). Die Initiatoren „369" und „819” sind diejenigen,
die bereits beschrieben wurden.
-
Monomer
-
„NVF" ist N-vinylformamid
(„Beam
Set 770", hergestellt
von der Firma Arakawa Chemical Industries Ltd.). „LA" ist Laurylacrylat
(„NK
Ester LA", hergestellt
von der Firma Shin-Nakamura Chemical Co. Ltd.). Die anderen Monomere
sind diejenigen, die bereits beschrieben wurden.
-
Die
Tinten und bedruckten Materialien, die in den Beispielen 1 bis 8
und den Vergleichsbeispielen 1 bis 8 erhalten wurden, wurden in
den folgenden Punkten bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3
gezeigt.
-
Viskosität
-
Die
Viskosität
der Tinten wurde gemessen bei 25 °C
unter Verwendung eines Viskosimeters des B-Typs. Die Einheit der
Viskosität
ist „mPa·s" in Tabelle 3.
-
Härtungseigenschaften
-
Die
Härtungseigenschaften
der Tinten wurden quantitativ bestimmt mittels der Anzahl von Durchlaufen,
die mit einer UV-Bestrahlungs-Vorrichtung erforderlich sind, bevor
ihre Klebrigkeit, die durch Finger ertastet wurde, verlorengegangen
war.
-
Stabilität aber einen Zeitablauf
-
Die
Dispergier-Bedingungen der Tinten nach einer Lagerung für einen
Monat bei 25 °C
wurden visuell und durch Messen irgendeiner Änderung in der Viskosität bewertet.
- O: Ausfällungen
wurden nicht beobachtet, noch die Änderung in der Viskosität.
- Δ: Ausfällungen
wurden nicht beobachtet, jedoch wurde ein Anstieg in der Viskosität beobachtet.
- X: Ausfällungen
wurden beobachtet.
-
Tauglichkeit mit Bauteil-Materialien
-
Tinten
wurden auf verschiedenen Substraten platziert, und ihre Bedingungen
wurden beobachtet, nachdem man sie dort einen ganzen Tag und eine
ganze Nacht ließ.
- Keine
Korrosion wurde in irgendeinem Substrat beobachtet.
- O: Eine Korrosion wurde in einem oder zwei Typen von Substraten
beobachtet.
- X: Eine Korrosion wurde in fast allen Substraten beobachtet.
Tabelle
3 Ergebnisse
der Bewertungen