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DE601300C - Vergnuegungsfahrbahn mit mehreren rotierenden Fahrboeden - Google Patents

Vergnuegungsfahrbahn mit mehreren rotierenden Fahrboeden

Info

Publication number
DE601300C
DE601300C DEH123967D DEH0123967D DE601300C DE 601300 C DE601300 C DE 601300C DE H123967 D DEH123967 D DE H123967D DE H0123967 D DEH0123967 D DE H0123967D DE 601300 C DE601300 C DE 601300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
amusement
vehicles
obstacles
distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH123967D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARD HAHMANN W
Original Assignee
RICHARD HAHMANN W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RICHARD HAHMANN W filed Critical RICHARD HAHMANN W
Priority to DEH123967D priority Critical patent/DE601300C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE601300C publication Critical patent/DE601300C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/48Roundabouts with turntables and movably-mounted vehicles thereon which move to the outside when the roundabout is rotated

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Vergnügungsfahrbahn mit mehreren rotierenden Fahrböden Die Erfindung betrifft die Verbesserung einer Vergnügungsfahrbahn mit terrassenförmig übereinanderliegenden Fahrflächen, bei der die gleitende und drehende Bewegung der Fahrzeuge durch Anstoß an Hindernisse und Mitnehmer jeweils in eine schleudernde Bewegung geändert wird. Derartige Bahnen sind bereits bekannt, doch sind bei ihnen die Schleuderbewegungen der Fahrzeuge nicht groß.
  • Durch die Erfindung wird eine Steigerung der Bewegungsvorgänge beim Schleudern, eine schiffsähnliche Schaukelbewegung und eine erhöhte Sicherung der Fahrzeuge gegen Umkippen erreicht.
  • Das Fahrzeug hat z. B. eine einem Paddelboot ähnliche längliche Bootsform und ist an der oberen Umfassungskante mit einem horizontal weit ausladenden Führungsrand versehen, der horizontal gelagerte Rollen trägt. Letzterer, läßt ein Kippen des Bootes nur bis zu einem bestimmten Winkel zu. Bewegt und getragen wird dieses Fahrzeug von rotierenden Fahrböden, welche ringförmig oder als volle Scheibe ausgebildet sind und terrassenförmig übereinander lagern. Die Fahrböden sind von mit Ausfalltor versehenen Schutzwänden umgeben. Zur Erzielung einer Schleuderbewegung sind diese Schutzwände an beliebigen Stellen mit Hindernisnasen versehen, und auf den Fahrböden sind eine Art Mitnehmer fest oder federnd angebracht. In der Schutzwand ist ferner eine Art Gleitschiene vorgesehen. Diesel Vorrichtungen ergeben die folgende Wirkung: -Die Fahrzeugbewegung wird durch die Rotation des Fahrbodens erzielt, wobei die auftretende Zentrifugalkraft das Fahrzeug gleitend nach außen drückt, bis es die Schutzwand erreicht hat, wozu eine- bestimmte Mindestgeschwindigkeit erforderlich ist. Der Führungsrand des Fahrzeugs greift an der Schutzwand unter die Gleitschiene, und das Fahrzeug rollt, hier und da durch Anstoß an die in der Fahrbahn liegenden Hindernisse behindert, den Bahnumfang ab. Je nach der Lage, die das Fahrzeug an den Hindernissen einnimmt, und durchs die Einwirkung der Mitnehmer werden! die verschiedenartigsten Kurven und Schleifen durch Abschleudern gefahren, wobei durch die Bodengestaltung des Fahrzeugs schiffsähnliche Schaukelbewegungen auftreten. Schließlich geben die in der Zeichnung dargestellten Ausfalltore dem Fahrzeug den Gleitweg nach der jeweils tiefer liegenden Fahrbahn frei. Hierbei tritt eine Vergnügungswirkung durch Überwinden eines gewissen Höhenunterschiedes auf, und es wiederholt sich', anschließend eine Bahnumfahrung so oft, als die Fahrböden übereinanderliegen.
  • Durch eine weitere Ausbildung der Hindernisnasen und besondere Anordnung der Mitnehmer wird eine starke Steigerung der Schleuderbewegung erzielt. Einige Hindernisse besitzen hakenförmige, gegen die Fahrtrichtung gestellte Nasen, gegen die sich das eine dem Innenraum zugekehrte Ende des Fahrzeugs legt. Die Mitnehmer sind nun derart angeordnet, daß ihr kadialabstand kleiner als der Abstand der Innenkante der Hindernisnase, aber größer als der Abstand des nach innen zugekehrten Fahrzeugs von der Drehscheibenmitte ist. Beim Anliegen eines Fahrzeugs an einer Hindernisnase stößt der Mitnehmer gegen das über die Innenkante der Hindernisnase herausragende Fahrzeugende und erzeugt durch hebelartige Kraftwirkung ein Drehmoment, welches das Fahrzeug mehrfach drehend in die Fahrbähn schleudert.
  • Fahrten, im Boot auf einer ruhigen Wasserbahn bieten zu wenig Abwechslung. Durch die Erfindung wird ein zeitgemäßer Wassersport bei Vergnügungsbahnen nachgeahmt. Die 'Illusion des Bootfahrens, insbesondere des Paddelbootfahrens, in bewegtem Wasser wird hervorgebracht durch ein Fahrzeug mit bootsformartigem Umfang und Schaukelbewegungen zulassendem Boden, durch den Zwang für die Mitfahrenden, den Bootssitz einzunehmen und durch das Wirbeltaumeln der Fahrzeuge auf dem Parkettgleitboden, der den Wasserspiegel ersetzt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsart dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i- eine Draufsicht auf die Bahn, Abb. 2 einen Schnitt durch die Bahnmitte, Abb. 3 eine Teilansicht des Fahrzeugs beim Anstoß an der Umgrenzungswand, Abb.4 und 5 eine Draufsicht und einen Querschnitt des Fahrzeugs, Abb.6 einen beispielsweisen Abschleuderungsweg des Fahrzeugs.
  • Auf den Fahrbahnen i sind die Mitnehmer 7 befestigt. An der Umgrenzungswand 2 sind die verschiedenen Hindernisse 6 angeordnet. Die äußere, tiefer liegende Fahrbahn ist in entgegengesetzter Richtung drehbar. Die Hohlschienen q. dienen zum Gleiten der Führungsränder der Fahrzeuge. Die Fahrzeuge 5 werden auf die oberste Fahrbahn gebracht. Die Führungsränder der Fahrzeuge tragen Gleitrollen 3. Der Fahrzeugboden ist außen mit einem Gleitstoff überzogen. Zum Übergleiten von einer Bahn auf die andere dienen die Ausfalltore B. Die Schleuderungsumdrehungen der Fahrzeuge werden durch die Formgebung der Hindernisnasen geändert, z. B. wird die Nase 6a etwa eine halbe Wendung, 6b aber mindestens eine ganze Wendung hervorrufen, und durch die Einwirkung der Mitnehmer 7 wird das Boot vielfach gedreht und in wechselnder Richtung abgeschleudert.
  • Natürlich liegt es auch im Bereich der Erfindung, an Stelle der bootsartigen Fahrzeuge andere Fahrzeuge, z. B. Autos, zu verwenden und sie auch mit eigenem Antrieb auszustatten; damit würde lediglich die Illusion des Bootsfahrens verlassen, die Wirkungen jedoch in der hier geschilderten Weise bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vergnügungsfahrbahn, bei welcher gleitende, mit Seitenrollen versehene Schleuderfahrzeuge durch den Antrieb des Fahrbodens in gleitende und drehende Bewegung versetzt werc(en und diese durch Anstoß an Hindernisse und Mitneh-. mer jeweils geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hindernisse (6) hakenförmige, gegen die Fahrtrichtung gestellte Nasen besitzen, gegen die sich das dem Innenraum zugekehrte Ende des Fahrzeugs legt, und daß zur Erzeugung eines Drehmoments durch hebelartige Kraftwirkung der Radialabstand der Mitnehmer (7) kleiner als der Abstand der Innenkante der Hindernisnasen, aber größer als der Abstand des nach innen zugekehrten Fahrzeugendes von der Drehscheibenmitte ist. a: Vergnügungsfahrbahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeuge bootsformartigen Umfang und eine Bodengestaltung besitzen, die eine schiffsähnliche Schaukelbewegung des Fahrzeugs zuläßt.
DEH123967D 1929-11-03 1929-11-03 Vergnuegungsfahrbahn mit mehreren rotierenden Fahrboeden Expired DE601300C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE601300C true DE601300C (de) 1934-08-13

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DEH123967D Expired DE601300C (de) 1929-11-03 1929-11-03 Vergnuegungsfahrbahn mit mehreren rotierenden Fahrboeden

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